Die vierte Ausgabe der Modeselektion war längst überfällig und fällt deshalb extra energisch aus, dafür sorgen viele große Namen der internationalen Clubszene und eine ganze Reihe aufstrebender Künstler: Actress, Rødhâd, Peder Mannerfelt, rRoxymore, Sarah Farina und all die anderen setzen zwischen roughem und clever gebautem Techno, kosmischen Breakbeats und Dub- und-Bass-Eskapaden die unterschiedlichsten Akzente und erzeugen trotzdem einen starken, stringenten Vibe. Die als Doppel-CD und vierteilige 12"-Serie erhältliche Compilation enthält 17 Tracks von Künstlern, die zur aktuellen Speerspitze in Sachen anspruchsvoller Dance Music zählen - so sehen es zumindest Modeselektor, aber wann hat uns ihr Gespür je enttäuscht Wie jede Modeselektion ist die vierte Ausgabe kein schnödes Mixtape: Alle Künstler wurden eigens um passende, unveröffentlichte Musik gebeten, und das Ergebnis kann sich sehen lassen. "Wir sind stolz und fühlen uns geehrt, dass wir die Compilation genau so zusammenstellen konnten", schwärmen die Selektoren. "Volume 04 ist wahrscheinlich die funktionalste und eingängigste Modeselektion, die wir bis dato gemacht haben."
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Die vierte Ausgabe der Modeselektion war längst überfällig und fällt deshalb extra energisch aus, dafür sorgen viele große Namen der internationalen Clubszene und eine ganze Reihe aufstrebender Künstler: Actress, Rødhâd, Peder Mannerfelt, rRoxymore, Sarah Farina und all die anderen setzen zwischen roughem und clever gebautem Techno, kosmischen Breakbeats und Dub- und-Bass-Eskapaden die unterschiedlichsten Akzente und erzeugen trotzdem einen starken, stringenten Vibe. Die als Doppel-CD und vierteilige 12"-Serie erhältliche Compilation enthält 17 Tracks von Künstlern, die zur aktuellen Speerspitze in Sachen anspruchsvoller Dance Music zählen - so sehen es zumindest Modeselektor, aber wann hat uns ihr Gespür je enttäuscht Wie jede Modeselektion ist die vierte Ausgabe kein schnödes Mixtape: Alle Künstler wurden eigens um passende, unveröffentlichte Musik gebeten, und das Ergebnis kann sich sehen lassen. "Wir sind stolz und fühlen uns geehrt, dass wir die Compilation genau so zusammenstellen konnten", schwärmen die Selektoren. "Volume 04 ist wahrscheinlich die funktionalste und eingängigste Modeselektion, die wir bis dato gemacht haben."
Das Duo The Beat Escape nahm die neun Tracks in dessen Heimatstadt Montreal auf, bevor sich DJ/Produzent Jori Hulkkonen ans Mixing setzte. Das Ergebnis erscheint nun wie ein diffuser, fast schon psychedelischer Traum aus hypnotischen Beats, melancholischen Harmonien und hymnischen Gesängen, Electronic-Pop im Stile obskurer Minimal-Wave-Platten der 80er Jahre. Fans von John Maus, Cigarettes After Sex, Joy Division, The xx aufgepasst!
Das Darkwave Elektronik-duo Boy Harsher Aus Northampton, Massachusetts, Startet Sein Eigenes Label Nude Club!
Auf Nude Club Werden Am 27.04.2018 Erstmals Die Beiden Kult-alben - lesser Man (extended Version)" Und "yr Body Is Nothing" Wiederveröffentlicht, Die Es Bis Dato Nur Als Importe Gab. Boy Harsher Sind Ein Gegenentwurf Zum Normalo Elektropop Und Haben Sich Über Die Letzten Jahre Bereits Eine Sehr Treue Untergrundgemeinde Erspielt, Zuletzt Eine Triumphale, Restlos Ausverkaufte Tour Durch Europa Gespielt, Und Das Was Leute Am Himmel Für Chemtrails Halten, Sind Tatsächlich Ihre Nebelschwaden Und Trockeneis-reste. Ihre Verbindung Aus Düsteren Dance-beats, 80er-jahre-versatzstücken Mit Extrem Nach Hinten Gemixten, Sehr Ätherischen Vocals Schafft Eine Unheimliche, Intensive Und Fesselnde Klangwelt. Augustus Muller Entwickelt Den Unterbau Seiner Tracks Aus Präzisen Und Kraftvollen Beats, Die Irgendwie Nach Damals Klingen, Aber Von Heute Stammen Und Schleift Darüber Noch Sägende Synthies, Während Jae Matthews Dazu Flüstert, Schreit Und Singt Als Gäbe Es Nun Tatsächlich Kein Morgen Mehr. Diese Kathartischen Aber Auch Magnetisierenden Tracks Wurden Innerhalb Kurzer Zeit Zu Hits Eines Real Existierenden Untergrunds. Fernab Von Playlisten Und Pr Gedöns Bildete Sich Das, Was Man Früher Eine Kult-fangemeinde Genannt Hätte. Heute Sind Es Die Anfänge Des Widerstands Gegen Die Veralgorythmisierung. Glauben Wir Zumindest Hoffen Zu Dürfen.
