RIPIT is back with a new LP after 3 years spent mostly on the mesmerizing collaboration between THE ÅNGSTRÖMERS- his duo with FRÉDÉRIC ALSTADT -and the Haitian voodoo ensemble CHOUK BWA.
While Ripit is better known for his radical noisy breakbeat work, "A Church or a Factory" explores a more industrial, power electronic and noise ambient side of his synthesizer lust. The instruments abused on this record are: Serge modular, Knifonium and various eurorack modular. The A-side comes with 5 powerful synthetic industrial songs which feature each one a different guest vocalist. The B-side is a long ambient noise piece that will plunge the listener in an anxious meditation.
Ripit is the project of the French NICOLAS ESTERLE for almost 25 years. He explores electronic instruments thru distortion , ranging from industrial hardcore to breakcore, from doom hiphop to dusty dub. Beside his solo project, he's involved in various bands like SOLAR SKELETONS (with TZII), FUJAKO (with HHY) and more recently The Ångströmers.
On the guest side, there's a wild bunch of Nicolas' friends:
- PAUL-TERGEIST is the galactic moniker of PAUL BEAUCHAMP in his band SPACE ALIENS FROM OUTER SPACE;
- ANDREA EV is the lead member of 1997EV;
- ROBERT IMHUMAN and DIVTECH are members of the REALICIDE COLLECTIVE;
- TZII is a long-time road comrade of Nicolas and a touring freak spreading his music all over the world;
- ANDRÉ COELHO is known as METADEVICE and is the founder of the now-defunct SEKTOR 304.
The title "A Church or A Factory" refers to the Belgian countryside, wherever you are, you are at least surrounded by a church or a factory. As he just left the urban life of Brussels to escape to the French countryside, he is now lost enough not to have neither a factory nor a church in sight.
quête:angst
- It Gets So Hot
- Dancing On The Wall
- Eastside Girls
- Wannabeher
- On Call
- So What
- Party's Over
- Big Stick
- Mary Jane
- Girl's Girl
- Unless
- Why Do I Get A Good Feeling
- Buzzkiller
CLEAR RED VINYL[23,49 €]
Die Reise von MUNA war schon immer davon geprägt, Raum für die komplexen, chaotischen und ekstatischen Realitäten des Lebens zu schaffen, und mit ihrem vierten Album "Dancing On The Wall" sind sie so prägnant, düster und mitreißend wie nie zuvor. Ausgehend von den funkelnden, mit Konfetti übersäten Höhen ihres selbstbetitelten Albums aus dem Jahr 2022 kanalisieren sie nun die ängstliche, unsichere Energie des Lebens in einem Los Angeles, das von politischen Spannungen, Umweltzerstörung und dem stillen Druck der Prekarität der Millennials geprägt ist. Das Ergebnis ist ein Album, das sich sowohl intim als auch spektakulär anfühlt, eine Popwelt, die mit Biss, Witz und emotionaler Resonanz aufgebaut ist, ein Soundtrack für Herzen, die gleichzeitig in Flammen stehen und das Chaos um sie herum beobachten. Auf dem gesamten Album erkundet MUNA Sehnsucht, Intimität und Verbundenheit vor dem Hintergrund einer Welt im Wandel. Es gibt eine stille Auseinandersetzung damit, wie man weiterleben, lieben und sich gegenseitig erreichen kann, während man Zeuge politischer Brutalität und systemischer Gewalt wird, und wie Freude ohne Verleugnung überleben kann. Tracks wie "Wannabeher" fangen den schwindelerregenden Nervenkitzel ein, sich vollständig in die Fantasie eines anderen zu begeben, während "Why Do I Get A Good Feeling" noch lange nach dem Ende des Beats nachhallt, eine Meditation über flüchtige Freude und ausgesetzte Möglichkeiten. Das Album schließt mit "Buzzkiller", einer schonungslosen Auseinandersetzung mit Sehnsüchten und ihren Folgen, dem Schmerz, etwas erreicht zu haben, nur um festzustellen, dass neue Fragen, Zweifel und Sehnsüchte zurückbleiben. "Dancing On The Wall" wurde von Naomi McPherson produziert, wobei ihre charakteristische Liebe zum Detail mühelos mit der ausgefeilten Pop-Technik ihrer Bandkollegin Josette Maskin hinter den Kulissen verschmilzt, um lebendige, atmende Welten für die prägnanten Texte und die unverwechselbare Stimme der Leadsängerin Katie Gavin zu schaffen. "Dancing On The Wall" verbindet euphorische Klanglandschaften mit prägnanten, menschlichen Geschichten. Das Album spiegelt einen intensiven, selbstgesteuerten kreativen Prozess wider, der von Instinkt, Vertrauen und vollständiger künstlerischer Kontrolle geprägt ist. Es wirkt lebendig, eindringlich und filmisch und spiegelt eine Generation wider, die sich durch Unsicherheit navigiert und sich dennoch nicht von ihrer Freude abbringen lässt. Mit diesem Album beweisen MUNA erneut, dass Pop gewagt, intim und sozialbewusst zugleich sein kann: ein Album, das nicht nur den Moment einfängt, sondern ihn zu einer Welt destilliert, in der man leben möchte.
Die Reise von MUNA war schon immer davon geprägt, Raum für die komplexen, chaotischen und ekstatischen Realitäten des Lebens zu schaffen, und mit ihrem vierten Album "Dancing On The Wall" sind sie so prägnant, düster und mitreißend wie nie zuvor. Ausgehend von den funkelnden, mit Konfetti übersäten Höhen ihres selbstbetitelten Albums aus dem Jahr 2022 kanalisieren sie nun die ängstliche, unsichere Energie des Lebens in einem Los Angeles, das von politischen Spannungen, Umweltzerstörung und dem stillen Druck der Prekarität der Millennials geprägt ist. Das Ergebnis ist ein Album, das sich sowohl intim als auch spektakulär anfühlt, eine Popwelt, die mit Biss, Witz und emotionaler Resonanz aufgebaut ist, ein Soundtrack für Herzen, die gleichzeitig in Flammen stehen und das Chaos um sie herum beobachten. Auf dem gesamten Album erkundet MUNA Sehnsucht, Intimität und Verbundenheit vor dem Hintergrund einer Welt im Wandel. Es gibt eine stille Auseinandersetzung damit, wie man weiterleben, lieben und sich gegenseitig erreichen kann, während man Zeuge politischer Brutalität und systemischer Gewalt wird, und wie Freude ohne Verleugnung überleben kann. Tracks wie "Wannabeher" fangen den schwindelerregenden Nervenkitzel ein, sich vollständig in die Fantasie eines anderen zu begeben, während "Why Do I Get A Good Feeling" noch lange nach dem Ende des Beats nachhallt, eine Meditation über flüchtige Freude und ausgesetzte Möglichkeiten. Das Album schließt mit "Buzzkiller", einer schonungslosen Auseinandersetzung mit Sehnsüchten und ihren Folgen, dem Schmerz, etwas erreicht zu haben, nur um festzustellen, dass neue Fragen, Zweifel und Sehnsüchte zurückbleiben. "Dancing On The Wall" wurde von Naomi McPherson produziert, wobei ihre charakteristische Liebe zum Detail mühelos mit der ausgefeilten Pop-Technik ihrer Bandkollegin Josette Maskin hinter den Kulissen verschmilzt, um lebendige, atmende Welten für die prägnanten Texte und die unverwechselbare Stimme der Leadsängerin Katie Gavin zu schaffen. "Dancing On The Wall" verbindet euphorische Klanglandschaften mit prägnanten, menschlichen Geschichten. Das Album spiegelt einen intensiven, selbstgesteuerten kreativen Prozess wider, der von Instinkt, Vertrauen und vollständiger künstlerischer Kontrolle geprägt ist. Es wirkt lebendig, eindringlich und filmisch und spiegelt eine Generation wider, die sich durch Unsicherheit navigiert und sich dennoch nicht von ihrer Freude abbringen lässt. Mit diesem Album beweisen MUNA erneut, dass Pop gewagt, intim und sozialbewusst zugleich sein kann: ein Album, das nicht nur den Moment einfängt, sondern ihn zu einer Welt destilliert, in der man leben möchte.
Mean Field Mutation is a thermodynamic phenomenon occurring just below the vaporization point of voracious growth. It relies on the debris of false and almost forgotten narratives. Astral residue of consumer angst, echoes of obsolete newspeak and oscillations of promotional imbecilities collide with free floating particles hovering under the radar of the megamachine. In steady intervals, this results in a meltdown producing random waves of reconfigurations driven by cryptic but sanguine naivety.
Released on Lustpoderosa, Mean Field Mutation is the first musical output by Des Coda. Written and produced by Piero Scherer during the pandemic winter of 2021 in his bedroom studio in Zurich. Moving between playful
serenity and feral distortion, it was produced by layering sounds from field recordings, radio and TV clips, as wellas sequences from drum machines and analogue synthesizers. Taking a stance against commercial copyright, all stems of this production are available for download free of charge and ready to be reappropriated.
Des Coda is an open field for collaborative, cultural experiments beyond the conventional understanding of authorship and representation. It engages with an artistic position that defines the creative process as an interplay between context and concept. The resulting work is not a rigid product of authoritarian ingenuity, but a sensitive, living organism guided by the tensions between society and individual. Des Coda is the zestful curiosity rummaging through the rubble of the present in search of future aesthetics.
- 1: Big Bang
- 2: Dusk
- 3: Library Copy Do Not Remove
- 4: Habitat
- 5: Arp Angels
- 6: Castle In The Moon
In ,Library Copy Do Not Remove" präsentiert JJ Weihl von Discovery Zone eine digitale Verzauberung der Realität, in der er das Materielle und das Immaterielle miteinander verwebt, um zu zeigen, dass es sich dabei tatsächlich um zwei Aspekte ein und desselben handelt. In Weihls Welt sind Natur und Technologie keine Feinde, sondern erschaffen sich gegenseitig in einem unendlichen Tanz aus Bedeutung und Reflexion. Ursprünglich als Raumsound für das Zeiss-Groß-Planetarium in Berlin geschaffen, ist ,Library Copy Do Not Remove" eine Schöpfungsmythologie für das simulierte Universum. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine trockene, bostromische, maskuline Fantasie einer digitalen Realität, der die Geheimnisse der Natur fehlen. Stattdessen fordert Weihl den Zuhörer auf, im Rahmen einer Simulation Raum für die beeindruckende Realität der natürlichen Welt zu lassen. Wenn unsere Welt simuliert ist, dann muss die Simulation in der Lage sein, die Schönheit und Pracht der Natur zu erschaffen. Auf diese Weise betreibt Weihl eine ambient-artige Alchemie, die eine große Versöhnung von Natur und Technologie fordert, während sie uns auffordert, darüber nachzudenken, wie und wo die Erfahrung transzendenten menschlichen Bewusstseins zwischen ihnen existieren könnte. Die Songs auf ,Library Copy Do Not Remove" entstanden, während Weihl gleichzeitig ihr zweites Album ,Quantum Web" fertigstellte, und spiegeln einen weitreichenden, inspirierenden Zustand aus Aufregung und Angst wider, der mit der Aufgabe einherging, Musik für einen so einzigartigen Raum zu komponieren. Die Songs selbst wurden durch Ambisonics geformt, ein spezielles Format für räumliches Audio, das direktional ist, anstatt auf Kanälen zu basieren (wie Stereo), und wurden über ein Mosaik aus 49 Lautsprechern übertragen. Da es für Live-Auftritte geschrieben wurde, war ,Library Copy Do Not Remove" nie als Album im eigentlichen Sinne gedacht, sondern als dreidimensionales Ereignis. Auf diese Weise spiegelte die Klanginszenierung wider, wie wir Klang in unserem Alltag wahrnehmen: uns aus allen Richtungen umgebend. Für diese Albumveröffentlichung hat Weihl alle Songs gemeinsam mit ihrem langjährigen Produzenten E/T von Grund auf neu abgemischt und die Konstellation der Tracks für ein Stereoerlebnis neu konzipiert und überarbeitet. Inspiriert von den Werken von James Gleick, LD Deutsch, Johannes Kepler und Jorge Luis Borges, erforscht ,Library Copy Do Not Remove" die kreative Spannung zwischen Realität und Wahrnehmung, Information und Mythologie, Harmonie und Unordnung. Im gesamten Album fragt Weihl, wie wir als Menschen das Universum um uns herum und den zugrunde liegenden Code, der es belebt, verstehen lernen. Was dabei entsteht, ist ein klanglicher Mythos, der von spiralförmigen digitalen Universen erzählt, die ineinander verschachtelt sind und in denen jeder teilnehmende Akteur gleichzeitig sowohl Teil als auch das Ganze der Realität ist. Auf diese Weise ist ,Library Copy Do Not Remove" ein cyber-Ausdruck zeitloser Weisheit: Anstelle von ,wie oben, so unten" könnte Weihl vorschlagen: ,wie der Input, so der Output".
