Mit ”kühnem und visionärem Geist”, um eine Downbeat-Rezension aus dem Jahr der Veröffentlichung dieses Albums zu zitieren, haben die drei Meisterimprovisatoren John Abercrombie, Dave Holland und Jack DeJohnette auf ihrem ersten gemeinsamen Werk unter dem Namen Gateway einen unvergleichlichen Ansatz des Triozusammenspiels geschmiedet. Das Trio geht die Eigenkompositionen von Dave Holland und Jack DeJohnette feinsinnig und mit innovativem Gespür an.
Wie The Observer seinerzeit in einem Artikel bemerkte, ”machen das telepathische Zusammenspiel und der perfekte Vortrag es schwer zu glauben, dass diese Musik fast vollständig improvisiert ist”. Die jeweils einzigartigen instrumentalen Stilistiken der Musiker hatten sich hier bereits voll herauskristallisiert und deuten außerdem auf die große Musik hin, die von den jeweiligen Individuen noch kommen sollte.
Die Luminessence-Edition des Albums erscheint in einem Tip-on-Klapp-Cover und ist mit bisher unveröffentlichten Archivfotos sowie einem neuen Begleittext des Wilco-Gitarristen Nels Cline ausgestattet. Eine Gemeinsamkeit der meisten Aufnahmen des Labels ist das Einfangen besonderer Momente in Echtzeit.
Das ist es, was ”Gateway” ausmacht, und so fühlt es sich auch so viele Jahre später immer noch an, und solange wir Ohren haben, um zuzuhören. – aus den Liner Notes von Nels Cline.
ECM Records Новости
”Dafür bestimmt, als Jazz-Klassiker in die Geschichte einzugehen” – so das Urteil des Guardian bei der Veröffentlichung des Albums im Jahr 1997. Weiter meinte die Zeitung: ”Wheelers Kompositionen und vier der weltbesten Improvisatoren schaffen ein nachdenkliches Set, das es sich lohnt wieder und wieder zu hören. Dies ist wunderschöne, leuchtende Musik.” Angel Song gehört zu den Höhepunkten im Katalog des Labels und vereint vier Improvisationsgrößen – jeder mit einer einzigartigen künstlerischen Identität – in einer intimen, Schlagzeug-losen Quartett-Session. Kenny Wheeler ist der Komponist der neun eindringlich lyrischen Kammer-Jazzstücke und verleiht ihnen an Flügelhorn und Trompete im expressiv-melodischen Austausch mit Altsaxophonist Lee Konitz eine besonders eindringliche Atmosphäre. Das Bassfundament von Dave Holland ist so überzeugend wie eh und je und lässt Bill Frisell alle Freiheiten für harmonieumfassende Improvisation. Wie der Guardian jubelte 1997 auch die Times und sprach von einem: ”rührend schönen Album: Hollands wendige Zuverlässigkeit ist der Anker für die elegante Klangfülle von Konitz, die flimmernde Raffnesse von Frisell und die klangliche Zärtlichkeit von Wheeler selbst.” Das Album erscheint zum allerersten Mal auf Vinyl als Teil der Luminessence-Reihe und wird in einem Tip-on-Gatefold mit Session-Fotos präsentiert
Silent, Listening ist eine essentielle Ergänzung zu ECMs renommierter Reihe von Solo-Klavieraufnahmen mit einem der herausragendsten improvisierenden Pianisten unserer Zeit: Fred Hersch. Das Album umfasst sieben Eigenkompositionen sowie eine Handvoll Standards, darunter Billy Strayhorns ”Star-Crossed Lovers”, Sigmund Rombergs ”Softly, As In A Morning Sunrise”, Alec Wilders ”Winter Of My Discontent” und Russ Freemans ”The Wind”. Hersch geht die Musik durchweg mit jener seltenen Konzentration, Sensibilität und Eleganz an, für die der Jazz-Doyen bekannt ist. Das Album wurde mit dem Produzenten Manfred Eicher in der besonderen Akustik des Studios in Lugano entwickelt und im Mai 2023 aufgenommen.
Für den Nachfolger seines ECM-Leader-Debüts La traversée erweitert der französische Saxophonist Matthieu Bordenave sein Trio mit dem deutschen Pianisten Florian Weber und dem französischen Bassisten Patrice Moret um die einzigartige Sensibilität des Schlagzeugers James Maddren, dessen beharrlicher Puls einen gewandten Kontrapunkt zum ohnehin schon eigenwilligen Sound der Gruppe setzt. Neben der gefühlvoll kantigen Wiedergabe von John Coltranes ”Compassion” nimmt sich das Quartett acht Bordenave-Originale vor, die eine Brücke zwischen kammerjazziger Dynamik und Post-Swing-Designs schlagen. Webers und Bordenaves eigenwillige Herangehensweise an ihre Instrumente - Bordenave ist sowohl auf dem Tenor- als auch auf dem Sopransaxophon zu hören - gehen nahtlos ineinander über und spinnen unerwartete Linien über einer höchst interaktiven Rhythmusgruppe. The Blue Land wurde 2022 in Pernes-Les-Fontaines aufgenommen und von Manfred Eicher produziert.
