Nach vier Studio-Alben und einer Compilation waren die ungarischen Top-Stars Omega im Westen immer noch nur ein Geheimtipp. Eine steigende Tendenz bei den Absatzzahlen war aber zu erkennen, selbst wenn die Verkäufe längst nicht durch die Decke gingen. Darüber hinaus hatte sich die Band entwickelt, war live und in ihrem Erscheinungsbild professioneller geworden. Die Bacillus/Bellaphon-Verantwortlichen wollten Omega demnach auf jeden Fall behalten und verlängerten 1976 den Vertrag mit dem Quintett bis 1980. Und dieses zog mit Peter Hauke in die Offenbacher Europasound-Studios und spielte dort "Time Robber" ein. Die LP wurde im Westen Omegas Durchbruch. Bis heute soll sich das Album an die zwei Millionen Mal verkauft haben. Und dieser Erfolg kam nicht von ungefähr, lieferten die Ungarn doch erstmals ein komplexes, in sich geschlossenes Werk ab. Auf "Skyrover" wurden große Stücke gesetzt. Wieder zogen Omega nach Offenbach und produzierten einen exquisiten "Time Robber"-Nachfolger in Alleinregie, der seinem so immens erfolgreichen Vorgänger in Nichts nachstand. Nicht wenige Omega-Fans hallten "Skyrover" sogar für die bessere Platte, da sie die auf "Time Robber" manchmal noch etwas steif nebeneinanderstehenden Stilrichtungen elegant ineinanderfließen ließ. Zu einem Live-Klassiker avancierte "Russian Winter" - auf der ungarischen LP-Version mit "Lena" betitelt. Der Song ragte aus dem musikalischen Konzept mit seinen osteuropäischen Folklore-Verweisen heraus und wurde vermutlich gerade deshalb zu einem Fan-Favoriten.
quête:e lan
'Liberosis', ein Album in drei Kapiteln, markiert einen bedeutenden Meilenstein in Canblasters künstlerischer Reise. Es präsentiert eine introspektive Odyssee durch 18 Tracks, fachmännisch gemischt von Steve Dub, bekannt für seine Arbeit als Tontechniker für die Chemical Brothers. Diese Platte navigiert geschickt durch die Bereiche Pop, Club, Drum'n'Bass, 2-Step und Dubstep, untergräbt ihre narrativen und stilistischen Konventionen und untersucht gleichzeitig die Natur des "Drops" und die Mensch-Maschine-Dynamik. Da es in einem Zwischenbereich operiert, dient es weder rein funktionalen Zwecken noch vertieft es sich in konzeptionelle Abstraktion. Stattdessen beschwört es Landschaften herauf, die Themen wie Apokalypse und Erneuerung, Hoffnung und Unvermeidlichkeit hervorrufen. Stimmfragmente in einer rätselhaften, aber beschwörenden Sprache unterstreichen die Klanglandschaft und erinnern an die ätherische Atmosphäre, die in Videospiel-Soundtracks wie z.B. 'Final Fantasy' zu finden ist. Es ist eine Welt, die sowohl von menschlichen Emotionen als auch von technischem Können angetrieben wird und den Geist des Yellow Magic Orchestra und des verstorbenen Ryuichi Sakamoto heraufbeschwört, wenn auch mehr in ihrer Essenz als in ihrem direkten musikalischen Einfluss. Vinyl only Release und als Gatefold 2LP-Set (Black Vinyl) erhältlich.
Die gefeierte Pop-Rock-Band Pale Waves aus Manchester trat 2018 mit ihrem Debüterfolgsalbums „My
Mind Makes Noises“ auf die Bildfläche. Zwei Top-Five-Alben später und einer Unmenge an Unterstützung
von BBC Radio 1, Apple Music, Spotify, NME und mehr, ist die Band mit einer neuen Reife zurück, um
ihr viertes Studioalbum „Smitten“ zu begleiten.
Während sich die ersten drei Alben von Pale Waves auf die unmittelbare Gegenwart der Band konzentrierten, beschäftigt sich „Smitten“ viel mehr mit vergangenen Leben - einige davon sind jünger als andere.
