Das kommende und lang erwartete Full-Length-Album zeigt eine Band, die ihr Bestes gibt und den klassischen Heavy Metal ihrer mittlerweile kultigen 80er-Demos „Crucifying The Virgins“ und „M.A.D.H.O.U.S.E.“ miteinander verschmilzt. mit neuer Kraft und Energie. Es wird dir in der Tat die Seele rauben und dich durstig nach mehr von diesem skandinavischen Heavy Metal-Kraftpaket machen. Alles begann 1983.
In den Achtzigern und vor der Auflösung 1989 veröffentlichte Metal Cross zwei Demobänder: „Metal Cross“ und Demo 2 „M.A.D.H.O.U.S.E.“ Die Band trug auch zu zwei Compilation-Alben bei. Die Band spielte Konzerte in ganz Dänemark und teilte Szenen mit anderen großen dänischen Metalbands wie Artillery und Invocater. Metal Cross spielten das letzte Konzert der Band in der Heimatstadt Randers am 16. Dezember 1989 – kurz nach der Auflösung der Band.
Im Jahr 2009 wurde eines der Bandmitglieder von der Plattenfirma Horror Records kontaktiert und gefragt, ob die Band der Veröffentlichung der beiden Demobänder der Band in einem Vinylformat zustimmen würde. Nach langem Versuch, das Material aus der alten Zeit wiederzubekommen, wurde eine Vereinbarung getroffen, die Songs von den beiden alten Bändern zu veröffentlichen. Außerdem wurde entschieden, dass auch
die Aufzeichnung des allerletzten Metal Cross-Konzerts verwendet werden kann. 2014 erschien das Doppel-Vinyl-Album „Metal Cross“. Eine LP
mit Demoaufnahmen und die andere mit dem Konzert von 1989. Außerdem wurde eine 7“ Bonus-Single mit zwei Live-Songs von einem anderen
Konzert veröffentlicht.
Nach der Veröffentlichung wurde Metal Cross überredet, 2014 einen einzigen Gig beim Metal Magic Festival zu spielen. Vor dem Festivalauftritt
spielte die Band einen Warm-Up-Gig für Artillery. Nach 26 Jahren standen Artillery und Metal Cross noch einmal auf derselben Bühne! Die beiden
Jobs haben alle Erwartungen übertroffen und Metal Cross ist wieder voll im Einsatz und hat mehrere Festivalgigs in Dänemark gespielt und immer
mit großartigem Feedback vom Publikum.
2019 verließ der ehemalige Sänger Henrik „Faxe“ die Band und Esben Fosgerau Juhl übernahm seinen Platz und ging direkt ins Studio. Metal Cross
haben seitdem in den letzten Jahren neues Material produziert und aufgenommen und sind nun bereit, das lange Warten auf ein erstes Album
mit „Soul Ripper“ zu beenden. Metal Cross Ambitionen sind nicht zu verkennen. Sie werden alle kleinen Underground-Bühnen betreten, zu den
größeren Festivals und streben auch eine Europa-Tournee an.
quête:kurz
Das kommende und lang erwartete Full-Length-Album zeigt eine Band, die ihr Bestes gibt und den klassischen Heavy Metal ihrer mittlerweile
kultigen 80er-Demos „Crucifying The Virgins“ und „M.A.D.H.O.U.S.E.“ miteinander verschmilzt. mit neuer Kraft und Energie. Es wird dir in der Tat
die Seele rauben und dich durstig nach mehr von diesem skandinavischen Heavy Metal-Kraftpaket machen. Alles begann 1983.
In den Achtzigern und vor der Auflösung 1989 veröffentlichte Metal Cross zwei Demobänder: „Metal Cross“ und Demo 2 „M.A.D.H.O.U.S.E.“ Die
Band trug auch zu zwei Compilation-Alben bei. Die Band spielte Konzerte in ganz Dänemark und teilte Szenen mit anderen großen dänischen
Metalbands wie Artillery und Invocater. Metal Cross spielten das letzte Konzert der Band in der Heimatstadt Randers am 16. Dezember 1989 –
kurz nach der Auflösung der Band.
Im Jahr 2009 wurde eines der Bandmitglieder von der Plattenfirma Horror Records kontaktiert und gefragt, ob die Band der Veröffentlichung der
beiden Demobänder der Band in einem Vinylformat zustimmen würde. Nach langem Versuch, das Material aus der alten Zeit wiederzubekommen, wurde eine Vereinbarung getroffen, die Songs von den beiden alten Bändern zu veröffentlichen. Außerdem wurde entschieden, dass auch
die Aufzeichnung des allerletzten Metal Cross-Konzerts verwendet werden kann. 2014 erschien das Doppel-Vinyl-Album „Metal Cross“. Eine LP
mit Demoaufnahmen und die andere mit dem Konzert von 1989. Außerdem wurde eine 7“ Bonus-Single mit zwei Live-Songs von einem anderen
Konzert veröffentlicht.
Nach der Veröffentlichung wurde Metal Cross überredet, 2014 einen einzigen Gig beim Metal Magic Festival zu spielen. Vor dem Festivalauftritt
spielte die Band einen Warm-Up-Gig für Artillery. Nach 26 Jahren standen Artillery und Metal Cross noch einmal auf derselben Bühne! Die beiden
Jobs haben alle Erwartungen übertroffen und Metal Cross ist wieder voll im Einsatz und hat mehrere Festivalgigs in Dänemark gespielt und immer
mit großartigem Feedback vom Publikum.
2019 verließ der ehemalige Sänger Henrik „Faxe“ die Band und Esben Fosgerau Juhl übernahm seinen Platz und ging direkt ins Studio. Metal Cross
haben seitdem in den letzten Jahren neues Material produziert und aufgenommen und sind nun bereit, das lange Warten auf ein erstes Album
mit „Soul Ripper“ zu beenden. Metal Cross Ambitionen sind nicht zu verkennen. Sie werden alle kleinen Underground-Bühnen betreten, zu den
größeren Festivals und streben auch eine Europa-Tournee an.
