Die Liverpooler YOBS veröffentlichen ihr selbstbetiteltes Debütalbum am 3. Mai 2024 über Fuzz Club und folgen damit ihrer ersten Doppelsingle "Fortune Teller b/w Cemetery Man", mit der die vierköpfige Band die Szene mit einem herrlich schmutzigen und hedonistischen Feuerwerk betrat.
Das Clash Magazine schrieb über YOBS: "Schädelzerschmetternde Riffs und halluzinogene Effekte". YOBS liefern primitive Garage-Punk/Noise-Rock-Salven, die mit erschlagender Intensität vorbeirasen. Auf den zehn Tracks des Albums und der
rasanten 26-minütigen Spielzeit schwelgt die Band in einem rauen, spaßigen Rock'n'Roll, der deine Knochen genauso zum Vibrieren bringt wie deine Lautsprecher. YOBS, die aus den Trümmern der inzwischen aufgelösten Liverpooler Bands Weird Sex und Ohmns entstanden sind, wurden 2022 gegründet und bestehen aus Joey Ackland (Gesang), Alex Smith (Bass/Gesang), Michael Quinlan (Gitarre/Gesang) und George Gebbie (Schlagzeug).
Ihr Debütalbum, das sie in vier Tagen in den Hackney Road Studios mit James Aparicio aufgenommen haben, ist das Ergebnis eines Jahres 2023, in dem sie mit Bands wie A Place To Bury Strangers, Mark Sultan, C.O.F.F.I.N, Alien Nosejob und anderen raue, ohrenbetäubende Shows gespielt haben.
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Dachböden haben schon immer eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf David Js Fantasie ausgeübt. Sie können leuchtende Juwelen zum Vorschein bringen, die durch Zeit und Staub verloren schienen. Mit "Tracks from the Attic" lädt uns der Bauhaus- und Love and Rockets-Mitbegründer ein, mit ihm die Leiter hinaufzuklettern.
Es beginnt eine faszinierende Reise: Wir durchstöbern Kisten mit Tonbändern und lernen einen Künstler wieder kennen, den wir schon lange kennen - doch die intimen Songs, die er über drei Jahrzehnte hinweg in Einsamkeit aufgenommen hat, offenbaren neue Seiten an ihm. Selbst als er mit seinen beiden legendären Gruppen beschäftigt war, sprudelte David J. nur so vor Liedern. Dies ist eine aufregende Auswahl von Aufnahmen, die er zwischen 1983 und 2004 gemacht hat, einige im Studio und die meisten zu Hause, nur mit der Hilfe seiner Muse, einem Aufnahmegerät und einer brennenden Kerze. Wie alle guten Dachbodenfunde wurden auch diese Songs auf Band aufgenommen und gerieten fast in Vergessenheit - erst als ein Fan vorschlug, seine Digitalisierungskünste anzubieten, dachte David J daran, sie wieder aufleben zu lassen. Alle, mit Ausnahme des Titels "This Town", waren zuvor noch nie zu hören.
Die Tatsache, dass die meisten dieser Stücke nicht zu beliebten Klassikern geworden sind (etwas, mit dem sich die Ohren kaum abfinden können, wenn man erst einmal auf Play gedrückt hat), ist nur ein Zeichen für David Js emsiges Schaffen. Die größtenteils auf der Akustikgitarre komponierten Stücke werden langjährigen Fans unerwartete Offenbarungen bieten, da sie Facetten seines musikalischen Selbst ans Licht bringen, die in einem Bandkontext nicht vollständig zum Ausdruck gebracht werden konnten. Es ist in der Tat faszinierend, die Entwicklung von David Js Umgang mit Songs über die Jahrzehnte hinweg zu verfolgen, von den beobachtenden lyrischen Montagen der frühen Tage bis hin zu einer späteren, selbstbewussten Umarmung des zutiefst Persönlichen. Gleichzeitig kann "Tracks from the Attic" auch als eindrucksvolle Einführung für Neulinge gesehen werden - es fühlt sich tatsächlich so an, als würde man einen der großen britischen Singer-Songwriter zum ersten Mal treffen. 'Oh No! Not Another Songwriter!", ruft einer der Höhepunkte des Boxsets frech aus. Nun, dieses Box-Set wirft ein, dass dies nicht irgendein Songwriter ist
- A1: Surfing Zavial
- A2: Hangout Feat Hedvig Larsson & Cutty Wren
- A3: The Rooster Calls Feat Josephine Nightingale
- A4: Zambujeira
- A5: Porto De Abrigo Feat Ally Garrido
- B1: Till I Landed Feat Tiago Saga
- B2: Ganja Day Feat Naomi Falcon
- B3: Just Dancing Feat Ally Garrido
- B4: Land Of The Healers & Dealers Feat Cutty Wren & Josephine Nightingale
- B5: Rui's Garage
Sundub Society - featuring Josephine Nightingale, Ally Garrido, Tiago Saga, Naomi Falcon, Cutty Wren, Hedvig Larsson. The Bahama Soul Club are a German-based group whose unique blend of soul, jazz, funk, blues, bossa nova, afro and Caribbean influences has firmly put them on the map as one of the most exciting contemporary outfits of the black music scene. Inspired by the blissful energies of the sun drenched coast and the multicultural verve of tattooed wave riders, spiritual seekers, rainbow healers, mystic maidens and dreadlocked beauties, .... and of course the funky smell of sandy flip flops. Lush arrangements painted with sun-soaked brushes, captivating hangout vibes, shuffling bits of Reggae, woven threads of 70s roots, traditional rhythms and beats and sounds of the South Western Algarve. Sincere, artistic, full of spirit and definitely unique. No striving for the worldly charts. An album recorded mainly with the local legends. Stoned troubadoures, poetic pirates, authentic rebels. The songs were born from a vague idea after the release of "Bohemia After Dawn", the last album on which a few artist friends from the Algarve had already contributed. There is always a special magic in the neighborhood when sunny midday jams morph to sundown sessions to party-till-dawn skanks. We then just put those jams on tape. So, ten sundubby love songs to 'Oh, those sandy beaches'!
