Penguin Cafe kündigen heute ihr fünftes Studioalbum Rain Before Seven... an, das am 7.Juli 2023 bei Erased Tapes erscheinen wird.
Eine zuversichtliche Grundstimmung durchzieht das fünfte Studioalbum von Penguin Cafe, Rain Before Seven…, wobei es sich keinesfalls um jenen extrem selbstbewussten, fast schon prahlerischen Optimismus handelt, sondern eher um so eine auf bescheidene Art hoffnungsvolle Grundhaltung, die man den Menschen auf der Insel ja häufiger nachsagt. Auch wenn alle Anzeichen das Gegenteil behaupten, spürt man hier sofort diese Gewissheit, dass sich alles doch noch irgendwie zum Guten wenden wird. Vermutlich zumindest.
Der Titel des Albums geht auf eine alte Bauernregel zurück, wobei die gereimte Vorhersage – „… fine before eleven“: ab 11 Uhr also wieder alles klar – auf ein baldiges gutes Ende hindeutet, vollkommen unabhängig davon, was die Wissenschaft sagt: „Ich habe diesen Spruch in einem Buch entdeckt. Davor hatte ich ihn noch nie gehört“, erzählt Arthur Jeffes, der Kopf von Penguin Cafe. „Er hat so einen dezent optimistischen Beigeschmack, und das gefällt mir sehr. Man verwendet ihn heutzutage kaum noch, aber der Reim beschreibt tatsächlich Wetterphänomene in England, die vom Atlantik aus über die Insel ziehen.“
Angefangen beim leinwandgroßen und schwärmerischen Eröffnungstitel „Welcome to London“, der mit einem Augenzwinkern auf Morricone anspielt, bis hin zum „Goldfinch Yodel“, jenem „Maibaum-Banger“ (um es mit Arthurs Worten zu sagen), mit dem das neue Album ausklingt, zieht sich ein angenehmes Gefühl von Leichtigkeit und Lebensmut durch den Longplayer, unterfüttert mit der Ausgelassenheit exotischer Rhythmen. Alles wirkt spielerisch und verspielt, und selbst der Titel ist eine Anspielung – auf A Matter of Life… aus dem Jahr 2011, der letzten Veröffentlichung, deren Titel in eine Ellipse mündete Jenes Debütalbum von Penguin Cafe diente einst als Bindeglied und Brücke – zwischen dem legendären Penguin Cafe Orchestra, das einst Arthurs Vater Simon Jeffes leitete, und dem gefeierten Nachfolger, als dessen Mastermind seither Arthur verantwortlich zeichnet.
„Ich glaube, das wirklich Neue an seinem Ansatz bestand darin, spannende und schräge Ideen zu nehmen – und dann seltsame Dinge damit anzustellen“, meint Arthur, „dabei aber konstant im Blick zu haben, dass es hinterher auch schön klingt und emotional ansprechend bleibt.“ Dieses Ethos lebt weiter in der Musik von Penguin Cafe: „Dazu haben wir uns entschlossen, als ich daran anknüpfte, schließlich spielen wir die Sachen meines Vaters und machen dazu auch neue Musik, die im selben Klanguniversum angesiedelt ist. Das bedeutet, dass ich gewissermaßen moralisch dazu verpflichtet bin, den ursprünglichen roten Faden im Auge zu behalten – und dafür zu sorgen, dass wir nicht plötzlich in Richtung Thrash-Metal abbiegen.“
Dennoch waren die rhythmischen Elemente, die zum Teil sogar an elektronische Sounds erinnern, noch nie so präsent und tonangebend wie auf Rain Before Seven…, was durchaus auch dem Co-Produzenten Robert Raths geschuldet ist. „Find Your Feet“ etwa hat ein Beat-Fundament, das weit über einen bloßen Pulsschlag hinausgeht. Abgemischt von Tom Chichester-Clark, blitzt an Stellen wie diesen etwas auf, das Arthur selbst als „fast schon elektronischen Vibe“ bezeichnet, um dann ganz aufgeregt zu ergänzen: „Es geht vor allem auch einfach ums Spaßhaben, was auf den letzten drei Alben nicht so zu hören war.” Extrem ausgelassen klingt auch „In Re Budd“, das dem verstorbenen Ambient-Urgestein Harold Budd gewidmet ist. Arthur erfuhr von dessen Tod an jenem Tag, als er diesen feierlichen Ohrwurm komponierte, dessen Synkopen deutlich komplexer sind, als sie auf den ersten Blick wirken. Auf einem präparierten Klavier gespielt, wobei die Filzstücke dem Track zusätzlichen Bounce verleihen, setzt Jeffes hier auf einen Afro Cuban Cafe-Vibe – was wunderbar zum widerspenstigen Geist des verstorbenen Budd passt.
