Die erste Singleauskopplung von Deprecipice ist das wütend-aggressive Serrated mit dem markerschütternden Gesang von Harry Nott, dem Sänger
der Südlondoner Band Burner, deren Debütalbum It All Returns to Nothing eines der heißesten Debütalben des Jahres 2023 war und in den Metal
Hammer 10 Best Death Metal Albums of 2023 & 50 Best Albums of 2023 auf Church Road Records erschien. Ebenfalls auf dem Song zu hören ist Dan
James, Gitarrist der Band XIII aus Hull, der mit Mastiff auf deren 2023er Tour mit den Theatermetallern Avatar spielte.
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"Make It Big" ist genau das, was WHAM! geschafft haben, als sie 1984 ihr zweites Album veröffentlichen. Mit den Hitsingles "Wake Me Up Before You Go-Go", "Everything She Wants", "Freedom" und "Careless Whisper" festigte das Album ihren Platz als Pop-Ikonen. Zum ersten Mal seit über 30 Jahren ist "Make It Big" jetzt auf Vinyl erhältlich, und zwar in einer limitierten Auflage in weißem und schwarzem Vinyl.
"Make It Big" ist genau das, was WHAM! geschafft haben, als sie 1984 ihr zweites Album veröffentlichen. Mit den Hitsingles "Wake Me Up Before You Go-Go", "Everything She Wants", "Freedom" und "Careless Whisper" festigte das Album ihren Platz als Pop-Ikonen. Zum ersten Mal seit über 30 Jahren ist "Make It Big" jetzt auf Vinyl erhältlich, und zwar in einer limitierten Auflage in weißem und schwarzem Vinyl.
- A1: Perdiendo La Cabeza Vitín Avilés Y Su Orquesta
- A2: Oye El Que Sabe, Sabe Tito Rodríguez Y Su Orquesta
- A3: Oye A Moncho Mon Rivera Con Moncho Leña Y Sus Ases Del Ritmo
- A4: Que Corto Es El Amor Myrta Silva Y Orquesta
- A5: En Casa De Estanislao Belisario López Y Su Charanga
- A6: Papa Upa
- A7: Ocoricoco
- B1: Llegó El Dulcerito
- B2: De Media Caña
- B3: La Negra Tomasa
- B4: Torna A Sacramento
- B5: Si Armando Viene
- B6: El Figureo
- B7: 1Ponganse Duro
- C1: Yo No Era Así
- C2: Calletana
- C3: Espiritu Burlón
- C4: Canción De La Serranía
- C5: No Te Puedo Olvidar
- C6: El Juey
- D1: Tambó
- D2: Porque Me Critican
- D3: A La Loma De Belen
- D4: Carmelo
- D5: Mi Sazón Charanga Sensación De Rolando Valdés
- D6: El Que Se Fue, Sí Hace Falta
Erkundet das lebendige Erbe von Ansonia Records mit "Salsa Con Estilo", einer 2-LP-Compilation, die die Entwicklung der Salsamusik von ihren Wurzeln bis zum Höhepunkt nachzeichnet sowie eine Geschichte der New Yorker Salsa-Szene anhand der Musik aus dem Katalog des Labels bietet. Ansonia Records, ein wichtiges Familienunternehmen in der New Yorker Latino-Community, spielte eine bedeutende Rolle bei der Gestaltung der Latin-Musikszene. Unter der Leitung von Rafael "Ralph" Pérez veröffentlichte das Label vielfältige Klänge aus der Karibik und darüber hinaus, verpflichtete legendäre Musiker wie Arsenio Rodríguez und Myrta Silva. Die erste LP, "Roots of Salsa", stellt die tanzbarstenen Rhythmen und großen Refrains des Labels vor, die als Vorlage für viele folgende Salsa-Bands dienten. Die zweite LP, "Salsa Boom", endeckt versteckte Perlen des Salsa-Booms der 1970er Jahre vor, in dem sich Ansonia Records gegen größere Konkurrenten behaupten konnte."Salsa Con Estilo" ist nicht nur eine musikalische Reise durch die Entwicklung der Salsa, sondern auch ein Zeugnis des nachhaltigen Einflusses von Ansonia Records auf die New Yorker Salsa-Szene, die ihren Namen für immer in die Annalen der lateinamerikanischen Musikgeschichte eingetragen hat.
