Rib Disques is proud to present Leise im Kran’s self-titled EP as the label’s first offering. Leise im Kran’s third solo outing is a tour de force of twisted acid melodies and driving breakbeat inspired rhythms. The EP's hard-hitting basslines are beautifully tempered by expansive sonic cyber-scapes. Culminating in the ambient beauty of final track 'Tagwerk', this label debut is the perfect representation of Rib Disques's ambition.
Our physical release is the result of an almost obsessive approach to manufacture the best sounding and looking tape that we could possibly imagine - A hand-dubbed, printed chrome cassette alongside a neat double-sided, foldout risography artwork.
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Schatterau’s third album, »Wir gingen durch leere Stunden« (We went through empty hours), sees the German duo blossoms with beauty and sophistication through a broad creative language.
This opus, presented in the form of vivid auditory tableaux vivants, explores the topography of memory as a landscape in constant motion – full of loops, feedbacks, and mirage-like distortions. Sounds climbing like vines over old walls, concealing details only to reveal new ones. Some pieces feel like fragments of a dream whose origin has vanished, others like displaced echoes of a day long gone.
Memories create paths that only become visible in retrospect – detours that somehow always lead back to oneself. Each track draws the listener into a different recollection, as if opening an old door. Inside, time behaves strangely: it jumps, stretches, and repeats.
»Wir gingen durch leere Stunden« ultimately presents Schatterau at their most experimental, complex and measured extremes, channelling ambiguous human emotional resonance ranging from melancholy to pure ecstasy.
- Ratten
- Hofnarr
- Mama
- Irrenhaus
- Frühling
- Keine Männer
- Betrunken
- Kintopp
- Rosi
- Schwein
- Der Löwe
- Flugzeuge
- So
- Kapitel Elf
- Zu Wenig
- Singapur
- Eisenbahner
- Blind
- Reiches Land
- Farben
- Amsterdam
- Gold Für Einen Ring
- Ich Bin Krank
- Maggie
- Wiedersehn
Ohne es zu ahnen, gelang Keimzeit 1990 gleich mit dem Titelsong ihres ersten Albums "Irrenhaus" ein Wendehit. Die Textzeile "...Irre ins Irrenhaus, die Schlauen ins Parlament. Selber schuld daran, wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt..." sprach vielen jungen Menschen damals aus dem Herzen. Norbert Leisegang erinnert sich noch gut an die Aufnahmen: "Wir hatten den Luxus aus 30 Songs 12 der besten Titel auswählen zu können. Da hat uns auch keiner reingeredet, das haben wir allein entscheiden können. Dann haben wir diese Songs quasi live eingespielt. Wir wussten erst gar nicht, dass wir zu dem Zeitpunkt schon im Radio gespielt wurden. Doch dadurch, dass das eine Rundfunk-Produktion war, haben sich die Redakteure von 'DT64"gleich nach Fertigstellung schon Songs wie 'Flugzeuge ohne Räder" und 'Mama" rausgepickt." Die Hörer waren begeistert und die Resonanz durchweg positiv. Der Startschuss für das erste Keimzeit Album war gefallen. Die Songs auf "Irrenhaus" haben auch heute nichts von ihrer Aktualität verloren. Der Hofnarr zeigt uns mehr denn je, die lange Nase. Solange neue und alte Strömungen wieder zum Angriff auf humanistische Werte blasen und die eigene Kultur in Haft nehmen wollen, sind Songs wie "Irrenhaus", "Hofnarr", "Flugzeuge ohne Räder" und "Mama" mehr als klingende Zeitbilder, Mahner dafür, dass man die Freiheit nicht geschenkt bekommt. Keimzeit gab zu Beginn der Neunziger Jahre mehr als 100 Konzerte jährlich. So verwundert es nicht, dass das zweite Album "Kapitel Elf" nicht lange auf sich warten ließ. Die damaligen Manager der Westberliner Plattenfirma Hansa baten die Band nach Veröffentlichung des 1990-er Albums recht zügig wieder ins Studio. "Kapitel Elf" auf Grundlage von Titeln, die die Band damals auch schon auf der Tour spielte. So darf man "Irrenhaus" und "Kapitel Elf" durchaus als sehr verwandt betrachten. Musikalisch ist "Kapitel Elf" breiter als das Vorgänger Album aufgestellt. So werden die beiden Alben nun erstmals als ein auf 1.000 Exemplare limitiertes Doppel-Vinyl veröffentlicht. Ob auf einem Segelschiff nach "Singapur", in einem Zug mit dem "Eisenbahner" oder für einen Städte-Trip nach "Amsterdam", mehr Keimzeit aus den frühen 90-er Jahren geht nicht.
