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PARC DE TRIOMPHE - PARC DE TRIOMPHE
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  • Durchknall
  • Tanzen
  • Orden An Die Wand
  • Manchmal
  • Schlussendlich

Am 26.09.2025 erscheint beim feinen Wiener Indie-Label Voller Sound endlich das heiß erwartete Debüt-Album der New-New-Wave-Band Parc de Triomphe - als Vinyl mit grell-pinken Farbtupfern. Eine Reminiszenz an die 1980er- und 1990er-Jahre. Auf dem selbstbetitelten Album setzen sich Jörn Brien und Florian Knabenschuh in gewohnt düsterer Elektro-Pop-Manier mit der eigenen Vergangenheit auseinander. Themen wie Einsamkeit, Verletzlichkeit und die Angst vor Umbrüchen werden aufgehellt von Farb- und Hoffnungsschimmern. Druckvoll, treibend, wütend Musikalisch geht es bass- und beat-lastig zur Sache. In den oft tanzbaren Stücken werden der druckvolle Basslauf und die treibenden Beats von der markanten Stimme und einem ebenso einprägsamen Gitarrensound begleitet. Manchmal schrille, oft wütende, dann wieder ruhige, kühle Synthie-Klänge unterstreichen die Anleihen beim New Wave der 1980er. Passend zu den Texten, die sich nicht zuletzt mit DDR, Wende und den nachfolgenden Baseballschlägerjahren in Ostdeutschland auseinandersetzen. Aber keine Sorge vor zu viel Vergangenheit und Nostalgie. Im Gegenteil: Frei nach dem Bandmotto "Krawall! Elektro! Pop!" schlagen die Musiker mit ihrer melancholisch-düsteren Musik und den aufwühlenden, lyrischen Texten eine Brücke ins Hier und Jetzt. Die erzeugten Emotionen bewegen Jung und Alt. Radio-Airplay, Charts und TV Mit der EP "Harte Zeiten" haben Parc de Triomphe Ende 2023 ein erstes Ausrufezeichen gesetzt. Mit Airplay auf FM4, zahlreichen Konzerten und einem TV-Auftritt sowie Platzierungen in den Austrian Indie-Charts konnte sich die Band in der Wiener Indie-Szene schon einen Namen machen. Der Song "Westradio" lief beim beliebten Berliner Sender radioeins. Auf Spotify kommen die bisher vorab veröffentlichten Singles jeweils auf Tausende Streams. Auf dem Album "Parc de Triomphe" finden sich insgesamt 12 fein produzierte (Alf Peherstorfer) Songs, die eingängig, aber nie langweilig sind, straight, aber auf ihre Art trotzdem schräg. "Geschmackvoll, eingängig und wundervoll" FM4-Moderator Andreas Gstettner-Brugger schrieb zur Single "Harte Zeiten": "Die beiden deutschen Musiker, die sich in einem Wiener Park kennengelernt haben, produzieren hier einen geschmackvollen, eingängigen und wundervollen Song, der mich an Tocotronic, frühe Blumfeld und diverse Krautrockbands erinnert." Fazit: Fans deutschsprachiger Musik, die den New-Wave-Sound der 1980er-Jahre im modernen Gewand feiern und dem Indie-Sound der frühen 1990er-Jahre nicht abgeneigt sind, sollten "Parc de Triomphe" auf ihre Plattenteller legen.

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26,01
THE JEREMY DAYS - LIVE AT ROCKPALAST 2022 LP 2x12"
  • It Is The Time
  • Starting To Pretend
  • Breathe
  • Julie Thru The Blinds
  • Are You Inventive?
  • For The Lovers
  • Brand New Toy
  • Beauty In Broken
  • Blue New Year
  • Loved
  • The Deep Dark Night
  • This World
  • Stupid November
  • Rome Wasn't Built In A Day
  • Food And Coffee

Mit "Brand New Toy" landeten The Jeremy Days 1988 einen Evergreen, der bis heute gern im Radio gespielt wird. Als "Kinder der MTV - Ära" mit ihrer Mischung aus britischem Pop und amerikanischem Art-Rock brachte The Jeremy Days in zehn Jahren fünf Longplayer auf den Markt. Ihr ersten beiden Alben "The Jeremy Days" (1988) und "Circushead" (1990) wurden von dem bekannten Produzententeam Clive Langer und Alan Winstanley produziert, die auch u. a. für Madness, Kevin Rowland & Dexys Midnight Runners, Elvis Costello, David Bowie und den Hothouse Flowers arbeiteten. Als die Band 1995 auseinanderging, hatten sie mehr als eine Mio. Tonträger verkauft. 24 Jahre später kam es auf der Bühne des Hamburger "Docks" zu einer Reunion, weitere drei Jahre danach erschien 2022 mit "Beauty in Broken" sogar ein neues Album, das eine Woche nach Veröffentlichung auf #21 in die deutschen Albumcharts einstieg. Im Oktober des gleichen Jahres trat die Band im Rahmen des Crossroads-Festivals zum ersten Mal beim WDR - Rockpalast auf. Rechtzeitig zu ihrer aktuellen Deutschland-Tournee im Oktober 2025 kommt der Rockpalast-Auftritt als CD/DVD, auf einer limitierten doppel-Vinyl in zufälliger Farbe und digital auf den Markt. The Jeremy Days Frontmann Dirk Darmstädter: "Ein weiteres Dokument der langen und facettenreichen Reise unserer Band durch diese verrückte Welt."

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29,83
SI BRAD - DOUBLESTAR

SI BRAD

DOUBLESTAR

12inchTOKO2501
Toko
25.09.2025

Toko's in-house all-star Si Brad brings forth three fresh jams for the long running UK institution, ensuring record bags are festival fit and nightclub-ready for party season.

Opening with a glitzy, contemporary disco jam, 'Doublestar' provides wide-screen glitterball action with a dazzling instrumental track, busy with key changes and chord progressions that'd make Patrick Adams blush. Sure to have fellow peers like Another Taste and Perpetual Singers checking their wing mirrors, the track is rich with musical decadence - orchestral strings, punchy synth licks and frenetic live bass all shining through this highly dynamic arrangement.

'Compress' moves swiftly into beefy house territory; Si's patented full fat, cushion soft bottom end providing just the low frequency support for a wide array of warehouse-ready bleeps, vocal snips and rave motifs set to cause a whole manner of chaos and confusion come 2AM in the club. A master of functional intricacy, Brad's multi-layered compositions thread together more elements than other producers would care to consider, manifesting almost effortless and involuntary body movement which belies the complexity of the track and is sure to have the dancefloor in a spin.

Concluding with a beautiful piece of Balearic-boogie-beatdown, and with Attaboy muscling in on proceedings; 'Faro Sunset's dreamy and expansive moods cascade over a loose, conga-laden groove glued to the spot with a rugged b-line. Instantly conjuring memories of grilled calamari and poolside play, and sure to garner repeat plays across the familiar party paradises of the Adriatics and beyond; it finds the crew dialling into a deliciously languid vibe that's in contrast to the immediate urgency of the preceding tracks yet retains, assuredly, the sonic trademarks of the producer's hand.

Another unmissable addition to Toko's storied catalogue!