Forest Green Vinyl. Als uneheliches Kind von Elvis und Lux Interior hat der israelische Gitarrist Charlie Megira während seiner viel zu kurzen 44 Reisen um die Sonne ein berauschendes Amalgam aus 50er-Jahre-Trash-Rock, Surf-Tremolo und hallgetränktem Goth gebraut. In 15 Jahren nahm er sieben Alben auf, die hauptsächlich auf CD-R veröffentlicht wurden, die meisten davon sind heute unlesbar oder liegen auf einer Mülldeponie. Nur mit einer Eko-Gitarre, einem schwarzen Smoking und seiner charakteristischen Sonnenbrille bewaffnet, war Charlie Megira ein Künstler, der sich in Luft auflöste, während wir alle auf unsere Telefone starrten. Auf seinem Debütalbum "Da Abtomatic Meisterzinger Mambo Chic" aus dem Jahr 2000 kanalisiert Megira den Optimismus der amerikanischen Nachkriegszeit, narkoleptischen Surf und den Soundtrack von Twin Peaks zu einem ganz eigenen Lo-Fi-Meisterwerk. "Mambo Chic", das sowohl auf Hebräisch als auch auf Englisch gesungen wird, bewegt sich in einem bedächtigen Tempo, unbekümmert um den Verkehr der modernen Welt und eingehüllt in eine Decke aus Tascam-4-Spur-Rauschen. Auf "Tomorrow's Gone" gelingt Megira das Kunststück, so weit in der Vergangenheit zu sein, dass er irgendwie in der Zukunft lebt und darauf wartet, dass der Rest von uns ankommt.
Wenn du "Casper" oder Alligatoah" magst, dann kommst um diese Band herum. "allesgut."? Diese Band ist ein atemberaubender mix der modernen Rock mit Hip Hop mixt und sich textlich stark von den bekannten Szenegößen abhebt. Intelligent und tiefsinnige Hintergründe die jeden mit nehmen und ansprechen. allesgut.? Eine Antwort, mit der wir einfach abwinken, alles gut sein lassen - für unseren Gegenüber & uns selbst. Was ist denn "alles", was ist "gut"? Können & wollen wir uns selbst zu jeder Zeit allen Gefühlen, allen Umständen, allem "alles" denn wirklich ehrlich stellen? Uns konkret fragen "wie geht es mir wirklich?" Auch wenn wir uns der Antwort bewusst wären, können & wollen wir so ehrlich & mutig mit unserem Gegenüber sein? Sind wir uns überhaupt bewusst, wie tief diese Frage wirklich geht? Scheinbar egal, denn letztendlich ist doch irgendwie augenscheinlich allesgut.
With two critically acclaimed albums and a swathe of award-winning production turns under their belt, Ana Frango Elétrico present their most confident and accomplished work to date: Me Chama De Gato Que Eu Sou Sua / Call Me They That I’m Yours. Gesturing to a tradition of Brazilian boogie music, but bouncing with modern pop ebullience, the album sees the Rio artist evolve from a captivating upstart into a surefooted scene leader in full stride.
At just 25, the prolific artist and producer has already garnered worldwide admirers. Ana’s sophomore Little Electric Chicken Heart was nominated at the 2020 Latin Grammys. Since then, standalone singles have received the WME ‘Best Music Producer’ Award, recognising Ana’s deep passion for music production – a passion which has led to collaborations with nascent Brazilian stars Dora Morelenbaum, Illy and Sophia Chablau. Most recently, Ana was hailed for their co-production of Bala Desejo’s 2022 Latin Grammy-winning album Sim Sim Sim.
