MAX SUBAR
ANYTHING COULD BE

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Merge
76- 1: Anything Could Be
- 2: See Saw
- 3: Cat At My Door
- 4: I Never
- 5: Like You've Known It
- 6: History
- 7: As The Weather
- 8: Way Up
- 9: Everything Is
- 10: Words Unkept
- 11: The Day Will Be New
Der Singer-Songwriter Max Subar aus Chicago legte den Grundstein für ,Anything Could Be", sein Debütalbum, in einem Haus am Ufer eines zugefrorenen Sees in Wisconsin. Subar kehrte zu der klanglichen und geistigen Landschaft zurück, die er während der ersten zehntägigen Session geschaffen hatte, und blieb ganz im Moment, indem er nur dann arbeitete, wenn er sich wirklich voll und ganz darauf einlassen konnte. Die meisten der zusätzlichen Sessions, die dem Album Textur und Farbe verleihen, wurden in Subars Heimstudio aufgenommen, in demselben Haus, in dem Case Oats, die von Casey Gomez-Walker geleitete Band, in der Subar Gitarre spielt, ihr 2025er Debüt ,Last Missouri Exit" aufnahmen. Sein Bruder, Sam Subar, spielte Schlagzeug. Weitere Instrumentierung kommt von den Case Oats Bandkollegen Spencer Tweedy (Schlagzeug bei ,I Never" und ,Way Up"), Jason Ashworth (Kontrabass) und Scott Daniel (Violine) sowie den häufigen Mitarbeitern Chet Zenor (E-Gitarre), Kelly Hannemann (Klavier) und Sarah Weddle (Vibraphon, Orgel und E-Piano). Die Arrangements, die dabei entstanden, sind großzügig und erhellend und verleihen den Grundzügen der Live-Gitarren- und Gesangsaufnahmen von ,Anything Could Be" Substanz, ohne dabei ihre Spontaneität zu opfern. Im Ergebnis ein fesselndes, offenherziges Debüt, das mit dem Hörer wächst und Zeit und aufmerksames Zuhören belohnt. Seine 11 Songs sind durchdrungen von dem, was die Dichterin Adrienne Rich ,eine wilde Geduld" nannte, einer radikalen Stille, die selbst eine Reise hin zu Bewusstsein, Frieden und Selbstwahrnehmung ist. Es macht keine Versprechungen darüber, was als Nächstes kommt. Dennoch lässt es die Hörer in atemloser Vorfreude darauf zurück, was das sein mag.

