After more than 20 years of studio work, it can be said that this album is the result of long hours of introspection and solitude. The inquisitive, investigative and analytical listening of the earliest works of artists such as Robert John Brown & Sean Booth, Mike Paradinas or Jochem George Paap influenced me a lot during the execution of this EP. The deconstruction or deconstructive process was something I needed to explore and put into practice, giving as a result naked periplos or sound spaces, in which the protagonism belongs solely and exclusively to sounds or textures that for my part deserved a thorough review and analysis, making these periplos a challenge in themselves, giving way to resulting works where the rhythmic section was in the background or simply disappeared. In relation to the cover design, thanks to Julian Schnabel and T?fol Cruz for the inspiration and the final artwork respectively.
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Solee - Rumors / Stimulation (FUR13)
For the next journey on Future Romance, we are proud to announce the arrival of another impressive 2-tracker by labelhead Solee. The leading track „Rumors" is a peak time banger with all necessary components to set the dancefloor on fire. While the electro-influenced „Stimulation" comes much deeper but still strong, armed with a big bassline and beautiful melodies.
Something for your mind, your body and your soul. Embark on a journey and get lost. Early DJ support by Joris Voorn, Marc Romboy, Camel Phat, Quivver, Kevin De Vries, Eelke Kleijn, Timo Maas, Einmusik Guy Mantzur and more.
Wir entscheiden uns aktiv für das Überleben. Wir warten nicht passiv darauf. Stattdessen treffen wir die Entscheidungen, die wir treffen müssen, um das tückische Terrain des Lebens mit intaktem Körper, Geist und Seele zu durchqueren. DYING WISH haben diesen Kampf auf ihrem zweiten Album "Symptoms of Survival" (Sharptone Records) sowohl untersucht als auch vertont. Das Quintett aus Portland, OR - Sam Reynolds (Gitarre), Pedro Carrillo (Gitarre), Emma Boster (Gesang), Jeff Yambra (Schlagzeug) und Jon Mackey (Bass) - schafft den Spagat zwischen beschwörenden, von Schmerz durchdrungenen Melodien und Klanglandschaften, die aus einer chaotischen Kollision von Heavy Metal und Hardcore entstehen. Mit Millionen von Streams, ausverkauften Konzerten und viel Beifall von Brooklyn Vegan, Revolver, Stereogum, Consequence of Sound und anderen, erweitert die Gruppe auf diesen 11 Tracks ihre Vision thematisch und klanglich.
Ein weiteres Kultalbum von Jazz Room Records mit Danny Ward & Reality, die Mitte bis Ende der 70er Jahre die Go-To-Funky-Jazz-Band für College- und andere Hardcore-Funk-Party-Gigs in und um Seattle im pazifischen Nordwesten waren.
Sie veröffentlichten Coverversionen der neuesten Disco- und Top-40-Hits und nahmen ihr Publikum regelmäßig mit auf einen musikalischen Trip durch die funkigsten und jazzigsten Sounds der Zeit mit Titeln, die durch George Benson, Lydia Pense & Coldblood, The Headhunters, Mandrill, u.v.m. berühmt wurden.
Diese einzigartige Aufnahme, die die Band live bei einem Auftritt unter der Woche in Bremerton, Washington, einfängt, zeigt ihren unnachahmlichen Stil.
trip9love...??? ist das dritte Album von Tirzah, produziert von ihrer langjährigen Kollaborateurin Mica Levi.
Wir kennen Tirzah bereits als eine Frau nicht vieler Worte und so nimmt es nicht wunder, dass ihr drittes Album "trip9love...???" am 05.09.23 in die Welt geworfen wurde. Zumindest digital. Ab 17.11. wird es dann auch auf CD und LP erhältlich sein. Geschrieben und aufgenommen wurde das Album von Tirzah und Mica Levi bei den beiden zu Hause und in verschiedenen Ecken von Südost-London und Kent. Nach mehreren Aufnahmesessions, die sich über etwa ein Jahr erstreckten, hatte die Musik plötzlich einen Sound, dem sie folgen wollten. Die Tracks wurden mit Piano-Loops auf einem Beat aufgebaut, mit Verzerrung versehen und mit romantischen Gesangslinien unterlegt. Die Gedichte drehen sich um Themen der Liebe, sowohl der realen als auch der imaginären. Die Welt, in der die Platte spielt, ist eine entspannte Club-Fantasie. Die Geschwindigkeit, die Verbindung und die Gleichartigkeit aller instrumentalen Elemente haben dazu geführt, dass sich die Platte wie ein einziger Song anfühlt, ein Tagebucheintrag eines Moments oder eine Faszination für einen bestimmten Sound, den sie für wichtig hielten. Die Art der Veröffentlichung von trip9love...??? spiegelt die Art und Weise wider, wie sie entstanden ist.
