PAF stands for Pogo Amongst Flokati, Paranoia After Friday, Performative Awkward Feelings, Pop Against Formality, Pleasure And Fear, Post-Authentic Fantasy, People Acting Feral, Punk Agains Faschism, or whatever else you like.
PAF are a trio who overgrow punk, office disco, tiredness, fear, lethargy, tears, Baltic Sea beaches, mix-ups, crossroads, house-sitting, and Prosecco into electronic thickets that sometimes grow into danceable tracks, sometimes into intricate structures of electric bass, vocals, and synthesizers.
PAF are from Hamburg and consist of Anna G. on vocals and electronic percussion, Pia A. on the MS-20 synthesizer, and Felix R. on bass and vocals. Punk by other means—where the means break the form itself. Here now is the debut LP, following the legendary tape released on Happy Tapes from Leipzig. The cover was drawn by Raoul Dóre and printed in color. A printed inner sleeve offers the chance to read along with the lyrics. The whole thing will be available in spring 2026 on 200 well-pressed vinyl records.
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Nachauflage auf schwarzem Vinyl. 22 Jahre nach ihrer ersten Veröffentlichung und 10 Jahre nach ihrem letzten Album sind Nebula wieder da. Wenn du jetzt "Holy Shit!" denkst hast du es ziemlich genau getroffen. "Holy Shit" ist Nebulas erste LP seit "Heavy Psych" (2009), und beantwortet schnell die Frage die sich stellte, seitdem Gitarrist/Sänger Eddie Glass, Bassist Tom Davies und Schlagzeuger Michael Amster 2017 die Reformierung der Band angekündigt haben: Nebula sind immer noch Nebula. Seit den Tagen der 1998er Let it Burn EP und dem mittlerweile klassischen To the Center Debütalbum waren Nebula immer nur ein wenig gefährlicher. Nur etwas mehr aus den Angeln gehoben. Holy Shit zeigt diesen von vorne nach hinten für den wesentlichen Teil ihres Charakters, der er ist, und doch versucht er nicht, etwas zu sein, was sie schon einmal getan haben, sei es bei diesen frühen Ausflügen oder Heavy Psych or Charged (2001), Apollo (2003) oder Atomic Ritual (2005). Es ist ein sechstes Nebula-Album - etwas, worauf selbst die leidenschaftlichsten Fans kaum gehofft hätten. Die Grundtracks wurden in zwei Tagen aufgenommen, aufgenommen in den Mysterious Mammal Studios in L.A. mit Matt Lynch (ebenfalls von Snail) am Steuer. Leads und Loops und Feedback-Effekte wurden von Glass and Davies live aufgenommen, als sie die Basic-Tracks aufnahmen, genau so, wie sie es auf der Bühne tun würden, und Overdubs folgten bei Bedarf. Eine Fülle von Material wurde produziert und auf den Kern dessen, was man hier hört, reduziert. Ein sechstes Nebelalbum. Und wenn du es hörst, wirst du feststellen, dass du diesen Titel immer wieder sagst. Cover Art von ROBIN GNISTA
Nachauflage auf senfgelbem Vinyl. Limitiert auf 300 Exemplare. 22 Jahre nach ihrer ersten Veröffentlichung und 10 Jahre nach ihrem letzten Album sind Nebula wieder da. Wenn du jetzt "Holy Shit!" denkst hast du es ziemlich genau getroffen. "Holy Shit" ist Nebulas erste LP seit "Heavy Psych" (2009), und beantwortet schnell die Frage die sich stellte, seitdem Gitarrist/Sänger Eddie Glass, Bassist Tom Davies und Schlagzeuger Michael Amster 2017 die Reformierung der Band angekündigt haben: Nebula sind immer noch Nebula. Seit den Tagen der 1998er Let it Burn EP und dem mittlerweile klassischen To the Center Debütalbum waren Nebula immer nur ein wenig gefährlicher. Nur etwas mehr aus den Angeln gehoben. Holy Shit zeigt diesen von vorne nach hinten für den wesentlichen Teil ihres Charakters, der er ist, und doch versucht er nicht, etwas zu sein, was sie schon einmal getan haben, sei es bei diesen frühen Ausflügen oder Heavy Psych or Charged (2001), Apollo (2003) oder Atomic Ritual (2005). Es ist ein sechstes Nebula-Album - etwas, worauf selbst die leidenschaftlichsten Fans kaum gehofft hätten. Die Grundtracks wurden in zwei Tagen aufgenommen, aufgenommen in den Mysterious Mammal Studios in L.A. mit Matt Lynch (ebenfalls von Snail) am Steuer. Leads und Loops und Feedback-Effekte wurden von Glass and Davies live aufgenommen, als sie die Basic-Tracks aufnahmen, genau so, wie sie es auf der Bühne tun würden, und Overdubs folgten bei Bedarf. Eine Fülle von Material wurde produziert und auf den Kern dessen, was man hier hört, reduziert. Ein sechstes Nebelalbum. Und wenn du es hörst, wirst du feststellen, dass du diesen Titel immer wieder sagst. Cover Art von ROBIN GNISTA
Die internationale Rocksensation The Hives, die beste Liveband der Welt und immer noch eure neue Lieblingsband, hat wieder einmal, schneller als erwartet, ein neues Werk geschaffen, wie man es noch nie gehört hat und wahrscheinlich auch nie wieder hören wird. Ihr siebtes Album 'The Hives Forever Forever The Hives' erscheint am 29. August auf dem ehrwürdigen Label Play It Again Sam. Ein neues Album voller Energie, Freude, Wut und Leben! Jeder einzelne Song eine Single, jede einzelne Single ein Hit, jeder Hit ein Volltreffer mitten ins Gesicht. Diese neue Meisterwerk entstand unter der Leitung des langjährigen Kollaborateurs Pelle Gunnerfeldt in Stockholm. Mike D von den legendären Beastie Boys ist als Gast vertreten und auch Josh Homme (Queens Of The Stone Age) stand mit Rat und Tat zur Seite.
