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Videosphere, the debut album by Kompakt’s latest signing, the London-based artist Lake Turner (aka Andrew Halford), swoons into focus with “The Sunbird”, a teasing drift of lilting, ambient tones, riding out a submerged piston-pulse rhythm. Across its brief 109 seconds, it manages to traverse evocative terrain – something mythopoetic, something both humble and grandiose, a glimpse of the other behind the sky’s curtain. “I wanted to conjure up something resembling an ancient ceremony or death procession,” Turner nods. “Like a hymn to the surroundings of a faraway hill.” It’s both sky-bound and earthen, a ritual incantation to call in the music of the spheres.
Turner was introduced to the Kompakt family by his sometime collaborator Yannis Philippakis of Foals. He’d previously made music in post-punk and indie groups Great Eskimo Hoax and Trophy Wife, but Videosphere is the first time he’s fully articulated his own vision of electronic music, aside from one limited lathe-cut 12”, 2018’s Prime Mover EP, on Algebra. The lush ambient-disco-techno dreams of Videosphere were constructed and completed in his London studio and at his parents’ arable and sheep farm in Worcestershire, which might help explain the hazy, unhurried pastoralism of the album.
“There was a slight bittersweetness in finishing the record (in Worcestershire) as my parents were in the middle of selling my childhood home,” he sighs, before quipping, “on the plus, I ended up shearing a lot of sheep over the summer.” A student of archaeology and ancient history, Turner is no doubt carefully attuned to the twisting cogs of history and memory, and it’s no surprise that Videosphere has a nostalgic, melancholic cast; much of its beauty rests in the way it tugs, gently, at the heart strings – see the tear-stained cheeks of the lush, dappled “Honeycomb”, or the sweetly sad electro-roundelay of “No Way Back Forever.”
It’s not all drift-dream hypnosis, though – Videosphere is very much grounded in the now. ““No Way Back Forever” is a nod to the linear nature of time,” Turner explains by way of example, “and the tipping point of the world climate crisis that scientists have now declared.” Jayne Powell’s vocals are sent spinning through the song, wound like candyfloss; she takes centre stage on the techno hymnal title track, too. Throughout, there’s a sense of forward movement, despite the life stasis we find ourselves collectively bound by in mid-2020; there’s also a yearning for the communal, for community, that’s captured in the album title, a nod to an object Turner encountered at London’s Geoffrey Museum, “a television set in the shape of a spaceman’s helmet from the 1970s.”
“The vision I loosely had was to make an electronic record that had a communal warmth and almost ceremonial or ritual feel. I wanted to examine the relationship of our archaic minds in the trappings of the modern world,” Turner concludes. “What the Videosphere also symbolizes for me is the oneness of humanity and community, prevailing.”
Eröffnet wird "Videosphere", das Debütalbum von Kompakts jüngstem Signing, dem in London ansässigen Künstler Lake Turner (alias Andrew Halford), mit "The Sunbird" - einem herausfordernden Strom aus Ambient Sounds, die zu schweben scheinen, um sich dann in einen subtilen, maschinellen Rhythmus zu verwandeln. In gerade mal 109 Sekunden gelingt es dem Stück, ein gewaltiges Terrain abzuschreiten - etwas Mythopoetisches, bescheiden und grandios zugleich, gibt uns eine Ahnung davon, was sich hinter dem Himmel verbirgt. "Ich wollte etwas heraufbeschwören, das einer alten Zeremonie oder Totenprozession ähnelt", sagt Turner, "wie eine Hymne an die Umgebung eines weit entfernten Hügels." Himmlisch und irdisch zugleich, eine rituelle Beschwörung von Sphärenmusik.
Der Kompakt Label-Familie wurde Turner von dessen zeitweiligen Mitarbeiter Yannis Philippakis (Foals) vorgestellt. Zuvor hatte er in den Post Punk- und Indie-Bands Great Eskimo Hoax und Trophy Wife gespielt. Bis auf eine limitierte lathe-cut 12", der "Prime Mover EP" auf Algebra von 2018, artikuliert Turner mit "Videosphere" zum ersten Mal seine eigene Vision von elektronischer Musik.
Die üppigen Ambient-Disco-Techno-Träume von "Videosphere" hat Turner in seinem Londoner Studio und auf der Schaffarm seiner Eltern in Worcestershire produziert, was den nebulösen, gemächlichen und beinahe pastoralen Charakter des Albums erklären könnte.
"Es gab einen bittersüßen Moment als ich mit der Platte (in Worcestershire) fertig geworden war, da meine Eltern gerade dabei waren, das Haus meiner Kindheit zu verkaufen", seufzt er, bevor er witzelt, "das Positive war, dass ich im Laufe des Sommers eine Menge Schafe geschoren habe". Als Student der Archäologie und der Geschichte des Altertums ist Turner zweifellos mit den sich unaufhörlich drehenden Rädern der Geschichte und der daran geknüpften Erinnerungen vertraut, und es ist keine Überraschung, dass "Videosphere" einen nostalgischen, melancholischen Einschlag hat; viel von seiner Schönheit liegt in der Art und Weise, wie es einem sanft ans Herz geht - die Tränen benetzten Wangen von "Honeycomb" oder der ambivalente Elektro-Reigen von "No Way Back Forever".
