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Happy Fits - Lovesick

Happy Fits

Lovesick

2x12inch0672299317765
Diamond City
19.09.2025
  • 1: Do You See Me?
  • 2: Everything You Do
  • 3: Cruel Power
  • 4: Lovesick #1 (Misery)
  • 5: The Nerve
  • 6: Miss You
  • 7: I Could Stare At You For Hours
  • 8: Sarah's Song
  • 9: Shake Me
  • 10: I Still Think I Love You
  • 11: Wild
  • 12: Black Hole
  • 13: Superior
  • 14: Wrong About Me
  • 15: I Remember
  • 16: Tenderly
También disponible

Black Vinyl[34,24 €]

Opaque Red Vinyl[39,08 €]


Reservar19.09.2025

debe ser publicado en 19.09.2025

43,49
KARATE - IF YOU CAN HOLD YOUR BREATH LP 5x12"
  • Gasoline
  • If You Can Hold Your Breath
  • Trophy
  • What Is Sleep?
  • Bad Tattoo
  • Every Sister
  • Bodies
  • Caffffeine Or Me?
  • This, Plus Slow Song
  • New Martini
  • Wake Up, Decide
  • It's 98 Stop
  • New New
  • The New Hangout Condition
  • On Cutting
  • Die Die
  • Today Or Tomorrow
  • There Are Ghosts
  • The Same Stars
  • Diazapam
  • The Last Wars
  • Bass Sounds
  • Up Nights
  • Fatal Strategies
  • Outside Is The Drama
  • Not To Call The Police
  • Cherry Coke
  • Remembering To Forget
  • Hard Song
  • First Time
  • Dating Is Stupid
  • Starfifish
  • Schwinn
  • Remembering Reprise
  • Death Kit
  • Nerve
  • Cherry Coke (7" Version)
  • The Schwinn (7" Version)
  • Operation: Sand
  • Empty There

Die ersten fünf Jahre von Karate, verpackt im klassischen Numero-Stil und kommentiert von Frontmann Geoff Farina. Diese Collage aus DC-Posthardcore, De Stijl und Django Reinhardt umfasst auf fünf LPs ihr selbstbetiteltes Debütalbum, In Place of Real Insight", The Bed Is In The Ocean", 7"-Singles aus dieser Zeit und eine bisher unveröffentlichte Demoaufnahme aus dem Jahr 1993. Insgesamt 41 Geschichten aus dem späten Millennium über nächtliche Radtouren um 2 Uhr morgens, Punk-Hauspartys, Nacktbaden, unglückliche Tattoos und Pendeln auf der Interstate 95, allesamt remastered von den Originalbändern und verpackt in robusten Tip-On-Hüllen für den anspruchsvollen Karate-Fan.

Reservar12.09.2025

debe ser publicado en 12.09.2025

80,63
IN THE PINES - SUNBEAM DREAM
  • Laintext
  • Never Fazed
  • Sunbeam Dream
  • Reticon
  • Time Shakes
  • Flyin' Nowhere
  • Delirium
  • Hide The Sky
  • Golden Pin
  • Oubliette
  • All This Noise

Die Psych-Rocker aus Cincinnati kehren mit ihrem vierten Album zurück und drehen die texturierten Synthesizer und spacigen Melodien voll auf, um ihr bisher shoegaze-lastigstes Album zu schaffen. Das zentrale Nervensystem von In The Pines befindet sich in The Lodge - einem alten Freimaurertempel, der als Mehrzweckraum gegenüber von Cincinnati in Dayton, Kentucky, umfunktioniert wurde. Die Band bewohnt eine Ecke des Kellers in diesem weitläufigen Labyrinth, wo sie Foleytronics betreibt - einen kleinen Laden für Vintage-Profi-Audio-Reparaturen und einer der wenigen Läden weltweit, der Vintage-Digitaleffekte reparieren kann. Ein natürliches Nebenprodukt dieses Ladens ist das Studio in Bandmitglied Peter Foleys Keller, ein Raum voller verschiedener Vintage-Effekte, Bandmaschinen und Synthesizer, in dem sie Sunbeam Dream vollständig aufgenommen und produziert haben. Alle Aufnahmegeräte, die für ,Sunbeam Dream" verwendet wurden, wurden vor dem sicheren Tod gerettet, repariert und von der Band selbst wieder funktionsfähig gemacht, die sich der Grenzen dieser Geräte bewusst war (und diese gerne ausnutzen wollte). Ähnlich wie beim Konzept von Oulipo in der Poesie und Mathematik entstehen Kreativität und Problemlösungsfähigkeiten aus einem klaren Verständnis und ständiger Überprüfung der Grenzen. Der Aufnahmeprozess ermöglichte es In the Pines zum ersten Mal, sich mit den kleinsten Details zu beschäftigen - ganze Tage wurden damit verbracht, den richtigen Akustikgitarrensound zu finden, nur um schließlich auf ein Stück Klebeband zu kommen, das über die Saiten geklebt wurde; Stunden, die in anderen Studios als Luxus gelten würden, wurden damit verbracht, verschiedene Beckenkombinationen für einen Refrain oder eine Bridge auszuprobieren. Genau wie bei ihrer Reparaturwerkstatt schuf die Band einen Aufnahmeraum, in dem Hyperfokus und Liebe zum Detail nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht sind. Das Ergebnis dieser obsessiven Kontrolle ist das bislang ausgereifteste Werk von In The Pines. Sunbeam Dream hebt den Shoegaze-beeinflussten Psych-Rock der Band auf ein neues Niveau. Mit einer stärkeren Betonung der Synthesizer, die sich von einem strukturellen Element zu einem Hauptcharakter im Sound der Band entwickeln (dank eines wiederbelebten Mellotrons von 1971), reiht sich die Band in die Tradition großartiger und kraftvoller Alben wie ,A Northern Soul" von The Verve oder dem selbstbetitelten Album von The Charlatans (UK), bei denen die Produktion der beiden Bands ihrer kreativen Vision zu entsprechen schien. Mit ,Sunbeam Dream" fühlt sich alles heller und klarer an, während es gleichzeitig auf wunderbare Weise in einem Zwielichtschleier schwebt, der jedes Element umgibt.

Reservar12.09.2025

debe ser publicado en 12.09.2025

23,74
DIE BENJAMINS - IN 10 JAHREN
  • IN 10: Jahren
  • Pas De Deux

Siebdruckcover, gedruckt in der Küche des Labelbosses. Plus Sticker. Nach 4 Livekonzerten Anfang des Jahres als Gästeband der Antilopengang fassen "Die Benjamins" die ihnen eigene Live-Energie in zwei neue Songs: "Wer liebt dich in 10 Jahren" und "Pas de deux". Folgerichtig wurde im Proberaum alles live eingespielt, aufgenommen von Moses Schneider. "Wer liebt dich in 10 Jahren" Annette Benjamin, ehemalige Sängerin der legendären Punkband "Hans-A-Plast", fragt: Wer liebt dich in 10 Jahren? In einer Gesellschaft, in der viele eine nicht enden wollende Jugend anstreben. Was bleibt? Mit Zeilen wie "heute underground - morgen schlecht gelaunt" stellt sie die Halbwertszeit der Szene infrage. "Deine Freundin ist jung, küss ihren Mund, kauf einen Hund". Dass solche Textzeilen nicht ins schlagerartige Abrutschen, sondern extrem bissig funktionieren, ist Verdienst des Zusammenspiels aller Bandmitglieder. Thomas Götz und Julian Knoth zurren den Song auf eine postpunkige Art zurecht, Max Grubers geschmackvolle Knochenbrechergitarre setzt die Akzente, und Charlotte Brandis 80's-Synthesizer rundet ab - fertig ist der Sound von DIE BENJAMINS. "Pas de deux" ist eine Hetzjagd.Durch die fest verzahnten Riffs pflügt Annette Benjamins helle Stimme, die von Gewalt, von Dominanz und wahrscheinlich auch von Liebe erzählt: "Schnell bist du ihm zuwider / dein König zwingt dich nieder". Ein Männerchor, der "pas de deux" brüllt, die souveräne Aufteilung der einzelnen Bandmitglieder zu einem knurrenden Ganzen - das ist Punk in Bestform. Mitglieder: Annette Benjamin, Max Gruber (Drangsal), Julian Knoth (Die Nerven), Thomas Götz (Beatsteaks), Charlotte Brandi