Zwei Jahre nach „Unwanted“ und nach der darauffolgenden Tournee schrieb Heather an einem Punkt,
an dem sie endlich durchatmen und nachdenken konnte, als würde sie die Seiten eines längst vergessenen
Tagebuchs durchblättern und von dem, was sie fand, überrascht sein. „Ich ertappte mich dabei, dass ich
nicht nur über einen bestimmten Zeitraum schrieb, sondern über mein ganzes Leben, das Jahre zurückliegt“, sagt sie. „Wenn ich mich verliebe, verliebe ich mich zutiefst, und ich finde es interessant, dass man
von jemandem so fasziniert und verliebt sein kann, und dann kann er einem völlig fremd werden. Ich habe
das Gefühl, dass Smitten wirklich perfekt zusammenfasst, was ich an einem bestimmten Punkt für andere
empfunden habe.“
Der Soundtrack zur dritten Staffel von der Netflix Hit-Serie „Bridgerton” erscheint endlich auf Vinyl!
Mit einer frischen Mischung aus orchestralen Pop-Covern u.a. von Billie Eilishs ”Happier Than Ever”,
BTS’ ”Dynamite” und Sias ”Cheap Thrills”, neu interpretiert vom Vitamin String Quartet, und einzigartigen Originalkompositionen ist der Soundtrack wie gewohnt eine stimmungsvolle Symbiose zwischen
klassischer und zeitgenössischer Musik.
Weitere Highlights sind u.a. die Coverversionen zu Nick Jonas’ ”Jealous” von Shimmer und Taylor Swift,
und Lana Del Reys ”Snow On The Beach”, gecovert vom Atwood Quartet, bis hin zum #1 Global Viral
Spotify Hit ”Give Me Everything” von Pitbull, gecovert von Archer March.
Der Soundtrack ist ab dem 27.09.2024 als goldfarbene 2LP erhältlich.
VERVE ACOUSTIC SOUNDS SERIE: Stereo, komplett analog von Ryan K. Smith bei Sterling Sound von
den Originalbändern gemastert, QPR-Pressung (180 g), stabiles Tip-On-Gatefold (Stoughton Printing),
wattierte Innenhüllen.
Nach ”The Look Of Love” und “When I Look In Your Eyes” jetzt ein dritter Diana-Krall-Klassiker als
aufwändiges, audiophiles Doppel-Vinyl. Mit dem auch in ihrer Diskographie dritten Album “All For You”
zollte die kanadische Pianistin und Sängerin mit ihrem eigenen Trio dem ihres großen Vorbilds Nat King
Cole Tribut. Die Platte, mit der ihr endgültig der internationale Durchbruch gelang, hielt sich sage und
schreibe 70 Wochen lang in den Jazz-Charts von Billboard und garantierte der damals 31-Jährigen auch
ihre erste Grammy-Nominierung.
With THEE CHURCH OV ACID HOUSE's third EP, the miracle is now complete, the trinity has come full circle, the triptych is complete, the church has fully handed over the Holy Spirit to its disciples. For this celebration, apostles such as Glow, Tyson and Elektra, as well as the church leaders of THEE CHURCH OV ACID HOUSE themselves, come together again to celebrate a Dionysian Bachanal.
It starts with Glow's ‘Acid House Planet’, an epic-ambient call to the gods at the foot of the Acid House Olympus.
And the next track on the EP, ‘Coming Home’, a no less epic house tune that calls the children of faith home to the church with the vocoder voice of the gods, shows that they listen to their disciples.
‘Mitzubishi’ by Tyson celebrates the holy sacrament of acid painting in chords that melt on the tongue like a lollipop over a ritual beat.
This is followed by Elektra, which has already provided highlights on the previous EPs. And this time too, her hypnotic acid anthem worms its way deep into the ear canals and brains of the trance-listening worshippers.
Shortly before the end, the church leaders return to deliver an abstract breakbeat hymn with ‘Waves Ov Power’, which, surrounded by numerous sample memories of house history, sings of the pure power of the acid ecstasy techno religion.
