Aus den Tiefen von Post Punk, Cold Wave und Dancefloor meldet sich Levin Goes Lightly mit neuem Album zurück: Numb ist der Titel des mittlerweile fünften Longplayerst. In den für ihn so charakteristischen schrägen Bildern erzählt Levin Goes Lightly von toxischen Beziehungen, dunklen Lebensabschnitten und der großen Liebe. Der melodische Gesang wechselt zwischen Deutsch und Englisch, das musikalische Grundgerüst sind treibende, elektronische Beats, kühle Synthesizer, und gleichzeitig warme Orgeltöne und wavige Gitarrenparts. Im Song "Headbanging" fragt er "Is it beautiful when it"s sad? / Ist es so schön, weil es so traurig ist?" - und liefert doch selbst den Beweis, dass bittersüße Traurigkeit schön und trotzdem sehr tanzbar sein kann. Die Songs handeln von tief im Meer lebenden Liebenden (oder Seeungeheuern?), die gemeinsam nur zum Licht streben oder die so lange in die Sonne blicken, bis sich ihnen ein gemeinsamer Fleck ins Auge einbrennt - "damit man sich an diesem Fleck für immer erkennt". Darüber, dass man einsehen muss, dass man selbst das Chaos ist, auch wenn man noch so sehr dagegen ankämpft und über Hände, die nur dann nicht taub sind, wenn sie den andern berühren. Engel, die doch nur schrecklich sind und sich auflösen im Rausch. Levin Goes Lightlys Musik ist sophisticated und treibend, seine Auftritte immer schweißtriefend und glamourös. Bei einigen Songs denkt man an die frühen New Order, Boy Harsher oder Grauzone und an die Wärme von Beach House. Das Songwriting ist wie bei den vorherigen Alben geprägt von musikalischer Vielseitigkeit und tiefgründigen, aber auch merkwürdigen Texten. Mit seinen melancholischen Melodien, oft begleitet von kraftvollen Beats, gelingt es ihm tiefe Emotionen einzuweben. Über fünf Alben hat er seinen Sound weiterentwickelt: Vom Lo-Fi zu Postpunk, von Englisch zu Deutsch und wieder zurück. "Numb" ergänzt seinen musikalischen Kosmos um Stücke, die sich nun wieder eher beim düsteren Dance- und Electronic-Sound eines John Maus ansiedeln. Die von ihm entworfenen Klangwelten sind dabei immer treibend und hypnotisch - eine Art Cold Wave, bei dem einem warm ums Herz wird.
Suche:e treib
- Perks Of Being Alive
- *)(
- Sleepless City
- Froid
- Backyard Daydream
- *
- Tennis Court
- Oo?!?
- Self Reflection
- Heiliger See
- Sea Of Clover
- +,+O
- Sleep Alone
- U8:
- Sunday
BLUE-GREEN MARBLED Vinyl[27,52 €]
Das beeindruckende Modern Past-Album von Maximilian Schindler, besser bekannt als Flawless Issues, erblickte bisher nur digital und in je kleinsten, persönlichen Auflagen auf Kassette sowie auf CD das Licht der Welt. Nun hat das Stuttgarter Label Treibender Teppich Records sich mit Max zusammengetan, um dieses famosedes Synth-Post-Pop/New Wave-Werk endlich auch auf Vinyl erhältlich zu machen. Begonnen hat Flawless Issue zusammen mit Edwin Rosen und einer Split-12" in 2020. Und für Fans von Edwin Rosen, Steintor Herrenchor, Levin Goes Lightly oder Betterrov ist Moder Past ein Muss. Die limitierte Erstauflage (300 weltweit) erscheint in einem transparenten Gelb, jede Platte kommt mit einem exklusiven Polaroid, das Max in den Straßen Berlins aufgenommen und signiert hat. Der künstler selbst sagt: "I recorded this album 2022 in june in berlin neukölln at okerstrasse 5. the album represents one week in berlin. what else can i say ? listen to it in one piece. because that's what i designed it for."
Laura Jane Grace & the Mississippi Medicals - das brandneue Rock-Quartett unter der Leitung von Grace und mit Matt Patton von den Drive-By
Truckers (Bass), Mikey Erg von The Ergs (Schlagzeug) und Paris Campbell Grace (Gesang, Perkussion) - freuen sich, die Veröffentlichung der Debüt-EP
Give An Inch ankündigen zu können.
