Eigenartige, schmutzige Geschichten über Unglück. Ohne lange zu überlegen, griff Fushigi nach dem Album, dessen buntes Cover aus der Wand mit den Zeitschriften, Büchern und Schallplatten herausragte. Neben den japanischen Schriftzeichen konnte sie auf der Hülle auch die deutschen Worte Husten und "Aus allen Nähten" erkennen. Fushigi bezahlte und machte sich zuhause daran, die auf Vinyl versammelten Lieder zu erforschen. Obwohl sie nur Bruchstücke der fremden Sprache verstand, träumte sie in der Nacht von der in einem Song beschriebenen Nahtoderfahrung, von dem Mann, der sich in einem anderen Lied in eine Vaterschaft hinein illusioniert, schreckte um Viertel vor drei hoch, weil sie sich sicher war, dass - wie auf Platte - eine Krankenschwester um diese Zeit anrufen würde. Später sah sie im Schlaf das gelbe Haus der Ausgestiegenen und durchlebte die in szenischen Miniaturen geschilderte tragische Lebensliebesgeschichte eines anonymen Paares. Hörte noch im morgendlichen Halbschlaf neben dem deutschen Sänger die Schweizerin Sophie Hunger nachhallen. Sofort nach dem Frühstück recherchierte Fushigi und fand heraus, dass "Aus allen Nähten" nach vier EPs das erste Husten-Album war. Warum es ein unglücklicher Zufall in dieser an Zufällen und glücklichen Unglücken so reichen Band-Geschichte war, dass deren Mitglieder Moses Schneider, Gisbert zu Knyphausen und der dünne Mann sich 2019 entschlossen hatten, ihre Tour 500 Tage im voraus anzukündigen und die Pandemie daraus über 1.200 Tage zwischen Mitteilung und Konzertbeginn machte. Sie erfuhr von der anfänglichen fluxusartigen Liederresteverwertung der Musiker, die inzwischen einer live aufnehmenden Band gewichen war. Doch kreidebleich wurde Fushigi erst, als sie las, dass jemand sie selbst ausschließlich für das Info der Band erfunden hatte.
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Ash sind seit 30 Jahren zusammen, aber es waren die zwei Jahre, die sie voneinander getrennt waren, die sie zu ihrem brillanten neuen Album inspirierten. Wie der Rest der Welt wurden auch Tim Wheeler (Gitarre/Gesang), Mark Hamilton (Bass) und Rick McMurray (Schlagzeug) von der Pandemie überrumpelt. Es war nicht nur die erste längere Auszeit, die die Band in ihrer unglaublichen drei Jahrzehnte währenden Karriere hatte, sondern auch die längste Zeit, in der die drei sich nicht gesehen hatten, seit sie sich in der Schule in Downpatrick, Nordirland, erstmals begegnet waren. Tim Wheeler - wie man es von einem der größten Songschreiber seiner Generation erwarten würde - hatte während Ashs Zwangspause weiter Songs geschrieben. Zum Reboot-Camp der Band erschien er bereit zum Loslegen mit einem Rucksack voller Hard-Rock-Hymnen. Und schwere Zeiten verlangen schließlich nach härterer Musik. Das selbst produzierte "Race The Night" - das achte Studioalbum der Band - ist in jeder Hinsicht herausragend. Aufgenommen im Oh Yeah-Studio in Belfast und mit neuem Fokus, kombiniert die Platte die unwiderstehlichen Rock-Riffs von "Meltdown" (2004) mit der melodischen Meisterschaft von "Free All Angels" (2001) - und das alles verpackt mit einem deutlichen Twist ins Jahr 2023. Und mit den fernen Anzeichen eines oft beschworenen Rock-Revivals am Horizont, könnte es das essentielle gitarrenzentrierte, hymnenreiche Album sein, auf das die Welt gewartet hat. Seit Ash als Teenager mit ihrem Nummer-Eins-Debütalbum "1977" aus Downpatrick auftauchten, ist die Band ein vitales, wachsendes Anliegen. Die meisten ihrer Zeitgenossen sind verschwunden oder haben sich zumindest aufgelöst, bevor sie zurückkehrten, aber Ashs Licht leuchtet so hell wie eh und je. Für dieses Album sind sie sogar zu Fierce Panda Records zurückgekehrt, die eine ihrer ersten Aufnahmen, "Punkboy", auf der 1994 erschienenen Crazed And Confused EP veröffentlicht haben.
