"Wir waren hier" heißt das neue Studioalbum von der Gruppe Die Nerven. Es ist das sechste Album des Trios. Die neuen Songs haben Kevin Kuhn, Julian Knoth und Max Rieger in einer vierwöchigen Session in einem ehemaligen Sterne-Restaurant am Stuttgarter Schlossplatz mit Blick auf die Oper aufgenommen. Und so nah wie auf "Wir waren hier" sind Die Nerven noch auf keinem Studioalbum der Aura ihrer Live-Auftritte gekommen - der musikalischen Spontaneität ihres Zusammenspiels auf der Bühne, dem Stop-and-Go ihrer Improvisationen, der Lust an der gegenseitigen Überraschung, und schließlich: der kollektiven Entäußerung in die Katharsis. Ihre Musik ist immer noch zornig, laut, dramatisch, vielleicht könnte man auch sagen: nihilistisch. Aber es handelt sich um einen reiferen Nihilismus, als man ihn von den Nerven bislang kannte. In ihrer Musik fliegt man immer noch über Halden voll Schrott, über dürre Heiden, wüste Länder und öde Städte. Aber es schillern nun auch schöne Klangtupfer über der Szene wie von den letzten Sonnenstrahlen vor einer ewigen Nacht oder von einem bunt schillernden Ölfilm auf einer verdreckten See.
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"Wir waren hier" heißt das neue Studioalbum von der Gruppe Die Nerven. Es ist das sechste Album des Trios. Die neuen Songs haben Kevin Kuhn, Julian Knoth und Max Rieger in einer vierwöchigen Session in einem ehemaligen Sterne-Restaurant am Stuttgarter Schlossplatz mit Blick auf die Oper aufgenommen. Und so nah wie auf "Wir waren hier" sind Die Nerven noch auf keinem Studioalbum der Aura ihrer Live-Auftritte gekommen - der musikalischen Spontaneität ihres Zusammenspiels auf der Bühne, dem Stop-and-Go ihrer Improvisationen, der Lust an der gegenseitigen Überraschung, und schließlich: der kollektiven Entäußerung in die Katharsis. Ihre Musik ist immer noch zornig, laut, dramatisch, vielleicht könnte man auch sagen: nihilistisch. Aber es handelt sich um einen reiferen Nihilismus, als man ihn von den Nerven bislang kannte. In ihrer Musik fliegt man immer noch über Halden voll Schrott, über dürre Heiden, wüste Länder und öde Städte. Aber es schillern nun auch schöne Klangtupfer über der Szene wie von den letzten Sonnenstrahlen vor einer ewigen Nacht oder von einem bunt schillernden Ölfilm auf einer verdreckten See.
Jade Hairpins waste no time fulfilling their second album's titular demand. From its harmony-drenched opening note to its baroque-anthemic conclusion, Get Me the Good Stuff is positively loaded with musical ideas, an absurdist buffet of sound and aesthetic that comes with one hell of a floorshow as the Hairpins stack those ideas higher and higher, almost daring them to crash to the floor. Instead, those elements - punksploitation, power pop, baggy, funk, and Italo disco are just some touchstones - are not only held aloft, they defy gravity and convention. These pyrotechnics are, in true Jade Hairpins fashion, something of a sleight of hand. While the music swaggers and gallops, Get Me the Good Stuff grapples with anxiety and self-doubt, obfuscating pain and alienation with sparkling wit and some straight-up ravers. Get Me the Good Stuff opens with one of those, "Let It Be Me," in which Jonah Falco shouts lyrics about being alone with one's shortcomings against guitars, synths, and harmonized vocals that are on the verge of closing in. The song is just over 90 seconds long, hitting with the gnarled-barb ferocity of punk and the gleeful insanity of theatrical art rock. It is, in other words, overwhelming. Or it would be if Jade Hairpins - Jonah Falco and Mike Haliechuk - weren't remarkably nimble in their ability to bring unity to sounds by placing them in competition against each other. When those sounds are adjacent, like the glam and disco that saturate "Drifting Superstition," the thrill of those universes colliding in the heat of an absolutely filthy clavichord line turns its lyrics, about the habit of solving personal problems by ignoring them, into a winner's anthem on the order of Bowie or Hot Chocolate. Get Me the Good Stuff arcs towards unequivocal joy as Falco, Jade Hairpins' primary lyricist, breaks these cycles and attempts to run away with his dreams. The arc is roughly analogous to how the album came to fruition. Four years removed from Harmony Avenue, an album of material that proved too strong to be contained within the narrative universe of Fucked Up's Dose Your Dreams, Jade Hairpins have gelled as a live act - with Tamsin M. Leach and Jack Goldstein centering them on stage - and planted their flag in the UK punk scene in which Falco has embedded himself. Working out new material live, Falco noticed that crowds were digging into his unfinished lyrics, and the album tightened around the anxieties of being in the spotlight, of being worthy of attention. At times, those songs are eager to please, like the album's title track in which a winking self-deprecation rubs up against the self-congratulatory bombast of Freddie Mercury, Falco simultaneously turning heads as a shooting star and a burning car. Elsewhere, as in "Better Here Than in Love," Jade Hairpins pitch themselves towards creating gorgeous soundscapes that exist nowhere else, channeling postpunk through the glimmering haze of '80s Japanese electronic music. Theatrical and personal, absurd and true-to-life, playful and serious, Get Me the Good Stuff is album of tremendous personal and artistic growth that signposts towards dozens of potential futures to come. It's not only worth the attention, it continuously rewards it.