The Hives, bestehend aus Howlin’ Pelle, Chris Dangerous, The Johan And Only, Nicholaus Arson und Vigilante Carlstroem, haben sich in über dreißig Jahren in die Annalen der Rockgeschichte eingeschrieben. Dank ihrer Erfolge füllten sie große Stadien und teilten die Bühne mit so monumentalen Acts wie AC/DC und den Rolling Stones. Die BBC bezeichnete sie als „Naturgewalt“, und der Rolling Stone kürte ihr Album 'Veni Vidi Vicious' zu einem der 100 besten Alben des Jahrzehnts. Mit Millionen verkaufter Alben, Platin-Auszeichnungen und zahlreichen Preisen - Grammys, MTV Awards, NME Awards - gelten sie als Titanen der Musikwelt. Oder wie Joe Strummer es gesagt hat: The Hives haben den Rock ’n’ Roll gerettet!
- 1: Errantry
- 2: Entrance
- 3: Pitch Black White Noise
- 4: Darkness
- 1: Organ Cycle
- 2: Bassolo
- 3: End Dance
- 4: Action Now
A new international super quartet in the jazz world. Lead by the young composer and bass player Nicolas Leirtrø, featuring international legends Kit Downes and Mats Gustafsson, and Norway's drummer extraordinaire, Veslemøy Narvesen - all joined in Leirtrø's exploring and grooving universe of avantgarde free jazz.
- A1: Js Bach - Polonaise In G Major Bwv 130
- A2: Beethoven - Sonata No.20 Opus 49 'Leichte Sonate’ First Movement
- A3: Beethoven - Sonata No.20 Opus 49 'Leichte Sonate’ Second Movement
- A4: Cpe Bach - Solfeggietto In C Minor
- A5: Beethoven - Sonata No.8 Sonate Pathetique Second Movement Adagio Cantabile
- B1: Js Bach - French Suite No.5 Gavotte
- B2: Mozart - Sonate Kv 545
- B3: Scarlatti - Allegretto In E Minor
- B4: Beethoven - Sonata No.14 Opus 27 ‘Moonlight Sonata’
Es war DIE Nachricht des Jahres. Nach dem sich der Graf vor neun Jahren von Bühne und Öffentlichkeit
verabschiedet hatte, kündigte er - einer der erfolgreichsten Musikkünstler der letzten Dekaden - im Februar
2025 sein Comeback an. Aus zunächst sechs geplanten Comeback-Konzerten wurden aufgrund der hohen
Nachfrage in kürzester Zeit 17 Termine.
Mit dem neuen Album “LIEBE GLAUBE MONSTER“ knüpft UNHEILIG dort an, wo sie 2016 aufgehört haben. Die insgesamt 16 neuen Songs des Konzeptalbums spiegeln die ehrlichen Gedanken, Erlebnisse
und Emotionen des Grafen, die er in den ausnahmslos von ihm selbst geschriebenen Texten verarbeitet. Die
Schlagworte des Albumtitels ziehen sich als Leitmotive durch das berührende Gesamtwerk und spannen die
Bögen zwischen den verschiedenen Dimensionen, die UNHEILIG auszeichnen. Auf dem Album geht es um
Liebe, Freundschaft, Hoffnung, Zuversicht und auch um die Monster, denen wir uns alle im Leben stellen
müssen.
Tenor Arias from Italian Operas zeigt Luciano Pavarotti auf dem Höhepunkt seiner Ausdruckskraft, wie er
jene Arien interpretiert, die ihn zur Legende machten.
Von der schwebenden Lyrik Verdis bis zur tief empfundenen Leidenschaft Puccinis offenbart diese maßgebliche Sammlung Pavarottis unvergleichliches Talent, Melodien zu formen, Charaktere zum Leben zu erwecken und die Seele zu berühren. Jeder Track strahlt neue Tiefe und Präsenz aus und zieht die Hörer
näher denn je an die unverwechselbare Wärme und Brillanz des weltweit beliebtesten Tenors heran.
Das Album erscheint erstmals seit 1984 wieder auf Vinyl – mit neu geremastertem HD-Audio, ebenfalls
zum ersten Mal. Das Material wurde direkt aus den Pre-Master-Bändern in den Decca-Archiven übertragen
und verleiht diesen historischen Aufnahmen eine neue, wunderschöne Perspektive.
