Als MONO ihr vorheriges Album OATH 2023 gemeinsam mit ihrem langjährigen Produktionspartner und Freund Steve Albini aufgenommen hatten, konnten sie sich nicht vorstellen, dass es das letzte Studioalbum sein würde, das sie zusammen machten. Albini starb im darauffolgenden Jahr tragisch, und dieser Verlust hinterließ eine unermessliche Leerstelle - nicht nur im Leben all jener, die Steve persönlich kannten, sondern bei jedem, der eine emotionale Verbindung zu einem der Tausenden von Alben hat, an deren Entstehung er in den vergangenen vier Jahrzehnten beteiligt war. Er brachte Klarheit in das Chaos und eine selbstlose Hingabe an die Kunst und die Künstler, die ihresgleichen suchte. Auf persönlicher wie auf praktischer Ebene stellte sein Tod MONO vor tiefe Trauer und große Unsicherheit. Albini war zu einem grundlegenden Bestandteil des unverwechselbaren MONO-Sounds geworden, und allein der Gedanke daran, ihn ersetzen zu müssen, war mehr als entmutigend.Und dann kam: Brad Wood (Touché Amoré, The Smashing Pumpkins).Ausgewählt aufgrund seiner Vertrautheit mit MONOs kreativen und technischen Arbeitsprozessen - ebenso wie seiner jahrzehntelangen Freundschaft mit Steve Albini - betrat Brad Wood im September 2025 das legendäre Electrical Audio Studio, um aufzunehmen, was schließlich zu Snowdrop werden sollte. Gemeinsam mit dem in Chicago ansässigen Dirigenten und Orchesterleiter Chad McCullough verpflichteten MONO ein zehnköpfiges Orchester und einen achtköpfigen Chor für die acht monumentalen Stücke, aus denen Snowdrop besteht. Die Band spielte, und Wood nahm in demselben heiligen Raum auf, in dem die meisten MONO-Alben ihrer 25-jährigen Geschichte entstanden waren - die Songs auf Snowdrop tragen daher ein besonderes Gewicht. Abgemischt wurde das Album von Wood in seinem Seagrass-Home-Studio in Los Angeles; es klingt zugleich intim und umhüllend.Wo leicht ein Schatten über Snowdrop hätte liegen können, findet sich stattdessen eine außergewöhnliche Atmosphäre der Dankbarkeit. Statt in Herzschmerz zu verweilen, entsteht eine eindringliche Wertschätzung für das gut gelebte Leben mit einem geliebten Freund - und eine Sehnsucht danach, was noch kommen mag. Snowdrop ist der Klang einer Band, die Schock und Trauer in Hoffnung und Staunen verwandelt - und neue Klarheit im befreienden Gefühl des Nichtwissens findet.
Search:fu
Maria is the debut album from renowned Brazilian electric bassist and composer Moyses Dos Santos. A homecoming for the London-based artist, Moyses’ debut reconnects him with his North-Eastern roots while assembling an international cast of collaborators including legendary Brazilian arranger Arthur Verocai, US trumpet sensation Theo Croker and London-based vocal star Lynda Dawn.
After relocating from Brazil to London in the early 2000s, Moyses dos Santos quickly became one of the capitals’ most in-demand players, sharing stages, studios, and writing credits with best-selling artists including Nile Rodgers, Janelle Monáe, Emile Sandé, Gregory Porter and Omar.
In 2022, Moyses toured with Brazilian jazz-funk legends Azymuth, completing the rhythm section alongside Brazilian drumming master Ivan "Mamão" Conti. "It felt like he was my wise Brazilian grandfather figure." Moyses recalls. "When you spend so many years working internationally, you unconsciously start to leave certain parts of yourself behind. Mamão encouraged me to reconnect with Brazilian music, and that's where this record really began."
Brazil’s North-east, where African, indigenous and European traditions collided and fused most intensely, produced a musical heritage unlike anything else on earth, Moyses dos Santos is a product of this syncretism. On Maria, named after his mother, Moyses brings the musical vocabularies of his youth to the fore. From the soul of the church band where he began to learn his trade as a musician, to the rolling batucadas – maractus, baiaos, sambas and frevos – which he played throughout his teenage years.
Drawing on the lineage of North American electric bass giants like George Duke, Jaco Pastorius, and Stanley Clarke, Moyses runs Brazilian musical traditions through jazz, funk, soul and disco: his sound charged with the cosmopolitan energy of London's contemporary jazz scene.
Lead single and album opener “Boa Viagem’ is joyous, carnivalesque dancefloor jazz: a timeless groove for the nightclub and street party alike. Calling directly to a higher power “Brazilian Spirit” is an astral-jazz phenomenon, featuring the transcendent trumpet playing of Grammy nominated Theo Croker. On “Saudade” Moyses calls upon iconic Brazilian maestro Arthur Verocai, whose signature string arrangements cascade around the divine vocals of ascendant London artist Lynda Dawn.
With impeccable style, charisma, warmth and virtuosity, Moyses steps forward with his stunning debut Maria: out on vinyl, LP, CD and digitally on the 12th June 2026.
