Helfró ist aus der Trostlosigkeit entstanden. Als seine vorherige Band Ophidian 2015 eine Pause einlegte, begann Schlagzeuger Ragnar Sverrisson bis spät in die brutale isländische Nacht an seiner eigenen grausamen Vision von Black Metal zu arbeiten.
Aus dieser intensiven Zeit der Einsamkeit heraus bahnten sich Helfró ihren eigenen Weg in die extreme Metal-Landschaft. Ihr selbstbetiteltes Debütalbum wurde mitten im Feuer der Pandemie veröffentlicht, aber die schaurigen Melodien und die rohe Aggression des Albums schafften es auf mehrere Jahresendlisten.
Jetzt meldet sich das Kapuzen-Duo mit seinem Nachfolger zurück. Tálgröf" enthält viele von Helfrós charakteristischen, wütenden Tremolo-Riffs. "Fláráð Fræði" schüttelt sich mit der Wut eines Hagelsturms. Doch während sich das neue Album tiefer mit Sucht und aufdringlichen Gedankenmustern beschäftigt, geht es auch über die starre Welt des Black Metal hinaus. Traðkandi Blómin í eigin Hjartagarði" schwelgt in der glorreichen Death Metal-Schredderei, die Rangar schon als Kind mit seinem Onkel gesehen hat.
Helfró sind immer noch so kalt und unbarmherzig wie die Winter in ihrem Heimatland. Aber 'Tálgröf' ist prädestiniert dafür, ein Feuer des isländischen Death Metal zu entfachen!
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Helfró ist aus der Trostlosigkeit entstanden. Als seine vorherige Band Ophidian 2015 eine Pause einlegte, begann Schlagzeuger Ragnar Sverrisson bis spät in die brutale isländische Nacht an seiner eigenen grausamen Vision von Black Metal zu arbeiten.
Aus dieser intensiven Zeit der Einsamkeit heraus bahnten sich Helfró ihren eigenen Weg in die extreme Metal-Landschaft. Ihr selbstbetiteltes Debütalbum wurde mitten im Feuer der Pandemie veröffentlicht, aber die schaurigen Melodien und die rohe Aggression des Albums schafften es auf mehrere Jahresendlisten.
Jetzt meldet sich das Kapuzen-Duo mit seinem Nachfolger zurück. Tálgröf" enthält viele von Helfrós charakteristischen, wütenden Tremolo-Riffs. "Fláráð Fræði" schüttelt sich mit der Wut eines Hagelsturms. Doch während sich das neue Album tiefer mit Sucht und aufdringlichen Gedankenmustern beschäftigt, geht es auch über die starre Welt des Black Metal hinaus. Traðkandi Blómin í eigin Hjartagarði" schwelgt in der glorreichen Death Metal-Schredderei, die Rangar schon als Kind mit seinem Onkel gesehen hat.
Helfró sind immer noch so kalt und unbarmherzig wie die Winter in ihrem Heimatland. Aber 'Tálgröf' ist prädestiniert dafür, ein Feuer des isländischen Death Metal zu entfachen!
„ The dissonance, the discord, is the tongue in the cheek of Ralf Schauff's music. Be it that the transverse flute, always underestimated as an instrument of torture, is used or slow synthesizer automations shift the tonality in an agonizingly and unnecessarily cruel way. Without this intention to challenge the listener, the music would have been there before. There are the soundscapes of NEU!, Harmonia or Cluster, the modality of Can, Afrobeat and all kinds of electronics, but also the impression of „Weltmusik" associated with folkloric instruments like the didgeridoo or the recorder. But it's none of these things. It only reminds us of them. And it reminds us listeners that music is also produced. The meta level comes into play and gets in the way of consumption. This is much more amusing, surprising and enriching than the mere description suggests. This is a must hear. It's just insanely fun. " Frank Spilker (Die Sterne)
„ Die Dissonanz, der Missklang, ist die Zunge in der Backe der Musik von Ralf Schauff. Sei es, dass die als Folterinstrument immer wieder unterschätzte Querflöte zum Einsatz kommt oder langsame Synthesizer Automationen die Tonalität qualvoll und unnötig grausam verschieben. Ohne diese Absicht den Hörer herauszufordern wäre die Musik schon mal da gewesen. Da wären die Klanglandschaften von NEU!, Harmonia oder Cluster, die Modalität von Can, Afrobeat und aller möglichen Spielarten von Elektronik, aber auch die mit folkloristischen Instrumenten wie dem Didgeridoo oder eben der Flöte verknüpfte Anmutung von „Weltmusik.“ Das alles ist es aber nicht. Es erinnert nur daran. Außerdem erinnert es uns Hörer daran, dass Musik ja auch hergestellt wird. Die Meta Ebene kommt ins Spiel und stellt sich dem Konsum in den Weg. Das alles ist viel Amüsanter, Überraschender und Bereichernder, als die bloße Beschreibung vermuten lässt. Das muss man gehört haben. Es macht einfach wahnsinnig viel Spass. " Frank Spilker (Die Sterne)
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Diviner ist eine 2011 gegründete griechische Heavy Metal Band. Nach ihrem donnernden Debüt Fallen Empires (2015) und dem grandiosen Zweitwerk Realms Of Time (2019), das ihren Status etabliert hat, kehren sie mit ihrem dritten und bisher besten Album zurück. Avaton zeigt eine verblüffende Musikalität, inspiriertes Songwriting und kompromisslosen Heavy Metal mit allen Elementen eines echten Klassikers. Kraftvoll, melodisch, episch, düster, spirituell, atmosphärisch, intensiv, Aggressiv, roh und vielfältig zugleich. Herausragende Produktion, dynamischer Sound, außergewöhnliche Texte, süchtig machende Riffs, wunderbare Melodien, eingängig-hymnische Refrains, atemberaubende Gitarrenarbeit, herausragendes Schlagzeugspiel und einige der großartigsten und leidenschaftlichsten Vocals. Avaton ist eine zeitlose, atemberaubende Reise von der grausamen dystopischen Welt zu unseren tiefsten Träumen, auf der Suche nach den wahren Geheimnissen des Lebens. Voller Abenteuer, Emotion und purer Magie, die das Herz eines jeden Metal Fans begeistern wird.