The new album finds Ana at their most assured and full voiced. Album opener “Electric Fish”, with funky bass and shimmering backing vocals, sets a buoyant tone. “Boy of Stranger Things” is its bombastic counterpart. It’s the grooviest Ana has ever sounded. And the most brazen. Lyrically, where Ana was once oblique on personal matters, they are now forthright – lucidly exploring their gender identity, citing accessible cultural references, and often singing in English.
“I started this album in 2021 with the intention of showing, in means of sound, understandings and feelings about queer love, subjectively exposing myself,” the non-binary artist states – before qualifying that though “feeling was its driving force, the album is really about musical production.”
“There’s so many references to different decades,” Ana explains. “Seventies drums with eighties processing … Going back, getting beyond … Testing the limits of organic sounds”. Characteristically playful, on Me Chama, Ana takes vivid and rewarding detours through funk-inflected R&B (“Dela”) and art pop (“Dr. Sabe Tudo”). “Nuvem Vermelha” is a cinematic chanson with lush strings that recalls Arthur Verocai. Then, “Coisa Maluca” loafs with the indie insouciance of Canadian slacker Mac Demarco. Later, “Let's Go Before Again”, is a full-on drum machine workout evocative of Stereolab.
“Even if people don't find my own references here, they'll find theirs,” observes Ana. “Maybe that’s this record’s biggest goal.”
Close Talker ist eine Indie-Rockband aus Saskatoon, Kanada. Die Band tourt durch Nordamerika und Europa und gewinnt die Aufmerksamkeit und Lob von namhaften Stimmen wie NPR, Billboard, Clash, Spin, Q Magazine und Consequence of Sound.
Nach der erfolgreichen Kampagne zu ihrem aktuellen Album 'How Do We Stay Here?' beenden sie ihre Tournee 2019 mit einem atemberaubenden Auftritt im Broadway Theater in Saskatoon, begleitet von einem klassischen Streicherensemble - eines ihrer langjährigen Ziele als Band. Der Kreis um 'How Do We Stay Here?' wird wunderschön geschlossen, als Close Talker bei den Saskatchewan Music Awards 2020 als Alternative Artist of the Year ausgezeichnet werden.
Was 2012 als Leidenschaft dreier Freunde beginnt, ist nach nunmehr einem Jahrzehnt integraler Bestandteil von allem, was die drei Mitglieder Will, Matthew und Chris tun. Close Talker ist der Gegensatz 'nurture vs. nature' in Echtzeit und zieht sich tief hinein in das tägliche Leben der heute Dreißigjährigen. In den kanadischen Prärien, einem Ort, an dem sich Veränderungen nur langsam vollziehen und die Nostalgie stark ist, verhandeln Close Talker diese Gegensätze auf ihrem neuen Album 'The Sprawl', das im März 2013 erscheinen wird.