Das Darkwave Elektronik-duo Boy Harsher Aus Northampton, Massachusetts, Startet Sein Eigenes Label Nude Club!
Auf Nude Club Werden Am 27.04.2018 Erstmals Die Beiden Kult-alben - lesser Man (extended Version)" Und "yr Body Is Nothing" Wiederveröffentlicht, Die Es Bis Dato Nur Als Importe Gab. Boy Harsher Sind Ein Gegenentwurf Zum Normalo Elektropop Und Haben Sich Über Die Letzten Jahre Bereits Eine Sehr Treue Untergrundgemeinde Erspielt, Zuletzt Eine Triumphale, Restlos Ausverkaufte Tour Durch Europa Gespielt, Und Das Was Leute Am Himmel Für Chemtrails Halten, Sind Tatsächlich Ihre Nebelschwaden Und Trockeneis-reste. Ihre Verbindung Aus Düsteren Dance-beats, 80er-jahre-versatzstücken Mit Extrem Nach Hinten Gemixten, Sehr Ätherischen Vocals Schafft Eine Unheimliche, Intensive Und Fesselnde Klangwelt. Augustus Muller Entwickelt Den Unterbau Seiner Tracks Aus Präzisen Und Kraftvollen Beats, Die Irgendwie Nach Damals Klingen, Aber Von Heute Stammen Und Schleift Darüber Noch Sägende Synthies, Während Jae Matthews Dazu Flüstert, Schreit Und Singt Als Gäbe Es Nun Tatsächlich Kein Morgen Mehr. Diese Kathartischen Aber Auch Magnetisierenden Tracks Wurden Innerhalb Kurzer Zeit Zu Hits Eines Real Existierenden Untergrunds. Fernab Von Playlisten Und Pr Gedöns Bildete Sich Das, Was Man Früher Eine Kult-fangemeinde Genannt Hätte. Heute Sind Es Die Anfänge Des Widerstands Gegen Die Veralgorythmisierung. Glauben Wir Zumindest Hoffen Zu Dürfen.
"yr Body Is Nothing" Wurde Ursprünglich Auf Vinyl Von Dka Records Veröffentlicht, Dreimal Gepresst. Alle Pressungen Waren Innerhalb Weniger Wochen Ausverkauft. Mit Einem Starken Fokus Auf Rhythmus Und Atmosphäre Zeigen Die Hier Präsentierten 10 Songs Einen Songwriting- Und Produktionsstil, Der Raffiniert Und Einzigartig Ist, Dunkel Aber Kraftvoll Erhaben. Der Klang Ist Paradoxerweise Massiv, Aber Minimal Und Bietet Den Perfekten Raum Für Jae Matthews Reichen, Tiefen Und Emotionalen Gesang, Mit Dem Sie Gemeinsam Mit Gus Muller Den Hörer Mit Jedem Einzelnen Song Immer Tiefer In Ihren Bann Zieht. Auch Zum Ersten Mal Auf Cd Erhältlich!
Belgium-based Composer Christina Vantzou's Fourth Full-length For Kranky Ventures Further Into The Uniquely Elusive And Evocative Mode Of Ambient Classical Minimalism Which Has Become Her Signature: A Fragile Synthesis Of Contemplative Drift, Heady Silences, And Muted Dissonance. In Regards To The New Album She Speaks Of Focusing Particular Attention On The Effects Of The Recordings On The Body, And Of 'directing Sound Perception Into An Inner Space.'
No. 4 Took Shape Across Roughly Two Years, Incorporating A Diverse Array Of Musical And Conceptual Collaborators, Including Fellow Kranky Artists Steve Hauschildt And John Also Bennett (of Forma) As Well As Angel Deradoorian (ex-dirty Projectors), Clarice Jensen, Beatrijs De Klerck, And Members Of Belgium's Echo Collective. During The Creation Process Vantzou Wanted To 'blur Lines Of Hierarchy,' And Thus Allowed All Ensemble Members And Technical Assistants To Add Or Delete Elements. Despite Such A Spectrum Of Input The Eleven Tracks Feel Distinctly Cohesive, Weaving Elegant Textures And Resonant Open Spaces Within A Twilit Landscape Of Eclectic Instrumentation: Piano, Harp, Vibraphone, Voice, Strings, Marimba, Synthesizers, Gong, And Bells.