Aufgenommen von Patton bei Dial Back Sound in Water Valley, MS, läutet Give An Inch ein neues und aufregendes Kapitel für die Emmy-nominierte
Künstlerin, Autorin und Aktivistin ein, indem sie auf die verschiedenen Talente dieser erfahrenen Musiker zurückgreift. Angeführt von den Singles „All
Fucked Out“, einem Stück, das der Rolling Stone als „eine staubige Plane aus treibendem Country-Punk“ bezeichnete, und dem ausgelassenen „Karma
Too Close“.
Soifass veröffentlichen zum 25jährigen Jubiläum ihr neues Album und nie klangen die Berliner besser aufgestellt zwischen wohldosierter Härte und prägnanten Refrains. Ein absolutes Brett! 1999 in Ost Berlin als Oi-Punk Band gegründet, fand man schnell seinen eigenen unverkennbaren Stil irgendwo zwischen Punk, HC, Oi! und hin und wieder sogar mit Ska Einflüssen (auf Speed). Schnelle und treibende Beats treffen auf ballernde Gitarren, lebendige Melodien und Straßenköter Gesang ohne textlich aber genretypische Klischees zu bedienen. Man teilt aus, man steckt ein, verzichtet auf den gehobenen Zeigefinger genauso wie auf kommerzielle Ambitionen. Während viele Bands ihren Sound an den "Deutschrock"-Trend der letzten Jahre anpassten ist die Band um Shouter Viktor in ihrem Revier geblieben. Und es gibt viel in den 12 neuen Songs zu erzählen und in Soifass-typischer Manier die Dinge beim Namen zu nennen: "Hipster-Stomp" ist die quasi Fortsetzung ihres Anti-Gentifizierungshits "Großstatdtwahnsinn", die Berlin und andere Großstädte für ihre neue Spielwiese infiltrieren. In "Berliner Walzer" gibt's ein schonungsloses Tänzchen über die immer größere werdende Kluft in der Ellbogengesellschaft. Soifass packten die unter den Fingenagel brennenden Themen lyrisch schon immer anders und subtiler an. Statt Parolen und plakativ aus dem Setzkasten, entfalten Songs wie "Verschwörer" eine ganz andere Wirkung, wenn im intimsten Umkreis der eigene Partner die ganze Schwurbelscheisse glaubt, oder in "Exzessiv" mit beißendem Zynismus einem den Spiegel von der angeblich heilen Welt vorhält. Und wenn man schon 25 Jahre lang dieses Berliner Aushängeschild zu einer der besten deutschsprachigen Streetpunkbands gemacht hat, darf man mit "Anglizismen" auch selber zurückblicken. Soifass tun auch dies ohne die übliche Selbstbeweihräucherung. Diese Band ist eine Klasse für sich...Authentisch, Dreckig-Soifass!
Soifass veröffentlichen zum 25jährigen Jubiläum ihr neues Album und nie klangen die Berliner besser aufgestellt zwischen wohldosierter Härte und prägnanten Refrains. Ein absolutes Brett! 1999 in Ost Berlin als Oi-Punk Band gegründet, fand man schnell seinen eigenen unverkennbaren Stil irgendwo zwischen Punk, HC, Oi! und hin und wieder sogar mit Ska Einflüssen (auf Speed). Schnelle und treibende Beats treffen auf ballernde Gitarren, lebendige Melodien und Straßenköter Gesang ohne textlich aber genretypische Klischees zu bedienen. Man teilt aus, man steckt ein, verzichtet auf den gehobenen Zeigefinger genauso wie auf kommerzielle Ambitionen. Während viele Bands ihren Sound an den "Deutschrock"-Trend der letzten Jahre anpassten ist die Band um Shouter Viktor in ihrem Revier geblieben. Und es gibt viel in den 12 neuen Songs zu erzählen und in Soifass-typischer Manier die Dinge beim Namen zu nennen: "Hipster-Stomp" ist die quasi Fortsetzung ihres Anti-Gentifizierungshits "Großstatdtwahnsinn", die Berlin und andere Großstädte für ihre neue Spielwiese infiltrieren. In "Berliner Walzer" gibt's ein schonungsloses Tänzchen über die immer größere werdende Kluft in der Ellbogengesellschaft. Soifass packten die unter den Fingenagel brennenden Themen lyrisch schon immer anders und subtiler an. Statt Parolen und plakativ aus dem Setzkasten, entfalten Songs wie "Verschwörer" eine ganz andere Wirkung, wenn im intimsten Umkreis der eigene Partner die ganze Schwurbelscheisse glaubt, oder in "Exzessiv" mit beißendem Zynismus einem den Spiegel von der angeblich heilen Welt vorhält. Und wenn man schon 25 Jahre lang dieses Berliner Aushängeschild zu einer der besten deutschsprachigen Streetpunkbands gemacht hat, darf man mit "Anglizismen" auch selber zurückblicken. Soifass tun auch dies ohne die übliche Selbstbeweihräucherung. Diese Band ist eine Klasse für sich...Authentisch, Dreckig-Soifass!