Finally, THEE CHURCH OV ACID HOUSE disciples are dismissed from the service with a powerful hymn of distorted bass drums, namely Random Noise Generator's ‘SM 58’ in the T.C.O.A.H. Schranz remix - a track that will give the inspired followers of the CHURCH OV ACID HOUSE enough strength to spread the happy acid message throughout the land.
Amen.
Formed in leafy Surrey in the late 1980s, Threshold rose to prominence in the decade that followed, quickly establishing themselves as Britain's leading pioneers of progressive metal. Since debuting "Wounded Land" in 1993, the proven core creative duo of guitarist Karl Groom and keyboard maestro Richard West have developed a unique form of fierce progressive music that features precise melodies, thought-provoking lyrics and complex yet thunderous arrangements united. Threshold have tirelessly evolved over three decades of creative passion and may have reached a new peak in their performance with 2017's conceptual and musical feast, Legends Of The Shires. With the return of vocalist Glynn Morgan to the band, the Brits' permanent line-up of Groom, West, drummer Johanne James and bassist Steve Anderson have reached new heights and received critical acclaim in the process. The band's latest (and twelfth) studio album, Dividing Lines, was darker, heavier and even more adventurous than its predecessor, producing some of the most creative and melodically powerful material they have ever recorded. With these reissues of the remixed and remastered albums “Clone” and “Extinct Intinct” come the next two new vinyl formats and CDs with bonus tracks.
- A1: Apex Predator - Easy Meat
- A2: Smash A Single Digit
- A3: Metaphorically Screw You
- A4: How The Years Condemn
- A5: Stubborn Stains
- A6: Timeless Flogging
- A7: Dear Slum Landlord
- A8: Cesspits
- B1: Bloodless Coup
- B2: Beyond The Pale
- B3: Stunt Your Growth
- B4: Hierarchies
- B5: One-Eyed
- B6: Adversarial / Copulating Snakes
- B7: Critical Gluttonous Mass
Napalm Death's "Apex Predator – Easy Meat," released in 2015, is a visceral exploration of
societal and economic injustices, delivered with the band's trademark intensity. This album
presents an overwhelming spread of wildly diverse musical abrasion from the grind chiefs.
A contemporary noise classic, "Apex Predator" showcases the band's ability to innovate
within the extreme music genre.
- A1: Apex Predator - Easy Meat
- A2: Smash A Single Digit
- A3: Metaphorically Screw You
- A4: How The Years Condemn
- A5: Stubborn Stains
- A6: Timeless Flogging
- A7: Dear Slum Landlord
- A8: Cesspits
- B1: Bloodless Coup
- B2: Beyond The Pale
- B3: Stunt Your Growth
- B4: Hierarchies
- B5: One-Eyed
- B6: Adversarial / Copulating Snakes
- B7: Critical Gluttonous Mass
Napalm Death's "Apex Predator – Easy Meat," released in 2015, is a visceral exploration of
societal and economic injustices, delivered with the band's trademark intensity. This album
presents an overwhelming spread of wildly diverse musical abrasion from the grind chiefs.
A contemporary noise classic, "Apex Predator" showcases the band's ability to innovate
within the extreme music genre.
- A1: Apex Predator - Easy Meat
- A2: Smash A Single Digit
- A3: Metaphorically Screw You
- A4: How The Years Condemn
- A5: Stubborn Stains
- A6: Timeless Flogging
- A7: Dear Slum Landlord
- A8: Cesspits
- B1: Bloodless Coup
- B2: Beyond The Pale
- B3: Stunt Your Growth
- B4: Hierarchies
- B5: One-Eyed
- B6: Adversarial / Copulating Snakes
- B7: Critical Gluttonous Mass
Napalm Death's "Apex Predator – Easy Meat," released in 2015, is a visceral exploration of
societal and economic injustices, delivered with the band's trademark intensity. This album
presents an overwhelming spread of wildly diverse musical abrasion from the grind chiefs.
A contemporary noise classic, "Apex Predator" showcases the band's ability to innovate
within the extreme music genre.
