Congo Natty ist ein Mann, eine Familie, eine Bewegung. Mikail Tafari alias Rebel MC steht im Zentrum, aber wie "Jungle Revolution" zeigt, ist er vielmehr die Linse, die das Ganze in den Fokus rückt. Ursprünglich 2013 veröffentlicht und zehn Tracks lang, zeigt "Jungle Revolution" deutlich, wie Tafari Jungle als einen Neustart des Roots-Reggae für ein neues Jahrhundert sieht. Voller Blut, Schweiß, Tränen und Feuer, Subbass-Sternchen, rasanten Drum-Breaks, süßen Hooks, rechtschaffener Wut und Liebeserklärungen.
Format: Ltd 2LP im gelben und grünen Vinyl in einer reflektierenden Goldhülle mit dem gleichen Artwork wie das Originalalbum
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- A1: Il Tempo Profondo
- A2: Stella Ominis
- A3: Winter (In Memory Of Adrian Borland)
- A4: Götter, Geht Weg!
- B1: Monarch Architecture
- B2: Wrong
- B3: Madre Nera
- B4: Luminous Shade (Incl. Julian Assange's Speech Excerpts)
- C1: The Great Unknown
- C2: C. R. U. D (Corpse Recovery Unit D)
- C3: Deleted Msg
- C4: Genocide Litanies
- D1: Il Tempo Profondo (Radio Signal Version)
- D2: Esilio
- D2: We Have To Amputate
- D4: Homicide Aristocracy
KIRLIAN CAMERA sind ein kreativer Wirbelwind der musikalischen Innovation. Die mitreißende Kraft ihrer Inspiration manifestiert sich sowohl destruktiv, wenn es um das Einreißen von Grenzen in Bezug auf Genre, Stil und Konventionen geht, als auch konstruktiv, wie beim Errichten einer neuen Klangarchitektur auf den Ruinen der alten. Auch das jüngste Meisterwerk der Italiener, "Radio Signals for the Dying", folgt dieser Tradition und erklimmt dabei einen weiteren künstlerischen Höhepunkt. Oberflächlich betrachtet wandeln KIRLIAN CAMERA erneut auf dem dunklen musikalischen Pfad, den sie auf ihrem letzten Doppelalbum "Cold Pills (Scarlet Gate of Toxic Daybreak)" (2021) eingeschlagen haben. Dass die italienischen Elektro-Provokateure direkt mit dem Nachfolger noch ein prächtiges Doppelwerk folgen lassen können, spricht Bände über ihre ungeheure kreative Energie. Dabei bringt "Radio Signals for the Dying" keineswegs eine bloße Wiederholung des glorreichen Vorgängers. Stattdessen verändern KIRLIAN CAMERA ihren Sound auf subtile Weise durch raffinierte Details, reizvolle Tricks, großartige Effekte, unerwartete Wendungen und musikalische Ausflüge sowie spannende Variationen bestehender Themen. Seit über vier Jahrzehnten erschaffen KIRLIAN CAMERA ein Reich vielschichtiger Klangkonstruktionen, okkulter Transzendenz und subversiver Inhalte, die schon immer zum Kern ihrer Kunst gehörten. In der Vergangenheit hat die im besten Sinne schamlose, zuweilen geradezu unverschämte Lust der Italiener an der Provokation der Welt einen ehrlichen Spiegel vorgehalten und damit wiederholt Kontroversen ausgelöst. Die Italiener haben nie damit aufgehört, nach neuen Antworten zu suchen und ihre Hörer auf eine abenteuerlichen musikalischen Reise zu okkulte Dimensionen und magischen Orte von gefährlicher Schönheit und freudiger Dunkelheit mitzunehmen. KIRLIAN CAMERA sind Elektro-Schamanen, Rockmystiker, Klangrevolutionäre und Hohepriester der freien Künste, die als musikalischer Phönix im kreativen Feuer von "Radio Signals for the Dying" erneut wiedergeboren werden.