Und schließlich wäre da noch das bereits erwähnte „Welcome to London“, das seinen Titel erhielt, als sich die Welt gerade wieder zu öffnen begann und die Menschen auch wieder Fernreisen antreten durften. Jeffes, der somit nach langer Zeit endlich wieder einen Fuß auf britischen Boden setzen konnte, war sofort beeindruckt von filmischen Soundtrack-Qualitäten (à la John Barry) dieses Stücks, als er mit dem Taxi von Heathrow nach West-London fuhr und zur Musik die opulente, in Dämmerungslicht getauchte Metropolenkulisse auf sich wirken ließ. Hier kann man deutlich die eingangs erwähnte Zuversicht raushören – und dazu vielleicht auch einen Hauch von bissiger Ironie: „Robert Raths hat der Sache noch eine Nuance hinzugefügt, die ich interessant finde, weil doch so viele Londoner ursprünglich gar nicht aus London stammen. Man schlägt also in London als Zugezogener auf, man weiß noch nicht, zu welchem Lager man sich zugehörig fühlen soll, und dann wird man auf der Straße überfallen und ausgeraubt – und in dem Licht betrachtet, hat dieses ‘Welcome to London’ doch einen eher sarkastischen Beigeschmack.“
Cerca:lei
Das aus San Francisco stammende four-piece kehrt mit ihrem ersten neuen Album seit sechs Jahren zurück.
Ein Album, an dessen Anfang anders als zuvor die Musik von Gitarrist und Pianist Niko Wenner stand und nicht Sänger Eugene S. Robinson’s Texte.
So wurde das Album von Wenner’s Familie inspiriert. Der Geburt seiner zwei Kinder und dem Tod seines Vaters.
Wie bei den Vorgängeralben so kommen auch auf 'Love's Holiday' unterstützende Instrumente zum Tragen, doch sind es dieses Mal vor allem menschliche Stimmen, die den neuen Songs ihren besonderen Reiz geben. Kristin Hayter (Lingua Ignota) leiht dem Song Lovely Murk ihren opernhaften Gesang, während das mehrschichtige Chorbett von 1000 Hours von Roger Joseph Manning Jr (Jellyfish/Beck) stammt. Das Album enthält außerdem einen 15-köpfigen Chor sowie Streicher, Oboe, Flöte und Klarinette.
Das aus San Francisco stammende four-piece kehrt mit ihrem ersten neuen Album seit sechs Jahren zurück.
Ein Album, an dessen Anfang anders als zuvor die Musik von Gitarrist und Pianist Niko Wenner stand und nicht Sänger Eugene S. Robinson’s Texte.
So wurde das Album von Wenner’s Familie inspiriert. Der Geburt seiner zwei Kinder und dem Tod seines Vaters.
Wie bei den Vorgängeralben so kommen auch auf 'Love's Holiday' unterstützende Instrumente zum Tragen, doch sind es dieses Mal vor allem menschliche Stimmen, die den neuen Songs ihren besonderen Reiz geben. Kristin Hayter (Lingua Ignota) leiht dem Song Lovely Murk ihren opernhaften Gesang, während das mehrschichtige Chorbett von 1000 Hours von Roger Joseph Manning Jr (Jellyfish/Beck) stammt. Das Album enthält außerdem einen 15-köpfigen Chor sowie Streicher, Oboe, Flöte und Klarinette.
Rolling up on Leipzig’s finest disco emporium, Riotvan, Mexican sensations Kalexis and Paulor make their debut with a fresh four track selection on their ‘In Between’ EP.
Well, ok. Not strictly a debut. Our Mexico maestro, Paulor, did feature on the third instalment of our Familiar Faces series back in 2020, and now he’s back, as one half of our new cosmic couple. As resident DJ of the legendary Futuro Primitivo he has soundtracked the nights for so many and showcased his own music on Life And Death, DGTL, Kompakt and more.