- 1: Summons To The Sacrificial Feast
- 2: Arise
- 3: The Lords Shall Fight
- 4: Awaking The Third Eye
- 5: Triumphed Gloriously
- 6: Witches' Sabbath
- 7: Dance Of The Zodiac
- 8: The Enlightened One
- 9: Lo!
- 10: The Alchemist's Death
Das Debüt des transzendentalen Gitarrenmeisters aus dem Jahr 1971, remastered für all eure Sabbat-Bedürfnisse. 37 Minuten ambienter Gitarrenzauberei und der perfekte Soundtrack für das Erwachen des dritten Auges, Lichtalchemie oder Menschenopfer. Mit diesem Werk könnte man eine Sekte gründen. Der kalifornische Versandhandelsmystiker Master Wilburn Burchette wurde erstmals durch seine Anzeigen bekannt, die auf den hinteren Seiten des ,Fate Magazine", von ,Beyond Reality" und ,Gnostica News" versteckt waren. Im Angebot: Burchettes siebenteiliger, im Blockdruckverfahren hergestellter ,Psychic Meditation Course", der den Menschen beibringen sollte, wie man Musik hört. Passend zu seinen Lektionen verkaufte Burchette eine Reihe von Instrumentalplatten mit Gitarren- und Elektronikmusik, die mit kunstvollen, handgezeichneten Cover-Motiven versehen waren und Höranweisungen vom Meister selbst enthielten. Bereits seit seinem zwölften Lebensjahr war Burchette von der Parapsychologie fasziniert und verbrachte ebenso viel Zeit mit dem Lesen von Büchern über die Grundlagen der tibetischen Mystik wie mit dem Üben auf der Gitarre, deren Schwingungen er nutzte, um Klangbilder und -muster zu erschaffen. Nachdem er eine Zeit lang klassische Gitarre unterrichtet hatte, veröffentlichte Meister Wilburn Burchette in den sieben Jahren von 1971 bis 1977 sieben Alben, bevor er abrupt alles, was mit seinen musikalischen Erkundungen zu tun hatte, verbrannte und wegwarf.
- 1: Don't Leave Too Soon
- 2: Oxycodone
- 3: You Weirdo
- 4: Backpack (Strings Version)
- 5: It's Over Anyway (Feat. Slipmatt)
- 6: In Agony
- 7: Backpack
- 8: Tomorrow's Joy
- 9: Shy
- 10: Break The Beats
Erstpressung des Soundtracks zum Netflix-Originalfilm mit Cillian Murphy, Tracey Ullman und Jay Lycurgo. Die Originalmusik wurde von Ben Salisbury und Geoff Barrow komponiert und enthält außerdem ,Don't Leave Too Soon" von Little Simz (die auch in dem Film mitspielt), den sie exklusiv für die Figur Shy geschrieben hat. Der Soundtrack enthält auch Beiträge des renommierten Elektro-Produzenten und DJs Slipmatt. Ben Salisbury und Geoff Barrow haben unter anderem die Soundtracks und Filmmusik für Annihilation, Ex-Machina, Civil War, Black Mirror und Devs geschrieben und produziert.
- Alternative Universe
- Cherish The Way
- Got Away
- Holding On To Nothing
- Dying To
- Cut Me In Two
- Ghost To A Ghost
- Tangled Strings
- Lessons In The End
- Another Love Song
- Keep Me
To Cherish zeigt Northcote, das Projekt des kanadischen Singer-Songwriters Matt Goud, in einer Phase persönlicher und kreativer Erneuerung. Seit 2008 bekannt für seine warme Stimme, seine aufrichtigen Texte und energiegeladenen Live-Shows, hat Northcote durch Touren in Nordamerika und Europa sowie gemeinsame Auftritte mit Künstlern wie The Gaslight Anthem, Frank Turner und Hot Water Music eine treue internationale Fangemeinde aufgebaut. Das Album entstand in den Rain City Studios in Vancouver unter der Leitung von Produzent Jesse Gander, der den Songs eine kraftvolle, unmittelbare Klarheit verleiht. To Cherish spiegelt eine Zeit des Umbruchs wider - das Ende einer langjährigen Beziehung, eine wichtige spirituelle Übergangsphase und die kreative Aufbruchsstimmung nach der Rückkehr auf die Bühne. Musikalisch knüpft das Werk an die intime Dynamik der Duo-Tourneen an. Langzeitpartner Stephen McGillivray trägt mit seinem charakteristischen Gitarrenspiel maßgeblich zur Atmosphäre bei, unterstützt von Paul Rigby, Percussionist Mike Battle und Bassist Eric Paone. Die Songs vereinen lyrische Tiefe mit emotionaler Intensität und laden dazu ein, die Höhen und Tiefen des Lebens bewusst wertzuschätzen.
Mark Flash returns on DTFA with two late-night transmissions built for the floor and the mind. "Interstellar Dreams" opens the space. Warm textures, deep chords, uplifting strings, and floating atmospheres drift into Detroit's futurist side, combining Hi-Tech Jazz with a funky bassline by Jon Dixon.
"Midnight Scanner" moves with purpose—pulsing synth lines and restless energy cutting through the dark, like signal traffic across the city after hours. Direct, mechanical, and locked-in, it's a peak-time tool designed to drive the room forward.