Fangen wir ganz von vorne an. Der Bandname: Er taucht auf im Werk der Beatles, von Cockney Rebel, Townes Van Zandt, Monty Python. Womit er auch einen ersten Hinweis auf die Musik liefert. Die Band: Vier Freunde, davon drei Musiker, 13 Alben im CV. Die Idee: Old school is the new modern. Pfeif auf Innovation. Pfeif auf Kunst. Konzentrier dich auf das, was du selbst am liebsten hörst. "Echte" Songs, mit Strophe, Refrain, zuweilen Mittelteil und wenn's passt auch mal Tonartwechsel. Melodiös, ohne seicht zu werden. Mitreißend, ohne aus der Kurve getragen zu werden. Deep, ohne kitschig zu werden. Oder, gottbewahre, esoterisch. Das Album: Alles wie immer, nur anders. Gitarren, Bass, Schlagzeug, plus hörbar mehr Keyboards/Synthesizers/Soundscapes. 12 Songs, die sich praktisch allen Facetten dieses Lebens widmen. Liebe, Körper, Kätzchen, Clubs, Theater, Astronomie, Wohnkonzepte, Mode, Müdigkeit, Müllentsorgung. Und, nicht zu vergessen, the way to the bathroom. Aufgenommen in Stuttgart, Hamburg, Karlsruhe, Paks/Ungarn und Uppsala/Schweden. Between Planets eben. And there you are.
Drei Jahre nach dem fesselnden Long Player Debüt ,Highly Refined Pirates" stellte die hochgradig stylische Seattler Indie Pop Band MINUS THE BEAR ihren mit beachtlichen Störimpulsen durchsetzten Prog Pop auf ihrem zweiten selbstmörderischem Album ,Menos El Oso" zur Schau. Die Jungs legten hierfür selbst ihre Hände an die Regler und übernahmen die Aufnahmen und Produktion gleich mit. Pendelnd zwischen verschiedensten Stilen, welche von '70s Prog Rockern (YES, RUSH) '80s Prototypen Punks (FUGAZI) bis hin zu '90s Art Rock Mind Fucks wie JAWBOX und JOAN OF ARC reichen, berufen sich MINUS THE BEAR auf eine moderne Liebesaffäre zwischen treibenden Tanz Rhythmen und höchst abgefahrenem Collegerock. Abgemischt wurde das Ganze vom Bandmitglied und angesehenen Studio Freak Matt Bayles (u.a.THE BLOOD BROTHERS, MASTODON, ISIS, PRETTY GIRLS MAKE GRAVES). Auf dem Album finden sich so illustre Gäste wie Judah Nagler & Josh Staples (THE VELVET TEEN), Michael Richardson (THE NEW TRUST) und HEATHER DUBY.