The breakout underground star of the past year, the deservedly hyped Thought Leadership returns with another X ideas: the deck this time chooses the suit of Cups. This new collection is closer to the Post-Punk tonality of Pentacles, than the breezy Balearic Jazz of Swords. Gone are the brushed drum samples and airy synths and in their place are BIG guitars, 808 thumps and a decidedly more prominent use of bass as a melodic device.
As the suit of Cups reflects the emotional heart of the Tarot, presented within are a further X pieces, this time displaying the full range and fervour of Thought Leadership.
You know the drill by now. Originally out on cassette only, we present the first ever vinyl issue. It's a hideously limited pressing of 300 for the world, so don't sleep on this.
Side A explores the emotional levels of consciousness; angst, joy, love, sorrow, relief, regret – they are all represented across the first seven tracks, and often within the same piece. XXI kicks us off with a huge tumbling D minor passage, layers and layers of guitar front and centre, whilst the drums pound away in the distance. Release is provided with a gorgeous G Dorian section, where we hear the bass take flight with a high melodic line.
We’re still in familiar Durutti Column meets Dif Juz territory here, but things switch up with XXII. This piece showcases a darker, more angular palette of guitars; think Alan Rankine (The Associates), or Deb Demure (Drab Majesty) in the unexpected harmonic shifts, knotty arpeggiated patterns and heavy, goth-adjacent modulation. A real love letter to 45+ years of darkly inclined guitar heritage.
XXIII enters the fray with tight, thumping 808s and Marr-esque guitar figures; and again, the bass providing heavy melodic counterpoint to the guitars. Enter chiming, lyrical lead phrasing, reminiscent of the eternal opening to "Everybody Wants To Rule The World". Another accidental perfect pop moment from the Thought Leader. Whilst on the topic of Tears For Fears, XXIV comes swinging out of the gate with some serious Sophisti-chug; we’re reminded of "Shout" in the A section, before being beautifully juxtaposed in the B section with more Vini-eqsue patterns, reminiscent of his timeless classic, Another Setting.
XXV gives us welcome pause to take stock midway through the A side. No drums this time, but instead a heartbreaking conversation between two guitars; think Kevin McCormick and David Horridge’s masterful Light Patterns, or perhaps even the early solo-Bill Connors mid-70s cuts for ECM. The moment of quiet reflection passes, and is quickly shattered by the thudding march of XXVI – this piece comes across like The Associates playing "Wicked Game"; heavy, moody, and utterly compelling. XXVII ends our journey across Side A with more Marr-inspired playing; one for the heads and already featured on mixes, this one is real testament to the vision of Thought Leadership.
Side B again takes us on a trip through three long-form semi-improvised pieces. XXVIII is like those classic Jonny Nash, early Melody As Truth releases, slowly unfurling, additional details introduced deliberately piece by piece, this idea builds across 7+ minutes culminating in some utterly joyous ebow fireworks at the end – well Balearic.
XXIX again, like XXV before it, dispatches the drums with a focus purely on melody and mood. The piece feels like a lost Save Room Theme from the Resident Evil series, pure golden age Capcom Sound Team vibes. Unadulterated aural nostalgia for hours spent with a PS1 in haze of hash.
XXX completes this majestic voyage with another Modal exercise; this time the Thought Leader has opted for the Lydian Mode. Beautifully dreamy, undeniably Soundtrack-y, and arguably the most concise distillation so far of everything this project stands for; drum machines, guitars, pedals, one-take improvised solos – XXX has the lot, and is surely destined for greatness.
So, another X epic statements for guitar, homespun with the humblest of means, for all the dreamers out there. The first ever vinyl release of IV Of Cups has been carefully remastered by Be With's engineer Simon Francis to ensure it sounds better than ever after its initial tape release. Cicely Balston's expert skills have made sure nothing is lost in the cut at Abbey Road Studios whilst the records have been pressed to the highest possible standard at Record Industry, in Holland. The original tape cover artwork, so crucial to Thought Leadership's striking visual aesthetic, has been rejigged for vinyl issue here at Be With.
The last 2 LPs flew. You have been warned.
- 1: Visitation
- 2: Dozen Roses
- 3: Rabbits
- 4: Coyote
- 5: Waterbird
- 6: Big Boi
- 7: Pulverize
- 8: King's Landing
- 9: Scrub Jay
- 10: Blue Meets Blue
Ein authentischer Geschichtenerzähler der heutigen Indie-Rock-Szene ist der in Tampa geborene und in New Orleans lebende Singer/Songwriter Thomas Dollbaum, und ,Birds of Paradise" ist sein bisher kraftvollstes und dynamischstes Werk. Nach seinen von Kritikern hochgelobten Alben "Wellswood" (Big Legal Mess, 2022) und "Drive All Night EP" (Dear Life Records, 2025) ist "Birds of Paradise" ein Abschiedsbrief an verlorene Liebste und sein früheres Ich. In diesen Songs sucht Dollbaum nach Akzeptanz an vergänglichen Zwischenorten: in den Kiefernwäldern Floridas, auf Nebenstraßen, die zur 1-95 führen, wo Vögel über das Wasser fliegen. Und obwohl die Geister seiner Alt-Country-Vorgänger Townes und Molina definitiv präsent sind, tritt Dollbaum auf Birds of Paradise aus ihrem Schatten heraus - er winkt der Vergangenheit zu und klingt dabei umso mehr wie er selbst. Dieser Moment - dieses Album - ist längst überfällig. Die Aufnahmen zu Dollbaums beiden vorherigen Veröffentlichungen hatten aufgrund von Umständen, die außerhalb seiner Kontrolle lagen, viel zu lange gedauert, was ihn frustriert zurückließ. Nachdem er acht Jahre lang von zu Hause weg war, war der Ort, den er verlassen hatte, nicht mehr der Ort, an den er sich erinnerte, und die Unveränderlichkeit der Natur fühlte sich wie eine Konstante an, über die er schreiben wollte. Mit einem Gefühl der Unmittelbarkeit schrieb er ,Birds of Paradise" in drei Monaten. Er rief die Musiker an, denen er am meisten vertraute und die er am meisten bewunderte - Nick Corson, Josh Halper und Jake Lenderman - und bat sie, sich mit ihm bei Dial Back Sound in Water Valley, Mississippi, mit dem Produzenten/Toningenieur Clay Jones zu treffen. Sie lernten das Album in vier Tagen ein und nahmen es auf, wobei sie einen Blitz in einer Flasche einfingen, eine klangliche Offenbarung, auf die Dollbaums Songwriting schon immer gewartet hatte. Mit der Hilfe von Lenderman, Halper, Corson und Jones ist ,Birds of Paradise" Dollbaums hart erkämpfter Durchbruch. Lebendig und nachhallend wie Gedichte und Kurzgeschichten, die man nicht vergessen kann: Kojoten heulen, Vögel fliegen nach Süden, Kinder jagen Kaninchen durch das Zuckerrohr und Zigaretten kosten vier Dollar pro Packung. Birds of Paradise erinnert uns daran, woher wir kommen - an die Dinge in uns, die wir vergessen haben - wir brauchten nur Dollbaum, um uns das zu zeigen. So blickt man ohne Angst oder Scham zurück. So sieht Authentizität aus.
- A1: Pagan Ways
- A2: Sleep
- A3: Torture Rack
- A4: Frosty Life
- B1: Waiting List
- B2: My Love
- B3: I’m Doing This For You
- B4: Parrots
WHITE VINYL[26,26 €]
Lebanon Hanover kehren mit Songs zurück, welche die Zeit bis zum nächsten termin mit der Lieblingstherapeut*inn überbrücken können. Fast fünf Jahre nach der Veröffentlichung ihres letzten Werkes "Sci-Fi Sky" hat Lebanon Hanover nun mit "Asylum Lullabies" einen Soundtrack für einen Besuch in einer psychiatrischen Klinik kreiert. Das neue Album ist die Weiterentwicklung eines noch kälteren, noch bissigeren Sounds einer Band, die seit über einem Jahrzehnt die Nu Wave/Post-Punk-Szene dominiert, es ist ein sehr schweres Album, das sich mit psychischen Problemen, einer Trennung, andauernden Kriegen und dem aktuellen Horror der Welt befasst, der einen letztendlich mit Angst, Furcht und einem ständigen Gefühl der Erdrückung zurücklässt. Alles bricht gleichzeitig zusammen. Die Mitglieder Larissa Iceglass und William Maybeline schrieben diese Songs aus polarisierenden Perspektiven, haben dabei ein schlüssiges Album produziert. Für Fans von Twin Tribes, Ash Code, Selofan, Cold Wave, Independent, Postpunk
- 1: Prelude
- 2: Rockstar (Ft. Marlon Dubois & Jazz Lambaux)
- 35: Year Plan
- 4: Rather Be Alone (Ft. Fgs)
- 5: Downtown Clown
- 6: Pan Night
- 7: Let's Keep In Touch
- 8: Settle The Score
- 9: Nothing Lasts Forever (Ft. Dylan Baldi)
- 10: Sorry To Hear That
- 11: Tell Jeff
Jack Callahan und Jeff Witscher waren echt müde. Seit der Jahrtausendwende hatten sie sich beide in der amerikanischen Underground-Experimental-Musikszene abgemüht, unter Namen, die du vielleicht kennst oder auch nicht: Rene Hell, Marble Sky, die Reihe, um nur einige zu nennen. Ihr erstes Album Think Differently war das Ergebnis einer Reihe von Endpunkten: der Auflösung ihrer Underground-Szene und, nicht zuletzt deswegen, der Tatsache, dass die abstrakte Musik, die sie seit jeher getrennt und gemeinsam gemacht hatten, nicht mehr so gut ankam wie früher. Wo sonst sollten sie hingehen als auf die andere Seite des Hufeisens: zur Popmusik. Warum also nicht den Zeichen der Zeit folgen? Eine Gitarren-Pop-Rock-Hymne zum Jahrtausendwechsel aufnehmen, die davon handelt, dass man als alternde Underground-Musiker keine Noise-Musik mehr machen will. ,Sorry to Hear That" ist ein Album über ,Think Differently". Wenn ,Think Differently" ein meta-konzeptuelles Album war, dann ist ,Sorry to Hear That" ein meta-meta-konzeptuelles Album. Meta Meta+Hodos. Es wurde über einen Zeitraum von 9 Monaten nach dem ersten Album aufgenommen. Es war eine Zeit persönlicher und beruflicher Umbrüche: Der anfängliche Optimismus aufgrund der Aufmerksamkeit, die "Think Differently" erhielt, schlug schnell in Fanatismus um und mündete unweigerlich in Angst, Enttäuschung und Zerwürfnis. Das Album, das sie schließlich aufgenommen haben, ist ein Dokument und eine Erzählung über diese Zeit. ,Sorry to Hear That" ist eine Fortsetzung, die klanglich und konzeptionell dort ansetzt, wo das erste Album aufgehört hat. Hier gibt es mehr Gitarre, mehr Breakbeats, mehr selbstbezogenes Unwohlsein und mehr humorvolle Selbstironie. Es fängt perfekt ein, was das Duo von Anfang an vermitteln wollte: Es ist ein mitreißendes Album voller Kommentare von beiden Seiten, dem Spieler und dem Gespielten, die bis ins Unendliche gesteigert werden. ,Sorry to Hear That" hat eine Reihe von Gastauftritten von alten und neuen Kumpels aus der Independent-Musikszene: Marlon DuBois, Frontmann von Shed Theory, Dylan Baldi und Jayson Gerycz von Cloud Nothings, Flannery Silva alias F.G.S., Jazz Lambaux und andere.
