Als Mark Shelton am 27. Juli 2018 im Alter von nur 60 Jahren nach einem Auftritt von Manilla Road beim Headbangers Open Air in Brande-Hörnerkirchen starb, war der Schock in der Heavy-Metal-Underground-Gemeinde groß. Die Band löste sich auf, während 2019 auf dem Keep It True Festival eine Manilla Road-Tribute-Show zu Ehren von Mark gefeiert wurde. Fünf lange Jahre hat es gedauert, bis sich die Ex-Manilla-Road-Mitglieder Bryan Patrick (Gesang), Phil Ross (Bass) und Andreas "Neudi" Neuderth (Schlagzeug) entschlossen haben, eine neue Band zu gründen und das Erbe der Epic-Metal-Meister fortzuführen. Sie werden von Kalli Coldsmith an der Gitarre unterstützt. Der Name der Band ist Sentry und sie unterschrieben direkt nach einem ersten Lebenszeichen - einer Zwei-Track-Promo-EP (mit "Heavensent" und "Black Candles") - bei High Roller Records. Das Ergebnis ist ihr selbstbetiteltes Debütalbum, das aus sechs brandneuen Kompositionen sowie den beiden Songs der Promo-EP besteht (die CD-Ausgabe enthält einen zusätzlichen Bonustrack, "Incarnation Of Evil" von den mächtigen Candlemass). Das Material auf dem Album wurde in Kalli Coldsmiths Studio in der Nähe von Darmstadt sowie in Phils eigenem Studio in Wichita, Kansas, USA, aufgenommen.
Eines ist Sentry sehr wichtig - sie wollen nicht als Kopie von Manilla Road gesehen werden, wie Gitarrist Kalli Coldsmith unmissverständlich klarstellt: "Wir sind einfach eine andere Band mit eigenen, originellen Songs und ohne einen großen Backkatalog. Wir versuchen, für uns selbst zu stehen und unseren eigenen Stil zu finden, an dem man erkennt 'Das ist Sentry!'" Er fährt fort: "Da ich das meiste Material geschrieben habe und nie bei Manilla Road war, gehen die Songs nicht auf die Zeiten von Mark zurück. 'Heavensent' ist ein Song, der unter den Eindrücken der Mark Shelton Tribute Show im Keep It True geschrieben wurde, die für alle beteiligten Musiker und Freunde eine emotionale Achterbahnfahrt war. Dieser Song wurde also sozusagen vom Himmel geschickt. Die meisten anderen Songs waren brandneu, zusammen mit einigen alten Ideen aus meinen Riff-Kellern." Bassist Phil Ross fügt hinzu: "Diese Band würde ohne Mark nicht existieren, also kann man es natürlich in gewisser Weise als Tribut an ihn bezeichnen. Textlich gibt es viele Hommagen, die man als 'für oder an' Mark bezeichnen könnte. Wir glauben, dass ihm diese LP gefallen würde, aber wir versuchen absolut nicht, Musik 'für Mark' oder 'für Manilla-Fans' zu schreiben. Wir machen das, weil wir denken, dass wir innerhalb der Struktur dieser Band etwas Neues schaffen können, das Metal-Fans interessiert, und das schließt Manilla-Fans ein! Ich denke, jedes Mitglied hat auf eine Art und Weise zum neuen Album beigetragen, wie wir es bei anderen Aufnahmen nicht getan haben. Wir sind darauf bedacht, zu respektieren, woher wir kommen und wie wir hierher gekommen sind, aber es ist natürlich und organisch passiert. Wir haben die Band nie gegründet, um Mark 'Tribut' zu zollen."
