James Murphy calls LCD Soundsystem drummer Pat Mahoney the best lyricist in the group, though it's in Museum Of Love - Pat's band with Dennis McNany - where he actually steps out in front. This 7" is the MOLove's first material on DFA since their debut album in 2014. "After Us" is a simple, buyoant pop song heavily tempered by warnings of a bleak future. The old sugar with the medicine approach. "Look Of Disgust" is its perfect foil, a notty, almost industrial sounding wind up that ends just like a slap in the face.
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Wenn du nach Jena willst, dann musst du erst einmal durch diese einschüchternde, massive Mauer von elfgeschossigen Plattenbauten in Jena-Lobeda. Und SNOW TRAIL aus eben jener Stadt liefern mit "Abandoned Capsule" den perfekten Soundtrack fürs nächtliche Schlafwandeln durch diese oder andere Betonwüsten. Auf ihrem Debütalbum für It's Eleven Records treibt der Rhythmus mit stoischer Gelassenheit die Schatten voran, während die verhallte Gitarre und der pulsierende Bass in Melodiebögen durch die Dunkelheit mäandern. Der Gesang transportiert eine unterschwellige Aggression, die sich in gelegentlichen Ausbrüchen manifestiert, doch eine spröde, fließende Anmut behält insgesamt die Oberhand. Das Trio agiert minimalistisch und konzentriert die Songs auf ihre Essenz. Behutsam eingesetzte Synths (z.B. bei "Fragments Repeated" oder "Constructions") oder überraschend Alt-Saxophon bei "Murky Acrylic Windows" verstärken die düstere Sogwirkung. Die Songs für "Abandoned Capsule" entstanden größtenteils in den Pandemie-geprägten Jahren 2021/22. Die Perspektivlosigkeit dieser Zeit wirkt als Hintergrundstrahlung auch in den Texten noch nach. Dennoch haben SNOW TRAIL nun mit ihrem Album und einer stärkeren Einbindung von elektronischen Klängen einen neuen Weg beschritten, der ihren ursprünglichen Sound trotzdem nicht verleugnet.
2024 Repress
"Communication", das erste, wirkliche Soloalbum des Ex-Kraftwerkers Karl Bartos, kam 2003 in die Läden und damit 13 Jahre nach Bartos" Ausstieg bei den Düsseldorfer Elektronikern. 2016, und damit wiederum 13 Jahre später, erscheint das Album, komplett remastert und mit dem Bonustrack "Camera Obscura", erneut. "Communication" ist jedoch keine bloße Wiederveröffentlichung. Es ist der Reload eines Pop-Klassikers, der heute thematisch aktueller ist denn je. ""Communication" handelt davon, wie Bilder unsere Sicht auf die Welt bestimmen und wie sich durch elektronische Medien die Inhalte unserer Kultur verändern", so Bartos anlässlich der Veröffentlichung im Jahr 2003. 2016 hat dieses Thema an Dringlichkeit und Wahrhaftigkeit nichts eingebüßt. Ganz im Gegenteil. Heute ist die Medienwelt, die das Album beschreibt, so alltäglich geworden, dass ihre Wirkmächtigkeit gar nicht mehr wahrgenommen wird. Spannend: Obwohl zehn Jahre früher erschienen, kann "Communication" energetisch nahtlos an Bartos" gefeiertes letztes Album "Off The Record" (2013) anschließen.
Die offizielle Wiederveröffentlichung des Dub-Klassikers "Scientist Encounters Pac-Man" ist als 2LP-Edition mit Poster (60x60 cm) erhältlich! Die Aufnahmen des Originalalbums von 1982 finden sich auf der ersten LP, sie wurden mit den Musikern der Roots Radics in Bestbesetzung im Channel One Studio eingespielt und im King Tubby Studio abgemischt. Am Mischpult saß Hopeton Overton Brown, besser bekannt als Scientist, und für die Produktion zeichnete Linval Thompson verantwortlich. Auf der zweiten LP finden sich die dazugehörigen Versionen der Sänger u.a. von Eek-A-Mouse, Linval Thompson, Dennis Brown und den Viceroys und den Meditations. Für dieses herausragende Re-Issue Projekt wurde die Top-Adresse, was Audio-Mastering in Europa angeht, die Firma Soundmasters in London, engagiert. Das dazugehörige Artwork von Tony McDermott hat bis heute nichts an seiner Faszination verloren.