Vantzou Describes The Recording Process As One Of Prepared Spontaneity: That Is, 'having Plenty Of Ideas Ready To Explore Going Into The Session, But With Enough Time To Depart From Those Ideas And See What Happens.' This Mindset Of Premeditated Exploration Informs The Album's Emotive Textural Intuition, With Hushed Drones And Delicate Gestures Eliding In The Periphery Of The Mix. She Cites Sleep And 'the Loosening Of Time' As Two Formative Practices In Her Private And Professional Life, Which Manifests In The Quietly Hallucinatory Properties Of Vantzou's Music. No. 4 Feels Both Endless And Ephemeral, Immersive And Immaterial. It's A Music Of Horizon Lines And Half-light, Mapped With Feeling And Foresight.
Recorded In New York City And Brussels. Mixed In Berlin.
A Portion Of This Work Was Funded By A Generous Grant From The Flemish Community In Belgium.
LP+DL
To those familiar with the output of Cologne-based imprint Firm from back in the early '00s, the name of Geiger, alias Nass, shall undoubtedly ring a bell. Herald of an hedonistic melange of funk- soaked electro pop and guitar-riddled synth music, sitting somewhere close to acts like Ween and Junior Boys, Alexander Geiger is about to break a eight-year hiatus with the drop of his debut album under the newly-founded moniker of Fahrland. A release that both encompasses a healthy dose of the discoid tropes from the Firm era but also aspires to split with a segment of it, geared towards exploring further undisclosed fringes of his shape-shifting sound universe, 'Mixtape Vol.1' is the fruit of a decisive move from the sleepless Berlin to the peaceful countryside landscapes of Fahrland - a lushly forested area near Potsdam which you'll have understood played an essential role in Geiger's longed-for return. Versatile and inclusive, the album sweeps a polyamorous gamut of styles and tempos like an answer to the virtual prisons that inhibit us on a daily basis, straying away from normative standards and classic full-length calibration as a result. Instead weaving a singular narrative course, clear from all type of shackles and chains, Geiger navigates on sight, reflecting on notions as wide and universal as freedom, friendship and love across a multiversal patchwork of sounds and feels. From the languid sexy vibe of 'Beggin', 'Plastic People' and 'Yesterday' - all three featuring the sensual whispers of multi-talented vocalist and artist MZ Sunday Luv, through the heavily vocodized, chip- implemented groove of I AM ROBOT - reminiscent of Telex and Space Art, balearic jazz & rap shine of 'Sky So High', smokey lounge ambience of 'L AND H' onto broader ambient-friendly spans such as 'Suspension', 'Windshield Gently Wipers' and the smooth, sun-basking closer 'Get Down', each track holds a fragile cocooned world at its heart.
Bei denjenigen, die mit dem Output vom Kölner Label Firm aus den frühen Nullerjahren vertraut sind, sollte der Name Geiger alias Nass zweifellos die Glocken klingeln lassen. Als der Herold einer hedonistischen Melange aus Funk durchdrungenem Elektro-Pop und Gitarren durchzogener Synthie-Musik irgendwo zwischen Ween und den Junior Boys, bricht Alexander Geiger seine achtjährige Schaffenspause mit der Veröffentlichung seines Debüt-Albums unter neuen Pseudonym: Fahrland.
Ein Release, das sowohl die diskoiden Tropen der Firm-Ära affirmiert, als auch danach strebt ein bestimmtes Segment davon zu spalten. Aufgenommen um ungeahnte Interferenzen seines gestaltverändernden Sounduniversums zu entdecken, ist 'Mixtape Vol.1' das Resultat eines bewussten Umzugs aus dem schlaflosen Berlin in die friedliche Landschaft von Fahrland - einem üppigen Waldgebiet in der Nähe von Potsdam, das eine entscheidende Rolle in Geigers ersehnter Rückkehr zur Musik gespielt hat.
Vielfältig und offen erforscht das Album polyamorös eine Skala von Stilen und Tempi als Antwort auf die virtuellen Ketten, die uns tagtäglich hemmen. Bewusst vergessen werden dabei normative Standards und klassische Langspieler-Kategorien. Geiger webt stattdessen ein einzigartiges Narrativ, frei von jeglichen Fesseln und Ketten und führt uns auf seinem multiversalen Flickenteppich aus Sounds und Gefühle mit Sichtkontakt an so allgemeingültige und universelle Begriffe wie Freiheit, Freundschaft und Liebe.
Vom nochalanten Vibe von 'Beggin', 'Plastic People' und'Yesterday' (alle drei mit der sinnlich wispernden und vielseitigen Sängerin MZ Sunday Luv), bis zu dem durch den Vocoder gejagten und computergenerierten Groove von I AM ROBOT; Reminiszenzen an Telex und Space Art, balearischen Jazz und Rap erklingen in 'Sky So High', rauchiges Loungeambiente auf 'L AND H' bis zu völliger Ambient-Anschlussfähigkeit in 'Suspension', 'Windshield Gently Wipers' und dem sanften, Sonne anbetenden Schlusslied 'Get Down' - jeder Track hält eine Welt für sich in seinem Herzen.