Cardiff's Buzzard Buzzard Buzzard returns with Skinwalker - a garage- rock romp and follow-up to their Welsh Music Prize nominated debut album Backhand Deals.
Taking raw rock 'n' roll cues from tracks frontman Thomas Rees produced for emerging talent - such as Panic Shack, Do Nothing and The Bug Club - and teased by recently released singles "Chew" and "Therapy", the record marks the band's move towards a heavier and disquieting sound, inspired by Rees' revitalised devotion to acts such as Ty Segall, Thee Oh Sees and Black Sabbath.
"Blood On Canvas" ist das bislang wütendste Album der Essener Thrasher DARKNESS. Die Songs sind aggressiver und härter als alles, was bisher in der DARKNESS Diskographie zu finden ist.
Obwohl es sich nicht um ein Konzeptalbum handelt, ist "Blood On Canvas" nicht eine bloße Kollektion von neun Songs, die in einer Epoche entstanden sind, sondern ein facettenreiches Klanggemälde, gemalt mit den Farben des Zorns.
Musikalisch liefern DARKNESS den kompromisslosen und schnellen Thrash Metal, für den sie seit ihrem Debutalbum "Death Squad" (1987) bekannt sind. Die Kompositionen auf diesem Album sind jedoch komplexer und detailreicher als bisher gewohnt, ohne dabei an Aggression, Härte und Authentizität zu verlieren.
Die Texte sind nicht mehr nur eine Beschreibung des Irrsinns, der den Lauf dieser Welt bestimmt, sondern bringen ohne Umschweife und kompromisslos die Dinge auf den Punkt.
"Blood On Canvas" ist das bislang wütendste Album der Essener Thrasher DARKNESS. Die Songs sind aggressiver und härter als alles, was bisher in der DARKNESS Diskographie zu finden ist.
Obwohl es sich nicht um ein Konzeptalbum handelt, ist "Blood On Canvas" nicht eine bloße Kollektion von neun Songs, die in einer Epoche entstanden sind, sondern ein facettenreiches Klanggemälde, gemalt mit den Farben des Zorns.
Musikalisch liefern DARKNESS den kompromisslosen und schnellen Thrash Metal, für den sie seit ihrem Debutalbum "Death Squad" (1987) bekannt sind. Die Kompositionen auf diesem Album sind jedoch komplexer und detailreicher als bisher gewohnt, ohne dabei an Aggression, Härte und Authentizität zu verlieren.
Die Texte sind nicht mehr nur eine Beschreibung des Irrsinns, der den Lauf dieser Welt bestimmt, sondern bringen ohne Umschweife und kompromisslos die Dinge auf den Punkt.
"Blood On Canvas" ist das bislang wütendste Album der Essener Thrasher DARKNESS. Die Songs sind aggressiver und härter als alles, was bisher in der DARKNESS Diskographie zu finden ist.
Obwohl es sich nicht um ein Konzeptalbum handelt, ist "Blood On Canvas" nicht eine bloße Kollektion von neun Songs, die in einer Epoche entstanden sind, sondern ein facettenreiches Klanggemälde, gemalt mit den Farben des Zorns.
Musikalisch liefern DARKNESS den kompromisslosen und schnellen Thrash Metal, für den sie seit ihrem Debutalbum "Death Squad" (1987) bekannt sind. Die Kompositionen auf diesem Album sind jedoch komplexer und detailreicher als bisher gewohnt, ohne dabei an Aggression, Härte und Authentizität zu verlieren.
Die Texte sind nicht mehr nur eine Beschreibung des Irrsinns, der den Lauf dieser Welt bestimmt, sondern bringen ohne Umschweife und kompromisslos die Dinge auf den Punkt.
