Kenner von Richard Swift wissen, dass sein Katalog umfangreich und phantasievoll ist, vollgepackt mit ebenso vielen ausgefeilten, eiskalten Klassikern wie verrückten Ein-Take-Experimenten. Diese Kleinode kommen in allen Formen und Größen, und während das den Eingefleischten nichts ausmacht, ist der Einstieg in die Musik von Swift für den Neuling schwierig: Wo soll man anfangen? Was kommt in die engere Wahl? Wie viele Crooner? Wie viele wilde Lieder? Vor diesem Hintergrund präsentiert Secretly Canadian "4 Hits & A Miss - The Essential Richard Swift", einen bescheidenen Versuch, die siebenundvierzig Minuten und vierzehn Songs zusammenzutragen, die die Uneingeweihten einführen können. Wenn Sie Richard Swift nicht kennen, lassen Sie sich von dem unvergleichlichen Kevin Morby aufklären: "Es gibt einen alten Pfadfindermythos, von dem ich als Kind gehört habe, dass man eine Kapelle bauen kann, wenn man die richtige Person mitten in den Wald setzt, bewaffnet nur mit einem Schweizer Taschenmesser. Wenn ich an diesen Mythos zurückdenke, denke ich an Richard Swift, der, wenn man ihn mitten im Wald mit einem 10-Dollar-Radio-Shack-Mikrofon absetzte, irgendwie ein Studio bauen konnte und in diesem Studio eine Kapelle des Klangs errichtete. Tatsächlich hat er genau das in seinem eigenen National Freedom Studio mitten in den Wäldern von Oregon getan, in einer Stadt namens Cottage Grove, wo er unzählige Stunden seiner eigenen Musik und der anderer Leute aufgenommen hat. Diese Kapellen des Klangs werden - und ich habe es bereits erlebt - kommende Generationen in Ehrfurcht versetzen und inspirieren, so wie es die Steinkapellen im frühen Europa tun. Beide lassen die Menschen verblüfft zurück und fragen sich: Wie konnte etwas so Massives und Schönes mit so minimalen und archaischen Mitteln gebaut werden - und in Richards Fall so schnell? Nach ihrem Tod scheinen die meisten Künstler endgültig zu ruhen, ihre Kataloge ruhen für immer neben ihnen. Aber Richard scheint aus dem Jenseits rastlos zu sein, und die Arbeit, die er hier unten auf der Erde begonnen hat, geht weiter. Sein letztes Album, The Hex, wurde nur wenige Monate nach seinem frühen Tod im Jahr 2018 veröffentlicht, und jetzt haben wir mit 4 Hits and A Miss eine Sammlung seiner beliebtesten Songs sowie einen neuen, noch nie zuvor gehörten Track "Common Law", aufgenommen um 2012. Ob Gelegenheitsfan oder Swift-Purist, 4 Hits & A Miss ist entweder ein perfekter Startpunkt oder ein Ziel für uns eingefleischte Fans, um wieder einmal etwas Neues zu finden, das uns beeindruckt und inspiriert. Wie ein versteckter Raum in seiner bereits beeindruckenden Kapelle gibt es immer etwas Neues von unserem geliebten Freund und Helden, dem verstorbenen großen Richard Swift, zu entdecken." Viel Spaß!
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4 PROMILLE DRESCHEN WIEDER IN DIE SAITEN, SPUCKEN INS MIKRO, RUPFEN DEN BASS UND VERMÖBELN DIE FELLE! SEID IHR "BEREIT" FÜR ZEITGEIST-PUNKROCK?! Fasst genau zehn Jahre nach dem letzten Studioalbum veröffentlicht die Band jetzt ihr neues Werk "Zeitgeist", insgesamt das fünfte Album und das erste auf eigenem Label Vier Promille! 12 neue Tracks haben es auf die Platte geschafft und schon beim "Intro" wird klar, dass es hier ordentlich zur Sache geht, die Vorab-Single "Bereit", der Titeltrack selbst sowie "Lied Vom Rhein" und "Blackout" zeigen eine erstaunliche Bandbreite und Hitdichte. Dem reinen rumpeligen Oi! und räudigen Streetpunk haben 4 Promille schon spätestens mit Alte Schule 2006 abgeschworen, dennoch finden sich in ihrer Version von Punkrock, Deutschpunk oder einfach Punk immer noch derer Spuren. Die Promillos freuen sich höchstprozentig, dass es für sie unabhängig, DIY-mäßig und selbstgestaltet weitergeht! 4 PROMILLE 2024 sind Jason Kubke-Schlagzeug, Gesang - Martin Bayer-Gitarre, Gesang - Ralf (Basspromillo) Schmidt-Bass - Thomas (Pommes) Müller-Gesang, Gitarre. Neben Album Digital und CD gibt's natürlich LP, klassisch schwarzes Vinyl sowie limitiert in farbigen (u.a. Rot-Schwarz Marbled) Varianten.