Reservar05.09.2025

debe ser publicado en 05.09.2025

13,66
GANSER - ANIMAL HOSPITAL

Ganser

ANIMAL HOSPITAL

12inchFLTLPC1112
Felte
29.08.2025
  • Black Sand
  • Stripe
  • Ten Miles Tall
  • Dig Until I Reach The Moon
  • Grounding Exercises
  • Half Plastic
  • Speaking Of The Future
  • Creature Habits
  • Lounger
  • Discount Diamonds
  • Plato
  • Left To Chance

Die richtigen Songs, aneinandergereiht, geben eine belebte Vision unserer Umgebung, als ob frische Augen allein durch Rhythmus gewährt werden können, neue Formen für das verwitterte Drahtgerüst der Welt finden und die Schatten sehen, wie sie mit dem Licht des Tages tanzen. Animal Hospital, die neue LP der Chicagoer Art Punks Ganser, ist ein Monument der Beobachtung, ein Wälzer verirrter Gedanken, die aufgesammelt wurden, während sie sich durch eine Menschenmenge bewegten, die sich zu einer kollektiven Betrachtung der absurden Widersprüche von vorbeiziehenden Leben zusammenfügte. Animal Hospital ist das dynamischste Album von Ganser, das die Grenzen ihres Sounds in neue Bereiche ausdehnt und die elastischen Grenzen des Klangs testet. Der Kern der Band, Alicia Gaines, Sophie Sputnik und Brian Cundiff, bleiben unbeirrt treibenden Mustern treu; Schlagzeug, das mit exakten Beats auf das Herz schlägt, Puls, der von Bass und Gitarren beschleunigt wird, Synthies, die die Nerven beruhigen. Ein endloser Rhythmus unter Füßen, die sich im Takt auf einer Tanzfläche bewegen oder auf einem Bürgersteig. Was hier zusammengetragen wurde, ist eine Sammlung von Beobachtungen, Erinnerungen an die Minuten, die zu Tagen wurden, die damit verbracht wurden, zu beobachten, wie sich die Menschlichkeit in den Menschen verändert und in neue Richtungen dreht. Die Menschen haben ihre Streifen und Flecken gewechselt, oder vielleicht haben sie nur die Zeichen gezeigt, die sie schon immer hatten. Das Leben wurde auf Distanz gehalten. Die Masken wurden straff gezogen. Die Erforschung der surrealen Wahrheiten, die in unseren Herzen schlummern, hat etwas Tiefgründiges, dass das Traurige und Alltägliche so mühelos mit dem Absurden und dem Schönen spielen kann, um etwas Eindringliches, etwas Auffallendes zu schaffen, Lieder, die stechen und aufsteigen und gleichzeitig zum Tanzen auffordern. Aufgenommen in den Jamdek Studios von Doug Malone (mit zusätzliche Aufnahmen von Nick Broste bei Electrical Audio) und produziert in Partnerschaft mit dem langjährigen Verbündeten Angus Andrews (Liars) zwischen Januar und März 2025, ist Animal Hospital ein Meisterwerk von Gansers Handwerk. Songs, die ihr Leben als Notizen begannen, die bereits im Jahr 2020 gekritzelt wurden (mit Ausnahme von ,stripe", einem Demo, das 2021 überarbeitet wurde), wurden hier auf Band geschliffen und in Wachs gepresst. Ganser haben ihren Sound ausgebaut, Mauern errichtet, die sich zu neuen Höhen auftürmen, und Charlie Landsman und Dove Hollis haben sich auf dem Album zusammengetan, um das Fundament zu stützen. Die Zeit auf Tour mit Künstlern wie IDLES, Mclusky und Ted Leo, sowie Shows mit Amyl & The Sniffers, Bikini Kill, Viagra Boys und so vielen anderen haben das unauslöschliche Talent, das in allen Ecken von Gansers Arbeit lauert, nur noch mehr geschärft. Musik, die sich weigert zu glauben, dass irgendetwas wahr ist, dass stattdessen alle Dinge Kraft und Geheimnisse in ihren Schatten bergen, und dass wir nur dann die unausweichliche Schönheit aller widersprüchlichen Dinge verstehen können, wenn wir uns alle auf den Boden begeben und uns einen Sinn geben.

Reservar29.08.2025

debe ser publicado en 29.08.2025

22,27
CASE OATS - LAST MISSOURI EXIT
  • Buick Door
  • Nora
  • Bitter Root Lake
  • Kentucky Cave
  • Seventeen
  • Wishing Stone
  • In A Bungalow
  • Tennessee
  • Hallelujah
  • Bluff

Im Jahr 2018 war Case Oats so etwas wie eine nebulöse Idee. Die Bandleaderin Casey Gomez Walker hatte bereits in Bands gespielt, und ihr Projekt Case Oats hatte eine selbst veröffentlichte Single, aber war keine Band, bis ein auswärtiger Freund sie fragte, ob Case Oats eine Show in Chicago headlinen könnten. Casey bluffte - ja, sie hatte eine Band, ja, sie waren bereit, eine Show zu spielen - und machte sich an die Arbeit. "Es war ein bisschen wahnhaft von mir", sagt sie, "aber ein bisschen wahnhaft zu sein hat ja auch etwas für sich." "Last Missouri Exit", das Debütalbum von Case Oats, ist ein bemerkenswert sicheres Album, bei dem sich die Band - Spencer Tweedy (Schlagzeug), Max Subar (Gitarre, Pedal Steel), Jason Ashworth (Bass), Scott Daniel (Fiddle) und Nolan Chin (Klavier, Orgel) - um Gomez Walkers Stimme und Gitarre gruppiert. "Last Missouri Exit" ist eine Sammlung scharf gezeichneter Charakterstudien. Gomez Walkers Hintergrund im kreativen Schreiben drückt sich in ironischen Beobachtungen und einem entwaffnend leichten Sinn für Lyrik aus, das Tiefgründige und Profane purzelt aus Songs wie "Bitter Root Lake" mit dem Gewicht eines Bekenntnisgedichts und der Leichtigkeit eines Gesprächs unter Freunden. Der rote Faden von Case Oats' erstem Auftritt bis zu ihrem Debütalbum ist Vertrauen, in die Songs und in ihre Spieler. "Last Missouri Exit" klingt aus den chaotischsten Kammern des Herzens und die Band schwillt um Gomez Walker herum an, die das Erwachsenwerden in Bezug auf die Loyalität zu verzweifelt fehlerhaften Menschen und schließlich, mit etwas Abstand von zu Hause, die Treue zu sich selbst beschreibt. Die Songs entstanden live, und die ersten Aufnahmen fanden, wie sich Gomez Walker erinnert, im Keller eines Hauses statt, das Ashworth, Subar und Tourmitglied Chet Zenor gemeinsam bewohnten. "Wir nahmen die Songs an drei heißen Augusttagen mit unseren Freunden auf und versuchten einfach, die Energie zwischen uns einzufangen". Tweedy, der die Session mit Ashworth und Subar aufnahm und das Album produzierte, sagt dazu: "Wir brachten gerade so viel Material mit in den Keller, dass wir es aufnehmen konnten. Wir hatten das Glück, in den Monaten vor der Session viele Konzerte gespielt zu haben, so dass wir einfach so spielten, wie wir gespielt hatten, ohne jede Wertigkeit." Diese anfängliche Kellersession ist das Zuhause, in dem "Last Missouri Exit" aufwuchs, und diente sowohl als Ursprungs- als auch als Zielort, da Gomez Walker und Tweedy den Gesang in getrennten Sessions zu Hause aufnahmen. Texte, die sich so wahrhaftig lesen wie "Your brother was the golden boy and you were your mother's pup / The safety of her guiding arms kept you from fucking up", heißt es in einem Couplet aus "Buick Door", das durch die Distanz zwischen Gomez Walker und den auslösenden Ereignissen ihrer Songs gestärkt wird. Ihre Stimme ist selbstbewusst und zart, sie fängt den Nervenkitzel eines Schlagzeugs oder die schmerzende Weite der Pedal Steel ein und kanalisiert den Schwung in die Hoffnungen und den Herzschmerz des Kleinstadtlebens im Mittleren Westen. Auf der Fahrt von Gomez Walkers Heimatstadt auf dem Freeway nach Chicago in Richtung Norden steht auf dem Schild kurz vor der Grenze zu Illinois unter anderem "Last Missouri Exit". Es ist ein Punkt auf der Landkarte und für sie ein Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt. Als sie ihn eines Tages überquerte, bedeutete das das Ende ihrer Kindheit und den Beginn ihres restlichen Lebens. Das Album ist ein Scharnier zwischen diesen beiden Zuständen, in dem sich die Schmerzen des Heimwehs mit dem Nervenkitzel des Aufbruchs zum Horizont überlagern. "In a Bungalow" betrachtet diese Überschneidung im Licht der goldenen Stunde, ein Lied, dessen leidenschaftliche Sehnsucht nach der Heimat - ihren süßen Quellen und langsamen Tagen und alten Freunden - nur möglich ist, weil sie einen Ort verlassen hat, der sich einst wie das Zentrum des Universums anfühlte. Wenn "Last Missouri Exit" ein Coming-of-Age-Album ist, dann deshalb, weil es um Wachstum und Perspektive geht, und weil es von einer Band gemacht wurde, die bereits jenseits des Horizonts lebt, nach dem das Album benannt ist. Es ist ein Album, das sich danach sehnt, gehört zu werden, während man den Sonnenuntergang von seiner Veranda-Schaukel aus beobachtet, aber seine wehmütige, idyllische Sicht auf den Mittleren Westen ist keine Nostalgie für die Vergangenheit - es ist das, was Case Oats einen Sommer lang im Keller auf einer Ad-hoc-Bühne gezaubert haben, ein Dokument einer Band, die um diese Songs herum zusammengewachsen ist, auf einem neu entdeckten Höhepunkt ihrer gemeinsamen Kräfte. Was sie geschaffen haben, ist warm und einladend, ein Album, das sich beim ersten Durchlauf offenbart und mit jedem Hören tiefer wird. Dies ist ihre Einführung; man fragt sich, was ihr Horizont noch bereithält.