red LP[26,01 €]
Crank ist ein neues Projekt von Nifelheim-Gründungsmitglied "Tyrant". Für "Mean Filth Riders", Cranks erstes Mini-Album, hat er seinen Bass beiseite gelegt und singt und spielt stattdessen Gitarre auf den sechs Stücken "Rebels Of The Night", "In The Wind", "Thunder Road", "Shooter", "Mean Filth Riders" und "Hot Rock 'n' Roll Band" (letzteres ist eine Coverversion eines Songs der obskuren finnischen Hardrock-Band Backsliders aus der Mitte der 80er Jahre). "Ich habe Songs geschrieben, die ich selbst mag und sie mit Leuten aufgenommen, mit denen ich gerne spiele", kommentiert der "Tyrant". "Bei Crank geht es darum, genau das zu tun, was wir wollen, wann wir wollen und wie wir wollen. Wir sind keine Band für jedermann, und das sollen wir auch nicht sein." Der kompromisslose Nifelheim-Gründer hat das Material mit der Hilfe einiger seiner Freunde aufgenommen, nämlich Savage an der Gitarre, Motokobra am Bass und einem gewissen J. Rocker am Schlagzeug.
black LP[24,33 €]
Crank ist ein neues Projekt von Nifelheim-Gründungsmitglied "Tyrant". Für "Mean Filth Riders", Cranks erstes Mini-Album, hat er seinen Bass beiseite gelegt und singt und spielt stattdessen Gitarre auf den sechs Stücken "Rebels Of The Night", "In The Wind", "Thunder Road", "Shooter", "Mean Filth Riders" und "Hot Rock 'n' Roll Band" (letzteres ist eine Coverversion eines Songs der obskuren finnischen Hardrock-Band Backsliders aus der Mitte der 80er Jahre). "Ich habe Songs geschrieben, die ich selbst mag und sie mit Leuten aufgenommen, mit denen ich gerne spiele", kommentiert der "Tyrant". "Bei Crank geht es darum, genau das zu tun, was wir wollen, wann wir wollen und wie wir wollen. Wir sind keine Band für jedermann, und das sollen wir auch nicht sein." Der kompromisslose Nifelheim-Gründer hat das Material mit der Hilfe einiger seiner Freunde aufgenommen, nämlich Savage an der Gitarre, Motokobra am Bass und einem gewissen J. Rocker am Schlagzeug.
Am 24.02.2022 begann der verabscheuungswürdige Angriff der Russischen Föderation auf die Ukraine. SAMSAS-TRAUM-Mastermind ALEXANDER KASCHTE, der Ukraine seit fast 10 Jahren verbunden, erlebte den bereits seit 2014 im Donbas schwelenden Krieg und die völkerrechtswidrige Annexion der Krim aus der Mitte der ukrainischen Bevölkerung heraus. KASCHTE weiß deshalb, dass das große Maul Russlands in der Region nicht erst seit 2022 ein Problem darstellt. Die Ukraine braucht in ihrem Kampf keine Relativierer, keine gesäuselten Mitleidsballaden und keine Solidaritätsbekundungen - die Ukraine braucht Taten und Unterstützer, welche die Wahrheit offen aussprechen: Der peinliche Imperialismus Russlands muss vom Angesicht der Erde getilgt werden. Diese limitierte, brandgefährliche 7" enthält zwei musikalische Abreibungen, die im wahrsten Sinne des Wortes kein gutes Haar an Moskau lassen, denn: "Niemand braucht dein Gas, wir verbrennen einfach dich!"
His Lordship ist eine Band mit einer Mission. Das hat auch die britische Mojo erkannt: “This band absolutely has a mission and that’s to rip people’s heads off with blistering rock’n’roll. It’s something we haven’t seen for way too long.”
Der 2021 in London gegründeten Band eilt der Ruf einer der aufregendsten Livebands voraus, die Großbritannien in den letzten 20 Jahren hervorgebracht hat.
