BLEEP was the hype par excellence at the beginning of the techno movement in 1990/91. BLEEP – inspired by the beeping sound of small toy robots – stood for a phase of good mood and sounds that had never existed before. LFO with their groundbreaking track of the same name and Tricky Disco were two protagonists of those happy days.
More than 30 years later, Jürgen Laarmann (editor of the legendary Frontpage Magazine 89-97, promoter of Love Parade and Mayday 91-97, Bash Rec. 91-94) had the thought that nothing is missing in current electronic dance music as much as bleep.
The idea came about when discussing how to create a soundtrack for the art and techno hype of the day and the crypto art moving currenting stirring up the art market. The comeback of bleeps in a new guise is surely a tried and true remedy: the Bleep Gigaverse makes the blockchain shake.
With his old friend and Bash Records buddy Mijk van Dijk, Laarmann developed the NFT anthem with the striking Fazer bullet intro and a fat 2022 bleep that has been extensively tested on post-Corona dancefloors. Club legend Justus Köhncke (Whirlpool Productions among others) himself a big Bleep fan and Laarmann’s neighbor, contributed a house mix. Most recently, they managed to bring the great Michael Wells – the Godfather of Bleep into the Bleep Gigaverse. He contributes as Tricky Disco with all new bleeps and also with a Hardstyle mix, so the EP offers a spectrum with really different mixes.
May it bleep forever now!
By Mijk van Dijk & Jürgen Laarmann
BLEEP war für wenige Monate zum Beginn des Technomovements in 1990/91 der Hype schlechthin. BLEEP – angelehnt an das fiependen Sound von kleinen Spielzeugrobotern – stand für eine Phase guter Laune und Klängen, die es nie zuvor gegeben hatte. LFO mit ihrem bahnbrechenden gleichnamigen Track und Tricky Disco waren zwei Protagonisten jener glücklichen Tage.
Mehr als 30 Jahre später hatte Jürgen Laarmann (Editor des legendären Frontpage Magazins 89-97, Veranstalter von Love Parade und Mayday 91-97, Bash Rec. 91-94) den Gedanken, dass nichts der aktuellen elektronischen Dance Musik so sehr fehlt wie der Bleep.
Die Idee entstand, als man darüber diskutierte, wie man einen Soundtrack für den Kunst- und Technohype dieser Tage erschaffen könnte, jene Kryptokunst, die den Kunstmarkt aufwirbelte. Das Comeback der Bleeps in neuem Gewand ist das probate Mittel: das Bleep Gigaverse lässt die Blockchain erbeben.
Mit seinem alten Freund und Bash Records Kumpel Mijk van Dijk entwickelte Laarmann die NFT Hymne mit dem markanten Fazer-Geschoss Intro und einem fetten 2022er Bleep, der auf den Post-Corona Dancefloors ausgiebig getestet wurde. Club Legende Justus Köhncke (u.a. Whirlpool Productions), selbst großer Bleep Fan und Laarmann‘s Nachbar, steuerte einen housigen Mix bei. Zuletzt gelang es ihnen, mit dem großen Michael Wells den Godfather of Bleep ins Bleep Gigaverse zu holen. Er steuert einen NFT Tricky Disco mit ganz neuen Bleeps und einen Hardstyle Mix bei, so dass die EP ein Spektrum mit wirklich unterschiedlichen Mixen bietet.
May it bleep forever now!
By Mijk van Dijk & Jürgen Laarmann
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Dieser Teil der Magnetic Eye's Redux Series ist einem der Meilensteine der Grunge-Ära gewidmet: Eine Reihe von Künstlern aus dem Doom- und Stoner-Underground interpretieren Alice in Chains' Dirt neu, einen vertonten Alptraum über Drogenabhängigkeit und innere Finsternis.
Ähnlichkeiten zwischen Grunge und der Entwicklung des Stoner Sludge Metal lassen sich besonders deutlich auf diesen Meilenstein zurückführen, der den kulturellen Wandel vom geistlosen Hair Metal zu roherem, dreckigerem und authentischerem Stoff in den frühen 1990ern endgültig machte, woraus dann der vorherrschende Stil populärer harter Musik wurde.
Dirt Redux bietet den gesamten Albumklassiker von Anfang bis Ende in Form von Coverversionen und Überarbeitungen durch Szene-Schwergewichte und Aufsteiger wie Khemmis, Thou, -(16)-, Howling Giant, Forming The Void, The Otolith (ex-SubRosa) und weiteren.