Reservar22.08.2025

debe ser publicado en 22.08.2025

22,27
CASE OATS - LAST MISSOURI EXIT

Case Oats

LAST MISSOURI EXIT

12inchMRGLP866
Merge
22.08.2025
  • Buick Door
  • Nora
  • Bitter Root Lake
  • Kentucky Cave
  • Seventeen
  • Wishing Stone
  • In A Bungalow
  • Tennessee
  • Hallelujah
  • Bluff

Im Jahr 2018 war Case Oats so etwas wie eine nebulöse Idee. Die Bandleaderin Casey Gomez Walker hatte bereits in Bands gespielt, und ihr Projekt Case Oats hatte eine selbst veröffentlichte Single, aber war keine Band, bis ein auswärtiger Freund sie fragte, ob Case Oats eine Show in Chicago headlinen könnten. Casey bluffte - ja, sie hatte eine Band, ja, sie waren bereit, eine Show zu spielen - und machte sich an die Arbeit. "Es war ein bisschen wahnhaft von mir", sagt sie, "aber ein bisschen wahnhaft zu sein hat ja auch etwas für sich." "Last Missouri Exit", das Debütalbum von Case Oats, ist ein bemerkenswert sicheres Album, bei dem sich die Band - Spencer Tweedy (Schlagzeug), Max Subar (Gitarre, Pedal Steel), Jason Ashworth (Bass), Scott Daniel (Fiddle) und Nolan Chin (Klavier, Orgel) - um Gomez Walkers Stimme und Gitarre gruppiert. "Last Missouri Exit" ist eine Sammlung scharf gezeichneter Charakterstudien. Gomez Walkers Hintergrund im kreativen Schreiben drückt sich in ironischen Beobachtungen und einem entwaffnend leichten Sinn für Lyrik aus, das Tiefgründige und Profane purzelt aus Songs wie "Bitter Root Lake" mit dem Gewicht eines Bekenntnisgedichts und der Leichtigkeit eines Gesprächs unter Freunden. Der rote Faden von Case Oats' erstem Auftritt bis zu ihrem Debütalbum ist Vertrauen, in die Songs und in ihre Spieler. "Last Missouri Exit" klingt aus den chaotischsten Kammern des Herzens und die Band schwillt um Gomez Walker herum an, die das Erwachsenwerden in Bezug auf die Loyalität zu verzweifelt fehlerhaften Menschen und schließlich, mit etwas Abstand von zu Hause, die Treue zu sich selbst beschreibt. Die Songs entstanden live, und die ersten Aufnahmen fanden, wie sich Gomez Walker erinnert, im Keller eines Hauses statt, das Ashworth, Subar und Tourmitglied Chet Zenor gemeinsam bewohnten. "Wir nahmen die Songs an drei heißen Augusttagen mit unseren Freunden auf und versuchten einfach, die Energie zwischen uns einzufangen". Tweedy, der die Session mit Ashworth und Subar aufnahm und das Album produzierte, sagt dazu: "Wir brachten gerade so viel Material mit in den Keller, dass wir es aufnehmen konnten. Wir hatten das Glück, in den Monaten vor der Session viele Konzerte gespielt zu haben, so dass wir einfach so spielten, wie wir gespielt hatten, ohne jede Wertigkeit." Diese anfängliche Kellersession ist das Zuhause, in dem "Last Missouri Exit" aufwuchs, und diente sowohl als Ursprungs- als auch als Zielort, da Gomez Walker und Tweedy den Gesang in getrennten Sessions zu Hause aufnahmen. Texte, die sich so wahrhaftig lesen wie "Your brother was the golden boy and you were your mother's pup / The safety of her guiding arms kept you from fucking up", heißt es in einem Couplet aus "Buick Door", das durch die Distanz zwischen Gomez Walker und den auslösenden Ereignissen ihrer Songs gestärkt wird. Ihre Stimme ist selbstbewusst und zart, sie fängt den Nervenkitzel eines Schlagzeugs oder die schmerzende Weite der Pedal Steel ein und kanalisiert den Schwung in die Hoffnungen und den Herzschmerz des Kleinstadtlebens im Mittleren Westen. Auf der Fahrt von Gomez Walkers Heimatstadt auf dem Freeway nach Chicago in Richtung Norden steht auf dem Schild kurz vor der Grenze zu Illinois unter anderem "Last Missouri Exit". Es ist ein Punkt auf der Landkarte und für sie ein Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt. Als sie ihn eines Tages überquerte, bedeutete das das Ende ihrer Kindheit und den Beginn ihres restlichen Lebens. Das Album ist ein Scharnier zwischen diesen beiden Zuständen, in dem sich die Schmerzen des Heimwehs mit dem Nervenkitzel des Aufbruchs zum Horizont überlagern. "In a Bungalow" betrachtet diese Überschneidung im Licht der goldenen Stunde, ein Lied, dessen leidenschaftliche Sehnsucht nach der Heimat - ihren süßen Quellen und langsamen Tagen und alten Freunden - nur möglich ist, weil sie einen Ort verlassen hat, der sich einst wie das Zentrum des Universums anfühlte. Wenn "Last Missouri Exit" ein Coming-of-Age-Album ist, dann deshalb, weil es um Wachstum und Perspektive geht, und weil es von einer Band gemacht wurde, die bereits jenseits des Horizonts lebt, nach dem das Album benannt ist. Es ist ein Album, das sich danach sehnt, gehört zu werden, während man den Sonnenuntergang von seiner Veranda-Schaukel aus beobachtet, aber seine wehmütige, idyllische Sicht auf den Mittleren Westen ist keine Nostalgie für die Vergangenheit - es ist das, was Case Oats einen Sommer lang im Keller auf einer Ad-hoc-Bühne gezaubert haben, ein Dokument einer Band, die um diese Songs herum zusammengewachsen ist, auf einem neu entdeckten Höhepunkt ihrer gemeinsamen Kräfte. Was sie geschaffen haben, ist warm und einladend, ein Album, das sich beim ersten Durchlauf offenbart und mit jedem Hören tiefer wird. Dies ist ihre Einführung; man fragt sich, was ihr Horizont noch bereithält.

