Die aus Marokko stammende und in L.A. lebende Singer-Songwriterin, Ami Taf Ra veröffentlicht ihr Debütalbum „The Prophet And The Madman“ Ende August auf Brainfeeder!
Inspiriert von Khalil Gibrans bahnbrechendem Werk, „Der Prophet“, wurde das Album von Ami Taf Ra vom legendären Saxophonisten und Komponisten Kamasi Washington produziert, mit dem sie häufig zusammenarbeitet. „The Prophet And The Madman“ ist eine zu eine Reise über elf Tracks, an denen unter anderem Ryan Porter, Miles Mosley, Brandon Coleman, Tony Austin, Taylor Graves, Cameron Graves, Ronald Bruner Jr., Allakoi Peete, Kahlil Cummings und Kamasi Washington beteiligt sind. Die LP ist ein kühnes Statement einer Sängerin, die in den Traditionen arabischer Größen wie Fairuz, Umm Kulthum und Warda verwurzelt ist und sich dennoch furchtlos auf neues klangliches Terrain begibt. Es ist ein Album, das nicht nach Antworten, sondern nach Präsenz sucht - eine Hingabe an die Reise, nicht an das Ziel.
Im Laufe ihrer Karriere hat Ami Taf Ra auf Bühnen in aller Welt gestanden und das Publikum in Dänemark, der Türkei, Marokko, Belgien, Israel, dem Libanon und Jordanien begeistert. Sie ist auf angesehenen Festivals wie dem South East Jazz Festival und dem Haarlem Jazz Festival in den Niederlanden aufgetreten, ebenso wie mit dem niederländischen Royal Metropole Orchestra in der königlichen Konzerthalle der Niederlande, dem weltbekannten Concertgebouw, und dem Dutch Blazers Ensemble. Ami Taf Ra war mit Kamasi Washington auf ausgedehnten Tourneen unterwegs und trat gemeinsam an namhaften Orten und auf Festivals in den Vereinigten Staaten auf, darunter City Winery in Boston, das Hollywood Bowl Jazz Festival und die Just Jazz Concert Series in der Mr. Musichead Gallery in Los Angeles. Darüber hinaus ist sie mit einer Vielzahl von Musiker:innen aufgetreten, darunter Posaunist Ryan Porter, Saxophonist Rickey Washington, Perkussionist Kahlil Cummings, Bassist Ben Williams, Schlagzeuger Jonathan Pinson und Pianist Jamael Dean.
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- A1: Through Air
- A2: For Goodbyes
- A3: Dancing
- A4: An Upward Motion
- A5: Five Corners Of Blue
- A6: Miscellaneous Trio For Viola
- A7: Movement Of Dawn
- B1: Zero
- B2: Spirit Of Mind
- B3: Eternal Daydream
- B4: Shape Of Solace
- B5: By The Sea
- B6: Sunlight On The Beams Of Hollow
- B7: Dim / Fading
- B8: Like Leaves
Emil Friis’ neues Album Moving Images, seine erste Soloveröffentlichung für das Klassik-Imprint 130701 des Labels FatCat, ist ein Zeugnis der menschlichen Verfassung und der Dinge, die uns als Spezies zusammenbringen. Es ist inspiriert von den Bewegungen des menschlichen Geistes und den Geschichten, die wir durch Musik, Worte, Kunst und Film teilen.
Das Album umfasst ein breites Spektrum an Instrumenten und Emotionen: düstere Kammermusikstücke wie „For Goodbyes“, bedrohliche, aber hoffnungsvoll hypnotische Ambient-Stücke wie „Zero“, sanfte Solo-Piano-Stücke wie „Dancing“, poetische und verspielte Flöten- und Synthesizer-Stücke wie „Through Air“ und spannungsgeladene, filmische Streicher-, Synthesizer- und Klavierstücke wie „An Upward Motion“.
„Moving Images“ ist auch ein gemeinsames Projekt zwischen Friis und ausgewählten Filmemachern. Jeder der 15 Albumtracks wird von einer Videoarbeit begleitet. Die Filmemacher Kevin Brooks, Shaun Hart, Morgan Jon Fox und Jonathan Meyers hatten kreative Freiheit, die Stücke zu interpretieren, die ihnen am meisten zusagten.
Das aus nur wenigen Elementen bestehende Arrangement sorgt für ein enges Zusammenspiel aus Instrumenten und Emotionen sowie der Tiefe der Texturen. Die Originalkompositionen werden auf Synthesizern, Streichern, Holzbläsern und Klavier dargeboten. Mit Beiträgen von Künstlern wie dem renommierten Streicher Davide Rossi werden sie in cineastische, moderne klassische Werke verwandelt. Die Stücke sind so voller Helligkeit, Sensibilität, Spannung und düsterer Schönheit, dass es oft den Anschein hat, als würden die Instrumente miteinander sprechen. Die Phrasen wirken manchmal einsam. An anderer Stelle schweben und fliegen sie. Trotz ihrer Kürze sind die Resultate von Wärme und Inbrunst erfüllt.
