Soifass veröffentlichen zum 25jährigen Jubiläum ihr neues Album und nie klangen die Berliner besser aufgestellt zwischen wohldosierter Härte und prägnanten Refrains. Ein absolutes Brett! 1999 in Ost Berlin als Oi-Punk Band gegründet, fand man schnell seinen eigenen unverkennbaren Stil irgendwo zwischen Punk, HC, Oi! und hin und wieder sogar mit Ska Einflüssen (auf Speed). Schnelle und treibende Beats treffen auf ballernde Gitarren, lebendige Melodien und Straßenköter Gesang ohne textlich aber genretypische Klischees zu bedienen. Man teilt aus, man steckt ein, verzichtet auf den gehobenen Zeigefinger genauso wie auf kommerzielle Ambitionen. Während viele Bands ihren Sound an den "Deutschrock"-Trend der letzten Jahre anpassten ist die Band um Shouter Viktor in ihrem Revier geblieben. Und es gibt viel in den 12 neuen Songs zu erzählen und in Soifass-typischer Manier die Dinge beim Namen zu nennen: "Hipster-Stomp" ist die quasi Fortsetzung ihres Anti-Gentifizierungshits "Großstatdtwahnsinn", die Berlin und andere Großstädte für ihre neue Spielwiese infiltrieren. In "Berliner Walzer" gibt's ein schonungsloses Tänzchen über die immer größere werdende Kluft in der Ellbogengesellschaft. Soifass packten die unter den Fingenagel brennenden Themen lyrisch schon immer anders und subtiler an. Statt Parolen und plakativ aus dem Setzkasten, entfalten Songs wie "Verschwörer" eine ganz andere Wirkung, wenn im intimsten Umkreis der eigene Partner die ganze Schwurbelscheisse glaubt, oder in "Exzessiv" mit beißendem Zynismus einem den Spiegel von der angeblich heilen Welt vorhält. Und wenn man schon 25 Jahre lang dieses Berliner Aushängeschild zu einer der besten deutschsprachigen Streetpunkbands gemacht hat, darf man mit "Anglizismen" auch selber zurückblicken. Soifass tun auch dies ohne die übliche Selbstbeweihräucherung. Diese Band ist eine Klasse für sich...Authentisch, Dreckig-Soifass!
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Soifass veröffentlichen zum 25jährigen Jubiläum ihr neues Album und nie klangen die Berliner besser aufgestellt zwischen wohldosierter Härte und prägnanten Refrains. Ein absolutes Brett! 1999 in Ost Berlin als Oi-Punk Band gegründet, fand man schnell seinen eigenen unverkennbaren Stil irgendwo zwischen Punk, HC, Oi! und hin und wieder sogar mit Ska Einflüssen (auf Speed). Schnelle und treibende Beats treffen auf ballernde Gitarren, lebendige Melodien und Straßenköter Gesang ohne textlich aber genretypische Klischees zu bedienen. Man teilt aus, man steckt ein, verzichtet auf den gehobenen Zeigefinger genauso wie auf kommerzielle Ambitionen. Während viele Bands ihren Sound an den "Deutschrock"-Trend der letzten Jahre anpassten ist die Band um Shouter Viktor in ihrem Revier geblieben. Und es gibt viel in den 12 neuen Songs zu erzählen und in Soifass-typischer Manier die Dinge beim Namen zu nennen: "Hipster-Stomp" ist die quasi Fortsetzung ihres Anti-Gentifizierungshits "Großstatdtwahnsinn", die Berlin und andere Großstädte für ihre neue Spielwiese infiltrieren. In "Berliner Walzer" gibt's ein schonungsloses Tänzchen über die immer größere werdende Kluft in der Ellbogengesellschaft. Soifass packten die unter den Fingenagel brennenden Themen lyrisch schon immer anders und subtiler an. Statt Parolen und plakativ aus dem Setzkasten, entfalten Songs wie "Verschwörer" eine ganz andere Wirkung, wenn im intimsten Umkreis der eigene Partner die ganze Schwurbelscheisse glaubt, oder in "Exzessiv" mit beißendem Zynismus einem den Spiegel von der angeblich heilen Welt vorhält. Und wenn man schon 25 Jahre lang dieses Berliner Aushängeschild zu einer der besten deutschsprachigen Streetpunkbands gemacht hat, darf man mit "Anglizismen" auch selber zurückblicken. Soifass tun auch dies ohne die übliche Selbstbeweihräucherung. Diese Band ist eine Klasse für sich...Authentisch, Dreckig-Soifass!