Reservar22.08.2025

debe ser publicado en 22.08.2025

22,27
Pyrex - Slugman

Pyrex

Slugman

7"-VinylMUS317
La Vida Es Un Mus
04.08.2025
  • 1: The Curse
  • 2: Slugman
  • 3: The Brute
  • 4: Menace

Pyrex’s post-apocalyptic punk slithers out of the melting pot that is New York City, nodding to influences ranging from early thrash to Crass Records post-punk and the city’s own storied hardcore lineage. Rooted in the classic acid-damaged sound of Chrome, Pyrex takes notes from disparate influences like Poison Idea, Needles and Crazy Spirit, delivering a rolling boil of punk nihilism with hints of psychedelia simmering beneath. Their latest, Slugman, is four tracks of irate punk fury packed into a taut eight minutes—all toxic sludge and raw nerve spilling in abundance. It’s nasty, unhinged and volatile but won’t leave your turntable for a long while. Approach with caution.

Reservar04.08.2025

debe ser publicado en 04.08.2025

12,19
NO SHELTER - REMISSION / RESOLVE
  • Intro
  • Rotten
  • Voice Of Madness
  • Shizophrenia
  • Doomed
  • Pale Eyes
  • No Hope/No Life
  • Ultimate Disgust
  • Ii
  • Soaked In Fear

Was ein fieses Brett kommt da aus dem Münsterland! Ein Biest von einer Platte, aggressiv, maximal bissig, nah am Overdrive-Exzess! Aber der Reihe nach - No Shelter waren scheinbar nur mir noch Unbekannte, so kam es mir auf jeden Fall vor, nachdem ich Professor Hagemann nach seiner Meinung zu den 5 Emsdettenern gefragt hab. Ungläubig wurde ich gefragt, ob ich die tatsächlich noch nicht mal live gesehen hätte. Es schien, als hätte der Biermetalgott sein Prüfzeichen schon vor Jahren an No Shelter vergeben. Und so steht also fest: hier kann nix schiefgehen. Und so überzeugt auch "Remission/Resolve" nach "Rest In Death" (2020) und "Erasing Life" (2022) in allen Belangen - wenn man ein Faible für Bands wie Trap Them, Nails oder Entombed hat, wird man hier sicherlich ein diebisches Grinsen ins Gesicht bekommen. Aufgenommen in der Tonmeisterei hämmern No Shelter in 12 Akten mit dem ganz großen Holzhammer auf unseren Nervenenden rum - es finden tatsächlich ziemlich viele Spielarten modernerer Extremmusik ihr Plätzchen im Oevre der Jungs - langsam, zerstörerisch kaputt, Malmend, rasend, im D-Beat-Galopp fräsen sie sich in den Gehörgang. Es ist eine tiefe Verbeugung vor den End 80er/Anfang 90er Schwedenmetal-Freunden, ein Hohenlied auf den HM2-Zerrer, der eine ganze Generation junger Deathmetaler in Schwingung gebracht hat.

Reservar25.07.2025

debe ser publicado en 25.07.2025

22,48
ALANIS MORISSETTE - Jagged Little Pill 2x12"
  • All I Really Want
  • You Oughta Know
  • Perfect
  • Hand In My Pocket
  • Right Through You
  • Forgiven
  • You Learn
  • Head Over Feet
  • Mary Jane
  • Ironic
  • Not The Doctor
  • Wake Up

When Alanis Morissette took direct aim at an ex who wronged her on the eviscerating “You Oughta Know” in 1995, everything about the Top 10 song communicated it wasn’t the usual narrative about love gone south. Or the typical wounded singer wallowing in self pity. Morissette, and both the lead single from and her entire American major-label debut — the profoundly personal Jagged Little Pill — represented a sea change. They kickstarted a movement, one whose impact continues to echo throughout the mainstream nearly three decades later.

Ranked the 69th Greatest Album of All Time by Rolling Stone, included on the Rock and Roll Hall of Fame’s list of 200 Definitive Albums, and featured in several books about essential albums, Jagged Little Pill remains more than a blockbuster that has sold more than 17 million copies in the U.S. and 33 million units worldwide. It’s a statement, an attitude, a soundtrack for anyone seeking inspiration, an outlet, or permission to be themselves.

Sourced from the original master tapes, pressed at Fidelity Record Pressing on MoFi SuperVinyl, and strictly limited to 4,000 numbered copies, Mobile Fidelity’s UltraDisc One-Step 180g 45RPM 2LP box set of Jagged Little Pill presents the landmark effort in audiophile-grade sound for the first time. A key part of the record’s appeal and accessibility — Glen Ballard’s smooth production, touches that help Morissette’s exposed-nerve fare seem more accessible and melodic — comes through on this special 30th anniversary edition with an openness, presence, and dynamic explosiveness that make the vocalist’s songs that much more real and visceral.

The singer’s distinctive mezzo-soprano deliveries — the octave-rippling highs, dark-hued lows, dramatic crescendos, belted choruses, wispy reflections, occasional yodels — resonate with full-range ardor and depth. As crucial as anything on the record, Morissette’s confessional words take center stage like never before. Ditto the instrumentation and atmospherics that form the magnetic backgrounds of the songs. Key in on the contributions from Red Hot Chili Peppers Dave Navarro and Flea on “You Oughta Know” to Tom Petty & the Heartbreakers' co-founder Benmont Tench’s organ playing on six tracks.

The deluxe packaging of Mobile Fidelity’s Jagged Little Pill UD1S set underscores the work’s distinguished status. Housed in a slipcase, the LPs come in special foil-stamped jackets with faithful-to-the-original graphics that illuminate the splendor of the recording. Benefitting from an ultra-low noise floor, superior groove definition, and dead-quiet surfaces, this UD1S reissue is for listeners who prize sound quality and desire to engage themselves in everything involved with the album, including the now-iconic cover art that juxtaposes two portraits of the then-21-year-old singer-songwriter and features typewriter font.

That script — which suggests a raw, blood-on-the-floor document created without modern aids like spell check or language correction — hints at the heightened level of unvarnished intimacy, honesty, and catharsis Morissette offers throughout Jagged Little Pill. Named after a phrase uttered on the astute “You Learn,” the album explores the frank emotions, inherent contradictions, and wishful desires people feel everyday but are often too afraid to express. Morissette displays no such fear or shyness.

Akin to a woman reading from a diary, Morissette leaves nothing to the imagination as she skewers hypocrisy during the poignant “Forgiven,” seeks recompense on the vengeful “You Oughta Know,” and spills her guts on the soul-purging “All I Really Want.” For all the anger and bile ascribed to the singer and record, Jagged Little Pill is incredibly healthy and upbeat. Morissette uses the catchy pop-rock frameworks and moody ambience to suss out situations, to learn, to give hope. There’s the clever yearning of “Hand in My Pocket”; wry contrarianism of “Ironic”; kind-heartedness of “Hand over Feet”; the live-and-let-live spirit of “You Learn” – all positive and amiable.

Throughout Jagged Little Pill, the ever-approachable Morissette connects with listeners who recognize themselves in her — and has an intelligent conversation with anyone who wants to participate. It seemed almost everyone did. In addition to the mammoth sales that make the effort the 17th-best-selling album in American history, Jagged Little Pill collected four Grammy Awards, two American Music Awards, three Billboard Music Awards, and eight Juno Awards. In 2018, the record became the basis for a musical that netted 15 Tony nominations on Broadway.

Ironic? Anything but. Jagged Little Pill transcends generations, gender, and trends. As Morissette sings on the opening “All I Really Want,”, the album represents “deliverance” — “a place to find common ground.”

