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Penguin Cafe - Rain Before Seven

Penguin Cafe kündigen heute ihr fünftes Studioalbum Rain Before Seven... an, das am 7.Juli 2023 bei Erased Tapes erscheinen wird.

Eine zuversichtliche Grundstimmung durchzieht das fünfte Studioalbum von Penguin Cafe, Rain Before Seven…, wobei es sich keinesfalls um jenen extrem selbstbewussten, fast schon prahlerischen Optimismus handelt, sondern eher um so eine auf bescheidene Art hoffnungsvolle Grundhaltung, die man den Menschen auf der Insel ja häufiger nachsagt. Auch wenn alle Anzeichen das Gegenteil behaupten, spürt man hier sofort diese Gewissheit, dass sich alles doch noch irgendwie zum Guten wenden wird. Vermutlich zumindest.

Der Titel des Albums geht auf eine alte Bauernregel zurück, wobei die gereimte Vorhersage – „… fine before eleven“: ab 11 Uhr also wieder alles klar – auf ein baldiges gutes Ende hindeutet, vollkommen unabhängig davon, was die Wissenschaft sagt: „Ich habe diesen Spruch in einem Buch entdeckt. Davor hatte ich ihn noch nie gehört“, erzählt Arthur Jeffes, der Kopf von Penguin Cafe. „Er hat so einen dezent optimistischen Beigeschmack, und das gefällt mir sehr. Man verwendet ihn heutzutage kaum noch, aber der Reim beschreibt tatsächlich Wetterphänomene in England, die vom Atlantik aus über die Insel ziehen.“

Angefangen beim leinwandgroßen und schwärmerischen Eröffnungstitel „Welcome to London“, der mit einem Augenzwinkern auf Morricone anspielt, bis hin zum „Goldfinch Yodel“, jenem „Maibaum-Banger“ (um es mit Arthurs Worten zu sagen), mit dem das neue Album ausklingt, zieht sich ein angenehmes Gefühl von Leichtigkeit und Lebensmut durch den Longplayer, unterfüttert mit der Ausgelassenheit exotischer Rhythmen. Alles wirkt spielerisch und verspielt, und selbst der Titel ist eine Anspielung – auf A Matter of Life… aus dem Jahr 2011, der letzten Veröffentlichung, deren Titel in eine Ellipse mündete Jenes Debütalbum von Penguin Cafe diente einst als Bindeglied und Brücke – zwischen dem legendären Penguin Cafe Orchestra, das einst Arthurs Vater Simon Jeffes leitete, und dem gefeierten Nachfolger, als dessen Mastermind seither Arthur verantwortlich zeichnet.

„Ich glaube, das wirklich Neue an seinem Ansatz bestand darin, spannende und schräge Ideen zu nehmen – und dann seltsame Dinge damit anzustellen“, meint Arthur, „dabei aber konstant im Blick zu haben, dass es hinterher auch schön klingt und emotional ansprechend bleibt.“ Dieses Ethos lebt weiter in der Musik von Penguin Cafe: „Dazu haben wir uns entschlossen, als ich daran anknüpfte, schließlich spielen wir die Sachen meines Vaters und machen dazu auch neue Musik, die im selben Klanguniversum angesiedelt ist. Das bedeutet, dass ich gewissermaßen moralisch dazu verpflichtet bin, den ursprünglichen roten Faden im Auge zu behalten – und dafür zu sorgen, dass wir nicht plötzlich in Richtung Thrash-Metal abbiegen.“

Dennoch waren die rhythmischen Elemente, die zum Teil sogar an elektronische Sounds erinnern, noch nie so präsent und tonangebend wie auf Rain Before Seven…, was durchaus auch dem Co-Produzenten Robert Raths geschuldet ist. „Find Your Feet“ etwa hat ein Beat-Fundament, das weit über einen bloßen Pulsschlag hinausgeht. Abgemischt von Tom Chichester-Clark, blitzt an Stellen wie diesen etwas auf, das Arthur selbst als „fast schon elektronischen Vibe“ bezeichnet, um dann ganz aufgeregt zu ergänzen: „Es geht vor allem auch einfach ums Spaßhaben, was auf den letzten drei Alben nicht so zu hören war.” Extrem ausgelassen klingt auch „In Re Budd“, das dem verstorbenen Ambient-Urgestein Harold Budd gewidmet ist. Arthur erfuhr von dessen Tod an jenem Tag, als er diesen feierlichen Ohrwurm komponierte, dessen Synkopen deutlich komplexer sind, als sie auf den ersten Blick wirken. Auf einem präparierten Klavier gespielt, wobei die Filzstücke dem Track zusätzlichen Bounce verleihen, setzt Jeffes hier auf einen Afro Cuban Cafe-Vibe – was wunderbar zum widerspenstigen Geist des verstorbenen Budd passt.

Und schließlich wäre da noch das bereits erwähnte „Welcome to London“, das seinen Titel erhielt, als sich die Welt gerade wieder zu öffnen begann und die Menschen auch wieder Fernreisen antreten durften. Jeffes, der somit nach langer Zeit endlich wieder einen Fuß auf britischen Boden setzen konnte, war sofort beeindruckt von filmischen Soundtrack-Qualitäten (à la John Barry) dieses Stücks, als er mit dem Taxi von Heathrow nach West-London fuhr und zur Musik die opulente, in Dämmerungslicht getauchte Metropolenkulisse auf sich wirken ließ. Hier kann man deutlich die eingangs erwähnte Zuversicht raushören – und dazu vielleicht auch einen Hauch von bissiger Ironie: „Robert Raths hat der Sache noch eine Nuance hinzugefügt, die ich interessant finde, weil doch so viele Londoner ursprünglich gar nicht aus London stammen. Man schlägt also in London als Zugezogener auf, man weiß noch nicht, zu welchem Lager man sich zugehörig fühlen soll, und dann wird man auf der Straße überfallen und ausgeraubt – und in dem Licht betrachtet, hat dieses ‘Welcome to London’ doch einen eher sarkastischen Beigeschmack.“