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14,50

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BENDIK GISKE - BENDIK GISKE LP

Der norwegische Saxophonist Bendik Giske steht an der Schwelle zu seinem dritten Soloalbum und kennt sich selbst gut. Mit seinem neuen, selbstbetitelten Album befindet er sich in seiner Blütezeit als Künstler: selbstbewusst in Bezug auf seine Stimme und seine Fähigkeiten, beflügelt von Kritikerlob aus allen Ecken - einschließlich zweier norwegischer Grammy-Nominierungen - und einer Welle von Zuhörern überall. Mit der Wahl von Beatrice Dillon als Produzentin des Albums - die britische Elektronikmusikerin ist eindeutig eine Weggefährtin in der Praxis des originellen ästhetischen Ausdrucks - ist ihr Einfluss unmittelbar und deutlich spürbar. Gemeinsam entfernen sie eine Schicht des Melodismus und konzentrieren sich auf Muster und Rhythmus, um eine andere Dimension seines faszinierenden Sounds hervorzuheben. Da er wieder mit Einzelaufnahmen arbeitet, ohne Overdubs, nur mit Saxophon und seinem Körper, sind der hallige Raum und der liebliche Glamour verschwunden. Für Giske kommt das Ergebnis einer musikalischen Nacktheit von ganz vorne gleich - jedes Detail, jedes Röcheln und Schnaufen ist hörbar, nichts wird verdeckt, nichts ästhetisiert. Die Leute schauen vielleicht weg, wenn es nicht so schön ist, aber was übrig bleibt, fühlt sich präsenter und stärker an. Es ist konfrontativ, verlangt mehr Aufmerksamkeit, aber durch seine Körperlichkeit - man kann seinen Körper in der Musik hören und fühlen - versetzt es einen in einen Flow-Zustand, irgendwo zwischen Ekstase, Hochgefühl und spirituellem Erwachen. Es ist sehr menschlich, aber es gibt auch eine starke Spannung - die es immer geben wird, wenn man um Existenz und Gültigkeit kämpft - elegant illustriert durch Florian Hetz' eindrucksvolle Fotografien des Künstlers zu der Veröffentlichung. Zum Teil ist Giske von Judith Halberstams The Queer Art of Failure inspiriert. So sehr er auch von seiner Ausbildung und Teilnahme am Umfeld des Jazz-Konservatoriums profitiert hat, führte ihn sein Weg doch weit über dessen Grenzen hinaus. Die Arbeit an diesen neuen Erkundungen mit seinem Instrument war ein zehnjähriger Prozess, in dem er das, von dem er wusste, dass es letztlich nicht passte, abstreifte und das klangliche Territorium seiner gelebten Erfahrung fand. Daraus entstanden Systeme, die Studien von Tempo und Proportionen ermöglichten, ein Ausgangspunkt für einen immersiven improvisatorischen Ansatz, der jahrelange musikalische Erkundungen abbildet. Es ist der Klang von sozialer Emanzipation durch den meditativen Puls und die Geschwindigkeit der Zirkularatmung und den Tanz des Körpers, insbesondere der Finger, der Zunge und der Lippen. Giske weiß, dass Musik ein mächtiges Werkzeug sein kann, um Menschen zusammenzubringen und Ideen zu finden, und die Langlebigkeit seines Projekts ist vor allem ein Aufruf zu Fürsorge, Zusammengehörigkeit, Geschichtenerzählen und der Fähigkeit, sich für eine gemeinsame Sache zu versammeln. In aller Ernsthaftigkeit ist BendikGiske ein Vorschlag für Wahrhaftigkeit und Existenz, ein Raum für jemanden, der sein tiefstes Selbst ausdrücken kann.

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22,06

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Rafael Anton Irisarri - A Fragile Geography

Ostinato as resistance: Rafael Anton Irisarri’s landmark work reimagined. Marking the tenth anniversary of the American composer’s critically acclaimed album 'A Fragile Geography', this new edition arrives renewed, both sonically and visually.

First released in 2015 (Room40) during a period of personal upheaval and creative reinvention, it endures as a testament to resilience, transformation, and the connection we hold with the places that shape us.

Written in the aftermath of a devastating theft, A Fragile Geography was born out of loss. Just days before a cross-country move to New York, Irisarri’s entire Seattle-based studio was wiped out. Instruments. Recordings. Archives. Gone without a trace. He arrived on the East Coast to an empty room and the daunting task of starting over.

“This album wasn’t just a record; it was a lifeline,” Irisarri reflects. “It became a way to process the emotional chaos that followed: uprooting, instability, and ultimately, the slow, intuitive rebuilding of a life.”

Composed and recorded in the rural woods of the Hudson Valley, the album took shape in seclusion, surrounded by nature, and through a process guided by improvisation. Embracing limitations, Irisarri wove textural layers of field recordings with half-remembered melodies from his Seattle years, piecing them together like fragments of memory. Tracks like “Displacement,” “Hiatus,” and “Persistence” juxtaposed haunting stillness with restless momentum, mapping an inner terrain of grief, catharsis, and rebirth.

Among its defining sounds is “Empire Systems,” a monumental centerpiece built around a simple four-chord progression, organ textures, and guitar drones. Gradually, the track expands into layers of immersive loops and thick, enveloping distortion that wash over the listener like a rolling wave. Often cited as the album’s most majestic passage, it captures Irisarri at his most sonically ambitious. With a harmonically saturated structure crafted from restraint and repetition, it remains one of his most recognizable compositions: an exercise in the art of maximal minimalism.

From the outset, “Reprisal” received praise from BBC’s Mary Anne Hobbs, who championed the track on her radio show. Her support played a key role in introducing Irisarri’s work to wider audiences and solidifying his place within the lineage of electronic, drone, and experimental sound artists. A slow-burning elegy, the piece emerges from a haze of distortion and sub-bass, with dense, unrelenting drones carrying a sense of mounting tension. Just as it seems to collapse under its own weight, flickers of guitar emerge like distant light through fog. It’s a meditation on dissonance, resolve, and the elusive possibility of release.

The closing track, “Secretly Wishing for Rain,” is steeped in saudade: a longing for Seattle’s dour grey skies, lush green landscapes, and desaturated sunsets. Through it, Irisarri mourns a vanished chapter of life bound to the city, a time documented in scattered mementos and cherished collections, now permanently gone. A reflection on what could never be recovered: an era lost to time. Julia Kent’s looped cello motifs added a melancholic warmth to the track, marking the first collaboration between the two artists and sparking a musical dialogue that would keep growing in the years that followed.

More than a career highlight, A Fragile Geography has laid the foundation for Black Knoll studio, which Irisarri rebuilt from the ground up. The studio has since grown into a creative hub for countless projects, with Irisarri engineering records for iconic music figures like Terry Riley, Ryuichi Sakamoto, William Basinski, MONO, Devendra Banhart, Grouper, Emeralds, Steve Hauschildt, Julianna Barwick, and many others. Carried by its lasting influence, the album has quietly captured the ear of a younger generation, its sound and emotional arc finding new listeners in unexpected corners.

The album’s new visual language was reimagined in collaboration with Mexico City–based designer Daniel Castrejón. Irisarri captured ghostly images at Gaztelugatxeko Doniene, a historic coastal site in Bermeo, Euskal Herria. Castrejón then treated the photographs with distressed textures and spectral overlays. The final artwork channels the rugged, elemental forces that shaped both the music and Irisarri’s aesthetic, renewing his ties to ancestral ground inspired by the Basque homeland of his bloodline.

Mastered by Stephan Mathieu with exceptional attention to detail, this anniversary edition uncovers every nuance in the sound design, enhancing clarity and presence. With each listen, new elements emerge, inviting discovery and reconnection.

“I don’t experience this album as a document of grief anymore,” says Irisarri. “I hear adaptation and I'm reminded that when everything falls apart, something meaningful, maybe even beautiful, can emerge.”

