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HEDVIG MOLLESTAD WEEJUNS - BITCHES BLUES
  • 1: Bitches Blues
  • 2: Kompet Blir
  • 3: For A Moment I Thought I Could Hear You
  • 4: Limite
  • 5: Dynamax
  • 6: Recollection Of Sorrow
auch erhältlich

Clear Vinyl[25,00 €]


"Weejuns is all about interplay,"erklärt Gitarristin Mollestad. ,Bitches Blues besteht aus sechs Instrumentalstücken oder Musikabschnitten mit einer extremen Bandbreite an Dynamik. Einige basieren auf kräftigen Beats, während andere Stücke weitaus lyrischer und rubato sind. Die Bandbreite reicht von riffbasierten rockigen Stücken über lautes Chaos bis hin zu melancholischen Balladen und sogar völlig freien Improvisationen." Mit einem kultivierten und dennoch erfrischend instinktiven Ansatz, Instrumente und Einflüsse miteinander zu verflechten, wechselt Bitches Blues (ein ironischer Verweis auf Miles Davis' Album Bitches Brew) unvorhersehbar zwischen langsamen und sanften, klar gegliederten Songs mit disziplinierten Akkordfolgen und explosiven Ausbrüchen kathartischer und komplexer Strukturen. Weejuns (eine Slang-Abkürzung für ,Norwegians") stellten sich 2023 mit einem selbstbetitelten Doppel-Live-Album vor. Ursprünglich von Mollestad für das Kongsberg Jazz Festival zusammengestellt, wo sie mit dem renommierten Musicians Prize ausgezeichnet wurde, hat sich die Chemie innerhalb von Weejuns als dauerhaft und verlockend erwiesen, auch als Gegenpol zum bisher härtesten Album des Hedvig Mollestad Trios, Bees in the Bonnet aus dem Jahr 2025. Mollestad hat mit ihrem gleichnamigen Trio acht gefeierte Alben veröffentlicht. Das Markenzeichen ihrer 15-jährigen Karriere ist die Verschmelzung von ernsthaftem Können mit einem offensichtlichen Fokus darauf, Spaß am Klang zu finden. Als Tochter eines Jazzmusikers vertiefte sie sich in dessen Plattensammlung und studierte klassische Werke von Miles Davis, Charlie Parker, Joe Pass und Jim Hall, bevor sie in ihren 20ern Riff-gewaltige Titanen wie Led Zeppelin, Black Sabbath und Mahavishnu Orchestra entdeckte. Dies führte zur Gründung des Hedvig Mollestad Trios, dessen unermüdlicher Aufnahme- und Tourneeplan seit Anfang der 2010er Jahre der Gitarristin eine Reihe von Auszeichnungen einbrachte, darunter zwei norwegische Grammys (Spellemannprisen) und die Ernennung durch das DownBeat-Magazin zu einer der 25 Künstlerinnen, die ,den Jazz für Jahrzehnte prägen könnten". Ståle Storlokken (Bass, Synths) ist Gründer und langjähriges Mitglied von Supersilent und Elephant9, seit Mitte der 90er Jahre die ,rechte Hand" von Terje Rypdal und hat mit Motorpsycho auf Platte und auf der Bühne sowie mit unzähligen anderen zusammengearbeitet. Ole Mofjell (Drums) ist das jüngste Mitglied und spielt bei Krokofant, Signe Emmeluths Amoeba und seinem eigenen Free-Jazz-Trio 3 Days Of Maceration.

vorbestellen17.04.2026

erscheint voraussichtlich am 17.04.2026

23,49
HEDVIG MOLLESTAD WEEJUNS - BITCHES BLUES

"Weejuns is all about interplay,"erklärt Gitarristin Mollestad. ,Bitches Blues besteht aus sechs Instrumentalstücken oder Musikabschnitten mit einer extremen Bandbreite an Dynamik. Einige basieren auf kräftigen Beats, während andere Stücke weitaus lyrischer und rubato sind. Die Bandbreite reicht von riffbasierten rockigen Stücken über lautes Chaos bis hin zu melancholischen Balladen und sogar völlig freien Improvisationen." Mit einem kultivierten und dennoch erfrischend instinktiven Ansatz, Instrumente und Einflüsse miteinander zu verflechten, wechselt Bitches Blues (ein ironischer Verweis auf Miles Davis' Album Bitches Brew) unvorhersehbar zwischen langsamen und sanften, klar gegliederten Songs mit disziplinierten Akkordfolgen und explosiven Ausbrüchen kathartischer und komplexer Strukturen. Weejuns (eine Slang-Abkürzung für ,Norwegians") stellten sich 2023 mit einem selbstbetitelten Doppel-Live-Album vor. Ursprünglich von Mollestad für das Kongsberg Jazz Festival zusammengestellt, wo sie mit dem renommierten Musicians Prize ausgezeichnet wurde, hat sich die Chemie innerhalb von Weejuns als dauerhaft und verlockend erwiesen, auch als Gegenpol zum bisher härtesten Album des Hedvig Mollestad Trios, Bees in the Bonnet aus dem Jahr 2025. Mollestad hat mit ihrem gleichnamigen Trio acht gefeierte Alben veröffentlicht. Das Markenzeichen ihrer 15-jährigen Karriere ist die Verschmelzung von ernsthaftem Können mit einem offensichtlichen Fokus darauf, Spaß am Klang zu finden. Als Tochter eines Jazzmusikers vertiefte sie sich in dessen Plattensammlung und studierte klassische Werke von Miles Davis, Charlie Parker, Joe Pass und Jim Hall, bevor sie in ihren 20ern Riff-gewaltige Titanen wie Led Zeppelin, Black Sabbath und Mahavishnu Orchestra entdeckte. Dies führte zur Gründung des Hedvig Mollestad Trios, dessen unermüdlicher Aufnahme- und Tourneeplan seit Anfang der 2010er Jahre der Gitarristin eine Reihe von Auszeichnungen einbrachte, darunter zwei norwegische Grammys (Spellemannprisen) und die Ernennung durch das DownBeat-Magazin zu einer der 25 Künstlerinnen, die ,den Jazz für Jahrzehnte prägen könnten". Ståle Storlokken (Bass, Synths) ist Gründer und langjähriges Mitglied von Supersilent und Elephant9, seit Mitte der 90er Jahre die ,rechte Hand" von Terje Rypdal und hat mit Motorpsycho auf Platte und auf der Bühne sowie mit unzähligen anderen zusammengearbeitet. Ole Mofjell (Drums) ist das jüngste Mitglied und spielt bei Krokofant, Signe Emmeluths Amoeba und seinem eigenen Free-Jazz-Trio 3 Days Of Maceration.

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25,00
Shūdan Sokai - Live At 八王子 Alone

First time reissue of JP free jazz rarity, pre-Seikatsu Kōjyō Iinkai group.

The single album self-released by the quartet Shūdan Sokai in 1977 is one of the most vital documents of mid-seventies Japanese free jazz, documenting Tokyo’s free scene at the precise moment when it began to shift to a handful of tiny venues on the western fringes of the city. In Free Jazz in Japan, Teruto Soejima identifies the extant venue Aketa no Mise in Nishi-Ogikubo as the pioneer of this decamping from the centre: a cramped basement beneath a rice shop, seating just 20 people. Musician-run, operated on a shoestring, these spaces offered a vital site for community, creativity, and a small measure of financial independence — “even though it was in a basement, in spirit it was a loft.”

Among the most active of the new venues was Alone in Hachiōji, nearly an hour from Shinjuku, in a district shaped by universities, lower rents, and a thriving counterculture. Originally opened in 1973 as a jazu kissa, Alone was unusually spacious and equipped with a stage, grand piano, and drum kit. Around 1974, Junji Mori and Yasuhiro Sakakibara began working there, booking free jazz players on weekends and establishing the venue as a crucial hub. Mori recalls early appearances by figures including Kazutoki Umezu, Toshinori Kondo, and others who would define the scene.

In early 1976, Umezu and pianist Yoriyuki Harada — recently returned from New York’s loft jazz environment, where they had played with musicians such as David Murray and William Parker — formed Shūdan Sokai with Mori and drummer Takashi Kikuchi. The name, meaning “mass evacuation,” pointed to their self-chosen exile in Hachiōji. With Alone as their home base, the quartet developed a music characterized by an infectious sense of enjoyment and a willingness to integrate free jazz with elements of song structure. Harada switched between piano and bass; the group experimented with rap-like vocal pieces, jabbering nursery rhymes over bass rhythms.