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Gwendoline werden nicht gern in Schubladen gesteckt. Wir tun es dennoch: Nu Wave with wit, Synthwave with edge, Postpunk with Pop. Als wenn Benjamin Biolay Molchat Doma vorstehen würde, ,I'm Not In Love" (Chrystal Castles) auf ,Anyway" (OTO) trifft, Ladytron mit DAF in den Urlaub fahren würden. Seit 2017 verfolgt das social medial scheue Duo Micka (a.k.a. Mikoune) und Pierre (a.k.a. Daniel) im eher verborgenen ihre Cold Wave-Vision. Das Debut wurde in reinster DIY-Manier zu Hause im Keller aufgenommen und ohne Umschweife in kurzer Zeit produziert. Lange Zeit gab es kaum was zu Gwendoline zu googlen, aber an den Kennnern ist es natürlich nicht vorbeigegangen. Das spanische Label Dead Wax Records fand das so super, veröffentlichte digital und sehr limitiert auf Vinyl, ein Reissue gab's auf bandeigenem Label 2022. Nun sind sie bei Born Bad gelandet und dabei in bester Gesellschaft mit Vox Low, Frustration und Bracco. Was macht Gwendoline einzigartig? Sicherlich ihre Wut und gleichzeitige Zurückhaltung, die sie mit Selbstkritik, Ironie und Humor vermischen, was sich in den Texten wie auch im Sound wiederspiegelt. LP-Version in klassich schwarz mit Download Code und Digipack-CD.
In dieser turbulenten Zeit ist es wichtiger denn je, als Menschheit eng zusammenzustehen, anstatt sich gegenseitig zu bekämpfen. Und genau darum geht es im neuen FIREWIND-Album ‚Stand United‘! Neben top aktuellen Themen, die in Zehn neuen Tracks besungen werden, erwartet uns textlich wie auch musikalisch das wohl stärkste Werk ihrer bisherigen Bandgeschichte. Passend zum neuen Release verbreitet die Band rund um ex Ozzy Osbourne-Gitarrist Gus G. und Sänger Herbie Langhans (ehemals Avantasia) im Frühjahr 2024 ihre Botschaft von ‚Stand United‘ in Europa. Gemeinsam mit MASTERPLAN geht die Band auf große Co-Headliner Tour, u.a. in Deutschland, Frankreich, Spanien, Schweden und vielen weiteren Ländern. So erblickt ab dem 01.03.2024 ‚Stand United‘ das Licht dieser Welt - verfügbar als limitierte Splatter- und Marbled-Vinyl-Versionen, CD-Digipak und Digital!
Wo ein Krater liegt, muss es einen Vorfall gegeben haben. Etwas ist eingeschlagen oder ausgebrochen, wo jetzt Ruhe ist. 2012 spien Messer das fiebrige Debüt "Im Schwindel" in die brodelnde Begeisterung für Punk aus Deutschland und wuchsen zu einer prägenden Stimme im Post-Punk-Revival der Zehnerjahre. Was auf den letzten beiden Platten "Jalousie" (2016) und "No Future Days" (2020) noch wild wucherte, ist nun auf "Kratermusik" stärker begriffen und gibt zugleich Sicherheit für weiterführende Expeditionen. Die einzelne Idee ist jetzt schärfer konturiert als zuletzt, Kratermusik ein Album im Wortsinn: Jede Seite ein anderes Bild, eine andere Szene mit anderen Figuren, zusammengehalten von einem Einband, einer Motivwelt, einem Sound, der dieses Mal dicht, aber umso detaillierter ausfällt. An anderer Stelle lösen sich Stimmen auf: Pola Lia Levy, die lange schon eng mit der Band befreundet ist und gerade mit ihrer neuen Band Dews in den Startlöchern steht, spendet Harmonien, die im erst sachten, dann zunehmend mitreißenden "Im falschen Traum" mit dem Rest der Band verschwimmen. Im Space-Dub-Finale "Am Ende einer groszen Verwirrung" stimmt sie mit Joachim Franz Büchner in einen beherzten Singsang ein. Was hier tröstlich klingt, wirkt im vielstimmigen Spiegel zerrissen, wenn auch nicht zwingend unheimlich - sondern ähnlich faszinierend-ambivalent wie Mille Petrozza von der legendären Thrash Metal-Band Kreator, der mit einigen englischsprachigen Zeilen durch den wispernden Refrain am Ende des Wave-Epitaphs Grabeland schneiden darf. Messer bleiben also ambivalent, fragend und suchend, gerade wenn es um Krieg und Frieden oder die Zukunft des Planeten geht. Die Bewegung steckt schon im Titel: Das "Messer verwandte Wort" Krater, so Otremba, "ist vieldeutig, ein Wort, bei dem klar ist: Zu dem muss man sich verhalten. Das ist ein scharfkantiges, schroffes Wort." Im Krater steckt immer auch das Potenzial zur Explosion, im Frieden lauert der nächste Krieg. Im Vorrang des Ästhetischen ist die neue Platte aber ein typisches Messer-Album, auch in seiner gewohnten Überschreitung dessen, was Post-Punk sein kann. Vielfältiger klang diese Band nie, ihr Referenzsystem bleibt undurchschaubar. Parallel spülen die Pop-Gezeiten wieder eine (Neue) Neue Deutsche Welle an, doch Messer bleiben ihren eigenen Zyklen verpflichtet, befinden sich in ständigem Übergang: Metaphern nie ganz auflösen, Motive immer neu ausleuchten, Sounds nochmal anders aufeinander beziehen.