Shake Down, the debut album from the much-respected London-based Savoy Brown Blues Band was originally released on Decca Records in September 1967 - It was produced by the influential team of Mike Vernon and Gus Dudgeon - This re-issue faithfully replicates the original 1967 Decca UK stereo release and is pressed onto high quality 180g vinyl Led by Kim Simmonds, Savoy Brown were one of the UK's most successful and exportable outfits. Shake Down is viewed as one of the strongest and most respectful captures of the US blues they worshipped, bringing songs by Albert King, Willie Dixon and John Lee Hooker to eager UK purists. Recorded in West Hampstead rather than Chicago, the 11 covers showcased the remarkably tight playing of the band, which had formed in Battersea two years earlier. Savoy Brown on this recording comprised Trinidad born Brice Portius on vocals (his only album with the group), Simmonds and Martin Stone trading blues licks on their guitars, underpinned by the rhythm section of Ray Chappell on bass and Leo Mannings on drums. US critic Dave Marsh was to say that Shake Down was "as sympathetic a rendering of the blues as any English group has managed to lay down."
Shake Down by Savoy Brown Blues Band, released 26 April 2024, includes the following tracks: "Black Night", "Rock Me Baby", "Oh! Pretty Woman", "The Doormouse" and more.
This version of Shake Down comes as a 1xLP.
Despite much publicity and high rotation on both radio and TV, the debut album from 2002 "Brand New Fool" was only out for a few months. After a delayed and messy release, and conflicts and rifts with the record company, the CD was withdrawn and destroyed. Now 20 years later, the album finally gets reissued on vinyl. "Brand New Fool" is a great collection of quirky, home recorded pop songs fueled with dark humor and catchy hooks
Dual Moving Magnet Stereo Cartridge
Cartridge & Stylus
Frequenzbereich 20 - 20,000 Hz
Kanaltrennung 22 dB at 1kHz
Vertikaler Abtastwinkel 20°
Schaftform der Nadel Bonded Round Shank
Empfohlene Lastimpedanz 47,000 ohms
AT-XP7
DJ-Tonabnehmer
Der AT-XP7 Tonabnehmer ist speziell auf die Bedürfnisse von DJs zugeschnitten. Der elliptische Nadelschliff liefert eine präzise Abtastung der Plattenrille und sorgt so für hervorragende Klangeigenschaften. Mit einem Ausgangspegel von 6,0 mV bietet das AT-XP7 genügend Lautstärke um im Event- und Clubbereich zu bestehen. Das AT-XP7 vereint audiophilen Klang mit robustem Design und ermöglicht DJs damit die Vorteile aus der HiFi-Welt zu genießen.
Speziell auf die Bedürfnisse von DJs entwickeltes Design
Hervorragende Klangeigenschaften aus dem HiFi-Bereich
Hoher Ausgangspegel für Events und Clubs
VM Dualmagnetsystem mit 0,3 x 0,7 mil elliptischer (bonded) Nadel
Edelstahlseilaufhängung ermöglicht die Wiedergabe expressiver höherer Frequenzen für einen klareren Klang
Resonanzarmes Gehäuse
Langlebiges, robustes Design für hochwertige, spezielle DJ-Wiedergabe
Ersatznadel: ATN-XP7
- A1: Act Of Innocence 3:03
- A2: Get On My Love 2:55
- A3: The One You Call 2:49
- A4: Lion's Den 3:24
- B1: Parked Car Conversations 3:11
- B2: Last Kiss Last's The Longest 3:07
- B3: Call It Love 2:55
- B4: Tell My Heart 3:01
- C1: Song To Myself 3:07
- C2: Oh My Love 2:57
- C3: On Your Side 2:57
- C4: Gorgeous 2:41
- D1: Best Thing 3:03
- D2: Safely Home 3:13
- D3: Leftover Love 2:57
Die irische Pop-Rockband Picture This kündigt ihr lang erwartetes viertes Studioalbum "Parked Car Conversations" an, das am 26. April 2024 (via Hansa Records, Deutschland) erscheinen wird. "Parked Car Conversations" wird als Picture This' ehrgeizigstes Werk bezeichnet, das bisher veröffentlicht wurde. Das Album besteht aus 15 Tracks, die die Band in den letzten drei Jahren geschrieben hat. Viele von ihnen, wie z.B. "Song To Myself", beleuchten eine emotionale Tiefe, die auf früheren Alben unberührt blieb, und zeigen die Band - insbesondere Texter und Sänger Ryan Hennessy - von ihrer verletzlichsten Seite. Das Album ist ein Einblick in Hennessys persönliche Hürden, die damals unüberwindbar schienen. Die Stärke, solche Situationen zu überwinden, und das daraus resultierende Wachstum stehen im Mittelpunkt von "Parked Car Conversations". "Parked Car Conversations" wird als CD, LP und limitierte Fotobuch Edition erhältlich sein. Letzteres bietet einen ebenso intimen wie einzigartigen Einblick in den Alltag der Band. Vom ersten kleinen Gig bis zur Headline-Show beim Electric Picnic, Irlands größtem Musikevent mit über 70.000 Besuchern. Aber auch durch die Studioaufnahmen und Videodrehs entsteht hier zum ersten Mal ein komplettes Bild der Band und zeigt die Band persönlicher denn je.