Die Band, die ihre ursprünglichen Wurzeln im Thrash-Metal und Screamo immer noch stolz auf ihren Ärmeln trägt, hat ihren Sound stetig weiterentwickelt und euphorische Elemente aus Post-Rock und Shoegaze mit spektakulärem Effekt eingebaut. "Eunoia", ein Wort, das das gegenseitige Wohlwollen zwischen einem Redner und seinem Publikum beschreibt, nimmt diese Dichotomie von Ruhe und Chaos auf und destilliert sie noch weiter, indem es die Band wirklich in ihrem Element zeigt, sowohl auf der Bühne als auch im Studio. Das Album besteht nur aus Songs, die die Band auf der Bühne spielen kann und will. Es wurde um die Idee herum geschrieben, nach Hoffnung und Inspiration im täglichen Leben zu suchen, während man sich machtlos gegen das Gewicht der Welt fühlt. Die Leadsingle ,Beyond the Raindrops" war einer der ersten Songs, die für das Projekt geschrieben wurden, wurde aber erst in letzter Minute aufgenommen. Der epische Halftime-Groove und die schwebenden, klangvollen Gitarren sind ebenso melancholisch wie großartig, und Tetsus zu Herzen gehender Text wurde im Moment geschrieben, als ehrliche Antwort auf die eindringliche Melodie des Songs. In anderen Stücken wie Whiteout" werden die frenetischen Ursprünge von Envy mit einem pochenden Schlagzeugsolo, das eine stakkatoartige Post-Hardcore-Gitarrenarbeit einleitet, und einem Gesang, der wild zwischen gutturalem Gebrüll und einem Ansturm von gesprochenen Worten schwankt, kanalisiert. Der Eröffnungstrack 'Imagination and Creation' wird von ENVY als ,ein Schritt vorwärts in die Zukunft, der die Vergangenheit als Nahrung nutzt" beschrieben. Blastbeat-Drums und kreischende Gitarren treiben eine trotzige und ansteckend hoffnungsvolle Gesangsmelodie ins Ungewisse, während eine Band mit einer so geschichtsträchtigen Vergangenheit lernt, das Jetzt zu schätzen, um sich für das zu wappnen, was als nächstes passiert. "Eunoia", ENVYs achtes Album, ist wahrhaftig ein Meilenstein; die perfekte Balance zwischen Aggression und Begeisterung, in der das wiederbelebte Lineup der Band ein latentes Gefühl der Machtlosigkeit angesichts einer zerbrochenen und zunehmend gespaltenen Welt erforscht.
Die Band, die ihre ursprünglichen Wurzeln im Thrash-Metal und Screamo immer noch stolz auf ihren Ärmeln trägt, hat ihren Sound stetig weiterentwickelt und euphorische Elemente aus Post-Rock und Shoegaze mit spektakulärem Effekt eingebaut. "Eunoia", ein Wort, das das gegenseitige Wohlwollen zwischen einem Redner und seinem Publikum beschreibt, nimmt diese Dichotomie von Ruhe und Chaos auf und destilliert sie noch weiter, indem es die Band wirklich in ihrem Element zeigt, sowohl auf der Bühne als auch im Studio. Das Album besteht nur aus Songs, die die Band auf der Bühne spielen kann und will. Es wurde um die Idee herum geschrieben, nach Hoffnung und Inspiration im täglichen Leben zu suchen, während man sich machtlos gegen das Gewicht der Welt fühlt. Die Leadsingle ,Beyond the Raindrops" war einer der ersten Songs, die für das Projekt geschrieben wurden, wurde aber erst in letzter Minute aufgenommen. Der epische Halftime-Groove und die schwebenden, klangvollen Gitarren sind ebenso melancholisch wie großartig, und Tetsus zu Herzen gehender Text wurde im Moment geschrieben, als ehrliche Antwort auf die eindringliche Melodie des Songs. In anderen Stücken wie Whiteout" werden die frenetischen Ursprünge von Envy mit einem pochenden Schlagzeugsolo, das eine stakkatoartige Post-Hardcore-Gitarrenarbeit einleitet, und einem Gesang, der wild zwischen gutturalem Gebrüll und einem Ansturm von gesprochenen Worten schwankt, kanalisiert. Der Eröffnungstrack 'Imagination and Creation' wird von ENVY als ,ein Schritt vorwärts in die Zukunft, der die Vergangenheit als Nahrung nutzt" beschrieben. Blastbeat-Drums und kreischende Gitarren treiben eine trotzige und ansteckend hoffnungsvolle Gesangsmelodie ins Ungewisse, während eine Band mit einer so geschichtsträchtigen Vergangenheit lernt, das Jetzt zu schätzen, um sich für das zu wappnen, was als nächstes passiert. "Eunoia", ENVYs achtes Album, ist wahrhaftig ein Meilenstein; die perfekte Balance zwischen Aggression und Begeisterung, in der das wiederbelebte Lineup der Band ein latentes Gefühl der Machtlosigkeit angesichts einer zerbrochenen und zunehmend gespaltenen Welt erforscht.