Diviner ist eine 2011 gegründete griechische Heavy Metal Band. Nach ihrem donnernden Debüt Fallen Empires (2015) und dem grandiosen Zweitwerk Realms Of Time (2019), das ihren Status etabliert hat, kehren sie mit ihrem dritten und bisher besten Album zurück. Avaton zeigt eine verblüffende Musikalität, inspiriertes Songwriting und kompromisslosen Heavy Metal mit allen Elementen eines echten Klassikers. Kraftvoll, melodisch, episch, düster, spirituell, atmosphärisch, intensiv, Aggressiv, roh und vielfältig zugleich. Herausragende Produktion, dynamischer Sound, außergewöhnliche Texte, süchtig machende Riffs, wunderbare Melodien, eingängig-hymnische Refrains, atemberaubende Gitarrenarbeit, herausragendes Schlagzeugspiel und einige der großartigsten und leidenschaftlichsten Vocals. Avaton ist eine zeitlose, atemberaubende Reise von der grausamen dystopischen Welt zu unseren tiefsten Träumen, auf der Suche nach den wahren Geheimnissen des Lebens. Voller Abenteuer, Emotion und purer Magie, die das Herz eines jeden Metal Fans begeistern wird.
Diviner ist eine 2011 gegründete griechische Heavy Metal Band. Nach ihrem donnernden Debüt Fallen Empires (2015) und dem grandiosen Zweitwerk Realms Of Time (2019), das ihren Status etabliert hat, kehren sie mit ihrem dritten und bisher besten Album zurück. Avaton zeigt eine verblüffende Musikalität, inspiriertes Songwriting und kompromisslosen Heavy Metal mit allen Elementen eines echten Klassikers. Kraftvoll, melodisch, episch, düster, spirituell, atmosphärisch, intensiv, Aggressiv, roh und vielfältig zugleich. Herausragende Produktion, dynamischer Sound, außergewöhnliche Texte, süchtig machende Riffs, wunderbare Melodien, eingängig-hymnische Refrains, atemberaubende Gitarrenarbeit, herausragendes Schlagzeugspiel und einige der großartigsten und leidenschaftlichsten Vocals. Avaton ist eine zeitlose, atemberaubende Reise von der grausamen dystopischen Welt zu unseren tiefsten Träumen, auf der Suche nach den wahren Geheimnissen des Lebens. Voller Abenteuer, Emotion und purer Magie, die das Herz eines jeden Metal Fans begeistern wird.
Vier Jahre und eine Pandemie nach "Orificial Purge" legt Vastum, die am längsten bestehende Band im 20 Buck Spin-Roster, mit "Inward To Gethsemane" ihr fünftes knüppelhartes Manifest über psychisches Unwohlsein und verlorenen Glauben vor. Wie schon zuvor umgibt der abgrundtiefe Ekel, der in Vastums einzigartiger Herangehensweise schonungslos eingefangen wurde, die Musik mit einer Aura von beunruhigendem Unbehagen.
Die höhlenartige Dichte, die Vastum zu einem Kernelement ihrer Diskografie gemacht hat, bleibt so unmenschlich wie eh und je. Sie taucht weiterhin in dunklere Atmosphären ein, verkommt aber nie zum Ambient-Dunkel; im Gegenteil, sie ist immer strafend und mit einer furchterregenden Dynamik. Der unverkennbar erschütternde Doppelgesang von Daniel Butler und Leila Abdul-Rauf taucht in "Inward..." auf; die besessenen Erzähler der höllischen Unterwelt von Vastum. Der achtminütige Albumabschluss "Corpus Fractum" zeigt eine transformative und sogar experimentelle Seite von Vastum, sowohl musikalisch als auch stimmlich, während er die charakteristische gnadenlose Kraft beibehält, für die die Band über ihre fünf Alben hinweg gefeiert wird.
