DISCREATIONs mittlerweile 6. Studioalbum und das erste Album mit ihrem neuen Sänger Marc Grewe (ex-Morgoth)! Das bisher düsterste Album der Band kommt mit Blast-Attacken, tonnenschweren Grooves und düsteren Melodien in Hülle und Fülle sowie einem erdigen, aber dennoch kraftvollen Sound daher.
Mit "Iron Times" veröffentlichen DISCREATION ihr bisher düsterstes Album. Entstanden während der Corona-Pandemie und unter dem Einfluss eines drohenden Krieges mitten in Europa, wurde "Iron Times" von den unzähligen Kriegen und Wendepunkten der Geschichte inspiriert.
"Iron Times" ist auch ein Wendepunkt für die Band, denn mit Marc Grewe (ex-Morgoth) begrüßten DISCREATION jüngst eine echte Death Metal-Legende in ihren Reihen. Seine markante Stimme passt perfekt zu den neuen Songs.
Blast-Attacken, tonnenschwere Grooves, düstere Melodien und eine grimmige Entschlossenheit kennzeichnen DISCREATIONs eigene Variante des deutschen Death Metal.
Produziert wurde "Iron Times" von Alexander Krull, der dem Album einen erdigen und doch kraftvollen Sound verpasst hat. Ziel war es, den rohen Live-Sound der Band einzufangen und mit einem zeitgemäßen Punch zu versehen. Die Mission wurde erfüllt!
Das Artwork von Björn Gooßes (Killustrations) visualisiert die Geißel des Krieges oder den "God Of War" - wie eine der Hymnen auf "Iron Times" heißt - als waffenschwingenden Geist. Nicht nur bedrohlich, sondern auch kunstvoll!
Search:abe
18 Jahre werden es 2023 bei den 4 Freunden von Kärbholz aus dem beschaulichen Ruppichteroth.
Da wird sich ein mancher denken, irgendwann müsse sich der Verschleiß doch bemerkbar machen. Mitnichten.
Auf Kapitel 11: „Barrikaden“ hört Ihr 11 Stücke. Songs, die mal im kleinen, mal im großen Gewand Geschichten aus dem Leben erzählen.
Hier ist mehr "Killswitch Engage" drin als "Hosen". Das macht es schwer, die Songs in Schubladen zu pressen.
KÄRBHOLZ - Kapitel 11: „Barrikaden“ ist eine gut 40 minütige, musikalische Reise durch die verschiedenen Ecken des Kärbholz-Kosmos, ohne sich dabei aber jemals selbst zu verlieren. Ein Album, das seine musikalische Komplexität meist erst auf den zweiten Blick verrät, einen am Ende wohlig zurücklässt und erneut auf Entdeckungsreise schickt.
Erneut standen den vier Jungs das Produzententeam Eike Freese (Chameleon Studios) und Alexander Dietz (Heaven Shall Burn, Chemical Burn Studios) zur Seite.
High Roller Records, black vinyl, ltd 250, 4 page insert, A5 photo card, All audio restored and mastered from vinyl and tape sources by Patrick W. Engel at TEMPLE OF DISHARMONY in October 2021. In den frühen achtziger Jahren war das Londoner East End eine der wichtigsten Keimzellen der glorreichen New Wave Of British Heavy Metal – man denke nur an Acts wie Iron Maiden oder Angel Witch. Das Ruskin Arms spielte für die Evolution der Bewegung eine nicht unwesentliche Rolle, waren es doch die legendären Probeauftritte jeden Donnerstagabend, die den hoffnungsvollsten Bands eine regelmäßige Anstellung im Ruskin sichern konnten. Teil dieser Szene waren auch Dragonfly, eine Gruppe von jungen Musikern, ohne Geld und ohne selbst auferlegte Grenzen, dafür aber mit unbändigem Enthusiasmus. Es dauerte nicht lange, bis die Band anfing, eigene Stücke zu schreiben und sich weit übers Ruskin hinaus einen Namen zu erspielen. Die Frage nach einem eigenen Vinyl wurde in der Folge immer dringlicher. Dieses wurde dann in Form der »Dragonfly E.P.« umgesetzt, eine Auswahl eigener Kompositionen, aufgenommen im Keller einer Zoohandlung ganz in der Nähe des Ruskin Arms. Die in Eigenregie gefertigte EP wurde in einer Auflage von 500 Stück gepresst, die Cover eigenhändig gefaltet sowie zusammengeklebt, und erschien im Jahre 1980. Die Qualität des Materials und das spielerische Können der Musiker machte die »Dragonfly E.P.« zu einer der substanzielleren Veröffentlichungen der NWOBHM, später wiederzuerkennen bei Bands wie Sapphire, Trilogy oder Terraplane. Das wieder erwachte Interesse an der NWOBHM trieb den Preis einer originalen Ausgabe der »Dragonfly E.P.« fortan in schwindelerregende Regionen und fachte zugleich das Interesse nach unveröffentlichtem Material des ausnahmslos in Originalbesetzung agierenden Quartetts an. Das vorliegende Album präsentiert alternative (ältere) Aufnahmen des Songmaterials der »Dragonfly E.P.« und sorgt dafür, dass Dragonfly endlich das breitere Publikum bekommen, das sie von Anfang an verdient gehabt hätten. Cleveres Songwriting, melodische Vocals und messerscharfe Gitarren sind die Schlüsselelemente ihres Sounds.
