- 1: Glutgirl66
- 2: Sorority
- 3: Take Me Back
- 4: Weep Today
- 5: W Alls Of Jericho
- 6: Hydroxycut (Take It All)
- 7: À Qui De Droit
- 8: Madame Lucy
- 9: Kelly Kelly
- 10: Use Your Wings
- 11: Infinitude // Uroboros
- 12: Sisterhood (Love, Her.)
- 13: I Am, She Is, We Are
- 14: How To Pretend
- 15: Mimosa
- 16: Hot Boy
- 17: Knot Me
- 18: Pretty Peach
- 19: Altruism Kills
- 20: Sweet Pitcher
- 21: Lift, Jump, Exhale
Cerca:16 17
- 1: Im Jenseits Gibt Es Kein Bier
- 2: Amerikanisches Intro
- 3: Frau Bayersdorf
- 4: Mein Vater War Ein Hurenbock
- 5: So Leb Dein Leben
- 6: Älterer Herr
- 7: Ich Bin Jesus Und Kann Alles
- 8: Außerirdischer, Wo Befindet Sich Dein After?
- 9: Mit 'Nem Zeppelin Durchs Jenseits
- 10: Frauenarzt
- 11: Wenn Das Wasser Der Ruhr
- 12: Deutsche Polizisten
- 13: Ich Töte Meinen Nachbarn Und Verprügel Seine Leiche
- 14: Menschenkatapult
- 15: Überall Blühen Rosen
- 16: Mach Die Titten Frei, Ich Will Wichsen
- 17: Kein Geld Für Bier
- 18: Kommandant Ashtar's Grußworte
- 19: Proletentechno
- 20: Habe Brille
Das dritte Album der Kassierer von 1996 ist wieder auf Vinyl erhältlich, Nachpressung von 500 Stück! "Habe Brille" ist benannt nach einem Stück aus einer Operette von Jacques Offenbach und der Titel deutet schon an, wohin die musikalische Reise geht: Es wird ein weiter Bogen geschlagen von der Klassik (hier brilliert Wölfi mit einem a capella Solo über acht Oktaven), Big Band-Einspielungen bis zu düsteren technoiden Maschinenklängen, wobei das Hauptgewicht selbstverständlich auf solidem Punkrock liegt. Die Kassierer überraschen mit ihren virtuos eingespielten Liedern auch verwöhnte Ohren und strafen all die Lügen, die ihnen musikalische Kompetenz absprechen wollen. Was wie ein Streifzug durch die Musikhistorie wirkt, bringt kurz vor der Jahrtausendwende die Vielfalt und Beliebigkeit aller Stile auf den Punkt und liefert nicht mehr und weniger ein Stück Zeitgeschichte. Dabei bleiben die vielen Ohrwürmer sofort im Gedächtnis und laden zum spontanen mitsingen ein. Das große Plus der Band liegt in ihrer konsequenten Konzentration auf die deutsche Sprache, deren Vielfalt sie tiefer ausschöpfen als jede andere Gruppe der Gegenwart. Die Musik der Kassierer läßt den Hörer niemals kalt, sie packt ihn, entwickelt ihre dämonische Kraft und läßt den Hörer als einen anderen zurück. Hier werden Grenzen der Wirklichkeit verzerrt und verschoben, hier wird die realität neu zusammengezimmert. "Habe Brille" bildet die Größe und die Ungeheuerlichkeit der Welt auf musikalische Weise ab. Die Kassierer sind Visionäre und Propheten des dritten Jahrtausends, sie sind Menschen von übermorgen, die mitten unter uns leben. "Nennt es infantil, nennt es genial, scheißegal, die KASSIERER kümmern sich einen Dreck drum - Hauptsache, es wird reagiert. (...) Musikalisch sind die KASSIERER hier unbestritten in Höchstform: von Swing über Volksmusik bis hin zu ihrem altgewohnten Primitiv-Punk ist alles dabei." - Ox-Fanzine / Ausgabe #24
- 1: Hurricane Girl
- 2: Just Say No!