Glacial Domination, das zweite Album von FROZEN SOUL, lässt das Death-Metal-Quintett aus Dallas in noch tiefere Abgründe eintauchen als es ihr Century Media-Debüt Crypt of Ice aus dem Jahr 2021 andeutete. Tracks wie 'Invisible Enemy' (unter Mitwirkung von Mitgliedern von Power Trip und Creeping Death), 'Abominable' oder der Titeltrack des Albums sind eine Lawine von Riffs und unvergesslichen Hooks, die an eiskalte Klassiker des Death Metal erinnern und FROZEN SOUL zu einem Spitzenprädatoren des modernen Extrem-Metal machen. Glacial Domination, das von Matthew K. Heafy (Trivium) mitproduziert wurde, markiert eine Verschiebung hin zu brutaler Zugänglichkeit, ohne FROZEN SOULs Markenzeichen - die Düsternis und Grausamkeit - aufzutauen. Mit dem 2-Song-Zyklus des Albums, 'Frozen Soul' / 'Assimilator', inspiriert von John Carpenters antarktischem Sci-Fi/Horror-Klassiker 'Das Ding aus einer anderen Welt', verfeinern Frontmann Chad Green und seine kalte Crew den unverwechselbaren Sound und die Vision der Band weiter. Der ewige Winter ist da. Die Eiszeit von FROZEN SOUL ist angebrochen. Glacial Domination ist als Standard CD Jewelcase, Ltd. black LP (in schwerem 180g-Vinyl und mit einer speziellen Matt/Glanz-Beschichtung der Cover-Hülle)
From the mountains of Utah to the trenches of Vimy Ridge, Elliott Brood's songs have travelled the gore and glory of history in equal measure for nearly a decade. With the stomp and thrash of their early albums, Elliott Brood carved their niche drawing from history and memory. As heavy and harrowing the past can be, for Elliott Brood, it is also a generous companion, giving the gift of appreciation for times of peace and grace. With Keeper, Elliott Brood's seventh album, the trio deals with the past in more personal terms. The title, which speaks to loyalty and longevity, sets the tone for an album that explores the strength of conviction, and how that strength is tested, again and again, over time. Thoughts of worthiness and dedication, and their emotional flip sides, inform a collection that sees the band exploring those battlefields much closer to home.
The Blackwhitecolorful sind eine Kölner Alternativ Rockband mit ihrem 2. Longplayer. Ihr Anspruch dabei ist es, ein lebendiges Oxymoron zu sein: Inhaltliche Tiefe schaffen, sich mit komplexen Themen auseinandersetzen, dabei aber zugänglich und einfach bleiben.
Sie sind die Leichten unter den Brachialen, die Leisen der Lauten, die sanftmütigen Stürmer - eine widersprüchliche Rezeptur, die dennoch -oder gerade deswegen - aufgeht. Das Konzept Album Brace For Impact ist das dritte Kapitel der Navigators-Saga. Die Geschichten handeln je von einer Gruppe von Menschen, die aus unterschiedlichen Nöten heraus ihre Heimat verlassen und sich in die Ferne aufmachen. Notgedrungen werden sie jedoch zu Pionieren, denen es gelingt, imaginäre Grenzen zu durchbrechen und Unerschlossenes zu erschließen. Während das erste Album sich noch damit befasst, unbekannte Ozeane zu ergründen, geht es nun darum, den Weltraum zu erobern. Musikalisch manövrieren The Blackwhitecolorful gekonnt zwischen Alternative Rock/Metal, Post-Rock und Post-Hardcore. Neben tiefen, voluminösen Gitarren und glasklaren, eingängigen Vocals finden auch lange Synthesizer-Passagen und Instrumental-Parts ihren Platz. Ein weites Spektrum von sanften Klängen bis hin zu harten Rhythmen. Die erste Single Echoes vereinbart exakt diese Reibungsfläche breiter Gitarren und moderner Synths, sanfte Vocals, ohne auch nur für einen Moment den treibenden Puls zu verlieren. Zahlreiche Kooperationen runden das Ganze ab: Sänger: innen Tobias Brandt (Cera Maven), Emelyn Blanco (Privacy Please) und Eric Stöcker (Illusions Fade), sowie 1LIVE-Moderator Kotaro Dürr für ein Gastspiel am Bass. 2021 spielte die Band auch beim ARD Film Taufalarm-Familie ist ein Fest mit & steuerte 4 Songs zum Soundtrack bei.