- A1: Bob Marley - Sun Is Shining
- A2: Lee "Scratch" Perry & The Upsetters - Soul Fire
- A3: Cornell Campbell - No Good Girl
- A4: Don Carlos - Rivers Of Babylon
- A5: Gregory Isaacs - Oh What A Feeling
- A6: The Wailers - I Shot The Sheriff (Instrumental)
- B1: Ini Kamoze - World A Music
- B2: Barrington Levy - Warm And Sunny Day
- B3: The Tamlins - Baltimore
- B4: Dennis Brown - Revolution
- B5: Sugar Minott - Rub A Dub Sounds
- B6: Horace Andy - Cus Cus
- C1: Freddy Mcgregor - Big Ship Sailing
- C2: Michael Rose - Artibella
- C3: Bob Marley - Soul Rebel
- C4: John Holt - I've Got To Get Away
- C5: Jimmy Riley - Sexual Healing
- C6: Yellowman - Zungguzungguguzungguzeng
- D1: Black Uhuru - Sinsemilla
- D2: Clint Eastwood - Love Story
- D3: Jackie Edwards - Let Me Go Girl
- D4: U-Brown - Tu Sheng Peng
- D5: Jackie Edwards - Angel Of Love
- D6: The Heptones - Island Woman
- E3: Chaka Demus & Pliers - Murder She Wrote
- E4: Sly & Robbie - Hot You're Hot
- E5: Max Romeo - Material Man
- E6: Wayne Smith - Under Me Sleng Teng
- F1: Derrick Morgan - Sensimella
- F2: Maxi Priest - Only A Smile
- F3: Alton Ellis - I'm Still In Love
- F4: Sly & Robbie Feat. Simply Red - Night Nurse (Radio Mix)
- F5: Sister Nancy - Bam Bam
- F6: Beres Hammond & Zap Pow - Last War
- G1: Ranking Dread - Fattie Boom Boom
- G2: Mighty Diamonds - I Need A Roof
- G3: Capleton - That Day Will Come
- G4: Errol Dunkley - Ok Fred
- G5: Ken Boothe - Artibella
- G6: Eek-A-Mouse - Ganga Smuggling
- H1: John Holt - Police In Helicopter
- H2: Marcia Aitken - I'm Still In Love With You
- H3: Althea & Donna - Uptown Top Ranking
- H4: Johnny Osbourne - Jahoviah
- H5: Winston Mcanuff & Fixi - Garden Of Love
- H6: Gregory Isaacs - Babylon Too Rough
- I1: Matthew Mcanuff - Be Careful
- I2: Morgan Heritage - The Return
- I3: Dillinger - Cool Operator
- I4: Inna De Yard Feat. Ken Boothe - Let The Water Run Dry
- E1: Marcia Griffiths - Come See About Me
- I5: Alborosie - No Cocaine
- I6: Alpha Blondy - Cocody Rock
- J1: Clinton Fearon - This Morning
- J2: Horace Andy - Ain't No Sunshine
- J3: Tom Fire Feat Matthew Mcanuff - Brainwash
- J4: Soom T - Politic Man
- J5: Biga Ranx - Liquid Sunshine
- J6: Ricky Grant - Rocky Road
- E2: Black Uhuru - I Love King Selassie
Soul Jazz of the First Order from Robert Dubwise Browne with two epic takes on tunes that should be in every DJ's grab bag of goodies. Sun Goddess originally by Ramsey Lewis and written by Earth, Wind and Fire's Maurice White together with a Ruff and Tuff version of the Grover Washington Jazz Funk classic "Mister Magic" featuring Jamaican Sax Man Dean Fraser. Guitarist Browne's appearance credits include the likes of his father Dennis Brown, as well as Gregory Isaacs, Beres Hammond and Toots Hibbert.. Produced by Japanese Reggae Legend Hayassen for his label Vortex and signed up on first hearing by Jazz Room Supremo Paul Murphy. If you've got a dancefloor you need these tunes!