Blue Vinyl[22,90 €]
Auf dem neuen Longplayer Crime Scene lenkt die bayuwarische Artrock-Institution ihre Aufmerksamkeit auf das Morbide, das Perverse, das Böse im Guten, die Abgründe des menschlichen Verhaltensspektrums in all seiner unvorhersehbaren Vielfalt, die dann manchmal auch so bizarr verstörend schlüssig daher kommt, wenn man denn ansetzt sie ergründen zu wollen.
In sechs dicht-atmosphärischen Tracks haben sich RPWL wieder einmal auf intensive Reisen durch die eigene Bandvita, als auch die jeweils eigenen Plattensammlungen begeben. Das Bemühen von Vergleichen ist immer so eine Sache, denn immerhin ist dies die 19te Veröffentlichung dieser international erfolgreichen Band. Die teils morbid-düsteren Themen werden mit old-school Fuzz konterkariert, das knapp 13-minütige "King of the World" mit seinem knurrenden Big Muff und seinen flächigen Vibes, oder "Life beyond Control", das mit seinem Offbeat-Einsatz sicher zu den härtesten Stücken in der RPWL Diskographie gehören dürfte, legen ihr Geständnis auf der Crime Scene ab. "Live in a Cage" bringt das das Kalkül des wie immer akribischen Sounddesigns dieses neuen RPWL-Albums auf den Punkt, nahtlos schließt sich "Red Rose" daran an. Pflaster auf Schusswunde als Prinzip. Aber der Wahn der normalisierten Gewalt wabert in so vielen Haushalten unter der vermeintlichen Harmonie, die die vier Musiker hier den Hörer glauben lassen. Wie fühlt es sich an, überhaupt kein Konzept von Freiheit zu haben, die Angst die bürgerliche Sicherheit zu verlassen aber größer ist? Allein im Lockdown-Jahr Jahr 2020 erfasste die Polizei über 119.000 Fälle von partnerschaftlicher Gewalt, 139 davon mit tödlichem Ausgang, die sich in über 80% der Fälle gegen den weiblichen Part in der Beziehung richteten.
Yogi Lang kommentiert aus künstlerischer Perspektive er sei schon immer von gesellschaftlichen und persönlichen Schattenseiten fasziniert gewesen. Kalle Wallner stellt die Gretchenfrage, wie man es denn mit dem Bösen an sich halte: "Wer macht uns zu dem wer wir sind? Ist es eine Frage der Genetik oder sind es doch die sozialen Umstände, unsere Kindheit, Schicksalsschläge, Druck oder Kränkungen?"
Das ‚Böse' bildet eines der Kernthemen auf Crime Scene, welches über das Band-eigene Label Gentle Art of Music erscheint. Als wertig aufgemachtes Digipak, drei unterschiedlichen Vinyl-Versionen (180Gr. Schwarz, 180Gr. Lim. Rot, 180Gr. Lim. Blau) und natürlich Digital.
eclipsed - Album des Monats:
"RPWL ist damit ein geradezu kriminell spannendes Werk gelungen. ....Auf "Crime Scene" spielen RPWL alle ihre Stärken aus. Tatorte gesichert. Fälle geklärt. Mission erfüllt. ... Wuchtige, cineastisch anmutende Arrangements, wunderschöne Melodiebögen, bewegende, leise, behutsame Momente und ein ausgesprochen spannendes Konzept hinterlassen einen starken Eindruck..."
SLAM (Highlight März/April)
Wieder einmal haben die bayrischen Artrocker RPWL ein Konzeptalbum am Start und wieder einmal kommt nach dem ersten Durchlauf der übliche Gedanke: Das ist absolut großartig, aber man hat keine Ahnung warum genau. Was haben die in Freising in ihrem Wasser, das ihnen erlaubt zu scheinbar egal welchem Thema eine Klangwelt zu bauen, die es so kein zweites Mal gibt? (...) Man kann gar nicht hoch genug einschätzen, wie wertvoll die Existenz so einer Band ist, es bleibt am Ende ein einfaches "Danke".
Red Vinyl[22,90 €]
Auf dem neuen Longplayer Crime Scene lenkt die bayuwarische Artrock-Institution ihre Aufmerksamkeit auf das Morbide, das Perverse, das Böse im Guten, die Abgründe des menschlichen Verhaltensspektrums in all seiner unvorhersehbaren Vielfalt, die dann manchmal auch so bizarr verstörend schlüssig daher kommt, wenn man denn ansetzt sie ergründen zu wollen.