„Verismo“ in der Oper bedeutet, wie der Name sagt, nicht nur eine Hinwendung zu gesteigertem Realismus
der Handlung. Die Werke sind gekennzeichnet durch leidenschaftliches Handeln, weitgespannte Melodik,
effektvolle Orchestrierung, pittoreske Schauplätze sowie die oftmals ungeschminkte Darstellung von Liebe,
Eifersucht, Verrat und Grausamkeit. Die Stoffe wenden sich dem Alltagsleben und den einfachen Menschen aus dem Volk zu, wobei historische Themen oder ein exotisches Ambiente nicht ausgeschlossen
sind. Luciano Pavarottis Album „Verismo“ enthält Schlüsselarien aus Opern wie „Fedora“ („Amor ti vieta“), „Adriana Lecouvreur“ („L’anima ho stanca“) und „Andrea Chénier“ („Colpito qui m’avete ... Un
dì all’azzuro spazio“). Hier ist ohne Zweifel ein idealer Sänger am Werk, der stimmliche Brillanz mit der
Fähigkeit zur Darstellung tiefer menschlicher Emotionen vereint.
Diese Neuauflage des ursprünglich 1971 erschienenen Albums verwendet erstmals die neu in HD gemasterten Originalbänder aus den Decca-Archiven. Dies verleiht den historischen Aufnahmen eine überaus
lebendige und nuancenreiche Klanggestalt.
- Amazone Blues
- Chebika Courage
- Leila
- Greve Revolte
- Vent Poussiere
- Samba Loca
- Quand Tout S'arrete
Featuring a topflight quintet, Healing Songs includes Texier's son Sebastien on alto sax and clarinet, rising US trumpet star Hermon Mehari, plus internationally acclaimed drummer Manu Katche guesting on two tracks. Henri Texier, born in Paris in 1945, is a highly respected French double bassist and composer who has played a pivotal role in shaping modern European jazz. He began his career in the vibrant Paris jazz scene of the 1960s, quickly gaining acclaim for his work alongside vanguard musicians such as Don Cherry and Daniel Humair.
Over the decades, Texier became known for blending jazz with influences from folk, African, and Middle Eastern music, giving his sound a unique global flavour. His work has earned him several prestigious awards, including multiple 'Victoires du Jazz' (France's top jazz honour) and widespread international recognition. In the words of The Guardian newspaper, "Texier is one of Europe's consistently inspired jazz musicians, with a career that continues to inspire new generations.
- 1: Truest Sentece
- 2: West Coast Palm
- 3: Don't Let Go
- 4: Cinnamon
- 5: Punk Broke
- 6: Gingerman
- 7: Three Jewels
- 8: High Entertainment
Die Ende der 90er Jahre gegründete Band Unwed Sailor aus Tulsa macht einen einzigartigen Bass-lastigen Instrumental-Pop mit Post-Rock-Elementen, der zwischen knallharter Härte und luftiger Melodik schwankt. Seit sie 2019 nach einer zehnjährigen Pause zurück sind, haben sie mit ihrer kreativen Energie und dem Mischen von Genres ihre bisher besten Werke rausgebracht, darunter "Mute The Charm" (2023), "Underwater Over There" (2024) und "Cruel Entertainment" (2025). Für ihr elftes Album, "High Remembrance", brachte Gründungsmitglied Johnathon Ford eine Reihe von zu Hause aufgenommenen Entwürfen, Demos und Hooks ins Studio, wo sie unter der Leitung der langjährigen Mitstreiter Matt Putman (Schlagzeug) und David Swatzell (Gitarre) unter dem Motto Nostalgie und dem bittersüßen Trost der Erinnerung zum Leben erweckt wurden. Auf den acht Tracks des Albums gibt's Anklänge an den alternativen Rock der Blütezeit, die AM-Radio-Attitüde der späten 70er Jahre und die ekstatische Unbekümmertheit der New Wave, neben anderen Einflüssen, die sich einer einfachen Kategorisierung entziehen. Die Lead-Single ,West Coast Prism" verbindet einen unvergesslichen melodischen Hook mit optimistischen Drums und einem klirrenden Arrangement, das sich in einen treibenden, farbenfrohen Refrain verwandelt. Getreu seinem Titel erinnert der Song an weißes Licht, das sich in ein Spektrum aufspaltet, während weitläufige Synthesizer und sanfte Backing Vocals eine Aura melancholischer Glückseligkeit schaffen. Ford nennt treffend ,eine tiefe Vorliebe für das Meer, das Surfen, die Redwoods und die felsige Küste von Oregon" als spirituellen Hintergrund für seine Umgebung. Inspiriert von der Art und Weise, wie Erinnerungen die persönliche Identität prägen, könnte ,Don't Let Go" mit seinem straffen Tempo, seinem knackigen Ton und seinen schwindelerregenden Gitarren ein verlorener Alternative-Radio-Ohrwurm sein, während die täuschend einfache Rhythmusgruppe und seine glitchige Elektronik ,The Longest Day" fest in der Gegenwart verankern. ,Cinnamon" stellt wunderschön arrangierte Akustikgitarren-Gegenmelodien in den Vordergrund, zusammen mit Schichten subtiler Details, Chorstimmen und entspannten, hohen Bassgitarrenklängen. Laut Ford ist der Song ,eine Hommage an die Country-Musik der 70er und 80er Jahre, die die Familienausflüge in die Wüste begleitete, als ich ein Kind war", wobei Townes Van Zandts ,Pancho and Lefty" ein besonders bedeutender Ankerpunkt ist. An diesem Punkt in der bewegten Karriere von Unwed Sailor findet Ford einige seiner stärksten Inspirationen darin, darüber nachzudenken, wo das Projekt begonnen hat, während er es ständig mit neuen Ideen, Arrangements und Genre-Einflüssen vorantreibt. ,Es geht darum, an den Dingen festzuhalten, die man am meisten liebt", sagt er, ,einschließlich sich selbst." Sein akkordbetontes Bassspiel zieht sich wie ein roter Faden durch die Alben der Band und verleiht jeder neuen Sammlung eine vertraute Ernsthaftigkeit und Wärme.