trip9love...??? ist das dritte Album von Tirzah, produziert von ihrer langjährigen Kollaborateurin Mica Levi.
Wir kennen Tirzah bereits als eine Frau nicht vieler Worte und so nimmt es nicht wunder, dass ihr drittes Album "trip9love...???" am 05.09.23 in die Welt geworfen wurde. Zumindest digital. Ab 17.11. wird es dann auch auf CD und LP erhältlich sein. Geschrieben und aufgenommen wurde das Album von Tirzah und Mica Levi bei den beiden zu Hause und in verschiedenen Ecken von Südost-London und Kent. Nach mehreren Aufnahmesessions, die sich über etwa ein Jahr erstreckten, hatte die Musik plötzlich einen Sound, dem sie folgen wollten. Die Tracks wurden mit Piano-Loops auf einem Beat aufgebaut, mit Verzerrung versehen und mit romantischen Gesangslinien unterlegt. Die Gedichte drehen sich um Themen der Liebe, sowohl der realen als auch der imaginären. Die Welt, in der die Platte spielt, ist eine entspannte Club-Fantasie. Die Geschwindigkeit, die Verbindung und die Gleichartigkeit aller instrumentalen Elemente haben dazu geführt, dass sich die Platte wie ein einziger Song anfühlt, ein Tagebucheintrag eines Moments oder eine Faszination für einen bestimmten Sound, den sie für wichtig hielten. Die Art der Veröffentlichung von trip9love...??? spiegelt die Art und Weise wider, wie sie entstanden ist.
- A1: Agents Aren't Aeroplanes - The Upstroke (Extended Version)
- A2: Blow Monkeys - Digging Your Scene (Phil Harding Mix)
- A3: Princess - In The Heat Of A Passionate Moment (The Final Frontier Mix)
- B1: Rick Astley - Never Gonna Give You Up (Cake Mix)
- B2: Stock Aitken Waterman - Roadblock (Extended Mix)
- B3: Samantha Fox - Nothing's Gonna Stop Me Now (Extended Mix)
- C1: Rick Astley - She Wants To Dance With Me (Original Extended R 'N' B Version)
- C2: Shooting Party - Safe In The Arms Of Love (Phil's Extra Beat Update)
- C3: Carol Hitchcock - Get Ready (Original 12" Mix)
- D1: Kylie Minogue - I Should Be So Lucky (Extended Mix)
- D2: Jason Donovan - Nothing Can Divide Us (Great Scott, It's The Remix)
- D3: Sigue Sigue Sputnik - Success (Balearacidic Mix)
Vol. 2[34,66 €]
PWL, gegründet von Pete Waterman, ist ein legendäres und einflussreiches britisches Plattenlabel, das die Musikindustrie nachhaltig geprägt hat. PWL ist bekannt für seine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Popmusiklandschaft der 1980er und 1990er Jahre und war Wegbereiter für einen unverwechselbaren Sound, der sich durch eingängige Melodien, lebendige Synthies und ansteckende Beats auszeichnete. Das Label katapultierte nicht nur zahlreiche Künstler wie Kylie Minogue, Jason Donovan und Rick Astley in die Weltspitze, sondern führte auch eine neue Welle von tanzbarem Pop ein, die weltweit Anklang fand.
