Die vier Berliner der Band BONSAI KITTEN machen, was sie wollen. Das ist auch der Grundtenor ihres 2017er Albums MINDCRAFT. Der Sound ist kompakt und huldigt energischem Riot-Rock. Das treibende Schlagzeug und die kühnen Gitarren-Riffs werden jetzt durch eine drängende dreisaitige Bass-Gitarre ergänzt, perfekt abgerundet durch Tiger Lilly Marleens schöne Stimme und scharfe Zunge. Diese Band hat Spaß! Das zeigen auch die schweisstreibenden Liveshows, die BONSAI KITTEN jedes Jahr quer durch Europa führen. Wer also denkt, Gitarren-Musik sei tot, kann jetzt aufatmen, denn BONSAI KITTEN hauchen dem Genre frisches Leben ein. Nun wieder erhältlich, Vinyl klassisch schwarz.
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Black Vinyl[30,67 €]
Mit dem neuen Album „My Years with UFO“ kehrt Michael Schenker zum allerersten Mal zu seinen klassischen Jahren mit UFO zurück. Seine Zeit mit der britischen Hardrock-Band UFO in den 1970er Jahren bleibt eine der gefeiertsten Epochen in der Rockgeschichte und erhob UFO von Underground-Sensationen zu Rocklegenden.
Die Liste der prominenten Gastkünstler umfasst Axl Rose, Slash, Kai Hansen, Roger Glover, Joey Tempest, Biff Byford, Jeff Scott Soto, John Norum, Dee Snider, Joel Hoekstra, Joe Lynn Turner, Carmine Appice, Adrian Vandenberg, Michael Voss, Stephen Pearcy und Erik Grönwall.
Nach fast 30 Jahren veröffentlichen Funker Vogt ihr 1996
erschienenes Debut Album „Thanks for Nothing“ erstmals,
streng limitiert, auf farbigem Doppel-Vinyl. Für die VinylProduktion wurde in einem speziellen Verfahren buntes,
recyceltes Vinyl verwendet, welches jede Platte zu einem
besonderen Unikat macht.
Alle Tracks wurden auf Basis der Originalaufnahmen aus dem
Jahr 1996 von Mastermind Gerrit Thomas für die VinylProduktion neu gemastered. Das Album erscheint dadurch in
einer noch nie dagewesen Klangqualität und zeigt nochmals
deutlich welchen Meilenstein die Band damals erschaffen hat:
Club-Hits wie „Black Hole“, „Funker Vogt“ oder „Thanks for
Nothing“ haben die EBM-Szene nachhaltig geprägt.
Als Bonus zu den original Album-Tracks sind der „Body
Rapture Remix“ von „Thanks for Nothing“ und der „In
Between Mix“ von „A New Beginning“ enthalten.
- A1: Albertine Sarges - Als Ich Rief Nach Dir
- A2: Lina Maly & Moritz Krämer - Ade
- A3: Stefanie Schrank - Kalt Und Weiss
- A4: Sebastian Madsen - Wenn Ich Dich Seh
- A5: Maike Rosa Vogel - Sie
- A6: Resi Reiner - Jeden Tag Das Weckerklingeln
- A7: Paul Pötsch - Komm Und Spiel Mit Mir
- B1: Charlotte Brandi - Niemand Liebt Dich So Wie Ich
- B2: Lisa Who - Früh War Der Tag Erwacht
- B3: Das Paradies & Albrecht Schrader - Wenn's Draußen Grün
- B4: Masha Qrella - Um Die Weite Welt Zu Sehen
- B5: Philo- Frag Mich Warum
- B6: Keshavara - Ende Der Platte
Die Compilation "Das schöne Leben des Herrn K." präsentiert 13 Neuinterpretionen aus dem Manfred Krug Oeuvre. Künstlerinnen und Künstler aus allen Ecken des deutschsprachigen Pop- und Indiekosmos erklärten sich bereit, ein Krug-Stück ihrer Wahl beizusteuern. Und so wie die Zusammenstellung der Platte verlief, so klingt sie nun auch: organisch und stimmig, dabei abwechslungsreich, und, obwohl die aktive Krug-Ära nun doch schon seit Längerem in der Vergangenheit ruht, enorm zeitgemäß.
Balancing glitch-pop and contemporary piano, the Belgian pianist explores the edges of her voice, language and twisted electronica
The Belgian pianist and producer maya dhondt releases a new album titled 'wow, x', marking her debut solo album under her own name. Navigating between bedroom glitch-pop and contemporary piano, she presents sounds of alienating beauty.
The album ‘wow, x’ will be released on September 13 on vinyl and all digital platforms via VIERNULVIER Records.
“I find beauty in the uncomfortable and disorienting" - maya dhont
The first single, 'desire,' is a mutated synth-pop track that gets under the skin. The song centralizes longing for something you don't know (yet). Perhaps it's the smell of damp earth, which can be both pleasant and unsettling? The single is now available on all streaming platforms and comes with a schizophrenic video by Sakis Brönnimann.
The first release show is scheduled for Saturday, October 5, at De Koer, Ghent.
More shows will be announced soon.
A postmodern cramp, that's how one could describe the music of pianist and producer maya dhondt. Her music is an intuitive and a never ending exploration that has the potential to be and become a multitude of things at once.