Das Debüt des Schlagzeugers Gard Nilssen bei ECM erscheint, nachdem er bei hoch geschätzten Aufnahmen mit dem Maciej Obara Quartet und mit Mathias Eick mitgewirkt hat. Elastic Wave präsentiert Nilssens kraftvolles Trio mit seinem norwegischen Kollegen André Roligheten am Saxophon und dem schwedischen Bassisten Petter Eldh (kürzlich mit Kit Downes zu hören). Das dynamische Zusammenspiel der Gruppe, ihr tanzbarer Puls und ihre markanten Themen – alle drei Spieler steuern Kompositionen bei – machen Acoustic Unity zu einer der interessantesten Bands der heutigen Szene. Das Trio interpretiert aufwühlende Hymnen und dezente Balladen mit dem gleichen Maß an Elan und Überzeugung. Elastic Wave wurde im Juni 2021 in den Studios La Buissonne in Südfrankreich aufgenommen.
s Luminessence, ECM's new audiophile vinyl-reissue series, is a kaleidoscope, shedding light on the jewels of the label's deep catalogue in elegant, high-quality editions - audiophile vinyl pressing, high-grade tip-on gatefold sleeves that include new liner notes Recorded in 1977 and now reissued in ECM's audiophile Luminessence vinyl series, the debut album of the Azimuth trio was truly ahead of its time. Formed by adding Canadian-born trumpeter Kenny Wheeler to the British duo of pianist John Taylor and vocalist Norma Winstone, the group's futuristic musical palette embraced hypnotic, minimalistic pulse patterns, otherworldly synthesizer sounds, songs, collective improvisation and solo flights. In recent seasons, the number of listeners under Azimuth's sway has grown exponentially, as the music has adapted itself to new contexts. The vast international audience that has heard fragments of Azimuth's "The Tunnel" as part of a major rap hit by Drake in 2023 (on his 200M+ streaming "IDGAF"), can now discover the original in its pristine form, still magical after all these years - as is the whole album.
”Als wir die Bühne betraten, fühlte es sich wie eine Heimkehr an”, sagt Jakob Bro über diese im lyrischen Gestus weit ausholende und von Expressivität aufgeladene Live-Aufnahme aus Kopenhagen. Auf ihr kommen drei der wichtigsten Protagonisten der improvisierten Musik in Dänemark – führende Musiker aus drei Generationen des dänischen Jazz – zusammen. Das Konzert, das im Februar 2023 stattfand, war besonders bedeutungsgeladen, da es die Rückkehr des Trompeters Palle Mikkelborg auf die Bühne markierte, der hier einige seiner bedachtesten Linien vorträgt. Das Repertoire setzt sich aus Jakob Bros Alben Returnings und Gefion zusammen und wird mit spontanem und neugierigem Geist angegangen, während Marilyn Mazurs subtile Perkussionssprache aus blühenden Gongs und Metallen und polternden Trommeln mit Bros treibenden und plätschernden Klangflächen die Stücke zu immer wieder neuen Formen verschmelzen lässt. Die atmosphärischen Qualitäten der Musik wie auch ihre eruptiven Momente werden durch die resonante Akustik der Danish Radio Concert Hall noch verstärkt.
Recorded in Oslo in September 1970, Afric Pepperbird was released on New Year's Day in 1971. Half a century later, it still conveys the freshness and excitement of discoveries being made. The album signalled the arrival of four Norwegian improvisers - Jan Garbarek, Terje Rypdal, Arild Andersen and Jon Christensen - at the fledgling ECM label. It was the start of a lifelong association with each of the musicians, whose influence was soon to reach far beyond the borders of their homeland. In extended passages on Afric Pepperbird, with Christensen and Andersen stretching out, it's quite often Rypdal effectively holding the centre with taut chords. Everybody is roaring here, with Garbarek deep into his free jazz vocabulary. "Garbarek should be heard," wrote reviewer Joe Klee in DownBeat. "I would venture that not since Django Reinhardt has there been a European jazz musician so original and forward-looking as this young Norwegian."
Named for the Grateful Dead song that concludes this inspired double
album, Uncle John's Band features masterful guitarist John Scofield at
his most freewheeling
Wide ranging repertoire finds his trio with Vicente Archer and Bill Stewart tackling
material from Dylan's "Mr Tambourine Man" to Neil Young's "Old Man", from
Leonard Bernstein's "Somewhere" to the Miles Davis Birth of the Cool classic
"Budo". And jazz standards including "Stairway to the Stars" and "Ray's Idea" rub
shoulders with seven Scofield originals that are variously swing, funk and folkinflected. The red thread through the programme is the trio's tremendous
improvisational verve.
"I feel like we can go anywhere," says John Scofield of the group's multidirectional versatility.
Uncle John's Band was recorded at Clubhouse Studio in Rhinebeck, New York, in
August 2022.
