Was haben Motörhead, Refused, Rage against the Machine, AC/DC und Green Day gemeinsam? Es mag vielleicht verwundern, aber sie haben allesamt Songs mit Texten, die ziemlich gut im Kontext eines Widerstands gegen eine Epoche funktionieren, die immer mehr durch herzlosen Nationalismus, Rassismus, Faschismus und Egoismus gekennzeichnet ist. Das Leben im Europa des Jahres 2024 kann einem schon den Rest geben: In immer mehr Ländern wühlen Politiker*innen den Dreck auf, der schon längst hätte abgeschafft werden sollen - oder der zumindest kollektiv verachtet gehört. Doch eines muss man sich unbedingt ins Gedächtnis rufen: just because you got the power, heißt nicht, dass man recht hat. Tagtäglich wird einem heute eine neue dumme Idee um die Ohren gehauen. Meistens geht es darum, diejenigen nach unten zu treten, die eh schon am Boden liegen. Für Otto Normalverbraucher, der sich von der Gesellschaft betrogen fühlt, ist das reines TNT. Das Gefühl ist bisweilen nachvollziehbar, doch bitte wann sind die Verbreitung von Angst, das Bauen von Mauern und die Zerstörung von Bildungssystemen zur Lösung für Alles geworden? Seit wann ist ein menschliches Wesen aufgrund seiner Ethnie, seines Geschlechts, seiner sexuellen Orientierung oder seines Glaubens weniger wert? Unsere Antwort ist kurz und knapp: Wann immer irgendwer versucht, uns hier auf Linie zu bringen, entgegnen wir: fuck you, we won"t do what you tell us. Was also tun? Sind wir die einzigen, die sich in einer Welt, die sich spiralförmig in den Abgrund dreht, wie basket cases, also absolut verloren fühlen? Hoffentlich nicht. Und wenn wir eines gelernt haben, dann, dass im Produzieren, Spielen und Hören von Musik ein mächtiger Zauber liegen kann. Es gibt weniges, was so wirksam für sozialen Kit sorgt. Deshalb sind wir unglaublich stolz und freuen uns extrem, wieder ein neues Hellsongs-Album zu präsentieren. Für uns ist es ein Lichtstrahl in äußerst dunklen Zeiten. Zusätzlich zu den Cover-Versionen gibt es auch vier eigene neue Songs, die mehr oder weniger dasselbe Themenfeld abdecken. Mehr Vocals, mehr Drums, allgemein mehr Instrumente, gespielt von einer noch größeren Gang mit noch mehr Wut im Bauch als je zuvor. Hoffentlich gefällt"s euch. Wir lieben es! Lassen wir diese abgründigen Zeiten hinter uns und gehen wir gemeinsam in eine gleichberechtigte Zukunft! Eins wissen wir jedenfalls genau: We would rather be dead, als es gar nicht erst versucht zu haben. See you on the road!
quête:n ko
Ltd. Edition Gatefold LP beige/schwarz - rot Splatter
In einer Kombination aus starken Metalklängen des NuMetal, Pop-Elementen und modernen Soundelementen verleihen die fünf Musiker auf ihrem achten Album "Voodoo" einen kraftvollen, coolen und tanzbaren Charme - der mit jeder modernen Top Chartproduktion mithalten kann.
024 jährt sich Harmonias legendäres Debütalbum "Musik von Harmonia" zum 50. Mal. Aus diesem Anlass erscheint eine limitierte Jubiläumsausgabe mit dem Originalalbum sowie einer zweiten Vinyl mit bisher unveröffentlichten Überarbeitungen von Matthew Herbert, James Holden, David Pajo, Kaleema, Vittoria Maccabruni, Dextro, Marta Salogni, u.a. Schwarzes 180g Doppelvinyl im Gatefold.
Das 1973 von Neu!- und Cluster-Mitgliedern gegründete Trio markierte eine Wende im Krautrock: Weg von der Fusionitis, weg vom überambitionierten Gegniedel, weg von der Ironie, die allzu oft nur lausige Fähigkeiten kaschierte. Harmonia spielte seine impressionistischen Skizzen mit minimalistischem Gestus. Kein Text trübte den Sound, alles war repetitiv, friedlich atmosphärisch und irgendwie LoFi. Brian Eno hörte sich so tief rein in diese kitschlosen Versponnenheiten, dass er den Ambient erfinden konnte. Heute, nach 31 Jahren, klingt das etwas unfertig, vor allem die Ein- und Ausstiege, doch der naive Charme der Musik blieb erhalten. Das Album bildet den Auftakt einer Reihe von remasterten Neuauflagen legendärer Brain-Platten. Darunter auch "II" von Cluster. Hat Eno natürlich auch intensiv gehört.