PWL Extended ist eine Sammlung von 12"- und Extended-Mixes, die die Tiefe und Breite des PW-Outputs perfekt widerspiegelt. Sie enthält große Welthits wie "I Should Be So Lucky" und "Never Gonna Give You Up", neben tieferen Stücken, schwer zu findenden und neu
erschienenen Mixen von Künstlern wie Princess, Blow Monkeys und Paul Varney.
- A1: Kylie Minogue - Hand On Your Heart (Great Aorta Mix)
- A2: Jason Donovan - Too Many Broken Hearts (Extended Version)
- A3: Sonia - You'll Never Stop Me From Loving You (Extended Version)
- B1: Kylie Minogue - Better The Devil You Know (Mad March Hare Mix)
- B2: Lonnie Gordon - Happenin All Over Again (Hip House Remix)
- B3: Princess - Say I'm Your Number 1 (Tony King's 5 Years On 12" Mix)
- C1: Hazell Dean - Better Off Without You (Touch Of Leather Mix)
- C2: Paul Varney - If Only I Knew (Hurley's House Mix)
- C3: Twins - All Mixed Up (12" Mix)
- D1: Kylie Minogue - What Kind Of Fool (12" Master Mix)
- D2: West End Ft Sybil - The Love I Lost (Unrequited Mix)
- D3: Boy Krazy - That's What Love Can Do (1993 Club Mix)
Vol. 1[34,66 €]
PWL, gegründet von Pete Waterman, ist ein legendäres und einflussreiches britisches Plattenlabel, das die Musikindustrie nachhaltig geprägt hat. PWL ist bekannt für seine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Popmusiklandschaft der 1980er und 1990er Jahre und war Wegbereiter für einen unverwechselbaren Sound, der sich durch eingängige Melodien, lebendige Synthies und ansteckende Beats auszeichnete. Das Label katapultierte nicht nur zahlreiche Künstler wie Kylie Minogue, Jason Donovan und Rick Astley in die Weltspitze, sondern führte auch eine neue Welle von tanzbarem Pop ein, die weltweit Anklang fand.
PWL Extended ist eine Sammlung von 12"- und Extended-Mixes, die die Tiefe und Breite des PW-Outputs perfekt widerspiegelt. Sie enthält große Welthits wie "I Should Be So Lucky" und "Never Gonna Give You Up", neben tieferen Stücken, schwer zu findenden und neu
erschienenen Mixen von Künstlern wie Princess, Blow Monkeys und Paul Varney.
SPEICHER is going back to its classic double header split EP format. HUNTER/GAME are no strangers to KOMPAKT, having released a number of singles and the “Adaptation” album back in 2016. “Reload” was written in cooperation with Buenos Aires based U S H N U and it’s a total corker of a proto trance inspired track – the kind of trance that would have graced Dorian Gray’s Sunday morning dancefloor.
We’re extremely happy to finally welcome the ever excellent BAWRUT to our family. Hailing from Madrid, he has been one of the most creative forces in recent years, carving his own niche of percussion-heavy, psychedelic techno. “CLAP” is an unpredictable monster, taking so many twists and turns, causing such confusion that your synapses will give up making sense out of the chaos and book a flight to the Bahamas.
SPEICHER kehrt mal wieder zum klassischen Doppel-A-Seiten-Split-EP-Format zurück. HUNTER/GAME sind bei KOMPAKT keine Unbekannten, denn sie haben seit 2016 eine Reihe von Singles und das Album “Adaptation” veröffentlicht. “RELOAD” entstand in Zusammenarbeit mit U S H N U aus Buenos Aires und ist ein großartiger Proto Trance Smasher – jene Art von Trance, die Sonntag morgens den Dancefloor im Frankfurter Dorian Gray geziert hätte.
Wir schätzen uns sehr glücklich, endlich den unglaublichen BAWRUT in unserer Familie begrüßen zu dürfen. Der Madrilene ist eine der kreativsten Kräfte der letzten Jahre und hat sich unlängst seine eigene Nische des percussionslastigen, psychedelischen Techno geschaffen. “CLAP” ist ein unberechenbares Monster, das so viele Wendungen nimmt und so viel Verwirrung stiftet, dass deine Synapsen irgendwann aufgeben dem Chaos irgendeinen Sinn zuzuordnen und einen Flug auf die Bahamas buchen.