- 3: Everybody Talks
- 4: Mountain Sized
- 5: The Great Plains
- 6: English Tea
- 7: Ropeburn
- 8: La
- 9: Daisy Chain Reaction
- 10: Summer Rolls
Im April 2026 bringt Eaves Wilder ihr heiß erwartetes Debütalbum ,Little Miss Sunshine" raus. Die Platte ist ein krasser Entwicklungssprung für die Singer-Songwriterin aus Nord-London, die 2020 mit 16 Jahren mit ihrem selbst aufgenommenen Lockdown-Release ,Won't You Be Happy" zum ersten Mal auf sich aufmerksam gemacht hat. Eaves begann mit der Arbeit an ,Little Miss Sunshine" nach einer Phase des Nachdenkens, in der sie sich fragte, ob sie der Musik in ihrem Kopf letztlich gerecht werden könnte. Wer sich mit dem Album beschäftigt, entdeckt zehn Songs, die sich an den Zyklen der Natur orientieren, um die emotionalen Stimmungen zu erklären und zu feiern, die uns zu Menschen machen. ,Als ich am Boden war", erinnert sich Eaves, die an einer Stelle sogar lacht, als sie sich daran erinnert, wie sie beschloss, die Musik ganz aufzugeben, um in ein Kloster einzutreten: ,Ich wollte einfach nur unmenschlich, gefühllos und unbewegt sein. Wie ein Berg oder ein Baum. Oder der Himmel. Das sind alles Dinge, die einen Zweck haben, aber ich wusste nicht, was mein Zweck war. Und so musste ich es herausfinden, Song für Song." Auf Little Miss Sunshine wird diese Geschichte in spannenden Episoden erzählt, angefangen mit den ersten Sekunden des Albums und der Lead-Single Hurricane Girl, einer sensationellen Synergie aus durchscheinenden Shoegaze-Harmonien und elementaren Rockgitarren, inspiriert durch Dokumentarfilme über Sturmjäger, wobei die Metapher verwendet wird, um ein Licht auf Freunde zu werfen, die gezwungen waren, stürmische Beziehungen zu suchen. ,Ich habe das Gefühl, dass dies mein Pearl-Jam-Song ist", erklärt sie. ,Das erste Mal, als ich Pearl Jam hörte, war ich auf einem riesigen Berg in Wales. In derselben Woche hörte ich auch zum ersten Mal Jagged Little Pill von Alanis Morissette." Von hier aus, bis hin zu seinem schmerzlich bewegenden Requiem an die Kindheit Summer Rolls fungiert jeder Song auf Little Miss Sunshine als leuchtender Koordinatenpunkt in einem Bogen der Selbstfindung. Da ist der hochfliegende Klangrausch Everybody Talks, mit seinem ansteigenden Crescendo aus aufdringlichen Stimmen, der auf beiden Seiten des Atlantiks große Unterstützung im Radio fand. Für Mountain Sized bezog sie sich auf Lily Allens Single The Fear aus dem Jahr 2009 - ,weil da diese eine Frau ist, die ganz beiläufig all die schlimmsten Dinge über sich selbst aufzählt, Dinge, die man sich eigentlich nicht trauen würde zuzugeben". In Eaves' Song wird diese aufkommende Angst jedoch durch einen panoramischen Refrain ausgelöscht, in dem sie die Grenzen ihrer realen Welt durchbricht, um zu verkünden: ,But in my mind/But in my mind/I am taller than the highest mountain sides." In dem schmerzlich melodiösen ,The Great Plains" hinterfragt Eaves ihre frühesten Erinnerungen, in denen sie ihre ältere Schwester Dora vergötterte. ,Sie war so zurückhaltend und wie eine Meerjungfrau", erinnert sich Eaves, ,und ich wurde von meinen Emotionen beherrscht - und je mehr ich versuchte, das nicht zu sein, desto mehr wurde mir klar, dass ich niemals wie sie sein könnte." In dem Song findet Eaves eine Art Selbstakzeptanz, indem sie auf die Natur schaut, um zu erfahren, dass es okay ist, so zu sein, wie sie ist: "As I erupt into a blaze / It's ok the sky will do the same/Let no-one bat an eye when / Every year I'll hibernate till May / Because no-one blames the clouds for rain / So take me as I am, tears down my face." Als die Sessions an Fahrt gewannen, fand Eaves Inspiration in zeitgenössischen Veröffentlichungen. Beispiele dafür waren Wolf Alice (,die einzige Band, die die Balance gefunden hat, die ich immer suche - die Kombination aus schweren Gitarren und hohen, ätherischen Vocals"), Mannequin Pussy (,sie gaben mir etwas von dem, was ich in der Ära von Riot Grrrl vermisst habe, als L7 und Babes In Toyland auf Tour waren") und CMATs ,geradlinig brillantes Songwriting". Weitere Highlights auf einem Album, das von ihnen geprägt ist, sind Daisy Chain Reaction, dessen glitzernder Power-Pop-Glanz einen Text über die Kultur des Wettbewerbs rund um Essstörungen verbirgt, und der unangenehme, mechanisierte Angriff von Just Say No, ein Song, der auf den brutalen Wahrheiten basiert, die Eaves und ihre Freundinnen in ihren Auseinandersetzungen mit missbräuchlichen Männern gesammelt haben. Zwei Jahre lang hat Eaves unermüdlich daran gearbeitet, jeden einzelnen Vers, Refrain, Pre-Chorus und Middle Eight auf Little Miss Sunshine zu verfeinern, bevor sie mit dem Co-Produzenten des Albums, Andy Savours (My Bloody Valentine, The Killers, The Horrors), ins Studio ging. Dies ist ein Album, auf dem jedes einzelne Detail seinen Platz verdient hat und das Zeugnis ablegt von der einzigartigen musikalischen Vision seiner Schöpferin.
