Seit über einem Jahrzehnt haben Drug Church den Beweis angetreten, dass sie die beste laute Gitarrenband der Welt sind.
Ihr fünftes Album PRUDE - ein 28-minütiges Feuerwerk aus Aggression, Melodie, Respektlosigkeit und echtem Herz - ist der unbestreitbare Beweis.
Das Album ist so befriedigend, dass man glaubt, es sei gar nicht so überraschend, dass eine schwer einzuordnende Punkband aus Albany, NY, mit
einem Namen wie Drug Church überhaupt eine Karriere hat, geschweige denn eine, die über 10 Jahre andauert und sie als die beste Band der
Gegenwart qualifiziert. Aber bevor Sie sich überlegen, was der Schlüssel zum unerwarteten Durchhaltevermögen von Drug Church sein könnte:
Nehmt es nicht zu ernst.
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Die Ostfriesen von der Insel Spiekeroog versinken zum Glück nicht in einem Meer aus abgestandener Nostalgie. Obwohl "God of the Godless" mit der brachialen Kraft tosender Winterstürme und dem oft rauen Charme des Nordseewetters daherkommt, haben die Norddeutschen auch die cineastischen Aspekte ihres Sounds verfeinert, die sie auf dem Vorgängeralbum "Beyond Acheron" (2023) fest etabliert hatten. Auf einem soliden Fundament aus Brutal Death zimmern TEMPLE OF DREAD mit Hilfe von dunklen und schweren Stützbalken, Querstreben aus überraschender Melancholie und sogar einigen 12-Zoll Black Metal Nägeln ihre wuchtigen Songstrukturen. Als Zierelement dient erneut ein Gastbeitrag des INSIDIOUS DISEASE, ASINHELL und ehemaligen MORGOTH Sängers Marc Grewe. Die wuchtige Produktion von "God of the Godless" stammt wie gewohnt von Schlagzeuger Jörg Uken. In dessen renommierter Death Metal Klangschmiede, dem Soundlodge Tonstudio, wurden auch schon zahlreiche Langspieler solcher Szenegrößen wie unter anderen DEW-SCENTED, GOD DETHRONED, OBSCENITY, SUICIDAL ANGELS und WARPATH in Form gehämmert. TEMPLE OF DREAD wurden von Markus Bünnemeyer im Jahr 2017 auf Spiekeroog gegründet, als der Gitarrist den Entschluss fasste, seinen Mordshunger auf mehr Death Metal der alten Schule selbst zu stillen. Ein Jahr später stießen Sänger Jens Finger und Jörg Uken dazu, mit denen Bünnemeyer bereits bei SLAUGHTERDAY aktiv war. Dieses Dreiergespann besteht seitdem unverändert fort. Schon das erste Album "Blood Craving Mantras" (2019) schlug in Death Metal Kreisen hart ein. Die Arbeitstiere ließen in kurzer Folge zwei weitere Erfolgsalben, "World Sacrifice" (2020) und das von der Kritik in höchsten Tönen gefeierte "Hades Unleashed" (2021), auf die Welt los. Während sich das Trio für "Beyond Acheron" (2023) etwas mehr Zeit nahm, sind TEMPLE OF DREAD wieder auf der Überholspur unterwegs. Noch besser: Die Ostfriesen begeistern endlich auch mit Live-Auftritten. Mit "God of the Godless" legen TEMPLE OF DREAD die Messlatte für intelligente Death Metal Brutalität wieder um einige Zentimeter höher auf!
Kreaturen der Nacht sehnen sich in die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts zurück. Post-Punk und New Wave stiegen zu glorreichen Höhen auf und diese epische Erforschung dunkler Klangwelten auf der Basis von harten Gitarren und treibender Elektronik fand auf allen alternativen Tanzflächen statt. Klangvolle Namen wie SISTERS OF MERCY, FIELDS OF THE NEPHILIM, DEPECHE MODE, JOY DIVISION, THE HUMAN LEAGUE, ULTRAVOX und viele andere funkeln noch immer in einem magischen Glanz. Zum Glück sind all die subtile Erotik, elektrisierende Spannung und die düstere musikalische Leidenschaft nicht für alle Zeiten verloren gegangen: Die Rettung naht mit SOROR DOLOROSA auf schwarzen Schwingen. Das vierte Album der Franzosen mit dem vielsagenden Titel "Mond" hat musikalische Reißzähne, die schon beim ersten Durchgang köstliches Klangblut sprudeln lassen. Der klassisch-dunkle Post-Punk findet sich ebenso wieder wie Wave-Elemente und ein überwältigender Drang, die Füße in ekstatischen Tänzen unter dem namensgebenden Mond bewegen zu müssen. Doch SOROR DOLOROSA gehen dabei keineswegs mit abgestandenem Nostalgie-Schlangenöl hausieren. Die nach Paris umgezogenen Veteranen haben das klassische Feeling mit dem massiven Sound des neuen Jahrtausends für einen neuen Höhenflug aufgerüstet. Die Idee, den Mix und das Mastering von "Mond" James Kent anzuvertrauen, erweist sich als hervorragender Schachzug. Der PERTURBATOR-Vordenker hat die üppige Produktion dieses epischen Albums mit einer vibrierenden Power und wohltuenden ätherischen Kühle aufpoliert. Textlich bleiben SOROR DOLOROSA dem seit ihrer Gründung im Jahr 2001 in der südfranzösischen Stadt Toulouse eingeschlagenen Weg treu. Die erstmals mit der "Severance" (2009) Debüt-EP manifestierten dunkel-romantischen und kathartischen Gefühlslandschaften lassen noch immer das Herz der Band schlagen. Die Inspiration für "Mond" stammt unter anderen aus den Federn von Dichtern und Schriftstellern wie William Blake und Edgar Alan Poe.