LTD Clear Vinyl
Nach der limitierten EP "The Grand Designer" im Juni 2025, präsentiert Adrian Sherwood nun mit "The Collapse Of Everything" sein brandneues Werk, gleichzeitig sein erstes Soloalbum seit 13 Jahren und das vierte seiner langen Karriere. Auf diesem sorgfältig konzipierten Album lotet der Meisterproduzent und Mixologe mit seinem stets experimentierfreudigen Sound neue Grenzen aus. Obwohl die Musik auf "The Collapse Of Everything" von einem natürlichen Gespür für Dub geprägt ist, überschreitet sie fliessend Genregrenzen und vereint nahtlos verschiedenste Einflüsse, die Sherword in seinem Leben gehört und produziert hat. An den Aufnahmen beteiligt waren einige seiner langjährigen Mitstreiter wie Doug Wimbish (Living Color, The Sugar Hill Gang, Tackhead), Mark Bandola (The Lucy Show), Ivan "Celloman" Hussey, Alex White (Primal Scream, Fat White Family) und Chris Joyce (The Mothmen). Desweiteren flossen Beiträge der jüngst verstorbenen On-U-Legenden Keith LeBlanc (Sugarhill Gang, Tackhead) und Mark Stewart (Pop Group) ein.
Adrian Sherwood war in den letzten Jahren sehr beschäftigt mit Kollaborationen mit anderen Künstlern, von Remixarbeiten für Popkünstler wie Halsey, über von der Kritik gefeierten Full-Length-Dub-Rekonstruktionen für die Indierock-Titanen Spoon und Panda Bear & Sonic Boom, bis zur Produktion gefeierter Alben für die Reggae-Ikonen Lee "Scratch" Perry und Horace Andy am Ende ihrer Karriere ("Midnight Rocker" wurde vom Guardian zum weltweiten Album Nr. 1 des Jahres 2022 gekürt). Was bedeutet, dass Sherwood seit "Survival & Resistance", das fast auf den Tag genau vor 13 Jahren erschien, kein Album mehr als Solokünstler herausgebracht hat.
- Watch It Burn
- Anjalee
- Bikeriders
- Sixteen
- Nobody's Darlings
- And We Fell
- California
- Noon As Dark As Midnight
- Hold Me Close
- Last Night In Town
- All The Same To Me
- The War
Es dürfte schwierig sein, eine Band zu finden, die selbstbewusster ist als die langjährige Tournee-Band Lucero. Seit ihrer Gründung in Memphis Ende der 90er Jahre sind die musikalischen Grundzüge von Lucero ähnlich geblieben wie der ursprüngliche Sound, den die Band mit ihrem ersten Album ,The Attic Tapes" etabliert hat. Im Laufe ihrer umfangreichen Diskografie hat sich Lucero weiterentwickelt und alles von Southern Rock bis hin zu Stax-inspiriertem Memphis Soul aufgenommen, ohne dabei ihre unverwechselbare Klanggrundlage aufzugeben. Auch Jahre später strömen treue Fans der Gruppe noch immer herbei, um die kraftvollen, treibenden Rhythmen, die punkigen Gitarrenriffs und die Texte zu hören, die an die whiskeygetränkte Sentimentalität amerikanischer Singer-Songwriter erinnern.
- Lyin' Girl
- Everything I Do Is Wrong
- Shaw
- Call Me #1
- Eve
- Watching My Baby
- Can't Hold On
- Not Far Away
Als er 2011 von Scion angesprochen wurde, um ein Album für die Musik-Promotion-Abteilung der Automarke aufzunehmen, konnte sich Reigning Sound Frontmann Greg Cartwright nicht weigern - trotz oder geraden wegen der prekären Existenz seiner Band zu dieser Zeit. "Mehrere Besetzungswechsel hatten sich ergeben. Die Ursprungsbesetzung, das "Memphis-Quartett", war längst aufgelöst, und ich dachte über die Möglichkeit nach den Namen Reigning Sound zurückzulassen", so Cartwright. "Ich hatte beschlossen eine Pause einzulegen, um an Produktionen für andere Leute zu arbeiten und Songs zu schreiben für The Parting Gifts, meine Zusammenarbeit mit Coco Hames." Aber plötzlich hatte Reigning Sound dieses Toyota Angebot auf dem Tisch, und es gab keine Band. Neben Cartwright war die eine Konstante der letzten drei Reigning Sound Jahre Keyboarder Dave Amels, der ansonsten in der Brooklyn-Soul-Combo The Jay Vons Schwarzarbeit machte. Etwa zur gleichen Zeit war Dan Auerbach von den Black Keys nach Nashville gezogen und kümmerte sich dort in seinem Privatstudio darum, dem Gitarrensound der Parting Gifts Platte den letzten Schliff zu verpassen. "Dan war begierig darauf, etwas im neuen Studio zur Vorbereitung auf eine bevorstehende Sitzung mit Dr. John zu tun, und bot er mir etwas Studiozeit sowie seine Produktionsunterstützung an. Da saß ich nun ohne Band in einem Nashville-Studio, die Uhr tickte. Ich rief in Brooklyn an und The Jay Vons sagten ja. Ich rief Scion an und bat um drei Flugtickets und Hotelzimmer. In wenigen Stunden war die Band auf dem Weg nach Nashville. In zwei Tagen nahmen wir fünf Songs auf. Ich habe diese fünf mit drei Outtakes der vorherigen Reigning Sound LP "Love and Curses" mit Lance Wille am Schlagzeug und Dave Gay am Bass kombiniert.", erzählt Cartwright und fügt hinzu: "Greg + The Jay Vons ist die bis heute gültige Reigning Sound Besetzung." Nach der Veröffentlichung von "Abdication...." brachten Reigning Sound 2014 die beliebte "Shattered" LP raus. Cartwright war zudem seitdem ausgiebig mit den reformierten Oblivians auf Tour.