How can one explain the lasting popularity of the bass clarinet in musical circles from Vienna to Brussels? Perhaps because its frequency range articulates an alternative to conventions of popular music, where "bass" is reserved primarily for rhythmic impulses and the very foundation of the music. Viennese bass clarinetist Susanna Gartmayer's playing can by no means be reduced to just this, rather, it scutinizes the entire sound universe: she can do rhythm and drone, not to mention melody and noise, often all at once. Who would be a more fitting collaborator than Stefan Schneider, with his minimalist rhythms and subtle cosmic exploration?
Together, Schneider and Gartmayer form the project So Sner, which owes its existence to a concert in 2015 at the Approximation Festival in Düsseldorf. Gartmayer's bass clarinet polyphonies so impressed Schneider that he quickly suggested a collaboration. That same year, they began recording the album "Reime" in Kraftwerk's former Kling Klang studio, which in 2015 became workspace and concert venue simply called Elektro Müller. The second part was recorded in the summer of 2020 in Düsseldorf-Kaiserswerth at Stammhaus church, whose interior wood paneling facilitated organic acoustics.
Susanna Gartmayer has been active as a musician and composer in various realms between experimental rock music, improvisation and multimedia sound performance since the early 2000s, releasing the album "Smaller Sad" with Christof Kurzmann and "Black Burst Sound Generator" with Brigitta Bödenauer in 2020. In addition to his solo project Mapstation, Düsseldorf-based musician and producer Stefan Schneider has been pursuing new avenues of experimental music in the here and now for over 20 years, in numerous collaborations with Sofia Jernberg, Krautrock pioneer Hans-Joachim Roedelius, or visual artist Katharina Grosse among others.
So Sner's sound is equally oriented towards experiment and tradition, whose roots can be traced back to the UK of the early 80s: an era in which soul and synth, jazz and industrial, avant-garde and polyrhythm were blended with the help of intellectualism and punk attitude in such a way that manifold sketches of possible music emerged which are only being colorized today. Like So Sner - from the very first stomp to the very last drop.
Olaf Karnik, Cologne, October 2021
Carly Pearce veröffentlicht ihr neues Album „29: Written In Stone“.
Bereits mit ihrer Debütsingle „Every Little Thing“ erreichte Carly Pearce 2017 den Spitzenplatz in den
US-Country-Airplay-Charts und knüpfte an diesen Erfolg mit ihrem Duet „I Hope You’re Happy Now“ mit
Lee Brice direkt an und landete nicht nur ihren zweiten Nummer-1-Radiohit, sondern auch ihren zweiten
Platinsong.
„29: Written In Stone“ nahm Carly Pearce inmitten von Tumulten, Erschöpfung und tiefen, seelisch
erschütternden Enttäuschungen auf.
Das von Shane McAnally und Josh Osborne produzierte Album besteht aus 15 Songs, die ursprünglichen
sieben der EP „29“, sowie acht weitere. Die Songs begleiten den Weg der Erkenntnis, Akzeptanz, dem
Lachen und Weinen und schließlich des Weitermachens, um eine Erfahrung reicher.
Carly selbst sagt über ihr neues Album: ”Als ich anfing zu schreiben, dachte ich, ich hätte alles rausgelassen.
Aber es kamen immer mehr Songs, und mir wurde klar, dass ich dieses ganze Projekt brauchte, um wirklich
zu verstehen, wie man auf der anderen Seite wieder herauskommt, und nicht nur für eine kurze Weile.
Jetzt können die Leute sehen, wie man selbst in den tiefsten Momenten aufblühen kann”.
Das Album ist sowohl digital, physisch als CD und jetzt auch auf Vinyl erhältlich.
Ludovico wollte schon seit mehreren Jahren ein Solo-Klavieralbum schreiben, brauchte aber das richtige Umfeld, um sich voll und ganz darauf einzulassen.
Lockdown gab ihm diese Gelegenheit. Er nahm die Isolation von seinem normalen, geschäftigen und komplexen Zeitplan an, um einen Ort der Einfachheit zu finden. Dies ist also eine positive Sicht auf Lockdown und Isolation; er nutzt diese seltene Gelegenheit, um die einfache Schönheit des Songschreibens in seiner reinsten Form zu erleben. Keine Technik, keine äußeren Einflüsse, nur Ludovico und sein Klavier.
Infolgedessen ist das Thema des Albums die Freiheit von den typischen Grenzen unseres täglichen Lebens. Dies wird in der Metapher ”Underwater” ausgedrückt. Ein freier und offener Raum, in dem man sich bewegen und erforschen, schweben, innehalten, sich in 3 Dimensionen bewegen kann usw. Ich persönlich denke, dass ein Vogel, der durch die Lüfte fliegt, auch als Metapher für dieses Gefühl der Freiheit funktioniert.
Ich nenne es Songwriting und nicht Komposition, es war ein neuer Ansatz für mich: Beim Komponieren denkt man nach und erforscht, vergleicht und ist ehrgeizig. Wenn man ein Lied schreibt, ist es wie Atmen, die Form ist kurz. Ein Lied ist wie die Schönheit eines einzelnen Atemzugs - eine Welle, die kommt und geht. Es ist schön, wie es ist - es braucht nichts anderes.“
Sie können auf eine treue, langjährig erspielte Gefolgschaft zählen und sind aus dem Metalcore-Bereich längst nicht mehr wegzudenken: Die seit 2003 aktiven Abräumer aus dem australischen Byron Bay veröffentlichen mit "Reverence" ihr sechstes Studioalbum und damit den Nachfolger zum umjubelten Langspieler "Ire" von 2015. Der setzte die Messlatte für kommende Aufnahmen ziemlich hoch, doch die fünf Brachialrocker aus Down Under meisterten die Hürde mit links. Ganz nach dem Motto: Wer Wind sät, wird Sturm ernten. In den Worten von Frontmann Winston McCall stellt sich das so dar: "'Reverence' ist das ehrlichste und persönlichste Album, das wir je erschaffen haben. Es wurde durch Schmerz, Opfer und Überzeugung geboren, mit dem ultimativen Ziel vor Augen, nicht nur das auszudehnen, wofür Parkway Drive musikalisch stehen, sondern auch, wer wir als Menschen sind." Kurz: Auf den zehn Stücken herrscht Nackenhaare-Aufstellgarantie! Genrekonventionen spielen dabei eine untergeordnete Rolle.