Lorbeeren die sich das 2021 gegründete Duo aus James Walbourne (Gitarre/Gesang) und Kristoffer Sonne (Schlagzeug/Gesang) redlich erspielt hat.
Live wird die Band um Bassist Dave Page (von den Pretenders) ergänzt.
Co-produziert von David Wrench (XX, Hot Chip, Courtney Barnett etc.) und abgemischt von Wrench und Tchad Blake (The Black Keys, Arctic Monkeys etc.), kommt auf dem knapp über 30 Minuten langen Debütalbum der Band keine Langeweile auf.
Ein wilder Ritt aus 50er-Jahre-Rockabilly, New Wave, Surf-Instrumentalmusik, Post-Punk und glühendem Garagenrock der Jahrtausendwende.
- Strange Stairway
- Spiritual Mansions
- Planet Earth Daytime
- Goodnight Stan
- Tomorrow Tomorrow And Tomorrow
- Just A Moon
- To Be A Part
- Sam
- Lamp Shining
- Turning The Pages
- Love Is The Tune
- After The Revolution
- Jericho Road
- Strange Stairway (Demo)
- Birdman (Bonus Track)
- Life
- Hypocrite
- Man
- Cosmic Boxer
- We Are Raised
- Isle Of Sleep
- Coming Down
- Hypocrite (Demo)
- Spiritual Mansions (Demo)
- Man (Take 1)
- When We Set Sail (Bonus Track)
- Cosmic Boxer (Alternate Version)
- The Coast No Man Can Tell (Bonus Track)
Die Versuchung, Bill Fay zu mythologisieren, kann überwältigend sein. Sein Status als unbesungener Held hat sich langsam, aber stetig, über fünfundzwanzig Jahre hinweg entwickelt und mit jedem neuen Album kommen Fans hinzu, darunter prominente Musiker wie Jeff Tweedy, Kevin Morby, Adam Granduciel und Julia Jacklin, um nur einige zu nennen. Fay war jahrzehntelang ebenso produktiv wie unterschätzt, innerhalb seines Katalogs ist die Bill Fay Group seine bedeutendste Zusammenarbeit. Nach seinem selbstbetitelten Debüt Bill Fay (1970) und dem Klassiker "Time of the Last Persecution" (1971) hatte Decca Records kein Interesse ein drittes Album zu veröffentlichen. Bill Stratton, Gary Smith, Rauf Galip formierten sich mit Fay zur Bill Fay Group und nahmen zwischen 1978 und 1981 in mehreren Sessions, trotz minimaler finanzieller Mittel, ein brillantes Album auf. Die Bandmitglieder beschwören ein elegantes Gegengewicht zu seinem Gespür für das Unauffällige. "Tomorrow Tomorrow and Tomorrow" bringt die galaktischen Qualitäten des frühen Rock, die Komplexität der Jazz-Improvisation und Fays erdigen Folk-Zauber zusammen. Zur Zeit der Fertigstellung fand sich aber leider kein Label für das Projekt. Erst 2005 brachte David Tibet auf seinem Label Durtro Records eine unvollständige, nur auf CD erhältliche Version heraus. Eine Neuauflage von 2006 machte das Album auf Vinyl erhältlich, allerdings mit stark gekürztem Tracklisting, es fehlten neun Songs. Jetzt endlich erscheint Tomorrow Tomorrow and Tomorrow weltweit in voller Länge. Es enthält die 22 Original-Songs des Albums, dazu 6 Bonustracks, sowie seltene und bisher unveröffentlichte Fotos von den ursprünglichen Aufnahmesessions von "Tomorrow Tomorrow and Tomorrow".