They returned to Alone on December 24 to record Sono zen’ya (Eve), releasing it on their own Des Chonboo Records, partially funded by advertisements from local businesses printed on the rear cover. The closing “Ballad for Seshiru,” dedicated to Harada’s newborn son, unfolds over a delicate piano melody that moves into emphatic chords as intertwining alto lines rise and spiral.

Alone closed in September 1977, and Shūdan Sokai soon dissolved, later morphing into the expanded Seikatsu Kōjyō Iinkai Orchestra. What remains is a recording rooted in a specific place and moment: a fiercely independent scene sustained by small rooms, close listening, and collective commitment.

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28,15

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KEKHT ARÄKH - MORNING STAR (TAPE)

"Morning Star" zeigt Kekht Aräkh auf dem Weg zu einer authentischeren, verfeinerten Version seiner selbst. Das Album wurde in Berlin und Stockholm aufgenommen und entstand in einer Phase intensiven persönlichen und künstlerischen Wachstums. Es verbindet aggressive Black-Metal-Passagen mit immersiven, strukturierten Klanglandschaften, die sowohl intim als auch weitläufig wirken. Seit seinen Anfängen in Mykolajiw, Ukraine, hat Dmitry (alias Crying Orc), der alleinige Kopf hinter dem Projekt, einen unverwechselbaren Weg innerhalb des Black Metal gesucht. Diese Vision entfaltete sich durch sein Debütalbum "Through the Branches to Eternity EP" (2018) und die Alben "Night & Love" (2018) und "Pale Swordsman" (2021), die eine charakteristische Spannung zwischen wildem, viszeralem Black Metal und zarten, introspektiven Balladen etablierten. Auf "Morning Star" erreicht diese Dynamik eine neue Tiefe. Das Album entstand in einer Phase künstlerischer Klarheit und erkundet eine rauere, persönlichere Gefühlspalette, geprägt von Stress, Angst und langen Phasen der Schreibblockade, was ihm eine seltene Unmittelbarkeit und Verletzlichkeit verleiht. Dmitry nahm fast alle Instrumente selbst auf, das Schlagzeug stammt von Jonathan (Spira Me, Vanskapth, Olycka). Bladee steuerte den Gesang bei und war Co-Autor der Texte zu "Eternal Martyr", eine unerwartete Zusammenarbeit, die eine intuitive Chemie offenbart. VS--55 und Varg2Ö fügen abstrakte Samples und subtile Texturdesigns hinzu, die "Morning Star" seine unverwechselbare Körnigkeit und analoge Wärme verleihen, während James Ginzburg (Emptyset, Osmium) sich um das finale Mastering kümmerte und die dynamische Tiefe und atmosphärische Fülle verstärkte. Mehrere Tracks greifen früheres Material mit neuen Perspektiven wieder auf. ,Wänderer" und ,Drömsang" wurden teilweise neu aufgenommen oder komplett neu interpretiert. Intensive, treibende Passagen kollidieren mit spärlichen, kontemplativen Zwischenspielen und erzeugen eine Landschaft, die sowohl viszeral als auch eindringlich ist. Themen wie Isolation und Wanderschaft tauchen in "Wänderer" auf, traumhafte Melancholie in ,Drömsang", existenzielle Kämpfe in "Angest" und Reflexionen über Zeit und Transformation in "Three winters away". Mit "Morning Star" verbindet Kekht Aräkh vergangene Erkundungen mit neuer kollaborativer Energie und produziert ein Album, das die Black-Metal-Tradition der 90er Jahre würdigt und gleichzeitig Lo-Fi-Wärme, melancholische Melodien, klangliche Experimente und emotionale Offenheit umfasst. Das Ergebnis ist ein zutiefst persönliches Statement - ein Album, das sowohl eine Ankunft als auch eine Fortsetzung seiner künstlerischen Reise darstellt.

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14,08

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SUNN O))) - SUNN O))) LP 2x12"

SUNN O)))

SUNN O))) LP 2x12"

2x12inchSPLPX1685
Sub Pop
15.04.2026

Seit fast 30 Jahren erweitern SUNN O))) - Stephen O'Malley und Greg Anderson - die Grenzen der Heavy-Musik und verbinden die Welten der Avantgarde und des Rock, um einen Stil zu schaffen, der sofort als ihr eigener erkennbar ist. Jetzt melden sich SUNN O))) mit ihrem ersten Album mit neuem Material seit dem gefeierten Pyroclasts aus dem Jahr 2019 zurück. Ihr zehntes Album - ihr Debüt bei Sub Pop - zeigt, wie gut das Duo mit Zeit und Raum, Licht und Dunkelheit umgehen kann und dass sie bereit sind, ihren unverwechselbaren Sound zu neuen, mutigen Formen weiterzuentwickeln. Das gleichnamige Album ,SUNN O)))" wurde in den Bear Creek Studios in Woodinville, Washington, mit Brad Wood (HuM, Tar, Sunny Day Real Estate, Liz Phair) aufgenommen. Dieser Ort erwies sich als entscheidend für den Aufnahmeprozess. ,Der riesige Aufnahmeraum hatte große Fenster mit Blick auf Bäume", sagt O'Malley. ,Wir konnten wandern gehen und draußen im Wald sein, Zeit im Freien verbringen. Das war ein wichtiger Teil davon." SUNN O))) haben schon lange Mitwirkende in ihre eigenständige Welt aufgenommen: In früheren Werken waren Attila Csihar (Mayhem), die Komponistin Hildur Gudnadóttir, der Multi-Instrumentalist Steve Moore, der Universalgelehrte Mark Deutrom, Tim Midyett von Silkworm und der legendäre Singer-Songwriter Scott Walker zu hören. Auf diesem Album haben O'Malley und Anderson jedoch neue Möglichkeiten im ursprünglichen Format des Duos entdeckt und alle Instrumente selbst gespielt. ,Was in den letzten Jahren mit unseren Auftritten zu zweit und ohne weitere Mitwirkende passiert ist, war wirklich neu und aufregend", sagt Anderson. Die Kompositionen auf SUNN O))) sind weitläufig und panoramisch, aber dennoch detailreich und spiegeln die baumreiche Umgebung wider, in der sie aufgenommen wurden. Inmitten von heulendem Feedback und eisigem Knirschen findet man überraschend zarte Momente: eine Feldaufnahme von plätscherndem Wasser im Hintergrund, Klavierzwischenspiele, die eine gedämpfte, feierliche Stimmung erzeugen. Dabei erreicht das Duo neue Höhen telepathischer Intensität, während es Musik formt, die die belebende, erdige Luft des pazifischen Nordwestens atmet. Visuell wird das Album von zwei Gemälden des verstorbenen amerikanischen Künstlers Mark Rothko eingerahmt. Die Liner Notes stammen vom preisgekrönten britischen Schriftsteller Robert Macfarlane, der für seine Werke über Landschaft und die Beziehung zwischen Mensch und Natur bekannt ist. Durch die Arbeit der Band, Macfarlane und Rothko verbinden sich Klang, Wort und Bild zu einem umfassenden Erlebnis, das unbestreitbar ganz und gar SUNN O))) ist.

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29,83

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Duran Duran - Duran Duran LP 2x12"

Duran Duran

Duran Duran LP 2x12"

2x12inch5054197915512
PLG Uk
15.04.2026

“Duran Duran” aka “The Wedding Album” released in 1993 was a return to form for the band, charting in the top10 on both the UK and US album charts and spawning the world-wide hit’s ‘Ordinary World’ and ‘Come Undone’

Following in 1995, “Thank You” was an album of covers featuring songs written by Led Zeppelin, Bob Dylan, The Doors, Lou Reed and Elvis Costello. The album charted in the top20 of both UK and US charts.

Originally squeezed onto 1LP, both albums are highly sought after as neither have been re-pressed on vinyl since their original release. They are now spread across 140g 2LPs for the best sound. CDs will now be in paper sleeves as opposed to jewel cases.

“The Wedding Album” has a newly embossed sleeve and includes a 12” art card, and “Thank You” features a gatefold sleeve with a fold out poster replicating the original release.