LP+DL+MC Limited
To those familiar with the output of Cologne-based imprint Firm from back in the early '00s, the name of Geiger, alias Nass, shall undoubtedly ring a bell. Herald of an hedonistic melange of funk- soaked electro pop and guitar-riddled synth music, sitting somewhere close to acts like Ween and Junior Boys, Alexander Geiger is about to break a eight-year hiatus with the drop of his debut album under the newly-founded moniker of Fahrland. A release that both encompasses a healthy dose of the discoid tropes from the Firm era but also aspires to split with a segment of it, geared towards exploring further undisclosed fringes of his shape-shifting sound universe, 'Mixtape Vol.1' is the fruit of a decisive move from the sleepless Berlin to the peaceful countryside landscapes of Fahrland - a lushly forested area near Potsdam which you'll have understood played an essential role in Geiger's longed-for return. Versatile and inclusive, the album sweeps a polyamorous gamut of styles and tempos like an answer to the virtual prisons that inhibit us on a daily basis, straying away from normative standards and classic full-length calibration as a result. Instead weaving a singular narrative course, clear from all type of shackles and chains, Geiger navigates on sight, reflecting on notions as wide and universal as freedom, friendship and love across a multiversal patchwork of sounds and feels. From the languid sexy vibe of 'Beggin', 'Plastic People' and 'Yesterday' - all three featuring the sensual whispers of multi-talented vocalist and artist MZ Sunday Luv, through the heavily vocodized, chip- implemented groove of I AM ROBOT - reminiscent of Telex and Space Art, balearic jazz & rap shine of 'Sky So High', smokey lounge ambience of 'L AND H' onto broader ambient-friendly spans such as 'Suspension', 'Windshield Gently Wipers' and the smooth, sun-basking closer 'Get Down', each track holds a fragile cocooned world at its heart.
Bei denjenigen, die mit dem Output vom Kölner Label Firm aus den frühen Nullerjahren vertraut sind, sollte der Name Geiger alias Nass zweifellos die Glocken klingeln lassen. Als der Herold einer hedonistischen Melange aus Funk durchdrungenem Elektro-Pop und Gitarren durchzogener Synthie-Musik irgendwo zwischen Ween und den Junior Boys, bricht Alexander Geiger seine achtjährige Schaffenspause mit der Veröffentlichung seines Debüt-Albums unter neuen Pseudonym: Fahrland.
Ein Release, das sowohl die diskoiden Tropen der Firm-Ära affirmiert, als auch danach strebt ein bestimmtes Segment davon zu spalten. Aufgenommen um ungeahnte Interferenzen seines gestaltverändernden Sounduniversums zu entdecken, ist 'Mixtape Vol.1' das Resultat eines bewussten Umzugs aus dem schlaflosen Berlin in die friedliche Landschaft von Fahrland - einem üppigen Waldgebiet in der Nähe von Potsdam, das eine entscheidende Rolle in Geigers ersehnter Rückkehr zur Musik gespielt hat.
Vielfältig und offen erforscht das Album polyamorös eine Skala von Stilen und Tempi als Antwort auf die virtuellen Ketten, die uns tagtäglich hemmen. Bewusst vergessen werden dabei normative Standards und klassische Langspieler-Kategorien. Geiger webt stattdessen ein einzigartiges Narrativ, frei von jeglichen Fesseln und Ketten und führt uns auf seinem multiversalen Flickenteppich aus Sounds und Gefühle mit Sichtkontakt an so allgemeingültige und universelle Begriffe wie Freiheit, Freundschaft und Liebe.
Vom nochalanten Vibe von 'Beggin', 'Plastic People' und'Yesterday' (alle drei mit der sinnlich wispernden und vielseitigen Sängerin MZ Sunday Luv), bis zu dem durch den Vocoder gejagten und computergenerierten Groove von I AM ROBOT; Reminiszenzen an Telex und Space Art, balearischen Jazz und Rap erklingen in 'Sky So High', rauchiges Loungeambiente auf 'L AND H' bis zu völliger Ambient-Anschlussfähigkeit in 'Suspension', 'Windshield Gently Wipers' und dem sanften, Sonne anbetenden Schlusslied 'Get Down' - jeder Track hält eine Welt für sich in seinem Herzen.
Mit ‚Outermost Edge' ist Alex Stolze eine eigenwillige Mischung aus Electronica, Indie-Pop und Neo-Klassik gelungen, ein hingehauchtes Album voller farbiger Details, das er ausgehend von seiner fünfsaitigen Violine produziert hat. Der Gesang erinnert dabei manchmal an die empathische Stimme von Erlend Oye.