Am 28. April kündigt Neneh Cherry ein neues Projekt mit dem Titel „The Versions“ an, dass am 10. Juni erscheint. Dabei handelt es sich um ein gemeinsames Album mit Coverversionen aus ihrem umfangreichen Katalog, die von einigen der aufregendsten und angesehensten Künstlerinnen unserer Zeit eingespielt wurden. „The Versions” ist ein 10-Track-Album, auf dem Neneh Cherrys Hits von Künstlern zu hören sind, die eine persönliche Verbindung zu der Künstlerin und ihrer Musik haben. Sia drückt ihre Liebe zu Neneh
und ihrer Familie aus, indem sie sagt: ”Neneh war meine Lieblingskünstlerin, als sie auf der Bildfläche erschien.“ Neben SIA beteiligten sich auch Künstler wie Robyn, Peng und ANOHNI. Alle teilnehmenden KünstlerInnen sind nicht nur untereinander befreundet, sondern auch echte Neneh-Fans. Die Londoner
Rapperin Greentea Peng hat den Song „Buddy X“ als Garage Nummer interpretiert, Jamila Woods gibt „Kootchi“ einen souligen Touch. Jede Artist fügt ihre ganz persönliche Note zu “The Version“ hinzu. Das
Album erscheint am 10. Juni auf CD und Vinyl.
- 1: Tiny Dancer
- 2: Indian Sunset
- 3: Levon
- 4: Holiday Inn
- 5: Razor Face
- 6: Rotten Peaches
- 7: All The Nasties
- 8: Madman Across The Water
- 9: Goodbye
- 10: Razor Face
- 11: Indian Sunset
- 12: Rock Me When He’s Gone
- 13: Madman Across The Water
- 14: Rock Me When He’s Gone
- 15: Rock Me When He’s Gone
- 16: Levon
- 17: Madman Across The
Zum 50. Jahrestages des Albums erscheint ”Madman Across The Water (50th Anniversary Deluxe Edition) ” in vier verschiedenen Formaten. Alle Formate enthalten Bob Ludwigs definitives Remastering des Hauptalbums von 2016.
Die Super Deluxe Version (3CD/1BR) enthält 18 bisher unveröffentlichte Tracks, seltenes Material aus dieser Zeit, Klavierdemos des Albums und den Originalton des 1972 ausgestrahlten BBC-Konzerts Sounds For Saturday. Die Blu-Ray enthält einen 5.1-Mix von Greg Penny sowie die Sounds For Saturday und seinen Auftritt beim Old Grey Whistle Test von 1971. Die Tracks des Super Deluxe CD/BR-Sets werden auf dem 4LP Set erhältlich sein.
Das Box-Set enthält einen ausführlichen historischen Essay mit Interviews mit vielen, die an der Entstehung des Albums beteiligt waren, sowie Erinnerungsstücke und Kunstwerke aus dem Rocket-Archiv.
Das Album erscheint als 2CD, Ltd. 3CD + Blu-Ray und Ltd. 4LP Vinyl Box.
Roxy Music veröffentlichen am 10. Juni eine neue Half-Speed gemasterte Version ihres Albums “Siren“. Das Album wurde 1975 veröffentlicht und brachte die Singles ”Love Is the Drug” und ”Both Ends Burning” hervor, die auf Platz zwei bzw. 25 der britischen Singles-Charts landeten. ”Love Is the Drug” wurde Roxy Music’s meistverkaufte Single in den USA und erreichte Platz 30 der Billboard Hot 100. “Siren“, ein fesselndes Werk von Roxy Music, zieht einen bei jedem Hören immer mehr in seinen Bann. Das Album wurde von Miles Showell in den Abbey Road Studios neu gemastert. Um die verbesserte Audioqualität widerzuspiegeln, wurde das Artwork überarbeitet und mit einer glänzenden Laminierung versehen, sodass das Album nicht nur eine Schallplatte, sondern ein Kunstwerk ist.
“Siren“ erscheint als 1LP.