Ruthven - alias Sean Nelson - hatte schon immer einen gewissen Eifer und einen inneren Antrieb in sich. Der Musiker aus dem Süden Londons tauchte 2017 zum ersten Mal auf der Bildfläche auf, als er bei Paul Institute, dem von A.K und Jai Paul gegründeten Label, unter Vertrag genommen wurde. Zu dieser Zeit war er Mitglied der Londoner Feuerwehr und nahm seine Songs in der Feuerwache zwischen den Einsätzen auf. Nachdem er seine einzigartige Mischung aus R&B-beeinflusstem Future-Funk behutsam und mit Bedacht entwickelt hatte, erregte Ruthven die Aufmerksamkeit der Kritiker ("kreiert Prince-ähnliche Jams mit den Konturen und der Geschmeidigkeit von Sportwagen" - The FADER) und ging erst kürzlich mit Sampha auf Tour. Dieses Jahr wartete Ruthvan schon mit Koops mit Sampha und Little Simz auf "Satellite Business 2.0" sowie der Zusammenarbeit mit Overmono auf ihrem Club-Banger "Gem Lingo (ovr now)" auf. Auf seinem am 25. Oktober erscheinendem Debütalbum "Rough & Ready" führt Ruthven die Hörer*innen in seine intime Welt ein. In den 12 Tracks lehnt er sich an klassisches Songwriting an, während er die üppige Instrumentierung beibehält, um ein Portal zu schaffen, das Jahrzehnte überspannt. "Es ist vom Jazz beeinflusst, aber auch von so vielen anderen Genres", sagt er, "sogar Yacht-Rock-Künstler wie Michael McDonald und Steely Dan haben mich tief beeinflusst." Das Ergebnis ist ein Album, das all die scharfen Kanten der frühen Prince-B-Seiten wie "17 Days" mit der Rauchigkeit von D"Angelos "Africa" aus der Voodoo-Ära verbindet. Die Entstehung von "Rough & Ready" brachte einige Herausforderungen mit sich, darunter auch technische Pannen - aber Ruthven blieb dem Ziel treu, sehr persönliche und nachvollziehbare Musik zu machen. Das Ergebnis ist ein Album, das man gehört haben muss.
Dimmu Borgir, die Meister des symphonischen Black Metal, sind stolz darauf, die Wiederveröffentlichung ihres bahnbrechenden Albums Abrahadabra auf einer spektakulären grünen Gatefold-Doppel-LP anzukündigen. Ursprünglich am 8. Oktober 2010 veröffentlicht, ist Abrahadabra ein monumentales Werk, das das Genre neu definiert und dunkle orchestrale Elemente mit der wilden Intensität der Band verbindet.
Diese exklusive Doppel-LP-Wiederveröffentlichung bietet eine neu gemasterte Version des Albums, die es in seiner vollen Pracht mit verbesserter Tiefe und Klarheit präsentiert. Abrahadabra ist bekannt für seine epischen, cineastischen Kompositionen, und diese Vinyl-Wiederveröffentlichung fängt jedes noch so kleine Detail ein, so dass der Hörer voll und ganz in die majestätischen und düsteren Klangwelten des Albums eintauchen kann.
Erleben Sie die donnernde Kraft von Tracks wie "Gateways" und "Dimmu Borgir" wie nie zuvor, mit der Wärme und dem Reichtum, den nur Vinyl bieten kann. Diese Wiederveröffentlichung ist mehr als nur ein Sammlerstück - es ist eine Reise zurück in die schattigen Gefilde, wo Metal und Orchester in perfekter, dunkler Harmonie aufeinandertreffen
- A1: Sweet Surrender - Courteeners Ft. Brooke Combe
- A2: Weekend Shy Of A Feeling
- A3: Pink Cactus Café
- A4: Where Are We Now?
- A5: The Beginning Of The End - Courteeners, Dma’s
- B1: Solitude Of The Night Bus
- B2: First Name Terms - Courteeners, Pixey
- B3: Lu Lu
- B4: Love You Any Less
- B5: Bitten By Unseen Teeth
- B6: The Unexpected Rise Of You And I
Seit der Veröffentlichung ihres Debütalbums St. Jude im Jahr 2008 haben sich Courteeners zu einer der beliebtesten Bands Großbritanniens
entwickelt und eine riesige Community um ihre ausverkauften Shows aufgebaut, die sie landesweit immer wieder vor ausverkauften Häusern und
Plätzen spielen lässt.
Pink Cactus Café ist Courteeners' 7. Studioalbum und ihre erste neue Musik seit More. Again. Forever. im Jahr 2020, das von den Kritikern begeistert
aufgenommen wurde.