Als Teil des Berliner Trios Bodi Bill hat er bis 2012 ganze Festivals zum Tanzen gebracht. Und vieles von dem, was Hörer schon früher begeistert und neugierig gemacht hat, zeigt sich hier in einer eigenwilligen Form von Schönheit. Einer Schönheit, die nicht eitel ist, die ihre Geschichten leise und eindringlich erzählt. Die Violine wird dabei oft nur gezupft, was dem Klang etwas Orientalisches verleiht. Was "Outermost Edge" neben einer großen Komplexität und Virtuosität auszeichnet ist die Haltung hinter der Musik. Das l'art pour l'art, das man auf vielen Produktionen zwischen Neo-Klassik und ambitionierter Electronica findet, ist Stolze nicht genug: Wenn es überall brennt, möchte ich das nicht ausklammern und einfach Wohlfühlmusik machen"
Malina Moye, die vom Guitar World Magazine als eine Musikpionierin und eine der besten Gitarristinnen gefeiert wurde, hat für sich eine eigene Nische in der heutigen Musikszene geschaffen - als eine von nur wenigen Künstlerinnen in der Geschichte, gelingt es ihr, den Graben zwischen Rock und Soul zu überbrücken. Darüber hinaus ist sie eine der führenden Gitarristinnen ihrer Generation. Moye hat "das Talent, das Aussehen, die Energie, einfach alles", attestierte die Huffington Post. Das Seventeen Magazine konstatierte: "Auf der Bühne liefert Malina eine berauschende Mischung von Funk, Rock und Soul ab." The Examiner erklärte Moye zu "einer der besten 10 U.S. Independent-Künstlerinnen" und das Billboard Magazine nannte ihre Zusammenarbeit mit Bootsy Collins "explosiv". Hier kommt nun ihr neues Album "BAD AS I WANNA BE". Eine bärenstarke Sache!
- Vinyl (schwarz/180g/Direct Metal Mastering)
the first release of our new project studio mule' is a cover of japanese 80's dance classic carnaval by taeko ohnuki'.
is studio mule a band unit we never have fixed member except kuniyuki takahashi as a track maker.
we invite who we love.
the first gest is our beloved miyako koda aka dip in the pool.you remember the reissue of on retinae' on music from memory.
miyako koda is one of the most carisma model in japan in 80's and the vocalist of experimental pop band dip in the pool'.
dance edit on a side is true to the original.off course more playful than original.
extended edit on b side is more club friendly house version.
The Crispies sind Tino Romana (Gesang), Rob Wolfe (Gitarre), Parsa Sarraf (Bass) und Peter Ferdinand (Schlagzeug). Die Band wurde nach Schulabschluss 2014 in Wolfes Keller gegründet, teils aus Perspektivlosigkeit, teils aus Spaß. So speist sich auch ihr Selbstverständnis aus der Spannung zwischen Langeweile und Exzess, zwischen Selbstironie und der Ernsthaftigkeit von Rock 'n' Roll Klischees in Lederjacken und zerrissenen Jeans. Fragt man die Band selbst, so vergleichen sie ihre Musik gerne mit analoger Fotografie: spontane Momentaufnahmen, manchmal schön, manchmal etwas kaputt. Ihr Debütalbum "Death Row Kids" erschien im Oktober 2016 auf Seayou Records. Ihr zweites Album "Fake Leather" erscheint im März 2018, ebenfalls auf Seayou Records.
Das dritte Album der in Berlin ansässigen Postrock-Band Cavern Of Anti-Matter der beiden Stereolab-Mitglieder Tim Gane (Frontmann) und Joe Dilworth (Drums) und des Synth-Spezialisten Holger Zapf erscheint ebenfalls auf dem eigenen Duophonic-Label. Auf "Hormone Lemonade" erzeugt das Trio aus modularen Synthesizern und selbstgebauten Drum-Machines hypnotische Soundstrukturen, die, angereichert mit minimalen Gitarrenmelodien und Live-Schlagzeug, ein reichhaltiges Gesamtwerk aus Experiment, Improvisation und Raffinesse ergeben.
Pressestimmen zum Vorgänger:
"A delightful head-trip." - Mixmag
"Their official debut is a whimsical, expansive set of cosmic post-krautrock groove." - Pitchfork
"An uber-compelling meld of Kraftwerk/Neu!/Harmonia and early techno." - Shindig!