Einmal im Jahr muss uns GOAT den Weg weisen - das selbstbetitelte neue Album im Oktober 2024! Der Ouroborus - also das Symbol der Schlange oder des Drachens, der seinen eigenen Schwanz frisst - erscheint den einen als Ausdruck der Brutalität der Natur. Für andere, die gnostisch veranlagt sind, symbolisiert er die Dualität des Göttlichen und des Irdischen im Menschen. Am häufigsten wird er jedoch einfach als Symbol für die endlosen Zyklen von Tod und Wiedergeburt verstanden, die das Leben auf diesem Planeten kennzeichnen. In der Welt von Goat, dem geheimnisvollen und immer wieder neu belebenden Kollektiv, das mit seinem neuesten Album ein weiteres Abenteuer jenseits dieser Ebene der Realität erlebt, ist dieses Bild von großer Bedeutung: Die Band, die bereits Alben mit den Titeln Requiem und Oh Death veröffentlicht hat, beweist mit ihrem gleichnamigen Album erneut, dass Transzendenz und Metamorphose ihre Leitmotive sind. Mit Goat beschwört die stets unberechenbare Band rhythmisch getriebene Rituale in einem unverwechselbaren, erhebenden und schillernden Stil herauf, der die Tanzfläche ebenso wie den Geist zu beflügeln vermag. "One More Death" und "Goatbrain` sind spektakuläre Vorboten, die einen hedonistischen Geist verkörpern, der von prägnantem Funk angetrieben wird und von einer gnadenlosen Fuzz/Wah-getränkten Gitarre besessen ist. An anderer Stelle ist die Liebe der Band zum Hip-Hop der Treibstoff für den epischen Albumabschluss ,Ourobourus", der ansteckenden Gesang mit atemloser Breakbeat-Action im Stil von Lalo Schifrin verbindet. Und das bedeutet auch, dass wir am Ende, wie das älteste allegorische Symbol der Alchemie, wieder dort sind, wo wir angefangen haben. Wie Brad Dourifs Figur Hazel Moates in dem Film Wiseblood von 1979 sagt: ,Wo du herkamst, ist nicht mehr da. wo du dachtest, dass du hingehst, war niemals. Und wo du bist, ist es nicht gut, es sei denn, du kannst davon wegkommen". In Goats ewigem Jetzt der Erneuerung und Offenbarung gab es nie ein wirksameres Mittel zur Flucht. Limitiertes, schwarzes Vinyl!
Kreaturen der Nacht sehnen sich in die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts zurück. Post-Punk und New Wave stiegen zu glorreichen Höhen auf und diese epische Erforschung dunkler Klangwelten auf der Basis von harten Gitarren und treibender Elektronik fand auf allen alternativen Tanzflächen statt. Klangvolle Namen wie SISTERS OF MERCY, FIELDS OF THE NEPHILIM, DEPECHE MODE, JOY DIVISION, THE HUMAN LEAGUE, ULTRAVOX und viele andere funkeln noch immer in einem magischen Glanz. Zum Glück sind all die subtile Erotik, elektrisierende Spannung und die düstere musikalische Leidenschaft nicht für alle Zeiten verloren gegangen: Die Rettung naht mit SOROR DOLOROSA auf schwarzen Schwingen. Das vierte Album der Franzosen mit dem vielsagenden Titel "Mond" hat musikalische Reißzähne, die schon beim ersten Durchgang köstliches Klangblut sprudeln lassen. Der klassisch-dunkle Post-Punk findet sich ebenso wieder wie Wave-Elemente und ein überwältigender Drang, die Füße in ekstatischen Tänzen unter dem namensgebenden Mond bewegen zu müssen. Doch SOROR DOLOROSA gehen dabei keineswegs mit abgestandenem Nostalgie-Schlangenöl hausieren. Die nach Paris umgezogenen Veteranen haben das klassische Feeling mit dem massiven Sound des neuen Jahrtausends für einen neuen Höhenflug aufgerüstet. Die Idee, den Mix und das Mastering von "Mond" James Kent anzuvertrauen, erweist sich als hervorragender Schachzug. Der PERTURBATOR-Vordenker hat die üppige Produktion dieses epischen Albums mit einer vibrierenden Power und wohltuenden ätherischen Kühle aufpoliert. Textlich bleiben SOROR DOLOROSA dem seit ihrer Gründung im Jahr 2001 in der südfranzösischen Stadt Toulouse eingeschlagenen Weg treu. Die erstmals mit der "Severance" (2009) Debüt-EP manifestierten dunkel-romantischen und kathartischen Gefühlslandschaften lassen noch immer das Herz der Band schlagen. Die Inspiration für "Mond" stammt unter anderen aus den Federn von Dichtern und Schriftstellern wie William Blake und Edgar Alan Poe.