In ihrer 16-jährigen Karriere hatte die Band beständigen kommerziellen Erfolg und erhielt in UK Auszeichnungen in Platin (x1), Gold (x3) und Silber
(x2) für ihre Alben. Zuletzt erreichte eine Neuauflage des Debütalbums St. Jude im Jahr 2023, fünfzehn Jahre nach der ursprünglichen
Veröffentlichung, Platz 1 der britischen Albumcharts, und Anfang dieses Jahres gewannen Courteeners bei den Nordoff Robins Northern Music
Awards die Auszeichnung Band des Jahres.
Steve Leach's Balearic beach-funk beast Ocean Potion, recorded with the Crystal Grass Orchestra is an absolutely ace, Ned Doheny-adjacent funky AOR / blue-eyed soul BBQ classic from 1976.
Who is Steve Leach, you ask? None other than Seasick Steve in a previous life! A French-only release on Philips, it's a hugely immediate, pop-funk firecracker. It features a wonderfully lush, full orchestral sound throughout, underpinning Steve's gorgeous voice and an army of brilliant backing vocalists.
The supporting cast is phenomenal and is arguably the salient reason this is such a fantastic record. We're talking legendary players from the French scene (think Arpadys, Voyage, Kongas, CCPP, Giant, Swing Family) such as Don Ray with his arranger-conductor hat on as well as synths, Marc Chantereau on percussion, Slim Pezin on guitar, André Ceccarelli on drums, Christian Padovan on bass and Pierre Halation on flute.
With these snakes behind the scenes, it remains a mystery how Ocean Potion is so relatively unknown. Hopefully, this long overdue reissue rectifies this and puts a stop to people dropping $200 on it.
Triumphant, horn-forward opener "The Light Of The Mind" has that uniquely Ned Doheny fidgety funk feel with a fantastically irresistible chorus and great harmonies. Just magic. The insouciant, swaggering "Hey! Hey! What You Doin To Me" is straight up white-hot feel-good funk with by turns sweeping and stabbing strings and a neck-snapping break. Crucial. Coming off like something off The Beach Boy's Surf's Up or Holland (including a sneaky "reason to live" reference that surely nods to "The Trader") is the brilliantly ominous, driving wall of sound of "Take Strength". Cavernous drums, urgent strings and a staggeringly good vocal performance make this a real highlight amongst an album of highlights. The blissful folk-funk of "The Lady Of The Sea" is a real naked heartbreaker, melancholic vibes and a beautiful flute line complementing each other perfectly. Side A closes out with "All My Life", a groovy island-funk white-reggae-tinged lilter which just about lands the right side of acceptable.
Side B opens with the gorgeous "You're The Only One Girl" before the propulsive Philly soul of "At Least We Got Love" elegantly glides into focus. Pulsing beats and piano working with that irresistible orchestra of grass. Glacial ballad "All Love's Children" has a deep New Orleans soul feel that truly soars whilst the breezy "Get Out In The Sun" owes a debt to "Crocodile Rock". It's pure pop for now people and wouldn't have been out of place on a late 70s Nick Lowe effort. Deep late-period Beach Boys gem "Golden Hues" is another heavy melancholic down lifter that really beguiles before the real reason you're all here. Pastoral closer "I Meditate Each Day" is just beautiful, and likely the reason this reissue is giving you that special feeling. Another gorgeous flute-led, folk-funk groover, it featured in a memorable mix from the Creme2laCreme crew (Raphael Top-Secret, Jerome Qpchan and Antoine Kogut) live on Red Light Radio over a decade ago and has been top of many heads' wants list never since. Just mellow out.
As ever, the audio for Ocean Potion has been carefully remastered by Be With regular Simon Francis, ensuring it sounds better than ever. Cicely Balston's expert skills have made sure nothing is lost in the cut whilst the records have been pressed to the highest possible standard at Record Industry in Holland. The original, iconic sleeve featuring a topless Steve reclining next to his piano on a flatbed truck on the beach (of course?!) has been restored here at Be With HQ as the finishing touch to this long overdue re-issue.
- A1: Be Patient Grow Daily
- A2: Mine & Yours (Feat. Earlly Mac)
- A3: Prada Bags/Sour Suite (Feat. Iamnobodi & Pher)
- A4: Masego's Interlude
- A5: Diamond Street
- B1: Lost Intro (Sango's Version)
- B2: The Lake (Feat. Xavier Omär)
- B3: Lax To Dtw (Feat. Jay Anthony)
- B4: Meanwhile (Feat. Dave B.)