Reservar03.07.2025

debe ser publicado en 03.07.2025

186,13
Orchestroll - Corrosiv LP 2x12"

Corrosiv, the sophomore album from Orchestroll, reveals the duo at their most mature and vulnerable. Originally conceived as a reflection on hybridity and bastardization, the album deploys New Age and ambient compositional tropes as a launchpad, exposing their trite sanctity to the realities of corrosion. Having come of age in the 1970s and 1980s, the New Age movement perdures today as a domain of contradictions; its promise of transcendence riddled with the very commercialized dogma from which its adherents claim to flee. Healing modalities such as reiki, crystal therapy, and sound baths are simultaneously pathways to solace and sites of exploitation; their sonic counterparts—ethereal synth pads, shimmering textures, celestial drones—claim to facilitate meditation and enlightenment while devolving into empty signifiers of vitality. With Corrosiv, Orchestroll displays neither reverence nor disdain toward New Age: they exhume it instead, revealing the saccharine effervescence and commodified murk undergirding its aesthetics. The result is intoxicating—disquieting.

Born from a two-week residency at EMS Studios and expanded through a performance at MUTEK Montreal’s 25th anniversary, Corrosiv has since outgrown its original conceptual nucleus, taking on a broader scope. Its inquiry into New Age ideology’s voided rhetoric and aesthetic mysticism now informs a broader interrogation of cultural mediocrity, anti-authoritarianism, gatekeeping, music industry toxicity, and the crumbling edifice of late capitalism and techno-feudalism—all the mechanisms by which meaning is stripped from ceremony, and once-potent forms of knowledge are subsumed into the machinery of economic extraction, severed from their original essence, and transformed into hollow simulacra. Corrosiv distills these themes through a loose narrative: a soul, fixated on wellness as dictated by cosmetic economism, becomes ensnared in an endless afterlife, unable to transcend and shed its dilapidated consciousness.

Framed as an act of audio dissolution, the album thus engages in an alchemical process, whereby complex waveshaping, morphing synthesis, and distortion enact a ritual of fragmentation. There is also friction: between the rigid, mechanical imposition of systematized order and the untamed, chaotic force of organic metamorphosis. Here corrosion and confinement are not solely conceptual motifs; they are enacted in real time, sculpting the album’s terrain. Scraping, tarnishing, degradation—the languid wear of form and substance—become instruments in their own right: buffing as abrasion, entrapment as transformation, corrosion as a means of reconfiguration. The ‘protagonist,’ if there must be one, is the listener, caught within the throes of structural determinism and the potential for emancipation, unable to pass into something greater as the specters of collapsed futures accumulate in the margins.

Corrosiv extends its reach through collaborations with familiar voices: Heith (PAN), VISIO (Haunter), Femminielli (Drowned by Locals), Habib Bardi (Interzone), and Jiyoung Wi (Enmossed, Psychic Liberation, Doyenne) each leave their imprint on its sprawling landscape. At 1h16m, it is a procession, dense with earworms that burrow into the listener’s unconscious.

Misshapen, broken-down metals leach copper into blood, acid reflux burning through the core. Psyche disaggregates into cosmic turmoil, drifting between planes—tongue on rustline, gullet laced with solvent hymns, molars unlatching, bitcrushed to marrowspill. A spasm of brine, ferrous scripture, venomtext blooming in leaden rivulets, cartilage smoldering in phosphor decomposition, synapses drowning in a quicksilver choir. Crest of bile, churning ore, breath clotting into arsenic mist, vein-thread cinched, a corrosive gospel, limb by limb, oxidized to silence.

Ultimately, as the music exhales its final breath, its residue refuses to dissipate—and stillness alone remains. There are no conclusions here—no resolution, no collapse—only the slow drift outward of a vessel unmoored, lost in the sea of symbolic souring. Corrosiv sings the song of a world barren of prophecy, littered with aesthetic detritus. Whether this magic has been transfigured or simply worn away is unclear: the last breath dissipates, but the oxidation does not stop. The silence, too, will decay.

Conceptualized, composed, performed, recorded, mixed, engineered and produced by Jesse Osborne-Lanthier, and Asaël Richard-Robitaille in 2023 and 2024 at Elektron Musik Studion (EMS) - Stockholm, Sweden and Landsc8pe Studio - Montréal, QC, Canada.
Artwork by Jesse Osborne-Lanthier.
Mastered by Stephan Mathieu @ Schwebung Mastering.

Reservar02.06.2025

debe ser publicado en 02.06.2025

30,21
Celestial - I Can Hear The Grass Grow

Ecstatic’s dreamiest cadets bliss out on a new album of acoustic and electric guitar, harmonium and synth tapestries, notably nestling a Romance cameo within a genteel toggle of atmospheric pressure.

Back on (side) road after releasing quietly acclaimed kosmische gem ‘I Had too Much to Dream Last Night’ back in 2021 and the lysergic lushness of ‘Listen to the Sky’ a couple of years later, Celestial suggest a more sublime return to earth with the shine-eyed wonders of ‘I Can Hear the Grass Grow’, an album that soothes to the supine in eight shimmering parts of pearlescent melodic motifs marbling harmonious backdrops intended to tenderly comb nerves straight.

The duo take their role as seductive sandmen with a curious melodic wit that leaves something to the imagination whilst nudging it along the album’s narrative thread. A courtly flamenco lick flickers in opener ‘The Endless Stair’, one of the most restrained recordings we've heard from the childhood friends; blessed with just a little reverb and echo, as if a mic's been lowered into some dimly lit basement while Celestial puzzle out mystifying, interlocking harmonies. It hits a mid-point between John Fahey's raga-inspired Americana and Vini Reilly's rain-soaked Northern blues - the emotion throbs from every note.

Celestial's music is never too polished, giving it the fuzzy, uninhibited flair of a long-lost mail order private press and instilling it with a level of humanity that's rare to discover in the new-new age. Even when mysterious labelmate Romance turns up to ornament 'Mermaid Boulevard' with backmasked electronics, it's their low-slung Ry Cooder-esque guitar/bass that provides the narrative anchor, while the title track and spongiform analog textures of ‘Song For The rainy Season’ dial it right down to a Harmonia-via-BoC pastoral sublime. Vini Reilly and Eno’s influence is most surely felt on the swaying elegance of ‘Sweet Sleep, Angel Mild’, with a central motif that lingers on the mind long after it’s stopped playing, whilst their closing couplet perfectly resolves the cycle with a melancholic kiss-off for the ages.

Reservar23.05.2025

debe ser publicado en 23.05.2025

30,21
Frederikke Hoffmeier - The Girl With The Needle
  • 1: Playful Slowed
  • 2: Ether Circus Harmonics
  • 3: Celestial Piano
  • 4: Stuck Run Baby
  • 5: Seagulls
  • 6: Downwards Spiral
  • 7: Stuck

OONA Recordings is proud to announce the upcoming release of the soundtrack for The Girl With The Needle by Frederikke Hoffmeier. Hoffmeier, whom performs under the stage name Puce Mary, brings a raw, intense and atmospheric score to this Oscar-nominated film, which is contending for Best International Feature. Known for her bold, experimental approach to sound, Hoffmeier’s composition immerses listeners in the film’s dark, emotionally-charged world. Directed by Magnus von Horn, The Girl With The Needle premiered at the Cannes Film Festival, where it earned praise for its uncompromising vision. The film went on to receive a Golden Globe nomination for Best Non-English Language Film and won two prestigious awards at the European Film Awards, including Best Score for Hoffmeier’s hauntingly powerful work. The score to The Girl With The Needle is as dark as it is compelling, a masterclass in creating tension, unease, and raw emotional weight. Hoffmeier’s sound design is equal parts abrasive and intimate, drawing the listener into a world of fractured beauty. Her use of organic textures, electro-acoustic undertones, and dissonant, atonal melodies challenges traditional notions of film music, offering something deeply visceral and unpredictable. The Guardian described Hoffmeier’s score as "nerve-abrading," highlighting the relentless, uncomfortable energy that underpins the film. The Chicago Reader similarly calls the score haunting, noting how it amplifies the film’s stark atmosphere. Drawing comparisons to the intense works of composers like Mica Levi, Awards Radar Magazine praises Hoffmeier for pushing the film’s emotional core to its breaking point, deepening the agony of the protagonist. Throughout the film, Hoffmeier’s score becomes as much a character as the people on screen. Her collaboration with von Horn is marked by a shared vision of pushing the limits of cinema and sound. Screen Daily describes the score as "daring," with its aggressive, contemporary tones standing in stark contrast to conventional film scores. The result is a uniquely modern, avant-garde work that reflects the film's visceral and unsettling nature. Hoffmeier crafts a world of sound that lingers long after the credits roll. The soundtrack’s fusion of organic instrumentation with electro-acoustic elements and bold industrial sounds sets it apart from the ordinary. The British Film Institute notes how Hoffmeier’s "atonal score" creates an "enervating effect," pulling listeners deeper into the film’s raw emotional depths. The combination of brutal sound design and haunting melodies builds a layered, evocative listening experience, one that grows increasingly intense with every listen.