The cinematic opening track Inthenever starts off as a film >> somewhere on a desolate coast, where everything has already ceased. This is going to be an album with a story and depth, a fearless tour of the barren shores of our days // or is it possibly just a mirage conclusion of their razor-sharp sound brutalism? Tittingur's third album, Epiphany, is here, pounding with waves they had not done before.
It seems as though this dyad has disposed of all the genre confines that had locked them in, and have grasped the sound of new subject matters, for which the moniker of experimental techno is finally too narrow. With utter urgency and candid to their emblematic, thunderous sound, Dominik's and Matus's deafening mallets collide in beats which are now, more than ever, drenched in a mass of palpable gloom and anguish. As though we could touch the rising levels of the oceans, and smell the melting of the glaciers themselves.
In one way or another, the music of Tittingur has always been about nature, its fierce essence, and its stark contrast with the post-era that we have found ourselves living in. However, whereas before, it was the sound of old, weather-stained concrete, and the pounding of abandoned, overgrown buildings, now it is, unavoidably, their most direct and honest return to nature landscapes, and to human, age-old traditions, referenced in the Slovak folk motives, recordings and found sounds.
On Epiphany, Tittingur's sound becomes yet more abstract, in a sound world that is ambiguous but also unified, and works on its own. The duality of nature and technology, of inland human folklore and the trenches of deepest oceans, invite us to come closer and observe the volatile obliteration taking place. Can we even attempt to re-assess our position with nature, or is this whole experiment doomed to fail?
Unsurprisingly, in the echoes, all the ingredients of the classic Tittingur sound are still present, distilled into new forms >> the ever-present over-saturation, the exaggerated, maximalist approach and megalomania >> the sound of impending climate change, doom, and near-apocalyptic visions, the scent of borovička mixed with the wild North Sea, the agony of contemporary urban life, and the adventure of wilderness: ferocious synths, monumental beats, aggressive basslines and crumbling noise-scapes built of a found-sound, music concréte-like, collagist approach.
At moments, it seems the means have changed. Just until you realise that the sentences of this story are spoken in a new language. If you dive deep enough, and listen to the essence that the music of Tittingur articulates, it's surprisingly easy to understand >> although the notions and emotions are difficult to put into words. The profound narrative of Epiphany is that of an endless inner struggle of society, anxiety, crises, and ambiguously easy // difficult solutions in the post-modern global chaos. It is the calm before a storm. It is the storm. Is it the calm. It is all of it, in itself. credits
Viktoria Tolstoys ACT-Debütalbum »Shining On You« aus dem Jahr 2004 markiert aus heutiger Sicht einen wichtigen Moment in der Erfolgsgeschichte populärer Jazzstimmen aus Skandinavien. Die Musik für die Aufnahme schrieb Esbjörn Svensson, der zusammen mit Dan Berglund und Magnus Öström die Kern-Band bindet, welche wenig später als e.s.t. weltberühmt wurde. Das von Nils Landgren produzierte Album ist auch ein Treffen vieler Mitglieder der damals noch jungen ACT Family of Artists, die als Gäste an der Session teilnahmen.