Nach dem fantastischen 'The Reckoning Dawn' kehren die Meister des atmosphärischen Black Metal und bedeutendste UK-Black-Metal Kraft Winterfylleth mit ihrem brandneuen Album 'The Imperious Horizon' zurück, das am 13. September über Candlelight erscheinen wird.
Für Fans von: Emperor, Enslaved, Wolves In The Throne Room, Primordial
Nach dem fantastischen 'The Reckoning Dawn' kehren die Meister des atmosphärischen Black Metal und bedeutendste UK-Black-Metal Kraft Winterfylleth mit ihrem brandneuen Album 'The Imperious Horizon' zurück, das am 13. September über Candlelight erscheinen wird.
Für Fans von: Emperor, Enslaved, Wolves In The Throne Room, Primordial
Nach dem fantastischen 'The Reckoning Dawn' kehren die Meister des atmosphärischen Black Metal und bedeutendste UK-Black-Metal Kraft Winterfylleth mit ihrem brandneuen Album 'The Imperious Horizon' zurück, das am 13. September über Candlelight erscheinen wird.
Für Fans von: Emperor, Enslaved, Wolves In The Throne Room, Primordial
FOR FANS OF: Soundgarden, Foo Fighters, Queens Of The Stone Age, Silverchair, Black Sabbath
Wie sie selbst zugeben, gab es eine Zeit, in der es unwahrscheinlich schien, dass Torus überhaupt hier stehen würden, um der Welt ihr Debütalbum
vorzustellen. Das ist an sich schon eine überraschende erste Aussage, die aus dem Mund von Frontmann und Band-Mastermind Alfie Glass kommt,
während er und seine Bandkollegen im Wohnzimmer seines Hauses außerhalb von Milton Keynes sitzen. Jeder Schritt, den Torus bisher
unternommen haben, wurde mit Interesse und Beifall bedacht - bereits vor der von der Kritik gelobten Debüt-EP Sail" schwärmten die wichtigsten
Kritiker wie Kerrang! und Classic Rock von ihrer Marke des Null-Bullshit-Hardrocks", der gigantische Riffs und dicke, monströse Grooves" in der
Tradition von Rockgrößen wie Kyuss, Queens Of The Stone Age und Smashing Pumpkins bietet. Wenn Ihnen der Name Alfie Glass noch vertrauter
vorkommt, liegt das wahrscheinlich daran, dass Black Sabbath-Gitarrenlegende Tony Iommi die Fähigkeiten des Sechssaiters in der TV-Talentshow
Guitar Star lobte, als Glass gerade mal 12 Jahre alt war. Torus begann als Ein-Mann-Schlafzimmerprojekt, wurde aber schon bald durch den Bassisten
Harry Quinn (2020) und den Schlagzeuger Jack Orr (Anfang 2022) ergänzt. Trotz ihrer unterschiedlichen musikalischen Hintergründe und Einflüsse, die
von Wüstenrock über psychedelischen Prog bis hin zu Punk reichen, verbindet das Trio der gemeinsame Wunsch, Musik zu machen, die die Köpfe zum
Klingen bringt und die Füße bewegt. "Wir kommen alle aus verschiedenen Ecken, haben aber eine gemeinsame Vision für die Musik, die wir schreiben
wollen", nickt Orr.