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Cut Worms - Cut Worms

Cut Worms

Cut Worms

12inchJAGLP449
JAGJAGUWAR
21.07.2023

Die Autofenster sind heruntergelassen, die Luft ist warm, und die Möglichkeiten sind grenzenlos. Auf Cut Worms, dem neuen, selbstbetitelten Album des aus Brooklyn stammenden Max Clarke, setzt der Singer-Songwriter und Musiker seine Erkundung dessen fort, was er "Pop-Essentialismus" nennt. Indem er die goldenen Hits vergangener Tage für einen zeitlosen Doppel-A-Seiten-Sound ausgräbt, betrachtet er uralte Fragen durch eine moderne Linse. Hier lässt er das legendäre Studio und die gefragten Produzenten hinter sich und arbeitet mit einer Reihe von begabten Freunden und Kollaborateuren zusammen, um seinen eigenen Ansatz zu finden. Das Ergebnis ist eine kompakte Sammlung von Tagtraum-Hymnen, die zwischen den hoffnungsvollen Anfängen des Sommers und dem flüchtigen Ende der Saison angesiedelt sind. Anstatt das gesamte Album in einem Stück in einem Studio aufzunehmen, variierte Clarke seine Methoden. Drei der Songs wurden von Anfang bis Ende in seinem gemeinsamen Proberaum aufgenommen. "Don't Fade Out" und Living Inside" wurden in Brooklyn von Brian und Michael D'Addario von den Lemon Twigs aufgenommen, die bei diesen beiden Stücken auch Klavier bzw. Bass spielten. Weitere grundlegende Aufnahmen wurden von Rick Spataro (von der Indie-Folk-Band Florist) in seinem Studio Onlyness Analog im Hudson Valley gemacht, mit Beiträgen der langjährigen Live-Band Cut Worms - Keyboarder John Andrews, Bassist Keven Louis Lareau und Schlagzeuger Noah Bond (der bei allen drei Sessions mitwirkte). Die neun Songs sind von einem jugendlichen Geist durchdrungen. Die mit Nelken geschmückte Schulball-Serenade "I'll Never Make It", die sternenklare Verliebtheit von "Is it Magic?", das erste Herbstlaub auf der Busfahrt zur Schule in "Living Inside" - sie alle beschwören einen Ort der Wärme und Sicherheit. Erklärungen wie "Don't Fade Out", "Let's Go Out On The Town" und "Use Your Love" stellen hohe Anforderungen an das Leben, um es zu verändern, bitten aber gleichzeitig darum, das zu bewahren, was uns als Menschen ausmacht. Clarke ringt mit einem Paradoxon: Die Freuden der Erfahrung können nicht ohne den Verlust der Unschuld gewonnen werden.

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Cut Worms - Cut Worms

Cut Worms

Cut Worms

12inchJAGLPC1449
JAGJAGUWAR
21.07.2023

Die Autofenster sind heruntergelassen, die Luft ist warm, und die Möglichkeiten sind grenzenlos. Auf Cut Worms, dem neuen, selbstbetitelten Album des aus Brooklyn stammenden Max Clarke, setzt der Singer-Songwriter und Musiker seine Erkundung dessen fort, was er "Pop-Essentialismus" nennt. Indem er die goldenen Hits vergangener Tage für einen zeitlosen Doppel-A-Seiten-Sound ausgräbt, betrachtet er uralte Fragen durch eine moderne Linse. Hier lässt er das legendäre Studio und die gefragten Produzenten hinter sich und arbeitet mit einer Reihe von begabten Freunden und Kollaborateuren zusammen, um seinen eigenen Ansatz zu finden. Das Ergebnis ist eine kompakte Sammlung von Tagtraum-Hymnen, die zwischen den hoffnungsvollen Anfängen des Sommers und dem flüchtigen Ende der Saison angesiedelt sind. Anstatt das gesamte Album in einem Stück in einem Studio aufzunehmen, variierte Clarke seine Methoden. Drei der Songs wurden von Anfang bis Ende in seinem gemeinsamen Proberaum aufgenommen. "Don't Fade Out" und Living Inside" wurden in Brooklyn von Brian und Michael D'Addario von den Lemon Twigs aufgenommen, die bei diesen beiden Stücken auch Klavier bzw. Bass spielten. Weitere grundlegende Aufnahmen wurden von Rick Spataro (von der Indie-Folk-Band Florist) in seinem Studio Onlyness Analog im Hudson Valley gemacht, mit Beiträgen der langjährigen Live-Band Cut Worms - Keyboarder John Andrews, Bassist Keven Louis Lareau und Schlagzeuger Noah Bond (der bei allen drei Sessions mitwirkte). Die neun Songs sind von einem jugendlichen Geist durchdrungen. Die mit Nelken geschmückte Schulball-Serenade "I'll Never Make It", die sternenklare Verliebtheit von "Is it Magic?", das erste Herbstlaub auf der Busfahrt zur Schule in "Living Inside" - sie alle beschwören einen Ort der Wärme und Sicherheit. Erklärungen wie "Don't Fade Out", "Let's Go Out On The Town" und "Use Your Love" stellen hohe Anforderungen an das Leben, um es zu verändern, bitten aber gleichzeitig darum, das zu bewahren, was uns als Menschen ausmacht. Clarke ringt mit einem Paradoxon: Die Freuden der Erfahrung können nicht ohne den Verlust der Unschuld gewonnen werden.

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Cut Worms - Cut Worms

Cut Worms

Cut Worms

CassetteJAGCASS449
JAGJAGUWAR
21.07.2023

Die Autofenster sind heruntergelassen, die Luft ist warm, und die Möglichkeiten sind grenzenlos. Auf Cut Worms, dem neuen, selbstbetitelten Album des aus Brooklyn stammenden Max Clarke, setzt der Singer-Songwriter und Musiker seine Erkundung dessen fort, was er "Pop-Essentialismus" nennt. Indem er die goldenen Hits vergangener Tage für einen zeitlosen Doppel-A-Seiten-Sound ausgräbt, betrachtet er uralte Fragen durch eine moderne Linse. Hier lässt er das legendäre Studio und die gefragten Produzenten hinter sich und arbeitet mit einer Reihe von begabten Freunden und Kollaborateuren zusammen, um seinen eigenen Ansatz zu finden. Das Ergebnis ist eine kompakte Sammlung von Tagtraum-Hymnen, die zwischen den hoffnungsvollen Anfängen des Sommers und dem flüchtigen Ende der Saison angesiedelt sind. Anstatt das gesamte Album in einem Stück in einem Studio aufzunehmen, variierte Clarke seine Methoden. Drei der Songs wurden von Anfang bis Ende in seinem gemeinsamen Proberaum aufgenommen. "Don't Fade Out" und Living Inside" wurden in Brooklyn von Brian und Michael D'Addario von den Lemon Twigs aufgenommen, die bei diesen beiden Stücken auch Klavier bzw. Bass spielten. Weitere grundlegende Aufnahmen wurden von Rick Spataro (von der Indie-Folk-Band Florist) in seinem Studio Onlyness Analog im Hudson Valley gemacht, mit Beiträgen der langjährigen Live-Band Cut Worms - Keyboarder John Andrews, Bassist Keven Louis Lareau und Schlagzeuger Noah Bond (der bei allen drei Sessions mitwirkte). Die neun Songs sind von einem jugendlichen Geist durchdrungen. Die mit Nelken geschmückte Schulball-Serenade "I'll Never Make It", die sternenklare Verliebtheit von "Is it Magic?", das erste Herbstlaub auf der Busfahrt zur Schule in "Living Inside" - sie alle beschwören einen Ort der Wärme und Sicherheit. Erklärungen wie "Don't Fade Out", "Let's Go Out On The Town" und "Use Your Love" stellen hohe Anforderungen an das Leben, um es zu verändern, bitten aber gleichzeitig darum, das zu bewahren, was uns als Menschen ausmacht. Clarke ringt mit einem Paradoxon: Die Freuden der Erfahrung können nicht ohne den Verlust der Unschuld gewonnen werden.