Partner-in-shine, Kalexis. A supreme selector. Deadly behind the decks and an artist who finally cut her production teeth with 2021’s ’Neptune Rising’, now readies her latest work… Right here on Riotvan.
The pair ease us in with the beatless opener ‘Going Through The Void’, before hitting us square in the chest with the growling stomp of ‘Energy’. On the flip they entice with the electrified folk feels of ‘Lashes’, before the rotor-blade drone of ‘Magnetic’ closes the EP.
Das UK-Pop-Punk-Quartett As December Falls blieb stets seiner unabhängigen Selbstvermarktung treu. Angefangen bei dem selbstbetitelten Debütalbum (2019) über den von John Mitchell (Enter Shikari, You Me At Six, Architects) produzierten Nachfolger 'Happier' (2020) bis zu 'Mayday', der ersten Single aus dem neuen Album 'Join The Club'. Es ist ihr bislang ehrgeizigster Track mit einer härteren Soundrichtung, die man von der Band bisher nicht kannte. Produziert von Alex Copp (Frank Carter & The Rattlesnakes), abgemischt von Stevie Knight (Stand Atlantic, Yours Truly) und gemastert von Grant Berry (All Time Low, Hot Milk, Deaf Havana) leitet 'Mayday' das dritte As December Falls-Album ein, mit dem die Band einen weiteren Riesenschritt nach vorne macht.
- "As December Falls are an exciting prospect for the future of British Rock." - Jack Saunders, BBC Radio 1
Das UK-Pop-Punk-Quartett As December Falls blieb stets seiner unabhängigen Selbstvermarktung treu. Angefangen bei dem selbstbetitelten Debütalbum (2019) über den von John Mitchell (Enter Shikari, You Me At Six, Architects) produzierten Nachfolger 'Happier' (2020) bis zu 'Mayday', der ersten Single aus dem neuen Album 'Join The Club'. Es ist ihr bislang ehrgeizigster Track mit einer härteren Soundrichtung, die man von der Band bisher nicht kannte. Produziert von Alex Copp (Frank Carter & The Rattlesnakes), abgemischt von Stevie Knight (Stand Atlantic, Yours Truly) und gemastert von Grant Berry (All Time Low, Hot Milk, Deaf Havana) leitet 'Mayday' das dritte As December Falls-Album ein, mit dem die Band einen weiteren Riesenschritt nach vorne macht.
- "As December Falls are an exciting prospect for the future of British Rock." - Jack Saunders, BBC Radio 1
Das UK-Pop-Punk-Quartett As December Falls blieb stets seiner unabhängigen Selbstvermarktung treu. Angefangen bei dem selbstbetitelten Debütalbum (2019) über den von John Mitchell (Enter Shikari, You Me At Six, Architects) produzierten Nachfolger 'Happier' (2020) bis zu 'Mayday', der ersten Single aus dem neuen Album 'Join The Club'. Es ist ihr bislang ehrgeizigster Track mit einer härteren Soundrichtung, die man von der Band bisher nicht kannte. Produziert von Alex Copp (Frank Carter & The Rattlesnakes), abgemischt von Stevie Knight (Stand Atlantic, Yours Truly) und gemastert von Grant Berry (All Time Low, Hot Milk, Deaf Havana) leitet 'Mayday' das dritte As December Falls-Album ein, mit dem die Band einen weiteren Riesenschritt nach vorne macht.
- "As December Falls are an exciting prospect for the future of British Rock." - Jack Saunders, BBC Radio 1
- Musical Train – Roy Shirley
- Conversation - Uniques
- Till I Die- Delroy Wilson
- Daddy’s Home – Pat Kelly
- Run Come Dance – Glen Adams
- Forst Gate Rock- Lester Sterling
- Rock, Rock And Cry – Raving Ravers
- Trying To Find Me A Home - Uniques
- Warming Up The Scene- Roy Shirley
- I’ll Get You – Dawn Penn
- It’s Been So Long – Winston Samuels
- Long Life – Bill Gentiles
- She’s So Fine – Glen Adams
- Forever – Cynthia Richards
- How Could I – Ken Parker *
- Super Special – Lester Sterling
Fever hit Jamaica around 1966 when the jerky Ska rhythms slowed down to a more leisurely, sexy pace. Some say due to the extreme heat that hit the island that year, making frenzied dance routines of the earlier sounds seem like hard work in the all night Sound System Sessions. Others would say Reggae’s beat is always evolving and changing into something slightly different and moving with the times.
