Bonnie 'Prince`Billy kehrt am 6. März 2026 mit dem Album 'We Are Together Again' zurück. Das Album ist warm und persönlich und außerdem so angelegt, dass es mit denselben Worten beginnt und endet: 'Why is the lion still here, outside?'
Thematisch ist das Album tief in Louisville, der Heimatstadt von Bonnie „Prince“ Billy, verwurzelt. Es feiert die Kraft von Freundschaft, lokaler Gemeinschaft und gemeinsamem künstlerischem Schaffen. Damit setzt es bewusst einen Kontrapunkt zur Globalisierung und plädiert stattdessen für Lokalismus. Aufgenommen wurde es live im Studio End of an Ear mit lokalen Musiker:innen, Freund:innen und Familienmitgliedern. Jeder Ton ist direkt und unverfälscht – was im Raum passiert, hört man auch auf der Aufnahme. „We Are Together Again“ nimmt die Ängste einer sich verändernden Welt nicht weg, sondern begegnet ihnen mit Harmonie. Das Album erzählt von Zusammenhalt, von der Freude am Miteinander und davon, wie das gemeinsame Fragen selbst zur Quelle von Hoffnung wird."
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Vom Ende der Pop-Utopien Mit Ende vierzig wird Peter Justen von der Zeit und dem Leben in der großen Stadt überrollt und zurück in die Gegend seiner Herkunft geworfen. Ein ungewolltes Comeback, das im wahrsten Sinne des Wortes nach hinten losgeht. Er hatte sich in der großen Stadt eine Welt aufgebaut, in der er sich wie ein Jemand fühlte. Eine Welt aus Liedern, Romanen, linker Theorie, Memoirs und Essays über Herkunft und Geschlecht, Manifesten zum Klimawandel, klugen Feuilleton-Beiträgen und langen Gesprächen über Popkultur in angesagten Bars, postdramatischen Theateraufführungen, japanischen Filmklassikern und aufrührenden Konzerten. Dazu Begegnungen mit interessanten Künstlerinnen und kuriosen Hochstaplern, narzisstisch Gestörten und anregend Größenwahnsinnigen. Nun verblasste diese Welt und er war wieder der Niemand, als der er vor langer Zeit aufgebrochen war. "Wie jeder weiß, ist das hier das Nirgendwo" ist ein melancholisch-komischer Roman über die Versprechen der Popkultur und die Frage, ob sie diese jemals eingelöst hat.
- A1: Thelonious
- A2: Ugly Beauty
- A3: Raise Four
- A4: Boo Boo's Birthday
- B1: Easy Street
- B2: Green Chimneys
- B3: In Walked Bud
Thelonious Monk, considered one of the greatest Jazz pianists of all time, recorded Underground in '67-'68. It's the last recording with the Thelonious Monk Quartet (Larry Gales on bass, Charlie Rouse on tenor sax, and Ben Riley on drums) and one of the last album he made for Columbia.
What makes Underground special is that unlike his other Columbia recordings, four out of the seven songs were newly composed and recorded. The album cover depicts Monk as a member of the French Resistance and is meant as an homage to Pannonica "Nica" de Koenigswarter. She was a member of the aristocratic Rothschild family and became a patron of leading jazz musicians, hosting jam sessions, driving them to gigs and sometimes even help out with paying the rent. In 1969 the cover won a Grammy for Best Recording Package.
Underground is available as a limited edition of 2000 individually numbered copies on orange vinyl and comes in a deluxe, heavy duty sleeve.