Nach der 2022 erschienenen LP Rough Dimension wagte Noel Skum - alias Andrew Clinco von Drab Majesty - den radikalen Schritt, sein psychedelisches Post-Punk-Vehikel VR SEX zu einer fünfköpfigen Band zu erweitern, die komplett zusammenarbeitet. Sie buchten Studiozeit in Glassell Park, tauschten skelettartige iPhone-Demos aus und "machten diese klassische Sache einer Band, die genau die Platte macht, die sie will, ohne jegliche Einmischung." In 12-Stunden-Tagen arbeiteten sie in einer Woche an den Grundlagen und nahmen dann einen Monat lang den Rest auf, um ihn mit Schnörkeln, Effekten und Verstärkerexperimenten zu verfeinern. Hard Copy ist das Ergebnis - 10 Tracks Psychedelic-Punk, durchzogen von Chrome-geschädigten Freak-Outs und rotzigen Power-Pop-Harmonien. Abgemischt von Gitarrist Mike Kriebel - einem versierten Tontechniker mit Dutzenden von Credits im Punk-, Goth- und Garage-Underground - ist das Album dicht, reichhaltig und räumlich. Shadows of Chrome, Stick Men With Rayguns, japanischer Psych und "laut-leise-laut" Grunge-Hymnen flackern hier und da auf, aber letztlich ist der Modus von VR SEX eher sardonisch und gesättigt, oszillierend zwischen zerrissenem Leder-Riffing und schmelzendem Space-Echo.
You get older, you have a family, and you start to slow down-that's how things are supposed to go, right? Not for Montreal band Corridor, who have returned on their fourth album, Mimi, with a sound and style that's more widescreen and expansive than anything that's preceded it. The follow-up to 2019's Junior is a huge step forward for the band, as the members themselves have undergone the type of personal changes that accompany the passage of time; even as these eight songs reflect a newfound and contemplative maturity, however, Corridor are branching out more than ever with richly detailed music, resulting in a record that feels like a fresh break for a band that's already established themselves as forward-thinkers. Mimi immediately recalls the best of the best when it comes to indie rock-Deerhunter's silvery atmospherics immediately come to mind, as well as the spiky effervescence of classic post-punk-but despite these easy comparisons, Corridor remain impossible to pin down from song to song, which makes Mimi all the more thrilling as a listen. "The goal was to work differently, which is the goal we have every time we work on a new album-to build something in a new way," Robert explains. "This time, we took our time." And so in the summer of 2020, Corridor's members-Robert, vocalist/bassist Dominic Berthiaume, drummer Julien Bakvis, and multi-instrumentalist Samuel Gougoux-holed away in a cottage to engage in the sort of creative experimentation that would lead to Mimi's ultimate creation. Corridor tinkered with the songs' raw parts digitally and remotely over the next few years, with co-producer Joojoo Ashworth (Dummy, Automatic) lending their own specific talents in the theoretical booth. The process was a byproduct of not having access to their rehearsal space due to the COVID-19 pandemic, but also a result of the four-piece leaning harder into incorporating electronic textures than on previous records. "For a long time, we identified as a guitar-oriented band, and the goal of making this whole record was trying to get away from that," Berthiaume states. Berthiaume also describes Mimi as a record about "getting older" and "figuring out new parts of life"-but despite any claims of transitional growing pains from the band, Mimi is a record bursting with new energy and life, a vibrance that's owed in no small part to Gougoux joining the band full-time after pitching in on live performances in the past. "I come more from a background of electronic music, so it was nice to involve that with the band more," he explains, and Mimi contains a distinct rhythmic pulse reminiscent of classic era-post-punk's own melding of dance and rock textures. Over bright, chiming guitars and ascending synths, Robert addresses his looming mortality on "Mourir Demain": "I wrote it when my girlfriend and I were shopping for life insurance," he laughs. With our little daughter growing up, we also considered making our will. I said to myself, 'Oh shit, from now on I'm slowly starting to plan my death." Don't mistake this as music about dead ends, though, as Mimi embraces and champions unfettered creativity while paving a way for Corridor's own bright future. "We just focused on making a record that sounded the way we wanted," Gougoux exclaims while discussing the band's aims. "There were no limitations when it came to what was possible."