Whatever the reasons were, this two year period that ran until 1968, would see some of the power escape from then big three producers, Clemet ‘Coxone’ Dodd, Prince Buster and Duke Reid, who ruled the airwaves. They had to finally make room for the new wave of up and coming producers who had something to say.
Such names as Joel Gibson (Joe Gibbs), Sonia Pottiger, Derrick Harriot and the most prolific of them all, Mr Bunny Lee, would unleash some fine music in this fascinating, if short lived period in Reggae;s history. We have compiled some of the biggest hits from the Rocksteady era alongside some lesser known cuts we believe deserve to be re-evaluated.
Rocksteady was an inspirational time and some may say a little overlooked, but we hope you agree with us when we say that it brought us some outstanding music. So sit back and enjoy some Rocksteady straight from the dancefloors of Jamaica.
Hope you enjoy the set…..
Cathalepsy ist ein Metal-Projekt aus Valparaiso, Chile, gegründet von Luigi Ansaldi, das 2006 sein Debütalbum "Fight in the sky" veröffentlichte, das in Ländern wie Brasilien und Japan großen Erfolg hatte. Leider war das Abenteuer nur von kurzer Dauer und die Band löste sich 2010 auf. Im Jahr 2019 beschloss Luigi, die Band wiederzubeleben, diesmal jedoch als Projekt, und begann, kraftvolle und energiegeladene Songs mit Texten mit starken Botschaften zu komponieren. Heavy Metal mit Herz und Wut, dies ist ein kraftvolles und wütendes Album, es ist für alle Metalheads, ohne Scheuklappen. Im Jahr 2019 schließt sich Fabián Valdés diesem Abenteuer an, ein prominenter chilenischer Gitarrist. Cathalepsy sind dabei, den Heavy Metal Fans die ganze Kraft ihrer Musik näher zu bringen! "Blood and Steel" ist der Inbegriff erstklassiger Metal-Musiker in nur einem Album mit Gästen, die von Sängern wie Tim "Ripper" Owens (KK Priest, ex-Judas Priest), Ralf Scheepers (Primal Fear), Harry Conklin (Jag Panzer, ex-Riot), Herbie Langhans (Avantasia, Firewind), Frank Beck (Gamma Ray), Giacomo Voli (Rhapsody of Fire), Ivan Giannini (Vision Divine), Thiago Bianchi (Shaman, Noturnall), David Readman (PinkCream 69, Voodoo Circle), Sologitarristen: Joel Hoekstra (Whitesnake), Roland Grapow (Masterplan, ex-Helloween), Ross The Boss (ex-Manowar), Glen Drover (ex-Megadeath, King Diamond, Testament), Pontus Norgren (Hammerfall), Thobbe Englund (ex-Sabaton), Jens Ludwig (Edguy), Danilo Bar (WhiteSkull), Sigurd Fylling (Legend Of Valley Doom), Keyboarder: Scott Warren (Dio, Heaven and Hell, Black Sabbath), Oliver Palotai (Kamelot). Das ist Heavy Fuckin Metal.
- A1: The Uniques - Love And Devotion
- A2: Roy Shirley - If I Don't Know
- A3: Glen Adams - Taking Over Orange Street
- A4: Lester Sterling - It Might As Well Be Spring
- A5: The Uniques - Girl Of My Dreams
- A6: Roy Shirley - Good Ambition
- A7: Lester Sterling - Soul Voyage
- B1: Glen Adams - Hold Down Miss Winey
- B2: Errol Dunkley - I'm Going Home
- B3: George Dekker - Foey Man
- B4: The Uniques - Hooray
- B5: Don T Lee - It's Reggae Time
- B6: Webber Sisters - My World
Rocksteady took Over Orange Street, Jamaica around 1966, the same time that an extreme heatwave hit the Jamaican island. Some say the previous jerky Ska Rhythms proved too strenuous of an activity to partake in, during the all night Sound System sessions .So it proved a winning formula to slow the beat down to a more leisurely pace.