Trotz allem hypnotischen Driften und Träumen - Videosphere ist sehr stark im Jetzt verankert. "`No Way Back Forever`ist eine Anspielung auf die lineare Natur der Zeit", erklärt Turner beispielhaft, "und auf den Wendepunkt der globalen Klimakrise, den Wissenschaftler gerade ausgerufen haben". Jayne Powells Gesang wirbelt dabei wie Zuckerwatte durch den Song und steht auch im Mittelpunkt des technoid hymnischen Titelstücks. Überall ist ein Gefühl der Vorwärtsbewegung zu spüren, trotz der Stagnation, in der wir uns Mitte 2020 kollektiv befinden; trotzdem existiert eine Sehnsucht nach dem Gemeinsamen, nach Gemeinschaft, die im Albumtitel eingefangen ist - eine Referenz an ein Objekt, dem Turner im Londoner Geoffrey-Museum begegnete, "ein Fernsehgerät in Form eines Raumfahrerhelms aus den 1970er Jahren".
„Die lose Vision, die ich hatte, bestand darin, eine elektronische Platte zu machen, die eine soziale Wärme und eine fast zeremonielle oder rituelle Atmosphäre ausstrahlt. Ich wollte die Beziehung unseres archaischen Geistes in den Fallstricken der modernen Welt untersuchen", so Turner abschließend. "Was `Videosphere` für mich auch symbolisiert, ist die Einheit von Menschlichkeit und Gemeinschaft, die am Ende obsiegt".
Der Wunsch nach Veränderung regt sich aus dem Inneren. Entweder man hört ihm zu - oder nicht. Aluna hat sich entschieden, zuzuhören. Nach dem vielfachen Lob der Kritiker als eine Hälfte des MultiplatinDuos AlunaGeorge etablierte die Grammy-ausgezeichnete Sängerin, Songwriterin und Produzentin auf ihrem Solo-Debütalbum ”Renaissance” ihren unbestreitbar charakteristischen und unberechenbaren Sound. ”Ich bin eine schwarze Frau, aber ich bin auch eine multikulturelle Frau, und ich habe an vielen verschiedenen
Orten gelebt und Erfahrungen gesammelt, und so dachte ich mir, das ist es, was ich mitbringen werde”, so Aluna. ”Renaissance” stellt den Höhepunkt ihrer Reise als ”schwarzes Mädchen aus einem damals ganz weißen, britischen Vorort” dar, zum Beginn einer regelwidrigen Revolution bei der sich festgefahrene Grenzen zwischen Kultur, Rasse, Geschlecht und Genre auflösen. Aluna war an jedem Aspekt des Albumprozesses beteiligt - vom Verfassen der Texte über Gesang, Schlagzeug- , Keyboard- und Gitarrenspiel bis hin zur Koproduktion von ”Renaissance” zusammen mit Singer/Songwriter Lido. Zusätzlich enthält das Album Feature-Beiträge von Princess Nokia, Jada Kingdom, SG Lewis, KAYTRANADA, Scott Storch, GRADES, Mr. Carmack und Rema. Mit über 2 Milliarden generierten Streams weltweit gehört Aluna zu den erfolgreichsten Künstlerinnen des
Dance & Electronic Genres. Zudem arbeitete sie kürzlich mit Größen wie DJ Snake, Disclosure, Flume, Jungle, Popcaan, oder Cautious Clay zusammen.
- A1: The X-Ecutioners - Papercut
- A2: One Step Closer
- A3: With You
- A4: Points Of Authority
- A5: Crawling
- A6: Runaway
- B1: By Myself
- B2: In The End
- B3: A Place For My Head
- B4: Forgotten
- B5: Cure For The Itch
- B6: Pushing Me Away
- C1: Opening
- C2: Pts Of Athrty
- C3: Enth E Nd
- C4: Chali
- C5: Frgt/10
- C6: P5Hng Me A Wy
- D1: Plc 4 Mie Haed
- D2: X-Ecutioner Style
- D3: H! Vltg3
- D4: Riff Raff
- D5: Wth You
- E1: Ntrmssion
- E4: My Dsmber
- E5: Stef
- E6: By Myslf
- F1: Kyur4 Th Ich
- F2: 1Stp Klosr
- F3: Krwling
- G1: One Step Closer (Rock Mix)
- G2: It's Goin' Down (Feat Mike Shinoda & Mr Hahn)
- G3: Papercut (Live)
- G4: In The End (Live)
- G5: Points Of Authority (Live)
- G6: High Voltage
- H1: Step Up (Demo)
- H2: My December
- H3: A Place For My Head (Live)
- H4: Points Of Authority (Live)
- H5: Papercut (Live)
- H6: Buy Myself (Marilyn Manson Remix)
- E2: Ppr Kut
- E3: Rnway
To celebrate the 20th Anniversary of the release of their debut album Hybrid Theory, Linkin Park will release a 20th Anniversary Edition this coming October. The 3 Album (4 x LP) set features the original album, the Reanimation remix album on double vinyl and a bonus LP of B-Side Rarities includes mixes, radio sessions and live tracks.
- A1: Jetzt Passt Auf
- A2: Wo Geht's Lang?
- A3: Hausmeister Thomas "D" (Lp Mix)
- A4: Großstadt
- A5: Ich Muss
- A6: 45 Fieber
- A7: Zerkratzt
- A8: Mikrofonprofessor
- A9: Fühl Dich Frei
- A10: Dumm, Das!
- A11: Ich Krieg Nie Genug
- B1: Jetzt Geht's Ab (Radio Edit)
- B2: Das Geschieht Dir Recht (Part 1)
- B3: S M.u.d.o. Ich Bin Halt So
- B4: Das Geschieht Dir Recht (Part 2)
- B5: Auf Der Flucht
- B6: Das Geschieht Dir Recht (Part 3)
- B7: Kartoffelclip
- B8: Spiesser
- B9: Hausmarke Ist
- B10: Böse
- B11: Is Ja Gut Jetzt
JETZT GEHT’S AB ist das Debütalbum der HipHop Formation DIE FANTASTISCHEN VIER und wurde am 27.08.1991 veröffentlicht.