Am 13. September 2024 erscheint das neue Album 'Easy Tiger' der Salzburger Indie-Rock-Band Please Madame, für und auf dem Album sie rundum neue Wege gegangen sind: erstmals mit eigenem Label, alle Konzerte aus eigener Hand und auch musikalisch so entfesselt frisch wie selten zuvor. Im Oktober geht es mit der neuen Platte im Gepäck auf Tour durch Österreich und Deutschland!
TRANSPARENT BLUE VINYL[24,79 €]
Etran de L'Aïr, die Sterne der Luft, die am längsten bestehende Hochzeitsband in Agadez, der Hauptstadt der Tuareg-Gitarre, kehren mit einem neuen Album mit sonnenbeschienenem Wüstenklang zurück! Ihr erstes Album, No.1, brachte ihre Musik den Kritikern und Fans näher. Ihr zweites Album, Agadez, führte sie auf internationale Tourneen. Und jetzt sind sie zurück mit 100% SAHARA GUITAR, bereit, die Welt zu erobern, mit diesen swingenden Melodien, wie ein vom Meer her wehender Sandsturm . Etran de L'Aïr sind 100% SAHARA, und das gilt auch für die Band, alles Söhne aus Agadez, darunter die Brüder Moussa, Abdoulaye und Abdourahamane,und ihr lieber Freund, der jüngste der Gruppe, Alghabid. Alle Brüder schreiben und spielen Gitarre und tauschen die Instrumente aus, während Alghabid die vier auf dem Boden hält. Mit 100% SAHARA GUITAR sind Etran de L'Aïr zurück, um den Thron zu erobern, mit ihrem ersten Studioalbum! Und was für ein Sound das ist. Aufgenommen in sonnigen Studios an der Westküste, bringen die Brüder den alten Agadez-Sound auf ein neues Niveau. Sie fügen noch mehr Gitarren hinzu und verweben Schichten von halligen Melodien und schimmernden Harmonien zu einem Klangteppich. Wie viel Gitarre können sie in eine Platte packen? Die Antwort lautet 100%.
Black Vinyl[23,49 €]
Etran de L'Aïr, die Sterne der Luft, die am längsten bestehende Hochzeitsband in Agadez, der Hauptstadt der Tuareg-Gitarre, kehren mit einem neuen Album mit sonnenbeschienenem Wüstenklang zurück! Ihr erstes Album, No.1, brachte ihre Musik den Kritikern und Fans näher. Ihr zweites Album, Agadez, führte sie auf internationale Tourneen. Und jetzt sind sie zurück mit 100% SAHARA GUITAR, bereit, die Welt zu erobern, mit diesen swingenden Melodien, wie ein vom Meer her wehender Sandsturm . Etran de L'Aïr sind 100% SAHARA, und das gilt auch für die Band, alles Söhne aus Agadez, darunter die Brüder Moussa, Abdoulaye und Abdourahamane,und ihr lieber Freund, der jüngste der Gruppe, Alghabid. Alle Brüder schreiben und spielen Gitarre und tauschen die Instrumente aus, während Alghabid die vier auf dem Boden hält. Mit 100% SAHARA GUITAR sind Etran de L'Aïr zurück, um den Thron zu erobern, mit ihrem ersten Studioalbum! Und was für ein Sound das ist. Aufgenommen in sonnigen Studios an der Westküste, bringen die Brüder den alten Agadez-Sound auf ein neues Niveau. Sie fügen noch mehr Gitarren hinzu und verweben Schichten von halligen Melodien und schimmernden Harmonien zu einem Klangteppich. Wie viel Gitarre können sie in eine Platte packen? Die Antwort lautet 100%.
