REVEREND BARON
DANIEL

KCRLP12040
Karma Chief Records
68- 1: El Monte
- 2: Silver Plume
- 3: Paz
- 4: How Glad
- 5: Muchacho
- 6: The Coast 1&2
- 7: Chico
- 8: Just Because
- 9: La Frontera
- 10: Teresa
- 11: Velasco
Das akustische Instrumental-Album "Daniel" erweitert die Welt jenseits der Betonschluchten und Überführungen von LA hin zum pulsierenden, brodelnden Meer des Lebens, das Mexiko-Stadt ist, bis hin zur kargen, hügeligen Landschaft von Red Cloud, Nebraska. An jedem dieser Orte war der ständige Begleiter eine Nylonsaiten-Akustikgitarre - mit einer eigenen, weitgereisten Geschichte. "Es war die Gitarre meines Vaters", erinnert sich Danny Garcia, der Mann hinter dem Reverend. "Vor ein paar Jahren habe ich herausgefunden, dass sie auch meinem Großvater gehörte." Seit seiner Kindheit allgegenwärtig, hat die mexikanische Akustikgitarre für Garcia mit jedem Jahr an Bedeutung gewonnen. Stunden um Stunden des Spielens, Reisens und des Einhauchens von Leben in ihr Griffbrett haben sie sowohl zu einem Werkzeug als auch zu einem Talisman gemacht. "Da ist diese offensichtliche Abstammungslinie, die Familie und die Verbindung_ diese Verbindung durch die Geschichte", vertraut Garcia an. "Es ist sozusagen das einzige Familienerbstück, das ich habe." In der letzten Zeit hat all dieses Spielen (oder Herumklimpern, wie Danny es nennt) Reverend Baron dazu gebracht, einem Klang nachzujagen - einem, der die Ursprünge der Gitarre Lügen straft. Es ist ein Klang, den er von Zeit zu Zeit hörte, und als es darum ging, "Daniel" aufzunehmen, war dieser Klang sein wahrer magnetischer Nordpol (oder Südpol, sozusagen). Wenn du dich durch "Daniel" hörst, wirst du Anklänge an die Gitarrentöne von Antonio Bribiesca und Luiz Bonfa hören. Wenn du tiefer gräbst, wirst du auch die Grundzüge der Gitarrentexturen von Townes Van Zandt und Nick Drake erkennen. Ohne deren Virtuosität in seinem Spiel für sich zu beanspruchen, ergänzen die Seele und die Verletzlichkeit, die zu Markenzeichen der ersten beiden Reverend-Baron-Alben geworden sind, diese Einflüsse. Es liegt eine Wärme in "Daniel", die in diesen akustischen Meditationen im Mittelpunkt steht. Von kurzen, fließenden Momenten wie "El Monte" und "How Glad" bis hin zum hoch-einsamen "Muchacho" schweben die Songs wie Cumuluswolken über einem tiefblauen Himmel.

