Mit ihrem fünften Studioalbum melden sich die Progmetaller mit einem Karrierehöhepunkt zurück, welches ihr bisher dynamischstes und klanglich komplexestes Werk ist. Die Band ist seit jeher ein innovatives Kollektiv. Mit "War Of Being" liefert sie ihr bisher leidenschaftlichstes Album, das begeistert und inspiriert. Dies ist ein Meilenstein, der als der Beginn einer neuen Ära in Erinnerung bleiben wird.
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Mit ihrem fünften Studioalbum melden sich die Progmetaller mit einem Karrierehöhepunkt zurück, welches ihr bisher dynamischstes und klanglich komplexestes Werk ist. Die Band ist seit jeher ein innovatives Kollektiv. Mit "War Of Being" liefert sie ihr bisher leidenschaftlichstes Album, das begeistert und inspiriert. Dies ist ein Meilenstein, der als der Beginn einer neuen Ära in Erinnerung bleiben wird.
The Blackwhitecolorful sind eine Kölner Alternativ Rockband mit ihrem 2. Longplayer. Ihr Anspruch dabei ist es, ein lebendiges Oxymoron zu sein: Inhaltliche Tiefe schaffen, sich mit komplexen Themen auseinandersetzen, dabei aber zugänglich und einfach bleiben.
Sie sind die Leichten unter den Brachialen, die Leisen der Lauten, die sanftmütigen Stürmer - eine widersprüchliche Rezeptur, die dennoch -oder gerade deswegen - aufgeht. Das Konzept Album Brace For Impact ist das dritte Kapitel der Navigators-Saga. Die Geschichten handeln je von einer Gruppe von Menschen, die aus unterschiedlichen Nöten heraus ihre Heimat verlassen und sich in die Ferne aufmachen. Notgedrungen werden sie jedoch zu Pionieren, denen es gelingt, imaginäre Grenzen zu durchbrechen und Unerschlossenes zu erschließen. Während das erste Album sich noch damit befasst, unbekannte Ozeane zu ergründen, geht es nun darum, den Weltraum zu erobern. Musikalisch manövrieren The Blackwhitecolorful gekonnt zwischen Alternative Rock/Metal, Post-Rock und Post-Hardcore. Neben tiefen, voluminösen Gitarren und glasklaren, eingängigen Vocals finden auch lange Synthesizer-Passagen und Instrumental-Parts ihren Platz. Ein weites Spektrum von sanften Klängen bis hin zu harten Rhythmen. Die erste Single Echoes vereinbart exakt diese Reibungsfläche breiter Gitarren und moderner Synths, sanfte Vocals, ohne auch nur für einen Moment den treibenden Puls zu verlieren. Zahlreiche Kooperationen runden das Ganze ab: Sänger: innen Tobias Brandt (Cera Maven), Emelyn Blanco (Privacy Please) und Eric Stöcker (Illusions Fade), sowie 1LIVE-Moderator Kotaro Dürr für ein Gastspiel am Bass. 2021 spielte die Band auch beim ARD Film Taufalarm-Familie ist ein Fest mit & steuerte 4 Songs zum Soundtrack bei.
- 1: Little Boys & Little Girls
- 2: The Hunchback Of San Francisco
- 3: 1971
- 4: Anouska (I Want To Come Home)
- 5: Broken Statue
- 6: Genevieve (The Pilot Of Your Thighs)
- 7: So Long
- 8: Naked Man
- 9: Widows By The Radio
- 10: Weeping Tree
- 11: House In The Clouds
- 12: Killing Time (Bonus Track)
- 13: Ulysses (Bonus Track)
- 14: The Sorrow Of Spring (Bonus Track)
Perry Blakes von der Kritik hochgelobtes, selbstbetiteltes Debütalbum wird zum ersten Mal auf Vinyl veröffentlicht, inklusive dreier Bonustracks: Killing Time, Ulysses und The Sorrow of Spring.
Perry Blake ist ein tiefgründiges und komplexes Album voller düsterer, melancholischer Meisterwerke, ein Wirbel aus tiefem, emotionalem und eindringlichem Gesang, der ihm eine Fülle von 5-Sterne-Rezensionen in Großbritannien und Europa einbrachte.
Diese limitierte Sonderausgabe erscheint auf 2 x rotem und goldenem Vinyl, mit bisher noch nicht gesehenen Fotos und aktualisierten Sleeve Notes von Perry.
Perry Blake, der in Sligo geborene Sänger und Songwriter, ist eine der großen unerschlossenen musikalischen Quellen. Nachdem seine ersten 3 Singles aus seinem Debütalbum bei Jo Wiley BBC Radio 1 als Singles der Woche ausgezeichnet wurden, zog Blake nach Frankreich, wo er mit seinen nächsten 4 Alben von der Kritik gefeiert wurde. Er tourte mit Carla Bruni durch Europa und schrieb 2 Songs für Francoise Hardys Platin-Album "Tant de belles choses", mit dem er in verschiedenen TV-Shows in Frankreich als ihr Special Guest auftrat...
Die gefeierte dänische Singer-Songwriterin eee gee veröffentlicht ihr zweites Albums ”SHE-REX”.
Das elegante Universum von eee gee ist eines der Paradoxe und Kontraste. Ein Ort, an dem sich die komplexe Welt einer jungen Frau, die versucht, ihren Weg im Leben zu finden, in Form von magischen
musikalischen Momenten und fesselnden Geschichten entfaltet. Oder wie eee gee einfach sagt: ”Ich mache Musik für Introvertierte, die ständig in die unbequeme extrovertierte Art, wie die Welt funktioniert, gedrängt werden.”