- Willow And Mallow (Daniel Hunt Mix)
- The Presence (Concretism Mix)
- Clusters (Lonelady Lost Minds Mix)
- For A Moment (Deary Dub Mix)
- Xanthe (Witching Time Version)
- Inter Light (Memorials Mix)
- Taste The Air (Julia Holter Mix)
- Tonight Is Mine (Lorelle Meets The Obsolete 84-86 Mix)
- Bend The Round (The Orielles Blend The Round Mix)
- I Was Miles Away (Masal Spectral Mix)
LTD SUMMER WINE VINYL[31,05 €]
Emma Anderson, Mitbegründerin von Lush und Sing-Sing, veröffentlicht Spiralée: Pearlies Rearranged. Es besteht aus neuen Versionen aller 10 Tracks ihres letztjährigen Solo-Debütalbums Pearlies, die von Julia Holter, LoneLady, The Orielles, deary, Daniel Hunt (Ladytron), Lorelle Meets The Obsolete, MEMORIALS, Concretism, Masal und dem Produzenten des Originalalbums, James Chapman alias Maps, neu interpretiert wurden. Wir nennen es nicht Remix-Album, denn es ist so viel mehr als das - alles wurde neu arrangiert, von den Tracks über die Reihenfolge bis hin zum anagrammatischen Titel (der zu Stuart Jones' atemberaubendem Spirograph-meets-Saul Bass-Artwork führte), und das Ergebnis ist im Grunde eine brandneue Platte. ,Es war eine Chance, einige wirklich einfallsreiche Leute zu finden, die die Tracks auf den Kopf stellen, und genau das ist passiert", erklärt Emma. ,Wir haben eine interessante Reihe von Künstlern ausgewählt und ihnen die Stems ohne Vorgaben gegeben, um zu sehen, was sie sich einfallen lassen würden. Das Ergebnis ist absolut brillant und eine Platte, die für sich allein steht, ohne dass man weiß, wie die Originale sind." Tracklisting: 1. Willow And Mallow (Daniel Hunt Mix) 2. The Presence (Concretism Mix) 3. Clusters (LoneLady Lost Minds Mix) 4. For A Moment (deary Dub Mix) 5. Xanthe (Witching Time Version) 6. Inter Light (MEMORIALS Mix) 7. Taste The Air (Julia Holter Mix) 8. Tonight Is Mine (Lorelle Meets The Obsolete 84-86 Mix) 9. Bend The Round (The Orielles Blend The Round Mix) 10. I Was Miles Away (Masal Spectral Mix)
- Willow And Mallow (Daniel Hunt Mix)
- The Presence (Concretism Mix)
- Clusters (Lonelady Lost Minds Mix)
- For A Moment (Deary Dub Mix)
- Xanthe (Witching Time Version)
- Inter Light (Memorials Mix)
- Taste The Air (Julia Holter Mix)
- Tonight Is Mine (Lorelle Meets The Obsolete 84-86 Mix)
- Bend The Round (The Orielles Blend The Round Mix)
- I Was Miles Away (Masal Spectral Mix)
Emma Anderson, Mitbegründerin von Lush und Sing-Sing, veröffentlicht Spiralée: Pearlies Rearranged. Es besteht aus neuen Versionen aller 10 Tracks ihres letztjährigen Solo-Debütalbums Pearlies, die von Julia Holter, LoneLady, The Orielles, deary, Daniel Hunt (Ladytron), Lorelle Meets The Obsolete, MEMORIALS, Concretism, Masal und dem Produzenten des Originalalbums, James Chapman alias Maps, neu interpretiert wurden. Wir nennen es nicht Remix-Album, denn es ist so viel mehr als das - alles wurde neu arrangiert, von den Tracks über die Reihenfolge bis hin zum anagrammatischen Titel (der zu Stuart Jones' atemberaubendem Spirograph-meets-Saul Bass-Artwork führte), und das Ergebnis ist im Grunde eine brandneue Platte. ,Es war eine Chance, einige wirklich einfallsreiche Leute zu finden, die die Tracks auf den Kopf stellen, und genau das ist passiert", erklärt Emma. ,Wir haben eine interessante Reihe von Künstlern ausgewählt und ihnen die Stems ohne Vorgaben gegeben, um zu sehen, was sie sich einfallen lassen würden. Das Ergebnis ist absolut brillant und eine Platte, die für sich allein steht, ohne dass man weiß, wie die Originale sind." Tracklisting: 1. Willow And Mallow (Daniel Hunt Mix) 2. The Presence (Concretism Mix) 3. Clusters (LoneLady Lost Minds Mix) 4. For A Moment (deary Dub Mix) 5. Xanthe (Witching Time Version) 6. Inter Light (MEMORIALS Mix) 7. Taste The Air (Julia Holter Mix) 8. Tonight Is Mine (Lorelle Meets The Obsolete 84-86 Mix) 9. Bend The Round (The Orielles Blend The Round Mix) 10. I Was Miles Away (Masal Spectral Mix)
- Willow And Mallow (Daniel Hunt Mix)
- The Presence (Concretism Mix)
- Clusters (Lonelady Lost Minds Mix)
- For A Moment (Deary Dub Mix)
- Xanthe (Witching Time Version)
- Inter Light (Memorials Mix)
- Taste The Air (Julia Holter Mix)
- Tonight Is Mine (Lorelle Meets The Obsolete 84-86 Mix)
- Bend The Round (The Orielles Blend The Round Mix)
