Fast 20 Jahre ist es her, dass Seasick Steves gefeierter Auftritt in Jools Hollands Hootenanny den unbekannten amerikanischen Singer-Songwriter zu weltweitem Ruhm verhalf, und seine verbeulte dreisaitige japanische Gitarre und die alte hölzerne Stompbox Musikgeschichte schrieben. Die überwältigende Resonanz überraschte niemanden mehr als Steve selbst und traf ihn wie ein Blitzschlag, dessen Auswirkungen auch fast zwei Jahrzehnte später noch zu spüren sind – inzwischen ist er auf fast allen großen Festivals der Welt aufgetreten und hat über zwei Millionen Alben verkauft. Sein neues Album "A Trip A Stumble A Fall Down On Your Knees" erscheint über So Recordings. Es ist ein Album, von dem er stolz sagt, dass es sein bisheriges Lieblingsalbum ist: "This album was made by mistake, as the title suggests we just tripped and stumbled into it, and it became my favourite album ever and the piece of work I’m most proud of to date. There’s not a week goes by that I don’t thank my lucky stars for that night on the Hootenanny which has brought us here to this record."
Buscar:mi musik
"Stony Road" ist ein melodisches Gefl echt, gewoben aus Reas unverwechselbarem, rauchigem Gesang und seinen beliebten Gitarrenriffs, das für jeden Hörer ein eindrucksvolles Erlebnis schafft. Das Album ist eine harmonische Mischung aus Blues-, Rock- und Folk-Einfl üssen und spiegelt Reas eklektisches musikalisches Spektrum wider. Jede Note ist ein Pinselstrich auf der Leinwand von Reas musikalischem Landschaftsbild, das lebhafte Bilder malt, die mit den Komplexitäten des Lebens in Resonanz stehen. Diese Veröffentlichung ist eine streng limitierte Erstaufl age, gepresst auf 180 Gramm orangefarbenem Doppel-Vinyl und präsentiert in einem hochwertigen GatefoldCover. Ein bezauberndes Erlebnis für Audiophile und Sammler.
Dr. Dog ist definitiv keine HipHop Band, Dr. Dog kommen aus Philadelphia und sie spielen eine sehr abwechslungsreiche Mischung aus 60er Jahre-Pop und Psychedelic Rock. Bevor Ihre Fanbase im Jahre 2004 richtig groß geworden ist, nachdem sie zusammen mit My Morning Jacket auf U.S.Tour gegangen sind, haben sie auf ihren eigenen Label 2 schöne Alben veröffentlicht - Psychedelic Swamp (2001) und Toothbrush (2002). Es folgte ein Deal mit Rough Trade Recs., 2 weitere, sehr gelungene Alben (Easy Beat und We All Belong, das es gar in die US Charts auf Platz 30 geschafft hat!) und Tourneen mit Clap Your Hands Say Yeah, Strokes, Raconteurs und auch mit The Black Keys. Nun bringen Dr. Dog auf Park The Van ihr neues Album mit dem Titel FATE heraus. Und dem Quintett ist es tatsächlich gelungen, auf diesem neuen Album eine Quintessenz der amerikanischen Popmusik heraus zu filtern: Songs wie Hang On oder Uncovering The Old tauchen tief in die amerikanische Seele und Mysterien des Lebens und der Liebe und bieten darüber musikalisch vielschichtige, bittersüße Reflexionen an. Dabei bewegt sich Dr. Dog auf den verschlungenen Wegen irgendwo zwischen The Band, Beach Boys und aktuellen Bands wie Spoon oder Guided By Voices.