Mit mehr Abwechslung denn je erweitern Tricklebolt die Möglichkeiten ihres von den 70ern beeinflussten Rock'n'Roll-Sounds. Tricklebolts neues Album "Honey From The Sky" wurde in acht verschiedenen Studios mit acht Gastkünstlern, Mitgliedern von DeWolff, Temples, Birth of Joy, Death Alley, Indian Askin, Automatic Sam und vielen mehr aufgenommen! Wenn man sich beim Cruisen durch Wiesen, entlang von Flüssen und über Hügel verirrt, könnte man sich durchaus im Gebiet von Tricklebolt wiederfinden. Aus dem Osten der Niederlande brauen sie den Soundtrack für die "Easy Rider"-Momente des Lebens. Naturnah und in einem großen Kupferkessel rührend, mischt Tricklebolt eine Prise Psychedelika und Rock'n Roll mit einem Hauch von Adrenalin, Schweiß und ursprünglichen Gefühlen. Ein Schluck aus dem Kessel reicht aus, um Tricklebolt voll und ganz zu erleben: ein energiegeladener Soundtrack, bei dem man im einen Moment völlig verträumt in psychedelischen Passagen versinkt und im nächsten Moment lautstark Refrains und Riffs mitsing
Aller guten Dinge sind drei, nicht wahr? In seinem letzten Atemzug stellt 2023 sicher, dass es mit einem Knall zu Ende geht. Im November wird THE VICE "Grant me your peace" veröffentlichen, die erste Single und das Video aus dem kommenden Album "Dead canary run", das den Startschuss für 2024 geben wird, wenn es im Januar auf allen digitalen Plattformen, auf CD und zum ersten Mal in der Geschichte von The Vice auf Vinyl erscheint!
Das Album baut auf den Fundamenten des Vorgängers auf und setzt den von THE VICE über die Jahre geschaffenen Weg fort. Dennoch ist "Dead canary run" ein ganz anderes Biest. Dreckiger Rock, geschwärzter Metal, todgeweihter Pop, sie alle sind da und gedeihen wie nie zuvor. Und vielleicht kommt einem der Sludge, aus dem er hervorgekrochen ist, bekannt vor, aber es gibt viele neue Ebenen, die die Band mit diesem Album erreicht hat. Mit der Hilfe ihres alten Partners Joel Öhman (der bei einigen Songs das Klavier beigesteuert hat) haben sie im Spätsommer dieses Jahres das Studio Underjord mit einem Album verlassen, auf das sie nicht stolzer sein könnten. Seit "White teeth rebellion" haben sie einen langen Weg zurückgelegt, und "Dead canary run" ist ein schönes Zeugnis dieser Reise. Es ist schon komisch, was Leidenschaft und Entschlossenheit, auf 11 hochgeschraubt, bewirken können.
States the Band : "So now in full rehearsal-mode preparing for the stages in 2024 following the release of "Dead canary run". We've also got lots of other stuff in the pipeline and the coming seasons will be packed as we enter this new cycle. Album, videos, piano, touring, vinyls, merch. Pretty much the same as always, but completely different, and just fucking better.See you on the other side!"