Repress!
Le Très Jazz Club keeps on exploring Japanese jazz and Three Blind Mice catalog with the reissue of this amazing 1976 record by drummer George Otsuka. This LP is reissued for the first time since 1976. Reissued for the first time outside of Japan, “Physical Structure” by Japanese drummer George Otsuka is an amazing jazz-fusion album, featuring Fumio Karashima on the piano and Fender Rhodes and Shozo Sasaki on tenor sax. Check the surprising and sublime cover of “Naima” which alone justifies to get this record! With : George Ostuka (drums), Shozo Sasaki (tenor & soprano sax), Fumio Karashima (piano, electric piano, synthesizer), Mitsuako Furuno (bass), Norio Ohno (percussion). Recorded on February 11, 1976
- A1: The Devil Is Your Only Friend
- A2: Do You Remember
- A3: Henry Guitar Solo
- A4: Hey Hey Mama
- B1: She's A Fighter
- B2: Blame It On The Whiskey
- B3: Old Friend
- B4: Shine A Light On Me Brother
- C1: Oh Miss Carolina
- C2: Steve Keyboard Solo
- C3: The Death Of Me
- D1: Don't Let Me Go
- D2: Tired Of Drinking Alone
- D3: Cold Night
'Live At The Ancienne Belgique' ist das erste offizielle Live-Album von Robert Jon & The Wreck, aufgenommen im Juni 2022 bei einer ausverkauften Show im Brüsseler Ancienne Belgique. Die Setlist umspannt das letzte Jahrzehnt der Band, einschließlich Songs vom 2015er Debütalbum 'Glory Bound' bis zu neuen Singles aus 2022. Es war die bislang längste Tournee von Robert Jon & The Wreck mit 67 Shows in 75 Tagen in 9 Ländern. Beim 55. Gig in Brüssel funktionierte die Band wie eine gut geölte Maschine und riss das Ancienne Belgique vom Hocker. Der spektakuläre Abend wurde wunderschön auf CD & DVD sowie auf Vinyl festgehalten und ist ihre erste Veröffentlichung auf Joe Bonamassas Label Journeyman Records.
Omformer is the collaborative project from Ute cornerstones Mikkel Rev and Oprofessionell. Mostly focusing on the live act they still have managed to build an impressive catalogue covering everything from one-hour long ambient tracks to loopy psychedelic peak time weapons.
And for their long overdue debut EP you can expect no less, presenting four summer ready trance excursions extracted straight from previous live sets and jam sessions.
Dive into their most maximalist, drama inducing and dancefloor-shattering project to date. Get lost in layered psychedelic trance endlessly looping arpeggios, mind bending squelching resonances and big melodies best consumed under the forest canopy.
Captain Planet ist eine besondere Band. Eine Band, die man nicht vergisst, auch wenn sie länger nichts von sich hören lässt. Das letzte Album "Ein Ende" erschien 2016, das letzte Konzert fand im Februar 2020 statt. Sie ist die Definition einer Lieblingsband, die begleitet, bleibt, auch gerne mal ruhig ist, um dir dann beizeiten mit neuer Musik und neuen Texten behutsam das Herz zu brechen, während sie dir gleichzeitig Es geht weiter. Irgendwie. Muss. ins Ohr flüstert. Musikalisch ist "Come On, Cat" energetischer, melodiöser Emo-Punk, der in Deutschland seit der Bandgründung im Jahr 2003 in seiner eigenen Liga spielt. Captain Planet werden auch mit ihrem fünften Album nicht den Deutschpunk-Olymp hierzulande erklimmen. Dafür ist man auch nicht angetreten. Diese Band ist bei sich, ist keine Szene-Gestalt. Und doch: Wenige Bands lösen bei ihren Freund*innen (don"t say Fans) so eine Aufregung und Begeisterung aus, wenn etwas Neues passiert.