Yamila presents her second album on Umor Rex, Noor. Following Visions, Yamila returns with a work that merges nature-experience listening with expansive musicality. Noor was born from her time in an ecologist community, where she sought refuge in stillness, learned from animals, and tried to forget the human. In this communion with nature, she discovered a new compositional approach: reducing acoustic noise to allow unheard voices to emerge, transforming music into a possibility for interspecies dialogue.
Since ancient times, sound has been used to care for herds, to call across distances, to communicate with the non-human. Noor reimagines that ancestral role in a contemporary language, where epic harmonies collide with delicate micro-tonalities, and where rhythm unfolds not only as pulse but as movement for the body, a natural extension of Yamila’s work with dance companies and choreographers.
Her voice is interwoven with electronics and the resonant strings of Echo Collective, creating sonic landscapes that radiate intensity and fragility. At times monumental, at others almost whispered, Noor oscillates between composition and spontaneity, structure and suspension.
The album unfurls as a dialogue between the organic and the artificial, where sound grows like a sprout breaking through hard soil. Yamila’s music here is not only to be heard, but to be inhabited: a choreography of air, vibration, and resonance. Noor is both shelter and revelation, a reminder that music can still be epic, luminous, and deeply human, while listening beyond the human.
All music and voices by Yamila Ríos. Recorded at Destelheide by Christophe Albertijn. Strings by Trio Echo Collective (Violin: Margaret Hermant, Viola: Neil Leiter), (Cello: Stijn Kuppens), (Arrangements: Pierre Slinckx). Mastered by Rafael Anton Irisarri at Black Knoll Studio, NY. Photos by Assiah Alcázar. Design & layout by Daniel Castrejón.
- Nuage Gris
- Plus Fort Que Toi
- People Are Afraid
- Viens En Moi
- Opération Destruction
- La Première
- I Have A Big Crush
- La Fureur D'annie
- Le Son De Ta Voix
- Dévasté
- Do You Miss Me
- Ciao La Vie
- Dark Star
- Cause There Is No Time
Nach fünfzehn Jahren auf Welttournee mit La Femme kehrt Marlon Magnée nun als Solo-Künstler mit seinem Debütalbum Dark Star zurück, das ihn wieder mit seinen frühesten Leidenschaften verbindet. Die Platte spiegelt seinen Geschmack für ungewöhnliche Mischungen und eigenständige Stile wider: eine Kombination aus Rockabilly, Punk, Cold Wave und psychedelischem Psychobilly. Die Stücke, gesungen auf Französisch und Englisch, greifen auf Gitarren der Sechziger zurück, auf eine "Orgie aus Synthesizern" direkt aus den Achtzigern, auf donnernde Drumcomputer, analoge Delays und eine bewusst rohe Energie. Seine Einflüsse ziehen sich durch das gesamte Album: The Velvet Underground, The Stranglers, Motörhead, The Cure, The Stray Cats, JJ Cale, die Nuggets-Kompilationen, aber auch französischsprachige Ikonen wie Gainsbourg, Les Rita Mitsouko, Métal Urbain, Plastic Bertrand und Marc Charlan. Das Ergebnis: ein schnelles, ruheloses Album (Tempi bis zu 240 bpm), manchmal radikal, konzipiert "für diejenigen, die Blut im Herzen und den Drang haben, sich zur Wehr zu setzen". Co-produziert mit Renaud Letang (Feist, Manu Chao, Peaches) im legendären Ferber Studio in Paris markiert dieses erste Solo-Werk eine echte Rückkehr zu Marlons Wurzeln - und kündigt mit Nachdruck das Comeback des Rock in der heutigen Musiklandschaft an.
