Es ist vier Jahre her, dass Cherry Glazerr ihr glänzendes drittes Album "Stuffed and Ready" veröffentlicht haben, aber Clementine Creevy hatte es nicht eilig. "Ich habe diese Jahre damit verbracht, mich selbst und meine Beziehungen unter die Lupe zu nehmen und darüber zu schreiben", sagt sie. "Ich schätze, ich komme mit einer Menge Mist klar." Cherry Glazerr ist seit Creevys Highschoolzeit viel unterwegs, und als die Pandemie ausbrach, tauchte sie in eine statische Existenz ein. Creevy beschreibt Cherry Glazerrs ehrgeiziges neues Album "I Don't Want You Anymore" als ihre bisher persönlichste und roheste Musik, eine Sammlung von Songs, die diese Zeit der Selbstaufgabe verarbeiten. Es ist das erste Album, das sie seit Cherry Glazerrs Garage-Rock-Debüt "Haxel Princess" selbst produziert hat, das vor fast einem Jahrzehnt erschien, als Creevy noch ein Teenager war. Creevy beschreibt "I Don't Want You Anymore" als ein "reifes" Album, was mehr mit ihrer persönlichen Entwicklung zu tun hat, als mit dem Album selbst, das in wahrer Cherry Glazerr-Manier am besten als Extremely Fun beschrieben werden kann. Für die Produktion des Albums hat sich Creevy mit dem Produzenten Yves Rothman zusammengetan, der vor allem für seine Arbeit mit Yves Tumor bekannt ist. Die Leadsingle "Soft Like a Flower" ist ein Beispiel für diese Entwicklung. Ein düsteres Gitarrenriff leitet den Track ein, bevor Creevys unverhüllter Gesang einsetzt. Sie singt von einer verzehrenden Besessenheit und wird im Refrain von ihrer langjährigen Bandkollegin Sami Perez unterstützt. Es ist ein stolzes, gefühlvolles Stück, das Creevy einen "Evanescence-Moment" nennt. "Es ist ein echter `losing your fucking shit'-Style", sagt sie. "Ich wollte, dass dieses Album nur aus Herz und Seele besteht. Völlig offen." "I Don't Want You Anymore" nutzt das Element der Überraschung zu seinem Vorteil; jeder Track ist eine radikale Neuinterpretation dessen, was Cherry Glazerr ist und sein kann. "Bad Habit" beginnt mit einer spiralförmigen Gesangsschleife, die Creevy zu Hause aufgenommen hat, und entwickelt sich zu einem delirierenden Downtempo-Dance-Track, ohne dass jemals eine Gitarre zum Einsatz kommt. Der darauf folgende Track "Ready for You" wird im funkigen Stakkato gesungen, und die anfänglich sparsame Bassline in der ersten Strophe wird schließlich von einem massiven, statischen Gitarrenriff überholt, das einen daran erinnert, dass es sich hier im Kern um ein Rockalbum handelt. Dies sind Songs, die das Leben des Hörers untermalen, eine Partitur, die zu jeder Gelegenheit passt. Das titelgebende Stück ist ein Versprechen an eine namenlose Person, aber der sich wiederholende Text in der Bridge könnte genauso gut als Liebesbrief an den Hörer dienen: "In the end, you're always holding me."
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Es ist vier Jahre her, dass Cherry Glazerr ihr glänzendes drittes Album "Stuffed and Ready" veröffentlicht haben, aber Clementine Creevy hatte es nicht eilig. "Ich habe diese Jahre damit verbracht, mich selbst und meine Beziehungen unter die Lupe zu nehmen und darüber zu schreiben", sagt sie. "Ich schätze, ich komme mit einer Menge Mist klar." Cherry Glazerr ist seit Creevys Highschoolzeit viel unterwegs, und als die Pandemie ausbrach, tauchte sie in eine statische Existenz ein. Creevy beschreibt Cherry Glazerrs ehrgeiziges neues Album "I Don't Want You Anymore" als ihre bisher persönlichste und roheste Musik, eine Sammlung von Songs, die diese Zeit der Selbstaufgabe verarbeiten. Es ist das erste Album, das sie seit Cherry Glazerrs Garage-Rock-Debüt "Haxel Princess" selbst produziert hat, das vor fast einem Jahrzehnt erschien, als Creevy noch ein Teenager war. Creevy beschreibt "I Don't Want You Anymore" als ein "reifes" Album, was mehr mit ihrer persönlichen Entwicklung zu tun hat, als mit dem Album selbst, das in wahrer Cherry Glazerr-Manier am besten als Extremely Fun beschrieben werden kann. Für die Produktion des Albums hat sich Creevy mit dem Produzenten Yves Rothman zusammengetan, der vor allem für seine Arbeit mit Yves Tumor bekannt ist. Die Leadsingle "Soft Like a Flower" ist ein Beispiel für diese Entwicklung. Ein düsteres Gitarrenriff leitet den Track ein, bevor Creevys unverhüllter Gesang einsetzt. Sie singt von einer verzehrenden Besessenheit und wird im Refrain von ihrer langjährigen Bandkollegin Sami Perez unterstützt. Es ist ein stolzes, gefühlvolles Stück, das Creevy einen "Evanescence-Moment" nennt. "Es ist ein echter `losing your fucking shit'-Style", sagt sie. "Ich wollte, dass dieses Album nur aus Herz und Seele besteht. Völlig offen." "I Don't Want You Anymore" nutzt das Element der Überraschung zu seinem Vorteil; jeder Track ist eine radikale Neuinterpretation dessen, was Cherry Glazerr ist und sein kann. "Bad Habit" beginnt mit einer spiralförmigen Gesangsschleife, die Creevy zu Hause aufgenommen hat, und entwickelt sich zu einem delirierenden Downtempo-Dance-Track, ohne dass jemals eine Gitarre zum Einsatz kommt. Der darauf folgende Track "Ready for You" wird im funkigen Stakkato gesungen, und die anfänglich sparsame Bassline in der ersten Strophe wird schließlich von einem massiven, statischen Gitarrenriff überholt, das einen daran erinnert, dass es sich hier im Kern um ein Rockalbum handelt. Dies sind Songs, die das Leben des Hörers untermalen, eine Partitur, die zu jeder Gelegenheit passt. Das titelgebende Stück ist ein Versprechen an eine namenlose Person, aber der sich wiederholende Text in der Bridge könnte genauso gut als Liebesbrief an den Hörer dienen: "In the end, you're always holding me."