Funkrockfolk mit animierenden Grooves aus Berlin Bis zur Pandemie konnte sich Holler my Dear über jede Menge Resonanz und internationale Bühnenerfolge freuen. Die drei Alben des weit gereisten Berliner Sextetts erhielten auch außerhalb Deutschlands viel Lob. Bei Festivals (u.a. X-Jazz, Reeperbahn, Jazz Open Stuttgart, Jazz & the City Salzburg, Mexico City, Penang, Kairo, Teheran) und in Clubs feierte die Band rauschende Feste. Im Juni 2023 veröffentlichte Holler my Dear die EP Aftermath, deren Songs u.a. mit der (Post)-Coronastimmung abrechnen und die eine elektronischere Soundästhetik ausloten. Nun schlägt Holler my Dear das nächste Kapitel auf. Die Songsammlung An Only Me Is A Lonely You präsentiert einerseits eine Rückbesinnung auf die akustische Grandezza von jazziger Trompete und Akkordeon, neben Winklers extrem variablem Gesang von jeher Markenzeichen der Band. Andererseits wagt das Sextett neuerdings gewitzte Flirts mit rauem Funk, Soul und Rock im Stil der frühen Siebziger oder auch im Geist des unvergessenen Prince. Verglichen mit dem Vorgänger wirkt die neue Produktion etwas heller, teils geradezu uplifting. Dafür sorgen stärkere Grooves von Schlagzeug und E-Bass, prägnante Riffs und eruptive Instrumental-Einsätze sowie mehr Humor in musikalischen und textlichen Details. So unmittelbar wie nie wird die immer wieder hochgelobte Dynamik und Bühnenenergie von Holler my Dear auf Tonträger eingefangen. Die absichtsvoll "schmutzige" Ästhetik sei einerseits aus der Stilistik der Songs erwachsen, sagt Laura Winkler. Andererseits hat Produzent Dennis Rux (Angels Of Libra, Hamburg Spinners, Tetrao Urogallus) einen starken Anteil daran. Der Hamburger ist ausgewiesener Spezialist für hochkarätiges Vintage-Studioequipment, von Mikrophonen über Vorverstärker bis zu Band-Echos und anderen Effektgeräten, die er schon seit Dekaden sammelt. Während der Aufnahmen befand sich die Band größtenteils im selben Raum, was den bekannten Live-Esprit entfachte. Auf nachträgliche Korrekturen oder gar Overdubs wurde weitgehend verzichtet, das verstärkt den direkten Eindruck. Dazu passend erscheint Winklers gravitätische Stimme wendiger denn je. Neben eingängigen und fast hymnischen Melodien setzt sie verstärkt auf rhythmische Phrasierungen bis hin zu Rap-ähnlichen Passagen mit perkussivem Charakter.
Was ein Abriss! Weniger ist dann manchmal doch mehr - so gelernt an dem Beispiel von Park+Riot aus Leipzig. Samuel und Micha machen Gitarre und Drums, und das reicht hier um ordentlich Randale loszutreten. Irgendwie erinnern sie an mid 90er Chaoscore, mit einer irren Schippe Postrock und den nötigen kleinen Melodien, die die Songs im Kopf hängen bleiben lassen. Trotz alledem sind die Songs enorm dicht und stimmig, wirken nicht zusammengestückelt oder heterogen. Was die Songs eint ist auf jeden Fall ein Gespür für Rhythmik und Melodie, was auch den zerfahrensten Song irgendwie wieder auf die Spur bringt und fast schon Pop-Momente erklingen lässt. So treffen bei "The End" zum Beispiel Spoken Words-Part auf black metallige Knüppel-Attacken, bei "Clouds" treibende Schweden-Core Parts auf postmetallisches Atmo-Geklimper um dann wieder mit viel Effet Fahrt aufzunehmen und schliesslich in einem deftigen Neckbreaker-Mosh zu enden - Toll! Hier sind drei Bands in einer vereint, und die eine hat obendrauf noch was zu sagen. Wenn bei "Long Run" der ganz Laden den Refrain mitgröhlt, weiß der Letzte spätestens, dass er bei einer ganz wichtigen Sache mit dabei ist.
Hypnotische Harmonien, Psychedelic Folk und ganz viel Pop-Appeal. So klingt Su Yono, eine neue Band aus München und jetzt ganz neu bei Trikont. 2018 arbeiteten Marcus Grassl (Aloa Input) und Chris Hofbauer (Micro Circus) erstmals gemeinsam an musikalischen Skizzen. Zusammen mit der Sängerin und Leiterin des Female Indie Choir "The Witches of Westend", Pola Dobler, entstanden die ersten fertigen Songs. Musikalisch bewegen sich Su Yono irgendwo zwischen Misty-Experimental-Pop, Indie und Avant-Folk. Momente der Täuschung durchbrechen eine Kulisse aus Gitarren, Bass, Keys, Synths und poppigen Elementen, die sich vereinen, um ihre eigene Art von Klangwand zu erzeugen.