- A1: Lowlife
- A2: Face Down In The Dirt
- A3: Devastation
- A4: Messiah
- A5: Victims Of A Bomb Raid
- A6: Night Of Pain
- A7: War's No Fairytale
- A8: Conform
- A9: Master
- B1: Fire Death Fate
- B2: Riot Of Violence
- B3: Game Of The Arseholes
- B4: Clangor Of War
- B5: Dope Fiend
- B6: I'm Tired
- B7: Troops Of Doom
- B8: Bedtime Story
- B9: Blind Justice
- B10: Hate, Fear And Power
Gold Vinyl[39,45 €]
Napalm Death's "Leaders Not Followers: Part 2" is a ferocious tribute to the band's roots
and influences, released in 2004. This album is a follow-up to their 1999 EP "Leaders Not
Followers" and features Napalm Death scouring the underground with this all-out max
distortion covers treatment.
It comprises 19 tracks that pay homage to punk, hardcore, and metal acts that shaped their
sound and the extreme music landscape.
- A1: Lowlife
- A2: Face Down In The Dirt
- A3: Devastation
- A4: Messiah
- A5: Victims Of A Bomb Raid
- A6: Night Of Pain
- A7: War's No Fairytale
- A8: Conform
- A9: Master
- B1: Fire Death Fate
- B2: Riot Of Violence
- B3: Game Of The Arseholes
- B4: Clangor Of War
- B5: Dope Fiend
- B6: I'm Tired
- B7: Troops Of Doom
- B8: Bedtime Story
- B9: Blind Justice
- B10: Hate, Fear And Power
Black Vinyl[35,25 €]
Napalm Death's "Leaders Not Followers: Part 2" is a ferocious tribute to the band's roots and influences, released in 2004. This album is a follow-up to their 1999 EP "Leaders Not Followers" and features Napalm Death scouring the underground with this all-out max
distortion covers treatment. It comprises 19 tracks that pay homage to punk, hardcore, and metal acts that shaped their sound and the extreme music landscape.
Ein brandneues Album von Benny Anderssons Orkester, unter Mitwirkung von Helene Sjöholm und Tommy Körberg. Alle Lieder wurden von Benny Andersson (Musik) und Björn Ulvaeus (Texte) geschrieben. Benny Andersson ist natürlich als Gründungsmitglied von ABBA bekannt. Er hat bereits 10 Alben mit BAO veröffentlicht, sowie ein von der Kritik hochgelobtes Album mit Klaviermusik (bei der Deutschen Grammophon GmbH).
Wann genau die Langhalslaute Bouzouki nach Griechenland kam, ist unklar. Ihre Wurzeln gehen bis ins vierte Jahrhundert vor Christus zurück. Die heutige Form des Instruments, benannt nach "Βυζί", dem griechischen Wort für die weibliche Brust, ist relativ jung und seit etwa 1920 in Athen und auf dem Peloponnes verbreitet. Ursprünglich in Bars und auf privaten Festen gespielt fand es durch das Revival des „Rebetiko“, dem „griechischen Blues“ ab den 1960er Jahren weitere Verbreitung. „Ursprünglich wurde auf der Bouzouki viel improvisiert“, meint Georgios Propkopiou, „viel mehr als später. Denn ab den Fünfzigerjahren wurde ihr Spiel professionell unterrichtet. Da wurde vieles festgelegter“. Seitdem ist der metallische Klang des Instruments fast zum Synonym für die griechische Folklore als Begleitung von Liedern und Tänzen geworden... vor allem bei dem Komponisten Mikis Theodorakis, der mehr als nur ein paar Ohrwürmer hervorgebracht hat.