Der Kornettist Don Cherry erlangte ab 1958 als Mitglied der revolutionären Bands von Ornette Coleman weltweite Bekanntheit in der Free-Jazz-Szene. Als eigenständiger Bandleader präsentierte sich Cherry
jedoch erst 1965 auf seinem Blue-Note-Debütalbum “Complete Communion”. Mit einem aus Free-Jazzerprobten Musikern bestehenden Quartett lotete der Kornettist zwei suitenähnliche Kompositionen aus, die
sich jeweils über eine ganze Plattenseite erstreckten und seinen Mitspielern reichlich Raum gaben, sich
ebenfalls solistisch einzubringen.
25 Jahre „Kassengift“ – Die exklusive Jubiläumsedition von ROSENSTOLZ!
Seit über drei Jahrzehnten zählen ROSENSTOLZ zu den erfolgreichsten und prägendsten Acts der deutschen
Popgeschichte. Mit zahlreichen Nr. 1-Alben, Millionen verkauften Tonträgern und etlichen Gold- und
Platin-Auszeichnungen haben sie Musikgeschichte geschrieben.
Im September 2000 erschien mit „Kassengift“ ihr erstes Nummer-1-Album – ein Meilenstein, der den
endgültigen Durchbruch markierte. Jetzt, 25 Jahre später, feiert das Kult-Album sein großes Comeback –
in einer limitierten Sonderedition auf Vinyl, wie es sie noch nie gegeben hat!
Die Highlights der Jubiläumsausgabe:
Erstmals kommt die Edition auf farbigem Vinyl in edlem Transparent-Orange und Petrol.
Mit einem ausgestanztem Schriftzug des Albumtitels und dem Bandnamen – ein echter Hingucker.
Dies als Limitierte Sammlerauflage – nur solange der Vorrat reicht.
- Obsidian Mirror
- Immeasurable Hell
- Looming Shapeless Entity
- Cascading Misery
- Frozen Marrow
- Disquiet
Vom Beginn des Album-Openers „Obsidian Mirror“ an ist die Atmosphäre beklemmend, dicht mit einem erstickenden Unbehagen. Man hat das Gefühl, dass etwas Zeremonielles am Werk ist, aber nicht in einer Weise, die nach Gemeinschaft strebt. Vielmehr ist es eine Tortur als Sakrament. Riffs würgen und wälzen sich in krampfhafter Unterwerfung, oszillieren zwischen langsamer Agonie und psychotischem Ausbruch, über dem ein gutturales Lamento, das so brutal ist, dass es das Blut gefrieren lässt, durch Kerkerstein gerissen wird. Jeder Track entfaltet sich wie eine Zeit, die man in der Isolation verbracht hat, gefesselt durch Ketten, den Geist langsam enträtselnd und umgeben von Erinnerungen an reale und imaginäre Qualen.
Wenn sich das epische, 14-minütige Schlussstück „Disquiet“ in einer Masse formlosen Rauschens auflöst, haben Ritual Mass den Hörer in eine Welt gezogen, in der das Leiden kein Ende, sondern eine Bedingung der Existenz ist. Cascading Misery" ist Musik für die Auflösung der Hoffnung, den Schrecken des Seins und den langen Marsch auf den Tod.
- Debüt-Album nach mehreren EP-Veröffentlichungen
- Aufgenommen, gemischt und gemastert von Greg Wilkinson / Earhammer Studios (Ulthar, Autopsy, Undergoing)
- Erste 20BS-Band aus Pittsburgh (Labelsitz)
- FFO: Vastum, Krypts, Phrenelith, Master, Incantation, Abhorrence, Funebrarum, Disembowelment
Mit ITALIA begibt sich Europas erfolgreichster Jazzmusiker hinein in den sonnendurchfluteten Soundtrack Italiens der 70er-Jahre.