On her first solo album under her own name, 'wow, x,' she presents 10 varied tracks in which she creates equally idiosyncratic sound worlds. She takes the liberty to endlessly experiment with vocals, piano, and a mix of distorted lo-fi electronic sounds with an open mind. The result is sometimes synthetic and weird, sometimes compellingly beautiful, and always captivating, drawing you into its underlying melody. These intelligently crafted productions are connected by a penchant for alienating beauty: like a warm, but damp cave where it’s pleasant to linger just a little longer. Her original sound moves within a sonic spectrum reminiscent of contemporary artists such as Lolina, Astrid Sonne, claire rousay, aya or Carla Dal Forno.
"What I create never stands alone, it can be many things at once"
If the world were a sculpture garden, maya dhondt eagerly picks from it to draw inspiration from both visual and literary passages as well as personal experiences. Her highly personal bedroom productions are grounded firmly in the world due to philosophical references and politically charged messages. And the world she lives in is being questioned on 'wow, x', as the title refers to "What Or Why?". This is evident in the single 'desire': "What is the thing that matters / to exist / or to know you’re existing?" What does one choose in life: to live in the moment or to live to remember that moment?
In the lyrics on 'wow, x', maya dhondt plays - at times childishly - with language and its boundaries. On 'tip toe tip,' banal wordplay leads to an unexpected confession, and the seemingly simple phrases in 'untitled' conceal hidden life lessons. dhondt's world of words is multilayered and multilingual: Dutch ('kleine cijfers, groot verlies'), English ('desire'), and French ('untitled') are at her disposal. And on the fierce track that is 'minimalinvasiv,' not only she turns to hardstyle, but also to German - a language dear to her due to her Swiss heritage.
Es gibt Bands, die machen nach drei Akkorden und einer popeligen Orgelmelodie Feierabend. Es gibt aber auch Bands, die schleifen am Sound, schrauben am Text, polieren die Solos auf Hochglanz und überschreiten das Tempolimit nur an den dafür geeigneten Stellen. Bands, die den Popsong an allen Ecken und Enden abklopfen, bis sie perfekte Schmuckstücke mit dem Gütesiegel "Zeitlos!" herausbekommen haben. Eine amerikanische Band aus dem fernen Wien: Pretty Pleas (Daniel Smith - vocals/guitars, George Clavicle - bass, B.B. Kong - drums) zeigen, dass es neben exzellentem Handwerk und Spaß am Experiment auch die richtigen Einflüsse braucht, um einen authentischen, individuellen Sound zu schaffen, der gleichzeitig großer Pop und tougher Alternative Rock ist. Die Quadratur des Kreises? Vielleicht. Aber war gute Musik war nicht schon immer Alles und noch etwas mehr? Unterstützung beim Modellieren des idealen Sounds fanden Pretty Pleas im Multiinstrumentalisten Paolo Tornitore, der vor allem für die großartigen Arrangements verantwortlich zeichnet, sowie in der fabelhaften Keyboarderin Jasmin Nagl, die einigen Songs das perfekte Sahnehäubchen aus herrlich dahingroovendem Orgelsound aufsetzte. Daniel Smith: "The record is an intriguing blend of power pop, glam rock, new wave, and psychedelia influences." Diesen gelungenen und sehr tanzbaren Mix aus Atmosphäre, Beat und Klang bezeichnet die Band passenderweise als Moody Art Pop. Das Debutalbum "In Circles And Lines" ist das beste Beispiel für diese elegante Soundbeschreibung. Der Opener "Moving Forward" liefert den ZuhörerInnen die atemberaubende Frische, die wir von den frühen Roxy Music kennen. Mit "Broke" wird sofort auf dem gleichen Niveau nachgelegt. Und obwohl die markante Stimme von Daniel Smith eine andere Liga bespielt - das flamboyante Wesen eines Brian Ferry liegt da gar nicht weit entfernt. Aber auch die mitreißende Melancholie eines Stuart A. Staples (Tindersticks) ist Smith keineswegs unbekannt. "The band delves into universal themes such as loss, heartbreak, alienation, as well as the throes of new found love.", erklärt Daniel Smith die Themenwelt der Songs. Damit der Sound von "In Circles And Lines" kompakt und groovy bleibt wie ein Hit von The Sweet, setzt der glasklare Klang der Gitarre die Markierungen in Richtung Power Pop. Aber auch der Orgelsound, der den Garagenpunk der 60s und die britischen Ravebands der 1990er in Erinnerung ruft ("Ghosts"), feiert den Enthusiasmus für funkelnde Melodien - Moody Art Pop it definitely is. "In Circles and Lines" offers a deep dive into the ways we interact with each other in romance, life, and every facet of human relationships - a contemplative exploration of love's many forms and the inevitable heartbreak that often follows." (Daniel Smith)
Porches veröffentlichen sechstes Studioalbum "Shirt"
Porches, das Projekt des New Yorker Musikers Aaron Maine, veröffentlicht sein sechstes Studioalbum "Shirt" am 13. September bei Domino. "Shirt" ist teils angstbesetzte Fantasie, teils bekenntnishaftes Melodrama - ein Rockalbum, das zwischen Realität und Fantasie oszilliert und sowohl die Unschuld der Vorstadtjugend als auch die ausgefranste Realität des Erwachsenseins widerspiegelt. Es ist eine Mischung aus chaotischen Impulsen, unstillbaren Wünschen und einer immerwährenden Sehnsucht und spielt mit der Spannung zwischen der eigenen Person und dem eigenen Image - dem Gewicht der Träume, die an der Realität zerschellen. Das Ergebnis ist etwas Vertrautes und Unheimliches zugleich, eine hymnische Hommage an diese inhärente Dualität, die auf krachenden und schmeichelnden Klängen beruht. "Shirt" ist sofort als das bisher stärkste Album von Porches zu erkennen. Grungige Gitarren, die bedrohlich glänzen, Schlagzeug und Bass, die einem warm in den Magen schlagen, durchsetzt mit Momenten unheimlicher Ruhe, um ein körperliches Gefühl von Spannung und Entspannung zu erzeugen, das in jedem Track mitschwingt.