Reservar16.05.2025

debe ser publicado en 16.05.2025

23,82
Audrey Szasz - Teleplasm

Audrey Szasz

Teleplasm

Books9781953559524
AMPHETAMINE SULPHATE
09.05.2025

A New Novel. 176 pages, hardcover. DRIVING THROUGH FAMINE ZONES IS NOTHING SHORT OF EUPHORIC. ‘There is a young woman writing in London who really doesn't care what you think. Her name is Audrey Szasz. She is easily the wildest writer going.
Her prose is direct, fast, witty, hot, horny, and furiously honest. Insofar as I can see, she's the dark horse on the literary scene, a true thoroughbred in the stable of nags. Not for fame, but for influence. Originality. Sheer voice. Nerve.’ Her novels have been described as everything from abject filth to pure 21st century post-Sadeian feminism. Her poetic narratives are both political and personal - violent but triumphant - ghostly yet crystal clear - caustic streams of consciousness and gleeful perversity. TELEPLASM charts the eerie emergence of a hostile new culture, where psychic liberation is the key.

Reservar09.05.2025

debe ser publicado en 09.05.2025

26,01
SEXTILE - YES, PLEASE LP
  • Intro
  • Women Respond To Bass
  • Freak Eyes
  • Penny Rose
  • Push Ups
  • Kids
  • 99: Bongos
  • S Is For
  • Rearrange
  • Resist
  • Kiss
  • Hospital
  • Soggy Newports
También disponible

Yellow[25,17 €]


Sextile, das in Los Angeles beheimatete Duo, das für seinen unbeugsamen, elektronischen Punk-Sound gefeiert wird, hat Details zu ihrem kommenden, starken Album „Yes, please.“ bekannt gegeben, das am 2. Mai 2025 auf Sacred Bones erscheint, sowie Pläne für eine umfangreiche Europatournee in diesem Sommer geteilt. Sextile, die sich derzeit mit ihren Labelkollegen Molchat Doma auf einer großen US-Tournee befinden, kündigen ihr neues Album mit der Single „Freak Eyes“ an, die ihren dunklen, pulsierenden Sound in neue Höhen treibt. Der Song beginnt mit einem fiesen Bass-Growl, das abrupt in einen Techno-Beat übergeht, der mit klirrender Kuhglocke und scharfer Hi-Hat gespickt ist. „I feel the pressure / Man the pressure I feel when we're together“, singt Sänger Brady Keehn kühl, aber bestimmt, in den ersten Zeilen. Inspiriert von der Art und Weise, wie Druck sowohl Herausforderungen als auch Verbesserungen hervorrufen kann, beschwört „Freak Eyes“ elektrisierende Bilder von schäbigen Hinterzimmern auf dem Sunset Strip und von in Leder gekleideten Tanzflächen in Lagerhäusern herauf.

Manche Bands finden ihren Groove und bleiben dabei, andere erfinden sich ständig neu. Sextile gehört zu den letzteren, die den Nervenkitzel einer sich ständig verändernden Landkarte genießen. Das Duo Melissa Scaduto und Brady Keehn aus Los Angeles macht Musik mit Lebenslust und lässt sich dabei von No Wave bis Hardstyle inspirieren. Ihr neuestes Album „yes, please.“ stößt in kühnes Neuland vor, indem es anarchisches Elektro-Feuer mit rohen persönlichen Erinnerungen verbindet - und mit genug aufgemotzten Bässen, um ein oder zwei Boxen zum Platzen zu bringen. „yes, please.“ ist ein Album der Kontraste: eine verletzliche Platte, die ihre Seele ebenso entblößt wie sie im Exzess schwelgt und zeigt, wie weit man seinen Sound treiben kann, wenn man seine Hemmungen abschüttelt. Zusammen verraten die beiden ein Selbstvertrauen, das niemals schwankt, und machen einen kühnen Spritzer auf dem schnellen Intro mit einer Rave-Sirene, die aus einer New Yorker Hausparty der `00er oder einem verschwitzten Brooklyn-Lagerhaus stammt. Auch der Geist des Electroclash pirscht sich an das Gebäude heran, zeigt seine Identität bei den mit Kuhglocken gespickten Donnerschlägen von „Freak Eyes“ und „Rearrange“ und sorgt mit „Women Respond to Bass“ für eine schmutzige Dancefloor-Bombe. „Push Ups“ - mit dem Gesang von Jehnny Beth - ist pure Muskelmusik, gestärkt durch einen wummernden Bass und ergänzt durch Synthies, die so hart hämmern wie Hagelkörner auf einem Glasdach. Aber hinter den Slogans, der Frechheit und der monstermäßigen Tanzenergie verbirgt sich eine Intimität, die man nur finden kann, wenn man sich über schmerzhafte, lebensverändernde Ereignisse öffnet. „Hospital“ und ‚Soggy Newports‘ reflektieren Scadutos erschütternde Erfahrungen in einer staatlichen Einrichtung in New York nach einem beinahe tödlichen Unfall. „Resist“ befasst sich mit Abtreibungsrechten, während ‚Penny Rose‘ das amerikanische Bildungswesen, künstliche Intelligenz und zukünftige Generationen thematisiert. Scadutos elastischer Gesang glänzt überall, von den messerscharfen Synthesizern von „S is For“ bis zu den Trance-Pop-Höhen von „Kids“ mit Izzy Glaudini von Automatic. „yes, please.“ ist eine actiongeladene Dance-Platte, vollgestopft mit wilden, berauschenden Gassenhauern, aber im gleichen Atemzug auch ein Zeugnis dafür, zu leben und niemals zurückzuschauen. Indem sie sich für eine neue, „befreiende“ Art des Musikmachens öffnen, haben Sextile ihr bisher kreativstes Werk geschaffen. Bisher, denn man spürt einfach, dass sie noch so viel mehr zu geben haben.

Reservar02.05.2025

debe ser publicado en 02.05.2025

23,95
SEXTILE - YES, PLEASE LP

Sextile, das in Los Angeles beheimatete Duo, das für seinen unbeugsamen, elektronischen Punk-Sound gefeiert wird, hat Details zu ihrem kommenden, starken Album „Yes, please.“ bekannt gegeben, das am 2. Mai 2025 auf Sacred Bones erscheint, sowie Pläne für eine umfangreiche Europatournee in diesem Sommer geteilt. Sextile, die sich derzeit mit ihren Labelkollegen Molchat Doma auf einer großen US-Tournee befinden, kündigen ihr neues Album mit der Single „Freak Eyes“ an, die ihren dunklen, pulsierenden Sound in neue Höhen treibt. Der Song beginnt mit einem fiesen Bass-Growl, das abrupt in einen Techno-Beat übergeht, der mit klirrender Kuhglocke und scharfer Hi-Hat gespickt ist. „I feel the pressure / Man the pressure I feel when we're together“, singt Sänger Brady Keehn kühl, aber bestimmt, in den ersten Zeilen. Inspiriert von der Art und Weise, wie Druck sowohl Herausforderungen als auch Verbesserungen hervorrufen kann, beschwört „Freak Eyes“ elektrisierende Bilder von schäbigen Hinterzimmern auf dem Sunset Strip und von in Leder gekleideten Tanzflächen in Lagerhäusern herauf.