Dolce Vita trifft auf höchste Klangqualität: In Rom und Apulien entstanden neue Versionen italienischer Klassiker
Mit dabei: hochkarätige Feature-Gäste wie Giovanni Zarrella, Mandy Capristo, Chiara Civello und Mario Biondi.
Starke TV-Präsenz rund um die VÖ u. a. 03.09. ARD & MDR, 04.09. BR, 09.09. ZDF & WDR, 10.09 rbb & Sat.1.
Breit angelegte Online-Kampagne und überregionale Plakatwerbung
Titelstory im tonart-Magazin (Auflage: 70.000, EVT 25.07.).
Drei Singles, begleitet von hochwertigem Bewegtbild-Content.
Till Brönner steht seit jeher für musikalische Exzellenz: Über eine Million verkaufte Tonträger in Deutschland belegen das eindrucksvoll.
- A1: Belladonna
- A2: Lament
- A3: Nimue (Feat Chelsea Wolfe)
- B1: Blot
- B2: Zauberin
- B3: Lady Isobel
- C1: Black Eyed Dog (By Nick Drake)
- C2: Vals
- C3: Ylfa Spere
- D1: Hare Spell
- D2: Umay (Feat Fatma Turgut)
- D3: Alfar
FAUN lädt mit "HEX" zu einer musikalischen Reise ein, die tief in die Mythen und Legenden verschiedener Kulturen eintaucht. Doch dieses Album ist mehr als nur Musik - es ist eine Erkundung der weiblichen Magie, eine Reflexion über die Kraft der Heilerinnen, Seherinnen und Zauberinnen, die in der Geschichte oft gefürchtet und verfolgt wurden. Dabei werden nicht nur die traditionellen Klänge vergangener Zeiten lebendig, sondern auch moderne musikalische Elemente kunstvoll eingeflochten, um die für FAUN exemplarische einzigartige und fesselnde Klangwelt zu schaffen. Mit "HEX" beweisen FAUN einmal mehr ihr Können, sowohl musikalisch als auch inhaltlich. Unter der kreativen Leitung von Oliver Satyr, Magister Artium der mittelalterlichen Philologie, wurden die Texte sorgfältig recherchiert, um den Hörer mit Authentizität und Tiefgang zu fesseln. Bereits der Titel "HEX" verweist auf das alte Wort für Hexe - "Hagazussa" - diejenige, die zwischen den Welten wandelt. FAUN nehmen diesen Gedanken auf und lassen ihn in ihren Songs aufblühen.
Das Album verbindet historische Quellen aus der germanischen, keltischen und angelsächsischen Mythologie und öffnet so ein Tor zu längst vergessenen Zeiten. Doch FAUN lassen sich nicht allein von europäischen Mythen inspirieren und diese Vielfalt macht "HEX" zu einem Album, das den musikalischen Horizont weit über das Mittelalter hinaus erweitert. Die musikalische Umsetzung dieses Themas ist so facettenreich wie die Geschichten selbst: FAUN verbinden traditionelle Instrumente wie Drehleier, Dudelsack, Laute, Schlüsselfiedel, Harfe und Flöte mit Synthesizern, elektronischen Beats und mehrstimmigem Gesang. So entsteht eine unverwechselbare Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart. Besonders beeindruckend ist die Bandbreite der Songs. Neben der musikalischen Vielfalt steckt "HEX" voller tiefgründiger Fragen: Warum fürchten wir Hexen, aber nicht jene, die sie verbrannten? Warum gelten Heilerinnen und Weise Frauen oft als Bedrohung, obwohl sie Wissen und Schutz bringen? FAUN greift diese Fragen nicht nur in den Texten auf, sondern lässt sie auch musikalisch spürbar werden - jede Melodie, jeder Klang erzählt eine Geschichte. FAUN haben sich längst einen festen Platz in der Welt der Folk- und Mittelaltermusik erobert. Sie zählen zu den führenden Bands dieses Genres und haben mit ihren einzigartigen Klangwelten weltweit mehr als 1000 Konzerte gespielt - egal ob vor sitzendem Publikum oder auf großen Festivals, sie begeistern immer. Ihre Alben haben sich auf beeindruckende Weise in den deutschen Albumcharts behauptet: "Pagan" und "Midgard" schafften es auf Platz #3, während "Von den Elben" Platin-Status und "Luna" Gold-Status erreichten. Ihre Leistung wurde mehrfach gewürdigt - so wurden sie drei Mal für den Echo, Deutschlands größten Musikpreis, nominiert. FAUN bleiben sich treu, wagen gleichzeitig Neues und eröffnen mit "HEX" ein weiteres, eindrucksvolles Kapitel ihrer Erfolgsgeschichte.
Dieses Album ist eine Einladung, in magische Welten einzutauchen, Mythen neu zu entdecken und die unbändige Kraft des Pagan Folk zu spüren. Sie erschaffen eine Klangwelt, die sowohl historisch tief verwurzelt ist als auch zeitgemäß und innovativ klingt. Das macht sie nicht nur zu Vorreitern in der deutschen Musikszene, sondern auch zu einer Band, die über die Genregrenzen hinaus große Anerkennung findet.