- B5: Ice Storm (Feat. Smino)
- C1: Spaceship (Feat. Channel Tres)
- C2: Peace (Feat. Goldlink)
- C3: Tell You Anything (Feat. Peyton)
- C4: Drifted (Feat. Jayla Darden)
- D1: We Up (Feat. Ojerime)
- D2: Show (Feat. Rochelle Jordan)
- D3: No Chill (Feat. Jesse Boykins Iii & Lido)
- D4: Azurea
Inspiriert von Flying Lotus und Jake One, aber auch von weiteren Acts aus den Bereichen Hip-Hop, R&B und Electronic (Kaytranada, Mount Kimbie, James Blake, Timbaland, J Dilla, The Neptunes, Madlib), veröffentlicht Sango sein zweites Album: "North Vol.2" knüpft an das gleichnamige 2013er Debüt des Seattler Produzenten an und kommt mit zahlreichen hochkarätigen Features, darunter von Masego, IAMNOBODI, Xavier Omär, Smino, Channel Tres, GoldLink, Jayla Darden, Rochelle Jordan und Ojerime.
Pøltergeist haben bei Bad Omen Records (Watch Hazel, Satan's Satyrs) unterschrieben, und die Kanadier veröffentlichen ihr Debütalbum. Pøltergeist wird als eine Mischung aus Post-Punk, traditionellem Metal und Shoegaze aus den frostigen Ebenen beschrieben und spielt treibenden Coldwave, der einen Weg von den Katakomben in den Kosmos zeichnet. Die vielleicht prägenste Destillation des Pøltergeist-Stils kommt mit der Vorab-Single 'Children Of The Dark', einem eingängigen, stürmischen Rocksong, der auch thematisch auf einer doppelten Ebene funktioniert. Sänger Kalen Baker hegt seit langem eine Vorliebe für die mystischen Metal-Klänge von Angel Witch, Cauldron oder Blue Öyster Cult und war sowohl von der zeitgenössischen Post-Punk-Band Spectres als auch von der britischen Melancholie von 'Script From The Bridge' der Chameleons berührt. Ganz zu schweigen von Gothic- und Post-Punk-Legenden wie Sisters Of Mercy, The Sound und Paradigmen des Himmlischen wie Cocteau Twins, Slowdive und My Bloody Valentine. Gestärkt durch den lyrischen Einfluss spiritueller Vorläufer wie Moorcock, Lovecraft, Poe und David Lynch von Twin Peaks wurde der Sound von Pøltergeist geboren; ein düsteres, aber magisches Reich, in dem dämmrige Intensität in einem psychischen Kampf mit metallischer Stärke verbunden wird. 'Nachtmusik' bleibt Bakers Vision eines "Kaleidoskops aus Emotionen, Klängen und Ideen" treu. Dies ist eine Platte, die sich im Herzen nach dem spirituellen Reich der 1980er Jahre sehnt, aber mit den Füßen fest im Hier und Jetzt des 21. Jahrhunderts steht. Während sich am Himmel Gewitterwolken zusammenbrauen, beginnt Pøltergeists Reise in die Dunkelheit gerade erst.
Deaf Forever
8/10
"'Nachtmusik' alles mit, was eine gute Postpunk-Platte braucht: eingängige, gekonnt komponierte Songs, schwermütige Atmosphäre, guten Gesang mit klassisch monoton-melodischer Stimme und einen Spritzer Shoegaze"
Metal Hammer
5.5 / 7
"NACHTMUSIK fa?ngt die Sehn- sucht und dunkle A?sthetik des Achtziger Jahre-Deathrock fu?r die Gegenwart ein - ohne zu kopieren. Ganz ohne Zwang, dafu?r mit jeder Menge emotionalem Tiefgang und einem gewissen Gruselfaktor. Ein starker Auftakt und definitiv ein of- fenes Ohr wert - nicht nur an regne- rischen, euphorieberaubten Herbsttagen".
Rock Hard
8/10
"Wer auf Unto Others, In Solitude, Lunar Shadow oder Tribulation steht, wird mit ziemlicher Sicherheit auch Gefallen an der Musik von PØLTERGEIST finden, die für ihr Debütalbum "Nachtmusik" Elemente aus Gothic Rock, Heavy Metal, Post-Punk und Hardrock in einen Hexenkessel schmeißen, einmal kräftig durchrühren und die Suppe mit einer kräftigen Geisterbahn-Lyric-Würzmischung (in Anlehnung an weltbekannte Horror-Autoren wie Edgar Allan Poe und H.P. Lovecraft) abschmecken".
Orkus
"Dieses Debütalbum wartet auf mit charmanter Dunkelheit, gehüllt in einen intensiven Sound, der über Post-Punk-, Metal- und Death-Rock-Ein-Aüsse hinausgeht. Stimmungsvolle Vocals, starke Atmosphären und eingängige Dynamiken tragen Arrangements, in die man nur zu gerne versinkt".