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Rage - Trapped! (30th Anniversary-Edition)

RAGE waren schon in den Achtzigern eine hart arbeitende Band, die sich aber erst finden musste. Auf Alben wie „Perfect Man“ (1988) und „Secrets In A Weird World“ (1989) konnte das Line-up aus Peavy Wagner (v./b.), Manni Schmidt (g.) und Chris Efthimiadis (dr.) sich stilistisch austoben, auf dem Nachfolgewerk „Reflections Of A Shadow“ (1990) gar unter Hinzunahme eines Keyboarders.
Anfang der Neunziger erhielt die Metal-Szene aber einen zeitgemäßeren, Riff- und Groove-betonteren Anstrich, der auch an den Hernern RAGE nicht vorbeiging. Diese Entwicklungen haben deutliche Spuren auf den beiden Werken „Trapped!“ und „The Missing Link“ hinterlassen. Auf diesen Longplayern konnte das Trio sich auch qualitativ nochmal steigern und lieferte zahlreiche Hits ab, die in den Folgejahren zum festen Bestandteil ihres Live-Sets wurden (u.a. 'Solitary Man', 'Enough Is Enough', 'Medicine', 'Firestorm', 'Refuge', 'Nevermore'). Die beiden Alben bescherten der Band nicht nur einen gehörigen Popularitätsschub, sondern gingen zurecht als RAGE-Klassiker in die Geschichte ein.

Nun erscheinen die beiden legendären Alben zum 30. Jubiläum als streng limitierte Sonderauflage inklusive Demoversionen sowie unveröffentlichter Titel. Für RAGE-Fans sind diese Neuauflagen natürlich unverzichtbar!

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30,04
Rage - The Missing Link (30th Anniversary-Edition)

RAGE waren schon in den Achtzigern eine hart arbeitende Band, die sich aber erst finden musste. Auf Alben wie „Perfect Man“ (1988) und „Secrets In A Weird World“ (1989) konnte das Line-up aus Peavy Wagner (v./b.), Manni Schmidt (g.) und Chris Efthimiadis (dr.) sich stilistisch austoben, auf dem Nachfolgewerk „Reflections Of A Shadow“ (1990) gar unter Hinzunahme eines Keyboarders.
Anfang der Neunziger erhielt die Metal-Szene aber einen zeitgemäßeren, Riff- und Groove-betonteren Anstrich, der auch an den Hernern RAGE nicht vorbeiging. Diese Entwicklungen haben deutliche Spuren auf den beiden Werken „Trapped!“ und „The Missing Link“ hinterlassen. Auf diesen Longplayern konnte das Trio sich auch qualitativ nochmal steigern und lieferte zahlreiche Hits ab, die in den Folgejahren zum festen Bestandteil ihres Live-Sets wurden (u.a. 'Solitary Man', 'Enough Is Enough', 'Medicine', 'Firestorm', 'Refuge', 'Nevermore'). Die beiden Alben bescherten der Band nicht
nur einen gehörigen Popularitätsschub, sondern gingen zurecht als RAGE-Klassiker in die Geschichte ein.

Nun erscheinen die beiden legendären Alben zum 30. Jubiläum als streng limitierte Sonderauflage inklusive Demoversionen sowie unveröffentlichter Titel. Für RAGE-Fans sind diese Neuauflagen natürlich unverzichtbar!

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30,04
ELIAS MAZIAN - ALLEEN BIJ MIJ LP

Elias Mazian

ALLEEN BIJ MIJ LP

12inchDEVLIEGER4
De Vlieger
21.07.2023

Second album from Elias Mazian.

While his debut album Vrij Van Dromen hinted at the work of a bedroom producer, Elias Mazian never was the person to hide. After becoming a resident DJ at the now gone club Trouw ten years ago, he spent many nights playing records at clubs, and today he is as visible during the day as selector and host on FM radio. With this follow-up record he does one more step out of obscurity: moving from low to high fidelity, into more sincerity.

The songs on Alleen Bij Mij comfortably sit next to the songs he shares with friends on Private Hearts, Mazian's radio show dedicated to pop melodies. Like classic sixties records, the LP clocks just above thirty minutes, while also sharing their harmonic approach. Additional influences can be traced back to seventies krautrock, Dutch disco dub from the eighties and the storytelling of mid-2000's Dutch rap. Channeling these sounds into his own after hour tales, Elias Mazian created the perfect album for late bike rides and night trains alike.

Seconded by his good friend and multi-instrumentalist Anton Pieete and the all-knowing engineer Eelco Bakker, the album is produced and mixed for Mazian's melodies to shine. Combining observations from daily life with the big themes of pop music, this mixture results in eight songs ready for radio play.

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14,50

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S Transporter - S Transporter

S Transporter is Izaak S and Ryan Spencer, a pan-American duo of exact origins unknown. With roots spanning from Detroit to San Francisco, the project is somewhere around four years old, though no one remembers exactly when it started. The songs were initially demoed in Ryan's bedroom and promptly forgotten about in the chaotic whirl of both members’ efforts in other music projects, DJing, and party-throwing ventures until Ryan played them at his weekly, Monday Is The New Monday (co-founded with PGS' Ben & Zach). Immediately, the songs burst with new life into our ears, and we excitedly requested to hear more. In a tale every creative can relate to, Ryan simply didn't know if they were any good. We found them extraordinary.

What followed were several months of additional recording sessions in a collective effort to finalize the tracks, done at Ryan's apartment in Southwest Detroit, Izaak's in SF, and the Portage Garage in Hamtramck. Bay area DIY underground luminary Anya Ghiorzi joined the group and contributed her vocal talents to the songs, which began to exhibit a sound representative of the genre-collisions featured at MITNM– from krautrock and boogie to trance, acid, and house– in a way other PGS releases have hinted at, but have not fully expressed until now.