- A1: When People Are Occupied Resistance Is Justified
- A2: It's Over, If We Run Out Of
- A3: Emotionally Clear
- B1: Hope Is The Last Thing To Die
- B2: You Will Know Me By The Smell Of Onions
- B3: Necessary Genius
- B4: Yeah X 3
- C1: I Laugh Myself To Sleep
- C2: Too Muchroom
- C3: Agitprop 13
- C4: Stop Apologising
- D1: Tyranny Of The Talentless
- D2: Love In The Upside Down
- D3: Blind On A Galloping Horse
The interstellar cosmonauts of Staatseinde create a theatrical mix of pulsing electro with nostalgic hopeful synthlines, all performed live with synthesizers, a sequencer and tantalizing vocals. From Wave to EBM, from NDW to Punk and everything else in and out of the box. It is like walking into a club meeting Kraftwerk on speed and The Sex Pistols on acid.
Their new release “De Nieuwe Golf” is characterized by dystopian prospects and hopeful sounds, confirming Staatseinde’s name as the founder of the “Neue Niederländische Welle”, in other words the New Dutch Wave.
The uplifting italo rifs in opening track “Grauw” take you on a journey through a gray world in which color cannot be taken for granted. Minimal wave track “Einzelganger” makes you feel like an outsider who can’t keep up with society. “Geef Me De Tijd” sounds like a schizophrenic dreamer swinging casually, but ending as a hard hitting track. Dystopian doom and pessimism is captured in EBM/techno floor filler “Doembeelden”. The raw West Coast Sound of Holland infused “La Haya” is a tribute to the city of The Hague which calls out on everybody to get wasted. The epic ode to space travel “Ruimtevaart Vooruit (2022 Refix)” is back in a rendition inspired by Rude66’s 2010 remix version. “Isla Inutile” is a dark and tropical delirium. In the hopeful “Alles is Weg”, Staatseinde takes you from the downfall on the way to…?
Staatseinde’s “De Nieuwe Golf” holds up a mirror to humanity…progress has not helped us any further. There is hope…but will this new wave be on time? Or is it already too late?
SULPHUR AEONs neuestes Werk ist gesegnet mit Kontrasten, klanglicher Ebbe und Flut. Ein Taifun kantiger Riffs und wilder Blastbeats, raffinierte Melodieschichten, dichte Atmosphäre und triumphal gesungene Refrains reißen dich mit. Ätherische Akustikgitarren, subtile Synthesizer, einen Hauch von Gothic ('The Yearning Abyss Devours Us'), satte Leads, E-Bow-Parts, heftige Aggression ('Arcane Cambrian Sorcery'), monumentale Schwere, die in hypnotische Gesangsmuster übergeht ('Seven Crowns And Seven Seals'), und ein großes Finale ('Beneath The Ziqqurrats') - "Seven Crowns And Seven Seals" überschreitet Genres; es wütet und zerstört, lullt dich im nächsten Moment in gefährlich täuschende Ruhe, nur um dich unwiderbringlich in den dunklen Strudel des Ozeans zu reißen. SULPHUR AEON meistern ihren durchdringenden Cinematic Death Metal der Extraklasse, gehen über sich hinaus und klingen dabei doch unverkennbar kohärent - perfekt eingefangen und verfeinert von den langjährigen Mitarbeitern Simon Werner und Michael Zech (Secrets Of The Moon, Bølzer etc.), während das Mastering von V. Santura (Triptykon, Dark Fortress) übernommen wurde. Was das Artwork betrifft, so haben SULPHUR AEON diesmal mit der Tradition gebrochen, wieder mit Ola Larsson zu arbeiten, und sich mit dem Italiener Paolo Girardi zusammengetan, um eine Lovecraft'sche Apokalypse darzustellen, die der Opulenz und Dynamik des Albums einen raueren Stil entgegensetzt.
I Talk To Water, the fifth album for Kompakt by Danish producer Kölsch, is the artist’s most personal statement yet. While all the trademarks that make his music so popular and powerful are still present – lush, melodic techno; swooping, trance-like figures; sensuous, shivery texturology – I Talk To Water is also a deep and intimate rapprochement with family and history, a beautiful, finely detailed document of loss and memory, and a tracing of the long, unbroken thread of grief that runs through our lives once we’ve lost those we loved.