Nachdem eee gee sich 2022 in ihrem Heimatland als eine der besten jungen dänischen Songwriterinnen etabliert hatte, legte die Künstlerin 2023 mit einem atemberaubenden Auftritt beim Eurosonic richtig los -
gefolgt von einem Auftritt bei The Great Escape (UK), wo sie als Support von Arlo Parks spielte. Diesen Sommer stehen noch eine Reihe von Festivals in ganz Europa an, darunter das Lollapalooza in Berlin, das Roskilde Festival in Dänemark und das BBK Festival in Bilbao sowie das Pitchfork Festival in Paris und London.
In dem Moment, als die Nadel auf die neue A Giant Dog-Platte fällt, krümmt sich die eigene Vorstellung davon, wie eine A Giant Dog-Platte klingen soll, wie Raum und Zeit um ein Raumschiff, das mit Lichtgeschwindigkeit fliegt. Bite ist ein Konzeptalbum, in dem es um Charaktere geht, die sich in einer virtuellen Realität namens Avalonia bewegen und zugleich ist es das erste Album von A Giant Dog mit eigenen Songs seit Toy von 2017.
Sabrina Ellis, Andrew Cashen, Danny Blanchard, Graham Low und Andy Bauer - auf ihrem Höhepunkt als Musiker, fordern sie sich mit komplexeren Arrangements heraus und versetzten sich hinein in die Köpfe der Figuren, die dieses vermeintliche Paradies Avalonia bewohnen. "Wir mussten uns in den Hauptfiguren wiederfinden oder uns in die Hauptfiguren hineinversetzen. Wir entwickelten sie, lernten ihre Gedanken, Emotionen und Motivationen kennen und brachten diese dann in neun Songs zum Ausdruck", erklärt Ellis. Themen wie Sucht, Geschlechterfluidität, ethisches Leben in einer kapitalistischen Gesellschaft, körperliche Autonomie, Geiz, Trauer und Zustimmung sprudeln unter dem versprochenen Glück von Avalonia.
Dies wird in Songs wie "Different Than" deutlich, in dem Ellis singt: "My body can't explain the things my mind don't comprehend", als ob der gesellschaftliche Geschlechterdruck seine Protagonistin aus ihrer Haut herausquetscht. Die Songs auf Bite sind voller Bombast und erinnern abwechselnd an den raumfahrenden Opernrock des Electric Light Orchestra und die hohe Dramatik einer Ennio Morricone Filmmusik. Der erzählerische Bogen des Albums ist von epischer Tragweite, seine Charaktere stehen vor unmöglichen Unwahrscheinlichkeiten und sind mit dem sicheren Untergang konfrontiert, und ist so bequem vergleichbar mit der Sci-Fi-Grandezza von Thin Lizzy's Jailbreak wie auch mit der High Fantasy von Dio und Iron Maiden. Passenderweise sind A Giant Dog bis an die Zähne bewaffnet mit neuen Ideen zu dieser Erzählung gekommen, mit Synthesizern und Streichern, um das zu schaffen, was Ellis als orchestral beschreibt: symphonischen, futuristischen Punk. Um dies zu erreichen, verließen sie ihre Heimat Austin, Texas, in das La Cuve Studio in der Nähe von Angers, Frankreich.
Auf dem französischen Land legten A Giant Dog ihre Zukunftsvision vor einer ausgesprochen pastoralen Kulisse nieder. Auf den Wanderungen von Angers nach La Cuve, so Ellis, sahen sie "viele Dinge, und auch gar nichts. Schwäne auf dem Fluss. Romani, die in kleinen Anhängern leben, mit einer Hütte für ihren Hund an der Seite Ein Jongleur auf einem Einrad - ich verarsche dich nicht. Wir dachten, wir dürften nach dieser Reise nicht mehr nach Frankreich zurück, um ehrlich zu sein", fährt sie fort. "Fünf laute, stampfende, klatschende, randalierende Amerikaner, die im November 2022 drei Wochen lang durch die Straßen von Angers gelaufen sind." Diese Erfahrung war der Höhepunkt von zwei Jahren Planung und Schreiben, in denen das Universum von Avalonia Gestalt annahm. Die daraus resultierenden neun Songs besetzen nicht nur diesen Raum: Sie haben darin gelebt und sie wollen raus.
In dem Moment, als die Nadel auf die neue A Giant Dog-Platte fällt, krümmt sich die eigene Vorstellung davon, wie eine A Giant Dog-Platte klingen soll, wie Raum und Zeit um ein Raumschiff, das mit Lichtgeschwindigkeit fliegt. Bite ist ein Konzeptalbum, in dem es um Charaktere geht, die sich in einer virtuellen Realität namens Avalonia bewegen und zugleich ist es das erste Album von A Giant Dog mit eigenen Songs seit Toy von 2017.
Sabrina Ellis, Andrew Cashen, Danny Blanchard, Graham Low und Andy Bauer - auf ihrem Höhepunkt als Musiker, fordern sie sich mit komplexeren Arrangements heraus und versetzten sich hinein in die Köpfe der Figuren, die dieses vermeintliche Paradies Avalonia bewohnen. "Wir mussten uns in den Hauptfiguren wiederfinden oder uns in die Hauptfiguren hineinversetzen. Wir entwickelten sie, lernten ihre Gedanken, Emotionen und Motivationen kennen und brachten diese dann in neun Songs zum Ausdruck", erklärt Ellis. Themen wie Sucht, Geschlechterfluidität, ethisches Leben in einer kapitalistischen Gesellschaft, körperliche Autonomie, Geiz, Trauer und Zustimmung sprudeln unter dem versprochenen Glück von Avalonia.