- A1: Koffer 3 32
- A2: Lost In Berlin 2 33
- A3: Kopf Im Nacken 3 01
- A4: Grau With Paula Hartmann 2 50
- A5: So Leicht 2 44
- A6: Haut Wie Pelz 2 21
- A7: Reiche Freunde With Boondawg 2 50
- B1: Sag Bescheid Interlude 0 37
- B2: Augen In Der Nacht With Blumengarten 3 02
- B3: Bsr 2 40
- B4: Baba 2 34
- B5: Brustumfang 2 16
- B6: Friedensnobelpreis With Caney030 3 05
- B7: Outro 3 13
Als Sohn türkischer Eltern und Gastarbeitenden ist er immer noch da, wo er aufgewachsen ist - in seiner Heimat Moabit. Nach fast 10 Jahren Texte schreiben verbringt Apsilon seit gut zwei Jahren viel Zeit im Studio. Inhaltlich gibt es Deutschrap mit antikapitalistischer Analyse ohne erhobenen moralischen Zeigefinger. Provokante Gesellschaftskritik ohne Kompromisse gegen weißdeutsche Bequemlichkeit und Resignation. Die Delivery ist die pure Wut, der Sound ist trappig und modern. New Wave. Apsilon kommt leger um die Ecke und legt Basketballreferenzen neben Rassismuskritik, reiht geschickt deutsche Redewendungen aneinander, während er sie bricht und so mit der deutschen Sprache dribbelt.Mit Songs wie "Baba", EPs wie "32 Zähne" oder "Blei" und Zusammenarbeiten mit Bazzazian, LUVRE47 oder Wa22ermann hat Apsilon sich in gerade mal zwei Jahren vom Newcomer aus Berlin-Moabit zu einem echten Hoffnungsträger für hiesigen HipHop entwickelt. Aus gutem Grund: Apsilon vereint lyrische Schauspiele und nachhallende Performance. Seine inbrünstigen Flows um Lines über Antikapitalismus und Straßenkämpfe umgeben dabei den Hauch einer (Rap-)Revolution, die nicht nur antirassistisch, inklusiv, sondern sogar ohne Zeigefinger auskommt. Selten war politischer Rap so zwingend und zwanglos. Mit "Haut wie Pelz" veröffentlicht Apsilon jetzt sein langerwartetes Debütalbum. Die 14 Tracks setzen sich auf unterschiedlichen Ebenen und aus verschiedenen Perspektiven mit der Geschichte von Apsilons Familie auseinander. Es erzählt von seinen Großeltern, die aus der Türkei nach Deutschland gekommen sind, immer in dem Glauben, nur kurz zu bleiben und bald wieder in die Heimat zurückzukehren. Aber genauso geht es auch um ihre Kinder und um Apsilon und seine Geschwister. "Auf jedem der Songs geht es um unsere Geschichte, die Träume und Traumata, die schönen aber auch die schmerzhaften Seiten dieses Lebens. Einerseits sind es sehr persönliche und emotionale Themen, aber andererseits möchte ich diese Geschichte auch deshalb erzählen, weil sie auf viele andere Menschen und Familien in Deutschland übertragbar ist." Die Idee für "Haut wie Pelz" kam Apsilon nach der Veröffentlichung seiner Single "Baba" im letzten Jahr, mit der er sich auf berührende Weise an seinen Vater wandte. "Nach dem Release ist mir klar geworden, in welche Richtung das Album gehen soll", erinnert sich Apsilson. "Der Song hat mir aber nicht nur inhaltlich, sondern auch musikalisch ein ganz neues Selbstbewusstsein gegeben." Entstanden ist "Haut wie Pelz" deshalb gemeinsam mit dem Team, dass auch schon für "Baba" verantwortlich war: Bazzazian, Ralph Heidel und Apsilons Bruder Arman, der gleichzeitig auch als Executive Producer für das Album fungiert. "Haut wie Pelz" von Apsilon erscheint am 04.10.2024. Im November geht Apsilon gemeinsam mit seinem Bruder Arman und dem neuen Album auf große Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.
Der italienische Musiker, Produzent, Komponist und Instrumentenbauer Alessandro Cortini veröffentlicht am 4. Oktober sein neues Album 'NATI INFINITI' via Mute.