Nach der limitierten EP "The Grand Designer" im Juni 2025, präsentiert Adrian Sherwood nun mit "The Collapse Of Everything" sein brandneues Werk, gleichzeitig sein erstes Soloalbum seit 13 Jahren und das vierte seiner langen Karriere. Auf diesem sorgfältig konzipierten Album lotet der Meisterproduzent und Mixologe mit seinem stets experimentierfreudigen Sound neue Grenzen aus. Obwohl die Musik auf "The Collapse Of Everything" von einem natürlichen Gespür für Dub geprägt ist, überschreitet sie fliessend Genregrenzen und vereint nahtlos verschiedenste Einflüsse, die Sherword in seinem Leben gehört und produziert hat. An den Aufnahmen beteiligt waren einige seiner langjährigen Mitstreiter wie Doug Wimbish (Living Color, The Sugar Hill Gang, Tackhead), Mark Bandola (The Lucy Show), Ivan "Celloman" Hussey, Alex White (Primal Scream, Fat White Family) und Chris Joyce (The Mothmen). Desweiteren flossen Beiträge der jüngst verstorbenen On-U-Legenden Keith LeBlanc (Sugarhill Gang, Tackhead) und Mark Stewart (Pop Group) ein.
Adrian Sherwood war in den letzten Jahren sehr beschäftigt mit Kollaborationen mit anderen Künstlern, von Remixarbeiten für Popkünstler wie Halsey, über von der Kritik gefeierten Full-Length-Dub-Rekonstruktionen für die Indierock-Titanen Spoon und Panda Bear & Sonic Boom, bis zur Produktion gefeierter Alben für die Reggae-Ikonen Lee "Scratch" Perry und Horace Andy am Ende ihrer Karriere ("Midnight Rocker" wurde vom Guardian zum weltweiten Album Nr. 1 des Jahres 2022 gekürt). Was bedeutet, dass Sherwood seit "Survival & Resistance", das fast auf den Tag genau vor 13 Jahren erschien, kein Album mehr als Solokünstler herausgebracht hat.
- A1: Oui Bien Sur "Flight
- A2: Toulouse
- B1: The Essence
- B2: Lover Man (Jimmy Davis, Ram Ramirez, James Sherman)
- C1: Catalina
- C2: Autumn Leaves (Joseph Kosma, Johnny Mercer, Jacques Prévert)
- D1: Street Of Dreams (Sam M. Lewis, Victor Young)
- D2: Bahia (Ary Barroso)
Als Ahmad Jamal 1995 dieses Album veröffentlichte, war es wie ein frischer Windstoß für den Jazz - befreit von der Eintönigkeit junger Musiker, die nur ihre Vorbilder imitierten.
Mit neuer Energie, vertrauten Weggefährten wie Idris Muhammad und James Cammack, sowie Gästen wie George Coleman und Manolo Badrena, zeigt Jamal, warum er zu den unverwechselbaren Größen des Jazz gehört.
Sein Spiel: kraftvoll, elegant, voller Dynamik und mit einem Sound, den man sofort erkennt. Dieses Album ist vielleicht sein stärkstes der 90er - ein Meisterwerk, das man nicht vergisst.
Das neue Album "The Passionate Ones" von dem Singer-Songwriter und Produzent Nourished By Time aus Baltimore erscheint auf XL Recordings. "The Passionate Ones", das zwischen Baltimore, London und New York City entstand, beschreibt auf 12 Tracks auch die kaputten Seiten des American Dreams beschreibt. Nourished By Time entstand Ende 2019 in Los Angeles als eine Art Flucht aus dem Alltag. Marcus Brown drohte an der Monotonie seines Tagesjobs zu zerbrechen und suchte nach einem Ausweg. Browns einzigartige Klangwelt ist geprägt von dem musikalischen Erbe seiner Heimatstadt Baltimore, in der Jazz, Punk, Indie, Hip-Hop, Elektronik und R&B in rauer Harmonie aufeinandertreffen. Auf "The Passionate Ones" beschäftigt sich Brown mit Liebe, Arbeit, Existenzialismus, Träumen, Desillusion und Hoffnung durch die Brille der Metamoderne und dokumentiert die amerikanische Geschichte eines Künstlers, der seinen Leidenschaften und Träumen folgt. "The Passionate Ones" folgt seinem gefeierten Debüt. "Erotic Probiotic 2 (Scenic Route)" erschien 2023 und wurde von US-amerikanischen Plattformen wie Pitchfork zu einem der besten Alben des Jahres erklärt, ebenso stand es auf der Jahresendliste von Gorilla vs. Bear ganz oben und wurde von The Guardian, The FADER, Paste und anderen gelobt. Die EP "Catching Chickens" (XL) von 2024 führte Nourished By Time auch in Europ als Künstler ein: Das CRACK Magazine setzte ihn auf sein Cover und kürte "Hell of a Ride" zum Track des Jahres. Der Song tauchte auf den Listen von NPR, Resident Advisor, CLASH, The FACE, Mixmag, UPROXX und Spotify für die besten Songs des Jahres 2024 auf. "The Passionate Ones" erscheint als LP (Schwarz & Crystal), CD und sowie digital.