Robyn Hitchcock is a rock’n’roll surrealist. Born in London on March 3rd, 1953 he describes his songs as “pictures you can listen to”. As much a child of Dali, De Chirico, and JG Ballard as of his 1960s musical heroes, he is a master of the absurd, reveling in the beauty of the unexpected. His first publicly visible band The Soft Boys (1976 - 81) has remained an influential art-rock touchstone for generations of musicians. “I just want to be an obscure cult fringe,” he told the NME in 1978; the NME didn’t believe him, but he’s been true to his ambition. Without ever breaking the surface of pop culture Hitchcock has floated at a tangent to the mainstream for nearly 5 decades. His songs have been performed by REM, The Replacements, Neko Case, Gillian Welch & David Rawlings, Lou Barlow, Grant Lee Phillips, Sparklehorse, and Suzanne Vega with the Grateful Dead among others. A confirmed outsider, he nonetheless has devoted listeners around the world who attend his concerts, and also tune into the online streaming shows Robyn seasonally does with his wife, the singer Emma Swift. In 1996 he was the subject of Jonathan Demme’s in-concert film, ‘Storefront Hitchcock’. Robyn Hitchcock came of age in the 1960s when he attended Winchester College, an eccentric hothouse boarding school in the south of England. This is the subject of “1967”, which is both a memoir and an album, due for release in June this year. The memoir is a book “1967: How I Got There And Why I Never Left”, describing how the music of Bob Dylan, The Beatles, Jimi Hendrix and others drastically transformed the direction of his life when he left home for this strange new world. The companion record album “1967: Vacations In The Past” is a selection of the (mostly) hit songs of that year, re-recorded acoustically by Robyn with the help of some friends in Cambridge, San Francisco, and Sydney. He is currently preparing new material to release in 2025. “I like to keep busy”, he says: “We have all eternity to not exist”.
Im Kopf eines Vigilanten tobt ein Krieg. A Killer's Confession erzählen ihn laut auf ihrem vierten Album und MNRK Music Group Debütalbum Victim 1.
Die Band um Sänger und Mastermind Waylon Reavis geht über den Punkt ohne Wiederkehr hinaus und kanalisiert die fesselnde Abscheulichkeit
wahrer Verbrechen zu einem Soundtrack aus melodischem Hardrock mit Anflügen von hämmerndem Metal und heimtückischem Industrial. Eine fast
ein Jahrzehnt dauernde Reise führte zu diesem Punkt. Nach drei bahnbrechenden Alben mit Mushroomhead zog sich Waylon von der Musik zurück,
bis sie ihn 2016 wieder einholte. Er tauchte wieder an der Spitze von A Killer's Confession auf und lieferte drei kultige Lieblingsalben: Unbroken
2017, The Indifference of Good Men 2019 und Remember [2021]. Auf dem Weg dorthin verzeichnete die Band zig Millionen Streams und arbeitete
mit jedem zusammen, von Brian "Head" Welch von Korn und Love And Death bis hin zu Chad Gray von Mudvayne und HELLYEAH.2022 ging Waylon
mit seinen Kollegen und Produzenten Dusty Boles [Make Me Famous] und Evan Mckeever [Nine Shrines] ins Studio. Als er diese Vision zum Leben
erweckte, entstand das zehn Tracks umfassende Äquivalent zu "falling down a YouTube rabbit hole of unsolved mysteries". Am Ende erzählt A Killer's
Confession eine Geschichte, von der man sich nicht mehr abwenden kann.
Im Kopf eines Vigilanten tobt ein Krieg. A Killer's Confession erzählen ihn laut auf ihrem vierten Album und MNRK Music Group Debütalbum Victim 1.
Die Band um Sänger und Mastermind Waylon Reavis geht über den Punkt ohne Wiederkehr hinaus und kanalisiert die fesselnde Abscheulichkeit
wahrer Verbrechen zu einem Soundtrack aus melodischem Hardrock mit Anflügen von hämmerndem Metal und heimtückischem Industrial. Eine fast
ein Jahrzehnt dauernde Reise führte zu diesem Punkt. Nach drei bahnbrechenden Alben mit Mushroomhead zog sich Waylon von der Musik zurück,
bis sie ihn 2016 wieder einholte. Er tauchte wieder an der Spitze von A Killer's Confession auf und lieferte drei kultige Lieblingsalben: Unbroken
2017, The Indifference of Good Men 2019 und Remember [2021]. Auf dem Weg dorthin verzeichnete die Band zig Millionen Streams und arbeitete
mit jedem zusammen, von Brian "Head" Welch von Korn und Love And Death bis hin zu Chad Gray von Mudvayne und HELLYEAH.2022 ging Waylon
mit seinen Kollegen und Produzenten Dusty Boles [Make Me Famous] und Evan Mckeever [Nine Shrines] ins Studio. Als er diese Vision zum Leben
erweckte, entstand das zehn Tracks umfassende Äquivalent zu "falling down a YouTube rabbit hole of unsolved mysteries". Am Ende erzählt A Killer's
Confession eine Geschichte, von der man sich nicht mehr abwenden kann.