Die belgische Pop-Sensation Angèle veröffentlicht ihr Sophomore-Album „Nonante-Cinq“. Einen beeindruckenden Vorgeschmack lieferte die aufstrebende Sängerin bereits mit ihrer Single „Bruxelles je t’aime“.
Das neue Album hat sie zusammen mit Tristan Salvati aufgenommen, der sie bereits seit dem Start ihrer
Karriere begleitet. Der amerikanische Mixer Josh Gudwin (Dua Lipa, Justin Bieber, J Balvin) stieß ebenfalls zum Team, um die Produktion des ersten Songs abzuschließen. Darüber hinaus ist die Künstlerin sehr eigenständig: Sie schreibt ihre eigenen Texte, kreiert ihre eigenen Sounds und entwickelt ihre Musik so, dass sie ihren persönlichen Stil widerspiegelt: knallhart und direkt.
Angèle stammt aus einer Künstlerfamilie und hat die Musik im Blut. Nachdem sie ihr Jazz-Studium abschloss, begann sie, Coverversionen von Pop-Klassikern über Instagram zu veröffentlichen und baute sich
eine unglaubliche Fangemeinde auf. Ihr Debüt-Album, „Brol“, zählt global über 2 Milliarden Streams und gewann sogar den French Grammy 2019 für „Record of the Year“. Kürzlich veröffentlichte sie zudem den Welt-Hit „Fever“ gemeinsam mit der Pop-Ikone Dua Lipa.
Nun folgt mit „Nonante-Cinq“ das hoch antizipierte Sophomore-Album des belgischen Superstars.
- A1: Sagittarius A (Right Ascension) 05 15
- A2: Pleasure Discipline 05 57
- A3: Ertrinken 05 38
- B1: Growth Cycle (Featuring Robert Owens) 05 52
- B2: Zahlensender 08 04
- B3: The Approach 03 27
- C1: Nylon Mood 06 26
- C2: Alphabet City 05 43
- C3: Don't Ask, Don't Tell 06 10
- D1: No Entiendes 06 56
- D2: Kurzstrecke 06 43
- D3: Golden Dawn (Featuring Stefanie Parnow) 07 14
- E1: Interdimensional Interferenc 05 58
- E2: Distant Paradise 08 05
- F1: Be (Featuring Robert Owens) 04 50
- F2: Vampir 06 29
- G1: Downtown | 161 11 38
H- side is etched
The American cable-television industry exploded in the 1980s, pushing broadcasts of diverse programming and emissions of low-laying cultures into homes. Community stations piggybacked on the digital developments of the time, extending their existence through telephony and broadcast a iliates. For those growing up in this time, in locations such as New York City, the localized communications beamed into their homes exposed them to an impressionable array of disparate sounds and visions.
Move into the 1990s and New York was filled to the brim of emergent cultures drawing from this ebullition of communication. From Rammellzee’s shapeshifting to the late Judy Russell and Frank and Karen Mendez’s Nu Groove imprint fusing reggae, poetry and house, nascent ideas emanated from the city walls, from within stores such as Sonic Groove store and on VHS releases such as Stakker’s The Evil Acid Baron Show, a legendary technicolor psychedelic trip along the wildest frontiers of acid house. As scenes expanded and identities developed, such individuals weather the events of the visceral now, expressing themselves right into an unpredictable future.
Function’s long career has seen him uncover a vast range of sonic identities, a mainstay through house, techno and industrial with collaborations with the likes of Regis, Damon Wild alongside his highly influential Infrastructure imprint. With influences deeply tied to pop art, rave and gay scenes, and early memories of block-parties emitting Kraftwerk and Strafe, he found himself seeking out the undercover illegal nights of the 90s on a quest of sexual unearthing, mixing the ever-yearning escapology mission of disco with the influential DJ sets of Jeff Mills.
For his new album Existenz, he marks a clear step away from the corporeal techno of his recent releases. Pivoting around themes of religion, sexuality, trauma and healing, it is a work expansive and celebratory, a clear liberation from a deeply internalized past. Formed from a collection of recordings made in a period from late 2016 to mid 2019, Existenz takes the form of a creative outburst in reaction to a number of traumas - recent, childhood and throughout Function’s life. Life partner Stefanie Parnow assisted the production process in its entirety, providing inspiration, spiritual healing and featuring vocal contributions.
Cosmic synths soar and swoop in ‘Pleasure Discipline’ through towering stacks of rhythm that stutter and creak to a halt before rebooting, a firm robotic response to human intervention. ‘Zahlensender’ reflects a spatial tetris of urban life, as digitalization set within an XYZ matrix confronts the sprawling city. Constant arpeggiated meditations echo synaptic transmissions, e ecting a dissolution of boundaries. ’The Approach’ recalls the unification of the self, a state of delirium non-subjective and smooth, as all connections and functions give way to simple intensities of feeling, crossing the threshold into spirituality. ’Golden Dawn’, featuring Stefanie Parnow, marks a further elevation of dubbed-out euphoria, as once more positive rays emerge. His ode to the effortless short-trip urban navigation 'Kurzstrecke' finds Function in motion, upfront and bold, snapshots of conversation and flickers of light. 'Ertrinken' finds metallic bass jabs swamping snipped synthetic voices, with hidden stores of emotion set as a nod to the history of vocoders as a tool for encrypted military communication. House icon Robert Owens features on 'Growth Cycle' and 'Be', entrenching a celebratory atmosphere over Function's clubwise leanings. Closing track 'Downtown 161' reflects the unmistakeable filtered and squashed interjections of television, and sampled dance vocals - a sound for the curious, dreamers and dancers.