With Call on the Old Wise Nitai Hershkovits delivers an entrancing solo album In this largely improvised solo rendering, the pianist draws from broad influences, ranging from his extensive work in jazz contexts and cutting-edge contemporary explorations to his background in classical music. This immaculate balance of idioms gives rise to an abundance of colours and timbres, explored by a pianist, who has successfully forged his very own voice as improviser and shapedesigner. With a soft touch, light action and washing harmonies, Nitai's improvisations unfold like compositions being created in real- time, making Call on the Old Wise a testimony to the pianist's unique inventiveness as well as an essential addition to ECM's celebrated line of solo piano recordings. The album, recorded in Lugano in 2022 and produced by Manfred Eicher, follows after his contributions in Oded Tzur's quartet on the acclaimed recordings Here Be Dragons (2020) and Isabela (2022).
The quartet's creative sense of musical interplay is again to the forefront of this newest album, recorded in Oslo in the summer of 2022, which may be their strongest statement to date. Obara's new music optimally highlights his intuitive musical relationship with Dominik Wania, while Ole Morten Vagan and Gard Nilssen continually transcend rhythm section roles to interact persuasively with the saxophonist and the pianist.
Diese 3-LP Faksimile-Edition von Bremen-Lausanne, nun als Teil der gefeierten Luminessence-Vinyl-Reihe von ECM wiederveröffentlicht, enthält die beiden Solokonzerte von Keith Jarrett vom März und Juli 1973.
Sie stehen am Anfang der inzwischen legendären Reihe von Jarretts Solo-Erkundungen auf dem Klavier und haben auch heute nichts von ihrer musikalischen Kraft und Faszination eingebüßt. In einer im Begleitheft enthaltenen gemeinsamen Anmerkung schreiben Keith Jarrett und Manfred Eicher: „Wir sind der Meinung, dass dieses Album sich selbst und dem Publikum in jeder Hinsicht treu bleibt und dass wir in dem Wissen zufrieden sein können, dass wir hier eine Aufnahme geschaffen haben, die das Erlebnis dieser Abende einfängt, beinahe, als wäre man vor Ort.“
Vor fünfzig Jahren wurden die Solo-Concerts – über zwei Stunden Solo-Klavierimprovisationen – auf der ganzen Welt überwältigend positiv aufgenommen: Die Musik wurde mit Auszeichnungen überschüttet und im Time Magazine, der New York Times, Down Beat und Stereo Review in den USA, Jazz Forum in Polen und Swing Journal in Japan als Album des Jahres gefeiert.
In Deutschland gewann es den Großen Deutschen Schallplattenpreis. Die Begeisterung hat nicht nachgelassen – in einer aktuellen Umfrage zu Jarretts Gesamtwerk im britischen Mojo-Magazin wurde das Boxset Bremen-Lausanne auf Platz 1 gewählt:
„Dies ist das Nonplusultra des Solo-Live-Konzerts von Jarrett in all seinem improvisatorischen Reichtum.“
Don Cherry, Dewey Redman, Charlie Haden und Ed Blackwell verbündeten sich ursprünglich, um das Werk ihres Mentors Ornette Coleman zu würdigen, aber das Repertoire ihres Quartetts Old and New Dreams entwickelte sich bald zu einem Projekt von viel größerer Tragweite, das auch die musikalischen Erfahrungen einbezog, die die Spieler auf ihren Reisen rund um die Welt gemacht hatten. Neben einzigartigen Versionen von Ornettes ”Lonely Woman” und ”Open or Close” umfasst dieses einflussreiche, heute als Klassiker geltende Album von afrikanischer Musik inspirierte Stücke von Cherry und Blackwell, Redmans rätselhaftes ”Orbit of La-Ba” und Hadens impressionistisches ”Song for the Whales”. Das Album wurde im August 1979 in Oslo aufgenommen und von Manfred Eicher produziert. Die Vinyl-Neuauflage der Luminessence Serie enthält einen neuen Begleittext, der historischen Kontext und Hintergrundinformationen liefert.
Gary Burton ist nicht nur der große Vibraphon-Innovator seiner Ära, sondern auch ein äußerst scharfsinniger Talentscout. 1973 stellte The New Quartet Abraham Laboriel vor: Dies war die erste Aufnahme des
Bassisten, der bald zu einem der gefragtesten Session-Spieler in allen Genres werden sollte. ”Es muss betont werden, dass Laboriel mit seiner erstaunlichen Bassarbeit wie ein zukünftiger großer Künstler klingt”, schrieb das britische Magazin Melody Maker seinerzeit. Auch Gitarrist Mick Goodrick entpuppte sich mit diesem Album als ein Musiker, den man im Auge behalten sollte. Er glänzte in einem wohl durchdachten Programm mit Kompositionen von Keith Jarrett, Chick Corea, Carla Bley, Mike Gibbs und Bandleader Burton.