TRELLDOM sind das geistige Kind von Kristian Eivind Espedal - besser bekannt unter seinem Künstlernamen Gaahl. Der Norweger wurde zu einem der führenden Köpfe der nordischen Black Metal Szene, nachdem er sich im Jahr 1998 der berüchtigten Bergener Band GORGOROTH angeschlossen hatte. Sowohl aufgrund seines extremen Gesangs als auch zahlreicher finsterer Gerüchte über seine Person wurde der Frontmann oft in eine besonders schmale Schublade gesteckt. Doch wenn eine Aussage über Espedal wahr ist, dann ist es die gegenteilige, nämlich dass von ihm meist das Unerwartete kommt. Auch mit TRELLDOM hat er bereits Black Metal Geschichte geschrieben. Die im Jahr 1992 von Gaahl in Sunnfjord im Distrikt Vestland, gegründete Band veröffentlichte drei Jahre später ihr Debütalbum "Til evighet..." (1995), das in Underground Black Metal Kreisen großen Anklang fand. Das Nachfolgeralbum "Til et annet..." (1999) präsentierte den Gitarristen Valgard sowie Stian "Sir" Kårstad am Bass als Neuzugänge bei TRELLDOM und erreichte auch die "Mainstream-Medien" im Metal. Als Produzent zeichnete der legendäre Toningenieur Pytten in den Grieghallen Studios in Bergen verantwortlich. Pytten nahm ebenfalls den dritten Meilenstein "Til minne..." (2007) auf, der sowohl von Kritikern als auch von Fans hoch gelobt wurde. Einer der Schlüsselaspekte dieser ersten TRELLDOM-Trilogie lag darin, dass Gaahl in seiner eigenen Band die Möglichkeiten seiner Stimme frei von den strengen Regeln erforschen konnte, unter denen GORGOROTH operierte. Danach wurde es still um die Band, da sich alle beteiligten Musiker auf zahlreiche andere Projekte konzentrierten. Bei der Rückkehr bleibt die wichtige Zusammenarbeit mit Stian Kårstad das musikalische Herzstück der Band. Der größte Teil des Materials auf "...by the shadows..." stammt aus der Feder des Gitarristen. Andere Aspekte von TRELLDOM hat Espedal bewusst verändert. Die daraus resultierenden Effekte haben zu faszinierenden Resultaten geführt. Auf dem Hocker thront nun der renommierte Schlagzeuger Kenneth Kapstad, der neun Jahre lang bei MOTORPSYCHO war und aktuell auch bei SPIDERGAWD, MØSTER! und THORNS für den Rhythmus sorgt. Mit Kapstad stieß auch der international gefeierte Jazzmusiker und Saxophonist Kjetil Møster (MØSTER!, RÖYKSOPP, THE END) zur Besetzung. Die Einbeziehung von Møsters unorthodoxen Saxophon-Klängen ist ein erstes Indiz dafür, dass sich TRELLDOM nicht mehr durch eine enge Definition von Black Metal gebunden fühlen. Die Musik auf "...by the shadows..." ist zwar nach wie vor dunkel und harsch, und auch ihre Wurzeln in der schwarzen Vergangenheit bleiben erkennbar. Doch Espedal hat seine Band in eine weitaus komplexere Kreatur verwandelt und sie in einer avantgardistischen Dimension losgelassen - mit einem Sound, der manchmal sogar ins Experimentelle reicht. TRELLDOM sind erwacht und liefern mit "...by the shadows..." ein beherztes Manifest der künstlerischen Freiheit als starke Kampfansage an jegliche nostalgische Stagnation ab. Dieses Album fordert heraus: Love it or leave it!
