Am 14. Juni 2023 ist DJ Patex nach langer Krankheit gegangen. Wohin, das wissen wir nicht genau. Darüber werden wir uns heute auch nicht einig. Der Autor dieses Textes will jedoch ahnen, dass sie dort – frisch angekommen – erstmal von ihren vorausgegangenen Lieblingshundis überrannt und abgeschleckt wurde. Der Autor mag dieses Bild. Auch weil Patex sich zeitlebens mit Hundis leichter getan hat als mit Menschen. Hunde durften bei ihr alles, was sie vom Menschen getrennt hat: Parolen kläffen, Eigentum heranzerren, egoistisch und unterkomplex sein. Nie hat sie auch nur einem Hund jemals etwas krumm genommen. Der Menschheit begegnete Patex eher mit pessimistischen Sätzen: „An Allem ist zu zweifeln“ ist so eine Feststellung. Oder: „Nur Weil Du Mir Deine Wunden Zeigst Bist Du Noch Lange Nicht Mein Heiland“.
Damit wären wir auch bei der A-Seite der vorliegenden Single. Sie berührt. Ihr Text zeigt in viele Richtungen. Die Coverversion von Mitpudeln enstammt ihrem finalen School-Of-Zuversicht-Album und dokumentiert eine Patex, die an ihrer schweren Krankheit gewachsen ist, statt zu brechen. Auch weil sie sich erlaubt hat, ihre typische Skepsis mit einer Art Camu’schen Akzeptanz zu tauschen. Denn Ablehnung hat in ihrer Situation nicht gegriffen, sie hätte alles viel schlimmer gemacht. Nicht das Nicht-leiden oder gar das Nicht-leiden-wollen besiegt das Leid, sondern dessen voll umfängliche Akzeptanz. Das hat sie einfach genial hingekriegt. Und damit vielleicht das Leben und den Tod gleichzeitig besiegt. Noch besser: Für diese Erkenntnis musste sie nicht einmal ihren Pessimismus über Bord werfen. Denn auf einer Ebene, viel weiter im Vordergrund, handelt das Lied natürlich vom Mitleid, oder besser Mitleiden. Mitleid gerät in Schieflage, wenn wir vergessen, worum es wirklich geht. Empathie verbindet uns mit der Welt, sie erfüllt uns. Sie eignet uns aber allzu schnell das Leid anderer an, ohne dass wir selbst wirklich leiden müssen. Und wenn wir nicht aufpassen, dann macht sie uns selbstgewiss.
An Allem ist zu zweifeln, merkt Euch das. Außer daran, dass uns Patex fehlt. Uns fehlt was sie umtreibt und die Fragen, die sie uns schenkt. Und dass die umwerfende B-Seite, die uns über Hans Nieswandt aus Südkorea erreichte, nur ekstatisch tanzend erklärt werden will — und daran, dass Ihr Euch jetzt diese Single kauft. Text: Sebastian Reier
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- A1: The Crown Main Title
- A2: Duck Shoot
- A3: The Letter
- A4: Where Does That Leave Me?
- A5: Mary Is Dead
- B1: Your Majesty
- B2: Future King
- B3: Princess Margaret
- B4: New Queen
- B5: Charles
- C1: Simple Harp
- C2: Fairytalec
- C3: Simple Harp Variation No.1
- C4: Voices
- C5: Actually Her
- D1: Al Fayed
- D2: Gunpowder
- D3: William
- D4: Holding Hands
- D5: Leave You To It
Silva Screen Records präsentiert „Music from The Crown“, ein mitreißendes neues Album, dass die Emmy-prämierte Netflix-Serie mit frischen orchestralen Interpretationen ihrer einprägsamsten Melodien feiert. Aufgenommen vom renommierten Ensemble London Music Works und mit ausdrucksstarken Cello-Soli von Nick Squires, umfasst die Sammlung die Hauptthemen und wichtigsten musikalischen Momente aller sechs Staffeln und zeichnet die Reise der Krone von der jungen Elizabeth II. bis zum Ende ihrer Regierungszeit nach.
Diese neuen, für ein volles Orchester arrangierten und mit modernem cineastischem Glanz versehenen Versionen würdigen den musikalischen Ton von „The Crown“ und verleihen den prägnanten Themen von Hans Zimmer, Rupert Gregson-Williams und Lorne Balfe die Unmittelbarkeit eines Konzertsaals. Hans Zimmer ging das Projekt mit dem Gewicht eines Spielfilms an und erkannte die weitreichende Vision des Schöpfers Peter Morgan. Rupert Gregson-Williams erinnert sich an lange Gespräche, in denen der majestätische und doch zurückhaltende Ton des ersten Themas festgelegt wurde, während Lorne Balfe betont, wie die Filmmusik mit Königin Elizabeths Entwicklung von der Unschuldigen zur Monarchin mit gereift ist. Als Martin Phipps in Staffel 3 das Ruder übernahm, schuf er ein Gleichgewicht aus Respekt vor dem Bestehenden und einer frischen musikalischen Identität, die die neue Ära der Serie widerspiegelte.