Ralph Alessis vierte Veröffentlichung als Bandleader für ECM folgt auf eine einzigartige Albumserie, die von The New York Times bis The Guardian ausschließlich mit Lob überschüttet wurde. Die britische Zeitung pries Ralphs vorherige Aufnahme Imaginary Friends (2019) für die ”elegante Balance aus ergreifenden, verspielten Originalkompositionen und apart forschender Improvisation” und erklärte es zu ”seinem bisher besten Album”. It’s Always Now strotzt jedoch nur so vor Argumenten, dass es einen neuen Anwärter auf
diesen Titel gibt. Auf seinem neuen Album ist Alessis einzigartiger Ton so geschmeidig, durchdringend und präsent wie eh und je, umgeben von einer neu zusammengestellten Quartettbesetzung – Pianist Florian Weber, Bänz Oester am Bass und Schlagzeuger Gerry Hemingway – die mit einem sechsten Sinn durch die eigenwillig swingenden Kompositionen des Trompeters navigiert. Das Album ist nicht nur eine Fortsetzung der Arbeit Alessis, sondern rückt auch Florians Entwicklung bei ECM – es ist bereits sein viertes Album
für das Label – in den Fokus. Seine individuelle harmonische Herangehensweise an den Tasten ist in der Rolle des Sideman ebenso ausgeprägt wie als Bandleader auf seinen eigenen Einspielungen, und sein tiefes Gespür für den Puls von Alessis Kompositionen bereichert diese Session. Das Album wurde von Manfred Eicher produziert.
Der US-amerikanische Gitarrist Ralph Towner nimmt seit Anfang der 70er Jahre für ECM auf und hat mit seinen Alben ein einzigartiges Gesamtwerk geschaffen. Im Mittelpunkt seines Schaffens stehen seine Soloaufnahmen, von denen die erste, Diary, vor 50 Jahren veröffentlicht wurde. At First Light setzt diese große Tradition fort und schöpft Inspiration aus einer breiten musikalischen Palette. ”Meine Soloaufnahmen haben immer auch eigene Kompositionen enthalten, in denen sich Spuren der vielen Komponisten und Musiker finden, die mich über die Jahre begeistern konnten”, schreibt Towner in dem CD-Begleittext und nennt unter anderem den Einfluss von George Gershwin, John Coltrane, John Dowland und Bill Evans:
”Ich habe das Gefühl, dass At First Light ein gutes Beispiel dafür ist, wie ich diese Vielzahl von Einflüssen in meine persönliche Musik einfließen lasse.” Neben seinen eigenen Stücken spielt Towner auch Hoagy Carmichaels ”Little Old Lady”, Jule Stynes ”Make Someone Happy” und den irischen Traditional ”Danny Boy”. At First Light wurde im Auditorio Stelio Molo RSI, Lugano, im Februar 2022 aufgenommen und von Manfred Eicher produziert.
Kenny Wheelers sensationelles ECM-Leader-Debüt als Vinyl-Wiederveröffentlichung in unserer neuen audiophilen Luminessence-Reihe für. Das 1975 in New York aufgenommene und von Manfred Eicher produzierte Album ”Gnu High” brachte dem kanadischen Trompeter Wheeler sowohl für sein leidenschaftliches Spiel als auch für seine lyrischen Kompositionen ein neues Level an internationaler Anerkennung ein.
Hier steht Kenny Wheeler an der Spitze eines außergewöhnlichen Quartetts mit Keith Jarrett, Dave Holland und Jack DeJohnette, allesamt meisterhafte Improvisatoren, die ihr intuitives kollektives Verständnis als Mitglieder der Gruppen von Miles Davis geprägt hatten. ”Was man hört”, sagt Jack DeJohnette, ”ist die Spontaneität des Augenblicks.” Dave Holland merkt an, dass Gnu Hugh ”diese wunderbare Kombination von Form, Gestalt und Harmonie von Kennys Stücken hatte, aber auch diese wirklich freie Art, sie zu interpretieren.” Das Klappcover des Albums enthält neue Linernotes von Kennys Freund, Kollegen und Biografen Nick Smart.
ECMs neue audiophile Vinyl-Serie ( Luminessence Series ):
Schätze aus dem renommierten Label-Katalog, die lange vergriffen oder noch nie auf Vinyl erhältlich waren, in eleganten, hochwertigen Editionen präsentiert. Von den originalen Masterbändern geschnitten
Herstellung in Europa und analog, wo möglich.
Das im März 1979 aufgenommene Album Saudades des brasilianischen Perkussionisten Naná Vasconcelos war die Erfüllung eines Traums für einen Musiker, der sich schon lange danach gesehnt hatte, die Berimbau in einem orchestralen Kontext zu hören. Dieses ”Konzert” für einen innovativen Spieler eines traditionellen Instruments wurde durch den kreativen Beitrag von Egberto Gismonti ermöglicht, der hier das Material für Streicher arrangiert hat und auch als Mitkomponist und begleitender Solist fungiert.
Das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart wurde von Mladen Gutesha dirigiert (der mit ECM bereits an transidiomatischen Projekten mit Keith Jarrett, Jan Garbarek und Terje Rypdal gearbeitet hatte). Produziert von Manfred Eicher, bleibt Saudades eine außergewöhnliche Reise, ein Album, das seiner Zeit voraus war
und gewissermaßen darauf wartete, von der Welt eingeholt zu werden. Diese Wiederveröffentlichung auf Vinyl in einer Klapphülle enthält neue Liner Notes mit historischem Kontext und Hintergrundinformationen.