Im Dezember 1988 kehrten Smudo und Thomas D, die Teil der größtenteils auf Englisch rappenden Combo The Terminal Team waren, von einem gemeinsamen Aufenthalt in den USA zurück, wo sie auch einige Auftritte absolviert hatten. Während ihre englischsprachigen Texte weitgehend belächelt worden waren, hatten sie für die deutschsprachigen Raps Anerkennung erhalten. Nach ihrer Rückkehr schlugen sie DJ Hausmarke und And.Ypsilon, die ebenfalls Mitglieder des Terminal Teams waren, daher vor, dass sie fortan konsequent als deutschsprachige Band auftreten sollten, was auf Zustimmung stieß.
Smudo hierzu:
„Ab diesem Moment übersetzten wir alles. Wirklich alles. Wir sagten nicht mehr „scratchen“, sondern „Platten kratzen“. Unsere Musik hieß natürlich nicht mehr Rap, sondern Sprechgesang. Es war eine Mission. Es diente unserer Selbstfindung.“
Bereits 1990 hatten Die Fantastischen Vier mit dieser neuen Ausrichtung einen Ruf als gute Liveband erlangt. 1991 schließlich folgte der Plattenvertrag.
”Jetzt geht’s ab“ stellte in der deutschen Hip-Hop-Szene, die überwiegend anglophone Texte schrieb, ein Novum dar und schaffte es auf Platz 22 der deutschen Musikcharts.
Killer 1975 Gospel version of Marlena Shaw's 1969 sister Soul standard, a deep, socially conscious 45 asking some heavy questions about ghetto life set against a beautifully arranged, string heavy backdrop of low slung Funk. A truly sought after rare groove, produced by the UK's John Abbey, the man who set up the legendary "Blues & Soul" magazine as well as the Contempo, Mojo and Ichiban labels who worked with countless Soul and Funk artists throughout his lengthly career. Quite tough to track down on 45, "Woman Of The Ghetto" is now available again, dug out from the mighty SAM Records catalogue, the first release in their impressive discography now made available again on dinked 45 as it was presented in 1975, legitimately licensed, remastered and reissued in conjunction with SAM Records New York City.
Kelly Lee Owens' meisterhaftes zweites Album "Inner Song" lässt die Techno-Produzentin und Sängerin/Songschreiberin tief in ihre eigene Psyche eintauchen - sie widmet sich den Kämpfen, die sie in den letzten Jahren durchlebt hat, und erforscht ihren persönlichen Schmerz, während sie gleichzeitig die Schönheit der Natur umarmt. "Inner Song" folgt ihrem selbstbetitelten Debüt aus dem Jahr 2017, einer Mischung aus körperbetonten Beats und introspektivem Songwriting, das von der Musikpresse mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht wurde. Seither hat sie Björk & St. Vincent neu abgemischt, 2019 einen unauslöschlichen Club-Zwei-Tracker, "Let It Go" s/w "Omen", veröffentlicht und sich mit dem gleichgesinnten Autor Jon Hopkins für das Unikat "Luminous Spaces" zusammengetan. Ihr neues Album entstand auch aus den, wie Owens es beschreibt, "schwersten drei Jahren meines Lebens", einer emotional sehr belasteten Zeit, die, wie sie sagt "mein kreatives Leben und alles, wofür ich bis dahin gearbeitet hatte, definitiv beeinflusst hat." Während also das schöne Cover von Radioheads "Arpeggi" manchem als unkonventionelle Art und Weise erscheinen mag, ihr zweites Album zu eröffnen, repräsentiert Owens' gewundene Interpretation der klassischen Melodie - aufgenommen ein Jahr bevor die Arbeit an "Inner Song" richtig losging - die Art von klanglicher Wiedergeburt, die für die Aura von "Inner Song" so wesentlich ist. "Inner Song" wurde größtenteils über einen Monat im vergangenen Winter geschrieben und aufgenommen. Wie bei ihrem Debüt verschanzte sich Owens zusammen mit ihrem Koproduzenten James Greenwood im Studio - um dort loszulassen und offen zu sein für jede klangliche Laune. Der beschwörende Titel des Albums ist dem Opus von Free-Jazz-Maestro Alan Silva von 1972 entlehnt. Der Bass und die kitzelnden Texturen von "Inner Song" machen deutlich, dass Owens mehr denn je darauf bedacht ist, maximalen Klanggenuss zu bieten - wie die Entscheidung, die Vinyl-Veröffentlichung des Albums zu einem Sesqui-Album oder einem dreiseitigen Album zu machen, beweist: "Ich bin immer noch besessen von Frequenzen, die auf Vinyl nicht gut klingen, wenn sie den Platz dafür nicht haben". "Die Kraft, zu konzeptualisieren, wer du bist, hat dieses Album wirklich geprägt", sagt Owens über das Wesen von "Inner Song", und ihr zweites Album ist eine Entdeckung des Selbst - die jüngste Aussage einer faszinierenden Künstlerin, die weiterhin überrascht und auf eine reiche und vielfältige Karriere hinweist, die noch vor uns liegt.
