After their first album “Vertigo” (2018), the Paris-based musicians making up BLOW are back with the indie-pop album “Shake the Disease”. Produced by Crayon, this surprising new chapter is a collec- tion of purer, more organic sounds with a somewhat 70’s/80’s tilt. A return to basics, one that doesn’t turn its back on reality.
The changes are radical as the need was strong to surprise people including themselves, to think outside the box. They went for radical changes: a new method of song writing, a new musical genre, a new way of working, ... But the group’s fans should be reassured: even if the electronics have given way to a more rock-inspired sound, and the chords are a bit richer, and even if the bass, the driving element of each song, is stronger than ever, “Shake the Disease” is pure BLOW.
In terms of the lyrics, a common thread appears: duality. Without ever giving way to schizophrenia, this duality of “what I’d like to be” versus “what I really am” stands at the center of the chessboard. Legitimate and healthy questions give rise to life changes that almost all of us ask ourselves when en- tering into our thirties, just like the members of BLOW. Coming to terms with all this mentally without losing our instincts or our spontaneity, is the guiding idea behind this second album.
Coming back strong, BLOW started dropping uplifting single and live session «Full Delight» and more recently «One Life», both supported in France and abroad by Greenroom, Tsugi radio, The Inde-pendent, Ones to Watch, Hotmix, Brain, Vanyaland, Kulturnews, Laut.de, DetektorFM...
This third extract is «Shake The Disease», a laid back single coming along with a COLORS session including breathtaking performances from Quentin (singer of BLOW) and the only featuring of the album, praised female songwriter and singer Anna Majidson from French duo HAUTE (also featured on COLORS a few years back).
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2003 Jahr erschien das elfte Studioalbum von Killing Joke und das erste nach einer Pause von sieben Jahren.
Ihr selbstbetiteltes Debütalbum war zu diesem Zeitpunkt 23 Jahre alt. Zehn Alben später benannten sie
ihr neues Produkt nun erneut nach sich selbst: „Killing Joke 2003“. Ein Name so simpel, dass er besonders
laut daherkommt. Die Drums wurden damals von Foo Fighters-Frontmann Dave Grohl eingespielt. Der
ursprüngliche Plan war es gewesen, die drei Lieblingsdrummer der Band auf dem Album zu vereinen: John
Dolmayan von System of a Down, Danny Carey von Tool und eben Dave Grohl. Letzterer beanspruchte
kurzerhand „das ganze Ding“ für sich, nachdem er die Songs gehört hatte und bestand darauf, unbezahlt
zu arbeiten. Ihr Werk wurde 2005 im Rock Hard Buch zu einem der 500 größten Rock- und Metalalben
aller Zeiten gekührt. Weitere zwei Jahrzehnte später, nach 40 Jahren Bandgeschichte erscheint „Killing
Joke 2003“ jetzt in einer Neuauflage.
- A1: Intro
- A2: Deine Stimme
- A3: Sonne Geht Auf
- A4: Grid Locked
- B1: My Own World
- B2: Gib Mir Mut
- B3: Sweet Memories
- B4: Kaffee
- B5: Jenseits Von Eben
- C1: Never Been Broke
- C2: Old To The New
- C3: Die Lauten Stinken Nicht
- C4: Nimm Dir Die Zeit '98 1:55
- C5: Sag Mir Wo
- D1: Master Girl
- D2: Spiel Da Nich Mit
- D3: Text Und Ton
- D4: Migrant Souls
- D5: Auf Und Ab
Nach dem immensen Erfolg des ersten Live Albums von CAN (Live in Stuttgart 1975) aus dem Mai 2021 wird die Reihe nun am 3. Dezember 2021 fortgesetzt mit der Veröffentlichung von CAN Live in Brighton 1975 als schicke 3LP auf goldfarbenem Vinyl und als Doppel-CD jeweils im Klappcover mit umfangreichem Booklet.
Can Live in Brighton 1975 ist ein neuer Einblick in CANs einzigartige Live-Performance und auf dieser speziellen Veröffentlichung, die sich über sieben Abschnitte erstreckt, werden die Hörer eingeladen, sich ihrer interstellaren Reise anzuschließen: von einem seltenen und eindrucksvollen Gesangseinlage von Michael Karoli auf Brighton 75 Drei bis hin zu Jaki Liebezeits unglaublichem Drum-Lead, der durch einen Nebel von Publikumslärm auftaucht, um auf Brighton 75 Vier im Mittelpunkt zu stehen, bevor der letzte Track uns in einem unglaublichen Vitamin C - Jam entführt. Die Sleeve Notes für die Veröffentlichung wurden von Can-Biograf, Autor und Herausgeber Rob Young und dem britischen Journalisten Kris Needs geschrieben. Letzterer war zwischen 1973-1977 an mehreren Live-Can-Shows im Friars Club in Aylesbury beteiligt und seine Beschreibung einer dieser Auftritte lautet: 'Like a delirious astral roller coaster, launch-pad a distant speck within minutes as fleeting melodies, vocal lines or rhythms… loomed like iridescent ghosts then evaporated as the spirit took them somewhere else.'