Die Jazzkarriere der Bouzouki hingegen stand bislang noch aus. Es brauchte einen Umweg über Stockholm, damit etwas in Bewegung kam. „Die Kombination Bouzouki und Jazz liegt erst einmal nicht so nahe“, meint der Pianist Joel Lyssarides. „Für mich persönlich hängt sie mit meinem Großvater zusammen, einem griechischen Zyprioten. Er kam in den 1940ern nach Schweden. Griechische Musik mochte ich immer, ich war aber damit nicht wirklich vertraut. Jedenfalls fand ich die Bouzouki faszinierend. Während der Pandemie habe ich mir ein Instrument gekauft, um es ein wenig zu lernen. Beim Stöbern im Internet entdeckte ich dann Georgios durch ein TV-Konzert, ein Tribute an Theodorakis. Ich war total begeistert und habe in Stockholm herumgefragt, ob ihn jemand kennt. Tatsächlich spielte er zufällig ein paar Tage später in der Nähe in einer Hotelbar ein Konzert“.
Das war im Herbst 2022. Joel Lyssarides hörte Georgios Prokopiou zu, sprach ihn an und sie verabredeten sich zu einer Session. Sie jammten und improvisierten, fanden musikalisch schnell zusammen und im Sommer 2023 spielten sie ihr erstes gemeinsames Konzert. „Es ist sehr unüblich, dass jemand mit der Bouzouki über Changes improvisiert,“ erzählt Joel Lyssarides weiter. „Sie ist ja ein traditionelles Instrument mit klar definierter Rolle, meistens Begleitung mit gedoppelten Terzen und Sexten. Georgios aber macht viel mehr. Ich hatte zunächst keine Ahnung, wie unglaublich virtuos und stilistisch variabel er ist. Seine Vielseitigkeit öffnet viele Türen. Wir hatten von Anfang an sehr viel Spaß an den neuen Möglichkeiten. Und ich hatte vorher noch niemanden gehört, der so spielt. Dafür musste ich unbedingt Musik schreiben“.
Lyssarides erzählte ACT-Chef und Produzent Andreas Brandis von der Idee für das Duo und auch dieser war sofort begeistert: „In der Lesart von ACT steht der Begriff Jazz vor allem für ein Vokabular mithilfe dessen Musiker:innen ihre eigene Geschichte vor ihrem persönlichen kulturellen Hintergrund erzählen. Es ist faszinierend, dass hier immer wieder Konstellationen entstehen, die es vorher nicht gegeben hat. Und die Musik, die Joel Lyssarides und Georgios Prokopiou gemeinsam kreieren ist einerseits absolut überraschend und neu, klingt jedoch gleichzeitig so organisch und natürlich, als hätte es diese Konstellation schon immer gegeben.“
Es sind aber nicht nur die Instrumente Klavier und Bouzouki, die sich getroffen haben, sondern auch die speziellen Charaktere und Geschichten der beiden Duopartner. Der Stockholmer Joel Lyssarides verbindet in seinem Spiel größte Virtuosität mit beeindruckender Leichtigkeit und einem starken Gespür für Stimmung und Dynamik. Er arbeitet mit so unterschiedlichen Künstler:innen wie Anne Sofie von Otter, Benny Anderson, Nils Landgren, Viktoria Tolstoy und ist Teil des Esbjörn Svensson Tributes „e.s.t. 30“. Das ACT-Debüt „Stay Now“ von Lyssarides‘ eigenem Trio wurde seit seinem Erscheinen 2022 allein auf Spotify eindrucksvolle 25 Millionen Mal gehört. Der Athener und Wahl-Stockholmer Georgios Prokopiou spielte zum ersten Mal mit sechseinhalb Jahren Bouzouki, gab mit acht seinen Konzerteinstand und hatte als Zehnjähriger bereits feste Musikengagements in Bars und Bordellen. Seitdem arbeitet er im klassischen Kontext ebenso wie in der Folklore und dem Experimentellen, spielt neben der Bouzouki außerdem Saz und andere Saiteninstrumente.