- I Was Miles Away (Masal Spectral Mix)
PEARLY WHITE VINYL[30,04 €]
Emma Anderson, Mitbegründerin von Lush und Sing-Sing, veröffentlicht Spiralée: Pearlies Rearranged. Es besteht aus neuen Versionen aller 10 Tracks ihres letztjährigen Solo-Debütalbums Pearlies, die von Julia Holter, LoneLady, The Orielles, deary, Daniel Hunt (Ladytron), Lorelle Meets The Obsolete, MEMORIALS, Concretism, Masal und dem Produzenten des Originalalbums, James Chapman alias Maps, neu interpretiert wurden. Wir nennen es nicht Remix-Album, denn es ist so viel mehr als das - alles wurde neu arrangiert, von den Tracks über die Reihenfolge bis hin zum anagrammatischen Titel (der zu Stuart Jones' atemberaubendem Spirograph-meets-Saul Bass-Artwork führte), und das Ergebnis ist im Grunde eine brandneue Platte. ,Es war eine Chance, einige wirklich einfallsreiche Leute zu finden, die die Tracks auf den Kopf stellen, und genau das ist passiert", erklärt Emma. ,Wir haben eine interessante Reihe von Künstlern ausgewählt und ihnen die Stems ohne Vorgaben gegeben, um zu sehen, was sie sich einfallen lassen würden. Das Ergebnis ist absolut brillant und eine Platte, die für sich allein steht, ohne dass man weiß, wie die Originale sind." Tracklisting: 1. Willow And Mallow (Daniel Hunt Mix) 2. The Presence (Concretism Mix) 3. Clusters (LoneLady Lost Minds Mix) 4. For A Moment (deary Dub Mix) 5. Xanthe (Witching Time Version) 6. Inter Light (MEMORIALS Mix) 7. Taste The Air (Julia Holter Mix) 8. Tonight Is Mine (Lorelle Meets The Obsolete 84-86 Mix) 9. Bend The Round (The Orielles Blend The Round Mix) 10. I Was Miles Away (Masal Spectral Mix) Limitierte Summer Wine LP Edition
- A1: Sag Niemals Nie 3:19
- A2: Das Ist Nicht Fair 3:03
- A3: Du Bist Der Kompass 3:51
- A4: Ich Hab Heut Nacht Mein Herz Verloren 3:24
- A5: Das Knistern Von Damals 3:53
- A6: Nirgendwo Anders 3:29
- B1: Gib Mir Deine Hand 3:25
- B2: Unsere Beste Zeit 3:32
- B3: Ein Herz Braucht Rückenwind 3:45
- B4: Irgendwann Ist Irgendwann Zu Spät 3:26
- B5: Belüg Mich Bitte Nicht 3:36
- B6: Flieg Mit Mir 3:27
BLIND EGO ist zurück! Der Gitarrist der deutschen Vorzeige-Artrock-Band RPWL Kalle Wallner hat sein Versprechen wahr gemacht und ein neues Album aufgenommen. "The Hunting Party" drückt im Vergleich zu seiner Hauptband RPWL das Pedal deutlich zugunsten von Rock- und Metal-Elementen durch. Seit dem Debut aus dem Jahre 2007 ist der neue Longplayer bereits sein fünftes Studio-Album. Dazu erschien 2017 ein Live-Album und 2022 sein "beinahe-Instrumental"-Album "Voices" unter eigenem Namen. Wallner scheinen die Ideen und die Lust am Produzieren nicht auszugehen - trotz seiner Hauptband RPWL, dem eigenem Label Gentle Art Of Music, seinem Tonstudio und vielen weiteren Projekten als Produzent und Gitarrist. Dabei stand die Tour des letzten Albums 'Preaching To The Choir' unter keinem guten Stern. Für viele Fans waren diese Konzerte im Frühling 2020 die letzten unmittelbar vor dem Corona-Lockdown und für viele Monate die letzten Konzert-Erlebnisse. Zum großartigen Gesamteindruck des Albums trägt neben Wallners außergewöhnlichem und markantem Gitarrenspiel vor allem der talentierte und erstklassige Sänger Kevin Kearns bei. Kearns, der bei seiner eigenen Metalcore-Band Cyant normalerweise ganz andere Töne anschlägt, entpuppt sich als Idealbesetzung: er interpretiert die Songs auf 'The Hunting Party' ganz besonders emotional, nimmt einen durch alle leisen und lauten Passagen mit - mal schnörkellos, mal filigran, aber immer höchst ausdrucksstark und voller Energie strotzend.?Dazu gesellen sich erneut Ausnahme-Drummer Michael Christoph und Wallners langjähriger musikalischer Weggefährte Yogi Lang (RPWL), der dem Album nicht nur als Mitproduzent und Keyboarder seinen Stempel aufdrückt, sondern sich auch für den glasklaren Mix und das Mastering verantwortlich zeigt.
Kevin Kearns führt hier den Hörer atemberaubend durch alle emotionalen Höhen und Tiefen, ehe die Wogen ruhiger werden und der längste Song des Albums mit einen wunderschönen Gitarren-Solo schließt. Nicht zuletzt wegen solcher Soli fällt einem bei Wallner sehr schnell der Vergleich zur Pink Floyd-Ikone David Gilmour ein. Dieser zentrale Song umfasst sehr gut dieses emotionale und abwechslungsreiche Album.