ORBIT CULTURE läuten eine neue Ära ein. Das Century Media-Debüt des schwedischen Quartetts, "Death Above Life", ist nicht nur ein Statement, wie weit sie es gebracht haben, sondern es ist der Sound von Metal in seiner modernsten Form. "Das Album steht für einen Neuanfang", sagt ORBIT CULTURE-Gitarrist, Sänger und Songwriter Niklas Karlsson. "Es ruft positive und negati-ve Emotionen hervor, aber insgesamt bedeutet es eine Veränderung zum Besseren. Es fühlt sich an wie eine Wiedergeburt." Vom Opener "Inferna" über den stampfenden Titeltrack bis zum melancholischen Schlussstück "The Path I Walk" ist klar: ORBIT CUL-TURE sind in Bestform.
Neben ihrem DIY-Ethos und ihren kompromisslosen Dark-on-Dark-Visuals prägt laut Karlsson seine Vorliebe für Soundtracks und cineastische Soundscapes ihren Sound und Vision. Komponisten wie Hans Zimmer (Dune, Interstellar) und Howard Shore (Der Herr der Ringe) hätten einen großen Einfluss auf die Band. "Wahrscheinlich deutlich mehr als aktueller Metal", sagt Niklas. "Jeder von uns würde sich lieber den Soundtrack von 'Inception' anhören, weil er zeitlos ist. Wenn ich beim Schreiben nicht wei-terkomme, bieten mir z.B. Cello oder Klavier neue Möglichkeiten. Wir schreiben einfache Riffs und Strukturen, und wenn wir uns dabei von einem Künstler wie Hans Zimmer inspirieren lassen, kommt ein Song wie 'Inferna' heraus, weil wir den Chorus größer und cineastischer machen."
Produziert von der Band und gemixt von Buster Odeholm (Vildhjarta, Humanity's Last Breath, Thrown), ist "Death Above Life" ein Statement für den Metal, seine Gegenwart und Zukunft. Es ist ein entscheidender nächster Schritt für ORBIT CULTURE, da sie sich selbst und Metal als Ganzes frischer definieren. "Wir spielen Metal", sagt Karlsson. "Wir haben Einflüsse von Djent, von Me-talcore und melodischem Death Metal. Wir bleiben uns selbst treu, und ich denke, die Leute sind genau danach hungrig."
"Death Above Life" ist erhältlich als: Ltd. CD Digipak, Gatefold 2LP, Digital Album.
Auf Lullaby stellt der norwegische Trompeter Mathias Eick sein frisch eingespieltes Quartett vor und
präsentiert ein Programm, das dessen improvisatorische Qualitäten in den Vordergrund stellt. Mit den
ECM-Vertrauten Kristjan Randalu und Ole Morten Vågan an Klavier und Bass sowie Neuzugang Hans
Hulbækmo am Schlagzeug werden zutiefst melodische Linien erörtert, welche die Musiker elegant zwischen den Harmonien fließen lassen, um gemeinsam aus den Formen heraus Schwung aufzubauen. Eicks
unmittelbar erkennbares, weiches Horn-Timbre steht oft in markanter Gegenüberstellung zu Randalus abwechselnd lyrischen und ausladenden Tastenerkundungen, die sich über eine treibende, immer einnehmende
Rhythmusgruppe erheben. Das Album wurde im Rainbow Studio in Oslo aufgenommen.
Das dänische Hardrock-Quartett BLACK OAK COUNTY veröffentlicht sein drittes Album, das sie zu neuen musikalischen Horizonten führt, mit einer
breiten Mischung aus donnernden Breakdowns, eingängigeren Refrains als je zuvor, einer massiven Wand aus stampfenden Gitarrenriffs und einer
gefühlvollen Klavierballade. „III“ wurde gemeinsam mit dem dänischen Metal-Schwergewicht Nicklas Sonne (Defecto, Aries Descendant, dänische
Eurovisions-Vorentscheidungen) geschrieben und produziert, was sich als fruchtbare kreative Beziehung zwischen den beiden Parteien erwies. Das
Album markiert eine Rückkehr zur alten Form für die Band, die auf den Singles „Back For Blood“ und „It's On You“ von 2022 wieder mit
Gitarrist/Sänger Niels Beier zusammenkommt, der von dem ehemaligen Grammy-Nominierten Jacob Hansen (Volbeat, Asinhell) produziert und
zusammen mit Soren Andersen (Glenn Hughes, Mike Tramp) geschrieben wurde. Jetzt, wo sowohl Beier als auch Sänger/Bassist René Kristensen in
der Band singen, haben sich für die Rocker aus Esbjerg neue musikalische Türen geöffnet. Black Oak County haben tief in ihrem musikalischen
Ideenfundus gegraben, um eine breitere Palette von Songs als je zuvor zu entwickeln und dabei brandneue Ideen mit älterem Material aus den
Anfangstagen ihrer Karriere zu verbinden. „III“ ist ein energiegeladenes Album mit der bekannten Mischung aus hochintensiven, tief gestimmten