Mit ihren sporadischen, aber legendären Live-Auftritten und ihrer verehrten Diskografie des modernen True Death Metal sind Vastum zu einem Fackelträger des grausamen und grotesken Undergrounds geworden, sowohl in ihrer Heimat Bay Area als auch weit darüber hinaus. "Inward to Gethsemane" schlägt eine weitere Kerbe in Vastums Totem der Abartigkeit.
Vier Jahre und eine Pandemie nach "Orificial Purge" legt Vastum, die am längsten bestehende Band im 20 Buck Spin-Roster, mit "Inward To Gethsemane" ihr fünftes knüppelhartes Manifest über psychisches Unwohlsein und verlorenen Glauben vor. Wie schon zuvor umgibt der abgrundtiefe Ekel, der in Vastums einzigartiger Herangehensweise schonungslos eingefangen wurde, die Musik mit einer Aura von beunruhigendem Unbehagen.
Die höhlenartige Dichte, die Vastum zu einem Kernelement ihrer Diskografie gemacht hat, bleibt so unmenschlich wie eh und je. Sie taucht weiterhin in dunklere Atmosphären ein, verkommt aber nie zum Ambient-Dunkel; im Gegenteil, sie ist immer strafend und mit einer furchterregenden Dynamik. Der unverkennbar erschütternde Doppelgesang von Daniel Butler und Leila Abdul-Rauf taucht in "Inward..." auf; die besessenen Erzähler der höllischen Unterwelt von Vastum. Der achtminütige Albumabschluss "Corpus Fractum" zeigt eine transformative und sogar experimentelle Seite von Vastum, sowohl musikalisch als auch stimmlich, während er die charakteristische gnadenlose Kraft beibehält, für die die Band über ihre fünf Alben hinweg gefeiert wird.
Mit ihren sporadischen, aber legendären Live-Auftritten und ihrer verehrten Diskografie des modernen True Death Metal sind Vastum zu einem Fackelträger des grausamen und grotesken Undergrounds geworden, sowohl in ihrer Heimat Bay Area als auch weit darüber hinaus. "Inward to Gethsemane" schlägt eine weitere Kerbe in Vastums Totem der Abartigkeit.
- 1: Deranged
- 2: 11414
- 3: Even A Worm Will Turn
- 4: Festering In Squalor
- 5: Code Of Silence
- 6: Gowanus Death Stomp
- 7: Streets Of Destitution
- 8: Make (One’s) Bones
- 9: Crown Of Tar
- 10: Thirty Caliber Pesticide
- 11: The Third Rail
- 12: Mortsafe (Resurrection Men)
- 13: Lupara Bianca
- 14: Carried By Six
- 15: Vermin Victory
- 16: Enraged
Black Vinyl[25,84 €]
Die dunkle, schäbige Unterwelt von New York City taucht wieder auf, wenn das Stadtbild durch Abwässer, Crackrauch und den Handel mit Fleisch verdorben ist. Die Straßen, die einst voller Leben waren, sind von dem grotesken und schmutzigen Chaos vergangener Zeiten durchdrungen. Inmitten dieser rauen Wirklichkeit, in den Mauern der schwach beleuchteten Gassen, stinkt es nach Körperflüssigkeiten und Rattenkot.
Auf den Bahnsteigen der U-Bahn verüben verzweifelte Seelen wegen ein paar mickriger Dollar wahllos Gewalttaten aneinander. Der East River fließt in einem kränklichen Grün, und der Farbton der Stadt spiegelt die Schatten wider, die diese illegalen Unternehmungen werfen. Inmitten dieser beunruhigenden, düsteren Realität ist nun eine Klanglandschaft entstanden, die das Grauen einfängt - in Form des zweiten Albums von Gravesend.
Das neue Album "Gowanus Death Stomp" verdichtet die Grausamkeit, die auf dem Debüt "Methods of Human Disposal" von 2021 zu hören war, zu einem noch düstereren und ursprünglicheren Trommelfeuer der Gewalt. An der Kreuzung von krimineller Verkommenheit und urbanem Unwohlsein bedienen sich Gravesend vieler Werkzeuge des Handwerks. Black / Death / Grind / War Metal verschmelzen nahtlos zu einer Teergrube aus beißendem Hinterhof-Sadismus und Acid-Zungen-Gesang.
Wie eine frisch geborgeneLeiche unten am Hafen weht der Geruch von Verwesung aus jedem Track auf 'Gowanus Death Stomp'. Und wie bei NYCs Underground-Legenden von Cro-Mags über Swans bis Type O Negative verkörpert Gravesend den Puls der Stadt, selbst wenn dieser Puls auf dem Beton ausblutet.