Together, the two tracks capture both ends of the spectrum: street-level grit and cosmic lift-off—classic Mark Flash territory where funk, techno, and movement meet. Functional. Emotional. Built for DJs.
- 1: Give
- 2: Napoleon
- 3: The End
- 450: Ft
- 5: New Self
- 6: All I Got
- 7: Got Me Good
- 8: Red Hot
For The Bobby Lees, their fourth album and Epitaph debut New Self marks a thrilling new chapter for the band while doubling down on what"s always made them so magnetic. The Bobby Lees don"t need much in the way of introduction. Within a few seconds of exposure to their furnace-blast live shows or their bottled-lightning studio records, it"s easy to hear why they"ve earned fans in legendary musicians like Iggy Pop, Debbie Harry, and Henry Rollins. They"re as uncompromising in their sound and generous with their energy as any of their punk ancestors who first rewrote the rules of engagement back in the 1970s. Led by singer and guitarist Sam Quartin, drummer Macky Bowman, and bassist Kendall Wind, The Bobby Lees bring wildness and danger back into punk rock. You can hear the band easing into a new confidence -- one that"s both looser and more towering -- all throughout New Self, from the seething, fiery "Napoleon" to the rambunctious, offbeat take on PJ Harvey"s "50ft Queenie." This is the sound of a band who"s scrambled over shaky ground only to come back stronger than ever: more confident, more connected, louder and fiercer and secure in their own skin.
- 1: What May Be The Kindest Way To Leave
- 2: A Shape Of Shame
- 3: The Ineptitude For Mutual Discernment
- 4: Holding Tongue
- 5: Verdure
- 6: Skin Ripper
- 7: An Uttering Of Antipathy
- 8: In Grief Or In Hope
CLEAR PINK Vinyl[29,20 €]
the work of BIG|BRAVE is ever-expanding. The trio"s singular masterful sculpting of sonics into songcraft tucks layers of vulnerability into frenetic storms. in grief or in hope is an innovative vision of electro-acoustic sound and emotive storytelling, an endless bounty of overwhelming distortions and devastating beauty. The album marks a shift for BIG|BRAVE towards denser guitar-oriented compositions. With longtime touring bassist Liam Andrews (MY DISCO, Aicher) joining guitarist/vocalist Robin Wattie and guitarist Mathieu Ball in the studio for the first time, the pieces are keenly layered with a rich tapestry of harmonics and tonal intricacies. The trio"s instinctual progressions made more vivid through live recording, harnessing the gargantuan and storied sound of their performances. Wattie writes: "All that I could reflect on was grief and hope; death and life; cause and effect; shared experiences of being a human person." The tenth album for the ensemble, in grief or in hope pays homage to their past while looking into their future. Together the trio shift deliver emotional momentum that vividly describes the complex and deep feelings of struggle, pain, and transcendence. in grief or in hope transmits that sense of humanity with every gesture.
the work of BIG|BRAVE is ever-expanding. The trio"s singular masterful sculpting of sonics into songcraft tucks layers of vulnerability into frenetic storms. in grief or in hope is an innovative vision of electro-acoustic sound and emotive storytelling, an endless bounty of overwhelming distortions and devastating beauty. The album marks a shift for BIG|BRAVE towards denser guitar-oriented compositions. With longtime touring bassist Liam Andrews (MY DISCO, Aicher) joining guitarist/vocalist Robin Wattie and guitarist Mathieu Ball in the studio for the first time, the pieces are keenly layered with a rich tapestry of harmonics and tonal intricacies. The trio"s instinctual progressions made more vivid through live recording, harnessing the gargantuan and storied sound of their performances. Wattie writes: "All that I could reflect on was grief and hope; death and life; cause and effect; shared experiences of being a human person." The tenth album for the ensemble, in grief or in hope pays homage to their past while looking into their future. Together the trio shift deliver emotional momentum that vividly describes the complex and deep feelings of struggle, pain, and transcendence. in grief or in hope transmits that sense of humanity with every gesture.
- A1: Stop
- A2: Road To Nowhere
- A3: Get Out Of My Own Way
- A4: Coming Home
- A5: Emily
- A6: Up In Your Feelings
- A7: Pure O
- A8: Deny
- A9: Funny
- A10: The Power
Turquoise Vinyl[24,58 €]
- A1: Stop
- A2: Road To Nowhere
- A3: Get Out Of My Own Way
- A4: Coming Home
- A5: Emily
- A6: Up In Your Feelings
- A7: Pure O
- A8: Deny
- A9: Funny
- A10: The Power
Blue Vinyl[24,58 €]
- 1: Eureka 378-B
- 2: Brain Of The Firm
- 3: Rotation I
- 4: Playing And Reality
- 5: Rotation Ii
- 6: First Galactic Utopia
- 7: Rotation Iii
- 8: Before The Law
- 9: After The Last Sky
- 10: A City Yet To Come
- 11: Second Galactic Utopia
- 12: Demand To Be Taken To Heaven Alive!