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35,25

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SCRITTI POLITTI - SONGS TO REMEMBER (REISSUE)
  • Asylums In Jerusalem
  • A Slow Soul
  • Jacques Derrida
  • Lions After Slumber
  • Faithless
  • Sex
  • Rock-A-Boy Blue
  • Gettin' Havin' & Holdin
  • The Sweetest Girl

Das Debütalbum einer der renommiertesten und einflussreichsten Bands Großbritanniens, Songs to Remember, versetzt uns zurück in die Anfänge von Scritti Politti. Die von Green Gartside angeführte Gruppe, die aus der DIY-Szene der Einzimmerwohnungen in Camden Ende der 70er Jahre hervorgegangen war, hatte jedoch eine musikalische Vision, die der von Miles Davis (mit dem sie später zusammenarbeiteten) in nichts nachstand. Mit Songs To Remember, das sowohl die feurige Politik der damaligen Zeit als auch eine aufkeimende Pop-Sensibilität widerspiegelte, etablierte sich die Gruppe als einer der wahren Innovatoren der frühen 80er Jahre. Songs to Remember, das bei seiner Veröffentlichung 1982 vom NME als "witzig und genial" beschrieben wurde, wurde für diese längst überfällige Vinyl-Neuauflage vollständig remastered, was Gartside persönlich überwacht hat. "Mark E Smith, damals Künstler bei Rough Trade, sagte einmal zu mir: 'Scritti hat die beste Rhythmusgruppe in der Rockmusik." Er erwähnte Green Gartside nicht, daher weiß ich nicht, was er von ihm hielt. Ich weiß jedoch, dass wir bei Rough Trade alle von Greens honigsüßer Stimme und seinen brillanten Texten fasziniert waren. Es waren aufregende Zeiten, in denen die Menge an purem Talent, die in das Rough-Trade-Universum strömte, einfach überwältigend war. Niemand mehr als Green, der den intelligenten Angriff auf die Zitadelle der Popmusik-Perfektion verkörperte. Ich erinnere mich, dass ich sehr stolz auf "Songs To Remember" war, zu einer Zeit, als es für uns noch eine relativ neue Erfahrung war, ganze Alben zu veröffentlichen." - Geoff Travis

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erscheint voraussichtlich am 10.04.2026

21,81
Wesley Joseph - FOREVER ENDS SOMEDAY
  • 1: Distant Man
  • 1: 2 White Tee
  • 1: 3 If Time Could Talk
  • 1: 4 Pluto Baby
  • 1: 5 Quicksand
  • 1: 6 Peace Of Mind (Feat. Danny Brown)
  • 1: 7 Blinded
  • 1: 8 July (Feat. Jorja Smith)
  • 1: 9 Seasick
  • 1: 0 Manuka
  • 1: Mind Games
  • 1: 2 Shadow Puppet
  • 1: 3 00 Miles

Ungeschützt, vollkommen verwirklicht und ganz und gar sein Eigen - Wesley Josephs lang erwartetes Debütalbum zeigt den Sänger, Songwriter, Produzenten und Regisseur von seiner selbstbewusstesten und verletzlichsten Seite und bringt die vielen Facetten seines kreativen Lebensweges zum Ausdruck. Das Ergebnis ist ,Forever Ends Someday": 13 Tracks voller Selbstreflexion und weitreichender Realitätsflucht. Auf dem Danny Brown-Feature ,Peace of Mind" hingegen überwindet Joseph seine Ängste und liefert eine basslastige Hymne voller Selbstvertrauen und Zuversicht. Auf ,July" arbeitet Joseph mit Jorja Smith zusammen, und die beiden performen einen freudigen Rückblick, aufgenommen in ihrer Heimatstadt Walsall, in dem sie sich daran erinnern, wie weit sie gekommen sind und was sie alles verloren haben. Joseph nahm sich drei Jahre Zeit, um sich aus dem Rampenlicht zurückzuziehen und seine Geschichte zu finden. Er entschied sich dafür, der Ehrlichkeit seiner Kunst nachzugehen, anstatt aus seiner Karriere Kapital zu schlagen - mit Höhepunkten wie einem ausverkauften Headliner-Konzert im Londoner KOKO und einer ausverkauften Nordamerika-Tournee. ,Ich habe das Album einfach wie ein Gefäß behandelt und ständig Dinge aus meinem Leben hineingeworfen", sagt er. Der Titel ,Forever Ends Someday" bezieht sich auf die vergängliche Schönheit des gegenwärtigen Augenblicks - ,die Vorstellung, dass Dinge, wenn man jung ist, ewig währen, aber dann wird man erwachsen und erkennt, dass die Jugend nur geliehen ist", erklärt Joseph. Die Titel des Albums spiegeln ehrlich die menschlichen Erfahrungen wider, sowohl die hellen als auch die dunklen Seiten. Aufgenommen in London, Walsall, Los Angeles und ,auf halber Höhe eines Berges in der Schweiz", holte Joseph ein Kernteam von Mitarbeitern und Co-Produzenten an Bord, um seine Vision während der drei Jahre des Schreibens umzusetzen. Er arbeitete eng mit dem Komponisten Nicholas Jaar (The Weeknd, FKA Twigs), der mehrere Tracks mit seiner Sensibilität für Soundscapes bereicherte, dem Produzenten Harvey Dweller (Loyle Carner, Joy Crookes), dem für den Mercury Prize nominierten Tev'n (Rina Sawayama, SBTRKT), A. K. Paul (Nao, Fabiana Palladino), Al Shux (JAY Z, Kendrick Lamar, SZA), Ryan Raines (Paul McCartney, Dominic Fike) und dem Produzenten Romil Hemnani (Brockhampton) zusammen. Von Walsall in die Welt hinaus zeigt ,Forever Ends Someday", dass Josephs Vermächtnis gerade erst begonnen hat.

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erscheint voraussichtlich am 10.04.2026

21,64
Cosmic Ear - TRACES LP

Cosmic Ear

TRACES LP

12inchWJLP76B
WE JAZZ
10.04.2026
  • 01: Father And Son
  • 02: Traces Of Brown Rice
  • 03: Love Train
  • 04: Right Here Right Now
  • 05: Do It (Again) – For Sofia Jernberg

2ND LP PRESSING

Cosmic Ear is a new group bringing together Christer Bothén, Mats Gustafsson, Goran Kajfeš, Kansan Zetterberg and Juan Romero. Their debut album TRACES is released by We Jazz Records on 23rd of May, 2025. Including 6 deep cuts, TRACES is an album that sees Cosmic Ear tracking down the "traces" of the legendary Don Cherry's legacy while paving their own way in contemporary creative music expression.

Christer Bothén, a collaborator with Don Cherry during his Swedish period in the 1970s, brings depth to the history of the band, while his bandmates each belong at the top of the game in Scandinavian jazz. Their music is meditative and deep, much recommended for fans of the likes of Don Cherry, Alice Coltrane, and Pharoah. That being said, listeners should approach Cosmic Ear only with openness and curiosity, without set stylistic boundaries, as it's the group's natural flow and togetherness that brings their music into a fresh territory of their own.

As John Corbett writes in his liner notes:

"The Cosmic Ear. Five souls, sometimes six, on the same road. The pied piper path of Mr. Cherry. Christer Bothén, one of Cherry's main collaborators in his Swedish period and one of the most beautiful bass clarinetists on planet earth, together with next-gen saxophonist Mats Gustafsson, who has carried so many torches in Cherry's procession, and younger Swedish stars trumpeter Goran Kajfes, bassist Kansan Zetterberg, and percussionist Juan Romero. Together a tempo is set, a path is charted. There are global grooves. A berimbau, a karignan (metal scraper from Guinea), donso n'goni. There are ET grooves. Synth, live-electronics, slide flute. The globe is a glove, a hand warmer that radiates with extraterrestrial power, returning the fingers to their place at the center of the galaxy; the Cherry path is a balm that restores essential moisture to the lips that blow life back into the megacosm. Let us all praise warm fingers and moist mouths."