"Ich bin neu in der Hamburger Schule" haben Tocotronic 1995 gesungen. "Die Lehrer sind alle ganz nett hier und die meisten meiner Mitschüler auch." Doch wer sind die "Lehrer" dieser 1993 gegründeten Band, die erst spät zu der unter dem Namen "Hamburger Schule" bekannten Szene gestoßen ist? Und wie blicken die "Mitschüler" heute auf die Musikszene, die sich ab Mitte der Achtziger an den Tresen, in den Übungsräumen und Konzertsälen der Hansestadt entwickelte? Zu einer Zeit als Deutschpunk stumpfer und die Neue Deutsche Welle schlagerhafter wurde, entstand irgendwo dazwischen etwas Neues, Eigenes. Noch ohne Trainingsjacken, Seitenscheitel und deutschsprachige Texte herrschte zunächst eine musikalisch wilde Mischung vor - Alternative neben Northern Soul, Punk neben Noise, Pop neben Instrumentalmusik. Erst nach und nach schälte sich der deutschsprachige, intellektuelle Diskurspop heraus, der zum Markenzeichen - und Klischee - der Hamburger Schule wurde und Bands wie Blumfeld, Die Sterne oder Tocotronic zu überregionaler Bekanntheit führte. "Der Text ist meine Party" begleitet zahlreiche Akteur:innen auf ihrem Weg aus der Provinz nach Hamburg. Viele der Musiker:innen hatten in der Punkszene die Selbstermächtigung, den Do-it-yourself-Ethos erlernt und gründeten Bands und Tonstudios, Labels und Konzertorte. Die Vielfältigkeit der Musikszene Hamburgs der letzten Jahrzehnte beschreiben unter anderem: Bernd Begemann, Myriam Brüger (L"Age D"Or), Ale Dumbsky (Buback), Ebba & Jakobus Durstewitz (JaKönigJa), Charlotte Goltermann (L"Age D"Or), Carsten Hellberg (Ostzonensuppenwürfelmachenkrebs), Bernadette La Hengst (Die Braut haut ins Auge), Oliver Hörr (Boy Division), Bernd Kroschewski (Boy Division, Hrubesch Youth), Tobias Levin (Cpt. Kirk &.), Dirk von Lowtzow (Tocotronic), Jan Müller (Tocotronic), Hans Nieswandt (Whirlpool Productions), Carol und Chris von Rautenkranz, Knarf Rellöm (Huah!), Frank Spilker (Die Sterne), Linus Volkmann, Rebecca "Nixe" Walsh, Frank Werner (Fast Weltweit), Thorsten "Taucher" Wessel (Ostzonensuppenwürfelmachenkrebs)
Was haben so unterschiedliche Künstler wie Alexandra, GG Allin und Michael Hutchence gemeinsam? Sie sind alle tot. Und niemand von ihnen starb an Altersschwäche. Was die Menschheit bei einem selbst - in hoffentlich erst vielen Jahren - achselzuckend zur Kenntnis nehmen wird, erschüttert im Falle der Popstars Millionen: Der Tod. Ehrliche Trauer mischt sich mit Sensationslust, der Kontrast zwischen der (mehr oder weniger) fröhlichen, lebensbejahenden, glamourösen Welt der Popmusik und dem unwiderruflichen Ende könnte größer nicht sein. Erschüttert und fasziniert lesen wir die Nachrufe und hören die Musik des oder der Verblichenen ab sofort mit anderen Ohren. Unsterblich sein und trotzdem tot: Diesen Spagat bekommen nur ganz wenige hin. Vor ein paar Jahren veröffentlichte eine medizinische Fachzeitschrift eine Studie, dernach Popstars früher sterben als Krethi und Plethi. Wir haben es geahnt. Aber warum? Weshalb traten Menschen, die unseren Traum lebten, vor ihrer Zeit ab? Wie verzweifelt waren sie in ihren Villen, zwischen den goldenen Schallplatten und den Champagnerflaschen? Haben sie einmal zu oft am Tisch gerochen oder war ein Neider mit Schusswaffe todesursächlich? Welche Dämonen, Manager und/oder Ex-Partner:innen trieben unsere Idole ins ewige Nichts? Und starb Keith Moon tatsächlich an einem Schnitzel und 35 Schlaftabletten? Mit Amy Winehouse, Jim Morrison, Kurt Cobain, Janis Joplin, John Lennon, Nico, Whitney Houston und vielen weiteren.