Die Can Live-Serie bündelt das Beste aus den Bootlegger-Aufnahmen. Unter der Aufsicht von Gründungsmitglied Irmin Schmidt und Produzent / Ingenieur Rene Tinner wurden sie mit der Technologie des 21. Jahrhunderts verfeinert, um diese wichtigen historischen Dokumente in den bestmöglichen Qualitätsversionen zu bringen. In den späten 60er Jahren gegründet und etwas mehr als ein Jahrzehnt später aufgelöst, hat CANs beispiellose und kühne Verbindung von hypnotischen Grooves und avantgardistischen Instrumentaltexturen sie zu einer der wichtigsten und innovativsten Bands aller Zeiten gemacht, und diese Alben zeigen eine völlig andere Perspektive der Band. Sie hören vielleicht vertraute Themen, Riffs und Motive, die durch diese Jams auftauchen und plätschern, aber sie sind oft flüchtig erkannte Gesichter in einer wirbelnden Menge. An anderen Stellen werden Sie Musik hören, die es nicht in den offiziellen Albumkanon geschafft hat. In diesen Aufnahmen können Can in noch extremere Bereiche gehen als mit ihrer Studioarbeit: von sanftem Ambient-Drift-Rock bis zu den White-Dwarf-Sonic-Meltdown-Momenten, die sie "Godzillas" nannten. Und selbst wenn sie sich anpassen und dem Rhythmus von Minute zu Minute nachjagen, können Sie die außergewöhnliche musikalische Telepathie hören, die ihre Mitglieder teilten.
Goldene Deluxe Edition zum 10-jährigen Jubiläum des Debütalbums von Princess Chelsea. 180g goldfarbenes Vinyl in einer gestanzten Gatefold-Hülle mit Goldfolienrücken, Songtexten und einem Poster im DIN-A1 Format. Lil' Golden Book ist das Debütalbum der neuseeländischen Künstlerin Princess Chelsea. Es wurde ursprünglich am 2. Mai 2011 über Lil' Chief Records veröffentlicht. Das Album wurde von Jonathan Bree und Chelsea Nikkel produziert und erzählt die Geschichte des Aufwachsens als Teenager und junger Erwachsener in Neuseeland. Nikkel gab an, dass die Produktion des Albums fast drei Jahre dauerte. The Sunday Star Times beschreibt es treffend als "when cute meets creepy". "Princess Chelsea veröffentlicht anno 2011 mit gerade mal 19 Jahren ihr Langspiel-Debüt "Lil' Golden Book". Darauf regiert kurioser Pop. Mit dem Video zu "The Cigarette Duet" landet sie völlig überraschend einen Youtube-Hit. Der Track handelt von den unterschiedlichen Haltungen zweier Partner zum Thema Abhängigkeit. Die eingängigen Melodien, die sie in vielfältige Arrangements bettet, ordnen viele dem Baroque-Pop bei. Vor allem Klavier und die feengleiche, spröde Stimme der Dame dominieren die Songs, die oft zwischen Sadcore und Ambientpop oszillieren. Darin finden immer wieder entrückte Synthieflächen und vereinzelt elektrische Schnipsel Einzug. Zusammen mit orchestralen Parts ergibt dieser schrille Cocktail einen cinematischen Sound, der in drei Jahren Heimarbeit entstanden ist." - LAUT.de
- A1: Gimme Germs
- A2: Smell My Tongue
- A3: Carpool Lane
- A4: Dead
- A5: Stranger To Me
- A6: Blasphemy
- A7: Yellow Snow Drink
- A8: Electro Bike Asshole
- A9: Get Drunk On You
- A1 0: I Love You
- A11: Devil Baby
- A12: My Down Is Your Up
- A13: Dead (Mortem Batkovic)
- B1: G Imme Germs (Live)
- B2: Y Ou're Class I'm Trash
PINK 2025 ARTWORK[18,70 €]
The Monsters wurden 1986 in Bern der Schweiz gegründet, als Alternative zur damaligen populären Musik (z. B. Disco, Pop, Top 40 Rock). Sie nannten dies "Teenage Primitive Rock n' Roll Chainsaw Massacre Garage Trash Mix up Rockabilly mit Punkrock und Garage" und haben sich zu einer gefragten Garagen-Punkrockband gemausert, die auf Festivals, in Klubs und großen Hallen so weit gen Osten wie Japan, gen Süden wie Brasilien und gen Norden zu den Skandinavier resit und dort audspielt. Sogar im so Wilden Westen wie New York City in Amerika. Und dann öffnet 2020 die Türen, YAHOO!!! Die Welt wurde komplett abgeschottet und die Pläne aller änderten sich! Da es in naher Zukunft keine Tourneen gäbe, war es jetzt an der Zeit, ein neues Album zu machen. So widmete sich die Band zwei Wochen, um ihren Proberaum aufzuräumen und neue Musik zu schreiben, und 3 Tage im Berner Shirt Off Studio um diese aufzunehmen. Voila! Hier hast du Rosemary's Baby den Knüppel aus dem Sack: 13 raue, laute und spritzig klingende Tracks, die live ohne Overdubs (nur der Gesang/das Geschrei') aufgenommen wurden. Textlich ist das Album eine komplette Katastrophe mit nicht viel mehr als 120 Wörtern, welche aneinandergereiht meistenfalls keinen Sinn ergeben! Es ist eigentlich völliger Quatsch, aber THE MONSTERS lieben es!