LN013 presents a four-track electro compilation entitled Network Not Found. On the A1, Watts provides an electro-funk workout reminiscent of early Kraftwerk. Modulating basslines, delayed breakbeats, and haunting synths call back to early tropes of the sound while contributing to and reinventing the style. LA's 5tr8tch debuts his future classic, "Sleight of Hand." This track delivers tight 808 programming and unique sound design that takes the listener on a timeless journey. The B1 features The Advent and Zein in classic Kombination Research fashion—advanced B-side business for true lovers of the movement. Pulling from the Teknotika archives, GiGi Galaxy provides a rare DAT recording from 1997. The track's growling bassline, warm 808 beats, and experimental sound design take the listener on an ever-changing journey.
Words from the label:
High-octane DC techno drawing from the city’s current atmosphere of tension and angst.
After a peaktime 002 release on Floorspeed just 8 months ago, DC resident techno heads James Bangura & JR2k kick it up a notch with a round 2 of wall-to-wall intensity.
JR2k goes 0 to 60 on the A side with “Hardcore DC” and “Fever Dream” – both tracks road-tested, lifted straight from live set performances earlier in the year and ready to burn a hole through a soundsystem near you. Explosive, relentless and uncompromising techno from the mind behind the label.
Bangura enters the picture on the flip side, combo-ed with JR2k on “Accentuator” – a classic slice of 1⁄2 bar loop hard groove techno conceptuality reminiscent of 2000s Oliver Ho & James Ruskin collab heaters. “Defiance” finishes on a heavy beatdown note, with an extended middle breakdown to emphasize the tension and release of this 4-tracker.
Sylvan Esso ist eine Band aus Durham, North Carolina. Im Laufe ihrer Karriere haben Amelia Meath und Nick Sanborn vier hochgelobte Alben veröffentlicht, wurden für zwei GRAMMYs nominiert und haben mit einer breiten, vielseitigen Gemeinschaft von Künstlern zusammengearbeitet, darunter Arooj Aftab, Maggie Rogers, Tyler Childers, Reyna Tropical, Califone und viele weitere. ,WDID" ist die erste neue Musik der Band seit 2022. Der Track sowie seine hypnotische, wellenförmige B-Seite ,KEEP ON" entstanden beide aus einer intensiven Phase des Schaffens und Experimentierens der Band. Meath und Sanborn haben das letzte Jahr damit verbracht, mit einer Reihe neuer Mitwirkender an neuem Material zu arbeiten und ohne Zeitdruck in den üppigen Wäldern von Chapel Hill, North Carolina, aufzunehmen. Der Song ist auch der erste, den Sylvan Esso über ihr eigenes Plattenlabel Psychic Hotline veröffentlichen. ,WDID" ist ein komplexer, eindringlicher Track; ein manisches Summen, das sich irgendwo zwischen einem Doom-Scroll um 3 Uhr morgens und der Tanzfläche abspielt. Er sprudelt vor Angst, einer alles verschlingenden, endlosen Kaskade von Krisen. Der ausgefallene, elektrisierende Pop der Band hat sich schon immer aus einem zentralen Spannungsfeld entwickelt - Meath und Sanborn scherzen schon lange, dass das Songwriting von Sylvan Esso aus einem Streit entsteht, einem Hin und Her der Möglichkeiten. Das Songwriting hier - und in der neuen Musik im Allgemeinen - ist locker und verletzlich, eine disparate Collage, die mit Klebeband zusammengehalten wird und etwas hervorbringt, das letztlich sowohl magisch als auch seltsam ist, ein dyspnoischer, schattenhafter Sound, der die Menschen an der Spitze von Sylvan Esso mit einer neuen Unmittelbarkeit zeigt. ,WDID" wurde in Betty's, dem Studio von Sylvan Esso in Chapel Hill, North Carolina, aufgenommen und wurde zusätzlich von Jake Luppen (Hippo Campus, Samia) produziert. ,KEEP ON" entstand aus einer Woche Improvisation mit dem Bassisten Daniel Aged (Frank Ocean, Dijon) und dem Schlagzeuger TJ Maiani (Weyes Blood, Neneh Cherry). Diese limitierte 12"-Single verfügt über eine speziell angefertigte, ausgestanzte Hülle, die als Malvorlage verwendet werden kann.
- 1: Toronto 20Xx
- 2: Theme From Scott Pilgrim Ex
- 3: Player Select
- 4: One More Summer
- 5: Stephen's House
- 6: Shopping District
- 7: High Fashion
- 8: High Park
- 9: Wallace's House
- 10: Downtown T.o
- 11: Hollie Hawkes
- 12: Food Court
- 13: Julie Powers
- 14: Coffee Break
- 15: Window Shopper
- 16: Wallace Wells
- 17: Band Practice
- 18: Ice Age
- 19: Dino Surf Rock
- 20: The Beaches
- 21: Vegan Banter
- 22: Vegan Brawl
- 23: Playtime
- 24: King Of The Rails
- 25: Chill Minigame
- 26: Benvie Tech 1F
- 27: Benvie Tech 2F
- 28: Benvie Tech 3F
- 29: Benvie Tech Boss Battle
- 30: Vpd Hq
- 31: Eldest Son
- 32: Vpd Boss
- 33: Medieval Julienne
- 34: Subspace Ex
- 35: Unchill Minigame
- 36: Demon Chat
- 37: Demon Attack
- 38: Casa Vania
- 39: Lady Envy
- 40: Let's Fight!
- 41: Movie Studio
- 42: Let's Throw Down!
- 43: Peaceful Casa
- 44: Throne Room
- 45: Demon Boss
- 46: Let's Do This!
- 47: Old Timey Movie Studio
- 48: Big Band Intro
- 49: Big Band Boss
- 50: Riff Rift Revisited
Scott Pilgrim EX, the newest video game from the Scott Pilgrim franchise developed by Tribute Games, is out now with an all new original soundtrack from Anamanaguchi. The sprawling soundtrack, which accompanies a brand-new storyline co-written by series creator Bryan Lee O’Malley, perfectly connects the band's legendary electronic past with their fuzzed out garage rock present while maintaining their unmistakable punchy style. Known for resonant world building across past projects, the depth of emotion and the range of styles displayed on Scott Pilgrim EX are uniquely Anamanaguchi while delivering a host of melodically anthemic and new energetic hooks that are sure to pack a punch for both newcomers and old school fans of the band alike.
Anamanaguchi's collaborative relationship with the Scott Pilgrim universe goes back to the early days of the band. After cutting their teeth programming music with playable Nintendo cartridges and helping to bring a wider audience to a largely internet based 8-bit chiptune scene, the band was brought in to score the fan-favorite soundtrack for Scott Pilgrim vs. the World: The Game. The success of this game soundtrack would help them to launch an early crowdfunding success story with their campaign for their debut album, 2013's Endless Fantasy. From there the band would go on to collaborate with virtual pop star Hatsune Miku (resulting in the perpetually viral, Fortnite featured hit, “Miku”), and later develop the intricately soundscaped compositions displayed across their second album, USA, but throughout it all the connection between the band and the Scott Pilgrim universe would remain a pivotal source of inspiration.
After being brought in to score the animated Netflix series, Scott Pilgrim Takes Off, in 2023, band members Peter Berkman and Luke Silas would credit the live kinetic energy they channeled when writing songs for the in-universe garage band Sex Bob-Omb with helping them get back in touch with the roots of how they learned to play music even before Anamanaguchi's earliest releases. This process would eventually lead to Peter and Luke alongside the remaining two band members — Ary Warnaar and James DeVito — flipping their typically meticulous digital writing process for the more collaborative, straight to tape, distorted angst that can be found on 2025's Anyway, marking another significant evolutionary turn for the band to come out of their relationship with Scott Pilgrim.
Now fresh off the heels of a nationwide tour in support of Anyway, Anamanaguchi have returned to the 8-bit beat em up world of Scott Pilgrim with a relentlessly high energy and genre defying original soundtrack for Scott Pilgrim EX. A return to form that comes with a depth of knowledge and innovative skills that have allowed the band to continue to evolve and grow alongside the characters in the Scott Pilgrim universe and the multi-generational fanbase that continues to follow along with them.
The new soundtrack for the latest installment in the Scott Pilgrim franchise, Scott Pilgrim EX
“From Birmingham and centred around the extraordinary songwriting talent of James and Patrick Roberts – initially as The Sea Urchins and since 1993 as Delta – they’ve only just got round to releasing their debut album, Slippin’ Out. It is a work of some beauty”. 9/10 NME ALBUM OF THE MONTH, 2000
“It’s classicist for sure, shot through with the influence of The Beatles, Byrds and Buffalo Springfield. In James’ downright beautiful closing ballad ‘I Want You’ one can also discern the school of ambitious English balladry that peaked in about 1968: The Casuals, Love Affair, Barry Ryan. The impression of accomplished old-schoolery is only furthered by the dizzying string arrangements penned by Louis Clark Jnr, son and namesake of the one-time orchestral chief of Electric Light Orchestra” – Mojo lead review, 2000
Having ended the 90s with the spirited ‘Laughing Mostly’ compilation of singles and demos (Guardian Album Of The Week) Delta finally released their debut studio album of twelve songs in the summer of 2000 on the Dishy Recordings label. Accepting that this might be their sole studio album the band threw everything at these recordings allowing it to exist in its own sphere, unbothered by their contemporary generation and disregarding the idea of even releasing a single.
Recorded at DEP International there was a notable difference to the scruffier, looser charm of their 1990s recordings, a tighter focus developed by having the experienced Lenny Franchi mixing the LP with them. Lenny had been working with a number of Island artists including My Bloody Valentine and Tricky so knew his way around a desk. There was also the question of budget (a few months passed between recording and mixing whilst funds were raised) so every day counted. Ultimately though you can hear the joy in the recordings, even amongst the melancholy and angst. As James recently recalled in an interview in Shindig! Magazine: “It was such a big deal for us. It’s one of my fondest memories doing that record. Everyone was happy. If there’s anything that I’d stand by, I think it would be that”
Louis Clark Jr joined the band towards the end of the ‘90s and brought a classically-trained element to the recordings particularly with his string arrangements. For ‘Cuckoo’, ‘I Want You’ and the prophetic ‘We Come Back’ Louis brought in eight players from the Birmingham Conservatoire; the baroque style is partly why the record often receives comparisons to Love’s ‘Forever Changes’.
On release ‘Slippin’ Out’ was a big favourite with writers at the NME, Mojo and The Guardian again and before long the band were signed to Mercury/Universal for their second studio album ‘Hard Light’, a far more expensive and expansive love affair. It was a temporary palatial home where things quietly fell apart again, but that’s another chapter.
“If long-term memory is nothing more than selective editing and only pop’s most weighty visceral works are built to last then it’s quite possible that in 50 years the Britpop era will be best recollected for the two bands it ostracised. Earlier this year we met Shack and thought their story of mercurial brilliance indicated the biggest music biz oversight of the 90s. We were wrong because we hadn’t met Delta yet. This is richer and more engrossing than anything by Shack”
The beginning of a long journey in search of all the small details we have been fortunate enough to encounter and collaborate with. This is the genesis of Various Details, the first music series that Small Details Recordings is releasing, exclusively on vinyl. The idea is to create a space where different artists can recount their research through music. So, it's time to start the music and hear all the details and nuances that these artists have to offer.
- A1: Alain Peters - Plime La Misère
- A2: Altin Gün - Goca Dünya
- A3: Mauskovic Dance Band - Repeating Night
- A4: Esplendor Geometrico - Moscu Esta Helado
- A5: Hyperculte - Temps Mort
- A6: Madalitso Band - Wandiputa Dala
- B1: Meridian Brothers - Puya Del Empresario
- B2: Derya Yildirim & Grup Simsek - Nem Kaldi
- B3: Nordine Staifi - Zine Ezzinet
- B4: Cyril Cyril - Les Gens (Radio Edit)
- B5: Africa Negra - Zimbabwe
- C1: Yin Yin - One Inch Punch
- C2: Les Abranis - Chenar Le Blues
- C3: Orchestre Tout Puissant Marcel Duchamp - Breath
- C4: Coco Maria - Me Veo Volar
- C5: Amami - Ivory
- C6: Lalalar - Abla Deme Lazim Olur
- C7: Nusantara Beat - Djanger
- D1: Yalla Miku - Asmazate
- D2: Chouk Bwa & The Ångströmers - Amounay
- D3: Sami Galbi - Dakchi Hani
- D4: Baby Berserk - What I Mean
- D5: Dressed Up Animals - Mondtanz
Ten years, a compilation. It"s not a conclusion, nor a greatest hits. More like a pause, a moment to reflect - a look back to better move forward. Since 2015, Les Disques Bongo Joe have been navigating instinctively, yet with a compass all their own: a love for free-spirited sound, a curiosity for the undefined, and a clear idea of what a label can be - a space for listening, care, and invention. The compilation offers a journey - subjective, fluid, and unapologetic - through ten years of sonic activism. A selection of tracks drawn from the label"s corners and crevices: from early releases to recent ones, from essentials to rarities, from cult reissues to contemporary works that carry the label"s energy forward. The record flows between raw intensity and sonic finesse, between remastered archives and flashes of electronics, between fragile voices and hammered percussion.