With Existenz, Function reveals an essential body of work, spread over 4LP - thought experiments on the role of identity and spirituality after a lifetime of upheaval and trauma. Leading up until the release date, Function will undertake an album promo tour with select dates - A/V shows at Berlin Atonal and Rural festival in Japan, and three dates as part of his Bassiani residency.
- A1: War At The Door
- A2: Black Gold Featuring – Thundercat
- A3: Your Lord
- A4: Shoreline Sus
- A5: Hiding In The Shadows Featuring – Niki Randa
- A6: Crust
- A7: Fighting Without Honor
- A8: Pain And Blood
- A9: War Lords
- A10: Sachi
- A11: Your Screams
- A12: Using What You Got
- B1: African Samurai Featuring – Denzel Curry
- B2: Where's The Girl?
- B3: Kurosaka Strikes!
- B4: This Cursed Life
- B5: Robomb
- B6: Taiko Time // Sacrifice
- B7: Your Day Off
- B8: Your Armour
- B9: Enchanted
- B10: Mind Flight
- B11: Survivors
- B12: Your Head // We Won
- B13: The Eyes Of Vengeance
- B14: Between Memories Featuring – Niki Randa
Red Vinyl[21,22 €]
Yasuke, eine sechs Episoden umfassende Netflix Anime-Serie des in der Bronx geborenen, in Japan lebenden Animationsfilmers, Produzenten und Regisseurs LeSean Thomas (Cannon Busters, Children of Ether, The Boondocks), erzählt die Geschichte eines Samurai-Kriegers afrikanischer Abstammung in einer fantastischen Version des feudalen Japans in einem alternativen Universum voller Magie, Mechs und natürlich dem Schwertkampf.
Für Flying Lotus war es ein Traumprojekt, er beriet bei der Story und arbeitete neben dem renommierten Anime-Schöpfer Studio MAPPA als ausführender Produzent. Die Fähigkeiten des mit dem Grammy ausgezeichneten Produzenten kommen auf dem Album voll zur Geltung, indem er Synthesizer-Melodien, Basslinien und maschinell generierte Drum-Patterns miteinander vermischt und gleichzeitig neues klangliches Terrain erkundet - traditionelle japanische Perkussionsinstrumente wie die Taiko und die Hyoshigi sowie westafrikanische Perkussion, eine Anspielung auf die afro-japanische, feudale und doch futuristische Welt, in der Yasuke lebt. Flying Lotus gewann kürzlich zusammen mit Thundercat einen Grammy für das beste Progressive R&B-Album (It Is What It Is) und erhielt bei den 63. Grammy Awards auch eine Nominierung als Produzent des Jahres.
2003 Jahr erschien das elfte Studioalbum von Killing Joke und das erste nach einer Pause von sieben Jahren.
Ihr selbstbetiteltes Debütalbum war zu diesem Zeitpunkt 23 Jahre alt. Zehn Alben später benannten sie
ihr neues Produkt nun erneut nach sich selbst: „Killing Joke 2003“. Ein Name so simpel, dass er besonders
laut daherkommt. Die Drums wurden damals von Foo Fighters-Frontmann Dave Grohl eingespielt. Der
ursprüngliche Plan war es gewesen, die drei Lieblingsdrummer der Band auf dem Album zu vereinen: John
Dolmayan von System of a Down, Danny Carey von Tool und eben Dave Grohl. Letzterer beanspruchte
kurzerhand „das ganze Ding“ für sich, nachdem er die Songs gehört hatte und bestand darauf, unbezahlt
zu arbeiten. Ihr Werk wurde 2005 im Rock Hard Buch zu einem der 500 größten Rock- und Metalalben
aller Zeiten gekührt. Weitere zwei Jahrzehnte später, nach 40 Jahren Bandgeschichte erscheint „Killing
Joke 2003“ jetzt in einer Neuauflage.
- A1: Signal From The Noise
- A2: Unfolding (Momentum 73) (Momentum 73)
- A3: City Of Mirrors (Feat Arthur Verocai)
- A4: Beside April (Feat Karriem Riggins & Arthur Verocai)
- A5: Love Proceeding (Feat Arthur Verocai)
- A6: Open Channels
- A7: Timid, Intimidating
- A8: Beside April (Feat Arthur Verocai - Reprise)
- A9: Talk Meaning (Feat Arthur Verocai, Terrace Martin & Brandee Younger)
Colored[29,03 €]
Das kanadische Ensemble BADBADNOTGOOD machte sich einen Namen als sie kurzerhand Jazz und HipHop miteinander verbanden - nun kehren sie mit ihrem Debüt auf XL Recordings zu ihren instrumentellen Anfängen zurück! Mit dem Talk Memory reflektieren sie die Geschichte und die Innovationen der Musiker und Komponisten, die sie auf dem Weg zum eigenen Sound beeinflussten. Die Band formte sich 2010 im Humber College Jazz Kurs in Toronto, das feste Trio-Line-Up mit Alexander Sowinski (Drums), Chester Hansen (Bass) und Leland Whitty (Gitarre und Holzbläser) existiert seit 2015. Für die drei ist ein Song ein lebender und atmender Organismus, der sich natürlich entwickelt und je nach Umgebung anders klingt. "Talk Memory" ist ein Album, das ganz in diesem Sinne entstanden ist und markiert auch einen Wechsel vom Ego hin zum Kollektiv, zur Balance und zur Harmonie. Es enthält musikalische Beiträge von Arthur Verocai, Karriem Riggins, Terrace Martin, Laraaji und der gefeierten Harfenistin Brandee Younger, die bereits mit Moses Sumney und Thundercat gearbeitet hat. Die Visuals entwarf Virgil Abloh mit seiner Designfirma Alaska-Alaska_äó, der auch das Albumcover gestaltet hat. "Talk Memory" ist ein Album, das betont, wie Musik als Konversation unabdingbar kollektiv und improvisiert sein muss. Es erinnert dabei an die typischen Momente einer Live Jazz- oder Soul-Show, in der der Frontmann jedes einzelne Bandmitglied vorstellt, um ihm/ihr den gebührenden Applaus zukommen zu lassen. Und so ist ein Album voller tiefer Zuneigung zur Musik und zur Community entstanden.