LTD. WHITE VINYL
Kelly Lee Owens' meisterhaftes zweites Album "Inner Song" lässt die Techno-Produzentin und Sängerin/Songschreiberin tief in ihre eigene Psyche eintauchen - sie widmet sich den Kämpfen, die sie in den letzten Jahren durchlebt hat, und erforscht ihren persönlichen Schmerz, während sie gleichzeitig die Schönheit der Natur umarmt. "Inner Song" folgt ihrem selbstbetitelten Debüt aus dem Jahr 2017, einer Mischung aus körperbetonten Beats und introspektivem Songwriting, das von der Musikpresse mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht wurde. Seither hat sie Björk & St. Vincent neu abgemischt, 2019 einen unauslöschlichen Club-Zwei-Tracker, "Let It Go" s/w "Omen", veröffentlicht und sich mit dem gleichgesinnten Autor Jon Hopkins für das Unikat "Luminous Spaces" zusammengetan. Ihr neues Album entstand auch aus den, wie Owens es beschreibt, "schwersten drei Jahren meines Lebens", einer emotional sehr belasteten Zeit, die, wie sie sagt "mein kreatives Leben und alles, wofür ich bis dahin gearbeitet hatte, definitiv beeinflusst hat." Während also das schöne Cover von Radioheads "Arpeggi" manchem als unkonventionelle Art und Weise erscheinen mag, ihr zweites Album zu eröffnen, repräsentiert Owens' gewundene Interpretation der klassischen Melodie - aufgenommen ein Jahr bevor die Arbeit an "Inner Song" richtig losging - die Art von klanglicher Wiedergeburt, die für die Aura von "Inner Song" so wesentlich ist. "Inner Song" wurde größtenteils über einen Monat im vergangenen Winter geschrieben und aufgenommen. Wie bei ihrem Debüt verschanzte sich Owens zusammen mit ihrem Koproduzenten James Greenwood im Studio - um dort loszulassen und offen zu sein für jede klangliche Laune. Der beschwörende Titel des Albums ist dem Opus von Free-Jazz-Maestro Alan Silva von 1972 entlehnt. Der Bass und die kitzelnden Texturen von "Inner Song" machen deutlich, dass Owens mehr denn je darauf bedacht ist, maximalen Klanggenuss zu bieten - wie die Entscheidung, die Vinyl-Veröffentlichung des Albums zu einem Sesqui-Album oder einem dreiseitigen Album zu machen, beweist: "Ich bin immer noch besessen von Frequenzen, die auf Vinyl nicht gut klingen, wenn sie den Platz dafür nicht haben". "Die Kraft, zu konzeptualisieren, wer du bist, hat dieses Album wirklich geprägt", sagt Owens über das Wesen von "Inner Song", und ihr zweites Album ist eine Entdeckung des Selbst - die jüngste Aussage einer faszinierenden Künstlerin, die weiterhin überrascht und auf eine reiche und vielfältige Karriere hinweist, die noch vor uns liegt.
- A1: Save Yourself First
- A2: Not In Love
- A3: Slowdiving (Feat Lossapardo)
- A4: Hundred Fifty Roses
- A5: Your Fruit (Feat Gracy Hopkins)
- A6: Flowers & Honey (Interlude)
- B1: Invisible (Feat Aurelie Saada)
- B2: Pointless (Feat Ichon)
- B3: Polterguest
- B4: Vicious Cycle (Feat Gracy Hopkins)
- B5: Ps (Feat Swing & Ph Trigano)
- B6: The One
- B7: Ten Years
Duñe and Crayon have been working together for a few years now. Crayon, discovered by Kitsuné is a close relative of FKJ and Kartell. Duñe, on the other hand, has evolved with the duo Saje.
It was within the Roche Musique family that they met and naturally started working on a joint-EP in 2016, soberly entitled Duñe x Crayon. Both self-taught producers, Crayon and Duñe, former inhabitants of Parisian suburbs located at opposite positions, yet quickly found each other.
For their first album, they lock themselves in their studio day and night, until they choke. It would take them several years - interspersed with a few solo projects - for the two artists to give birth to Hundred Fifty Roses. An album through which they expose themselves, both in production and in writing but also in interpretation. On rhythms sometimes inspired by Anglo-Saxon sensuality, but with a production that is indie enough to infuse more warmth. A groove with a soft pop feel to which Thomas Clairice, former bass player of HER, also contributes. To accompany Duñe, bright voices were invited on six of the album's thirteen tracks : We hear French singer and rapper Ichon‘s velvet voice (whom Crayon also produces) on "Pointless"; Gracy Hopkins brings his soul on "Your fruit". Ph Trigano - another artist who produces Ichon - participates in "PS" along with Swing.
Lossapardo - with whom Crayon had already recorded on his solo projects - close the album with "Slowdiving". On the English side, we discover Jadu Heart, a duet signed on Anchor Point, Mura Masa's label, giving the replica on "Invisible". More than perfection, Hundred Fifty Roses resolutely seeks emotion. The album is the musical result of an open discussion in an intimate context, halfway between the live experience and the digital exercise.