ECMs neue audiophile Vinyl-Serie ( Luminessence Series ):
Schätze aus dem renommierten Label-Katalog, die lange vergriffen oder noch nie auf Vinyl erhältlich waren, in eleganten, hochwertigen Editionen präsentiert. Von den originalen Masterbändern geschnitten
Herstellung in Europa und analog, wo möglich.
Dominic Miller wurde von Peter Ruedi in der Weltwoche als ”großer, gelassener Erzähler” bezeichnet, und Vagabond, die dritte Aufnahme des Gitarristen für ECM, könnte sich als sein bisher poetischstes Werk erweisen. Auf dem Album erzeugt er gemeinsam mit Ziv Ravitz am Schlagzeug, seinem langjährigen Begleiter Nicolas Fiszman am Bass und Pianist Jacob Karlzon Texturen besonderer Intensität. Das Quartett – jeder Musiker für sich ein versierter Bandleader – versteht es, tiefe Grooves mit subtilem Zusammenspiel zu untermauern und nuancierte melodische Linien mit zarten Harmonien zu verweben, und zeichnet dabei einen gestalterisch bedachten Weg durch das Programm. Als langjähriger kreativer Begleiter von Sting, versteht Dominic es, den Song als oberste Priorität zu behandeln: ”Es war nie meine Absicht, ein Gitarrenalbum zu machen.
Dank der großartigen Sängerinnen und Sänger, mit denen ich im Laufe der Jahre zusammengearbeitet habe, sehe ich mich eher als instrumentalen Songwriter. Und so wie sie sehe ich es als meine Aufgabe an, mich mit den besten Musikern zu umgeben, die das Narrativ in den ’Songs’ verstehen. Ich bin froh, mit Vagabond die perfekte Besetzung dafür gefunden zu haben.” Das Album wurde
in Südfrankreich aufgenommen und von Manfred Eicher produziert.
Die Fähigkeit des Bobo Stenson Trios, weitreichende Idiome und ein breit gefächertes Repertoire im Rahmen seines eigenständigen Ausdrucks zu umfassen, ist inzwischen so etwas wie ein Markenzeichen der Gruppe geworden und brachte The New York Times zu der Aussage, der Pianist mache ”erhabene KlaviertrioPlatten, ohne jemals zu viel zu spielen.
Es pulsiert, bewegt sich in Wellen mit langen improvisierten
Phrasen; es ist lebendig”. Das erfahrene Trio zeigt sich auf Sphere als besonders eingespielte Einheit und bewegt sich auf zugleich subtile und eigenwillige Weise durch eine Reihe von Eigenkompositionen
sowie Melodien, die von diversen skandinavischen Komponisten stammen.
Der schwedische Pianist hat in jahrzehntelanger Zusammenarbeit mit ECM und Manfred Eicher – der, wie Bobo sagt, ”die besten
Qualitäten der Musiker hervorhebt” und die Platte produziert hat – eine einzigartige Mischung aus verschiedenen musikalischen Strömungen entwickelt und verfeinert. Die Mitstreiter des Pianisten, Anders Jormin am Bass und Schlagzeuger Jon Fält, die den Bandleader seit Cantando (2008) begleiten, sind mehr als ideale musikalische Partner für Bobos sanften Anschlag und unendliches Verlangen nach Zusammenspiel. Bobo: ”Wir spielen nie ’von der Stange’. Die Dinge kristallisieren sich aus dem Moment heraus und
wir passen uns dem an. Das ist die Quintessenz.
Das macht die Freude des Zusammenspiels aus; nie das Gleiche zweimal zu machen, und mit Entschlossenheit.”
On his second release for ECM New York-based saxophonist Oded Tzur
introduces a heightened sense of urgency and a conceptually augmented
approach to his distinctive voice, weaving one underlying musical idea
through a series of elaborate and impassioned designs
The quartet's lineup is unchanged from 2020's Here Be Dragons and the group's
interplay has grown even more expressive in the meantime. Throughout Isabela
the saxophonist and his collaborators - pianist Nitai Hershkovits, Petros
Klampanis on bass and rhythm conjurer Johnathan Blake - apply their subtle
dialect in a more intense space, exploring the nuances and colors of Oded's selffashioned raga in a suite- like sequence of quiet meditations and powerful
exclamations.
The remarkable session was captured in Lugano's Auditorio Stelio Molo in
September 2021 and produced by Manfred Eicher.
Oded Tzur: tenor saxophone
Nitai Hershkovits: piano
Petros Klampanis: double bass
Johnathan Blake: drums
The ECM New Series debut of Evgueni Galperin is one of the most
strikingly original and evocative albums of the year
A composer of Russian and Ukrainian heritage, currently based in France,
Galperin is working with sound, texture and dynamics in new and powerfully
expressive ways. As he explains, the sound world of Theory of Becoming
represents an "augmented reality of acoustic instruments, created from
recordings made with real and virtual instruments. The numerous
transformations the instruments undergo allow me to capture their acoustic
nature while also adding techniques and colours impossible to produce in
reality..."