Having carved out a place in the contemporary club scene with releases on Glitterbox/Defected, Boogie Angst & Lovemonk Records amongst others, Madrid's Casbah 73 recently shed his skin and is now ready to introduce The Jade, a live ensemble that prioritises emotion, excitement and the art of the song. Led by Oli Stewart (Casbah 73), the project brings together a remarkable group of players. At its core, this is about people: musicians in dialogue, shaping rhythms and melody, singing songs from the heart, that shared pulse based on a timeless musical vocabulary.
Opening with the exuberant 'Let The Light In', this is sizzling hi-jazz and sunny soul, shot through with a dose of funky Afro-Latin rhythms for good measure. Josh Hoyer leads the charge, delivering a powerhouse vocal performance, while Nia Martin and Deborah Ayo bring that gospel glow. As, indeed, they continue to do so throughout, especially on the deep, soulful standout 'When Love Left' or the shimmering, street soul meets Brit-funk feel of 'Change!' Experience the spontaneity and playful nature of tracks like 'Si No Me Quieres Esperar' (with Cuban maestro Ale Gutiérrez on vocals) infused with funky Latin and Brazilian rhythms, as well as sparkling, alien disco dub in the form of 'Space Lines'. There's no-holds, hands-in-the-air, fluid disco club grooves on 'What It Takes' and driving, riotous soul-jazz on 'Being Seen'. Just when you think you've got it figured out, the band change it up and stretch out with beautiful jazz-funk instrumentals like 'At The Queensboro' or lush sonic gem 'On That Strange', a track that feels like a long, blissful afternoon fading into evening, with things left unspoken in the air and mystery in its kinky grooves.
The Jade's sound is post-pout, studs up, raw soul, free from modern dancefloor tyranny.It's intimate disco, dead-selfie freedom, Afro-Latin jazz-dance and Iberian funk all rolled into one, rooted in emotion and shot through with a healthy dose of funky bad ass groovism. Genres that blend and bleed into each other following one simple idea: songs and the expressive power of live instrumentation.
- A1: Wake Up B*Tch
- A2: End Of The World (Feat Nigel Hall & Butcher Brown)
- A3: Real Yearners Unite
- A4: Cindy Rella
- B1: Raisins
- B2: Spin Cycle
- B3: Dream Girl
- B4: Merlot And Grigio (Feat Father Philis)
- C1: Breakthrough
- C2: A Surrender
- C3: In A Circle
- C4: Aye Noche (Feat Rahrah Gabor And Exaktly)
- C5: No For Real, Wtf?
- D1: Blicky
- D2: Ask The Questions
- D3: Bella Noches Pt 1
- D4: A Tiny Thing That's Mine
- D5: Choice
Das Leid ist uns allen verheißen, aber auch die Freude. Man muss muss man in dieser Dualität Frieden finden", sagt Yaya Bey, die Humor, Liebe, die Kraft der menschlichen Bewegung und menschlichen Bewegung und Verbindung - auch wenn sie Angst hat. Mit ihrem neuen Album, das auf eine Veröffentlichungen folgt und ihr Debüt bei einem Indie-Label drink sum wtr erscheint, ist die Singer-Songwriterin aus Queens, New York, durch ihr aufmunterndes, sprudelndes Material. Eine Absage an vergangene Vergangenheit, die auf sie projiziert wurde, findet Bey in ,do it afraid ihre Geschichte mit entschlossenem Spaß, vollem Herzen und nuancierten Songs, die sich aus R&B, Hip-Hop, Jazz, Soul Soul und Tanzmusik, einschließlich des Soca-Stils ihrer Bajan-Wurzeln ihrer Familie. do it afraid zelebriert alle Seiten von Yaya als Teil einer kollektiven Lebenskraft, die nicht die sich nicht der Angst verschreibt, sondern den Momenten, die uns bewegen.
- A1: Two Door
- A2: Lethal Weapon
- A3: 100 Gecs
- A4: On God (Feat. Earl Sweatshirt & Tony Shhnow)
- A5: Skurrr
- B1: Underground Kingz
- B2: Yin-Yang
- B3: R&B
- B4: Reminiscing (Feat. Jay Critch)
- B5: Pinball
- B6: 2K24 Tour (Feat. Niontay)
- C1: Sin City
- C2: Dolemite (Feat. Lunchbox)
- C3: #71
- C4: Wy
- C5: Golden Dragon
- C6: Money & Power
- C7: Belt
- C8: Sucka-Free
- C9: Prezzy
- D1: Angsty
- D2: Dont Force It
- D3: Hell Date (Feat. Sideshow)
- D6: Amiri
- D7: Jumanji (Feat. Earl Sweatshirt)
- D8: Chest Painz
- D4: Splat!
- D5: Shaq & Kobe (Feat. Niontay)
MIKE & Tony Seltzer präsentieren das Doppelvinyl ihres zweiteiligen Albums "Pinball". Das Original aus 2024 wurde von Fans und Kritik begeistert aufgenommen, war es doch etwas Neues, MIKE in dieser Direktheit rappen zu hören. Dieses Neue ersetzt MIKE auf "Pinball II" mit verfeinertem Songwriting und einigen der besten und energiegeladensten Raps seiner Karriere. Tonys Produktion klingt dabei kraftvoller und mutiger als je zuvor. Nach zwei Kollaborationen haben die beiden Künstler eine gemeinsame Chemie gefunden und schaffen ein Projekt, das vielleicht MIKEs zugänglichstes ist, das gleichzeitig aber die Essenz bewahrt, die ihn bis hierher gebracht hat. Zu den Gastfeatures und Kollabos beider Teile gehören Earl Sweatshirt, Clams Casino, Jay Critch, Akachi (Chief Keef-Produzent), Lunchbox, Sideshow, Niontay und viele mehr.
Jüngstes Lob für Pinball II:
* "Der Rapper und der Produzent aus Brooklyn haben sich für eine energiegeladene Fortsetzung des letztjährigen Pinball wiedervereint. Es ist eine leichter verdauliche Version von MIKE, die sich dennoch authentisch anfühlt." – Pitchfork 8.1
* "Der immer produktivere Rapper aus Brooklyn liefert eine Reihe Trap-beeinflusster Tracks, die es schaffen, alle Genre-Schubladen zu sprengen, in die man ihn stecken könnte." – Rolling Stone****
* "Rap-Fans auf der ganzen Welt sollten dankbar sein, dass MIKE sich entschieden hat, mit Tony Seltzer zusammenzuarbeiten." – The FADER
- A1: I'm Dirty
- A2: G Strings
- B1: Side Winder
- B2: Phoenix Theme (G's Out Dub)
- C1: Daily Prayer
- C2: Magic Potion
- D1: My Fathers Farda (Mr G's Soundboyz Dub)
- D2: Gladesmen
- E1: Danger Glyph Theme
- E2: Eye Poke
- F1: Day After B
- F2: Emotionz (Unreleased)
- G1: Hear Me Out
- G2: Pepsi
- H1: Jet Black
- H2: Shelter (Unreleased Version)
- I1: Lights
- I2: Live And Let Me Live
- J1: Song For My Cantor
- J2: Potion (Unreleased)
- K1: Moments
- K2: Mmmm
- L1: Going Home
2026 Repress
Mr. G, aka Colin McBean, presents a remastered, 23-track compilation entitled 'OG Retrospective'
'The day I found my original studio masters and got my rights back was the starting point, and then I realised it's 25 years on and it's time to recode, remaster and reevaluate because I've never looked back properly. I've always been like a bat out of hell, never quite thinking I'm good enough or great at what I do, but it's important to celebrate, because there's nota lot of people still here, still doing it after this length of time'.
With new masters provided by Simon at the renowned London mastering house The Exchange London, a direct link to the original mastering done by the late-Nilz (Nilesh Patel) from The Exchange, Mr. G's 'OG Retrospective' marks a reflective period in McBean's life.
'All I've ever done is write and move forward, but more and more, I get the new generation sending me videos of my old tracks and sometimes I don't even recognise them, so finally I thought, 'ok, you're comfortable in your own skin, let's really see how you sounded at the beginning, how you've changed, how have the techniques changed'?
It was quite raw going back over these; some of the memories are riddled with pain and angst - friends dying, where I was in my life at the time, having a heart attack and so on. Having a sound, too, can be a cross to bear. You're only ever competing with yourself, your only game is being better than your last game, so if you dwell on the past too much you can't move forward. Getting to the point where I can look back and feel happy, feels good.
Invariably, what will come from this is 'more', because, with my own label I have endless possibilities and will continue telling my story.'
Nearby Bear Records are proud to present 'The Foundation' - the 10th Studio album from south coast super-producer Flevans.
After almost two decades in the game, Flevans has had releases and features across diverse labels including Tru Thoughts, Jalapeno Records, Boogie Angst, Ninja Tune and Ministry of Sound. His new album (the first on his own label) marks a new chapter for him as a producer, whilst showcasing some of the many styles of music which have influenced and inspired him over his musical journey so far.
Taking in instrumental hip-hop, funk, soul & disco alongside Flevans' trademark live instrumentation (he plays guitar, keys & bass across all tracks) 'The Foundation' expertly pieces together all these styles and sounds into a wonderfully cohesive and upbeat LP.
Support for Flevans across this release and recent albums has come from DJ's and radio luminaries including Fatboy Slim, Purple Disco Machine, Gilles Peterson, Steve Lamacq and Craig Charles.
Vier Jahre nach "Hab keine Angst, hab keine Angst, ich bin deine Angst" geht die grandiose Kooperation zwischen Jonathan Meese und DJ Hell in ihre zweite Runde. Der bayerische Weltklasseproduzent und das Berliner Kunstwunderkind ergeben erneut eine zündende Mischung, denn die manisch kreisenden Sprachperformances von Meese erweisen sich unverändert als geniale Ergänzung zu den hypnotischen Elektro-Klanggebilden, die Hell aus seinen Musikmaschinen zaubert. "Gesamtklärwerk Deutschland" fokussiert sich in bemerkenswerter Weise auf den Techno Pop von Kraftwerk in ihrer "Electric Cafe"-Ära. Die Covergestaltung ist von Daniel Richter.
Age Of Paranoia, the latest chapter in the band's lineage, was recorded by Igor Wouters at ARC Studios in Amsterdam, and includes several special guest guitar solos by J. Mascis (Dinosaur Jr., Witch) and Bubba Dupree (Void, Soundgarden, Dave Grohl's Probot, Brant Bjork).
Age Of Paranoia offers sixteen volatile tracks, packed into a succinct, white-knuckled twenty-eight minutes. The album surges with rapid-fire punk angst, replete with ripping rock leads and raised-fist, group-chanting anthems.
To complete the recording, the cover artwork is created by Marald (Baroness, Kylesa, High On Fire). See cover artwork, track listing and live dates below.