Die Voraussetzungen für das Album „Arcs & Rivers“ waren daher so vielfältig und offen, wie nur möglich. Nach einem Probekonzert in der Berliner ACT Art Collection, von dem das Live-Stück „Zafeirious Solo“ auf das Album übernommen wurde, trafen sich die beiden noch einmal am selben Ort, um mit Studio-Equipment auch andere Facetten aufnehmen zu können. „Wir wollten zum Beispiel leise Stellen dabeihaben, nah mikrofoniert. Außerdem den großartigen Klang des Flügels, der früher einmal Alfred Brendel gehört hat. Insgesamt aber war vieles sehr spontan. Das ganze Album wurde in einem Rutsch aufgenommen, innerhalb von vier Stunden, meistens mit den ersten Takes. Ich bin sonst oft Perfektionist und verbringe Tage mit der Nachbearbeitung von Musik im Studio. Diesmal hingegen sollte es so direkt und spontan wie möglich sein“. Und es funktionierte: „Arc & Rivers“ ist ein Dialogskizzenbuch mit normsetzender Wirkung. Egal ob neue Kompositionen oder Verarbeitungen traditioneller Rhythmen und Muster wie in „Kamilieriko Road“ – diese Musik hat eine schillernde, klangmagische Kraft. Und das Duo selbst strahlt eine Selbstverständlichkeit der Kulturverknüpfung aus, die die Enge der Stile hinter sich lässt. Und es macht klar: Es ist tatsächlich Zeit für etwas mehr Bouzouki im Jazz, in der Improvisation und auf den Bühnen der internationalen Musikwelt.
Embark on a dark and atmospheric journey with the collaborative release featuring Oleg Makovskiy, Osvit, Nechkin, and Yaklev. This vinyl showcases a blend of dark minimal and broken beats, taking listeners through mysterious landscapes and jungles. Oleg Makovskiy opens the door to this captivating journey, while Osvit and Nechkin guide us through the depths of the jungle. The experience concludes with Yaklevs powerful and energetic track, slamming the door shut on this exhilarating excursion. Get ready to immerse yourself in the haunting and mesmerizing sounds of this unique vinyl release.
Limited Neon Yellow Vinyl. Rahiem Supreme links up with WiFiGawd on new album YUNG $AKS 5TH - a record that moves freely through old school hip hop to esoteric new school rap. Rahiem paints vivid imagery with his lyricism, reminiscent of Slick Rick's storytelling where fact meets fiction, wit and charisma. Both artists hail from Washington D.C. and it was inevitable they'd cross paths after bumping into each at mutual studio sessions. WiFi played Raheim some of his beats, they connected instantly and the collaboration was born. The album is produced entirely by WiFiGawd, who also features on 'Run Shh Up', alongside a guest feature from Al Divino on 'Vintage Fendi'. Rahiem has previously collaborated with the likes of Fly Anakin, YUNGMORPHEUS, Ankhlejohn, Obijuan, Sadhugold, Ohbliv & Lean Low. WiFiGawd has previously worked with Soudiere, Tony Seltzer, Wiki and Trippjones.
Unreleased themes from Kornelije Kovac for commissioned documentary short 'Raport iz Sarajeva', directed by Miodrag Zdravkovic in 1982. This music themes precede the official songs, idents and audio logos for the XIV Winter Olympic Games Sarajevo 1984 opening ceremony made by Kornelije Kovac in his Belgrade based studio from 1982 to 1984. Sourced from the original master tapes with full color artwork by Eric Adrian Lee. Includes insert with photographs from Kornelije Kovac private collection and liner notes by Zeljko Luketic. XIV Winter Olympic Games in Sarajevo 1984 had immeasurable status in the history of Yugoslavia and is widely recognized by organizing committee to be the best in recent history of the Games. However, they were also the pop-culture melting pot of the times, with posters by Andy Warhol and famed local designers and the music by Kornelije Kovac, leading the selected best-of-the-best composers of the times. The recordings on this release share the same musical approach to melody and structure Kornelije Kovac (1942 - 2022) was using at the beginning and the mid of 1980s: while exploring the possibilities of synthesizer, fresh from his collaborations in London with famed composer Hans Zimmer, and almost a decade since he shared Eurovision Song Contest stage with ABBA in Brighton with his Korni Grupa, He also collaborated with Bernie Marsden (Whitesnake), Paul Jones (Manfred Mann) and Andy Pask (Landscape) among others. Kornelije Kovac always insisted on the freshness of the harmony layers combined with DJ friendly rhythm backing track. With the warm analogue feel that resonates in today's digital world this was chosen for a purpose to be an old-school 12'' maxi-single, as it was intended to be, cut loudly for the sakes of all lost and existing discotheques in Sarajevo and all over the world.