French artist Swan Wisnia, under her solo project molto morbidi, announces her second album Maybe Marcel for release on April 17th via No Salad Records. An experimental album forged in both tenderness and turmoil, combining art / weird pop and baroque pop, the album moves between the intimate and raw to the playful and inventive, creating a universe that is at once dark and hopeful.
"What inspires me are artists who stand by their influences while transcending traditions," she explains. "Artists who are recognisably their own." Drawing inspiration from everything from Siouxsie Sioux to The Raincoats to Broadcast, Lizzy Mercier Descloux, and ESG, Wisnia balances melodic sensibility with the experimentally daring, creating a body of work that is both timeless and wholly original.
- 1: Back In Los Angeles
- 2: Wu-Tang
- 3: Sleep's Older Sister
- 4: Je N'en Ai Pas
- 5: Outside Brain
- 6: Let's Fall In Lava
- 7: Telescope
- 8: Garbage In
- 9: What The Cat Dragged In
- 10: They Might Be Feral
- 11: Get Down
- 12: New Wave Will Never Die
- 13: Overnight Sensation (Hit Record)
- 14: Character Flaw
- 15: Hit The Ground
- 16: What You Get
- 17: Slow
- 18: In The Dead Mail
Yellow Vinyl[30,67 €]
- 1: Back In Los Angeles
- 2: Wu-Tang
- 3: Sleep's Older Sister
- 4: Je N'en Ai Pas
- 5: Outside Brain
- 6: Let's Fall In Lava
- 7: Telescope
- 8: Garbage In
- 9: What The Cat Dragged In
- 10: They Might Be Feral
- 11: Get Down
- 12: New Wave Will Never Die
- 13: Overnight Sensation (Hit Record)
- 14: Character Flaw
- 15: Hit The Ground
- 16: What You Get
- 17: Slow
- 18: In The Dead Mail
Black Vinyl[30,67 €]
- 1: Vengeance And Grace
- 2: End Of My Rope
- 3: It's What You Meant
- 4: Goner
- 5: Closing The Door
- 6: Martyr Of A Man
- 7: My Pride
- 8: Ticket Home
- 9: The Bottle's Gone
- 10: I Ain't Bound
- 11: Vengeance And Grace (Alone)
- 12: End Of My Rope (Alone)
- 13: It's What You Meant (Alone)
- 14: Goner (Alone)
- 15: Closing The Door (Alone)
- 16: Martyr Of A Man (Alone)
- 17: My Pride (Alone)
- 18: Ticket Home (Alone)
- 19: The Bottle's Gone (Alone)
- 20: I Ain't Bound (Alone)
Opaque Red Vinyl[32,98 €]
Grounded in a season of life that has been earned rather than borrowed, Benjamin Tod speaks with the ease of someone no longer running from himself. There is joy now - a steadiness that comes from commitment. With the recent arrival of his son and a deep well of new music on the horizon, Tod is firmly rooted in both purpose and possibility. That clarity is evident in Vengeance and Grace, the Lost Dog Street Band frontman's forthcoming and most expansive solo album to date. Conceived as a "dual-version" release, the project presents two parallel worlds: (Alone) is a stripped solo-acoustic version, along with its full band counterpart.
Together, the two versions form the full range of what Tod is capable of: restraint on one side, force on the other. At the core of Tod's writing is a simple conviction: music should serve something larger than the moment. His writing speaks to mind, body, and soul, shaped by faith, discipline, and a hard-earned understanding of consequence. The darkness that once defined him is neither denied nor indulged. It is understood and no longer in control. Today, Tod moves with a sense of calm that wasn't always there. He is grateful, settled, and intentional, continuing to follow the compass that's guided him from the beginning. Rooted in traditional country and folk, his work stands firmly in the modern music landscape, shaped by experience, restraint, and the life he's built around it.
- 1: Gypsy Woman
- 2: Little Anna Mae
- 3: I Can't Be Satisfied
- 4: I Feel Like Going Home
- 5: Train Fare Home
- 6: Sittin' Here And Drinkin
- 7: You're Gonna Miss Me (When I'm Dead And Gone)
- 8: Mean Red Spider
- 9: Streamline Woman
- 10: Muddy Jumps One
- 11: Little Geneva
- 12: Canary Bird
- 13: Screamin' And Cryin
- 14: Where's My Woman Been
- 15: Rollin' And Tumblin' Part 1
- 16: Rollin' And Tumblin' Part 2
The Definitive Origins of the Chicago Electric Blues. Witness the birth of a legend. This essential collection captures Muddy Waters at the most pivotal moment of his career: the transition from a Mississippi Delta traveler to the "King of Chicago Blues." Muddy Waters was an ambitious young man who saw little future in Mississippi. In 1943, he headed for the bright lights, big city of Chicago, where he soon connected with blues giant Big Bill Broonzy, who began featuring Muddy as an opening act at his club dates. Within a year, Muddy had switched to electric guitar and formed his first blues combo, quickly becoming an established figure on Chicago's club scene. In 1947, Muddy came to the attention of the fledgling Aristocrat Records, just as Leonard Chess-then running a nightclub called the Macomba Lounge-invested in the company. Working frequently with pianist Sunnyland Slim, Muddy recorded a split session with him for Aristocrat in December 1947. This collection begins there: eight Aristocrat 78 rpm releases (sixteen sides), recorded between 1948 and 1950 and presented here in chronological order of release. Just three years later, Leonard and his brother Phil Chess would buy out Aristocrat's remaining partners and rename the label Chess Records-ushering in a new era of Chicago blues that would reverberate around the world. Includes extensive liner notes by Muddy Waters expert Fred Rothwell.