Abramelin, die Pioniere des australischen Death Metal, haben soeben ihr viertes Studioalbum mit dem Titel „Sins of the Father“ fertiggestellt. Nach
dem sehr gut aufgenommenen Album „Never Enough Snuff“ aus dem Jahr 2020 ist „Sins of the Father“ ein brutaler Death Metal-Angriff auf die Sinne,
der textlich die Grenzen des Horrors und der Verderbtheit weiter ausreizt. 1988 von Sänger Simon Dower und dem damaligen Gitarristen David
Abbott als Acheron gegründet, änderte die Band ihren Namen Anfang der 90er Jahre aufgrund eines Zusammenstoßes mit einem internationalen Act
gleichen Namens. Tim Aldrige stieß 1989 zur Band und wurde schnell zum Hauptautor der Musik, während Dower für die grotesken Texte zuständig
war. Abramelin war in den 90er Jahren eine starke, treibende Kraft und spielte neben einer Reihe bekannter australischer Bands aus verschiedenen
Genres sowie internationalen Metal-Giganten wie Morbid Angel, Cradle of Filth, Cannibal Corpse, Carcass & Paradise Lost, um nur einige zu nennen.
Absolute Überforderung, die einfach nur nervt. Am liebsten alles hinschmeißen und verkriechen. Doch SURALIN haben es geschafft, dem allgemeinen Fatigue-Syndrom zu entkommen. Sie haben mit "Nothing is the News" ein Album geschaffen, dass tief berührt, fesselt und gleichzeitig befreit. Der fünfte Longplayer des Chemnitzer Quartetts baut zunächst auf dem Sound seiner Vorgänger auf: ein feingesponnenes Netz aus diversen Indie- und Post-Whatever-Einflüssen, das trotz aller Komplexität ganz einfach und organisch wirkt. Die "Reduktion auf das Wesentliche", wie Bassist Matthias sagt, ist diesmal noch konsequenter ausgefallen. Live im Studio eingespielt und ohne instrumentale Overdubs oder zusätzliche Effekte beim Mix. "Das ist der pure Klang der Instrumente, unserer Pedals und des Aufnahmeraums." Im Ergebnis klingen SURALIN noch dringlicher als sonst, mit bewegender Tiefe. Auf dem treibenden Teppich von Schlagzeug und Bass können die beiden Gitarren ihr Mit- und Gegenspiel zwischen Melodie und Dissonanz entfalten. Die neun Songs beinhalten dabei erstaunlich viele arabeske Figuren sowie motorische Wiederholungen, die erhebliche Sogwirkung entfalten. Darin eingebettet ist der oft fragile Gesang von Alex, der den Zustand seiner Umwelt kommentiert. Laut Sänger Alex vereint der Albumtitel "Nothing is the News" die Gedanken, dass sich die Welt zwar ständig verändert, die Technologie weiterentwickelt und der Mensch sich drastisch vermehrt. Aber der Mensch als solches gleich bleibt. Macht, Unterwerfung, Ausgrenzung, Neid, Missgunst und Egoismus sind die vorherrschenden Themen." Trotz dieser Schwere wird in den Texten immer wieder deutlich, dass durch das eigene Verhalten Veränderungen möglich sind und der Wille zum Besseren überwiegt. Positive Verzweiflung. Außerdem sei der Titel auch eine Anspielung auf SURALIN selbst, die konsequent an der Leidenschaft zum Musik machen festhalten, so Alex.