Manche Bands finden ihren Groove und bleiben dabei, andere erfinden sich ständig neu. Sextile gehört zu den letzteren, die den Nervenkitzel einer sich ständig verändernden Landkarte genießen. Das Duo Melissa Scaduto und Brady Keehn aus Los Angeles macht Musik mit Lebenslust und lässt sich dabei von No Wave bis Hardstyle inspirieren. Ihr neuestes Album „yes, please.“ stößt in kühnes Neuland vor, indem es anarchisches Elektro-Feuer mit rohen persönlichen Erinnerungen verbindet - und mit genug aufgemotzten Bässen, um ein oder zwei Boxen zum Platzen zu bringen. „yes, please.“ ist ein Album der Kontraste: eine verletzliche Platte, die ihre Seele ebenso entblößt wie sie im Exzess schwelgt und zeigt, wie weit man seinen Sound treiben kann, wenn man seine Hemmungen abschüttelt. Zusammen verraten die beiden ein Selbstvertrauen, das niemals schwankt, und machen einen kühnen Spritzer auf dem schnellen Intro mit einer Rave-Sirene, die aus einer New Yorker Hausparty der `00er oder einem verschwitzten Brooklyn-Lagerhaus stammt. Auch der Geist des Electroclash pirscht sich an das Gebäude heran, zeigt seine Identität bei den mit Kuhglocken gespickten Donnerschlägen von „Freak Eyes“ und „Rearrange“ und sorgt mit „Women Respond to Bass“ für eine schmutzige Dancefloor-Bombe. „Push Ups“ - mit dem Gesang von Jehnny Beth - ist pure Muskelmusik, gestärkt durch einen wummernden Bass und ergänzt durch Synthies, die so hart hämmern wie Hagelkörner auf einem Glasdach. Aber hinter den Slogans, der Frechheit und der monstermäßigen Tanzenergie verbirgt sich eine Intimität, die man nur finden kann, wenn man sich über schmerzhafte, lebensverändernde Ereignisse öffnet. „Hospital“ und ‚Soggy Newports‘ reflektieren Scadutos erschütternde Erfahrungen in einer staatlichen Einrichtung in New York nach einem beinahe tödlichen Unfall. „Resist“ befasst sich mit Abtreibungsrechten, während ‚Penny Rose‘ das amerikanische Bildungswesen, künstliche Intelligenz und zukünftige Generationen thematisiert. Scadutos elastischer Gesang glänzt überall, von den messerscharfen Synthesizern von „S is For“ bis zu den Trance-Pop-Höhen von „Kids“ mit Izzy Glaudini von Automatic. „yes, please.“ ist eine actiongeladene Dance-Platte, vollgestopft mit wilden, berauschenden Gassenhauern, aber im gleichen Atemzug auch ein Zeugnis dafür, zu leben und niemals zurückzuschauen. Indem sie sich für eine neue, „befreiende“ Art des Musikmachens öffnen, haben Sextile ihr bisher kreativstes Werk geschaffen. Bisher, denn man spürt einfach, dass sie noch so viel mehr zu geben haben.

Reservar02.05.2025

debe ser publicado en 02.05.2025

25,17
WILLIAM TYLER - TIME INDEFINITE LP 2x12"
  • Cabin Six
  • Concern
  • Star Of Hope
  • Howling At The Second Moon
  • A Dream, A Flood
  • Anima Hotel
  • Electric Lake
  • Hardest Land To Harvest
  • Held
También disponible

Stripe Vinyl[31,05 €]


Nach wichtigen Stationen bei Silver Jews und Lambchop hat William Tyler eine Reihe von neugierigen Alben veröffentlicht, die seine ländliche Herkunft und seine Begeisterung für klassische Musik mit seiner Experimentierfreudigkeit und Feldaufnahmen verbinden. Seine produktive Enklave der Instrumentalmusik hat nicht nur neue Klänge hervorgebracht, sondern auch kritische neue Stimmen. Kein anderer amerikanischer Sologitarrist dieses Jahrhunderts hat diese fruchtbare Szene so beeinflusst wie er. Und auf dem brillanten, erfrischenden "Time Indefinite", Tylers erstem Soloalbum seit fünf Jahren, betritt er endlich den immer größer werdenden Raum, den er mit geschaffen hat. Die Gitarre ist der Ausgangspunkt für ein Album, das nicht nur Tyler, sondern auch die Möglichkeiten eines ganzen Bereichs neu überdenken lässt. Ein Strudel aus Lärm und Harmonie, Geistern und Träumen, Angst und Hoffnung - es ist nicht nur eine großartige Gitarrenplatte. Es ist ein atemberaubendes Album eines großen Gitarristen, ein Meisterwerk unserer kollektiv ängstlichen Zeit. Anfang 2020, als die Welt am Rande ungeahnter Unruhen stand, verließ Tyler LA und zog nach Nashville, wo er die meiste Zeit seines Lebens gelebt hatte. Der größte Teil seines Equipments und alle seine Platten blieben zurück, in Erwartung einer vermeintlich schnellen Rückkehr. Das war natürlich nicht der Fall. Während Tyler also mit den Depressionen, den Nerven und den Fragen dieser unendlich angespannten Zeit zu kämpfen hatte, begann er, Ideen mit seinem Telefon und einem Kassettendeck aufzunehmen, wobei er sich mit den Verzerrungen, die diese Geräte mit sich bringen, abfand. Tyler sprach mit Kieran Hebden darüber, eine gemeinsame Platte zu machen, und einige dieser Stücke fühlten sich wie Testfälle an. Als diese Zusammenarbeit in andere Richtungen ging, entdeckte Tyler andere Klänge. Er bat seinen langjährigen Freund, den Produzenten Jake Davis, ihm dabei zu helfen, die Songs zusammenzufügen, und entschied sich dafür, das Rauschen und Wackeln zu akzeptieren und ungewollt eine Platte zu machen, die diese Zeiten und die heutige Zeit widerspiegelt - unruhig, beschädigt, ehrlich. Eine Wippe aus Kampf und Überleben definiert diese Songs, eine Landkarte der Angst und des Glaubens und der Pfade, die sie verbinden. "Dies ist eine Platte über Geisteskrankheiten", wird Tyler ohne Scham sagen, so offen im Leben und in der Sprache, wie er es auf den Aufnahmen ist. "Es ist Musik darüber, den Verstand zu verlieren, aber nicht zu wollen, über den Versuch, zurückzukommen." Das braucht er nicht zu sagen; man spürt es, erkennt es vielleicht aus eigener Erfahrung. Tylers Alben sind ein Nest aus nicht-musikalischen Einflüssen, denn er pendelt zwischen Spiritualität und Philosophie und beschwört die Landschaften der amerikanischen Vorstellungskraft. "Time Indefinite" ist nicht anders, vor allem in der Art und Weise, wie es die sehr persönlichen Filme von Ross McElwee beschwört. Mitte der 80er Jahre begann er, einen Film über Shermans Marsch durch den Süden zu drehen, der sich jedoch zu einer verworrenen Geschichte über Familie, Verlust und das, was wir tun, wenn unsere besten Instinkte sich den schlimmsten Dingen ergeben, die wir uns vorstellen können, entwickelte. Das Album ist eine Anspielung auf diese Idee, auf das unerbittliche Drängen der Zeit und unseren Platz in ihr, unter ihr und neben ihr. Es ist keine große Offenbarung, dass das Leben, das wir führen, die Arbeit prägt, die wir machen, ob wir das nun beabsichtigen oder nicht. In diesen Liedern kann man Tyler hören, wie er laut mit eingehenden Dämonen ringt: Sucht, mittleres Alter, Einsamkeit, Neurosen. Alle unsere Kämpfe sind unterschiedlich, aber wir sind uns darin einig, dass wir sie haben. Dies ist der Soundtrack, den Tyler geschaffen hat.