Line-up:
Kalle Wallner - guitars, bass, keyboards, programming
Kevin Kearns - vocals
Yogi Lang - keyboards
Michael Christoph - drums
Seit ihrer Gründung im Jahr 2016 haben die Londoner High Vis ihre Palette an progressivem Hardcore mit Nuancen von Post-Punk, Brit-Pop, Neopsychedelia und sogar Madchester-Groove verfeinert und einen Mittelweg zwischen Hooks und Wut, Melodien und Moshpits gefunden. Sänger Graham Sayle beschreibt ihr drittes Album Guided Tour als eine Achse der konkurrierenden Kräfte: "Es versucht, eine hoffnungsvolle Platte zu sein, während es gleichzeitig wütend macht." Die Band, die von Schlagzeuger Edward 'Ski' Harper, Bassist Jack Muncaster und den Gitarristen Martin MacNamara und Rob Hammaren komplettiert wird, ist tief in der britischen und irischen DIY-Hardcore-Szene verwurzelt und wird von Rastlosigkeit und rechtschaffener Wut gleichermaßen inspiriert. Sayle sagt: "Jeder kratzt sich, jeder arbeitet die ganze Zeit, und die Vorstellung von Entspannung ist es, sich zu ficken und der Realität zu entgehen. Dieses Album ist eine Flucht vor dieser Realität." Von den ersten Sekunden an, in denen eine Kabinentür zuschlägt, ein Auto aufheult und ein sackartiger Rhythmus zum Leben erweckt wird, klingt Guided Tour wie eine Band, die nach neuen Höhen strebt und vor Energie strotzt. Das Ergebnis der mehrwöchigen Aufnahmen in den Holy Mountain Studios in London mit Produzent Jonah Falco und Tontechniker Stanley Gravett fühlt sich dynamisch und einstudiert an, wie Hymnen, die sich durch Schweiß und Wiederholung in das Gedächtnis der Sinne eingebrannt haben. Harper bringt es auf den Punkt: "Wir hatten eine klare Idee, jeder Moment wurde genutzt. Wenn wir 60 sind, können wir uns vielleicht hinsetzen und einen Schlagzeugsound hinbekommen, aber im Moment geht es darum, die Dinge zu erledigen." Die 11 Songs des Albums umfassen das gesamte Spektrum zeitgenössischer Gitarrenmusik, die durch Erfahrung, Kameradschaft und gesellschaftliche Frustrationen geschärft wurde. Von schwungvollem Streetpunk ("Drop Me Out", "Mob DLA") über schrillen Indie-Spott ("Worth The Wait", "Deserve It") bis hin zu Heavy Alt ("Feeling Bless", "Fill The Gap") und shoegazeartigem Spoken Word ("Untethered") - die Chemie der Gruppe verwandelt jeden Stil in ihre einzigartige Intensität. Sayle setzt sich für diese sich entwickelnde Verschmelzung ein: "Jahrelang hatten wir, die wir aus dem Hardcore kamen, ziemlich klare Grenzen - andere Szenen waren getrennte Welten. Jetzt vermischen sich die Dinge immer mehr, wir schöpfen aus verschiedenen Quellen."
Reissue auf bandeigenem Label Vier Promille: Das Debütalbum der Promillos - der Klassiker von 1999 - 25 Jahre später und zehn Jahre nach der letzten Auflage wieder als limitierte (Auflage 500) LP! Gelb-schwarz marmoriertes Vinyl mit doppelseitigem Insert. Seit 2012 nicht mehr mit dabei, hat der damaliger Gitarrist und Sänger Volker Grüner mit Gründung von 4 PROMILLE - erst als Projekt, dann als volle Band - mit dem Schreiben dieser Songs gezeigt wie "Ausstieg", Läuterung oder Kehrtwende praktisch aussehen kann. Ein langer Finger in Richtung jeglichem braun-rechtem Gedankengut und die Augen nach vorne gerichtet, bewies dieses Album wie Oi!-Punk musikalisch und textlich klingen kann. Damals schon und wie auch heute noch dabei: Pommes (Thomas Müller) und Basspromillo (Ralf Schmidt). Ein Meilenstein der Oi!/Streetpunk-Szene! 12 gut produzierte Oi! Punk Songs der Düsseldorfer. Mal kräftiger, mal ruhiger, mal mit männlichen, mal weiblichen Vocals, immer abwechslungsreich. "Es sind einfach gute Lieder die die Leute berühren. Sie zum Mitsingen und Spass haben, vielleicht auch zum Nachdenken bringen. Natürlich lässt man das ein oder andere Lied im Proberaum auch gerne mal weg, weil man es seit 20 Jahren auf jedem Konzert spielt. Aber wenn wir auf der Bühne stehen und die Leute schon beim ersten Akkord von ,Ich werd mich ändern" ausrasten, kriege ich immer noch eine Gänsehaut. Dafür machen wir das alles." Thomas 'Pommes' Müller zum 20. Jubiläum von Im Nächsten Leben/Tough Magazin, 2019
AMPUTATE präsentieren auf ihrem neuen Album "Abysmal Ascent" rohen und ehrlichen Death Metal ohne Schnickschnack.