Eine prägnante Platte, die den Hörer in einen fiebrigen Zustand versetzt. Shirt's hormonelle Rocksongs kollidieren mit emotionalen Balladen und erzeugen eine dynamische Spannung, die den Hörer vorantreibt. Auf "Shirt" geht es ebenso um die Höhepunkte wie um die Banalität zwischen den denkwürdigsten Momenten des Lebens, wobei nicht nur der erste Kuss gefeiert wird, sondern auch die damit verbundenen Ängste.
Porches veröffentlichen sechstes Studioalbum "Shirt"
Porches, das Projekt des New Yorker Musikers Aaron Maine, veröffentlicht sein sechstes Studioalbum "Shirt" am 13. September bei Domino. "Shirt" ist teils angstbesetzte Fantasie, teils bekenntnishaftes Melodrama - ein Rockalbum, das zwischen Realität und Fantasie oszilliert und sowohl die Unschuld der Vorstadtjugend als auch die ausgefranste Realität des Erwachsenseins widerspiegelt. Es ist eine Mischung aus chaotischen Impulsen, unstillbaren Wünschen und einer immerwährenden Sehnsucht und spielt mit der Spannung zwischen der eigenen Person und dem eigenen Image - dem Gewicht der Träume, die an der Realität zerschellen. Das Ergebnis ist etwas Vertrautes und Unheimliches zugleich, eine hymnische Hommage an diese inhärente Dualität, die auf krachenden und schmeichelnden Klängen beruht. "Shirt" ist sofort als das bisher stärkste Album von Porches zu erkennen. Grungige Gitarren, die bedrohlich glänzen, Schlagzeug und Bass, die einem warm in den Magen schlagen, durchsetzt mit Momenten unheimlicher Ruhe, um ein körperliches Gefühl von Spannung und Entspannung zu erzeugen, das in jedem Track mitschwingt.
Eine prägnante Platte, die den Hörer in einen fiebrigen Zustand versetzt. Shirt's hormonelle Rocksongs kollidieren mit emotionalen Balladen und erzeugen eine dynamische Spannung, die den Hörer vorantreibt. Auf "Shirt" geht es ebenso um die Höhepunkte wie um die Banalität zwischen den denkwürdigsten Momenten des Lebens, wobei nicht nur der erste Kuss gefeiert wird, sondern auch die damit verbundenen Ängste.
Farbiges Vinyl-Doppelalbum-Set mit Etching/Gravur auf der D-Seite.
Nur sehr wenige Bands schaffen es, Jahrzehnte zu überdauern, aber bei denen, die es schaffen, ist es oft einfach, sich niederzulassen und es sich ein wenig zu bequem zu machen. Allerdings gibt es nichts Bequemes an „Devourer“, dem explosiven neuen Album von Cursive. Die kultige Band aus Omaha hat in den letzten 30 Jahren eine kühne Diskografie geschaffen, die sich sowohl durch ihren kathartischen Sound als auch durch ihre gewichtigen, herausfordernden lyrischen Themen auszeichnet. Ihr 10. Album „Devourer“ ist so kühn wie eh und je Es steckt voller intensiver und prägnanter Songs, die untermauern, warum Cursive so einflussreich und beständig waren - und dass sie auch heute noch genauso vital sind. In den Jahren seit ihrer Gründung 1995 haben sich Cursive zu einer der wichtigsten Gruppen entwickelt, die Ende der 90er/Anfang der 00er Jahre entstanden sind, als die Grenzen zwischen Indie-Rock und Post-Hardcore zu etwas völlig Neuem zu verschwimmen begannen. Alben wie „Domestica“ (2000) und „The Ugly Organ“ (2003) wurden zu wichtigen Prüfsteinen, deren Widerhall auch heute noch in neuen Bands zu hören ist. „Devourer“ untersucht die bodenlose Fähigkeit der Menschheit zum Konsum durch eine Reihe von Songs, die wie Vignetten wirken, angetrieben durch den nie endenden Appetit von Frontmann Tim Kasher, sowohl Kunst aufzunehmen als auch zu schaffen. „Ich bin besessen davon, die Künste zu konsumieren“, erklärt er. „Musik, Film, Literatur. Ich habe erkannt, dass ich all diese Kunstformen verschlinge und dann wiederum meine eigenen Versionen dieser Dinge erschaffe und sie in die Welt hinausspucke. Das ist positiv, man ist Teil eines Ökosystems. Aber der Begriff 'Verschlinger' kann auch etwas Unheimliches, Unheilvolles verkörpern.“ Die Fans erwarten von Cursive mittlerweile solch brisante Themen, aber „Devourer“ setzt einen neuen Standard. Während die Musik von Cursive nicht bequemer geworden ist, wird sie vielleicht in eine Welt entlassen, die zumindest ein bisschen mehr nach ihrem Bild geformt ist. „Devourer“ klingt dringend und frisch, das Werk einer Band, die immer noch experimentiert und nach neuen kreativen Höhen strebt. Auf dem Album-Highlight „Consumers“ klagt der Protagonist: "I saw our future and I want to go back." Aber Cursive bewegen sich nur vorwärts.