TRELLDOM sind das geistige Kind von Kristian Eivind Espedal - besser bekannt unter seinem Künstlernamen Gaahl. Der Norweger wurde zu einem der führenden Köpfe der nordischen Black Metal Szene, nachdem er sich im Jahr 1998 der berüchtigten Bergener Band GORGOROTH angeschlossen hatte. Sowohl aufgrund seines extremen Gesangs als auch zahlreicher finsterer Gerüchte über seine Person wurde der Frontmann oft in eine besonders schmale Schublade gesteckt. Doch wenn eine Aussage über Espedal wahr ist, dann ist es die gegenteilige, nämlich dass von ihm meist das Unerwartete kommt. Auch mit TRELLDOM hat er bereits Black Metal Geschichte geschrieben. Die im Jahr 1992 von Gaahl in Sunnfjord im Distrikt Vestland, gegründete Band veröffentlichte drei Jahre später ihr Debütalbum "Til evighet..." (1995), das in Underground Black Metal Kreisen großen Anklang fand. Das Nachfolgeralbum "Til et annet..." (1999) präsentierte den Gitarristen Valgard sowie Stian "Sir" Kårstad am Bass als Neuzugänge bei TRELLDOM und erreichte auch die "Mainstream-Medien" im Metal. Als Produzent zeichnete der legendäre Toningenieur Pytten in den Grieghallen Studios in Bergen verantwortlich. Pytten nahm ebenfalls den dritten Meilenstein "Til minne..." (2007) auf, der sowohl von Kritikern als auch von Fans hoch gelobt wurde. Einer der Schlüsselaspekte dieser ersten TRELLDOM-Trilogie lag darin, dass Gaahl in seiner eigenen Band die Möglichkeiten seiner Stimme frei von den strengen Regeln erforschen konnte, unter denen GORGOROTH operierte. Danach wurde es still um die Band, da sich alle beteiligten Musiker auf zahlreiche andere Projekte konzentrierten. Bei der Rückkehr bleibt die wichtige Zusammenarbeit mit Stian Kårstad das musikalische Herzstück der Band. Der größte Teil des Materials auf "...by the shadows..." stammt aus der Feder des Gitarristen. Andere Aspekte von TRELLDOM hat Espedal bewusst verändert. Die daraus resultierenden Effekte haben zu faszinierenden Resultaten geführt. Auf dem Hocker thront nun der renommierte Schlagzeuger Kenneth Kapstad, der neun Jahre lang bei MOTORPSYCHO war und aktuell auch bei SPIDERGAWD, MØSTER! und THORNS für den Rhythmus sorgt. Mit Kapstad stieß auch der international gefeierte Jazzmusiker und Saxophonist Kjetil Møster (MØSTER!, RÖYKSOPP, THE END) zur Besetzung. Die Einbeziehung von Møsters unorthodoxen Saxophon-Klängen ist ein erstes Indiz dafür, dass sich TRELLDOM nicht mehr durch eine enge Definition von Black Metal gebunden fühlen. Die Musik auf "...by the shadows..." ist zwar nach wie vor dunkel und harsch, und auch ihre Wurzeln in der schwarzen Vergangenheit bleiben erkennbar. Doch Espedal hat seine Band in eine weitaus komplexere Kreatur verwandelt und sie in einer avantgardistischen Dimension losgelassen - mit einem Sound, der manchmal sogar ins Experimentelle reicht. TRELLDOM sind erwacht und liefern mit "...by the shadows..." ein beherztes Manifest der künstlerischen Freiheit als starke Kampfansage an jegliche nostalgische Stagnation ab. Dieses Album fordert heraus: Love it or leave it!
Black Vinyl[24,33 €]
Als sich RAM 1999 in Göteborg gründeten, führten sie bald die neue skandinavische Metal-Szenean (zusammen mit Bands wie Portrait und In Solitude). Oscar Carlquist (Gesang), Daniel Johannson (Gitarren), Harry Granroth (Gitarren), Leif Larsson (Bass) und Morgan Petterson (Schlagzeug) wurden oft mit einer jüngeren, kraftvolleren Version von Judas Priest verglichen und debütierten 2003 mit ihrem Sechs-Track-Mini-Album "Sudden Impact", das ursprünglich auf CD über Black Path Metal veröffentlicht wurde. High Roller Records ist stolz darauf, eine Vinyl-Wiederveröffentlichung von "Sudden Impact" anzukündigen, die den Titeltrack, "Judgement And Punishment", "Machine Invaders", "Blessed To Be Cursed", "Infuriator" und "Black Path" enthält. Obwohl es nicht so raffiniert ist wie spätere Alben wie "Forced Entry" (2005), "Lightbringer" (2008), "Death" (2012) oder ihr neuestes Werk "The Throne Within", das 2019 über Metal Blade Records veröffentlicht wurde, sorgte "Sudden Impact" definitiv für Aufsehen, als es 2003 erschien, zu einer Zeit, als der traditionelle Heavy Metal noch von der alten Garde des Genres dominiert wurde. Die unbändige Energie und der jugendliche Überschwang der Darbietung machten RAM fast sofort zu einer Kraft, mit der man rechnen musste, und zeigten, worum es im Heavy Metal schon immer ging: Stolz, Leidenschaft und Kraft.