High Roller Records, black vinyl, ltd 250, 4 page insert, A5 photo card, All audio restored and mastered from vinyl and tape sources by Patrick W. Engel at TEMPLE OF DISHARMONY in October 2021. In den frühen achtziger Jahren war das Londoner East End eine der wichtigsten Keimzellen der glorreichen New Wave Of British Heavy Metal – man denke nur an Acts wie Iron Maiden oder Angel Witch. Das Ruskin Arms spielte für die Evolution der Bewegung eine nicht unwesentliche Rolle, waren es doch die legendären Probeauftritte jeden Donnerstagabend, die den hoffnungsvollsten Bands eine regelmäßige Anstellung im Ruskin sichern konnten. Teil dieser Szene waren auch Dragonfly, eine Gruppe von jungen Musikern, ohne Geld und ohne selbst auferlegte Grenzen, dafür aber mit unbändigem Enthusiasmus. Es dauerte nicht lange, bis die Band anfing, eigene Stücke zu schreiben und sich weit übers Ruskin hinaus einen Namen zu erspielen. Die Frage nach einem eigenen Vinyl wurde in der Folge immer dringlicher. Dieses wurde dann in Form der »Dragonfly E.P.« umgesetzt, eine Auswahl eigener Kompositionen, aufgenommen im Keller einer Zoohandlung ganz in der Nähe des Ruskin Arms. Die in Eigenregie gefertigte EP wurde in einer Auflage von 500 Stück gepresst, die Cover eigenhändig gefaltet sowie zusammengeklebt, und erschien im Jahre 1980. Die Qualität des Materials und das spielerische Können der Musiker machte die »Dragonfly E.P.« zu einer der substanzielleren Veröffentlichungen der NWOBHM, später wiederzuerkennen bei Bands wie Sapphire, Trilogy oder Terraplane. Das wieder erwachte Interesse an der NWOBHM trieb den Preis einer originalen Ausgabe der »Dragonfly E.P.« fortan in schwindelerregende Regionen und fachte zugleich das Interesse nach unveröffentlichtem Material des ausnahmslos in Originalbesetzung agierenden Quartetts an. Das vorliegende Album präsentiert alternative (ältere) Aufnahmen des Songmaterials der »Dragonfly E.P.« und sorgt dafür, dass Dragonfly endlich das breitere Publikum bekommen, das sie von Anfang an verdient gehabt hätten. Cleveres Songwriting, melodische Vocals und messerscharfe Gitarren sind die Schlüsselelemente ihres Sounds.
Thomas Eriksen und Mork kehren zwei Jahre nach ‘Katedralen‘ mit ihrem sechsten Werk zurück. Mit ‘Dypet‘, einem neuen Höhepunkt sorgfältig komponierter, atmosphärischer und düsterer, aber dennoch hymnischer Dunkelheit, schafft Mork eine düstere Spannung inmitten alptraumhafter Klanglandschaften.
Das Album zeigt die natürliche Evolution von Eriksens Ideen und seine kontinuierliche Entwicklung als Songwriter, während die Kernessenz aus eiskaltem, hypnotischem Black Metal erhalten bleibt.
— Als Digipak CD oder schwarzes Vinyl im Gatefold Sleeve
erhältlich
— Das brandneue, sechste Studioalbum der norwegischen
Blackmetaller um Thomas Eriksen
— Mit Gastauftritt von Hjelvik (ex-Kvelertak)
— Print- & Online-Promo von Marco Linke/cmm
”SUBWAY TO SALLY veröffentlichen am 24.03.2023 ihr 14. Studioalbum Himmelfahrt über Napalm Records. Seit Beginn ihrer Kariere setzt sich die Band mit den Abgründen der menschlichen Seele auseinander und feierte damit großartige Erfolge. Himmelfahrt markiert jetzt einen Wendepunkt: Hoffnung ist das Leitmotiv des neuen Albums. Zuversicht wird zelebriert, die jedoch im Angesicht des tagesaktuellen Weltgeschehens nicht ohne Wermutstropfen und Verbitterung auskommt.
SUBWAY TO SALLY beweisen auf Himmelfahrt, dass sie auch nach über 30 Jahren Bandgeschichte am Zahn der Zeit und innovativ sind. Getreu dem Motto „niemals zurück, immer voraus“ aus „Leinen Los“
liefern die Potsdamer einmal mehr ein musikalisches Werk höchster Qualität ab. Große Arrangements, tiefgründige Texte, mal mitreißende, mal zurückhaltende Melodien sowie ein ständiger Drang nach vorn
charakterisieren SUBWAY TO SALLYs Songs auf Himmelfahrt. Mal laut, mal leise, aber immer mit den vertrauten Trademarks gespickt läutet die Band einen Neuanfang ein.
Himmelfahrt fügt der imposanten Diskographie von SUBWAY TO SALLY ein weiteres großes Werk hinzu. Fans können sich auf Hits wie „Was Ihr Wollt“, „Leinen Los“ oder „Weit ist das Meer“ freuen.
Xenochrony is a various, literally everything : artists, styles, spaces and times. It consists of four new tunes deftly produced between 1999 and today, and you’ll definitely find your cup of tee among.
The opening cut “ Juno ” says it all, a classy House beat rich of riffs and Fx from the good old 106. Following, “ Lost In Schiller, its percussions sit over a hammering bass line making it feel like the early Minimal. We then flip the side to enjoy “ UFO” , what a progressive Techno beauty ! The Ep is closed by the delicious “ Annaeric ”, an emotional standard D&B, containing all that Nostalgia and bringing back the past.
Sacramento, CA duo Blank Gloss’s third album, Cornered, is an exquisite statement of pop ambient starkness, an album that oscillates between lush beauty and spare melancholy. It follows from their 2021 debut for Kompakt, Melt, an album that saw Morgan Fox (piano, synths) and Patrick Hills (guitar) aligned, loosely, with the cosmic pastorale of the ‘ambient Americana’ movement. Cornered feels like a significant step forward, though – by peeling back the layers of their music, they’ve revealed both its restful core and its solemn gravitas. It is unendingly lovely, but with something disquieting at its centre.