Nilüfer Yanya veröffentlichr ihr neues Album ‘My Method Actor’ auf Ninja Tune!
Während sie am neuen Album schrieb, zog sich Nilüfer mit ihrer kreativen Partnerin Wilma Archer (Sudan Archives/ Celeste) ins Studio zurück. Sie war ein Jahr lang mit ihrem zweiten Album „PAINLESS“ auf Tournee und befand sich in einer Phase des Übergangs, zwischen Alben, zwischen Plattenfirmen und zwischen Wohnorten. „My Method Actor“ hat viel mit der Idee zu tun, von einem Lebensabschnitt in einen anderen zu wechseln. Die Samen für „My Method Actor“ wurden Anfang 2023 gepflanzt, aber erst im Frühjahr desselben Jahres begannen die ersten Triebe zu sprießen. Als die Songs zu entstehen begannen, zogen sich Yanya und Archer von der Welt zurück. „Dies ist in dieser Hinsicht das intensivste Album.“, sagt Yanya. „Weil es nur wir beide waren. Wir haben niemanden sonst in diese Blase gelassen.“ Sie schrieben und nahmen in kleinen Sessions auf, verteilt über London, Wales und Eastbourne. Die Atmosphäre des Albums spiegelt diesen Kokon kreativer Energie wider: Es umhüllt die Hörenden mit cineastischen Schwüngen und wirkt gleichzeitig intim, indem es ihn in die kleine Welt einlädt, die sie geschaffen haben, und seine Geheimnisse preisgibt.
Nilüfers vorheriges Album, „PAINLESS“, wurde durchweg als eines der herausragendsten Alben des Jahres 2022 gefeiert, mit glühenden Kritiken von The Guardian (Album der Woche), The Sunday Times, Crack Magazine, NME und anderen. Das Album enthält die herausragenden Tracks, „anotherlife“, „stabilise“ und „midnight sun“, die Nilüfer in der „Tonight Show Starring Jimmy Fallon“ performte. Nilüfer trat auch in „Late Night with Stephen Colbert“, „Later with Jools Holland“ und in der Tiny Desk-Konzertreihe von NPR auf.
Sie hat Adele, The xx und Mitski auf ihrer Tournee begleitet, war Headlinende im Londoner Shepherd's Bush Empire und hat Shows in ganz Europa, Australien, Japan und den USA ausverkauft. Yanya wurde auch von Sampha, King Krule und Little Dragon geremixt und hat mit Bombay Bicycle Club und Liss zusammengearbeitet.
"Wir waren hier" heißt das neue Studioalbum von der Gruppe Die Nerven. Es ist das sechste Album des Trios. Die neuen Songs haben Kevin Kuhn, Julian Knoth und Max Rieger in einer vierwöchigen Session in einem ehemaligen Sterne-Restaurant am Stuttgarter Schlossplatz mit Blick auf die Oper aufgenommen. Und so nah wie auf "Wir waren hier" sind Die Nerven noch auf keinem Studioalbum der Aura ihrer Live-Auftritte gekommen - der musikalischen Spontaneität ihres Zusammenspiels auf der Bühne, dem Stop-and-Go ihrer Improvisationen, der Lust an der gegenseitigen Überraschung, und schließlich: der kollektiven Entäußerung in die Katharsis. Ihre Musik ist immer noch zornig, laut, dramatisch, vielleicht könnte man auch sagen: nihilistisch. Aber es handelt sich um einen reiferen Nihilismus, als man ihn von den Nerven bislang kannte. In ihrer Musik fliegt man immer noch über Halden voll Schrott, über dürre Heiden, wüste Länder und öde Städte. Aber es schillern nun auch schöne Klangtupfer über der Szene wie von den letzten Sonnenstrahlen vor einer ewigen Nacht oder von einem bunt schillernden Ölfilm auf einer verdreckten See.