Romare - bürgerlich Archie Fairhurst - kehrt mit seinem neuen Album „Home“ zurück, das sein drittes auf Ninja Tune und das erste überhaupt seit seinem von der Presse gefeierten „Love Songs: Part Two“ von 2016. „Home“ folgt auf die im September 2019 erschienene 12“ „Gone“/ „Danger“, seine bisher direkteste Dancefloor-Platte, die Resident Advisor als „fesselnde acht Minuten filmischer House-Musik“ beschrieb. Die Veröffentlichung von „Home“ kommt für Fairhurst nach einem Leben unterwegs, der seine Kindheit damit verbrachte, ständig mit seiner Familie zu reisen, während seine Eltern für die Arbeit um die Welt zogen, bevor sie sich schließlich in Großbritannien niederließen. Dieser nomadische Lebensstil setzte sich anschließend aufgrund seiner blühenden Karriere als Musiker fort und führte ihn auf Welttournee (allein in den letzten zwei Jahren spielte er über 150 Shows). Das neue Album markiert ein neues Kapitel in Fairhusts Leben mit einem Umzug von London aufs Land und der Gründung einer Familie; ein Umzug, der „mir Frieden und Ruhe gegeben hat“, kommentiert er. Der Neubau seines eigenen, selbst gebauten Studios trägt zu diesem Gefühl der Zufriedenheit und Sesshaftigkeit bei, nachdem er in der Vergangenheit in verschiedenen Schlafzimmerstudios gearbeitet hat. Auch von Themen wie Liebe und Romantik, die sein letztes Album, „Love Songs: Part Two“, dominiert haben, hat sich Romare entfernt, stattdessen geht es auf „Home“ um Spiritualität, Identität und Zugehörigkeit. „Identität und Zugehörigkeitsgefühl sind etwas, nach dem ich immer mehr gesucht habe, seitdem ich Vater geworden bin.“, erklärt er, „Während ich aufwuchs, war ich immer unter vielen Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund, meine eigene Identität fühlte sich manchmal verloren an.“. Fairhurst ließ sich von den ungewöhnlicheren Platten seiner Sammlung inspirieren und vertiefte sich in amerikanischem Gospel und traditionellem irischen Folk bis hin zu Country, religiöse Hymnen und Klassik, mit einem besonderen Vorliebe für die Komponisten Thomas Tallis und Vaughan Williams.
After the success of the 2 Late 4 Love EP, Roy Of The Ravers returns to Emotional Response with a double LP with a deeper perspective, experimenting in ambient and drone textures, lucid techno travails and acid interludes.
Recorded between 1997 and 2017, the album was pieced together over the last six months after Roy's archives were first feared lost and then found. Approached by the label to release a follow up with something more introspective and personal, it was discovered that a recent move to a new studio had led to over 20 years of music being misplaced after it was believed they were mistakenly dropped at a local charity store. However, deep in a box of what were thought to be patch cables were in fact the decades worth of hard drives and here presented, is a sample of those lost recordings.
The nature of the music is introspection, eschewing the acid beats and white noise for a personal encounter between man and machine. The orchestral opening of the title track gives way to the submarine beats, pulsing TB303 and gliding hats of Robinson College 10 to set the outlook to come. Even with the scattering A Dim And Distant Past waking lulled senses, the melodies and feel all lead to a pause and reflect rather than jump and shout.
This is continued with the haunting drives of Bounce Erec and Oriental X0X-Press; the twisted, warped jams of The Weber Traum Boat Pt.3, Ichi and Roland Corp Labs 05; and the beautiful, heartfelt odes in Sade Lost Theme, The Clock House Pt.2 and closer, Nemesis '01. The album's melodic nature hums and shines as CS (6x8) appears as much a centre piece as a alternative consideration to the acid tinged, club bangs of Roy's releases to date.
A surprise package maybe, but in the rolling, word of mouth phenomena that was Emotinium II, all this and more was sensed and so White Sunrise Music II, spreading across 12 songs of contrasting moods, is a further affirmation that there is something good and worthy of exploration.
Black Truffle is pleased to announce a new solo album by Eiko Ishibashi, her first for the label, following on from the duo recording Ichida alongside bassist Darin Gray. Hyakki Yagyō (Night Parade of One Hundred Demons) was produced for the ‘Japan Supernatural’ exhibition at The Art Gallery of New South Wales, Sydney focusing on ghost stories and folklore from the Edo period onwards. As with The Dream My Bones Dream (Drag City, 2018), the album is a response to troubling questions about Japanese history, and the influence of the past upon the present, but finds Ishibashi shifting further away from her earlier piano-led songwriting and showing a deepening interest in electronics and audio collaging.
The two sidelong parts of Hyakki Yagyō feature layered synthesisers, acoustic instrumentation, recited verse and field recordings, at times densely mixed but always with a subtle interplay of changing elements. The influence of European and American forerunners as diverse as Alvin Curran, David Behrman and Strafe Für Rebellion can be traced, yet at the same time Ishibashi evokes the flute and string sounds associated with Japanese storytelling, and draws directly on the subversive literary tradition of Kyoka (‘mad poetry’) with a verse by the 15th-century poet Ikkyū Sōjun repeated throughout the album. Revisiting what has gone before, re-thinking what is possible musically, as a way of articulating what else might be possible in the future.
As Ishibashi’s liner notes make clear, the album reflects an attention to persistent dangers, myths and evasions in Japanese culture – as well as the lurking uncertainties that might threaten positive change. This would seem to be manifested in the emerging melodies soon met by dissonance, erratic collisions and near silence, as well as the eerie manipulation of the double-tracked vocals. Ishibashi’s underlying concerns ring true more widely of course. Hyakki Yagyō is a work of multiplicities, and mystery, a landscape where nothing is as it seems at first, and everything is vulnerable to sudden violent interruptions.
The album was produced with regular collaborators Jim O’Rourke (double bass) and Joe Talia (percussion), and features dancer and choreographer Ryuichi Fujimura performing Ikkyū’s satirical tanka. O’Rourke’s immersive mix creates a three-dimensional effect, with Ishibashi’s various sound sources enmeshing and interacting in captivating ways.
Pressed on coloured vinyl and presented in a deluxe package with an inner sleeve featuring and artist portrait and liner notes from Eiko Ishibashi. Cover and label design by Shuhei Abe.