Mit Yenbett kehrt die mauretanische Sängerin Noura Mint Seymali eindrucksvoll zurück. Bereits die ersten beiden Tracks - zwei Versionen des Songs "Lehjibb" - zeigen die Spannweite ihres musikalischen Ausdrucks: archaische Klanglandschaften mit der traditionellen Harfe ardine treffen auf flirrende E-Gitarren, donnernde Drums und hypnotischen Gesang. Seymali verbindet die uralte Tradition der nordwestafrikanischen Griot-Musik mit modernen, elektrifizierten Klängen zu einem tranceartigen, kraftvollen Sound, der tief verwurzelt und zugleich zukunftsweisend ist. Als Tochter des Komponisten Seymali Ould Ahmed Vall und Stieftochter der berühmten Sängerin Dimi Mint Abba trägt sie ein musikalisches Erbe weiter, das sie mit eigener Handschrift neu interpretiert. "Die Griots sind Spiegel der Gesellschaft", sagt Seymali. "Wir bewahren Geschichte, feiern Kultur und schaffen Verbindung." Yenbett, ihr drittes Album und das erste seit 2016, wurde von Matthew Tinari (Drums) und Mikey Coltun (Mdou Moctar) produziert. Es ist roh, experimentell und voller Energie - ein Beweis für Seymalis Status als eine der kraftvollsten Stimmen der Weltmusik.
- Les Bourgeois
- 1: 2Les Paumes Du Petit Matin
- 1: 3Bruxelles
- 1: 4Le Plat Pays
- 1: 5On N'oublie Rien
- 1: 6La Valse A Mille Temps
- 1: 7Les Flamandes
- 1: 8Ne Me Quitte Pas
- 1: 9Le Moribond
- 1: 0Quand On N'a Que L'amour
- 1: Rosa
- 1: 2Au Printemps
- 1: 3Les Prénoms De Paris
- 1: 4Madeleine
Mit der Harcourt Edition würdigen Wagram und das legendäre Studio Harcourt Paris den belgischen Chanson-Poeten Jacques Brel. Die exklusive Reihe ist den größten Stimmen Frankreichs vorbehalten und präsentiert ikonische Schwarzweiß-Porträts aus dem berühmten Studio Harcourt, das seit 1934 für seine unverwechselbare Bildsprache steht. Diese Kompilation vereint Brels bedeutendste Werke - darunter Ne Me Quitte Pas, La Valse à Mille Temps und Les Bourgeois. Zeitlose Klassiker, die das französische Chanson geprägt haben und bis heute nichts von ihrer emotionalen Kraft verloren haben.
- A1: Brut Thoughts Theme
- A2: Swordfight In A Chicken Shop
- A3: Putting On A Party
- A4: Rna
- A5: Generation Left On Read (Feat. Konopinksy)
- A6: Friends And Family (Interlude)
- A7: Brut Pop (Feat. Meme Gold)
- B1: Running Outta Road (Feat. Trainee)
- B2: Mortgage Guy (Interlude)
- B3: One 4 Me & U
- B4: Money Isn't Real (Feat. Kiddus)
- B5: Brut Thoughts Reprise
- B6: How To Subtly Disappear (Feat. Lauren Auder)
One of the UK’s most singular voices, Murkage Dave has spent the last decade crafting a body of work that refuses to fit neatly into any genre box. His music, loosely pop but informed by indie, outsider art, and an instinct for storytelling, is built on honesty, empathy, and fearless social commentary. Across his career, he has earned a cult following and praise from Pharrel Williams, Iggy Pop, BBC Radio 6 Music, The Guardian, Rolling Stone, Pitchfork, Clash, Complex, Highsnobiety, and Vogue. His debut album Murkage Dave Changed My Life (2018) amassed over 12 million Spotify streams, while follow-up The City Needs A Hero (2022) reached #10 on the UK iTunes Chart and #15 on the UK Independent Chart.