Galperin's compositions address wide ranging subjects: from the resilience of
hope in the face of destruction to meditations on the journey of the soul, as well
as travels through space and through the magical forests of Max Ernst's
paintings.
Theory of Becoming was recorded and mixed 2020-21 in Paris, at Studio EPG and
Studios de la Seine and was produced by Manfred Eicher.
Evgueni Galperine: composition
Maria Vasyukova: voice
Sergei Nakariakov: trumpet
Sebastien Hurtaud: cello
On the album Opening, Tord Gustavsen reveals a fresh angle to his
particularly unique trio investigations into Scandinavian folk hymns,
gospel, chorale and jazz, as he introduces a different voice on bass
With a new fellow- traveller on board and its recording premiere in Lugano's
Auditorio Stelio Molo, the trio discovers inspired new ways to interact with each
other, using innovative approaches to sound and technique in the process. Made
up in equal parts of intricately textured improvisations and understated melodic
hooks, the group's conversations bring an enticing unfamiliarity to the language
the Norwegian pianist has developed over almost two decades of collaboration
with ECM.
Tord Gustavsen: piano, electronics
Steinar Raknes: double bass, electronics
Jarle Vespestad: drums
Press:
"Vibrates between the introspective and the dramatic in rich and singular ways.
Scene-setting opener 'The Circle' sees Gustavsen exploring a modal melodic line
of beguiling simplicity, with the trio's sotto voce approach creating an atmosphere
of hushed intimacy." - **** Jazzwise (Editor's Choice)
"The focus of Opening remains the playing from Gustavsen and the rich
accompaniment from his fellow musicians, creating an atmosphere perfect for a
walk by a cabin at dawn, with the sun peeking in through the trees." - Pitchfork
"Norwegian piano star Tord Gustavsen's long-honed recipe of low-key folk songs,
gospel, classical music and jazz gets a graceful makeover on Opening - with new
bassist Steinar Raknes, a player of uncannily responsive precision alongside
regular percussionist Jarle Vespestad, while subtle electronics sometimes create
ghostly horn-player effects." - The Guardian
"For Gustavsen, pieces such as Floytelat and Vaer Sterk, Min Sjel are routes into
the sort of cerebral mysteries that the former church pianist has made his own.
The first is a funereal theme where the notes he sprinkles like raindrops build into
a fatalistic flood. The second, from the Norwegian Hymnal, is played with an
innocent simplicity. Both are equally powerful...Remarkable music, Norwegian
blues." - The Times
"Quietly beguiling release...With lesser artists the uniformity of mood and
reluctance to turn up the volume would pall. But there's an artistry to Gustavsen's
compositions, a skill in their execution, and a warmth to their spirit that keeps the
listener engaged." - LondonJazz News
John Scofield's first guitar-solo-recording ever gives a résumé of all the
influences and idioms he has cultivated over his career in performances
on guitar, accompanied by his own rhythmic pulse and chordal backing
using a loop machine
Besides jazz, John is known to have always also had a soft spot for the rock and
roll and country music he grew up with, revealed here in unencumbered renditions
of Buddy Holly's "Not Fade Away" and Hank Williams' "You Win Again". Between
elegant and personal readings of standards, like "It Could Happen To You", the
traditional "Danny Boy" and Keith Jarret's "Coral", Scofield presents his own
timeless compositions - some new, others known.
For the guitarist, it's all about "the way you get the sound out of the string and
what you do with it after you attack it."
John Scofield: electric guitar and looper
Press:
"Scofield is as fiery as ever, plugged in and using loops to give himself a
background groove on some of his gritty originals or putting a punkish spin on
romantic ballads." - **** The Times
"This isn't an album to listen to in a hurry; but if you were pressed for time, the last
two tracks alone would give you a sense of Scofield's extraordinary range. The
bebop- heavy Trance De Jour is antic, angular, questing. But then we close with
You Win Again, a Hank Williams cover, serene as a sunset over the prairie." - ****
The Daily Telegraph
"Here he has distilled his decades in this crazy business into a baker's dozen of
songs that may appear modest in ambition - only one track runs to more than five
minutes, several run to barely three - yet is mighty in impact...This album needed
no other title. This is John Scofield." - **** Jazzwise
"(8/10) The result offers an intimate insight to Sco's skills as both guitarist and
arranger. It's a late-night album - quiet, introspective and really quite beautiful, too,
with Sco's musical soul laid bare before us." - Guitarist
German-American pianist Benjamin Lackner makes his ECM debut with a
star-studded quartet of Manu Katché on drums, trumpeter Mathias Eick
and Jérôme Regard on bass
Mathias and Manu share a longstanding association with the label and their
respectively unique instrumental signatures can be traced across this set of
exclusively original material - eight pieces by Benjamin, one by Jérôme. The
bassist and the leader's partnership goes all the way back to 2006, when, Jérôme
joined Lackner's trio, which remains active until today. Two decades of close
collaboration have moulded them into intimate colleagues, who complement
each other's lines intuitively. Mathias Eick and Manu Katché's effortless
musicianship enhances the quartet's fluid interplay.
Last Decade was recorded in Studios La Buissonne, Pernes- Les- Fontaines and
produced by Manfred Eicher.