"Wir waren hier" heißt das neue Studioalbum von der Gruppe Die Nerven. Es ist das sechste Album des Trios. Die neuen Songs haben Kevin Kuhn, Julian Knoth und Max Rieger in einer vierwöchigen Session in einem ehemaligen Sterne-Restaurant am Stuttgarter Schlossplatz mit Blick auf die Oper aufgenommen. Und so nah wie auf "Wir waren hier" sind Die Nerven noch auf keinem Studioalbum der Aura ihrer Live-Auftritte gekommen - der musikalischen Spontaneität ihres Zusammenspiels auf der Bühne, dem Stop-and-Go ihrer Improvisationen, der Lust an der gegenseitigen Überraschung, und schließlich: der kollektiven Entäußerung in die Katharsis. Ihre Musik ist immer noch zornig, laut, dramatisch, vielleicht könnte man auch sagen: nihilistisch. Aber es handelt sich um einen reiferen Nihilismus, als man ihn von den Nerven bislang kannte. In ihrer Musik fliegt man immer noch über Halden voll Schrott, über dürre Heiden, wüste Länder und öde Städte. Aber es schillern nun auch schöne Klangtupfer über der Szene wie von den letzten Sonnenstrahlen vor einer ewigen Nacht oder von einem bunt schillernden Ölfilm auf einer verdreckten See.
Marcin ist ein weltweites Phänomen und der Gitarrist der Gen Z. Sein Debütalbum "Dragon in Harmony" ist eine Demonstration seines selbst-entwickelten, atemberaubend virtuosen Stils, Gitarre zu spielen in 14 genre-übergreifenden Titeln. Bei TikTok, Youtube und Instagram begeistert Marcin Millionen Follower mit seinem unnachahmlichen Stil, die Gitarre mit beiden Händen am Griffbrett zu spielen. Er zerlegt Klassiker aus Rock, Hip-Hop oder Klassik in "real time" in ihre Einzelteile und türmt diese zu neuen Gitarren-Arrangements auf, wobei er die Akkorde, Melodien und eine handtrommelartige Percussion gleichzeitig spielt. Ein musikalisches Spektakel als One-Man-Show. Auch Kritiker vom "Rolling Stone", "Billboard", "Premier Guitar" oder "Guitar World" preisen Marcin als "einen der talentiertesten Gitarristen seiner Generation". Mit all seinen Erfahrungen aus den letzten Jahren hat Marcin sein Album "Dragon in Harmony" konzipiert. Er möchte ein Publikum weit jenseits der Gitarren-Fans erreichen und erklärt selbstbewusst: "Mein Statement an die Gitarrenpuristen ist: Ja, ihr habt recht. Die Gitarre ist tot. Macht weiter so wie bisher. Mein Ziel war es aber schon immer, ein breites Publikum zu begeistern." Zusammen mit Producer Dan Book (Blink-182, Shania Twain, Britney Spears) verbindet Marcin auf "Dragon in Harmony" eine genreübergreifende Sammlung von Originalkompositionen und Covern zu einem harmonischen Ganzen. Songs von Justin Timberlake ("Cry Me A River"), Sade ("Smooth Operator") und Nirvana ("Heart-Shaped Box") fügen sich schlüssig an Kompositionen von Mozart (Requiem), Debussy ("Claire de Lune") oder Miles Davis/Bill Evans ("Nardis"). Der Alternative-Radio-taugliche Titel "When The Light Goes", für den Marcin den Sänger Portugal.The Man (bekannt für seinen Hit "Feel It Still") eingeladen hat, und "Allergies" mit Sängerin Delaney Bailey, bilden weitere stimmige Farbakzente auf dem Album. "Ich wurde im Jahr 2000, dem Jahr des Drachen, geboren und veröffentliche mein Debüt im Jahr 2024, ebenfalls ein Jahr des Drachen. Der Drache ist ein feuriges, mythisches Wesen, ungezähmt und chaotisch. Aber er steht ebenso für Harmonie. In den letzten Jahren habe ich viele unterschiedliche Dinge ausprobiert, die scheinbar nicht zusammenpassen. Mit meinem Album mache ich jetzt eine künstlerische Aussage, die kohärent ist. The dragon is in harmony." erläutert Marcin seine Album-Idee. Mit Ichika Nito ("I Don't Write About Girls") und Tim Henson von der Band Polyphia ("Classical Dragon") sind zwei weitere junge Gitarren-Heroes für jeweils einen Titel als Duett-Partner zu hören.
Die meist übersehenen Urväter des schwedischen Death Metal! Aufgenommen in den frühen 90er Jahren in den legendären Sunlight Studios!
God Macabre gründeten sich Ende der 80er Jahre unter dem Namen Macabre End. 1991 änderten sie ihren Namen in God Macabre und
veröffentlichten einen Song für die Pantalgia-Compilation und ein Album über das kleine deutsche Label Mangled Beyond Recognition Records, bevor
sie sich auflösten. Ursprünglich in 1993 veröffentlicht, wurde "The Winterlong" 1991 in den legendären Sunlight Studios in Stockholm aufgenommen
und von Tomas Skogsberg (Amorphis, At The Gates, Entombed) produziert. Die Wiederveröffentlichung von "The Winterlong", die nun vollständig
remastered und wieder erhältlich ist, enthält außerdem vier Bonus-Tracks, darunter das ursprüngliche 7"-Demo der Band aus dem Jahr 1990 sowie
den bisher unveröffentlichten Track "Life's Verge", die erste neue GodMacabre-Aufnahme seit über 20 Jahren.