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erscheint voraussichtlich am 10.04.2026

22,65
Lay Llamas - Time, Islands And Thresholds LP
  • A1: Up Your Hands In Front The Sun
  • A2: Surfers Black Mass
  • A3: Mystical Journey
  • A4: Island
  • A5: Exotic Liminal Space
  • A6: Bees In The Holy Box
  • A7: Disguise You By Animal
  • A8: Night Time History
  • A9: A Fire On The Hill
  • A10: I Was Blind (Now Its Over)
vorbestellen10.04.2026

erscheint voraussichtlich am 10.04.2026

21,81
ACCION MUTANTE - THE TIME MACHINE
  • 1: Fear
  • 2: Dreads And Spikes
  • 3: Die Human Race
  • What A Wonderful World
  • 5: Creature Of Inhuman Power
  • 6: Dead Dream
  • 7: Desensitized
  • 8: Ghetto Europa
  • 9: Narcissism Of Mankind
  • 10: Kranenwald
  • 11: Der Pabst
  • 12: Fuck Cancer
  • 13: Collapse
  • 14: Intox Not Detox
  • 15: Das Hohelied Der Larmoyanz
  • 16: Mankind Is The Reason
  • 17: Drug Schools
  • 18: Loser
  • 19: Theodicy
  • 20: Odin - Jesus

Die legendären Accion Mutante kehren mit einem neuen Album zurück! Sie kamen 1994 aus der Crust-Szene und prägten schon früh den Begriff "Metal Punk". "The Time Machine" verspricht erneut eine brutale, menschenunfreundliche Reise durch drei Jahrzehnte der Geschichte von Accion Mutante, darunter zehn brandneue Tracks plus zehn neu aufgenommene Songs, die von den Anfängen der Band bis zur Gegenwart reichen. Ehrliche Punk-Wut, gemischt mit rauem Metal-Sound und kombiniert mit einem unerbittlichen D-Beat sowie der kehligen Wut zweier Shouter. Auf "The Time Machine" thematisieren Accion Mutante textlich nach wie vor ihre Themen wie religiöser Blödsinn, Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder Umweltzerstörung mit ihrem eigenen sarkastischen Ton und einer 100 % antifaschistischen Haltung. Das ist verdammt wütend und verdammt roh. Auch nach mehr als 30 Jahren sind ACCION MUTANTE noch immer Crustasfuck-Vertreter einer großartigen Mischung aus kaputtem Metal, Punk-Gestus, unerbittlichem D-Beat und den lauten Attacken beider Sänger. ACCION MUTANTE in ihrer ganzen Pracht, direkt ins Gesicht, für Fans von Britcore und Bands wie Extreme Noise Terror oder Ripcord.

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erscheint voraussichtlich am 10.04.2026

19,96
Guilty Razors - Complete Recordings 1977 - 1978

UILTY RAZORS, BONA FIDE PUNKS.



Writings on the topic that go off in all directions, mind-numbing lectures given by academics, and testimonies, most of them heavily doctored, from those who “lived through that era”: so many people today fantasize about the early days of punk in our country… This blessed moment when no one had yet thought of flaunting a ridiculous green mohawk, taking Sid Vicious as a hero, or – even worse – making the so-called alternative scene both festive and boorish. There was no such thing in 1976 or 1977, when it wasn’t easy to get hold of the first 45s by the Pistols or the Clash. Few people were aware of what was happening on the fringes of the fringes at the time. Malcolm McLaren was virtually unknown, and having short hair made you seem strange. Who knew then that rock music, which had taken a very bad turn since the early 1970s, would once again become an essential element of liberation? That, thanks to short and fast songs, it would once again rediscover that primitive, social side that was so hated by older generations? Who knew that, besides a few loners who read the music press (it was even better if they read it in English) and frequented the right record stores? Many of these formed bands, because it was impossible to do otherwise. We quickly went from listening to the Velvet Underground to trying to play the Stooges’ intros. It’s a somewhat collective story, even though there weren’t many people to start it.
The Guilty Razors were among those who took part in this initial upheaval in Paris. They were far from being the worst. They had something special and even released a single that was well above the national average. They also had enough songs to fill an album, the one you’re holding. In everyone’s opinion, they were definitely not among the punk impostors that followed in their wake. They were, at least, genuine and credible.

Guilty Razors, Parisian punk band (1975-1978). To understand something about their somewhat linear but very energetic sound, we might need to talk about the context in which it was born and, more broadly, recall the boredom (a theme that would become capital in punk songs) coupled with the desire to blow everything off, which were the basis for the formation of bands playing a rejuvenated rock music ; about the passion for a few records by the Kinks or the early Who, by the Stooges, by the Velvet mostly, which set you apart from the crowd.
And of course, we should remember this new wave, which was promoted by a few articles in the specialized press and some cutting-edge record stores, coming from New York or London, whose small but powerful influence could be felt in Paris and in a handful of isolated places in the provinces, lulled to sleep by so many appalling things, from Tangerine Dream to President Giscard d’Estaing...
In 1975-76, French music was, as almost always, in a sorry state ; it was still dominated by Johnny Hallyday and Sylvie Vartan. Local rock music was also rather bleak, apart from Bijou and Little Bob who tried to revive this small scene with poorly sound-engineered gigs played to almost no one.
In the working class suburbs at the time, it was mainly hard rock music played to 11 that helped people forget about their gruelling shifts at the factory. Here and there, on the outskirts of major cities, you still could find a few rockers with sideburns wearing black armbands since the death of Gene Vincent, but it wasn’t a proper mass movement, just a source of real danger to anyone they came across who wasn't like them. In August 1976, a festival unlike any other took place in Mont-de-Marsan – the First European Punk Festival as the poster said – with almost as many people on stage as in the audience. Yet, on that day, a quasi historical event happened, when, under the blazing afternoon sun, a band of unknowns called The Damned made an unprecedented noise in the arena, reminiscent of the chaotic Stooges in their early adolescence. They were the first genuine punk band to perform in our country: from then on, anything was possible, almost anything seemed permissible.

It makes sense that the four+1 members of Guilty Razors, who initially amplified acoustic guitars with crappy tape recorder microphones, would adopt punk music (pronounced paink in French) naturally and instinctively, since it combines liberating noise with speed of execution and – crucially – a very healthy sense of rebellion (the protesters of May 1968 proclaimed, and it was even a slogan, that they weren’t against old people, but against what had made them grow old. In the mid-1970s, it seemed normal and obvious that old people should now ALSO be targeted!!!).
At the time, the desire to fight back, and break down authority and apathy, was either red or black, often taking the form of leafleting, tumultuous general assemblies in the schoolyard, and massive or shabby demonstrations, most of the time overflowing with an exciting vitality that sometimes turned into fights with the riot police. Indeed, soon after the end of the Vietnam War and following Pinochet’s coup in Chile, all over France, Trotskyist and anarcho-libertarian fervour was firmly entrenched among parts of the educated youth population, who were equally rebellious and troublemakers whenever they had the chance. It should also be noted that when the single "Anarchy in the UK" was first heard, even though not many of us had access to it, both the title and its explosive sound immediately resonated with some of those troublemakers crying out for ANARCHY!!! Meanwhile, the left-wing majority still equated punks with reckless young neo-Nazis. Of course, the widely circulated photos in the mainstream press of Siouxsie Sioux with her swastikas didn’t necessarily help to win over the theorists of the Great Revolution. It took Joe Strummer to introduce The Clash as an anti-racist, anti-fascist and anti-ignorance band for the rejection of old-school revolutionaries to fade a little.

The Lycée Jean-Baptiste Say at Porte d’Auteuil, despite being located in the very posh and very exclusive 16th arrondissement of Paris, didn’t escape these "committed" upheavals, which doubled as the perfect outlet for the less timid members of this generation.
“Back then, politics were fun,” says Tristam Nada, who studied there and went on to become Guilty Razors’ frontman. “Jean-Baptiste was the leftist high-school in the neighbourhood. When the far right guys from the GUD came down there, the Communist League guys from elsewhere helped us fight them off.”
Anything that could challenge authority was fair game and of course, strikes for just about any reason would lead to increasingly frequent truancy (with a definitive farewell to education that would soon follow). Tristam Nada spent his 10th and 11th unfinished grades with José Perez, who had come from Spain, where his father, a janitor, had been sentenced to death by Franco. “José steered my tastes towards solid acts such as The Who. Like most teenagers, I had previously absorbed just about everything that came my way, from Yes to Led Zeppelin to Genesis. I was exploring… And then one day, he told me that he and his brother Carlos wanted to start a rock band.” The Perez brothers already played guitar. “Of course, they were Spanish!”, jokes their singer. “Then, somewhat reluctantly, José took up the bass and we were soon joined by Jano – who called himself Jano Homicid – who took up the rhythm guitar.” Several drummers would later join this core of not easily intimidated young guys who didn’t let adversity get the better of them.