- The Beginning And The End
- Seventh Degraded Hymn
- Memorial Environment #4
- Eighth Degraded Hymn
- Memorial Environment #5
- Ninth Degraded Hymn
- Memorial Environment #6
- Tenth Degraded Hymn
- The End Of Life In Sound
Der postklassische Komponist, Klangkünstler und Kurator Matthew Patton ist mit seinem zweiten Album als Those Who Walk Away zurück. "Afterlife Requiem" ist eine Elegie für seinen Freund und Kollegen Jóhann Jóhannsson. Drones, Elektroakustik und fast vollständige Stille, extrahiert aus unvollendeten Aufnahmen auf Jóhannssons Festplatten, bilden die Grundlage für zwei Streichquintette - Ghost Orchestra (Reykjavík) und Possible Orchestra (Winnipeg) -, die in einem traurigen, langatmigen Werk verarbeitet und ausgelöscht werden. Patton hat auch wieder mit Andy Rudolph (Guy Maddin) und Paul Corley (Sigur Rós, Ben Frost) an der Koproduktion und dem Sounddesign gearbeitet, um eine brodelnde Körperlichkeit zu schaffen, die brodelnde Tiefen mit eindringlichen Bewegungen gespenstischer Streicher kontrastiert. ,Alles, was ich je geschrieben habe, ist ein Requiem. Alles ist ein Ende. Der Tod ist überall in dieser Musik präsent. In meinen Werken geht es um das Verschwinden - der Gegenwart, der Vergangenheit, von allem. Afterlife Requiem wird im Laufe seiner Dauer immer langsamer, es ist ein einziges großes Ritardando, die Zeit verlangsamt sich nicht nur, sie verschwindet. Ohne dass ich darüber nachgedacht hätte, ereigneten sich zwei miteinander verbundene Tragödien, die während des Schreibens, Aufnehmens und Arbeitens organisch an die Oberfläche kamen: der Tod meiner Mutter und der Tod des Komponisten und Freundes Jóhann Jóhannsson. Wenn ich mit dem Schreiben anfange, denke ich an nichts Bestimmtes, ich schreibe einfach, komponiere, nehme auf und höre zu ... aber irgendwas macht sich immer auf unvorhergesehene Weise bemerkbar oder drängt sich in den Vordergrund. Nach dem medizinisch assistierten Tod meiner Mutter wurde mir beim Ausräumen ihrer Wohnung klar, dass ich auch die physische Manifestation ihrer Welt auslöschte - und dass ich genau dasselbe mit der Musik tat, die ich schrieb und aufnahm. Während dieser Zeit wurde mir auch Jóhanns Tod immer wieder bewusst. Für Afterlife Requiem habe ich kurze, verlassene Fragmente aus Jóhann Jóhannssons Festplatten genommen und diese körperlosen Audio-Geister abwechselnd in meine eigene Musik eingebaut, wobei ich sie unrein gelassen habe - und dabei die Grenze zwischen Schaffen und Zerstören verwischt habe. Nach seinem Tod hatte ich diese Festplatten aus Jóhannssons Berliner Studio zum Anhören bekommen. Diese Musik war aufgegeben worden, in verschiedenen Stadien der Entstehung und Auflösung: ein Verzeichnis zerfallener und toter Erinnerungen, vergessen und jetzt nur noch in einer Reihe ineinandergreifender mechanischer Teile vorhanden, die mit der Zeit selbst versagen und verschwinden werden, wie alles andere auch. Monatelang hörte ich mir diese Überreste von Jóhanns Musik obsessiv an und versuchte, Hinweise auf Jóhann vor seinem Tod zu finden. Oft stellte ich fest, dass er das Aufnahmegerät noch lange nach Ende der aufgenommenen Musik laufen gelassen hatte. Er schien nicht zu bemerken, dass die Musik aufgehört hatte, oder registrierte nicht, dass dies das Ende der Musik war, oder vielleicht war er durch etwas anderes abgelenkt. Aber ich fand diese langen Stillephasen zutiefst emotional und berührend. Die verschwindenden Elegien von Afterlife Requiem sind weniger Musik als vielmehr Überreste von Musik. Auf diese Weise arbeite ich immer auf die Subtraktion