Dies wird in Songs wie "Different Than" deutlich, in dem Ellis singt: "My body can't explain the things my mind don't comprehend", als ob der gesellschaftliche Geschlechterdruck seine Protagonistin aus ihrer Haut herausquetscht. Die Songs auf Bite sind voller Bombast und erinnern abwechselnd an den raumfahrenden Opernrock des Electric Light Orchestra und die hohe Dramatik einer Ennio Morricone Filmmusik. Der erzählerische Bogen des Albums ist von epischer Tragweite, seine Charaktere stehen vor unmöglichen Unwahrscheinlichkeiten und sind mit dem sicheren Untergang konfrontiert, und ist so bequem vergleichbar mit der Sci-Fi-Grandezza von Thin Lizzy's Jailbreak wie auch mit der High Fantasy von Dio und Iron Maiden. Passenderweise sind A Giant Dog bis an die Zähne bewaffnet mit neuen Ideen zu dieser Erzählung gekommen, mit Synthesizern und Streichern, um das zu schaffen, was Ellis als orchestral beschreibt: symphonischen, futuristischen Punk. Um dies zu erreichen, verließen sie ihre Heimat Austin, Texas, in das La Cuve Studio in der Nähe von Angers, Frankreich.
Auf dem französischen Land legten A Giant Dog ihre Zukunftsvision vor einer ausgesprochen pastoralen Kulisse nieder. Auf den Wanderungen von Angers nach La Cuve, so Ellis, sahen sie "viele Dinge, und auch gar nichts. Schwäne auf dem Fluss. Romani, die in kleinen Anhängern leben, mit einer Hütte für ihren Hund an der Seite Ein Jongleur auf einem Einrad - ich verarsche dich nicht. Wir dachten, wir dürften nach dieser Reise nicht mehr nach Frankreich zurück, um ehrlich zu sein", fährt sie fort. "Fünf laute, stampfende, klatschende, randalierende Amerikaner, die im November 2022 drei Wochen lang durch die Straßen von Angers gelaufen sind." Diese Erfahrung war der Höhepunkt von zwei Jahren Planung und Schreiben, in denen das Universum von Avalonia Gestalt annahm. Die daraus resultierenden neun Songs besetzen nicht nur diesen Raum: Sie haben darin gelebt und sie wollen raus.
Penguin Cafe kündigen heute ihr fünftes Studioalbum Rain Before Seven... an, das am 7.Juli 2023 bei Erased Tapes erscheinen wird.
Eine zuversichtliche Grundstimmung durchzieht das fünfte Studioalbum von Penguin Cafe, Rain Before Seven…, wobei es sich keinesfalls um jenen extrem selbstbewussten, fast schon prahlerischen Optimismus handelt, sondern eher um so eine auf bescheidene Art hoffnungsvolle Grundhaltung, die man den Menschen auf der Insel ja häufiger nachsagt. Auch wenn alle Anzeichen das Gegenteil behaupten, spürt man hier sofort diese Gewissheit, dass sich alles doch noch irgendwie zum Guten wenden wird. Vermutlich zumindest.
Der Titel des Albums geht auf eine alte Bauernregel zurück, wobei die gereimte Vorhersage – „… fine before eleven“: ab 11 Uhr also wieder alles klar – auf ein baldiges gutes Ende hindeutet, vollkommen unabhängig davon, was die Wissenschaft sagt: „Ich habe diesen Spruch in einem Buch entdeckt. Davor hatte ich ihn noch nie gehört“, erzählt Arthur Jeffes, der Kopf von Penguin Cafe. „Er hat so einen dezent optimistischen Beigeschmack, und das gefällt mir sehr. Man verwendet ihn heutzutage kaum noch, aber der Reim beschreibt tatsächlich Wetterphänomene in England, die vom Atlantik aus über die Insel ziehen.“
Angefangen beim leinwandgroßen und schwärmerischen Eröffnungstitel „Welcome to London“, der mit einem Augenzwinkern auf Morricone anspielt, bis hin zum „Goldfinch Yodel“, jenem „Maibaum-Banger“ (um es mit Arthurs Worten zu sagen), mit dem das neue Album ausklingt, zieht sich ein angenehmes Gefühl von Leichtigkeit und Lebensmut durch den Longplayer, unterfüttert mit der Ausgelassenheit exotischer Rhythmen. Alles wirkt spielerisch und verspielt, und selbst der Titel ist eine Anspielung – auf A Matter of Life… aus dem Jahr 2011, der letzten Veröffentlichung, deren Titel in eine Ellipse mündete Jenes Debütalbum von Penguin Cafe diente einst als Bindeglied und Brücke – zwischen dem legendären Penguin Cafe Orchestra, das einst Arthurs Vater Simon Jeffes leitete, und dem gefeierten Nachfolger, als dessen Mastermind seither Arthur verantwortlich zeichnet.
„Ich glaube, das wirklich Neue an seinem Ansatz bestand darin, spannende und schräge Ideen zu nehmen – und dann seltsame Dinge damit anzustellen“, meint Arthur, „dabei aber konstant im Blick zu haben, dass es hinterher auch schön klingt und emotional ansprechend bleibt.“ Dieses Ethos lebt weiter in der Musik von Penguin Cafe: „Dazu haben wir uns entschlossen, als ich daran anknüpfte, schließlich spielen wir die Sachen meines Vaters und machen dazu auch neue Musik, die im selben Klanguniversum angesiedelt ist. Das bedeutet, dass ich gewissermaßen moralisch dazu verpflichtet bin, den ursprünglichen roten Faden im Auge zu behalten – und dafür zu sorgen, dass wir nicht plötzlich in Richtung Thrash-Metal abbiegen.“
Dennoch waren die rhythmischen Elemente, die zum Teil sogar an elektronische Sounds erinnern, noch nie so präsent und tonangebend wie auf Rain Before Seven…, was durchaus auch dem Co-Produzenten Robert Raths geschuldet ist. „Find Your Feet“ etwa hat ein Beat-Fundament, das weit über einen bloßen Pulsschlag hinausgeht. Abgemischt von Tom Chichester-Clark, blitzt an Stellen wie diesen etwas auf, das Arthur selbst als „fast schon elektronischen Vibe“ bezeichnet, um dann ganz aufgeregt zu ergänzen: „Es geht vor allem auch einfach ums Spaßhaben, was auf den letzten drei Alben nicht so zu hören war.” Extrem ausgelassen klingt auch „In Re Budd“, das dem verstorbenen Ambient-Urgestein Harold Budd gewidmet ist. Arthur erfuhr von dessen Tod an jenem Tag, als er diesen feierlichen Ohrwurm komponierte, dessen Synkopen deutlich komplexer sind, als sie auf den ersten Blick wirken. Auf einem präparierten Klavier gespielt, wobei die Filzstücke dem Track zusätzlichen Bounce verleihen, setzt Jeffes hier auf einen Afro Cuban Cafe-Vibe – was wunderbar zum widerspenstigen Geist des verstorbenen Budd passt.