The first rehearsals of the newly named Guilty Razors took place in the bedroom of a Perez aunt. There, the three rookies tried to cover a few standards, songs that often were an integral part of their lives. During a first, short gig, in front of a bewildered audience of tough old-school rockers, they launched into a clunky version of the Velvet Underground's “Heroin”. Challenge or recklessness? A bit of both, probably… And then, step by step, their limited repertoire expanded as they decided to write their own songs, sung in a not always very accurate or academic English, but who cared about proper grammar or the right vocabulary, since what truly mattered was to make the words sound as good as possible while playing very, very fast music? And spitting out those words in a language that left no doubt as to what it conveyed mattered as well.
Trying their hand a the kind of rock music disliked by most of the neighbourhood, making noise, being fiercely provocative: they still belonged to a tiny clique who, at this very moment, had chosen to impose this difference. And there were very few places in France or elsewhere, where one could witness the first stirrings of something that wasn’t a trend yet, let alone a movement.

In the provinces, in late 1976 or early 1977, there couldn’t be more than thirty record stores that were a bit more discerning than average, where you could hear this new kind of short-haired rock music called “punk”. The old clientele, who previously had no problem coming in to buy the latest McCartney or Aerosmith LP, now felt a little less comfortable there…
In Paris, these enlightened places were quite rare and often located nex to what would become the Forum des Halles, a big shopping mall. Between three aging sex workers, a couple of second-hand clothes shops, sellers of hippie paraphernalia and small fashion designers, the good word was loudly spread in two pioneering places – propagators of what was still only a new underground movement. Historically, the first one was the Open Market, a kind of poorly, but tastefully stocked cave. Speakers blasted out the sound of sixties garage bands from the Nuggets compilation (a crucial reference for José Perez) or the badly dressed English kids of Eddie and the Hot Rods. This black-painted den was opened a few years earlier by Marc Zermati, a character who wasn’t always in a sunny disposition, but always quite radical in his (good) choices and his opinions. He founded the independent label Skydog and was one of the promoters of the Mont-de-Marsan punk festivals. Not far from there was Harry Cover, another store more in tune with the new New York scene, which was amply covered in the house fanzine, Rock News (even though it was in it that the photos of the Sex Pistols were first published in France).
It was a favorite hang-out of the Perez brothers and Tristam Nada, as the latter explained. “It’s at Harry Cover’s that we first heard the Pistols and Clash’s 45s, and after that, we decided to start writing our first songs. If they could do it, so could we!”
The sonic shocks that were “Anarchy in the UK”, “White Riot” or the Buzzcocks’s EP, “Spiral Scratch” – which Guilty Razors' sound is reminiscent of – were soon to be amplified by an unparalleled visual shock. In April 1977, right after the release of their first LP, The Clash performed at the Palais des Glaces in Paris, during a punk night organised by Marc Zermati. For many who were there, it was the gig of a lifetime…
Of course, Guilty Razors and Tristam were in the audience: “That concert was fabulous… We Parisian punks were almost all dressed in black and white, with white shirts, skinny leather ties, bikers jackets or light jackets, etc. The Clash, on the other hand, wore colourful clothes. Well, the next day, at the Gibus, you’d spot everyone who had been at this concert, but they weren’t wearing anything black, they were all wearing colours.”

It makes sense to mention the Gibus club, as Guilty Razors often played there (sometimes in front of a hostile audience). It was also the only place in Paris that regularly scheduled new Parisian or Anglo-Saxon acts, such as Generation X, Siouxsie and the Banshees, the Slits, and Johnny Thunders who would become a kind of messed-up mascot for the venue. A little later, in 1978, the Rose Bonbon – formerly the Nashville – also attracted nightly owls in search of electric thrills… In 1977, the iconic but not necessarily excellent Asphalt Jungle often played at the Gibus, sometimes sharing the bill with Metal Urbain, the only band whose aura would later transcend the French borders (“I saw them as the French Sex Pistols,” said Geoff Travis, head of their British label Rough Trade). Already established in this small scene, Metal Urbain helped the young and restless Guilty Razors who had just arrived. Guitarist for Metal Urbain Hermann Schwartz remembers it: “They were younger than us, we were a bit like their mentors even if it’s too strong a word… At least they were credible. We thought they were good, and they had good songs which reminded of the Buzzcocks that I liked a lot. But at some point, they started hanging out with the Hells Angels. That’s when we stopped following them.”

The break-up was mutual, since, Guilty Razors, for their part, were shocked when they saw a fringe element of the audience at Metal Urbain concerts who repeatedly shouted “Sieg Heil” and gave Nazi salutes. These provocations, even still minor (the bulk of the skinhead crowd would later make their presence felt during concerts), weren’t really to the liking of the Perez brothers, whose anti-fascist convictions were firmly rooted. Some things are non-negotiable.
A few months earlier (in July 1978), Guilty Razors had nevertheless opened very successfully for Metal Urbain at the Bus Palladium, a more traditonally old-school rock night-club. But, as was sometimes the case back then, the night turned into a mass brawl when suburban rockers came to “beat up punks”.

Back then, Parisian nights weren’t always sweet and serene.

So, after opening as best as they could for The Jam (their sound having been ruined by the PA system), our local heroes were – once again – met outside by a horde of greasers out to get them. “Thankfully,” says Tristam, “we were with our roadies, motorless bikers who acted as a protective barrier. We were chased in the neighbouring streets and the whole thing ended in front of a bar, with the owner coming out with a rifle…”
Although Tristam and the Perez brothers narrowly escaped various, potentially bloody, incidents, they weren’t completely innocent of wrongdoing either. They still find amusing their mugging of two strangers in the street for example (“We were broke and we simply wanted to buy tickets for the Heartbreakers concert that night,” says Tristam). It so happened that their victims were two key figures in the rock business at the time: radio presenter Alain Manneval and music publisher Philippe Constantin. They filed a complaint and sought monetary compensation, but somehow the band’s manager, the skilful but very controversial Alexis, managed to get the complaint withdrawn and Guilty Razors ended up signing with Constantin with a substantial advance.

They also signed with Polydor and the label released in 1978 their only three-track 45, featuring “I Don't Wanna be A Rich”, “Hurts and Noises” and “Provocate” (songs that exuded perpetual rebellion and an unquenchable desire for “class” confrontation). It was a very good record, but due to a lack of promotion (radio stations didn’t play French artists singing in English), it didn’t sell very well. Only 800 copies were allegedly sold and the rest of the stock was pulped… Initially, the three tracks were to be included on a LP that never came to be, since they were dropped by Polydor (“Let’s say we sometimes caused a ruckus in their offices!” laughs Tristam.) In order to perfect the long-awaited LP, the band recorded demos of other tracks. There was a cover of Pink Floyd's “Lucifer Sam” from the Syd Barrett era – proof of an enduring love for the sixties’ greats –, “Wake Up” a hangover tale and “Bad Heart” about the Baader-Meinhof gang, whose actions had a profound impact on the era and on a generation seeking extreme dissent... On the album you’re now discovering, you can also hear five previously unreleased tracks recorded a bit later during an extended and freezing stay in Madrid, in a makeshift studio with the invaluable help of a drummer also acting as sound engineer. He was both an enthusiastic old hippie and a proper whizz at sound engineering. Here too, certain influences from the fifties and sixties (Link Wray, the Troggs) are more than obvious in the band’s music.

Shortly after a final stormy and rather barbaric (on the audience’s side) “Punk night” at the Olympia in June 1978, Tristam left the band ; his bandmates continued without him for a short while.

But like most pioneering punk bands of the era, Guilty Razors eventually split up for good after three years (besides once in Spain, they’d only played in Paris). The reason for ceasing business activities were more or less the same for everyone: there were no venues outside one’s small circuit to play this kind of rock music, which was still frightening, unknown, or of little interest to most people. The chances of recording an LP were virtually null, since major labels were only signing unoriginal but reassuring sub-Téléphone clones, and the smaller ones were only interested in progressive rock or French chanson for youth clubs. And what about self-production? No one in our small safety-pinned world had thought about it yet. There wasn’t enough money to embark on that sort of venture anyway.

So yes, the early days of punk in France were truly No Future!

