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Schwarz, Grau und Silber dreigeteiltes Farb-Vinyl. Trotz der großen Aufmerksamkeit, die ihrem Durchbruchsalbum "Tramp" zuteil wurde, kehrte Sharon Van Etten ins Studio zurück, bereit und gewillt, eine neue Richtung einzuschlagen, tiefer zu gehen und ehrlicher und vulgärer denn je zu schreiben. Das Ergebnis dieser Bemühungen war "Are We There", ein selbstproduziertes Album von außergewöhnlicher Intimität, erhabener Genialität und immenser Kraft. "Are We There" wird dieses Jahr zehn Jahre alt und erweist sich erneut als eine ihrer kraftvollsten und zeitlosesten Sammlungen. Von den ersten Akkorden des ersten Songs "Afraid of Nothing' an ist klar, dass wir Zeugen eines neuen Bewusstseins sind. Van Etten in voller Fahrt schreibt, produziert und performt von einem Ort, der fast mythisch erscheint, wäre er nicht so greifbar und real. Stets direkt und selbst vor den persönlich schmerzhaftesten Erzählungen nicht zurückschreckend, handeln viele der Songs von scheinbar unmöglichen Entscheidungen, Vorfreude und dann Auflösung. Sie singt von der Natur des Begehrens, der Erinnerung, des Verlorenseins, der Leere, von Versprechen und Loyalität, von Angst und Veränderung, von Heilung und dem wahren Selbst, von Gewalt und Zuflucht, vom Warten, von Stille. Die Künstlerin, die mit einer solchen Stimme spricht, fordert uns auf zuzugreifen und tiefer zu gehen. Auf diese Weise bleiben die Fragen des Lebens lebendig, so nah und beständig wie der Atem. Inmitten all dieser wahrhaft brutalen Ehrlichkeit findet Van Etten Momente der Leichtigkeit. "Every Time the Sun Comes Up" hebt das Album am Ende an, vervollständigt die Welt, in die sie uns einlässt, und stellt uns sanft auf das ein, was folgen mag. Seitdem ist es zu einem unauslöschlichen Bestandteil von Van Ettens Live-Shows geworden. Es ist schon genug, seine Musik zu leben, ohne auch noch die Rolle des Produzenten zu übernehmen, aber Van Etten wusste, dass es an der Zeit war, ein Album zu machen, das ganz nach ihren eigenen Bedingungen entstand. Gleichzeitig erkannte Van Etten, dass dies nicht bedeutete, dass sie es alleine machen musste, und sie stellte eine geliebte, jetzt gefeierte Gemeinschaft zusammen, um ihre Vision zum Leben zu erwecken. Für die Aufnahmen fand Van Etten in dem erfahrenen Musikproduzenten Stewart Lerman einen verwandten Geist. Lermans Studioexpertise gab Van Etten die Freiheit, "Are We There" so zu machen, wie sie es sich vorstellte. Van Etten nutzte auch die individuellen Talente ihrer Band, bestehend aus Heather Woods Broderick, Doug Keith und Zeke Hutchins, und holte ihre Freunde Dave Hartley und Adam Granduciel von The War on Drugs, Jonathan Meiberg (Shearwater), Jana Hunter (Lower Dens), Peter Broderick, Mackenzie Scott (Torres), Stuart Bogie, Jacob C. Morris und Mickey Freeze hinzu. Der unvergleichliche Richard Swift arbeitete mit Van Etten am Endmix. Man könnte den Strom abschalten, alle Instrumente entfernen, und Sharons Stimme und Worte würden bleiben. Sie sind heute noch so kraftvoll wie vor zehn Jahren und sie werden sicher noch viele Jahre überdauern.
expected to be published on 21.06.2024
Autumn 1904 is a post-punk indie-rock band formed in 1982 in Edinburgh, Scotland by Allan Dumbreck (keyboards) and Ross Thom (guitar). The band originally became a five-piece (Billy Bowie – bass, Keith Falconer – drums, Billy Leslie – vocals) but grew to a seven piece in early 1983 (taking on two female backing vocalists, Indira Sharma and Lisa Cameron). Autumn 1904 were part of the DIY indie-rock movement in Edinburgh in the early to mid 1980’s kicked off by The Shop Assistants, they worked alongside The Wild Indians, Finitribe (originally Gallery Macabre) and Goodbye Mr MacKenzie, often performing together or attending each other’s shows.
In February 1984 the band performed at the John Peel Roadshow at Edinburgh University and afterwards were invited to record a BBC Radio 1 session which was broadcast three times on the Peel show. They were immediately courted by 11 major record and publishing companies. In March 1984 their song “I heard Catherine Sing” featured on the Deadbeat magazine compilation album “Deadbeat 1”. Internal tensions and health issues over the summer of 1984 held up development and caused Sharma and Cameron to leave the band.
The band first split in January 1985 with Thom, Bowie and Falconer going on to form The Crows with former members of First Priority, including future Glasgow Cathouse / Garage promoter Donald McLeod MBE. Dumbreck and Leslie reformed the band and performed throughout 1985 sometimes including Shirley Manson, then working with Goodbye Mr MacKenzie and later with Garbage. This line-up lasted until November 1985 when the band split again. Dumbreck went on to work with Scottish groups The Big Dish, Horse and Thrum. Later working extensively in music education setting up the music department at UWS where Jim Prime (Deacon Blue) and Paul McGeechan (Love and Money) became lecturing staff.
The line-up at the time of the Peel session was Dumbreck, Thom, Bowie, Falconer, Leslie and backing vocalists Indira Sharma and Lisa Cameron.
In May 2021, the original five members agreed to re-master / re-record the original material from their studio recordings for release. Work began with producer Liam McCluskey (Gun, King King, Twin Atlantic). Approaching Ian Smith in 2022 at independent record label Last Night from Glasgow for advice, he offered to release the album on the label. The final masters include Tippi from label-mates The Hedrons on vocals and a number of fresh recordings of material written in 1982-83 but never previously recorded.
expected to be published on 27.02.2024
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