Nachpressung in tief rotem Vinyl! Ein zentrales Album für die heutige Zeit: hell, frei, unnachgiebig, optimistisch. Brain Worms ist das bisher vollste und makelloseste Album von RVG. Auf "Brain Worms" wird deutlich, dass die Band in bester Form ist. Der Album-Opener 'Common Ground' gibt den Ton an für das, was kommen wird; ein glänzendes, mitreißendes, schlagkräftiges Album mit allen geliebten RVG-Merkmalen. Vagers Stimme ist ungefiltert und souverän wie immer, wenn sie ihre cleveren, nicht ganz ironischen Texte vorträgt. Hier fühlen sich diese Texte jedoch viel weniger resigniert und sehnsüchtig an, sondern viel mehr trotzig und fröhlich. Tambourine" ist der einzige Covid-Song, den Vager schrieb, als sie "versuchte, keine Covid-Songs zu schreiben", und es ist ein schmerzhaft ehrliches Porträt der Trauer inmitten der Isolation. Brain Worms" erzählt die nur allzu bekannte Geschichte eines Menschen, der in den Kaninchenbau des Internets fällt und Trost in Verschwörungen findet. Nothing Really Changes" ist ein Keyboarder-lastiges New-Wave-Ding, während das abschließende "Tropic of Cancer" mit Vagers selbstbewusstem neuen Manifest glänzt: Ich weiß, wie ich bin, und ich weiß, wie ich werde. Wenn du denkst, ich bin seltsam, hast du noch nichts gesehen. Bloxham, Nolte und Wallace erwecken Vagers Songwriting mit Bravour zum Leben. Aufgenommen in den Londoner Snap Studios mit James Trevascus (Nick Cave & Warren Ellis, PJ Harvey), strotzen alle zehn Tracks vor üppigen Klängen, klaren Absichten und der Magie einer Akustikgitarre, die einst Kate Bush gehörte und die ihr von Tears for Fears geschenkt wurde (die, so die Legende, "Everybody Wants to Rule the World" darauf geschrieben hat). Die vier Bandmitglieder - Leadsänger und Gitarrist Vager, Gitarrist Reuben Bloxham, Schlagzeuger Marc Nolte und Bassist Isabele Wallace - sind so selbstbewusst wie noch nie bei RVG. Sie haben ihre Einflüsse hinter sich gelassen, sich selbst vorangetrieben und neue Dinge ausprobiert. Und sie haben ein Album gemacht, das sie nach allem, was sie sagen, als ihr bestes bezeichnen können. Brain Worms" fühlt sich an wie die Antithese zu dem, was eine Post-Pandemic-Platte leicht sein könnte. Für eine Band, die bereits Musik über das Zurückgezogensein schrieb, "wir waren deprimiert und gingen auf unseren ersten beiden Alben nicht nach draußen", gab die erzwungene Isolation und die Zeit zum Nachdenken Vager Raum, über alles zu schreiben, was sie wollte. Und es stellte sich heraus, dass sie bereit war, über Akzeptanz zu schreiben. "Wenn wir nur ein weiteres Album machen könnten, wäre es dieses", sagt Vager. Rolling Stone: "Eine Visitenkarte für Außenseiter... dynamischer und vitaler Post-Punk" The Guardian: "Eine der vitalsten Bands der australischen Szene von heute.