Und schließlich wäre da noch das bereits erwähnte „Welcome to London“, das seinen Titel erhielt, als sich die Welt gerade wieder zu öffnen begann und die Menschen auch wieder Fernreisen antreten durften. Jeffes, der somit nach langer Zeit endlich wieder einen Fuß auf britischen Boden setzen konnte, war sofort beeindruckt von filmischen Soundtrack-Qualitäten (à la John Barry) dieses Stücks, als er mit dem Taxi von Heathrow nach West-London fuhr und zur Musik die opulente, in Dämmerungslicht getauchte Metropolenkulisse auf sich wirken ließ. Hier kann man deutlich die eingangs erwähnte Zuversicht raushören – und dazu vielleicht auch einen Hauch von bissiger Ironie: „Robert Raths hat der Sache noch eine Nuance hinzugefügt, die ich interessant finde, weil doch so viele Londoner ursprünglich gar nicht aus London stammen. Man schlägt also in London als Zugezogener auf, man weiß noch nicht, zu welchem Lager man sich zugehörig fühlen soll, und dann wird man auf der Straße überfallen und ausgeraubt – und in dem Licht betrachtet, hat dieses ‘Welcome to London’ doch einen eher sarkastischen Beigeschmack.“
"Nothing Compares To Metal" setzt VELVET VIPERs Konzept mit Texten über klassische, poetische und mythische Themen fort.
Wie schon auf den ersten drei Alben der neuen Ära der Band, haben Jutta und Holger alle Songs gemeinsam komponiert.
Für VELVET VIPER ist es sehr wichtig, Musik zu machen, die die Mentalität und die kreative Freiheit der Band widerspiegelt, denn die Welt braucht Originale, keine Kopien.
Zum allerersten Mal gibt es auf dem Album einen Song mit deutschem Text, der ein privates kleines Statement von Jutta ist und nur auf der CD und der digitalen Version des Albums zu hören ist. Alle Songs auf dem Album sind etwa 5, 6 oder 7 Minuten lang, weil die Band der Meinung war, dass die Songs genug Raum brauchen, um sich mit ihren verschiedenen Teilen und komplexen Strukturen zu entfalten und die Dramatik zu erzeugen, die VELVET VIPER mit ihrer Musik vermitteln wollen.
VELVET VIPER haben sich für einen natürlichen Old-School-Sound entschieden, mit nur ein paar kleinen Keyboard-Einlagen hier und da, und sie haben versucht, ihren Live-Sound, den sie so lieben, auch einzufangen.
VELVET VIPER touren und nehmen seit einigen Jahren in unveränderter Besetzung auf und haben ihren Musikstil mit druckvollen Beats und großartigen Melodien dieses Mal wirklich auf den Punkt gebracht.
"Nothing Compares To Metal" setzt VELVET VIPERs Konzept mit Texten über klassische, poetische und mythische Themen fort.
Wie schon auf den ersten drei Alben der neuen Ära der Band, haben Jutta und Holger alle Songs gemeinsam komponiert.
Für VELVET VIPER ist es sehr wichtig, Musik zu machen, die die Mentalität und die kreative Freiheit der Band widerspiegelt, denn die Welt braucht Originale, keine Kopien.
Zum allerersten Mal gibt es auf dem Album einen Song mit deutschem Text, der ein privates kleines Statement von Jutta ist und nur auf der CD und der digitalen Version des Albums zu hören ist. Alle Songs auf dem Album sind etwa 5, 6 oder 7 Minuten lang, weil die Band der Meinung war, dass die Songs genug Raum brauchen, um sich mit ihren verschiedenen Teilen und komplexen Strukturen zu entfalten und die Dramatik zu erzeugen, die VELVET VIPER mit ihrer Musik vermitteln wollen.
VELVET VIPER haben sich für einen natürlichen Old-School-Sound entschieden, mit nur ein paar kleinen Keyboard-Einlagen hier und da, und sie haben versucht, ihren Live-Sound, den sie so lieben, auch einzufangen.
VELVET VIPER touren und nehmen seit einigen Jahren in unveränderter Besetzung auf und haben ihren Musikstil mit druckvollen Beats und großartigen Melodien dieses Mal wirklich auf den Punkt gebracht.
Penguin Cafe kündigen heute ihr fünftes Studioalbum Rain Before Seven... an, das am 7.Juli 2023 bei Erased Tapes erscheinen wird.
Eine zuversichtliche Grundstimmung durchzieht das fünfte Studioalbum von Penguin Cafe, Rain Before Seven…, wobei es sich keinesfalls um jenen extrem selbstbewussten, fast schon prahlerischen Optimismus handelt, sondern eher um so eine auf bescheidene Art hoffnungsvolle Grundhaltung, die man den Menschen auf der Insel ja häufiger nachsagt. Auch wenn alle Anzeichen das Gegenteil behaupten, spürt man hier sofort diese Gewissheit, dass sich alles doch noch irgendwie zum Guten wenden wird. Vermutlich zumindest.