- 1: Dubvisionist Meets Dubblestandart - Fly Me To The Moon
- 1: 2 Dubmatix Meets Future Dub Orchestra - Black Arc
- 1: 3 Dubjestic - Sleepless
- 1: 4 Seanie T Meets Aldubb - Punky Reggae Party (Rob Smith A
- 1: 5 Dubmones - Pinhead
- 1: 6 Dubby Stardust Ft. Jasmine Ash - Heroes
- 1: 7 Re 20 (Palmer In Dub) Ft. Mika Bajinsky - Every Kind O
- 1: 8 Dubxanne Aka Guido Craveiro Ft. Sara Lugo - Heart Of Gl
- 1: 9 Dubinator Ft. Dieter Meier - Magic (Anarchy Version)
- 1: 0 Seeed - Komm In Mein Haus (Umberto Echo - Dub)
Es gibt eine Dub-Serie die seit Jahren für Furore sorgt, und das seit der VÖ der "KING SIZE DUB 1" (damals in Zusammenarbeit mit dem Kult-Magazin SPEX) im Jahre 1994! In der Serie gab es immer wieder Ausflüge zu obskursen Zählweisen (Vol.69) und Specials über bestimmte Regionen (Dub In Germany), Labels (ON-U Sound Records aus London) oder Bands (Dubmatix aus Toronto)! Wunderbar, dass nun mit KSD 25 eine weitere Compilation der Reihe Dub als vielschichtige Kunst des Klangmischens darstellt. Im Rahmen dieser Ausgabe dubben sich alte und neue Freunde des Hauses Echo Beach gegenseitig oder präsentieren eigene Versionen von Pop- und Reggae-Hits von u.a. Ramones, Bob Marley, Blondie, Robert Palmer und David Bowie. Die Musik suggeriert Sonnenschein und Sound Systems, heissen Sand und coole Drinks, der Bass schlurft gelassen aber auch aufreizend rebellisch. Dub ist die Kunst des Disk Jockeys, den sie zunächst in Jamaika zum Star erhoben haben. In den Fünfzigern waren dort Musikmobile, die "Sound Systems", der Ersatz für fehlende Radiosender. Die auf Exklusivität bedachten DJs nahmen ihre Hitsingles bald selbst auf, mit instrumentalen Rückseiten für Ulk und Ansagen. Ende der Sechziger verselbständigte sich dieser Dub durch den technischen Fortschritt. King Tubby und Lee "Scratch" Perry spielten mit Hall, Echo und rückläufigen Bändern. Dub löste sich von Jamaika, ging nach New York oder London, wo er in seiner Militanz gut zum Punk passte.
"Zuversicht, Vertrauen, das ist das Thema meiner Platte und ich glaube, jeder kann damit etwas anfangen", sagt die preisgekrönte nigerianisch-deutsche Künstlerin NNEKA über ihr neues Album "Love Supreme", das am 11. Februar 2022 erscheinen wird. Die von der Sunday Times als die neue Lauryn Hill gefeierte Sängerin veröffentlicht ihren ersten Longplayer seit dem vor sechs Jahren auf gleichem Label erschienenem Mini-Album "My Fairy Tales".
Die dreizehn Songs auf "Love Supreme" präsentieren Fortsetzung und Aufbruch zugleich. Während "This Life", die einzige Uptempo-Single des Albums, "About Guilt", "Walk Away" und einige andere mit dem langjährigen Partner Farhot geschrieben und produziert wurden, oder "With You" mit Mounir Maarouf entstand, der für den Großteil von "My Fairy Tales" verantwortlich war, arbeitete sie auch mit dem Berliner Produzenten/Autor Unik ("Tea?") und Klimperboy ("Love Supreme") und BASS-Produktionen ("Maya", "Yahweh") aus Hamburg zusammen. Es wird Zeit für "Love Supreme", denn diese einzigartige Künstlerin war ihrer Zeit immer voraus. Seit 2011, als sie ihr letztes richtiges Album "Soul Is Heavy" veröffentlichte, entstand eine neue Generation afroamerikanischer und afroeuropäischer Künstler, die nach dem Festival mit dem gleichen Namen "Afro-Punk" bezeichnet wurden. Musikalisch eklektisch präsentieren sie sich lässiger und alternativer, nicht nur was Kleidung und Frisuren angeht, sondern auch was Überzeugungen und allgemeines Interesse angeht. Etwas, das Nneka von Anfang an getan hat!
Nneka hat drei vorherige Alben veröffentlicht. Ihre Single Heartbeat aus 2009 brachte ihr einen UK-Top-20-Hit ein und wurde auch von Rita Ora für ihren #1 UK-Hit R.I.P. gesampelt. Sie gewann 2009 einen MOBO für den besten afrikanischen Act und trat in der David Letterman Show und in BETs 106 & Park auf. 2014 trat Nneka der Jury der 4. Staffel von "Nigerian Idol" bei. Nneka hat fast 300 Shows in Europa und über 100 Shows in den USA und Kanada vor über 1.000.000 Zuschauern in über 35 Ländern gespielt.
Die Doppel-LP kommt inkl. Etching und Poster!