- Präludium
- Das Lied Der Wichtel
- Wann Wird's Mal Wieder Richtig Winter
- Ein Ganz Normaler Sommertag
- Die Rache Der Blockflöte
- Die Krassesten Schlitten
- Alle Jahre Wieder
- Xxl Wunschzettel
- C64:
- Renntiererennen
- Oh Oh Tannenbaum
- Weihnachtsvertretermann
- Siehst Du Die Sterne?
- Dieses Jahr Schenken Wir Uns Mal Nix
- Freut Euch, Dass Ihr Da Seid
Markus Pauli, Florian Sump und Lukas Nimscheck haben es getan! Ihr DEINE FREUNDE WEIHNACHTSALBUM liefert in 15 brandneuen Songs den perfekten audiovisuellen Schmuck für den familiären EndjahresWahnsinn, eine unterhaltsam-chaotische Platte mit ganz großen Gefühlen und unverwechselbarem Witz für
Familienmitglieder jeden Alters.
DEINE FREUNDE sehnen sich im Synthiepopsong „Wann wird’s mal wieder richtig Winter“ nach einer
guten Portion Schnee, stellen aber gleich danach fest, dass dank Klimawandel wohl nur ein „Ganz normaler
Sommertag“ auf sie warten wird.
„Wir wollten ein Album machen, dass nicht nur besinnlich, sondern auch unterhaltsam und lebensnah ist -
und unsere ganz persönliche Sicht auf Weihnachten zeigt!“ Und so besingen sie in „Die krassesten Schlitten“ den fahrbaren Untersatz des Weihnachtsmannes, verwandeln mit „Dieses Jahr schenken wir uns mal
nix“ einen klassischen Vorsatz in ein musikalisches Mahnmal. und thematisieren in „C64“ den immer noch
aktuellen Kampf um die Medienzeit zwischen Eltern und ihrer daddelgeilen Brut.
Doch auch echte Gefühle kommen nicht zu kurz. Und so schreiben die drei Hamburger auf ihren ”XXL
Wunschzettel” vor allem, was sie ihren jungen Hörern mitgeben wollen: Respekt, Nächstenliebe und Toleranz. „Weihnachten ist auch die Zeit des Sich-gegenseitig-Zuhörens, das ist heute wichtiger denn je.“
So wie hier müssen Weihnachtssongs in den 20ern klingen!
Das Album erscheint jetzt auch auf Vinyl!
Einen schönen Fang hat das Chicagoer Label Trouble In Mind vor Kurzem mit DUMMY gemacht: Das Quintett aus Los Angeles verblüfft auf seinem Debüt ,Mandatory Enjoyment" mit einem derart ausgereiften Noise-Pop-Entwurf, das man kaum glauben mag, dass es sich hier um ein Erstlingswerk handelt. Nach gerade einmal zwei veröffentlichten EPs aus dem letzten Jahr, haben DUMMY ihren mit einem wundervollen Groove ausgestatteten Sound auf ,Mandatory Enjoyment" sichtlich gefunden und bis zur Perfektion destilliert. Das spielfreudige Debüt kombiniert geschickt Einflüsse aus Krautrock, Dream-Pop, Ambient, Psychedelic und Shoegaze zu einem Soundgebräu, das sowohl avantgardistisch als auch immer noch genug im Pop verwurzelt ist. Songs wie "Daffodils" und "Fissured Ceramics" zeichnen sich durch unerbittlich treibende Energie und reichlich psychedelischen Lärm aus. An anderer Stelle gleicht Dummy die Aggression mit meditativen Synthesizerlandschaften aus, die sich auf Sounddesign und Studioexperimente konzentrieren, wie bei dem motorischen "X-Static Blanket". Das Herzstück "H.V.A.C." und der letzte Track des Albums, "Atonal Poem", versuchen schließlich, diese beiden Pole miteinander zu verbinden und bieten mehrteilige Reisen durch unbekanntes Klangterritorium. Im Gegensatz zu der glückseligen Instrumentierung untersuchen Dummys sardonische Texte die Last des modernen Lebens, den Konsumismus, den Zusammenbruch der Umwelt, die Entfremdung und andere Ängste, die aus dem Leben in diesem absurden Moment der Geschichte entstehen. Innenarchitektur, Meeresverschmutzung, die Psychologie kommerzieller Architektur und Atomtests sind Themen, die aufgegriffen werden. Die rastlose Kreativität von Dummy treibt die Band immer weiter voran, sie fordern sich selbst ständig heraus und treiben ihren Sound in aufregende und erheiternde Bereiche. Dies ist - wie der Albumtitel schon sagt - "Mandatory Enjoyment". ENG Los Angeles band Dummy refuses to slow down. After releasing two cassette EP's in 2020 (on Popwig and Born Yesterday respectively), Dummy's debut full-length album arrives via Chicago's Trouble in Mind Records. Employing pummeling guitars and celestial ambience within the same breath, the band folds a myriad of reference points into their drone-pop style. Influence from '60s melodicism and '90s UK noise pop can be found woven in with inspiration from spiritual jazz, Japanese new age, and Italian minimalism. Dummy dodges the brooding, dark, dramatic tropes of contemporary "artistic" music often found in punk, experimental, and electronic, instead insisting on joyous and euphoric sonic palettes. They refuse to be artistically stagnant, continuously shifting their approach to writing across 12 tracks. Shaped by performances around Los Angeles in 2019, songs like "Daffodils" and "Fissured Ceramics" feature relentless driving energy and ample psychedelic noise. Elsewhere, Dummy counterbalances the aggression with meditative synthscapes focused on sound design and studio experimentation, like on the motorik "X-Static Blanket". Finally, centerpiece "H.V.A.C." and the album's final track, "Atonal Poem", seek to synthesize these two poles, offering multi-part journeys through uncharted sonic territory. In contrast to blissed-out instrumentation, Dummy's sardonic lyricism examines "the burden of modern life, consumerism, environmental collapse, alienation, and other anxieties born out of living in this absurd moment in history". Interior design, marine pollution, the psychology of commercial architecture, and nuclear testing are all featured subjects. Dummy's restless creativity keeps them moving ever-forward, continuously challenging themselves and pushing their sound into exciting and exhilarating places. This is - as the album title suggests - "Mandatory Enjoyment".