Der Titel des Albums geht auf eine alte Bauernregel zurück, wobei die gereimte Vorhersage – „… fine before eleven“: ab 11 Uhr also wieder alles klar – auf ein baldiges gutes Ende hindeutet, vollkommen unabhängig davon, was die Wissenschaft sagt: „Ich habe diesen Spruch in einem Buch entdeckt. Davor hatte ich ihn noch nie gehört“, erzählt Arthur Jeffes, der Kopf von Penguin Cafe. „Er hat so einen dezent optimistischen Beigeschmack, und das gefällt mir sehr. Man verwendet ihn heutzutage kaum noch, aber der Reim beschreibt tatsächlich Wetterphänomene in England, die vom Atlantik aus über die Insel ziehen.“
Angefangen beim leinwandgroßen und schwärmerischen Eröffnungstitel „Welcome to London“, der mit einem Augenzwinkern auf Morricone anspielt, bis hin zum „Goldfinch Yodel“, jenem „Maibaum-Banger“ (um es mit Arthurs Worten zu sagen), mit dem das neue Album ausklingt, zieht sich ein angenehmes Gefühl von Leichtigkeit und Lebensmut durch den Longplayer, unterfüttert mit der Ausgelassenheit exotischer Rhythmen. Alles wirkt spielerisch und verspielt, und selbst der Titel ist eine Anspielung – auf A Matter of Life… aus dem Jahr 2011, der letzten Veröffentlichung, deren Titel in eine Ellipse mündete Jenes Debütalbum von Penguin Cafe diente einst als Bindeglied und Brücke – zwischen dem legendären Penguin Cafe Orchestra, das einst Arthurs Vater Simon Jeffes leitete, und dem gefeierten Nachfolger, als dessen Mastermind seither Arthur verantwortlich zeichnet.
„Ich glaube, das wirklich Neue an seinem Ansatz bestand darin, spannende und schräge Ideen zu nehmen – und dann seltsame Dinge damit anzustellen“, meint Arthur, „dabei aber konstant im Blick zu haben, dass es hinterher auch schön klingt und emotional ansprechend bleibt.“ Dieses Ethos lebt weiter in der Musik von Penguin Cafe: „Dazu haben wir uns entschlossen, als ich daran anknüpfte, schließlich spielen wir die Sachen meines Vaters und machen dazu auch neue Musik, die im selben Klanguniversum angesiedelt ist. Das bedeutet, dass ich gewissermaßen moralisch dazu verpflichtet bin, den ursprünglichen roten Faden im Auge zu behalten – und dafür zu sorgen, dass wir nicht plötzlich in Richtung Thrash-Metal abbiegen.“
Dennoch waren die rhythmischen Elemente, die zum Teil sogar an elektronische Sounds erinnern, noch nie so präsent und tonangebend wie auf Rain Before Seven…, was durchaus auch dem Co-Produzenten Robert Raths geschuldet ist. „Find Your Feet“ etwa hat ein Beat-Fundament, das weit über einen bloßen Pulsschlag hinausgeht. Abgemischt von Tom Chichester-Clark, blitzt an Stellen wie diesen etwas auf, das Arthur selbst als „fast schon elektronischen Vibe“ bezeichnet, um dann ganz aufgeregt zu ergänzen: „Es geht vor allem auch einfach ums Spaßhaben, was auf den letzten drei Alben nicht so zu hören war.” Extrem ausgelassen klingt auch „In Re Budd“, das dem verstorbenen Ambient-Urgestein Harold Budd gewidmet ist. Arthur erfuhr von dessen Tod an jenem Tag, als er diesen feierlichen Ohrwurm komponierte, dessen Synkopen deutlich komplexer sind, als sie auf den ersten Blick wirken. Auf einem präparierten Klavier gespielt, wobei die Filzstücke dem Track zusätzlichen Bounce verleihen, setzt Jeffes hier auf einen Afro Cuban Cafe-Vibe – was wunderbar zum widerspenstigen Geist des verstorbenen Budd passt.
Und schließlich wäre da noch das bereits erwähnte „Welcome to London“, das seinen Titel erhielt, als sich die Welt gerade wieder zu öffnen begann und die Menschen auch wieder Fernreisen antreten durften. Jeffes, der somit nach langer Zeit endlich wieder einen Fuß auf britischen Boden setzen konnte, war sofort beeindruckt von filmischen Soundtrack-Qualitäten (à la John Barry) dieses Stücks, als er mit dem Taxi von Heathrow nach West-London fuhr und zur Musik die opulente, in Dämmerungslicht getauchte Metropolenkulisse auf sich wirken ließ. Hier kann man deutlich die eingangs erwähnte Zuversicht raushören – und dazu vielleicht auch einen Hauch von bissiger Ironie: „Robert Raths hat der Sache noch eine Nuance hinzugefügt, die ich interessant finde, weil doch so viele Londoner ursprünglich gar nicht aus London stammen. Man schlägt also in London als Zugezogener auf, man weiß noch nicht, zu welchem Lager man sich zugehörig fühlen soll, und dann wird man auf der Straße überfallen und ausgeraubt – und in dem Licht betrachtet, hat dieses ‘Welcome to London’ doch einen eher sarkastischen Beigeschmack.“
Die äußerst einflussreichen Khanate kehren mit ihrem ersten Album seit 14 Jahren zurück und entwickeln ihren einzigartigen und charakteristischen präzisen, zeitlich abstrakten Doom über alle Grenzen hinaus. Khanate sind Stephen O'Malley (Sunn O))), KTL), James Plotkin (OLD, Scorn, Phantomsmasher), Alan Dubin (OLD, Gnaw) und Tim Wyskida (Blind Idiot God). Die Saat für To Be Cruel wurde im Oktober 2017 gepflanzt, als Tim und Stephen eine Woche in der englischen Landschaft im Orgone Studio mit Jamie Gomez Arrellano verbrachten. James begann, diese Sessions zu umfassenden Musiksuiten zu verarbeiten, ein Prozess, den die Band klassischerweise bei allen ihren früheren Alben angewandt hat. Im Frühjahr 2018 wurden erste Songarrangements vorgeschlagen und in der zweiten Jahreshälfte wurden Bass-, Synthesizer- und Gesangsspuren hinzugefügt. 2019 wurde das Schreiben und Aufnehmen abgeschlossen, bevor es 2020 an Randall Dunn übergeben wurde, der es zusammen mit der Band abmischte. Die drei Songs, aus denen To Be Cruel besteht, sind komplex, kraftvoll und vielschichtig. Die Musik ist allumfassend, trocken, lebendig, reichhaltig und überaus hart.