Die Autobiografie des Sängers der Prinzen Schon als Jugendlicher und während seiner Ausbildung im Thomanerchor im Leipzig der 1970er und 1980er Jahre fiel Sebastian Krumbiegel durch sein rebellisches Naturell auf. Machte das Leben zwar interessant, aber nicht unbedingt einfacher. Da kamen ihm die Umbrüche, die zum Ende der DDR führten, gerade recht. Er packte die Gelegenheit beim Schopfe und wurde mit seiner Band Die Prinzen einer der ersten gesamtdeutschen Popstars. Machte das Leben noch interessanter, unbedingt einfacher wurde es auch dann aber nicht. Denn Krumbiegel hat die Angewohnheit, sich einzumischen, wann und wo es ihm passt. Damit macht man sich gerade als Prominenter nicht nur Freunde und Freundinnen. In seiner Autobiografie zieht er die Bilanz seines Lebens von der (Wunder-)Kindheit und Jugend in der DDR über die Baseballschlägerjahre in der neuen Bundesrepublik bis heute. Ein Leben sowohl im Rampenlicht als auch im Auge des Shitstorms, ein Leben als Popstar und als Citoyen. --------------------------------- Sebastian Krumbiegel, geboren 1966, ist Musiker, Texter, Komponist und Mitbegründer der Prinzen, die zahlreiche Hits landeten und 2021 ihr 30-jähriges Bestehen feierten. Zusätzlich ist er als Solokünstler aktiv, veröffentlicht Musik und geht mit Konzerten und musikalischen Lesungen auf Tour. Seit vielen Jahren engagiert er sich gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und soziale Ungerechtigkeiten, wofür er unter anderem 2012 mit dem Bundesverdienstorden ausgezeichnet wurde. Krumbiegel lebt und arbeitet nach wie vor in Leipzig.
1-2-3-4! Here we are and here we go! Broken Cuffs aus Kalifornien / U.S.A. veröffentliches ihren längst überfälligen ersten Longplayer und machen dabei keine Gefangenen. Aggressiv-vorwärtstreibender Streetpunk in bester Casualties , G.B.H. oder Exploited-Manier. Keiner der 11 Songs knackt dabei auch nur annähernd die 3 Minute Marke und auch textlich sind die Songs als Kampfansage gegen das Establishment und System auf den Punkt gebrachte Wut mit F**K You!-Attitude! ''Never Give Up The Fight. Fight ! Fight! Never Stop Fighting, This Is Your Life! knallt es aus den Boxen und das zieht sich durchs komplette Album. Extrem wütend, angepisst mit der perfekten Balance an Melodien und Chören! Ursprünglich 2005 gegründet um ein Jahr später schon wieder history zu sein, haben sich Broken Cuffs 2015 wieder zusammen gefunden und in den Folgejahren insbesondere auf den Clubbühnen für ordentlich Furore gesorgt. Diese geballte Power haben sie auch auf ihrem Debut-Album eingefangen! The real deal und genau SO muss Punk auch heute noch klingen!!!
Was soll man machen, wenn einem die berühmte Muse mit einem ausgeprägten Gespür für Songwriting geküsst hat, die bloße Anzahl an Songs dann aber einfach zu viel für nur ein Projekt ist? Ähnlich dachte auch Matthias Schwettmann, Kopf der Hamburger Band Palila, die mit "Mind My Mind" im Mai ein neues Album veröffentlicht hatten, und startete einfach ein Solo-Projekt, das er mit dem recht viel Interpretationsspielraum lassenden Namen WOULD bedachte und sich nun entsprechend auszutoben gedenkt. Natürlich gibt es hier Parallelen zur Hauptband, ist er da doch auch der Hauptsongschreiber, aber aus zeitlichen und musikalischen Gründen ist WOULD das weitaus offenere, auch mal Grenzen sprengende Projekt.
Diese Split-LP wird auf dem Vinyl-Drehtisch einen bleibenden Eindruck hinterlassen: "LEAVE A TRACE" bietet zwei der aktuell besten europäischen Streetpunk, Oi! & Hardcore-Acts mit jeweils fünf neuen und exklusiven Songs. "This Means War" melden sich 5 Jahre nach ihrer letzten Scheibe "Heartstrings" (Pirate Press) zurück! Mit veränderter Besetzung (neu dazugestossen Tom (Ex Dead-Bleed) sowie Steve von Chron-Gen, neuem Label, neuen Songs, Ihren Style nennt die Band nach wie vor "Bleeding Punk" und mit Killersongs wie "We owe the night" oder "Raging Souls" kann man nur sagen: Was für eine gelungene Überraschung! Die Italienischen "No Restraints" dagegen machen wie üblich keine Gefangenen und bieten den optimalen Härtegrad mit ihrem Mix aus brachialen Sing-a-long Shoutern, Oi!-Core und einer perfekten Dosierung melody & "Direct Hit-Punches"....schon der Opener "Rough & tough" bedarf keiner weiteren Kommentierung. Ihren Stil-Mix und Songwriting haben sie dabei ein weiteres Mal mit feinen Nuancen perfektioniert, ihre lyrics hinterlassen deutliche Spuren im brüchigen Mauerwerk dieser verlogenen Gesellschaft. Oder um den Refrain von "Forever in disguise" zu zitieren": No chance to close your eyes....