In seinem kommenden Album präsentiert der israelische Bassist, Sänger, Komponist und nicht zuletzt Arrangeur seine vielseitigen Talente zusammen mit einem herausragenden Ensemble von Musikern. Darunter sind einige der vielversprechendsten Nachwuchstalente der neuen Jazzszene, darunter Ausnahme-Drummerin Roni Kaspi und Pianist Guy Moskovich, ergänzt durch Saxophonist Yuval Drabkin und vielen anderen talentierten Künstlern. Roni Kaspi bringt jugendliche Energie in das Album und verleiht der Musik ein Gefühl von Spontanität und Schwung. Nach mehr als drei Jahren Tournee mit Avishai Cohen hat sie auf dieser Aufnahme sogar einen eigenen Titel ('Roni's Swing'), den Cohen als Hommage an ihr dynamisches und energiegeladenes Schlagzeugspiel geschrieben hat. Guy Moskovich, ein Pianist, dessen harmonisches Gespür und technisches Können ihm viel Anerkennung als aufsteigender Stern im Jazz eingebracht haben, ist die perfekte Ergänzung zu Cohens Basslinien. Yuval Drabkin am Saxophon verleiht dem umfangreichen Ensemble eine weitere Ebene. Sein gefühlvolles Spiel und seine nuancierten Interpretationen verleihen dem Projekt eine überzeugende Stimme und steigern die Gesamttiefe des Albums, das als schwarze Vinyl sowie CD-Digipak erscheint.
Am 03.11. tritt Avishai Cohen bei den Leverkusener Jazztagen auf.
Die Musiker:
Avishai Cohen (Bass & Vocals), Guy Moskovich & Eden Giat (Piano), Roni Kaspi & Noam David (Drums), Yuval Drabkin (Saxophone), Yosi Ben Tovim (Guitar), Lars Nilsson (Trumpet), Hilel Salem (Flugelhorn), Jakob Sollerman (Trombone), Ilan Salem (Flutes), Jenny Nilsson (Vocals)
In 2007 an Italian film festival invites Mouse on Mars to score a film of their choice. The organizers claim to be able to clear the rights for any movie the band chooses. Werner Herzog’s fictional documentary Fata Morgana, which merges footage of several desert explorations by Herzog and his team into one continuous association, has long been a band’s favorite. The film comes with a soundtrack by Mozart, Leonard Cohen, Third Ear Band and field recordings. Andi Toma and Jan St. Werner are sent a DVD to Düsseldorf and start working. The idea is to score the film in real time so instrumentation has to be readily at hand: guitar, percussion, electronics, mouth harp, pedals, software, tapes, samplers. Once the arrangement for the three-part film is sorted Mouse on Mars bring their score to stage. Herzog Sessions is performed twice: first when the band still thought the rights had been cleared, and a second time at London’s Southbank Center knowing that Herzog would have never approved a new score.
--
Mouse On Mars – London Queen Elizabeth Hall soundtracking Werner Herzog.
By Mike Diver, 24.04.2009
Filmed in 1971, Fata Morgana is perhaps not one of Herzog’s best-known works (think Grizzly Man, Rescue Dawn, et cetera…), but then Mouse on Mars have never been ones to embrace the mainstream, quietly letting their modern, experimental take on krautrock do the talking over the years, thus producing some quietly brilliant electronica that far outweighs their modest profile.
The film itself is not altogether dissimilar to the wonderful, Phillip Glass-scored Koyaanisqatsi, with sweeping landscape shots and no obvious plot or narrative, though Fata is concentrated purely in one place – in and around the Sahara Desert, switching from images of barren wasteland to desert tribes and dead, skeletal cattle.
The obvious thing to do when soundtracking such powerful imagery is to vie for dreamy electronic soundscapes which can be sustained for a long period, and whilst this ambient shoegaze approach was present and correct (also carefully constructed and highly effective), Mouse on Mars added a human element to the performance, incorporating a live dimension by using and looping guitars, harmonicas, processed vocals and even a live horn player (quite possibly a flugelhorn. Look it up if you don’t believe me) for the final section of the film.
Some of the most interesting points arose when the duo suddenly switched from solemn, ambient tones to glitchy, bouncing electro (reminiscent of their more upbeat work) whilst on the same film shot – causing the audience mood to flick from tripped-out bliss to attentive semi-wired, utterly subverting any idea of a narrative the film may have possessed. Clever stuff.
Ranging from sinister to surreal to humorous, all the moods portrayed in Fata Morgana were successfully matched by Mouse on Mars’ live rescore – no mean feat. The duo also went above and beyond the call of duty with their own soundtrack, adding a fascinating personal signature to an already unique film.
Golden-era of kinked, acid-hued, analogue, harmonic song writing sits at the heart of The Eggmen Whoooooo!’s first, mind-bending, full-length album. Two-decades of meandering musicality fans the embers of cult Welsh legends, El Goodo, glowing beneath Benedict Frye’s latest bakeries of sound.