If the Chateau Marmont could sing. This would be it. Loren Kramar's voice vibrates with the shameless hum of a room after a celebrity exits Ecstatic aspiration. Doubt. Proximity. Desire. The album "Glovemaker" is about the skins we craft to be seen by the world, and Loren reminds us that we are all in drag. All exposed. No matter what gloves we slip on. "I'm a slut for all my dreams", Loren Kramar sings with Patti Smith brashness, "I'm a whore for them, I've got more of them". Loren's lyrics move like tinsel, shimmering bravely, then just as quickly, curling, fragile under the spotlight. Loren has always been obsessed with fame. Not with famous people, but with the electricity that perverts attention - the crushing desire to be truly seen. And all of Loren, and this obsession, is in this album. He grew up in the Valley, forced to hide his Barbies from his father, so the closet was a gorgeous Spanish ranch house on a gilded cul-de-sac crawling with celebrities. Naturally this gay boy wanted to be a child star so his mother secretly shuttled him to tap and jazz and figure skating lessons. "I've got hands and feet to put in the concrete", Loren croons, in "Hollywood Blvd", a song which clangs with brawny bravado. But "Gay Angels" reminds us that Loren's infatuation with stardom is inextricably linked with his queerness and his own desire to live outside of fear. To be famous is to be out. To be known. To be himself. "Glovemaker has become a kind of code for art making itself. A glove as a covering or mask that follows the contours of the life beneath it. As a song and a symbol, this is an album about studying and tracing a life - and then sharing what's there," Loren says. And his desire to share truth feels urgent. To listen to Loren is to understand there is no choice; the songs must tear through the air right now. This very second. "I see myself tearing and splitting and becoming a trampoline", he belts in "No Man," breaking our hearts right alongside his. Part poet, part theatrical diva, Loren loops together the tragedy of breathing on this planet, because like Eartha Kitt or Cat Stevens, Loren is at his core - an incredible story teller. This whole album is a shrine, a mantle atop a blazing fire of life, spread with the memorabilia of Loren; all of the pain and lust dazzling on unabashed view. This is a songwriter's album. Loren's lyrics are all his, and you feel it with every bright, Maraschino-cherry-like word that falls from his lips. "Like a lover, You scream and I shatter, I hit like a hammer" Loren sings. And we get to feel what Loren feels We live in his brain, riding his genre bending emotions, on a wave of modern pop. And the songs lift, they are anthems of belief, "Hollywood Blvd", "I'm a Slut", "Euphemism", "Gay Angels", are all odes to triumphing over the corroding powers of fear and doubt. And on this ride, Loren's voice is the guard rail, ever eager to stretch and transform, belting, talk-singing, multiplying, keeping us safe. "Glovemaker" slaps and soars. The album is an ecstatic overture to love and loneliness, to dreams and promises, to everything Los Angeles dangles. Buckle up. Loren knows how to craft space, how to move us through darkened bars, strobing arenas, beige carpeted bungalows and yellow lit highways. "How do you like LA?" Loren asks. I hope you love it.
Red Vinyl
If the Chateau Marmont could sing. This would be it. Loren Kramar's voice vibrates with the shameless hum of a room after a celebrity exits Ecstatic aspiration. Doubt. Proximity. Desire. The album "Glovemaker" is about the skins we craft to be seen by the world, and Loren reminds us that we are all in drag. All exposed. No matter what gloves we slip on. "I'm a slut for all my dreams", Loren Kramar sings with Patti Smith brashness, "I'm a whore for them, I've got more of them". Loren's lyrics move like tinsel, shimmering bravely, then just as quickly, curling, fragile under the spotlight. Loren has always been obsessed with fame. Not with famous people, but with the electricity that perverts attention - the crushing desire to be truly seen. And all of Loren, and this obsession, is in this album. He grew up in the Valley, forced to hide his Barbies from his father, so the closet was a gorgeous Spanish ranch house on a gilded cul-de-sac crawling with celebrities. Naturally this gay boy wanted to be a child star so his mother secretly shuttled him to tap and jazz and figure skating lessons. "I've got hands and feet to put in the concrete", Loren croons, in "Hollywood Blvd", a song which clangs with brawny bravado. But "Gay Angels" reminds us that Loren's infatuation with stardom is inextricably linked with his queerness and his own desire to live outside of fear. To be famous is to be out. To be known. To be himself. "Glovemaker has become a kind of code for art making itself. A glove as a covering or mask that follows the contours of the life beneath it. As a song and a symbol, this is an album about studying and tracing a life - and then sharing what's there," Loren says. And his desire to share truth feels urgent. To listen to Loren is to understand there is no choice; the songs must tear through the air right now. This very second. "I see myself tearing and splitting and becoming a trampoline", he belts in "No Man," breaking our hearts right alongside his. Part poet, part theatrical diva, Loren loops together the tragedy of breathing on this planet, because like Eartha Kitt or Cat Stevens, Loren is at his core - an incredible story teller. This whole album is a shrine, a mantle atop a blazing fire of life, spread with the memorabilia of Loren; all of the pain and lust dazzling on unabashed view. This is a songwriter's album. Loren's lyrics are all his, and you feel it with every bright, Maraschino-cherry-like word that falls from his lips. "Like a lover, You scream and I shatter, I hit like a hammer" Loren sings. And we get to feel what Loren feels We live in his brain, riding his genre bending emotions, on a wave of modern pop. And the songs lift, they are anthems of belief, "Hollywood Blvd", "I'm a Slut", "Euphemism", "Gay Angels", are all odes to triumphing over the corroding powers of fear and doubt. And on this ride, Loren's voice is the guard rail, ever eager to stretch and transform, belting, talk-singing, multiplying, keeping us safe. "Glovemaker" slaps and soars. The album is an ecstatic overture to love and loneliness, to dreams and promises, to everything Los Angeles dangles. Buckle up. Loren knows how to craft space, how to move us through darkened bars, strobing arenas, beige carpeted bungalows and yellow lit highways. "How do you like LA?" Loren asks. I hope you love it.
On the surface, Eric Slick's forthcoming LP New Age Rage is a dance record. Further listening reveals that it’s also a statement about our harrowing future - AI, self-driving cars, Twitter rage, mass media manipulation, and ultimately, the sin of perfectionism. It’s sonically influenced by the work of Yellow Magic Orchestra, Talking Heads, Kraftwerk, Todd Rundgren, Prince, The Residents, and DEVO. New Age Rage features many of Eric’s close collaborators: Natalie Prass, Finom (OHMME), Liam Kazar, Antibalas, Butcher Brown, Deep Sea Diver, and many more.