Balmat is a new label with a cloudy outline.
Jointly shepherded by Philip Sherburne and Albert Salinas, two friends living in Cardedeu, Catalonia, and on the Balearic island of Menorca, Balmat grew out of Lapsus Radio, a weekly show on Spain’s Radio 3. Balmat’s mission is simple: to foster new ideas, expand upon personal obsessions, and put enveloping sounds out into the world.
“Balmat” means “empty” or “void” in Catalan. But quite apart from any negative connotations, we prefer to think of it in terms of possibility: a space waiting to be filled.
Balmat’s first release comes from Luke Sanger, a Norwich, UK-based artist whose two decades of electronic music making have encompassed a range of tools and techniques, from MaxMSP to modular synthesis. Along the way he has built an extensive catalog encompassing ambient atmospheres, abstract soundscaping, and more. With Languid Gongue, he puts multiple approaches into play. Experiments in microtonal composition balance out pieces in standard tunings, while esoteric electronic machines merge with familiar acoustic treatments and microphone techniques.
The result is a constellation of his signature sounds: freeform new-age fantasia; spring-loaded toytronic arpeggios; quartz-driven braindance clockworks. Drifting between consonant, almost lyrical compositions and shape-shifting textural sketches, the album drifts with the nonchalance of a sky-high cirrus cloud, and it glows as if illuminated from within. When we heard the material, we knew that it was the perfect choice to launch the label. To us, it sounds like a roadmap for points unknown.
Animal Collective veröffentlichen ihr neues Studioalbum "Isn't It Now?". Das Quartett, bestehend aus Avey Tare, Panda Bear, Deakin und Geologist, nahm das Album mit dem Grammy-Preisträger und Produzenten Russell Elevado (D'Angelo, The Roots, Kamasi Washington) auf, der es auch mitproduzierte und abmischte.
Die Struktur von Animal Collective ist seit langem eine Spielwiese, ein offener Raum, um neue Ideen und Einflüsse auszuprobieren und auszuleben. Und warum auch nicht? Es kann bedeuten, dass man Panda Bear erlaubt, sich mehr auf sein Schlagzeugspiel zu konzentrieren, oder dass man Deakin ermutigt, tiefer in sein Klavierspiel einzutauchen. Oder man lässt dem aufkeimenden Interesse von Avey Tare und Geologist an der Musik der Renaissance - dem Flötenspiel, der Drehleier, der vergoldeten Polyphonie - Raum zur Entfaltung. Diese Impulse sind der Kern von "Isn't It Now?", dem zweiten Animal Collective-Album in ebenso vielen Jahren und ein markanter Meilenstein auf ihrer fröhlichen Rundreise. Mit 64 Minuten ist Isn't It Now? das längste Animal-Collective-Album aller Zeiten, wobei fast ein Drittel der Laufzeit auf die hinreißende und eruptive 22-minütige Ode an die hoffnungsvolle Beharrlichkeit, "Defeat", entfällt. Sie haben es in nur 12 Tagen fertiggestellt und dabei höchstens 24 Kanäle verwendet, was nicht nur davon zeugt, dass sie diese Songs auf der Time Skiffs-Tour aufgenommen haben, sondern auch davon motiviert, dass sie wieder in einem Raum zusammen waren.
Animal Collective veröffentlichen ihr neues Studioalbum "Isn't It Now?". Das Quartett, bestehend aus Avey Tare, Panda Bear, Deakin und Geologist, nahm das Album mit dem Grammy-Preisträger und Produzenten Russell Elevado (D'Angelo, The Roots, Kamasi Washington) auf, der es auch mitproduzierte und abmischte.
Die Struktur von Animal Collective ist seit langem eine Spielwiese, ein offener Raum, um neue Ideen und Einflüsse auszuprobieren und auszuleben. Und warum auch nicht? Es kann bedeuten, dass man Panda Bear erlaubt, sich mehr auf sein Schlagzeugspiel zu konzentrieren, oder dass man Deakin ermutigt, tiefer in sein Klavierspiel einzutauchen. Oder man lässt dem aufkeimenden Interesse von Avey Tare und Geologist an der Musik der Renaissance - dem Flötenspiel, der Drehleier, der vergoldeten Polyphonie - Raum zur Entfaltung. Diese Impulse sind der Kern von "Isn't It Now?", dem zweiten Animal Collective-Album in ebenso vielen Jahren und ein markanter Meilenstein auf ihrer fröhlichen Rundreise. Mit 64 Minuten ist Isn't It Now? das längste Animal-Collective-Album aller Zeiten, wobei fast ein Drittel der Laufzeit auf die hinreißende und eruptive 22-minütige Ode an die hoffnungsvolle Beharrlichkeit, "Defeat", entfällt. Sie haben es in nur 12 Tagen fertiggestellt und dabei höchstens 24 Kanäle verwendet, was nicht nur davon zeugt, dass sie diese Songs auf der Time Skiffs-Tour aufgenommen haben, sondern auch davon motiviert, dass sie wieder in einem Raum zusammen waren.