Die legendären und sich ständig weiterentwickelnden Zamrock-Pioniere WITCH (We Intend To Cause Havoc) verschieben mit ihrem neuen Album 'SOGOLO' weiterhin die Grenzen. Nach ihrem bemerkenswerten Comeback und dem von der Kritik gefeierten Zango von 2023 - ihrem ersten Album seit fast 40 Jahren - beweist 'SOGOLO', dass ihr innovativer Geist nach wie vor ungebrochen ist.
Abgeleitet vom sambischen Wort für 'Zukunft', verwebt 'SOGOLO' den von der Garage inspirierten Psych, Funk und Rock, den WITCH in ihrer Blütezeit in den 1970er Jahren buchstäblich miterfunden haben, mit dem experimentellen Geist des Augenblicks. Aufgenommen in Berlin während ihrer Welttournee, strotzt 'SOGOLO' vor Dringlichkeit, Aufregung und Entdeckungen, wie immer angetrieben von der magnetischen Präsenz des Frontmanns Emmanuel „Jagari“ Chanda.
Die Geschichte von WITCH ist fast zu außergewöhnlich, um sie zu glauben. Bekannt als die „Beatles von Sambia“, gründeten sie die Zamrock-Bewegung und veröffentlichten in den 70er und frühen 80er Jahren sieben Alben. Tragischerweise beendete die Aids-Epidemie die Zamrock-Ära und kostete allen Bandmitgliedern außer Jagari das Leben. Ihre Musik wurde 2012 wiederveröffentlicht und löste eine weltweite Wiederentdeckung aus, die zu ihrer triumphalen Rückkehr führte. Zango wurde von der New York Times in den höchsten Tönen gelobt, es gab ausverkaufte Welttourneen und einen preisgekrönten Dokumentarfilm, der weltweit ausgestrahlt wurde.
Mit 'SOGOLO' bestätigen WITCH, dass ihr kreatives Feuer noch immer brennt und beweisen, dass ihr Vermächtnis noch lange nicht zu Ende ist.
- Ltd. Col. LP: (Zamrock Dust (aka Opaque Natural) LP in einfacher Außenhülle und bedruckter Innenhülle)
Der in Brasilien geborene und in Los Angeles lebende Gabriel da Rosa ist ein Bossa Nova- und Samba-Künstler, der der traditionellen brasilianischen Musik seinen eigenen Stempel aufdrückt. 'Cacofonia', sein zweites Album, zelebriert sein brasilianisches Erbe mit einem L.A.-Touch.
Nach der Veröffentlichung seines Debütalbums 'É o que a casa oferece' im Jahr 2023 kehrte Gabriel zum ersten Mal seit acht Jahren in den Süden Brasiliens zurück, wo er aufgewachsen war. Bei seiner Rückkehr nach Los Angeles schwor er sich, „nie wieder so lange von meinen Leuten und meinen Wurzeln getrennt zu sein“.
Sein neues Album ist den Erinnerungen an seine Heimat und seine Lieben gewidmet und feiert die Menschen und Traditionen Brasiliens vor einem farbenfrohen musikalischen Hintergrund.
Für Fans von: Rodrigo Maranhão, Sam Evian, Arthur Verocai, Azymuth, Rodrigo Amarante, Pearl & The Oysters, Domenique Dumont, Jerry Paper, O Terno, Stan Getz.
- A1: Black River (Introduction)
- A2: Bit’s Our World
- A3: Make It Right
- A4: Through Our Veins
- A5: No Harm (Intermission)
- A6: I Can’t Believe
- A7: Yasiin’s Lament
- A8: No Maybes
- A9: Message From A Creole (Interlude)
- B1: Freedom Song
- B2: Grandmamaland (Interlude)
- B3: Can’t Let Them
- B4: Throw Your Woes Away
- B5: Free Interlude
- B6: Just Keep On
- B7: More Love
- B8: Whole Hearted
- B9: Rivière Noire Decolonise Your Mind
- B10: No Time To Waste
„Rivière Noire“ ist das erste Album von Reginald Omas Mamode IV auf dem Kölner Label Melting Pot Music und sein erstes Solo-Projekt seit 2022.
Reginald Omas Mamode IV ist ein anglo-mauritischer Sänger, Produzent und Multiinstrumentalist. Geboren und aufgewachsen in Großbritannien, pflegt er eine enge Verbindung zur afrikanischen Insel Mauritius, der Heimat seines Vaters. Seine musikalischen Wurzeln reichen von Süd-London bis zu den Maskarenen-Inseln (Réunion, Mauritius und Rodrigues), wo seine Familie einst an den legendären „Electric Sega“-Aufnahmen der 1970er beteiligt war. Musik liegt den Mamodes im Blut: Auch seine Brüder sind als Musiker aktiv.