Einen schönen Fang hat das Chicagoer Label Trouble In Mind vor Kurzem mit DUMMY gemacht: Das Quintett aus Los Angeles verblüfft auf seinem Debüt ,Mandatory Enjoyment" mit einem derart ausgereiften Noise-Pop-Entwurf, das man kaum glauben mag, dass es sich hier um ein Erstlingswerk handelt. Nach gerade einmal zwei veröffentlichten EPs aus dem letzten Jahr, haben DUMMY ihren mit einem wundervollen Groove ausgestatteten Sound auf ,Mandatory Enjoyment" sichtlich gefunden und bis zur Perfektion destilliert. Das spielfreudige Debüt kombiniert geschickt Einflüsse aus Krautrock, Dream-Pop, Ambient, Psychedelic und Shoegaze zu einem Soundgebräu, das sowohl avantgardistisch als auch immer noch genug im Pop verwurzelt ist. Songs wie "Daffodils" und "Fissured Ceramics" zeichnen sich durch unerbittlich treibende Energie und reichlich psychedelischen Lärm aus. An anderer Stelle gleicht Dummy die Aggression mit meditativen Synthesizerlandschaften aus, die sich auf Sounddesign und Studioexperimente konzentrieren, wie bei dem motorischen "X-Static Blanket". Das Herzstück "H.V.A.C." und der letzte Track des Albums, "Atonal Poem", versuchen schließlich, diese beiden Pole miteinander zu verbinden und bieten mehrteilige Reisen durch unbekanntes Klangterritorium. Im Gegensatz zu der glückseligen Instrumentierung untersuchen Dummys sardonische Texte die Last des modernen Lebens, den Konsumismus, den Zusammenbruch der Umwelt, die Entfremdung und andere Ängste, die aus dem Leben in diesem absurden Moment der Geschichte entstehen. Innenarchitektur, Meeresverschmutzung, die Psychologie kommerzieller Architektur und Atomtests sind Themen, die aufgegriffen werden. Die rastlose Kreativität von Dummy treibt die Band immer weiter voran, sie fordern sich selbst ständig heraus und treiben ihren Sound in aufregende und erheiternde Bereiche. Dies ist - wie der Albumtitel schon sagt - "Mandatory Enjoyment". ENG Los Angeles band Dummy refuses to slow down. After releasing two cassette EP's in 2020 (on Popwig and Born Yesterday respectively), Dummy's debut full-length album arrives via Chicago's Trouble in Mind Records. Employing pummeling guitars and celestial ambience within the same breath, the band folds a myriad of reference points into their drone-pop style. Influence from '60s melodicism and '90s UK noise pop can be found woven in with inspiration from spiritual jazz, Japanese new age, and Italian minimalism. Dummy dodges the brooding, dark, dramatic tropes of contemporary "artistic" music often found in punk, experimental, and electronic, instead insisting on joyous and euphoric sonic palettes. They refuse to be artistically stagnant, continuously shifting their approach to writing across 12 tracks. Shaped by performances around Los Angeles in 2019, songs like "Daffodils" and "Fissured Ceramics" feature relentless driving energy and ample psychedelic noise. Elsewhere, Dummy counterbalances the aggression with meditative synthscapes focused on sound design and studio experimentation, like on the motorik "X-Static Blanket". Finally, centerpiece "H.V.A.C." and the album's final track, "Atonal Poem", seek to synthesize these two poles, offering multi-part journeys through uncharted sonic territory. In contrast to blissed-out instrumentation, Dummy's sardonic lyricism examines "the burden of modern life, consumerism, environmental collapse, alienation, and other anxieties born out of living in this absurd moment in history". Interior design, marine pollution, the psychology of commercial architecture, and nuclear testing are all featured subjects. Dummy's restless creativity keeps them moving ever-forward, continuously challenging themselves and pushing their sound into exciting and exhilarating places. This is - as the album title suggests - "Mandatory Enjoyment".
Die zweifache GRAMMY-Preisträgerin Natalie Hemby gilt als eine der bemerkenswertesten Songwriterinnen
der Musikbranche, die hinter den Kulissen einen Hit nach dem anderen kreiert. Jetzt steht sie kurz vor dem
Durchbruch, mit der Veröffentlichung ihres zweiten Studioalbums ”Pins and Needles” am 8. Oktober.
Bekannt für ihren vielseitigen Sound und ihre Geschichten, die ihr acht Nummer-1-Singles einbrachten,
erkundet Hemby auf ihrem Album Einflüsse von Tom Petty über Sheryl Crow bis hin zum Rock und Roots
der frühen 90er Jahre: Musik, mit der sie aufgewachsen ist. In den 11 Tracks liefert Hemby unkonventionelle Texte gepaart mit ihrer genialen Wortwahl, Ohrwurm-Hymnen, herzzerreißenden Balladen bis hinzu
tiefgründigen Rock-Songs. Hemby schafft Songs, die sich wie kostbare Momente anfühlen, an die man sich
gerne erinnert.
