- 1: Skygirl
- 2: Proving Me Right
- 3: Cordelia
- 4: Shireen
- 5: Tissues
- 6: Hospital Clown
- 7: After Your Heart
- 8: Slip By
- 9: Sleepy Babe
- 1096: Year Old Girl
- 11: Beach In The Rain
Josh da Costa's "New Wave Graveyard" ist ein Solo-Debüt, das die Vielfalt der Underground-Musik feiert und sich dabei eine eigene Nische schafft. Nach anderthalb Jahrzehnten in Bands wie dem Synthpop-Duo CMON (Mexican Summer) und den New Yorker DIY-Legenden Regal Degal (Terrible Records), veröffentlicht Josh da Costa endlich sein Solo-Debüt. Der erfahrene Kollaborations- und Tourmusiker spielte bereits mit Künstlern wie Drugdealer, Jessica Pratt, MGMT, Chris Cohen und vielen anderen. Über fünf Jahre entstand "New Wave Graveyard", das weit mehr als nur das im Titel erwähnte Genre der späten 70er/frühen 80er Jahre umfasst - von Flying-Nun-Compilations über den Glam-Rock von Sparks und Japan, Art-Pop von Prince und Yoko Ono bis hin zu Power-Pop, Electro, Britpop und Shoegaze - allesamt aus da Costas umfangreicher Plattensammlung. "New Wave Graveyard" mag zwar vom Genre der 70er und 80er Jahre inspiriert sein, das dem Album seinen Namen gibt, doch ist die/der New Wave nur eine(r) von vielen musikalischen Einflüssen von Josh da Costa. Das Album ist ein wunderschöner Mix aus Stilen und Ideen, von Glam bis Shoegaze, allesamt geprägt von Joshs vielseitigem Geschmack. Mit geistreichen Texten und einer Fülle eingängiger Songs ist es ein mitreißendes Statement eines vielversprechenden neuen Künstlers, ein komplettes Soloalbum, für das da Costa alle Songs und Texte selbst geschrieben, nahezu alle Instrumente gespielt und das Album selbst gemischt hat. Gemastert wurde es von Heba Kadry (Björk, Panda Bear, Blood Orange), das Albumcover stammt von Robert Beatty (dem legendären Künstler hinter den Plattencovern von Tame Impala, The Weeknd, Mdou Moctar, Oneohtrix Point Never und vielen mehr). Die klassische schwarze Vinyl-LP enthält ein farbiges Booklet mit den Songtexten.