- A1: Träumerei 02 31
- A2: Brenne 06 02
- A3: Taxi Driver 04 57
- A4: Sehnsucht 05 30
- B1: Entwurf Einer Ballade 05 06
- B2: Schock 04 17
- B3: Flüchtlingswalzer 05 13
- B4: In Die Disko 03 13
- C1: Der Lärmkrieg 04 46
- C2: Liebe Emmi 05 51
- C3: Im Atelier 03 54
- C4: Take The Red Pill 04 15
- D1: Ashley Smith 04 13
- D2: Zweites Vierteljahr 04 54
- D3: Da Fliegt Die Rakete 02 30
- D4: Die Erde Ist Mir Fremd Geworden 03 16
»Music for Shared Rooms« is B. Fleischmann’s eleventh solo album and his first since 2018. It is also not an album, or at least not in the conventional sense of the word. These 16 instrumental pieces provide a kaleidoscopic glimpse of a forward-thinking musician at home in many different musical worlds, including experimental and abstract music, pop and more classically-minded compositional forms. These pieces were culled from an archive of roughly 600 compositions for theatre pieces and films written throughout the past twelve years. The Österreichischer Filmpreis-awarded composer, however, aimed for more than simply documenting his extensive work in and with different media. To do so, he edited and re-mixed the individual recordings for this release, taking them out of their contexts and reworking them for an audience who can experience them in a different setting. »Music for Shared Rooms« makes it possible for its listeners to engage with the sounds and to fill the spaces they open up with their own imagination.
Roughly speaking, music for theatre or film can serve two functions: it either takes the lead, or underscores what is happening on stage or screen. The marvelous thing about these pieces is that they manage to do both. Fleischmann’s work as a prolific producer has always drawn on contrasts, at times combining pop sentiment with rigid experimentation, the seemingly naive with the intricate and complex. This approach also marks the tracks collected here: bringing together acoustic elements and electronic sounds, at times working with conventional structures but always de- and re-contextualising them, Fleischmann constructs a vivid dramaturgy out of discrete singular compositions, letting them interact across the record.
Take, for example, the opener »Träumerei« and the following »Brenne«: after the soothing acoustic sounds of the former, the latter quickly picks up speed with hard-hitting drum machine rhythms. It’s a stark contrast sonically and stylistically, however both tracks are tied together by a certain harmonic sensibility. This sort of dramaturgical interconnectedness of varied musical materials is the thread that runs through »Music for Shared Rooms«. A droney piece for string instruments like »Sehnsucht« is followed by a trip-hop beat, before »Schock« lives up to its title with skittering beats and piercing high frequencies. The differences between the pieces may be striking, but the progression from one to the other is subtle. It goes on like this through different moods and tempos. There’s soothing-yet-eerie piano pieces like the »Für Elise«-inspired »Der Lärmkrieg«, gentle house grooves, joyful synthesizer excursions and, finally, »Die Erde ist mir fremd geworden«, a collage of abstract textures and concrete sounds.
All these pieces create distinct situations through the juxtaposition of diverse musical elements, but are also bound together by a single vision. Writing music for theatre pieces or film requires a composer and his pieces to engage with people and their movements in space, which is exactly what Fleischmann offers on this record. He breaks down the fourth wall and invites his listeners into his world, a wide-ranging musical panorama. »Music for Shared Rooms« is indeed not an album in the conventional sense of the word, but more like a photo album in which each page opens up a new space to get lost in; recreates different scenes in which you can immerse yourself. These are shared rooms indeed.