OH WONDER, alias Josephine Vander Gucht und Anthony West, veröffentlichen ihr 4. Studioalbum mit
dem Titel „22 Break“. Ihre beiden letzten Alben “No One Else Can Wear Your Crown“ (2020) und “Ultralife“ (2017) erreichten jeweils die Top 10 der UK Albumcharts. Insgesamt verkaufte die Band bisher mehr
als 1.7 Millionen Alben.
Kurz nachdem Josephine und Anthony ihre Beziehung nach außen bekräftigt haben, fanden sich die beiden aufgrund der Pandemie zu Hause wieder, wo sie eigentlich das erste Mal ausschließlich Zeit zu zweit
verbrachten, ohne den gewohnten Oh Wonder-Kosmos drum herum. Das sehr ehrliche und kraftvolle neue
Projekt „22 Break“ gewährt sehr persönliche und gefühlvolle Einblicke in diese turbulente Zeit, in der die
private Beziehung der beiden auf der Kippe stand.
Anthony über das Album: “It was such a weird thing, to make a break-up album with the person you’re
breaking up with, while you’re breaking up.”
Josephine: “We were just writing songs. We had no idea we were writing a break-up album.”
“22 Break“ ist ein zutiefst hoffnungsvolles Album, das Licht am Ende des Tunnels von Oh Wonders
ganz persönlicher Pandemie. Die Frage “Make or Break?“ steht für die aktive Entscheidung so ehrlich wie
möglich zu sein, weiterzumachen und in ein neues Kapitel zu starten.
- A1: Logos Kill
- A2: Halloween Kills (Main Title)
- A3: The Myer's House
- A4: First Attack
- A5: Stand Off
- A6: Let It Burn
- A7: He Appears
- A8: From The Fire
- A9: Strodes At The Hospital
- A10: Cruel Intentions
- B1: Gather The Mob
- B2: Rampage
- B3: Frank & Laurie
- B4: Hallway Madness
- B5: It Needs To Die
- B6: Reflection
- B7: Unkillable
- B8: Payback
- B9: Michael's Legend
- B10: Halloween Kills (End Titles)
Orange vinyl[22,48 €]
Der renommierte Komponist/Regisseur John Carpenter und seine kreativen Mitstreiter Cody Carpenter und Daniel Davies haben auch zum zweiten Teil der neuen "Halloween"-Trilogie, "Halloween Kills", den Soundtrack beigetragen. Wie der Film selbst bleibt auch Carpenters Filmmusik dem Geist dessen treu, was das Original von 1978 so großartig gemacht hat, und bringt es gleichzeitig fest in die Gegenwart. Die Musik ist unverkennbar John Carpenter: die düsteren Vintage-Synthesizer-Klänge, das atemberaubende Gefühl der Bedrohung, das mit nur wenigen dissonanten Tönen hervorgerufen wird. Doch mit einer breiteren Klangpalette, neuen digitalen Techniken und einem tieferen Sinn für Musikalität ist der Score zu "Halloween Kills" das Werk eines Meisters, der auch nach fast 50 Jahren in seiner Karriere immer wieder an seine kreativen Grenzen geht und neue Wege findet, seine Fans zu begeistern und zu erschrecken. John Carpenters hypnotisches Thema zu seinem Horror-Meisterwerk "Halloween" aus dem Jahr 1978 hat mittlerweile für Generationen von Kinobesuchern die Angst vor Slasher-Stalkern verkörpert und sich so sehr in die Popkultur eingewoben, dass es zum musikalischen Kürzel für das gesamte Horror-Genre geworden ist. Es sind nur fünf Noten, die auf einem Klavier gezupft werden, so spärlich arrangiert, dass es sich wie kaum mehr als eine Skizze anfühlt, so einfach, dass ein ungeübter Spieler es leicht aufschnappen kann, aber es ist eine der größten musikalischen Errungenschaften des Kinos. 2018 kehrte Carpenter zum ersten Mal seit "Halloween III: Season of the Witch" von 1982 zu dem Franchise zurück, das er mit seiner ikonischen Schöpfung ins Leben gerufen hatte, ließ die 40 Jahre an Fortsetzungen und Reboots unter anderen Filmemachern hinter sich und kehrte zu seiner ursprünglichen Vision zurück. Während David Gordon Green die Regie für den neuen "Halloween"-Film und seine Fortsetzungen übernommen hat, ist Carpenter geblieben, um ihnen ihre unverwechselbare akustische Identität zu verleihen, die zu "Halloween" gehört wie die Totenmaske und das schimmernde Schlachtermesser von Michael Myers.
Der Titel des zweiten Soloalbums der Chastity Belt-Sängerin Julia Shapiro ist eine Zustandsbeschreibung. Wie jeder Mensch mit einem Puls auf dieser Erde fühlte sich das Jahr 2020 für Shapiro mehr als einmal völlig zorked an. Im März 2020 beschloss Shapiro die spätwinterliche Tristesse Seattles gegen den immerwährenden Sonnenschein von Los Angeles einzutauschen. Also packte sie ihre Sachen, nur um dann in der Stadt der scheinbar endlosen Möglichkeiten kurz nach ihrer Ankunft pandemiebedingt nahezu in die totale Isolation gezwungen zu werden. Da sie nirgendwo hin konnte und nichts zu tun hatte, begann sie neue Songs zu schreiben, deren Grundstimmung ihre damalige Gemütslage perfekt einfangen. Auf ihrem zweiten Album beschreibt Shapiro Los Angeles als eine in Zeitlupe dahinschmelzende Einöde. Als einen Ort, an dem sie mit Geistern und seltsamen Gestalten kommuniziert. Oder wie sie es ausdrückt: "It takes you on a wild ride. There's weird shit in it." "Zorked" wurde von Shapiros Mitbewohnerin Melina Duterte (JAY SOM) mitproduziert, die ihr Haus während des Lockdowns in ein praktikables Heimstudio verwandelte. Die durchaus noisigen Aufnahmen verliefen zum Glück unproblematisch, da ihr einziger Nachbar in Hörweite das ganze Jahr 2020 damit verbrachte, über zehn Stunden am Tag Karaoke zu singen. Auf Dutertes Drängen, entschloss sich Shapiro auch die neuen Songs weniger nach ihrem ersten Soloalbum "Perfect Version" oder nach Chastity Belt klingen zu lassen. Stattdessen sprang sie auf dem Höhepunkt ihrer Unsicherheit und ihres Unbehagens auf der Suche nach etwas Neuem ins kalte Wasser - und fand Kraft in schweren Shoegaze-Klängen.