Cornered was recorded quickly, over two days in December 2020. There’s nothing rushed or haphazard about the album, though; everything has its place, with each sonic element contributing profoundly to these nine miniature dioramas. It signals change, quietly but perceptibly, through the way the duo sculpts their material, building out of loose improvisations that morphed into songs. While there was no plan in mind when Blank Gloss settled into the studio, Fox recalls that “right away we realised that things were sounding and feeling a bit different than any of the sessions we had previously.”
That difference can be heard in the increased amount of space Blank Gloss gift to their sound sources. Some of the most moving moments on Cornered come when Fox and Hills strip everything back – see, for example, “Crossing”, which sets pensive piano across a shyly humming drone and quiet arcs of guitar, recalling the driftworks of Roger Eno. Curiously, the album’s distinctive shape and mood develops, at least in part, from a change in instrumentation, with Hills using a MIDI pick-up on his guitar. “This resulted in making things happen a lot quicker,” Fox says. “It also helped create what I think is a bit more sombre, dark feeling to some of the songs.”
Elsewhere, on songs like “Salt”, the piano tussles with flecks of guitar, single tones sent out to mingle with the stars, like Morricone at 16 RPM, while Cornered’s centrepiece, the eleven-minute “No Appetite”, lets long arcs of electronic texture breathe and sigh, tangling together in a cat’s cradle of bliss. Throughout, it feels as though the music is blossoming as you hear it, like watching time-lapse footage of flora in bloom. But perhaps the most seductive thing about Cornered is the sense you get, listening, that the music was something unexpected, a visitation. “It almost felt like we weren’t dictating where the music went and how it sounded,” Fox agrees. “We were just there in a room together in December and these sounds were happening, and we were lucky enough to be recording the process.”
Cornered, das dritte Album des kalifornischen Duos Blank Gloss aus Sacramento, ist ein exquisites Statement von pop ambienter Krassheit, ein Album, das zwischen üppiger Schönheit und sparsamer Melancholie oszilliert. Es folgt ihrem 2021er Debüt für Kompakt, Melt, einem Album, auf dem sich Morgan Fox (Klavier, Synthesizer) und Patrick Hills (Gitarre) locker an der kosmischen Pastorale der „Ambient Americana“-Bewegung ausrichteten. Cornered fühlt sich jedoch wie ein bedeutender Schritt nach vorne an – indem sie die Schichten ihrer Musik abschälen, haben sie sowohl ihren ruhigen Kern als auch ihre feierliche Schwere offenbart. Es ist unendlich schön, aber mit etwas Beunruhigendem in seiner Mitte.
Cornered wurde relativ schnell aufgenommen, über zwei Tage im Dezember 2020. Es klingt jedoch nichts überstürzt oder willkürlich an diesem Album; alles hat seinen Platz, wobei jedes Klangelement einen wesentlichen Beitrag zu diesen neun Miniaturdioramen leistet. Es signalisiert Veränderung, leise, aber wahrnehmbar, durch die Art und Weise, wie das Duo sein Material formt und aus losen Improvisationen aufbaut, die sich in Songs verwandeln. Als Blank Gloss sich im Studio niederließen, gab es zwar keinen Plan, aber Fox erinnert sich: „Uns war sofort klar, dass sich die Dinge etwas anders anhörten und anfühlten als bei allen vorherigen Sessions.“
Dieser Unterschied ist in der größeren Menge an Raum zu hören, die Blank Gloss ihren Klangquellen bietet. Einige der bewegendsten Momente auf Cornered kommen, wenn Fox und Hills alles zurücknehmen – siehe zum Beispiel „Crossing“, wo ein nachdenkliches Klavier über einen schüchtern summenden Drone und leise Gitarrenloops setzt und an die Driftworks von Roger Eno erinnert. Seltsamerweise entwickelt sich die unverwechselbare Form und Stimmung des Albums zumindest teilweise aus einer Änderung der Instrumentierung, bei der Hills einen MIDI-Tonabnehmer an seiner Gitarre verwendet. „Dies führte dazu, dass die Dinge viel schneller abliefen“, sagt Fox. „Es hat auch dazu beigetragen, einigen der Songs ein etwas düstereres, dunkleres Gefühl zu verleihen.“ An anderer Stelle, bei Songs wie „Salt“, spielt das Klavier mit Gitarrenfetzen, einzelne Töne werden ausgesandt, um sich mit den Sternen zu vermischen, wie Morricone bei 16 U/min, während Cornereds Herzstück, das elfminütige „No Appetite“, lange Bögen schlägt, elektronische Texturen atmet und seufzt, um sich in einem Katzenkörbchen der Glückseligkeit zu verheddern. Während des Hörens fühlt es sich an, als ob die Musik blüht, als würde man sich Zeitrafferaufnahmen von blühenden Pflanzen ansehen. Aber das Verführerischste an Cornered ist vielleicht das Gefühl, das man beim Zuhören bekommt, dass die Musik etwas Unerwartetes war, eine Heimsuchung. „Es fühlte sich fast so an, als hätten WIR nicht diktiert, wohin die Musik geht und wie sie klingt“, stimmt Fox zu. „Wir waren just im Dezember zusammen in einem Raum, als diese Geräusche passierten, und wir hatten das Glück, dass die Aufnahme mitlief.”
Red Vinyl[22,90 €]
Auf dem neuen Longplayer Crime Scene lenkt die bayuwarische Artrock-Institution ihre Aufmerksamkeit auf das Morbide, das Perverse, das Böse im Guten, die Abgründe des menschlichen Verhaltensspektrums in all seiner unvorhersehbaren Vielfalt, die dann manchmal auch so bizarr verstörend schlüssig daher kommt, wenn man denn ansetzt sie ergründen zu wollen.