Limitierte farbige LP! "Public Storage" baut auf dem Sound von Vus früheren Veröffentlichungen auf und unterstreicht ihre Stärken als Songwriterin mit einem tieferen Sinn für Glanz, Raffinesse und Dringlichkeit. Sie nennt es eine "sehr invasive und intensiv klingende Musik", die erfrischend unkonventionell zu den zeitgenössischen Trends ist; dies ist Musik, auf die man sich einlässt, anstatt sich zurückzulehnen. Co-Produzent Jackson Phillips (Day Wave) half Vu dabei, eine riesige, körnige, facettenreiche Welt zu erschaffen, in die sie sich stimmlich hineinbegeben kann, wobei ihre ausgeprägte Altstimme frei zwischen beschwörenden, tiefgründigen Betrachtungen und gefühlvollen, himmelwärts strebenden Ausbrüchen hin- und herpendelt. Die ersten Klänge, die wir hören, sind bezaubernd: Vereinzelte Klaviertasten gehen in "April Fool" in warme Schläge und Selbstharmonien über, während Vus Protagonistin ihre Umgebung und ihre Fähigkeit zu kommunizieren verleugnet. Das sanfte bernsteinfarbene Glühen geht über in den Titeltrack des Albums, einen dunkleren, düsteren, lauteren Ort. Vu rennt durch "Public Storage" mit einer Reihe von trotzigen Zurückweisungen (Versagen, Familie, Magie) und kathartischen Forderungen. Es ist eine seltene und kraftvolle Zurschaustellung von Verletzlichkeit von einem Texter, der das Abstrakte dem Autobiographischen vorzieht. Aubade", das auf einem Disco-Synthie-Muster und groovenden Bass-Stabs aufbaut, hat den hellen Schwung seines morgendlichen Namensvetters, der geschickt im Widerspruch zu seinem niederschmetternden Thema steht. Der Kontrast setzt sich in "Keeper" fort, einem pulsierenden New-Wave-Song mit träumerischen Synthesizern und einem coolen, knurrenden Erzähler, der diese Kraft erneut herausfordert. "Gutter" kehrt zum grungigen Lowlight zurück, mit muskulösen Gitarrenriffs, die sich über einem Bett aus Rückkopplungen abzeichnen und zusammen mit orchestralen Streichern zu einem brüllenden Finale anschwellen. Die hintere Hälfte von Public Storage bietet einige der markantesten Momente: Das rhythmische, hooklastige "Everybody's Birthday" spricht von der bösen Absurdität der Gegenwart, dem Ende der Zeiten. Die Nacht ist rot, die Stimmung ist blau, und die Scham ihrer Figur ist goldfarben. Vu hebt sich "Maker" für den Schluss auf, einen letzten Versuch im Existenziellen.
- 1: Want You! Like A Cigarette
- 2: I Can Hardly Wait
- 3: Hey Boy
- 4: Night Time (The Boy Of Mine)
- 5: R.i.n.g.o
- 6: Until You're Mine
- 7: Trash Can Honey
- 8: Hop The Twig
- 9: Misfits & Freaks
- 10: My One And Only Baby
- 11: Too Late To Say I'm Sorry
- 12: Edge Of My Nerves
- 13: Won't Let You Go
- 14: Cry Cry Cry
LIMITED EDITION PICTURE DISC[21,22 €]
Das brandneue Studioalbum des brasilianisch-dänischen Garage-Rock-Duos! The Courettes präsentieren stolz ihr drittes Album, Back In Mono. Es ist ein Meilenstein in ihrer bisherigen Karriere. "Spit 'n'Snarl Garage Rumble-meets-Phil Spector Pop", der die Band in Bestform zeigt - großartiges Songwriting, Spector-esque Arrangements, mit weiteren Nuancen, Einflüssen und Produktionsqualitäten, die ihr Garagenrock-Rezept ergänzen. Vierzehn wagnerianische Teenie-Tragödien-Meisterwerke - es ist, als wären The Ronettes und The Ramones zu einer wilden Party in die Echokammer der Gold Star Studios eingeladen worden. Fuzz-Gitarren, laute Drums, trashige Pianos, Jingle Bells, Tamburine und dreiminütige Dancefloor-Garagenkiller, bei denen eine Wall of Sound die Songs aus den Lautsprechern schmettert! Produziert und aufgenommen von Soren Christensen in den Starr Sound Recording Studios in Dänemark und abgemischt vom Top-Produzenten und Wall of Sound-Liebhaber Seiki Sato in Japan.