2024 REISSUE
Gwendoline ist ein (ehemaliges) Underdog-Duo der Indie-Szene in Frankreich. Micka und Pierre, sensible Verlierer und große Blasierte der Start-up-Generation, erschaffen ihre ganz besondere Art des Elelektro Wave miteindringlichen und poetischen Sprechgesang, wobei ihre Inspirationsquelle in erster Linie die Gespräche an der Theke sind und die Menschen, die sie um sich herum beobachten. Zwischen fatalistischen Texten, Selbstironie, Sarkasmus und Verbitterung über die Mittelmäßigkeit der Welt, ist ihr aufrichtiger Cold-Wave ein Symbol für eine desillusionierte Jugend und der perfekte Soundtrack für Demonstrationen. Schon 2017 nehmen sie diese erstes Album auf, indem sie sich zwei Wochen lang selbst wegschließen und alles in einem Rutsch komponieren, wobei sie sich von ihrem täglichen Umfeld in Rennes, zahlreichen in Bars verbrachten Abenden und den Ängsten unserer Zeit nähren. ,Après c'est Gobelet!" wurde zunächst selbst digital veröffentlicht sowie in Kleinauflage auf Vinyl beim spanischen Underground-Label Dead Waxveröffentlicht. Eine zweite Auflage folgte selbstveröffentlicht 2021 (hier auch CD). Im Vorfeld der neuen, remasterten Ausgabe des Albums ,Après C'est Gobelet" wurden drei Singles und Musikvideos (,Chevalier Ricard", ,Audi RTT", ,Voldebière") veröffentlicht, die das Anliegen der Band zwischen Selbstironie und scharfer Kritik am Lebensstil der Underground-Millenials wunderbar illustrierten. Von da an ging es steil bergauf. Born Bad veröffentlichte das zweite Album zu Beginn des Jahres 2024 und findet sich im Zentrum eines Rummels, der dem seinerzeit um La femme gleicht! Da muss auch das Debut de beiden dann wieder her, nun also in der dritten Auflage.
Karriere Höhepunkt! Auf ihrem 7. Album 'Interplay' führen die britischen Shoegaze-Pioniere Ride alle musikalischen Fäden ihrer Karriere zusammen, die typischen rasenden Gitarrenwellen und hypnotischen Grooves treffen auf die träumerisch-melodischen Hooks ihrer Frühwerke. So bildet sich ein umfangreiches Sound-Geflecht, das auch Synthesizer-Verzierungen, psychedelischen Folk, elektronische Beats und Noir-Pop-Soundscapes mit einbezieht.
Das neue Album folgt auf 'Weather Diaries' (2017) und 'This Is Not A Safe Place' (2019), die den Funken von Ride neu entfachten und sowohl alte Hasen erfreuten als auch ganz neue Fans erreichten. Gerade auch dank des schnellen Shoegaze-Wachstums durch TikTok, die der Band eine neue Welle von Gen-Z-Anhängern einbrachte.
- A1: Intro Mother
- A2: If Love Is A Skill (Feat. Sofi Tukker)
- A3: Can’t Let You Go (Feat. Little Jet)
- A4: All I Need (Interlude)
- A5: All I Need
- A6: Another Life (Feat. Caroline Byrne)
- A7: Georgia A8. Follow The Loop (Feat. Le Chev)
- B1: Feels Just Like It (Feat. Caroline Byrne)
- B2: Body Breathe (Feat. Monogem)
- B3: All In A Dream (Feat. Dj Tennis And Joseph Ashworth)
- B4: All My Life (Feat. Sofi Tukker)
- B5: Outro Not Fade Awa
Blue Vinyl
Die Produzentin, DJ, Pianistin und Aktivistin LP Giobbi veröffentlicht ihr mit Spannung erwartetes Debütalbum, „Light Places“ auf Counter Records. Musikalisch ist LP Giobbi, eins der populärsten aufstrebenden Talente der elektronischen Musik, irgendwo zwischen ODESZA, Bonobo, Bicep und TSHA einzuordnen.
„Light Places“ entstand zu einem großen Teil zwischen den Wolken, in Flugzeugen hoch über der Realität und anderen Ablenkungen, wo LP Giobbi Ideen und Melodien locker niederschreiben konnte, bevor sie im Studio umgesetzt wurden. Der Aufnahmeprozess des Albums war eine Reise an sich, die sie auf neue Weise herausforderte und ihre künstlerischen Fähigkeiten über die Grenzen einzelner Singles hinaus erweiterte. Es erlaubte ihr, außerhalb der Tanzfläche zu experimentieren und zu erforschen, mit einer Verbindung zu ihren improvisierten Jazz- und Jam-Band-Grundlagen, womit alles einst begann. Auf „Light Places“ sind zudem beeindruckende Features zu Gast, wie bspw. SOFI TUKKER, Little Jet, Caroline Byrne, Monogem, DJ Tennis und Joseph Ashworth zu hören. LP Giobbi zelebriert die Freuden der Zusammenarbeit, der Improvisation und der Erschaffung von Musik durch Freundschaft - eine Hommage an die Menschen und die Musik, die sie als Künstlerin geprägt haben.
Bonobo alias Simon Green - heute einer der größten Namen in der Dance-Musikszene - tauchte erstmals Ende der 90er Jahre als einer der hellsten Sterne des Downtempo-Genres auf. Ursprünglich um die Jahrtausendwende veröffentlicht, ist Bonobos Debütalbum "Animal Magic" ein zeitloses Album und ein Kultfavorit unter den Fans geworden.