Back cover design by Lasse Marhaug. Mixed and mastered by Jim O’Rourke.
key selling points:
- Black Truffle is pleased to announce a new solo album by Eiko Ishibashi, her first since her acclaimed 2018 Drag City release The Dream My Bones Dream.
- This album finds Ishibashi shifting further away from her earlier piano-led songwriting and showing a deepening interest in electronics and audio collaging.
- Hyakki Yagyō (Night Parade of One Hundred Demons) was produced for the ‘Japan Supernatural’ exhibition at The Art Gallery of New South Wales, Sydney focusing on ghost stories and folklore from the Edo period onwards and is a response to troubling questions about Japanese history, and the influence of the past upon the present.
- Produced with regular collaborators Jim O’Rourke (double bass) and Joe Talia (percussion), O’Rourke’s immersive mix creates a three-dimensional effect, with Ishibashi’s various sound sources enmeshing and interacting in captivating ways.
- The two sidelong parts of Hyakki Yagyō feature layered synthesisers, acoustic instrumentation, recited verse and field recordings, at times densely mixed but always with a subtle interplay of changing elements, hinting at an influence of European and American forerunners as diverse as Alvin Curran, David Behrman and Strafe Für Rebellion.
- Pressed on coloured vinyl and presented in a deluxe package with an inner sleeve featuring an artist portrait and liner notes from Eiko Ishibashi. Mixed and mastered by Jim O’Rourke.
Produziert und aufgenommen von Arca, definiert KiCk i eine neue Ära in der Multiplex-Welt der venezolanischen Künstlerin, Sängerin, DJ, Performerin und Komponistin. Mit Björk, Rosalía, Shygirl und SOPHIE hat Arca zum ersten Mal Kollaborateure in ihre Welt eingeladen. Zuvor produzierte sie für Björk, Kayne West und FKA twigs, komponierte Musik für das MoMA, erschuf gewaltige Noise-Skulpturen oder legte bei Festivals als DJ auf. Mit KiCk i wird nicht nur die Freude gefeiert, die Arca in ihrem Leben finden konnte, sondern auch der manchmal beschwerliche Weg, den sie dafür zurücklegen musste. Ihre Bemühungen, ihr venezolanisches Erbe und ihre trans-lateinamerikanische Identität zu versöhnen, entpuppen sich als Reggaetón und spanischem Pop. Aber KiCk i ist nicht nur eine Pop-Platte oder eine experimentelle Platte, oder auch nur eine Mischung aus beiden, sondern alles auf einmal - und noch so viel mehr. Je nachdem, wo man die Nadel aufsetzt, findet man Bubblegum, raue Geräusche, elektronische Psychedelia, Balladen, Knaller, Gelächter, Tränen, Leidenschaft und Glaubensäußerungen - Klänge und Ideen, die nicht einfach miteinander verschmelzen, sondern gleichzeitig in einer Quantenüberlagerung koexistieren. "Ich möchte nicht an ein Genre gebunden sein", erklärt Arca. "Ich will nicht als eine Sache abgestempelt werden." Wo sie jetzt ist, endet das Nicht-Binärsein nicht mit ihrer geschlechtlichen Identität. Es ist zu einer Denkweise geworden, bei der keine eine Sache nur eine Sache sein muss, bei der mehrere Bedeutungen, mehrere Realitäten in überlagertem Gleichgewicht koexistieren können. In diesem Raum zwischen den Staaten, in dem das eine Ding das andere ist, hat Arca ein riesiges Feld unerschlossener kreativer Kraft entdeckt.
Der Multi-Instrumentalist und Produzent hat sich mit fein strukturierten und enthusiastischen Kompositionen bereits einen Namen gemacht. Sein 2016 erschienenes Album „Forms“ zog mit seiner spielerischen Verwebung von Rhythmen und Samples die Aufmerk-samkeit der elektronischen Musikszene auf sich. In diesem Jahr veröffentlicht The Micronaut nun Olympia (Summer Games) – ein Album, das seinen sorgfältigen Produktionsstil weiterführt und dem Geist der Olympischen Sommerspiele gewidmet ist. Denn auch wenn diese abgesagt wurden, so sind die damit verbundenen Tugenden wie Durchhaltevermögen und Zusammenhalt zeitlos und gerade in diesen Wochen um so wichtiger. Solch grundlegende Prinzipien, die den Geist der Olympischen Spiele ausmachen, sind es auch, die The Micronaut umgetrieben haben. Und so war es kein Zufall, dass Summer Games entstanden ist: „Ich habe bisher immer Konzept-Alben veröffentlicht. Dieses Mal habe ich Olympia gewählt, weil es nicht nur Wettkampf, sondern auch eine Friedensbewegung ist, bei der es um die Menschen geht, ganz egal welcher Nation sie angehören.“ Diesen vielfältigen und stets vitalen, lebhaften Geist spiegelt das Album wider: Das verspielt-zarte Uneven Bars oder das träumerisch-sphärische Table Tennis, sie alle erzählen von den besonderen Momenten, von Siegen und Niederlagen und all den Facetten, die dem Sport innewohnen. Dadurch ist eine Reise entstanden, eine schwungvolle, aber auch turbulente Achterbahnfahrt, die den künstlerischen Anspruch The Micronauts abbildet: „Lebhaft, expressiv, dramatisch, manchmal ruhig, manchmal kraftvoll – ich versuche immer die Vibes von Wanderlust, Hoffnung und individuellen Momenten in meiner Musik einzufangen“ – erzählt der in Leipzig lebende Künstler. Und dieses Mal liegt das Spannungsfeld zwischen sportlichen Disziplinen – in dem sich The Micronaut musikalisch ausdrückt. Wobei seine Musik keinesfalls zum Sich-Messen anregt, vielmehr sind viele Tracks mit ihrem übermütigen, optimistischen Vibe für die Tanzflächen der Clubs geeignet, um sich die Anspannung der zuweilen olympischen Herausforderungen des Alltags von der Seele zu tanzen. Dazu hat The Micronaut anspruchsvolle Arrangements mit fließenden Melodien und unaufgeregtem Gesang kombiniert und den Weg für ein neues, collagenartiges musikalisches Genre geebnet. Bisweilen dreht Summer Games sogar in Richtung Elektro-Pop ab, dann wieder ist es inspiriert von old-schooligem Hip Hop and in anderen Momenten mündet und explodiert es förmlich in intelligent gesetzten musikalischen Hochsprüngen. Die Messlatte liegt hoch – doch bei allem Auf und Ab scheint immer durch, dass The Micronaut ein begeisterter Musikliebhaber ist, der Ideen und Inspirationen von überall her sammelt und sie unter Einsatz seines ganz eigenen emotionalen Prismas übersetzt.