Bereits seit 2017 warten die vier Tracks dieser Full-Length-Split LP auf eine Veröffentlichung. Es wurde also Zeit, dass sich die Geschichte einer Freundschaft zweier Bands zum Happy End wendet. Wobei, 'happy' ist hier wenig - neben der Freundschaft verbindet die beiden Bands vor allem das zähflüssige Aufschichten von Riffs: unprätentiös, negativ, kathartisch. Das Ergebnis ist monolitischer Sound und Inhalte, die mehr Fragen stellen, als dieses Leben Antworten geben kann. In den deutschen Texten von Crowskin findet diese Frustration ihre Entsprechung: ohnmächtige Wut, gepaart mit düsterer Melancholie folgen schleppenden Rhythmen und dunkler Emotionalität. Bad Luck Rides On Wheels bespielen mit einem über 15 Minuten langen Track die zweite Seite der Platte und bringen den Hörer schon mit einem repetitiven, an eine dunkle Version von Kraut erinnerndes Intro an die Grenzen, bevor sich der Track in ein von Baudelaires "Blumen des Bösen" inspiriertes groovendes Sludge-Monster steigert. CROWSKIN gibt es seit 2004. Das Doom/Sludge-Quintett aus Potsdam/Magdeburg/Zittau kanalisiert Gefühle wie Wut, Frustration und Angst zu einem finsteren Gemisch aus tiefgestimmten Gitarren, ohrenbetäubenden Feedback und schleppenden Grooves. Das Ziel dabei: maximale Katharsis. CROWSKIN kommen aus dem DIY-Hardcore-Underground. Die Mitglieder spiel(t)en außerdem bei Bands wie CYNESS, MIST, CHAINBREAKER und BRINK OF DESPAIR. Die Bühne teilen sie sich gerne mit gleichgesinnten und befreundeten Geistern, wobei ihnen dabei die Haltung wichtiger ist als musikalische Ähnlichkeiten. BAD LUCK RIDES ON WHEELS aus Rostock gibt es ebenfalls seit 2004, gegründet als Post-Metal-Projekt voller dunkler Endlos-Prog-Jams. Die Musiker spiel(t)en u.a. auch bei WOJCZECH, CONFUSION MASTER und WHO'S MY SAVIOUR. In Jahren endloser Touren, ernsthafter mentaler Zusammenbrüche und Schwierigkeiten ist das Powertrio mittlerweile in der absoluten Finsternis angekommen, mit hypnotischen Soundschleifen, tonnenschweren Drums und undurchdringlichen Gitarren, zwischen denen von irgendwo ganz unten der Gesang hervorgurgelt. Beide Seiten der Platte wurden in Rostock im Studio von BAD LUCK RIDES ON WHEELS-Drummer Pierre aufgenommen, der es verstanden hat, das Individuelle aber auch das Verbindende beider Bands einzufangen. Für Fans von: Neurosis, Melvins, Bellrope, Black Shape Of Nexus.
- A1: No Pain No Gain (Feat. Craig Golias, Angel Vivaldi
- A2: Conquer (Feat. Dany Lambesis, Hellbørn, Clayton King)
- A3: Hey Bro Can You Spot Me? (Feat Craig Golias, Alarcon
- B1: Don’t Be Lazy (Feat. Craig Golias)
- B2: Get Down (Feat. Craig Golias)
- B3: Destroy The Machines (Feat. Dany Lambesis,Hellbørn, Alarcon)
Nachdem es fast zehn Jahre lang ruhig um AUSTRIAN DEATH MACHINE geworden war, lassen sie erneut die Welten von Death Metal und
Bodybuilding aufeinanderprallen und kehren mit ihrem vierten Album Quad Brutal zurück, das am 23. Februar 2024 über Napalm Records erscheint.
Bei der augenzwinkernden Hommage an Arnold Schwarzenegger handelt es sich um das Soloprojekt des As I Lay Dying-Frontmann Tim Lambesis, der
mit dem Debütalbum Total Brutal (2008) vor über 15 Jahren die Herzen der Metalfans eroberte. Nach der Veröffentlichung von zwei weiteren
gefeierten Alben, Double Brutal (2009) und Triple Brutal (2014) verschwand Lambesis von der Bildfläche. Laut einem Interview mit dem deutschen
Metal Hammer durchlebte er „die dunkelste Phase seines Lebens“, die er mit der Hilfe von guten Freunden durchstand. Nun, nach einem Jahrzehnt
voller Aufarbeitung und Reflektion, ist die Zeit gekommen für neue Musik, die unter dem Titel Quad Brutal erscheint – randvoll mit den rasenden
Riffs, gnadenlosen Drums, wie sie für den legendären Ahhhnold angemessen sind!