Whisking effervescence and colour into the flat glass of soda of mundane middle age, the
former El Goodo pace-setter has gathered a band of five other, talented souls and asks the jittery cut of sparking psych to lead the charge as the band’s debut album, ‘Fuzzy Eggs, Please’ is announced for release on Fri 25 October 2024.
Almost a full two decades since El Goodo rose to an elevated position amongst discerning
music-lovers as consorts to, support act beneath and studio collaborators with Super Furry
Animals, and a full four years since the final act of the departed band (their last, acclaimed
studio album, Zombie) a tapestry of distinctly and brilliantly odd songs scrambles from the
heart of the Welsh hills. Transplanted into the chest cavity of a new, stage-ready six-headed creature, what awakes is a new beast of valve amp and feedback-fuelled splendour.
All ten songs, recorded in mountainous seclusion in Carmarthenshire with producer,
Thighpaulsandra (Spiritualized, Tim Burgess), have clustered in strange harmony on The
Eggmen Whoooooo!’s very first, perfectly imperfect album.
Formed in a lightning strike of inspiration by prolific, remote South Wales-based keeper of
various musical flames, Benedict E Frye, The Eggmen Whoooooo! finds members of
kindred, Welsh musical spirits, El Goodo, Los Blancos and Trecco Beis, joining hands and
overloading studio plug sockets in a display of unchallenged creative hubris. With nobody to please but themselves, the six-piece’s indulgence in sounds straddles sun-licked Californian harmonies and the torn-sneakered snottiness of New York punk making for thrilling sonic schizophrenia with only their own record collections occasionally poached.
Geplant war es von Omega damals logischer Weise nicht, die eigene Karriere in Genre-Phasen einzuteilen. So etwas machen später Musikjournalisten und Fans - und unter ihnen besonders die Statistiker. Nach deren Lesart gilt die zweite Hälfte der Siebziger als Space-Rock-Ära der ungarischen Band. Abgebildet wird sie durch die Trilogie "Time Robber" (1976), "Skyrover" (1978) und schließlich "Gammapolis" (1979). Zwar waren sphärische Klänge bereits davor und auch danach noch im Schaffen des Budapester Quintetts zu vernehmen, derart konzeptionell fokussiert zeigten sich Omega jedoch tatsächlich nur auf diesem Triple. Nimmt man die Erfolgs-LP "Time Robber" weiterhin als Qualitätsmaßstab, hielt auch "Gammapolis" mühelos mit. Die Kompositionen der Gruppe um Sänger Jànos Kòbor waren melancholischer geworden, die bittersüßen Melodien schmeichelten. Das galt besonders für den siebenminütigen Opener "Dawn In The City" ("Hajnal a város felett"), dem Titelsong "Gammapolis" und "Silver Rain" ("Ezüst esö"). Zwischen der westeuropäischen, englischsprachigen Version und dem ungarischen "Original" gibt es neben dem Gesang und der Sprache in der Titelreihenfolge und bei der Songlänge einige kleine Unterschiede. Minimal ließen Omega die instrumentalen Passagen einiger Stücke auf der Muttersprachenvariante länger fließen. Für die westeuropäischen Omega-Platten-Käufer jedoch hatten diese feinen Unterschiede keine Relevanz, kannten sie meist die ungarischen Songs gar nicht. Ebenso wenig dürften sie registriert haben, dass GAMMAPOLIS in Omegas Heimat mit fast einer dreiviertel Million Einheiten die am besten verkaufte LP der Band-Karriere wurde. Das deutsche Cover-Artwork wich jedoch von der ungarischen Version erheblich ab: Zeigte die Bacillus/Bellaphon-Variante die Silhouetten der Musiker vor einem von Flak-Scheinwerfern durchschnittenen Nachthimmel, war auf dem Pepita-Album offenbar die zwar futuristische, allerdings auch karge Welt auf einem fremden Planeten zu sehen.
When the Beat Konducta and his trusty alter ego link up for the sequel, another southern California blunt cruise ensues. The Adventures Of Lord Quas consists of a slow ride through the deepest corners of the crate, leaving no genre unearthed until it claims space in the haze of one’s imagination. It’s business as unusual: Madlib funnels his most twisted impulses and comedic sensibilities into a sonic slacker flck complete with good dope, bottom-shelf liquor, and a penchant for gazing mouth agape into the great unknown. But he knows Lord Quas like a good needle on wax, and they casually strut through the loops, much ado about frontin’. (Not like fake shit ain’t a big deal, but it ain’t a big enough deal.) This record captures Madlib and his id at their most frantic, indulgent, and often confusing; they trade neatness for chaos, continuity for collage in a barrage of the finest sounds this side of the B-side. It’s hip-hop that takes every visible risk, often striking gold and proving how in control the Loop Digga truly is. Don’t hit it too hard, your other selves might pay you a visit.