- PR-Kampagne über die deutsche Agentur ALL NOIR für Print / Presse / Radio in der EU + O'Donnell Medien für PR in den USA
- frühere Musikvideos haben über 10k Aufrufe auf YT erzielt
Sounds Good ist ein Album, das, vereinfacht ausgedrückt, seinem Namen alle Ehre macht. Die aktuelle Single Hanging On folgt auf den Bombast-Track Nobody But You und Gift of Life mit Kevins Delfonics-artigem Gesang, der die Bandbreite der menschlichen Erfahrung thematisiert. Kevin und Tony Martin sind Brüder, Eric ist ihr Bruderund langjähriger Freund durch die Musik. Während die anfängliche Verbindung der Band auf der berauschenden Mischung aus Jazz-Performance-fokussierter Musikschule und der Plackerei lokaler Auftritte gründet, wurde ihre Bindung durch unzählige Stunden auf Tour und die Produktion von zwei Studioalben gestärkt – 2019 das Debütalbum Buck und 2021 die EP Ripe. "Being on the road, doing our own tours, and backing incredible people like Lady Wray, has sharpened our skills and really revved us up for this record", sagt Kevin."It's been four years since our last full length record, and with everything that's happened since, it's like we've been catching up to ourselves." Das ist eine Möglichkeit, Veränderungen zu beschreiben: sich selbst einzuholen. Jedes Mitglied von Brainstory hat Veränderungen durchgemacht, sowohl persönlich als auch musikalisch, und all das zieht sich durch diese Platte. Der Weg zur Weiterentwicklung ihrer Musik ist klarer denn je zuvor. Wenn es eine Sache gibt, die auf diesem Album überdeutlich wird, dann ist es, dass Brainstory sich entwickelt haben. Ein Teil ihrer Entwicklung ist zweifellos darauf zurückzuführen, dass sie ihr eigenes Studio in Long Beach haben und dort ständig arbeiten. Ein weiterer wichtiger Faktor ist, dass sich ihre Gemeinschaft erweitert hat. "I've been playing music with my brother all my life and now with Eric for a long time", erzählt uns Tony. "Leon, though, is like another brother I've just met." Aus der Freundschaft ist die Band entstanden, und jetzt trägt die erweiterte Gemeinschaft dazu bei, sie weiter voranzutreiben. Die Sterne stehen günstig, dass sie mit diesem neuen Album einen großen und wohlverdienten Schritt machen, und das hört man ihrer Musik an – music that just Sounds Good.
Sounds Good ist ein Album, das, vereinfacht ausgedrückt, seinem Namen alle Ehre macht. Die aktuelle Single Hanging On folgt auf den Bombast-Track Nobody But You und Gift of Life mit Kevins Delfonics-artigem Gesang, der die Bandbreite der menschlichen Erfahrung thematisiert. Kevin und Tony Martin sind Brüder, Eric ist ihr Bruderund langjähriger Freund durch die Musik. Während die anfängliche Verbindung der Band auf der berauschenden Mischung aus Jazz-Performance-fokussierter Musikschule und der Plackerei lokaler Auftritte gründet, wurde ihre Bindung durch unzählige Stunden auf Tour und die Produktion von zwei Studioalben gestärkt – 2019 das Debütalbum Buck und 2021 die EP Ripe. "Being on the road, doing our own tours, and backing incredible people like Lady Wray, has sharpened our skills and really revved us up for this record", sagt Kevin."It's been four years since our last full length record, and with everything that's happened since, it's like we've been catching up to ourselves." Das ist eine Möglichkeit, Veränderungen zu beschreiben: sich selbst einzuholen. Jedes Mitglied von Brainstory hat Veränderungen durchgemacht, sowohl persönlich als auch musikalisch, und all das zieht sich durch diese Platte. Der Weg zur Weiterentwicklung ihrer Musik ist klarer denn je zuvor. Wenn es eine Sache gibt, die auf diesem Album überdeutlich wird, dann ist es, dass Brainstory sich entwickelt haben. Ein Teil ihrer Entwicklung ist zweifellos darauf zurückzuführen, dass sie ihr eigenes Studio in Long Beach haben und dort ständig arbeiten. Ein weiterer wichtiger Faktor ist, dass sich ihre Gemeinschaft erweitert hat. "I've been playing music with my brother all my life and now with Eric for a long time", erzählt uns Tony. "Leon, though, is like another brother I've just met." Aus der Freundschaft ist die Band entstanden, und jetzt trägt die erweiterte Gemeinschaft dazu bei, sie weiter voranzutreiben. Die Sterne stehen günstig, dass sie mit diesem neuen Album einen großen und wohlverdienten Schritt machen, und das hört man ihrer Musik an – music that just Sounds Good.
silver LP[26,01 €]
Das neue Album 'Tarantula Heart' der Melvins ist wie nichts, was die Band je zuvor gemacht hat. Ein Meilenstein, keine Frage. Vielleicht sogar ihre beste Platte. Ganz sicher aber eine ihrer schrägsten. Im Mittelpunkt des fünf Songs umfassenden Albums stehen der 19-minütige Opener 'Pain Equals Funny' und der lärmende Heavy-Hit 'Working the Ditch'.
Neben den drei Kernmitgliedern sind auf dem Album auch Drummer Roy Mayorga (Ministry, Soulfly, Stone Sour und Nausea) und We Are The Asteroid-Gitarrist Gary Chester, mit dem die Melvins kürzlich auf Tournee waren, zu hören.