Die niederländische Singer-Songwriterin und ehemalige DELAIN-Stimme CHARLOTTE WESSELS enthüllt 2024 ihr erstes Studioalbum! The Obsession
erscheint am 20. September über Napalm Records und folgt auf die beiden Compilation-Alben Tales From Six Feet Under und Tales From Six Feet
Under Vol II, die Wessels als Solokünstlerin veröffentlichte. Beide enthalten Songs, die zunächst exklusiv ihrer loyalen Patreon-Community
vorbehalten waren, bevor die Sammlungen 2021 und 2022 auch für die breite Öffentlichkeit physisch und digital zugänglich wurden. Damals hat
Charlotte alle Instrumente eigens eingespielt oder programmiert und in Eigenregie in ihrem Six Feet Under Studio produziert. Neben Patreon hat sich
die charismatische Künstlerin mit über fünfzigtausend monatlichen Hörer*innen auf Spotify und allein mehr als einhunderttausend Follower*innen
über Instagram eine treue, stetig steigende Fangemeinde aufgebaut – jetzt treibt sie ihre Solokarriere mit The Obsession voran!
Wer sich in den letzten Jahren mit deutschsprachiger Metal- & Rockmusik beschäftigt hat, der kam an HERBST nicht vorbei. Nachdem die 4 Berliner mit ihrer ersten EP und dem Debütalbum „Ein letzter Abend“ ein ersten Achtungserfolg landen konnten, ging es auch direkt in den Tourbus mit ENGST quer durch die Republik.
Mit „Spiegel“ (VÖ: 20.09.24) folgt nun der neue, mitreißende Longplayer der Band. Treibend, mit krachenden Gitarren und Mörder-Hooklines, entfesseln die 10 neuen Tracks auf "Spiegel" eine unbändige Energie, die dich von der ersten Sekunde an packt und nicht mehr loslässt. Das Feature mit Ex-Annisokay Shouter Dave Grunewald und Alles Mit Stil zeigt eine der vielen Facetten des neuen Albums! So geht moderner, deutschsprachiger Metal im Jahr 2024!
Die Rockmusiker von Seether werden in diesem Herbst ihr neuntes Studioalbum The Surface Seems So Far
veröffentlichen und damit ihr Vermächtnis als Verfechter roher Emotionen in einer Landschaft fortsetzen,
die von flüchtigen Trends und künstlichen Klängen beherrscht wird. Die erste Singleauskopplung aus dem
11-Track-Album, das am 20. September über Fantasy Records erscheint, ist der fulminante Album-Opener
”Judas Mind”, zu dem es ein grossartiges Video gibt.
Mit The Surface Seems So Far kehren Seether, die für ihre Hymnen wie ”Broken”, ”Fake It” und ”Words as
Weapons ” bekannt sind, zurück und präsentieren ihre typische Mischung aus Aggression und Introspektion.
Die Tracklist des neuen Albums - der Nachfolger von Si Vis Pacem, Para Bellum aus dem Jahr 2020, gibt
den Ton für eine ehrliche und aufregende Reise durch Themen wie Melancholie (”Regret”), Selbstreflexion
(”Same Mistakes”) und rohe Emotionen (”Dead on the Vine”) an, wobei eingängige Hooks und treibender
Bombast die vielen Wendungen unterstreichen.
Die vier Berliner der Band BONSAI KITTEN machen, was sie wollen. Das ist auch der Grundtenor ihres 2017er Albums MINDCRAFT. Der Sound ist kompakt und huldigt energischem Riot-Rock. Das treibende Schlagzeug und die kühnen Gitarren-Riffs werden jetzt durch eine drängende dreisaitige Bass-Gitarre ergänzt, perfekt abgerundet durch Tiger Lilly Marleens schöne Stimme und scharfe Zunge. Diese Band hat Spaß! Das zeigen auch die schweisstreibenden Liveshows, die BONSAI KITTEN jedes Jahr quer durch Europa führen. Wer also denkt, Gitarren-Musik sei tot, kann jetzt aufatmen, denn BONSAI KITTEN hauchen dem Genre frisches Leben ein. Nun wieder erhältlich, Vinyl klassisch schwarz.