Die äußerst einflussreichen Khanate kehren mit ihrem ersten Album seit 14 Jahren zurück und entwickeln ihren einzigartigen und charakteristischen präzisen, zeitlich abstrakten Doom über alle Grenzen hinaus. Khanate sind Stephen O'Malley (Sunn O))), KTL), James Plotkin (OLD, Scorn, Phantomsmasher), Alan Dubin (OLD, Gnaw) und Tim Wyskida (Blind Idiot God). Die Saat für To Be Cruel wurde im Oktober 2017 gepflanzt, als Tim und Stephen eine Woche in der englischen Landschaft im Orgone Studio mit Jamie Gomez Arrellano verbrachten. James begann, diese Sessions zu umfassenden Musiksuiten zu verarbeiten, ein Prozess, den die Band klassischerweise bei allen ihren früheren Alben angewandt hat. Im Frühjahr 2018 wurden erste Songarrangements vorgeschlagen und in der zweiten Jahreshälfte wurden Bass-, Synthesizer- und Gesangsspuren hinzugefügt. 2019 wurde das Schreiben und Aufnehmen abgeschlossen, bevor es 2020 an Randall Dunn übergeben wurde, der es zusammen mit der Band abmischte. Die drei Songs, aus denen To Be Cruel besteht, sind komplex, kraftvoll und vielschichtig. Die Musik ist allumfassend, trocken, lebendig, reichhaltig und überaus hart.
Das 1972 veröffentlichte Album ”Swaddling Songs” ist das einzige Studioalbum der irischen ProgressiveFolk-Band ”Mellow Candle” und ist bekannt für seine vielschichtigen Gesangsharmonien und komplexen Arrangements. Im Laufe der Zeit wurde das Album zu einem Klassiker der Progressive-Folk-Szene.
Ab dem 23.06.2023 als limitierte 1LP über verfügbar.
Als Sänger mit einem außergewöhnlichen Stimmumfang (von Bassbariton bis Countertenor), der sich auf der Bühne mit einer New-Wave-Band oder bei einer Purcell-Arie wohlfühlt, mit dem Aussehen eines körperlosen Außerirdischen, der die Massen faszinierte, als Europäer, der aber in New York lebte, war Klaus Nomi ein komplexer und talentierter Künstler. 1979 hatte David Bowie, der damals gerade in seiner Berliner Zeit war, wie üblich vor fast allen anderen das aufkommende Phänomen wahrgenommen. Platin- und Goldplatten, ekstatische Konzertsäle, eine faszinierte Modewelt: Klaus erlebte zwischen '79 und '82 einen meteoritenhaften Aufstieg. Anlässlich des 40. Todestages von Klaus Nomi veröffentlicht Sony Music / Legacy seine gesamte offizielle Diskografie neu: Seine beiden Studioalben "Klaus Nomi" und "Simple Man" als Digipack-CD // Sein Album "In Concert" von 1986 zum ersten Mal als Digipack-CD // Sein Album "Encore" von 1986 zum ersten Mal als Digipack-CD. // Seine Kompilation "Encore: Nomi's Best" zum ersten Mal als CD Digipack und wieder auf Vinyl // zudem eine wunderschöne, limitierte 4LP Deluxe Box inkl. exklusive «In Concert-LP»
Als Sänger mit einem außergewöhnlichen Stimmumfang (von Bassbariton bis Countertenor), der sich auf der Bühne mit einer New-Wave-Band oder bei einer Purcell-Arie wohlfühlt, mit dem Aussehen eines körperlosen Außerirdischen, der die Massen faszinierte, als Europäer, der aber in New York lebte, war Klaus Nomi ein komplexer und talentierter Künstler. 1979 hatte David Bowie, der damals gerade in seiner Berliner Zeit war, wie üblich vor fast allen anderen das aufkommende Phänomen wahrgenommen. Platin- und Goldplatten, ekstatische Konzertsäle, eine faszinierte Modewelt: Klaus erlebte zwischen '79 und '82 einen meteoritenhaften Aufstieg. Anlässlich des 40. Todestages von Klaus Nomi veröffentlicht Sony Music / Legacy seine gesamte offizielle Diskografie neu.
STELLAR CIRCUITS wurden 2015 gegründet, um die konzeptionellen Gegensätze von grooveorientierter Musik und progressiver Technik zu verbinden. Im Laufe des Quartetts ist es ihnen gelungen, ihre eigene Prophezeiung zu erfüllen, indem sie einen Kernsound formuliert haben, der komplex und vielschichtig ist und gleichzeitig eine Hörbarkeit bietet, die weit über das Rock-Genre hinausgeht. Lebendig, intellektuell, groovig, technisch und melodiös sind nur selten Indikatoren, die alle verwendet werden können, um die akustische Essenz einer Band zu beschreiben. Im Fall von STELLAR CIRCUITS ist diese seltene Kombination in allem, was sie tun, auffallend und definitiv vorhanden.