Genau 20 Jahre später hat Viktoria Tolstoy für »Stealing Moments« die Idee des »familiären« Musikzierens wieder aufgegriffen. Die Kompositionen des Albums stammen von einer ganzen Reihe aktueller ACT Künstler, von denen viele auch schon an »Shining on You« beteiligt waren. Und auch Esbjörn Svensson ist auf besondere Art am Album beteiligt: Von ihm stammt die Instrumentalkomposition »Hands Off«, für welche seine Frau Eva nun einen Text verfasst hat. Dazu kommen Kompositionen, die langjährige Freunde und Weggefährten wie Nils Landgren, Ida Sand, Wolfgang Haffner, Cæcilie Norby, Lars Danielsson, Iiro Rantala und Jan Lundgren eigens für Viktoria Tolstoy und ihre Stimme geschrieben haben.
»Wenn du singst, geht die Sonne auf«, sagte Pat Metheny einst zu Viktoria Tolstoy. Ihre klare, kraftvoll strahlende Stimme ist der rote Faden, der alle Stücke auf »Stealing Moments« verbindet. Dazu kommt eine Mischung aus Energie und Leichtigkeit, die Viktoria Tolstoy als Person ausmacht und die sich durch die Musik auf die Zuhörer überträgt. Ihre Botschaft ans Publikum, in Anlehnung an den Albumtitel: »Lasst mich Euch ein bisschen Zeit stehlen, um dieser Musik zuzuhören.«
In dieser turbulenten Zeit ist es wichtiger denn je, als Menschheit eng zusammenzustehen, anstatt sich gegenseitig zu bekämpfen. Und genau darum geht es im neuen FIREWIND-Album ‚Stand United‘! Neben top aktuellen Themen, die in Zehn neuen Tracks besungen werden, erwartet uns textlich wie auch musikalisch das wohl stärkste Werk ihrer bisherigen Bandgeschichte. Passend zum neuen Release verbreitet die Band rund um ex Ozzy Osbourne-Gitarrist Gus G. und Sänger Herbie Langhans (ehemals Avantasia) im Frühjahr 2024 ihre Botschaft von ‚Stand United‘ in Europa. Gemeinsam mit MASTERPLAN geht die Band auf große Co-Headliner Tour, u.a. in Deutschland, Frankreich, Spanien, Schweden und vielen weiteren Ländern. So erblickt ab dem 01.03.2024 ‚Stand United‘ das Licht dieser Welt - verfügbar als limitierte Splatter- und Marbled-Vinyl-Versionen, CD-Digipak und Digital!
Focus On Nature ist das neue Studioalbum des gefeierten Post-Psych/Independent Singer-Songwriters Nick Saloman und seiner Band The Bevis Frond. Fünfundsiebzig Minuten herrlicher Melodien, die sich zwischen 60er-Jahre-Psych, englischem Folk, den Seattle Art-Punks The Wipers, dem Buzzsaw-Pop von Dinosaur Jr. und Hendrix-esken Erkundungen bewegen. Ihre Musik hat immer etwas spielerisch Englisches an sich. Die Kult-Ikonen, die sicherlich The Lemonheads, Teenage Fanclub, Elliot Smith, Pavement und Dinosaur Jr. beeinflussten, haben eine weitere schräge Mischung aus melodischer, klaviergeführter Melancholie, akustischen Grübeleien, kratzigem Garagen-Rock mit punkigem Einschlag und voller Gitarren-Histrionik produziert. Wie der viel gelobte und äußerst erfolgreiche Vorgänger "Little Eden" befasst sich die neue Platte mit dem Überdruss der Welt, füllt aber eine größere Leinwand aus: Fast Food und globale Erwärmung, gebrochene Herzen und lange Nächte, alltägliche Unsterblichkeit und Gottes Geschenk - all das findet seinen Platz. Es ist wie Townshend in seiner thematischsten Phase; Big Star in all ihrer akustischen Pracht, perfekt ausbalanciert mit der punkigen Garage-Rock-Combo, die auf "Empty" mit Gilmour-Breaks endet, die das Ganze zur Größe erheben. "Sie mischen immer noch Pop, Punk und Psych mit schwindelerregender Wirkung. The Guardian "Selbstreflexion gepaart mit einer reumütigen Bestandsaufnahme des aktuellen Zustands der Nation." Uncut zu Little Eden - Erhältlich auf Ltd Double Purple Vinyl, DL-Karte und/oder als CD im Digisleeve -
Auf früheren Veröffentlichungen stellte Hulder ihre musikalische Vision in ursprünglicher Form vor, aber mit einem direkten Sinn für grimmig-melodische Motive. Doch erst auf ihrem Debütalbum "Godslastering: Hymns of a Forlorn Peasantry" begann sich Hulders ausgeprägte Vorliebe für raue Hymnen von mystischer, belebender Erhabenheit und abgrundtiefer Tiefe vollends zu entfalten.