S Transporter is the name of the EP, the project, and all four songs. A maximalist sound with a minimalist presentation, naming the songs - so many years after their inception - would, perhaps, take away from the feeling that struck all three of us the first time we heard them on a club-grade sound system.

Izaak S and Anya Ghiorzi are San Francisco residents, musicians, and DJs in the Loveshadow dance collective.

Ryan Spencer is a Detroit resident, DJ, co-founder of Monday Is The New Monday, and is a member of Freakish Pleasures.

"S Transporter 1"
Uptempo, backspin-laden electro/acid with a winding 303 bassline that reveals itself slowly over the pulsing breakbeat backbone. Immersive, haunting and enchanting.

"S Transporter 2"
Downtempo electro. Slap bass. Heavy boogie. Sensual vocals reminiscent of early Chris N Cosey carry you through this industrial funk heater. Heavy synth lines and rhythmic grooving guitar that is club-ready for dance floors of all kinds.

"S Transporter 3"
A fast paced, percussion forward adventure with balaphone melodies and bending synth pads. Spoken words guide the journey, arriving at a movement inducing Juno ascension that dances into a calm end.

"S Transporter 4"
Encompassing the seemingly disjointed, individualistic styles of S Transporter 1-3, ‘4’ combines elements of the entire release into one final gesture. ‘4’ could be Byrne/Eno ("Regiment"), but it's something else - the product of decades of dance music history, distilled by two musicians & DJs into one song.

credits
releases July 19, 2019

PGS 010
S Transporter
"S Transporter"
EP

2015-2019
Written, Mixed and Produced by Izaak S & Ryan Spencer
Vocals by Anya
Bass on “2” by Lucas De Leon Turner
Percussion & additional production on "3" by Shigeto
Percussion on “3” by Julian Spradlin

Mastered by Josh Bonati at Bonati Mastering
Recorded at Izaak's apartment in San Francisco, Ryan's apartment in Southwest Detroit and the Portage Garage
Records Pressed at Archer Record Pressing, Detroit, MI
Design by Will
MMXVIX

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17,02

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Marc Richter - Coh Bâle

Marc Richter

Coh Bâle

12inchCELL-11LP
Cellule 75
15.07.2023

This new album compiles several songs made in the years following Black To Comm's classic "Alphabet 1968" album. Originally released on the seminal Type label in 2009 (and to be reissued on Cellule 75 this year) "Alphabet 1968" combined the sound of vintage shellac and vinyl loops with broken electronics and field recordings, the press release mentioning disparate influences "ranging from Moondog to Basic Channel by way of Bernard Herrmann". In a beautiful one-page review in The Wire magazine (later reprinted in his book Ghosts Of My Life) Mark Fisher compared Richter's music to JF Sebastian’s miniature automata in Blade Runner ("with their bizarre mixture of the clockwork and the computerised, the antique and the ultramodern, the playful and the sinister"), ETA Hoffmann's inventor-magicians and Auguste Villiers de l'Isle-Adam's 1886 tale of Thomas Edison's (fictitious) construction of an artificial human.

Now titled "Coh Bâle" (inspired by a strange dream) these recordings were supposed to become a follow-up to said album but for reasons unknown it never materialized and the album seemed forever lost. At the time Richter started to dive deeper into several strains of (so-called) world music aka the folk music of Southeast Asia and Eastern Europe as well as liturgical and medieval music, the Kraut-Electronica of Harmonia and several certain Mediterranean experimentalists from the 1980's who started to merge their mostly electronic and field recording based compositions with traditional musics from all over the world by way of new sampling technology.

Many of the songs for the album were recorded while travelling and at various residencies around Europe: a detuned piano in a Thessaloniki basement (Richter played at a children's birthday party there), vintage synthesizers in the GRM studios in Paris, decaying acoustic instruments found in an old Black Forest mansion, childrens' voices at a workshop in Karlsruhe's ZKM Institute; then mixed on headphones in the ICE trains running between these places and his hometown Hamburg.

"Coh Bâle" is taking inspirations from old Nonesuch Explorer and Ocora LP's, Crammed Records, 80s Mediterranean Ambient (Nuno Canavarro, Roberto Musci) combined with the DIY spirit of Deux Filles and Flaming Tunes and the playfulness of Asa Chang & Junray. The songs are both mysterious and transparent, intricate and frugal, vibrant and patient. One of the album's unexpected climaxes is a gorgeous (artificial) berimbau version of the Welsh traditional "Iechyd o Gylch".

No two songs feature the same instrumentation and many acoustic sources (pianos, flutes, wood percussion, viola, tablas, autoharp) were disassembled and later coalesced into new configurations or used as virtual instruments; later combined with samples, field recordings, electronics and (on a few tracks) autotuned vocals reminding of recent works by the likes of Claire Rousay or More Eaze.

We had to wait for a worldwide pandemic for Richter to dig deep into the vaults and finally bring these recordings to light. This is the 2nd release from his archives after the "Diode, Triode" LP which presented Musique Concrète/Acousmatic recordings made at INA/GRM and ZKM. Another massive Double-CD (MM∞XX Vol. 1 & 2) was released last year featuring collaborations with 33 artists such as Andrew Pekler, Richard Youngs, Eric Chenaux, Maja Ratkje, Radwan Ghazi Moumneh of Jerusalem In my Heart, GRM boss François Bonnet (Kassel Jaeger), Felix Kubin, Timo van Luijk (In Camera, Af Ursin), Luke Fowler and many others, showing Richter's versatility and his willingness to reinvent himself for every new release.

Marc Richter is widely known under his Black To Comm moniker, having released (at least) 12 albums under this alias in the last 20 years. He is currently signed to the Thrill Jockey label. Richter composes soundtracks for film and has worked with visual artists such as Mike Kelley and Ho Tzu Nyen. He also records as Jemh Circs and Mouchoir Étanche for his own Cellule 75 label (named in tribute to the late Luc Ferrari).

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20,13
The Devil's Trade - Vidékek Vannak Idebenn LP

Es ist keine Überraschung, dass der liminale Raum ein Schlüsselelement in der nächsten Phase des vierten Albums von The Devil's Trade ist, "Vidékek vannak idebenn" (ein Titel, der frei übersetzt "There Are Landscapes Within" bedeutet). Obwohl Dávid Makó (der Mann hinter dem Namen) seinen Wurzeln als Solokünstler treu geblieben ist und auch alleine ergreifende Melodien voller Dunkelheit und Schönheit liefert, brauchte er eine Erweiterung seines Universums. Mit der Hinzunahme seines langjährigen Freundes und ehemaligen Bandkollegen Gáspár Binder an den Drums und einem Live-Keyboarder machte er schließlich den dringend benötigten Schritt nach vorne und "Vidékek vannak idebenn" stellt die nächste klangliche Phase von The Devil's Trade dar.