Captain Planet ist eine besondere Band. Eine Band, die man nicht vergisst, auch wenn sie länger nichts von sich hören lässt. Das letzte Album "Ein Ende" erschien 2016, das letzte Konzert fand im Februar 2020 statt. Sie ist die Definition einer Lieblingsband, die begleitet, bleibt, auch gerne mal ruhig ist, um dir dann beizeiten mit neuer Musik und neuen Texten behutsam das Herz zu brechen, während sie dir gleichzeitig Es geht weiter. Irgendwie. Muss. ins Ohr flüstert. Musikalisch ist "Come On, Cat" energetischer, melodiöser Emo-Punk, der in Deutschland seit der Bandgründung im Jahr 2003 in seiner eigenen Liga spielt. Captain Planet werden auch mit ihrem fünften Album nicht den Deutschpunk-Olymp hierzulande erklimmen. Dafür ist man auch nicht angetreten. Diese Band ist bei sich, ist keine Szene-Gestalt. Und doch: Wenige Bands lösen bei ihren Freund*innen (don"t say Fans) so eine Aufregung und Begeisterung aus, wenn etwas Neues passiert.
Captain Planet ist eine besondere Band. Eine Band, die man nicht vergisst, auch wenn sie länger nichts von sich hören lässt. Das letzte Album "Ein Ende" erschien 2016, das letzte Konzert fand im Februar 2020 statt. Sie ist die Definition einer Lieblingsband, die begleitet, bleibt, auch gerne mal ruhig ist, um dir dann beizeiten mit neuer Musik und neuen Texten behutsam das Herz zu brechen, während sie dir gleichzeitig Es geht weiter. Irgendwie. Muss. ins Ohr flüstert. Musikalisch ist "Come On, Cat" energetischer, melodiöser Emo-Punk, der in Deutschland seit der Bandgründung im Jahr 2003 in seiner eigenen Liga spielt. Captain Planet werden auch mit ihrem fünften Album nicht den Deutschpunk-Olymp hierzulande erklimmen. Dafür ist man auch nicht angetreten. Diese Band ist bei sich, ist keine Szene-Gestalt. Und doch: Wenige Bands lösen bei ihren Freund*innen (don"t say Fans) so eine Aufregung und Begeisterung aus, wenn etwas Neues passiert.
"Oui Bitte", das elfte Studioalbum von Station 17, wurde in intensiver Arbeit und nicht selten bis spät in die norddeutsche Nacht auf dem Forellenhof in Nordhastedt produziert. Mit müden Augen saß das Musikerkollektiv so für gewöhnlich zu vorgerückter Stunde beisammen und hörte die Takes durch, die das Tagwerk hervorgebracht hatte. Ist der zwingende Rhythmus als Königsdisziplin der 1989 gegründeten Band in ihrem Werk immer schon angelegt, ergab sich spätestens beim housigen "Hausmann" kollektiv der Wunsch: hier muss ein Remix her! Der Wunsch wuchs und legte sich über das gesamte Album ... Remixalben haben dabei in der über 30 Jahre währenden Geschichte des Kollektivs bereits Tradition: 2001 erschien beim legendären Label Mute Records, das nicht nur Depeche Mode zu Ruhm verholfen hatte, das Album "Mikroprofessor" mit Remixen von etwa DJ Koze, Thomas Fehlmann, Justus Köhncke oder To Rococo Rot. Im Jahr 2011 folgten die "Goldstein Variationen Remixes", darunter Versionen von Erobique, Tobias Thomas, aber auch von Ada und Mense Reents, die uns auch hier wiederbegegnen. Zaghaft fing die Band also an, ihre Lieblingsproduzent/innen anzufragen, die ohne Umschweife komplett zusagten. So stand schon bald ein hochkarätiges Remixalbum mit dem Who-is-Who der hiesigen Landschaft elektronischer Musik im Raum. Und auch, wenn die Grundlagen der Stücke wiedererkennbar sind, ist hier ein gänzlich neues Hörerlebnis entstanden, das durch die Versiertheit der Beteiligten und ihre Expertise zu einem eigenständigen Werk gewachsen ist, das sich auch losgelöst vom Ausgangsmaterial genießen lässt. Wie von Zauberhand entsteht ein zugleich stringenter und abwechslungsreicher Vibe, der "Oui Mixe" zu mehr macht als nur eine Ergänzung zu "Oui Bitte".