Das Quartett aus North Carolina, bestehend aus dem Sänger Ben Beddick, dem Bassisten Jesse Olsen, dem Gitarristen Jared Stamey und dem Schlagzeuger Tyler Menon, bildet eine effektive und unvergleichliche Einheit, die zweifellos neue Hörer begeistern und langjährige Anhänger mehr als zufrieden stellen wird. Mit 11 Original-Tracks, die selbst die anspruchsvollsten Aficionados beeindrucken werden, macht "Sight to Sound" die globale Musiklandschaft darauf aufmerksam, dass STELLAR CIRCUITS endgültig angekommen sind.
‘Where is Agartha? What is the specific region in which it lies? Along what road, through what civilizations, must one walk in order to reach it?.’ Saint-Yves d’Alveydre in 1886
Agartha, the debut full-length album by Japanese producer Wata Igarashi, is a mysterious, divine thing. Named for the mythical secret kingdom, understood as a complex maze of underground tunnels, perhaps designed by Martians who colonised the Earth tens of thousands of years ago, it’s a similarly mystical, perhaps even cosmic trip – but this time, exploring an inner, deeply personal cosmos. Beautifully detailed and bustling with rich incident, it takes Igarashi’s music to new places, which still retaining his unique sonic imprimatur; in this respect, it’s perfectly at home with Kompakt, a label that’s always encouraged artists to make the visionary music they need to create, to take risks and make sideways steps into uncharted territory.
An eloquent producer and DJ, Igarashi has been releasing techno for eleven years now, appearing on such imprints as The Bunker NY, Delsin, Midgar, and Time To Express; he has also self-released his productions via his WIP net label. Throughout, Igarashi has consistently explored his unique approach to techno and electronic music, one that’s eloquent and poised, even when it shifts into more psychedelic terrain; he’s a master at balancing the sensual and the functional, and he has an unerring ear for the right texture, the right tone, at the right time. He brings all of this into Agartha, his most thorough-going expression of self to date.
For Agartha, Igarashi had a strong concept he wanted to explore. Visualising specific scenes from an imaginary film based on the titular secret kingdom, he created soundtracks for those scenes, spending time during the pandemic in his studio, working away carefully at the ten tracks here. Given his background in creating music for television and advertisements, Igarashi is well-placed to explore the marriage of the sonic and the visual in such intimate ways, but freed from commercial concerns, he let his imagination run riot. He also drew on a rich palette of musical influences – techno is in there, of course, but you can also hear the smoky, improvised jazz of the likes of Miles Davis (to whom the album’s title is an indirect nod), and the minimalism and systems music of Steve Reich.
The latter is particularly pronounced on the gorgeous, beatless drift of “Floating Against Time”, where an arpeggiated sequence lingers, lovingly, around your ears for nine blissful minutes, coasting across swooning drones and waves of ambient noise. “Ceremony Of The Dead”, originally composed as part of a Sony 360 Reality Audio spatial sound concert, is a deep pass into systems composition, with various patterns overlaid and interlocking, before a wordless vocal rises from the depths, a gorgeous counterpoint to the swarming textures that gather across the track. On the other hand, tracks like “Burning” and “Subterranean Life” nudge toward Fourth World territory, painting deluxe dreamscapes of uncertain provenance; the title cut is an abstract drift-world, Igarashi painting an alien tableau dotted by shape-shifting creatures.
Agartha’s conceptual framework means that everything on the album sits perfectly together; listening to it in one sitting is a dizzying, lush experience. Its imaginings of inner landscapes recall, in some respects, the nautical, aqueous mythologies of the Drexciyan universe, though from different perspectives. But the result is Igarashi’s own creation, a deluxe, enchanting trip through the visionary Agartha of this unique producer’s cinematic mind’s-eye.
Wo liegt Agartha? In welcher spezifischen Region liegt es? Auf welchem Weg, durch welche Zivilisationen muss man gehen, um dorthin zu gelangen?'
Saint-Yves d'Alveydre im Jahr 1886
Agartha, das Debütalbum des japanischen Produzenten Wata Igarashi, ist ein geheimnisvolles, göttliches Ding. Benannt nach dem mythischen, geheimen Königreich, das als ein komplexes Labyrinth unterirdischer Tunnel verstanden wird, die vielleicht von Marsmenschen angelegt wurden, die vor Zehntausenden von Jahren die Erde kolonisierten, ist es eine ähnlich mystische, vielleicht sogar kosmische Reise - aber dieses Mal erforscht es einen inneren, zutiefst persönlichen Kosmos. Wunderschön detailliert und voller reichhaltiger Begebenheiten, führt es Igarashis Musik an neue Orte, die dennoch seine einzigartige klangliche Handschrift bewahren. In dieser Hinsicht hat es bei Kompakt ein perfektes Zuhause gefunden - einem Label, das Künstler immer ermutigt hat, jene visionäre Musik zu machen, Risiken einzugehen und seitwärts Schritte in unbekanntes Terrain zu tun.
Der eloquente Produzent und DJ Igarashi veröffentlicht seit elf Jahren Techno auf Labels wie The Bunker NY, Delsin, Figure und Time To Express; außerdem hat er einige Produktionen über sein Label WIP net selbst veröffentlicht. Dabei hat Igarashi stets seinen einzigartigen Ansatz für Techno und elektronische Musik verfolgt, der kontrolliert und ausgeglichen ist, selbst wenn er sich in psychedelisches Terrain begibt; er ist ein Meister der Balance zwischen dem Sinnlichen und dem Funktionalen und hat ein untrügliches Gespür für die richtige Textur, den richtigen Ton zur richtigen Zeit. All das bringt er in Agartha ein, dem bisher umfangreichsten Ausdruck seiner selbst.