Fifth studio album featuring Malcolm Catto, D'Alma, Idd Aziz and Modou Touré. Includes the singles Sua Alma, In The End and Afande. His most accomplished album to date Will Dorey aka Skinshape moved out of his comfort zone to create a new sound while retaining his trademark feel. While Skinshape has often been influenced by African music ‘Umoja’ directly incorporates styles and rhythms from the continent. Drawing on London’s vast talent pool from across the globe collaborators bring the essence of Senegal, Portugal, Ghana and Kenya via Norway no name but a few. The initial plan was to travel to various African nations to record ‘Umoja’. This proved to be an unnecessary step because Skinshape's hometown of London ended up bearing many fruits. It was a challenging project for Dorey taking a year and a half of dedicated work to complete with many ideas left unfinished along the way. The album has a very global feel which was enhanced at the end of the process by a collaboration with Japanese painter Ken-ichi Omura. Fans of Skinshape’s distinctive voice will not be disappointed as he features on ‘In The End’ and ‘Sun’. Long-time friend and collaborator Jon Moody (from the band Franc Moody) wrote the album’s horn parts.
Der in Berlin lebende Komponist und Produzent Ben Lukas Boysen meldet sich mit seinem bislang progressivsten Album zurück: Mirage ist ein wahrer Formwandler. Zuvor unter dem Alias Hecq bekannt, handelt es sich bei Mirage um den mit Spannung erwarteten dritten Longplayer, den Boysen unter seinem eigenen Namen veröffentlicht, und Nachfolger zu den Alben Gravity (2013) und Spells (2016). Letzteres bescherte ihm nicht nur sehr viel Kritikerlob, sondern begeisterte auch die Fans und viele seiner Kollegen: Es gab u.a. Remixe von Max Cooper und Tim Hecker, während Jon Hopkins einen Titel von Spells zum Eröffnungstrack seiner Late Night Tales-Compilation machte. Wie schon auf seinen Alben Gravity und Spells, wird Ben im Verlauf von Mirage von mehreren Gästen unterstützt: Mit dabei sind unter anderem die Cellistin und Komponistin Anne Müller sowie der australische Saxofonist/Komponist Daniel Thorne. Beide sind auf dem ersten Vorboten "Medela" zu hören, der die Zuhörer*innen auf eine Reise durch kaleidoskopische Klangräume führt, in denen verschiedene Genres ganz spielerisch ineinander übergehen. Das geht so weit, dass man hinterher kaum noch sagen kann, was man da eigentlich gerade gehört hat: "Ich wollte experimentieren und versuchen, diese Aufnahmen mit 100% künstlichen Elementen zu verbinden. Dabei ging ich oftmals so weit, dass ein Instrument zu einer Abstraktion seiner selbst wurde, dass sich der Beitrag eines Musikers an einem Song eher wie ein zentraler DNA-Strang des Stücks anfühlt, aber nicht mehr wie eine deutlich erkennbare Spur." Insgesamt fühlt sich Mirage, wie im Titel bereits angedeutet, wie eine klangliche Illusion, eine vertonte Luftspiegelung an: Jedes Stück vereint Klänge und Techniken, die dermaßen bearbeitet und verändert wurden, dass sie wie überbelichtet wirken. Das allzu filzig wirkende Klavier von "Clarion" etwa, Daniel Thornes Saxofon auf "Medela", die einzelne Gesangsnote von Lisa Morgenstern, die sich im Verlauf von "Empyrean" in unterschiedliche Akkorde aufspaltet. Man kann diese Elemente durchaus erfassen, kann sie aber auch ohne weiteres übersehen - wie auch die beiden Klaviere von "Kenotaph", die man für ein einziges Instrument halten könnte. Genau genommen sind es zwei Instrumente, die sich in unterschiedlichen Räumen, ja sogar in unterschiedlichen Ländern befanden. Eins ist digital, das andere akustisch.