Über prägende Role Models von den 1920ern bis heute Eras-Tour, Brat Summer, gefeierter Opern-Pop von Rosalía: Immer häufiger sind es Female Artists, die der Popkultur ihren Stempel aufdrücken, die Charts stürmen und Preise wie die Grammys abräumen. Endlich erhalten sie die Aufmerksamkeit und Anerkennung, die ihnen lange Zeit verwehrt blieb. Einen kleinen Beitrag hierzu leisteten womöglich auch die Anthologien "These Girls" und "These Girls, too", die übersehene Musikerinnen ins Rampenlicht gerückt und Neues zu bekannten Künstlerinnen erzählt haben. Doch die feministische Musikgeschichte ist längst nicht auserzählt: Zahlreiche Künstlerinnen warten noch auf ihre Wiederentdeckung, und abseits der Megastars wird die Branche weiterhin von Männern dominiert. Folgerichtig erscheint mit "These Girls Forever!" nun der dritte Band der Reihe: Das Buch schreibt die feministischen Musikgeschichten fort und erweitert sie um außergewöhnliche Künstlerinnen. Wie schon in den Vorgängerbänden schreiben zahlreiche Autor:innen aus persönlicher Perspektive über zu Recht gefeierte wie übergangene Musikerinnen, heben vergessene Schätze und eröffnen neue Blickwinkel auf die Ikonen der Popkultur. Die Vielfalt dieser Stimmen und Geschichten macht auch "These Girls Forever!" zu einer unterhaltsamen, inspirierenden Lektüre für alle, die ihren Blick weiten und Popgeschichte neu hören wollen. Jacinta Nandi, Rebecca Spilker, Jan Müller, Steffen íGreiner, Ebba Durstewitz, Bettina Wilpert, Sibel Schick, Kersty und Sandra Grether und viele mehr schreiben über íKünstlerinnen wie Barbra Streisand, Paula Hartmann, Betty Davis, Zaho de Sagazan, Judith Holofernes, íMalaria!, Sinéad O"Connor und zahlreiche weitere.
Sarah Connors #1 Album ”Freigeistin” erscheint 2026 als Special Deluxe Edition in neuem Look und mit
brandneuen Bonustracks. Ihr bisher persönlichstes Album hielt sich bereits sieben Wochen in den Top
10 der deutschen Albumcharts und reihte sich in die Trilogie aus ”Muttersprache” und ”HERZ KRAFT
WERKE” ein. Nun krönt sie sie den Beginn ihrer großen Arena Tour durch Deutschland, Österreich und
die Schweiz mit dem Release einer ganz besonderen Version von ”Freigeistin” inkl. aller bisherigen Hits
wie ”FICKA”, der neuen Empowerment Single ”Das schönste Mädchen der Welt” und weiteren Songs.
Sarah selbst sagt zum Album:
”Ich habe getan, was ich immer tue. Beobachtet, zugehört, geschrieben und gesungen. Ich stelle Traditionen und lang gelernte Konzepte in Frage. Ist Ehe noch zeitgemäß? Wie geht glücklich in einer langen
Beziehung? Warum hat mir keiner gesagt, wie sehr es weh tut, wenn die Kinder aus dem Haus gehen,
und kann man wirklich monogam sein? Ich will wilde Nächte und meine Leichtigkeit zurück, ich will etwas
fühlen in einer Welt, die immer stumpfer wird. Ich will jeden Tag etwas Neues lernen und ich kämpfe für
das, woran ich glaube. Meine Sehnsucht nach Aus- und Aufbruch dominiert dieses Album. Ich bin viele
und wir alle sind auf dieser Platte.”
Das Album erscheint in der Special Deluxe Edition als limitiertes Hardcover Book und als limitierte 2
LP in transparentem Pink. Beide Versionen beinhalten das komplette Album ”Freigeistin” und alle sechs
Bonustracks.
- Wenn Der Südwind Weht
- Veilchenwurzeln
- Mein Freund Farouk
- Mutee
- Freudentanz
- Goldregen
- Auf Leisen Sohlen
- Saumpfad
- Sonnengeflecht
- Felix Austria
"Wo nimmt der Roedelius nur die vielen schönen Töne her?", fragt Asmus Tietchens in den Linernotes zu dieser Reissue. Eine berechtigte Frage. Hans-Joachim Roedelius, Pionier der Ambientmusik, des Krautrock, des Synthiepops, Mitglied in solch wegweisenden Bands wie Cluster und Harmonia, schwelgt auf seiner siebten Soloplatte aus dem Jahr 1981 in fremden Welten. Dies ist "Musik zum Leisehören", schreibt Roedelius auf der Plattenhülle. Und tatsächlich: Sie leise abzuspielen verstärkt den Eindruck des Außerweltlichen. Dabei ist hier nichts, was auch nur annähernd spacig oder psychedelisch wäre. Die einzelnen Stücke sind kurz, sie kommen und gehen, wie an einer Perlenschnur aufgereiht. Die Musik klingt immer ein wenig wie in Watte gepackt. Roedelius erlaubt sich beim Spielen auf seiner Elektroorgel kleine Ungenauigkeiten, lässt elektrische Störgeräusche zu. Das unterscheidet die Musik ganz grundsätzlich von der präzisen und perfekten Minimal Music. Roedelius" Musik lebt von der Improvisation, ihre Ehrlichkeit treibt einem fast die Tränen in die Augen.