Während des gesamten Albums verwebt Hulder die Fäden verschiedener Black Metal-Stränge miteinander und nimmt dabei Elemente heidnischer Folklore, ätherische symphonische Würde und kratzende, rauhe Melodik der unharmonischsten und grässlichsten Art auf. "Godslastering..." zeichnet ein lebendiges Bild mittelalterlicher Dunkelheit und längst vergessenen Ahnenreihen.
Im Jahr 2021 wurde Hulder zu einer Live-Band mit kompletter Besetzung. Und obwohl es Pläne gibt, mit der Band weit und breit in der ganzen Welt zu touren, bleibt Hulder musikalisch die alleinige Vision ihrer Schöpferin. Godslastering..." wurde bereits Ende 2020 veröffentlicht und erscheint nun zum ersten Mal in Deutschland - auf 20 Buck Spin, dem neuen Label der Band.
Roberto Carlos Lange alias Helado Negro liefert mit "PHASOR" den Nachfolger zu seinem von der Kritik gelobten Album "Far In" (2021)ab. Gleichzeitig erscheint die erste Single "LFO", die von einem halluzinatorischen, selbstgedrehten offiziellen Video begleitet wird. Den Anfang nahm "PHASOR" 2019 an Langes 39. Geburtstag nach einem fünfstündigen Besuch von Salvatore Matiranos SAL MAR-Projekt an der Universität von Illinois. Diese Maschine ist ein komplexer Synthesizer, der mit einem alten Supercomputergehirn und analogen Oszillatoren generativ Musik erzeugt. Er kann eine unendliche Anzahl von Klangsequenzen erzeugen. Diese SAL MAR-Erfahrung wurde zum Grundstein für PHASOR. Sie lehrte Lange mehr über sich selbst und wurde zu einem zentralen Faktor in seinem kreativen Prozess. "PHASOR" ist Langes dichteste Song-Sammlung - tiefgründig, atmosphärisch, akribisch ausgeführt. Damit reiht es sich ein in das langjährige Schaffen Langes sowie an das 2019er Album "This Is How You Smile", auf dem er mehr Schlagzeug und Bass und fokussierte Grooves einsetzte. Sein Album "Far In" aus dem Jahr 2021 befasste sich mit dem Thema "Quarantäne". "PHASOR" wiederum ist eine Rückkehr ins Leben, eine Erinnerung daran, wie sich die Sonne anfühlt und wie man sich von ihr wärmen lassen kann.
"The 'Kashkaval EP' marks DJ 3000's fourth vinyl release, stemming from his acclaimed 'Mezë' album.
This EP encapsulates DJ 3000's evolution, weaving a narrative from his Albanian heritage to his current thriving career. 'Kashkaval EP' stands as his most intimate and comprehensive work to date, embodying a profound musical odyssey. It extends an invitation to all, urging them to partake in a celebration of diverse cultures and a symphony of sound that transcends geographical boundaries. Through meticulously crafted tracks, it guides listeners on a shared and cherished voyage, forging connections through the universal languages of music, culture, and food.”
Kashkaval - Is a cheese originating from the Balkans. When producing this electro track, it all came together quite swiftly, to be honest. I only needed one final element to complete it. Coincidentally, my dad was discussing this cheese at the time, so I recorded him talking about it on my phone and seamlessly integrated it into the track. I applied various effects and kept it subtle in the mix, making it almost unrecognizable in Albanian. The chords fell into place after that.