- A1: Marc Melià – Permanent Waves (04 26)
- A2: Pletnev – Marc O’polo (06 31)
- A3: Douglas Greed – Vancouver (04 11)
- A4: Middle Sky Boom – Missing Drive (05 13)
- B1: Thomass Jackson – Mithra (07 07)
- B2: Goldmoon - Bells (04 08)
- B3: Krikor – Sally Hardesty (05 34)
- C1: Morgan Blanc – Werde Der Du Bist (04 52)
- C2: Cora Novoa – Virtual Aesthetics (04 35)
- C3: Nsdos – Al-G (05 43)
- C4: Rebeka Warrior – Ich Komme Zurück (04 49)
- D1: Theus Mago – Idealistic Stone (07 33)
- D2: The Populists – Prehistoric Lemurs (05 19)
- D3: Acid Love Triangle – Instant Track (06 42)
Back in 2018, Lumière Noire celebrated its first anniversary with a compilation featuring thirteen exclusive tracks by an eclectic group of electronic musicians – a family portrait of sorts. A few months later, a second volume of From Above, compiled by the label's artistic director (and DJ) Chloé, once more brings thirteen established acts together with promising upstarts. The first compilation was the embodiment of the label policy advocating for both artistic excellence and a widening of electronic aesthetics – bopping from deviant house music to adventurous IDM and to the rigor of dancefloor techno, among other electronic explorations. Some of the artists featured are now closely associated with Lumière Noire, while others were more established performers such as Benedikt Frey, Lauer, Jonathan Fitoussi, Il Est Vilaine, Dave e Brun (half of Swayzak) and Frank Agrario, as well as upcoming artists such as C O N T R A (a side project by none other than Iñigo Vontier), Sutja Gutierrez, Théo Muller, Markus Gibb, Bajram Bili, and a sprinkling of UFOs circling the genre (Suuns' Ben Shemie, Drvg Cvltvre, and electro-acoustic combo Lumi). This group photo laid down a number of paths for a label in perpetual evolution.
Since then, the Parisian entity has continued to grow within the international electronic scene, releasing Local Suicide's Leopard Gum EP, Iñigo Vontier's first LP, and planning another slew of releases for 2020. The lineup for this second volume of From Above is once again equally intriguing, offering a crescendo-like track listing over a double LP format, which is a feat of sorts for a "Various Artists" compilation.
Marc Mélias' fascinating, unsettling Permanent Waves gets the proceedings going with a contemplative track that provides a serene opening to the odyssey on which From Above will be taking the listener. Pletnev continues on with the playful, hooky Marco O’Polo, a fundamentally techno track built over a seductive 90s-inspired breakbeat. Douglas Greed (whom Chloé remixed on BPitch a few years back, and had himself remixed track from her album Endless Revisions featuring Ben Shemie’s vocals), supplies Vancouver, a slice of ambiance à la Boards of Canada, supported by a gripping breakbeat. The rhythmic arpeggio of Israeli producer's Middle Sky Bloom makes his contribution a hypnotic, disconcerting slice of dark disco. Thomass Jackson, a safe bet in the new wave of the Latin-American electronic music blowing its sometimes hot, sometimes cold wind, proposes Mithra, a dancefloor incantation to the Antiquity's bull god. With Bells, Goldmoon delivers a track that is both melodic and nostalgic, tinged with rhythmic samples, Moog basses and solar backgrounds. Longtime friend of Chloé, Krikor, who has released two albums on L.I.E.S. Records (Pacific Alley and Saudi), offers a moment of respite with Sally Hardesty (a nod to fans of horror movies), a heavenly and bewitching track that, paradoxically, hints at the highly energetic second half of the compilation. Discovered with Confidences EP released on Lumière Noire, the young French producer Morgan Blanc asserts himself here with Werde Der Du Bist ("Become who you are"), a song with luminous chords and midtempo rhythms to start the second half of the compilation by raising the tension. Galician producer, DJ and designer Cora Novoa continues the rollercoaster's ascent with her Virtual Aesthetics, which once again brings those acid tones – this time without the vertigo. Equally corrosive, but tenser and more percussive, the uncategorizable NSDOS' AL-G attempts to give order to a chaotic electronic world full of violence and danger. Rebeka Warrior (half of the duo Kompromat alongside compatriot Vitalic), takes on a more nostalgic vibe with Ich Komme Zurück, a French/German techno chant evoking a secret dream of a track from a bygone era. Three years after the release by Lumière Noire of Moderna and Theus Mago's stroboscopic Dog Is Calling You, Theus Mago makes a solo comeback with Idealistic Stone, a most acid of club tracks, rattled by the modulations of the inevitable TB 303. French electro-rock saltwarth Yan Wagner's dancefloor alter ego The Populists' Prehistoric Lemurs gives an almost Orientalizing twist to Kraftwerk's techno-pop. To close things off, the collection's last track, the appropriately-named Instant Track by impromptu encounter between Hervé Carvalho (Acid Arab), Jacques Bon (Smallville) and Demian (Kompakt) Acid Love Triangle, releases the pressure with a long, bittersweet reverie that leaves the listener, at the end of these thirteen musical adventures, to rest languorously on an artificial and welcoming shore.
Die Münsteraner Indie- und Punkrockband Muff Potter hat sich mit ausverkauften Shows in 2018 und 2019 zurückgemeldet! Das Quartett veröffentlichte zwischen 1993 und 2009 sieben gemeinsame Alben, vier davon hat das Label Grand Hotel van Cleef bereits auf Vinyl wiederveröffentlicht. Jetzt wird die Reihe mit den Reissues von "Muff Potter" (1996), "Schrei wenn du brennst" (1997) und "Gute Aussicht" (2009) komplettiert.
Carlo Onda vinyl debut represents the Neue Deutsche Welle reinterpretation as it must. Truly vanguard and fresh minimal synth and perfect Germanic vocals that transport us to splendor days of Grauzone, DAF, Joachim Witt or Robert Görl. All tracks have been specially remastered for long cut vinyl by Eric Van Wonterghem at Prodam Berlin.




