Diese Veröffentlichung ist fast schon ein Statement für die Kunst selbst.
AMPUTATE sind mit diesem Album den konträren Weg zu vielen anderen Bands gegangen. Ihr vorheriges Konzeptalbum beschäftigte sich mit dem Thema künstliche Intelligenz, aber dieses Mal sind die Songs alle individuell und behandeln verschiedene, meist düstere Themen.
Die New-England-Extrem-Metal-Band Escuela Grind wird am 18. Oktober ihre neue LP „Dreams on Algorithms“ über MNRK Heavy veröffentlichen.
Aufgenommen im GodCity-Studio in Salem, Massachusetts, mit Produzent Kurt Ballou und gemastert von Nick Townsend (Dr. Dre, Betty Davis), ist die
Platte der mit Spannung erwartete Nachfolger von Escuela Grinds gefeiertem Debütalbum „Memory Theater“ aus dem Jahr 2022, das von der New
York Times als „ein Opus der Extremität“ gefeiert wurde.Escuela Grinds Reise durch die strafende Klanglandschaft des Grindcore war alles andere als
status quo. Ihr Mantra der Förderung von Inklusivität und Akzeptanz innerhalb extremer Musikgemeinschaften steht als Pfeiler des Fortschritts in
einer oft abgeschotteten und verschlossenen Subkultur. Sängerin Katerina Economou verbreitet den Geist und die Grundüberzeugungen der Band auf
jeder Bühne, auf der sie auftritt - sie verstärkt die Stimmen der Unterrepräsentierten und verbindet die Menschen auf einer Ebene, die tiefer geht als
die Musik.Dreams on Algorithms ist ein klanglicher Beweis für die Ideologien der Band - eine knüppelharte Darbietung von progressivem
Extrem-Metal, der die Genregrenzen überschreitet.
- Food
- You Get Everywhere
- Sweetie
- Thrush
- Records And Tea
- Boasting
- Someone I Know
- 24: Hours
- Let's Make Up
- You're So Nice
- I'll Go Too
- Springtime Reggae
- Love Is Such A Splendid Thing
- Sad Boy Style
- Honcho
- Commander Lonely
- Just A Word
- Land Ho!
- Baby Small
- Lucky Hello
- Northbound Train
- Sleeping Dogs Lie
- Toby
- One Fine Day
- Locked Out
- Femme Fatale
THE CHEFS tauchten zum ersten Mal auf der ,Vaultage 79" Compilation aus Brighton auf. Zwischen 1980 und 1981 veröffentlichten sie drei Singles: zwei auf dem legendären Brightoner Label Attrix, eine auf Graduate Records. John Peel und andere Radio DJs spielten ihre Songs zu Tode, was schließlich in BBC Radiosessions mündete. Nachdem THE CHEFS zu SKAT geworden waren, brach die Band auseinander. Helen McCookerybook sollte als HELEN AND THE HORNS Erfolge für sich verbuchen und ist heute noch solo aktiv. Diese Doppel-LP mit 26 Tracks von THE CHEFS enthält sämtliche ihrer Aufnahmen auf Attrix und Graduate Records, dazu bisher unveröffentlichte Songs des verschollenen Debütalbums, und Songs aus den Radio Sessions für John Peel und Richard Skinner. Dies sind die Wurzeln von C-86, von Indiepop und vielem mehr. Nebenbei ist ,Records&Tea" auch noch ein wirklich gutes Album.
Ella Raphael ist mit einer erstaunlichen Stimme gesegnet, voller Wärme und Emotionen; sie ist einnehmend, wie ein alter Freund, der Geschichten erzählt und spinnt. Mad Sometimes ist ihr Debütalbum, das über Fire Records erschienen ist.Aufgewachsen in London, umgeben von Geräusch, hörte sie erst Ella Fitzgerald, Sarah Vaughan, Etta James, während sie Queen, den Beatles und die Stones aus der Sammlung ihres Vaters begegnete. Ellas musikalische Reise setzte sich in Australien fort, wo sie viele andere Musiker traf und schließlich mit Möchtegern-Piraten segelte, die am Bug ihres Bootes sangen und beschlossen, dass Musik der richtige Weg für sie ist. Begeistert von der Musik, die sie auf weiteren Reisen durch die USA und Europa entdeckte, verfeinerte sie diese eklektische Mischung und fügte Love, Serge Gainsbourg, Karen Dalton, Vashti Bunyan, Catherine Riberio And Alpes, die ursprünglichen Meister des Tropicalia, exotische 50er-Jahre-Gitarren und die esoterischen Klänge der mittleren/späten Beatles hinzu. Sie hat einen Sound perfektioniert, der so vielfältig ist wie ihre Einflüsse und Erfahrungen, eine Musik, die so schön ist wie ihre Umgebung. Sie nutzt die Feinheiten und subtilen Nuancen des Klangs, um sowohl Licht als auch Dunkelheit in ihre Musik zu bringen. Auf ihrer ersten LP entsteht ein Klang aus einer stilvollen Mischung aus Lap Steel, Mandoline, Guiro, Congas, Synthesizern, einer Shruti-Box und Streichinstrumenten, die von Ella, Eyal Samson, Uzi Ramirez, Ron Ephrati, Guy Mintus und Amir Sadot gespielt werden. "A timeless, Tropicalia-tinged day-dream" Gorilla Vs Bear Goldfarbenes Vinyl (mit DLC) oder Digi-Sleeve-CD!