4 PROMILLE DRESCHEN WIEDER IN DIE SAITEN, SPUCKEN INS MIKRO, RUPFEN DEN BASS UND VERMÖBELN DIE FELLE! SEID IHR "BEREIT" FÜR ZEITGEIST-PUNKROCK?! Fasst genau zehn Jahre nach dem letzten Studioalbum veröffentlicht die Band jetzt ihr neues Werk "Zeitgeist", insgesamt das fünfte Album und das erste auf eigenem Label Vier Promille! 12 neue Tracks haben es auf die Platte geschafft und schon beim "Intro" wird klar, dass es hier ordentlich zur Sache geht, die Vorab-Single "Bereit", der Titeltrack selbst sowie "Lied Vom Rhein" und "Blackout" zeigen eine erstaunliche Bandbreite und Hitdichte. Dem reinen rumpeligen Oi! und räudigen Streetpunk haben 4 Promille schon spätestens mit Alte Schule 2006 abgeschworen, dennoch finden sich in ihrer Version von Punkrock, Deutschpunk oder einfach Punk immer noch derer Spuren. Die Promillos freuen sich höchstprozentig, dass es für sie unabhängig, DIY-mäßig und selbstgestaltet weitergeht! 4 PROMILLE 2024 sind Jason Kubke-Schlagzeug, Gesang - Martin Bayer-Gitarre, Gesang - Ralf (Basspromillo) Schmidt-Bass - Thomas (Pommes) Müller-Gesang, Gitarre. Neben Album Digital und CD gibt's natürlich LP, klassisch schwarzes Vinyl sowie limitiert in farbigen (u.a. Rot-Schwarz Marbled) Varianten.
- A1: Der Tätowierer Und Die Mondprinzessin 3 20
- A2: Valerie 3 31
- A3: Bahamas - Nassau Bay 3 17
- A4: Und Die Zeit Vergeht 4 03
- A5: Mein Freund, Der Skorpion 3 15
- B1: Kleine Gelbe Mondprinzessin 4 01
- B2: Heute Nacht Machen Wir Es Gut 4 04
- B3: Ich Liebe Dich 3 23
- B4: Es Blutet Und Es Tut Nicht Weh 3 12
- B5: Kann Sein 3 56
1974 erscheint Georg Danzers Konzeptalbum "Der Tätowierer und die Mondprinzessin", begleitet von einem Buch mit Texten und Illustrationen von Georg Danzer. Die zehn darauf enthaltenen tiefsinnigen Lieder, die unter anderem unter der Mitwirkung von Willi Resetarits und seinen "Schmetterlingen" sowie Robert Ponger, Christian Kolonovits und "Supermax" Kurt Hauenstein entstanden, haben bis heute Relevanz. Georg Danzers Manager und guter Freund, Franz Christian "Blacky" Schwarz, initiierte und leitete die Wiederveröffentlichung dieses künstlerischen Schatzes.Für die Neuauflage wurden die Original-Mischbänder aus dem Jahr 1974 verwendet und von Othmar Eichinger von TON Eichinger, Wien aufwändig restauriert, digitalisiert und gemastert. Die Reihenfolge der Lieder stimmt nicht mit der Original-LP überein, sondern wurde dem Ablauf der Geschichte angepasst. Die Liedtexte wurden auf die tatsächlich gesungenen Versionen umgeschrieben. Die Geschichte selbst ist die Originalversion. Franz Christian Schwarz über die Entstehung des Albums:Es war 1974, es war Februar und es war kalt. In Peter Müllers Tonstudio herrschte reger Betrieb. Georg Danzer saß auf einem Sessel und klimperte auf der Gitarre und sang leise den Text dazu. Vor sich auf einem schon in die Jahre gekommen Tisch lagen einige mit Maschine beschriebene Blätter. Ab und zu hielt er beim Spielen inne und korrigierte den zur Melodie passenden Text. Zwischendurch machte er auch kleine Zeichnungen mit Wachskreide, die das gleichnamige Buch illustrieren sollten. Nach und nach waren die Musiker wie vereinbart mit ihren Instrumenten gekommen. Es herrschte eine fast familiäre Stimmung. Es wurde Kaffee getrunken, geplaudert, gescherzt und gelacht. Peter mahnte zu Disziplin und wies den Herren - denn die Schmetterlinge, der Chor mit Dame, waren erst für den nächsten Tag eingeplant - ihre Plätze zu. Das Klavier hatte seinen fixen Platz und rundherum wurde nun postiert. Peter hatte einen genauen Plan, wer wo stehen sollte und aus tontechnischen Gründen auch musste. Das Schlagzeug kam in ein abgeschirmtes Kammerl mit einem Glasfenster, der Bass mit Verstärker kam nach links hinten, gegenüber wurde das Gitarren-Set ebenfalls mit Verstärker aufgebaut. Die Orgel musste auch noch Platz finden und die Percussion wurde hinter einem halbhohen Paravent platziert, damit der Musiker Sichtkontakt mit den Kollegen und dem Tontechniker halten konnte. Jetzt noch Mikrofone aufstellen, verkabeln, justieren und dann Tonproben. Nun war alles bereit. So in etwa hat Georg gerne vom ersten Studiotag zu den Aufnahmen für die nun in einer Spezialversion zum 50 Jahre-Jubiläum vorliegenden Vinyl-Schallplatte erzählt. Und er war sehr stolz auf sein erstes Konzeptalbum.Georg Danzer - "Der Tätowierer und die Mondprinzessin"Ab 18.10. als LP im Gatefold mit 12seitigem Booklet
Hier also nochmal "Die Braut haut ins Auge" - digital gibt"s ja zum Glück endlich alles, wirklich alles was diese 5 Braut-Frauen je veröffentlicht haben. Zur großen Freude der Band, der Trikonts und der vielen Braut-Fans da draußen und 35 Jahre nach Bandgründung. Was noch fehlt? Eben! Deshalb! Songs quer durchs Braut-Universum auf Vinyl - von jedem Album ein paar Perlen. Euphorische Girlpower-Pop-Energie. Fotos und Songtexte gibt"s noch obendrauf. Wie schön ist das denn... Und da ist nochmal ganz klar, wem die größte Liebe der Braut gehört: dem Popsong. Jeder der drei-bis-fünf-Minuten-Songs ist eine Welt für sich, blickt vom Makro- in den Mikro - Kosmos ("ÜberAll"), durchs Schlüsselloch ("Wenn Du gehst") oder in die Sterne ("Mann mit Hang zur Depression"); bei der Braut hängt der Himmel eben immer voller Rhythmusgitarren. Und warum machen die Trikonts das? Für die Millionen, die sie damit verdienen werden, eh klar. Aber auch und vor allem, weil die ursprüngliche Plattenfirma alle Tonträger eingestampft hatte... und natürlich, damit man sich nicht nur an die Band mit diesem seltsamen Namen erinnert, sondern vor allem an ihre mitreißenden Hop"n Roll-Pop-Cow-Songs. Wenn diese Band kein Role-Model für feministische Power, für ihre Entschlossenheit und ihren Humor ist, wer dann?