Arð stammen aus Northumbrien. Die Erfinder des Monastic Doom Metal errichten mit ihrem sehnsüchtig erwarteten zweiten Album "Untouched by Fire" einen weiteren beeindruckenden Meilenstein auf dem Weg ihres rasanten Aufstiegs. Sowohl musikalisch als auch textlich erklimmt Bandkopf Mark Deeks neue Höhen. Arð setzen ihre Mission fort, die Kultur, das Erbe und die Identität der alten nordenglischen Region Northumbria zu erforschen. Das Debütalbum "Take Up My Bones" folgte den Legenden und dem Jahrhundert der Wanderung der Reliquien des Heiligen Cuthbert von Lindisfarne (634-687). Die Geschichte des neuen Albums, wirft ein Schlaglicht auf eine ganz andere Art von Heiligen. Arð erzählen vom Kriegerkönig Oswald (604-642), der Northumbria mit Feuer und Schwert schmiedete, indem er die Reiche von Bernicia und Deira vereinigte. Seine Zeitgenossen bis ins Frankenreich hinein, sahen Oswald als den mächtigsten angelsächsischen König auf der Insel an. Arð zeichnen mit "Untouched by Fire" seinen Aufstieg zur Macht nach. Die Reise beginnt mit seiner Jugend im Exil. Seine Mutter war aufgrund einer Familienfehde nach Norden in das irische Machtzentrum Dal Riada an der schottischen Westküste geflohen. Oswalds Weg führt weiter über siegreiche Schlachten, in denen Oswald jene Territorien zurückgewann, die bereits sein Vater Æthelfrith beansprucht hatte. Am Ende steht die Gründung des Königreichs Northumbrien. Musikalisch bleiben Arð ihrem ursprünglichen Doom-Kurs treu. Die charakteristischen, Stil prägenden "Mönchschöre" sind weiterhin stark präsent, wie man es von einem Musiker erwarten kann, der neben seiner Tätigkeit als Bestseller-Autor, Klavierlehrer und Keyboarder bei der führenden britischen Black-Metal-Band WINTERFYLLETH auch als Chor-Arrangeur und -Dirigent arbeitet. Doch Deeks bereichert seinen Doom Metal auch durch neue Elemente, wie zum Beispiel über das gesamte Album verstreute, wohlplatzierte Prog-Momente. Die Kompositionen auf "Untouched by Fire" spiegeln die auch auf der Bühne gewachsene Erfahrung und das gewonnene Selbstvertrauen des Bandkopfs in Form eines konzentrierten Songwriting und einer größeren Dynamik wider. Diese Entwicklung wird durch die kraftvolle und organische Produktion von Markus Stock (EMPYRIUM, THE VISION BLEAK) deutlich gemacht - da Arð das Album in der Klangschmiede Studio E aufgenommen haben. Als Deeks Arð im Jahr 2019 gründete, wagte der Komponist nicht einmal in seinen kühnsten Träumen darauf zu hoffen, was alles in den kommenden Jahren passieren würde. Seine Demos brachten ihm bald einen Plattenvertrag ein und die erste Auflage des Debütalbums "Take Up My Bones" (2022) war schon ausverkauft, bevor das Album in die Läden kam. Es folgten mehrere Auflagen und auch alle limitierten Editionen waren schnell vergriffen. Die ersten Auftritte der Band, z.B. beim Prophecy Fest in Balve, verbreiteten den Ruf von Arð als hervorragender Live-Act durch Mundpropaganda wie ein Lauffeuer. Die Band wurde nicht nur in der weltweiten Metal- und Musikpresse gefeiert, sondern landete sogar im deutschen Staatsfernsehen, wurde von der renommierten britischen Zeitung The Guardian interviewt und in der BBC sowie anderen britischen Medien mit ihrem speziellen "Organic Doom" Konzert erwähnt - für die Deeks Stücke von "Take Up My Bones" neu arrangiert hatte, um sie mit Band und einer echten Orgel in Huddersfield zu spielen. Dieses Konzert findet sich in voller Länge als CD und DVD in der limitierten Artbook Edition. Mit dem zweiten Album "Untouched by Fire" legen sich Arð die eigene Messlatte gleich um mehrere Stufen höher auf. Perfekt arrangierte Monastic Doom Songs mit hoher Dynamik und unverfälschtem Songwriting finden in einer opulenten Produktion ihre Entsprechung. Es ist Zeit, die Augen zu schließen und sich von Arð aus Northumbrien in eine Zeit entführen zu lassen, in der germanische Kriegerkönige mit Schwert und Feuer und einem neuen Gott als Sieghelfer an ihrer Seite neue Reiche erschufen. Ein blutiges Fest für die Raben, ein Goldschatz für die Ohren!