Black Vinyl[32,98 €]
FOR FANS OF: ANTHRAX, MEGADETH, SLAYER.
Strikt limitierte 10inch Picture-EP der Metal-Kultband METALLICA. Mitgeschnitten und Live übertragen vom Radiosender BCM-FM im Jahr 1987. Diese
Collectors-Edition enthält u.a. die Hits Master Of Puppets und Seek And Destroy. Nur 300 Exemplare, weltweit !
FOR FANS OF: LED ZEPPELIN, AC/DC, THE DOORS.
THE ROLLING STONES Live, aufgenommen und übertragen durch einen lokalen Radiosender im Jahr 1981. Diese Schallplatte, gepresst in pinkem
Vinyl, enthält u.a. die Hits & Klassiker You Can't Always Get What You Want, Brown Sugar, Satisfaction und viele mehr. Strikt limitiert.
Neben ihrer Zusammenarbeit mit Modern Cosmology, dem unglaublichen What Will You Grow Now? aus dem letzten Jahr und ihren fortgesetzten Tourneen mit den neu formierten Stereolab ist Laetitia mit Rooting For Love solo plus The Choir zurück in der Welt und ruft uns erneut dazu auf, uns auf unsere innere Ausrichtung und unsere Herzenskraft zu besinnen, um besser gerüstet zu sein für das, was kommen wird. Das regelmäßige Auftauchen von The Choir während Rooting For Love erinnert daran, dass diese Musik von einem Volk in der kritischen Masse stammt, zusätzlich zu einer Entwicklung, die die reichen harmonischen Felder, in denen Laetitia spielt, weiter vertieft. Die diversen musikalischen Arrangements tragen dazu bei - Orgel, Synthesizern, Gitarre, Bass, Posaune, Schlagzeugprogrammierung, Vibraphon und Zither, die alle auf verschlungenen Pfaden von Akkord- und Tempowechseln arbeiten. Der melodische Funk des Bassisten Xavi Muñoz führt zu gelegentlichen Dancefloor-Vibes und No-Wave-Rockouts, während Hannes Plattemier und Emma Mario abwechselnd die Tracks abmischen und das Material mit Vibes, zusätzlichem Drum-Programming und Synthesizern zusammen mit einer talentierten Besetzung von Spielern und Sängern aus Laetitas Source Ensemble und darüber hinaus bereichern. Ob sie sich Laetitia Sadier nun von der eigenen Zen-Shiastu-Ausbildung oder von den Texten von Véronique Vincent (Texterin und Sängerin von Aksak Maboul und einst Leadsängerin der Honeymoon Killers) inspirieren lässt, immer stellt sie sich der Wahrheit, ohne mit der Wimper zu zucken. Die Schatten, aus welchem Stoff sie auch immer bestehen - individuelle und kollektive, gegenwärtige und uralte - müssen erkannt und anerkannt werden, denn je mehr wir in uns selbst heilen, desto ungeteilter werden wir angesichts der drohenden neofaschistischen/neoliberalen Narrative, die die inneren und äußeren Landschaften verschmutzen. Wie das Titelbild des Winterbaums, das sich in den Wortmustern von Rooting For Love widerspiegelt, behauptet Laetitia, dass die Art und Weise, wie wir die kommende Welt heilen, und was wir daraus machen, eine Ko-Kreation sein wird. Die Qualität unserer Vorstellungskraft, die Ausrichtung, die wir unseren Gedanken geben, und die Fähigkeit, uns selbst und der Welt Liebe zu bringen, sind ein erster Schritt.