Wann genau die Langhalslaute Bouzouki nach Griechenland kam, ist unklar. Ihre Wurzeln gehen bis ins vierte Jahrhundert vor Christus zurück. Die heutige Form des Instruments, benannt nach "Βυζί", dem griechischen Wort für die weibliche Brust, ist relativ jung und seit etwa 1920 in Athen und auf dem Peloponnes verbreitet. Ursprünglich in Bars und auf privaten Festen gespielt fand es durch das Revival des „Rebetiko“, dem „griechischen Blues“ ab den 1960er Jahren weitere Verbreitung. „Ursprünglich wurde auf der Bouzouki viel improvisiert“, meint Georgios Propkopiou, „viel mehr als später. Denn ab den Fünfzigerjahren wurde ihr Spiel professionell unterrichtet. Da wurde vieles festgelegter“. Seitdem ist der metallische Klang des Instruments fast zum Synonym für die griechische Folklore als Begleitung von Liedern und Tänzen geworden... vor allem bei dem Komponisten Mikis Theodorakis, der mehr als nur ein paar Ohrwürmer hervorgebracht hat.
Die Jazzkarriere der Bouzouki hingegen stand bislang noch aus. Es brauchte einen Umweg über Stockholm, damit etwas in Bewegung kam. „Die Kombination Bouzouki und Jazz liegt erst einmal nicht so nahe“, meint der Pianist Joel Lyssarides. „Für mich persönlich hängt sie mit meinem Großvater zusammen, einem griechischen Zyprioten. Er kam in den 1940ern nach Schweden. Griechische Musik mochte ich immer, ich war aber damit nicht wirklich vertraut. Jedenfalls fand ich die Bouzouki faszinierend. Während der Pandemie habe ich mir ein Instrument gekauft, um es ein wenig zu lernen. Beim Stöbern im Internet entdeckte ich dann Georgios durch ein TV-Konzert, ein Tribute an Theodorakis. Ich war total begeistert und habe in Stockholm herumgefragt, ob ihn jemand kennt. Tatsächlich spielte er zufällig ein paar Tage später in der Nähe in einer Hotelbar ein Konzert“.
Das war im Herbst 2022. Joel Lyssarides hörte Georgios Prokopiou zu, sprach ihn an und sie verabredeten sich zu einer Session. Sie jammten und improvisierten, fanden musikalisch schnell zusammen und im Sommer 2023 spielten sie ihr erstes gemeinsames Konzert. „Es ist sehr unüblich, dass jemand mit der Bouzouki über Changes improvisiert,“ erzählt Joel Lyssarides weiter. „Sie ist ja ein traditionelles Instrument mit klar definierter Rolle, meistens Begleitung mit gedoppelten Terzen und Sexten. Georgios aber macht viel mehr. Ich hatte zunächst keine Ahnung, wie unglaublich virtuos und stilistisch variabel er ist. Seine Vielseitigkeit öffnet viele Türen. Wir hatten von Anfang an sehr viel Spaß an den neuen Möglichkeiten. Und ich hatte vorher noch niemanden gehört, der so spielt. Dafür musste ich unbedingt Musik schreiben“.
Lyssarides erzählte ACT-Chef und Produzent Andreas Brandis von der Idee für das Duo und auch dieser war sofort begeistert: „In der Lesart von ACT steht der Begriff Jazz vor allem für ein Vokabular mithilfe dessen Musiker:innen ihre eigene Geschichte vor ihrem persönlichen kulturellen Hintergrund erzählen. Es ist faszinierend, dass hier immer wieder Konstellationen entstehen, die es vorher nicht gegeben hat. Und die Musik, die Joel Lyssarides und Georgios Prokopiou gemeinsam kreieren ist einerseits absolut überraschend und neu, klingt jedoch gleichzeitig so organisch und natürlich, als hätte es diese Konstellation schon immer gegeben.“
Es sind aber nicht nur die Instrumente Klavier und Bouzouki, die sich getroffen haben, sondern auch die speziellen Charaktere und Geschichten der beiden Duopartner. Der Stockholmer Joel Lyssarides verbindet in seinem Spiel größte Virtuosität mit beeindruckender Leichtigkeit und einem starken Gespür für Stimmung und Dynamik. Er arbeitet mit so unterschiedlichen Künstler:innen wie Anne Sofie von Otter, Benny Anderson, Nils Landgren, Viktoria Tolstoy und ist Teil des Esbjörn Svensson Tributes „e.s.t. 30“. Das ACT-Debüt „Stay Now“ von Lyssarides‘ eigenem Trio wurde seit seinem Erscheinen 2022 allein auf Spotify eindrucksvolle 25 Millionen Mal gehört. Der Athener und Wahl-Stockholmer Georgios Prokopiou spielte zum ersten Mal mit sechseinhalb Jahren Bouzouki, gab mit acht seinen Konzerteinstand und hatte als Zehnjähriger bereits feste Musikengagements in Bars und Bordellen. Seitdem arbeitet er im klassischen Kontext ebenso wie in der Folklore und dem Experimentellen, spielt neben der Bouzouki außerdem Saz und andere Saiteninstrumente.