Riffs, die eine Hommage an ihre Metal- und Hardrock-Helden darstellen, gemischt mit modernen Mixing-Techniken, Synthesizern und einer frischen
Interpretation des vertrauten Sounds der Band
Das dänische Hardrock-Quartett BLACK OAK COUNTY veröffentlicht sein drittes Album, das sie zu neuen musikalischen Horizonten führt, mit einer
breiten Mischung aus donnernden Breakdowns, eingängigeren Refrains als je zuvor, einer massiven Wand aus stampfenden Gitarrenriffs und einer
gefühlvollen Klavierballade. „III“ wurde gemeinsam mit dem dänischen Metal-Schwergewicht Nicklas Sonne (Defecto, Aries Descendant, dänische
Eurovisions-Vorentscheidungen) geschrieben und produziert, was sich als fruchtbare kreative Beziehung zwischen den beiden Parteien erwies. Das
Album markiert eine Rückkehr zur alten Form für die Band, die auf den Singles „Back For Blood“ und „It's On You“ von 2022 wieder mit
Gitarrist/Sänger Niels Beier zusammenkommt, der von dem ehemaligen Grammy-Nominierten Jacob Hansen (Volbeat, Asinhell) produziert und
zusammen mit Soren Andersen (Glenn Hughes, Mike Tramp) geschrieben wurde. Jetzt, wo sowohl Beier als auch Sänger/Bassist René Kristensen in
der Band singen, haben sich für die Rocker aus Esbjerg neue musikalische Türen geöffnet. Black Oak County haben tief in ihrem musikalischen
Ideenfundus gegraben, um eine breitere Palette von Songs als je zuvor zu entwickeln und dabei brandneue Ideen mit älterem Material aus den
Anfangstagen ihrer Karriere zu verbinden. „III“ ist ein energiegeladenes Album mit der bekannten Mischung aus hochintensiven, tief gestimmten
Riffs, die eine Hommage an ihre Metal- und Hardrock-Helden darstellen, gemischt mit modernen Mixing-Techniken, Synthesizern und einer frischen
Interpretation des vertrauten Sounds der Band
wieder auf Lager Wenn immer es um das beste deutschsprachige Album aller Zeiten geht, sind die Fehlfarben mit "Monarchie und Alltag" vorn dabei. Es erschien 1980. Seitdem ist viel Wasser den Rhein hinabgeflossen, und Peter Hein hängt "das Frühwerk am Hals wie ein Mühlstein". So zumindest singt er im Stück "TCM (Polychemie)" vom Album "Xenophonie". Hein klagt zu Recht. Denn auf "Xenophonie" klingen die Fehlfarben ungemein frisch. Der Opener "Dekade 2" stellt sich mit einem Wahnsinnsriff vor; kurze Zeit später erklingt Peter Heins Stimme mit eben jenem typischen Ausdruck, diesem Gesang, den nur er beherrscht: dringlich-konkret und doch voller Poesie und Melancholie. Bei aller Ernsthaftigkeit kommt die Lässigkeit nicht zu kurz, seit "Resistance" von Family 5 war Hein nicht mehr so locker. Und im Schlussstück, dem fast zehnminütigen "Herbstwind", verwandeln sich die Fehlfarben in Riders on the Storm, ehe ein Fortuna-Düsseldorf-Schal den schönen Spuk vertreibt. Produzent der im Berliner Hansastudio live aufgenommenen Stücke war Moses Schneider (Beatsteaks, Tocotronic).
Die Heavy Metal Vorreiter HAMMERFALL lassen wieder den Hammer schwingen und versprühen mit ihrem
zwölften Studioalbum Hammer Of Dawn Power auf allen künstlerischen Ebenen! Als HAMMERFALL 1997
ihr Debütalbum Glory To The Brave veröffentlichten, brachten sie nicht nur frischen Wind in die Metalszene, sondern schafften es auch, für einen gigantischen Aufschwung im traditionellen Heavy Metal zu
sorgen. Seitdem haben HAMMERFALL ein starkes Album nach dem anderen veröffentlicht. Diese unverwechselbare Kraft der Schweden, gepaart mit der großen Gabe unaufhaltsam ihren Weg weiter zu gehen
findet sich auch auf Hammer Of Dawn wieder. Dem Album ist in jeder Sekunde anzuhören dass die Band
pandemiebedingt so viel Zeit wie noch nie hatte an jedem kleinen Detail zu arbeiten, was deutlich hörbar
ist und das Album bei jedem Durchlauf stärker macht.
Das neue Album wurde von Fredrik Nordström (Arch Enemy, In Flames, Opeth, Powerwolf u.a.) gemischt
und gemastert, der auch das Schlagzeug aufgenommen hat. Die Vocals für Hammer Of Dawn wurden
von Jacob Hansen (Volbeat u.a.) produziert, während die Gitarren von Pontus Norgren selbst, in Zusammenarbeit mit den Co-Produzenten Oscar Dronjak und Fredrik Nordström aufgenommen und produziert
wurden.
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