RAM wurden in der Vergangenheit oft als "prototypischer schwedischer Metal" bezeichnet, und Sänger Oscar Carlquist widerspricht dem nicht: "Ich würde sagen, dass es bis zu einem gewissen Grad einen einzigartigen skandinavischen Metal-Stil gibt, und schwedische Musiker sind oft sehr talentiert. Sie hatten auch, zumindest in den Achtzigern, einige neoklassische Einflüsse (wahrscheinlich von Yngwie Malmsteen). Schwedische Sängerinnen und Sänger haben auch oft sehr klare Stimmen. Ich kann den schwedischen Sound erkennen, wenn ich den Gesang höre. "Sudden Impact" ist schon seit einiger Zeit nicht mehr erhältlich (2013 gab es eine limitierte Vinyl-Wiederveröffentlichung zum zehnjährigen Jubiläum), so dass die aktuelle Wiederveröffentlichung einer breiteren Öffentlichkeit eine neue Chance bietet, die Wurzeln einer der wichtigsten traditionellen Heavy-Metal-Bands der letzten 20 Jahre zu studieren.
Black Vinyl[22,48 €]
Als sich RAM 1999 in Göteborg gründeten, führten sie bald die neue skandinavische Metal-Szenean (zusammen mit Bands wie Portrait und In Solitude). Oscar Carlquist (Gesang), Daniel Johannson (Gitarren), Harry Granroth (Gitarren), Leif Larsson (Bass) und Morgan Petterson (Schlagzeug) wurden oft mit einer jüngeren, kraftvolleren Version von Judas Priest verglichen und debütierten 2003 mit ihrem Sechs-Track-Mini-Album "Sudden Impact", das ursprünglich auf CD über Black Path Metal veröffentlicht wurde. High Roller Records ist stolz darauf, eine Vinyl-Wiederveröffentlichung von "Sudden Impact" anzukündigen, die den Titeltrack, "Judgement And Punishment", "Machine Invaders", "Blessed To Be Cursed", "Infuriator" und "Black Path" enthält. Obwohl es nicht so raffiniert ist wie spätere Alben wie "Forced Entry" (2005), "Lightbringer" (2008), "Death" (2012) oder ihr neuestes Werk "The Throne Within", das 2019 über Metal Blade Records veröffentlicht wurde, sorgte "Sudden Impact" definitiv für Aufsehen, als es 2003 erschien, zu einer Zeit, als der traditionelle Heavy Metal noch von der alten Garde des Genres dominiert wurde. Die unbändige Energie und der jugendliche Überschwang der Darbietung machten RAM fast sofort zu einer Kraft, mit der man rechnen musste, und zeigten, worum es im Heavy Metal schon immer ging: Stolz, Leidenschaft und Kraft.
RAM wurden in der Vergangenheit oft als "prototypischer schwedischer Metal" bezeichnet, und Sänger Oscar Carlquist widerspricht dem nicht: "Ich würde sagen, dass es bis zu einem gewissen Grad einen einzigartigen skandinavischen Metal-Stil gibt, und schwedische Musiker sind oft sehr talentiert. Sie hatten auch, zumindest in den Achtzigern, einige neoklassische Einflüsse (wahrscheinlich von Yngwie Malmsteen). Schwedische Sängerinnen und Sänger haben auch oft sehr klare Stimmen. Ich kann den schwedischen Sound erkennen, wenn ich den Gesang höre. "Sudden Impact" ist schon seit einiger Zeit nicht mehr erhältlich (2013 gab es eine limitierte Vinyl-Wiederveröffentlichung zum zehnjährigen Jubiläum), so dass die aktuelle Wiederveröffentlichung einer breiteren Öffentlichkeit eine neue Chance bietet, die Wurzeln einer der wichtigsten traditionellen Heavy-Metal-Bands der letzten 20 Jahre zu studieren.
Das neue Album von Big Bend ist ein Monument des Hörens durch den Schleier von Zeit und Raum. Der aus Ohio stammende Nathan Phillips, Hauptkomponist, baute auf Jamsessions auf, die er während einer Residency in Australien veranstaltete und collagierte diese Aufnahmen zusammen mit dem Co-Produzenten Shahzad Ismaily zu "Last Circle in a Slowdown". Nachdenklich, hi-fi und elementar, erinnert der "Folk-meets-Freeform"-Sound an satten 90er-Akustik-Rock und das britische Post-Pop-Songwriting von Mark Hollis und David Sylvian. Die lyrischen Betrachtungen über die Misere der Natur und ihrer Regenerationsmöglichkeiten ziehen in Betracht, dass sich alle Dinge in jede Richtung bewegen könnten.