Die Voraussetzungen für das Album „Arcs & Rivers“ waren daher so vielfältig und offen, wie nur möglich. Nach einem Probekonzert in der Berliner ACT Art Collection, von dem das Live-Stück „Zafeirious Solo“ auf das Album übernommen wurde, trafen sich die beiden noch einmal am selben Ort, um mit Studio-Equipment auch andere Facetten aufnehmen zu können. „Wir wollten zum Beispiel leise Stellen dabeihaben, nah mikrofoniert. Außerdem den großartigen Klang des Flügels, der früher einmal Alfred Brendel gehört hat. Insgesamt aber war vieles sehr spontan. Das ganze Album wurde in einem Rutsch aufgenommen, innerhalb von vier Stunden, meistens mit den ersten Takes. Ich bin sonst oft Perfektionist und verbringe Tage mit der Nachbearbeitung von Musik im Studio. Diesmal hingegen sollte es so direkt und spontan wie möglich sein“. Und es funktionierte: „Arc & Rivers“ ist ein Dialogskizzenbuch mit normsetzender Wirkung. Egal ob neue Kompositionen oder Verarbeitungen traditioneller Rhythmen und Muster wie in „Kamilieriko Road“ – diese Musik hat eine schillernde, klangmagische Kraft. Und das Duo selbst strahlt eine Selbstverständlichkeit der Kulturverknüpfung aus, die die Enge der Stile hinter sich lässt. Und es macht klar: Es ist tatsächlich Zeit für etwas mehr Bouzouki im Jazz, in der Improvisation und auf den Bühnen der internationalen Musikwelt.
Vinyl Super Sound Single mit vier exklusiven 4 Promille-Songs aus 2016, klassich schwarze 12"-Single! 2016 alles auf "Reset" bei 4 Promille und zurück auf Start? Nein, warum auch? Aber wer so viele Jahre eine feste Instanz in der subkulturellen Musiklandschaft ist, muss sich zwangsläufig weiter entwickeln, darf aber auch Altes mit Neuem verbinden, oder? Nach dem 2014er Erfolgsalbum "Vinyl" gönnte sich die Band eine ausgiebige Studiopause und spielte sich lieber live die Finger wund. Da kam die "Reset"-EP. Vier Songs wurden aufgenommen. Der Opener ,Viva la Fifa" ist ein sarkastischer-Stinkefinger gegen eben diese Organisation! Bei ,Reden ist Silber, Schreien ist Gold" gibt's old school Punkrock und Melly tobt sich am Mikro dementsprechend (ein letztes Mal im Studio vor ihrem Aussstieg 2022) aus! ,Treu" ist dagegen die Brücke von der ersten Single ,Jungs von Nebenan" bis zu heutigen Klängen, denn natürlich ist sich die Band trotz vielen musikalischen Facetten immer ihren subkulturellen Wurzeln verbunden geblieben. Mit dem abschließendem Tom Waits-Coversong endet ,Reset" dann auch ohne Ausfälle!
Eine Sammlung für M. Ward-Fans jeden Jahrgangs. "For Beginners: The Best Of M. Ward" versammelt 14 Tracks aus seiner gesamten Merge Records Discografie, einschließlich des neu aufgenommenen Songs "Cry". "For Beginners" ist sowohl eine Fibel und ein Mixtape mit Lieblingsstücken. Die Reihenfolge der Songs ist so ausgetüftelt, dass ihnen neues Leben eingehaucht wird. Beginnend mit "Chinese Translation" und "Poison Cup" vom 2006 erschienenen Album "Post-War", zeigt "For Beginners", wie Ward sein Können im Studio ausbaut. Seine einzigartige Coverversion von David Bowies "Let's Dance", aus dem 2003er Album "Transfiguration of Vincent", geht über in das überschwängliche "Never Had Nobody Like You" vom 2009er Album "Hold Time". Anstatt einer sauberen Entwicklungslinie, die ein chronologisches Arrangement suggeriert, ist das, was "For Beginners" zusammenhält, ist Wards tadelloses Können als Songwriter, das im Fokus bleibt während sich sein Sound von Low-Fi-Heimaufnahmen zu elektrischen, radiotauglichen Stompern und wieder zurück bewegt. Pünktlich zum 35-jährigen Jubiläum von Merge Records wird dieses Album eines der beliebtesten Künstler des Labels veröffentlicht und enthält mit dem Song "Cry" die erste neue M. Ward Aufnahme auf Merge seit 2018. "Cry" ist eine reduzierte Coverversion des Godley & Creme Pop-Klassikers, aufgenommen mit dem Folk Bitch Trio aus Melbourne, Australien. M. Ward über "Cry": ""Cry" wurde in einem tasmanischen Museum für moderne Kunst namens MONA aufgenommen. Ich saß am Ende eines langen Flurs, nur wenige Meter entfernt von Anselm Kiefers Skulptur eines 20 Fuß hohen Stapel von Bleibüchern, und links und rechts von mir, um ein einziges Mikrofon herum, saß das Folk Bitch Trio; wir probten und nahmen "Cry" in etwa 30 Minuten auf. Es ist mir ein Vergnügen, diesen Song zu einer Sammlung meiner schönsten Erinnerungen an das Musikmachen hinzuzufügen." Der Song ist der perfekte Schlussstein für eine Sammlung dieser Art und fasst Wards Stärke als Musiker zusammen: der Reichtum, den er in spärlichen Aufnahmen erreicht, sein Talent für Zusammenarbeit und seine Fähigkeit, die Seele eines akribisch ausgearbeiteten Popsongs zu durchschauen. Ein Mittel, um auf die Zukunft seiner eigenen Arbeit zu blicken, aber auch ein Rückblick auf seine Vergangenheit.
