JAGJAGUWAR News

OKAY KAYA - SAP LP

Okay Kaya

SAP LP

CassetteJAGCASS433
JAGJAGUWAR
04.11.2022

Ein Konzeptalbum über das Bewusstsein, in dem die US-norwegische Künstlerin Okay Kaya ihre charakteristische Kombination aus Abstraktion und Witz konzentriert. Nach der Veröffentlichung ihres Jagjaguwar-Debüts "Watch This Liquid Pour Itself" 2020 zog Kaya von New York nach Europa, um ihre verschiedenen interdisziplinären Ausstellungen zu gestalten und zu zeigen. U.a. schuf sie eine Installation, die Unterwassermusik verstärkte, und eine interaktive Skulptur, die auf der Jung'schen Sandspieltherapie für Kinder basiert. Zwischen ihren Kunstausstellungen und Museumsperformances nahm Kaya in den von ihren Freunden großzügigerweise zur Verfügung gestellten Studios neue Musik auf. Das Album wurde außerdem von Ketamin-Therapien inspiriert. Während Kaya mit dem Tod ihres Egos experimentierte, schrieb sie mit den Stimmen fiktiver Charaktere, denen sie in den Geschichten anderer Leute begegnet war. OKAY KAYAs Erkundungen von Geist und Körper kommen mit verführerischen Dance-Beats, unvorhersehbar ineinandergreifenden Synthesizern, zarten Gitarren und R&B-Geflüster daher. Aber Kaya mag es, wenn ihr Falsetto bröckelt und ihre vom Soul inspirierten Hooks wild umherschwirren - ein schönes Chaos, das irgendwie zusammenpasst. Als sie jedoch nach New York zurückkehrte, freute sich Kaya darauf, wieder mit Freunden zusammenzuarbeiten. Sie lud zahlreiche davon in die Gaia Studios in Greenpoint, Brooklyn, ein, wie man der umfangreichen Tracklist des Albums entnehmen kann. So wie der Aufnahmeprozess von "SAP" mit der Isolation zusammenfiel und im Kreis ihrer Freunde endete, beginnt auch das Album mit einer Innenschau und öffnet sich im Verlauf immer weiter nach außen zu einer Romanze, zu Liebhabern, die als Spiegel dienen und Kaya aus verschiedenen Blickwinkeln auf sich selbst zurückwerfen.