- Alive And Well
- My Life Inside Your Heart
- Great Awakening
- Six Ways 'Til Sunday
- 401: Kill
- The Art Of Losing
- Remains Of Summer Memories
- The Unraveling
- Reception Fades
- Stained Glass And Marble
- Everchanging
- Sometimes Selling Out Is Giving Up
- 3: Day Weekend
- 1000: Good Intentions
- Weight Of Time
- Faint Resemblance
- Join The Ranks
- Gethsemane
Yellow Vinyl[24,33 €]
Das Debütalbum der Punk-Superstars RISE AGAINST von 2001. THE UNRAVELING in der Neuauflage (Remix, Remaster, Bonustracks) von 2018. Die aus Chicago stammende Band thematisiert Ungerechtigkeit und Ungleichheit, bricht weiterhin Rekorde, füllt Arenen und macht ihr riesiges globales Publikum auf wichtige progressive Themen aufmerksam. Alles begann im Jahr 2001, als ein Demo von zwei ehemaligen Mitgliedern von 88 Fingers Louie zu Fat Wreck gelangte. Es war ihre neue Band, Rise Against. FAT nahm sie sofort unter Vertrag, holten sie ins Studio und veröffentlichten ihr Debütalbum "The Unraveling". Nach der eiligen Veröffentlichung ging die Band auf Tour. Jahr für Jahr, Tour für Tour baute Rise Against langsam eine treue Fangemeinde in den USA und Europa auf. Rückblickend waren sowohl die Band als auch FAT der Meinung, dass die Produktion von "The Unraveling" aufgrund der Eile, mit der das Album veröffentlicht wurde, zu wünschen übrigließ. Nun, da die Band gewachsen ist und ihren spezifischen Sound besser gefunden hat, wurde beschlossen, das Album neu abzumischen, zu remastern und erneut zu veröffentlichen. FAT hat es dabei nicht belassen: Das Album enthält außerdem zwei Bonustracks aus derselben Zeit. "The Unraveling" ist ein Muss für die immer noch ständig wachsende Fangemeinde von Rise Against! "Rise Against sind melodischer Hardcore. Die Band zeigt, dass sie ihren Wurzeln bei 88 Fingers Louie nicht allzu fern ist, denn die Punk-Energie ist hier pur und unverfälscht. Wenn es jemals ein Album gab, dass dazu beitragen könnte, das Fingerzeigen und die Circle Pits zurückzubringen, dann wäre "The Unraveling" eine gute Wahl."
- Alive And Well
- My Life Inside Your Heart
- Great Awakening
- Six Ways 'Til Sunday
- 401: Kill
- The Art Of Losing
- Remains Of Summer Memories
- The Unraveling
- Reception Fades
- Stained Glass And Marble
- Everchanging
- Sometimes Selling Out Is Giving Up
- 3: Day Weekend
- 1000: Good Intentions
- Weight Of Time
- Faint Resemblance
- Join The Ranks
- Gethsemane
Black Vinyl[24,33 €]
Das Debütalbum der Punk-Superstars RISE AGAINST von 2001. THE UNRAVELING in der Neuauflage (Remix, Remaster, Bonustracks) von 2018. Die aus Chicago stammende Band thematisiert Ungerechtigkeit und Ungleichheit, bricht weiterhin Rekorde, füllt Arenen und macht ihr riesiges globales Publikum auf wichtige progressive Themen aufmerksam. Alles begann im Jahr 2001, als ein Demo von zwei ehemaligen Mitgliedern von 88 Fingers Louie zu Fat Wreck gelangte. Es war ihre neue Band, Rise Against. FAT nahm sie sofort unter Vertrag, holten sie ins Studio und veröffentlichten ihr Debütalbum "The Unraveling". Nach der eiligen Veröffentlichung ging die Band auf Tour. Jahr für Jahr, Tour für Tour baute Rise Against langsam eine treue Fangemeinde in den USA und Europa auf. Rückblickend waren sowohl die Band als auch FAT der Meinung, dass die Produktion von "The Unraveling" aufgrund der Eile, mit der das Album veröffentlicht wurde, zu wünschen übrigließ. Nun, da die Band gewachsen ist und ihren spezifischen Sound besser gefunden hat, wurde beschlossen, das Album neu abzumischen, zu remastern und erneut zu veröffentlichen. FAT hat es dabei nicht belassen: Das Album enthält außerdem zwei Bonustracks aus derselben Zeit. "The Unraveling" ist ein Muss für die immer noch ständig wachsende Fangemeinde von Rise Against! "Rise Against sind melodischer Hardcore. Die Band zeigt, dass sie ihren Wurzeln bei 88 Fingers Louie nicht allzu fern ist, denn die Punk-Energie ist hier pur und unverfälscht. Wenn es jemals ein Album gab, dass dazu beitragen könnte, das Fingerzeigen und die Circle Pits zurückzubringen, dann wäre "The Unraveling" eine gute Wahl."
Boxset[52,06 €]
Als Progressive Metal getarnt verdrehen The Hirsch Effekt auf ihrem sechsten Langspieler "Urian" wieder die Gewohnheiten. Das neue Album taucht musikalisch tief in die immer aufdringlicher werdende Ambivalenz aus Krisen und Alltag ein. "Urian" wird der ungebetene Gast genannt, dessen Begegnung meist ziemlich unerwünscht ist. Eine knappe Stunde fesselt es dich klanglich und weist mit einer hinterlistigen Umarmung geschickt auf all den schief gewickelten Mist hin!