- Never Come Never Morning
- Cannibal World
- A Short History Of Decay
- The Rain Don't Care
- Purple Strings
- Toothless Coal
- Ballet Of The Traitor
- Nerve Scales
- Essential Tremors
Nothing waren schon immer Regelbrecher. Shoegaze-Rebellen, die das typischerweise leichtgewichtige Genre nach ihrem eigenen, knallharten amerikanischen Image neu erfunden haben. Outlaw-Poeten, die existenzielle Ängste auf kilometerbreiten Leinwänden aus Fuzz und Hall ausbreiten. Angefangen als Solo-Projekt in einem Schlafzimmer in Philadelphia im Jahr 2010, hat die Musik von Nothing immer die ganze Bandbreite des Menschseins eingefangen, sowohl die schreiende Wut als auch die flüsternde Traurigkeit. ,A Short History of Decay", das fünfte Soloalbum von Nothing und das erste für Run For Cover Records, erweitert diesen Horizont noch weiter und bietet die bisher hochauflösendste Darstellung von Nothing. Die Band hat noch nie so kolossal geklungen, sich noch nie so intim angefühlt, war noch nie so ehrlich. Mit dem stärksten Arsenal in der sich ständig verändernden Besetzung von Nothing - Gitarrist Doyle Martin (Cloakroom), Bassist Bobb Bruno (Best Coast), Schlagzeuger Zachary Jones (MSC, Manslaughter 777) und dem dritten Gitarristen Cam Smith (Ladder To God, ebenfalls von Cloakroom) - wusste Singer-Songwriter Domenic ,Nicky" Palermo wusste, dass er die nötige Manpower hatte, um das bisher ambitionierteste Album der Band aufzunehmen. Mitgeschrieben und produziert wurde es zusammen mit Whirr-Gitarrist Nicholas Bassett, zusätzliche Produktions- und Mixing-Arbeiten übernahm Sonny Diperri (DIIV, Julie). a short history of decay ist das musikalisch ausgereifteste Statement im Katalog von Nothing. Songs wie ,Cannibal World" und ,Toothless Coal" sind katastrophale Ausbrüche mechanisierten Industrial-Gaze, die wie My Bloody Valentine klingen - nur extremer. Am anderen Ende des Spektrums steht das kunstvoll-düstere ,Purple Strings" mit einem wunderschönen Streicharrangement, an dem die Harfenistin und zweifache Nothing-Mitwirkende Mary Lattimore beteiligt ist. Diese barocke Zartheit durchdringt auch andere Höhepunkte von ,A Short History of Decay", insbesondere ,The Rain Don't Care", eine beschwingte Ballade, die die abgenutzte Eleganz von Mojave 3 kanalisiert, sowie ,Nerve Scales", ein prasselnder Bop, der in seiner Verbindung von jenseitiger Atmosphäre und tödlicher Präzision an Radiohead erinnert. Palermo bezeichnet das neue Album als ,letztes Kapitel". Nicht das Ende von Nothing, sondern der Abschluss einer Geschichte, die mit dem Debütalbum von Nothing aus dem Jahr 2014, Guilty of Everything, begann - einem weiteren Album über Zeit, Reue und die Konfrontation mit unangenehmen Wahrheiten - und nun mit A Short History of Decay ihren Abschluss findet. Es ist ebenso sehr eine Momentaufnahme von Palermos Vergangenheit wie ein Sprung in die Zukunft von Nothing.
Nothing waren schon immer Regelbrecher. Shoegaze-Rebellen, die das typischerweise leichtgewichtige Genre nach ihrem eigenen, knallharten amerikanischen Image neu erfunden haben. Outlaw-Poeten, die existenzielle Ängste auf kilometerbreiten Leinwänden aus Fuzz und Hall ausbreiten. Angefangen als Solo-Projekt in einem Schlafzimmer in Philadelphia im Jahr 2010, hat die Musik von Nothing immer die ganze Bandbreite des Menschseins eingefangen, sowohl die schreiende Wut als auch die flüsternde Traurigkeit. ,A Short History of Decay", das fünfte Soloalbum von Nothing und das erste für Run For Cover Records, erweitert diesen Horizont noch weiter und bietet die bisher hochauflösendste Darstellung von Nothing. Die Band hat noch nie so kolossal geklungen, sich noch nie so intim angefühlt, war noch nie so ehrlich. Mit dem stärksten Arsenal in der sich ständig verändernden Besetzung von Nothing - Gitarrist Doyle Martin (Cloakroom), Bassist Bobb Bruno (Best Coast), Schlagzeuger Zachary Jones (MSC, Manslaughter 777) und dem dritten Gitarristen Cam Smith (Ladder To God, ebenfalls von Cloakroom) - wusste Singer-Songwriter Domenic ,Nicky" Palermo wusste, dass er die nötige Manpower hatte, um das bisher ambitionierteste Album der Band aufzunehmen. Mitgeschrieben und produziert wurde es zusammen mit Whirr-Gitarrist Nicholas Bassett, zusätzliche Produktions- und Mixing-Arbeiten übernahm Sonny Diperri (DIIV, Julie). a short history of decay ist das musikalisch ausgereifteste Statement im Katalog von Nothing. Songs wie ,Cannibal World" und ,Toothless Coal" sind katastrophale Ausbrüche mechanisierten Industrial-Gaze, die wie My Bloody Valentine klingen - nur extremer. Am anderen Ende des Spektrums steht das kunstvoll-düstere ,Purple Strings" mit einem wunderschönen Streicharrangement, an dem die Harfenistin und zweifache Nothing-Mitwirkende Mary Lattimore beteiligt ist. Diese barocke Zartheit durchdringt auch andere Höhepunkte von ,A Short History of Decay", insbesondere ,The Rain Don't Care", eine beschwingte Ballade, die die abgenutzte Eleganz von Mojave 3 kanalisiert, sowie ,Nerve Scales", ein prasselnder Bop, der in seiner Verbindung von jenseitiger Atmosphäre und tödlicher Präzision an Radiohead erinnert. Palermo bezeichnet das neue Album als ,letztes Kapitel". Nicht das Ende von Nothing, sondern der Abschluss einer Geschichte, die mit dem Debütalbum von Nothing aus dem Jahr 2014, Guilty of Everything, begann - einem weiteren Album über Zeit, Reue und die Konfrontation mit unangenehmen Wahrheiten - und nun mit A Short History of Decay ihren Abschluss findet. Es ist ebenso sehr eine Momentaufnahme von Palermos Vergangenheit wie ein Sprung in die Zukunft von Nothing.