Seit fast 30 Jahren erweitern SUNN O))) - Stephen O'Malley und Greg Anderson - die Grenzen der Heavy-Musik und verbinden die Welten der Avantgarde und des Rock, um einen Stil zu schaffen, der sofort als ihr eigener erkennbar ist. Jetzt melden sich SUNN O))) mit ihrem ersten Album mit neuem Material seit dem gefeierten Pyroclasts aus dem Jahr 2019 zurück. Ihr zehntes Album - ihr Debüt bei Sub Pop - zeigt, wie gut das Duo mit Zeit und Raum, Licht und Dunkelheit umgehen kann und dass sie bereit sind, ihren unverwechselbaren Sound zu neuen, mutigen Formen weiterzuentwickeln. Das gleichnamige Album ,SUNN O)))" wurde in den Bear Creek Studios in Woodinville, Washington, mit Brad Wood (HuM, Tar, Sunny Day Real Estate, Liz Phair) aufgenommen. Dieser Ort erwies sich als entscheidend für den Aufnahmeprozess. ,Der riesige Aufnahmeraum hatte große Fenster mit Blick auf Bäume", sagt O'Malley. ,Wir konnten wandern gehen und draußen im Wald sein, Zeit im Freien verbringen. Das war ein wichtiger Teil davon." SUNN O))) haben schon lange Mitwirkende in ihre eigenständige Welt aufgenommen: In früheren Werken waren Attila Csihar (Mayhem), die Komponistin Hildur Gudnadóttir, der Multi-Instrumentalist Steve Moore, der Universalgelehrte Mark Deutrom, Tim Midyett von Silkworm und der legendäre Singer-Songwriter Scott Walker zu hören. Auf diesem Album haben O'Malley und Anderson jedoch neue Möglichkeiten im ursprünglichen Format des Duos entdeckt und alle Instrumente selbst gespielt. ,Was in den letzten Jahren mit unseren Auftritten zu zweit und ohne weitere Mitwirkende passiert ist, war wirklich neu und aufregend", sagt Anderson. Die Kompositionen auf SUNN O))) sind weitläufig und panoramisch, aber dennoch detailreich und spiegeln die baumreiche Umgebung wider, in der sie aufgenommen wurden. Inmitten von heulendem Feedback und eisigem Knirschen findet man überraschend zarte Momente: eine Feldaufnahme von plätscherndem Wasser im Hintergrund, Klavierzwischenspiele, die eine gedämpfte, feierliche Stimmung erzeugen. Dabei erreicht das Duo neue Höhen telepathischer Intensität, während es Musik formt, die die belebende, erdige Luft des pazifischen Nordwestens atmet. Visuell wird das Album von zwei Gemälden des verstorbenen amerikanischen Künstlers Mark Rothko eingerahmt. Die Liner Notes stammen vom preisgekrönten britischen Schriftsteller Robert Macfarlane, der für seine Werke über Landschaft und die Beziehung zwischen Mensch und Natur bekannt ist. Durch die Arbeit der Band, Macfarlane und Rothko verbinden sich Klang, Wort und Bild zu einem umfassenden Erlebnis, das unbestreitbar ganz und gar SUNN O))) ist.
- 01: Rotting
- 02: Long Day
- 03: Fargo
- 04: Cheer Up
- 05: Standstill
- 06: Huckleberry Flynn
- 07: Crashing Down
- 08: It's Too Bloody Anyway
- 09: Close Enough Away
- 10: Trust
- 11: Passerby
- 12: Three Cheers
- 13: Beatdown
- 14: Latchkey Kid
- 15: Decycling
- 16: Sloppy Fucking Drunk
- 17: Landmine Lullabye
American Steel is the last great band to come out of Berkeley's 924 Gilman scene. Forged in the same ¬res as Operation Ivy, Crimpshrine, and Rancid, these soulful punks have at long last decided to unearth their self-titled album from 1998. AmSteel evolved into one of the most artful and sophisticated punk bands around, but this quartet began as a truly raw and wrathful DIY outfit, and we're grateful for the opportunity to share this 17-song hidden gem. We have been begging the band to release this material since Red Scare first began. Literally pestering them for twenty years. Listen to this dynamic debut and you will understand why.
- Uncanny Valley Girl
- Björk's Alarm Clock
- Awhile Ago, Alone
- Last Night In The Kitchen
- Nowhere Faster
- You Against You
- Formerly Fresh
- So It Goes
Wir denken gerne, dass unser Leben zu Geschichten geformt werden kann - klare Bögen, verständliche Bedeutungen, aber das Leben lässt sich nicht in Schubladen stecken. Stattdessen geht es unverblümt und ohne Entschuldigung weiter, ohne Rücksicht auf unser Ordnungsgefühl. El Ten Elevens ,Nowhere Faster", das 16. Album des Duos, entstand in diesem Unbehagen. In acht Tracks geht es nicht nur um das Nichts, sondern auch um Geschwindigkeit - diese seltsame Dringlichkeit, die uns vorantreibt, auch wenn das Ziel unklar bleibt. Das 33-minütige Album verlangsamt sich gerade so lange, um die schwierigen Fragen zu stellen: Wovor laufen wir weg und was glauben wir, überholen zu können? ,Nowhere Faster" entstand während der längsten Pause, die Kristian Dunn und Tim Fogarty in ihren 23 gemeinsamen Jahren von Tourneen und Aufnahmen gemacht haben, obwohl ,Pause" eigentlich nicht ganz richtig ist. Dunn ist bekannt dafür, dass er immer kreativ am Werk ist, und das hat er auch hier nicht aufgegeben. Stattdessen fing er an, nicht nur für einen, sondern für zwei Schlagzeuger zu schreiben, was Fogarty vor eine der größten Herausforderungen seiner Karriere stellte. Das Album ist auch eine Premiere für die Band, da es durchgehend echte Streicher und Klavier einbindet und damit die Klangpalette eines ihrer vielschichtigsten Werke noch erweitert. Nowhere Faster ist kein Rückzug in Nostalgie. El Ten Eleven setzt weiterhin auf Risiko und Neuerfindung. Das Album konzentriert sich weiterhin auf Fogartys treibendes Schlagzeugspiel und Dunn's bassgetriebene Experimente: Die ersten vier Tracks (,Seite A") zeichnen sich durch E-Bass aus, während die zweite Hälfte (,Seite B") zu akustischem Bass wechselt, der durch Pedale verarbeitet wird und so die emotionale Schwere des Albums subtil verändert. Letztendlich ist ,Nowhere Faster" ein Album über das Abrechnen - über Zeit, Ausdauer und die Ungewissheit, wie lange eine Band oder ein Leben dauern kann. Wir alle tasten uns an die Endlichkeit heran. Die Frage ist nicht, ob wir dort ankommen, sondern was wir auf dem Weg dorthin hören wollen. Zu welcher Musik werden wir tanzen, wenn sich der Boden unter uns zu verschieben beginnt? Wenn schon nichts anderes, dann vielleicht zu etwas, das wie ,Nowhere Faster" klingt.