"Big Time" entstand mit einem Peitschenhieb in den seltenen, fruchtbaren Momenten, in denen sowohl frische Trauer als auch frische Liebe gleichzeitig auftreten, in denen sich Kummer und Verliebtheit gegenseitig verstärken, verkomplizieren und erklären. Verlust ist schon immer ein Thema in Olsens Songs gewesen, aber nur wenige können Elegien mit einer derart rücksichtslosen Energie schreiben, wie sie. Wenn diese aus allen Nähten platzende, bergab rasende Energie für ihre Arbeit unüberwindbar schien, beweist "Big Time", dass Olsen jetzt von einem verwurzelteren Ort der Klarheit aus schreibt. Dabei arbeitet sie mit einer elastischen Beherrschung ihrer Stimme - sowohl klanglich als auch künstlerisch. In diesen Liedern geht es nicht nur um die Transformation von Trauer, sondern auch darum, Freiheit und Freude in den Entbehrungen zu finden, die diese mit sich bringen. "Big Time" ist ein Album über die expansive Kraft der neuen Liebe, geschrieben in der Zeit, als Angel Olsen sich als queer outete und ihre ersten Erfahrungen mit queerer Liebe und Herzschmerz machte. Aber dieser Glanz und Optimismus wird durch ein tiefes und vielschichtiges Gefühl von Verlust gemildert. Während Olsens Prozess der Auseinandersetzung mit ihrem Queer-Sein und der Konfrontation mit den Traumata, die sie davon abgehalten hatten, sich selbst voll und ganz zu akzeptieren, fühlte sie, dass es an der Zeit war, sich ihren Eltern gegenüber zu outen - eine Hürde, die sie eine Zeit lang vermieden hatte. "Some experiences just make you feel as though you're five years old, no matter how wise or adult you think you are", schreibt sie über diese Zeit. Nach diesem tränenreichen, aber erleichternden Gespräch feierte sie mit ihrem/ihrer Partner*in, ihren Freund*innen, mit Austern und Wein. "Finally, at the ripe age of 34, I was free to be me." Drei Tage später starb ihr Vater, dessen Beerdigung Olsen zum Anlass nahm, den/die Partner*in ihrer Familie vorzustellen. Nur zwei Wochen später erhielt Olsen den Anruf, dass ihre Mutter in der Notaufnahme lag. Eine Zeit im Hospiz kam bald darauf, und eine zweite Beerdigung folgte kurz nach der ersten. Eine weitere Reise zurück nach St. Louis, eine weitere Trauerbewältigung, eine weitere Vertiefung und Intensivierung dieser noch jungen Liebe. Drei Wochen nach der Beerdigung ihrer Mutter war Olsen im Studio, um dieses unglaublich weise und zärtliche neue Album "Big Time" aufzunehmen. Ausgelassene Anspielungen an Tammy Wynette und Kitty Wells tauchen auf "Big Time" ebenso auf wie die komplexen Orchestrationen ihres genreübergreifenden 2019er Albums "All Mirrors". Während jenes Album voller dramatischer Veränderungen und Wendungen war, liegen die Überraschungen hier in ihrer Einfachheit - ein langsames Anschwellen der Streicher, eine Instrumentierung, die wie ein Sturm zyklisch ist, oder funkelnde Hörner in einer lichtdurchfluteten Break-up-Ballade, während kaum ein Synthesizer in Sicht ist. "Big Time" wurde zusammen mit dem Co-Produzenten Jonathan Wilson in seinen Fivestar Studios in Topanga, Kalifornien, aufgenommen und gemischt. Drew Erickson spielte Klavier, Orgel und kümmerte sich um die Streicherarrangements. Olsens langjährige Bandkollegin Emily Elhaj spielte durchgehend den Bass.
"Big Time" entstand mit einem Peitschenhieb in den seltenen, fruchtbaren Momenten, in denen sowohl frische Trauer als auch frische Liebe gleichzeitig auftreten, in denen sich Kummer und Verliebtheit gegenseitig verstärken, verkomplizieren und erklären. Verlust ist schon immer ein Thema in Olsens Songs gewesen, aber nur wenige können Elegien mit einer derart rücksichtslosen Energie schreiben, wie sie. Wenn diese aus allen Nähten platzende, bergab rasende Energie für ihre Arbeit unüberwindbar schien, beweist "Big Time", dass Olsen jetzt von einem verwurzelteren Ort der Klarheit aus schreibt. Dabei arbeitet sie mit einer elastischen Beherrschung ihrer Stimme - sowohl klanglich als auch künstlerisch. In diesen Liedern geht es nicht nur um die Transformation von Trauer, sondern auch darum, Freiheit und Freude in den Entbehrungen zu finden, die diese mit sich bringen. "Big Time" ist ein Album über die expansive Kraft der neuen Liebe, geschrieben in der Zeit, als Angel Olsen sich als queer outete und ihre ersten Erfahrungen mit queerer Liebe und Herzschmerz machte. Aber dieser Glanz und Optimismus wird durch ein tiefes und vielschichtiges Gefühl von Verlust gemildert. Während Olsens Prozess der Auseinandersetzung mit ihrem Queer-Sein und der Konfrontation mit den Traumata, die sie davon abgehalten hatten, sich selbst voll und ganz zu akzeptieren, fühlte sie, dass es an der Zeit war, sich ihren Eltern gegenüber zu outen - eine Hürde, die sie eine Zeit lang vermieden hatte. "Some experiences just make you feel as though you're five years old, no matter how wise or adult you think you are", schreibt sie