'One of the best and most important hardcore bands today" - PROFANE EXISTENCE
''Excellent and addictive, gathering the best of punk and metal: one part hardcore punk, another Motörhead'' - METAL ADVISOR
'the supreme thrash band in all of current rock 'n' roll'' - MAXIMUM ROCKNROLL
Schlammpeiziger, who had previously only been known to us for his top hits and T-shirts, burst upon us like a wild boar in search of affection in the middle of the coronavirus lockdown. He nested in our fully vaccinated home, drank our Eversbusch, ate from our plates, slept in our bed (wait - wrong fairy tale) and repeatedly urged us to organise egg runs with his testicles (after some contortions, we gave up trying). Childish faecal humour, far-fetched obs(t)enities, juicing, a desire to dissolve, composting of thoughts. In excesses of lack of concentration, the chains of associations curled and meandered like Jo's famous curlicue drawings. Every evening, after we had forcibly levered him out of our flat, he would ‘walk’ home to put together very unique , dreamy pieces. In the blissful brainfog of those days, for example, ‘Handicapfalter’ was created, for which the congenial °Bär° made our flat into the corresponding video. Among other quirks of the little gut-breather, we were fascinated to observe his phobia of literature and books. Just hold a printed page in front of his face for a few seconds and he writhes on the floor crying. A level of phobia that only my own laughable disgust and fear of writing myself can compete with. Jo shudders at the thought of reading sentences that build on each other in a meaningful way, and I shudder at the thought of having to write them down because I have something ‘to say’. A certain affinity cannot be denied. We are much, much more pleased by snatched-up, misunderstood or misheard snippets, hollow but unforgettable phrases, the diamond stoner humour of our ancestors. ‘From one turn/ I stop/ to walk on/ in all directions’ (as it murmurs in “Selten Gesehenes”), describes the process quite nicely. After all, Jo is ahead of me in that he can simply break off every tedious sentence and let it fade into music. Back to the essentials. It's five to 12 for the Schlammpeitzger (scientifically Misgurnus). The shy goby is under threat from climate change, so perhaps this vinyl is the last expression of life of the specimen that we have been allowed to look after sporadically since the lockdown phase of the corona epidemic. And it's turned out pretty. Even the aesthetically gutted like me and my beloved husband can THINK about sex when they see these sublime, silvery fart bubbles! It's tender as a fart. Make love!!!!!
Schamlose Dubtöse: Do you have words. Do you have sounds. Impertinently harmless piano tinkling turns into tugging zounds of increasing severity. It is not dubbed (would be unethical) but dubbed. Sounds dubby, as you can imagine. (Instrumental)
Loch ohne Licht: Possibly vaguely misogynistic. Could also be that there was simply no light in the hole. The sparse snippet of lyrics (‘du biss mir och esu e Loch ohne Licht’) sounds like one of those stroppy Cologne replicas whose anti-charm is hard to resist. Buzzing and grooving.
Selten Gesehenes: Casual. Confident. Soft. Fragrant. Thoughtful but lively.
The Arabian Vietmanese (instrumental) is probably the food we trust in the case of the munchies we get when we watch other people smoking weed. Transcendental and psychedelic states casually permeate the humdrum of everyday life. Klar Knuspermarsch: Marches and floats at the same time. Klebt Runner: Soundtrack to the cult film of the same name. Tyrrell Corporation loosens up. Ungenutzte Sätze: Stinks somehow, because there is dangerous proximity to comprehensible and then also critical statements here. Instead, the sinister electronic cheapness of Carpenter soundtracks can be heard. Parzipan: Actually, the time of origin was not so roaringly funny and simple, but for Jo it was also a gruelling, slow letting go of his brother. Here he sends him off with a gentle nudge into the vastness of a hopefully happy beyond.
Clara Drechsler
Schlammpeiziger, der uns bislang nur durch seine Top-Hits und seine T-Shirts bekannt gewesen war, brach mitten im Corona-Lockdown über uns herein wie ein wilder Eber auf der Suche nach Zuwendung. Er nistete sich in unserem durchgeimpften Zuhause ein, trank unseren Eversbusch, aß von unseren Tellerchen, schlief in unserem Bettchen (Moment - falsches Märchen) drängte uns wiederholt dazu, mit seinen Hoden Eierlauf zu veranstalten (nach Verrenkungen gaben wir den Versuch auf). Kindischer Fäkalhumor, weit hergeholte Obs(t)zönitäten, Entsaftung, Auflösungswunsch, Gedankenkompostierung. In Exzessen der Konzentrationsschwäche ringelten, kringelten und schlängelten sich die Assoziationsketten wie bei Jos berühmten Kringel-Schlängel-Zeichnungen. Jeden Abend, nachdem wir ihn gewaltsam aus unserer Wohnung gehebelt hatten, „ging“ er dann heim, um dort sehr eigene, verträumte Stücke zusammenzubasteln. Im seligen Brainfog dieser Tage entstand z.B. „Handicapfalter“, für das der kongeniale °Bär° aus unserer Wohnung das entsprechende Video machte. Neben anderen Marotten des kleinen Darmatmers beobachteten wir fasziniert seine Literatur- bzw. Bücherphobie. Halt ihm nur sekundenlang eine bedruckte Seite vors Gesicht, und er windet sich weinend am Boden. Ein Grad an Phobizität, mit dem sich nur meine eigene lachhafte Abscheu und Angst vor dem Selberschreiben messen kann. Jo schaudert beim Gedanken, sinnvoll aufeinander aufbauende Sätze lesen, mir wiederum beim Gedanken, sie hinschreiben zu müssen, weil ich irgendetwas „zu sagen“ habe. Eine gewisse Verwandtschaft ist nicht zu leugnen. Viel, viel mehr freuen uns aufgeschnappte, falsch verstandene oder misshörte Fetzen, hohle, aber unvergessliche Phrasen, der diamantene Kifferhumor unserer Vorfahren. „Aus einer Drehung/bleibe ich stehen/ um in alle Richtungen/weiter zu gehen“ (wie es in „Selten Gesehenes“ raunt), beschreibt den Prozess schon ganz schön. Immerhin hat Jo mir voraus, dass er jeden leidigen Satz einfach abbrechen und in Musik ausplempern lassen darf. Zurück zum Wesentlichen. Es ist fünf vor 12 für den Schlammpeitziger (wissenschaftlich Misgurnus). Die scheue Grundel ist von Klimawandel bedroht, vielleicht haltet ihr mit diesem Vinyl also die letzte Lebensäußerung des Exemplars in Händen, das wir seit der Lockdownphase der Corona-Epidemie sporadisch betreuen durften. Und die ist hübsch geworden. Selbst aus ästhetischer Erwägungen Entdarmte wie ich und mein geliebter Mann, können bei diesen sublimen, silberhellen Pupsbläschen DENNOCH an Sex denken! It´s zart as a fart. Make love!!!!!
Schamlose Dubtöse: Hast du Worte. Hast du Töne. Impertinent harmloses Klavierplätschern geht über in ziepende Zounds von zunehmender Strenge. Es wird nicht domptiert (wäre unethisch) sondern dubtiert. Klingt dubtig, wie ihr euch vorstellen könnt. (Instrumental)
Loch ohne Licht. Möglicherweise vage misogyn. Könnte auch sein, dass im Loch einfach kein Licht war. Das sparsame Textfetzchen („du biss mir och esu e Loch ohne Licht“) klingt nach einer jener pampigen kölschen Repliken, deren Anticharme man sich schwer entziehen kann. Schwirrt und groovt.
Selten Gesehenes: Lässig. Souverän. Softig. Duftig. Nachdenklich aber beschwingt.
Beim Arabischen Vietmanesen (Instrumental) gibt es wahrscheinlich die Speise unseres Vertrauens im Falle der Munchies, die wir kriegen, wenn wir anderen Leuten beim Kiffen zusehen. Transzendentale und psychedelische Zustände durchziehen beiläufig den schnöden Alltag. Klar Knuspermarsch: Marschiert und schwebt zugleich.
Klebt Runner: Soundtrack zum gleichnamigen Kultfilm. Tyrrell Corporation macht sich locker. Ungenutzte Sätze: Stinks irgendwie, weil hier gefährliche Nähe zu nachvollziehbarer und dann auch noch kritischer Aussage gegeben ist. Dafür klingt die sinistre elektronische Billigkeit von Carpenter-Soundtracks an.
Parzipan: Eigentlich war die Entstehungszeit gar nicht so brüllend lustig und einfach, sondern für Jo auch ein zermürbendes, langsames Loslassen des Bruders. Hier schickt er ihn mit sanftem Schubs hinaus in die Weiten eines hoffentlich schönen Jenseits.
Clara Drechsler
Downloads
- A1: Breezes Were Polar Storms
- A2: Stories Are What They Are
- A3: Red Light Returning
- A4: The Adventure
- A5: The Mirror
- A6: Nadar
- A7: The Dog Days Are Long Gone
- B1: The Girls From Peoria
- B2: The Deep Dark Days Of September
- B3: A Horn Heard Through Fog
- B4: Locked Away
- B5: Leonora Hotel
- B6: Mysterious City
- B7: Sonar Vestapol
A group of friends go sailing and one disappears. The others start
searching for her. But it gradually becomes apparent that she won’t
be found. So the friends return home one by one. Only the missing
girl’s lover and her best friend remain.They have begun an affair.
As the lovers come together the girl’s disappearance is all but
forgotten.
From Michelangelo Antonioni — “Auteur of eerie angst”
(L’Avventura) by Richard Skinner from Vade Mecum Essays,
Reviews & Interviews (Zero books, 2015).
- A1: A Certain Ratio – Shack Up
- A2: 23 Skidoo – Coup
- A3: Gang Of Four – To Hell With Poverty
- B1: The Human League – Being Boiled
- B2: The Slits – In The Beginning There Was Rhythm
- B3: This Heat – 24 Track Loop
- C1: Throbbing Gristle – 20 Jazz Funk Greats
- C2: The Pop Group – She Is Beyond Good And Evil
- D1: Cabaret Voltaire – Sluggin For Jesus
- D2: 23 Skidoo – Vegas El Bandito
- D3: A Certain Ratio – Knife Slits Water
Unavailable for over 20 years, In The Beginning There Was Rhythm was Soul Jazz Records first foray into post-punk and punk-funk in the UK and captures the groundbreaking and seminal groups that crossed the divide of punk and dance music for the first time.
" In the Beginning is essential missing-link history – and body-rockin' fun" The Guardian
" In the Beginning doesn't have a single limp tune. It'll amaze new listeners and give old ones some hard-to-find tracks. Buy it." Pitchfork
"There's no denying that In the Beginning There Was Rhythm is a great gateway into this expansive, fruitful, trailblazing era." All Music
First released in 2001, this album is fully remastered, remade and presented once more in its entirety and features A Certain Ratio, Cabaret Voltaire, Throbbing Gristle, The Human League, The Pop Group, Gang of Four, The Slits, 23 Skidoo and This Heat.
This album comes as a limited-edition one-off pressing double coloured vinyl (red and blue) complete with two bespoke inner bags containing extensive sleevenotes and original photography.
As Muzik magazine noted on its initial release 'In The Beginning' is a choice selection from the fertile post-punk period when bands thought nothing of combining politics and philosophy with imported dance rhythms and edgy industrial angst.
The bands featured come (mostly) from the then bleak post-industrial North of England - Manchester, Sheffield, Leeds as well as Bristol and London, and yet all show a fascination with black American rhythms and an experimentation in sound that was completely unique at the time.
The title of the album comes from The Slits track of the same name.
This album is produced with all the original photos and full extensive sleevenotes.
- A1: Dance Macabre
- A2: Keep On Searching
- A3: Bobby & Whitney
- A4: Hold Back Love (Feat Lex Empress)
- A5: I Don't Know Why (Feat Mayer Hawthorne)
- B1: Squeeze Me (Feat Ben Westbeech)
- B2: Money In The Bag
- B3: All For Love (Feat Durand Jones)
- B4: Sweet Time (Feat Izo Fitzroy)
- B5: One Of These Days (Kraak & Smaak Remix)
- C1: Stumble (Feat Parcels)
- C2: Man Of Constant Sorrow
- C3: Good For The City (Feat Sam Duckworth)
- C4: I'll Be Loving You (Feat Ivar)
- C5: Dynamite (Feat Sebastian)
- D1: Hands Of Time (Feat Alxndr London)
- D2: Don't Want This To Be Over (Feat Satchmode)
- D3: How We Gonna Stop The Time (Feat Stee Downes)
- D4: The Future Is Yours
- D5: Let's Go Back (Feat Romanthony)
Kraak & Smaak, eine treibende Kraft der elektronischen Musikszene der letzten zwei Jahrzehnte, Meister des Nu-Disco, Funk und allem, was mit Electronic zu tun hat, feiern 2023 ihr 20-jähriges Bestehen - mit einer handverlesenen Auswahl ihres herausragenden Katalogs auf Jalapeno Records und dem eigenen Label Boogie Angst. Das Doppelabum mit dem schlichten Namen TWENTY bringt 20 Band- und Fanfavoriten und viele der unglaublichen Gäste, mit denen das niederländische Duo im Laufe der Jahre zusammengearbeitet hat: von Lee Fields bis Parcels, Romanthony bis Mayer Hawthorne, Ben Westbeech bis Durand Jones. TWENTY ist von Anfang bis Ende ein abgefahrener Hörgenuss, der nie enttäuscht.