Das vierte Studioalbum von Robert Alfons alias TR/ST (fka Trust), Performance, taucht noch tiefer in das Synthie-Pop-Psychodrama ein, das das Projekt in über einem Jahrzehnt der Entwicklung erschaffen und schließlich perfektioniert hat. Aufgenommen in Los Angeles, brodeln die Songs vor Angst, Lust, Abrechnung und Hingabe, beleuchtet von der Lichtverschmutzung tausender Sackgassen. Alfons hat "Performance" zusammen mit dem vielseitigen Komponisten und Produzenten Nightfeelings aufgenommen und dabei eine dichte, rauchige Balance aus unheimlichen Synthesizern, Nebelmaschinen-Tiefbässen und einer gequälten, krächzenden Stimme geschaffen. Der Titel ist eine Anspielung auf die beiläufige Bemerkung eines Freundes über Alfons' intrinsisch performative Natur. Der Opener "Soon" schwillt mit hymnischer Elektronik zum Leben an, bevor er mit einer riesigen New-Wave-Hook die Tanzfläche stürmt, gespickt mit ätzenden Kiss-off-Texten ("Asleep I still say it aloud / Scared stiff it's all around / We never did call it off, now our organs dried / Scared stiff to stone, you liar"). Die Musik bewegt sich zwischen Schönheit und Bitterkeit, Hymne und Qual, dem Klang einer wuchtig gewordenen Melancholie. Auf einem Track nach dem anderen setzt Alfons Pop-Dynamik und grüblerische Produktionskunst wie eine Waffe ein und schraubt sich durch eine Reihe von Singles - "All At Once", "The Shore", "Dark Day", "Boys of LA". Überall ist ein Gefühl von emotionalem Aufruhr zu spüren, der sich in seltsame Höhen steigert, befleckt von Schuld und Geistern und der Erinnerung an diejenigen, denen Unrecht getan wurde und die immer noch nicht vergeben haben. Als eine Welt für sich ist Performance überzeugend, mitreißend und berauschend, an der Schwelle zwischen aufwühlend und verstörend. Alfons' Stimme ist der Anker im Sturm, er singt eine Collage aus Eindrücken und Bekenntnissen mit einer verschmierten, bewusstseinsverändernden Logik. Er ist sowohl Beobachter als auch Anstifter, Performer und Dramatiker, befreit von der Bühne und der Nacht: "Now we see the rotten mind / It's eye to eye and mysteries/ Sail your boat for shore / I sit by the window waiting for it."
Sam Shepherd alias Floating Points hat heute angekündigt, dass sein neues Album, „Cascade“, am 13. September 2024 via Ninja Tune erscheint.
„Cascade“ ist eine Eruption unvollendeter Angelegenheiten. Ende 2022 fand sich Shepherd, der dafür bekannt ist, so frei zwischen den Genres zu wechseln, wie es sein Künstlername andeutet, in der kalifornischen Wüste wieder, um an etwas Neuem zu arbeiten. „Mere Mortals“, seine erste Ballettmusik, die in Zusammenarbeit mit dem San Francisco Ballet entstand, sollte eine Kollision von Klang und Tanz sein, die die antike Parabel von Pandora durch das Prisma der Technologie erforscht. Auf „Promises“, seinem Vorgängeralbum, das 2021 veröffentlicht wurde, tauschte er seine typischen modularen Synthesizer-Teppiche und komplizierten Drum-Patterns gegen luftige Traumlandschaften aus, die er mit dem legendären Saxophonisten, Pharoah Sanders, und dem London Symphony Orchestra entwickelte. Diese Zusammenarbeit war so beliebt, dass eine Mercury Prize-Nominierung und ein ausverkauftes Konzert im Hollywood Bowl im September 2023 folgten. Zwischen diesen Projekten und einem bevorstehenden Anime-Score für Adult Swim, könnte es von außen betrachtet so aussehen, als ob Shepherd die Tanzfläche für immer verlassen würde. Aber während er tagsüber an seiner Ballettmusik schrieb, sehnte er sich nachts nach der schweißtreibenden Gemeinschaft einer Tanzfläche. Nach der pulsierenden Unbekümmertheit der elektronischen Musik. Im November 2019 veröffentlichte Shepherd sein von Kritiker:innen hochgelobtes zweites Studioalbum, „Crush“. „Cascade“ wurde als Nachfolger:in von „Crush“ konzipiert, um Album (und Publikum) die Möglichkeit zu geben, Floating Points noch einmal in seiner traditionellen Form auf einer Tanzfläche zu erleben: voller Buchla-Rhythmen, glitchenden Melodien, die einen Raum voller wogender Körper verzaubern. Die neun Songs dürfen bis zu acht Minuten am Stück schwelen und funken, was eine weitreichendere Erkundung von Sounds und Grooves als zuvor ermöglicht. Fast ein Jahrzehnt nach seinem vielbeachteten Debütalbum, „Elaenia“, hat der Komponist Wege gefunden, seine Experimente außerhalb der Clubmusik nahtlos in seine für die Tanzfläche konzipierte Musik einzubinden.