über diese Zeit. Nach diesem tränenreichen, aber erleichternden Gespräch feierte sie mit ihrem/ihrer Partner*in, ihren Freund*innen, mit Austern und Wein. "Finally, at the ripe age of 34, I was free to be me." Drei Tage später starb ihr Vater, dessen Beerdigung Olsen zum Anlass nahm, den/die Partner*in ihrer Familie vorzustellen. Nur zwei Wochen später erhielt Olsen den Anruf, dass ihre Mutter in der Notaufnahme lag. Eine Zeit im Hospiz kam bald darauf, und eine zweite Beerdigung folgte kurz nach der ersten. Eine weitere Reise zurück nach St. Louis, eine weitere Trauerbewältigung, eine weitere Vertiefung und Intensivierung dieser noch jungen Liebe. Drei Wochen nach der Beerdigung ihrer Mutter war Olsen im Studio, um dieses unglaublich weise und zärtliche neue Album "Big Time" aufzunehmen. Ausgelassene Anspielungen an Tammy Wynette und Kitty Wells tauchen auf "Big Time" ebenso auf wie die komplexen Orchestrationen ihres genreübergreifenden 2019er Albums "All Mirrors". Während jenes Album voller dramatischer Veränderungen und Wendungen war, liegen die Überraschungen hier in ihrer Einfachheit - ein langsames Anschwellen der Streicher, eine Instrumentierung, die wie ein Sturm zyklisch ist, oder funkelnde Hörner in einer lichtdurchfluteten Break-up-Ballade, während kaum ein Synthesizer in Sicht ist. "Big Time" wurde zusammen mit dem Co-Produzenten Jonathan Wilson in seinen Fivestar Studios in Topanga, Kalifornien, aufgenommen und gemischt. Drew Erickson spielte Klavier, Orgel und kümmerte sich um die Streicherarrangements. Olsens langjährige Bandkollegin Emily Elhaj spielte durchgehend den Bass.
"Big Time" entstand mit einem Peitschenhieb in den seltenen, fruchtbaren Momenten, in denen sowohl frische Trauer als auch frische Liebe gleichzeitig auftreten, in denen sich Kummer und Verliebtheit gegenseitig verstärken, verkomplizieren und erklären. Verlust ist schon immer ein Thema in Olsens Songs gewesen, aber nur wenige können Elegien mit einer derart rücksichtslosen Energie schreiben, wie sie. Wenn diese aus allen Nähten platzende, bergab rasende Energie für ihre Arbeit unüberwindbar schien, beweist "Big Time", dass Olsen jetzt von einem verwurzelteren Ort der Klarheit aus schreibt. Dabei arbeitet sie mit einer elastischen Beherrschung ihrer Stimme - sowohl klanglich als auch künstlerisch. In diesen Liedern geht es nicht nur um die Transformation von Trauer, sondern auch darum, Freiheit und Freude in den Entbehrungen zu finden, die diese mit sich bringen. "Big Time" ist ein Album über die expansive Kraft der neuen Liebe, geschrieben in der Zeit, als Angel Olsen sich als queer outete und ihre ersten Erfahrungen mit queerer Liebe und Herzschmerz machte. Aber dieser Glanz und Optimismus wird durch ein tiefes und vielschichtiges Gefühl von Verlust gemildert. Während Olsens Prozess der Auseinandersetzung mit ihrem Queer-Sein und der Konfrontation mit den Traumata, die sie davon abgehalten hatten, sich selbst voll und ganz zu akzeptieren, fühlte sie, dass es an der Zeit war, sich ihren Eltern gegenüber zu outen - eine Hürde, die sie eine Zeit lang vermieden hatte. "Some experiences just make you feel as though you're five years old, no matter how wise or adult you think you are", schreibt sie über diese Zeit. Nach diesem tränenreichen, aber erleichternden Gespräch feierte sie mit ihrem/ihrer Partner*in, ihren Freund*innen, mit Austern und Wein. "Finally, at the ripe age of 34, I was free to be me." Drei Tage später starb ihr Vater, dessen Beerdigung Olsen zum Anlass nahm, den/die Partner*in ihrer Familie vorzustellen. Nur zwei Wochen später erhielt Olsen den Anruf, dass ihre Mutter in der Notaufnahme lag. Eine Zeit im Hospiz kam bald darauf, und eine zweite Beerdigung folgte kurz nach der ersten. Eine weitere Reise zurück nach St. Louis, eine weitere Trauerbewältigung, eine weitere Vertiefung und Intensivierung dieser noch jungen Liebe. Drei Wochen nach der Beerdigung ihrer Mutter war Olsen im Studio, um dieses unglaublich weise und zärtliche neue Album "Big Time" aufzunehmen. Ausgelassene Anspielungen an Tammy Wynette und Kitty Wells tauchen auf "Big Time" ebenso auf wie die komplexen Orchestrationen ihres genreübergreifenden 2019er Albums "All Mirrors". Während jenes Album voller dramatischer Veränderungen und Wendungen war, liegen die Überraschungen hier in ihrer Einfachheit - ein langsames Anschwellen der Streicher, eine Instrumentierung, die wie ein Sturm zyklisch ist, oder funkelnde Hörner in einer lichtdurchfluteten Break-up-Ballade, während kaum ein Synthesizer in Sicht ist. "Big Time" wurde zusammen mit dem Co-Produzenten Jonathan Wilson in seinen Fivestar Studios in Topanga, Kalifornien, aufgenommen und gemischt. Drew Erickson spielte Klavier, Orgel und kümmerte sich um die Streicherarrangements. Olsens langjährige Bandkollegin Emily Elhaj spielte durchgehend den Bass.