Constant Sorrow - This song took shape during the pandemic. I had nearly completed the concept, and for some time before that, I had been in conversation with producer and vocalist Keith Caden. I believed his vocal talents would be a perfect fit for this track. I shared the track and its title with him, and he subsequently wrote the vocals, even contributing harmonica and a few other embellishments. I'm particularly fond of this electro-style track, and Keith's vocals truly bring a unique and special dimension to it.
From The Ashes - Electro played a significant role in this album. When I mention electro, it's not the typical style of tracks but rather a more unique approach. The vocals on this album truly infuse profound meaning into the songs, and I have a deep appreciation for the way the chords resonate and create a dynamic bounce in the tracks.
Crown Royal - There's an amusing backstory to the essence of this track. "Crown Royal" harkens back to a liquor we used to enjoy back in the day. We'd have our Crown Royal and pair it with those Black & Mild cigars – quite the combo! This track was born from the memories of those late-night drives back home from the club.
Bereits seit 2017 warten die vier Tracks dieser Full-Length-Split LP auf eine Veröffentlichung. Es wurde also Zeit, dass sich die Geschichte einer Freundschaft zweier Bands zum Happy End wendet. Wobei, 'happy' ist hier wenig - neben der Freundschaft verbindet die beiden Bands vor allem das zähflüssige Aufschichten von Riffs: unprätentiös, negativ, kathartisch. Das Ergebnis ist monolitischer Sound und Inhalte, die mehr Fragen stellen, als dieses Leben Antworten geben kann. In den deutschen Texten von Crowskin findet diese Frustration ihre Entsprechung: ohnmächtige Wut, gepaart mit düsterer Melancholie folgen schleppenden Rhythmen und dunkler Emotionalität. Bad Luck Rides On Wheels bespielen mit einem über 15 Minuten langen Track die zweite Seite der Platte und bringen den Hörer schon mit einem repetitiven, an eine dunkle Version von Kraut erinnerndes Intro an die Grenzen, bevor sich der Track in ein von Baudelaires "Blumen des Bösen" inspiriertes groovendes Sludge-Monster steigert. CROWSKIN gibt es seit 2004. Das Doom/Sludge-Quintett aus Potsdam/Magdeburg/Zittau kanalisiert Gefühle wie Wut, Frustration und Angst zu einem finsteren Gemisch aus tiefgestimmten Gitarren, ohrenbetäubenden Feedback und schleppenden Grooves. Das Ziel dabei: maximale Katharsis. CROWSKIN kommen aus dem DIY-Hardcore-Underground. Die Mitglieder spiel(t)en außerdem bei Bands wie CYNESS, MIST, CHAINBREAKER und BRINK OF DESPAIR. Die Bühne teilen sie sich gerne mit gleichgesinnten und befreundeten Geistern, wobei ihnen dabei die Haltung wichtiger ist als musikalische Ähnlichkeiten. BAD LUCK RIDES ON WHEELS aus Rostock gibt es ebenfalls seit 2004, gegründet als Post-Metal-Projekt voller dunkler Endlos-Prog-Jams. Die Musiker spiel(t)en u.a. auch bei WOJCZECH, CONFUSION MASTER und WHO'S MY SAVIOUR. In Jahren endloser Touren, ernsthafter mentaler Zusammenbrüche und Schwierigkeiten ist das Powertrio mittlerweile in der absoluten Finsternis angekommen, mit hypnotischen Soundschleifen, tonnenschweren Drums und undurchdringlichen Gitarren, zwischen denen von irgendwo ganz unten der Gesang hervorgurgelt. Beide Seiten der Platte wurden in Rostock im Studio von BAD LUCK RIDES ON WHEELS-Drummer Pierre aufgenommen, der es verstanden hat, das Individuelle aber auch das Verbindende beider Bands einzufangen. Für Fans von: Neurosis, Melvins, Bellrope, Black Shape Of Nexus.
Nach 15 Jahren und einem halben Dutzend Alben hat die fünfköpfige Band aus New Jersey, Real Estate, unter dem Titel Daniel eine essenzielle Sammlung von 11 äußerst melodiösen Songs zusammengestellt.