So zeigen sich auf diesem Album mehr denn je die vielseitigen Einflüsse, die Buzz‘ Schaffensprozess informieren. Seien es nun Judy Garland-Klassiker, The Birthday Party oder aber auch die improvisatorische Herangehensweise eines Miles Davis.
'Tarantula Heart' klingt nicht nur gut, nein, es sieht mit dem brillanten Coverartwork von Mackie Osborne auch noch gut aus.
black LP[26,01 €]
Das neue Album 'Tarantula Heart' der Melvins ist wie nichts, was die Band je zuvor gemacht hat. Ein Meilenstein, keine Frage. Vielleicht sogar ihre beste Platte. Ganz sicher aber eine ihrer schrägsten. Im Mittelpunkt des fünf Songs umfassenden Albums stehen der 19-minütige Opener 'Pain Equals Funny' und der lärmende Heavy-Hit 'Working the Ditch'.
Neben den drei Kernmitgliedern sind auf dem Album auch Drummer Roy Mayorga (Ministry, Soulfly, Stone Sour und Nausea) und We Are The Asteroid-Gitarrist Gary Chester, mit dem die Melvins kürzlich auf Tournee waren, zu hören.
So zeigen sich auf diesem Album mehr denn je die vielseitigen Einflüsse, die Buzz‘ Schaffensprozess informieren. Seien es nun Judy Garland-Klassiker, The Birthday Party oder aber auch die improvisatorische Herangehensweise eines Miles Davis.
'Tarantula Heart' klingt nicht nur gut, nein, es sieht mit dem brillanten Coverartwork von Mackie Osborne auch noch gut aus.
- 01: The Darkness (Feat. Mile)
- 02: Quebec Maple Syrup
- 03: Orchidée (Feat. Koob)
- 04: Jamie Fix (Feat. Tape Moon)
- 05: Leslie (Feat. Günther Paulitsch)
- 06: Per Peto
- 07: Slow7
- 08: Rufe C Guappo Zurück
- 09: Pokerstars (Feat. Fritz Fisherman)
- 10: Ferrari Rocher
- 11: The Golden Throat Of William Preston Robertson (Feat. Romc)
- 12: Sadsong (Outro)
Fünf Jahre haben die vier Linzer Musiker von Schmack an ihrem zweiten Studioalbum 'In Love' gefeilt. Unterstützt werden sie darauf von einer Reihe hochkarätiger Gastvokalist*innen. Denn 'In Love' mit seiner eklektischen Mischung aus unkonventionellem Jazz, vibrierendem Hip-Hop und eingängigen Popmelodien ist eine Ode an die musikalische Unberechenbarkeit. KOOB aus Belarus/Berlin, Fritz Fisherman aus Nürnberg und Mile (Sharktank), Tape Moon, Günther Paulitsch (Good Wilson) und Romc aus Wien jeweils mit auf eine Reise in komplett unterschiedliche Ecken des Schmack-Universums.