Reginalds Stil vereint Elemente aus Golden Era Hip-Hop, Jazz, Soul, Afro, Funk sowie den traditionellen mauritischen Stilen Sega und Maloya. Man hört Einflüsse von J Dilla und D’Angelo, aber auch den Spirit von Sly Stone, Shuggie Otis oder Lee Perry. Mit vier Soloalben auf dem Londoner Label Five Easy Pieces sowie zahlreichen Kollaborationen gehört Reginald zu den prägenden Stimmen der britischen Beat- und Jazzszene. Seit 2012 wird er regelmäßig von BBC-Legende Gilles Peterson unterstützt, der seine Musik seither kontinuierlich spielt.
Gemeinsam mit seinen Brüdern Mo Kolours und Jeen Bassa sowie langjährigen Weggefährten wie Al Dobson Jr. und Tenderlonious zählt Reginald zu den Mitbegründern der 22a-Kooperative. Das US-Magazin The FADER beschrieb deren Sound einmal als „ein kaleidoskopisches Patchwork aus Hip-Hop-, House- und Groove-Explorationen – verbunden durch den zeitlosen Glauben an Rhythmus als universelle Sprache.“
„Rivière Noire“ markiert eine künstlerische Weiterentwicklung – fast schon eine Wiedergeburt. Zum ersten Mal verzichtet Reginald vollständig auf Samples. Stattdessen spielt er sämtliche Instrumente und Gesangsspuren selbst ein. In seinem bescheidenen Studio erschafft er organische Grooves aus Live-Drums, Drumcomputern, Perkussion, Gitarre, Fender Rhodes und Synthesizern.
Seine Musik ist Ausdruck einer tiefen Sehnsucht nach universeller Liebe und Mitgefühl. Sie reflektiert globale Herausforderungen ebenso wie persönliche Erfahrungen: wachsende Armut, politische Spannungen, ethnische Spaltungen – aber auch alltägliche Beobachtungen. „Rivière Noire“ ist Reginalds Aufruf an die Menschheit, sich ihrer Verbundenheit bewusst zu werden.
- Mommy, What's A Funkadelic?
- I Bet You
- Music For My Mother
- I Got A Thing, You Got A Thing, Everybody's Got A Thing
- Qualify & Satisfy
- What Is Soul
Das 1970 veröffentlichte, selbstbetitelte Debüt von Funkadelic war eine radikale Kollision von psychedelischem Rock, Gospel, Blues und Soul - ein chaotisches, genreübergreifendes Statement, das die Möglichkeiten der schwarzen Musik neu definierte. Wo Motown auf Hochglanz und Crossover-Appeal abzielte, stürzten sich Funkadelic kopfüber in Verzerrungen, Improvisationen und spirituelle Zweideutigkeiten, mit einem Sound, der so düster und unberechenbar war wie die Ära selbst. Unterstützt von einer wilden jungen Band, lehnte das Album Konventionen zugunsten von rohem Groove und existentiellem Lärm ab. Als Teil der Westbound Records Reissue Serie von Org Music stellt diese Ausgabe die volle Wirkung des Albums wieder her. Die Deluxe-Doppel-LP, die von Dave Gardner direkt vom analogen Band mit 45RPM neu gemastert wurde, bietet das bisher beeindruckendste Hörerlebnis dieses Klassikers. Gardner und die Restaurationsspezialistin Catherine Vericolli archivierten und restaurierten die Original-Masterbänder in den 54 Sound Studios in Ferndale, Michigan, mit Unterstützung des hauseigenen Ingenieurs Nick King. Neben CD, Kassette und digitalen Formaten ist auch eine einfache LP-Ausgabe erhältlich, die von hochauflösenden Bandüberspielungen geschnitten wurde. Funkadelic waren zu ihrer Zeit eine klangliche Revolution mit bleibendem Einfluss, ihr selbstbetiteltes Album ist ein bahnbrechendes Zeugnis für Musik ohne Regeln und Freiheit ohne Grenzen.
Das 1970 veröffentlichte, selbstbetitelte Debüt von Funkadelic war eine radikale Kollision von psychedelischem Rock, Gospel, Blues und Soul - ein chaotisches, genreübergreifendes Statement, das die Möglichkeiten der schwarzen Musik neu definierte. Wo Motown auf Hochglanz und Crossover-Appeal abzielte, stürzten sich Funkadelic kopfüber in Verzerrungen, Improvisationen und spirituelle Zweideutigkeiten, mit einem Sound, der so düster und unberechenbar war wie die Ära selbst. Unterstützt von einer wilden jungen Band, lehnte das Album Konventionen zugunsten von rohem Groove und existentiellem Lärm ab. Als Teil der Westbound Records Reissue Serie von Org Music stellt diese Ausgabe die volle Wirkung des Albums wieder her. Die Deluxe-Doppel-LP, die von Dave Gardner direkt vom analogen Band mit 45RPM neu gemastert wurde, bietet das bisher beeindruckendste Hörerlebnis dieses Klassikers. Gardner und die Restaurationsspezialistin Catherine Vericolli archivierten und restaurierten die Original-Masterbänder in den 54 Sound Studios in Ferndale, Michigan, mit Unterstützung des hauseigenen Ingenieurs Nick King. Neben CD, Kassette und digitalen Formaten ist auch eine einfache LP-Ausgabe erhältlich, die von hochauflösenden Bandüberspielungen geschnitten wurde. Funkadelic waren zu ihrer Zeit eine klangliche Revolution mit bleibendem Einfluss, ihr selbstbetiteltes Album ist ein bahnbrechendes Zeugnis für Musik ohne Regeln und Freiheit ohne Grenzen.