29.173 Seemeilen: Das ist die Distanz, die Thomas Ruyant während der Vendée Globe allein am Steuer seines Bootes um die Welt gesegelt ist. Im November 2020 nahm der Skipper mit einem innovativen Bild- und Tonaufzeichnungsgerät an dem berühmten Rennen teil. Der entstandene Film "29.173 NM" bietet ein einzigartiges Eintauchen an seiner Seite, transzendiert durch den Magnetismus und das Chaos der Naturelemente. Eine intensive Überfahrt, eine organische Reise nah am Menschen und seiner Maschine. Ein extremes Klang- und Bilderlebnis, orchestriert von Videokünstler und Komponist Molécule und Regisseur Vincent Bonnemazou. Der LP liegt eine 2K-Download-Card des Films bei.
4 Jahre sind vergangen, seit "Endless Wound" Stigmata auf der Menschheit hinterlassen hat, aber seid sicher, Black Curse werden sich jetzt noch tiefer einschneiden. Eine Platte, die wegen ihrer ekstatischen Rücksichtslosigkeit und massiven fanatischen Bösartigkeit schockieren soll. Aber das was tief unter den Kompositionen schwebt, öffnet die Türen zu einer Welt, die so unglaublich groß ist, dass man Gefahr läuft, sich in ihr zu verlieren. Und diese Tiefen entziehen sich jeglicher Exegese.
4 Flüche wurden in 4 Hymnen absoluter Todesmagie verwoben. Und diese werden einen in den schwarzen Abgrund des großen Göttlichen führen. Das Album wurde erneut vom unbestrittenen Meister Arthur Rizk produziert, der mit seiner außergewöhnlich dichten und zerstörerischen Produktion mal wieder alle Erwartungen übertrifft. "Burning in Celestial Poison" klingt, als wäre es mit dunklen magischen Formeln aus einer sehr viel tieferen Welt erschaffen. Um die Erhabenheit dieses Albums zu erkennen, müssen andere Sichtweisen und Wertigkeiten definiert werden. In dieser Welt wird es als hässlich und bedrückend gelten. Und zwar von denjenigen, die nicht in der Lage sind, sich diesen bodenlosen Abgründen hinzugeben.
Es bricht absichtlich mit allen modernen Hörgewohnheiten, vermeidet alle Regeln der Songlänge und -struktur und erzielt genau dann das beste Ergebnis, wenn es in Dunkelheit und bei maximaler Lautstärke erlebt wird.
"Burning in Celestial Poison" beginnt, mäandert und endet mit einem prophetischen Grollen, das sicherlich aus der Welt stammt, der wir uns noch stellen müssen, nämlich der Welt in Flammen.
Gold/schwarz/weiß Colour in Colour Vinyl mit Splatter. Limitiert auf 350 Exemplare. Nach dem ersten selbstbetitelten Langspieler von 2020 und einer auch durch die Covid-Pandemie erschwerten Phase des Haderns und der Findung, des Zusammenwachsens und Besinnung liegt nun - vier Jahre nach dem selbstproduzierten und in Eigenregie veröffentlichten Erstlings - das zweite, auf dem Krefelder Label ,Tonzonen Records` erscheinende Album ,Willow" vor, welches auch dieses Mal von Mitgliedern der Band aufgenommen und gemischt und durch ihr Idol Eroc zu einer vor Kraft, Atmosphäre und Selbstbewusstsein strotzenden "Produktion auf Weltniveau" weiterverarbeitet wurde. Die acht Songs vereinen die Einflüsse der fünf Bandmitglieder zu einer ausgewogenen Mischung: jeder Song steht für sich und zusammen ergeben sie doch ein Ganzes, was sinnbildlich verdeutlicht, wie sehr die letzten vier Jahre die einzelnen Individuen zu einer Einheit geformt haben. War der selbsbetitelte Erstling noch Blues- und Stoner-lastig, so sind auf ,Willow" die Einflüsse zahlreicher und die Spannungsbögen größer. Natürlich bleibt die Band ihrem Grundsound treu - Trotzdem treten neue Klangfarben zutage: Seattle in den 90er Jahren hat seinen Einfluss hinterlassen, schwedischer Schweinerock blitzt hier und da durch. Und auch das ein oder andere, mehrstimmige Gesangsarrangement scheint man aus den großen Stadion Rock Hymnen der 80s zu kennen. Das Ergebnis erscheint selbstverständlich nicht als billige Kopie, sondern als klare Hommage an die vielfältigen Einflüsse der Band.