AMAS_JAHRE
das album JAHRE ist ein musikalischer abriss der letzten 15 jahre zweier freunde und weggefährten. alle persönlichen höhen und tiefen sind auch hier musikalisch zu finden und sollen durch einen typischen abend unserer generation führen.
es beginnt mit dem prolog, der alle ängste und hoffnungen auf einer einsamen straße zum gemeinsamen sein skizziert. was erwartet einen, wird man sich wieder mit seinem besten freund streiten, oder liebt man sich mit einer fremden auf dem klo? all das läuft langsam die straße hinunter…
die abenddämmerung beschreibt das zusammenkommen mit deinen liebsten und freunden und die erste euphorie auf das was kommen mag. man sitzt gemeinsam beim essen oder im wohnzimmer, redet über alte geschichten oder neue liebschaften, alles schwingt und swingt im richtigen groove der zeit.
in aufbruch kommt die ganze nervosität und vorfreude auf das gemeinsame ausgehen zum ausdruck. alle werden hibbelig und springen umher, einer zieht sich etwas durch die nase, die andere tanzt auf dem sofa und schreit ihre liebe in die nacht. wenn endlich alle fertig sind kann man dann auch mal aufbrechen.
getanze beschreibt den moment des betretens einer musikalischen szenerie und tanzerei, die alle sofort mitreist und befreit. der geruch im club ist stark und leicht süßlich von rauch und schweiß, alles bewegt sich, alles fließt, man wird einfach geführt und lässt sich gehen.
mit begierde kommt der sexualisierte augenblick, verstärkt durch alkohol und drogen jeglicher fasson, über uns alle - man möchte alles begehren und besitzen, man liebt alles, fickt alles und beweint alles und jeden, bis man wieder klar wird und den ursprünglich pfad zu seiner gemeinschaft findet.
ricardo zerlegt kurz vor dem ende des abends nochmal völlig wild und ekstatisch das gehör, den raum und die zeit. alles biegt sich wie in einem schwarzen loch, überall ist gravitation und klang, alles zerschmilzt zu einem brei aus liebe, angst, geborgenheit und wahnsinn.
das morgengrauen ist der moment des erwachens, sowohl der sorgen und des grauens der folgen dieser nacht, aber auch der geborgenheit der freundschaften die einen umgeben. man schwankt freudig und zitternd nach hause, manch einer alleine, andere wollen noch weiter in ihren armen liegen, ob aus furcht oder liebe ist eigentlich egal, hauptsache man spürt!
am ende soll der epilog heilen, er zeigt uns wie gut und selten unsere fast schon schizophrene lebensweise war und immer noch ist :).
The moons of Saturn are the inspiration for this brooding, often soaring and searching odyssey of dark electronica.
The second largest planet in the solar system after Jupiter, and the sixth planet from the sun, Saturn is orbited by 53 confirmed moons, with another 29 that are unnamed and still being studied.
Saturnian is a suite of thirteen choral tracks taking their names from some of Saturn's known moons; Dione, Daphnis, Phoebe, Prometheus, Rhea, Janus, Titan, Enceladus, Tethys, Telesto, Mimas, Hyperion and Iapetus, all named after figures from Greek and Roman mythology, each loaded with their own turbulent back stories. It is the debut release by Holmes + atten Ash, written, recorded and produced remotely in Edinburgh and Bristol by the duo Simon Holmes and Paul Nash.
Their project began during the 2020 lockdown. For Simon, time was spent exploring the Pentland Hills south of Edinburgh. For Paul, the Mendip Hills, south of Bristol. Both would experience the darker side of our human impact on the environment. Simon observed the wilderness as a wasteland, finding discarded, rusting metal littering the Pentland Hills while Paul witnessed the decimation of the ancient woodland of the Mendips' King's Wood due to the destructive tree fungus ash dieback.
These field trips fuelled a desire to navigate not just the landscape, but the duo's emotional place within it. Their collaboration led to a concept album that explores the outer reaches of the solar system, while simultaneously grounding them in a specific place. Looking inwards as much as outwards, theycreated soundscapes based on deeply imagined and felt connections to their surroundings.
After Simon had created a choral piece to accompany Luke Jerram's enormous, world touring artwork Museum of the Moon, Saturnian was a natural progression. When Simon was sent an initial score for the ethereal track Enceladus, composed by Paul in Bristol, he added choral arrangements recorded in Edinburgh. Their shimmering, tense opus continued to evolve from there. Just as the discarded bed springs and abandoned car parts that Simon stumbled upon in the Pentland Hills seemed to him at once "horrible but also oddly beautiful", Saturnian melds together melancholy and levity, fusing moments of dark angst with a celestial calm.
Opening with the glistening, hopeful brightness of Dione, increasingly urgent rhythms give way to digital, otherworldly calls from what might be rainforest creatures chirping into life with robotic squawks and delicate keyboard lines on Phoebe, followed by slowed down, monastic song on Rhea. Tethys is a hypnotic blur of synthesiser and soft chanting, while Rhea is a mysterious, echoing chasm, lifted by melodic, gentle male vocals. Janus has a glowing, effervescent energy, swiftly followed by a sense of tension on Titan, which throbs with driving percussive unease.
The album artwork is a pencil drawing created by Edinburgh artist Simon Kirby. It was made by a robot drawing machine, using custom algorithms that bring to life recordings of the sound of magnetic waves near Saturn's icy moon, Enceladus. The lines in the centre of the drawing are distorted by sound captured by the Cassini spacecraft which studied Saturn for over a decade.
Much like Saturn and its frozen, rocky moons, this debut album from Holmes + atten Ash is mysterious and beguiling, with a hint of foreboding in the depths of its powerful beauty and epic scale.
After their monumental rise from mask-sporting weirdos to forefathers of a new generation of mainstream metal, many wondered how or if Slipknot would manage to top their blistering self-titled debut, and its malevolent follow-up, 'Iowa.'
Hindsight paints doubts in curious colours, as 'Vol 3: The Subliminal Verses' is now regarded as one of the nine's most expansive, dynamic, and universally acclaimed works.
From the caustic anthem, 'Duality' to the surprisingly accessible 'Before I Forget', the collective managed the impressive feat of honing their craft to appeal to a wider audience while sacrificing little of the unbridled angst of their earlier projects.
Hearing frontman Corey Taylor let his guard down for gentle and hypnotic cuts like 'Circle' and 'Vermillion, Pt. 2', offered entirely new insights into a group known for their brutal intensity and little else. There's still plenty of that on display, with the venomous ode to their fanbase, 'Pulse Of The Maggots', ringing true with its abrasive composition.
Finally reissued alongside its predecessors, there's never been a more ideal time to finally lock down this seminal trilogy that would introduce, shock and cement Slipknot as legends of their own kind for decades to come.
"We Are Power", Galaxian's first album in over a decade, cuts a new path. On this Foul-Up and Shipwrec joint release, Kastner presents a rumination on the confrontation and power clash between humankind, nature, the spiritual and mechanistic industrial growth societies. What is authentic power? What is granted power? What is innate natural power? How is power accessed, wielded, utilised, felt? On this album the blistering beats and razor-edged rhythms that characterise the Glaswegian's productions have been softened, the menace melted, the angst soothed (well almost.) Across eleven tracks, distinct audio vistas are surveyed. The human form takes centre stage from the opening monologue of "Out of Balance" with the entire record searching for balance between humankind, nature, orthodox culture & the machine. At times the machine wins. "We Are Power" is a corruption of voice, samples chopped, sliced and fed into controllers and sequencers to produce a dense decibel wall. That wall grows ever higher in the terrifying drone of "Anatomy of a Modern Lie." At other points, a perfect symmetry between artist and tool is found. The racing interchanges and pulses of "Universal Truths" give rise to dawning reprises and warmth. For those after an electro fix, Galaxian abides. The speed snares of "Messianic Delusions" or dripping drums of "Fields of Meaning" are soaked in the history of machine music, yet they are grander in their delivery and more nuanced in their composition. Fresh territories are explored, the playful solar dreams of "Without Form" or the cinematic grandeur of "In Reverse". This album is unmistakable Galaxian, it marks a high-point and brings with it a culmination of intense expression.
Belgian Kristof "(DJ) 4T4" Michiels has been around for a while, but this is only his second album under this name. It's practically impossible to categorize, since it holds elements of all eras of dance music. It switches effortlessly from new wave to electro, from punk funk to deep house, without ever feeling concocted. This album's got it all, but the main factor these 10 tracks share is soul. You can feel this wasn't thought up in lab, they're are organic sounds made with nothing but love for music, which grants Union Escapade a timeless feel. If you love club music of all ages, and have an open mind, you should check this out.
"Morning Star" zeigt Kekht Aräkh auf dem Weg zu einer authentischeren, verfeinerten Version seiner selbst. Das Album wurde in Berlin und Stockholm aufgenommen und entstand in einer Phase intensiven persönlichen und künstlerischen Wachstums. Es verbindet aggressive Black-Metal-Passagen mit immersiven, strukturierten Klanglandschaften, die sowohl intim als auch weitläufig wirken. Seit seinen Anfängen in Mykolajiw, Ukraine, hat Dmitry (alias Crying Orc), der alleinige Kopf hinter dem Projekt, einen unverwechselbaren Weg innerhalb des Black Metal gesucht. Diese Vision entfaltete sich durch sein Debütalbum "Through the Branches to Eternity EP" (2018) und die Alben "Night & Love" (2018) und "Pale Swordsman" (2021), die eine charakteristische Spannung zwischen wildem, viszeralem Black Metal und zarten, introspektiven Balladen etablierten. Auf "Morning Star" erreicht diese Dynamik eine neue Tiefe. Das Album entstand in einer Phase künstlerischer Klarheit und erkundet eine rauere, persönlichere Gefühlspalette, geprägt von Stress, Angst und langen Phasen der Schreibblockade, was ihm eine seltene Unmittelbarkeit und Verletzlichkeit verleiht. Dmitry nahm fast alle Instrumente selbst auf, das Schlagzeug stammt von Jonathan (Spira Me, Vanskapth, Olycka). Bladee steuerte den Gesang bei und war Co-Autor der Texte zu "Eternal Martyr", eine unerwartete Zusammenarbeit, die eine intuitive Chemie offenbart. VS--55 und Varg2Ö fügen abstrakte Samples und subtile Texturdesigns hinzu, die "Morning Star" seine unverwechselbare Körnigkeit und analoge Wärme verleihen, während James Ginzburg (Emptyset, Osmium) sich um das finale Mastering kümmerte und die dynamische Tiefe und atmosphärische Fülle verstärkte. Mehrere Tracks greifen früheres Material mit neuen Perspektiven wieder auf. ,Wänderer" und ,Drömsang" wurden teilweise neu aufgenommen oder komplett neu interpretiert. Intensive, treibende Passagen kollidieren mit spärlichen, kontemplativen Zwischenspielen und erzeugen eine Landschaft, die sowohl viszeral als auch eindringlich ist. Themen wie Isolation und Wanderschaft tauchen in "Wänderer" auf, traumhafte Melancholie in ,Drömsang", existenzielle Kämpfe in "Angest" und Reflexionen über Zeit und Transformation in "Three winters away". Mit "Morning Star" verbindet Kekht Aräkh vergangene Erkundungen mit neuer kollaborativer Energie und produziert ein Album, das die Black-Metal-Tradition der 90er Jahre würdigt und gleichzeitig Lo-Fi-Wärme, melancholische Melodien, klangliche Experimente und emotionale Offenheit umfasst. Das Ergebnis ist ein zutiefst persönliches Statement - ein Album, das sowohl eine Ankunft als auch eine Fortsetzung seiner künstlerischen Reise darstellt.