Daniel wurde einfach so benannt, weil es witzig erschien, einer Platte einen menschlichen Namen zu geben, und ist das Zeichen einer Band, die schon lange genug dabei ist, um ihre Musik ernst zu nehmen, ohne dabei auf Spaß zu verzichten. Es gibt eine außergewöhnliche Kampagne rund um Daniel und die Leadsingle Water Underground zu erwarten.
Ltd Edition!
Nach 15 Jahren und einem halben Dutzend Alben hat die fünfköpfige Band aus New Jersey, Real Estate, unter dem Titel Daniel eine essenzielle Sammlung von 11 äußerst melodiösen Songs zusammengestellt.
Daniel wurde einfach so benannt, weil es witzig erschien, einer Platte einen menschlichen Namen zu geben, und ist das Zeichen einer Band, die schon lange genug dabei ist, um ihre Musik ernst zu nehmen, ohne dabei auf Spaß zu verzichten. Es gibt eine außergewöhnliche Kampagne rund um Daniel und die Leadsingle Water Underground zu erwarten.
- Strange Stairway
- Spiritual Mansions
- Planet Earth Daytime
- Goodnight Stan
- Tomorrow Tomorrow And Tomorrow
- Just A Moon
- To Be A Part
- Sam
- Lamp Shining
- Turning The Pages
- Love Is The Tune
- After The Revolution
- Jericho Road
- Strange Stairway (Demo)
- Birdman (Bonus Track)
- Life
- Hypocrite
- Man
- Cosmic Boxer
- We Are Raised
- Isle Of Sleep
- Coming Down
- Hypocrite (Demo)
- Spiritual Mansions (Demo)
- Man (Take 1)
- When We Set Sail (Bonus Track)
- Cosmic Boxer (Alternate Version)
- The Coast No Man Can Tell (Bonus Track)
Die Versuchung, Bill Fay zu mythologisieren, kann überwältigend sein. Sein Status als unbesungener Held hat sich langsam, aber stetig, über fünfundzwanzig Jahre hinweg entwickelt und mit jedem neuen Album kommen Fans hinzu, darunter prominente Musiker wie Jeff Tweedy, Kevin Morby, Adam Granduciel und Julia Jacklin, um nur einige zu nennen. Fay war jahrzehntelang ebenso produktiv wie unterschätzt, innerhalb seines Katalogs ist die Bill Fay Group seine bedeutendste Zusammenarbeit. Nach seinem selbstbetitelten Debüt Bill Fay (1970) und dem Klassiker "Time of the Last Persecution" (1971) hatte Decca Records kein Interesse ein drittes Album zu veröffentlichen. Bill Stratton, Gary Smith, Rauf Galip formierten sich mit Fay zur Bill Fay Group und nahmen zwischen 1978 und 1981 in mehreren Sessions, trotz minimaler finanzieller Mittel, ein brillantes Album auf. Die Bandmitglieder beschwören ein elegantes Gegengewicht zu seinem Gespür für das Unauffällige. "Tomorrow Tomorrow and Tomorrow" bringt die galaktischen Qualitäten des frühen Rock, die Komplexität der Jazz-Improvisation und Fays erdigen Folk-Zauber zusammen. Zur Zeit der Fertigstellung fand sich aber leider kein Label für das Projekt. Erst 2005 brachte David Tibet auf seinem Label Durtro Records eine unvollständige, nur auf CD erhältliche Version heraus. Eine Neuauflage von 2006 machte das Album auf Vinyl erhältlich, allerdings mit stark gekürztem Tracklisting, es fehlten neun Songs. Jetzt endlich erscheint Tomorrow Tomorrow and Tomorrow weltweit in voller Länge. Es enthält die 22 Original-Songs des Albums, dazu 6 Bonustracks, sowie seltene und bisher unveröffentlichte Fotos von den ursprünglichen Aufnahmesessions von "Tomorrow Tomorrow and Tomorrow".