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21,43

Last In: vor 12 Tagen
Andrew Bird - The Mysterious Production of Eggs (20th Anniversary Edition) (3x12")
  • Side A
  • 1: =
  • 2: Sovay
  • 3: A Nervous Tic Motion Of The Head To The Left
  • 4: Fake Palindromes
  • 5: Measuring Cups
  • 6: Banking On A Myth
  • 7: Masterfade
  • Side B
  • 8: Opposite Day
  • 9: Skin Is, My
  • 10: The Naming Of Things
  • 11: Mx Missiles
  • 12: =/=
  • 13: Tables And Chairs
  • 14: The Happy Birthday Song
  • LP 2:
  • Side A
  • 1: Sovay (Live In Berlin)
  • 2: A Nervous Tic Motion Of The Head To The Left (Mayfair Studio)
  • 3: Blood (Wall To Wall, Beech House)
  • 4: Measuring Cups (The Barn)
  • 5: Banking On A Myth (Beech House)
  • 6: Zeros And Ones (The Barn)
  • Side B
  • 7: Opposite Day (Beech House)
  • 8: Skin Is, My (The Barn)
  • 9: Naming Of Things (Mayfair Studio)
  • 10: Mx Missiles (Beech House)
  • 11: Tables And Chairs (Demo)
  • 12: The Happy Birthday Song (Beech House)
  • LP 3:
  • Side A
  • 1: Capital I (The Barn)
  • 2: Right On Time (The Barn)
  • 3: The Happy Birthday Song (The Barn)
  • 4: Measuring Cups Demo (The Barn)
  • 5: Knapsack (The Barn)
  • Side B
  • 1: Fake Palindromes (With Nu Deco Ensemble)
  • 2: A Nervous Tic Motion Of The Head To The Left (With Nu Deco Ensemble)
  • 3: Happy Birthday (With Nu Deco Ensemble)
  • 4: Tables And Chairs (With Nu Deco Ensemble)
  • Standard Lp
  • Side A
  • 1: =
  • 2: Sovay
  • 3: A Nervous Tic Motion Of The
  • Head To The Left
  • 4: Fake Palindromes
  • 5: Measuring Cups
  • 6: Banking On A Myth
  • 7: Masterfade
  • Side B
  • 8: Opposite Day
  • 9: Skin Is, My
  • 10: The Naming Of Things
  • 11: Mx Missiles
  • 12: =/=
  • 13: Tables And Chairs
  • 14: The Happy Birthday Song

In 2005, Andrew Bird was a previously unimaginable combination of virtuoso violinist, singer-songwriter, guitarist, and whistler. With that year’s album The Mysterious Production of Eggs, Bird minted a new sound that continues to be imitated today.
To celebrate the 20th anniversary of The Mysterious Production of Eggs, Andrew Bird is releasing a very special boxset featuring a 54 page book including photographs, special surprises, and two essays: one written by Andrew himself, and another by Anders Lindall examining the circuitous and fascinating process Andrew and collaborators took to record the album.
The boxset also includes the original release of the album, alongside two LPs of never before released material, on black vinyl. On one LP, a one-to-one playthrough of the album but of demos, live cuts, and alternate versions. The third LP includes more never released rarities on Side A, and a selection of songs from the original album performed by Andrew with the Nu Deco Ensemble. The original cover artist has created all-new artwork for the anniversary piece.

vorbestellen10.04.2026

erscheint voraussichtlich am 10.04.2026

126,85
Various - Remixed With Love by Dave Lee (Selected Works) LP

Remixed With Love has set the benchmark for disco reworks for over a decade, with Dave Lee universally recognised as the most trusted name in the field when it comes to respectfully updating dancefloor classics from the original multi-tracks.

With original vinyl editions long deleted and constant demand from DJs and collectors, this brand-new one-off, vinyl-only release has been made possible via a fresh licensing deal with Sony Music, allowing eight of the most requested mixes from the catalogue to be pressed together for the first time.

This is not a repress; it is a bespoke, limited selection, and once the pressing has sold through, it cannot be repeated.

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25,84

Last In: vor 8 Tagen
POST - GO BOOMER GO

POST

GO BOOMER GO

12inch006LP1100055
VOLLER SOUND
10.04.2026
  • 1: Räudige Post
  • 2: Freedom
  • 3: Dunkelheit
  • 4: Eine Band Namens Schuld
  • 5: Schas Ins Hemd
  • 6: Alles Ist Besser Als Wir
  • 7: Go Boomer Go!
  • 8: Wiss Ma Ned
  • 9: Umzingelt
  • 10: Warum!
  • 11: Wollten Wir Nicht
  • 12: Es Muss Sich Was Ändern

Mit ,GO BOOMER GO!" liefert die Wiener Band POST ein kompromissloses Statement zwischen spätem 70er-Punk und kantigem New Wave. Roh, direkt und mit scharfem Schmäh zerlegt die Band Generationenmythen, Selbsttäuschungen und den ganz normalen Wahnsinn der Gegenwart. Gesungen wird auf Deutsch und im Wiener Dialekt - bissig, poetisch, ungeschönt. POST verorten sich musikalisch zwischen der schnörkellosen Energie von Wilko Johnson und der unbändigen Energie von The Clash, kombiniert mit der gesellschaftskritischen Haltung eines Sigi Maron. Harsche Gitarren, minimalistische Arrangements, stoischer Groove und eine rotzige Attitüde prägen den Sound - keine Retro-Show, sondern ein wütend-zeitgenössisches Update des späten Siebziger-Feelings, das - wie wir ja alle wissen - in Wirklichkeit zeitlos ist. ,GO BOOMER GO!" ist keine bloße Generationskritik, sondern eine Zustandsbeschreibung: Zwischen Wut und Witz, Zynismus und Selbstironie seziert POST gesellschaftliche Spannungen, Bequemlichkeit und kulturelle Stillstände - immer mit Wiener Unterton und einer klaren DIY-Haltung.

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erscheint voraussichtlich am 10.04.2026

25,42
LES IMPRIMES - FADING FORWARD

Big Crown Records freut sich, das zweite Album von Les Imprimes, ,Fading Forward", zu präsentieren. Unter der Leitung des autodidaktischen Multi-Instrumentalisten und Produzenten Morten Martens beschäftigt sich dieses Album mit Sterblichkeit, Realitätsflucht und einer Vielzahl von Erfahrungen, die mit Liebe verbunden sind. Martens hinterließ mit seinem hochgelobten Debütalbum ,Rêverie" aus dem Jahr 2023 einen bleibenden Eindruck Rêverie einen enormen Eindruck und hat sich seitdem eine treue Fangemeinde aufgebaut, deren Demografie ebenso vielfältig ist wie die Einflüsse, die seine Musik prägen. Er mischt Klänge aus dem Soul der 60er und 70er Jahre mit Anspielungen auf Doo-Wop-Platten, übernimmt die Energie der Hip-Hop-Drums und überzieht das Ganze mit Gesangsstilen aus den 90ern und 2000ern . Aber es sind Martens' Texte, Emotionen und Darbietung, die wirklich alles zusammenbringen und ihm helfen, sich von seinen Kollegen abzuheben. Seine Texte sind ansteckend und poppig und werden mit höchster Klasse und Geschmack umgesetzt, was Les Imprimés die seltene Eigenschaft verleiht, sofort anzusprechen und mit jedem Hören noch besser zu werden. Der aus Kristiansand, Norwegen, stammende Martens spielt fast alle Instrumente auf Fading Forward, produziert und arrangiert das Album und singt natürlich auch. ,Es ist Soulmusik, aber ich habe nicht gerade eine Soulstimme", erklärt Morten bescheiden. ,Aber ich mache es auf meine eigene Art und Weise, auf eine Art, die mir eigen ist." Der Album-Opener ,You & I" ist Mortens Hommage an seine Partnerin, die ,durch das Chaos und die Fehler" mit ihm durchhält. Kraftvolle Drums und kaskadenartige Klaviere machen diesen Song zu einem richtigen Two-Stepper und einer Hymne für diejenigen, die das Glück haben, jemanden zu finden, der sie versteht und ihnen in den Bereichen des Lebens hilft, in denen sie es brauchen. ,Again & Again" verlangsamt das Tempo und beschäftigt sich mit der schwereren Seite der Liebe und des Lebens, während Martens seine Widerstandsfähigkeit angesichts der Missgeschicke, des Herzschmerzes und der Enttäuschungen gescheiterter Liebesbeziehungen bekundet. ,Untainted Love" rückt die süße Seite der neuen Liebe in den Mittelpunkt, mit einer Melodie, die auf den Titel des Klassikers von Gloria Jones anspielt. ,Get Lost" neigt zum Metaphysischen mit der Einladung, die Realität hinter sich zu lassen und Zeit mit Les Imprimés zu verbringen, wo es Raum zum Träumen gibt. ,Only Love" baut auf einem kraftvollen Drum-Break auf, mit einem Refrain, der einfach, aber tiefgründig ist, und das Arrangement verleiht ihm die Energie eines Mantras. Sie wenden sich dem Tanz ,Only Love" baut auf einem kraftvollen Drum-Break auf, mit einem Refrain, der einfach, aber tiefgründig ist, und das Arrangement verleiht ihm die Energie eines Mantras. Sie wenden sich dem Tanz zu in ,With You", einem schnellen, beschwingten Song über eine zufällige Begegnung, die Lust auf mehr macht. Martens sehnt sich nach ihr, aber freudig, als ob allein die Erinnerung daran, dass eine solche Verbindung möglich ist, genau das ist, was er wirklich braucht. ,Fading Forward" endet mit einer völlig düsteren Note mit ,Miss The Days", einer langsam brennenden Ballade, die an einfachere Zeiten erinnert, als die Liebe noch besser war. Martens wird von der Gastsängerin Ama Li in ,Miss The Days" begleitet, einer langsam brennenden Ballade , die an einfachere Zeiten erinnert, als die Liebe noch an einem besseren Ort war. Fading Forward endet mit einer ganz und gar düsteren Note mit ,Paradise", einem Lied, das einem verstorbenen Freund Freiheit und Frieden wünscht. In der kleinen Stadt Kristanland in Norwegen lebt ein großes Talent, das den größten Teil seines Lebens damit verbracht hat, sich zurückzuhalten und im Hintergrund zu bleiben. Der Vertrag mit dem New Yorker Label Big Crown Records inspirierte Morten Martens dazu, seine eigene Musik zu veröffentlichen. Die Reaktionen auf sein Debütalbum ,Rêverie" veranlassten ihn, das Studio zu verlassen und auf die Bühne zu gehen, und all dies diente ihm als Inspiration, um seine Kunstfertigkeit auf ein neues Niveau zu heben. Neue Höhen, die auf Fading Forward voll zur Geltung kommen.