"Die Welt soll durch Zärtlichkeit gerettet werden" Fjodor Michailowitsch Dostojewski In von Krisen gebeutelten Zeiten bietet die Kunst allerhand Möglichkeiten, um dem entrückten Lauf der Welt die Stirn zu bieten. Eine davon liegt in der bewussten Umkehrung von Aggression und Rauheit. Für genau diesen Weg haben sich vier Musiker aus Köln entschieden - und folgerichtig ihre Band nach einer herzerfrischenden Tugend benannt: Die Zärtlichkeit lautet das Credo der Gegenwart. Gewissermaßen ist die Gruppe ein Produkt der Pandemie. Allwöchentlich trafen sich Sänger Andreas Fischer und Gitarrist Tobias Emmerich hinter domstädtischen Wänden, um ihren musikalischen Entwurf auszuarbeiten. Zum Vorbild nahmen sie sich den britischen Jangle-Pop der 80er-Jahre: The Smiths, Orange Juice, Felt. Samtweich klangen jene Formationen und wenngleich ihre Melodien durchaus beschwingt daherkamen, wurden sie doch immer aus Empfindsamkeit geboren. So verhält es sich auch bei Die Zärtlichkeit. Im März 2020 erschien ihre selbstbetitelte Debüt-EP, im November des selben Jahres veröffentlichten sie auf "Die Zärtlichkeit II" vier weitere Stücke. An dieser Stelle bleibe nicht unerwähnt, dass sich das Duo seit dem Beitritt von Bassist Merlin Engelien und Schlagzeuger David Dasenbrook zum Quartett erweitert hat. Mit "Heimweh Meisterwerke" ist nun der Moment für den ersten Langspieler gekommen. Ohne Zweifel steht jene Platte in den Zeichen von Anmut und Grazie. Doch Obacht sei geboten: Am Ende von "Reptil" etwa lauert in Gestalt von "Ulalala"-Chören ein gewiefter Spitzbubenstreich. Vorrangig tut es wohl, dass diese Band keine Bange hat vor Romantik. In Gärten tummeln sich von der Welt verlassene Tiere, der Mai lässt die Bäume hastig erblühen. So lieblich, so leichtfüßig die Lieder aber auch dahinziehen mögen - hinter so manch besungenem Himbeerstrauch hat sich der Pathos versteckt. Hört man etwa die folgenden Verse, möchte man vor Rührung vergehen: "Und ich darf mich nicht verraten, ich träume hier von dir. Und während ich hier träume, befreist du mich von mir" "Ein kurzer Weg" heißt das Lied, dem diese Zeilen entnommen sind. Es offenbart, wie schnell sich die Dinge - freilich durch die Liebe - zum Guten wenden können. Auch bei "Star" nimmt das Schicksal eine rasende Wendung, die hier jedoch schnurstracks in den Abgrund führt. Das Stück nimmt sich einen Menschen zum Protagonisten, der den Sternen näher scheint, als der Erde: "Trotz makelloser Hülle scheint dein Inneres verdorben". Gerade deshalb muss er verglühen - zumindest in dieser mit Scharfsinn vorgeführten Fallstudie. Von einem Besuch in den Gefilden der Kindheit erzählt der Titel "Geteilt". Das Licht am Morgen fällt noch immer wie damals vor dem Schulbeginn. Einige Klingelschilder tragen jetzt andere Namen, ein Baum ist verschwunden. Es ist die Geschichte eines Jemand, der sich aufgerieben fühlt zwischen der Vergangenheit und dem Jetzt. Zwischen Ankommen und Loslassen. Als bittersüße nostalgische Verklärung kommt das Schlusslied "In meinen Träumen" daher. Die letzten Zeilen liefern schließlich den Beweis: Am Ende gewinnt Die Zärtlichkeit. "In meinen Träumen bleiben die Menschen und Orte für immer"
180g ultra clear vinyl, download card included. Western Mystery Tradition' is the third studio album from Detroit, MI via Brooklyn, NY outfit Moonwalks and is due for via Fuzz Club. A departure from the band's DIY psych-rock roots to a more mature and polished sound, the album was produced by Mattiel's Jonah Swilley and recorded in May 2019 at Detroit's acclaimed (and rumored haunted) Masonic Temple with Bill Skibbe (Jack White, The Kills) in a lodge belonging to the Free Masons' Detroit chapter. "Western Mystery Tradition was conceived in the winter of 2019 amidst a polar vortex in