WHITE VINYL[23,49 €]
Die Musik auf Horse Lords' "Demand to Be Taken to Heaven Alive!" wirkt zugleich unglaublich detailliert und zutiefst menschlich. Die zwölf versammelten Stücke sind vielschichtig, verflochten, tonal und rhythmisch komplex - moiré-artige Muster aus Interaktion und Verzahnung, die sich sowohl körperlich als auch geistig entfalten, voller klanglicher Gänge mit einem unausweichlichen Groove. Künstler sind nicht notwendigerweise Wissenschaftler, Logiker oder spirituelle Führer, doch durch ihr persönliches Verständnis von Ordnung und Erfahrung eröffnen sie einen unmittelbaren Zugang zu gesteigerten Zuständen von Materialität und Immaterialität. Horse Lords wurden 2010 in Baltimore gegründet; sie gingen aus einer anderen Gruppe namens Teeth Mountain hervor und starteten als Trio mit Gitarrist Owen Gardner, Bassist Max Eilbacher und Schlagzeuger Sam Haberman, bevor der Altsaxofonist Andrew Bernstein zum Kernensemble hinzustieß. Obwohl das Quartett aus einer fruchtbaren Noise- und Experimental-Rock-Szene hervorgegangen ist - einem legendären Umfeld für Künstler und Außenseiter, das viele einflussreiche Bands hervorgebracht hat (Lungfish, Matmos) - war ihr Ansatz über sechs Alben, zahlreiche Kollaborationen und als gefeierte Liveband weit vielseitiger, als es die punktierten Rhythmen instrumentaler elektrischer Rockmusik vermuten lassen. Für dieses Projekt wird die Band durch Bassklarinettistin Madison Greenstone, Posaunist Weston Olencki und - erstmals bei Horse Lords - durch Gesang von Nina Guo und Evelyn Saylor ergänzt. Der Entstehungsprozess von "D2BT2HA!" brachte geografische Hürden mit sich, da die vier Mitglieder seit 2021 in unterschiedlichen Städten leben. Nach sechzehn Jahren als funktionierende Band übersteigt ihre gemeinsame Sprache jedoch jeden Ort. Die aus Deutschland stammenden Gardner, Eilbacher und Bernstein trafen sich in Berlin für die Aufnahmen, während Haberman die Schlagzeugparts in Baltimore erarbeitete. Beim Hören würde man dies nicht unbedingt erkennen, und gemeinsames, räumlich getrenntes Arbeiten ist heutzutage ohnehin keine Seltenheit mehr. Die Band merkt an, dass "es wichtiger war, den Konzepten und Visionen der jeweils anderen zu vertrauen, als Abschnitte immer wieder zu spielen, um zu überprüfen, ob die Musik funktioniert - obwohl dieses Vertrauen nur durch sehr enges gemeinsames Arbeiten möglich wurde". Obwohl "D2BT2HA!" nicht im engeren Sinne eine Suite ist, beeinflusst und durchdringt sich die Musik in komplexen Verknüpfungen selbst. Horse Lords erklären: "Uns gefällt die Vorstellung von Kunst als Werkzeug zur Perspektivveränderung - dass man Ideen rotieren kann und sie aus einem anderen Blickpunkt sehen/hören/fühlen kann." Oder, wie es der Swami Satchidananda Saraswati zugeschriebene Satz ausdrückt: "Understanding is standing under where you are already standing." Das Eröffnungsstück ,Eureka 378-B" ist ein Arrangement von sakraler Harfenmusik aus dem 19. Jahrhundert, getragen vom Gesang von Guo und Saylor; seine Melodie entfaltet sich weit und setzt einen tonalen Startpunkt für vieles, was folgt. Dazu kommen die kurzen "Rotations", die Fragmente aus anderen Stücken isolieren. Offensichtlich tragen die Titel der Stücke einiges an Bedeutung, und "D2BT2HA!" bildet da keine Ausnahme - Transzendenz und Erhebung sind der Musik inhärent, und wenn jede Kunst politisch ist, so sind die Tendenzen von Horse Lords optimistisch und gemeinschaftsorientiert. Transformation und Neubetrachtung sind nicht nur kompositorische Strategien, sondern eine philosophische Haltung, was sich in Titeln wie ,A City Yet To Come", dem Titeltrack oder utopischen Bezügen zeigt. Wie sie selbst sagen: "Wir versuchen Musik zu machen, die den Status quo herausfordert und dem Hörer einen Weg zur Befreiung eröffnet. Das Studium und die Erforschung von Klang und Musik hat eine spirituelle und ekstatische Dimension, und wir haben große Ehrfurcht vor ihrer Wirkung auf den Einzelnen und die Welt." "D2BT2HA!" enthält unzählige klangliche und konzeptuelle Schichten, doch angesichts der unverkennbaren Kraft und Menschlichkeit der Musik ist der Prozess, sie zu entschlüsseln, begeisternd und zutiefst lohnend. Selten ist eine Platte, die einen so unmittelbar packt und zugleich bei jedem Hören vollkommen neu erscheint.