The emotional core of I Talk To Water, then, is a cache of recordings by Kölsch’s father, Patrick Reilly, who passed away in 2003 from brain cancer. With time rendered elastic by the pandemic and its associated lockdowns, its sudden, alienating shifts in everyday living, Kölsch found himself reflecting on his father’s passing and ongoing spiritual presence, thinking about how best to memorialise such a significant figure in his own life. Those recordings opened a gateway, of sorts, for Kölsch to move through – a way to bring past and present together and entwine them in a sensitive, poetic manner.
Kölsch’s father was a musician – “touring in the sixties and seventies, in the Middle East especially, he was doing the whole hippy trail, playing guitar, and wrote some songs over the years,” he recalls. “But all in all, he decided to focus on family rather than pursue a musical career.” Reilly kept playing and writing music over the years, though Kölsch hadn’t listened to the material for some time: “I’d never had the guts to listen to it, because I just felt too fragile listening to his voice. It’s such a tough thing to go through.”
During the pandemic, though, Kölsch listened through the fragmented body of work that his father had produced over the years. “I decided I’m gonna finally release my dad’s music twenty years after his passing,” he reflects. “This whole album is about the process of loss, and for me it’s been one of my main driving forces in my musical life, the whole emotional aspect of whatever I’ve done has been based in that feeling that he’s not there anymore.”
Recordings of Reilly appear on three songs across I Talk To Water. His guitars drift pensively across “Grape”, offering a lush thread of melody that Kölsch wraps with clicking, driftwood rhythms and droning, melancholy bass. “Tell Me” is a lovely three-minute art song, a sadly beautiful reflection, minimally adorned with gentle keys and a muted pulse. And on the closing “It Ends Where It Began”, Kölsch lets his father’s acoustic guitar take centre stage for a lament that’s unexpectedly folksy, a guitar soli dream, which Reilly originally recorded in 1996. “He actually recorded it for my first album that never came out,” Kölsch reveals, “and I had it sitting around forever. That is purely him.”
These three imagined collaborations between father and son are poised and delicate. But their relationship also marks the gorgeous music Kölsch has made across the rest of I Talk To Water, from the itchy yet lush “Pet Sound” (titled in tribute to one of Reilly’s favourite albums), the flickering synths and yearning vocal samples that slide through “Khenpo”, the ecstatic shuddering that marks “Only Get Better”, or “Implant”’s slow-motion pans and subtle reveals.
There’s also the title song, where Kölsch is joined by guest Perry Farrell (Jane’s Addiction, Porno For Pyros), singing a mantra for internal reflection: “I talk to water / Searching for myself / Looking for answers / Oceans of you.” Farrell’s appearance brings another timbre, another spirit to the album, aligning neatly with his recent interest in electronic music. “He was completely taken by this idea of talking to water,” Kölsch says, thinking about the ways we collectively lean towards the natural world as a comfort and a listener, a guide through mourning, a way to map out the terrain of the heart. This mapping is something that Kölsch has proven remarkably adept at through the years; dance music for both body and mind, but also both for the here-and-now, and for the hereafter.
“I Talk To Water”, das fünfte Album des dänischen Produzenten Kölsch für Kompakt, ist zweifellos das persönlichste Statement des Künstlers bislang. Während alle Markenzeichen, die seine Musik so beliebt und kraftvoll machen, immer noch präsent sind – üppige, melodische Techno-Tracks; schwebende, tranceartige Elemente; sinnliche, fiebrige Texturen – ist “I Talk To Water” auch eine tiefe und intime Annäherung an Familie und Geschichte. Es ist ein wunderschönes, fein ausgearbeitetes Dokument des Verlusts und der Erinnerung, und es verfolgt den langen, ungebrochenen Faden der Trauer, der durch unser Leben läuft, sobald wir diejenigen verloren haben, die wir liebten.