Cut from the same cloth as last year's double-cassette, 'Like All Mornings,' Vanessa Amara's new album trails shorthand piano pieces and wilted strings through magnificent, electro-acoustic surrounds, often settling into buzzing, syncopated reveries. 'Manos' takes its name from an abbreviated term of endearment. Spoken in this form, it's an affectionate and inclusive gesture from friend to friend, or indeed from gang member to gang member. Vanessa Amara seemingly take their cues from either usage. Their new album feels hesitant to reveal its parts, and is perhaps a document of the limits of what can be revealed, a memorial to its own process as it winds itself in and around its delicately hued landscape. Though beginning with a morose gait, the album quickly turns over. And revealing its softer self, the clarity of the moving string arrangements hang in the air like fine mist. Everything settles against surfaces as the day breaks, opening up the space, though eventually condensing into the unnerving crescendo of the album's final piece. A recurrent, gentle whirring, much like a gramophone's needle, tracks through much of 'Manos.' It carefully steadies the listener into a mode of measuring duration, a meditative self-awareness that deliver's Vanessa Amara's world. Always intricate, and effortlessly tender, 'Manos' is an album as textural as it is melodic, and it is certainly the most exquisite suite of works to have been presented by Vanessa Amara thus far.
- A1: Dj Caress - Stories (Feat. Shimon Adaf & Herzel Shviro)
- A2: Rabo & Snob - Ilussions
- B1: Jerome C - Dont Say Im Crazy (Feat. Einat)
- B2: Roy Harmon - Geshem+Geula
- B3: Ahmed Silan - Hemalot
- C1: Assaf Amdursky - Yona
- C2: Ryskinder - No Love At The Basketball Team (The Models Remix)
- C3: Mo Rayon - One Night (At Erawan Resort)
- D1: Zohar Wagner - Shtucha
- D2: Alek Lee - Amore
- D3: Ori & Yehezkel - Honesty
'Rothschild 12' operated between 2009 and 2017 in the heart of Tel-Aviv, near the bustling intersection of Herzl street and Rothschild boulevard. Located on the ground floor of an elegant eclectic-style building which was built by Mr. Abraham Fogel exactly 100 years before it opened, 'Rothschild 12 began as an art gallery and quickly became a popular relaxed café and bar. While its front terrace faced the hustle and bustle of the city's main boulevard, in its back room 'Rothschild 12' hosted nightly live shows by a variety of established as well as up and coming independent musicians. What started off as improvised jam sessions soon developed into a full program ranging from jazz and rock to world music, hip hop and electronica. Now that 'Rothschild 12 is relocating to a new venue on Herzl street, it is time for a summary - a snapshot of the musical diversity which filled its walls - in the form of the compilation you are now holding. This musical summary of 'Rothschild 12' brings together a modern remix to a pioneering Israeli-Yemenite disco number from the seventies, a bundle of colourful and psychedelic beats,
- A1: Get Wid It Feat. Tyna (Visioneers Version)
- A2: Happy Days Feat. Bagi & Sarah Ann (Peter Kruder Remix)
- A3: Code Of The Snake Feat. Blabbwona (Pulsinger & Irl Codeine Shake Dub)
- A4: Why We Feat. Ward 21 (Jstar Remix)
- B1: Holdin´ Back Feat. Wordsworth (Flip Remix)
- B2: Concussion Feat. Blurum13 (Trishes Remix)
- B3: Get Wid It Feat. Tyna (Visioneers Version Instrumental)
- B4: Holdin´ Back Feat. Wordsworth (Flip Remix Instrumental)
- B5: Concussion Feat. Blurum13 (Trishes Remix Instrumental)
Die zweite Runde von Remixen zu dem selbst betitelten Album von Urbs ist eine fesselnde Zusammenstellung von zeitlosen HipHop sowie Downtempo Nummern.
Marc Mac: Gibt es zu dieser Person etwa noch was zu sagen Als Teil des UK Duos 4Hero hat er Musikgeschichte geschrieben und sein Visioneers Projekt setzte neue Standards in Sachen organischem HipHop. Sein Remix zu - Get Wid It featuring Tyna aus Neuseeland, besitzt alles, was man sich von diesem Musikgenie erwartet. Ein souliges, harmonisches Meisterwerk, welches auch auf einem seiner legendären Visioneers Alben hätte veröffentlicht werden können.
Peter Kruder hat als Teil von Kruder & Dorfmeister sowie mit seinem Projekt Peace Orchestra Musikgeschichte geschrieben. Sein Remix zu - Happy Days feat. Bagi und Sarah Ann ist eine Reise zurück zu seinen musikalischen Wurzeln, welche ihn berühmt gemacht haben - eine relaxte Downtempo-Nummer. Der Remix weckt Erinnerungen an die Zeit, als seine Musik Millionen von Menschen berührte.
Patrick Pulsinger ist der dritte im Bunde aus der Riege der Helden der 90s. Gemeinsam mit Sam Irl, seinem derzeitigen Komplizen, zeigen die beiden was herauskommen kann, wenn ein Studio-Zauberer mit Techno Wurzeln auf ein Musikgenie mit HipHop Wurzeln trifft. Ihr Remix zu - Code Of The Snake feat. Blabbwona ist eine trippige HipHop-Tech-Dub Nummer mit viel Bass und als solches absolut einzigartig.