Jade Hairpins waste no time fulfilling their second album's titular demand. From its harmony-drenched opening note to its baroque-anthemic conclusion, Get Me the Good Stuff is positively loaded with musical ideas, an absurdist buffet of sound and aesthetic that comes with one hell of a floorshow as the Hairpins stack those ideas higher and higher, almost daring them to crash to the floor. Instead, those elements_punksploitation, power pop, baggy, funk, and Italo disco are just some touchstones_are not only held aloft, they defy gravity and convention. These pyrotechnics are, in true Jade Hairpins fashion, something of a sleight of hand. While the music swaggers and gallops, Get Me the Good Stuff grapples with anxiety and self-doubt, obfuscating pain and alienation with sparkling wit and some straight-up ravers. Get Me the Good Stuff opens with one of those, "Let It Be Me," in which Jonah Falco shouts lyrics about being alone with one's shortcomings against guitars, synths, and harmonized vocals that are on the verge of closing in. The song is just over 90 seconds long, hitting with the gnarled-barb ferocity of punk and the gleeful insanity of theatrical art rock. It is, in other words, overwhelming. Or it would be if Jade Hairpins_Jonah Falco and Mike Haliechuk_weren't remarkably nimble in their ability to bring unity to sounds by placing them in competition against each other. When those sounds are adjacent, like the glam and disco that saturate "Drifting Superstition," the thrill of those universes colliding in the heat of an absolutely filthy clavichord line turns its lyrics, about the habit of solving personal problems by ignoring them, into a winner's anthem on the order of Bowie or Hot Chocolate. Get Me the Good Stuff arcs towards unequivocal joy as Falco, Jade Hairpins' primary lyricist, breaks these cycles and attempts to run away with his dreams. The arc is roughly analogous to how the album came to fruition. Four years removed from Harmony Avenue, an album of material that proved too strong to be contained within the narrative universe of Fucked Up's Dose Your Dreams, Jade Hairpins have gelled as a live act_with Tamsin M. Leach and Jack Goldstein centering them on stage_and planted their flag in the UK punk scene in which Falco has embedded himself. Working out new material live, Falco noticed that crowds were digging into his unfinished lyrics, and the album tightened around the anxieties of being in the spotlight, of being worthy of attention. At times, those songs are eager to please, like the album's title track in which a winking self-deprecation rubs up against the self-congratulatory bombast of Freddie Mercury, Falco simultaneously turning heads as a shooting star and a burning car. Elsewhere, as in "Better Here Than in Love," Jade Hairpins pitch themselves towards creating gorgeous soundscapes that exist nowhere else, channeling postpunk through the glimmering haze of '80s Japanese electronic music. Theatrical and personal, absurd and true-to-life, playful and serious, Get Me the Good Stuff is album of tremendous personal and artistic growth that signposts towards dozens of potential futures to come. It's not only worth the attention, it continuously rewards it.
On Chastity’s upcoming, self-titled fourth record, Williams decided to write a fully non-fiction work. Out Friday, September 13 2024 on Deathwish (US), Dine Alone (Canada), and Big Scary Monsters (UK/E) ‘Chastity’ is a 13-track record about the things that have always run through the band’s records—struggle, death, despair, redemption, darkness, and light—but this time, the songs ascend to new depths of intensity and desperation, new heights of resolution and power. “It’s really about the first nosedive that I did as a young person,” says Williams. “It’s a record about struggle, about the missing years. It’s also a thank you to some people in my life.” The record hurtles through melodic hardcore, shoegaze, and emo, all magnificently and enormously rendered thanks to slick work from John Paul Peters (Propagandhi, Comeback Kid), who engineered and mixed the record. Chastity’s first three full-length records—2018’s Death Lust, 2019’s Home Made Satan, and 2022’s Suffer Summer—formed a trilogy that defined a 4-year arc of the band’s contribution to outsider music. Each record was informed by Williams’ life, but each was also conceptual and interpretive, refracting his experiences through a level of remove. On the self-titled record there’s a beautiful and affirming ending to it’s closer, centered on the band’s first and enduring idea: life is less shitty if we live it together.




