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26,01
Bootsy Collins - Fresh Outta 'P' University (2025 Remaster) LP 2x12"

„Fresh Outta 'P' University“ ist das vierte Soloalbum von BOOTSY COLLINS aus dem Jahr 1997, das seinen unverkennbaren P-Funk-Sound zelebriert. Das Album ist eine funkige Reise durch humorvolle Texte und groovige Basslines, allesamt geprägt von Bootsys einzigartigem Stil. Das Album festigte Bootsys Ruf als eine der wichtigsten Figuren des Funk, und seine kreative Energie ist in jedem Song spürbar. „Fresh Outta 'P' University“ ist ein Muss für jeden Funk-Liebhaber, der sich von guten Vibes und tanzbaren Rhythmen mitreißen lassen möchte.Nachdem es 20 Jahre lang vergriffen war, ist dieses essenzielle Funk-Meisterwerk nun als Wiederveröffentlichung auf 2x180g-LP und CD erhältlich, bereit, die Party einmal mehr zu starten.

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40,13
Gustavo Santaolalla - Brokeback Mountain (Original Motion Picture Soundtrack) / 20th anniversary

Vor zwanzig Jahren kam der Film „Brokeback Mountain“ heraus, der längst als jüngerer Klassiker Hollywoods gilt und mit seiner dramatischen und anrührenden Story ein riesiges Publikum erreicht hat. Oscars
gab es nicht nur für die beste Regie und das beste Drehbuch, sondern auch für die Filmmusik von Gustavo
Santaolalla (The Last Of Us, August: Osage County, Babel).
Das Soundtrack-Album zum Film wurde ebenfalls ein großer Erfolg, es enthält neben dem Score auch
Titel von u.a. Willie Nelson, Rufus Wainwright, Linda Ronstadt und Emmylou Harris. Zum zwanzigsten
Jubiläum des Films erscheint der Soundtrack jetzt weltweit erstmals als LP.

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34,03
JENS LEKMAN - AN ARGUMENT WITH MYSELF
  • An Argument With Myself
  • Waiting For Kirsten
  • A Promise
  • New Directions
  • So This Guy At My Office

In der Symbolik von JENS LEKMAN ist Bewegung ein Mittel, um den Wahnsinn abzuwenden - oder sich ihm hinzugeben. Die Songs auf der ,An Argument With Myself"-EP befassen sich mit vielen Arten der Fortbewegung, sowohl klein als auch groß, warum er nach einfachen Vorgaben der Landkarte von Melbourne samt gesellschaftlicher Veränderung zurück in seine alte Heimat Göteborg zog. Der Titeltrack beginnt mit einer typischen LEKMAN Geschichte, in der er sich an einen innerlichen Disput auf dem Heimweg in Melbourne erinnert. ,Waiting For Kirsten" behandelt auf der Oberfläche die am Ende erfolglose Suche nach Kirsten Dunst während eines Filmdrehs in Göteborg, ist aber am Ende doch der Versuch, die komplizierte Beziehung zur eigenen Heimatstadt zu durchleuchten. Passend dazu liefert das von Bläsern dominierte ,New Directions" eine verrückte Straßenkarte mit Hinweisen dazu, wie man jeden anderen Ort als das Hier und jede andere Zeit als das Jetzt erreicht. Die Songs sind geistreich, wörtlich zu nehmen und an ihren Ort gebunden; sie alle sind unterwegs, um entweder verrückt zu werden oder sich seine Zurechnungsfähigkeit zu bewahren. Mit Hörnern, Flöten, Streichern und Arpeggio Gitarren bleibt JENS auch musikalisch in Bewegung. Am Ende wird ,An Argument With Myself" immer relaxter, angehaucht mit Reggae, so wie eine Musikbox, die langsam zur Ruhe kommt. Für einen Moment hört die Bewegung beinahe auf. Bis auf weiteres.

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19,96
Alli Neumann - ROQUESTAR

Alli Neumann

ROQUESTAR

12inch5021732840622
JAGA Recordings
12.09.2025
  • 1: Ich Kann Gar Nichts
  • 2: Vom Anderen Stern
  • 3: Joker
  • 4: Lalelu
  • 5: Schattenboxer
  • 6: Knock Dich Selbst Aus
  • 7: Schrott
  • 8: Versailles
  • 9: Hands Down
  • 10: Nie Wieder Verlieren
  • 11: Seltsame Welt

Was tun die Menschen um uns herum? Wie tun sie’s? „Wollen wir das nicht alle die ganze Zeit verstehen?“, fragt Alli Neumann, die mit ihrem dritten Studioalbum methaphorisch als funkelnder Stern auf hartem Asphalt landet. Als „ROQUESTAR“ muss sie sich dort erstmal orientieren. Inspiriert von David Bowies Ziggy Stardust, der fürs Seltsamsein bekannt wurde und sich was traut, auch um gesehen zu werden, blinkt Alli zwischen Auffallen und Anpassung. Die Musikerin bewegt sich längst fließend in dieser Dualität und changiert zwischen den Polen – man will ja doch von allen geliebt werden, oder?! Die Musikerin spielt mit diesem ambivalenten Gedanken, der unlösbar scheint und liefert mit ihrem Album „ROQUESTAR“ 12 Songs, die von genau diesem dringlichen Hunger nach Anerkennung getrieben sind. „Sie erzählen von dem Willen, geliebt zu werden.“ Eine Wahrheit und auch psychosoziale Utopie, vielleicht, „in der sich viele wiederfinden“, meint Alli, und ja doch schambehaftet daherkommt, weil deutlich wird: Wir sind schrecklich abhängig vom Außen, von dem wir so oft die Schnauze voll haben. Mit „Ich kann gar nichts“ schreibt Alli genau dagegen an: Eine selbstironische Hommage an die Imperfektion – wider jeder Erwartung. Geliebt werden wollen, trotz oder gerade wegen ... Rockstar sein, Alli sagt: „everybody’s favorite misfit“. Wie es geht, das mit dem Lieben, das ja auch immer damit einhergeht, wie es um die Liebe zu sich selbst steht, zeigt sich in der Gleichzeitigkeit ihrer Songs: Während Alli in „Vom anderen Stern“ zu Funk eine neue Liebe als Eskapismus zeichnet, „Baby lass dich fallen, um fliegen zu lernen“, erinnert sie in der Grungerock-Ballade „Nie wieder verlieren“ daran, wie giftig es sein kann, sich für einen Menschen aufzugeben. Auf „ROQUESTAR“ scheint alles in Bewegung. Es sind Anstöße, die die Musikerin gibt. Manchmal Anklagen, Aufforderungen, aus denen Sehnsüchte sprechen, nur nie Antworten. Auch weil das nicht zu Alli, der Artist, passen würde, die sich doch so gerne bewegt, wie die Welt, durch die sie fliegt. Durch Genres und Formate – als Musikerin, Schauspielerin, auf Bühnen, auch im Fernsehen, eine Künstlerin, die sich erfährt, (er)lebt, ein bunter Hund, Alli liebt, auch ihre Integrität. Und während die Songs in sich und auch im Miteinander organisch aufgehen, hört man mit etwas Genauigkeit zwei ungewöhnliche Instrumente spielen. Zwei barocke, die Allis „ROQUESTAR“-Modus musikalisch markieren. Zusammen mit ihrer Produzentin Novaa lässt sie Cemberlo und Fagott sich an vorherrschende Synthie- und Kraut-Pop-Sounds schmiegen, während das Fagott von den allermeisten aus der Popmusik verbannt wird. Sich wirklich zeigen, das kann Alli. „Being loved for not being loved“, beschreibt sie selbst, nur immer als Versuch. Bemerkenswert ist, dass die Musikerin bei ihrem Tempo und ihren Kurven der vergangenen Jahre nie Splitter ihres Ichs verloren hat. Während sie also 2025 zwischen den Zeilen über eine „ROQUESTAR“-Identität textet, ist sie es längst: Ein Stern, der vom Himmel auf den Boden einer steinigen Realität fällt, sich umschaut und unaufhörlich probiert. Im ewigen Gerangel zwischen laut und leise, Kraut und Folklore, Protest und Rückzug. Zwischen amüsiert und politisch, Großstadt und Landleben, 80ies und Barock. Alli und ihre Musik strahlen manchmal gleißend hell und manchmal gedimmt hinein in diese Welt, aber leuchten, das tun sie wirklich immer.