"Urian" nimmt sich Zeit, lässt uns zwischen kraftvollem Dauerprasseln atmen und Luftholen. Harte Ansätze vor atmosphärischen Collagen - mal einfühlsam-akustisch, mit ausgefeilten Gesängen und groovigen Passagen - bis dir Urian wieder derb in die Seite prügelt. Deutlich weniger konzeptuell als das 2020er Album "Kollaps" ist es dennoch eine absolute Weiterentwicklung. Textliche Chiffren wirken intimer, Bezüge und Verweise liegen scheinbar klar auf der Hand. So werden sozialpolitische Themen besprochen, bei denen die Musiker sich selbst und die derzeitigen Entwicklungen kritisch hinterfragen. Neben Bots, die sich in Insta-Kommentaren demokratie-zersetzend in menschliche Köpfe einnisten, geben THE denen eine Stimme, die keine haben oder denjenigen, auf die all das schöne Leben noch wartet. Aus diesem zwar dystopischen, allerdings klaren Welt- und Werteverständnis erwächst eine gesittete Hoffnung, dank der "Urian" noch zum Tee verweilen darf.
- Für Mich Soll’s Rote Rosen Regnen
- Berlin, Dein Gesicht Hat Sommersprossen
- Sei Mal Verliebt (Let’s Do It)
- Eins Und Eins, Das Macht Zwei
- Er Hiess Nicht Von Oertzen
- Ich Brauch‘ Kein Venedig
- Ich Möchte Am Montag Mal Sonntag Haben
- In Dieser Stadt
- Die Herren Dieser Welt
- Nichts Hat Mich Um – Aber Du – I Get A Kick Out Of You
- Heimweh Nach Dem Kurfürstendamm
- Ich Glaub‘, ‚Ne Dame Wird‘ Ich Nie
- Macky-Messer
- (Ich Brauch‘)Tapetenwechsel
- Ich Zieh‘ Mich An Und Langsamen Aus
- Love For Sale
- Es War Beim Bal Paré
- Von Nun An Ging’s Bergab
- Ostseelied
- Aber Schön War Es Doch
“Für mich soll‘s rote Rosen regnen – Ihre 20 schönsten Songs“ ist eine 1993 erschienene Compilation der 20 schönsten Songs von Hildegard Knef. Diese wird nun wieder neu aufgelegt als 2LP auf schwarzem Vinyl und als 1CD.
Dreams are made and displaced on Mark Fell & Rian Treanor’s oneiric electro-acoustic inception 'Last Exit', borne from long days in the family garden, and assembled into a mesmerising masterpiece of minimalist modal rhythm and atmospheric exploration, into rapt smallsound detailing in breathtaking form. It’s a bit like listening to Virginia Astley’s ‘From Gardens Where We Feel Secure’, with washes of Autechre seeping into the mix from outside.
‘Last Exit…’ originally appeared in a different form as a cassette release for our Documenting Sound series in 2021, and was edited this year by Mark and Rian for this new expanded and altered edition, mastered by Rashad Becker. It renders a painterly,psychedelic, and diaristic depiction of sublime atmospheric tension, occasionally ruptured by their typical, asymmetric rhythm impulses in a form that rudely transcends their respective aesthetics. Across four parts, they kern, juxtapose and diffract synthesised percussion and field recordings into polymetric arrangements riddled with timbral nuance of a highly unpredictable nature.
While patently inflected with nods to Indonesian gamelan, Ugandan folk, Indian Carnatic classical, Morton Feldman-esque minimalism, free jazz improvisation and a sort of rhythmic cubism that speaks to their mutual, voracious listening habits and tastes, the results are arguably without direct compare. Attentive listeners will recognise, however, that ‘Last Exit’ effortlessly transcends their respective styles, achieving a new high watermark of imaginary future-hyperfolk expressed in a sort of personalised but highly relatable meta-musical language.
Seriously, they’re working beyond known conventions here; opening to a sublime frisson of Feldman-esque keys, birdsong and distant car engines, and closing to a combo of just-intoned drone and wafts of distant ballroom music. The 80 minutes in between feel like returning to a dream, with flashes of FM strings dabbed to sloshing rhythms and domestic detritus, tilting into a nervously tentative tension ruptured with abstract dance dynamism and angular free jazz ballistics.
The rejigged recordings also reflect the fidelity of memory recall, expressing an altered perspective on their time spent in the multigenerational family’s Rotherham garden during spring/summer 2020, replete with their mum/grandmother on piano and overheard singing and in convo, but now fraught with a more melancholic, distempered quality that makes for a genuinely unforgettable listening experience. A long-form isolationist fantasy, consider it crucial listening if yr into Robert Ashley's 'Automatic Writing', Graham Lambkin, Autechre or Nuno Canavarro.