Die Musik auf Horse Lords' "Demand to Be Taken to Heaven Alive!" wirkt zugleich unglaublich detailliert und zutiefst menschlich. Die zwölf versammelten Stücke sind vielschichtig, verflochten, tonal und rhythmisch komplex - moiré-artige Muster aus Interaktion und Verzahnung, die sich sowohl körperlich als auch geistig entfalten, voller klanglicher Gänge mit einem unausweichlichen Groove. Künstler sind nicht notwendigerweise Wissenschaftler, Logiker oder spirituelle Führer, doch durch ihr persönliches Verständnis von Ordnung und Erfahrung eröffnen sie einen unmittelbaren Zugang zu gesteigerten Zuständen von Materialität und Immaterialität. Horse Lords wurden 2010 in Baltimore gegründet; sie gingen aus einer anderen Gruppe namens Teeth Mountain hervor und starteten als Trio mit Gitarrist Owen Gardner, Bassist Max Eilbacher und Schlagzeuger Sam Haberman, bevor der Altsaxofonist Andrew Bernstein zum Kernensemble hinzustieß. Obwohl das Quartett aus einer fruchtbaren Noise- und Experimental-Rock-Szene hervorgegangen ist - einem legendären Umfeld für Künstler und Außenseiter, das viele einflussreiche Bands hervorgebracht hat (Lungfish, Matmos) - war ihr Ansatz über sechs Alben, zahlreiche Kollaborationen und als gefeierte Liveband weit vielseitiger, als es die punktierten Rhythmen instrumentaler elektrischer Rockmusik vermuten lassen. Für dieses Projekt wird die Band durch Bassklarinettistin Madison Greenstone, Posaunist Weston Olencki und - erstmals bei Horse Lords - durch Gesang von Nina Guo und Evelyn Saylor ergänzt. Der Entstehungsprozess von "D2BT2HA!" brachte geografische Hürden mit sich, da die vier Mitglieder seit 2021 in unterschiedlichen Städten leben. Nach sechzehn Jahren als funktionierende Band übersteigt ihre gemeinsame Sprache jedoch jeden Ort. Die aus Deutschland stammenden Gardner, Eilbacher und Bernstein trafen sich in Berlin für die Aufnahmen, während Haberman die Schlagzeugparts in Baltimore erarbeitete. Beim Hören würde man dies nicht unbedingt erkennen, und gemeinsames, räumlich getrenntes Arbeiten ist heutzutage ohnehin keine Seltenheit mehr. Die Band merkt an, dass "es wichtiger war, den Konzepten und Visionen der jeweils anderen zu vertrauen, als Abschnitte immer wieder zu spielen, um zu überprüfen, ob die Musik funktioniert - obwohl dieses Vertrauen nur durch sehr enges gemeinsames Arbeiten möglich wurde". Obwohl "D2BT2HA!" nicht im engeren Sinne eine Suite ist, beeinflusst und durchdringt sich die Musik in komplexen Verknüpfungen selbst. Horse Lords erklären: "Uns gefällt die Vorstellung von Kunst als Werkzeug zur Perspektivveränderung - dass man Ideen rotieren kann und sie aus einem anderen Blickpunkt sehen/hören/fühlen kann." Oder, wie es der Swami Satchidananda Saraswati zugeschriebene Satz ausdrückt: "Understanding is standing under where you are already standing." Das Eröffnungsstück ,Eureka 378-B" ist ein Arrangement von sakraler Harfenmusik aus dem 19. Jahrhundert, getragen vom Gesang von Guo und Saylor; seine Melodie entfaltet sich weit und setzt einen tonalen Startpunkt für vieles, was folgt. Dazu kommen die kurzen "Rotations", die Fragmente aus anderen Stücken isolieren. Offensichtlich tragen die Titel der Stücke einiges an Bedeutung, und "D2BT2HA!" bildet da keine Ausnahme - Transzendenz und Erhebung sind der Musik inhärent, und wenn jede Kunst politisch ist, so sind die Tendenzen von Horse Lords optimistisch und gemeinschaftsorientiert. Transformation und Neubetrachtung sind nicht nur kompositorische Strategien, sondern eine philosophische Haltung, was sich in Titeln wie ,A City Yet To Come", dem Titeltrack oder utopischen Bezügen zeigt. Wie sie selbst sagen: "Wir versuchen Musik zu machen, die den Status quo herausfordert und dem Hörer einen Weg zur Befreiung eröffnet. Das Studium und die Erforschung von Klang und Musik hat eine spirituelle und ekstatische Dimension, und wir haben große Ehrfurcht vor ihrer Wirkung auf den Einzelnen und die Welt." "D2BT2HA!" enthält unzählige klangliche und konzeptuelle Schichten, doch angesichts der unverkennbaren Kraft und Menschlichkeit der Musik ist der Prozess, sie zu entschlüsseln, begeisternd und zutiefst lohnend. Selten ist eine Platte, die einen so unmittelbar packt und zugleich bei jedem Hören vollkommen neu erscheint.