"Ihr brüllt von Liebe in engen Gewändern / Doch einer wie ich will die Welt noch verändern", singt Andreas Dorau im, zusammen mit Sven Regener verfassten, Hit "Kein Liebeslied". Statt von Liebe, wollte er lieber von anderen Dingen singen, von Wildschweinen ("Schwarze Furchen"), Prozessionen ("40 Frauen") und vom Hinterhaus, aus dem die Leute vorne rauskommen ("Hinterhaus"). Und so geschah es. Acht lange Jahre tüftelte der Maestro an der sogenannten "Wildschwein-Platte". Ihm zur Seite standen dabei Wolfgang Müller, Justus Köhncke, Carsten "Erobique" Meyer, Paul Kominek sowie Andreas und Dorau. So nämlich das Konzept des Albums, die Trennung von Andreas und Dorau. Auf dem Papier ein interessantes Konzept - hier der zarte Songs schreibende Künstler Andreas, dort das Partyanimal Dorau mit der fetten Bassdrum. "IbdEvuB" sollte ein Trennungsalbum der besonderen Art werden. Wie gesagt, auf dem Papier ganz gut, in der Praxis... na ja, ich sag nur "acht Jahre", aber acht Jahre nervenzerfetzende Tüftelei, die sich gelohnt haben. House, Softrock, Disco, Glampop, zusammengefügt zu einem schillernden Ganzen von Andreas und Dorau. Zum Teil in der Garage, zum Teil in den legendären Can-Studios in Weilerswist aufgenommen und produziert. Haben Andreas und Dorau mit "Ich bin der Eine von uns Beiden" die Welt verändert? Vermutlich nicht, aber sie haben ein großartiges, zeitloses, elektronisches Pop-Album erschaffen, welches sich lohnt wiederentdeckt zu werden. Ist doch auch was! Erschien erstmals 2005 auf Mute Enthält Klassiker wie "Kein Liebeslied", "40 Frauen" und "Im September" Endlich als re-mastertes Reissue wieder überall verfügbar
Das hat doch alles keinen Wert mehr! …oder doch!?
Genau diese Frage stellte sich der Berliner Sänger &
Songschreiber ALEX MORGEN im Frühjahr 2020, als er, kurz
vor Beginn der Corona Pandemie, sein Debütalbum „Vom
Siegen & Scheitern“ veröffentlichte.
Das Schallmagazin schrieb damals MORGENs „raue, kratzige
Stimme würden in Verbindung mit dem pur wirkenden
Gitarrenspiel genau die Emotionen vermitteln, die in
glattgebügelten Studioproduktionen häufig zu kurz kommen“
und betitelte sein Album deshalb als „Lebendige Musik“.
Genau diese Authentizität und dieser Charakter waren dem
Sänger & Songschreiber in seinen Songs immer sehr wichtig.
Die Frage, ob es sich in diesen schnelllebigen Zeiten, in denen
es vor allem darum geht, in welchen Playlisten man als
Künstler landet, noch lohnt ein ganzes Album aufzunehmen,
stellte sich dem Berliner nie. Für ihn zeigt sich die wahre
Klasse eines Künstlers in der Qualität seiner Alben und erst in
zweiter Linie in den einzelnen Songs.
Also schloss sich MORGEN während des ersten Lockdowns
wieder in seinem Homestudio ein und schrieb neue Songs.
Zusammen mit dem Produzenten Christian Kreutzer nahmen
die beiden schließlich im Laufe der nächsten beiden Jahre 13
Songs auf.
Stilistisch ließ man verschiedene Genres mit einfließen,
orientierte sich aber am Sound der 80er Jahre. Irgendwo
zwischen Bruce Springsteen, Herbert Grönemeyer und Eddie
Money, garniert mit einer modernen Note à la „the Weeknd“
entwickelte sich schließlich der eigene Charakter des Albums
Jeder spielt die Rolle seines Lebens“
(2022 Reissue)
Roxy Music veröffentlichen am 13. Mai eine neue Half-Speed gemasterte Version ihres Albums „Country Life“.