- 1: Deranged
- 2: 11414
- 3: Even A Worm Will Turn
- 4: Festering In Squalor
- 5: Code Of Silence
- 6: Gowanus Death Stomp
- 7: Streets Of Destitution
- 8: Make (One’s) Bones
- 9: Crown Of Tar
- 10: Thirty Caliber Pesticide
- 11: The Third Rail
- 12: Mortsafe (Resurrection Men)
- 13: Lupara Bianca
- 14: Carried By Six
- 15: Vermin Victory
- 16: Enraged
Neon Green Vinyl[25,84 €]
Die dunkle, schäbige Unterwelt von New York City taucht wieder auf, wenn das Stadtbild durch Abwässer, Crackrauch und den Handel mit Fleisch verdorben ist. Die Straßen, die einst voller Leben waren, sind von dem grotesken und schmutzigen Chaos vergangener Zeiten durchdrungen. Inmitten dieser rauen Wirklichkeit, in den Mauern der schwach beleuchteten Gassen, stinkt es nach Körperflüssigkeiten und Rattenkot.
Auf den Bahnsteigen der U-Bahn verüben verzweifelte Seelen wegen ein paar mickriger Dollar wahllos Gewalttaten aneinander. Der East River fließt in einem kränklichen Grün, und der Farbton der Stadt spiegelt die Schatten wider, die diese illegalen Unternehmungen werfen. Inmitten dieser beunruhigenden, düsteren Realität ist nun eine Klanglandschaft entstanden, die das Grauen einfängt - in Form des zweiten Albums von Gravesend.
Das neue Album "Gowanus Death Stomp" verdichtet die Grausamkeit, die auf dem Debüt "Methods of Human Disposal" von 2021 zu hören war, zu einem noch düstereren und ursprünglicheren Trommelfeuer der Gewalt. An der Kreuzung von krimineller Verkommenheit und urbanem Unwohlsein bedienen sich Gravesend vieler Werkzeuge des Handwerks. Black / Death / Grind / War Metal verschmelzen nahtlos zu einer Teergrube aus beißendem Hinterhof-Sadismus und Acid-Zungen-Gesang.
Wie eine frisch geborgeneLeiche unten am Hafen weht der Geruch von Verwesung aus jedem Track auf 'Gowanus Death Stomp'. Und wie bei NYCs Underground-Legenden von Cro-Mags über Swans bis Type O Negative verkörpert Gravesend den Puls der Stadt, selbst wenn dieser Puls auf dem Beton ausblutet.
- A Part Is Better Than Zero Spacer's Choice
- Replacing Leene's Bel
- The Museum Of Orphaned Concepts So Yeah, So
- Thanks For Asking Into The Wind Stream
- Joy Ephemeral Cinnabar Island
- Tips For Safe Travels
- What Comes Around Is All Around
Das fünfte Album der Emo-Punk-Band Free Throw aus Nashville beginnt mit einem fünfsekündigen Dunst geigenartigen Feedbacks, bevor es im Sprint auf dem Boden aufschlägt: eine dicke, übersteuerte Gitarre, Schlagzeug und der Bass knallen zusammen mit knackigen Ausbrüchen und einem lebhaften Gitarren-Lead hinter einer Wall Of Sound herein. 'Es ist so verrückt, dass die Dinge mit zunehmendem Alter irgendwie so kompliziert werden', stöhnt Sänger und Gitarrist Cory Castro zu Beginn der ersten Strophe des Albums. In wahrer Free Throw-Manier ist die Platte mit Videospiel- und TV-Referenzen versehen – Castros geliebtes Pokémon (Cinnabar Island), Outer Worlds (Spacer's Choice) und Trailer Park Boys zum Beispiel. Aber während sich frühere Releases auf ein zusammenhängendes Thema konzentrierten, das für Dramaturgie und Erzählung bereit war, geht es in 'Lessons That We Swear To Keep' um etwas noch Unmittelbareres und Prägenderes, aber weniger Diskutiertes: die Grauheit des Alltags.
Marathon is not just a band, it's a top-level sport. The Amsterdam-based trio is bursting with energy, and it explodes out of them on stage, captivating audiences everywhere they go. With four Paradiso
shows under their belt, a packed Popronde, Welcome to the Village, Grauzone and many more, Marathon has quickly amassed an impressive live reputation, culminating in a top-10 spot at
Noorderslag. Both KINK and 3voor12 recognize the band as one of the talents of 2023.
V2 Benelux has signed Marathon for their debut EP, set to be released in May 2023. This is a major milestone for the band and a testament to their skills. Marathon's music is a passionate response to the crisis-ridden twenty-first century, channelling the energy of punk and the dissonance of shoegaze and post-punk to give voice to urban anxiety. Lennart's dynamic drumming, Kay's aggressive vocal delivery, and Nina's skillful six-string bass work create an explosive mix that is both raw and polished. Live, Marathon is a force to be reckoned with, with keyboardist Sofie and guitarist Victor bringing even more depth to their layered songs. Together, they create a high-energy defense against the doom and gloom of the modern world, making the uncomfortable bearable. Marathon is a band that demands attention, and their growing fan base is a testament to their undeniable talent.
Das selbstbetitelte Album von For The Fallen Dreams kombiniert Elemente aus Hip-Hop, modernem Rock und progressivem Metal zu der bösartigen Dynamik, für die die Band bekannt geworden ist, und hat das Zeug zu etwas Zeitlosem.