Whatever the reasons were this two year period that ran until 1968, would see some of the power escape from the big three producers, Clement ‘Coxone’ Dodd, Prince Buster and Duke Reid, who up until this period had ruled the airwaves .It was time to make room for a new wave of up and coming producers that also had something to offer the people. Such names as Joel Gibson ( Joe Gibbs ), Sonia Pottinger, Derrick Harriott and most prolific of them all Mr Bunny Lee.
These new names would unleash some fine music in what would be a short lived chapter in the ever changing and moving beat that is reggae’s history. We have compiled some of the biggest hits from the Rocksteady period, alongside some lesser known cuts we believe deserve to be re-evaluated. Rocksteady was an inspirational and somewhat over looked sound that provided us with some outstanding music. So sit back and enjoy some Rocksteady straight from the dances of Jamaica.
repressed !
Portuguese sci-fi maker Lewis Fautzi is here again with his very own recipe about how the music of the future should sound like.
His style has evolved to harsher territories lately, with distortion appearing as one of the main components here.
First cut "Induced Pulse" is a broken groove exercise, with pounding kicks and vocal samples providing the introduction while obscure components join the march as the minutes go.
"Undirected Differential" goes straight to the point from the beginning, with obsessive sequences running across a solid paced rhythm. The synth line evolves continuously, changing the filter frequency, mutating and constantly changing.
The B-side opens with "Intense Mechanism", in a galactic mood with one bar arpeggiated sounds, modulated wisely running over a blurred and distorted drum line.
Last slice is "Stimulated Desorption", again hypnosis and repetition as leitmotiv with similar sound components as the previous one but with a more shuffled drum approach.
Eine neue, spannende Band mit Nicholas DiSalvo (Elder, Delving) und Michael Risberg (Elder) sowie Ingwer Boysen und Ben Lubin. Ihr Debüt ist ein mühelos vielseitiges Album mit leicht psychedelischer Instrumentalmusik, die vor dem Hintergrund von Post-Corona entstanden ist.
Die Gruppe rekrutierte den in Berlin lebenden englischen Gitarristen Lubin und verbrachte eine Woche lang mit intensiven Songwriting im Keller einer alten Brauerei. Indem sie ihre unterschiedlichen musikalischen Interessen teilten und häufig die Instrumente wechselten, entstand schnell eine Reihe von Songs, die eine kollektive Liebe zur psychedelischen Musik der 60er und 70er Jahre, zu Krautrock, Jazz oder zu 20-minütigen Motorik-Beats zum Ausdruck brachten. Die Band machte sich auf ins Big Snuff Studio und innerhalb weniger Tage war 'Assemblage' geboren. Das Album ist Ausdruck völliger kreativer Freiheit von vier Künstlern, die Musik außerhalb der Projekte erforschen, für die sie bekannt sind. Der Beginn einer Zusammenarbeit mit Zukunft, denn die ersten Live-Termine von Weite sind bereits für dieses Jahr geplant.
Penguin Cafe kündigen heute ihr fünftes Studioalbum Rain Before Seven... an, das am 7.Juli 2023 bei Erased Tapes erscheinen wird.
Eine zuversichtliche Grundstimmung durchzieht das fünfte Studioalbum von Penguin Cafe, Rain Before Seven…, wobei es sich keinesfalls um jenen extrem selbstbewussten, fast schon prahlerischen Optimismus handelt, sondern eher um so eine auf bescheidene Art hoffnungsvolle Grundhaltung, die man den Menschen auf der Insel ja häufiger nachsagt. Auch wenn alle Anzeichen das Gegenteil behaupten, spürt man hier sofort diese Gewissheit, dass sich alles doch noch irgendwie zum Guten wenden wird. Vermutlich zumindest.