CHORUSING ist das Projekt des in Raleigh im US-Bundesstaat North Carolina, ansässigen Songwriters/Produzenten Matthew O'Connell. Auf seinem Debüt "Half Mirror" überlagert O'Connell warme analoge Synthesizer mit "confessional folk". Ein laut Eigenbeschreibung gleichzeitig kosmisches wir irdisches Unterfangen. Aufgenommen wurde "Half Mirror" zu Hause in den Bergen von North Carolina mit einem Vintage-Tape-Delay, einer E-Gitarre und einem selbstgebauten Synthesizer, den O'Connell Balsam taufte. Das Album ist in gleichen Teilen ein einsames Hin- und Herschieben von Elektronik, die durch Folk-Elemente vermenschlicht wird, und Folk-Musik, die durch elektronische Verzierungen verfremdet wird. Die an einem Tag geschriebene und aufgenommene hypnotische Lead-Single "Watching The Beams" ist ein guter Einstieg in den Ambient- Klangkosmos von CHORUSING.
"Medieval Femme", Fatima Al Qadiris neue zehn Stücke umfassende Suite, die von den klassischen Gedichten arabischer Frauen inspiriert ist, beschwört durch die Metapher eines islamischen Gartens einen Tagtraum herauf, an der Grenze zwischen Depression und Sehnsucht, wo sich die Gegenwart vorübergehend auflöst und nur Vergangenheit und Zukunft übrig bleiben. Mit einer Mischung aus Neon-Drones und den schwachen Umrissen einer arabesken Melodie offenbart "Medieval Femme" eine vollendete, traumhafte Szenerie, schattiert mit Farben und subtilen Reibungen. Fatima versucht, den Hörer in einen Zustand melancholischer Sehnsucht zu versetzen und ihn an einen Ort der Träumerei und Trostlosigkeit zu entführen, um die Grenze zwischen zwei scheinbar gegensätzlichen Zuständen zu hinterfragen und sich an himmlischer Trauer zu erfreuen. "Medieval Femme" verwendet Instrumente aus der Musik des Mittelalters, die in einer futuristischen Umgebung neu arrangiert wurden; sanfte Synthesizer-Laute, Orgeln und Pfeifen hallen im Raum, während hauchdünne Pulse als Antwort kräuseln. Fatimas Gesang aus wiederholten, mantraähnlichen Phrasen wird manchmal gepitcht und verändert, um immer intensivere Spitzen, engelsgleiche Refrains und sehnsüchtige Beschwörungen hervorzubringen. Bei "Tasakuba", Kaltham Jassims Rezitation eines Verspaares des Dichters Al-Khansa aus dem 7. Jahrhundert, erhält die Trauer ihrer Worte einen turbulenten, halluzinatorischen Rahmen, bevor sich das Album im letzten Song, dem klaren, luftigen "Zandaq", auflöst.
Über den Zeitraum von mehreren Wochen während des Lockdowns entstanden, präsentieren Nick Cave & Warren Ellis in dieser Woche ihr neues Gemeinschaftsalbum: Carnage – was zu Deutsch so viel wie Blutbad oder Gemetzel heißt. Cave beschreibt das Gemeinschaftswerk denn auch als „eine brutale, aber wunderschöne Aufnahme, eingebettet in eine gemeinschaftliche Katastrophe.“ Obwohl die beiden schon viele Soundtracks zusammen komponiert und aufgenommen haben, und Ellis zudem seit geraumer Zeit Mitglied von The Bad Seeds ist, handelt es sich bei Carnage tatsächlich um den ersten Longplayer, den sie auch offiziell als Duo eingespielt haben.