Es ist das erste Album von Roxy Music das es in die US-Top-40 Charts schaffte. Damit zeigte die Band, dass sie auch mit ihrem vierten Album noch genauso kreativ, kühn und bahnbrechend war wie auf ihrem Debüt-Album. „Country Life“, das mit dem treibenden „The Thrill Of It All“ beginnt, umfasst avantgardistische Songstrukturen, berührende Balladen, englische Nostalgie, viszeralen Hardrock, europäische Einflüsse und sogar mittelalterliche christliche Referenzen.
Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums von Roxy Music wurde ”Country Life” von Miles Showell in den Abbey Road Studios in London neu gemastert. Um die verbesserte Audioqualität widerzuspiegeln, wurde das Artwork überarbeitet und mit einer glänzenden Laminierung versehen, sodass das Album nicht nur eine
Schallplatte, sondern ein Kunstwerk ist.
Pure Reason Revolution kehren im Mai 2022 mit ihrem fünften Studioalbum 'Above Cirrus' zurück, ihrem zweiten seit ihrer Wiedervereinigung im Jahr 2019. Die Wiedergeburt der Band sah sie zu ihren frühesten Einflüssen zurückkehren, und 'Above Cirrus' sieht sie immer tiefer in die atmosphärischen, cineastischen Psych-Prog-Kompositionen eindringen, die 'Eupnea' zu einer so begeistert aufgenommenen Rückkehr machten. Basierend auf dem Kerntrio Jon Courtney, Chloe Alper und Greg Jong gelingt es dem neuen Album, die Klangpalette der Band noch weiter zu erweitern. Das Album, das wieder einmal von der Berliner Künstlerin Jill Tegan Doherty gemalt wurde, erscheint als limitierte CD, Gatefold 180g LP+CD und als digitales Album. Die Band wird im April 2022 zusammen mit Gazpacho auf Europa-Tournee sein.
Vor zwei Jahrzehnten starteten die Baltimore-Death-Metaller Misery Index ihre ehrwürdige Karriere, und sie präsentieren nun ihr 7. Studioalbum (und Century Media-Debüt) 'Complete Control'. Es entpuppt sich als ein riffgetriebener Angriff, der die Spannungen der modernen Zeit einfängt und in 9 Songs mitreißenden Endzeit-Death Metals kanalisiert. Voller Orwellscher Invektivitäten und messerscharfem Songwriting ist 'Complete Control' der dringend benötigte Hammer ins Gesicht; ein Weckruf für die Unzufriedenen und Besitzlosen. Das Album wurde von Will Putney (Fit For An Autopsy, Thy Art Is Murder, Body Count) gemischt, von Jens Bogren in den Fascination Street Studios (Kreator, Opeth, Arch Enemy) gemastert und mit einem bedrohlichen Artwork des Künstlers Matt Lombard versehen. 'Complete Control' ist erhältlich als Ltd. Deluxe 2CD Box Set, als LP in 180g Vinyl mit Poster, als Standard CD Jewelcase sowie als Digitales Album.
In "Das eine Leben" blickt Marius Müller-Westernhagen nicht nur auf seine ganz eigenen Erfahrungen in den letzten zwei Jahren zurück, sondern greift auch gesellschaftskritische Themen auf, die aus Sicht des Künstlers in der sogenannten Corona-Zeit noch radikaler freigelegt worden sind. Marius' Sprache ist noch deutlicher und klarer als auf früheren Alben, seine Texte zeigen seine Haltung und seinen ehrlichen Blick auf die Welt von heute. Produziert wurde das Album in New Jersey gemeinsam mit Larry Campbell. Marius hat im Zuge des Albums auch die Arbeit mit dem Fotografen Olaf Heine wieder aufgenommen, sämtliche Aufnahmen der Kampagne, sowie das Video zu "Zeitgeist" wurden von Olaf Heine in Berlin gemacht.Das Album "Das Eine Leben" erscheint am 20.05.2022 als CD, Vinyl und Vinyl-Hardcoverfotobuch inkl. 7" mit zwei Bonustiteln.