Nach 'Scuro Chiaro' (2021) ist 'NATI INFINITI' ein 40-minütiges Stück in fünf Sätzen, das auf einer immersiven Audioinstallation basiert, die Cortini ursprünglich für das Sónar Lisboa Festival 2022 schuf, wo sie auf vier Etagen des Museu de Lisboa's Moagem präsentiert wurde. Später, im Jahr 2023, präsentierte Cortini die Live-Performance auf dem Atonal-Festival in Berlin, wo er das Werk als einen einzigartigen, sich entwickelnden Dialog neu interpretierte. Das Album wurde von der für einen Grammy nominierten Tontechnikerin, Produzentin und Mischerin Marta Salogni (Björk, Depeche Mode, Sampha) abgemischt und enthält Cortinis Strega-Synthesizer, den er zusammen mit dem Musiktechnologieunternehmen Make Noise entwickelt hat.
Cortini ist einer der wichtigsten Vertreter der zeitgenössischen elektronischen Musik und vor allem für seine eindringlichen, atmosphärischen Werke bekannt. Als langjähriges Mitglied von Nine Inch Nails ist er ein äußerst produktiver Solokünstler, der in den letzten zehn Jahren einen stetigen Strom seiner eigenen berauschenden Musik auf renommierten Labels wie Mute, Hospital und Important Records veröffentlicht hat. Während seines schattenhaften Aufstiegs zum Ruhm hat er mit Künstlern wie Lawrence English, Daniel Avery und Merzbow zusammengearbeitet und wurde in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen (als einziger italienischer Musiker, der jemals geehrt wurde).
- Ltd. LP: (Limited edition first pressing - Silver Mirror Board - Embossed on front / Debossed on back / Includes information sheet insert)
"Blue Garden", das fünfte Album der britischen Math-Rock-Band Delta Sleep, wurde in zweieinhalb Wochen in den belgischen Daft Studios geschrieben und mit Produzent Mark Roberts (Black Peaks, Toska, The Physics House Band) aufgenommen, während die Band die Gelegenheit nutzte, mit dem vorhandenen Equipment wie elektronische Sampler und Synthesizer ihren Sound zu bereichern. Inhaltlich ist das Album eine Art Katharsis in den jetzigen dunklen Zeiten und wirft die Frage auf, wie man mit traumatischen Momenten ausserhalb der eigenen persönlichen Sphäre klarkommt, die einen machtlos und verzweifelt zurücklassen.
Tony Iommi ist ein englischer Musiker. Er war Mitbegründer der bahnbrechenden Heavy-Metal-Band Black Sabbath und war über fünf Jahrzehnte lang Gitarrist, Bandleader, Hauptkomponist und einziges ununterbrochenes Bandmitglied der Band. Er gilt als einer der Wegbereiter und Pioniere der Heavy-Metal-Musik und hat zahlreiche Subgenres des Metal inspiriert. Er gilt weithin als einer der größten Rockgitarristen aller Zeiten. Iommi hat eine Reihe von Preisen gewonnen. Dazu gehören Q Awards, Kerrang! Awards sowie
drei Grammy Awards, die er als Mitglied von Black Sabbath gewonnen hat.
Glenn Hughes ist ein englischer Musiker, der vor allem als Bassist und Sänger in der Hardrock-Band Trapeze und in den Mk. III- und IV-Besetzungen von Deep Purple bekannt ist. Außerdem war er Mitte der
1980er Jahre kurzzeitig Frontmann von Black Sabbath. Neben seiner Tätigkeit als aktiver Sessionmusiker verfolgt Hughes auch eine bemerkenswerte Solokarriere. Derzeit ist er Frontmann der Supergruppe Black Country Communion und war von 2013 bis 2015 Frontmann von California Breed und von 2019 bis 2023 Frontmann von The Dead Daisies. 2016 wurde Hughes als Mitglied von Deep Purple in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.
Dies ist eine Neuauflage des Albums DEP Sessions von 1996 – ein gemeinsames Studioalbum des legendären Black Sabbath-Gitarristen Tony Iommi und des ehemaligen Sabbath-Frontmanns Glenn Hughes.
Der Saxofonist Phillip Dornbusch hat sich mit seiner Band Projektor vorgenommen, die Aufmerksamkeit des Publikums auf Musik zu lenken, die in Momenten entstand, in denen sich Menschen in Vergangenheit und Gegenwart nicht in einer Demokratie, nicht in Freiheit befanden. Die meisten Stücke auf dem dritten Projektor-Album, das den Titel Revolt trägt, speisen sich aus Liedern, die in Iran und Estland entstanden sind und während der Aufstände gegen das sowjetische Regime beziehungsweise die Islamische Republik gesungen wurden. Das Zusammenspiel der fünf Musiker:innen hatte schon auf den beiden Alben "Reflex" (2021), sowie auf "Re|Construct" (2023) etwas traumwandlerisch-sicheres. Johanna Summer, Johannes Mann, Roger Kintopf und Philip Adrian Dornbusch organisieren sich um meist vom Saxophon Dornbuschs getragene Melodien und Themen, weichen ab und kehren wieder zurück, um ein anderes Instrument, eine andere Idee, eine andere Klangfarbe in den Vordergrund treten zu lassen. Dieses Zusammenspiel hat auf Revolt das nächste Level erreicht.
