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Subheim - Polis

Subheim

Polis

12inchDEN344LP
Denovali Records
11.12.2020

Subheim adds a new chapter to his catalog of shadowy raves with ΠΟΛΙΣ – the fourth long player. Pronounced "Polis," the Greek word for "city," ΠΟΛΙΣ doesn't so much evoke the rapid cadences of life in a modern metropolis as it does the unspoken tension between longing to escape and being trapped in some kind of concrete stasis – living together with millions of souls in an expansive emptiness.

Subheim uses ΠΟΛΙΣ as a vehicle to depart from traditional songwriting structures, crafting each track as a piece of a larger sonic collage. Songs come out of nowhere, abruptly come to end before they even get a chance to start or introduce new motifs and surprise reprises long after we expect the next track to cue up. These stutter-start forms reflect the four years it took for the record to take shape: a series of failed musical experiments, indecision, balancing an unstoppable creative drive with the unavoidable emotional ebb and flow of life.

Though this is clearly Subheim working at a new level, listeners will recognize the sound of ΠΟΛΙΣ instantly as his, with both hints of the IDM/electronica of Approach era and the unmistaken human element that is present in all his work. The natural, off-grid time feel of the record is effortlessly augmented with field recordings and found sounds, this time around with the addition of more grit and power, and with heavier use of analog synthesizers.

Despite the album being born out of a feeling of alienation from one’s surroundings, it's impossible to ignore the sense of hope that runs through this LP. In ΠΟΛΙΣ, we hear an arrival at a deeper understanding of oneself, an inner peace amidst the decay and a cautious optimism that comes from someone who just happens to feel most at home in darkness.

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BEN LUKAS BOYSEN - Mirage

Ben Lukas Boysen

Mirage

12inchIN190331
Erased Tapes
29.04.2020

Der in Berlin lebende Komponist und Produzent Ben Lukas Boysen meldet sich mit seinem bislang progressivsten Album zurück: Mirage ist ein wahrer Formwandler. Zuvor unter dem Alias Hecq bekannt, handelt es sich bei Mirage um den mit Spannung erwarteten dritten Longplayer, den Boysen unter seinem eigenen Namen veröffentlicht, und Nachfolger zu den Alben Gravity (2013) und Spells (2016). Letzteres bescherte ihm nicht nur sehr viel Kritikerlob, sondern begeisterte auch die Fans und viele seiner Kollegen: Es gab u.a. Remixe von Max Cooper und Tim Hecker, während Jon Hopkins einen Titel von Spells zum Eröffnungstrack seiner Late Night Tales-Compilation machte. Wie schon auf seinen Alben Gravity und Spells, wird Ben im Verlauf von Mirage von mehreren Gästen unterstützt: Mit dabei sind unter anderem die Cellistin und Komponistin Anne Müller sowie der australische Saxofonist/Komponist Daniel Thorne. Beide sind auf dem ersten Vorboten "Medela" zu hören, der die Zuhörer*innen auf eine Reise durch kaleidoskopische Klangräume führt, in denen verschiedene Genres ganz spielerisch ineinander übergehen. Das geht so weit, dass man hinterher kaum noch sagen kann, was man da eigentlich gerade gehört hat: "Ich wollte experimentieren und versuchen, diese Aufnahmen mit 100% künstlichen Elementen zu verbinden. Dabei ging ich oftmals so weit, dass ein Instrument zu einer Abstraktion seiner selbst wurde, dass sich der Beitrag eines Musikers an einem Song eher wie ein zentraler DNA-Strang des Stücks anfühlt, aber nicht mehr wie eine deutlich erkennbare Spur." Insgesamt fühlt sich Mirage, wie im Titel bereits angedeutet, wie eine klangliche Illusion, eine vertonte Luftspiegelung an: Jedes Stück vereint Klänge und Techniken, die dermaßen bearbeitet und verändert wurden, dass sie wie überbelichtet wirken. Das allzu filzig wirkende Klavier von "Clarion" etwa, Daniel Thornes Saxofon auf "Medela", die einzelne Gesangsnote von Lisa Morgenstern, die sich im Verlauf von "Empyrean" in unterschiedliche Akkorde aufspaltet. Man kann diese Elemente durchaus erfassen, kann sie aber auch ohne weiteres übersehen - wie auch die beiden Klaviere von "Kenotaph", die man für ein einziges Instrument halten könnte. Genau genommen sind es zwei Instrumente, die sich in unterschiedlichen Räumen, ja sogar in unterschiedlichen Ländern befanden. Eins ist digital, das andere akustisch.

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