- Erg
- Dras
- El Khela
- Xilitla
- Estado
- Rub' Al Khali
- Pulque
- White Dwarf
- Mazil
Alex Zhang Hungtai steht auf ,Dras" still da, aber es ist eine Stille, die jede Menge Möglichkeiten hat. Diese neun Stücke wurden 2019 in der Saint Joseph Oratory in Montreal aufgenommen (kurz bevor ein Klavier kaputtgemacht wurde) und lagen während der Pandemiejahre auf seiner Festplatte, bis endlich der Funke übersprang. Was jetzt entsteht, fühlt sich an, als würde man jemandem dabei zusehen, wie er die Konturen seiner eigenen inneren Landschaft nachzeichnet, wobei jede Melodielinie eine sorgfältige Auseinandersetzung mit dem Unbewussten ist. Dies ist nur im weitesten Sinne ein Saxophon-Album. Das Terrain hier ist taktil und unerbittlich. Im Titeltrack werden schwierige Melodien auseinandergerissen und zu emotionalen Drones geformt, wobei Dissonanzen ineinandergreifen, während Töne mit metallischem Glanz ihren Weg durch die Sinne bahnen. ,El Khela" bricht sich in spektrale Schichten, die mit ewiger Schwerkraft ziehen, während ,Estado" Trost in seiner eigenen Dunstglocke findet, mit Rhythmen, die kaum hörbar sind, aber mit ihrer Kadenz, die sich an grauen Wänden abzeichnet, vorwärts führen. Es sind kleine Momente, die zu kathartischen Klangatmen werden und jeweils neue Passagen durch die psychische Geografie offenbaren. Es liegt Schönheit in den subtilen Wiederholungen des Openers ,Erg" und in den leuchtenden Progressionen von ,White Dwarf". Zhangs Saxophon wird zu einer Wünschelrute für das Unbekannte, während Elektrizität durch die Adern des Albums fließt und sein Atem alles an etwas wortlos Menschlichem verankert. Die digitale Bearbeitung dieser Kirchenaufnahmen verdeckt nicht das menschliche Element von ,Dras". Sie verwandelt das Rohmaterial in etwas, das zwischen äußerem Raum und innerer Landschaft navigiert. Als der Schlusssong ,Mazil" kommt, lässt Alex Zhang Hungtai sein Saxophon seine volle Resonanz entfalten. Tiefe, kehlige Klänge öffnen sich wie Abgründe unter melodischen Konstellationen, die in dichter Schwerkraft schweben. Hier herrscht Endgültigkeit, auch wenn sich etwas in diesen Passagen schwerelos anfühlt. Diese Musik ist durchdrungen von innerem Dialog, einem wortlosen Zauber, der über dem psychischen Abgrund tanzt. Tonale Sequenzen zerfallen in betäubende Klänge, eine scharfe, elegante Kante, die schneidet, ohne Blut zu vergießen. Dieses einsame Werk der Erforschung wird zu etwas Gemeinschaftlichem. ,Dras" ist eine Karte, um den Raum zwischen dem, wo wir sind, und dem, wo wir hingehen könnten, zu durchqueren.
How do losers dance? According to Helmut, almost weightlessly, with soft feet, warm gestures, sometimes alone, sometimes together. Content Creatures, Helmut's fourth album, evokes the pop archetype of the "beautiful loser", who had almost disappeared from view in so-called late capitalism. In a present in which even suffering is often similarly instrumentalised and tailored to clicks like a competitive sport, this album sets a counterpoint: those who listen to it suddenly want to be enchanting losers again, useless and joyfully messing up, losing something beloved, having their hearts broken, giving up a dream, sinking into beauty.