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25,17
JOHN PRINE - LOST DOGS + MIXED BLESSINGS LP 2x12"
  • New Train
  • Ain't Hurtin' Nobody
  • All The Way With You
  • We Are The Lonely
  • Lake Marie
  • Humidity Built The Snowman
  • Day Is Done
  • Quit Hollerin' At Me
  • Big Fat Love
  • Same Thing Happened To Me
  • This Love Is Real
  • Leave The Lights On
  • He Forgot That It Was Sunday
  • I Love You So Much It Hurts
также имеющийся в продаже

BUTTERED POPCORN VINYL[32,35 €]


Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums von ,Lost Dogs & Mixed Blessings" erscheint über Oh Boy Records eine Deluxe-Edition von John Prines beliebtem Album mit fünf bisher unveröffentlichten Demos und alternativen Takes sowie dem bisher unveröffentlichten Titel ,Hey Ah Nothin'". Dieses lange verschollene Juwel wird sowohl langjährige Fans als auch Neulinge begeistern und bietet einen intimen Einblick in die Entstehung des Albums und den spontanen Geist, der die Sessions geprägt hat. Das für einen Grammy nominierte Album wird außerdem zum ersten Mal auf Vinyl veröffentlicht, neu gemastert von den Originalbändern. ,Lost Dogs & Mixed Blessings" wird wegen seiner Wärme, seinem Witz und seiner Tiefe sehr geschätzt, und diese Neuauflage bietet einen noch genaueren Einblick in eine der fröhlichsten und kreativsten Phasen in Prines legendärer Karriere. "Lost Dogs & Mixed Blessings" erschien ursprünglich 1995 nach Prines Grammy-prämiertem Album "The Missing Years" und festigte seinen Ruf als einer der größten Songwriter Amerikas. Produziert von Howie Epstein von Tom Petty and the Heartbreakers, zeigt das Album Prine auf einem persönlichen und künstlerischen Höhepunkt, erfüllt von der Freude über eine neue Liebe, seine Vaterschaft und einer unerschütterlichen kreativen Chemie. Unterstützt von einem All-Star-Ensemble, darunter Heartbreakers-Pianist Benmont Tench und Gastsängerinnen Carlene Carter und Marianne Faithfull, ist ,Lost Dogs & Mixed Blessings" ein lebendiges Beispiel für Prines unvergleichliches lyrisches Talent. Das Album fließt mühelos von der ironischen Zufriedenheit von ,Ain't Hurtin' Nobody" zu der epischen Erzählung von ,Lake Marie", einem Song, den Bob Dylan einmal als einen seiner Lieblingssongs bezeichnet hat. Mit seiner Mischung aus herzlichen Balladen, surrealen Erzählungen und verspieltem Humor bleibt ,Lost Dogs & Mixed Blessings" eines der umfangreichsten und beliebtesten Werke von Prine. Mit 14 Titeln und einer Länge von fast einer Stunde fängt es die Fülle der Erfahrungen der Lebensmitte ein, ehrlich, entspannt und voller Leben. Dreißig Jahre später lädt diese Veröffentlichung dazu ein, ein Album wiederzuentdecken, das weiterhin tröstet, überrascht und inspiriert.

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32,35
JOHN PRINE - LOST DOGS + MIXED BLESSINGS LP 2x12"

JOHN PRINE

LOST DOGS + MIXED BLESSINGS LP 2x12"

2x12inchOBRLPC113
Oh Boy Records
12.09.2025

Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums von ,Lost Dogs & Mixed Blessings" erscheint über Oh Boy Records eine Deluxe-Edition von John Prines beliebtem Album mit fünf bisher unveröffentlichten Demos und alternativen Takes sowie dem bisher unveröffentlichten Titel ,Hey Ah Nothin'". Dieses lange verschollene Juwel wird sowohl langjährige Fans als auch Neulinge begeistern und bietet einen intimen Einblick in die Entstehung des Albums und den spontanen Geist, der die Sessions geprägt hat. Das für einen Grammy nominierte Album wird außerdem zum ersten Mal auf Vinyl veröffentlicht, neu gemastert von den Originalbändern. ,Lost Dogs & Mixed Blessings" wird wegen seiner Wärme, seinem Witz und seiner Tiefe sehr geschätzt, und diese Neuauflage bietet einen noch genaueren Einblick in eine der fröhlichsten und kreativsten Phasen in Prines legendärer Karriere. "Lost Dogs & Mixed Blessings" erschien ursprünglich 1995 nach Prines Grammy-prämiertem Album "The Missing Years" und festigte seinen Ruf als einer der größten Songwriter Amerikas. Produziert von Howie Epstein von Tom Petty and the Heartbreakers, zeigt das Album Prine auf einem persönlichen und künstlerischen Höhepunkt, erfüllt von der Freude über eine neue Liebe, seine Vaterschaft und einer unerschütterlichen kreativen Chemie. Unterstützt von einem All-Star-Ensemble, darunter Heartbreakers-Pianist Benmont Tench und Gastsängerinnen Carlene Carter und Marianne Faithfull, ist ,Lost Dogs & Mixed Blessings" ein lebendiges Beispiel für Prines unvergleichliches lyrisches Talent. Das Album fließt mühelos von der ironischen Zufriedenheit von ,Ain't Hurtin' Nobody" zu der epischen Erzählung von ,Lake Marie", einem Song, den Bob Dylan einmal als einen seiner Lieblingssongs bezeichnet hat. Mit seiner Mischung aus herzlichen Balladen, surrealen Erzählungen und verspieltem Humor bleibt ,Lost Dogs & Mixed Blessings" eines der umfangreichsten und beliebtesten Werke von Prine. Mit 14 Titeln und einer Länge von fast einer Stunde fängt es die Fülle der Erfahrungen der Lebensmitte ein, ehrlich, entspannt und voller Leben. Dreißig Jahre später lädt diese Veröffentlichung dazu ein, ein Album wiederzuentdecken, das weiterhin tröstet, überrascht und inspiriert.

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32,35
The Nash Ensemble - Debussy: Sonatas & Prélude - Vinyl Edition

Nach dem Erfolg der ersten zehn Alben der Vinyl Edition von Hyperion (veröffentlicht im September 2024
und März 2025) folgen nun sechs weitere LPs. Alle Alben erscheinen erstmals auf Vinyl und zeigen weltweit
tourende Künstler, mit denen das Label seit langem eng zusammenarbeitet. Jeder der sechs Titel wird als
limitierte 180g-LP erscheinen, die in einem vollfarbigen Gatefold präsentiert wird und mit einem Begleitheft
ausgestattet ist.
2025 feiert das Nash Ensemble sein 60-jähriges Bestehen, und Hyperion begeht diesen Anlass mit einem
Programm aus Debussys Sonaten & Prélude à l’après-midi d’un faune. Das Originalalbum stand Anfang
des Jahres auf Platz 1 der britischen Specialist Charts, und die Times schrieb: ”Sechzig Jahre haben uns
gezeigt, dass mit den Musikern des Nash Ensembles, ganz gleich, welches Repertoire sie spielen, eigentlich
nie etwas schiefgehen kann.
Das Nash Ensemble, residierendes Kammerensemble in der Londoner Wigmore Hall, gilt als Vorreiter
des britischen Musiklebens und wurde von The Independent als „unvergleichliche Kammermusikgruppe“
bezeichnet. Das Nash Ensemble hat sich einen bemerkenswerten Ruf als eines der besten Ensembles
Großbritanniens erarbeitet und sich dank des Engagements seiner Gründerin und künstlerischen Leiterin
Amelia Freedman und des Kalibers seiner Spieler einen ähnlichen Ruf in der ganzen Welt erworben.