Edgar Allan Poes zeitlose Poesie, gelesen von Künstlern, Schriftstellern, Dichtern, Musikern und Magiern, im Dienste des Werks und auch im Gedenken an einen großen Freund und Weggefährten auf den musikalischen Wegen, Hal Willner. Kramer hat eine eklektische Liste von Stimmen zusammengestellt, um den alten Worten eine neue Vision zu geben. Mit dabei Joan As Police Woman, Edgar Oliver, Thurston Moore, Britta Phillips, Lydia Lunch, Rick Moody, und andere. Die von Kramer geschaffene Musik, die jede Lesung begleitet, lässt das Licht auf den Interpreten scheinen und poliert den Raum zwischen der Poesie und der Aufführung. Den Abschluss des Albums bildet eine Archivaufnahme von Allen Ginsberg, der ,The Bells" lebendig vorträgt. Die unbegleitete Lesung vom Juni 1981 ist ein Auszug aus seinem Studienkurs ,Expansive Poetics" an der Naropa School of Disembodied Poets in Boulder, Colorado.
In vielen nordischen Mythen verfügen Stimmen über magische Kräfte. Unter dem Namen WHISPERING VOID erforscht und verkörpert ein Kollektiv renommierter Musiker von Norwegens Westküste auf ihrem Debütalbum "At the Sound of the Heart" diese alten Traditionen. Alle Bandmitglieder brachten einen Teil ihres musikalischen Hintergrunds in WHISPERING VOID ein: Die unverwechselbaren Stimmen von WARDRUNAs Lindy-Fay Hella und ihrem männlichen Gegenpart Kristian "Gaahl" Espedal ziehen Zuhörer mit einer enormen Bandbreite an Techniken und Tönen unwiderstehlich in ihren Bann. Gitarrist Ronny Stavestrand und ENSLAVED-Schlagzeuger Iver Sandøy kombinieren auf "At the Sound of the Heart" unter anderem Ambient, psychedelischen Prog und Rock mit Klängen aus dunklem Folk und Metal zu etwas, das im Kern nordisch klingt, aber über die vielen bereits erforschten Sounds hinausgeht. Der kreative Funke, der das Feuer von WHISPERING VOID entfachte, kam aus einer langen Zeit musikalischer Experimente von Ronny Stavestrand. Der Gitarrist hatte viele Jahre in der legendären Underground Black Metal Band TRELLDOM des herausragenden Sängers Kristian "Gaahl" Espedal verbracht. Espedal war mit GORGOROTH zu notorischem Ruhm gelangt und hat inzwischen mit GAAHLS WYRD einen weiteren eigenen Kanal für seine Kreativität etabliert. Daher lag es für Stavestrand nah, Espedal um dessen Mitwirkung bei WHISPERING VOID zu bitten. Der Sänger stimmte zu und als bei der gemeinsamen Erkundung neuer Klangdimensionen der Bedarf nach einer weiblichen Stimme aufkam, war Gaahl aufgrund seines früheren Mitwirkens bei WARDRUNA sofort bewusst, dass die charakteristische, kraftvolle Stimme von deren Frontfrau Lindy-Fay Hella, die sie auch in ihren eigenen Projekten einbrachte, perfekt zu WHISPERING VOID passen würde. Zum Glück folgte die Sängerin gerne dem Ruf des Duos. Das Quartett wurde schließlich durch Iver Sandøy als Schlagzeuger und Bassist komplettiert, der sein makelloses musikalisches Feingefühl und Timing schon vor einigen Jahren in den Dienst von ENSLAVED stellte, und sich zuvor bereits mit der progressiven Band EMMERHOFF & THE MELANCHOLY BABIES einen Namen gemacht hatte. Das Ergebnis ihrer kollektiven Studioexperimente und ihres kontinuierlichen Austauschs ist eine einzigartige Mischung aus den diversen Einflüssen, welche die Bandmitglieder repräsentieren.
- Joyriding
- Shoot The Boss
- Black Mirror
- Bones
- Untitled Jam For Kfjc Radio
- Atmo
- Pay Me My Money Down
- One Way System
- Whatever Happened To Billy The Comedian?