The sophomore effort from Gray/Smith refines their petroleum-based, hard-lullaby sound with a decidedly dusty precision. To call this pair's brand of country-rock détournement "cosmic" would be too breezy: L. Gray and Rob Smith prefer to stare into sunken depths, channeling their recondite affections for lay-by mauve zones and red-dirt guitar wanderings. Formed in the outer-edges of Kings and Richmond counties circa 2020, Gray/Smith is something of an East-Coast involution. L. Gray (guitar and vocals) and Rob Smith (drums, guitar and vocals) are both trusty veterans of "band's bands" like Pigeons (Soft Abuse), No-Neck Blues Band (Revenant, Locust), Rhyton (Thrill Jockey), and The Suntanama (Drag City), freewheeling groups known for mining from polyglot sources: rough-hewn folk and the spiritual avant-garde, bargain-bin hard rock and and collector's-choice psychedelia alike. On their first, self-released LP Gray/Smith, serendipitously recorded at Gary's Electric at the top of 2021, the pair trained their assured chops onto the great American song-form, honing a murky but tight approach that variously cribs "urban cowboy" and finger-picked primitivism. A string of cryptic appearances soon followed, including a short-lived residency at a now-shuttered vodka dive; a micro-tour with Coloradan songstress Josephine Foster; and a series of backyard and barroom gigs sharing stages with compatriots like Stella Kola, Blues Ambush, Samara Lubelski, and Wednesday Knudsen. Heels in the Aisle is the slipshod, burnt-out, mid-'70s unter-prog comedown to their debut's backwoods, bushy-tailed, early-'70s, country-rock meanderings_expect more unrestrained riffs, artful studio wizardry, and worn-down introspection. Joining the ranks of bloodshot-eyed, blues-rock medleys à la Canned Heat's "Parthenogenesis" and Grand Funk's "Into The Sun," "The SDSPS" is the nearly side-length opening cut, an expanded song-cycle condensing and riffing on the themes of their debut. "Help Me" ventriloquizes Pomona College outlaw Kris Kristofferson's slow-roaring ballad of libidinal woe. On the flip side, "Verrazano Tile" and the title track pay heed to lower bays of Staten Island, while their arrangement of the traditional Zimbabwean tune "Guabi Guabi" is a bright Dead/Feat-like jaunt with blissed-out wah-wah pay-off. "Gaslight Boulevard" is lean, mean, and eight-beers-in space rock, and the closing track "Kekule's Ring" is a slack-jawed, wistful crash back down to earth. All this, packaged in a luxe, expertly-printed sleeve photographed by downtown artist Lary 7 and designed by Eric Wrenn (Sophie's Oil of Every Pearl's Un-Insides).
- Aretha Franklin - Try A Little Tenderness
- Sam Cooke - (What A) Wonderful World
- Marvin Gaye & The Vandellas - Stubborn Kind Of Fellow
- Otis Redding - These Arms Of Mine
- Ann Peebles - I Can’t Stand The Rain
- Aaron Neville - Hercules
- Al Green - Let's Stay Together
- Ben E. King - Stand By Me
- Etta James - I Just Want To Make Love To You
- Bob & Earl - Harlem Shuffle
- Gwen Mccrae - 90% Of Me Is You
- Syl Johnson - I Hate I Walked Away
- Barry White - Ghetto Letto
- Stevie Wonder - Contract On Love
- Ray Charles - Unchain My Heart
- James Brown & The Famous Flames - Please, Please, Please
- Dionne Warwick - Don’t Make Me Over
- Timmy Thomas - Why Can’t We Live Together
- George Mccrae - Rock Your Baby
- Curtis Mayfield - She Don’t Let Nobody (But Me)
- Aloe Blacc & King Most - With My Friends
- Greyboy & Quantic Feat. Sharon Jones - Got To Be A Love
- Nostalgia 77 Feat. Alice Russell - Seven Nation Army
- Ibeyi - River
- Terry Callier & Paul Weller - Brother To Brother
- Al Jarreau - Ain’t No Sunshine
Die Ostfriesen von der Insel Spiekeroog versinken zum Glück nicht in einem Meer aus abgestandener Nostalgie. Obwohl "God of the Godless" mit der brachialen Kraft tosender Winterstürme und dem oft rauen Charme des Nordseewetters daherkommt, haben die Norddeutschen auch die cineastischen Aspekte ihres Sounds verfeinert, die sie auf dem Vorgängeralbum "Beyond Acheron" (2023) fest etabliert hatten. Auf einem soliden Fundament aus Brutal Death zimmern TEMPLE OF DREAD mit Hilfe von dunklen und schweren Stützbalken, Querstreben aus überraschender Melancholie und sogar einigen 12-Zoll Black Metal Nägeln ihre wuchtigen Songstrukturen. Als Zierelement dient erneut ein Gastbeitrag des INSIDIOUS DISEASE, ASINHELL und ehemaligen MORGOTH Sängers Marc Grewe. Die wuchtige Produktion von "God of the Godless" stammt wie gewohnt von Schlagzeuger Jörg Uken. In dessen renommierter Death Metal Klangschmiede, dem Soundlodge Tonstudio, wurden auch schon zahlreiche Langspieler solcher Szenegrößen wie unter anderen DEW-SCENTED, GOD DETHRONED, OBSCENITY, SUICIDAL ANGELS und WARPATH in Form gehämmert. TEMPLE OF DREAD wurden von Markus Bünnemeyer im Jahr 2017 auf Spiekeroog gegründet, als der Gitarrist den Entschluss fasste, seinen Mordshunger auf mehr Death Metal der alten Schule selbst zu stillen. Ein Jahr später stießen Sänger Jens Finger und Jörg Uken dazu, mit denen Bünnemeyer bereits bei SLAUGHTERDAY aktiv war. Dieses Dreiergespann besteht seitdem unverändert fort. Schon das erste Album "Blood Craving Mantras" (2019) schlug in Death Metal Kreisen hart ein. Die Arbeitstiere ließen in kurzer Folge zwei weitere Erfolgsalben, "World Sacrifice" (2020) und das von der Kritik in höchsten Tönen gefeierte "Hades Unleashed" (2021), auf die Welt los. Während sich das Trio für "Beyond Acheron" (2023) etwas mehr Zeit nahm, sind TEMPLE OF DREAD wieder auf der Überholspur unterwegs. Noch besser: Die Ostfriesen begeistern endlich auch mit Live-Auftritten. Mit "God of the Godless" legen TEMPLE OF DREAD die Messlatte für intelligente Death Metal Brutalität wieder um einige Zentimeter höher auf!