Benjamin Lackner: piano
Mathias Eick: trumpet, voice
Jérôme Regard: double bass
Manu Katché: drums
Kontrabass-Doyen Arild Andersen nimmt seit mehr als fünfzig Jahren bei ECM auf und stellt sich gerne
neuen Herausforderungen. Die erste Aufnahme mit diesem jüngst formierten Quartett – zu dem auch
die aufstrebenden Norweger Marius Neset und Helge Lien (jeweils selbst Bandleader) gehören – ist fast
vollständig improvisiert. Die Musiker gehen dieses Wagnis gemeinsam ein und entwickeln Formen im
Moment: ein Lehrstück in spontaner Gruppenkreativität. Affirmation wurde im November 2021 im Osloer
Rainbow Studio aufgenommen.
Bordeaux Concert reiht sich in die besonderen Momente von Keith Jarretts letzter Europatournee 2016 und
zeigt aufs Neue die vielfältigen Ausformungen und Nuancen jeder seiner Aufführungen. In einer herausragenden Besprechung des nun vorliegenden Konzerts schrieb die französische Zeitung Le Monde: „Keith
Jarretts Erinnerungen – sei es Jazz, Klassik, Experimentell- sind unbegrenzt. (..) Er schafft eine Gemeinschaft des Zuhörens am Rande der Stille, abseits vom Lärm und der Müdigkeit der Welt.“
Auf Return from the Stars, das in seiner Atmosphäre sowohl energetisch als auch nachdenklich wirkt, geben Mark Turners Kompositionen seiner Gruppe viel Raum für Bewegung. Die Soli fließen organisch aus den Arrangements heraus; neben dem umwerfenden Zusammenspiel von Turners Tenor und Jason Palmers
Trompete können sich Bassist Joe Martin und Schlagzeuger Jonathan Pinson immer wieder frei entfalten.
Obwohl Turner bereits auf diversen ECM Aufnahmen zu hören war – darunter mit dem Billy Hart Quartet, als Teil des Fly Trios, sowie im Duo mit Ethan Iverson – handelt es sich bei Return from the Stars um
sein erstes Quartett Album seit dem vielgelobten Lathe of Heaven von 2014 und um einen unverzichtbaren Beleg seiner außerordentlichen Qualität als Konzeptualist, Instrumentalist und Komponist.
Auf Naked Truth ist Avishai Cohens Trompetenspiel von einer rauen Schönheit und Verletzlichkeit gezeichnet, die seiner bis dato improvisationsreichsten Aufnahme für ECM eine ergreifende Note einhaucht.
Eine Musik des Augenblicks, die während einer Aufnahme-Session in Südfrankreich entstanden ist und die Form einer ausgedehnten Suite annimmt. Für den Großteil des Albums gibt der israelische Trompeter den Ton an, dicht gefolgt von seinen langjährigen Weggefährten – Pianist Yonathan Avishai, Bassist Barak Mori und Schlagzeuger Ziv Ravitz – , die ein intuitives Verständnis für die vorsichtig auf und ab wogenden Bögen der Musik gemein haben. Zum Schluss trägt Cohen ”Departure”, ein Gedicht von Zelda Schneurson Mishkovsky, vor. Dessen thematische Schwerpunkte – Verzicht, Akzeptanz und Loslassen – spiegeln sich auf eindringliche Weise in der Stimmung der Musik wider. Naked Truth wurde im September 2021 in den
Studios La Buissonne, Pernes-les-Fontaines aufgenommen und von Manfred Eicher produziert.
Auf seiner ersten Piano Trio Einspielung für ECM gelingt Kit Downes im Zusammenspiel mit Bassist Petter Eldh und Schlagzeuger James Maddren eine besondere Gratwanderung zwischen lyrischer Sorgfalt und eruptivem Momentum. Der Pianist und seine langjährigen musikalischen Vertrauten begegnen sich auf eine Art und Weise, die – kreativ und verdichtet zugleich – bewährte Idiome des Formats mit eigenen Ideen in einem diesem Dreigespann exklusiven Stil vereint. Downes schlägt auf Vermillion, im Auditorio Stelio Molo in Lugano festgehalten, ein neues Kapitel auf.
180g vinyl pressing of Norwegian trumpeter Mathias Eick's 2021 ECM
album 'When We Leave'
Eick's expressive playing, which according to the New York Times radiates a
"pristine yet penetrating tone", is remarkably well complemented in the company
of his gifted supporting players and fellow travelers. Violinist Hakon Aase, one of
the outstanding improvisers of his generation, shadows the leader with lines that
reflect a profound background in folk as well as jazz. Drummers Helge Andeas
Norbakken and Torstein Lofthus mirror their exchanges, as they interact with
purring precision. Near the centre of the action, pianist Andras Ulvo and bass
guitarist Audun Erlien ferry ideas between frontline and rhythm section and make
statements of their own. On several tracks, the delicate swell of Stian
Carstensen's pedal steel guitar adds a dimension of mystery.
'When we leave' was recorded at Oslo's Rainbow Studio in August 2020.