Jstar aus London hat sich bereits einen Namen gemacht als Produzent von unzähligen Remixen und Edits auf seinem eigenem Label Jstar. Seine Spezialität sind Dub und Reggae Remixe von HipHop Classics. Er ist ein Großmeister des Digital Dancehall und transformierte den Golden Era Sound von - Why We feat Ward 21 (aus Kingston Jamaica) in etwas absolut Futuristisches.
Flip: Rapveteran von Texta aus Linz, der zuletzt durch sein Soloalbum auf dem New Yorker Raplabel Ill Adrenaline Records aufgefallen ist, bringt einen Remix zu - Holdin' Back feat Wordsworth. Mit einem genialem Chuck D Sample und einem funky Beat setzt dieser Remix Tanzflächen von Alaska bis Auckland in brannt.
Trishes: Last but not least: Moderator der legendären HipHop Radioshow Tribe Vibes auf FM4 und integraler Bestandteil der Wiener HipHop Szene. Für seinen Remix zu - Concussion feat BluRum13 von Oneself, setzte er auf einen heftigen Groove mit lauten Becken um einen Underwater-Funk-Beat zu kreieren und somit einen neuen Hintergrund für diese echt verrückte Geschichte zu gestalten.
Über das Album 'Urbs':
Ganze elf Jahre sind seit - Toujours Le Meme Film', dem letzten Album von Urbs vergangen. Auf Kruder & Dorfmeisters G-Stone Label lieferte der Wiener Musiker, DJ und Producer damals den Soundtrack zu einem fiktiven Film Noir, zog sich aber nach einer Europa-Tournee fast gänzlich aus der Öffentlichkeit zurück. Er sieht sein Schaffen nicht als Karriere, sondern als Teil seines Lebens, welches in den seltensten Fällen einer konkreten Planung unterliegt, und deshalb hat Urbs sich auch bewusst viel Zeit gelassen für sein aktuelles -unbetiteltes - Album.
Urbs: - Der Vorgänger "Toujours Le Meme Film" kam bei sehr vielen Leuten extrem gut an, und über die Jahre habe ich mitbekommen, daß es manchen Leuten richtig viel bedeutet. Das war eine gewisse Belastung, weil man diese Leute natürlich nicht enttäuschen will. Mittlerweile denke ich, daß genug Wasser die Donau runtergeflossen ist, um vielleicht den einen oder anderen mit etwas ganz Neuem zu überraschen. Die Leute, die mich kennen, wissen ja, daß ich im Grunde immer dopen HipHop produziert habe.'
Konsequenterweise handelt es sich diesmal nicht um ein Instrumental-Album sondern um eine Sammlung von 12 souligen HipHop Nummern, die mit handverlesenen Vokalisten der internationalen Rap-, Dancehall- und Soul-Szene aufwarten. Neben den New Yorkern Wordsworth von EMC sowie R.A. The Rugged Man, finden sich unter anderem Ward 21 aus Kingston, Jamaica, Voice Monet aus New Orleans, Blu Rum 13 von One Self aus Washington DC, als auch alte Weggefährten wie dem Wiener Skero oder dem Wahl-Münchner Blabbwona von Abstract Art auf dem Album.
Auf die Frage, wie es sich anfühlt, nach mehreren Instrumental-LPs erstmals ein Album mit Vokalisten aufzunehmen, erwidert Urbs mit einem Augenzwingern: - Generell war es für mich schwierig die Songs loszulassen und mich den MCs auszuliefern. Man verbringt viel Zeit mit einem Stück und baut eine gewisse Beziehung auf. Die Musik erzeugt Bilder im Kopf und hat oft eine schwer fassbare Bedeutung für den Producer. Dann geht ein MC drüber und es ist ein bisschen als würden die brutalen Freunde deines älteren Bruders dein Kinderzimmer verwüsten- in deiner Anwesenheit.'
Wieso das Album keinen Titel trägt, ist auch schnell beantwortet: - Dieses Album ist nun sozusagen meine Leistungsschau auf diesem Gebiet und durch den unendlich langen Reifeprozess, ist es auch schön intensiv eingekocht und auf dem Punkt. Deshalb auch keine Intros, keine Interludes, kein Titel, no Gimmicks, einfach 12 gute Songs - Punkt.'
Neben dem Album werden auch zwei EPs mit Remixes von Retrogott, Brenk Sinatra, Visoneers (Marc Mac von 4 Hero), Peter Kruder, Cookin' Soul, J*Star, Flip (Texta) und anderen veröffentlicht. Für das Artwork zeichnet DJ DSL verantwortlich.