In sechs dicht-atmosphärischen Tracks haben sich RPWL wieder einmal auf intensive Reisen durch die eigene Bandvita, als auch die jeweils eigenen Plattensammlungen begeben. Das Bemühen von Vergleichen ist immer so eine Sache, denn immerhin ist dies die 19te Veröffentlichung dieser international erfolgreichen Band. Die teils morbid-düsteren Themen werden mit old-school Fuzz konterkariert, das knapp 13-minütige "King of the World" mit seinem knurrenden Big Muff und seinen flächigen Vibes, oder "Life beyond Control", das mit seinem Offbeat-Einsatz sicher zu den härtesten Stücken in der RPWL Diskographie gehören dürfte, legen ihr Geständnis auf der Crime Scene ab. "Live in a Cage" bringt das das Kalkül des wie immer akribischen Sounddesigns dieses neuen RPWL-Albums auf den Punkt, nahtlos schließt sich "Red Rose" daran an. Pflaster auf Schusswunde als Prinzip. Aber der Wahn der normalisierten Gewalt wabert in so vielen Haushalten unter der vermeintlichen Harmonie, die die vier Musiker hier den Hörer glauben lassen. Wie fühlt es sich an, überhaupt kein Konzept von Freiheit zu haben, die Angst die bürgerliche Sicherheit zu verlassen aber größer ist? Allein im Lockdown-Jahr Jahr 2020 erfasste die Polizei über 119.000 Fälle von partnerschaftlicher Gewalt, 139 davon mit tödlichem Ausgang, die sich in über 80% der Fälle gegen den weiblichen Part in der Beziehung richteten.
Yogi Lang kommentiert aus künstlerischer Perspektive er sei schon immer von gesellschaftlichen und persönlichen Schattenseiten fasziniert gewesen. Kalle Wallner stellt die Gretchenfrage, wie man es denn mit dem Bösen an sich halte: "Wer macht uns zu dem wer wir sind? Ist es eine Frage der Genetik oder sind es doch die sozialen Umstände, unsere Kindheit, Schicksalsschläge, Druck oder Kränkungen?"
Das ‚Böse' bildet eines der Kernthemen auf Crime Scene, welches über das Band-eigene Label Gentle Art of Music erscheint. Als wertig aufgemachtes Digipak, drei unterschiedlichen Vinyl-Versionen (180Gr. Schwarz, 180Gr. Lim. Rot, 180Gr. Lim. Blau) und natürlich Digital.
eclipsed - Album des Monats:
"RPWL ist damit ein geradezu kriminell spannendes Werk gelungen. ....Auf "Crime Scene" spielen RPWL alle ihre Stärken aus. Tatorte gesichert. Fälle geklärt. Mission erfüllt. ... Wuchtige, cineastisch anmutende Arrangements, wunderschöne Melodiebögen, bewegende, leise, behutsame Momente und ein ausgesprochen spannendes Konzept hinterlassen einen starken Eindruck..."
SLAM (Highlight März/April)
Wieder einmal haben die bayrischen Artrocker RPWL ein Konzeptalbum am Start und wieder einmal kommt nach dem ersten Durchlauf der übliche Gedanke: Das ist absolut großartig, aber man hat keine Ahnung warum genau. Was haben die in Freising in ihrem Wasser, das ihnen erlaubt zu scheinbar egal welchem Thema eine Klangwelt zu bauen, die es so kein zweites Mal gibt? (...) Man kann gar nicht hoch genug einschätzen, wie wertvoll die Existenz so einer Band ist, es bleibt am Ende ein einfaches "Danke".
- A1: Thore Pfeiffer - Urquell
- A2: Max Würden - Diminish
- A3: Yui Onodera - Cromo 4
- A4: Joachim Spieth - Meteor
- B1: T Raumschmiere - Notre-Dame
- B2: Klimek - All The Little Horses
- B3: Morgen Wurde Feat Maria Estrella - Lässt Los
- B4: Markus Guentner - Clade
- C1: Thomas Fehlmann - Liebesperlen
- C2: Gen Pop - Iron Woman
- C3: Klimek - Requiem For A Butterfly
- C4: Leandro Fresco - Brenda
- D1: Max Würden / Pepo Galan - Stay
- D2: Leandro Fresco / Thore Pfeiffer - Neo
- D3: Thore Pfeiffer - Alles Bleibt Anders
- D4: Andrew Thomas - Song 9
- D5: Andrew Thomas - Sleep Fall
20 years of Pop Ambient. Already? One didn’t notice. It’s an anniversary which comes quietly. An anniversary with quiet tones.