- A1: Logos Kill
- A2: Halloween Kills (Main Title)
- A3: The Myer's House
- A4: First Attack
- A5: Stand Off
- A6: Let It Burn
- A7: He Appears
- A8: From The Fire
- A9: Strodes At The Hospital
- A10: Cruel Intentions
- A11: Gather The Mob
- A12: Rampage
- A13: Frank & Laurie
- B1: Hallway Madness
- B2: It Needs To Die
- B3: Reflection
- B4: Unkillable
- B5: Payback
- B6: Michael's Legend
- B7: Halloween Kills (End Titles)
Orange vinyl[22,48 €]
Der renommierte Komponist/Regisseur John Carpenter und seine kreativen Mitstreiter Cody Carpenter und Daniel Davies haben auch zum zweiten Teil der neuen "Halloween"-Trilogie, "Halloween Kills", den Soundtrack beigetragen. Wie der Film selbst bleibt auch Carpenters Filmmusik dem Geist dessen treu, was das Original von 1978 so großartig gemacht hat, und bringt es gleichzeitig fest in die Gegenwart. Die Musik ist unverkennbar John Carpenter: die düsteren Vintage-Synthesizer-Klänge, das atemberaubende Gefühl der Bedrohung, das mit nur wenigen dissonanten Tönen hervorgerufen wird. Doch mit einer breiteren Klangpalette, neuen digitalen Techniken und einem tieferen Sinn für Musikalität ist der Score zu "Halloween Kills" das Werk eines Meisters, der auch nach fast 50 Jahren in seiner Karriere immer wieder an seine kreativen Grenzen geht und neue Wege findet, seine Fans zu begeistern und zu erschrecken. John Carpenters hypnotisches Thema zu seinem Horror-Meisterwerk "Halloween" aus dem Jahr 1978 hat mittlerweile für Generationen von Kinobesuchern die Angst vor Slasher-Stalkern verkörpert und sich so sehr in die Popkultur eingewoben, dass es zum musikalischen Kürzel für das gesamte Horror-Genre geworden ist. Es sind nur fünf Noten, die auf einem Klavier gezupft werden, so spärlich arrangiert, dass es sich wie kaum mehr als eine Skizze anfühlt, so einfach, dass ein ungeübter Spieler es leicht aufschnappen kann, aber es ist eine der größten musikalischen Errungenschaften des Kinos. 2018 kehrte Carpenter zum ersten Mal seit "Halloween III: Season of the Witch" von 1982 zu dem Franchise zurück, das er mit seiner ikonischen Schöpfung ins Leben gerufen hatte, ließ die 40 Jahre an Fortsetzungen und Reboots unter anderen Filmemachern hinter sich und kehrte zu seiner ursprünglichen Vision zurück. Während David Gordon Green die Regie für den neuen "Halloween"-Film und seine Fortsetzungen übernommen hat, ist Carpenter geblieben, um ihnen ihre unverwechselbare akustische Identität zu verleihen, die zu "Halloween" gehört wie die Totenmaske und das schimmernde Schlachtermesser von Michael Myers.
Das kanadische Ensemble BADBADNOTGOOD machte sich einen Namen als sie kurzerhand Jazz und HipHop miteinander verbanden - nun kehren sie mit ihrem Debüt auf XL Recordings zu ihren instrumentellen Anfängen zurück! Mit dem Talk Memory reflektieren sie die Geschichte und die Innovationen der Musiker und Komponisten, die sie auf dem Weg zum eigenen Sound beeinflussten. Die Band formte sich 2010 im Humber College Jazz Kurs in Toronto, das feste Trio-Line-Up mit Alexander Sowinski (Drums), Chester Hansen (Bass) und Leland Whitty (Gitarre und Holzbläser) existiert seit 2015. Für die drei ist ein Song ein lebender und atmender Organismus, der sich natürlich entwickelt und je nach Umgebung anders klingt. "Talk Memory" ist ein Album, das ganz in diesem Sinne entstanden ist und markiert auch einen Wechsel vom Ego hin zum Kollektiv, zur Balance und zur Harmonie. Es enthält musikalische Beiträge von Arthur Verocai, Karriem Riggins, Terrace Martin, Laraaji und der gefeierten Harfenistin Brandee Younger, die bereits mit Moses Sumney und Thundercat gearbeitet hat. Die Visuals entwarf Virgil Abloh mit seiner Designfirma Alaska-Alaska_äó, der auch das Albumcover gestaltet hat. "Talk Memory" ist ein Album, das betont, wie Musik als Konversation unabdingbar kollektiv und improvisiert sein muss. Es erinnert dabei an die typischen Momente einer Live Jazz- oder Soul-Show, in der der Frontmann jedes einzelne Bandmitglied vorstellt, um ihm/ihr den gebührenden Applaus zukommen zu lassen. Und so ist ein Album voller tiefer Zuneigung zur Musik und zur Community entstanden.




