Das 1970 veröffentlichte, selbstbetitelte Debüt von Funkadelic war eine radikale Kollision von psychedelischem Rock, Gospel, Blues und Soul - ein chaotisches, genreübergreifendes Statement, das die Möglichkeiten der schwarzen Musik neu definierte. Wo Motown auf Hochglanz und Crossover-Appeal abzielte, stürzten sich Funkadelic kopfüber in Verzerrungen, Improvisationen und spirituelle Zweideutigkeiten, mit einem Sound, der so düster und unberechenbar war wie die Ära selbst. Unterstützt von einer wilden jungen Band, lehnte das Album Konventionen zugunsten von rohem Groove und existentiellem Lärm ab. Als Teil der Westbound Records Reissue Serie von Org Music stellt diese Ausgabe die volle Wirkung des Albums wieder her. Die Deluxe-Doppel-LP, die von Dave Gardner direkt vom analogen Band mit 45RPM neu gemastert wurde, bietet das bisher beeindruckendste Hörerlebnis dieses Klassikers. Gardner und die Restaurationsspezialistin Catherine Vericolli archivierten und restaurierten die Original-Masterbänder in den 54 Sound Studios in Ferndale, Michigan, mit Unterstützung des hauseigenen Ingenieurs Nick King. Neben CD, Kassette und digitalen Formaten ist auch eine einfache LP-Ausgabe erhältlich, die von hochauflösenden Bandüberspielungen geschnitten wurde. Funkadelic waren zu ihrer Zeit eine klangliche Revolution mit bleibendem Einfluss, ihr selbstbetiteltes Album ist ein bahnbrechendes Zeugnis für Musik ohne Regeln und Freiheit ohne Grenzen.
Das zweite Album von Runnner, A Welcome Kind of Weakness, entstand aus einem gleichzeitigen Riss im Körper und im Leben des Songwriters Noah Weinman. Während der Monate, die er im Bett verbrachte, um sich von einem Achillessehnenriss und dem drastischen Umbruch einer Trennung zu erholen, schrieb er die 11 Songs auf diesem Album, die Weinmans stärkste sind und die vermeintliche Verletzlichkeit des Albumtitels bereitwillig aufnimmt. Aber zur gleichen Zeit sind diese Songs die präsentesten von Runnner, trotzig und selbstbewusst, eine Erinnerung an die Entschlossenheit, die aus der anmutigen Unterwerfung entstehen kann. Langjährige Fans von Weinman haben sich wahrscheinlich in seinen unverkennbaren Indie-Rock verguckt, der fast ausschließlich in Schlafzimmern und Heimstudios aufgenommen wurde, wo seine ergreifenden und selbstironischen Texte über Banjos, Gitarren und hallenden Bläsern schweben, die sich zu kathartischen Gipfeln steigern. Aber auf A Welcome Kind of Weakness erhebt sich Weinman zum ersten Mal in High Fidelity. Das erste richtige Studioalbum von Runnner erinnert an die überlebensgroßen Höhen des Rocks der frühen achtziger Jahre, mit dem Weinman aufgewachsen ist, an Bands wie Coldplay, Radiohead und Snow Patrol, mit ihrer unverfälschten stimmlichen Präsenz, ihren schillernden Gitarrenriffs und ihrem astralen Synthesizer-Glanz. Das ist Rockmusik in ihrer köstlichsten Form, Musik die Weinman etwas gab, worauf er sich freuen konnte, als er endlich wieder live spielen konnte. Aber so hoch die klanglichen Höhen auf A Welcome Kind of Weakness auch sein mögen, wir sehen Weinman auch, wie er anmutig mit den Fragen kämpft, die sich aus Momenten des körperlichen und emotionalen Verderbens ergeben. Es erfordert eine gewisse Tapferkeit, lange genug in der trüben Mitte zu sitzen, um darüber zu schreiben. Und in seiner Bereitschaft, diesen transitorischen Raum zu bezeugen, scheint Weinman uns zu beruhigen: Du magst denken, dass du nicht mehr laufen wirst, aber mit der Zeit, könntest du es.




