a A1. Vocoder Club Mix
TRANSPARENT BLUE VINYL[24,79 €]
Etran de L'Aïr, die Sterne der Luft, die am längsten bestehende Hochzeitsband in Agadez, der Hauptstadt der Tuareg-Gitarre, kehren mit einem neuen Album mit sonnenbeschienenem Wüstenklang zurück! Ihr erstes Album, No.1, brachte ihre Musik den Kritikern und Fans näher. Ihr zweites Album, Agadez, führte sie auf internationale Tourneen. Und jetzt sind sie zurück mit 100% SAHARA GUITAR, bereit, die Welt zu erobern, mit diesen swingenden Melodien, wie ein vom Meer her wehender Sandsturm . Etran de L'Aïr sind 100% SAHARA, und das gilt auch für die Band, alles Söhne aus Agadez, darunter die Brüder Moussa, Abdoulaye und Abdourahamane,und ihr lieber Freund, der jüngste der Gruppe, Alghabid. Alle Brüder schreiben und spielen Gitarre und tauschen die Instrumente aus, während Alghabid die vier auf dem Boden hält. Mit 100% SAHARA GUITAR sind Etran de L'Aïr zurück, um den Thron zu erobern, mit ihrem ersten Studioalbum! Und was für ein Sound das ist. Aufgenommen in sonnigen Studios an der Westküste, bringen die Brüder den alten Agadez-Sound auf ein neues Niveau. Sie fügen noch mehr Gitarren hinzu und verweben Schichten von halligen Melodien und schimmernden Harmonien zu einem Klangteppich. Wie viel Gitarre können sie in eine Platte packen? Die Antwort lautet 100%.
Black Vinyl[23,49 €]
Etran de L'Aïr, die Sterne der Luft, die am längsten bestehende Hochzeitsband in Agadez, der Hauptstadt der Tuareg-Gitarre, kehren mit einem neuen Album mit sonnenbeschienenem Wüstenklang zurück! Ihr erstes Album, No.1, brachte ihre Musik den Kritikern und Fans näher. Ihr zweites Album, Agadez, führte sie auf internationale Tourneen. Und jetzt sind sie zurück mit 100% SAHARA GUITAR, bereit, die Welt zu erobern, mit diesen swingenden Melodien, wie ein vom Meer her wehender Sandsturm . Etran de L'Aïr sind 100% SAHARA, und das gilt auch für die Band, alles Söhne aus Agadez, darunter die Brüder Moussa, Abdoulaye und Abdourahamane,und ihr lieber Freund, der jüngste der Gruppe, Alghabid. Alle Brüder schreiben und spielen Gitarre und tauschen die Instrumente aus, während Alghabid die vier auf dem Boden hält. Mit 100% SAHARA GUITAR sind Etran de L'Aïr zurück, um den Thron zu erobern, mit ihrem ersten Studioalbum! Und was für ein Sound das ist. Aufgenommen in sonnigen Studios an der Westküste, bringen die Brüder den alten Agadez-Sound auf ein neues Niveau. Sie fügen noch mehr Gitarren hinzu und verweben Schichten von halligen Melodien und schimmernden Harmonien zu einem Klangteppich. Wie viel Gitarre können sie in eine Platte packen? Die Antwort lautet 100%.
TRELLDOM sind das geistige Kind von Kristian Eivind Espedal - besser bekannt unter seinem Künstlernamen Gaahl. Der Norweger wurde zu einem der führenden Köpfe der nordischen Black Metal Szene, nachdem er sich im Jahr 1998 der berüchtigten Bergener Band GORGOROTH angeschlossen hatte. Sowohl aufgrund seines extremen Gesangs als auch zahlreicher finsterer Gerüchte über seine Person wurde der Frontmann oft in eine besonders schmale Schublade gesteckt. Doch wenn eine Aussage über Espedal wahr ist, dann ist es die gegenteilige, nämlich dass von ihm meist das Unerwartete kommt. Auch mit TRELLDOM hat er bereits Black Metal Geschichte geschrieben. Die im Jahr 1992 von Gaahl in Sunnfjord im Distrikt Vestland, gegründete Band veröffentlichte drei Jahre später ihr Debütalbum "Til evighet..." (1995), das in Underground Black Metal Kreisen großen Anklang fand. Das Nachfolgeralbum "Til et annet..." (1999) präsentierte den Gitarristen Valgard sowie Stian "Sir" Kårstad am Bass als Neuzugänge bei TRELLDOM und erreichte auch die "Mainstream-Medien" im Metal. Als Produzent zeichnete der legendäre Toningenieur Pytten in den Grieghallen Studios in Bergen verantwortlich. Pytten nahm ebenfalls den dritten Meilenstein "Til minne..." (2007) auf, der sowohl von Kritikern als auch von Fans hoch gelobt wurde. Einer der Schlüsselaspekte dieser ersten TRELLDOM-Trilogie lag darin, dass Gaahl in seiner eigenen Band die Möglichkeiten seiner Stimme frei von den strengen Regeln erforschen konnte, unter denen GORGOROTH operierte. Danach wurde es still um die Band, da sich alle beteiligten Musiker auf zahlreiche andere Projekte konzentrierten. Bei der Rückkehr bleibt die wichtige Zusammenarbeit mit Stian Kårstad das musikalische Herzstück der Band. Der größte Teil des Materials auf "...by the shadows..." stammt aus der Feder des Gitarristen. Andere Aspekte von TRELLDOM hat Espedal bewusst verändert. Die daraus resultierenden Effekte haben zu faszinierenden Resultaten geführt. Auf dem Hocker thront nun der renommierte Schlagzeuger Kenneth Kapstad, der neun Jahre lang bei MOTORPSYCHO war und aktuell auch bei SPIDERGAWD, MØSTER! und THORNS für den Rhythmus sorgt. Mit Kapstad stieß auch der international gefeierte Jazzmusiker und Saxophonist Kjetil Møster (MØSTER!, RÖYKSOPP, THE END) zur Besetzung. Die Einbeziehung von Møsters unorthodoxen Saxophon-Klängen ist ein erstes Indiz dafür, dass sich TRELLDOM nicht mehr durch eine enge Definition von Black Metal gebunden fühlen. Die Musik auf "...by the shadows..." ist zwar nach wie vor dunkel und harsch, und auch ihre Wurzeln in der schwarzen Vergangenheit bleiben erkennbar. Doch Espedal hat seine Band in eine weitaus komplexere Kreatur verwandelt und sie in einer avantgardistischen Dimension losgelassen - mit einem Sound, der manchmal sogar ins Experimentelle reicht. TRELLDOM sind erwacht und liefern mit "...by the shadows..." ein beherztes Manifest der künstlerischen Freiheit als starke Kampfansage an jegliche nostalgische Stagnation ab. Dieses Album fordert heraus: Love it or leave it!