- 1: We Said
- 2: Different Rings
- 3: Unbeknownst
- 4: Predestined Confessions
- 5: How Prophetic
- 6: A Caged Dance
- 7: I Have Long Been Fascinated
- 8: Enthralled Not By Her Curious Blend
- 9: No Way Chastened
- 10: But I Never Heard A Sound So Long
- 11: The Promise
- 12: Shake My Bones
- 13: A(Way) Is Not An Option
- 14: For They Do Not Know
- 15: Others Each
- 16: Ain't I...your Mystery Is Our History
Celebrated composer, performer, saxophonist, soloist, band leader, educator, activist, and mixed-media artist Matana Roberts returns with a new installment of their acclaimed Coin Coin series. For over a decade, Coin Coin has been the central artistic project for Roberts, a remarkable exploration of American ancestry and the nature of memory through "sound quilting": modern composition that draws on a wide range of musical sources and traditions, along with research-driven historical and genealogical narratives that yield prose and poetry both spoken and sung, field recordings, and graphic scores. The Quietus declares "when the 12-album cycle is complete, it will be regarded as a singular masterpiece of 21st century sonic and narrative art" and Pitchfork calls it "one of the most provocative ongoing bodies of work by any American musician." Coin Coin Chapter Five: In the garden... is the first new recorded audio chapter since 2019 and centers upon reproductive rights, summoning the story of a family ancestor who died in early adulthood, from a cause kept obfuscated and hushed, shrouded in disinformation and shame. Roberts reimagines diaristic and oral narratives, delivered in strident streams of spoken word that punctuate the hour-long work, with recurring musical themes frequently accompanied by the declarative refrain "my name is your name / our name is their name / we are named / we remember / they forget." As Roberts writes in the accompanying liner notes essay: I find it absolutely disgusting that the same trauma my grand ancestor, whose story we are telling in this chapter, is closely mirroring the experiences of some poor soul today as I write this... Our aforementioned grand, who perished at a young age, leaving her growing children motherless, did not have to die. The negative consequences of her death have reverberated down through generations in my family line, in the same way that a similar resounding might happen for someone else's ancestral line generations from today. While often jazz-adjacent, and with Matana's inimitable saxophone and indomitable voice at the core, Roberts situates Coin Coin outside the Jazz genre and within heterodox pathways of post-modern composition, electroacoustic music, sound collage, experimental voice, and sound art. In the garden... undeniably continues to express and expand upon the project's magnificent iconoclasm, nonetheless being the most jazz-inflected chapter since Coin Coin Chapter Two: Mississippi Moonchile(2013). Recorded in Brooklyn with a stellar acoustic ensemble that includes Stuart Bogie, Gitanjali Jain, Darius Jones, Matt Lavelle, Mike Pride, Ryan Sawyer, Corey Smythe, and Mazz Swift, abetted by some sparkling pieces featuring modular synthesis courtesy of album producer Kyp Malone (Bent Arcana, TV On The Radio), In the garden... traverses a vivid stylistic array of thematic overtures, excursions and set pieces, ranging from spacious textural invocations to gorgeously tempered horn-led compositions to driving free jazz and exhilarating through composed bursts of cacophony. With storytelling spoken-word lead vocals by Roberts channeled recurringly throughout, alongside various other deployments of layered and group voices, the album is alternately a meditation and fever dream of narrative potency. This is some of the most intense and intensive music Roberts has composed and captured to date, richly conceived and deeply felt, restless yet focused, unflinchingly substantive and unique. Coin Coin Chapter Five: In the garden... channels epigenetic trauma and tragedy with teeming complexity and fierce beauty _ a eulogy, testimony, and celebration, melding music and language in a stunning polychromatic flow of vernaculars and poetics. A powerful work of subjective commemoration and historical-cultural communion that speaks indelibly to the present moment.
2x10” in 350 gsm widespine jacket w/interior colour flood + 300 gsm printed inners + 20”x 10” fold-out insert + DL card
Revealed a few seasons ago thanks to the abrasive potential of their riffs, the French duo Bandit Bandit consisting of Maëva & Hugo imposes its musical genre, as well as an insolent ease to handle the French language, which one can hear in their amazing first album, 11:11.
In 2019 came the first show, the first music video, the first studio session. The name "Bandit Bandit" was born during a photo shoot with a friend, in a desert landscape, wearing scarves, boots and pistols. As for the repetition of Bandit, it is to better underline the duality of the project which, very quickly, found its own public, thanks to tracks as striking as "Maux", the first french-written one, and an imagination which incites the press to nickname them the Bonnie & Clyde of rock.
After two electrifying EPs, "Bandit Bandi"t and "Tachycardie", the duet needed to "explore further than the rock-genre itself" on a 11:11 produced by Azzedine Djelil (Rita Mitsouko, Catherine Ringer, Minuit, Lulu Van Trapp...). This first album mixes music genres, investigates pop music with all its amplitude, as a guiding thread between raw rock and the more sophisticated alternative style. Until now self-centered and cathartic, the texts of Bandit Bandit remain intimate on 11:11 while proving to be political, freed from prudishness, playing with words. Their unrestrained music resonates loudly throughout this album with a devouring desire as insatiable as contagious.
"11:11", frist album. Includes "Toxique Exit", "Si j' avais su " & " La marée ". Available on Cd & Vinyl.
Dimension Hatröss is the fourth studio album by the Canadian heavy metal band Voivod. It was released in 1988 on Noise Records and is a concept album which narrates the exploits of Voivod’s mascot cyborg Korgull.
The cover concept and artwork was produced by drummer Michel Langevin. Estimated sales are more than 70,000 copies, worldwide. In 2017, Dimension Hatröss was added by the US magazine Rolling Stone to its Top 100 Metal Albums of All Time list at No. 78.
The word Hatröss is pronounced by singer Snake (Denis Bélanger) in French as the word atroce, meaning terrible or horrible
- A1: Door Mekaar
- A2: Kanon Pittoresk
- B1: Ritme 7000
- B2: Drei
- B3: Karrotten
- C1: Improv 'Stille Willie' (Previously Unreleased Outtakes)
- C2: Kanonjam-Pedaal Kwijt
- C3: Improv 'Rockin' Rollie
- C4: Die Sterveloze Melodie
- D1: Kaas! (Live In Alpha Beverwijk Holland Sept 30 1978)
- D2: Oude & Spaanse Kaas
- D3: Karrottentokkel
- D4: Moedel Moedel Hij Pnaagt Mij
- D5: Improv Alpha
„III“ wurde ursprünglich 1978 privat veröffentlicht und war bei Sammlern schon lange begehrt. Es ist das einzige Album des niederländischen Progressive-Rock-Quartetts Het Pandorra Ensemble, das von zwei Gitarren angetrieben wird und dem sie einen Hauch von Anarchie in ihre Mischung aus Improvisation und King Crimson einbrachten.