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29,62
Al Karpenter - Greatest Heads LP

Released by Hegoa Records and Night School Records.
Greatest Heads is the fourth album by the radical Basque- Berlinesque group Al Karpenter. A deconstruction of structured “rock” music, here Al Karpenter re-imagine “the band” to explore the intersection between Free music, afro-beat, the avant garde and gonzo rock.
If Theodore Adorno wrote “To Write Poetry after Auschwitz is Barbaric” in 1949, Al Karpenter attempts to answer the difficult question today; what kind of music can be done in the face of a genocide? Álvaro Matilla, Marta Sainz, Enrique Zaccagnini & Mattin’s response to the planet’s slipping into a vortex of hate is to create a music ecstatic, a music of protest bursting with multiple musical languages and glossaries, full of overlapping histories and thrilling tensions.
Greatest Heads posits a plurality of musics both in opposition and intertwined: Al Karpenter play rock instruments pulled apart in the studio in post-production. Distorted rhythm chunks bit-crushed and dissipated, segments of freedom oppressed by waves of sound invading from every direction. The interplay between the chief instrumentalists and renowned, storied sound artist Mattin creates something akin to ESP freedom-seekers Cro Magnon playing in Miles Davis’ early 70s groups, The Los Angeles Free Music Society tightening up into a clenched fist of plunderphonics and runaway percussion.
We Are All Karpenters opens Greatest Heads with the most straight-forward song refrain of the record accompanied by a band that soon crash into eruption, imagining Sun City Girls in full free rock mode.
The modulating synth sound soon sucks the band into its wake to create a spine-chilling climax of distorted sound, made fully orgasmic with mastering engineer Rashad Becker’s attention to detail. On Izugarrizko Buruak (Greatest Heads), Matilla intones in Basque over a mangled distorto-beat. A Brand New Astraphobia creates a black space for a heavily processed guitar to blow up before falling to earth at night, a gentle figure serenading the coming end.
On Side B, the band begins by being masticated by a brutal phaser, squelching and stretching the music into new territories. The overt message of Stop The Genocide! is besieged by violence before Worm City aggressively samples the ghosts of soul music, mixing in noise bursts, prepared piano and swiping, abstracted sound. Epic closer Perfect Love feels like a beat poetry performance on a burnt world, still grasping for community, for home, for some sort of human love. A Mad love, then; an angry love fuelled by solidarity and collaboration.
The band’s cascading layers of references and polyglottal musics attempt to create the perfect lover, alive with rage and disorientating ecstasy: Al Karpenter.

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30,46
Robyn - Robyn (LP 2x12")

Robyn

Robyn (LP 2x12")

2x12inch8192784
Embassy of Music
12.09.2025

Zur Feier des 20-jährigen Jubiläums ihrer ursprünglichen Veröffentlichung kündigt Robyn eine besondere 2-LP-Vinyl-Neuauflage ihres ikonischen, selbstbetitelten Albums von 2005 an.

Weithin als ein Schlüsselmoment der modernen Popmusik angesehen, erscheint diese Jubiläumsausgabe auf Coke-Bottle-Vinyl und enthält das originale Tracklisting.

Ein Muss für langjährige Fans und Sammler gleichermaßen – diese Veröffentlichung rückt ein Album ins Rampenlicht, das die Zukunft der Popmusik entscheidend mitgeprägt hat.

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28,15

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Teresa Rotschopf - Currents and Orders lp

Teresa Rotschopf, a musician and composer from Vienna, presents her second solo album, »Currents and Orders« – a radical, delicate, yet grandiose sonic journey between experimental pop, new music, and improvised composition. The album will be presented live on August 27 as part of the »Pop-Kultur« festival (silent green, Berlin) and at the »ORF RadioKulturhaus« (Vienna) on 12 September.

»Currents and Orders« was recorded in an unusual location: a stalactite cave in Styria, Austria. Together with a small group of musicians (Maria Gstättner: bassoon, contraforte; Alex Kranabetter: tuba, trumpet, French horn; Patrick Dunst: saxophone, duduk; Florian Klinger: marimba, vibraphone, glockenspiel, cymbals, gong, stalactite; Patrick Pulsinger: gong, stalactite; Ulrich Schleicher: gong) and in co-production with Patrick Pulsinger, Rotschopf recorded the album in June 2023 – deep underground, far from daylight, but all the closer to archaic sounds and resonances.

The cave becomes not only an acoustic stage, but also a symbolic space of memory, retreat, and transformation. The album comprises four pieces – including two large-scale tracks:
- the opening, mantra-like title track »Currents and Orders« (over 10 minutes)
- the final, free-jazz, expressive »I Open My Gates (for You)« (over 20 minutes)

With a minimalist structure, choral voices, vibraphone, percussion, and wind instruments, fragile yet powerful soundscapes emerge, whose spatial depth is also palpable through the cave reverberation.

Rotschopf first developed the desire to record in a cave in the summer of 2022. What began as a visual and sonic image became a concrete project – supported by the Austrian Cave Association. In June 2023, Rotschopf and her musicians spent three days in a cave in the Styrian forest. Almost a kilometer of cable was laid, and equipment and instruments were carried deep underground. Rotschopf describes the recording situation as a kind of return to herself: »I descended into this cave, as if I could descend into myself, into my own womb ... What we did in the cave could just as easily be called ›recording music,‹ but it could also be called ›remembering‹ – remembering the earth, the cave, and humanity.«

»Currents and Orders« is an album like a ritual: haunting, atmospheric, bold in its form, and deeply rooted in both physical and emotional space. Music that takes its time, uses space, and pushes boundaries.

The pre-release single »O Please My Soul (Rest On My Back)« (release: July 17, 2025) is accompanied by a striking music video shot by Antoinette Zwirchmayr on 16mm film: Teresa Rotschopf holds a real owl in her hand – an image that is as magical as it is enigmatic.

Label owner Martin Hossbach read a review of Rotschopf's first solo album, »Messiah,« in 2018 and contacted the artist. Joint releases followed, including a drone album on the sub-label Martin Hossbach Score and a Pet Shop Boys cover version on Martin Hossbach Cover.

Teresa Rotschopf, Musikerin und Komponistin aus Wien, präsentiert mit »Currents and Orders« ihr zweites Soloalbum – eine radikale, zarte und zugleich groß angelegte Klangreise zwischen experimentellem Pop, Neuer Musik und improvisierter Komposition. Das Album wird am 27.8. im Rahmen des Festivals »Pop-Kultur« (silent green, Berlin) und am 12.9. im »ORF RadioKulturhaus« (Wien) live vorgestellt.

»Currents and Orders« entstand an einem ungewöhnlichen Ort: in einer Tropfsteinhöhle in der Steiermark, Österreich. Gemeinsam mit einer kleinen Gruppe von Musiker:innen (Maria Gstättner: Fagott, Kontraforte; Alex Kranabetter: Tuba, Trompete, Waldhorn; Patrick Dunst: Saxophon, Duduk; Florian Klinger: Marimbaphon, Vibraphon, Glockenspiel, Becken, Gong, Stalakmit; Patrick Pulsinger: Gong, Stalakmit; Ulrich Schleicher: Gong) und in Ko-Produktion mit Patrick Pulsinger nahm Rotschopf das Album im Juni 2023 auf – tief unter der Erde, fern von Tageslicht, dafür umso näher an archaischen Klängen und Resonanzen.