- 1: Shadow & Light (Remixed & Remastered 2024)
- 2: Heartbeat (Remixed & Remastered 04)
- 3: Silhouette (Extended, Remixed & Remastered 2024)
- 4: The Tides Return Forever (Remastered 202, Live @ Markt
- 5: Behind The Walls Of Imagination (Remixed & Remastered 2
- 6: The Flash (Remixed & Remastered 2024)
- 7: Follow The Light (Remixed & Remastered 2024)
20 Studioalben hat die gegen Ende der 60er Jahre von Frank Bornemann gegründete Band, die man schon früh dem Art- und Progressive-Rock zuordnete, bis heute veröffentlicht. Der Durchbruch gelang Eloy Mitte der 70er Jahre zumeist mit spektakulären Konzeptwerken, die sich zunehmend weltweit verkauften, was sich nicht nur in Deutschland durch zahlreich hohe Chartnotierungen, sowie in mit Edelmetall dekorierten Auszeichnungen zeigt, sondern ihnen auch international viel Beachtung einbrachte, aus der sich zunehmend eine beträchtliche Fangemeinde entwickelte, die bis heute anhält, ja sogar noch ständig wächst. Als unlängst ein Fanclub auf die Idee kam, aus dem zahlreichen Repertoire der Band eigene Favoriten aus dem großen Fundus zusammenzustellen und selbst Compilations für sich herzustellen, erwachte der Gedanke, dies auch ganz offiziell anzubieten und Highlights von Eloy auf Tonträger gebündelt zu veröffentlichen, die verschiedenen Epochen der Bandgeschichte entnommen wurden. Wir haben sie an kompetenter Stelle, also von Frank Bornemann und Toningenieur Benjamin Schäfer im Sound so bearbeiten lassen, dass sie perfekt zueinander passen und somit dem Zuhörer ein sehr individuelles Hörerlebnis bieten. Auf diese Weise ist "Hidden Treasures" entstanden und soll dem Eloy -Fan eine Sound- und Songkombination offerieren, welche es so bislang noch nicht gab.
Der Mittlere Westen, insbesondere der Teil, aus dem Eric D. Johnson stammt, ist eine weitgehend flache Weite. Wenn man auf der Autobahn hindurchbraust, sieht man Städte und Ortschaften in der Ferne aufragen, doch wenn man blinzelt, verpasst man andere von Menschenhand geschaffene Gegenstücke zum Leben in der Ebene, die die Landschaft prägen: Hügel um Hügel, erbaut aus den Abfällen der Vergangenheit: Mülldeponien. Einige dieser Hügel eignen sich hervorragend als Schlittenhügel, Parks und Wanderwege. Andere verwandeln organische Abfälle in Kompost. ,The Landfill" ist etwas ganz anderes: ein Berg, der die Landschaft in Johnsons Herzen dominiert. Im Laufe seiner mittlerweile 25-jährigen Karriere unter dem Namen Fruit Bats war der Großteil von Eric D. Johnsons Schaffen das Ergebnis von Geduld und Feinschliff. Seine Songs sind, um einen Ausdruck zu verwenden, Langzeitprojekte, die auf Alben zum Leben erweckt werden, welche lange Zeiträume und Erinnerungen umfassen. "Baby Man" änderte das - er verbot sich, auf Material zurückzugreifen, an dem er vor der Aufnahme des Albums gearbeitet hatte. Es war sowohl ein atemberaubendes Dokument von Johnsons Können als Singer-Songwriter als auch ein ungeschönter Bericht über die zwei Wochen, in denen er das Album aufnahm. "Diese Session war vorbei", erklärt er, "aber es gab noch viel mehr zu erkunden. Mir gefiel die Unmittelbarkeit davon, und ich wollte sehen, wie sich das auf ein Fruit-Bats-Album mit voller Bandbesetzung übertragen lassen würde." Innerhalb weniger Wochen war er wieder im Studio, diesmal mit seiner Band: David Dawda (Bass), Josh Mease (Gitarren, Synthesizer), Frank LoCrasto (Klavier, Synthesizer) und Kosta Galanopoulos (Schlagzeug). Wenn man sich "The Landfill" anhört, stellt man fest: Diese Band rockt. Johnson produzierte die ersten Aufnahmesessions in den Bear Creek Studios in Washington und machte sich daran , "den Sound dieser Band einzufangen, die mich immer wieder in Staunen versetzt - das Gefühl, in einem Raum mit Musikern zu sein, die man liebt und denen man genug vertraut, um sie einfach machen zu lassen." Sie nahmen das meiste davon in einem Durchgang auf - ohne Click-Tracks, ohne zusammengestellte Gesangsparts und mit minimalen Overdubs, wobei der häufige Mitwirkende Thom Monahan zurückkehrte, um zusätzliche Produktionsarbeit zu leisten und den finalen Mix von ,The Landfill" zu erstellen. "So machen wir es auch mit meiner anderen Band, Bonny Light Horseman, und ich war neugierig, wie es bei den Fruit Bats funktionieren würde", bemerkt Johnson. "Es ist sowohl ein sehr persönliches Album als auch mein bisher kollaborativstes." Es ist zudem das live-orientierteste Album der Fruit Bats seit "The Ruminant Band" aus dem Jahr 2009, und durch die Reduzierung der Spuren, die einen Song einer kompletten Band normalerweise ausmachen, ist die psychedelische, technicolorartige Verträumtheit ihres Sounds lebendiger denn je. Die Songs auf "The Landfill" zeichnen sich sofort als einige der besten in Eric D. Johnsons Werk aus, Suchende und Hymnen gleichermaßen. Es ist der bisher gewaltigste Gipfel, den er erklommen hat.