von Bedeutung hin. Die Musik ist fern und verschwommen, beschädigt, geisterhaft und gespenstisch und deutet nur wie eine halb vergessene Erinnerung an das, was einmal existierte, eine verdichtete Darstellung von Verfall und Auslöschung. Ich habe dieses neue Stück von Anfang bis Ende mit diesen körperlosen Stillephasen aus Jóhanns eigenem Werk, Raum und Zeit unterlegt. Jetzt für immer verschwunden, bleibt seine aufgezeichnete Stille zurück; eine monumentale Leere, die der Welt verloren gegangen ist. Im gesamten Stück, insbesondere in den Abschnitten ,Memorial Environment", habe ich auch unzählige Geräusche aus der Natur integriert, von vulkanischer Lava über Lastenaufzüge bis hin zum menschlichen Blutfluss, dem Zischen von Turbinen und Selbstmordinjektionen. Der Künstler Robert Smithson sagte vor Jahrzehnten: ,Es ist die Dimension der Abwesenheit, die es noch zu finden gilt." Für mich misst diese Musik auch, wie die Zeit abläuft. Tatsächlich ist die Zeit bereits abgelaufen. Die Ewigkeit hat bereits begonnen." - Matthew Patton (Those Who Walk Away)
- Dust On Trial
- Concrete
- One Rizla
- The Lick
- Tasteless
- Donk
- Gold Hole
- Friction
- Lampoon
- Angie
In der Heimat der Wettbüros wird zurzeit ein Name groß gehandelt: SHAME. Die Band lebt von Konfrontation. Sei es die brodelnde Intensität, die auf ihrem Debüt ,Songs of Praise" knistert, oder das Adrenalin-pumpende Chaos, das sich bei ihren aufregenden von großen Emotionen angetriebenen Shows entfaltet. Bestehend aus dem Sänger Charlie Steen, den Gitarristen Sean Coyle-Smith und Eddie Green, dem Bassisten John Finerty und dem Schlagzeuger Charlie Forbes, begann das in London lebende Quintett bereits im Schuljungenalter. Mit einem gesunden DIY-Ethos als Grundlage und mit The Fall und Wire als musikalische Einflüsse schafften sich SHAME eine Nische in der Musikszene Südlondons und entwickelten furchtlos ihren aufrichtigen, eckigen, peitschenden Post-Punk. Die zehn Songs von ,Songs of Praise" lassen keine Fragen offen. Ob "Gold Hole", ein augenzwinkernder Takedown von Rock-Narzissmus, oder die Single "Concrete", die den überwältigenden Moment der Erkenntnis einer zum Scheitern verurteilten Beziehung beschreibt, oder das frustrierte "Tasteless", das die Monotonie des Alltags beschreibt. ,Songs of Praise" bietet keine Atempause.
„Better Than Raw“ ist Helloweens achtes Album, ursprünglich 1998 erschienen, und ist nun erstmals seit
fast zehn Jahren als Doppel-LP auf türkisfarbenem Vinyl erhältlich. „Better Than Raw“ enthält die Singles
„I Can“ und „Hey Lord!“.
Helloweens sechstes Album „Master of the Rings“, ursprünglich 1994 erschienen, ist nun erstmals als
Doppel-LP in Gold erhältlich. „Master of the Rings“ ist das erste Album mit dem Co-Sänger Andi Deris
und enthält die Songs „Where the Rain Grows“, „Mr. Ego (Take Me Down)“, „Perfect Gentleman“ und
„Sole Survivor“. Die erweiterte Doppel-LP bietet sieben zusätzliche Tracks.
Helloweens siebtes Album „The Time of the Oath“, ursprünglich 1996 erschienen, ist jetzt als erweiterte Doppel-LP t erhältlich, wobei die erste LP in Violett gehalten ist. „The Time of the Oath“ ist ein
Konzeptalbum, das auf den Prophezeiungen von Nostradamus basiert und die Singles „Power“, „The Time
of the Oath“ und „Forever and One (Neverland)“ enthält. Die erweiterte Version bietet acht zusätzliche
Tracks.
„Better Than Raw“ ist Helloweens achtes Album, ursprünglich 1998 erschienen, und ist nun erstmals seit
fast zehn Jahren als Doppel-LP auf türkisfarbenem Vinyl erhältlich. „Better Than Raw“ enthält die Singles
„I Can“ und „Hey Lord!“.