Vinyl mit Downloadcode. Die LP und CD Versionen dieses Albums unterscheiden sich in einigen Details: Nicht mit an Bord bei der LP-Version sind die Songs "Intro" und "Ends", die sich auf der CD finden lassen. Dafür gibt es auf der LP den Track ,Body And Blood" in einer längeren Version. Außerdem tummeln sich auf der D-Seite 100 Locked Groove Audio Loops, die exklusiv nur auf dem Vinyl auftauchen. ,CLIPPING. machen Partymusik für den Club, bei dem man sich wünscht, nie in ihm gelandet zu sein; das Auto, bei dem du dich nicht erinnerst, wie du eingestiegen bist und die Straßen, auf denen man sich nicht sicher fühlt." (Aus der Pressemitteilung für das CLIPPING. Debüt ,Midcity", das im September 2012 veröffentlicht wurde). Seit das verfasst wurde, hat sich einiges geändert für CLIPPING. Die Band fand heraus, dass die potentiellen Hörer bereiter für sie waren, als sie es erwartet hatten. Vor ,Midcity" erwartete keins der Mitglieder (Rapper Daveed Diggs und die Produzenten Jonathan Snipes und William Hutson), dass ihr kantiger Rap ein Publikum finden würde. Die Band war ursprünglich als Remixprojekt und Fußnote im wahren Leben der Mitglieder gedacht: Diggs ist ein Bühnenschauspieler; Snipes komponiert Filmmusik und Hutson ist ein etabliert Noise Musiker (Snipe und Hutson kollaborierten beim Soundtrack zur IFC Dokumentaion ,Room 237"). Doch seit der Gründung von CLIPPING. weitete sich das Feld der kommerziellen Musik leicht aus, so dass plötzlich Platz für mehr Noise und mehr Abenteuer in der elektronischen Produktion war (obwohl CLIPPING. selbst natürlich darauf bestehen, dass sie Rap Musik machen). ,Clppng" ist ambitionierter als ,Midcity". Das Album wartet mit Gästen wie Gangsta Boo (Ex-THREE 6 MAFIA und momentan bei DA MAFIA 6IX), Guce (Veteran der Bay Area; Mitglied von BULLYS WIT FULLYS), King T (Gangster Rap Legende der Westküste; Gründer der Likwit Crew; Mentor von XZIBIT und THA ALKAHOLIKS) und COCC PISTOL CREE (Newcomerin aus Compton, bekannt vom DJ MUSTARD Mixtape ,Ketchup"). ,Clppng" weitet die experimentellen Sounds der Band aus, um eine größere emotionale Palette zu bedienen. Doch die Band ist nicht zum Softie geworden; das Intro des Albums ist eins der brutalsten Stücke, das die Band je aufgenommen hat und ,Or Die" (feat. Guce) ist so bitterböse wie alles auf ,Midcity". ,CLPPNG" ist ein Album, das unter Beweis stellt, wie vielschichtig Sound sein kann, wenn die Regeln eines Genres mutwillig in Frage gestellt werden.
- A1: Gentle Confrontation
- A2: 2003
- A3: Let U Go Ft. Keiyaa
- A4: Déjà Vu Ft. Ritchie
- B1: Prelude Of Tired Of Me
- B2: Glitch The System (Glitch Bitch 2)
- B3: I Dm U
- B4: One Way Ticket To The Midwest (Emo) Ft. Corey Mastrangelo
- C1: Cards With The Grandparents
- C2: While They Were Singing Ft. Marina Herlop
- C3: Try For Me Ft. Eden Samara
- C4: Tired Of Me
- D1: Speechless Ft. George Riley
- D2: Disjointed (Feeling Like A Kid Again)
- D3: I’m Trying To Love Myself
- D4: Saying Goodbye Ft. Contour
‘Gentle Confrontation’, Loraine James's third Hyperdub album, opens a new chapter of her real and sonic life in which she examines her past and present. It's a positively languid, enjoyably disjointed set made while listening to her teenage favourites; math rock and emo-electronic such as DNTEL, Lusine and Telefon Tel Aviv. The album also features an ever more diverse set of peers, placing them in her unusual musical settings and drawing out sensitive and reflexive performances. At other times the album stretches out into a drifting ambience as if seeking a sense of bliss in the everyday. ‘Gentle Confrontation’ is about relationships (especially familial), understanding, and giving back a little grace and care, while the tone of the record criss-crosses watery ambience with denatured rhythm and asmr beats. These 16 tracks are Loraine's best work yet, and a personal and musical leap forward, delivering a totally unique vision of electronic pop music.