TRELLDOM sind das geistige Kind von Kristian Eivind Espedal - besser bekannt unter seinem Künstlernamen Gaahl. Der Norweger wurde zu einem der führenden Köpfe der nordischen Black Metal Szene, nachdem er sich im Jahr 1998 der berüchtigten Bergener Band GORGOROTH angeschlossen hatte. Sowohl aufgrund seines extremen Gesangs als auch zahlreicher finsterer Gerüchte über seine Person wurde der Frontmann oft in eine besonders schmale Schublade gesteckt. Doch wenn eine Aussage über Espedal wahr ist, dann ist es die gegenteilige, nämlich dass von ihm meist das Unerwartete kommt. Auch mit TRELLDOM hat er bereits Black Metal Geschichte geschrieben. Die im Jahr 1992 von Gaahl in Sunnfjord im Distrikt Vestland, gegründete Band veröffentlichte drei Jahre später ihr Debütalbum "Til evighet..." (1995), das in Underground Black Metal Kreisen großen Anklang fand. Das Nachfolgeralbum "Til et annet..." (1999) präsentierte den Gitarristen Valgard sowie Stian "Sir" Kårstad am Bass als Neuzugänge bei TRELLDOM und erreichte auch die "Mainstream-Medien" im Metal. Als Produzent zeichnete der legendäre Toningenieur Pytten in den Grieghallen Studios in Bergen verantwortlich. Pytten nahm ebenfalls den dritten Meilenstein "Til minne..." (2007) auf, der sowohl von Kritikern als auch von Fans hoch gelobt wurde. Einer der Schlüsselaspekte dieser ersten TRELLDOM-Trilogie lag darin, dass Gaahl in seiner eigenen Band die Möglichkeiten seiner Stimme frei von den strengen Regeln erforschen konnte, unter denen GORGOROTH operierte. Danach wurde es still um die Band, da sich alle beteiligten Musiker auf zahlreiche andere Projekte konzentrierten. Bei der Rückkehr bleibt die wichtige Zusammenarbeit mit Stian Kårstad das musikalische Herzstück der Band. Der größte Teil des Materials auf "...by the shadows..." stammt aus der Feder des Gitarristen. Andere Aspekte von TRELLDOM hat Espedal bewusst verändert. Die daraus resultierenden Effekte haben zu faszinierenden Resultaten geführt. Auf dem Hocker thront nun der renommierte Schlagzeuger Kenneth Kapstad, der neun Jahre lang bei MOTORPSYCHO war und aktuell auch bei SPIDERGAWD, MØSTER! und THORNS für den Rhythmus sorgt. Mit Kapstad stieß auch der international gefeierte Jazzmusiker und Saxophonist Kjetil Møster (MØSTER!, RÖYKSOPP, THE END) zur Besetzung. Die Einbeziehung von Møsters unorthodoxen Saxophon-Klängen ist ein erstes Indiz dafür, dass sich TRELLDOM nicht mehr durch eine enge Definition von Black Metal gebunden fühlen. Die Musik auf "...by the shadows..." ist zwar nach wie vor dunkel und harsch, und auch ihre Wurzeln in der schwarzen Vergangenheit bleiben erkennbar. Doch Espedal hat seine Band in eine weitaus komplexere Kreatur verwandelt und sie in einer avantgardistischen Dimension losgelassen - mit einem Sound, der manchmal sogar ins Experimentelle reicht. TRELLDOM sind erwacht und liefern mit "...by the shadows..." ein beherztes Manifest der künstlerischen Freiheit als starke Kampfansage an jegliche nostalgische Stagnation ab. Dieses Album fordert heraus: Love it or leave it!




