Mathias Eick: trumpet, keyboard, vocals
Hakon Aase: violin, percussion
Andreas Ulvo: piano
Audun Erlien: bass
Torstein Lofthus: drums
Helge Andreas Norbakken: drums, percussion
Stian Carstensen: pedal steel guitar
”Es gibt eine Galaxie von Klaviertrios im heutigen Jazz-Universum”, hat das BBC Music Magazine festgestellt, ”aber nur wenige strahlen so hell wie das von Marcin Wasilewski”. Auf ihrem siebten ECM-Album
beleuchtet die vielseitige polnische Gruppe ein für sie charakteristisch weites Spektrum der Musik. Auf
En attendant stehen kollektiv erarbeitete Stücke neben Wasilewskis formbarem ”Glimmer of Hope”, Carla
Bleys zeitlosem ”Vashkar”, dem hypnotisierenden The Doors-Klassiker ”Riders On The Storm” und einem
Streifzug durch Johann Sebastian Bachs Goldberg-Variationen. Flüssiges Zusammenspiel ist das Markenzeichen dieses Trios, dessen mehr als ein Vierteljahrhundert langes gemeinsames Wirken zu einem geradezu telepathisch tiefen Verständnis zwischen Wasilewski, Bassist Kurkiewicz und Schlagzeuger Miskiewicz
geführt hat. En attendant wurde im August 2019 in den Studios La Buissonne in Südfrankreich aufgenommen und von Manfred Eicher produziert.
180g audiophile vinyl pressing. Tip-On Gatefold packaging.
A fascinating solo album from the Swiss pianist, composer and
conceptualist best known as leader of the bands Ronin and Mobile,
‘Entendre’ offers deeper insight into Nik B rtch’s musical thinking.
As the album title implies ‘Entendre’ is about hearing as a creative process,
referencing the patient unfolding of B rtch’s modular polymetric pieces, with
alertness to the dynamics of touch, finding freedom in aesthetic restriction,
serving the flow of each piece’s development while also taking the music to
new places.
Recorded at Auditorio Stelio Molo RSI, Lugano, in September 2020, and produced by Manfred Eicher.
Nik Bartsch: piano
Press:
“Entendre - his first album entirely played on solo acoustic piano, with no
overdubs - might be his finest yet.” - **** The Guardian
“Nik Bärtsch feels a long way from jazz, but a lot closer to a freewheeling
rhythmic spontaneity on this unexpectedly action-packed set.” - **** (Editor’s
Choice) Jazzwise
“There is nothing lost when Nik Bärtsch, bandleader, becomes Nik Bärtsch,
solo pianist. It’s the same, captivating music, only played through the single
vessel of a piano. Through this prism, more is revealed about the genius of
Bärtsch’s ‘ritual groove music,’ not less.” - Somethin’ Else
“Entendre is a fascinating solo album from Swiss pianist, composer and conceptualist Nik Bärtsch... In these six solo realisations, Bärtsch’s creative music
unfolds with heightened alertness and dexterity as the pieces develop and unfurl with texture and subtlety of touch. The pianist finds freedom in aesthetic
restriction, while also seizing opportunities to guide the music to new places
of discovery.” - UK Vibe
“Manfred Eicher’s production captures the sound of the piano and the room
with forensic clarity. Entendre is, literally, classic Bärtsch. It is also classic
ECM.” - All About Jazz
A fresh and open music, delicate and space-conscious, is shaped as
drummer Thomas Stronen and Ayumi Tanaka, previously heard in the
ensemble Time Is A Blind Guide on ‘Lucus’, resurface in a new trio with clarinettist/singer/percussionist Marthe Lea.
The group first came together at Oslo’s Royal Academy of Music, where for two years the players would meet each week for exploratory music making.
Stronen: “We always played freely- drifting between elements of contemporary classical music, folk music, jazz, whatever we were inspired by. Sometimes the music was very quiet and minimalistic: playing together generated some special experiences.”
The spontaneous spirit of the music is reflected in the trio’s debut recording, which was made at the Lugano radio studio and produced by Manfred Eicher.
With the exception of the title piece, based on a traditional Norwegian tune, the music on Bayou was collectively created in the moment.
Der amerikanische Pianist Vijay Iyer präsentiert auf UnEasy ein kraftvolles neues Trio, in dem er von zwei
Schlüsselfiguren der kreativen Musik, Tyshawn Sorey und Linda May Han Oh, begleitet wird. ”Wir haben
eine gemeinsame Energie, die sehr ausgeprägt ist. Sie hat eine andere Art von Antrieb, einen anderen
Impuls und ein anderes Spektrum an Farben”. Das Repertoire auf UnEasy, das im Dezember 2019 im
Oktaven Audio Studio in Mount Vernon, New York, aufgenommen wurde, umfasst Eigenkompositionen
Iyers, die über einen Zeitraum von 20 Jahren geschrieben wurden, sowie Gerri Allens ”Drummer’s Song”
und eine radikale Neufassung von Cole Porters ”Night and Day”.








