„Die Arbeit an Carnage war eine komprimierte Phase intensivster Kreativität“, sagt Ellis, „denn es dauerte gerade mal zweieinhalb Tage, bis diese acht Songs in irgendeiner Form standen. Dann erst sagten wir uns: ‘Ach komm, lass uns doch ein Album machen!’ Das alles war also nicht sonderlich geplant.“
Das Klangspektrum der neuen Aufnahmen reicht vom düsteren, elektronischen Puls des Stücks „Old Time“ bis hin zum sehnsuchtsvoll-wunderschönen „Albuquerque“, einer klassischen Ballade, die auf einer kreisförmigen Klavierfigur basiert, überzogen mit hypnotischen Streicherparts. Insgesamt hat das Album eine etwas rastlose Energie, die Perspektive ist im Vergleich zum gefeierten Nick Cave & The Bad Seeds-Vorgänger Ghosteen eher nach außen gerichtet – wobei die beiden auch dieses Mal versuchen, die Grenzen des Songformats zu verschieben, immer wieder neu auszuloten, was ein Song eigentlich alles sein kann…
Während die eigentlichen Aufnahmen in recht kurzer Zeit stattfanden, waren die Songs von Carnage schon davor länger herangereift, in den ersten Lockdown-Wochen, die Cave damit verbracht hatte, „zu lesen, regelrecht zwanghaft zu schreiben und einfach nur auf meinem Balkon zu sitzen und über die Dinge nachzudenken.“ An ein Album dachten die beiden denn auch gar nicht, als sie zusammen ins Studio gingen, um zu jammen. „Das Album“, so Cave, „ist dann einfach so vom Himmel gefallen. Es war ein Geschenk.“
Carnage ist die Fortsetzung jenes kollektiven Improvisationsansatzes, auf den die beiden schon für Ghosteen gesetzt hatten – was Cave zugleich erlaubte, das klassische, eher narrativ strukturierte Songwriting hinter sich zu lassen. Als Rohmaterial dienen ihnen Textideen, die Cave zuvor über einen längeren Zeitraum verfasst und verfeinert; sie handeln zumeist von wenigen Kerngedanken und -themen, einzelnen Bildern und Metaphern, die er mit Worten umkreist. Die eigentlichen Songs entstehen dann in ausgedehnten Improvisations-Sessions im Studio: Anfangs sehe das so aus, wie Ellis berichtet, dass „da zwei Menschen im Raum sitzen und sich etwas trauen, indem sie erst mal einfach passieren lassen, was gerade passiert“. Ihre endgültige Form bekommen die Stücke daraufhin erst durch intensives Editieren und Filtern, wenn Musik und Text zu einer Art Klangcollage zusammenkommen. Das Element der Überraschung spielt bei jedem dieser Schritte eine zentrale Rolle, und mal geht alles ganz schnell – „Shattered Ground“, zum Beispiel, sei, so Ellis, „gleich im ersten Take fertig“ gewesen, während andere, wie beispielsweise der Titelsong, „sich erst kurz vor dem Abschluss der Mixing-Phase zu erkennen geben sollten.“
Wenn man bedenkt, dass Carnage in relativ kurzer Zeit entstanden ist, wirkt die enorme Bandbreite an Themen und Stimmungen um so beeindruckender, denn das Resultat klingt einerseits absolut eindringlich („Old Time“), andererseits auch zutiefst kontemplativ („Lavender Fields“). Wie sich die Stimmungen und Energien verschieben und überlagern, erkennt man auch daran, wie die beiden gewisse Zeilen, Refrains und flüchtige Bilder auf immer neue Weise in den verschiedenen Songs wieder auftauchen lassen, was dem Album insgesamt etwas Kaleidoskopisches gibt. In Songs wie dem aufrüttelnd-aufgebrachten „White Elephant“ und dem fast schon fiebrig-psychedelischen „Balcony Man“ kollidieren surreale Bildwelten, so dass die Zeilen nicht mehr wörtlich zu verstehen sind und an ihre Stelle etwas Suggestives, Impressionistisches tritt.
Die einzigartige kreative Chemie zwischen Cave und Ellis basiert auf einer langen gemeinsamen Geschichte, die sie als Kollegen und Solokünstler verbindet: Erstmals begegneten sich die zwei schon 1993, als Ellis die Geigenparts für einige Songs von Let Love In einspielen sollte, das achte Album von Nick Cave & The Bad Seeds. Wenig später schaute Cave bei einem Konzert von Ellis’ Band Dirty Three in Brisbane vorbei – und landete schließlich auch selbst auf der Bühne, wo sie gemeinsam Interpretationen von Neil Youngs „Helpless“ und Roy Orbisons „Running Scared“ zum Besten gaben. „Damit fing das alles an“, erinnert sich Ellis, der schließlich selbst festes Mitglied von The Bad Seeds wurde. Auch beim 2006 gegründeten Bandprojekt Grinderman arbeiteten sie zusammen, was laut Nick Cave ein Ventil für „die beste Midlife-Krise war, die sich ein Mann wünschen kann“. In dieser Konstellation sollten sie zwei Alben aufnehmen, Grinderman 1 und 2, bis sie die Band dann 2011 wieder auflösten.