Das 10. Studio-Album der beliebten Band - bestehend aus Conor Oberst, Mike Mogis und Nate Walcott - enthält Gastauftritte von langjährigen Freund*innen wie Cat Power, Matt Berninger von The National und Alex Orange Drink von The So So Glos. "Five Dice, All Threes" wurde in Eigenregie produziert und in Mikes und Conors Studio ARC in Omaha, Nebraska, aufgenommen. Es ist ein Album von ungewöhnlicher Intensität und Zärtlichkeit, von gemeinschaftlichem Exorzismus und persönlicher Ausgrabungen. Das sind natürlich Qualitäten, die die Fans von Bright Eyes auch nach fast drei Jahrzehnten ihrer Karriere erwarten. Aber selbst mit ihrer reichen Geschichte im Rücken verströmen diese neuen Songs eine emotionale Spannung wie nichts, was sie zuvor versucht haben. Conor hat schon immer mit einer Stimme gesungen, die ein Gefühl von Leben und Tod vermittelt. Auf "Five Dice, All Threes" macht man sich manchmal Sorgen um ihn, manchmal scheint er der Einzige zu sein, der den Durchblick hat, um uns aus dem Schlamassel zu helfen. Wie bei Bright Eyes üblich, ist die Musik voller Subtexte, die zum tieferen Hinhören einladen - das Markenzeichen einer Band, die das Album immer als ihr eigenes, erhabenes Kunstwerk betrachtet hat. Mit den neuen Songs umarmt das Trio die schwer fassbare Qualität, die sie über Generationen und Genres hinweg so beständig und einflussreich gemacht hat, und bringt ihren hausgemachten Sound aus einem Schlafzimmer in Omaha zu einem begeisterten Publikum in aller Welt. In Conors Songwriting liegt das Versprechen, dass unsere einsamsten Gedanken und Gefühle großartige Formen annehmen können, wenn sie zwischen Freund*innen ausgetauscht, aus Lautsprechern geschmettert oder von Menschenmengen geschrien werden. "Five Dice, All Threes" ist so bekenntnisreich und ungeschützt, wie Conor es seit Jahren nicht mehr war. Mit diesen zeitlos konstruierten und doch unverschämt modernen Songs verdient er sich seinen Platz in der seltenen Klasse von Songwritern, die mit dem Alter furchtloser und grenzenloser geworden sind. Im Spiel der Dreier würde der titelgebende Zug einen perfekten Wurf bedeuten. In der Welt von Bright Eyes bedeutet Perfektion jedoch etwas anderes, denn hier sind es unsere Fehler, die uns Autorität verleihen, und die Suche nach Bedeutung ist nur möglich, wenn wir den dunklen, kurvenreichen Weg dorthin mitmachen. Auf "Five Dice, All Threes" umarmen Bright Eyes diese Überzeugungen mit Musik, die sich aufregend lebendig anfühlt, als wären wir alle mit ihnen im Raum, schreien mit und gewinnen die Kraft, gemeinsam vorwärts zu gehen. Das klingt nicht nur nach den klassischen Bright Eyes. Es klingt auch wie ihre Zukunft.
Episode three for Leeds-Barcelona collective MASS connects both cities at the heart of their project with two artists from each scene.
A1 features the talented Leeds-based producer Ollie Burgess aka Zuul/R.O.E as he adds another alias to his belt, AS Groove. He is joined by Barcelona-based Driahn, a seasoned artist in the heart of the city and one-half of the DJ Service project.
Monile brings her dreamy visions to the B-side, an artist who continues to blossom with her infectious and spirited taste. Resident Nikol concludes the EP with a timeless breakbeat cut to finish this Leeds-Barcelona connection.




