Aufgenommen auf einem Akai 4-Spur-Tonbandgerät, nimmt "Animal Magic" einen besonderen Platz in der Geschichte des in Brighton ansässigen Independent-Labels Tru Thoughts ein, denn es war das erste Album des Künstlers, das auf der Tru Thoughts-Compilation "When Shapes Join Together" debütierte. Bonobos Anfänge als talentierter DJ und Produzent begannen unter der Anleitung von Tru Thoughts A&R Robert Luis und seinen Label-Nächten in Brighton, wie z.B. phonic:hoop, wo Simon seine ersten Erfahrungen sammelte und begann, die ganze Nacht hindurch DJ-Sets zu spielen.
"Animal Magic" ist das Ergebnis von Simon Greens Zeit in der kreativen Küstenstadt Brighton und markiert einen wichtigen Meilenstein in seiner musikalischen Reife. Die Stadt übte einen entscheidenden Einfluss auf ihn aus und ermöglichte es ihm, seine Fähigkeiten als Drum-Programmierer und Produzent weiterzuentwickeln, während er unermüdlich als DJ in diesem kreativen Zentrum auflegte.
Während er in Brighton lebte, veröffentlichte Bonobo neben seinem kultigen Debütalbum "Animal Magic" eine Handvoll EPs und Singles wie "Scuba", "Terrapin" und "One Offs, Remixes & B-Sides" und legte mit anderen Künstlern von Tru Thoughts und Ninja Tunes in ganz Europa und Nordamerika auf.
Mit der Veröffentlichung von "Animal Magic" im Jahr 2000 wurde Simon Green als ernstzunehmendes Talent in der Szene bekannt, das der elektronischen Musik eine echte musikalische Note verleiht. Seitdem wurde Bonobo bei Coldcut's Ninja Tune unter Vertrag genommen und veröffentlichte sechs weitere Alben, darunter das GRAMMY-nominierte "Fragments" im Jahr 2022, während er seine DJ-Performance zu einer voll orchestrierten Live-Band weiterentwickelte, weltweit auf Tournee ging und zu einem beliebten Mainstage-Performer auf den größten Musikfestivals der Welt wurde.
- A1: Die Goldene Ära 2 45
- A2: Einklang 2 56
- A3: Mortal Comeback 2 4 2 39
- A4: Freak 3 44
- A5: Nachtschicht 2 30
- A6: 28325 3 01
- A7: Ferris Allein Zu Haus 2 36
- B1: Hall Of Fame (Monster) With Dj Stylewarz 2 23
- B2: Trauma 3 08
- B3: Nashorn 2 32
- B4: Audiobiographie X Legacy 2 52
- B5: Zurück In Der Hölle 2 34
- B6: Retro Flash 3 22
Der Guardian of HipHop, der König der Mongos, der Freak, das Ex-Deichkind, das Reimemonster, der Punk-Rock-Rapper und Schauspieler .. Sascha Reimann aka Ferris MC lässt sein Alter Ego wieder auferstehen und löst endlich sein Versprechen ein, das er der Generation gab, die er als Künstler wie kein anderer Rapper geprägt und versaut hat. Ferris MC hat seine bösen Dämonen besiegt, ist nun von allen bösen Geistern verlassen und nimmt seine Fans mit dem neuen Album „Mortal Comeback“ mit auf eine Zeitreise – positiv, überraschend und mit ein bisschen Nostalgie wird das „Früher-Gefühl“ ins Hier und Jetzt katapultiert. Er macht Musik wie und weil er es will, nicht weil er muss. Für Ferris MC ist es wichtiger wahrhaftig zu sein, als einem längst überholten Image treu zu bleiben. Die Texte schreibt sein Leben und so nimmt er seine Hörer:innen mit in seine Welt – so, wie er es schon vor 30 Jahren getan hat. Als Ausnahmekünstler ist und bleibt er auch mit „Mortal Comeback“ zeitlos. Zwar kommt er aus der alten Schule, schafft aber den Spagat in die Moderne, ohne irgendwelchen Trends hinterher zu jagen. Er hat keine Angst davor, sich weiterzuentwickeln und bleibt dabei authentisch – seine Authentizität ist sein USP, sein Entertainment-Faktor. Für Ferris MC gibt es keine Szene, der er angehört, er ist seine eigene Szene. Schließt euch dieser Szene an und heißt den Asi mit Niveau, der seine Schwächen in Stärken verwandelt hat, herzlich willkommen zurück! Ferris MC ist und bleibt ein Unikat, die Hoffnung der Hoffnungslosen mit der Stimme aus Eisen und voller Emotionen. Er ist zurück um zu teilen und wenn ihr es wollt, wird er auch bleiben.