- Movin' Much Too Fast
- A Groovy Thing Going
- Hey Mr. Skyjacker
- What I Feel
- Take A Ride
- Work Your Show
- Neath The Heat Of The Summer Sun
- Barbara With The Kooky Eyes
- Mojo Shingaling
- Rhythm And Soul
- Lucy's Spanish Harlem
- Love It Up
- Jumpin' Around
- Takin' Over
- Hey, Mama
- We Belong Together
- Come Live With Me
- Got This Happy Feeling
- Do It
- Pamoja Watu (Together People)
- It's Your Thing
- Undress My Mind
- Isco Kid
- Gimme, Take It
Those in the know are well aware of Bobby Marin's work, and the fact that he was behind the scenes for some of the best boogaloo and salsa of the '60s and '70s. Yet, until now, no one has explicitly put Bobby's name in the headline and given him his due on the cover of a properly credited Latin soul compilation. This compilation comprises twenty four essential boogaloo, Latin funk, rock and afro disco gems, each one bearing the mark of quality: "A Bobby Marin Production", including songs by Ricardo Marrero, the Ghetto Brothers, Ocho, Louie Ramírez_ A freshly curated overview of his fascinatingly complex back catalog in these genres. Since the late 1980s there have been numerous Latin soul and boogaloo compilations, and certainly much has been written about the history of the music too and an an excellent documentary (We Like It Like That, by Mathew Ramírez Warren) have brought the music to a broader audience. Generally, when discussing the "first wave" of Latin soul and boogaloo, it's the bands and their leaders, the singers and the songs that get all the recognition. But what of the producers, composers, and arrangers behind the music? Over the years, one of the best old-school New York Latin music producers, Bobby Marin, has occasionally been given some well-deserved credit and popped up sporadically in articles or liner notes (Wax Poetics, Fania, Gladys Palmera). However, to the casual public, he is not a household name, even among some fans of boogaloo. There are even some contemporary Latin soul compilations that contain mostly material licensed, produced and / or written by Bobby (or his brother, Richard), and a tip of the hat must go to Bobby's friend Dean Rudland for all his work in this area, as well as to Rocafort Records for digging up the long-lost Nitty Gritty Sextet album. Yet, until now, no one has explicitly put Bobby's name in the headline and given him his due on the cover of a properly credited Latin soul compilation. This collection aims to change that and give the man his Latin soul "props" for the first time on a freshly curated overview of his fascinatingly complex back catalog in this genre.
Hier also nochmal "Die Braut haut ins Auge" - digital gibt"s ja zum Glück endlich alles, wirklich alles was diese 5 Braut-Frauen je veröffentlicht haben. Zur großen Freude der Band, der Trikonts und der vielen Braut-Fans da draußen und 35 Jahre nach Bandgründung. Was noch fehlt? Eben! Deshalb! Songs quer durchs Braut-Universum auf Vinyl - von jedem Album ein paar Perlen. Euphorische Girlpower-Pop-Energie. Fotos und Songtexte gibt"s noch obendrauf. Wie schön ist das denn... Und da ist nochmal ganz klar, wem die größte Liebe der Braut gehört: dem Popsong. Jeder der drei-bis-fünf-Minuten-Songs ist eine Welt für sich, blickt vom Makro- in den Mikro - Kosmos ("ÜberAll"), durchs Schlüsselloch ("Wenn Du gehst") oder in die Sterne ("Mann mit Hang zur Depression"); bei der Braut hängt der Himmel eben immer voller Rhythmusgitarren. Und warum machen die Trikonts das? Für die Millionen, die sie damit verdienen werden, eh klar. Aber auch und vor allem, weil die ursprüngliche Plattenfirma alle Tonträger eingestampft hatte... und natürlich, damit man sich nicht nur an die Band mit diesem seltsamen Namen erinnert, sondern vor allem an ihre mitreißenden Hop"n Roll-Pop-Cow-Songs. Wenn diese Band kein Role-Model für feministische Power, für ihre Entschlossenheit und ihren Humor ist, wer dann?