You don't sink alone. Comforting harmonies envelop you, the voices of friends appear, accompany you for a while and then disappear again. Warm grooves, floating synths and delicate guitar lines characterise an indie sound that remains open and breathes.
Self-produced for the first time in his home studio in Neukölln, 'Content Creatures' sounds thoughtful and light at the same time. The album will be released digitally and on vinyl on 10 April 2026 on Berlin-based label St.Vladimir. There are four songs on one side and four songs on the other. The cover is adorned with an exceptionally pretty guinea pig. Helmut shows the special in the seemingly ordinary: a child's pet, the most ordinary of all, is his cover star and headstrong protagonist.
Wie tanzen Verlierer? Wenn man nach Helmut geht, dann fast schwerelos, mit weichen Füßen, warmen Gesten, manchmal allein, manchmal gemeinsam. Content Creatures, Helmuts viertes Album, evoziert den Pop-Archetypus des "beautiful loser", der im sogenannten Spätkapitalismus fast aus dem Blick geraten war. In einer Gegenwart, in der sogar das Leid oft ähnlich durchinstrumentalisiert und auf Klicks getrimmt ist wie ein Leistungssport, setzt dieses Album einen Kontrapunkt: Wer es hört, möchte auf einmal gern wieder ein bezaubernder Verlierer sein, nutzlos und freudvoll abkacken, etwas Geliebtes verlieren, das Herz gebrochen bekommen, einen Traum aufgeben, in Schönheit versinken.
Man versinkt nicht allein. Tröstende Harmonien legen sich um einen, die Stimmen von Freundinnen tauchen auf, begleiten einen ein Stück weit und verschwinden wieder. Warme Grooves, schwebende Synths und feine Gitarrenlinien prägen einen Indie-Sound, der offen bleibt, atmet. Erstmals in seinem Neuköllner Homestudio selbst produziert, klingt "Content Creatures" bedacht und leicht zugleich.
Das Album erscheint digital und auf Vinyl am 10.04.2026 auf dem Berliner Label St.Vladimir. Es hat vier Songs auf der einen und vier Songs auf der anderen Seite. Das Cover ziert ein außergewöhnlich hübsches Meerschweinchen. Helmut zeigt das Besondere im scheinbar Gewöhnlichen: Ein Kinderhaustier, das normalste von allen, ist bei ihm Coverstar und eigensinnige Protagonistin.
How do losers dance? According to Helmut, almost weightlessly, with soft feet, warm gestures, sometimes alone, sometimes together. Content Creatures, Helmut's fourth album, evokes the pop archetype of the "beautiful loser", who had almost disappeared from view in so-called late capitalism. In a present in which even suffering is often similarly instrumentalised and tailored to clicks like a competitive sport, this album sets a counterpoint: those who listen to it suddenly want to be enchanting losers again, useless and joyfully messing up, losing something beloved, having their hearts broken, giving up a dream, sinking into beauty.
You don't sink alone. Comforting harmonies envelop you, the voices of friends appear, accompany you for a while and then disappear again. Warm grooves, floating synths and delicate guitar lines characterise an indie sound that remains open and breathes.
Self-produced for the first time in his home studio in Neukölln, 'Content Creatures' sounds thoughtful and light at the same time. The album will be released digitally and on vinyl on 10 April 2026 on Berlin-based label St.Vladimir. There are four songs on one side and four songs on the other. The cover is adorned with an exceptionally pretty guinea pig. Helmut shows the special in the seemingly ordinary: a child's pet, the most ordinary of all, is his cover star and headstrong protagonist.
Wie tanzen Verlierer? Wenn man nach Helmut geht, dann fast schwerelos, mit weichen Füßen, warmen Gesten, manchmal allein, manchmal gemeinsam. Content Creatures, Helmuts viertes Album, evoziert den Pop-Archetypus des "beautiful loser", der im sogenannten Spätkapitalismus fast aus dem Blick geraten war. In einer Gegenwart, in der sogar das Leid oft ähnlich durchinstrumentalisiert und auf Klicks getrimmt ist wie ein Leistungssport, setzt dieses Album einen Kontrapunkt: Wer es hört, möchte auf einmal gern wieder ein bezaubernder Verlierer sein, nutzlos und freudvoll abkacken, etwas Geliebtes verlieren, das Herz gebrochen bekommen, einen Traum aufgeben, in Schönheit versinken.
Man versinkt nicht allein. Tröstende Harmonien legen sich um einen, die Stimmen von Freundinnen tauchen auf, begleiten einen ein Stück weit und verschwinden wieder. Warme Grooves, schwebende Synths und feine Gitarrenlinien prägen einen Indie-Sound, der offen bleibt, atmet. Erstmals in seinem Neuköllner Homestudio selbst produziert, klingt "Content Creatures" bedacht und leicht zugleich.