Der Titel des Albums geht auf eine alte Bauernregel zurück, wobei die gereimte Vorhersage – „… fine before eleven“: ab 11 Uhr also wieder alles klar – auf ein baldiges gutes Ende hindeutet, vollkommen unabhängig davon, was die Wissenschaft sagt: „Ich habe diesen Spruch in einem Buch entdeckt. Davor hatte ich ihn noch nie gehört“, erzählt Arthur Jeffes, der Kopf von Penguin Cafe. „Er hat so einen dezent optimistischen Beigeschmack, und das gefällt mir sehr. Man verwendet ihn heutzutage kaum noch, aber der Reim beschreibt tatsächlich Wetterphänomene in England, die vom Atlantik aus über die Insel ziehen.“
Angefangen beim leinwandgroßen und schwärmerischen Eröffnungstitel „Welcome to London“, der mit einem Augenzwinkern auf Morricone anspielt, bis hin zum „Goldfinch Yodel“, jenem „Maibaum-Banger“ (um es mit Arthurs Worten zu sagen), mit dem das neue Album ausklingt, zieht sich ein angenehmes Gefühl von Leichtigkeit und Lebensmut durch den Longplayer, unterfüttert mit der Ausgelassenheit exotischer Rhythmen. Alles wirkt spielerisch und verspielt, und selbst der Titel ist eine Anspielung – auf A Matter of Life… aus dem Jahr 2011, der letzten Veröffentlichung, deren Titel in eine Ellipse mündete Jenes Debütalbum von Penguin Cafe diente einst als Bindeglied und Brücke – zwischen dem legendären Penguin Cafe Orchestra, das einst Arthurs Vater Simon Jeffes leitete, und dem gefeierten Nachfolger, als dessen Mastermind seither Arthur verantwortlich zeichnet.
„Ich glaube, das wirklich Neue an seinem Ansatz bestand darin, spannende und schräge Ideen zu nehmen – und dann seltsame Dinge damit anzustellen“, meint Arthur, „dabei aber konstant im Blick zu haben, dass es hinterher auch schön klingt und emotional ansprechend bleibt.“ Dieses Ethos lebt weiter in der Musik von Penguin Cafe: „Dazu haben wir uns entschlossen, als ich daran anknüpfte, schließlich spielen wir die Sachen meines Vaters und machen dazu auch neue Musik, die im selben Klanguniversum angesiedelt ist. Das bedeutet, dass ich gewissermaßen moralisch dazu verpflichtet bin, den ursprünglichen roten Faden im Auge zu behalten – und dafür zu sorgen, dass wir nicht plötzlich in Richtung Thrash-Metal abbiegen.“
Dennoch waren die rhythmischen Elemente, die zum Teil sogar an elektronische Sounds erinnern, noch nie so präsent und tonangebend wie auf Rain Before Seven…, was durchaus auch dem Co-Produzenten Robert Raths geschuldet ist. „Find Your Feet“ etwa hat ein Beat-Fundament, das weit über einen bloßen Pulsschlag hinausgeht. Abgemischt von Tom Chichester-Clark, blitzt an Stellen wie diesen etwas auf, das Arthur selbst als „fast schon elektronischen Vibe“ bezeichnet, um dann ganz aufgeregt zu ergänzen: „Es geht vor allem auch einfach ums Spaßhaben, was auf den letzten drei Alben nicht so zu hören war.” Extrem ausgelassen klingt auch „In Re Budd“, das dem verstorbenen Ambient-Urgestein Harold Budd gewidmet ist. Arthur erfuhr von dessen Tod an jenem Tag, als er diesen feierlichen Ohrwurm komponierte, dessen Synkopen deutlich komplexer sind, als sie auf den ersten Blick wirken. Auf einem präparierten Klavier gespielt, wobei die Filzstücke dem Track zusätzlichen Bounce verleihen, setzt Jeffes hier auf einen Afro Cuban Cafe-Vibe – was wunderbar zum widerspenstigen Geist des verstorbenen Budd passt.
Und schließlich wäre da noch das bereits erwähnte „Welcome to London“, das seinen Titel erhielt, als sich die Welt gerade wieder zu öffnen begann und die Menschen auch wieder Fernreisen antreten durften. Jeffes, der somit nach langer Zeit endlich wieder einen Fuß auf britischen Boden setzen konnte, war sofort beeindruckt von filmischen Soundtrack-Qualitäten (à la John Barry) dieses Stücks, als er mit dem Taxi von Heathrow nach West-London fuhr und zur Musik die opulente, in Dämmerungslicht getauchte Metropolenkulisse auf sich wirken ließ. Hier kann man deutlich die eingangs erwähnte Zuversicht raushören – und dazu vielleicht auch einen Hauch von bissiger Ironie: „Robert Raths hat der Sache noch eine Nuance hinzugefügt, die ich interessant finde, weil doch so viele Londoner ursprünglich gar nicht aus London stammen. Man schlägt also in London als Zugezogener auf, man weiß noch nicht, zu welchem Lager man sich zugehörig fühlen soll, und dann wird man auf der Straße überfallen und ausgeraubt – und in dem Licht betrachtet, hat dieses ‘Welcome to London’ doch einen eher sarkastischen Beigeschmack.“
Der Score zum vielbeachteten Film von Regisseurin Charlotte Wells starring Paul Mescal und Frankie Corio.