Dettinger’s Intershop and Oasis have long been held, by many fans of ambient and electronic music, to be some of the finest albums in their field. Produced by the mysterious Olaf Dettinger, about whom not much is publicly known, they were some of the earliest full-lengths released by the then-nascent Kompakt, and in many ways, they both articulated and defined the sound that would come to be known as Pop Ambient, while also existing, somehow, to the leftfield of any clearly recognisable genre.
Beautiful, sui generis works, it is a rare pleasure to see them being reissued on vinyl for a new generation of listeners to embrace. Originally released on CD only in 1999, Intershop was Kompakt’s first artist full-length. The music here simmers and broods, with opulent banks of tone marking out territory for rhythms that seem to be built from the clacking detritus of technology – hisses, thunks, knocks. Bass is deployed carefully, each drop a dubbed-out depth charge; drones spin and spiral, warping and weaving between the beats.
Oasis, released in 2000, refined the palette that Dettinger had explored on its predecessor. A blurred crusade of ambient texturology, its unassuming patterns, and subtle, incremental dynamics, admit to real beauty, and a kind of abstract sensuality that you don’t often experience with music that is, perhaps, similarly tooled, but not as poetic. Through seemingly simple gestures – whether lushly expansive repetitions, hyper-acute tremolo tones, or ear-tickling rhythms – it builds complex emotional resonance. It’s no surprise to discover Oasis is held in high esteem by artists like Panda Bear of Animal Collective, who once said of Dettinger, “For us, he was the dude.”
There is, of course, other music to know Dettinger by, too – his three excellent EPs for Kompakt, Blond (1998), Puma and Totentanz (1999), the latter of which, Michael Mayer once argued, “invented dubstep.” There is also a small, yet graceful run of compilation contributions, many of which can be found on Kompakt’s Total and Pop Ambient series. All this music has plenty to recommend it, sharing a clarity of purpose, and a rare, human warmth and depth. But Intershop and Oasis are the releases that distil Dettinger’s singular vision, and allow him, should he wish, to claim his place as a modern master of ambient and electronic music.
Dettingers Intershop und Oasis werden von vielen Fans von Ambient und elektronischer Musik seit langem als einige der besten Alben in diesem Bereich angesehen. Produziert von dem mysteriösen Olaf Dettinger, über den nicht viel bekannt ist, gehörten sie zu den ersten Alben, die von der damals aufstrebenden Plattenfirma Kompakt veröffentlicht wurden. In vielerlei Hinsicht formulierten und definierten sie den Sound, der später als Pop-Ambient bekannt werden sollte, während sie gleichzeitig irgendwie links von jedem klar erkennbaren Genre existierten.
Es ist eine seltene Freude zu sehen, dass diese wunderschönen Werke auf Vinyl wiederveröffentlicht werden, um sie einer neuen Generation von Hörern zugänglich zu machen. Ursprünglich wurde Intershop 1999 nur auf CD veröffentlicht und war Kompakts erstes komplettes Künstleralbum. Die Musik hier brodelt und brütet, mit opulenten Klangbänken, die das Territorium für Rhythmen abstecken, die aus dem klappernden Gerümpel der Technik gebaut zu sein scheinen – Zischen, Klopfen, Schaben. Der Bass wird sorgfältig eingesetzt, jeder Drop ist eine synchronisierte Tiefenladung; Drones drehen und winden sich spiralförmig und verflechten sich zwischen den Beats.
Oasis, das im Jahr 2000 erschien, verfeinerte die Palette, die Dettinger auf seinem Vorgänger erkundet hatte. Ein verschwommener Kreuzzug der Ambient-Texturologie, dessen unaufdringliche Muster und subtile, schrittweise Dynamik echte Schönheit und eine Art abstrakter Sinnlichkeit zulassen, die man nicht oft bei Musik erlebt, die vielleicht ähnlich ausgestattet, aber nicht so poetisch ist. Durch scheinbar einfache Gesten – seien es üppig ausladende Wiederholungen, hyperakute Tremolotöne oder ohrenbetäubende Rhythmen – baut sie eine komplexe emotionale Resonanz auf. Es ist keine Überraschung, dass Oasis von Künstlern wie Panda Bear von Animal Collective hoch geschätzt wird, der einmal über Dettinger sagte: “Für uns war er DER Typ”.
Es gibt natürlich auch noch andere Musik, die Dettinger bekannt macht – seine drei ausgezeichneten EPs für Kompakt, Blond (1998), Puma und Totentanz (1999), von denen letztere, wie Michael Mayer einmal kühn behauptete, “den Dubstep erfand”. Es gibt auch eine kleine, aber feine Reihe von Compilation-Beiträgen, von denen viele auf Kompakts Total- und Pop-Ambient-Serien zu finden sind. All diese Musik ist sehr empfehlenswert und zeichnet sich durch eine klare Zielsetzung und eine seltene, menschliche Wärme und Tiefe aus. Aber Intershop und Oasis sind die Veröffentlichungen, die Dettingers einzigartige Vision destillieren und es ihm ermöglichen, seinen Platz als moderner Meister der Ambient- und elektronischen Musik zu behaupten, sollte er dies wünschen.