Seit 2005 haben Cave und Ellis zudem an etlichen Soundtracks für Film, TV und Theater gearbeitet – u.a. für The Road (2009) und Lawless (Die Gesetzlosen; 2012), beide entstanden unter der Regie von John Hillcoat, sowie für David MacKenzies Hell or High Water (2016) und Taylor Sheridans Wind River (2017). Das gemeinsame Erschaffen derart atmosphärischer Instrumental-Scores, wobei oftmals elektronische Loops von Ellis als Ausgangspunkt fungierten, über denen Cave am Klavier improvisieren sollte, hat ihre Arbeitsweise und ihr Songwriting nachhaltig geprägt.
Mit Carnage legen sie das nächste Kapitel ihres musikalischen Abenteuers vor: Ein Album, das quasi aus Versehen entstehen sollte, während des langen, weltweiten Stillstands der Pandemie-Monate. Die verschiedenen Stimmungen und auch das Rastlose an diesen Aufnahmen spiegelt die existentielle Ungewissheit wider, aber zugleich flackern auch immer wieder Momente der Ruhe auf, Augenblicke der meditativen Selbstbesinnung. Unterm Strich ist es ein Album, entstanden in und gemacht für diese unbeständigen Zeiten, das durchsetzt ist mit Augenblicken konzentrierter Schönheit. Aufnahmen, die ihre unumstößliche Zuversicht fast schon trotzig zum Ausdruck bringen.
- A1: Introductory Movement
- A2: The Waltz Of The Monsters
- A3: Frida
- A4: Quimper 94
- A5: Ballendai
- A6: Summer Nursery Rythm N°17
- A7: Cleo On Trapeze
- A8: The Waltz Of The Monsters
- A9: Banquet
- A10: Summer Nursery Rythm N°17
- A11: Introductory Movement
- A12: The Street
- A13: Iwakichi
- A14: Hanako
- A15: The Joke
- A16: The Countdown
- A17: Introductory Movement
Seit langem fragen Leute, ob sie diese Alben erstehen könnten und bisher lautete die Antwort: Nein. Bisher! Wir sind begeistert, die Re-Issues dieser vier unglaublichen Alben mit verbessertem Artwork bekannt zu geben. Alle Alben wurden remastered und ist zum ersten Mal überhaupt auf Englisch erhältlich (eine englische CD-Version wird später auch noch erscheinen). Als die ursprünglichen Versionen veröffentlicht wurden, wurden die meisten Exemplare in Frankreich verkauft. Aber Yann wurde, nicht zuletzt durch den Soundtrack von ,Die fabelhafte Welt der Amelie auf der ganzen Welt bekannt. Für sein internationales Publikum hat er nun höchstpersönlich seine Titel mit größter Sorgfalt ins Englische übersetzt, um sicher zu stellen, dass die Originalinhalte beibehalten bleiben. Im Januar folgen die nächsten beiden Alben. "Dies ist die Synthese aus klassischem Können, postmoderner Kreativität und zugkräftiger Vorstellungskraft. YANN TIERSEN hat ein Album geschaffen, das zwei Bewegungen vereint, denn die beiden Kompositionen wurden ursprünglich für zwei Theaterstücke - "Freaks" (nach dem Film von Tod Browning) und "Le Tambourin de Soie" (nach einem Stück von Yukio Mishima - komponiert. Das Werk ist voller neuer Gedanken; ein zukünftiger Klassiker den man unter gar keinen Umständen verpassen sollte." - La Griffe, 1995
Clara Luciani veröffentlicht ihr neues Album Cœur. Das Album enthält neben der bereits im Vorfeld
veröffentlichten Single „Le Reste“ Kollaborationen mit hochkarätigen Künstlern wie Sage, Breakbot oder
Pierrick Devin.
Sie selbst beschreibt das Album als eine Ode an die Rückkehr zur Normalität, an die menschliche Wärme
und den Hedonismus, der über die Tristesse dieser schwierigen Zeit triumphiert.
Mit dancigen, funkigen Stücken läutet das Album einen neuen „Summer of Love“ ein, voller Freude, Freiheit
und Vergnügen.
Das Album wird sowohl digital als auch physisch als CD und LP erhältlich sein.
"Two For A Lie" zieht jeden mit gewohnt harten Riffs und einer unglaublichen Power in den Bann. Herman Frank prangert die aktuellen globalen Entwicklungen eindrucksvoll und energetisch in diesem musikalisch imposanten Meisterwerk laut und energisch an!