In the spirit of the special restraint of pop-elegance, it has no reason to drawn attention to itself with a big „Tam-Tam“. Or better: „Bum-Bum“. The bass drum stays outside. Nevertheless, in fast-paced, overstimulated times of moving forward, it’s a joyful occasion to look back.
What strikes most by putting or listening to 20 years of pop ambient in a row is the central theme that holds together the dense aesthetic concept like the pearls of a necklace.
Floral beauty for digital naturalists. Music like flowers, that don’t wilt. Timeless. Ageless. But with all of the conceptual unity and resolution, Pop Ambient would not be Kompakt without the break, the friction, the expansion of musical boundaries in between tradition and innovation, in between conspiracy and the openness of the discourse.
Aestheticism, escapism, acting in the spirit of „nevertheless“. Swans drifting by, clouds pass over, everything is floating and: „Boredom is a stylistic device“ (Andy Warhol).
Pop Ambient Music is medicine against illnesses, that you don’t even suffer from. It’s giving everything, demanding nothing.
Musical lotus leafs, off which the virtual wastewater of our time is rolling like the reality is dripping off the matrix.
In this sense, we’re happy about the pop-ambient anniversary greetings from new and old companions like Thore Pfeiffer, Max Würden, Yui Onodera, Jörg Burger, Thomas Fehlmann, Morgen Wurde, Leandro Fresco aswell as contributions from T.Raumschmiere, Andrew Thomas and, after a long break, from friends from early days like Joachim Spieth, Markus Guentner und Klimek.
Pop Ambient 2020 is released digital, as CD and of course as a chic double vinyl. Also included in the package: The whole distinctive cover-series as an art book of 44 pages. And for all of the old and young fans and collectors there is the Pop Ambient 2001 in a overhauled original version out on vinyl for the very first time.
Breath in. Breath out. Thank you.
Wolfgang Voigt, September 2019.
20 Jahre Pop Ambient. Schon? Hat man gar nicht gemerkt. Ein Jubiläum auf leisen Sohlen. Ein Jubiläum der leisen Töne. Und ganz im Sinne pop-eleganter Zurückhaltung, kein Grund, großes Tam-Tam zu machen. Oder besser gesagt: Bum-Bum. Denn die Bassdrum bleibt ja draußen. Dennoch freudiger Anlass genug, in reizüberfluteten, schnelllebigen Zeiten auf dem Weg nach vorne einen Blick zurück zu werfen. Wenn man 20 Jahre Pop Ambient Platten hintereinander legt / hört, sticht einem zunächst der sprichwörtliche rote Faden ins Auge und ins Ohr. Der Faden, der das dichte, ästhetische Konzept zusammenhält wie die Glieder einer Perlenkette. Florale Schönheit für digitale Naturalisten. Musik wie Blumen, die nicht welken. Zeitlos. Alterslos. Aber Pop Ambient wäre nicht Kompakt, wenn nicht bei aller konzeptionellen Ge- und Entschlossenheit, auch der Bruch, die Reibung, das Ausweiten musikalischer Genregrenzen zwischen Tradition und Innovation, zwischen Konspiration und Diskursoffenheit, inkludiert wäre. Ästhetizismus, Trotzdemismus, Eskapismus. Schwäne treiben, Wolken ziehen, alles fließt – und: »Langeweile ist ein Stilmittel« (Andy Warhol).
Pop Ambient Musik ist Medizin gegen Krankheiten, die man gar nicht hat. Gibt alles und verlangt nichts. Musikalische Lotusblätter, an denen das virtuelle Schmutzwasser der Zeit abperlt, wie die Realität an der Matrix.
In diesem Sinne freuen wir uns über pop-ambiente Jubiläumsgrüße von neuen und alten Weggefährten wie Thore Pfeiffer, Max Würden, Yui Onodera, Jörg Burger, Thomas Fehlmann, Morgen Wurde, Leandro Fresco sowie Beiträge von T.Raumschmiere, Andrew Thomas und nach langer Pause, von Freunden aus frühen Tagen wie Joachim Spieth, Markus Guentner und Klimek.
Pop Ambient 2020 erscheint Digital, als CD und natürlich als schickes Doppelvinyl. Mit im Paket: Die gesamte unverwechselbaren Cover-Serie als 20-seitiges Kunstbuch. Und für alle neuen und alten Fans und Sammler, erscheint zeitgleich Pop Ambient 2001 erstmalig auch auf Vinyl, in generalüberholter Originalversion. Das Ganze gibt es zudem im schicken Jubiläumsschuber in limitierter Auflage und farbigem Vinyl, exklusiv erhältlich nur auf kompakt.fm …
Einatmen. Ausatmen. Danke.
Wolfgang Voigt, September 2019
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