Das selbstbetitelte Album kombiniert die Vorliebe der Band für strafende Aggression und bombastische Breakdowns, dramatische Gitarrensoli mit erhabenen Refrains, ätherische Atmosphäre und unvorhersehbaren, grausamen Grooves und ist ebenso hitverdächtig und ansteckend eingängig, wie geradezu vernichtend
Der Plan sah vor, im Frühjahr 2023 direkt wieder ins Studio zu gehen, bei dem alten Freund Paul Grau in Motril, Spanien. Noch euphorisiert von der gelungenen Herbst-Tour machten Gisbert zu Knyphausen, Moses Schneider und Tobias "der dünne Mann" Friedrich Nägel mit Köpfen und buchten, was zu buchen war. Einziges Problem: sie hatten keinen einzigen neuen Song. Aber man wächst an seinen Aufgaben, nicht wahr? Irgendwo in der untersten Schublade, hinter der Rolle Zwirn, dem Anspitzer und der Ballpumpe lag dann doch noch das ein oder andere Instrumental, ein halbes Lied, ausgeschwitzte Reime und drei angebissene Texte. Um Weihnachten herum kamen in einem klammen, kleinen Übungsraum noch diverse ganz neue Stücke hinzu. Im Januar 23 traf sich die Husten-Delegation mit der Live-Ergänzungsmaschine Marcus Schneider (Gitarre), Ben Lauber (Schlagzeug) und Arne Augustin (Keyboard), um 15 oder 16 neue Lieder zu arrangieren. Obwohl Motril nicht mit Wärme und Sonne geizte, sahen sich am Ende der zwölftägigen Aufnahmen alle etwas verwundert an ob der Düsternis der Stücke. Wie sollte man das Konvolut sinnvoll auf einem Album anordnen? Also alles auf Schwarz. Von dunkel nach hell.Auf dem Weg kommt man aus dem dystopischen "Bis morgen, dann" an der Trauer von "Ja und ja" vorbei, schaut "Elli" dabei zu, wie sie unter die Armutsgrenze rutscht, bettelt "Lass mich bitte nicht in Ruh", blickt auf "Die andere Seite der Angst", sieht dem verblichenen Träumer Achim hinterher, tanzt "Nüchtern im Club", stellt sich hinter dem "Flamingo Hotel" ein paar philosophische Fragen, erinnert sich an ferne Tage und "Weiße Tiger" und bittet die Welt um Vergebung, da der perfekte Song auch mit "Für immer und ewig" nicht gelungen ist. Am Ende erschien es nur logisch, das Album "Aus einem nachtlangen Jahr" zu nennen.Ladies and Gentlemen: Aus einem nachtlangen Jahr - wohin auch immer. PS: Es passt sprichwörtlich ins Bild, dass die Berliner Künstlerin Tina Berning an wunderschöner Melancholie kaum zu überbietende Zeichnungen beisteuerte, für die Dunja Berndorff das perfekte Artwork fand.
Der Plan sah vor, im Frühjahr 2023 direkt wieder ins Studio zu gehen, bei dem alten Freund Paul Grau in Motril, Spanien. Noch euphorisiert von der gelungenen Herbst-Tour machten Gisbert zu Knyphausen, Moses Schneider und Tobias "der dünne Mann" Friedrich Nägel mit Köpfen und buchten, was zu buchen war. Einziges Problem: sie hatten keinen einzigen neuen Song. Aber man wächst an seinen Aufgaben, nicht wahr? Irgendwo in der untersten Schublade, hinter der Rolle Zwirn, dem Anspitzer und der Ballpumpe lag dann doch noch das ein oder andere Instrumental, ein halbes Lied, ausgeschwitzte Reime und drei angebissene Texte. Um Weihnachten herum kamen in einem klammen, kleinen Übungsraum noch diverse ganz neue Stücke hinzu. Im Januar 23 traf sich die Husten-Delegation mit der Live-Ergänzungsmaschine Marcus Schneider (Gitarre), Ben Lauber (Schlagzeug) und Arne Augustin (Keyboard), um 15 oder 16 neue Lieder zu arrangieren. Obwohl Motril nicht mit Wärme und Sonne geizte, sahen sich am Ende der zwölftägigen Aufnahmen alle etwas verwundert an ob der Düsternis der Stücke. Wie sollte man das Konvolut sinnvoll auf einem Album anordnen? Also alles auf Schwarz. Von dunkel nach hell.Auf dem Weg kommt man aus dem dystopischen "Bis morgen, dann" an der Trauer von "Ja und ja" vorbei, schaut "Elli" dabei zu, wie sie unter die Armutsgrenze rutscht, bettelt "Lass mich bitte nicht in Ruh", blickt auf "Die andere Seite der Angst", sieht dem verblichenen Träumer Achim hinterher, tanzt "Nüchtern im Club", stellt sich hinter dem "Flamingo Hotel" ein paar philosophische Fragen, erinnert sich an ferne Tage und "Weiße Tiger" und bittet die Welt um Vergebung, da der perfekte Song auch mit "Für immer und ewig" nicht gelungen ist. Am Ende erschien es nur logisch, das Album "Aus einem nachtlangen Jahr" zu nennen.Ladies and Gentlemen: Aus einem nachtlangen Jahr - wohin auch immer. PS: Es passt sprichwörtlich ins Bild, dass die Berliner Künstlerin Tina Berning an wunderschöner Melancholie kaum zu überbietende Zeichnungen beisteuerte, für die Dunja Berndorff das perfekte Artwork fand.