- Steam Of Consciousness
- Blowing Monkeyshine
- Electric Gypsyland
- Sideways Steppers
- The Golden Age Of Avarice
- Fog
- Love The Machine
- Red Ballroom
- Bella Ciao
- Low Pressure
- Angel Station
- Oh Wow Look At The Colours
- Smash The God Offensive
- Bingo Now
- From Now On The Signs Are No Longer In The Sky
- Those Stately Fools In Granite Ships
- Angel Passing
- Pressure Point
Spaceheads sind das fehlende Glied zwischen Post-Punk und Dance. Zwei Jungs aus Post-Punk-Bands der 1980er Jahre machen experimentelle, tanzbare Live-Musik, die sich an den euphorischen Bläsern und Rhythmen des Afrofunks, den motorischen Grooves von Krautrock wie Neu und Can und dem spirituellen, kosmischen Jazz der späten 1960er und 1970er Jahre orientiert, mit Elementen des Dub, des aufkeimenden elektronischen Tanzes (der zu dieser Zeit rapide auf dem
Vormarsch war) und sogar des amerikanischen R&B und Funk der 1970er Jahre.
Time and Spaceheads versammelt Material aus den frühen Veröffentlichungen des britischen Duos (1990-2003) auf wegweisenden Labels wie Dark Beloved Cloud, These, Merge & anderen,
bemerkenswerterweise zum ersten Mal auf Vinyl. Die Musik der Spaceheads ist sowohl für sich selbst als auch für unser historisches Verständnis von Innovation und Experimentierfreudigkeit in der
Post-Punk- und UK-Dance-Kultur von großer Bedeutung. Jeder, der sie jemals spielen gesehen hat, wird bei der bloßen Erwähnung ihres Namens aufleuchten. Es ist an der Zeit, dass diese Musik, die
seit 20 oder 30 Jahren durch die Sterne und digitale Umgebungen schwebt, ihren eigenen Moment in der Sonne hat, hier in all ihrer Pracht sequenziert, um die vielen Möglichkeiten dieser beiden Männer
einzufangen, die bemerkenswert sind, und verpackt, um die Ehrfurcht zu reflektieren, die wir hören, wenn wir sie anhören.
- Aara
- Pulses
- In The Void Of All Things
- Shifting Sands
- Transient, Forever
- Overflow
- Calling
- Heliosphere
- Jann
Clear[29,20 €]
Die Londoner Experimentalisten Kinkajous releasen ihr neues Album auf dem Nottinghamer Label Running Circle. "Nothing Will Disappear" ist Ambient-Maximalismus in seiner subtilsten und zartesten Form. Anklänge an Floating Points und subtile Klangfarben-Shifts á la Jon Hopkins und James Holden sind deutlicher zu erkennen als bei anderen zeitgenössischen Jazzacts. Die beiden Vorgänger "Hidden Lines" (2019) und "Being Waves" (2021) sind Paradebeispiele für ihre Mischung aus analoger, akustischer und orchestraler Instrumentierung und schafften es beide in zahlreiche Jahresendlisten.
Von CLASH als "ein wichtiger Teil der britischen Musiklandschaft" beschrieben, beziehen Kinkajous ihre Inspiration aus Orchester-, Instrumental- und elektronischer Musik und sind für ihren fesselnden und filmreifen Sound bekannt. Angeführt von Schlagzeuger/Produzent Benoît Parmentier und Saxophonist Adrien Cau, können sie mit einer beeindruckenden Besetzung aufwarten, zu der auch Keyboarder Jack Doherty und Bassist Andres Castellanos gehören. Die mutigen neuen Räume, in die Kinkajous vorgedrungen ist, kommen gut an, mit ausverkauften Headliner-Shows im Londoner Jazz Café und King's Place, neben einer gigantischen Zusammenarbeit im letzten Winter mit dem London Contemporary Orchestra im Londoner Earth Theatre und Auftritten bei den Bluedot und EFG London Jazz Festivals.