- A1: No Pain No Gain (Feat. Craig Golias, Angel Vivaldi
- A2: Conquer (Feat. Dany Lambesis, Hellbørn, Clayton King)
- A3: Hey Bro Can You Spot Me? (Feat Craig Golias, Alarcon
- B1: Don’t Be Lazy (Feat. Craig Golias)
- B2: Get Down (Feat. Craig Golias)
- B3: Destroy The Machines (Feat. Dany Lambesis,Hellbørn, Alarcon)
Nachdem es fast zehn Jahre lang ruhig um AUSTRIAN DEATH MACHINE geworden war, lassen sie erneut die Welten von Death Metal und
Bodybuilding aufeinanderprallen und kehren mit ihrem vierten Album Quad Brutal zurück, das am 23. Februar 2024 über Napalm Records erscheint.
Bei der augenzwinkernden Hommage an Arnold Schwarzenegger handelt es sich um das Soloprojekt des As I Lay Dying-Frontmann Tim Lambesis, der
mit dem Debütalbum Total Brutal (2008) vor über 15 Jahren die Herzen der Metalfans eroberte. Nach der Veröffentlichung von zwei weiteren
gefeierten Alben, Double Brutal (2009) und Triple Brutal (2014) verschwand Lambesis von der Bildfläche. Laut einem Interview mit dem deutschen
Metal Hammer durchlebte er „die dunkelste Phase seines Lebens“, die er mit der Hilfe von guten Freunden durchstand. Nun, nach einem Jahrzehnt
voller Aufarbeitung und Reflektion, ist die Zeit gekommen für neue Musik, die unter dem Titel Quad Brutal erscheint – randvoll mit den rasenden
Riffs, gnadenlosen Drums, wie sie für den legendären Ahhhnold angemessen sind!
Das neunte Album der Prog-Metal-Band aus Deutschland, die sich bei den anspruchsvollen Fans des Genres großen Respekt verschafft hat,
unterstreicht das hohe künstlerische Niveau der Kreativität, die sie schon so lange aufrechterhalten. Musikalisch bietet Vanden Plas erneut eine
perfekte Kombination aus hart und melodisch, wobei die orchestralen Arrangements im Vergleich zum letzten Album eher im Hintergrund stehen. Es
finden sich mehr progressive Elemente in den Songs, ähnlich wie man es von früheren Veröffentlichungen kennt. Die sechs, meist langen, Stücke
erzielen eine beeindruckende und faszinierende Wirkung durch ein sehr bandorientiertes Arrangement, so dass die klare und intensive Dringlichkeit
der Songs natürlich und unprätentiös durchscheint und den Hörer von Anfang an in den Bann zieht.
Mit dem wachsenden Wunsch nach früheren Werken von ELOY, dem gemäß Musikpresse "deutschen Flaggschiff des Art-und Progressivrock" kommt nun am 23.02.2024 mit "Destination" ein Album aus dem Jahr 1992 erneut auf den Markt, welches schon seit langem nicht mehr verfügbar ist. Da zu jener Zeit der frühen Neunziger die Vinyl-Platte quasi komplett "out" war, erscheint "Destination" nun als physisches Produkt erstmals auch auf Vinyl. "Destination" ist ein Album, auf welchem wir viele unterschiedliche Inspirationen und stilistischen Elemente verarbeiteten und vermischten. Obwohl Bassist Klaus Peter Matziol während der laufenden Produktion erstmals wieder für die Band zum Bass griff, entstand das Material überwiegend in der Zusammenarbeit von Michael Gerlach und mir, und es kam eine Melange aus atmosphärischen, aber auch sehr rockigen Klängen dabei heraus, wobei ich mich noch im Satzgesang mit mir selbst herausforderte, und wir durch diverse Fremdinstrumente das noch immer nicht komplett neu besetzte Line Up auffüllten. Es herrschte nach dem Erfolg des Vorgängers RA, welches ELOY nach dreijähriger Pause sofort in die offiziellen deutschen Albencharts zurück katapultierte, rege Aufbruchsstimmung. Der Sound und die Melange der Musik gelangen so, wie geplant." (Frank Bornemann, 2023)




