Älter geworden sind sie, milde jedoch nicht, denn Anlass zum Wütend-Sein und Feiern gibt es noch immer. Über 40 Jahre später folgt nun mit ihrem zweiten Album also Die Rückkehr des Bumm! Ende der Siebziger begannen Annette "Bärchen" Simons und eine Gruppe Teenager-"Milchbubis", Hannover unsicher zu machen. Von da an war die Band mit ihren humorvoll-subversiven Texten breitflächig vertreten: Von Jugendzentren, Underground-Tapes und nischigen Fanzines über die Bravo bis ins BRD-Fernsehen sowie auf den großen Bühnen des Landes - viele waren dem Bärchen-Charme verfallen. Nach einer LP und einer EP folgte 1983 mit der Label- auch die Bandauflösung und die Gruppe verschwand vorerst von der Bildfläche. 2021 meldeten sich Bächen und die Milchbubis dann mit der Werkschau Endlich Komplett Betrunken zurück. Es folgten Auftritt-Anfragen kleinerer Punk-Festivals: Hätte die Band nicht Lust, nach all der Zeit mal wieder live aufzutreten? Und wie sie es hatte! Annette Simons, die zu Gründungszeiten "nur" Sängerin war, hat sich ganz in Punk-Manier das Gitarrenspielen beigebracht. Auch Kai Nungesser bleibt an Bass und Gesang erhalten. Neuzugang ist der ehemalige Rotzkotz-Schlagzeuger Markus Joseph. Bärchen und die Milchbubis kitzeln die Wut vom ernsten Punk-Habitus am verkrampften Bierbauch und vertonen das unfreiwillige Lachen, das dabei rauskommt. Entstanden ist so also ein Album, das den Punk ins Jahr 2024
Älter geworden sind sie, milde jedoch nicht, denn Anlass zum Wütend-Sein und Feiern gibt es noch immer. Über 40 Jahre später folgt nun mit ihrem zweiten Album also Die Rückkehr des Bumm! Ende der Siebziger begannen Annette "Bärchen" Simons und eine Gruppe Teenager-"Milchbubis", Hannover unsicher zu machen. Von da an war die Band mit ihren humorvoll-subversiven Texten breitflächig vertreten: Von Jugendzentren, Underground-Tapes und nischigen Fanzines über die Bravo bis ins BRD-Fernsehen sowie auf den großen Bühnen des Landes - viele waren dem Bärchen-Charme verfallen. Nach einer LP und einer EP folgte 1983 mit der Label- auch die Bandauflösung und die Gruppe verschwand vorerst von der Bildfläche. 2021 meldeten sich Bächen und die Milchbubis dann mit der Werkschau Endlich Komplett Betrunken zurück. Es folgten Auftritt-Anfragen kleinerer Punk-Festivals: Hätte die Band nicht Lust, nach all der Zeit mal wieder live aufzutreten? Und wie sie es hatte! Annette Simons, die zu Gründungszeiten "nur" Sängerin war, hat sich ganz in Punk-Manier das Gitarrenspielen beigebracht. Auch Kai Nungesser bleibt an Bass und Gesang erhalten. Neuzugang ist der ehemalige Rotzkotz-Schlagzeuger Markus Joseph. Bärchen und die Milchbubis kitzeln die Wut vom ernsten Punk-Habitus am verkrampften Bierbauch und vertonen das unfreiwillige Lachen, das dabei rauskommt. Entstanden ist so also ein Album, das den Punk ins Jahr 2024
FOLTERKAMMER bietet ein Klangerlebnis, wie man es noch nie zuvor gehört hat. Das New Yorker-schweizerisch-französische Ensemble verschmilzt gekonnt Elemente von Barockmusik, Black Metal, Oper, Jazz und Klassik zu einer fesselnden und zugleich verstörenden Mischung. Ihr Century Media-Debüt "Weibermacht", ein Begriff, der von Sängerin Andromeda Anarchia mit oktavierendem Geschick als "Bitch Power" übersetzt wurde, taucht sofort ins Provokative ein und sprengt schon beim ersten Stück "Anno Domina" die Grenzen. Der komplett auf Deutsch gesungene Song leitet einen 45-minütigen thematischen Abstecher in die Tiefen des BDSM ein, wo Schmerz und Lust miteinander verschmelzen. Dieser Ausflug ins Tabu ist keine Überraschung, denn zur Band gehört auch der IMPERIAL TRIUMPHANT-Gitarrist Zachary Ezrin, und das Album bietet ein wirklich verstörendes Covermotiv des bekannten Künstlers Eliran Kantor (Immolation, Heaven Shall Burn). Unbehagliches Zuhören hat sich noch nie so gut angefühlt.
