- A1: Enter: Planet Madness
- A2: Medicine Man
- A3: Gorilla State Of Mind
- A4: Eternal 1220
- A5: 21 Suns
- A6: I.d.g.a.s
- A7: Sky Dweller
- A8: Rusty Heat
- A9: Black Rain
- B1: Just Me
- B2: Head Bussa
- B3: Pure Magic
- B4: Straight Servin
- B5: Dust Angel
- B6: Footsteps On The Sun
- B7: Guns & Roses
- B8: Alte Donau Yacht Rock
- B9: The Sparkle Interlude
- B10: The Sparkle
- B11: Exit: Planet Wave
Mit dem 2008 erschienenen Album „Gumbo“ fiel der Startschuss für Brenk Sinatras interna-tionale Producerlaufbahn. Vom JUICE Magazin zu einem der Top 20 besten Instrumentalalbenaller Zeiten gewählt, schaffte „Gumbo“ mit seinen brachialen und zugleich sehr souligen,sample-basierten Instrumentals den Sprung raus aus Österreich und rückte Brenk als Aus-nahmeproducer erstmals in den Fokus.Der Nachfolger„Gumbo II“erschien 2011 über das Kölner Label MPM, das mit Brenk Sinatra so-wie weiteren Ausnahmeproducern an Bord den wachsenden Hype um instrumentalen Hip-Hopmitzündete. Brenks kompromissloser, zweiter Part der Gumbo-Reihe katapultierte ihn kurzer-hand in die Riege der gefragtesten Beat-Produzenten Europas. Seither war auch der dritte undfinale Teil der Gumbo-Reihe in Planung, jedoch hinderten die immer mehr werdenden musi-kalischen Projekte und nicht zuletzt auch der Druck, die ersten beiden Albumteile zu toppen,Brenk an der Fertigstellung seiner Instrumental-Trilogie. Der Folder mit den dafür selektiertenInstrumentals wuchs auf weit über 100 Beats, wurde teilweise gelöscht und ständig in seinerZusammenstellung verändert, bis Brenk das gezielte Sammeln von Gumbo-Material 2017 vor-erst einstellte. Damals vollzog Brenk einen stilistischen Wechsel, der ihn weg von klassischen,Samplebasierten Beats hin zu jenen entspannten Trap-Hybriden führte, die heute als seinTrademark-Sound bekannt sind. Auch wollte sich das Mindset für die Fertigstellung von „Gum-bo III“ nicht einstellen und andere Projekte wurden vorgezogen, bis das Album komplett in denHintergrund rückte. Über die Jahre wurden Fans und Journalist*innen auf die Frage nach einemRelease Date immer wieder von Brenk vertröstet, „Gumbo III“ wurde zu einem sehnsüchtigerwarteten Phantomprojekt.
Fast Forward in das Jahr 2021: erstmals seit vier Jahren klickt sich Brenk wieder durch den Folder mit den einst für die „Gumbo III“ produzierten Interludes, musikalischen Skizzen undbereits fertiggestellten Beats. Mit einer neuen Label- und Verlagssituation im Hintergrund(2021 gründete Brenk das MusiklabelWave Planet Recordssowie den dazugehörigen VerlagWave Planet Publishing) fällt er den Entschluss, dass die Zeit für den Abschluss der Gumbo-Trilogie nun reif ist und Wave Planet Records zur neuen Heimat dieses Projekts werden muss.Danach folgt eine wochenlange und mühselige Wiederherstellung der in den Jahren 2012 bis2016 produzierten Instrumentals. Brenks Hauptaugenmerk war es, den musikalischen Spiritder Instrumentals unverändert zu lassen und den Sound nicht zu modernisieren. Aus heutigerSicht klingt das mit unzähligen Vinyl-Samples gespickte Chop-Gewitter auf der „Gumbo III“wie man es von Brenks früheren Beats kennt, anachronistisch und gerade dadurch erfrischendanders. Als einziges Update für die „Gumbo III“ Instrumentals wurden lediglich ein neuesMixing von Brenk sowie das Mastering seines hochkarätigen Producer-Kollegen Dexter zu-gelassen.Für die perfekte visuelle Ergänzung des Gumbo-Sounduniversums sorgt das verspielte, vorDetails strotzende Cover-Artwork von Cone The Weird, der bereits das markante Artwork zum„Gumbo II“ Album lieferte.Die Vollendung der Trilogie wird unter anderem mit einer ganz besonderen „Gumbo TrilogyBox“ zelebriert, die im Oktober 2022 erscheinen und das Herz jedes passionierten Sammlershöherschlagen lässt