Schwarzes 140g Bio-Doppel-Vinyl mit bedruckten Innenhüllen ohne Beilagen
Einstürzende Neubauten präsentieren ihr neues Album. Sie suchen nach neuen Formen. Nach dem unentdeckten Ton und dem noch unausgesprochenen Wort. Seit ihrer Gründung am 1. April 1980 verschieben die Einstürzenden Neubauten die Parameter von Mainstream und Subkultur, um das Unhörbare hörbar zu machen. Und vielleicht auch das Unerhörte. Ein sich über vier Dekaden erstreckender Feldforschungsversuch, der nun ins nächste Stadium tritt. In ihrem 44. Bestehensjahr geht die Formation weit zurück zu ihren Wurzeln, um sich gleichzeitig neu zu definieren. Ein verändertes Selbstverständnis, für das das Berliner Quintett plus eins 2024 sein eigenes Genre kreiert hat: apm - alien pop music. Ständige Weiterentwicklung - so könnte man das Schaffen der Einstürzenden Neubauten kurz und knapp zusammenfassen. Eine musikalische Evolution, die beim 1981 veröffentlichten Albumdebüt "Kollaps" beginnt und sich nun auf dem im April 24 erscheinenden Album "Rampen - apm: alien pop music" manifestiert, auf diesem präsentieren sich Blixa Bargeld, N.U. Unruh, Alexander Hacke, Jochen Arbeit, Rudolph Moser und Felix Gebhard nun von ihrer unberechenbarsten und eigenwilligsten Seite. Auf ihrem neuen Album setzen die Neubauten nun allen Sound-Spekulationen ein - wenn auch spätes - Ende. Schon seit Mitte der 1980er-Jahre experimentieren die Einstürzenden Neubauten auf der Bühne mit sogenannten Rampen: Öffentliche Improvisationen mit offener Entwicklung und Ausgang; Abschussrampen ins noch Unerforschte, die die Band im Jahr 2022 auf ihrer letzten "Alles in Allem"-Tournee im Zugabenteil performte und deren Mitschnitte als Basis für das neue Album dienen. "Rampen - apm: alien pop music" ist Popmusik für Paralleluniversen und Zwischenwelten. Für Hyperräume und Interzonen. Mikrokosmisch und intergalaktisch zugleich. Eine demimondäne Behauptung außerhalb aller physikalischen Gesetze, mit der die Einstürzenden Neubauten ein stilistisches Niemandsland zwischen Vergangenheit und Zukunft betreten. Rückkehr zu den Wurzeln einerseits, andererseits entsteht aus lärmgewaltigen Kracheruptionen, auf kryptische, oftmals fragmentarische Lyrics treffend, eine neue Kunstform: Populäre Musik für Aliens und Außenseiter. Aus Anti-Pop ist Alien Pop geworden. Fremdartig. Kokonhaft versponnen. Ungehört. Sonus inauditus. Nicht ganz unabsichtlich erinnert das reduzierte Coverartwork an das ikonische Layout des "Weißen Albums" von den Beatles. "Ausgehend von der Idee, dass die Einstürzenden Neubauten in einem anderen Sonnensystem ebenso berühmt sind wie die Beatles in unserer Welt", so Blixa Bargeld über die Gratwanderung zwischen Avantgarde und Augenzwinkern, Provokation und popkultureller Diskontinuität. Womit auch direkt das zentrale Thema vorgegeben wäre, das sich wie ein roter Faden durch alle Songs zieht: Veränderung, utopische Gedankenspiele und Vergänglichkeit. "Ich habe auf der Platte ein paar Lösungen gefunden und Dinge formuliert, wie ich sie vorher noch nicht formuliert habe, weil sie mir noch nicht so klar waren. Ich bin jemand, der denkt, durch Musik Erkenntnisse zu gewinnen. Das war schon immer so. Die Überzeugung, in der Musik etwas zu finden, was ich vorher nicht wusste. Und etwas zu singen, was ich vorher nicht wusste. Etwas, was sich dann als Wahrheit herausstellt. Oder zumindest als sinnvoll, wenn man es ein wenig kleiner halten will." Dieses Album repräsentiert die nächste Stufe der Evolution, auf der man die bekannte Sprache schließlich hinter sich gelassen hat. Und die Eröffnung weiterer, unendlicher Möglichkeiten: alien pop music.