In sechs dicht-atmosphärischen Tracks haben sich RPWL wieder einmal auf intensive Reisen durch die eigene Bandvita, als auch die jeweils eigenen Plattensammlungen begeben. Das Bemühen von Vergleichen ist immer so eine Sache, denn immerhin ist dies die 19te Veröffentlichung dieser international erfolgreichen Band. Die teils morbid-düsteren Themen werden mit old-school Fuzz konterkariert, das knapp 13-minütige "King of the World" mit seinem knurrenden Big Muff und seinen flächigen Vibes, oder "Life beyond Control", das mit seinem Offbeat-Einsatz sicher zu den härtesten Stücken in der RPWL Diskographie gehören dürfte, legen ihr Geständnis auf der Crime Scene ab. "Live in a Cage" bringt das das Kalkül des wie immer akribischen Sounddesigns dieses neuen RPWL-Albums auf den Punkt, nahtlos schließt sich "Red Rose" daran an. Pflaster auf Schusswunde als Prinzip. Aber der Wahn der normalisierten Gewalt wabert in so vielen Haushalten unter der vermeintlichen Harmonie, die die vier Musiker hier den Hörer glauben lassen. Wie fühlt es sich an, überhaupt kein Konzept von Freiheit zu haben, die Angst die bürgerliche Sicherheit zu verlassen aber größer ist? Allein im Lockdown-Jahr Jahr 2020 erfasste die Polizei über 119.000 Fälle von partnerschaftlicher Gewalt, 139 davon mit tödlichem Ausgang, die sich in über 80% der Fälle gegen den weiblichen Part in der Beziehung richteten.
Yogi Lang kommentiert aus künstlerischer Perspektive er sei schon immer von gesellschaftlichen und persönlichen Schattenseiten fasziniert gewesen. Kalle Wallner stellt die Gretchenfrage, wie man es denn mit dem Bösen an sich halte: "Wer macht uns zu dem wer wir sind? Ist es eine Frage der Genetik oder sind es doch die sozialen Umstände, unsere Kindheit, Schicksalsschläge, Druck oder Kränkungen?"
Das ‚Böse' bildet eines der Kernthemen auf Crime Scene, welches über das Band-eigene Label Gentle Art of Music erscheint. Als wertig aufgemachtes Digipak, drei unterschiedlichen Vinyl-Versionen (180Gr. Schwarz, 180Gr. Lim. Rot, 180Gr. Lim. Blau) und natürlich Digital.
eclipsed - Album des Monats:
"RPWL ist damit ein geradezu kriminell spannendes Werk gelungen. ....Auf "Crime Scene" spielen RPWL alle ihre Stärken aus. Tatorte gesichert. Fälle geklärt. Mission erfüllt. ... Wuchtige, cineastisch anmutende Arrangements, wunderschöne Melodiebögen, bewegende, leise, behutsame Momente und ein ausgesprochen spannendes Konzept hinterlassen einen starken Eindruck..."
SLAM (Highlight März/April)
Wieder einmal haben die bayrischen Artrocker RPWL ein Konzeptalbum am Start und wieder einmal kommt nach dem ersten Durchlauf der übliche Gedanke: Das ist absolut großartig, aber man hat keine Ahnung warum genau. Was haben die in Freising in ihrem Wasser, das ihnen erlaubt zu scheinbar egal welchem Thema eine Klangwelt zu bauen, die es so kein zweites Mal gibt? (...) Man kann gar nicht hoch genug einschätzen, wie wertvoll die Existenz so einer Band ist, es bleibt am Ende ein einfaches "Danke".
Das dritte schwarzweiße Album ist da. Mit "Insomnia? bringen Trettmann und KitschKrieg ihre Albumtrilogie zum Abschluss.
Es geht darauf um Trennung und die Liebe danach. Vor allem aber geht es um Menschlichkeit: wie wir wurden, wer wir sind,
und wie wir bleiben, wer wir waren.
Die zehn Songs auf "Insomnia? zeichnen einen Weg, der über Eskalation und die Flucht in die Abgründe der Nacht führt, den genialen Selbstbetrug des frischen Verliebtseins und Momente absoluter Klarheit, wie sie nur entstehen können, wenn davor viel Nebel war.
Die Musik trägt ihn auf dieser Reise, wie es in der Vita des ewigen Romantikers Trettmann immer der Fall war, egal ob die grad dolce war oder eher bitter schmeckte.
Sie hat ihm eine Identität gegeben und ihn gerettet, wenn es eng wurde. Die klanglichen Eckpfeiler sind dabei dieselben geblieben: der neue Flex aus USA und UK, aus Accra und Montego Bay, aus den Dancehalls in Jamaika und den Tanzhallen in Berlin.
Als explizite Referenzen aber treten sie auf "Insomnia? merklich in den Hintergrund . Insomnia? ist in dieser Hinsicht der Höhepunkt der KK-Tretti-Ära, ihr endgültiges Manifest. "Insomnia? ist echt, persönlich und vor allem menschlich.
Weil diese Musik wirklich für alle da ist.