Detroit, Michigan", Moonwalks recall of the record's origins: "At the time and in between touring, we lived together in a house on the west side that lacked a working stove and had no power in half of the building. The band - trapped indoors due to temperatures in the negatives and massive amounts of snow - drew inspiration from our isolated state amidst a bleak Michigan winter." Moonwalks consists of Kerrigan Pearce (drums), Jacob Dean (guitar), and Kate Gutwald (bass). Originating in Detroit's DIY scene, the trio started out playing in warehouses and makeshift venues across the city. Since then, they've gone on to tour extensively throughout North America and Europe supporting acts like The Murlocs, Metric, Julian Casablancas & The Voidz, Thee Oh Sees, The Liminanas, and The Mystery Lights to name a few
Each song has its own story, which the duo has reimagined in their own unique way, covering topics such as love, heartbreak, and friendship - with tradition with emotions nestled underneath.Nominated for Best Vocalist at the Scottish Jazz Awards in 2022, vocalist and songwriter Louise Dodds released her self-penned album The Story Needs an Ending in 2022, subsequently touring the album around the UK. The album was selected as one of three notable jazz releases of 2022 by The Scotsman. Prior to this, 2020 saw Louise having the honour of opening for Norma Winstone MBE.
Elchin Shirinov is a jazz pianist, composer, and arranger, originally from Azerbaijan. Most recently he was included in All About Jazz's December 2022 poll of the Top 200 favourite living pianists in the world. From 2018 to 2022 he was a member of the famous jazz double bassist Avishai Cohen's trio, during which time he recorded three albums and toured internationally as a member of the trio.
So how do you pick only a dozen or so songs for a greatest hits album? Bowling For Soup has cracked the code by bringing together songs people ACTUALLY liked! In their Volume 2 release, Bowling For Soup covers the years 2004 to 2009, pulling from some of their greatest albums, to include hits "1985" and "Hight School Never Ends." This masterpiece of an album is going to be one you have on repeat!
Preceded by his reputation as a rap experimentalist, Bladee is a prolific and highly inventive entity with work spanning and intersecting the worlds of music, art and fashion.
He began his career as a teenager, trading art and lyrics with close friends. After releasing his first projects, international recognition came quickly and his network of Stockholm innovators soon arrived at the vanguard of a new era in music culture.
333 is Bladee's fourth solo album. Produced by Whitearmor, Gud, Mechatok, Lusi of Ripsquad and Joakim Benon of JJ, the album has no guest appearances.
- I Love This Song
- Lifeline
- What About Never
- Gravitation
- Run
- Let's Go Home
- Starting Over
- Dragonfly
- Lovebomb
- Hitting The Wall
- Oh Boi
- No No No
Formed in Berlin, via an instagram notice board "We Formed A Band" set up by the band Gurr, LOBSTERBOMB had no idea at the time it would lead to them signing to the label that discovered Gurr, Duchess Box Records.
The Trio Nico Rosch, Vik Chi and Crayon Jones all immigrated to Berlin looking for the same escape and lust from the places they had left behind. After connecting with eachother during the pandemic of 2020 they started writing songs drawing on their environment, fears and frustrations of the time but had an desire for seizing the moment and making the world their own, a feeling they still have today..
"I have a bit of an obsession with a band from Germany called LOBSTERBOMB, I think they are magnificent" says legendary Duran Duran frontman Simon Le Bon on his American radio show on Sirius XM.




