- 1: Still Diggin Wit Buck
- 2: The People's Champ
- 3: Definition Of A Rap Flow (Ft. Amalie Bruun)
- 4: Learn Truth (Ft. Talib Kweli)
- 5: Bang Boogie
- 6: Tom Thum
- 7: Holla-Loo-Yuh (Ft. Tech N9Ne & Krizz Kaliko)
- 8: Media Midgets
- 9: Shoot Me In The Head
- 10: Legends Never Die (Daddy's Halo)
- 11: The Dangerous Three (Ft. Brother Ali & Masta Ace)
- 12: Luv To Fuk (Ft. Eamon)
- 13: Underground Hitz (Ft. Hopsin)
- 14: Laugh, Clown, Laugh
- 15: Sam Pecknpah (Ft. Vinnie Paz & Sadat X)
- 16: Outro
- 17: Still Get Through The Day (Ft. Eamon)
- 18: Bonus: Make You Famous (Ft. Block Mccloud)
Nur wenige Künstler sind so umstritten und einflussreich. New York-Legende R.A. The Rugged Man wird dieser Einordnung durch seine Kombination aus Authentizität, seines unbestreitbar wilden Lebens mit seinen unverkennbar außergewöhnlichen Fähigkeiten am Mikrophon gerecht. Schon in den Neunzigern, als er mit Notorious BIG, Sadat X und Company Flow aufnahm und zwischenzeitlich bei Jive gesigned war, wo sein Album jedoch nie veröffentlicht wurde, glaubte niemand mehr an eine erfolgreiche Karriere. Aufgrund seiner vielen Eskapaden war er aus sämtlichen Studios, Konzerthallen und Plattenfirmenbüros verbannt worden. Doch R.A. The Rugged Man blieb sich treu, veröffentlichte mehrere Underground-Singles und ein Album auf Rawkus, Eastern Conference und Nature Sounds und erhielt sich einen harten Kern an treuen Fans. Nun legt er mit "Legends Never Die" den Nachfolger zu "Die Rugged Man Die" vor. Mit dabei sind MCs wie Tech N9ne, Talib Kweli, Brother Ali, Masta Ace, Vinnie Paz (Jedi Mind Tricks), Sadat X, Bumpy Knuckles u.v.a. Für die Beats haben unter anderem Marco Polo, Buckwild, Apathy, Ayatollah und Mr. Green gesorgt.
Rotary mixer with 3-band frequency isolator, VCR filter and FX loop
Filter section with resonance and sweep control for creative sound shaping 3-band master frequency isolator with vintage ALPS potentiometers (Blue Velvet RK27) Kill cut feature allows DJs to completely remove low, mid and high frequencies for amazing mixing
2 stereo input channels with gain control, clip LED, 3-way equalizer, FX Send and phono/line switching
2 microphone input channels with gain control, 2-way equalizer on air switch
2 effects send/return paths
Dual analog VU meter
Direct outputs for Timecode applications
High-grade components ensure long life and excellent sound quality
Booth output with separate 2-way equalizer and level control
Record output, independent of the master
Fully assignable VCA crossfader with adjustable curve
Outputs: master and booth (XLR/RCA L/R), record (RCA L/R), master insert send/return (RCA L/R), FX in/out (stereo jack)
Desktop console housing
TECHNICAL SPECIFICATIONS
Power supply: 100-240 V AC, 50/60 Hz
Power consumption: 15 W
Protection class: Protection class I
Power connection: Mains input via IEC connector (M) mounting version power supply cord with safety plug (provided)
Frequency range: 20 - 20000 Hz
S/N ratio: >100 dB
THD: 100 dB
Klirrfaktor: <0,05 % bei 1 kHz
Gain: Line -12 dB bis +12 dB
Phono -40 dB bis +5 dB
FX 20 dB
Mikrofon 55 dB
DJ Filter: Zuweisbar: LPF, HPF,
Isolator: Master Gain:- ∞ bis +9
Low/Mid 300 Hz, 18db/Okt , Butterworth
Mid/High 4000 Hz, 18db/Okt , Butterworth
Steuerelemente: Netzschalter, Quellen-Umschalter, Crossfader, Crossfader-Wahlschalter, Crossfade-Curve Schalter; Cue-Mix-Split-Funktion, Klangregelung
Status LED: Power, Masterpegelanzeige, Clip, CUE
Anschlüsse: Eingang: Line über 2 x Stereo-Cinch
Eingang: Line/Phono über 2 x Stereo-Cinch
Eingang: Mikrofon über 1 x 3-pol XLR/6,35mm Klinke (W) Kombibuchse Einbauversion
Eingang: AUX Returns über 2 x 6,3-mm-Klinke (sym.)
Ausgang: Timecode über 2 x Stereo-Cinch
Ausgang: Kopfhörer über 2 x 6,3 mm Klinkenbuchse (stereo) Einbauversion
Ausgang: Kopfhörer über 1 x 3,5 mm Klinkenbuchse (stereo) Einbauversion
Ausgang: Rec. über 1 x Stereo-Cinch
Ausgang: Booth über 2 x 3-pol XLR
Ausgang: Booth über 1 x Stereo-Cinch
Ausgang: Master über 2 x 3-pol XLR
Ausgang: Master über 1 x Stereo-Cinch
Ausgang: AUX sends über 2 x 6,3-mm-Klinke (sym.)
Kanäle: Eingangskanal: 2 x Stereo mit Line-Line/Phono Schalter über Cinch, Kanalregelung über Rotary-Drehregler, Regler 3-Band EQ, Quellen-Umschalter, Gainregler, CUE-Schalter, FX Routing Schalter
Mikrofonkanal: 1 x Mono über Kombibuchse (XLR/KLINKE), Kanalregelung über Rotary-Drehregler, Regler 2-Band EQ, ON AIR Schalter
Master-Ausgang: 1 x Stereo über XLR oder Cinch, Kanalregelung über Rotary-Drehregler
Booth-Ausgang: 1 x Stereo über XLR oder Cinch, Kanalregelung über Rotary-Drehregler, Regler 2-Band EQ
Rec. Ausgang: 1 x Stereo über Cinch, Kanalregelung über Rotary-Drehregler
Kopfhörer-Ausgang: Stereo über Klinke, Kanalregelung über Rotary-Drehregler
Max. Pegel: Ausgang: +21 dBu
Material: Metall; Aluminium
Gehäusebauform: Tischpultgehäuse
Maße: Breite: 45 cm
Tiefe: 26 cm
Höhe: 16 cm
Gewicht: 5,50 kg
"FILT är the Ark-keyboardisten/producenten Jens Anderssons instrumentala musikprojekt. FILT bjuder på sitt nya album ""Maximal minimalism” in lyssnaren till ett musikaliskt rike där elektroniska ljudlandskap, akustisk värme och fängslande melodier vävs samman i en förtrollande mix. Omslagsbilden är tagen av fotografen Peter Westrup och motivet är sten från Kullaberg fotograferad genom mikroskop så det vi ser äristallerna i stenen. Debutalbumet ”Över frusen vän” släpptes 2022 fick ett mycket fint mottagande och blev bland annat utsett till ett av årets bästa album i Sonic Magazine. På nya albumet får syntar och elektronik ta större plats men det akustiska finns hela tiden närvarande som en motpol. Tvärflöjt, saxofon, stråkar, gitarr, trummor och kontrabas kontrasterar det elektroniska genom hela skivan."