- 1: Novaks Kapelle - Garbage Man
- 2: Charles Ryders Corporation - White Flames
- 3: Expiration - It Wasn't Right
- 4: Maybe Hair - War
- 5: The Seals - Stop This War
- 6: The Cop Stigh - War History
- 7: Albatross - I Am Dead
- 8: Rocky F. Holicke - Ready For Take Off
- 9: Beatniks - Fernost...komm Wieder
- 10: Jack Grunsky - Sally Mc Gregor
- 11: Les Sabres - Yes I See
- 12: V-Rangers - Make Love
- 13: Les Marquis - Silence On The Shore
- 14: The Hush - Giny
- 15: Generation 2000 - All Right
- 16: Wallflowers - Blumen Im Haar
The Schnitzelbeat goes on ..... und wir finden uns am Übergang zweier Jahrzehnte wieder. Woodstock hat gerade das offizielle Ende des Summer Of Love besiegelt, die Beatles befinden sich im Stadium des Zerfalls und The Stooges läuten mit unbarmherzigem Lärm ein neues Zeitalter ein. Zurück in Österreich ... die Stadt Wien dämmert weiterhin selig im bornierten Mief der Nachkriegszeit. Gelegentlich weht der Wind den Klang einer Ziehharmonika und eines Jodlers vom Land in Richtung Stephansdom. Die eingeweihten Hörer der Schnitzelbeat-Serie ahnen es allerdings bereits: da war noch etwas Anderes, etwas Wildes, Ungutes, ein dröhnender Faustschlag in die hornbebrillten Gesichter der Spießbürger. Doch wer hätte gedacht, dass die gelungenste Annäherung an den Proto-Punk der Blue Cheer oder MC5 ausgerechnet auf dem Volksmusiklabel Alpenton erscheint? (Albatross, "I am dead"). Da fährt schon ein Aufschrei des Entsetzens aus der Lederhose. Und ein Lächeln puren Glücks in die Gesichter aufgeklärter Fans obskurer Rockmusik. Auch The Seals erweisen sich 1969 als würdige Kämpfer im Krieg der Generationen: "You know nothing about the new generation / because you live in the U-Bahn-Station" stellen die Psychedelic-Punks aus Wien interessanterweise in ihrer Nummer "Stop this War" fest. Und auch sonst ist der Krieg ein geläufiges Thema: der 2. Weltkrieg (The Cop Stigh, "War History"); der Vietnamkrieg (Maybe Hair, "War"); der Krieg der Geschlechter (Young Society, "It's War"). Doch was wäre die Zeit der Hippies und Kommunarden ohne freie Liebe, Blumenarrangements und von allerlei Substanzen unterstützte Ausnahmezustände? "Nicht auf die Blumen in dem Haar, auf euer Herz kommt es an / denn Liebe nur allein alles ändern kann" singt die Casting-Boyband The Wallflowers, aufs trefflichste begleitet von einem Kinderchor, der leider nicht immer ganz textsicher ist. Die Aussage an sich würden aber sicher auch The V-Rangers unterschreiben ("Make Love"). Oder Hannes, Erich, Peter und Arno von der Salzburger Beatband Les Marquis, die einen Westcoast-Liebestraum an den Stränden des Salzkammerguts lebendig werden lassen ("Sand on the Shore"). Zur Halbzeit von Schnitzelbeat Vol. 3 wird ein unvergesslicher Höhepunkt gereicht. 1973 veröffentlicht Rocky F. Holicke die ultimative psychedelische Hymne aus heimischer Produktion: "Ready for Take Off" ist ein unbeschreibliches Monument eines Songs, eine wahrhaft überirdische Erfahrung musikalischer Transzendenz. Wenn es schon über die Wolken geht, dann bitte so, Herr Reinhard Mey. Und natürlich auf Holickes eigenem Label, Aero-Sound. Wo sonst? Während Hide & Seek auf den Spuren von Cream wandeln und ebenfalls von jeder Flugangst befreit durch den Orbit segeln ("I can fly"), blasen aus den Triebwerken von Karl Ratzers Gitarre längst sengend heiße "White Flames". Der legendäre Musiker und Frontmann der Charles Ryders Corporation ist nicht nur einer der besten Jazzgitarristen die Österreich je hatte - er nimmt es auch mit James Marshall Hendrix auf, wenn alle Effektpedale bis zum Bühnenboden durchgedrückt sind. Etwa zur selben Zeit findet sich eine oberösterreichische Ministrantenband - heimlich, nächtens - am Wochenende im Musikzimmer einer Mühlviertler Volksschule ein. Und nimmt dort eine brandgefährliche Granate hochexplosiven, psychedelischen Garagenpunks auf. Mit mehr Fuzz, Wah-Wah, Echo und Farfisa-Orgel als selbst der Leibhaftige persönlich erlaubt hat (The Hush, "Giny"). Und dies ist nicht die einzige weithin unbekannte Super-Rarität, die der Archivar, Subkulturforscher und Rare-Track-DJ Al Bird Sputnik und sein Team von den Trash Rock Archives zusammengetragen haben: die verschollene erste Single von Novaks Kapelle erscheint hier erstmals in einer komplett restaurierten Version, ohne Nadelhüpfen und mit relativ wenigen lästigen Nebengeräuschen ("Garbage Man"). Von den lediglich 10 angefertigten Exemplaren der einzigen Platte der Austrian Brothers ("Brother") konnte die einzige Kopie ohne Pressfehler aufgetrieben werden. Und um endlich der 7" von The Cop Stigh habhaft zu werden, musste sogar jemand sein letztes Hemd verkaufen und die Hose bis zu den Knöcheln runterlassen. Aber "All right", um es mit den Worten der steirischen Acid-Rocker Generation 2000 zu sagen: es hat sich ausgezahlt. Schnitzelbeat Vol. 3 fügt der vergessenen Frühgeschichte der österreichischen Rockmusik wieder zahlreiche faszinierende Kapitel hinzu. Begeben Sie sich mit Al Bird Sputnik und den Labels Konkord und Digatone auf eine weitere Reise in die Tiefen wohlsortierter Plattenkisten und pilgern Sie vor einem Himmel voller Schwedenbomben und Mannerschnitten über Gebirge verzerrter Gitarren in die entlegensten Regionen der österreichischen Popkultur. NOVAK