pre-order now04.11.2022

expected to be published on 04.11.2022

9,20 €
ANGEL OLSEN - BIG TIME LP

Angel Olsen

BIG TIME LP

CassetteJAGCASS424
JAGJAGUWAR
03.06.2022

"Big Time" entstand mit einem Peitschenhieb in den seltenen, fruchtbaren Momenten, in denen sowohl frische Trauer als auch frische Liebe gleichzeitig auftreten, in denen sich Kummer und Verliebtheit gegenseitig verstärken, verkomplizieren und erklären. Verlust ist schon immer ein Thema in Olsens Songs gewesen, aber nur wenige können Elegien mit einer derart rücksichtslosen Energie schreiben, wie sie. Wenn diese aus allen Nähten platzende, bergab rasende Energie für ihre Arbeit unüberwindbar schien, beweist "Big Time", dass Olsen jetzt von einem verwurzelteren Ort der Klarheit aus schreibt. Dabei arbeitet sie mit einer elastischen Beherrschung ihrer Stimme - sowohl klanglich als auch künstlerisch. In diesen Liedern geht es nicht nur um die Transformation von Trauer, sondern auch darum, Freiheit und Freude in den Entbehrungen zu finden, die diese mit sich bringen. "Big Time" ist ein Album über die expansive Kraft der neuen Liebe, geschrieben in der Zeit, als Angel Olsen sich als queer outete und ihre ersten Erfahrungen mit queerer Liebe und Herzschmerz machte. Aber dieser Glanz und Optimismus wird durch ein tiefes und vielschichtiges Gefühl von Verlust gemildert. Während Olsens Prozess der Auseinandersetzung mit ihrem Queer-Sein und der Konfrontation mit den Traumata, die sie davon abgehalten hatten, sich selbst voll und ganz zu akzeptieren, fühlte sie, dass es an der Zeit war, sich ihren Eltern gegenüber zu outen - eine Hürde, die sie eine Zeit lang vermieden hatte. "Some experiences just make you feel as though you're five years old, no matter how wise or adult you think you are", schreibt sie über diese Zeit. Nach diesem tränenreichen, aber erleichternden Gespräch feierte sie mit ihrem/ihrer Partner*in, ihren Freund*innen, mit Austern und Wein. "Finally, at the ripe age of 34, I was free to be me." Drei Tage später starb ihr Vater, dessen Beerdigung Olsen zum Anlass nahm, den/die Partner*in ihrer Familie vorzustellen. Nur zwei Wochen später erhielt Olsen den Anruf, dass ihre Mutter in der Notaufnahme lag. Eine Zeit im Hospiz kam bald darauf, und eine zweite Beerdigung folgte kurz nach der ersten. Eine weitere Reise zurück nach St. Louis, eine weitere Trauerbewältigung, eine weitere Vertiefung und Intensivierung dieser noch jungen Liebe. Drei Wochen nach der Beerdigung ihrer Mutter war Olsen im Studio, um dieses unglaublich weise und zärtliche neue Album "Big Time" aufzunehmen. Ausgelassene Anspielungen an Tammy Wynette und Kitty Wells tauchen auf "Big Time" ebenso auf wie die komplexen Orchestrationen ihres genreübergreifenden 2019er Albums "All Mirrors". Während jenes Album voller dramatischer Veränderungen und Wendungen war, liegen die Überraschungen hier in ihrer Einfachheit - ein langsames Anschwellen der Streicher, eine Instrumentierung, die wie ein Sturm zyklisch ist, oder funkelnde Hörner in einer lichtdurchfluteten Break-up-Ballade, während kaum ein Synthesizer in Sicht ist. "Big Time" wurde zusammen mit dem Co-Produzenten Jonathan Wilson in seinen Fivestar Studios in Topanga, Kalifornien, aufgenommen und gemischt. Drew Erickson spielte Klavier, Orgel und kümmerte sich um die Streicherarrangements. Olsens langjährige Bandkollegin Emily Elhaj spielte durchgehend den Bass.

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expected to be published on 03.06.2022

9,20 €
Angel Olsen - Aisles

Angel Olsen

Aisles

CassetteJAG412CASS
JAGJAGUWAR
24.09.2021

“While spending time trying to conquer the audio of live-stream
at home performances, I got better acquainted with my friend
Adam McDaniel, an engineer and producer in Asheville, NC.
Adam and I had known each other for years. When the band
was a bit smaller I’d often rent his studio, Drop of Sun, for prerecording / pre tour rehearsals.
 “Summer 2020 was tough for many reasons. But Adam and his
wife Emily opened their home to me and made it a safe space
to create and let go. I had an idea to record some covers and
bring some of the band into the mix, or add other players. I
wanted to record 80’s songs that I’d overheard walking the
aisles at the grocery store, and I needed to laugh and have fun
and be a little less serious about the recording process in
general. I thought about completely changing some of the
songs and turning them inside out.
 “I’d heard ‘Gloria’ by Laura Branigan for the first time at a family
Christmas gathering and I was amazed at all the aunts who got
up to dance. I imagined them all dancing and laughing in slow
motion, and that’s when I got the idea to slow the entire song
down and try it out in this way. I felt that ‘Safety Dance’ by Men
Without Hats could be reinterpreted to be about this time of
quarantine and the fear of being around anyone or having too
much fun. It made me wonder, is it safe to laugh or dance or be
free of it all for just a moment?
 “I know it’s not really in my history to do something unintentional
or just for the hell of it but my connection to these songs is
pretty straightforward, I just wanted to have a little fun and be a
little more spontaneous, and I think I needed to remember that I
could!” - Angel Olsen

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