Nach dem Erfolg von Keb Darges 2023er Ace Rockabilly-Compilation (CHD 1637) kehrt die Legende mit einer weiteren Sammlung von Musik zurück, die ihm am Herzen liegt. - Auf 'Keb Darge Presents The Best Of Ace Sixties Garage Punk' öffnet der schottische DJ-Maestro und Producer seine Archive und enthüllt eine Auswahl von US-Garage-Stompern aus den 60er Jahren. Künstler wie The Hooterville Trolley, The Litter, The Music Machine, The Venturie "5", The Lyrics oder The Nightcrawlers werfen ein Licht auf britische Invasionsbands wie die Who, Kinks und Rolling Stones, heimische Garagenblumen und das dunkle Ende der psychedelischen Straße. Gespickt mit fuzziger Gitarre, Enthusiasmus, treibendem Beat und einer Einstellung, die Proto-Punk war, bleibt diese Musik frisch und wird bereits von einer neuen Generation angenommen. Mit Liner Notes von Keb Darge und Coverartwork von Robin Banks.
Ltd. Crystal Clear Vinyl[31,89 €]
THE THE, eine der meist gefeierten und geschätzten Bands der letzten Jahrzehnte, veröffentlicht mit Ensoulment ihr erstes Studioalbum mit neuen Songs seit einem Vierteljahrhundert. Die 12 brand-neuen Songs werden am Freitag, den 6. September 2024 auf Cinéola / earMUSIC veröffentlicht.
Ensoulment umfasst charakteristische Themen wie Liebe & Sex, Krieg & Politik, Leben & Tod – bis hin zu der Frage, was Menschlichkeit im 21. Jahrhundert bedeutet. Das Album wurde im Studio Cinéola in London geschrieben, vorbereitet und abgemischt, dem kreativen Zentrum von Matt Johnson, der treibenden Kraft hinter THE THE. Es enthält Einfl üsse aus der facettenreichen musikalischen Vergangenheit der Band, ist aber auch repräsentativ für das Hier und Jetzt. Johnson scheut sich nicht, die emotionale Komplexität des
menschlichen Daseins zu thematisieren - Intimität in einem Zeitalter der Entfremdung; Demokratie in einem Zeitalter der Post-Wahrheit; Imperium und Vasallentum; und der unaufhaltsame Aufstieg der künstlichen Intelligenz - doch das Album steckt auch voller Hoffnung.
Im Laufe der Jahre haben die Veröffentlichungen von THE THE einen unverwechselbaren Stil entwickelt, der nicht zuletzt dem Artwork von Matt Johnsons verstorbenem Bruder Andrew (aka "Andy Dog") zu verdanken ist. Ensoulment zeigt einige von Andrews bisher unveröffentlichten Illustrationen auf dem Cover, in dem hochwertig gestalteten 32-seitigen Booklet für die Vinylund CD-Formate sowie auf den Covern aller Singles.
Black Vinyl[31,89 €]
THE THE, eine der meist gefeierten und geschätzten Bands der letzten Jahrzehnte, veröffentlicht mit Ensoulment ihr erstes Studioalbum mit neuen Songs seit einem Vierteljahrhundert. Die 12 brand-neuen Songs werden am Freitag, den 6. September 2024 auf Cinéola / earMUSIC veröffentlicht.
Ensoulment umfasst charakteristische Themen wie Liebe & Sex, Krieg & Politik, Leben & Tod – bis hin zu der Frage, was Menschlichkeit im 21. Jahrhundert bedeutet. Das Album wurde im Studio Cinéola in London geschrieben, vorbereitet und abgemischt, dem kreativen Zentrum von Matt Johnson, der treibenden Kraft hinter THE THE. Es enthält Einfl üsse aus der facettenreichen musikalischen Vergangenheit der Band, ist aber auch repräsentativ für das Hier und Jetzt. Johnson scheut sich nicht, die emotionale Komplexität des
menschlichen Daseins zu thematisieren - Intimität in einem Zeitalter der Entfremdung; Demokratie in einem Zeitalter der Post-Wahrheit; Imperium und Vasallentum; und der unaufhaltsame Aufstieg der künstlichen Intelligenz - doch das Album steckt auch voller Hoffnung.
Im Laufe der Jahre haben die Veröffentlichungen von THE THE einen unverwechselbaren Stil entwickelt, der nicht zuletzt dem Artwork von Matt Johnsons verstorbenem Bruder Andrew (aka "Andy Dog") zu verdanken ist. Ensoulment zeigt einige von Andrews bisher unveröffentlichten Illustrationen auf dem Cover, in dem hochwertig gestalteten 32-seitigen Booklet für die Vinylund CD-Formate sowie auf den Covern aller Singles.




