Demenz ist ein Dieb. Die bösartige Krankheit raubt ihren Opfern erst Stück für Stück ihr Gedächtnis, dann ihre Identität, schließlich Familie und Freunde - und oft genug sogar ihre Menschenwürde. Die in Los Angeles ansässigen Electro-Forscher THIEF nehmen auf ihrem vierten Album "Bleed, Memory" das Thema "Erinnerung" sowohl lyrisch als auch musikalisch unter die Lupe, was sich wie ein roter Faden durch das gesamte Album zieht. Der Kopf des Soloprojekts, Dylan Neal, wurde zu diesem Album durch das Schicksal seines Vaters inspiriert, der nach der Diagnose einer Demenz von leichter Vergesslichkeit und Verwirrung unaufhaltsam zu akuten Episoden von falschen Erinnerungen, Wahnvorstellungen, Visionen und seltsamem Verhalten überging. Das macht "Bleed, Memory" zu einer sehr persönlichen Schöpfung. Durch die harte Erfahrung begann Neal damit, erst seine eigenen Erinnerungen zu hinterfragen und dann mit der Erforschung, wie sie seine Identität und Realität formen. Erinnerung besteht nicht nur aus den Geschichten, die wir uns selbst und anderen erzählen. Neal vergleicht sie mit Geistern, die keine physische Existenz haben und dennoch unter denen Schrecken verbreiten, die an sie glauben. Das Rückgrat von THIEF bilden wieder einmal gesampelte sakrale Gesänge. Einige wurden beim Wühlen in digitalen Kisten gefunden und gesampelt, andere in verschiedenen orthodoxen Kirchen aufgenommen. Diese Samples wurden gedehnt, geschnitten, verstümmelt, umgeformt und gepitcht, um letztlich so wie jedes andere Instrument zu funktionieren. Neal hat "Bleed, Memory" bewusst so gestaltet, dass es gespenstisch klingt. Eine der Techniken, die er zur Erzielung dieses Effekts einsetzte, ist "Granular Synthesis". Der verstärkte Einsatz der Methode auf diesem Album bedeutet, dass Samples in kleine Audioschnipsel zerlegt wurden, die kaum mehr als 100 Millisekunden andauern. Dieser einzigartige Ansatz, der musikalische Elemente aus Ambient, Industrial, Chormusik, Black Metal und Trip-Hop sowie andere Einflüsse zu einem neuen Klangerlebnis verschmelzen lässt, hat THIEF unter Eingeweihten längst Kultstatus verschafft. Den Großteil des Albums hat Neal wieder einmal in seiner Wohnung aufgenommen und abgemischt. Für das Mastering konnte er erneut John Greenham gewinnen, der mit Künstlern von THE LOCUSTS über KATY PERRY bis hin zu DEATH GRIPS zusammengearbeitet hat und für sein Mastering für BILLIE EILISH im Jahr 2019 mit drei Grammy Awards ausgezeichnet wurde. Mit "Bleed, Memory" liefern THIEF eine verstörende und doch wunderschöne künstlerische Betrachtung eines grausamen Leidens, die gleichzeitig Emotionen wie Wut, Melancholie, Trauer und Verlust als lyrisches, musikalisches und visuelles Gesamtkunstwerk verarbeitet. Aber Vorsicht! Dieser Geist aus Klängen wird lange in der Erinnerung seiner Hörer spuken!
Für das aktuelle Album lassen die Sidewalk Surfers den rissigen Asphalt des Hometown-Skateparks endgültig hinter sich und präsentieren stattdessen einen doomigen Soundtrack zu Road Movie und Klassenkampf. Mit zwölf Songs, die den düsteren Zeitgeist einfangen und dennoch den letzten Schluck aus der Calippo Cola zelebrieren, kann man getrost auf Tour gehen. So sicher waren sich Kinzi, Dom, Pecko und Kiwi in ihrem Schaffen noch nie. Dafür pennt man auch gern mal zu fünft im 90cm-Bett. Spätestens der Pizzaautomat macht alles wieder gut.
Paul Pecho schüttelt einfach - mir nichts, dir nichts - zwei psychedelische Garagerock-Perlen aus dem Ärmel. Oder sind es garagige Psych-Perlen? Egal, denn es zählt, was auf dem Plattenteller liegt und das sind verdammt hitverdächtige 7 Inch! Paul ist sonst Sänger und Gitarrist bei den doomig-psychedelischen BLACK SALVATION (Leipzig/Relapse Records). Für seine Solo-Debüt-Single hat er alles selbst eingespielt und gleich noch schicke Videos dazu gedreht. "Neatly Framed" ist ein verschrobener 2-Minute-Banger, der an Ty Segall in seiner "Melted"-Phase erinnert. "Curtis Yellingmouth" fährt das Tempo etwas runter und kriecht als leicht kaputter LoFi-Ohrwurm direkt ins Belohnungszentrum des Hirns.




