Closer To Stranger is the new solo album by Pakistani-born dream-folk musician Ilyas Ahmed. Drawing on a wide range of influences, his songs incorporate classic singer-songwriter gestures alongside more experimental leanings. Recorded to tape in the studio by Justin Higgins in the fall of 2016 and finished in the spring of 2017, Ahmed's instrumental palette includes: acoustic and electric 6 and 12-string guitars, Fender Rhodes, multiple keyboards, tanpura, and percussion. Closer To Stranger stands as a meditation on uneasy identity politics during times of unreason, seeking peace amidst chaos.Jonathan Sielaff (of Thrill Jockey ambient duo Golden Retriever) cameos with guest saxophone on Zero For Below' but otherwise the album is a solo affair, alternately feverish, tense, hazed, hypnotic, and narcotic. A slowly unfolding inward journey of late night lullabies and contemplative electric drift.
NHK yx Koyxen walks at any speed and on any surface he desires to trance-scend. His "Parallel Tempo EP" takes a mindful plunge into layers of rigorously murmuring gestures. Speed is relative to size. As they are streched and bent, the planes engage in parallel movement. This is an exploded drawing, unlocked from time.
The Japanese artist and producer NHK yx Koyxen contiunes to unveil his unique vocabulary, as the "Parallel Tempo EP" builds on a series of releases for L.I.E.S., Diagonal, DFA and The Trilogy Tapes. Publishing drawings and music alike, NHK yk Koyxen aka Kohei Matsunaga offers playful and sometimes unexpected glimpes of the "almost common". Performing on electronic music's timeless DNA, he offers those who step in a resonating space, in which loose objects are bound to embrace each other.
2x12" Repress
Answer Code Request returns with his sophomore album Gens on Ostgut Ton, entering darker but equally bass-heavy territory.
Answer Code Request's 2014 debut LP Code was an exciting moment for electronic music in Berlin - one that offered a break from the eternal hall and monolithic 4/4 kicks that ruled the city's club landscape. As a hybrid gesture, the album's spirit recalled an especially fruitful era in the German capital from the mid-90s to early 2000s, when dub and paddriven Detroit techno cross-pollinated with Berlin's industrial aesthetic to create one of the city's most exciting musical chapters.
Today the musical vision offered by Berghain resident Answer Code Request, real name Patrick Gräser, has proved far-sighted. While at first glance electronic music in 2018 seems increasingly balkanized, borders between genres have once again become fuzzier.
Now, on his follow up LP Gens, Gräser looks beyond the bass euphoria of Code toward darker horizons and a desolate atmosphere befitting of current global circumstances.
In a sense, Gens (Latin for tribe or lineage) reverses the notion of the hardcore continuum as proposed by music journalist Simon Reynolds: embedded in a tradition of US andcontinental European techno, Gräser seeks its disruption through hardcore outgrowths, from ambient jungle to later variations of British bass music and IDM. It's an interesting twist when seen in the larger biographical context of Gräser who, born and raised outside of Berlin in early 1980s, jumped from East German youth radio DT64 to American hip-hop, acid and early UK hardcore - a radical shift of musical interest born of a radical shift in political circumstances. On Gens, the unsettling atmosphere is established early on with the fading rave opener of the album's synonymous title track, and continues through the scrambled military communications and post dubstep rhythms of 'Sphera'. From there, sci-fi pads, heavy phasing and alien syncopation lead explorative third track 'Ab Intus' out into space. Aglimmer of otherworldly positivity arrives with the warm, distorted breakbeats and interwoven synth melodies of album standout 'knbn2', while Gräser's most dancefloororiented melds jungle and techno, Amen and 4/4 kicks, on 'Cicadae'.
Having recently completed a live tour across Europe, Scott Gilmore returns to International Feel with Another Day. Following on from his "mini-masterpiece" last year, the LA musician confidently delivers four new records. The uplifting Electric Gestures is the first of the four dreamy soundscapes. Setting the tone, it drifts through with tight yet subtle percussion. A melancholic twist ensues with the melodic string number Things Forgotten. Next up, Lately follows suit blending emotive keys with thoughtful strings, which lead onto the hopeful and hypnotic chords of Another Day. "Before recording the songs for 'Another Day' I had never worked on music with the knowledge that it would be released. Both 'Volume 01' and 'Subtle Vertigo' were made in a state of aloneness, and there is a comfort in that state of mind because it is easier to work freely without any inhibitions.Making music that I knew would be heard by others was a process of putting that out of my mind, and a process of remembering that the most important part of creating music is to explore." - Scott Gilmore Sitting comfortably in Mark Barrott's International Feel, Gilmore studied the guitar for eighteen years and his compositions demonstrate a real master at work. Combining elements of 70's underground psychedelia, kosmische, and library music his music "has the distinct air of something you might find in a dusty corner of someone's garage" (Pitchfork).




