Nothing waren schon immer Regelbrecher. Shoegaze-Rebellen, die das typischerweise leichtgewichtige Genre nach ihrem eigenen, knallharten amerikanischen Image neu erfunden haben. Outlaw-Poeten, die existenzielle Ängste auf kilometerbreiten Leinwänden aus Fuzz und Hall ausbreiten. Angefangen als Solo-Projekt in einem Schlafzimmer in Philadelphia im Jahr 2010, hat die Musik von Nothing immer die ganze Bandbreite des Menschseins eingefangen, sowohl die schreiende Wut als auch die flüsternde Traurigkeit. ,A Short History of Decay", das fünfte Soloalbum von Nothing und das erste für Run For Cover Records, erweitert diesen Horizont noch weiter und bietet die bisher hochauflösendste Darstellung von Nothing. Die Band hat noch nie so kolossal geklungen, sich noch nie so intim angefühlt, war noch nie so ehrlich. Mit dem stärksten Arsenal in der sich ständig verändernden Besetzung von Nothing - Gitarrist Doyle Martin (Cloakroom), Bassist Bobb Bruno (Best Coast), Schlagzeuger Zachary Jones (MSC, Manslaughter 777) und dem dritten Gitarristen Cam Smith (Ladder To God, ebenfalls von Cloakroom) - wusste Singer-Songwriter Domenic ,Nicky" Palermo wusste, dass er die nötige Manpower hatte, um das bisher ambitionierteste Album der Band aufzunehmen. Mitgeschrieben und produziert wurde es zusammen mit Whirr-Gitarrist Nicholas Bassett, zusätzliche Produktions- und Mixing-Arbeiten übernahm Sonny Diperri (DIIV, Julie). a short history of decay ist das musikalisch ausgereifteste Statement im Katalog von Nothing. Songs wie ,Cannibal World" und ,Toothless Coal" sind katastrophale Ausbrüche mechanisierten Industrial-Gaze, die wie My Bloody Valentine klingen - nur extremer. Am anderen Ende des Spektrums steht das kunstvoll-düstere ,Purple Strings" mit einem wunderschönen Streicharrangement, an dem die Harfenistin und zweifache Nothing-Mitwirkende Mary Lattimore beteiligt ist. Diese barocke Zartheit durchdringt auch andere Höhepunkte von ,A Short History of Decay", insbesondere ,The Rain Don't Care", eine beschwingte Ballade, die die abgenutzte Eleganz von Mojave 3 kanalisiert, sowie ,Nerve Scales", ein prasselnder Bop, der in seiner Verbindung von jenseitiger Atmosphäre und tödlicher Präzision an Radiohead erinnert. Palermo bezeichnet das neue Album als ,letztes Kapitel". Nicht das Ende von Nothing, sondern der Abschluss einer Geschichte, die mit dem Debütalbum von Nothing aus dem Jahr 2014, Guilty of Everything, begann - einem weiteren Album über Zeit, Reue und die Konfrontation mit unangenehmen Wahrheiten - und nun mit A Short History of Decay ihren Abschluss findet. Es ist ebenso sehr eine Momentaufnahme von Palermos Vergangenheit wie ein Sprung in die Zukunft von Nothing.