HERMAN FRANK, der musikalische Big Player ist seit Jahrzehnten im Geschäft und immer noch nicht müde, für seine Ideale einzustehen. Angefangen bei ACCEPT, über VICTORY bis hin zu seinem 2009 gestartetem Soloprojekt und seiner Arbeit als Produzent, gilt der Hannoveraner seit Jahrzehnten als Garant für kompromisslosen Heavy Metal allerersten Kalibers. Wie er mit seinen zuvorgehenden vier Soloalben bewiesen hat, findet das Konzept HERMAN FRANK zweifelslos bei einer stetig wachsenden Fangemeinschaft großartigen Anklang. Nicht zuletzt aufgrund des hochkarätigen Line-Ups der Band selbst: MASTERPLAN-Frontröhre Rick Altzi, Gitarrist Heiko Schröder, AT VANCE und MASTERPLAN-Schlagzeuger Kevin Kott und JADED HEART-Basser Michael Müller geben dem Projekt einen wunderbar harten Feinschliff. Gepaart mit dem unverbesserlichen Streben nach einer großen Zukunft hat HERMAN FRANK sich mit "Two For A Lie" ein Standing i
Schlendergang und Sprint. Verweilen und Aufbruch. Melancholisch reminiszierend, aber den Blick stets vorwärtsgewandt - schon seit ihrer Gründung ziehen sich duale Gegensätze wie ein roter Faden durch das Schaffen der Hamburger Indie/Dreampop-Band Scotch & Water und genau in diesem Spannungsfeld schwingt auch ihr Debütalbum "Sirens". Das vierköpfige Ensemble spielt darauf gekonnt mit Schritttempo und Perspektiven seiner Hörer:innen und verspricht damit gleichermaßen Anklang bei Vinyl-Liebhabern erster Stunde, Zeugen des New-Wave- Revivals der frühen 2000er sowie Kindern des neuen Jahrtausends zu finden. Dabei verweben Scotch & Water zuversichtlich Einflüsse von Fleetwood Mac über Arcade Fire bis hin zu Bon Iver oder The War on Drugs zu facettenreichen und komplexen Klangwelten. Eine Zuversicht, die die vier selbstbewusst aus der Geschwindigkeit der Achtungserfolge ihres erst dreijährigen Bestehens schöpfen. Die vier funktionieren wunderbar in diesem Tempo, bremsen ihren Laufschritt dann aber doch zunächst, um auf diesen imposanten Start mit einem bestechenden Debütalbum zu antworten. Durchdacht, facettenreich und komplex präsentieren sich Scotch & Water auf "Sirens" denn nicht nur Albumtitel, sondern auch der Sound sind aufmerksamkeitserregend, lautstark.
Mit Album #4 läuten die US-Shoegazer The Spirit Of The Beehive aus Philadelphia mehrere Änderungen ein. Zum einen besteht die Band mittlerweile aus einem Kern-Trio, zudem ist "Entertainment, Death" ihr erstes komplett selbst produziertes Album, und drittens sind sie nun vom US-Kultindie Saddle Creek gesignt. All diese Entwicklungen führen dazu, dass sie auf "Entertainment, Death" ihre Fähigkeiten, von Noise-Rock-Stürmen zu gelassenen Schlafliedmelodien zu switchen (und umgekehrt) enorm gestärkt haben. Die begeisterte Pitchfork-Redaktion schreibt: ""There’s Nothing You Can’t Do", the new single from Spirit of the Beehive, captures the euphoria and the stomach churn of its title in a wonderfully anarchic rush." LP auf hellbraunem Vinyl mit Download-Code.
2x12" + DL Repress
NOTE: ALL FORMATS CONTAIN THE FULL VERSION OF "RAUSCH". THE ALBUM IS MEANT TO BE HEARD FROM BEGINNING TO END AS A WHOLE. IT HAS BEEN TRACK MARKED OR SEPARATED DUE TO FORMAT RESTRICTIONS
Rausch with no name / My beautiful shine / You are the sun / This is where I want to be / Rausch with no morning / This is where we burn / The Stars sparkle / In a sea of flames / Horns and fanfares / Fanfares of joy / Fanfares of fear / The wine we drink through the eyes / The moon pours down at night in waves / Careful with that axe Eugene / Personal Jesus / No beginning no end / Eighteenth of Oktember / The night falls / The king comes / The hunt starts / Freude schöner Götterfunken / The long march through the underwood / Trust me there's nothing / Once upon a time there was a bandit / Who loved a prince / That was long ago / Spring Summer Fall and Gas / There is a train heading to Nowhere / Drums and Trumpets / Future without mankind / Warm snow / Alles ist gut / The bells toll / You are not alone / The murmur in the forest / The murmur in the head / Light as mist / Heavy as lead / Music happens / To flow like gas / A clearing / Heavy baggage / Debut in the afterlife / Death has seven cats / World heritage Rausch / Finally infinite
Wolfgang Voigt 2018