Johann Sebastian Bachs Cellosuiten sind ein Prüfstein und eine Quelle der Inspiration für Yo-Yo Ma, seit er im Alter von vier Jahren die ersten Noten der Suite Nr. 1 kennenlernte. Zum 40jährigen Jubiläum veröffentlicht Sony Classical die 1983 entstandene Einspielung der Suiten - seine allererste - in einer neuen Ausgabe mit drei LPs: "J.S. Bach: The Six Unaccompanied Cello Suites - The 1983 Sessions" Die Edition umfasst drei neu gepresste Picture-Discs in einem Trifold Jacket mit exklusiven, noch nie gezeigten Fotos der damaligen Aufnahmesitzungen sowie einem Essay des Produzenten Richard Einhorn.J.S. Bachs Suiten für Violoncello, die zwischen 1717 und 1723 komponiert wurden, stehen an der Spitze des Solocello-Repertoires, seit Pablo Casals sie vor weit über einem Jahrhundert wiederentdeckte und aufzuführen begann. In drei Aufnahmen für Sony Classical und in Dutzenden von Live-Aufführungen auf der ganzen Welt sind die Suiten zu einer Art künstlerischer Signatur für Yo-Yo Ma geworden, der für die Aufnahme von 1983 den ersten seiner 19 GRAMMY®-Awards gewann. Obwohl er die Suiten noch zwei weitere Male an entscheidenden Momenten seiner Karriere aufgenommen hat, war es diese Aufnahme von 1983, die der Welt die singuläre Weite wie Tiefe seines künstlerischen Anspruchs und Könnens versprach. Der Produzent Richard Einhorn schreibt in seinem Begleittext zur neuen Ausgabe: "Als ich mir die Suiten jetzt anhörte, verliebte ich mich erneut in Yo-Yo Mas Interpretationen. Das erste Wort, das ich für diesen Aufsatz notiert habe, war 'Überschwang', ein Überschwang, der von Anfang an in Hülle und Fülle vorhanden war ... Yo-Yo hat die Bach-Suiten später sowohl als Audio- als auch als Video-Aufnahmen neu eingespielt; sie sind alle gleichermaßen bemerkenswerte Leistungen. Aber natürlich bleibt diese Version mein Favorit: Ich höre so viel von der überschwänglichen Persönlichkeit meines langjährigen Freundes in diesen wunderbaren Interpretationen einiger der größten Musikstücke, die je geschrieben wurden."
Yellow Vinyl[24,58 €]
Es beherrscht ein grauer, stimmungsvoller und dichter Spätherbst-Tag das Geschehen. Viel zu früh hat der Himmel sich verdunkelt. Jetzt plätschert gleichförmig und regelmäßig Regen auf die Straßen, auf die Erde, auf die griesgrämig wirkenden Menschen herab. So stellt man sich die Atmosphäre vor, in welcher das sechste Subsignal-Studioalbum "A Poetry of Rain" entstanden ist.
Fünf endlos wirkende Jahre ließen Subsignal ihre Anhänger auf neue akustische Klang-Abenteuer warten. "Und auch das hatte wieder mit der Pandemie zu tun", offenbart Markus Steffen den Grund für die quälend lange Pause. "Existenzängste schlichen sich ein", reflektiert er. "Im Zuge dessen verließ der langjährige Bassist Ralf Schwager die Band. Mit Martijn Horsten aus Rotterdam war allerdings rasch würdiger Ersatz gefunden. Dennoch schwelgen die zehn Kompositionen vor Sehnsucht und einer gehörigen Portion Wehmut."
Der progressive Mix aus Rock, Metal und Artrock gelingt scheinbar spielerisch. Ausnahme-Drummer Dirk Brand setzt dabei eine fulminante Basis, auf die mal rockige, mal elegante Gitarren-Sounds zusammen mit den Keyboards einmalige Klangwelten zaubern. Darüber schwebt das wunderbare Timbre von Sänger Arno Menses - immer präsent, immer einnehmend, voller Leidenschaft und Kraft. Dazu trägt auch die kristallklare und druckvolle Produktion von Yogi Lang von ihrem Label Gentle Art Of Music bei.
Presse:
Rocks 9/10: "Songs wie ›Impasse‹ oder "Marigold‹ berühren, transportieren Gefühle und packen den Hörer, wie es sonst Marillion, Yes oder Kansas am besten können. Auf welch hohem Niveau die Herren musizieren, wird bei Nummern wie The Art Of Giving Ins oder ›Sliver (The Sheltered Garden)‹ klar, aber Komplexi-lät ist hier nie Mittel zum Zweck."
Deaf Forever 8.5/10: "…meistens die wie immer großartigen Refrains, die einen aufrichten. ….wie gewohnt exzellent gesungene Artrock-Stücke, die von den nach fünf Jahren Wartezeit dürstenden Anhängern nun endlich auch zu Hause genossen werden können."
Rock It - Soundcheck #6/32: "…so steht der Name Subsignal auch auf Album Nummer sechs doch für handgemachte Qualitätsarbeit mit Herz und Seele. Reinhören, eintauchen und mitfühlen!"
Break Out: "Mit "Poetry Of Rain" unterstreichen Subsignal ihre Ausnahmestellung im Rock: Scheibe unbedingt zulegen! Ich bin mir sicher, dass niemand bei diesem Longplayer enttäuscht sein wird, der sich in melodischen Bereichen mit progressiven Parts wohlfühlt."
Gäste:
David Bertok - Keyboards "Embers Part II - Water Wings)
Marek Arnold - Saxophon "The Last of its Kind"
Yogi Lang - Keyboards
Dietmar Waechtler - Pedal Steel "The Art of Giving In"
Iraklis Choraitis - Backing Vocals "Sliver (The Sheltered Garden)"
Mix & Master von Yogi Lang, Farm-Studios Freising
Green Vinyl[22,90 €]
Es beherrscht ein grauer, stimmungsvoller und dichter Spätherbst-Tag das Geschehen. Viel zu früh hat der Himmel sich verdunkelt. Jetzt plätschert gleichförmig und regelmäßig Regen auf die Straßen, auf die Erde, auf die griesgrämig wirkenden Menschen herab. So stellt man sich die Atmosphäre vor, in welcher das sechste Subsignal-Studioalbum "A Poetry of Rain" entstanden ist.