- A1: Der Tätowierer Und Die Mondprinzessin 3 20
- A2: Valerie 3 31
- A3: Bahamas - Nassau Bay 3 17
- A4: Und Die Zeit Vergeht 4 03
- A5: Mein Freund, Der Skorpion 3 15
- B1: Kleine Gelbe Mondprinzessin 4 01
- B2: Heute Nacht Machen Wir Es Gut 4 04
- B3: Ich Liebe Dich 3 23
- B4: Es Blutet Und Es Tut Nicht Weh 3 12
- B5: Kann Sein 3 56
1974 erscheint Georg Danzers Konzeptalbum "Der Tätowierer und die Mondprinzessin", begleitet von einem Buch mit Texten und Illustrationen von Georg Danzer. Die zehn darauf enthaltenen tiefsinnigen Lieder, die unter anderem unter der Mitwirkung von Willi Resetarits und seinen "Schmetterlingen" sowie Robert Ponger, Christian Kolonovits und "Supermax" Kurt Hauenstein entstanden, haben bis heute Relevanz. Georg Danzers Manager und guter Freund, Franz Christian "Blacky" Schwarz, initiierte und leitete die Wiederveröffentlichung dieses künstlerischen Schatzes.Für die Neuauflage wurden die Original-Mischbänder aus dem Jahr 1974 verwendet und von Othmar Eichinger von TON Eichinger, Wien aufwändig restauriert, digitalisiert und gemastert. Die Reihenfolge der Lieder stimmt nicht mit der Original-LP überein, sondern wurde dem Ablauf der Geschichte angepasst. Die Liedtexte wurden auf die tatsächlich gesungenen Versionen umgeschrieben. Die Geschichte selbst ist die Originalversion. Franz Christian Schwarz über die Entstehung des Albums:Es war 1974, es war Februar und es war kalt. In Peter Müllers Tonstudio herrschte reger Betrieb. Georg Danzer saß auf einem Sessel und klimperte auf der Gitarre und sang leise den Text dazu. Vor sich auf einem schon in die Jahre gekommen Tisch lagen einige mit Maschine beschriebene Blätter. Ab und zu hielt er beim Spielen inne und korrigierte den zur Melodie passenden Text. Zwischendurch machte er auch kleine Zeichnungen mit Wachskreide, die das gleichnamige Buch illustrieren sollten. Nach und nach waren die Musiker wie vereinbart mit ihren Instrumenten gekommen. Es herrschte eine fast familiäre Stimmung. Es wurde Kaffee getrunken, geplaudert, gescherzt und gelacht. Peter mahnte zu Disziplin und wies den Herren - denn die Schmetterlinge, der Chor mit Dame, waren erst für den nächsten Tag eingeplant - ihre Plätze zu. Das Klavier hatte seinen fixen Platz und rundherum wurde nun postiert. Peter hatte einen genauen Plan, wer wo stehen sollte und aus tontechnischen Gründen auch musste. Das Schlagzeug kam in ein abgeschirmtes Kammerl mit einem Glasfenster, der Bass mit Verstärker kam nach links hinten, gegenüber wurde das Gitarren-Set ebenfalls mit Verstärker aufgebaut. Die Orgel musste auch noch Platz finden und die Percussion wurde hinter einem halbhohen Paravent platziert, damit der Musiker Sichtkontakt mit den Kollegen und dem Tontechniker halten konnte. Jetzt noch Mikrofone aufstellen, verkabeln, justieren und dann Tonproben. Nun war alles bereit. So in etwa hat Georg gerne vom ersten Studiotag zu den Aufnahmen für die nun in einer Spezialversion zum 50 Jahre-Jubiläum vorliegenden Vinyl-Schallplatte erzählt. Und er war sehr stolz auf sein erstes Konzeptalbum.Georg Danzer - "Der Tätowierer und die Mondprinzessin"Ab 18.10. als LP im Gatefold mit 12seitigem Booklet
Die Rückkehr der Winston Brothers nach der Veröffentlichung ihres Debütalbums ,Drift" (2022)! Zwei neue Songs, gepresst auf eine perfekte 45rpm 7" Single. Die A-Seite, ,Straight Shooter", ist nichts anderes als das und wurde komplett analog mit einem Fostex 8 Track aufgenommen. Eine rollende Funk-Eskapade, mit Gitarren, Bläsern und Drum-Breaks. Die Energie ist hoch, kantig und von der Rolle. Die B-Seite, ,Island Travel", ist eine dramatische und kinematische Flucht. Dieser chillige Afro-Beat-Jam lässt den Kopf zum hypnotischen Groove mitwippen. Durchdrungen von Elementen des Ethno-Funk und Spiritual Jazz enthält "Island Travel" ein verträumtes Flötensolo von Kimo Eiserbeck und bietet den perfekten Kontrast zu "Straight Shooter".
Noodzakelijk Kwaad heeft een nieuwe plaat.
‘Morsen Met Mensen’
Het kwartet bestaande uit Jef Mercelis, Teuk Henri, Frank Pay en Jan Ducheyne spelen nu al meerdan zes jaar samen. En dat is er aan te horen als ze op een podium staan. De gitaren van Teuk Henri klinken helemaal in evenwicht met de zoemende Korg van Jef Mercelis, die er dan nog eens zijn gouden stem bovenop gooit als het even past. Frank Pay zorgt dat alles strak en los tegelijk zit met drums en percussie en welgemikte achtergrondzang.
Jan Ducheyne kan als geen ander zijn teksten in de nu eens voortstormende, dan weer langzaam
kabbelende muziek van Noodzakelijk Kwaad leggen. Improvisatie is nooit ver weg eens dit viertal het podium bestijgt.
Wat niet wil zeggen dat ze geen songs schrijven. ‘De Wind’, ‘Morsen Met Mensen’, ‘Wilde Bloemen’, ‘Kabine’ het is maar een greep uit de vijftien nummers die op de dubbelplaat staan.
De plaat is opgenomen bij de wizzard Pascal Deweze in Studio Jezus in Hoboken.
Het hoesontwerp is van de handen van Jirka De Preter en Emma Ducheyne.
De plaat komt uit bij Rotkat Records.
Noodzakelijk Kwaad is een belevenis, een openbaring voor zij die hen nog nooit aan het werk zagen en een genot en immer blij weerzien voor al wie dit viertal al langer volgt.
Noodzakelijk Kwaad heeft er zin in! Tot in uw oren!




