„Forever Forever“ ist das neue Album von Genevieve Artadi, der in L.A. lebenden Singer-Songwriterin, Produzentin, Bogenschützin und Dr. Mario-Liebhaberin. Artadi ist ein kreativer Tornado und bekannt für ihre Mitwirkung bei KNOWER, Expensive Magnets und ihrer früheren Band Pollyn. 2020 unterzeichnete sie bei Brainfeeder, um ihr Soloalbum, „Dizzy Strange Summer“, mitten in der Corona-Pandemie zu veröffentlichen. Im darauffolgenden Jahr arbeitete sie mit Thundercat, Raedio und Louis Cole an ihrem Track, „Satellite Space Age Edition“, für den Soundtrack der fünften Staffel von „Insecure“ (HBO). „Forever Forever“ umfasst eine wahrhaft kaleidoskopische Bandbreite an Einflüssen, die eine stilistische Eingrenzung unmöglich macht. Verwurzelt im Jazz, aber auch im alternativen Rock oder Avant-Pop, stehen sie in der Tradition der legendären Grenzgänger:innens Stereolab und Talking Heads. Artadi gehört zur unverschämt talentierten Crew, zu der auch Louis Cole, Pedro Martins, Sam Gendel, Sam Wilkes, Jacob Mann und Chiquita Magic gehören, die ein ähnliches Fundament aus klassischen und Jazz-Traditionen mit einer gesunden Punk-Attitüde und einer Leidenschaft für musikalische Hybridität und Fusion mitbringen. Sie gibt zu, dass es sie selbst motiviert, wenn sie von diesen talentierten Menschen umgeben ist, etwas zu schaffen. Die Hälfte der Songs für „Forever Forever“ wurde ursprünglich für eine Big Band geschrieben, da Artadi in Kontakt gekommen war mit der Grammy-nominierten Norrbotten Big Band aus Schweden, mit der sie als ‚Composer in Residence‘ tätig war und viele Male live aufgetreten ist. Auf der Suche nach einem „kreativen Funken“, so sagt sie, hörte sie Duke Ellington und Gil Evans mit Miles Davis. „Der Rest ist, glaube ich, einfach alles aus meiner Vergangenheit, was in meinem Unterbewusstsein ist.“, sagt sie. „Zufällige Inspirationsblitze von Chopin, Bach (ich habe während des Lockdowns einige zweistimmige Inventionen gelernt), Debussy, Nancy Wilson, Björk, Ryan Power, Nobukazu Takemura, den Beatles, Dionne Warwick…”
FÜR FANS VON: Steel Panther, Mötley Crüe, Poison, The New Roses, Kissin' Dynamite, H.E.A.T.
Am 17. März 2023 veröffentlichen die 80er-Hair-Metaller John Diva & The Rockets Of Love ihr drittes Album „The Big Easy“. Während die Band auf
ihrer zweiten Platte „American Amadeus“ noch die Grenzen des Glam Metal auslotete, kehren die fünf Musiker auf Album Nummer drei zu dem
zurück, was sie am besten können: gradlinigem, erfrischendem Rock mit markanten Riffs, harten Beats, vielschichtigen Texten und einem Frontmann
in Bestform. Keine Schnörkel, kein Bullshit, sondern Stadionhymnen für die ganz große Bühne. Wir haben darauf gewartet und endlich ist es so weit:
JOHN DIVA is back! „Remember 80-something — we never seemed to miss a thing“. Schon die ersten Zeilen des neuen John-Diva-Songs „Back In The
Days“ vermitteln, für welches Gefühl die Band steht. Spandex-Hosen, jugendlicher Leichtsinn, Partystimmung und volle Batterien im Walkman: John
Diva & The Rockets Of Love holen die sorglosen Momente der 80er in die Gegenwart und lassen sie klingen wie den neuen heißen Scheiß. Und
können wir nicht alle ein bisschen Sorglosigkeit gebrauchen? John Diva & The Rockets Of Love stehen für fette Partys, leidenschaftliche
Bühnenshows, aber auch für liberale Botschaften in ihren Lyrics. Bullshit? Fehlanzeige. So erteilen die fünf Musiker dem Genre-üblichen Sexismus in
ihren Texten eine klare Abfuhr, zum Beispiel in Songs wie „Boys Don’t Play With Dolls“. „Bei uns ist jeder willkommen und wird wertgeschätzt“, stellt
Frontmann John Diva klar. Gut so. Denn wir können wohl alle ein bisschen Sorglosigkeit gebrauchen.
Dark Horse Records ist stolz auf die Veröffentlichung von LEON RUSSELLs Signature Songs, eine Sammlung von intimen, reduzierten Klavier- und Gesangsaufnahmen, darunter Aufnahmen seiner zeitlosen Songs "A Song for You", "Tight Rope", "Stranger in a Strange Land" und "Hummingbird".
Ursprünglich 2001 veröffentlicht und lange vergriffen, wird es nun auf CD neu aufgelegt und zum ersten Mal auf Vinyl gepresst.
Leons Freundschaft mit George Harrison ist gut dokumentiert, einschließlich seines profunden Beitrags zu Concert for Bangladesh,
und so ist es nur angemessen, dass sein Katalog ein Zuhause bei Harrisons Dark Horse Records gefunden hat.
Leon Russell war einer der produktivsten und am meisten respektierten Rockmusikern des 20. Jahrhunderts. Sein Spitzname, Der Meister von Raum und Zeit, erklärt vielleicht, wie er es auf über 400 Alben während seiner seiner 50-jährigen Karriere schaffte.