Diese Split-LP wird auf dem Vinyl-Drehtisch einen bleibenden Eindruck hinterlassen: "LEAVE A TRACE" bietet zwei der aktuell besten europäischen Streetpunk, Oi! & Hardcore-Acts mit jeweils fünf neuen und exklusiven Songs. "This Means War" melden sich 5 Jahre nach ihrer letzten Scheibe "Heartstrings" (Pirate Press) zurück! Mit veränderter Besetzung (neu dazugestossen Tom (Ex Dead-Bleed) sowie Steve von Chron-Gen, neuem Label, neuen Songs, Ihren Style nennt die Band nach wie vor "Bleeding Punk" und mit Killersongs wie "We owe the night" oder "Raging Souls" kann man nur sagen: Was für eine gelungene Überraschung! Die Italienischen "No Restraints" dagegen machen wie üblich keine Gefangenen und bieten den optimalen Härtegrad mit ihrem Mix aus brachialen Sing-a-long Shoutern, Oi!-Core und einer perfekten Dosierung melody & "Direct Hit-Punches"....schon der Opener "Rough & tough" bedarf keiner weiteren Kommentierung. Ihren Stil-Mix und Songwriting haben sie dabei ein weiteres Mal mit feinen Nuancen perfektioniert, ihre lyrics hinterlassen deutliche Spuren im brüchigen Mauerwerk dieser verlogenen Gesellschaft. Oder um den Refrain von "Forever in disguise" zu zitieren": No chance to close your eyes.... Orangenes Vinyl!
REISSUE
28 Jahre sind OXO 86 jetzt auch schon dabei, 2022 sogar das erste Mal in den Charts, und präsentieren immer noch ihren Skapunk allerbestgelaunt. Das lange vergriffene "Akustikalbum" gibt's jetzt endlich wieder auf limitiertem Vinyl. Ursprünglich 2016 zum 20-jähigen Bandjubiläum erschienen, erfüllte sich die Bernauer Ausnahmeband einen langgehegten Wunsch und nahm 13 ihrer beliebtesten Hits akustisch neu auf. OXO86 schafft es dabei mühelos, dass die Lieder im punkigen Folk-Offbeat-Gewand einen ganz besonderen Esprit und Charme versprühen. Der Rest ist Geschichte mit stets ausverkauften Club-Tourneen und Headliner-Positionen auf allen großen Festivals. So auch 2024 beim Ruhrpott Rodeo, Spirit from the Streets, Back to Future uvw. Farbiges Frühlings-Vinyl mit Mamor-Effekt, jede Platte anders.
- First Day Intro
- Olde English
- City Singers Skit
- Tango's Heartbreak
- Act Like Cops Skit
- Brunch At Buff's House
- She Likes You A Lot Skit
- 84: Caprice
- Speak Easy Skit
- Oakland Nights
- Looking At The Sun
- Keep Punching Skit
- Drop Top Chevy
- Tony's Pool
- Danger Zone
- This Is Personal Skit
- Rhinestone Boys
- No More Warnings Skit
- 2: Am At Echo Park
Nach den ersten gemeinsamen Demos war klar, dass das geplante Albumprojekt viel mehr als eine Aneinanderreihung von Tracks werden muss. Und so kreieren die beiden Producer-Kings kurzerhand einen Soundtrack für ihren eigenen late 80s-Thriller, verzichten dabei aber komplett auf gängige Klischees. Nicht nur der Albumtitel, entliehen aus dem gleichnamigen Filmklassiker von 1989 sondern das gesamte Konzept von Tango & Cash ist eine Liebeserklärung an atmosphärische, auf VHS-Tapes gebannte Verfolgungsjagden der späten 80er und frühen 90er-Jahre.