Der emotionale Kern von “I Talk To Water” besteht aus Aufnahmen von Kölschs Vater, Patrick Reilly, der 2003 an Hirnkrebs verstarb. Durch die Pandemie und ihre damit verbundenen Lockdowns, die plötzlichen, entfremdenden Veränderungen im Alltag, fand Kölsch sich in Gedanken an den Tod seines Vaters und seine fortwährende spirituelle Präsenz wieder. Er überlegte, wie er eine so bedeutende Figur in seinem eigenen Leben am besten verewigen könnte. Diese Aufnahmen öffneten ihm sozusagen ein Portal, um Vergangenheit und Gegenwart miteinander zu verbinden und sie auf sensible und poetische Weise zu verweben.
Kölschs Vater war Musiker – “er tourte in den sechziger und siebziger Jahren, vor allem im Nahen Osten, auf dem Hippie Trail, spielte Gitarre und schrieb im Laufe der Jahre einige Songs”, erinnert sich Kölsch. “Aber alles in allem entschied er sich, sich auf die Familie zu konzentrieren, anstatt eine musikalische Karriere zu verfolgen.” Reilly spielte und schrieb jedoch im Laufe der Jahre weiterhin Musik, obwohl Kölsch das Material lange Zeit nicht angehört hatte: “Ich hatte nie den Mut, es anzuhören, weil ich mich einfach zu zerbrechlich fühlte, seine Stimme anzuhören. Es ist so schwer, das durchzustehen.”
Während der Pandemie hörte sich Kölsch jedoch durch das fragmentierte Werk, das sein Vater im Laufe der Jahre produziert hatte. “Ich beschloss, die Musik meines Vaters zwanzig Jahre nach seinem Tod endlich zu veröffentlichen”, reflektiert er. “Dieses ganze Album handelt von dem Verlustprozess, welcher für mich generell eine der Hauptantriebskräfte in meinem musikalischen Leben ist. Der ganze emotionale Aspekt von dem, was ich getan habe, basierte auf dem Gefühl, dass er nicht mehr da ist.”
Auf “I Talk To Water” sind Aufnahmen von Reilly in drei Songs zu hören. Seine Gitarren ziehen nachdenklich durch “Grape”, bieten einen üppigen Melodiefaden, den Kölsch mit klickenden, treibenden Rhythmen und dröhnendem, melancholischem Bass umwickelt. “Tell Me” ist ein schönes dreiminütiges Kunstlied, eine traurig-schöne Reflexion, minimal geschmückt mit sanften Tasten und einem gedämpften Puls. Und auf dem Abschlusstrack “It Ends Where It Began” lässt Kölsch die akustische Gitarre seines Vaters im Mittelpunkt stehen, ein überraschend folkiger Klagegesang, den Reilly ursprünglich 1996 aufgenommen hatte. “Er hat es tatsächlich für mein erstes Album aufgenommen, das nie veröffentlicht wurde”, enthüllt Kölsch, “und ich hatte es ewig liegen.”
Diese drei erdachten Kollaborationen zwischen Vater und Sohn sind ausgewogen und zart. Aber ihre Beziehung prägt auch die wunderschöne Musik, die Kölsch im Rest von “I Talk To Water” geschaffen hat, angefangen bei dem nervösen, aber üppigen “Pet Sound” (benannt als Hommage an eines von Reillys Lieblingsalben), den flimmernden Synthesizern und sehnsüchtigen Vocal-Samples in “Khenpo”, den ekstatischen Erschütterungen in “Only Get Better” oder den langsamen Schwenks und subtilen Enthüllungen in “Implant”.
Es gibt auch den Titelsong, in dem Kölsch von Gast Perry Farrell (Jane’s Addiction, Porno For Pyros) begleitet wird, der ein Mantra für die innere Reflexion singt: “I talk to water / Searching for myself / Looking for answers / Oceans of you.” Farrells Auftritt bringt eine weitere Klangfarbe, einen weiteren Geist in das Album, der gut zu seinem jüngsten Interesse an elektronischer Musik passt. “Er war völlig fasziniert von der Idee, mit Wasser zu sprechen”, sagt Kölsch und denkt darüber nach, wie wir kollektiv zur Natur als Trost, Zuhörer, Führer durch die Trauer neigen, um die Gelände des Herzens zu kartieren. Diese Kartierung ist etwas, in dem Kölsch im Laufe der Jahre erstaunlich geschickt war; Tanzmusik für Körper und Geist, sowohl für das Hier und Jetzt, als auch für das Leben danach.