Fela definiert geistige Blindheit als eine Person, die mit weit geöffneten Augen die Richtung verliert und sich im Kreis dreht, ohne je an ihr Ziel zu gelangen. Die Ikoyi-Blindheit bezieht sich auf die nigerianische Elite, die falsche Berufe wählt, weil sie damit eher sozialen Status als berufliche Befriedigung erlangen. Sie üben nicht nur die falschen Berufe aus, sondern sind auch blind für das Leid ihrer Landsleute, die in Ghettos wie Mushin, Ajegunle, Somolu, Maroko und sogar Kalakuta leben. Als Beispiel nennt er den Anwalt, der statt eines Buches den Hammer als Werkzeug wählt, oder den Musiker, der den Schraubenschlüssel als Werkzeug wählt. Fela sagt, dass es für solche Menschen noch Hoffnung gibt, wenn sie ihre Denkweise an ihre Umgebung anpassen. '…them miss road! Them find road again oh!'. Jene sozialen Aufsteiger, die den Status quo und die Tatsache, dass sie in die Fußstapfen der ehemaligen Kolonialverwalter getreten sind, als Zeichen ihres sozialen Aufstiegs sehen. Sie vergessen, dass die Mehrheit ihres Volkes immer noch in den Ghettos kämpft. Diese Menschen müssen erkennen, dass es ihnen schlechter geht als einem Blinden, der am Ufer eines Flusses lebt. Sie werden fallen: "shallow" into more 'Ikoyi mental' Blindness.
Gba Mi Leti Ki N'Dolowo (Schlag mich, damit ich Geld bekomme): Das Jahr 1974 war ein Wendepunkt für das Justizsystem, das sich die Durchsetzung des Rechts auf die Fahnen geschrieben hatte. Vor allem in einem Land, in dem die Reichen die Armen ungestraft ausbeuteten. Eine Reihe von Prozessen, an denen Menschen aus den unteren Schichten der Gesellschaft gegen die Oberschicht und einflussreiche Männer beteiligt waren, führte dazu, dass die Reichen ihren armen Anklägern hohe Entschädigungssummen zahlen mussten. Fela sang darüber und betonte, dass man niemanden ausnutzen und damit davonkommen kann. Wenn du mich schlägst, bekomme ich Geld. Solange ich mich selbst respektiere, werde ich meine Grenzen nicht überschreiten - wenn du mich schlägst, wirst du bezahlen.
Ikoyi Blindness war im Box Set #5 enthalten, das von Chris Martin und Femi Kuti kuratiert wurde. Das Album wurde auf weißem Vinyl neu gepresst und ist untergebracht in einer bedruckten Innen- und single sleeve Außenhülle.
Die Wiener Samsara Joyride mit ihrem zweitem Longplayer, dem ersten auf Tonzonen. Von Beginn an stand für die Band eine Fusion des klassischen Rocksounds der 70er und 90er Jahre im Mittelpunkt, dabei bewegt sich die Band stilistisch frei zwischen Blues-, Psych- und Stoner-Rock. Eingängige, hypnotisierende Riffs, durchsetzt mit euphorisierenden Gitarrensoli und markanten Bariton-Vocals bestimmen die Songs - ein Spiel zwischen Altbewährtem und Experimentellem, zwischen Wiederholungen und Wendungen. 2023 wurden sieben neue Tracks geschmiedet, die zwar noch erkennbar im Stil des Debütalbums gegründet sind, sich aber in Sachen Komplexität und Experimentierfreude deutlich abheben. "The Subtle And The Dense" tritt schon vom ersten Ton an nicht nur deutlich heavier und progressiver, sondern vor allem selbstbewusster auf. Es wurde deutlich mutiger mit dem Einsatz von Hintergrundstimmen und Gesangsharmonien experimentiert. Leadgitarrist Michael Haumer übernimmt den größten Teil des Background-Gesangs, wobei sein kräftiger Tenor Miehes dunklen Bariton perfekt ergänzt. Aber