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erscheint voraussichtlich am 10.04.2026

22,27
LES IMPRIMES - FADING FORWARD (TAPE)

Big Crown Records freut sich, das zweite Album von Les Imprimes, ,Fading Forward", zu präsentieren. Unter der Leitung des autodidaktischen Multi-Instrumentalisten und Produzenten Morten Martens beschäftigt sich dieses Album mit Sterblichkeit, Realitätsflucht und einer Vielzahl von Erfahrungen, die mit Liebe verbunden sind. Martens hinterließ mit seinem hochgelobten Debütalbum ,Rêverie" aus dem Jahr 2023 einen bleibenden Eindruck Rêverie einen enormen Eindruck und hat sich seitdem eine treue Fangemeinde aufgebaut, deren Demografie ebenso vielfältig ist wie die Einflüsse, die seine Musik prägen. Er mischt Klänge aus dem Soul der 60er und 70er Jahre mit Anspielungen auf Doo-Wop-Platten, übernimmt die Energie der Hip-Hop-Drums und überzieht das Ganze mit Gesangsstilen aus den 90ern und 2000ern . Aber es sind Martens' Texte, Emotionen und Darbietung, die wirklich alles zusammenbringen und ihm helfen, sich von seinen Kollegen abzuheben. Seine Texte sind ansteckend und poppig und werden mit höchster Klasse und Geschmack umgesetzt, was Les Imprimés die seltene Eigenschaft verleiht, sofort anzusprechen und mit jedem Hören noch besser zu werden. Der aus Kristiansand, Norwegen, stammende Martens spielt fast alle Instrumente auf Fading Forward, produziert und arrangiert das Album und singt natürlich auch. ,Es ist Soulmusik, aber ich habe nicht gerade eine Soulstimme", erklärt Morten bescheiden. ,Aber ich mache es auf meine eigene Art und Weise, auf eine Art, die mir eigen ist." Der Album-Opener ,You & I" ist Mortens Hommage an seine Partnerin, die ,durch das Chaos und die Fehler" mit ihm durchhält. Kraftvolle Drums und kaskadenartige Klaviere machen diesen Song zu einem richtigen Two-Stepper und einer Hymne für diejenigen, die das Glück haben, jemanden zu finden, der sie versteht und ihnen in den Bereichen des Lebens hilft, in denen sie es brauchen. ,Again & Again" verlangsamt das Tempo und beschäftigt sich mit der schwereren Seite der Liebe und des Lebens, während Martens seine Widerstandsfähigkeit angesichts der Missgeschicke, des Herzschmerzes und der Enttäuschungen gescheiterter Liebesbeziehungen bekundet. ,Untainted Love" rückt die süße Seite der neuen Liebe in den Mittelpunkt, mit einer Melodie, die auf den Titel des Klassikers von Gloria Jones anspielt. ,Get Lost" neigt zum Metaphysischen mit der Einladung, die Realität hinter sich zu lassen und Zeit mit Les Imprimés zu verbringen, wo es Raum zum Träumen gibt. ,Only Love" baut auf einem kraftvollen Drum-Break auf, mit einem Refrain, der einfach, aber tiefgründig ist, und das Arrangement verleiht ihm die Energie eines Mantras. Sie wenden sich dem Tanz ,Only Love" baut auf einem kraftvollen Drum-Break auf, mit einem Refrain, der einfach, aber tiefgründig ist, und das Arrangement verleiht ihm die Energie eines Mantras. Sie wenden sich dem Tanz zu in ,With You", einem schnellen, beschwingten Song über eine zufällige Begegnung, die Lust auf mehr macht. Martens sehnt sich nach ihr, aber freudig, als ob allein die Erinnerung daran, dass eine solche Verbindung möglich ist, genau das ist, was er wirklich braucht. ,Fading Forward" endet mit einer völlig düsteren Note mit ,Miss The Days", einer langsam brennenden Ballade, die an einfachere Zeiten erinnert, als die Liebe noch besser war. Martens wird von der Gastsängerin Ama Li in ,Miss The Days" begleitet, einer langsam brennenden Ballade , die an einfachere Zeiten erinnert, als die Liebe noch an einem besseren Ort war. Fading Forward endet mit einer ganz und gar düsteren Note mit ,Paradise", einem Lied, das einem verstorbenen Freund Freiheit und Frieden wünscht. In der kleinen Stadt Kristanland in Norwegen lebt ein großes Talent, das den größten Teil seines Lebens damit verbracht hat, sich zurückzuhalten und im Hintergrund zu bleiben. Der Vertrag mit dem New Yorker Label Big Crown Records inspirierte Morten Martens dazu, seine eigene Musik zu veröffentlichen. Die Reaktionen auf sein Debütalbum ,Rêverie" veranlassten ihn, das Studio zu verlassen und auf die Bühne zu gehen, und all dies diente ihm als Inspiration, um seine Kunstfertigkeit auf ein neues Niveau zu heben. Neue Höhen, die auf Fading Forward voll zur Geltung kommen.