- A1: The Border 5 09
- A2: Once Upon A Yesterday 3 40
- A3: What If I'm Out Of My Mind 2 57
- A4: I Wrote This Song For You 3 48
- A5: Kiss Me When You're Through 2 45
- B1: Many A Long And Lonesome Highway 4 04
- B2: Hank's Guitar 3 06
- B3: Made In Texas 2 24
- B4: Nobody Knows Me Like You 3 55
- B5: How Much Does It Cost 3 20
"The Border" ist das 75. Solo-Studioalbum des legendären Country-Künstlers Willie Nelson mit neuem Material. Produziert von Willies langjährigem Mitarbeiter Buddy Cannon, enthält "The Border" vier neue Titel aus der Feder der beiden, kombiniert mit einem halben Dutzend Songs von einigen ihrer Lieblingssongwriter, darunter zwei, die von Rodney Crowell sowie Shawn Camp, Mike Reid und Bobby Tomberlin geschrieben wurden. Unterstützt von einigen der besten Musiker Nashvilles ist das Album ein weiterer sofortiger Klassiker, der auf sein letztes Album mit neuem Material "A Beautiful Time" folgt, das bei den Grammys 2023 als bestes Country-Album ausgezeichnet wurde.
Nachdem The National den Soundcheck für ihren Auftritt in Vancouver am 5. Juni 2023 beendet hatten, spielte die Band einfach weiter. Etwas braute sich zusammen: Die prägnanten Gitarrenparts von Aaron und Bryce Dessner trafen auf den Signature-Drumbeat von Bryan Devendorf. Als der Bassist Scott Devendorf loslegte, fing Matt Berninger an, einige Zeilen zu singen, die schon seit ein paar Jahren in ihm reiften. " Smoke detector, smoke detector / All you need to do is protect her", intonierte er. Ihr Tontechniker ließ die Aufnahme laufen und plötzlich war es ein 12 Minuten-Jam. Sie wussten, dass sie etwas Besonderes hatten, und nahmen die Live-Aufnahme bald darauf in Aarons Studio mit. Sie haben ein paar Minuten gekürzt, aber ansonsten das beibehalten, was auf der Bühne in Vancouver passiert ist. Dieser Song, "Smoke Detector", ist der krönende Abschluss von "Laugh Track", die überraschende zweite Hälfte eines Doppelalbums, das im April mit "First Two Pages of Frankenstein" begann. Es erwies sich als das letzte Kapitel eines Werks, das ansonsten neben dem Schwesteralbum geschrieben wurde - der Schlussakt einer Katharsis, die zeigt, was The National in den letzten drei Jahren durchgemacht haben. Vor zwei Jahren war die "Smoke Detector"-Zeile einer der wenigen Fetzen, die Matt während einer lähmenden Depression schreiben konnte und das zu einer Zeit, in der sich die Band fragte, ob sie jemals wieder ein Album machen würde. Nach der Pandemie belebte ihr neuer Glaube aneinander die kreativen Fähigkeiten wieder. "Weird Goodbyes", das bereits im August 2022 erschien, war ihr erster Durchbruch und der erste Vorgeschmack auf diese neue Ära. "Wir haben es wirklich schnell veröffentlicht, weil es wie ein Baby war, das in der Dunkelheit geboren wurde, oder so", lacht Matt. "Wir mussten es den Menschen zeigen". Aber als sie schließlich mit diesem umfangreichen Werk vorankamen, entschieden sie sich, "Weird Goodbyes" nicht auf das Frankenstein-Album zu nehmen. "Es fühlte sich an, als ob die Geschichte bereits erzählt worden wäre. Es war eine eigene Sache", sagt Aaron. "Aber es fühlte sich auch so an, als hätte es einen Bezug zu dem, was wir taten. Das war ein Teil der Logik für die Aufnahme einer weiteren Platte - wir wollten "Weird Goodbyes" ein eigenes Zuhause geben." "Laugh Track" ist das vielleicht musikalisch bedingungsloseste Album, welches die Band seit Jahren gemacht hat. Es ist aufmüpfig und dennoch leichtfüßig, doch es enthält ebenso viel seltene, ungebremste Schönheit wie Trostlosigkeit. Thematisch gibt es keine absichtliche Trennung zwischen "Frankenstein" und "Laugh Track". Während Matt auf "Frankenstein" eher auf der Suche nach einem Zufluchtsort war, hat er hier eine neue, klare Sicht auf das, was zählt. Sein dringendes Bedürfnis nach Intimität wird durch eine immer größere Angst vor der Unwirklichkeit des modernen Lebens noch verstärkt. Die Charaktere auf diesem Album (keine Vornamen, abgesehen von einer Tourmanagerin namens Alice - nur "ich" und "du") decken einander, träumen füreinander und helfen, den Schein zu wahren - und lösen damit das Versprechen von der gegenseitigen Fürsorge ein, das Matt auf dem Frankenstein-Schlusslied "Send for Me" gegeben hat. Wenn "Frankenstein" ein Zeichen für die Wiederherstellung des Vertrauens zwischen den einzelnen Bandelementen war, so ist das lebendige und neugierige "Laugh Track" das selbstbewusste Produkt dieses Prozesses und eine Absichtserklärung für jetzt und die Zukunft.