Wie war das noch gleich? Die dritte Scheibe einer Band ist das ,Make-It or Break-It"-Album? Kontrolle aus Solingen und Düsseldorf könnte das nicht egaler sein. Ihr kalter, 80er- beeinflusster Wave-/Post-Punk-Sound wurde schon beim 2017er-Debüt ,Egal" begeistert aufgenommen und mit ,Zwei" (2021) verfeinert. Und so gab es für das Trio nie einen Anlass für eine grundlegende Sound-Änderung, eine Umstellung der Herangehensweise oder ein Schielen auf Trends. Das genau beweist ,Grau", Kontrolle-Album #3. Denn wenn das dritte Album von KONTROLLE etwas unterstreicht, dann, dass die Band noch kompromissloser zu Werke geht. Ihre Hardcore- und Punkwurzeln sind hier deutlicher denn je zu erkennen. Die breite Soundwand, die das Trio um Gitarrist und Sample-Meister Carsten Wagner, Sänger und Bassist Daniel Brangs und Drummer Andrew Collar kreiert und erneut in der Tonmeisterei bei Role Wiegner in Oldenburg auf Band gebannt hat, bestätigt diese Vermutung. Aber da sind ja auch noch die prägenden, markanten dunklen Elemente, die als Gegenpol eine sphärische Dynamik schaffen, die zwischen hypnotisch und eruptiv pendelt. Und das funktioniert nicht nur vor der Bühne, sondern auch auf der Tanzfläche. Die deutschen Texte von Sänger Daniel behandeln aktuelle Themen und Sorgen in gewohnt KONTROLLE-typischen Passagen, die oft mit einem Augenzwinkern auch politisch Stellung beziehen. Bisweilen spielen sogar Alltags- und Haushaltsgegenstände nicht zu unterschätzende Rollen in der ,kontrollierten" Beschreibung der deutschen Realität. Die Covergestaltung lag erneut in der Hand von Schlagzeuger Andrew, der diesmal neue Wege beschritt: Hunderte selbst geschossene Fotos bildeten den Grundstock für eine Collage von original ca. 1,5 m x 2 m. Alle Bilder wurden in mühevoller Kleinarbeit ausgeschnitten und zusammengestellt. Das Gatefoldcover ist somit ein Kunstwerk für sich und eröffnet mit jedem Blick neue Details. Erscheinen wird die LP am 27.09.2024, wieder auf dem für handgemachte Releases geschätzten Kölner Label Holy Goat Records. Zwei digitale Single-Releases und eine limitierte 7"- Auskopplung kommen im Vorfeld. Und natürlich sind KONTROLLE dann auch wieder live im Einsatz.
Wie war das noch gleich? Die dritte Scheibe einer Band ist das ,Make-It or Break-It"-Album? Kontrolle aus Solingen und Düsseldorf könnte das nicht egaler sein. Ihr kalter, 80er- beeinflusster Wave-/Post-Punk-Sound wurde schon beim 2017er-Debüt ,Egal" begeistert aufgenommen und mit ,Zwei" (2021) verfeinert. Und so gab es für das Trio nie einen Anlass für eine grundlegende Sound-Änderung, eine Umstellung der Herangehensweise oder ein Schielen auf Trends. Das genau beweist ,Grau", Kontrolle-Album #3. Denn wenn das dritte Album von KONTROLLE etwas unterstreicht, dann, dass die Band noch kompromissloser zu Werke geht. Ihre Hardcore- und Punkwurzeln sind hier deutlicher denn je zu erkennen. Die breite Soundwand, die das Trio um Gitarrist und Sample-Meister Carsten Wagner, Sänger und Bassist Daniel Brangs und Drummer Andrew Collar kreiert und erneut in der Tonmeisterei bei Role Wiegner in Oldenburg auf Band gebannt hat, bestätigt diese Vermutung. Aber da sind ja auch noch die prägenden, markanten dunklen Elemente, die als Gegenpol eine sphärische Dynamik schaffen, die zwischen hypnotisch und eruptiv pendelt. Und das funktioniert nicht nur vor der Bühne, sondern auch auf der Tanzfläche. Die deutschen Texte von Sänger Daniel behandeln aktuelle Themen und Sorgen in gewohnt KONTROLLE-typischen Passagen, die oft mit einem Augenzwinkern auch politisch Stellung beziehen. Bisweilen spielen sogar Alltags- und Haushaltsgegenstände nicht zu unterschätzende Rollen in der ,kontrollierten" Beschreibung der deutschen Realität. Die Covergestaltung lag erneut in der Hand von Schlagzeuger Andrew, der diesmal neue Wege beschritt: Hunderte selbst geschossene Fotos bildeten den Grundstock für eine Collage von original ca. 1,5 m x 2 m. Alle Bilder wurden in mühevoller Kleinarbeit ausgeschnitten und zusammengestellt. Das Gatefoldcover ist somit ein Kunstwerk für sich und eröffnet mit jedem Blick neue Details. Erscheinen wird die LP am 27.09.2024, wieder auf dem für handgemachte Releases geschätzten Kölner Label Holy Goat Records. Zwei digitale Single-Releases und eine limitierte 7"- Auskopplung kommen im Vorfeld. Und natürlich sind KONTROLLE dann auch wieder live im Einsatz.