- 1: Distant Man
- 1: 2 White Tee
- 1: 3 If Time Could Talk
- 1: 4 Pluto Baby
- 1: 5 Quicksand
- 1: 6 Peace Of Mind (Feat. Danny Brown)
- 1: 7 Blinded
- 1: 8 July (Feat. Jorja Smith)
- 1: 9 Seasick
- 1: 0 Manuka
- 1: Mind Games
- 1: 2 Shadow Puppet
- 1: 3 00 Miles
Ungeschützt, vollkommen verwirklicht und ganz und gar sein Eigen - Wesley Josephs lang erwartetes Debütalbum zeigt den Sänger, Songwriter, Produzenten und Regisseur von seiner selbstbewusstesten und verletzlichsten Seite und bringt die vielen Facetten seines kreativen Lebensweges zum Ausdruck. Das Ergebnis ist ,Forever Ends Someday": 13 Tracks voller Selbstreflexion und weitreichender Realitätsflucht. Auf dem Danny Brown-Feature ,Peace of Mind" hingegen überwindet Joseph seine Ängste und liefert eine basslastige Hymne voller Selbstvertrauen und Zuversicht. Auf ,July" arbeitet Joseph mit Jorja Smith zusammen, und die beiden performen einen freudigen Rückblick, aufgenommen in ihrer Heimatstadt Walsall, in dem sie sich daran erinnern, wie weit sie gekommen sind und was sie alles verloren haben. Joseph nahm sich drei Jahre Zeit, um sich aus dem Rampenlicht zurückzuziehen und seine Geschichte zu finden. Er entschied sich dafür, der Ehrlichkeit seiner Kunst nachzugehen, anstatt aus seiner Karriere Kapital zu schlagen - mit Höhepunkten wie einem ausverkauften Headliner-Konzert im Londoner KOKO und einer ausverkauften Nordamerika-Tournee. ,Ich habe das Album einfach wie ein Gefäß behandelt und ständig Dinge aus meinem Leben hineingeworfen", sagt er. Der Titel ,Forever Ends Someday" bezieht sich auf die vergängliche Schönheit des gegenwärtigen Augenblicks - ,die Vorstellung, dass Dinge, wenn man jung ist, ewig währen, aber dann wird man erwachsen und erkennt, dass die Jugend nur geliehen ist", erklärt Joseph. Die Titel des Albums spiegeln ehrlich die menschlichen Erfahrungen wider, sowohl die hellen als auch die dunklen Seiten. Aufgenommen in London, Walsall, Los Angeles und ,auf halber Höhe eines Berges in der Schweiz", holte Joseph ein Kernteam von Mitarbeitern und Co-Produzenten an Bord, um seine Vision während der drei Jahre des Schreibens umzusetzen. Er arbeitete eng mit dem Komponisten Nicholas Jaar (The Weeknd, FKA Twigs), der mehrere Tracks mit seiner Sensibilität für Soundscapes bereicherte, dem Produzenten Harvey Dweller (Loyle Carner, Joy Crookes), dem für den Mercury Prize nominierten Tev'n (Rina Sawayama, SBTRKT), A. K. Paul (Nao, Fabiana Palladino), Al Shux (JAY Z, Kendrick Lamar, SZA), Ryan Raines (Paul McCartney, Dominic Fike) und dem Produzenten Romil Hemnani (Brockhampton) zusammen. Von Walsall in die Welt hinaus zeigt ,Forever Ends Someday", dass Josephs Vermächtnis gerade erst begonnen hat.
- Target Practice
- In The Blink Of An Eye
- Heart Of Darkness
- Love Story
- Pearls
- Opposite Teacher
- Actress
- One Night
OXBLOOD COLOURED + 10" EDIT.[25,42 €]
Das Debütalbum von My New Band Believe entstand unter ungewöhnlichen Umständen: Während eines Aufenthalts in einem chinesischen Hotel fühlte sich Cameron Picton plötzlich krank. In seinem delirierenden Zustand entstanden Bilder und Textfragmente, aus denen später Songs wurden - darunter auch der Ausdruck "My New Band Believe", der zum Projekt- und Albumnamen wurde. Picton empfindet den Titel zugleich als kitschig und brillant: eine bewusste Wiedervorstellung, ein Neuanfang, der zwischen Ich-Bezug und kollektivem Anspruch oszilliert. Als Bassist und zweiter Frontmann von black midi war Picton Teil einer Band, die für komplexe Strukturen und kontrolliertes Chaos stand. Nach deren Auflösung 2023 begann er ohne festen Plan mit Studioarbeiten. Aus dieser offenen Phase heraus formierte sich My New Band Believe, unterstützt von Musiker:innen wie Kiran Leonard, Caius Williams, Steve Noble, Andrew Cheetham und Mitgliedern von caroline. Das Album bewegt sich assoziativ durch unterschiedliche emotionale Ebenen. Klanglich setzt es überwiegend auf akustische Arrangements statt auf elektronische Effekte, bleibt dabei jedoch dynamisch. Einflüsse wie Bert Jansch oder Judee Sill sind spürbar. Songs wie "Actress" oder "Opposite Teacher" verbinden Zurückhaltung mit plötzlichen Ausbrüchen. "Target Practice" verwandelt Vigilantismus in eine theatralische Mitsing-Hymne, während "One Night" und "Heart of Darkness" intime, suchende Figuren zeigen. Picton gelingt es, diffuse Ängste in eindringliche, mehrdeutige Popmusik zu übersetzen.
- Target Practice
- In The Blink Of An Eye
- Heart Of Darkness
- Love Story
- Pearls
- Opposite Teacher
- Actress
- One Night
- One Night
- One Night - Instrumental
Black Vinyl[23,32 €]
Das Debütalbum von My New Band Believe entstand unter ungewöhnlichen Umständen: Während eines Aufenthalts in einem chinesischen Hotel fühlte sich Cameron Picton plötzlich krank. In seinem delirierenden Zustand entstanden Bilder und Textfragmente, aus denen später Songs wurden - darunter auch der Ausdruck "My New Band Believe", der zum Projekt- und Albumnamen wurde. Picton empfindet den Titel zugleich als kitschig und brillant: eine bewusste Wiedervorstellung, ein Neuanfang, der zwischen Ich-Bezug und kollektivem Anspruch oszilliert. Als Bassist und zweiter Frontmann von black midi war Picton Teil einer Band, die für komplexe Strukturen und kontrolliertes Chaos stand. Nach deren Auflösung 2023 begann er ohne festen Plan mit Studioarbeiten. Aus dieser offenen Phase heraus formierte sich My New Band Believe, unterstützt von Musiker:innen wie Kiran Leonard, Caius Williams, Steve Noble, Andrew Cheetham und Mitgliedern von caroline. Das Album bewegt sich assoziativ durch unterschiedliche emotionale Ebenen. Klanglich setzt es überwiegend auf akustische Arrangements statt auf elektronische Effekte, bleibt dabei jedoch dynamisch. Einflüsse wie Bert Jansch oder Judee Sill sind spürbar. Songs wie "Actress" oder "Opposite Teacher" verbinden Zurückhaltung mit plötzlichen Ausbrüchen. "Target Practice" verwandelt Vigilantismus in eine theatralische Mitsing-Hymne, während "One Night" und "Heart of Darkness" intime, suchende Figuren zeigen. Picton gelingt es, diffuse Ängste in eindringliche, mehrdeutige Popmusik zu übersetzen.
- Ripples
- Driving To Austin
- Rewind
- Waiting For Sleep
- Fancy Free
- Water Montage
- Wake / The City / Sleep
- On Glass Ii
- In Motion
- Fancy Finish
- A Late Start
- Leaving Again
- Dazzling Showroom / Future City
- Winter Wave
- Swarm
- On Glass I
- Dap
- Ice Planet (Alt)
- Song From A Bedroom In Podunk Indiana
- Exiting
- Hi And Lo
- Sea Level
- Sequencer Sway
- Moonplay
- Aquarium
Connecters Vol. 1: Original Recordings, 1992-1999 ist die erste Veröffentlichung von Larrison, dem Pseudonym des bildenden Künstlers und Musikers Larrison Seidle aus dem Mittleren Westen. Larrison komponierte, programmierte und nahm alles komplett auf einem Casio CZ-5000 auf, während der guten alten Zeit der selbstgemachten Experimente und Entdeckungen in den frühen 90ern. Er lebte in einer Traumwelt, die er selbst erfunden hatte, mit Soundtracks aus Space-Age-Pop-Vignetten, gespickt mit hypnotischen, überschwänglichen, vielschichtigen Synthesizer-Melodien. Mit 26 Tracks, die alle neu restauriert und aus den Originalquellen gemastert wurden, erfindet sich Connecters Vol. 1 Song für Song neu, überwindet die Zeit und trotzt der vorbestimmten Vergessenheit dieser brillanten, diskreten Musik, die vor drei Jahrzehnten entstanden ist. Larrison Seidle wuchs in den 70er und 80er Jahren in Greenwood, Indiana, einem Arbeitervorort von Indianapolis, auf. Er stammte nicht aus einer Musikerfamilie, aber aus einem Haushalt, in dem Musikalität gefördert wurde. Sein Vater kaufte eine elektrische Orgel, in der Hoffnung, dass Larrison und sein älterer Bruder das Instrument lernen würden. ,Am Ende saß mein Vater einige Abende an der Orgel, improvisierte und spielte immer wieder dieses eine Lied, von dem ich mich noch an die ersten Takte erinnern kann", erinnert sich Larrison. Möglicherweise war es in diesem Moment, in dem es zwar keine formale Ausbildung gab, aber viel Ermutigung und Entdeckungsfreude, dass der Künstler seine ersten musikalischen Experimente machte. Diese Erlaubnis, sich auszuprobieren, sollte seine kreative Arbeit in den folgenden Jahren deutlich prägen. Während in Larrisons Elternhaus klassische Rockplatten leicht zugänglich waren, lieh sich sein Vater 35-mm-Dokumentarfilme aus der Bibliothek aus, um sie im Wohnzimmer zu zeigen, die alle mit skurrilen Instrumentalstücken unterlegt waren. Als Teenager nahm er John Carpenters und Alan Howarths Endthema aus ,Die Klapperschlange" mit einem kleinen Kassettenrekorder neben dem Fernsehlautsprecher auf und liebte Tangerine Dreams Beiträge zu Ridley Scotts düsterer Fantasy ,Legend". Seine Faszination für diese weitgehend textlosen, synthesizerbasierten Kompositionen führte zu einem eigenwilligen Verständnis davon, wie Musik nicht nur das ergänzt, was wir vor uns sehen, sondern auch das, was wir in den Tiefen unseres Bewusstseins erleben. 1985, als er dreizehn Jahre alt war, überzeugte Larrison seinen Vater, ihm ein Casio CZ-5000-Keyboard zu kaufen. Wie zuvor die Orgel war auch dieses Instrument eine Neuheit im Haushalt der Seidles. Erst nach seinem Highschool-Abschluss 1991 und dem Beginn seines Studiums an der Herron School of Art in Indianapolis entdeckte er den in das Casio integrierten Sequenzer und begann, seine Kompositionen auf Band aufzunehmen. ,Das CZ-5000 und sein 8-Spur-Sequenzer sind die einzigen Musikinstrumente, die ich benutzt habe. Es hat eine fast unbegrenzte Funktion zur Erzeugung neuer Klänge", erklärte Seidle. Während seiner Zeit an der Herron School of Art freundete sich Larrison mit seinem Kommilitonen und Klangkünstler Michael Northam an, den er bei einem Konzert auf dem Campus kennengelernt hatte. Nachdem Northam Larrison für die Musik von Severed Heads, Throbbing Gristle und Roger Doyle begeistert und damit seine Zuneigung und sein Vertrauen gewonnen hatte, überredete er ihn, nach Austin, Texas, zu ziehen, das in den frühen 90er Jahren für seine lebendige Kunst- und Musikszene bekannt war. Die beiden wohnten zunächst bei Northams Freund Daniel Plunkett, dem Herausgeber und Verleger von ND, einem einflussreichen Magazin, das sich von 1982 bis 1999 mit DIY-Musik und Tape-Trading beschäftigte. In seiner Blütezeit hatte ND Tausende von Lesern, und Plunkett verschickte die Ausgaben weltweit. In den letzten Monaten des Jahres 1993 und Anfang 1994 schrieb und nahm Larrison mit begrenzten Mitteln und grenzenloser Intuition eine Reihe von Songs mit seinem CZ-5000 in einer kleinen Wohnung nördlich der Innenstadt von Austin auf, bastelte eine farbenfrohe, illustrierte Beilage, in der einige Songtitel durch Linien oder Pfeile dargestellt waren, und gab sie an Plunkett weiter, damit er sie für ND rezensieren konnte. Diese einzelne Kassette mit dem Titel Connecters sic war eine von 1200, die im Laufe des Bestehens der Publikation bei ND eingereicht wurden und die Jed Bindeman, Mitbegründer von Freedom To Spend, 2020 erworben und fast wie durch ein Wunder entdeckt hat. ,Ich hatte große Schwierigkeiten, mir die Kassetten in dieser Sammlung anzuhören", gibt Bindeman zu. ,Aber dann legte ich Larrisons Connecters ein und dachte sofort: ,Wow! Was höre ich da?' Die Kassette war von Anfang bis Ende einfach fantastisch." Mit Musik von genau dieser Kassette und anderen Aufnahmen aus Larrisons Experimenten in den 90er Jahren ist Connecters eine Übersicht über Instrumentalmusik, die sowohl durch vielfältige konzeptionelle Strategien als auch durch spielerische Neugierde geprägt ist. Seidle arbeitete unter Bedingungen, die viele Musiker als Einschränkung empfinden würden, und entwickelte technisch innovative Ansätze, um die Klänge und integrierten Effekte des CZ-5000 zu modifizieren. Das Gerät ermöglichte es ihm, die Wellenform, die Hüllkurve und die Tonart von Klängen mithilfe der Phasenverzerrungssynthese zu verändern und so im Grunde genommen Instrumente zu schaffen, während er Songs komponierte. Die Tracks zeichnen sich durch eine durchdachte impressionistische Vielfalt aus, die mal lo-fi, mal symphonisch klingt. Inmitten der Zerlegung und Verstärkung der Fähigkeiten des CZ-5000 gibt es auch einen geschmackvollen Rückgriff auf eine kindliche Interaktion und Erfahrung von Klang. Vielleicht ist es diese Erfahrungsqualität, die es so schwierig macht, Larrisons Projekt einfach als Ambient oder Elektronik zu verstehen. Sein Wille, die ihm zur Verfügung stehenden Werkzeuge zu transformieren, hebt die daraus resultierenden Kompositionen auf eine persönliche Ebene und verleiht der Musik einen bezaubernden Sinn für Mystik. Connecters ist ein Beweis für eine künstlerische Vision, die sich nicht durch Grenzen einschränken lässt und keine Angst vor Informalität hat. Diese Aufnahmen, die dreißig Jahre nach ihrer Dokumentation auf magische Weise an die Oberfläche kommen, zeigen, wie personalisierte Produktionsmittel die Zeit ausdehnen und verkürzen können. Larrison lädt die Zuhörer ein, sich auf die Wunder der auditiven Vorstellungskraft einzulassen - eine Brücke zwischen visueller Erinnerung, emotionaler Resonanz und der grenzenlosen Möglichkeit, mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln Musik zu machen. Larrison's Connecters Vol. 1: Original Recordings, 1992-1999 wird am 3. April 2026 von Freedom To Spend als Vinyl- und Digitalausgabe veröffentlicht.