Fünf endlos wirkende Jahre ließen Subsignal ihre Anhänger auf neue akustische Klang-Abenteuer warten. "Und auch das hatte wieder mit der Pandemie zu tun", offenbart Markus Steffen den Grund für die quälend lange Pause. "Existenzängste schlichen sich ein", reflektiert er. "Im Zuge dessen verließ der langjährige Bassist Ralf Schwager die Band. Mit Martijn Horsten aus Rotterdam war allerdings rasch würdiger Ersatz gefunden. Dennoch schwelgen die zehn Kompositionen vor Sehnsucht und einer gehörigen Portion Wehmut."
Der progressive Mix aus Rock, Metal und Artrock gelingt scheinbar spielerisch. Ausnahme-Drummer Dirk Brand setzt dabei eine fulminante Basis, auf die mal rockige, mal elegante Gitarren-Sounds zusammen mit den Keyboards einmalige Klangwelten zaubern. Darüber schwebt das wunderbare Timbre von Sänger Arno Menses - immer präsent, immer einnehmend, voller Leidenschaft und Kraft. Dazu trägt auch die kristallklare und druckvolle Produktion von Yogi Lang von ihrem Label Gentle Art Of Music bei.
Presse:
Rocks 9/10: "Songs wie ›Impasse‹ oder "Marigold‹ berühren, transportieren Gefühle und packen den Hörer, wie es sonst Marillion, Yes oder Kansas am besten können. Auf welch hohem Niveau die Herren musizieren, wird bei Nummern wie The Art Of Giving Ins oder ›Sliver (The Sheltered Garden)‹ klar, aber Komplexi-lät ist hier nie Mittel zum Zweck."
Deaf Forever 8.5/10: "…meistens die wie immer großartigen Refrains, die einen aufrichten. ….wie gewohnt exzellent gesungene Artrock-Stücke, die von den nach fünf Jahren Wartezeit dürstenden Anhängern nun endlich auch zu Hause genossen werden können."
Rock It - Soundcheck #6/32: "…so steht der Name Subsignal auch auf Album Nummer sechs doch für handgemachte Qualitätsarbeit mit Herz und Seele. Reinhören, eintauchen und mitfühlen!"
Break Out: "Mit "Poetry Of Rain" unterstreichen Subsignal ihre Ausnahmestellung im Rock: Scheibe unbedingt zulegen! Ich bin mir sicher, dass niemand bei diesem Longplayer enttäuscht sein wird, der sich in melodischen Bereichen mit progressiven Parts wohlfühlt."
Gäste:
David Bertok - Keyboards "Embers Part II - Water Wings)
Marek Arnold - Saxophon "The Last of its Kind"
Yogi Lang - Keyboards
Dietmar Waechtler - Pedal Steel "The Art of Giving In"
Iraklis Choraitis - Backing Vocals "Sliver (The Sheltered Garden)"
Dunkelgrünes Vinyl. Vor einigen Jahren, irgendwo in einem Tour Van in Idaho, wurde den Chastity Belt Mitgliedern Julia Shapiro, Gretchen Grimm, Lydia Lund und Annie Truscott zu langweilig und sie fanden eine recht ungewöhnliche Beschäftigung: Sie fingen an einander Komplimente zu machen, sehr detailliert und umfangreich. Das mögen wir an dir am Liebsten; Deshalb lieben wir dich. An dieses Bild denke ich die ganze Zeit, die Vier, wie sie sich den anderen gegenüber auf diese Weise offenbaren, freiwillig. Es fällt schwer sich vorzustellen, dass das andere Bands tun würden. Jenseits ihrer doch recht omnipräsenten Social Media Seiten mit tonnen von Duck Face Schnuten, der ,I don't care" Attitüde, liegt ganz am Grund eine Ehrlichkeit und Intimität als auch eine emotionale Brillanz, die alles was Chastity Belt kreieren, verschmelzen lässt. Simple ausgedrückt: Sie sind witzig aber auch in der Lage sehr verletzlich zu sein. Giant Vagina und Pussy Weed Beer, zwei Highlights ihres 2013er Debüts No Regerts, wurden prompt gefolgt von dem großartigen aber leicht zu übersehenden Happiness. Bei dem 2015er Time to Go Home habe ich ständig meine jüngere, unstetere Version vor Augen gehabt. Der kommende Juni markiert die Veröffentlichung von I Used to Spend So Much Time Alone, ihr drittes und bisher bestes Album. Mit dem Produzenten Matthew Simms (Wire) live im Juli 2016 in Portland / Oregon (Geburtsstätte einiger ihrer favorisierten Elliot Smith Alben) aufgenommen, ist es ein dunkles und ungewöhnlich schönes Set aus Moody Post Punk, dass die Gefühlsbreite der Band aus Seattle in vollem Ausmaß und nicht durch Humor gefiltert zeigt. Da ist keine Ironie im Titel: Bevor sie Chastity Belt gründete, sah sich Shapiro klar als einsamen Wolf. Das ist keine kleine Geste. Ich kann dieses Album so sehr nachempfinden wie in meinen 20ern: Das ist ein mutiges und oft berauschendes Gewirr aus gemischten Gefühlen und quälenden Melodien, die atemberaubende Angst (This Time of Night) mit schimmernder Erkenntnis (Different Now) und hauchdünner Ungewissheit (Stuck - geschrieben und gesungen von Grimm) verbindet. Es ist eine ernste Platte. Shapiro definiert es wahrscheinlich am besten selbst: ,I wanna be sincere." Als ich die Band frage, wie dieser Text hier werden soll, war ihr einziger Anspruch, dass er kurz, ehrlich und ohne Übertreibung sein soll, Als ich mehr erfahren will sagt Truscott: "Just say that we love each other. Because we do." So sind sie, deshalb liebe ich sie. - David Bevan (Pitchfork), Februar 2017




