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41,39
Before The Dawn - Stormbringers

Das Comeback der finnischen Melodic Metal Vorreiter BEFORE THE DAWN!
Nach ihrer zehnjährigen Pause meldet sich die finnische Melodic Death Metal Band BEFORE THE DAWN zurück! Gegründet 1999, waren BEFORE THE DAWN eine der erfolgreichsten finnischen Metal Bands der frühen 2000er Jahre. Obwohl sie 2013 das Projekt auf Eis gelegt haben, wurde ihre Musik von hunderttausenden neuen Fans auf Streaming-Plattformen entdeckt, ganz ohne Promotion oder den Support eines Labels. Ob die Musik die Leute gefunden hat oder die Leute die Musik ist nicht zusagen, aber nach fast einem Jahrzehnt beenden BEFORE THE DAWN nun ihre Pause und kehren mit dem neuen Studioalbum Stormbringers zurück - und das stärker denn je! Ursprünglich war die Band ein Soloprojekt des finnischen Metal Award-Gewinners Tuomas Saukkonen (Wolfheart), doch im Laufe der Jahre gab es mehrere Besetzungswechsel. Mit einem gänzlich neu aufgestellten Lineup steht die Band aktuell vor ihrer bisher größte Veränderung. Der frühere Gitarrist und Sänger Saukkonen sitzt mittlerweile hinter dem Schlagzeug und der talentierte Voice Of Finland 2022-Finalist Paavo Laapotti konnte als Sänger gewonnen werden, während Juho Räihä (Swallow The Sun) - der seit 2006 bei BEFORE THE DAWN spielt - die Leadgitarre übernommen hat. Mit diesem starken Line Up haben die Finnen nun voll und ganz ihre neue Kraft erreicht und sind bereit, die Szene zurückzuerobern!

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24,33
Weite - Assemblage

Weite

Assemblage

12inchSTILP23131
STICKMAN RECORDS
14.07.2023

Eine neue, spannende Band mit Nicholas DiSalvo (Elder, Delving) und Michael Risberg (Elder) sowie Ingwer Boysen und Ben Lubin. Ihr Debüt ist ein mühelos vielseitiges Album mit leicht psychedelischer Instrumentalmusik, die vor dem Hintergrund von Post-Corona entstanden ist.

Die Gruppe rekrutierte den in Berlin lebenden englischen Gitarristen Lubin und verbrachte eine Woche lang mit intensiven Songwriting im Keller einer alten Brauerei. Indem sie ihre unterschiedlichen musikalischen Interessen teilten und häufig die Instrumente wechselten, entstand schnell eine Reihe von Songs, die eine kollektive Liebe zur psychedelischen Musik der 60er und 70er Jahre, zu Krautrock, Jazz oder zu 20-minütigen Motorik-Beats zum Ausdruck brachten. Die Band machte sich auf ins Big Snuff Studio und innerhalb weniger Tage war 'Assemblage' geboren. Das Album ist Ausdruck völliger kreativer Freiheit von vier Künstlern, die Musik außerhalb der Projekte erforschen, für die sie bekannt sind. Der Beginn einer Zusammenarbeit mit Zukunft, denn die ersten Live-Termine von Weite sind bereits für dieses Jahr geplant.

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22,65
Crackazat - Senses

Crackazat

Senses

12inchHEIST073
Heist Recordings
14.07.2023

Crackazat & Heist present: “Senses”. A stunning mini album that sees the artist deliver a heartwarming perspective on contemporary electronic music
On “Senses”, we see the pure talent of Crackazat come to life like never before. We’ve all danced to “Alfa” or his most recent hit on Heist “Demucha” and have heard his venture into the more poppy side of things with his 2022 album ‘Evergreen’ on Freerange. “Senses” however, is on another level. Crackazat takes you on a sonic journey exploring his musical personality with live keys, vocals, bass and production all coming from his studio in Uppsala, Sweden. The
jazzy horns that are featured throughout are recorded by Adeev and Ezra Potash, better known as the Potash twins. The duo took a sidestep from their recordings with John Legend, Robert Glasper and even Diplo to dive into this project with Crackazat and help him deliver arguably his best work to date.
The 6-track album starts off with the low-slung groove of ‘I need to know’. The whole atmosphere is warm, dreamy and seems to be written to lift your spirits, no matter where you are in life. Plucked strings, arpeggios and long horn notes give this song its energy, which is subtly supported by lo-fi drums and sparse bass licks.
“Do you think about me”, keeps the energy tight with a lovely drum groove and a sparse bass section. From the first note of the track, you get the feeling like the energy could change any moment. Halfway through this is exactly what happens, when uplifting keys and a buzzing lead take control of the track. The string arrangement is subtle enough to never overshadow the other instrumentation, but simply adds a beautiful layer to a track that’s already filled with
emotion. It’s all smiles when the energy of this track is set loose!
If “Do you think about me” is Crackazat in pop mode, “Freddie’s Groove” is Crackazat in full-on jazz mode. The nod to Freddie Hubbard is clear, and Crackazat cleverly takes ideas from both the jazz legend and his legendary French sampler, Pepe Bradock for this track. The horns are deep and moody, the groove is jazz-house at its best and Crackazat’s soft vocals have the perfect amount of fragility to fit the groove. The changeover into a stabby synth section
halfway through the track is a subtle reminder from the skilled producer that – even with all these musical elements – he can direct you to the front of the dancefloor with the twist of a note.
“Phantom” sees Crackazat move into a shuffling Latin-dance vibe. Here, the song reaches its full potential through the horn section, so it’s only fitting that this is the feature track for the Potash Twins. The Latin rhythms are lush, the key progression is on point and the energy on this track just keeps on going with layers and layers of horns, powerful vocal chops, and subtle but effective percussion changeovers.
“Endless life” is a track that feels like it’s building up momentum with every repetition. Whether it’s the broken beat groove, the offbeat keys or the sparse horn hits, chord hits or leads, there’s a certain energy in this track that takes a hold of you and simply doesn’t let go.
The outro “When we last met” is built around vibey drunk keys and a downtempo hip-hop groove. There’s a hint of old school D’angelo in this track and you can clearly hear the artist feels at ease with the path he’s taking the listener on. It’s a perfect ending to a record that showcases the beautiful world that Crackazat has crafted through his compositions and one thing is for sure: This is an album we will all keep coming back to for a long time to come.
Yours Sincerely,
Maarten & Lars