Nach "Die Drift" erscheint mit "Kenne Keine Töne" nun das zweite Studioalbum der in Wien lebenden Künstlerin Conny Frischauf. Zwischen Pop und Experiment begibt sie sich auf die Suche nach dem Momenthaften, den Übergängen und sonorischen Schwellenräumen und schafft so mit "Kenne Keine Töne" ein faszinierendes Klanglabor, das uns einlädt, unsere Hörgewohnheiten neu zu adjustieren. Die Phänomene um uns herum sind nicht so, wie wir sie sehen, und so führt sie uns in ihr synästhetisches Klanglabor, wo sie Steine, Wind, Wasser und andere Phänomene als Schallereignisse akusmatisch erforscht und gepaart mit zarten Pop-Anleihen hörbar und zu wahren Wunderstücken macht. In den sechzehn Stücken ihres aktuellen Albums spielt Frischauf mit unseren Sinnen. Fieldrecordings, sorgfältig mikrofonierte Perkussionsinstrumente, Aerophone, Händeklatschen sowie heimelige Synthiesounds werden auf diesem Album zu fein ausbalancierten Antagonisten, die sich tief in unsere Gehörgänge graben. Im Innenohr angekommen beginnt die Musik uns zu kitzeln, uns anzustoßen, uns von Innen haptisch zu berühren, dass wir an unsere Ohren fassen, sie mit unseren Händen betasten möchten, um uns zu vergewissern, und uns fragen: Ist es denn möglich, sich auf beiden Seiten des Hörtrichters gleichzeitig zu befinden?
Wenn sich eine Band HOUSE BY THE CEMETARY nennt, was erwartet einen dann? Richtig! Old School Death Metal mit Horror-Thematik. Definitiv keine neue Erfindung, funktioniert aber immer gut. Anzuführen wären da wohl die großartigen Fulci. Und wenn dann noch Rogga Johansson sein gefühlt fünfzigstes Projekt vorantreibt, kann das eigentlich nur gut werden. Mit Mike Hrubovcak, Ex-Monstrosity, hat er sich dann noch mal richtig Gewalt ans Mikrofon geholt. Album Nummer zwei besticht mit Neunziger-Jahre-Death-Metal mit etlichen Anleihen an zum Beispiel Gorefest, alte Six Feet Under und Bone Gnawer. Midtempo, stampfend - und der Kopf will fast von allein zum Headbangen übergehen. Songs wie 'Cadavers Emerge' sind HM-2-Verneigungen at its best, und das zieht sich durch das ganze Album. Gefällt auch noch nach dem zehnten Durchlauf, was ja bekanntlich nicht immer selbstverständlich ist. (MK)
Rock Hard:
Rogga Johanssons (Paganizer, Massacre u.a.) kreative Energie ist anscheinend endlos, und so gibt es nun auch schon das zweite Album von HOUSE BY THE CEMETARY, dem Projekt mit Mike Hrubovcak (ex-Monstrosity/Vile) am Mikro. Der solide Old-School-Death-Metal geht gut ins Ohr, ist zeitgemäß produziert - und wie bei vielen Johansson-Scheiben in dem Moment vergessen, in dem die Spielzeit vorbei ist. Kann man sich in die Playlist schieben, die Platte im Regal brauchen nur Johansson-Ultras, falls es so was gibt.
6,5
- Turmbau Zu Sülz
- Das Konzept Deutschland Ist Mir Zuwider
- Wegen Dem System
- 80: Euro
- Ampeln Beschimpfen
- Bundeskanzler Der Zärtlichkeit
- Landungsbrücken Rein
- Zum Glück Gibt Es Kuchen
- Kafka Und Zigaretten
- Schatten Ohne Tag
- Als Charakter Auch Befremdlich
- Vanlife
- Saufen Gegen Psychosen
- Geregelter Tagesablauf Fuck Off
- Benutzerdefiniertes Lied
- Verdammtes Lied
- Kostenfalle Ballern
- Faszination Hubschrauber
- Wahrheit Oder Pflicht
Neunzehn pointierte Betrachtungen zu allen möglichen und unmöglichen Aspekten des Lebens, und das in unter 44 Minuten: Tempo, verzerrte Powerchords und eingängige Melodien sind die Hauptzutaten für den GRUSS AUS DER KÜCHE, das neue Album von Ernte 77. Die Songs sind wieder kürzer geworden, die Ideendichte dafür höher. Ohne Verschnaufpause geht es von einem lyrischen Mikrokosmos zum nächsten, während sich notorisch durch die (nicht nur) Punk-Historie zitiert wird. Das Album ist eine bandtypische Gratwanderung zwischen harmonischen Refrains und anstrengendem Gekreische. Ernte 77 ziehen in DIY-Manier unbeirrt weiter ihr Ding durch und bleiben deshalb eine der eigensten Punkbands, im besten Sinne des Wortes.