- A1: Ich Will Raus Hier
- A2: Schnee Von Gestern
- A3: Achterbahngedanken
- A4: Zeitgeist
- A5: Spieglein, Spieglein An Der Wand
- B1: Die Wahrheit
- B2: Ich Werde Dich Lieben Bis In Den Tod
- B3: Dunkle Phantasien
- B4: Es Geht Immer Nur So Weit Wie Es Geht
- B5: Abschiedslied
- B6: Wenn Wir Wieder Über Den Berg Sind
- C1: Westernhagen Feat. Lindiwe Suttle Müller-Westernha Black Lives Matter
- D1: Ich Werde Dich Lieben Bis In Den Tod
LP[23,49 €]
In "Das eine Leben" blickt Marius Müller-Westernhagen nicht nur auf seine ganz eigenen Erfahrungen in den letzten zwei Jahren zurück, sondern greift auch gesellschaftskritische Themen auf, die aus Sicht des Künstlers in der sogenannten Corona-Zeit noch radikaler freigelegt worden sind. Marius' Sprache ist noch deutlicher und klarer als auf früheren Alben, seine Texte zeigen seine Haltung und seinen ehrlichen Blick auf die Welt von heute. Produziert wurde das Album in New Jersey gemeinsam mit Larry Campbell. Marius hat im Zuge des Albums auch die Arbeit mit dem Fotografen Olaf Heine wieder aufgenommen, sämtliche Aufnahmen der Kampagne, sowie das Video zu "Zeitgeist" wurden von Olaf Heine in Berlin gemacht.Das Album "Das Eine Leben" erscheint am 20.05.2022 als CD, Vinyl und Vinyl-Hardcoverfotobuch inkl. 7" mit zwei Bonustiteln.
- 1: Dreamwriting
- 2: Go
- 3: I’ll Never Hide My Love Away
- 4: What’s Wrong With Changing?
- 5: The Dive
- 6: I Lose Myself Completely
- 7: The Power Of A Word
- 8: Pretty Lies
- 9: Aquarius
- 10: F.k.k
- 11: (No Pants Dance)
- 12: Go
- 13: Dreamwriting
- 14: I’ll Never Hide My Love Away
- 15: What’s Wrong With Changing?
- 16: The Dive
- 17: I Lose
”Hands” ist das neue Album der in Irland geborenen und in Berlin lebenden Künstlerin Wallis Bird. Nicht ohne Grund ziert das Cover ein Schwarz-Weiß-Foto der Hand der Künstlerin, so wie Wallis Bird erklärt: ”Mit 18 Monaten bin ich unter einen Rasenmäher gefallen und habe mir alle Finger abgeschnitten”. In ”Hands” - auch bekannt als ’Nine and a Half Songs For Nine and a Half Fingers’ - stellt die Künstlerin sich selbst ins Rampenlicht und spricht Themen an, die manchmal viel schwieriger zu bewältigen sind, nur um dann optimistisch und heil daraus hervorzugehen. Dazu gehören Fragen des Vertrauens, des Alkoholmissbrauchs, der Stagnation, der Selbstzensur und der Selbstverbesserung, von denen einige durch
persönliche Erinnerungen an entscheidende Momente, die sich in den letzten zwei Jahren angesammelt haben, angesprochen werden. Jedes dieser Themen wird jedoch von einer Stimme vorgetragen, die mit Freude, Einfallsreichtum und Einfühlungsvermögen gesegnet ist.
Neues Album des Liverpooler Singer-Songwriters Michael Heads (The Pale Fountains, Shack), vom NME als 'einer der begabtesten britischen Songschreiber seiner Generation' bezeichnet und von zahlreichen Songwriter-Kollegen verehrt. 'Dear Scott' wurde von den besten Musikern aus Merseyside, darunter dem Produzenten Bill Ryder-Jones (The Coral), geformt und ist dem Romanautor F. Scott Fitzgerald gewidmet. Die 12 Songs vereinen Ryder-Jones' Kunstfertigkeit mit der ausserordentlichen Musikalität der Red Elastic Band zu einem schimmernden Juwel.
Cabin Boy Jumped Ship läuten mit ihrem Album "Sentiments" eine neue Ära ein! Sie zeigen auf ihrem Labeldebüt bei AFM womit die Metalszene zu rechnen hat: Diese Band mischt Elektro und Metal und nennt dies Electronicore, der die Tanzflächen der Clubs weltweit in pulsierende Moshpits verwandelt.
Cabin Boy Jumped Ship aus Leicestershire, UK explodierte Ende 2013 in die Szene und tourte seitdem durch die ganze Welt und teilte die Bühnen mit einigen der größten Acts der Metalszene. Die Band hat zwei EPs und ein Album veröffentlicht, die auf verschiedenen Plattformen millionenfach angehört wurden, mit Beiträgen von Künstlern wie Fronz (Atilla) und James Harrsion (Oceans Ate Alaska), um nur einige zu nennen. Das neue Album "Sentiments" gehört zu den bisher besten Arbeiten der Band. Aufgenommen und gemastert wurde es von den renommierten Produzenten des Innersounds Studios, die für Werke wie Asking Alexandria und Glamour Of The Kill verantwortlich sind. Während sich die Welt nach langer Zeit wieder zu öffnen beginnt, ist die Band bereit die Szene des modernen elektronisch getriebenen Metals im Sturm zu erobern.




