Die Höhle wird nicht nur zur akustischen Bühne, sondern auch zum symbolischen Raum der Erinnerung, des Rückzugs, der Transformation. So umfasst das Album vier Stücke – darunter zwei großformatige Tracks: - das eröffnende mantraartige Titelstück »Currents and Orders« (über 10 Minuten) - das finale, free-jazzig-expressive »I Open My Gates (For You)« (über 20 Minuten)

Mit minimalistischer Struktur, Chorstimmen, Vibraphon, Schlag- und Blasinstrumenten entstehen fragile und zugleich mächtige Klangwelten, deren räumliche Tiefe auch durch den Höhlenhall spürbar wird.

Der Wunsch, in einer Höhle aufzunehmen, kam Rotschopf im Sommer 2022. Was als visuelles und klangliches Bild begann, wurde zu einem konkreten Vorhaben – unterstützt vom Österreichischen Höhlenverein. Im Juni 2023 begab sich Rotschopf mit ihren Musiker:innen drei Tage lang in eine Höhle im steirischen Wald. Fast ein Kilometer Kabel wurde verlegt, Equipment und Instrumente tief unter die Erde getragen. Rotschopf beschreibt die Aufnahmesituation als eine Art Rückkehr in sich selbst: »Ich stieg in diese Höhle hinab, so als ob ich in mich selbst hinabsteigen könnte, in meinen eigenen Schoß [...] Was wir in der Höhle taten, könnte man ›Musik aufnehmen‹ nennen, genauso gut aber auch ›Erinnern‹ – Erinnern von Erde, Höhle und Menschsein.«

Currents and Orders ist ein Album wie ein Ritual: eindringlich, atmosphärisch, mutig in der Form und tief verwurzelt im physischen wie emotionalen Raum. Musik, die sich Zeit nimmt, Raum nutzt und Grenzen sprengt.

Die Vorab-Single »O Please My Soul (Rest On My Back)« (VÖ: 17.7.205) wird begleitet von einem eindrücklichen Musikvideo, das Antoinette Zwirchmayr auf 16mm-Film drehte: Teresa Rotschopf hält darin eine echte Eule auf ihrer Hand – ein Bild, das genauso magisch wie rätselhaft wirkt.

Labelbetreiber Martin Hossbach las im Jahr 2018 eine Rezension des ersten Rotschopf-Soloalbums »Messiah« und nahm Kontakt zu der Künstlerin auf. Es folgten gemeinsame Veröffentlichungen – etwa ein Drone-Album auf dem Sub-Label Martin Hossbach Score und eine Pet-Shop-Boys-Coverversion auf Martin Hossbach Cover.

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David Bowie - I Can't Give Everything Away(2002-2016) (Boxset 18x12")

"DAVID BOWIE 6. I CAN’T GIVE EVERYTHING AWAY (2002 – 2016): Das Finale einer Ära
Am 12. September 2025 präsentiert Parlophone Records mit DAVID BOWIE 6. I CAN’T GIVE EVERYTHING AWAY (2002 – 2016) das sechste und finale Boxset, das Bowies Karriere von 2002 bis 2016 beleuchtet. Dieses umfassende Set ist als 13-CD-, Digital- und audiophiles 18-teiliges Vinyl-Boxset erhältlich.
Benannt nach dem bewegenden Schlusstitel von Bowies letztem Studioalbum ★ (BLACKSTAR), enthält die Box neu gemasterte Versionen seiner Alben Heathen, Reality, A Reality Tour, The Next Day und The Next Day Extra, sowie die Originalversionen von ★ (BLACKSTAR) und No Plan. Alle Remasterings entstanden unter Mitwirkung von Bowies langjährigem Co-Produzenten Tony Visconti.
Ein absolutes Highlight ist das bisher unveröffentlichte 31-Track Live-Set vom Montreux Jazz Festival aus dem Jahr 2002, das eine nahezu vollständige Performance von Bowies hochgelobtem Album Low beinhaltet. Dazu kommt Re:Call 6 mit 41 seltenen Non-Album-Tracks, B-Seiten und Soundtrack-Beiträgen, von denen viele erstmals auf CD oder Vinyl erhältlich sind.
Schon jetzt ist die „New Killer Star (Sessions @ AOL Live Version, 23.09.2003)“ als digitale Single verfügbar.
Die physischen Boxsets werden durch ein umfangreiches Begleitbuch ergänzt, das unveröffentlichte Notizen, Zeichnungen und handschriftliche Songtexte von David Bowie sowie seltene Fotos und Memorabilia enthält. Technische Anmerkungen von Tony Visconti und Design-Notizen von Jonathan Barnbrook runden den Inhalt ab. Die CD-Box bietet Mini-Vinyl-Reproduktionen der Originalalben mit goldfarbenen CDs, während die Vinyl-Box auf audiophilem 180g-Vinyl gepresst ist."

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Jonathan Cohen, Arcangelo, Alina Ibragimova - Bach: Violin Concertos - Vinyl Edition

Nach dem Erfolg der ersten zehn Alben der Vinyl Edition von Hyperion (veröffentlicht im September 2024
und März 2025) folgen nun sechs weitere LPs. Alle Alben erscheinen erstmals auf Vinyl und zeigen weltweit
tourende Künstler, mit denen das Label seit langem eng zusammenarbeitet. Jeder der sechs Titel wird als
limitierte 180g-LP erscheinen, die in einem vollfarbigen Gatefold präsentiert wird und mit einem Begleitheft
ausgestattet ist.
Alina Ibragimovas Aufnahme der Solo-Violinkonzerte von Bach mit Jonathan Cohen und Arcangelo wurde
bei ihrer CD-Veröffentlichung von der Kritik durchweg gelobt. Gramophone begrüßte sie als „eine herausragende und unverwechselbare Ergänzung zu einem Katalog, der aus allen Nähten platzt“, und Classic FM
lobte Ibragimova für ihr „Spiel auf höchstem Niveau“.
Als Interpretin von Barockmusik bis hin zu neuen Kompositionen auf modernen und historischen Instrumenten hat sich Alina Ibragimova einen Ruf für ihre Vielseitigkeit und die „Unmittelbarkeit und Ehrlichkeit“
(The Guardian) ihrer Darbietungen geschaffen. Alina Ibragimova ist unter anderem mit Orchestern wie
dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem London Philharmonic sowie den Dirigenten
Sir John Eliot Gardner und Jakub Hrůša aufgetreten.

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EL MICHELS AFFAIR - 24 HR SPORTS