- Halleluja
- Egoist
- Kompass
- Ganz Normal
- 2: +=5
- Asoziale Leute
- Elon Musk (Zahl Einfach Deine Steuern!)
- Der Kleine Prinz
- Richtig Gut
- Keine Angst
- Termine
- Mehr Musik
- Bessere Welt
- Geöffnete Fenster
Um Jesus geht es auf KOMPASS, dem neuen Album von Prinzen-Frontmann Sebastian Krumbiegel, mal wieder nicht. Dafür etwa um Elon Musks Steuererklärung, den kleinen Prinzen, dass 2+2= 5 ist, warum man trotz allem keine Angst haben und lieber von einer besseren Welt träumen sollte, und es geht um Musik. Um mehr Musik. Knapp 70 Auftritte spielte Sebastian Krumbiegel in den letzten 12 Monaten, knapp 70 Songs schrieb er in der gleichen Zeit. Er testete die Lieder auf Herz und Nieren, arrangierte um, verwarf, erschuf. Das Ergebnis: Sein neues Album KOMPASS. Wie man sieht, liebt es Sebastian Krumbiegel, Songs zu schreiben und live zu spielen. Und er liebt es, vor, während und nach den Auftritten sein Publikum nicht nur zu unterhalten, sondern sich auch mit seinem Publikum zu unterhalten. Und nach und nach kristallisierte sich in seinen Gesprächen heraus, dass eben jenes Publikum in unseren schweren Zeiten nach positiven Liedern verlangte. KOMPASS enthält 14 Songs, in denen das Glas grundsätzlich halbvoll, das Gras grundsätzlich grün und das Licht am Ende des Tunnels grundsätzlich nicht von einer entgegenkommenden Lokomotive ist. Krumbiegel selber hatte, wie er sagt, keinen Bock auf traurige Lieder. Wer jetzt allerdings denkt, der Künstler würde in seichte Gefilde abdriften, irrt: Krumbiegel gelingt, wie wenigen sonst, der Spagat zwischen Unterhaltung und Reflexion, zwischen Kritik und Optimismus. Sebastian Krumbiegel ist einer, der glaubt. Er glaubt an die Kraft der Kunst, an die Möglichkeit der Veränderung zum Besseren, und seine Songs handeln genau von diesem Glauben. Er erinnert daran, den Traum von einer anderen, harmonischeren Welt nicht zu vergessen. Und das gelingt ihm ohne Kitsch. Dafür mit Humor, viel Humor. Auch musikalisch ist KOMPASS ein optimistisches Album, ein optimistisches Album, aber ohne Augenwischerei.
- Wänderer
- Castle
- Lament
- Genom Sorgen (Ft. Vs
- Angest
- Mörker Över Mörker
- Three Winters Away
- Drömsång
- Raven King
- Vigil
- Eternal Martyr (Ft. Bladee)
- Trollsång (Ft. Spöke)
- Land Av Evig Natt L
- Land Av Evig Natt Ll
- Gates
- Morning Star
- Outro (Ft. Varg2)
"Morning Star" zeigt Kekht Aräkh auf dem Weg zu einer authentischeren, verfeinerten Version seiner selbst. Das Album wurde in Berlin und Stockholm aufgenommen und entstand in einer Phase intensiven persönlichen und künstlerischen Wachstums. Es verbindet aggressive Black-Metal-Passagen mit immersiven, strukturierten Klanglandschaften, die sowohl intim als auch weitläufig wirken. Seit seinen Anfängen in Mykolajiw, Ukraine, hat Dmitry (alias Crying Orc), der alleinige Kopf hinter dem Projekt, einen unverwechselbaren Weg innerhalb des Black Metal gesucht. Diese Vision entfaltete sich durch sein Debütalbum "Through the Branches to Eternity EP" (2018) und die Alben "Night & Love" (2018) und "Pale Swordsman" (2021), die eine charakteristische Spannung zwischen wildem, viszeralem Black Metal und zarten, introspektiven Balladen etablierten. Auf "Morning Star" erreicht diese Dynamik eine neue Tiefe. Das Album entstand in einer Phase künstlerischer Klarheit und erkundet eine rauere, persönlichere Gefühlspalette, geprägt von Stress, Angst und langen Phasen der Schreibblockade, was ihm eine seltene Unmittelbarkeit und Verletzlichkeit verleiht. Dmitry nahm fast alle Instrumente selbst auf, das Schlagzeug stammt von Jonathan (Spira Me, Vanskapth, Olycka). Bladee steuerte den Gesang bei und war Co-Autor der Texte zu "Eternal Martyr", eine unerwartete Zusammenarbeit, die eine intuitive Chemie offenbart. VS--55 und Varg2Ö fügen abstrakte Samples und subtile Texturdesigns hinzu, die "Morning Star" seine unverwechselbare Körnigkeit und analoge Wärme verleihen, während James Ginzburg (Emptyset, Osmium) sich um das finale Mastering kümmerte und die dynamische Tiefe und atmosphärische Fülle verstärkte. Mehrere Tracks greifen früheres Material mit neuen Perspektiven wieder auf. ,Wänderer" und ,Drömsang" wurden teilweise neu aufgenommen oder komplett neu interpretiert. Intensive, treibende Passagen kollidieren mit spärlichen, kontemplativen Zwischenspielen und erzeugen eine Landschaft, die sowohl viszeral als auch eindringlich ist. Themen wie Isolation und Wanderschaft tauchen in "Wänderer" auf, traumhafte Melancholie in ,Drömsang", existenzielle Kämpfe in "Angest" und Reflexionen über Zeit und Transformation in "Three winters away". Mit "Morning Star" verbindet Kekht Aräkh vergangene Erkundungen mit neuer kollaborativer Energie und produziert ein Album, das die Black-Metal-Tradition der 90er Jahre würdigt und gleichzeitig Lo-Fi-Wärme, melancholische Melodien, klangliche Experimente und emotionale Offenheit umfasst. Das Ergebnis ist ein zutiefst persönliches Statement - ein Album, das sowohl eine Ankunft als auch eine Fortsetzung seiner künstlerischen Reise darstellt.
"Morning Star" zeigt Kekht Aräkh auf dem Weg zu einer authentischeren, verfeinerten Version seiner selbst. Das Album wurde in Berlin und Stockholm aufgenommen und entstand in einer Phase intensiven persönlichen und künstlerischen Wachstums. Es verbindet aggressive Black-Metal-Passagen mit immersiven, strukturierten Klanglandschaften, die sowohl intim als auch weitläufig wirken. Seit seinen Anfängen in Mykolajiw, Ukraine, hat Dmitry (alias Crying Orc), der alleinige Kopf hinter dem Projekt, einen unverwechselbaren Weg innerhalb des Black Metal gesucht. Diese Vision entfaltete sich durch sein Debütalbum "Through the Branches to Eternity EP" (2018) und die Alben "Night & Love" (2018) und "Pale Swordsman" (2021), die eine charakteristische Spannung zwischen wildem, viszeralem Black Metal und zarten, introspektiven Balladen etablierten. Auf "Morning Star" erreicht diese Dynamik eine neue Tiefe. Das Album entstand in einer Phase künstlerischer Klarheit und erkundet eine rauere, persönlichere Gefühlspalette, geprägt von Stress, Angst und langen Phasen der Schreibblockade, was ihm eine seltene Unmittelbarkeit und Verletzlichkeit verleiht. Dmitry nahm fast alle Instrumente selbst auf, das Schlagzeug stammt von Jonathan (Spira Me, Vanskapth, Olycka). Bladee steuerte den Gesang bei und war Co-Autor der Texte zu "Eternal Martyr", eine unerwartete Zusammenarbeit, die eine intuitive Chemie offenbart. VS--55 und Varg2Ö fügen abstrakte Samples und subtile Texturdesigns hinzu, die "Morning Star" seine unverwechselbare Körnigkeit und analoge Wärme verleihen, während James Ginzburg (Emptyset, Osmium) sich um das finale Mastering kümmerte und die dynamische Tiefe und atmosphärische Fülle verstärkte. Mehrere Tracks greifen früheres Material mit neuen Perspektiven wieder auf. ,Wänderer" und ,Drömsang" wurden teilweise neu aufgenommen oder komplett neu interpretiert. Intensive, treibende Passagen kollidieren mit spärlichen, kontemplativen Zwischenspielen und erzeugen eine Landschaft, die sowohl viszeral als auch eindringlich ist. Themen wie Isolation und Wanderschaft tauchen in "Wänderer" auf, traumhafte Melancholie in ,Drömsang", existenzielle Kämpfe in "Angest" und Reflexionen über Zeit und Transformation in "Three winters away". Mit "Morning Star" verbindet Kekht Aräkh vergangene Erkundungen mit neuer kollaborativer Energie und produziert ein Album, das die Black-Metal-Tradition der 90er Jahre würdigt und gleichzeitig Lo-Fi-Wärme, melancholische Melodien, klangliche Experimente und emotionale Offenheit umfasst. Das Ergebnis ist ein zutiefst persönliches Statement - ein Album, das sowohl eine Ankunft als auch eine Fortsetzung seiner künstlerischen Reise darstellt.








