Helloweens sechstes Album „Master of the Rings“, ursprünglich 1994 erschienen, ist nun erstmals als
Doppel-LP in Gold erhältlich. „Master of the Rings“ ist das erste Album mit dem Co-Sänger Andi Deris
und enthält die Songs „Where the Rain Grows“, „Mr. Ego (Take Me Down)“, „Perfect Gentleman“ und
„Sole Survivor“. Die erweiterte Doppel-LP bietet sieben zusätzliche Tracks.
Helloweens siebtes Album „The Time of the Oath“, ursprünglich 1996 erschienen, ist jetzt als erweiterte Doppel-LP t erhältlich, wobei die erste LP in Violett gehalten ist. „The Time of the Oath“ ist ein
Konzeptalbum, das auf den Prophezeiungen von Nostradamus basiert und die Singles „Power“, „The Time
of the Oath“ und „Forever and One (Neverland)“ enthält. Die erweiterte Version bietet acht zusätzliche
Tracks.
„Better Than Raw“ ist Helloweens achtes Album, ursprünglich 1998 erschienen, und ist nun erstmals seit
fast zehn Jahren als Doppel-LP auf türkisfarbenem Vinyl erhältlich. „Better Than Raw“ enthält die Singles
„I Can“ und „Hey Lord!“.
Helloweens sechstes Album „Master of the Rings“, ursprünglich 1994 erschienen, ist nun erstmals als
Doppel-LP in Gold erhältlich. „Master of the Rings“ ist das erste Album mit dem Co-Sänger Andi Deris
und enthält die Songs „Where the Rain Grows“, „Mr. Ego (Take Me Down)“, „Perfect Gentleman“ und
„Sole Survivor“. Die erweiterte Doppel-LP bietet sieben zusätzliche Tracks.
Helloweens siebtes Album „The Time of the Oath“, ursprünglich 1996 erschienen, ist jetzt als erweiterte Doppel-LP t erhältlich, wobei die erste LP in Violett gehalten ist. „The Time of the Oath“ ist ein
Konzeptalbum, das auf den Prophezeiungen von Nostradamus basiert und die Singles „Power“, „The Time
of the Oath“ und „Forever and One (Neverland)“ enthält. Die erweiterte Version bietet acht zusätzliche
Tracks.
Sarah Connors #1 Album ”Freigeistin” erscheint 2026 als Special Deluxe Edition in neuem Look und mit
brandneuen Bonustracks. Ihr bisher persönlichstes Album hielt sich bereits sieben Wochen in den Top
10 der deutschen Albumcharts und reihte sich in die Trilogie aus ”Muttersprache” und ”HERZ KRAFT
WERKE” ein. Nun krönt sie sie den Beginn ihrer großen Arena Tour durch Deutschland, Österreich und
die Schweiz mit dem Release einer ganz besonderen Version von ”Freigeistin” inkl. aller bisherigen Hits
wie ”FICKA”, der neuen Empowerment Single ”Das schönste Mädchen der Welt” und weiteren Songs.
Sarah selbst sagt zum Album:
”Ich habe getan, was ich immer tue. Beobachtet, zugehört, geschrieben und gesungen. Ich stelle Traditionen und lang gelernte Konzepte in Frage. Ist Ehe noch zeitgemäß? Wie geht glücklich in einer langen
Beziehung? Warum hat mir keiner gesagt, wie sehr es weh tut, wenn die Kinder aus dem Haus gehen,
und kann man wirklich monogam sein? Ich will wilde Nächte und meine Leichtigkeit zurück, ich will etwas
fühlen in einer Welt, die immer stumpfer wird. Ich will jeden Tag etwas Neues lernen und ich kämpfe für
das, woran ich glaube. Meine Sehnsucht nach Aus- und Aufbruch dominiert dieses Album. Ich bin viele
und wir alle sind auf dieser Platte.”
Das Album erscheint in der Special Deluxe Edition als limitiertes Hardcover Book und als limitierte 2
LP in transparentem Pink. Beide Versionen beinhalten das komplette Album ”Freigeistin” und alle sechs
Bonustracks.
Decca Classics präsentiert Lise Davidsen: Live at the Met - aufgenommen während des bahnbrechenden
Soloauftritts der Sopranistin an der Metropolitan Opera im September 2023.