Rausch ohne Namen / Mein schöner Schein / Du bist die Sonne / Hier will ich sein / Rausch ohne Morgen / Wir brennen hier / Die Sterne funkeln / Im Flammenmeer / Hörner und Fanfaren / Fanfaren der Freude / Fanfaren der Angst / Den Wein den man mit Augen trinkt / Gießt Nachts der Mond in Wogen nieder / Vorsicht mit der Axt Eugene / Personal Jesus / Kein Anfang Kein Ende / Achtzehnter Oktember / Die Nacht bricht an / Der König kommt / Die Jagd beginnt / Freude schöner Götterfunken / Der lange Marsch durchs Unterholz / Glaub mir da ist nichts / Es war einmal ein Räuber / Der liebte einen Prinzen / Das ist lange her / Frühling Sommer Herbst und Gas / Es fährt ein Zug nach Nirgendwo / Pauken und Trompeten / Zukunft ohne Menschen / Warmer Schnee / Alles ist gut / Die Glocken läuten / Du bist nicht allein / Das Rauschen im Wald / Das Rauschen im Kopf / Leicht wie Nebel / Schwer wie Blei / Musik ergibt sich / Strömt wie Gas / Eine Lichtung / Schweres Gepäck / Einstand im Jenseits / Der Tod hat sieben Katzen / Weltkulturerbe Rausch / Endlich Unendlich
Wolfgang Voigt 2018
- A1: Classic City Girl
- A2: Relay (With Nils Bech)
- A3: Weak Soup
- A4: Both Eyes (With Safario)
- A5: Young Boy
- A6: Morning Sun (With Sofus)
- A7: Badminton
- A8: A Mistake (With Emilie Ostebo)
- A9: Freaking Disaster
- A10: Murder In My Mind (With Moyka)
- A11: I Never Missed You Like I Do Now
- A12: Limbo
- A13: Glitter
- A14: Stekt Bacon
- A15: Ghost Town
Slotface-Bassist Lasse Lokoy gehört mittlerweile zu den spannendsten Produzenten Norwegens und präsentiert - nach ersten Kollaborationen mit Girl On Red und dePresno - sein Solodebütalbum "Badminton". Darauf gehen seine Pop-Experimente aus Hip-Hop, Pop und Rock laut NME mehr in Richtung Gorillaz statt Green Day, im Vergleich zum Pop-Punk von Slotface. Ihm zur Seite stehen eine Vielzahl an Featuregästen wie Nils Bech, Moyka und Safario.
PRESSESTIMMEN
"A kaleidoscopic, mutating take on pop, more at home with Gorillaz than Green Day." - NME
"An unexpected left turn." - DIY
"A melting pot of experimental sounds and feel good rhythm that'll have you pressing play straight after it finishes." - The Line Of Best Fit
(Ltd.Ed)(2LP+MP3)(Golden)
"Fading" folgt der Anfang 2020 veröffentlichten remasterten Neuauflage der wegweisenden Trilogie "1 2 3" des in Berlin lebenden Künstlers und elektronischen Klangtüftlers Stefan Betke aka Pole. Grundelemente, Sprache und Vokabular der Trilogie übernimmt er für "Fading" - beispielsweise die prägenden, im Hintergund schwirrenden Knack- und Störgeräuche - und ergänzt sie um moderne Details.
So ist "Fading" ist ein facettenreiches Album, das sich für immersives Hören über Kopfhörer ebenso gut eignet wie dafür, durch eine Lautsprecheranlage laut herausgepumpt zu werden, um zu spüren, wie der Bass am Brustkorb rasselt.
Limited Edition Doppel-Aztec-Gold Vinyl im Gatefold-Cover und Spot Gloss Finish mit hochwertigem Download.
Alle Einheiten erscheinen mit Poster-Beilage. 10 Poster wurden von Stefan Betke signiert und zufällig unter allen Einheiten verteilt.
After his first appearance on the „Plankton“ Compilation (BK014 July 2020) frankfurt based Dan Bay signed his first solo EP on Bunte Kuh. The „Fieser Niesel“ EP will be released on Vinyl and as a digital edition including 2 bonus tracks. Dan is also performing as a DJ or liveact with E-drum - he already released on Laut & Luise, Wayu Records, Leveldva, Finebeatz and Heimlich Musik. The EP also introduces the iconic female DJane Krystyna - the former Robert Johnson resident is giving her debut as a producer.
The first track „Reise ins Universum“ is a dreamy journey thru his universe of minimalistic music - endless, relaxing and trippy. The title track „Fieser Niesel“ is way more rolling with dark basslines and short bleeps - an overall great dancefloor workout. Next is AVEM´s Remix of „Reise ins Universum“ - Boris (who already released on Underyourskin, LOKD and Heimlich) added his unique signature - a fabolous 9 minute adventure full of melodies & deep grooves.
Benjamin Fehr - a berlin based active producer since 15+ years - treated „Fieser Niesel“ and maybe this track is the surprise of the EP - a glitchy & bleepy adventure that follows the roots of good old Robag Wruhme Tracks. „Jimi Nagel“ is the first out of 2 digital only tunes - something for the early after hours while „123“ is more suitable for the real club hours.




