Yellow Vinyl[24,58 €]
Es beherrscht ein grauer, stimmungsvoller und dichter Spätherbst-Tag das Geschehen. Viel zu früh hat der Himmel sich verdunkelt. Jetzt plätschert gleichförmig und regelmäßig Regen auf die Straßen, auf die Erde, auf die griesgrämig wirkenden Menschen herab. So stellt man sich die Atmosphäre vor, in welcher das sechste Subsignal-Studioalbum "A Poetry of Rain" entstanden ist.
Fünf endlos wirkende Jahre ließen Subsignal ihre Anhänger auf neue akustische Klang-Abenteuer warten. "Und auch das hatte wieder mit der Pandemie zu tun", offenbart Markus Steffen den Grund für die quälend lange Pause. "Existenzängste schlichen sich ein", reflektiert er. "Im Zuge dessen verließ der langjährige Bassist Ralf Schwager die Band. Mit Martijn Horsten aus Rotterdam war allerdings rasch würdiger Ersatz gefunden. Dennoch schwelgen die zehn Kompositionen vor Sehnsucht und einer gehörigen Portion Wehmut."
Der progressive Mix aus Rock, Metal und Artrock gelingt scheinbar spielerisch. Ausnahme-Drummer Dirk Brand setzt dabei eine fulminante Basis, auf die mal rockige, mal elegante Gitarren-Sounds zusammen mit den Keyboards einmalige Klangwelten zaubern. Darüber schwebt das wunderbare Timbre von Sänger Arno Menses - immer präsent, immer einnehmend, voller Leidenschaft und Kraft. Dazu trägt auch die kristallklare und druckvolle Produktion von Yogi Lang von ihrem Label Gentle Art Of Music bei.
Presse:
Rocks 9/10: "Songs wie ›Impasse‹ oder "Marigold‹ berühren, transportieren Gefühle und packen den Hörer, wie es sonst Marillion, Yes oder Kansas am besten können. Auf welch hohem Niveau die Herren musizieren, wird bei Nummern wie The Art Of Giving Ins oder ›Sliver (The Sheltered Garden)‹ klar, aber Komplexi-lät ist hier nie Mittel zum Zweck."
Deaf Forever 8.5/10: "…meistens die wie immer großartigen Refrains, die einen aufrichten. ….wie gewohnt exzellent gesungene Artrock-Stücke, die von den nach fünf Jahren Wartezeit dürstenden Anhängern nun endlich auch zu Hause genossen werden können."
Rock It - Soundcheck #6/32: "…so steht der Name Subsignal auch auf Album Nummer sechs doch für handgemachte Qualitätsarbeit mit Herz und Seele. Reinhören, eintauchen und mitfühlen!"
Break Out: "Mit "Poetry Of Rain" unterstreichen Subsignal ihre Ausnahmestellung im Rock: Scheibe unbedingt zulegen! Ich bin mir sicher, dass niemand bei diesem Longplayer enttäuscht sein wird, der sich in melodischen Bereichen mit progressiven Parts wohlfühlt."
Gäste:
David Bertok - Keyboards "Embers Part II - Water Wings)
Marek Arnold - Saxophon "The Last of its Kind"
Yogi Lang - Keyboards
Dietmar Waechtler - Pedal Steel "The Art of Giving In"
Iraklis Choraitis - Backing Vocals "Sliver (The Sheltered Garden)"
Mix & Master von Yogi Lang, Farm-Studios Freising
Green Vinyl[22,90 €]
Es beherrscht ein grauer, stimmungsvoller und dichter Spätherbst-Tag das Geschehen. Viel zu früh hat der Himmel sich verdunkelt. Jetzt plätschert gleichförmig und regelmäßig Regen auf die Straßen, auf die Erde, auf die griesgrämig wirkenden Menschen herab. So stellt man sich die Atmosphäre vor, in welcher das sechste Subsignal-Studioalbum "A Poetry of Rain" entstanden ist.
Fünf endlos wirkende Jahre ließen Subsignal ihre Anhänger auf neue akustische Klang-Abenteuer warten. "Und auch das hatte wieder mit der Pandemie zu tun", offenbart Markus Steffen den Grund für die quälend lange Pause. "Existenzängste schlichen sich ein", reflektiert er. "Im Zuge dessen verließ der langjährige Bassist Ralf Schwager die Band. Mit Martijn Horsten aus Rotterdam war allerdings rasch würdiger Ersatz gefunden. Dennoch schwelgen die zehn Kompositionen vor Sehnsucht und einer gehörigen Portion Wehmut."