„Es kommt selten vor, dass die Met einen Künstler zu einem Solokonzert in ihrem Auditorium mit 3.800
Plätzen einlädt. Und noch seltener ist es, dass diese Sängerin ihr Debüt in New York City gibt. Aber
Davidsen ist etwas ganz Besonderes: eine echte dramatische Sopranistin.“ (The New York Times). „Keine
Kulissen, keine Kostüme, kein Orchester: Aber die ganze Oper war da.“ so die Zeitung weiter.
Davidsen hat eine enge Beziehung zur Met, wo sie seit ihrem Debüt 2019 regelmäßig in Hauptrollen von
Tschaikowski, Wagner, Strauss, Verdi, Puccini und Beethoven auftritt. „Ich betrachte die Met als mein
zweites Zuhause“, sagt Davidsen. „Aber um so etwas gebeten zu werden, war etwas ganz Besonderes.“
Zu den Höhepunkten zählen Wagners „Dich, teure Halle“ aus Tannhäuser, Amelias Arie aus dem dritten Akt von Verdis ”Un ballo in maschera” und Puccinis „Vissi d’arte“. Dazu kommen Lieder von Schubert
sowie Musik von Grieg und Sibelius als Hommage an Davidsens skandinavische Herkunft.
Die Veröffentlichung folgt auf Davidsens gefeiertes Wagner-Album ”Der fliegende Holländer”, welches den
Gramophone Award 2025 für die beste Opernaufnahme gewann und von Kritikern weltweit hoch gelobt
wurde.
Das 1965 für Blue Note aufgenommene Album gilt als eines der kühnsten musikalischen Statements des
Pianisten und Komponisten Andrew Hill. Auf ihm versuchte Hill, die Avantgarde durch das Prisma der
Wurzeln des Jazz in den afrikanischen Rhythmen zu betrachten. Entsprechend setzte er sein Klavier in
den vier von ihm komponierten Stücken mehr als perkussives und weniger als melodisches Instrument ein.
Begleitet wurde er von einem bis zu achtköpfigen Ensemble mit zwei Bläsern, zwei Perkussionisten, zwei
Bassisten und einem Schlagzeuger.
Hiesigen Jazzfans dürfte Larance Marable vor allem als Schlagzeuger des legendären Quartet West von
Charlie Haden aus den 80er und 90er Jahren in Erinnerung sein. Als er 1956 als Lawrence Marable sein
einziges Album als Bandleader aufnahm, galt er als einer der gefragtesten Schlagzeuger der West-CoastJazz-Szene in L.A. Den Titel “Tenorman” gab er dem Album, weil er darauf den damals noch relativ
unbekannten, jungen texanischen Tenorsaxofonisten James Clay vorstellte. Neben vier bekannten Standards ist das Quartett hier mit drei Kompositionen seines Pianisten Sonny Clark zu hören, dem kurze Zeit
später bei Blue Note der große Durchbruch gelingen sollte.
„Twio“ hieß das fünfte Studioalbum des US-amerikanischen Tenorsaxofonisten Walter Smith III, das im
Februar 2018 bei Whirlwind Recordings veröffentlicht wurde. Der Titel war eine spielerische Wortschöpfung
aus „Trio“ und „Two“. Downbeat schrieb damals: „‘Twio‘ präsentiert den großartigen Tenorsaxophonisten in einem kompakten Trio-Setting. Sein Ton und seine Melodik sind umwerfend, gepaart mit reichem,
packendem Ideenreichtum“.
Für sein drittes Blue-Note-Album greift der Musiker jetzt das Konzept wieder auf und präsentiert mit
„Twio Vol. 2“ ein äußerst gelungenes Album mit klassischen Jazzstücken voll swingender Spielfreude. Das
Album besticht durch eine neue, wechselnde Besetzung mit Bassist Joe Sanders und Schlagzeuger Kendrick
Scott sowie Gastauftritten der Jazzlegenden Ron Carter am Bass und Branford Marsalis am Tenorsaxofon.