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JAYE JAYLE - DON'T LET YOUR LOVE LIFE GET YOU DOWN

Under the moniker of Jaye Jayle, Louisville guitarist/vocalist Evan Patterson has spent over a decade exploring the more abstract realms of the American singer-songwriter process. On his latest album, Don't Let Your Love Life Let You Down, Patterson continues to mine his unique strain of the meditative blues while finally breaking the shackles of defeat and passing into a realm residing between Western stoicism and mystic wonder. Like Leonard Cohen fronting some intermediary step between Spacemen 3 and Spiritualized, Don't Let Your Love Life Get You Down, conjures an aura of psychedelic grace and enveloping warmth through its pairing of pensive baritone poetics, druggy studio manipulations, and gospel-infused blues. Abetted by the production and mixing skills of Ben Chisholm (Chelsea Wolfe). Across the eight songs of Don't Let Your Love Life Get You Down takes the old American singer-songwriter template and imbues it with a kaleidoscope of synesthesia delights culled from a half-century's worth of fringe music. This aural grandeur reinforces the life-affirming radiance of Don't Let Your Love Life Get You Down. Though Jaye Jayle retains the hypnotic repetition and austere instrumentation of their past, the added layers and saturation of sound intensifies the immersive hallucinatory spirit only previously hinted at in their work. As with all Jaye Jayle records, it's still best suited for the hours after midnight, but it now holds the promise of dawn. Jaye Jayle is Evan Patterson, with him as always is Todd Cook, Corey Smith, and Neal Argabright. With special guest Chris Maggio, Victoria Fisher, Patrick Shiroishi, and Bonnie `Prince' Billy. RIYL Leonard Cohen fronting Spiritualized, Spacemen 3, JJ Cale, Lungfish, Angels of Light, Young Widows Ltd single colour vinyl LP!

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24,24
Eleine - We Shall Remain LP

Eleine

We Shall Remain LP

12inch4251981703886
Atomic Fire
14.07.2023

ELEINE return with their 4th full-length studio ”We Shall Remain” that breathes everything that is ELEINE. Heavy, chuggy riffs that draws your mind to thrash metal, drumming with death metal hints and vocals that empower, lift and move you. "This combined with our melodic choruses and overall dynamics we feel that "We Shall Remain" gives the listener that signature ELEINE sound in a new and fresh format. Allow yourself to experience ELEINE, allow yourself to join the Eleine Legion", comment Madeleine Liljestam & Rikard Ekberg.

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28,99
Naone - WAR1208

Naone

WAR1208

12inchWAR1208
Warning
13.07.2023

Hailing from Seoul but now firmly based in Amsterdam, Naone delivers a superb EP on Warning, mixing her emotional background with her more contemporary roots, the perfect bridge between both worlds, Asia and Europe, or perhaps between her inner self and the outside world. Starting with Perfectly Harmless, the mysterious track develops into deep feelings that really unfold and expand in Hondon-Ui Kaosu (Chaos of Chaos), where the electro breakbeat responds to a melody with hints of pop consciousness.

On the flip side, the Korean artist unleashes her passion with the deep psy-trance infused enigmatic techno groover Haengjin (Marching), followed by a sensitive downtempo acid closer aptly titled What's Happening. Ultimately, this is about the process of making music, channelling emotions and perceptive energies to create a balanced representation of past emotions and memories.

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Swayzak - Snowboarding in Argentina (25th Anniversary Edition)  3x12"

Dance music has always been grounded in a sense of place. Chicago, Detroit, London, Berlin—a zip code can tell you as much about the music as the year it was made.

But beyond the nuts and bolts of the here and now lies a netherzone where some of the best electronic music floats, impossible to pin down. Swayzak’s Snowboarding in Argentina is one such record.

The title hints at its uncanny placelessness. The music has nothing outwardly to do with Argentina, for one thing. The work of UK producers David Nicholas Brown and James S. Taylor, it was recorded in a number of locations—mostly bedrooms—around London. Yet there is little that is quintessentially British about the music.

Instead, Brown and Taylor drew much of their inspiration from, on the one hand, the luminous chords and silky heft of Detroit techno, and on the other, the staccato drums and clipped textures that were then beginning to bubble out of Berlin and Cologne.

That brings us to the question of time. For if Snowboarding in Argentina belongs to nowhere, it is equally a product of nowhen.

On a practical level, the music took shape in the mid to late 1990s, although it took nearly 10 years for it to come to fruition. Brown and Taylor began jamming on instruments, then machines, in the late 1980s. Then, after Brown suffered a serious car accident, the two musicians began working together more seriously. Trial and error yielded a promising single with a downtempo vibe that a hired-gun studio producer promptly ruined; Swayzak retreated to their bedrooms.

They learned about Chain Reaction from a radio show, found new ways to burrow into the circuitry of their machines, and by 1996 they had hit upon their sound. brought 10 copies of the first to Berlin’s Hard Wax, sold them directly to the shop for a fistful of Deutschmarks, and turned around and spent the money on records; that’s how DIY electronic music worked in those days.) The album itself appeared in 1998 on London’s Pagan label and quickly built a cult following. It was clear that the music was in conversation with its contemporaries: Heard from the right angle, it was possible to imagine it as a halfway point between the proto progressive house of Underworld and the monochromatic minimalism of Kompakt. But it also didn’t quite sound like anything else around; it was a dispatch from an unknown territory that needed no special understanding to decipher.

A quarter century later, Snowboarding in Argentina sounds simply eternal. Certain hallmarks of ’90s production are available—the music’s almost murky warmth is a reminder of what electronic music sounded like before software swallowed everything into its digital maw—but there’s nothing dated about it. The exploratory nature of these tracks, as the result of experimenting with their machines’ limitations, never eclipses their musical or emotional essence.

Long since been deemed a classic, Snowboarding in Argentina remains an underdog in the annals of electronic music. Its semi-obscurity was surely not helped by the decision to publish nine of its original 12 tracks on the CD, and seven on the vinyl, with only four appearing on both formats. Twenty-five years after its original release, Lapsus’ Perennial Series edition unites, for the first time, all the album’s tracks as a single triple-vinyl package, rounding out the 12 original songs with previously unreleased material. Working off the original DAT premasters, Swayzak have created new edits of all the tracks. The result might be considered the definitive edition of the album as it was meant to be, after a 25-year journey. It seems fitting that an album so timeless would continue morphing throughout its lifespan. For fans, it’s the chance to hear a beloved album as never before. And for newcomers, it’s the perfect introduction to a record that, in its own quiet way, reshaped the sound of electronic music, opening up new frontiers unbound by cartography or calendars.