Das neue Album des tibetischen Ausnahmetalents!
Die weltberühmte tibetische Sängerin Yungchen Lhamo legt ihr bisher bestes Werk vor. Lhamos siebtes Album ist eine Sammlung von Liedern, Gebeten und Mantras, die dem spirituellen Erwachen, der bedingungslosen Liebe und dem Mitgefühl für alle Wesen gewidmet sind. Von ruhiger, schimmernder Schönheit bis hin zu rhythmischer Stammestrance - dies ist Klangheilung für die Welt.
- A1: Dj Unknown Face - Dat's Cool
- A2: Dead Calm - Searchin
- A3: The Ballistic Brothers - Come On (Simon Templar Remix)
- B1: Omni Trio - Nu Birth Of Cool
- B2: Pfm - One & Only
- B3: Skanna - Find Me
- C1: Count Basic - Speechless Drum & Bass
- C2: Hunch - Visible From Space (Aquasky Remix)
- D1: Space Link - Time Zone
- D2: Earl Grey - The Lick
Remastered by Mischa Janisch 2LP
Das österreichische Musikduo Kruder & Dorfmeister, bestehend aus Peter Kruder und Richard Dorfmeister, startete in den 1990er Jahren eine Weltkarriere. Das Duo ist bekannt für seine Downtempo-Remixe von Hip-Hop-, Pop- und Drum-and-Bass-Songs. Ihr erfolgreiches Mix-Album "The K&D Sessions" (1998) wurde in Clubs von Ibiza bis New York rauf und runter gespielt und gilt als Klassiker des Genres. Im Laufe der Zeit wurden die beiden Musiker mit Remix-Arbeiten von Künstlern wie Madonna, Depeche Mode und Roni Size beauftragt. Danach gingen Kruder & Dorfmeister getrennte Wege und waren mit Soloprojekten erfolgreich. Mitten in der Pandemie 2020 veröffentlichten sie ein weiteres gemeinsames Album. Es trägt den Titel "1995" - eine Anspielung auf die Glanzzeit von Kruder & Dorfmeister. Im Oktober 2023 wird nun erstmals eine remasterte "Conversions - A K&D Selection" auf Doppel-Vinyl erscheinen. Ein nahezu historisches Musikdokument eines der erfolgreichsten österreichischen Musikduos
Die thüringischen Meister des Morbiden bieten mit ihrer neuen Single "Heckenschütze" einen Hit, der all ihre Trademarks vereint: Einen Text aus der Sicht eines psychisch gestörten Amokschützen, der durch das soziale Netzwerk gefallen ist, eindringlich dargeboten von Bandchef M. Roth und musikalisch in tiefschwarze Melodien gebettet, die sofort im Ohr hängen bleiben.
Die B-Seite ziert eine Neueinspielung des allerersten EISREGEN-Liedes "Zeitenwende", das bislang nur auf dem legendären "Promo 96" vorzufinden war.
Die Single "Heckenschütze" bietet also das bislang neueste Lied der Band und als Kontrast den allerersten Song, den EISREGEN jemals geschaffen haben.
Veröffentlicht wird die Single als besondere 7" Vinyl Edition in verschiedenen Farben mit jeweils beiliegender CD, welche ebenfalls die beiden Songs enthält.
Für den gewohnt brachialen Soundteppich sorgten Yantit als Produzent sowie Markus Stock, der für den Mix und das Mastering zuständig war.