Der progressive Mix aus Rock, Metal und Artrock gelingt scheinbar spielerisch. Ausnahme-Drummer Dirk Brand setzt dabei eine fulminante Basis, auf die mal rockige, mal elegante Gitarren-Sounds zusammen mit den Keyboards einmalige Klangwelten zaubern. Darüber schwebt das wunderbare Timbre von Sänger Arno Menses - immer präsent, immer einnehmend, voller Leidenschaft und Kraft. Dazu trägt auch die kristallklare und druckvolle Produktion von Yogi Lang von ihrem Label Gentle Art Of Music bei.
Presse:
Rocks 9/10: "Songs wie ›Impasse‹ oder "Marigold‹ berühren, transportieren Gefühle und packen den Hörer, wie es sonst Marillion, Yes oder Kansas am besten können. Auf welch hohem Niveau die Herren musizieren, wird bei Nummern wie The Art Of Giving Ins oder ›Sliver (The Sheltered Garden)‹ klar, aber Komplexi-lät ist hier nie Mittel zum Zweck."
Deaf Forever 8.5/10: "…meistens die wie immer großartigen Refrains, die einen aufrichten. ….wie gewohnt exzellent gesungene Artrock-Stücke, die von den nach fünf Jahren Wartezeit dürstenden Anhängern nun endlich auch zu Hause genossen werden können."
Rock It - Soundcheck #6/32: "…so steht der Name Subsignal auch auf Album Nummer sechs doch für handgemachte Qualitätsarbeit mit Herz und Seele. Reinhören, eintauchen und mitfühlen!"
Break Out: "Mit "Poetry Of Rain" unterstreichen Subsignal ihre Ausnahmestellung im Rock: Scheibe unbedingt zulegen! Ich bin mir sicher, dass niemand bei diesem Longplayer enttäuscht sein wird, der sich in melodischen Bereichen mit progressiven Parts wohlfühlt."
Gäste:
David Bertok - Keyboards "Embers Part II - Water Wings)
Marek Arnold - Saxophon "The Last of its Kind"
Yogi Lang - Keyboards
Dietmar Waechtler - Pedal Steel "The Art of Giving In"
Iraklis Choraitis - Backing Vocals "Sliver (The Sheltered Garden)"
- A1: Santiano
- A2: Die Antwort Weiß Der Wind
- A3: Davy Jones
- A4: Ode An Das Meer
- A5: Durch Jeden Sturm
- A6: Tanz Mit Mir
- A7: Wellerman
- A8: Steh Auf
- A9: Bis In Alle Ewigkeit (Walhalla) (Nordmannversion)
- A10: Alle Die Mit Uns Auf Kaperfahrt Fahren (Rockversion)
- B1: Was Du Liebst (Orchesterversion)
- B2: Gott Muss Ein Seemann Sein (Jubiläumsmix)
- B3: Könnt Ihr Mich Hören
- B4: Weh Mir (Jubiläumsmix)
- B5: Wenn Die Kälte Kommt
- B6: Es Gibt Nur Wasser (Jubiläumsmix)
- B7: Hoch Im Norden (Jubiläumsmix)
- B8: Lieder Der Freiheit (To France) (Jubiläumsmix)
- B9: Johnny Boy (Doubletime Version)
- B10: Die Sehnsucht Ist Mein Steuermann
- C1: Santiano
- C2: Frei Wie Der Wind
- C3: Weit Übers Meer (David's Song)
- C4: Whiskey In The Jar
- C7: Auf Nach Californio
- C8: Garten Eden (Scarborough Fair)
- C9: Irish Rover
- D1 50: 0 Meilen (500 Miles)
- D2: Der Wind Ruft Meinen Namen
- D3: Blow Boys Blow
- D4: Land In Sicht
- D5: Tri Martolod
- D6: St. Malo
- D7: Wieder Auf See (Wish You Were Here)
- D8: Molly Malone
- E1: Gott Muss Ein Seemann Sein
- E2: Drums And Guns - Johnny I Hardly Knew Ya
- E3: Salz Auf Unserer Haut
- E4: Seemann
- E5: Bis In Alle Ewigkeit (Walhalla)
- E6: Wir Sind Uns Treu
- E7: Have A Drink On Me
- E8: Sieben Jahre
- E9: Gestrandet
- F1: Rolling Home
- F2: Marie
- F3: Great Song Of Indifference
- F4: Hoch Im Norden
- F5: The Fiddler On The Deck (Esc 2014 Radio Version)
- F6: Wir Werden Niemals Untergehen
- C5: Alle Die Mit Uns Auf Kaperfahrt Fahren
- F7: Weit Übers Meer (David's Song)
- F8: Minne
- F9: Vergiss Mein Nicht
- G1: Lieder Der Freiheit
- G2: Rolling The Woodpile
- G3: Die Letzte Fahrt
- G4: Johnny Boy
- G5: Seine Heimat War Die See
- G6: Fresenhof (Album Version)
- G7: Joho Und Ne Buddel Voll Rum
- G8: Under Jolly Roger
- G9: Der Alte Und Das Meer