The core of Snowboarding in Argentina appeared on a series of three two-track singles in 1997. (Taylor brought 10 copies of the first to Berlin’s Hard Wax, sold them directly to the shop for a fistful of Deutschmarks, and turned around and spent the money on records; that’s how DIY electronic music worked in those days.) The album itself appeared in 1998 on London’s Pagan label and quickly built a cult following. It was clear that the music was in conversation with its contemporaries: Heard from the right angle, it was possible to imagine it as a halfway point between the proto progressive house of Underworld and the monochromatic minimalism of Kompakt. But it also didn’t quite sound like anything else around; it was a dispatch from an unknown territory that needed no special understanding to decipher.

A quarter century later, Snowboarding in Argentina sounds simply eternal. Certain hallmarks of ’90s production are available—the music’s almost murky warmth is a reminder of what electronic music sounded like before software swallowed everything into its digital maw—but there’s nothing dated about it. The exploratory nature of these tracks, as the result of experimenting with their machines’ limitations, never eclipses their musical or emotional essence.

Long since been deemed a classic, Snowboarding in Argentina remains an underdog in the annals of electronic music. Its semi-obscurity was surely not helped by the decision to publishnine of its original 12 tracks on the CD, and seven on the vinyl, with only four appearing on both formats. Twenty-five years after its original release, Lapsus’ Perennial Series edition unites, for the first time, all the album’s tracks as a single triple-vinyl package, rounding out the 12 original songs with previously unreleased material. Working off the original DAT premasters, Swayzak have created new edits of all the tracks. The result might be considered the definitive edition of the album as it was meant to be, after a 25-year journey. It seems fitting that an album so timeless would continue morphing throughout its lifespan. For fans, it’s the chance to hear a beloved album as never before. And for newcomers, it’s the perfect introduction to a record that, in its own quiet way, reshaped the sound of electronic music, opening up new frontiers unbound by cartography or calendars.

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Penguin Cafe - Rain Before Seven

Penguin Cafe kündigen heute ihr fünftes Studioalbum Rain Before Seven... an, das am 7.Juli 2023 bei Erased Tapes erscheinen wird.



Eine zuversichtliche Grundstimmung durchzieht das fünfte Studioalbum von Penguin Cafe, Rain Before Seven…, wobei es sich keinesfalls um jenen extrem selbstbewussten, fast schon prahlerischen Optimismus handelt, sondern eher um so eine auf bescheidene Art hoffnungsvolle Grundhaltung, die man den Menschen auf der Insel ja häufiger nachsagt. Auch wenn alle Anzeichen das Gegenteil behaupten, spürt man hier sofort diese Gewissheit, dass sich alles doch noch irgendwie zum Guten wenden wird. Vermutlich zumindest.



Der Titel des Albums geht auf eine alte Bauernregel zurück, wobei die gereimte Vorhersage – „… fine before eleven“: ab 11 Uhr also wieder alles klar – auf ein baldiges gutes Ende hindeutet, vollkommen unabhängig davon, was die Wissenschaft sagt: „Ich habe diesen Spruch in einem Buch entdeckt. Davor hatte ich ihn noch nie gehört“, erzählt Arthur Jeffes, der Kopf von Penguin Cafe. „Er hat so einen dezent optimistischen Beigeschmack, und das gefällt mir sehr. Man verwendet ihn heutzutage kaum noch, aber der Reim beschreibt tatsächlich Wetterphänomene in England, die vom Atlantik aus über die Insel ziehen.“



Angefangen beim leinwandgroßen und schwärmerischen Eröffnungstitel „Welcome to London“, der mit einem Augenzwinkern auf Morricone anspielt, bis hin zum „Goldfinch Yodel“, jenem „Maibaum-Banger“ (um es mit Arthurs Worten zu sagen), mit dem das neue Album ausklingt, zieht sich ein angenehmes Gefühl von Leichtigkeit und Lebensmut durch den Longplayer, unterfüttert mit der Ausgelassenheit exotischer Rhythmen. Alles wirkt spielerisch und verspielt, und selbst der Titel ist eine Anspielung – auf A Matter of Life… aus dem Jahr 2011, der letzten Veröffentlichung, deren Titel in eine Ellipse mündete Jenes Debütalbum von Penguin Cafe diente einst als Bindeglied und Brücke – zwischen dem legendären Penguin Cafe Orchestra, das einst Arthurs Vater Simon Jeffes leitete, und dem gefeierten Nachfolger, als dessen Mastermind seither Arthur verantwortlich zeichnet.



„Ich glaube, das wirklich Neue an seinem Ansatz bestand darin, spannende und schräge Ideen zu nehmen – und dann seltsame Dinge damit anzustellen“, meint Arthur, „dabei aber konstant im Blick zu haben, dass es hinterher auch schön klingt und emotional ansprechend bleibt.“ Dieses Ethos lebt weiter in der Musik von Penguin Cafe: „Dazu haben wir uns entschlossen, als ich daran anknüpfte, schließlich spielen wir die Sachen meines Vaters und machen dazu auch neue Musik, die im selben Klanguniversum angesiedelt ist. Das bedeutet, dass ich gewissermaßen moralisch dazu verpflichtet bin, den ursprünglichen roten Faden im Auge zu behalten – und dafür zu sorgen, dass wir nicht plötzlich in Richtung Thrash-Metal abbiegen.“



Dennoch waren die rhythmischen Elemente, die zum Teil sogar an elektronische Sounds erinnern, noch nie so präsent und tonangebend wie auf Rain Before Seven…, was durchaus auch dem Co-Produzenten Robert Raths geschuldet ist. „Find Your Feet“ etwa hat ein Beat-Fundament, das weit über einen bloßen Pulsschlag hinausgeht. Abgemischt von Tom Chichester-Clark, blitzt an Stellen wie diesen etwas auf, das Arthur selbst als „fast schon elektronischen Vibe“ bezeichnet, um dann ganz aufgeregt zu ergänzen: „Es geht vor allem auch einfach ums Spaßhaben, was auf den letzten drei Alben nicht so zu hören war.” Extrem ausgelassen klingt auch „In Re Budd“, das dem verstorbenen Ambient-Urgestein Harold Budd gewidmet ist. Arthur erfuhr von dessen Tod an jenem Tag, als er diesen feierlichen Ohrwurm komponierte, dessen Synkopen deutlich komplexer sind, als sie auf den ersten Blick wirken. Auf einem präparierten Klavier gespielt, wobei die Filzstücke dem Track zusätzlichen Bounce verleihen, setzt Jeffes hier auf einen Afro Cuban Cafe-Vibe – was wunderbar zum widerspenstigen Geist des verstorbenen Budd passt.