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erscheint voraussichtlich am 10.04.2026

10,71
EL TEN ELEVEN - NOWHERE FASTER
  • Uncanny Valley Girl
  • Björk's Alarm Clock
  • Awhile Ago, Alone
  • Last Night In The Kitchen
  • Nowhere Faster
  • You Against You
  • Formerly Fresh
  • So It Goes

Wir denken gerne, dass unser Leben zu Geschichten geformt werden kann - klare Bögen, verständliche Bedeutungen, aber das Leben lässt sich nicht in Schubladen stecken. Stattdessen geht es unverblümt und ohne Entschuldigung weiter, ohne Rücksicht auf unser Ordnungsgefühl. El Ten Elevens ,Nowhere Faster", das 16. Album des Duos, entstand in diesem Unbehagen. In acht Tracks geht es nicht nur um das Nichts, sondern auch um Geschwindigkeit - diese seltsame Dringlichkeit, die uns vorantreibt, auch wenn das Ziel unklar bleibt. Das 33-minütige Album verlangsamt sich gerade so lange, um die schwierigen Fragen zu stellen: Wovor laufen wir weg und was glauben wir, überholen zu können? ,Nowhere Faster" entstand während der längsten Pause, die Kristian Dunn und Tim Fogarty in ihren 23 gemeinsamen Jahren von Tourneen und Aufnahmen gemacht haben, obwohl ,Pause" eigentlich nicht ganz richtig ist. Dunn ist bekannt dafür, dass er immer kreativ am Werk ist, und das hat er auch hier nicht aufgegeben. Stattdessen fing er an, nicht nur für einen, sondern für zwei Schlagzeuger zu schreiben, was Fogarty vor eine der größten Herausforderungen seiner Karriere stellte. Das Album ist auch eine Premiere für die Band, da es durchgehend echte Streicher und Klavier einbindet und damit die Klangpalette eines ihrer vielschichtigsten Werke noch erweitert. Nowhere Faster ist kein Rückzug in Nostalgie. El Ten Eleven setzt weiterhin auf Risiko und Neuerfindung. Das Album konzentriert sich weiterhin auf Fogartys treibendes Schlagzeugspiel und Dunn's bassgetriebene Experimente: Die ersten vier Tracks (,Seite A") zeichnen sich durch E-Bass aus, während die zweite Hälfte (,Seite B") zu akustischem Bass wechselt, der durch Pedale verarbeitet wird und so die emotionale Schwere des Albums subtil verändert. Letztendlich ist ,Nowhere Faster" ein Album über das Abrechnen - über Zeit, Ausdauer und die Ungewissheit, wie lange eine Band oder ein Leben dauern kann. Wir alle tasten uns an die Endlichkeit heran. Die Frage ist nicht, ob wir dort ankommen, sondern was wir auf dem Weg dorthin hören wollen. Zu welcher Musik werden wir tanzen, wenn sich der Boden unter uns zu verschieben beginnt? Wenn schon nichts anderes, dann vielleicht zu etwas, das wie ,Nowhere Faster" klingt.

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erscheint voraussichtlich am 10.04.2026

24,79
ALEX ZHANG HUNGTAI - DRAS

ALEX ZHANG HUNGTAI

DRAS

12inchSPLP164
Shelter Press
10.04.2026
  • Erg
  • Dras
  • El Khela
  • Xilitla
  • Estado
  • Rub' Al Khali
  • Pulque
  • White Dwarf
  • Mazil

Alex Zhang Hungtai steht auf ,Dras" still da, aber es ist eine Stille, die jede Menge Möglichkeiten hat. Diese neun Stücke wurden 2019 in der Saint Joseph Oratory in Montreal aufgenommen (kurz bevor ein Klavier kaputtgemacht wurde) und lagen während der Pandemiejahre auf seiner Festplatte, bis endlich der Funke übersprang. Was jetzt entsteht, fühlt sich an, als würde man jemandem dabei zusehen, wie er die Konturen seiner eigenen inneren Landschaft nachzeichnet, wobei jede Melodielinie eine sorgfältige Auseinandersetzung mit dem Unbewussten ist. Dies ist nur im weitesten Sinne ein Saxophon-Album. Das Terrain hier ist taktil und unerbittlich. Im Titeltrack werden schwierige Melodien auseinandergerissen und zu emotionalen Drones geformt, wobei Dissonanzen ineinandergreifen, während Töne mit metallischem Glanz ihren Weg durch die Sinne bahnen. ,El Khela" bricht sich in spektrale Schichten, die mit ewiger Schwerkraft ziehen, während ,Estado" Trost in seiner eigenen Dunstglocke findet, mit Rhythmen, die kaum hörbar sind, aber mit ihrer Kadenz, die sich an grauen Wänden abzeichnet, vorwärts führen. Es sind kleine Momente, die zu kathartischen Klangatmen werden und jeweils neue Passagen durch die psychische Geografie offenbaren. Es liegt Schönheit in den subtilen Wiederholungen des Openers ,Erg" und in den leuchtenden Progressionen von ,White Dwarf". Zhangs Saxophon wird zu einer Wünschelrute für das Unbekannte, während Elektrizität durch die Adern des Albums fließt und sein Atem alles an etwas wortlos Menschlichem verankert. Die digitale Bearbeitung dieser Kirchenaufnahmen verdeckt nicht das menschliche Element von ,Dras". Sie verwandelt das Rohmaterial in etwas, das zwischen äußerem Raum und innerer Landschaft navigiert. Als der Schlusssong ,Mazil" kommt, lässt Alex Zhang Hungtai sein Saxophon seine volle Resonanz entfalten. Tiefe, kehlige Klänge öffnen sich wie Abgründe unter melodischen Konstellationen, die in dichter Schwerkraft schweben. Hier herrscht Endgültigkeit, auch wenn sich etwas in diesen Passagen schwerelos anfühlt. Diese Musik ist durchdrungen von innerem Dialog, einem wortlosen Zauber, der über dem psychischen Abgrund tanzt. Tonale Sequenzen zerfallen in betäubende Klänge, eine scharfe, elegante Kante, die schneidet, ohne Blut zu vergießen. Dieses einsame Werk der Erforschung wird zu etwas Gemeinschaftlichem. ,Dras" ist eine Karte, um den Raum zwischen dem, wo wir sind, und dem, wo wir hingehen könnten, zu durchqueren.

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erscheint voraussichtlich am 10.04.2026

24,79
Helmut - Content Creatures (LP)

Helmut

Content Creatures (LP)

12inchSTV-2601-LP-YV
St.Vladimir
10.04.2026

How do losers dance? According to Helmut, almost weightlessly, with soft feet, warm gestures, sometimes alone, sometimes together. Content Creatures, Helmut's fourth album, evokes the pop archetype of the "beautiful loser", who had almost disappeared from view in so-called late capitalism. In a present in which even suffering is often similarly instrumentalised and tailored to clicks like a competitive sport, this album sets a counterpoint: those who listen to it suddenly want to be enchanting losers again, useless and joyfully messing up, losing something beloved, having their hearts broken, giving up a dream, sinking into beauty.
You don't sink alone. Comforting harmonies envelop you, the voices of friends appear, accompany you for a while and then disappear again. Warm grooves, floating synths and delicate guitar lines characterise an indie sound that remains open and breathes.
Self-produced for the first time in his home studio in Neukölln, 'Content Creatures' sounds thoughtful and light at the same time. The album will be released digitally and on vinyl on 10 April 2026 on Berlin-based label St.Vladimir. There are four songs on one side and four songs on the other. The cover is adorned with an exceptionally pretty guinea pig. Helmut shows the special in the seemingly ordinary: a child's pet, the most ordinary of all, is his cover star and headstrong protagonist.

Wie tanzen Verlierer? Wenn man nach Helmut geht, dann fast schwerelos, mit weichen Füßen, warmen Gesten, manchmal allein, manchmal gemeinsam. Content Creatures, Helmuts viertes Album, evoziert den Pop-Archetypus des "beautiful loser", der im sogenannten Spätkapitalismus fast aus dem Blick geraten war. In einer Gegenwart, in der sogar das Leid oft ähnlich durchinstrumentalisiert und auf Klicks getrimmt ist wie ein Leistungssport, setzt dieses Album einen Kontrapunkt: Wer es hört, möchte auf einmal gern wieder ein bezaubernder Verlierer sein, nutzlos und freudvoll abkacken, etwas Geliebtes verlieren, das Herz gebrochen bekommen, einen Traum aufgeben, in Schönheit versinken.
Man versinkt nicht allein. Tröstende Harmonien legen sich um einen, die Stimmen von Freundinnen tauchen auf, begleiten einen ein Stück weit und verschwinden wieder. Warme Grooves, schwebende Synths und feine Gitarrenlinien prägen einen Indie-Sound, der offen bleibt, atmet. Erstmals in seinem Neuköllner Homestudio selbst produziert, klingt "Content Creatures" bedacht und leicht zugleich.
Das Album erscheint digital und auf Vinyl am 10.04.2026 auf dem Berliner Label St.Vladimir. Es hat vier Songs auf der einen und vier Songs auf der anderen Seite. Das Cover ziert ein außergewöhnlich hübsches Meerschweinchen. Helmut zeigt das Besondere im scheinbar Gewöhnlichen: Ein Kinderhaustier, das normalste von allen, ist bei ihm Coverstar und eigensinnige Protagonistin.

vorbestellen10.04.2026

erscheint voraussichtlich am 10.04.2026

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