- 1: The Saddest Part Of The Song
- 2: All Wounds
- 3: Think Aboutcha
- 4: That Goddamn Sun
- 5: Silverfish In The Sink
- 6: Wild Pony Tower Moment
- 7: Fishin' For A Vision
- 8: Perhaps We're A Storm
- 9: Hummingbird Sage
- 10: The Landfill
PINK SPLATTER IN CLEAR VINYL[22,27 €]
Der Mittlere Westen, insbesondere der Teil, aus dem Eric D. Johnson stammt, ist eine weitgehend flache Weite. Wenn man auf der Autobahn hindurchbraust, sieht man Städte und Ortschaften in der Ferne aufragen, doch wenn man blinzelt, verpasst man andere von Menschenhand geschaffene Gegenstücke zum Leben in der Ebene, die die Landschaft prägen: Hügel um Hügel, erbaut aus den Abfällen der Vergangenheit: Mülldeponien. Einige dieser Hügel eignen sich hervorragend als Schlittenhügel, Parks und Wanderwege. Andere verwandeln organische Abfälle in Kompost. ,The Landfill" ist etwas ganz anderes: ein Berg, der die Landschaft in Johnsons Herzen dominiert. Im Laufe seiner mittlerweile 25-jährigen Karriere unter dem Namen Fruit Bats war der Großteil von Eric D. Johnsons Schaffen das Ergebnis von Geduld und Feinschliff. Seine Songs sind, um einen Ausdruck zu verwenden, Langzeitprojekte, die auf Alben zum Leben erweckt werden, welche lange Zeiträume und Erinnerungen umfassen. "Baby Man" änderte das - er verbot sich, auf Material zurückzugreifen, an dem er vor der Aufnahme des Albums gearbeitet hatte. Es war sowohl ein atemberaubendes Dokument von Johnsons Können als Singer-Songwriter als auch ein ungeschönter Bericht über die zwei Wochen, in denen er das Album aufnahm. "Diese Session war vorbei", erklärt er, "aber es gab noch viel mehr zu erkunden. Mir gefiel die Unmittelbarkeit davon, und ich wollte sehen, wie sich das auf ein Fruit-Bats-Album mit voller Bandbesetzung übertragen lassen würde." Innerhalb weniger Wochen war er wieder im Studio, diesmal mit seiner Band: David Dawda (Bass), Josh Mease (Gitarren, Synthesizer), Frank LoCrasto (Klavier, Synthesizer) und Kosta Galanopoulos (Schlagzeug). Wenn man sich "The Landfill" anhört, stellt man fest: Diese Band rockt. Johnson produzierte die ersten Aufnahmesessions in den Bear Creek Studios in Washington und machte sich daran , "den Sound dieser Band einzufangen, die mich immer wieder in Staunen versetzt - das Gefühl, in einem Raum mit Musikern zu sein, die man liebt und denen man genug vertraut, um sie einfach machen zu lassen." Sie nahmen das meiste davon in einem Durchgang auf - ohne Click-Tracks, ohne zusammengestellte Gesangsparts und mit minimalen Overdubs, wobei der häufige Mitwirkende Thom Monahan zurückkehrte, um zusätzliche Produktionsarbeit zu leisten und den finalen Mix von ,The Landfill" zu erstellen. "So machen wir es auch mit meiner anderen Band, Bonny Light Horseman, und ich war neugierig, wie es bei den Fruit Bats funktionieren würde", bemerkt Johnson. "Es ist sowohl ein sehr persönliches Album als auch mein bisher kollaborativstes." Es ist zudem das live-orientierteste Album der Fruit Bats seit "The Ruminant Band" aus dem Jahr 2009, und durch die Reduzierung der Spuren, die einen Song einer kompletten Band normalerweise ausmachen, ist die psychedelische, technicolorartige Verträumtheit ihres Sounds lebendiger denn je. Die Songs auf "The Landfill" zeichnen sich sofort als einige der besten in Eric D. Johnsons Werk aus, Suchende und Hymnen gleichermaßen. Es ist der bisher gewaltigste Gipfel, den er erklommen hat.
Pon is Tujiko Noriko’s sixth album for Editions Mego and a further extension of her already significant body of work as both a solo and collaborative artist. Dedicated to her cat who she adopted as an infant and passed away due an accident having been born deaf, Pon is imbued with abstraction, tenderness and a deep emotional resonance.
Noriko’s palette of electronics, romantic melodies and surprising sonic details are all fully present here, and like her last full length, 2023’s Crépuscule this is an epic work, released as a 2LP by Editions Mego alongside a Japanese CD release.
The unmistakable hue of Japan hovers throughout this emotional rich landscape. Subtle field recordings and fragile, abstract motifs drift through the album, all cloaked in a warmth and humanity that only Noriko seems able to conjure.