Leon Michels ist still und leise zu einem der gefragtesten Produzenten der Musikszene geworden.Sein unverwechselbarer Sound hat die Aufmerksamkeit des Mainstreams auf sich gezogen und inspiriert gleichzeitig weiterhin die Underground-Szene. Seit dem 2023 erschienenen Album Glorious Game von El Michels Affair & Black Thought war Michels als Produzent für andere Künstler aktiv - darunter Norah Jones' Grammy-prämiertes Visions, Clairos Grammy-nominiertes Charm, Kali Uchis' ,Moonlight" sowie Alben für seine Labelkollegen Brainstory, Derya Yildirim & Grup Simsek, Thee Heart Tones und Liam Bailey. Sein neues Album 24 Hr Sports markiert die langersehnte Rückkehr unter seinem eigenen Namen: El Michels Affair.24 Hr Sports wurde inspiriert von Mode und Grafikdesign der Sports-Illustrated-Magazine der 80er- und 90er-Jahre, MF DOOMs Special Herbs-Alben, den dort verwendeten Sample-Quellen und Gospelmusik à la Pastor T.L. Barrett. Die Summe dieser Einflüsse, gepaart mit Michels' unfehlbarem kreativen Gespür, ergibt ein Rezept für einen Instant-Klassiker - ein Werk, das zweifellos zu den meistgefeierten Veröffentlichungen des Jahres 2025 zählen wird.Der Album-Opener ,Drum Line" ist ein hymnischer, mitreißender Track mit Marschband-Schlagzeug und donnernden Bläserarrangements, die sofort alle Aufmerksamkeit auf sich ziehen und den Ton für das folgende Album setzen. 24 Hr Sports bedeutet eine deutliche Abkehr von der bisher überwiegend instrumentalen Musik im Katalog von El Michels Affair. Mit einer Vielzahl von Gesangsfeatures spiegelt das Album das schwer einzuordnende Genre seiner Musik wider.Das erste dieser Features ist ,Mágica" mit dem brasilianischen Künstler Rogê, der die ohnehin energiegeladene Nummer mit seinen fußballinspirierten Lyrics auf ein neues Level hebt. Weiter geht es von Brasilien nach Ghana: In ,Say Goodbye" feiert Florence Adooni ihre Individualität mit lässigem Selbstbewusstsein und wechselt mühelos zwischen Frafra und Englisch, besonders eingängig im Refrain: ,never gonna find a girl like me_".Labelkollege und weltbekannter Trompeter von The Roots, Dave Guy, veredelt den 70er-Jahre-Groove von ,Oakley's Car Wash" mit seinen charakteristischen Bläserlinien, bevor der Track in ein Dub-artiges Outro übergeht. Vom wilden zum sanften Klang: ,Anticipate" mit Clairo knüpft an die musikalische Chemie an, die das 2024er-Album Charm hervorgebracht hat. Clairo gleitet über die typischen EMA-Arrangements, während sie sich nach unerreichbarer Liebe sehnt - getragen von einer perfekt eingespielten Band.,Eastside" ist ein Stück, das einen Sonnenaufgang am Meer vertonen könnte - Leon Michels' Sinn für Raum und Arrangement wird hier besonders deutlich. Aus Japan ist der Suginami Children's Choir auf dem üppigen Track ,Clean The Line" zu hören - sie singen ein Lied über den Mond, die Sonne und Vögel. Danach reißt ,Cortex" mit verzerrten Gitarren und donnernden Drums die Tür auf - ein Moment purer, filmreifer Intensität in der Mitte des Albums.Leon Michels übernimmt selbst den Lead-Gesang auf ,Shining", einem Song über die Suche nach einem Freund, mit dem man die Freude eines sonnigen Tages teilen kann. Der international gefeierte Shintaro Sakamoto ist auf ,Indifference" zu hören - ein lässiger Song mit federnden Basslinien und gefühlvollen Flöten, in dem Sakamoto zwischen Gesang und gesprochener Poesie über eine vergängliche Liebe reflektiert.Das Grammy-prämierte Duo Norah Jones und Michels kommt auf ,Carry Me Away" erneut zusammen: Jones' honigsüße Stimme schwebt über einem schwer einzuordnenden, aber sofort liebenswerten Track. Michels lehnt sich hier wieder mehr in Richtung El Michels Affair-Stil, der sich klar von seinen bisherigen Produktionen für Norah Jones abhebt. ,Take My Hand" stellt den Gospel-Einfluss in den Vordergrund - mit dem Fabulous Rainbow Singers Choir im Refrain und einem Saxophon-Solo der verstorbenen Jazzlegende Rahsaan Roland Kirk.,Open Season", ein Piano-getriebener Midtempo-Track mit Gruppenrufen wie ,we want the gold, we want the gold_", könnte den perfekten Soundtrack für eine Slow-Motion-Highlight-Reel liefern. Der treffend betitelte Albumabschluss ,Victory Lap" schließlich ist ein traumhafter, euphorischer Ausklang, der dem gesamten Werk würdig ist.Am Ende spricht die Trophäe auf dem Albumcover Bände: El Michels Affair ist Champion Sound - und 24 Hr Sports macht das unmissverständlich klar.

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Various - Dolores: Salsa & Guaracha From 70's French West Indies

In Guadeloupe, many people think that jazz and ka music are like a ring and a finger. To some extent, the same could be said about so called Latin music and the music played in the French West Indies.

Both aesthetics were born in the Caribbean and bear so many connections that they can easily be considered cousins. In constant dialogue, there are lots of examples of their fruitful alliance and have been for a while. The English country dance that used to be practiced in European lounges came to be called kadrille in Martinique and contradanza in Cuba. They both featured additional percussion instruments inherited from the transatlantic deportation. Drawing from shared feelings about the same traumatized identity – later to be creolized – it would be hard not to assume that they were meant to inspire each other. The golden age of the orchestras that graced the Pigalle nights during the interwar period further proves the point. As soon as the 1930s, Havana-born Don Barreto naturally mixed danzón and biguine music in a combo based at Melody's Bar. In the following decade, Félix Valvert, a conductor who was born and raised in Basse-Terre in Guadelupe, also worked wonders in Montparnasse with La Coupole, which was an orchestra made up of eclectic musicians. Afro- Caribbean performers of various origins were often hired on rhythm and brass sections in jazz bands, which used to enliven the typical French balls of the capital. In the 1930s and onwards, Rico’s Creole Band was one of them.



Martinican violinist-clarinettist Ernest Léardée, who would become the king of biguine music as well as the main figure of French Uncle Ben's TV commercials (a dark stigma of post-colonial stereotypes), had musicians from the whole Caribbean sphere play at his Bal Blomet – and they all enchanted "ces Zazous-là" (according the words of Léardée's biguine-calypso piece). In les Antilles (French for French West Indies), music history started to speed up in the 1950s, when trade expanded and radio stations grew bigger. The Guadelupean and Martiniquais youth tuned in their old galena radio sets to South American and Caribbean music. As for the women traders, les pacotilleuses, they bought and sold goods across different islands (the "passing of items through various hands" was thought to be most pleasurable) and brought back countless sounds in their luggage. Such was the case of Madame Balthazar, who once returned from Puerto Rico with the first 45rpm and 33rpm to ever enter Martinique.

Out of this adventure was created the famous Martinican label La Maison des Merengues, a music business she opened and undertook with her husband and which proved to be a major landmark. At the end of the 1950s, in Puerto Rico, Marius Cultier competed in the Piano International Contest playing a version of Monk's Round 'Midnight. He won the first prize and this distinction foreshadowed everything that was to come. Cultier, the heretic Monk of jazz, was quickly praised for writing superb melodies, always tinged with a twist that conferred a unique sound to his music. It didn't take long for the gifted self-taught musician to get to play with Los Cubanos, making a name for himself thanks to his impressive maestria on merengues.

The rest is history. Besides, in the late 1950s, Frantz Charles-Denis, born into the upper middle class in Saint-Pierre and better known by his first name Francisco, went back home after working at La Cabane Cubaine – a club located rue Fontaine where he had caught the Latin fever. Francisco's music was therefore heavily marked by his Cuban cousins' influence, which gave the combos he led a specific style and also led to renewal. Things were swinging hard in La Savane, located in the main square in Fort-de-France. He set up the Shango club close by and tested out the biguine lélé there, a new music formula spiced up with Latin rhythms. Soon afterwards, fate had him fly to Puerto Rico and Venezuela.

As for percussionist Henri Guédon (percussions were only a part of his many talents), he was born in Fort-de-France in May 22nd 1944, the day marking the celebration of the abolition of slavery. As an old man, he could remember that in " his father's Teppaz, a lot of hectic 6/8 music was constantly playing...". In the opening lines of his Lettre à Dizzy, a small illustrated collection of writings published by Del Arco, he highlighted the huge impact that cubop had on him as a teenage boy, around 1960. He eventually turned out to be the lider maximo in La Contesta, a big band steeped in Latin jazz. He was also the one who originated the word zouk to describe music which brought the sound of the New York barrio to Paris. It was the culmination of a journey that started in Sainte-Marie: "a mythical place for bélé, the equivalent of Cuban guaguancó". In the early 1960s, the tertiary economy developed to the detriment of agriculture. Yet rural life was where roots music emerged in Martinique and in Guadeloupe.