Das Album erscheint digital und auf Vinyl am 10.04.2026 auf dem Berliner Label St.Vladimir. Es hat vier Songs auf der einen und vier Songs auf der anderen Seite. Das Cover ziert ein außergewöhnlich hübsches Meerschweinchen. Helmut zeigt das Besondere im scheinbar Gewöhnlichen: Ein Kinderhaustier, das normalste von allen, ist bei ihm Coverstar und eigensinnige Protagonistin.
- 1: Fear
- 2: Dreads And Spikes
- 3: Die Human Race
- What A Wonderful World
- 5: Creature Of Inhuman Power
- 6: Dead Dream
- 7: Desensitized
- 8: Ghetto Europa
- 9: Narcissism Of Mankind
- 10: Kranenwald
- 11: Der Pabst
- 12: Fuck Cancer
- 13: Collapse
- 14: Intox Not Detox
- 15: Das Hohelied Der Larmoyanz
- 16: Mankind Is The Reason
- 17: Drug Schools
- 18: Loser
- 19: Theodicy
- 20: Odin - Jesus
Die legendären Accion Mutante kehren mit einem neuen Album zurück! Sie kamen 1994 aus der Crust-Szene und prägten schon früh den Begriff "Metal Punk". "The Time Machine" verspricht erneut eine brutale, menschenunfreundliche Reise durch drei Jahrzehnte der Geschichte von Accion Mutante, darunter zehn brandneue Tracks plus zehn neu aufgenommene Songs, die von den Anfängen der Band bis zur Gegenwart reichen. Ehrliche Punk-Wut, gemischt mit rauem Metal-Sound und kombiniert mit einem unerbittlichen D-Beat sowie der kehligen Wut zweier Shouter. Auf "The Time Machine" thematisieren Accion Mutante textlich nach wie vor ihre Themen wie religiöser Blödsinn, Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder Umweltzerstörung mit ihrem eigenen sarkastischen Ton und einer 100 % antifaschistischen Haltung. Das ist verdammt wütend und verdammt roh. Auch nach mehr als 30 Jahren sind ACCION MUTANTE noch immer Crustasfuck-Vertreter einer großartigen Mischung aus kaputtem Metal, Punk-Gestus, unerbittlichem D-Beat und den lauten Attacken beider Sänger. ACCION MUTANTE in ihrer ganzen Pracht, direkt ins Gesicht, für Fans von Britcore und Bands wie Extreme Noise Terror oder Ripcord.
Vinyl LP pressing. Bad Brains is the self-titled debut studio album recorded by hardcore punk/reggae band Bad Brains. Recorded in 1981 and released on (then) cassette-only label ROIR on February 5, 1982, many fans refer to it as The Yellow Tape because of it's yellow packaging. Though Bad Brains had recorded the 16 song Black Dots album in 1979 and the 5-song Omega Sessions EP in 1980, the ROIR cassette was the band's first release of anything longer than a single. In coordination with the band, Org Music has overseen the restoration and remastering of the iconic Bad Brains' recordings. The audio was mastered by Dave Gardner at Infrasonic Mastering and pressed at Furnace Record Pressing. This Punk Note edition comes with alternate packaging artwork from designer John Yates (Stealworks). The artwork is a nod to Reid Miles and Francis Wolff, and their amazing work at the Blue Note label
Limited Edition 12" Picture Disc Vinyl featuring the 16th studio album from the undisputed masters of death metal!
Some years ago, Kjell Bjørgeengen and Keith Rowe attempted to convert video signals into sound by setting up Rowe’s pickups next to an old CRT monitor, turning its magnetic field into a sound generator. Rowe further developed the system with David Jones at Alfred University, slimming down the setup using a copper coil, a circuit board, a video input, and a telephone pickup. Jones named it the »Flood Coil«, and it’s that instrument you can see on the album’s front cover and that lies at the core of these recordings, made without any physical live input from the artists themselves. In essence, it’s generative music in its purest form.
Bjørgeengen’s video feed is generated by oscillators, then routed into Marhaug’s pedals and then back into the Flood Coil, so any visual shifts alter the sound, and any modification to the sound changes the video. The duo have played this setup live many times, but for this studio version they left the system to do its thing without any intervention for two minutes at a time before moving onto the next idea. They recorded hours and hours using this process and then selected 18 highlights for this album, extracting harsh noise, power electronics, lulling feedback drone, and peculiar rhythmic snippets to show the scope of their technique.
A wall of growling, hi-octane Pulse Demon-style noise opens the set, gradually exposing us to more asymmetric textures, shifting through unstable repetitions that transform Merzbow’s metal-inspired screams into »Aaltopiiri«-era rhythmic noise. It’s remarkable, actually, how much Marhaug and Bjørgeengen can squeeze from the system, chancing on shivering, lower-case chugs and pops, galloping drums, soundsystem subs, and grinding blast beats that sound like Napalm Death’s »Scum« piped through a broken amp stack. It ain’t pretty, but noise/industrial freaks will revel in the fierce delights inside.




