Pon moves effortlessly between the childlike and the obscure. There are moments of deceptive simplicity where unexpected elements suddenly surface — strange voices emerge on Boku Wa Obaka, Knife of Yonder is a standout: a startling ten-minute unfolding that begins with a warm, almost Eno-esque drift before launching into a soaring mid-section and finally landing somewhere unexpectedly blues-adjacent.
Kikoeru Pon is brimming with childlike wonder — a heartfelt ballad that dissolves into domestic field recordings, including sounds of the feline for whom both the album and track are named. A quietly devastating ending that brings the personal nature of the record into sharp focus.
There is a deep sense of the human in the way Noriko embraces technology. This is far from cold abstraction; rather, Ponfeels like a colourful photo album, documenting Noriko’s inner world and instincts with remarkable intimacy. Hovering in liminal states between pop, ambient and abstraction, this is a deeply affective and moving release that reveals new surprises with each listen.
The emotional range of Noriko’s latest offering inspires hope in a world in disarray. It is both gentle and epic and one which we feel embodies the work of an artist fully at the height of her powers.
- A1: Not The Country You Know
- A2: This Ain't That
- A3: Am I Wrong
- A4: Comin Right Back
- A5: Bad For You
- A6: Nasty Player
- B1: God Mode
- B2: Freddy Tiffany
- B3: Is You Cool
- B4: How You Wanna Play
- B5: No Fun
- B6: Ain't Going
- C1: Should I
- C2: Always Something
- C3: Who Am I
- C4: Psychology Of Revenge
- C5: Control What I Can
- C6: What's Really Real
- D1: Plant A Seed
- D2: Chasing
- D3: Massage Envy
- D4: Walk Away
- D5: Bad At Goodbyes
In the evolving landscape of modern Southern hip-hop, the pairing of Starlito and Bandplay stands out as a unique bridge between street-level authenticity and refined, calculated musicality. Their collaborative project, Not The Country You Know, functions less like a standard release and more as a manifesto—a masterclass in the chemistry between a seasoned, introspective lyricist and a producer who possesses an intuitive grasp of the region's pulse. It is an exploration of legacy and adaptation, capturing the tension between where they came from and where the culture is currently headed.
Bandplay, long recognized for sculpting the sonic identity of Memphis icons, brings his signature, trunk-rattling 808s to the project, yet he manages to pivot here. The production feels remarkably expansive, masterfully blending the raw, stripped-back aesthetics of classic Tennessee rap with forward-thinking textures that refuse to be confined to a single sub-genre. Complementing this, Starlito operates with his trademark mix of cynical observation and genuine vulnerability. He navigates these beats with the weary grace of an artist who has weathered the music industry's relentless cycles, treating every bar like a necessary piece of a larger, ongoing story.
The album’s title serves as a direct commentary on these shifting tides. Across the tracklist, the duo investigates the growing disparity between the romanticized South and the cold realities of the streets, alongside the inevitable evolution of the music business itself. There is no frantic chasing of streaming-era trends or algorithmic bait here; instead, the project remains a stubborn, confident assertion of artistic identity. By weaving together Starlito’s "voice-of-reason" flow and Bandplay’s evolving, genre-bending sound, Not The Country You Know challenges the listener to abandon their preconceived notions of the region, offering instead a complex, urgent vision of a South that is as haunting as it is vibrant.
Australia's Dancing in Space crew have thus far kept their vinyl releases to a minimum, reappearing every so often with a fresh batch of their own excellent disco edits. Here they try something different, delivering a typically assured two tracker from one of the most talented and productive scalpel fiends in the business, Chicago scene stalwart Rahaan. A-side 'Allright' is a typical Rahaan rub, with the talented re-editor skilfully rearranging and lightly dubbing out what sounds like a turn-of-the-80s fusion of classic disco, synth-splattered boogie and soaring jazz-funk. On 'My Strategy', he successfully breathes new life into an old Philadelphia International favourite, opting for a largely instrumental extension that subtly pitches the track up, tempo wise, for greater dancefloor pleasure.
- 1: Sherpa
- 2: Tohogd
- 3: Tamebsz
- 4: Ababa Hotel
- 5: Sahardnieh
- 6: L'aberek
Das zeitreisende Duo Angine de Poitrine aus dem kanadischen Quebec, inspiriert von den größten Rockstars der Welt, ist fasziniert von Hotdogs, Pyramiden und der schieren Grandiosität der Rockmusik. Mit treibenden Drum-Grooves und kunstvoll geschichteten mikrotonalen Gitarren erzeugen Klek und Khn de Poitrine hypnotische Klang- und Bildwelten im psychedelischen Math-Rock-Kosmos. Ihre Live-Session bei KEXP hat bereits Millionen von Aufrufen erzielt – Tendenz steigend. Im Februar 2026 zählt die neue Single "Fabienk" zu den 50 meistgesuchten Songs weltweit auf Shazam. Hinzu kommen in wenigen Minuten ausverkaufte Konzerte, Auftritte auf internationalen Festivals und zehntausende Vinylpressungen, um die Nachfrage zu decken… All das ist vor allem für uns Menschen wichtig. Angine de Poitrine hingegen spielen einfach nur gerne Rock’n’Roll.




