Als Nathan Salsburgs Tochter ein Baby war, sang er sie oft in einem Schaukelstuhl in den Schlaf. Irgendwann erinnerte er sich an ein Lied, das er sich als Teenager beigebracht hatte: "The Evidence" von Lungfish, der Band aus Maryland, die Post-Punk in den 90er und 00er Jahren prägte. Salsburg erkannte, dass er den Gitarrenpart mit einer Hand spielen und dabei singen konnte, während er Talya in seinem anderen Arm hielt. Obwohl die Originalversion von "The Evidence" nur fünf Minuten lang ist, ist es ein sich wiederholendes Mantra, so dass Salsburg es nach Belieben verlängern konnte - 10 Minuten, 20 Minuten, sogar eine Stunde. "Es war therapeutisch und beruhigend und einfach schön für mich", sagt er. "Und es wirkte bei ihr." Schließlich beendeten Nathan und Talya ihr Ritual, aber sein Wiegenlied-Cover blieb in seinem Kopf. Also überzeugte er seine Kollegen aus Louisville, Bonnie "Prince" Billy (alias Will Oldham) und Tyler Trotter vor, dass sie eine Version mit Salsburg an der Gitarre aufnehmen sollten, während Oldham singt und Trotter Drumcomputer und Synthesizer hinzufügt. Sie beschlossen neben"The Evidence" noch einen anderen Song von Lungfish zu covern, "Hear the Children Sing", und spielten jedes Stück so lange, dass pro Song eine Albumseite gefüllt würde. Das Ergebnis ist das betörende "Hear the Children Sing the Evidence", ein Album, das die Stärken und Visionen der drei Musiker zeigt, während es gleichzeitig vor Augen führt, wie kraftvoll die Lieder von Lungfish sind.
Erleben Sie die bezaubernden Melodien und fesselnden Kompositionen von Ludovico Einaudi, einem Maestro, dessen Musik Grenzen überschreitet und weltweit die Seelen berührt. Berühmt für seine gefühlvollen Klavierstücke, vermischt Einaudi in seinen Werken mühelos klassische und zeitgenössische Elemente und schafft so eine zeitlose Symphonie, die bei Zuhörern aller Generationen Anklang findet.
Als Komponist und Pianist hat Ludovico Einaudi die Landschaft der modernen Musik neu definiert und ist für seinen innovativen Ansatz und seine unvergleichliche Kunstfertigkeit bekannt. Seine Fähigkeit, mit seinen Kompositionen unmittelbare menschliche Emotionen hervorzurufen, hat ihn zu einer Koryphäe im Bereich der zeitgenössischen klassischen Musik gemacht.
Der All-Time-Klassiker und das mit einem GOLD Award ausgezeichnete Album ”Islands - Essential Einaudi” enthält die Hitsingles ”I Giorni”, ”Le Onde”, ”Divenire”, ”Nuvole Bianche” und viele mehr.
Von seinem ersten Album „Minima Moralia“ („Excellent“ 8.1 Pitchfork) im Jahr 2006 bis hin zu den über 70 folgenden Alben hat Chihei Hatakeyama einen gewaltigen Kanon an Werken geschaffen.
Shun Ishiwaka, der mit Künstlern wie Ai Kuwabara, Hiroki Chiba, Kei Matsumaru, Gen Hoshino, Terumasa Hino, Tony Allen und unzähligen anderen zusammengearbeitet hat, ist einer der produktivsten Modern-Jazz-Schlagzeuger Japans.