auch Laura Fichtenkamms klare und weiche Frauenstimme bildet einen harmonischen Kontrast zur Hauptstimme. Verglichen mit dem ersten Album ist der Gitarrensound von Miehe und Haumer gleichzeitig subtiler und dichter. Wo früher noch live improvisiert wurden, finden sich heute fast ausschließllich in akribischer Kleinarbeit ausgearbeitete Lead-Gitarren-Parts, die mühelos zwischen Blues-, Metal und Stonerrock wechseln. Andreas Mittermühlners mal peitschenden, mal wuchtig stampfenden, immer jedoch punktgenauen Drums und Daniel Batliners vibrierend-groovender, alles andere als im Hintergrund stehender Bass, bilden gemeinsam das Rückgrat und den Puls der Platte, und bieten so den schneidenden Höhen von Haumers Sologitarre Fundament und Rahmen zur Entfaltung. Daraus ergibt sich ein großes Ganzes, das manchmal nach Kyuss, manchmal nach Danzig oder Black Sabbath, manchmal sogar noch Tool oder All Them Witches klingt, immer aber nach Samsara Joyride und als Gesamtwerk weit über die Summe seiner Teile hinauswächst.
Nach einer zehnjährigen Pause gibt die schwedische Country-Band Bourbon Boys stolz bekannt, dass ihr brandneues Album "Forever Rebels" am 23. Februar auf Faravid Recordings erscheinen wird. "Forever Rebels" ist das dritte Album in der Diskografie der Band, dem die Alben "Shotguns, Trucks & Cattle" (2013) und "Hail to the Chief" (2013) vorausgehen. Die Band wurde bereits mit zwei schwedischen Gold Awards ausgezeichnet; für die Singles "Hillbilly Heart" (Shotguns, Trucks & Cattle) und "Taxman" (Hail to the Chief)."Forever Rebels" liefert einen klassischen, gitarrenbetonten Country-Sound mit Einflüssen u.a. von Outlaw-Legenden der siebziger Jahre und rockigem Country der späteren Jahrzehnte. Das Album bietet mitreißende Chickien Picking-Gitarren und gleichmäßige Trainbeats, aber auch ruhige Balladen mit Texten, die von zerbrochenen Leben, einer unversöhnlichen Natur und unbezwingbarer Liebe erzählen. Jeder der Tracks kann mit einem Moment aus dem täglichen Leben auf dem Land in Verbindung gebracht werden, geschrieben mit Worten, die tief in einem hart arbeitenden Rebellenherz verwurzelt sind; mit Liebe für die Familie, die Tiere und die Freiheit.
Nach 15 Jahren ihrer Karriere, in der sie sich zu einer der rücksichtslosesten, individuellsten und erhebendsten Bands des Metals entwickelt haben, mit ausverkauften Hallen und Tourneen durch Europa und die USA stehen Amaranthe kurz vor ihrem definitivsten und aufschlussreichsten Schritt. Drei Jahre nach dem vielgelobten ‹Manifest‹, das international die Top 20 der Charts erreichte und über 130 Millionen Streams verzeichnete, sind Schwedens Meister des donnernden, melodischen Futurismus dabei, »The Catalyst« zu enthüllen.
Mit 12 Songs und fast überlaufend mit tödlichen Hooks und genreübergreifendem Einfallsreichtum ist »The Catalyst« eine Momentaufnahme einer Band, die eine neue Ebene kollektiver Kraft erreicht. Seit dem elektronischen Puls und dem unwiderstehlichen Vorwärtsdrang von Re-Vision haben Amaranthe ihrem Sound ein furchtloses Upgrade verpasst. Sie haben noch mehr mitreißende Elemente in ihren Markensound integriert.
So Much Guitar! war Wes Montgomerys erste Aufnahme mit dem Pianisten Hank Jones und auch seine erste Aufnahme mit Ron Carter, mit dem er bei drei weiteren Alben zusammen arbeitete.