Mit seinen Kompositionen - einer glühenden Form von Ambient-Musik - ist es Cellist, Komponist und Electronic Music Producer Oliver Coates gelungen, der Kinematographie emotionale Farbe zu verleihen.
Leichter und zarter als seine frühere Arbeiten, steht Coates' Score für die Erinnerung im Film, für das wachsende Bewusstsein, dass der Film eine Erinnerungsreise sein könnte, die versucht, dem erlebten Trauma einen Sinn zu geben. Der Score gibt dem Film das Gefühl, dass er beginnt, sich seiner selbst bewusst zu werden, wie ein Film im Film. Mit der Zeit entfaltet sich die Musik und hilft dem Zuschauer, über das Naturalistische und Diegetische hinauszugehen. Sie besteht aus einfachen Elementen, alten Synthesizern, umgekehrten und verlangsamten Streichern. Diese, so erklärt der Komponist, "enthüllen allmählich die Trägheit in Calums (Paul Mescal) Auftreten und suggerieren, dass etwas über ihm schwebt".
Enthalten auf dem Score ist auch 'One Without', das vieldiskutierte Musikstück, das in der Schlussszene und im Abspann zur Verwendung kommt, noch lange nachhallt und laut Coates auch als Blaupause diente für den gesamten Score.
- A1: Mina - Heisser Sand
- A2: Freddy Quinn - Alo-Ahe
- A3: Petula Clark - Monsieur
- A4: Gerd Bottcher - Geld Wie Heu (Johnny Will) (Johnny Will)
- A5: Connie Francis - Paradiso
- A6: Gerhard Wendland - Tanze Mit Mir In Den Morgen
- A7: Caterina Valente & Silvio Francesco - Quando, Quando, Quando
- A8: Ted Herold - Sei Doch Mein Talisman (Good Luck Charm) (Good Luck Charm)
- B1: Renate & Werner Leismann - Gaucho Mexicano
- B2: Nana Mouskouri - Einmal Weht Der Sudwind Wieder
- B3: Ivo Robic - Ein Ganzes Leben Lang
- B4: Conny Froboess - Zwei Kleine Italiener
- B5: Rex Gildo - Kleiner Gonzales (Speedy Gonzales) (Speedy Gonzales)
- B6: Peter Kraus - Sweety
- B7: Bill Ramsey - Ohne Krimi Geht Die Mimi Nie Ins Bett
- B8: Ralf Bendix - Babysitter-Twist
2023 Repress
Len Faki: Many thanks for sending the promo. Favorites Distillery and will test it on tour.
Whyt Noyz: Listened to your track and it really doesn't hold back, stomping! I dig how relentless it is...
Florian Meindl: Griessmuhle is cool man!
Thomas hebler: Thanks bro! Good Stuff :)
Charlotte De Witte: Strong underground vibes going on here, amai.
Mark Fanciulli: Thanks for sending the music over. My favourite of the 2 is "Distillery". Great track and a great name.
Marc Holzer: KILLER track!
Dave Clarke: Support
Dimitri Andreas: NICE! vet en vuil!
Oliver Deutschmann:'Griessmuhle' is amazing!
DanceTrippin: Griessmuhle is my favorite
Groove Magazine: Two bangers
Label by Emmanuel Top: FoKaLM
FK002
Anna Of The North veröffentlicht ihr 2022er Album 'Crazy Life' nun endlich auch auf Vinyl. Die limitierte coloured LP enthält darüber hinaus drei bisher unveröffentlichte Bonus-Tracks! Mit ihrem träumerischen und leichtfüßigen Indie-Pop besingt sie auf ihrem Album die Höhen und Tiefen des Lebens – inkl. 'Meteorite' feat. Gus Dapperton!