Reservar25.04.2025

debe ser publicado en 25.04.2025

28,78
WILLIAM TYLER - TIME INDEFINITE LP 2x12"

Nach wichtigen Stationen bei Silver Jews und Lambchop hat William Tyler eine Reihe von neugierigen Alben veröffentlicht, die seine ländliche Herkunft und seine Begeisterung für klassische Musik mit seiner Experimentierfreudigkeit und Feldaufnahmen verbinden. Seine produktive Enklave der Instrumentalmusik hat nicht nur neue Klänge hervorgebracht, sondern auch kritische neue Stimmen. Kein anderer amerikanischer Sologitarrist dieses Jahrhunderts hat diese fruchtbare Szene so beeinflusst wie er. Und auf dem brillanten, erfrischenden "Time Indefinite", Tylers erstem Soloalbum seit fünf Jahren, betritt er endlich den immer größer werdenden Raum, den er mit geschaffen hat. Die Gitarre ist der Ausgangspunkt für ein Album, das nicht nur Tyler, sondern auch die Möglichkeiten eines ganzen Bereichs neu überdenken lässt. Ein Strudel aus Lärm und Harmonie, Geistern und Träumen, Angst und Hoffnung - es ist nicht nur eine großartige Gitarrenplatte. Es ist ein atemberaubendes Album eines großen Gitarristen, ein Meisterwerk unserer kollektiv ängstlichen Zeit. Anfang 2020, als die Welt am Rande ungeahnter Unruhen stand, verließ Tyler LA und zog nach Nashville, wo er die meiste Zeit seines Lebens gelebt hatte. Der größte Teil seines Equipments und alle seine Platten blieben zurück, in Erwartung einer vermeintlich schnellen Rückkehr. Das war natürlich nicht der Fall. Während Tyler also mit den Depressionen, den Nerven und den Fragen dieser unendlich angespannten Zeit zu kämpfen hatte, begann er, Ideen mit seinem Telefon und einem Kassettendeck aufzunehmen, wobei er sich mit den Verzerrungen, die diese Geräte mit sich bringen, abfand. Tyler sprach mit Kieran Hebden darüber, eine gemeinsame Platte zu machen, und einige dieser Stücke fühlten sich wie Testfälle an. Als diese Zusammenarbeit in andere Richtungen ging, entdeckte Tyler andere Klänge. Er bat seinen langjährigen Freund, den Produzenten Jake Davis, ihm dabei zu helfen, die Songs zusammenzufügen, und entschied sich dafür, das Rauschen und Wackeln zu akzeptieren und ungewollt eine Platte zu machen, die diese Zeiten und die heutige Zeit widerspiegelt - unruhig, beschädigt, ehrlich. Eine Wippe aus Kampf und Überleben definiert diese Songs, eine Landkarte der Angst und des Glaubens und der Pfade, die sie verbinden. "Dies ist eine Platte über Geisteskrankheiten", wird Tyler ohne Scham sagen, so offen im Leben und in der Sprache, wie er es auf den Aufnahmen ist. "Es ist Musik darüber, den Verstand zu verlieren, aber nicht zu wollen, über den Versuch, zurückzukommen." Das braucht er nicht zu sagen; man spürt es, erkennt es vielleicht aus eigener Erfahrung. Tylers Alben sind ein Nest aus nicht-musikalischen Einflüssen, denn er pendelt zwischen Spiritualität und Philosophie und beschwört die Landschaften der amerikanischen Vorstellungskraft. "Time Indefinite" ist nicht anders, vor allem in der Art und Weise, wie es die sehr persönlichen Filme von Ross McElwee beschwört. Mitte der 80er Jahre begann er, einen Film über Shermans Marsch durch den Süden zu drehen, der sich jedoch zu einer verworrenen Geschichte über Familie, Verlust und das, was wir tun, wenn unsere besten Instinkte sich den schlimmsten Dingen ergeben, die wir uns vorstellen können, entwickelte. Das Album ist eine Anspielung auf diese Idee, auf das unerbittliche Drängen der Zeit und unseren Platz in ihr, unter ihr und neben ihr. Es ist keine große Offenbarung, dass das Leben, das wir führen, die Arbeit prägt, die wir machen, ob wir das nun beabsichtigen oder nicht. In diesen Liedern kann man Tyler hören, wie er laut mit eingehenden Dämonen ringt: Sucht, mittleres Alter, Einsamkeit, Neurosen. Alle unsere Kämpfe sind unterschiedlich, aber wir sind uns darin einig, dass wir sie haben. Dies ist der Soundtrack, den Tyler geschaffen hat.

Reservar25.04.2025

debe ser publicado en 25.04.2025

31,05
Floral Image - Gone Down Meadowland
  • 1: Meadowland
  • 2: The Dream
  • 3: Burning 05
  • 4: Call Up The Doctor
  • 5: The Score
  • 6: Boogietown
  • 7: Tiergarten
  • 8: Howling Dog Song
  • 9: Twist Of A Nerve
  • 10: Sun For Hire

'Gone Down Meadowland' is the much-anticipated debut album release from Norwich, UK psych outfit Floral Image, releasing 25th April 2025 on the renowned Fuzz Club. More than ever, the band wanted to produce a brand of East-Coast psychedelia that reflected the natural lusciousness and glorious solitude of the immediate world around them. Over 30 songs were conjured, considered and arranged before being whittled down to a final 10 that epitomise what they do best - ten tracks of vivid hue, harnessed live power, all laced together in fluid lyrical harmonies. Taking inspiration from band favourites Woods, KGLW, Stereolab, among many others, a string of at-home recording sessions commenced over a 6-week period across the summer of 2024. Side A is a sun-drenched journey through their whimsical Norfolk countryside, narrated with a surreal sense of lyricism which focuses on the undulating flow of the human psyche and the shape of relationships that can decide its fate. 'Burning 305' follows the mould of the band’s earlier creations with white-knuckled rhythms layered with dashing production and gritty guitars. 'The Score' summarises their love of Revolver-era Beatles and infuses it with a hint of 90's dance grooves. Side B is where the trip takes a heavier turn, the un-hinged night-time of the record. It is where the band best shows the force with which their live reputation has been built on. 'Tiergarten' - a motorik course through consciousness and 'Howling Dog Song' - all raucous, scuzzy-garage riffing. The album concludes with the 7-minute epic 'Sun For Hire'. Born out of a 30-minute live improvisation, it is the earliest written of all songs on GDM and a strong fan favorite for the audiences of the last 2 years. "A lot of themes are anti-establishment commentaries on the state of the modern world. It can feel isolating being bystanders of global concern in sleepy Norfolk, even though it’s easy to slip into a false comfort when you’re surrounded by vast space, natural beauty and friendly folks down the market. Gone Down Meadowland is that egoless escapist fantasy that still can't escape the world caving in on itself; Norfolk isolationism." Produced by the band themselves, mixed by Hugh Fothergill of Volleyball, and mastered by Joseph Carra at Crystal Mastering of KGLW fame, Gone Down Meadowland is Floral Image’s first full flourish. They take the record on the road across Europe and the UK throughout April & May 2025.

Reservar25.04.2025

debe ser publicado en 25.04.2025

26,47
KARATE - UNSOLVED LP 2x12"

Karate

UNSOLVED LP 2x12"

2x12inchNUMLPB906
Numero Group
18.04.2025
  • Small Fires
  • The Lived-But-Yet-Named
  • Sever
  • The Roots And The Ruins
  • Number Six
  • One Less Blues
  • The Halo Of The Strange
  • The Angels Just Have To Show
  • This Day Next Year
  • Cherry Coke
  • Death Kit
  • Nerve
También disponible

Y2K 25TH ANNIVERSARY EDITION Color VInyl[32,35 €]


Als Warped Tour Pop-Punk und American Apparel Indie-Rock das seltsame Post-Y2K-Milieu Gitarren-Band-Milieu dominierten, lieferten Bostons Karate einen fesselnden Schuss Rock, der sich ständig zwischen verschiedenen Schattierungen von unterirdischen Klängen bewegte. Die ruhigen Momente auf Karates viertem Album haben viel von der alten, ungezügelten Intensität, verwoben mit gedämpften Jazz-Melodien und Slowcore-Zurückhaltung. Diese 25-jährige Jubiläumsausgabe von Unsolved entspricht der Originalpressung aus dem Jahr 2000 und enthält auf Seite D die zwei Tracks der "Death Kit" 7" und den Song von der Crownhate Ruin Splitsingle.

Reservar18.04.2025

debe ser publicado en 18.04.2025

30,04
Artículos por página
N/ABPM
Vinyl