Um das Kopfkino beim Hören perfekt zu machen, ist die Tracklist wie eine Auswahl an Filmsequenzen zusammengestellt. Die Sprach-Interludes als akustische Verbindungselemente zwischen den Tracks und das von Wörn Dauerfeuer designte Albumcover lassen die Hörer*innen ab der ersten Minute in eine moody Filmkulisse eintauchen und machen Tango & Cash zu einem Gesamterlebnis. Als Topping verleiht das analoge Mastering von Dextar dem Album die notwendige Wärme. Tango & Cash ist die musikalische Version eines Vintage-Thrillers, perfekt ins Jahr 2024 überführt.
Dinosaur Jr. Webstore Exclusive auf Opaque Light Purple Blast Vinyl. Nur 300 Stück verfügbar. "Sweep It Into Space" ist Dinosaur Jr.s erstes neues Album seit dem 2016 erschienenen "Give A Glimpse Of What Yer Not" und setzt den vielleicht besten "Second Act" aller Zeiten einer Band fort. Ursprünglich für Mitte 2020 geplant, wurde der zeitliche Ablauf dieser Platte durch das Auftreten von Corona vereitelt. Aber es bräuchte mehr als nur eine Pandemie, um die exquisite Power dieses Trios zu dämpfen, wenn es einmal in Fahrt ist. Und "Sweep It Into Space" ist ein Meisterwerk von auf den Punkt gebrachter Energie. In den Jahrzehnten seit der Veröffentlichung von Dinosaur Jr.s Triptychon an Gründungs-Alben ist klar geworden, dass ihr Sound, der einst als eine Form von fast gezähmten Lärm gefeiert wurde, eher eine Art voll funktionierende Popmusik ist/war/immer war. Im Zentrum von allem, was sie taten, standen schon immer Melodien. Was Dinosaur Jr. produzieren, ist nichts anderes als eine schöne neue Version des Rock-Kontinuums - Riff, Power, Beat und Sehnsucht, geschaffen mit einem Blick in die unendliche Zukunft. Aufgenommen wie immer in Amherst's Bisquiteen Studio, begannen die Sessions für "Sweep It Into Space" im Spätherbst 2019, nach einer Westküsten-/Südost-Tour. Der einzige zusätzliche Musiker, der dieses Mal zum Einsatz kam, war Kurt Vile, der das Album mitproduzierte und die 12-saitige Leadgitarre auf dem beschwingten "I Ran Away" spielte. J Mascis' Stimme ist sofort eingängig über den aufsteigenden, elektrisierenden Gitarrenlinien. Wie es für Dinosaur Jr. typisch ist, schrieb und singt Lou Barlow zwei der Dutzend Stücke des Albums (und liefert mit "Garden" seinen vielleicht besten Dinosaur-Beitrag), und Murphs Schlagzeug-Spiel treibt die Platte an wie ein Go-Cart aus der Hölle. Lous Songs sind hier so elegant wie immer. Js Tracks fließen und blühen in den verschiedenen Richtungen, die er oft verfolgt. Aber es gibt nur sehr wenige Momente, in denen man nicht wüsste, dass man Dinosaur Jr. hört, selbst wenn man die Nadel mit verbundenen Augen an irgendeiner Stelle der Platte ansetzen würde. Sie haben einen unverwechselbaren Sound. Mit "Sweep It Into Space" erweitern sie ihr persönliches Universum weiter, ohne jemals ihren zentralen Kern zu verlieren.




