Amputechture Beneath the technical flash, the fury, the fearless creative brinkmanship of the first two Mars Volta albums lay a potent seam of the blues, an existential vexation that powered every twist and turn of Omar and Cedric’s imaginations. That mournful vibe would come to the surface of the group’s third full-length Amputechture, a simmering/blistering set that was unquestionably the group’s darkest yet. There was no overarching theme here, no interlinking concept binding the songs together, though Cedric concedes that, lyrically, the album was influenced “by a lot of stuff I was going through, a really bad break-up and a lot of other crazy stuff, and trying to put that feeling into the record.” But Amputechture – its name another of the late Jeremy Michael Ward’s invented words – was no downbeat bummer. Opener Vicarious Atonement might’ve been a deliciously gloomy, slow-burning thing, capturing Cedric in delirious duet with Omar’s swooning guitar lines, accompanied by squalling saxophone by Adrian Terrazas-Gonzales and dream-frequency fuckery by the group’s new sonic manipulator, former At The Drive- In member Paul Hinojos. But second track Tetragrammaton swiftly set pulses racing, an epic-in-miniature and containing more ideas within its 16 minutes than most bands manage over an entire career, its proggy, complex guitar figures tessellating in infinite configurations and converging as if conforming to mathematical formulae from another reality. The raw material Amputechture was hewn from started life on the road. Omar now travelled with his own mobile recording studio – a little Neve ten-channel tape recorder and an array of microphones – and was able to work on new ideas on tourbuses, in hotel rooms and during soundcheck (and, occasionally, after the show was done). After touring for Frances The Mute was complete, Omar relocated to Amsterdam, staying with his photographer friend Danielle Van Ark and her partner, Nils Post. It’s here that he demoed Amputechture, flying in engineer Jon DeBaun, drummer Jon Theodore and his brother, Chino, to work on these raw sketches. He later returned to Los Angeles, where the album was finally recorded. Omar ceded guitar duties to his dear friend and kindred spirit John Frusciante, instead assuming the role of musical director. “I wanted to hear the sound of the band,” he says. “I thought, I’ll be able to sit at the console, feel the air of the speakers moving, the unified sound of everything, and not feel distant from it. It was fun, but it was also challenging.” Part of Omar’s new method was to teach the musicians their parts only moments before the tapes rolled. “To keep things fresh, and to keep everyone on edge,” he says, before chuckling. “No, not on edge – on their toes. Amputechture would prove The Mars Volta’s most diverse set yet, drawing into the group’s tornado of influences moments of fiery jazz spirituality and esoteric folk introspection, finding space for passages of devastating subtlety and also their most fierce and full-on moments to date. The aforementioned Vicarious Atonement found its meditative mood echoed by Asilos Magdalena, an intimate, acoustic piece that invoked traditional Latin folk music, as Cedric sang in Spanish a sorrowful tale of a lost soul’s quest for sanctuary within a Magdalen Asylum, a refuge set up by the Catholic church for “fallen women”. The shadowy, sinister closer El Ciervo Vulnerado, meanwhile, tapped into the darker side of spiritual jazz to further explore the album’s themes of redemption and religious myth and magick. Elsewhere, the interplay between guitar and clarinet on Viscera Eyes created complex, unsettling counter-melodies, while the coiling, ornate Meccamputechture – Cedric’s wild fusion of sacred texts, occultism and dystopian science fiction – proved a great showcase for Ikey Owens’ swarming, infernal organ runs, in concert with Frusciante’s arcane guitar-play. But it was Day Of The Baphomets that would prove Amputechture’s most ambitious and most defining epic. Cedric’s lyrics tore into the hypocrisy of religious cant and myths of sin and punishment. “I wanted to make a song that was like the movie The Believers, where this cabal stole kids and did some occult shit with them,” he explains. “But I wanted it to be like, ‘What if the people you hire to do jobs you don’t wanna do rise up one day and then pull some shit like that?’ Like it was the guerrilla warfare, them taking over – wouldn’t that be some fucked up shit? And the music just lent itself to that – the big intro, the bass solo, and all of the ruckus that occurs.” That ruckus was some of the most thrilling Mars Volta music yet, as Omar directed his musicians to rumble through fiery modes of wild tribal groove, ransack-the-palaces riot- rock and supreme progressive experimentalism. Amputechture, then, is the sound of The Mars Volta in imperial mode: fearless, insatiable, unstoppable.
Fans and supporters of our label already know that almost any of our compilation series are focused on privately produced recordings, whether it is Funk, Jazz, AOR or Yacht Rock. We always try to dig as deep as possible, and sometimes even further.
"Sounds" are one of those combos which have been overlooked since the start of the so called Rare-Groove movement in the early 1990s. The full length version of "Sound Spirit" can be found on the album "VARIOUS ARTISTS - PEACE CHANT Vol.7 - PRIVATE JAZZ FROM GERMANY" (TRLP-9124) album. "Sweet Emma" on the flip is a 7"-only track!