Record companies played a major part in the process of Latin versions sweeping across the islands – before reaching everywhere else. Producer Célini, boss of the great Aux Ondes label, and Marcel Mavounzy, both the head of Émeraude records - a firm which was founded in 1953 - as well as the brother of famous saxophonist Robert Mavounzy, were big names to bear in mind. Although there were many of them - all of whom are featured on this record - Henri Debs was definitely the major figure in the recording adventure. He proved to be so influential that he even got compared to Berry Gordy. In the mid 1950s, when he acquired his first Teppaz, he worked on his first compositions: a bolero and a chachacha. Then, he became the one man who made people discover Caribbean music, from calypso to merengue. He was among the first ones to rush out to San Juan, Puerto Rico, to buy records and distribute them through a store run by one of his brothers in Fort-de-France. He had members of the Fania All Star come and perform there, which he was madly proud about. He was also the first one to pay attention to Haitian music, such as compas direct and various other rhythms which would soon flood the market. As a result, many of the combos hitting his legendary studio would end up boosted by widespread "Afro-Latin" rhythms. However, he never denied his identity: gwo ka drums were given a major role, although they were instruments which had long been banned from the "official" music spheres. The present selection bears witness to such a creative swarming. Here are fourteen tracks of untimely yet unprecedented cross-fertilization: all types of music rooted in the Creole archipelago have found their way, whatsoever, to the tracklisting. Whether originating from the city or being more rural, they all go back to what Edouard Glissant, in an interview about the place of West Indian music in the Afro-American scope, called "the trace of singing, the one which got erased by slavery." "It is so in jazz, but also in reggae, calypso, biguine, salsa... This trace also manifests through the drums, whether Guadelupean, Dominican, Jamaican or Cuban... None of them being quite the same. They all point to the idea of a trace, seeking it out and connecting to each other through it. This is the hallmark of the African diaspora: its ability to create something new, in relation to itself, out of a trace. It may be the memory of a rhythm, the crafting of a drum, a means of expression which doesn't resort to an old language but to the modalities of it." The opening track features one of the emblematic orchestras of this aesthetic identity, criscrossing many music types from the archipelago. The 1974 Ray Barretto guajira – Ray Barretto was a major New York drummer influenced by Charlie Parker and Chano Pozzo – is magnificently performed by Malavoi, a legendary Fayolais group (i.e from Fort-de-France). Additionally, the compilation ends on a piece by Los Martiniqueños de Francisco. It symbolically closes the circle as it is a genuine potomitan of Martinique culture which also functions as a tireless campaigner for Afro-Caribbean music. Practicing the danmyé rounds (a kind of capoeiria) to the rhythm of the bèlè drum, it delivers a terrific Caterete, a kind of champeta of Afro- Colombian obedience which was originally composed by Colombian Fabián Ramón Veloz Fernández for the group Wgenda Kenya. The icing on the cake is Brazilian Marku Ribas, who found refuge in Martinique in the early 1970s, bringing his singing to the last trance-inducing track. These two "versions" convey the whole tone of a selection composed of rarities and classics of the tropicalized genre, swarming with tonic accents and convoluted rhythms. It is the sort of cocktail that the West Indians never failed to spice up with their own ingredients. For instance, the Los Caraïbes cover of Dónde, a famous Cuban theme composed by producer Ernesto Duarte Brito, has a typical violin and features renowned Martinique singer Joby Valente and his piquant voice.



The track used to be – or so we think – their only existing 45rpm. The meaningful Amor en chachachá by L'Ensemble Tropicana, a band which included Haitian musicians among whom was composer and leader Michel Desgrotte, also recalls how Latin music was pervasive in the tropics in the mid-1960s. They were the ones keeping people dancing at Le Cocoteraie in Guadelupe and La Bananeraie in Martinique. Around the same time, another "foreign" band, Congolese Freddy Mars N'Kounkou's Ryco Jazz, achieved some success on both islands by covering Latin jazz classics – such as their adaptation of Wachi Wara, a "soul sauce" by Dizzy Gillespie and Chano Pozo whose interweaving of strings and percussions can have anyone hit the dancefloor. How can you resist Dap Pinian indeed, a powerful guaguancó by Eugene Balthazar, performed by the Tropicana Orchestra and published by the Martinique-founded La Maison des Merengues? It also acts as a symbol of the maelstrom at work. Going by the name Paco et L'orchestre Cachunga, Roger Jaffory used to play guaguancó too: his Fania-inspired Oye mi consejo is one example of his style. Baila!!!!! Dancing was also one of the Kings' focus points. Oriza is a Puerto Rican bomba and a "classic" originally composed by Nuevayorquino trumpeter Ernie Agosto, which reserves major space for brasses, giving it a special sheen.

Emerging from the New York barrios crucible was also La Perfecta, a Martinique group originating from Trinidad, whose name directly references the totemic Eddie Palmieri figure as well as his own band, also called La Perfecta. Here they borrow Toumbadora from Colombian producer and composer Efraín Lancheros and interpret it by emphasizing percussions, which set fire to the track even more than the wind instruments. The same goes for Martinique's Super Jaguars, who use Tatalibaba – a composition by Cuban guitarist Florencio "Picolo" Santana which was made famous by Celia Cruz & La Sonora Matencera – as a pretext for sending their cadences into a frenzy. In a more typically salsa vein, the Super Combo, a famous Guadelupean orchestra from Pointe-Noire that was formed around the Desplan family and had Roger Plonquitte and Elie Bianay on board, adapt Serana, a theme by Roberto Angleró Pepín, a Puerto Rican composer, singer and musician also known for his song Soy Boricua. Here again, their vision comes close to surpassing the original. In the 1970s, L'Ensemble Abricot provided a handful of tracks of different syles, hence reaching the pinnacle of the art of achieving variety and giving pleasure. They played boleros, biguines, compas direct, guaguancó and even a good old boogaloo - the type they wanted to keep close to their hearts for ever, "pour toujours", as they sang along together in one of their songs. Léon Bertide's Martinican ensemble excelled at the boogaloo which had been composed by Puerto Rican saxophonist Hector Santos for the legendary El Gran Combo.



Three years later, in 1972, Henri Guédon, with the help of Paul Rosine on the vibraphone, tackled the Bilongo made famous by Eddie Palmieri. Such a classic!!!!! And so were the Aiglons, the band from Guadelupe: choosing to execute Pensando en tí, a composition by Dominican Aniceto Batista, on a cooler tempo than the original, they noticeably used a wonderfully (un)tuned keyboard in place of the accordion. On the high-value collectible single – the first one released by Les Aiglons under the Duli Disc label – there is a sticker classifying the track under the generic name "Afro". Now that is what we call a symbol. Jacques Denis

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I H8 CAMERA - LIVE AT L’ARCHIDUC – BRUSSELS MAY 2023 LP 2x12"

I H8 Camera is the improvisation collective of ‘Master of Ceremonies’ Rudy Trouvé who, for more than 15 years now, has been leading an ever-changing line-up of absolute top-notch musicians through an insane adventure across rock, jazz, folk, krautrock, no wave, post-punk...boundless improvisation starting from a few brief pointers...innovative, contrary, abrasive and often very brilliant.

This double album was recorded during a 5 day residency at the famous club L’Archiduc in Brussels with a killer line up of Rudy Trouvé (Guitar, vocals) Stef Kamil Carlens (Bass, vocals), the late and dearly missed Matt Watts (Vocals), Teun Verbruggen (Drums), Teuk Henri (Guitar) and Jef Mercelis (Korg MS 10). Guest appearances by a.o. Roland Van Campenhout (Guitar) and Catherine Graindorge (Violin).
An intense and adventurous album, super hot CBGB’s vibes in Brussels!

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