Leon wurde sowohl in die Rock and Roll Hall of Fame in die Rock and Roll Hall of Fame und in die Songwriter's Hall of Fame aufgenommen.
Mit einer so breit gefächerten, abwechslungsreichen Diskografie bietet Signature Songs den perfekten Einstieg für neugierige Zuhörer neugierige Zuhörer - aber seine einzigartigen Interpretationen von Klassikern wie "Delta Lady" und "This Masquerade" werden auch langjährige auch langjährigen Fans gefallen.
- A1: Fuchsia Swing Song
- A2: Downstairs Blues Upstairs
- A3: Cyclic Episode
- B1: Luminous Monolith
- B2: Beatrice
- B3: Ellipsis
BLUE NOTE CLASSIC VINYL EDITION: Stereo, komplett analog von Kevin Gray von den Originalbändern gemastert, Optimal-Pressung (180 g), wattierte Innenhülle.
“Empyrean Isles” war 1964 Herbie Hancocks viertes Soloalbum für Blue Note. Obwohl der Pianist mit “Watermelon Man” von seinem Debütalbum “Takin’ Off” bereits einen echten Hit gelandet hatte, etablierte er sich erst mit “Empyrean Isles” endgültig als eigenständiger Künstler. Wie auf den vorangegangenen Alben
stellte Hancock ausschließlich eigene Kompositionen vor, aus denen vor allem der zeitlose Hit “Cantaloupe Island” hervorstach.
Dem Pianisten zur Seite stehen hier mit Bassist Ron Carter und Schlagzeuger Tony Williams zwei Musiker, mit denen er damals parallel auch im zweiten großen Quintett von Miles Davis
zusammenarbeitete. Zu ihnen gesellte sich außerdem der Trompeter Freddie Hubbard.
Der Saxofonist Sam Rivers hatte sich schon sehr früh in seiner Karriere durch bemerkenswerte Originalität ausgezeichnet. Nach einem kurzen Intermezzo im zweiten großen Quintett von Miles Davis, spielte Rivers im Dezember 1964 für Blue Note sein Debütalbum “Fuchsia Swing Song” ein. Das Repertoire bestand aus sechs Kompositionen von Rivers, die zwar fest im Post-Bop und Blues wurzelten, aber die avantgardistischen Tendenzen des Saxofonisten auch nicht leugnen konnten. Das Highlight des Albums ist
die atemberaubende Ballade “Beatrice”, die später sogar von den Tenor-Giganten Joe Henderson und Stan Getz aufgegriffen und interpretiert wurde.
"Wir wollten ein Album schreiben, das unseren Sound widerspiegelt - aber wir wollten ihn noch weiter ausbauen und vertiefen", sagt MALEVOLENCE-Frontmann Alex Taylor. Mit ihrem dritten Album, Malicious Intent, haben die aus Sheffield stammenden MALEVOLENCE genau das getan. Fragen Sie jeden, der sie gesehen hat, wie sie kleine Hardcore-Gigs im Druckkessel in Brand setzten und auf großen Metal-Festivals riesige Pits entfachten. Jeder, der ihren Auftritt bei Bloodstock 2021 gesehen hat, weiß, dass dies ihre große Stunde ist. MALEVOLENCE ist wirklich angekommen. Gegründet im Norden Englands, hat MALEVOLENCE einen eigenen Sound perfektioniert, der wie eine Band aus New-Fucking-Orleans daherkommt und gleichzeitig die Kraft des Riffs und die Brutalität des Breakdowns verinnerlicht hat.
INFO
FOR FANS OF: Korpiklaani, Alestorm, Eluveitie, Ensiferum, In Extremo, MONO INC.
Nach ihrem Törn in ruhigen Gewässern im Jahr 2021 schlagen Storm Seeker nun wieder härtere Saiten an. Die Folk Metal Band aus dem
hanseatischen Neuss sticht erneut in See und präsentiert am 28.04.2023 mit Nautic Force ihr drittes und bisher mitreißendstes Studioalbum, das
neben der gewohnten steifen Brise aus Rock und Metal auch einiges an romantischen Abenteuergeschichten bereithält. Werde Teil der Nautic Force
und stürze Dich mit Storm Seekers neuestem Meisterwerk ins Abenteuer auf hoher See!
Mit Nautic Force entfesseln Storm Seeker die Kräfte des Meeres und beschwören einen wahren Sturm herauf. Die fünf Vollblutmusiker haben sich
und ihren Sound derart erweitert und perfektioniert, dass sie mit ihrem neuen Album auch die letzten Kritiker überzeugen dürften. Storm Seeker
entführen ihr Publikum darauf in Klangwelten, die man so noch nicht gehört hat. Orchestrale Elemente und starke Chöre ergänzen nun noch mehr
den ohnehin schon unverwechselbaren Sound der Band und runden ihn ab. Textlich hat sich Mastermind Olaf mal wieder selbst übertroffen und eine
wahre Schatzkiste aus ernsten, nachdenklichen Geschichten, aber auch feiertauglichen Mitsing-Nummern geschaffen.