- Punkrock Lebensberatungstermin
- Der Demagogische Wandel
- Kiezblock (Feat. Chris Kotze)
- Wenn Ich Mal Groß Bin
- Auf Der Suche
- Weißt Du Noch
- Plattensammlung
- Swipe Leben
- Streit Mit Dings Gpt
- Wassereis
White Vinyl[22,48 €]
ULI SAILOR -> File under: Punkrock am KlavierNach über 30 Jahren auf Bühnen zwischen Punkkeller und Festivalhauptbühne bringt Uli Sailor nun sein erstes Piano Solo-Album heraus. ,Besser Anders" ist das Ergebnis von zwei Jahren intensiver Arbeit - zehn Songs voller Energie, Melancholie und Haltung. Produziert wurde das Album halb in Berlin von Thies Neu, halb in Köln von Tobias Röger (Wohlstandskinder, Udo Lindenberg, Slime).Musikalisch schlägt Uli eine Brücke zwischen Indie-Rock und Punk, bleibt dabei aber weit entfernt von weichgespültem Pop. Klavier, Cello und Gesang treffen auf kantige Arrangements und Texte, die irgendwo zwischen Tagtraum und Knochenfabrik liegen - poetisch, wütend, reflektiert. Themen wie Gentrifizierung, digitale Entfremdung und die unerschütterliche Liebe zum Punk ziehen sich durchs ganze Werk.,Besser Anders" ist ein Album gegen die Austauschbarkeit. Kein KI-Produkt, keine Routine - sondern Handarbeit, Schweiß und Herzblut. Uli zeigt, dass Punkrock auch mit Klaviertasten funktionieren kann, solange man das richtige Maß an Wut, Humor und Zärtlichkeit mitbringt.Patrick Reerink (GUTS PIE EARSHOT) sorgt auf dem Album für die Cello-Parts. ,Kiezblock" entsteht gemeinsam mit Chris Kotze (KOTZREIZ), unterstützt von Totze Trippi (BEATSTEAKS) am Bass und einem Chor von Freund*innen - unter anderem Dead End Kids, Berlin Blackouts, Von.Orten und Töff Malstroem. In ,Der demagogische Wandel" greift Guido Donot (DONOTS) zur Gitarre und setzt ein Solo, das hängen bleibt. Das macht ,Besser Anders" zu mehr als einem einsamen Solo-Projekt, sondern ein kollektives Statement mit Haltung.Mittel-Version (2600 Zeichen)Sommer 2025: In einem Berliner Proberaum sitzt ein Mensch und macht das, was er am liebsten tut - Musik. Dieser Mensch heißt Uli Breitbach, besser bekannt als Uli Sailor. Seit über 30 Jahren ist er kreativer Arbeiter, mal euphorisch, mal verzweifelt, und nach zwei Jahren intensiver Arbeit erscheint nun sein erstes Solo-Album: ,Besser Anders".Was wie eine klassische Musikerbiografie klingt, steht im Kontrast zur Gegenwart. Während Künstliche Intelligenz längst komplette Bands ersetzt, bleibt Uli Sailors Musik das Gegenteil davon: handgemacht, ehrlich, mit hörbarem Herzblut. Uli geht auf die 50 zu und bringt sein Debüt erst jetzt heraus - nach Jahrzehnten als Teil verschiedenster Bands wie den Skatepunks D-SAILORS, den Indierockern TUSQ und der legendären Deutschpunkband TERRORGRUPPE.Nach deren Ende wagte Uli ein ungewöhnliches Experiment: Punksongs seiner Jugend auf dem Klavier - unterstützt von Cello. Was zunächst abwegig klang, traf einen Nerv. Seine Konzerte führten ihn in kleine Clubs ebenso wie auf große Bühnen - vom Sisyphos über Rock am Ring bis zur Volksbühne. Egal ob Punkkneipe oder Festival: Uli Sailor funktioniert überall.2024 folgte die EP ,Für immer jung", fünf eigene Songs zwischen Wut und Sentimentalität, die von Kritikern durchweg gelobt wurden. Jetzt also das Album. ,Besser Anders", das am 27. Februar 2026 erscheint - zehn Songs, produziert zur Hälfte von Thies Neu (SHIRLEY HOLMES, DYSE, DEAD END KIDS) in Berlin und von Tobias Röger (WOHLSTANDSKINDER, SLIME, UDO LINDENBERG) in Köln.Musikalisch wagt Uli den Schritt vom Piano-Punkrock hin zu einem Mix aus Indie und Punk, ohne dabei seine Haltung zu verlieren. ,Sellout?", mögen manche rufen. ,Hört doch erst einmal rein", wäre die passende Antwort. Denn ,Besser Anders" ist weit entfernt von weichgespültem Befindlichkeits-Pop. Die Texte bewegen sich zwischen Tagtraum und Knochenfabrik, kraftvoll, poetisch und differenziert. Uli Sailor benennt Missstände, bleibt aber empathisch, reflektiert und wirkt nie platt. Es ist ein vielseitiges, eigenständiges Album mit Songs über Gentrifizierung, digitale Abhängigkeit, verblühende Liebe und die unerschütterliche Kraft des Punk.Patrick Reerink von GUTS PIE EARSHOT steuerte die Cello-Parts bei. Mit Chris Kotze (KOTZREIZ) entstand eine gemeinsam geschriebene Anti-Gentrifizierungshymne, unterstützt von Totze Trippi (BEATSTEAKS) am Bass und einem Backgroundchor, der sich gewaschen hat: Mitglieder von Berlin Blackouts, Dead End Kids, Von.Orten und Töff Malstroem. Bei ,Der demagogische Wandel" wiederum griff Guido Donot (DONOTS) zur Gitarre und setzte ein Solo, das man so schnell nicht vergisst. ,Besser Anders" ist damit weit mehr als ein Solo-Album - es ist ein Gemeinschaftswerk mit Haltung.Vielleicht wird Uli Sailor keine Millionen Klicks erzielen. Aber das ist gut so. Dieses Album ist kein Algorithmusprodukt, sondern das Ergebnis ehrlicher Handarbeit, Leidenschaft und einer großen Liebe zur Musik. Punkrock bleibt hier der rote Faden - anders, besser, echt.




