Das neue Album der erfahrenen Soul-Funker The Brooks, welche seit Anfang der 2010er Jahre zusammen grooven, ist eine deepe Funk-Soul-Party. Von ihren Anfängen bei Dièse Onze bis hin zu den großen internationalen Bühnen verbinden sie Spielfreude, künstlerische Freiheit und kreative Synergie. Ihre elektrisierende Musik, eine Kreuzung aus Funk, Soul, R'n'B, Afrobeat und Jazz, wird von federnden Rhythmen, extravaganten Bläsern, einfallsreichen Keyboards und betörenden Gitarren angetrieben. Ihr kommendes Album ,Soon As I Can" verspricht, ihre Grooves in neue Höhen zu treiben. Inspiriert von Legenden wie James Brown, Fela Kuti und Herbie Hancock, navigieren The Brooks nahtlos durch Funk, Soul, R'n'B, Afrobeat und Jazz und haben sich einen weltweiten Ruf als unbestreitbare Groove-Maschine erspielt. Die Gruppe ist viel mehr als die Summe ihrer Teile und zelebriert mehr als 50 Jahre afroamerikanische Musikgeschichte und -entwicklung, wobei sie ihre Wurzeln nicht aus den Augen verliert und gleichzeitig in der Gegenwart verankert bleibt.
- A1: Paris
- A2: If A Cause Is Worth Dying For Then Be
- A3: Euro Nerv
- A4: Tema Principale Orchestra Dedicata Ai Maestri
- A5: Berceuse Piano
- A6: L'homme N'est Ni Ange Ni Bete
- B1: Prettiest Star
- B2: Karma
- B3: Yearning For Your Love
- B4: Hand Of Fate
- B5: Lost In The Memory
- C1: Berceuse Piano Dans L'orchestre A Cordes
- C2: Metamorphosis
- C3: Paranoia
- C4: Mirror Mirror Orchestra And Choir
- C5: This Is The Dream, Beyond Belief
- C6: Theme Du Concerto 494
- D1: Psycho
- D2: Killer
- D3: I'll Go On Loving Someone Else =Version Orchestre=
- D4: Pillars Of Faith
- D5: Voices In My Head
- D6: What If? Orchestra, Choir And Piano
- E1: The Path
- E4: Pensees Intimes Piano
- E5: Unwelcome Orchestra
- F1: Unwelcome Piano
- F2: M & R Suite Pour Piano, Flute Basse Et Orchestre
- F3: What If? Guitar
- F4: Tema Principale Tromba E Orchestra
- F5: Tema Principale Chitarra
- F6: Soul Love Guitar To Orchestra Segue
- E2: Pensees Intimes Piano Dans L'orchestre A Cordes
- E3: The Way Of Life
Erleben Sie die emotionalen Höhen und Tiefen des finalen Films der "Rebuild of Evangelion"-Reihe neu mit Shiro SAGISU's Music from SHIN EVANGELION. Diese exklusive Vinyl-Edition lässt die epische Reise von Shinji, Asuka und Rei in EVANGELION: 3.0+1.0 auf musikalische Weise wieder aufleben und verbindet Sie erneut mit den unvergesslichen Momenten der letzten Schlacht.Das Set besteht aus drei 140g schweren Schallplatten, die in schwarzem Vinyl gepresst wurden. Das hochwertige Trifold-Cover ist nicht nur ein Hingucker, sondern enthält auch persönliche Anmerkungen des Komponisten Shiro SAGISU, die einen Einblick in die Entstehung und Bedeutung der Musik geben. Mit dieser Vinyl-Edition holen Sie sich ein Stück der außergewöhnlichen Welt von Evangelion nach Hause und können die musikalische Untermalung des Films in bester Klangqualität genießen.Ob als Sammlerstück oder um die Atmosphäre des Films erneut zu erleben - diese Vinyl-Ausgabe ist für jeden Evangelion-Fan eine besondere Bereicherung.
Color Vinyl[31,30 €]
Icelandic indie-pop songwriter Kaktus Einarsson will release his second album ‘Lobster Coda’ via One Little Independent Records on October 25th. Amidst a collection of lush, electronic earworms, Kaktus has penned an honest account of his recovery from a sudden functional neurological disorder (FND) that required him to relearn how to use his motor functions, while also performing his duties as a new father.
‘Lobster Coda’ incorporates dreamy, glistening synth-pop and melancholic ambience, created through layers of atmospheric keys, percussion, and groove-laden funk bass. Kaktus details his journey following a stress-induced nonepileptic seizure that halted his brain’s ability to communicate with the rest of his body, resulting in losing control of his legs, arms and causing involuntary facial tics. Crucially, he spent months on a course of physical therapy while also trying to care for his children and his partner, that by his own admission he then needed to reconnect with. With an occasionally brutal candour, Kaktus’s new album is about taking the time to reflect and recognise changes that need to be made, to listen to your body, and to trust the process no matter how long it might take.




