Uni Cover[11,72 €]
Born and raised in Sicily but now based in Berlin, SLV is known for his innovative approach to techno and its various shades. He has released on revered labels like Soma and received support from key industry players who respect his ability to blend old-school vibes with modern production techniques. Away from the club, he also produces music for film soundtracks, adding a sense of cinematic edge to his techno cuts and is a master of both analog and digital technologies - a true audio engineer who crafts unique, compelling sounds. Having previously featured on the labels Federation of Rytm III compilation, he returns to SHDWs Mutual Rytm imprint with his Night Echoes EP to open up October.
Graustufen opens with punch drum programming and scintillating percussion that dances atop the groove as booming bass brings serious weight down low. The superb Grand Cayman is another potent techno weapon, this time with icy synth atmospheres and eerie moods pervading the tightly programmed drums and bass to deliver an unstoppable force. Voids brings urgent funk with its hunched-over, closely stacked kicks and suspensory pads, which never let up and keep you locked in the moment, while Elastik Pho echoes a classic Detroit sound with its soul-drenched beats and serene, uplifting, beautiful hi-tek style. Last but not least, That Night shows SLVs extraordinary range as it brings some soulful vocal loops and optimistic chords over thunderous drums, which are sure to power dance floors through to euphoria. The EP includes two digital bonus cuts: Basic Uno, which is a raw, percussive and heads-down banger, and Persistence Of Memory, which is stripped-back, glitchy and dubby techno for strobe-lit warehouses.
ZEKE ist eine Punkrock- und Hardcore-Institution, die 1992 in Seattle gegründet, immer noch aktiv ist. Sie machen das, was sie am besten können: lauten, schnellen und schweren Punkrock mit einem Hauch von Blues. In Anlehnung an Motörhead brachten ZEKE aber ein gewisses Punkrock- und Hardcore-Element in das Genre, das viele Bands nach ihnen aufgegriffen haben.
RPM Online schrieb, „Zeke sind wirklich, wie keine andere Band auf der Welt“ und „It's not fast, its fucking hypersonic hardcore“, während Maximum Volume empfiehlt „... they are the kings of the underground.“ Vive le Rock aus Großbritannien freut sich, dass „das Quartett dem Brexit den Stinkefinger zeigen wird“ und auch das Ox Fanzine aus Deutschland bestätigt: „Sie sind in Topform, so wie wir sie 1996 bei „Super Sound Racing“ gefeiert haben.“ Mit den Originalmitgliedern Blind Marky Felchtone (Gesang und Gitarre) und Donny Paycheck (Schlagzeug) sowie Jason Freeman (Bass) und Jeff Hiatt (Gitarre) ist „Snake Eyes“ so kompromisslos wie eh und je, mit einem furiosen Wirbelwind-Rhythmus als Fundament und eine Flutwelle schneller Gitarren. Feltchtones messerscharfe Stimme ist sogar noch giftiger als vor zwei Jahrzehnten. Beim Titeltrack ‚Snake Eyes‘ verlangsamt die Band das Punk-Tempo etwas zugunsten einer hochoktanigen Rock-Affäre, die an Hellacopters erinnert aber trotz allem zu schnell bleibt. Auf der B- Seite gibt es pure Intensität mit 'The Knife' und man kann sich vorstellen, wie ZEKE einen durch die Nacht fahren und tun, was auch immer sie im Hintergrund tun. Wenn es vorbei ist, fühlt man sich benommen und verwirrt. Wie einer dieser Masochisten, die den Schmerz lieben, will man sich diesem erneut hingeben.
Die Titel sind nicht auf den Streaming-Plattformen verfügbar.
Yellow[27,52 €]
Crypt of the Wizard is proud to present Necro Soft - Don't Test the Unmaker's Patience on vinyl and digital formats. What if the devil recorded a record? Would it scream for attention as loud as it could, with all knobs turned to 10? Would it be just another relentless wall of noise vying for your shortened attention, only to be forgotten while the next hot thing is being released, but this time, once again, promising a more raw and extreme experience than previously imagined? Seems unlikely. Satan is a subtle seducer. Luring and waiting are his tactics. His is the insidious rhythm that runs down your leg, causing your foot to tap while your lying lips are still saying, "This isn’t really my kind of thing." All sequins and satin, laughter and fun, while whispering in your ear about his plans for the final destruction of the infinite universe so quietly, you forget to stop enjoying yourself. Necro Soft’s debut LP Don't Test the Unmaker's Patience is crafted from this very notion. Rising from Copenhagen’s unrelentingly creative Mayhem scene with connections to bands such as Ryg Din Sidste Bøn and Gabestok, you already know you’re in for something special. With the devil at the helm and influenced as much by contemporary black metal as by the UK big beat scene of the 1990s, bands such as The Prodigy are seldom listed as having an impact on underground metal records, but here we are! A shimmering wash of drum machine rhythms and perpetual pop production designed to ensnare listeners with its irresistible beats while subtly corrupting their souls. Listening to Necro Soft is akin to entering some kind of damned Heavy Metal disco, high as a kite, and fixating on the glittering mirror ball in the ceiling before noticing that the floor is sticky with blood.




