Heavy Metal hat eine lange Geschichte und eine tiefe Verbindung mit Teufelei, Devianz und der dunklen Seite allgemein. Die Rückkehr der Friends Of Hell kann diese Bindung nur stärken. Durchdrungen von reinstem Old-School-Metal und dreckigem Doom ist das neue Album 'God Damned You To Hell' ein rostiger Dorn in den Augen von Ungläubigen. Der lang erwartete Nachfolger des dämonisch spannenden Debüts, hinterlässt verbrannte Erde auf allem, was heilig ist. Noch trotziger altmodisch und düsterer als sein Vorgänger zollt sein primitives Sperrfeuer entsetzlicher Härte den Heavy Metal und Doom-Größen gruseligen Respekt, während es gleichzeitig neue, Dämonen beschwört. Zusammen mit Hellbutcher (Nifelheim) am Mikro und Bassist Beelzeebubth (Mystifier) sind Friends Of Hell nun bereit ein musikalisches Höllenfeuer auf die Metal-Gemeinde loszulassen. Sie tun dies auf Lee Dorrian's (Cathedral) Kult-Label Rise Above mit den drei Formaten CD, LP und Limited Red LP!
- A1: Slow Patch - Concepto 1
- A2: Alexandre Laeddis And Judy - Nighty Night
- A3: Alexandre Laeddis And Judy - Mecanica 2
- A4: Alexandre Laeddis - Locked Groove
- A5: Judy - Lg1
- B1: R-010 And Tuber - Track 1
- B2: R-010 And Tuber - Track 2
- B3: R-010 - Lockedgroove
- B4: Tuber - Locked Groove 30S
- C1: Declan James - A Rational Case For Self Destruction
- C2: Decoder And Jay York - Lassi
- C3: Decoder And Jay York - Manuel
- C4: Decoder - Phase Locked Groove
- C5: Jay York - Locked Groove
- D1: Barbosa And Mikrotakt - Fit Bird
- D2: Barbosa And Mikrotakt - Npc Music
- D3: Barbosa - Locked Groove-Em
- D4: Mikrotakt - Locked Groove
This release is the first volume of the Phase x Heist Mode collaboration, a double vinyl of various artists with collaborations, singles and locked grooves.
This release reflects the union of both artists and collectives despite the distance of many kilometres.
This first volume is composed of sounds that are very peculiar to each artist but all have a musical connection to each other.
"BT 26 Phono / Microfone Pre - Amplifier + UK-Power supply
and EU-Adapter"
Designed for use with any amplifier without a phono aux input
IC technology for low noise, high gain pre-amplification
Suitable for use with turntables with magnetic cartridges
Also suitable for use with stereo and mono microphones
TECHNICAL SPECIFICATIONS
Input Impedance: 50K ohms @ 1kHz
Input Level: 0.5mV Mic mode / 3mV Phono mode
Gain: 50 db Mic mode / 34 db Phono mode
Signal / Noise Ratio:
>48 db Mic mode / >55 db Phono mode
Freq. Response (Mic Mode):
+1db to -3 db / 70Hz - 20kHz
Equalisation (Phono Mode):
RIAA +1db to -3 db / 30Hz - 20kHz
Output Level: 150mV RMS
Load Impedance: >10K ohms
Overload Margin: 23 db
Crosstalk: 55 db
Supply Voltage:
12 - 15v DC 100ma. 1.3mm DC socket (centre + ve)
"BT 26 Phono-/ Mikrofon-Vorverstärker
mit UK-Netzteil und EU-Adapter Konzipiert für jeden Verstärker ohne Phono-Aux-Eingang Gefertigt nach RIAA-Spezifikation mit IC-Technologie für weniger Störgeräusche, High-Gain-Vorverstärkung
Auch geeignet für Mono- und Stereo-Mikrofone "
Gordan machen Musik zwischen Expressivität und Abstraktion. Ihre Stücke sind nicht durch starre formale Strukturen begrenzt. Vielmehr handelt es sich um offene Prozesse, die einen Verlust des Zeitgefühls bewirken. Reduzierte Arrangements und ausdrucksstarker Gesang verbinden sich zu einem kraftvollen musikalischen Ganzen. Diese Band schafft etwas Neues aus Minimalismus, Intensität und der reichen Gesangstradition des Balkans. Als Down in the Meadow, das erste Album von Gordan, im Oktober 2021 bei Morphine Records veröffentlicht wurde, wurde es von Kritikern und Publikum gleichermaßen gefeiert. Nun legt das Trio sein zweites, noch radikaleres Album vor. Auf dieser neuen Veröffentlichung spiegeln Gordan die Mystik von Legenden und Geschichten aus den Balkanländern mit kontrolliertem Feedback, hypnotischem Bass, ausdrucksstarkem Schlagzeugspiel und dem einzigartigen Gesang von Svetlana Spajic. Schlagzeuger Andi Stecher verzichtet auf jegliche Ausschmückung und spielt gleichzeitig abwechslungsreich und konzentriert. Souverän und mit hervorragender Technik ist er der Motor des Bandsounds. Seine stilistische Flexibilität zeugt von einer profunden Kenntnis der globalen Musikgeschichte. Guido Möbius spielt Bassgitarre und verschiedene elektronische Klangerzeuger. Außerdem provoziert er mit Gitarrenverstärker, Mikrofon und Effekten Rückkopplungen. Diese mal sphärischen, mal sehr konkreten Klänge interagieren mit der Stimme von Svetlana Spajic. Gesang und Rückkopplung umkreisen einander in flüchtiger, sich ständig verändernder Harmonie.




