Für Agartha hatte Igarashi ein starkes Konzept, das er erforschen wollte. Er stellte sich bestimmte Szenen eines imaginären Films vor, der auf dem titelgebenden geheimen Königreich basiert, und schuf Soundtracks für diese Szenen. Während der Pandemie verbrachte er Zeit in seinem Studio und arbeitete sorgfältig an den zehn Tracks. Mit seinem Hintergrund als Komponist von Fernseh- und Werbemusik ist Igarashi prädestiniert dafür, die Verbindung von Klang und Bild auf solch intime Weise zu erforschen, aber frei von kommerziellem Dünkel ließ er seiner Fantasie freien Lauf. Er schöpfte auch aus einer reichen Palette musikalischer Einflüsse - Techno ist natürlich dabei, aber man hört auch den rauchigen, improvisierten Jazz von Miles Davis (an den der Titel des Albums eine indirekte Anspielung ist) und den Minimalismus und die Systemmusik von Steve Reich.
Letzteres ist besonders ausgeprägt in dem wunderschönen, beatlosen "Floating Against Time", wo eine arpeggierte Sequenz neun Minuten lang liebevoll um die Ohren fliegt und über schwelende Drones und Wellen von Umgebungsgeräuschen gleitet. "Ceremony Of The Dead", ursprünglich als Teil eines Sony 360 Reality Audio-Raumklangkonzerts komponiert, ist ein tiefes Eintauchen in eine Systemkomposition, bei der sich verschiedene Muster überlagern und ineinander greifen, bevor sich ein wortloser Gesang aus der Tiefe erhebt, ein wunderschöner Kontrapunkt zu den wimmelnden Texturen, die sich über den Track legen. Andererseits bewegen sich Tracks wie "Burning" und "Subterranean Life" in Richtung der Vierten Welt und malen luxuriöse Traumlandschaften ungewisser Herkunft; der Titeltrack ist eine abstrakte Scheinwelt, in der Igarashi ein außerirdisches Tableau malt, das von formwandelnden Kreaturen übersät ist.
Der konzeptionelle Rahmen von Agartha ermöglicht, dass alles auf dem Album perfekt zusammenpasst; es in einem Zug durchzuhören ist eine schwindelerregende, opulente Erfahrung. Wata's Vorstellungen von inneren Landschaften erinnern in gewisser Hinsicht an die nautischen, wässrigen Mythologien des drexciyanischen Universums, wenn auch aus einer anderen Perspektiven betrachtet. Aber das Ergebnis ist Igarashis ureigene Schöpfung, ein luxuriöser, bezaubernder Trip durch das visionäre Agartha dieses einzigartigen Produzenten mit seinem cineastischen Blick.
Black Vinyl
Auf "Wages Of Sin" muss sich die neue Sängerin Angela Gossow nun zum ersten Mal einem scheinbar übermächtigen Schatten aus der Vergangenheit stellen. Schließlich ersetzt sie keinen Geringeren als Johan Liiva, der bereits vor dessen Carcass-Tagen mit Arch Enemy-Gitarrist Michael Amott in der Ur-Death-Metal-Combo Carnage zusammengespielt hatte. Dass sie diese Aufgabe so bravourös gelöst hat, ist unglaublich!Ähnlich wie 'Burning Bridges' aus dem Jahr 1999 ist 'Wages Of Sin' ein mächtiges Sperrfeuer an komplexen Riffs, das zwischen blendend brutal und atemberaubend melodisch wechselt und dabei eine Intensität beibehält, die man bei heutigen Metal-Aufnahmen nur noch selten hört. Das musikalische Können ist wie immer tadellos, wobei die Amott-Brüder einmal mehr beweisen, dass sie Meister ihres Fachs sind, wobei der Großteil ihrer Gitarrenarbeit ebenso viele Death-Metal-Obertöne aufweist, wie sie von einem traditionelleren Hard-Rock-Ansatz abgeleitet zu sein scheinen, insbesondere bei den Songarrangements, die nur selten vom Konventionellen abweichen.- Schweres 180g Vinyl als schwarze sowie farbige Version, jeweils inklusive 2-seitigem Einleger- Special Edition CD, in "PocketPac" (umweltfreundliche Verpackung) und mit 16-seitigem Booklet
Red Vinyl
Auf "Wages Of Sin" muss sich die neue Sängerin Angela Gossow nun zum ersten Mal einem scheinbar übermächtigen Schatten aus der Vergangenheit stellen. Schließlich ersetzt sie keinen Geringeren als Johan Liiva, der bereits vor dessen Carcass-Tagen mit Arch Enemy-Gitarrist Michael Amott in der Ur-Death-Metal-Combo Carnage zusammengespielt hatte. Dass sie diese Aufgabe so bravourös gelöst hat, ist unglaublich!Ähnlich wie 'Burning Bridges' aus dem Jahr 1999 ist 'Wages Of Sin' ein mächtiges Sperrfeuer an komplexen Riffs, das zwischen blendend brutal und atemberaubend melodisch wechselt und dabei eine Intensität beibehält, die man bei heutigen Metal-Aufnahmen nur noch selten hört. Das musikalische Können ist wie immer tadellos, wobei die Amott-Brüder einmal mehr beweisen, dass sie Meister ihres Fachs sind, wobei der Großteil ihrer Gitarrenarbeit ebenso viele Death-Metal-Obertöne aufweist, wie sie von einem traditionelleren Hard-Rock-Ansatz abgeleitet zu sein scheinen, insbesondere bei den Songarrangements, die nur selten vom Konventionellen abweichen.- Schweres 180g Vinyl als schwarze sowie farbige Version, jeweils inklusive 2-seitigem Einleger- Special Edition CD, in "PocketPac" (umweltfreundliche Verpackung) und mit 16-seitigem Booklet




