Dettinger’s Intershop and Oasis have long been held, by many fans of ambient and electronic music, to be some of the finest albums in their field. Produced by the mysterious Olaf Dettinger, about whom not much is publicly known, they were some of the earliest full-lengths released by the then-nascent Kompakt, and in many ways, they both articulated and defined the sound that would come to be known as Pop Ambient, while also existing, somehow, to the leftfield of any clearly recognisable genre.
Beautiful, sui generis works, it is a rare pleasure to see them being reissued on vinyl for a new generation of listeners to embrace. Originally released on CD only in 1999, Intershop was Kompakt’s first artist full-length. The music here simmers and broods, with opulent banks of tone marking out territory for rhythms that seem to be built from the clacking detritus of technology – hisses, thunks, knocks. Bass is deployed carefully, each drop a dubbed-out depth charge; drones spin and spiral, warping and weaving between the beats.
Oasis, released in 2000, refined the palette that Dettinger had explored on its predecessor. A blurred crusade of ambient texturology, its unassuming patterns, and subtle, incremental dynamics, admit to real beauty, and a kind of abstract sensuality that you don’t often experience with music that is, perhaps, similarly tooled, but not as poetic. Through seemingly simple gestures – whether lushly expansive repetitions, hyper-acute tremolo tones, or ear-tickling rhythms – it builds complex emotional resonance. It’s no surprise to discover Oasis is held in high esteem by artists like Panda Bear of Animal Collective, who once said of Dettinger, “For us, he was the dude.”
There is, of course, other music to know Dettinger by, too – his three excellent EPs for Kompakt, Blond (1998), Puma and Totentanz (1999), the latter of which, Michael Mayer once argued, “invented dubstep.” There is also a small, yet graceful run of compilation contributions, many of which can be found on Kompakt’s Total and Pop Ambient series. All this music has plenty to recommend it, sharing a clarity of purpose, and a rare, human warmth and depth. But Intershop and Oasis are the releases that distil Dettinger’s singular vision, and allow him, should he wish, to claim his place as a modern master of ambient and electronic music.
Dettingers Intershop und Oasis werden von vielen Fans von Ambient und elektronischer Musik seit langem als einige der besten Alben in diesem Bereich angesehen. Produziert von dem mysteriösen Olaf Dettinger, über den nicht viel bekannt ist, gehörten sie zu den ersten Alben, die von der damals aufstrebenden Plattenfirma Kompakt veröffentlicht wurden. In vielerlei Hinsicht formulierten und definierten sie den Sound, der später als Pop-Ambient bekannt werden sollte, während sie gleichzeitig irgendwie links von jedem klar erkennbaren Genre existierten.
Es ist eine seltene Freude zu sehen, dass diese wunderschönen Werke auf Vinyl wiederveröffentlicht werden, um sie einer neuen Generation von Hörern zugänglich zu machen. Ursprünglich wurde Intershop 1999 nur auf CD veröffentlicht und war Kompakts erstes komplettes Künstleralbum. Die Musik hier brodelt und brütet, mit opulenten Klangbänken, die das Territorium für Rhythmen abstecken, die aus dem klappernden Gerümpel der Technik gebaut zu sein scheinen – Zischen, Klopfen, Schaben. Der Bass wird sorgfältig eingesetzt, jeder Drop ist eine synchronisierte Tiefenladung; Drones drehen und winden sich spiralförmig und verflechten sich zwischen den Beats.
Oasis, das im Jahr 2000 erschien, verfeinerte die Palette, die Dettinger auf seinem Vorgänger erkundet hatte. Ein verschwommener Kreuzzug der Ambient-Texturologie, dessen unaufdringliche Muster und subtile, schrittweise Dynamik echte Schönheit und eine Art abstrakter Sinnlichkeit zulassen, die man nicht oft bei Musik erlebt, die vielleicht ähnlich ausgestattet, aber nicht so poetisch ist. Durch scheinbar einfache Gesten – seien es üppig ausladende Wiederholungen, hyperakute Tremolotöne oder ohrenbetäubende Rhythmen – baut sie eine komplexe emotionale Resonanz auf. Es ist keine Überraschung, dass Oasis von Künstlern wie Panda Bear von Animal Collective hoch geschätzt wird, der einmal über Dettinger sagte: “Für uns war er DER Typ”.
Es gibt natürlich auch noch andere Musik, die Dettinger bekannt macht – seine drei ausgezeichneten EPs für Kompakt, Blond (1998), Puma und Totentanz (1999), von denen letztere, wie Michael Mayer einmal kühn behauptete, “den Dubstep erfand”. Es gibt auch eine kleine, aber feine Reihe von Compilation-Beiträgen, von denen viele auf Kompakts Total- und Pop-Ambient-Serien zu finden sind. All diese Musik ist sehr empfehlenswert und zeichnet sich durch eine klare Zielsetzung und eine seltene, menschliche Wärme und Tiefe aus. Aber Intershop und Oasis sind die Veröffentlichungen, die Dettingers einzigartige Vision destillieren und es ihm ermöglichen, seinen Platz als moderner Meister der Ambient- und elektronischen Musik zu behaupten, sollte er dies wünschen.




