Gemeinsam haben sie in Ambient-, Experimental-, Elektronik-, Pop-, Hip-Hop-, Jazz- und Metal-Projekten gespielt, und genau das repräsentiert diese neue Veröffentlichung - ein Treffen gleichgesinnter Musiker mit unzähligen Bezugspunkten, die an einem epochalen Punkt zusammenkommen, um ein Ambient-Werk zu produzieren, das vor Kreativität und Verständnis strotzt
Sie lernten sich bei Live-Auftritten im Radio kennen. Dies führte zu einer Reihe von Auftritten. Die Chemie stimmte sofort, und im März 2023 folgten die Aufnahmesitzungen für dieses 2-bändige Epos.
Zu Chiheis spezifischen Referenzen für die Gitarrenbearbeitung auf diesem Album gehören My Bloody Valentine, Les Rallizes Dénudés und Keiji Haino.
Beide Musiker schöpften aus ihrer Vorliebe für Free Jazz und Spiritual Jazz, insbesondere für die Werke von Alice Coltrane und später Sun Ra.
Psychoakustische Überlegungen, Zufall, Spontaneität und der Schnittpunkt, an dem Musiker in der Hitze des Gefechts aufeinander reagieren (oder auch nicht), waren allesamt Inspirationen für dieses bemerkenswerte Projekt, das in zwei separaten Teilen im Jahr 2024 veröffentlicht wird.
Eine Platte zu machen ist beides: Musik, die als Momentaufnahme festgehalten wird, und gleichzeitig eine Dokumentation des Zeitraums, in dem die Lieder entstanden sind. Wenn man dieser Dokumentation und dem Zeitrahmen einen Namen geben möchte (wie einem Albumtitel), stellt sich die Frage: Was ist seit der letzten Aufnahme passiert - auf persönlicher, sozialer und vielen anderen Ebenen? Was hat sich verändert? Oder ging es einfach nur um "mehr" vom Gleichen: in immer kürzerer Zeit zig Dinge parallel erledigen, optimieren, wiederholen? Entwickeln sich diese Dinge in die Richtungen, in die sie sich entwickeln sollten? Schreitet der Fortschritt überhaupt voran? Oder geht es einfach nur darum, das zu tun, was wir schon vorher getan haben - nur schneller, effizienter? Der Ausdruck "L'inertie polaire" (fast 35 Jahre alt) erklärt nicht alles, was in der Welt vor sich geht, aber eine, ziemlich unangenehme, Menge_ 3 Jahre nach Extract.Transform.Debase veröffentlichen The Antikaroshi ihr 6. Album, das inhaltlich direkt an den Vorgänger anknüpft. Das Trio setzt genau dort an, wo es aufgehört hat: Lieder, die sich Zeit nehmen, die atmen um dann im nächsten Moment hektisch zu lärmen! Die Lautstärke ist immer ein Mittel zum Zweck und das Spiel mit ihr ein Markenzeichen von The Antikaroshi. Während Drums und Bass die Grundlage bilden, aber trotzdem immer wieder bekannte Muster durchbrechen, ist die Gitarre hypnotisch und forschend. Die Vocals wechseln zwischen rezitativem und melodiösem Ausdruck und geben der Musik genügend Raum. So bilden The Antikaroshi die Welt ab, die sie umgibt: Hektik und Stillstand schließen einander nicht aus, sondern sind kulturelle Pole zwischen denen sich Gesellschaft entfaltet. Und so wird ihre Musik politisch: Während eine Handvoll superreicher Menschen bereits Abschied von diesem Planeten nimmt (Lost In Compassion), läuft die Medienmaschine geölt wie ein Uhrwerk und hat gelernt, schlechte Nachrichten als gute zu verkaufen (Shiny White Teeth). Kriege werden zu Friedensmissionen (Authority) und das Ergebnis rechtfertigt allzu oft die Mittel (Gravity), wenn es darum geht, der eigenen Schwerkraft zu trotzen. Sogar Seen stehen inzwischen zum Verkauf (Thousand Lakes) und alle verfügbaren Mittel werden genutzt (Sticky Hands). Die Menschen schwanken zwischen gegensätzlichen Sichtweisen, handeln gegen ihren Verstand und viel zu oft auch gegen ihr Herz (Doxa). Was lässt sich dem entgegensetzen? Solidarität und metaphorisch die Wölfe zu vertreiben (Homohominilupus). Und natürlich der kollektive Protest (Tang Ping).