Und schließlich wäre da noch das bereits erwähnte „Welcome to London“, das seinen Titel erhielt, als sich die Welt gerade wieder zu öffnen begann und die Menschen auch wieder Fernreisen antreten durften. Jeffes, der somit nach langer Zeit endlich wieder einen Fuß auf britischen Boden setzen konnte, war sofort beeindruckt von filmischen Soundtrack-Qualitäten (à la John Barry) dieses Stücks, als er mit dem Taxi von Heathrow nach West-London fuhr und zur Musik die opulente, in Dämmerungslicht getauchte Metropolenkulisse auf sich wirken ließ. Hier kann man deutlich die eingangs erwähnte Zuversicht raushören – und dazu vielleicht auch einen Hauch von bissiger Ironie: „Robert Raths hat der Sache noch eine Nuance hinzugefügt, die ich interessant finde, weil doch so viele Londoner ursprünglich gar nicht aus London stammen. Man schlägt also in London als Zugezogener auf, man weiß noch nicht, zu welchem Lager man sich zugehörig fühlen soll, und dann wird man auf der Straße überfallen und ausgeraubt – und in dem Licht betrachtet, hat dieses ‘Welcome to London’ doch einen eher sarkastischen Beigeschmack.“

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ANDRE GIBSON & UNIVERSAL TOGETHERNESS BAND - APART: DEMOS (1980-1984)

Die Apart Demos wurden zwischen 1980 und 1984 in verschiedenen Kellern und professionellen Studios in Chicago aufgenommen und dokumentieren 12 intime und reduzierte Skizzen, Demos und unveröffentlichte Tracks von Andre Gibson und der Universal Togetherness Band, als sie sich auf ihre Solokarrieren zubewegten. Von tief empfundenen Huldigungen an die Liebenden, die von einem seidigen Fender Rhodes verziert werden, bis hin zu Disco-Party-Startern über spirituelle Dankbarkeit - Andre Gibson lässt uns in sein Herz blicken und bringt am Ende alles zusammen. Die Universal Togetherness Band aus Chicago, verband in ihrem eklektischen Sound Funk-, Soul-, Disco-, Jazz-, Rock- und New-Wave-Einflüsse mit intelligenten und fantasievollen Texten. 1978 gegründet und geleitet von Andre Gibson, mit seinem Bruder Arnold Gibson (Schlagzeug, Bass), dem ehemaligen Colorvision-Mitglied Fred Misher (Bass, Hintergrundgesang) und Freds Bruder Leslie Misher (Leadgitarre), während Andre die Keyboards, das Vibraphon und den Leadgesang übernahm. Obwohl die Gruppe mehrere Jahre lang in den Clubs von Chicago auftrat und gelegentlich größere Auftritte absolvierte (vor allem als Vorgruppe von Peter Gabriel), hatte sie Mühe, ein größeres Publikum für ihre anspruchsvolle R&B-Melange zu finden. Zwischen 1979 und 1982 nahm die Band Dutzende von Sessions auf, die Gibsons weitreichende Vision als Komponist und Bandleader dokumentierten. Während Gibsons Zeit am Columbia College kamen Paul Hanover (Mundharmonika und Klavier) und Louis Sanford (Schlagzeug) zu den ursprünglichen vier Multiinstrumentalisten hinzu. Nachdem sich die ursprüngliche Besetzung der Universal Togetherness Band schließlich Mitte der 1980er auflöste, nahm Andre Gibson weiterhin mit einer Besetzung mit Frank Alexander (Schlagzeug), Allen Burroughs (Gitarre), Art Love (Bass) und Michael Young (Saxophon) auf. 2015 veröffentlichte Numero Group eine erste Zusammenstellung mit unveröffentlichten Aufnahmen mit dem schlichten Titel Universal Togetherness Band.

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22,27

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ANDRE GIBSON & UNIVERSAL TOGETHERNESS BAND - APART: DEMOS (1980-1984)

Die Apart Demos wurden zwischen 1980 und 1984 in verschiedenen Kellern und professionellen Studios in Chicago aufgenommen und dokumentieren 12 intime und reduzierte Skizzen, Demos und unveröffentlichte Tracks von Andre Gibson und der Universal Togetherness Band, als sie sich auf ihre Solokarrieren zubewegten. Von tief empfundenen Huldigungen an die Liebenden, die von einem seidigen Fender Rhodes verziert werden, bis hin zu Disco-Party-Startern über spirituelle Dankbarkeit - Andre Gibson lässt uns in sein Herz blicken und bringt am Ende alles zusammen. Die Universal Togetherness Band aus Chicago, verband in ihrem eklektischen Sound Funk-, Soul-, Disco-, Jazz-, Rock- und New-Wave-Einflüsse mit intelligenten und fantasievollen Texten. 1978 gegründet und geleitet von Andre Gibson, mit seinem Bruder Arnold Gibson (Schlagzeug, Bass), dem ehemaligen Colorvision-Mitglied Fred Misher (Bass, Hintergrundgesang) und Freds Bruder Leslie Misher (Leadgitarre), während Andre die Keyboards, das Vibraphon und den Leadgesang übernahm. Obwohl die Gruppe mehrere Jahre lang in den Clubs von Chicago auftrat und gelegentlich größere Auftritte absolvierte (vor allem als Vorgruppe von Peter Gabriel), hatte sie Mühe, ein größeres Publikum für ihre anspruchsvolle R&B-Melange zu finden. Zwischen 1979 und 1982 nahm die Band Dutzende von Sessions auf, die Gibsons weitreichende Vision als Komponist und Bandleader dokumentierten. Während Gibsons Zeit am Columbia College kamen Paul Hanover (Mundharmonika und Klavier) und Louis Sanford (Schlagzeug) zu den ursprünglichen vier Multiinstrumentalisten hinzu. Nachdem sich die ursprüngliche Besetzung der Universal Togetherness Band schließlich Mitte der 1980er auflöste, nahm Andre Gibson weiterhin mit einer Besetzung mit Frank Alexander (Schlagzeug), Allen Burroughs (Gitarre), Art Love (Bass) und Michael Young (Saxophon) auf. 2015 veröffentlichte Numero Group eine erste Zusammenstellung mit unveröffentlichten Aufnahmen mit dem schlichten Titel Universal Togetherness Band.

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