- A1: Bô'vel - Coming Back
- A2: Sam - Life (Club Mix)
- A3: Marcelle Moncrieffe - Take Me There
- B1: Kofi - Step By Step
- B2: Pure Silk - What You Do For Me
- B3: Jenny B - Sexy Eyes
- C1: Sonja Ryshard - Step Back
- C2: Cavalier - Don't Touch
- C3: Purely Fizzycal - Straight To The Top
- D1: Dennis Planter - I Still Dream Of You
- D2: Taffy - Passion
- D3: Weekend In Paris - Hold Your Head Up
Der Londoner DJ/Kurator Sam Don hat mit seinen Comps 'For The Love Of You' neues Licht auf das Reggae-Subgenre des Lovers Rock geworfen. Seine tiefgründigen, aber zugänglichen Tracks haben vielen die Ohren für das Genre geöffnet. Mit der neuen Compilation 'Just A Touch' strahlt Sam seine Fackel auf den UK Underground Soul aus und präsentiert nach sorgfältiger Recherche einige der süßesten Soul-Schnitten aus dem UK. 'Während die USA vor allem für Soulmusik bekannt sind, hat Großbritannien aufgrund des Schmelztiegels der Kulturen und Musikstile seine eigene Sicht auf das Genre geschaffen.' - Sam Don
Blonde Redhead melden sich mit 'Sit Down for Dinner' zurück, ihrem ersten Album seit sieben Jahren und Debüt bei section1. Der Titel ist eine Anspielung auf das oft zelebrierte kollektive Ritual, eine Mahlzeit mit den Menschen zu teilen, die man liebt. Dieses fesselnde, minutiös ausgearbeitete Album ist Ausdruck eines beständigen Miteinanders und ein Zeugnis der einzigartigen inneren Logik, die Blonde Redhead in den letzten drei Jahrzehnten verfeinert haben. Zurückhaltende, aber dennoch eindringliche Melodien tragen jeden Song und schaffen eine Kulisse für Texte über die unausweichlichen Kämpfe des Erwachsenseins: Kommunikationsprobleme in andauernden Beziehungen, die Frage, wohin man sich wenden soll, das Festhalten an Träumen. Letztendlich ist 'Sit Down for Dinner' das vielleicht stärkste Album in einem ebenso illustren wie abwechslungsreichen Katalog.
- A1: The Weather
- A2: House Music
- A3: Undercommons
- A4: Olde Joy
- A5: New Joy
- A6: Arms, Armor
- A7: Fission For Drums, Piano And Voice
- A8: Love Letter Zzz
- A9: Half-Life
- B1: The Great Wedge
- B2: I Hear A New World
- B3: No! (Geiger Dub)
- B4: Destroyer X
- B5: Voyager
- B6: Divider
- B7: Challenger
- B8: Decades, Castle Romeo
- B9: Us (Tower Of Love)
white LP[27,31 €]
Der multidisziplinäre Künstler Jasper Marsalis, bekannt unter seinem Künstlernamen Slauson Malone 1, kündigt sein neues Album EXCELSIOR als Debüt für das Kultlabel Warp Records an. Unter den Juwelen dieses Albums befinden sich die Singles NEW JOY, eine faszinierende Erkundung des Vergnügens, das aus der Unterwerfung entsteht, und VOYAGER, die von der Zeit der Liebe und Freude nach Veröffentlichung seines von der Kritik gefeierten 2019er Albums 'A Quiet Farwell, 2016-2018 (Crater Speak)' erzählt, bevor er nach LA zog.
Das Wort EXCELSIOR verkörpert den ewigen Aufstieg. Slauson Malone 1 stellt es sich als metaphorisches Schwert vor, das im Besitz von jemandem unaufhörlich wächst, bis es in einem großen Finale die Erde spaltet. Diese Metapher wird zu seinem Objektiv, um alle Facetten der Männlichkeit mit einer neuen Klarheit zu erforschen, während er seine eigenen gelebten Erfahrungen anhand von Songs und Bewegungen auf dem gesamten Album hinterfragt, die von allem inspiriert sind, von der Grammy-preisgekrönten Komponistin Wendy Carlos bis hin zu den Ähnlichkeiten zwischen dem Ende der Liebe und der nuklearen Halbwertszeit. EXCELSIOR hat die Form einer Sammlung persönlicher Essays mit Vignetten, die ineinandergreifen und eigenständig sind, aber letztendlich dem Zweck dienen, Slauson Malone 1s bislang persönlichstes und fesselndstes Musikwerk zu bilden.




