Als Sänger des belgischen Post-Metal-Kollektivs Amenra ist Colin H. Van Eeckhout für seine Fähigkeit bekannt, sich mit den Zuhörern zu verbinden und sie auf Amenras transformativen Weg zur Heilung zu führen.
Mit seiner Soloarbeit als CHVE erzählt er seine eigene Geschichte - eine Geschichte, die darauf abzielt, den Hörer tief in sein Inneres zu führen und etwas Ursprüngliches anzuzapfen, das in uns allen wohnt.
Für Colin bietet CHVE die Möglichkeit, seine kreative Freiheit voll auszuschöpfen: mit Klängen zu experimentieren, ohne Einschränkungen zu haben, und die Verletzlichkeit anzunehmen, die mit dem Schaffen allein einhergeht. Die hypnotische Musik von CHVE ist fast bewusstseinsverändernd, die dröhnenden Wiederholungen der Drehleier, verschiedene Percussions und Effekte verschmelzen mit der sanften Andersweltlichkeit von Colins Stimme. Obwohl die Musik nicht im Metal-Bereich angesiedelt ist, hat sie eine Schwere und Härte, die der von Amenra in nichts nachsteht.
Als Sänger des belgischen Post-Metal-Kollektivs Amenra ist Colin H. Van Eeckhout für seine Fähigkeit bekannt, sich mit den Zuhörern zu verbinden und sie auf Amenras transformativen Weg zur Heilung zu führen.
Mit seiner Soloarbeit als CHVE erzählt er seine eigene Geschichte - eine Geschichte, die darauf abzielt, den Hörer tief in sein Inneres zu führen und etwas Ursprüngliches anzuzapfen, das in uns allen wohnt.
Für Colin bietet CHVE die Möglichkeit, seine kreative Freiheit voll auszuschöpfen: mit Klängen zu experimentieren, ohne Einschränkungen zu haben, und die Verletzlichkeit anzunehmen, die mit dem Schaffen allein einhergeht. Die hypnotische Musik von CHVE ist fast bewusstseinsverändernd, die dröhnenden Wiederholungen der Drehleier, verschiedene Percussions und Effekte verschmelzen mit der sanften Andersweltlichkeit von Colins Stimme. Obwohl die Musik nicht im Metal-Bereich angesiedelt ist, hat sie eine Schwere und Härte, die der von Amenra in nichts nachsteht.
Tyr aus Tórshavn, Färöer, ist eine einzigartige Metal-Band: Sie hat sich weltweit einen Namen gemacht und begeistert Fans mit ihrer kraftvollen Musik und den epischen Texten, die von der färöischen Kultur und Mythologie inspiriert sind. Und jetzt ist es endlich soweit - das lang ersehnte Best-Of-Album von Tyr ist endlich da!
Auf diesem Album findest du die stärksten Songs der Band, aus ihrer Zeit unter Napalm Records. Von mitreißenden Hymnen bis hin zu epischen Balladen deckt die Band ein unglaubliches Spektrum ab. Die kraftvolle Stimme des Sängers Heri Joensen und die virtuosen Gitarrenriffs entführen in eine andere Welt und ziehen von Anfang bis Ende in ihren Bann.
Die Band Tyr hat es geschafft, die traditionelle färöische Musik mit modernem Metal zu verbinden und dadurch einen einzigartigen Sound zu kreieren, der sie von anderen Bands abhebt. Mit ihrer eindrucksvollen Bühnenpräsenz und ihrer leidenschaftlichen Performance begeistern sie ihr Publikum bei jedem Auftritt und hinterlassen einen bleibenden Eindruck.
Beeinflusst von der Musik ihrer Jugend in den Neunzigern (Funk, Soul, Latin), aber auch den Harmonien der klassischen Musik, bereitet die Brasilianerin Flavia Coelho die Bühne für ihr fünftes Album 'Ginga' (Portugiesisch für tanzen, schwingen) und lässt sich dabei von organischen Klängen und Old-School-Elementen inspirieren. Electro Pads, Orgeln, Keyboards, Gitarren und Percussion vermischen sich mit Kompositionen, die in Zusammenarbeit mit Produzent und Arrangeur Victor Vagh entstanden sind. Ihre einzigartige Stimme prägt die zehn intensiven Tracks, mit einem Timbre voller Aufrichtigkeit und Charakter.




