Es gibt mehr als eine Art, BEBORN BETONs neuntes Album "Darkness Falls Again" zu hören: Es lässt sich einfach nur tanzen und als zeitgenössische Synthie-Pop-Hymnen genießen, die musikalisch fest in den goldenen 80ern verankert sind - und mit einer Prise leckerer 90er-Einflüsse serviert werden. Eingängige Melodien und ausgereiftes Songwriting verbinden sich zu einer klanglichen Spritztour. Doch BEBORN BETON legen ihren Finger auch auf den Puls unserer Zeit. Das Trio spricht sich lyrisch klar gegen Frauenfeindlichkeit, sexuelle Diskriminierung und Umweltzerstörung aus. BEBORN BETON wurden 1989 von Sänger Stefan Netschio, Keyboarder und Schlagzeuger Stefan Tillmann sowie Keyboarder Michael Wagner gegründet. Die drei Deutschen setzten sich erfolgreich zum Ziel, den Synth-Pop relevant zu halten und ihn um wichtige Inhalte zu bereichern. Nach den ersten beiden regulären Alben "Tybalt" (1993) und "Concrete Ground" (1994) trafen BEBORN BETON in ihrer neuen Label-Heimat auf namhafte Acts wie WOLFSHEIM und DE/VISION. Nachdem sich die Elektro-Musiker in Deutschland fest etabliert hatten, expandierten die Drei mit dem 1996 erschienenen Album "Nightfall" ins Ausland, wo sie ebenso wie mit den folgenden Scheiben "Truth" (1997) und "Fake" (1999) bei Kritikern und Fans auf große Gegenliebe stießen. Spätestens mit dem im Jahr 2000 erschienenen Werk "Rückkehr zum Eisplaneten" hatten sich BEBORN BETON in ihrer Szene fest als Headliner positioniert und in allen Hochburgen der elektronischen Musik rund um den Globus gespielt. Doch die anstrengenden Touren und die kreativ äußerst anspruchsvolle Veröffentlichung so vieler exzellenter Alben in kurzer Folge forderten ihren Tribut. Nachdem die Band "Tales from Another World" (2002) vorgelegt hatte, worauf sie unter anderem eine ausgedehnte Konzertreise quer durch die USA absolvierte, legten BEBORN BETON eine längere Pause ein. Erst 13 Jahre später kehrten BEBORN BETON zur großen Freude und Überraschung ihrer immer noch zahlreichen Anhängerschaft mit einem neuen Album auf Dependent Records zurück. "A Worthy Compensation" (2015) wurde von allen einschlägigen Magazinen wie Sonic Seducer und Orkus mit Lob überschüttet. Da BEBORN BETON nicht in einen unerbittlichen Produktionszyklus zurückfallen wollten, nahm sich das Trio genügend Zeit, um ein weiteres Meisterwerk zu komponieren. "Darkness Falls Again" hat all die köstlichen Zutaten, die Synth-Pop so großartig machen: Eingängige Songs, die die Beine zucken lassen. Eine Prise Melancholie. Eine Dosis Ironie. Aber auch eine Messerspitze Wut. Und das Ganze wird mit jeder Menge an Verstand gekrönt. Willkommen zurück BEBORN BETON!
White Vinyl
Es gibt mehr als eine Art, BEBORN BETONs neuntes Album "Darkness Falls Again" zu hören: Es lässt sich einfach nur tanzen und als zeitgenössische Synthie-Pop-Hymnen genießen, die musikalisch fest in den goldenen 80ern verankert sind - und mit einer Prise leckerer 90er-Einflüsse serviert werden. Eingängige Melodien und ausgereiftes Songwriting verbinden sich zu einer klanglichen Spritztour. Doch BEBORN BETON legen ihren Finger auch auf den Puls unserer Zeit. Das Trio spricht sich lyrisch klar gegen Frauenfeindlichkeit, sexuelle Diskriminierung und Umweltzerstörung aus. BEBORN BETON wurden 1989 von Sänger Stefan Netschio, Keyboarder und Schlagzeuger Stefan Tillmann sowie Keyboarder Michael Wagner gegründet. Die drei Deutschen setzten sich erfolgreich zum Ziel, den Synth-Pop relevant zu halten und ihn um wichtige Inhalte zu bereichern. Nach den ersten beiden regulären Alben "Tybalt" (1993) und "Concrete Ground" (1994) trafen BEBORN BETON in ihrer neuen Label-Heimat auf namhafte Acts wie WOLFSHEIM und DE/VISION. Nachdem sich die Elektro-Musiker in Deutschland fest etabliert hatten, expandierten die Drei mit dem 1996 erschienenen Album "Nightfall" ins Ausland, wo sie ebenso wie mit den folgenden Scheiben "Truth" (1997) und "Fake" (1999) bei Kritikern und Fans auf große Gegenliebe stießen. Spätestens mit dem im Jahr 2000 erschienenen Werk "Rückkehr zum Eisplaneten" hatten sich BEBORN BETON in ihrer Szene fest als Headliner positioniert und in allen Hochburgen der elektronischen Musik rund um den Globus gespielt. Doch die anstrengenden Touren und die kreativ äußerst anspruchsvolle Veröffentlichung so vieler exzellenter Alben in kurzer Folge forderten ihren Tribut. Nachdem die Band "Tales from Another World" (2002) vorgelegt hatte, worauf sie unter anderem eine ausgedehnte Konzertreise quer durch die USA absolvierte, legten BEBORN BETON eine längere Pause ein. Erst 13 Jahre später kehrten BEBORN BETON zur großen Freude und Überraschung ihrer immer noch zahlreichen Anhängerschaft mit einem neuen Album auf Dependent Records zurück. "A Worthy Compensation" (2015) wurde von allen einschlägigen Magazinen wie Sonic Seducer und Orkus mit Lob überschüttet. Da BEBORN BETON nicht in einen unerbittlichen Produktionszyklus zurückfallen wollten, nahm sich das Trio genügend Zeit, um ein weiteres Meisterwerk zu komponieren. "Darkness Falls Again" hat all die köstlichen Zutaten, die Synth-Pop so großartig machen: Eingängige Songs, die die Beine zucken lassen. Eine Prise Melancholie. Eine Dosis Ironie. Aber auch eine Messerspitze Wut. Und das Ganze wird mit jeder Menge an Verstand gekrönt. Willkommen zurück BEBORN BETON!




