- Ltd. Col. LP: (White Vinyl)
Das Tingvall Trio feiert 2023 sein zwanzigjähriges Bandjubiläum. Besonders bemerkenswert ist, dass das Trio seit der Gründung bis zum vorliegenden neunten Album, BIRDS, immer in der gleichen Besetzung agiert. Neben dem Pianisten und Namensgeber Martin Tingvall am Piano sind dies Omar Rodriguez Calvo am Kontrabass und Jürgen Spiegel, der für Drums und Percussion verantwortlich zeichnet. Und die Drei in Hamburg ansässigen Musiker haben es geschafft, in diesen vielen Jahren eine Erfolgsgeschichte zu schreiben, die ihresgleichen sucht: mehrere ECHO JAZZ Preise als Ensemble und Live-Act des Jahres, insgesamt sechs JAZZ Awards in Gold, zwei Impala Awards für internationale Verkäufe, eine ganze Serie von No.1 Jazz Chart Alben und viermalige hohe Platzierungen in den Deutschen Top 100 Album Charts - im deutschen Jazz durchaus als herausragend zu bezeichnen. Mit BIRDS erreicht diese Entwicklung nun ihren vorläufigen Höhepunkt.
Wie immer ist Martin Tingvall für alle Kompositionen verantwortlich, die Stücke wurden aber vom Trio gemeinsam in Proben und Konzerten zur Aufnahmereife in Arrangement und Spiel erarbeitet. Und natürlich findet man auf dem Album wieder Titel mit Ohrwurmcharakter, wie etwa 'Woodpecker', 'Hummingbird' oder 'Air Guitar'. Wunderbare Balladen wie 'The Day After' mit einem gestrichenen Kontrabass von Omar Rodriguez Calvo, wechseln sich ab mit Stücken wie 'Africa', das sich in seiner Leichtigkeit sofort in die Gehörgänge schraubt. 'SOS', der Hilferuf, unserer Erde endlich eine Überlebensperspektive zu geben, bietet virtuosen Tingvall Trio Sound und eine berührende Komposition. Mit seinem Solo - Stück 'Call For Peace' steuert Martin Tingvall abschließend einen besonders introvertierten Moment bei.
Gold farbenes Vinyl! De Augustines erstes Soloalbum seit seinem dritten Album, dem von Thomas Bartlett produzierten Tomb (2019), und dem Nachfolger von A Beginner's Mind (2021), einer von der Kritik gefeierten Kollaboration mit Sufjan Stevens, ist eine Rückkehr des südkalifornischen Künstlers zu dem in sich geschlossenen Ansatz seines Debüts Spirals of Silence (2015) und Swim Inside the Moon (2017). De Augustine verbrachte fast drei Jahre damit, allein zu arbeiten und die unendlichen Weiten seiner Vorstellungskraft zu erforschen, um ein allumfassendes Werk zu schaffen, das nach seiner eigenen quixotischen Logik existiert und eine psychische Landschaft bewohnt, die so sublim und mystisch ist wie ein Fiebertraum oder ein Märchen. Er schrieb, arrangierte, nahm auf, produzierte und mischte Toil and Trouble allein und formte den kunstvollen, detaillierten Sound des Albums, indem er auf 27 verschiedenen Instrumenten spielte (darunter so seltsame Dinge wie ein Xylophon aus Glas). Inmitten dieses höchst experimentellen Prozesses durchlebte er eine ephemere, aber alptraumhafte Zeit mit jenseitigen Empfindungen und übernatürlichen Visionen - eine Erfahrung, die die Entstehung des Albums kurzzeitig unterbrochen hat, aber letztendlich dazu beitrug, die immense emotionale Tiefe von Toil and Trouble zu bereichern. "Dieses Album entstand aus dem Nachdenken über den Wahnsinn der Welt und wie überwältigend das sein kann", sagt De Augustine. "Ich habe eine Art Gegenwelt als Leitfaden benutzt, um zu verstehen, was hier eigentlich vor sich geht - ich musste mich selbst aus der Realität herausnehmen, um zu versuchen, die Realität zu verstehen." Das Ergebnis ist das bisher visionärste Werk eines einzigartigen Songwriters, das abwechselnd betörend, niederschmetternd und unaussprechlich schön ist und seine tiefe Fähigkeit offenbart, Schmerz in außergewöhnliche Schönheit zu verwandeln.




