- H1: Sturmgeboren
- H2: Richtung Freiheit
- H3: Rungholt
- H4: Kinder Des Kolumbus
- H5: Ade, Ade
- H6: Weh Mir
- H7: Schipmann
- H8: Land Of Green
- H9: Die Alten Segler
- I1: Könnt Ihr Mich Hören
- I2: Ich Bring Dich Heim
- I3: Sail Away
- I4: Liekedeeler
- I5: Im Auge Des Sturms
- C6: Es Gibt Nur Wasser
- I6: Doch Ich Weiß Es
- I7: Hooray For Whiskey
- I8: Die Sehnsucht Ist Mein Steuermann
- I9: Brüder Im Herzen
- J1: Deine Reise Endet Nie
- J2: Ihr Sollt Nicht Trauern
- J3: Unsre Lieder Werden Bleiben
- J4: Wir Für Euch Und Ihr Für Uns
- J5: Könnt Ihr Mich Hören (Orchesterversion)
- J6: Ich Bring Dich Heim (Orchesterversion)
- J7: Liekedeeler (Orchesterversion)
- J8: Unsre Lieder Werden Bleiben (Orchesterversion)
- K1: Wenn Die Kälte Kommt
- K2: Was Du Liebst
- K3: Heave Ho
- K4: Nichts Als Horizonte
- K5: Wer Kann Segeln Ohne Wind
- K6: Graubart
- K7: Lange Her
- K8: Solang Die Fiddle Spielt
- L1: An't Enn Vun De Welt
- L2: Das Ist Eure Zeit
- L3: Steh Auf
- L4: Nicht Umsonst Gelebt
- L5: Ein Leben Lang
- L6: Wellerman
Glacial Domination, das zweite Album von FROZEN SOUL, lässt das Death-Metal-Quintett aus Dallas in noch tiefere Abgründe eintauchen als es ihr Century Media-Debüt Crypt of Ice aus dem Jahr 2021 andeutete. Tracks wie 'Invisible Enemy' (unter Mitwirkung von Mitgliedern von Power Trip und Creeping Death), 'Abominable' oder der Titeltrack des Albums sind eine Lawine von Riffs und unvergesslichen Hooks, die an eiskalte Klassiker des Death Metal erinnern und FROZEN SOUL zu einem Spitzenprädatoren des modernen Extrem-Metal machen. Glacial Domination, das von Matthew K. Heafy (Trivium) mitproduziert wurde, markiert eine Verschiebung hin zu brutaler Zugänglichkeit, ohne FROZEN SOULs Markenzeichen - die Düsternis und Grausamkeit - aufzutauen. Mit dem 2-Song-Zyklus des Albums, 'Frozen Soul' / 'Assimilator', inspiriert von John Carpenters antarktischem Sci-Fi/Horror-Klassiker 'Das Ding aus einer anderen Welt', verfeinern Frontmann Chad Green und seine kalte Crew den unverwechselbaren Sound und die Vision der Band weiter. Der ewige Winter ist da. Die Eiszeit von FROZEN SOUL ist angebrochen. Glacial Domination ist als Standard CD Jewelcase, Ltd. black LP (in schwerem 180g-Vinyl und mit einer speziellen Matt/Glanz-Beschichtung der Cover-Hülle)
"Die Dunkelheit wimmelte immer von unerklärlichen Geräuschen..." (HPL)
Mit "Nahab" - dem zweiten Teil des Disharmonium-Zyklus - kehren BLUT AUS NORD wie getrieben in die unheimlichen, alptraumhaften Jenseitswelten von H.P. Lovecraft zurück, um sie in einem Spiegel erschreckenden Black Metal-Wahnsinns zu reflektieren.
Ähnlich wie die beiden dunklen Kammern des 2022 erschienenen Erstlings "Disharmonium - Undreamable Abysses" und der dazugehörigen Kompilation "Lovecraftian Echoes" ist diese neueste Emanation ähnlich gebärmutterartig, detailreich, verstört und transformativ.
Musikalisch nur durch das umfangreiche Oeuvre der Band beeinflusst, hat "Nahab" im Vergleich zu BANs jüngsten Lovecraft'schen Erkundungen einen erhöhten Anteil an derangierter Vokalmanie, die unheimliche Dynamik ist besser umgesetzt, die unverwechselbare melodische Kraft der Band verstärkt, die Gitarren - tiefer gestimmt für zusätzliche Resonanz - fließen im Tandem mit taumelnden Grooves wie ein stygianischer Tsunami.
In der totäugigen Trance eines dämonisch Beschworenen haben BLUT AUS NORD einmal mehr esoterische Folklore und moderne Gewalt in ein weiteres phänomenales Stück Außenseiterkunst kanalisiert, das ihrem eigenen Mythos und ihrer Monstrosität mehr als gerecht wird. In der Tat ein krönender Abschluss des Grauens.



