»So Much Guitar!« enthält die einzige bestehende Zusammenarbeit des Gitarristen mit dem Schlagzeuger Lex Humphries. Alle weiteren möglichen Kooperationen wurden durch Wes' plötzlichen und unerwarteten Tod aufgrund eines Herzinfarkts am 15. Juni 1968 im Alter von 45 Jahren brutal unterbrochen. Es enthält den Klassiker »Twisted Blues« und Wes' Solo-Gitarre-Interpretation von »While We're Young«.
DREIEIER sind vier Musiker, die Mitte der Achtziger wenn auch nicht weltweit, so doch einige Bekanntheit erlangten und mehrere Preise eingeheimst haben: Franz J. Erlmeier, Fritz Köstler, Paul M. Ehrenreich und Robert "Bopo" Ponzer. Das ist ein paar Jährchen her. Und wie"s so ist, hat "Trikont" das Material nach rund 40 Jahren wieder ausgekramt. Und festgestellt: Das war gut. Es war sogar sehr gut! Ob es die - mittlerweile gewiss angejahrten - Jungs wohl noch gibt? Es gibt sie noch. Das ist nicht selbstverständlich und schon deshalb wert, eine Neuauflage ins Werk zu setzen. Info Trikont 1985: "Moderne Populärmusik mit Lust am rigorosen eklektizistischen Verwirrspiel, an Brüchen und Montagen. Bel ihrem Streifzug durch verschiedeíne Stile und Epochen der Pop-Musik frönen sie gleichzeitig der Unterbrechung des Gewohnten und der Pervertierung des Hergebrachten. Die Musik ist nicht neu - will es auch nicht sein -, jeídoch neuwertig. Sie wertet neu, verwertet Altes und Gehabtes und wertet um. Dies aber mit eiíner spielerischen Leichtigkeit und technischen Perfektion, sodass an der musikalischen Oberfläíche erzeugte Stimmungen immer wieder intern gebrochen und hinterfragt werden. Die Storys werden in virtuosem Englisch oder krudem, asíketischen Deutsch erzählt. Drei Eier, das sind vier Musiker, die Ihre Musik zum einen in München, aber vor allem in Aham, Niederbayern, ausgebrütet haben. Der Bayeriísche Rundfunk wählte sie zur besten Nachwuchsígruppe des Jahres 1983."
Mit dem wachsenden Wunsch nach früheren Werken von ELOY, dem gemäß Musikpresse "deutschen Flaggschiff des Art-und Progressivrock" kommt nun am 23.02.2024 mit "Destination" ein Album aus dem Jahr 1992 erneut auf den Markt, welches schon seit langem nicht mehr verfügbar ist. Da zu jener Zeit der frühen Neunziger die Vinyl-Platte quasi komplett "out" war, erscheint "Destination" nun als physisches Produkt erstmals auch auf Vinyl. "Destination" ist ein Album, auf welchem wir viele unterschiedliche Inspirationen und stilistischen Elemente verarbeiteten und vermischten. Obwohl Bassist Klaus Peter Matziol während der laufenden Produktion erstmals wieder für die Band zum Bass griff, entstand das Material überwiegend in der Zusammenarbeit von Michael Gerlach und mir, und es kam eine Melange aus atmosphärischen, aber auch sehr rockigen Klängen dabei heraus, wobei ich mich noch im Satzgesang mit mir selbst herausforderte, und wir durch diverse Fremdinstrumente das noch immer nicht komplett neu besetzte Line Up auffüllten. Es herrschte nach dem Erfolg des Vorgängers RA, welches ELOY nach dreijähriger Pause sofort in die offiziellen deutschen Albencharts zurück katapultierte, rege Aufbruchsstimmung. Der Sound und die Melange der Musik gelangen so, wie geplant." (Frank Bornemann, 2023)




