Als Roadie und Assistent von Klaus Schulze kam Günter Schickert früh mit elektronischer Musik in Berührung. Er veröffentlichte in den 70ern zwei Alben: 1974 bei Brain "Samtvogel", 1979 bei Sky Records seine für viele Jahre letzte Platte "Überfällig". Letztere war in der Tat überfällig, weil Günter Schickert eine ganz eigentümliche und in die Zukunft weisende Musik entwickelt hatte - trotz der deutlich erkennbaren Einflüsse durch die Musik der Berliner Schule (u. a. Tangerine Dream, Ash Ra Temple). Schickert benutzte keine Synthesizer, seine Instrumente sind die E-Gitarre und das eigene Studio mit einer Mehrspur-Bandmaschine und vielen Effektgeräten. Dabei wusste er, die Vielschichtigkeit der Musik bis an die Grenze zur Mikrotonalität auszudehnen - eine ganz eigenen Minimalismus-Auffassung, die eher Richtung Steve Reich und Glen Branca geht: kompliziert geschichtete, rhythmisch-harmonische Sequenzen, weite Echo- und Hallräume, ausgedehnte Improvisationen.
- Wenn Der Südwind Weht
- Veilchenwurzeln
- Mein Freund Farouk
- Mutee
- Freudentanz
- Goldregen
- Auf Leisen Sohlen
- Saumpfad
- Sonnengeflecht
- Felix Austria
"Wo nimmt der Roedelius nur die vielen schönen Töne her?", fragt Asmus Tietchens in den Linernotes zu dieser Reissue. Eine berechtigte Frage. Hans-Joachim Roedelius, Pionier der Ambientmusik, des Krautrock, des Synthiepops, Mitglied in solch wegweisenden Bands wie Cluster und Harmonia, schwelgt auf seiner siebten Soloplatte aus dem Jahr 1981 in fremden Welten. Dies ist "Musik zum Leisehören", schreibt Roedelius auf der Plattenhülle. Und tatsächlich: Sie leise abzuspielen verstärkt den Eindruck des Außerweltlichen. Dabei ist hier nichts, was auch nur annähernd spacig oder psychedelisch wäre. Die einzelnen Stücke sind kurz, sie kommen und gehen, wie an einer Perlenschnur aufgereiht. Die Musik klingt immer ein wenig wie in Watte gepackt. Roedelius erlaubt sich beim Spielen auf seiner Elektroorgel kleine Ungenauigkeiten, lässt elektrische Störgeräusche zu. Das unterscheidet die Musik ganz grundsätzlich von der präzisen und perfekten Minimal Music. Roedelius" Musik lebt von der Improvisation, ihre Ehrlichkeit treibt einem fast die Tränen in die Augen.
Mit seinem Debütalbum "Mesdames, Messieurs !" sorgt Sam Sauvage für einen elektrisierenden Neustart der französischen Popmusik. Seine 13 Songs sind gleichermaßen ungestüm, poetisch und kompromisslos ehrlich - ein Sound, der zwischen Synth-Poesie, Rock-Theatralik und intensiver Erzählkraft oszilliert. In Stücken wie "Avis de tempête" oder "La fin du monde" entfacht Sam eine dramatische Energie, die den Nerv unserer Zeit trifft: der Tanz am Rand des Chaos, gepaart mit einer eindringlichen Botschaft, den Moment festzuhalten. Gleichzeitig zeigt er in "Boulogne" oder "Roi du silence" eine zerbrechliche, fast intime Seite, die seine Songs zu emotionalen Miniaturen macht. Sam Sauvage ist ein Ausnahme-Performer: körperlich, direkt, nahbar. Seine Stimme und Präsenz - geschärft durch Straßenmusik, Bar-Gigs und Support-Shows für u. a. Zaho de Sagazan, Eddy de Pretto und Benjamin Biolay - machen jede Live-Situation zu einem Ereignis. Ein Album, das berührt, provoziert und bleibt. Ein neuer Name, der nicht mehr zu überhören ist.




















