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ANDREAS DORAU - ICH BIN DER EINE VON UNS BEIDEN

"Ihr brüllt von Liebe in engen Gewändern / Doch einer wie ich will die Welt noch verändern", singt Andreas Dorau im, zusammen mit Sven Regener verfassten, Hit "Kein Liebeslied". Statt von Liebe, wollte er lieber von anderen Dingen singen, von Wildschweinen ("Schwarze Furchen"), Prozessionen ("40 Frauen") und vom Hinterhaus, aus dem die Leute vorne rauskommen ("Hinterhaus"). Und so geschah es. Acht lange Jahre tüftelte der Maestro an der sogenannten "Wildschwein-Platte". Ihm zur Seite standen dabei Wolfgang Müller, Justus Köhncke, Carsten "Erobique" Meyer, Paul Kominek sowie Andreas und Dorau. So nämlich das Konzept des Albums, die Trennung von Andreas und Dorau. Auf dem Papier ein interessantes Konzept - hier der zarte Songs schreibende Künstler Andreas, dort das Partyanimal Dorau mit der fetten Bassdrum. "IbdEvuB" sollte ein Trennungsalbum der besonderen Art werden. Wie gesagt, auf dem Papier ganz gut, in der Praxis... na ja, ich sag nur "acht Jahre", aber acht Jahre nervenzerfetzende Tüftelei, die sich gelohnt haben. House, Softrock, Disco, Glampop, zusammengefügt zu einem schillernden Ganzen von Andreas und Dorau. Zum Teil in der Garage, zum Teil in den legendären Can-Studios in Weilerswist aufgenommen und produziert. Haben Andreas und Dorau mit "Ich bin der Eine von uns Beiden" die Welt verändert? Vermutlich nicht, aber sie haben ein großartiges, zeitloses, elektronisches Pop-Album erschaffen, welches sich lohnt wiederentdeckt zu werden. Ist doch auch was! Erschien erstmals 2005 auf Mute Enthält Klassiker wie "Kein Liebeslied", "40 Frauen" und "Im September" Endlich als re-mastertes Reissue wieder überall verfügbar

vorbestellen03.06.2022

erscheint voraussichtlich am 03.06.2022

22,06 €
Darkher - The Buried Storm

Die dunklen und dennoch betörenden Bilder, die DARKHER alias Jayn Maiven mit ihrem schwerelosen Gesang, Gitarren und Streichern akustisch malt, beschwören cineastisch schillernde Szenen herauf, in denen Schönheit in der Dunkelheit liegt oder es zugleich vielleicht genau andersherum ist. Mit ihrem zweiten Album "The Buried Storm" gelingt es der Musikerin, Komponistin, Texterin und Produzentin ihre geliebte alchemistische Musikformel noch zu verbessern, die sie auf DARKHERs Debütalbum "Realms" aus dem Jahr 2016 fest etablieren konnte. DARKHER wurden 2012 als Soloprojekt der nordenglischen Sängerin und Gitarristin Jayn Maiven ins Leben gerufen. Der düster-melancholische, aber auch massive Sound auf ihrer selbstbetitelten Debüt-EP "Darkher" (2013) sorgte in Kombination mit der markanten Stimme der schüchternen präraffaelitischen Schönheit vor allem in der Doom-Szene für Aufsehen und führte dazu, dass bereits die folgende EP "The Kingdom Field" (2014) via Prophecy Productions erschien. Sogar ohne ein fertiges Album in der Tasche wurden DARKHER zu renommierten Festivals wie dem Roadburn in Tilburg, Niederlande, und dem Prophecy Fest in der Höhle von Balve eingeladen. Im Jahr 2016 erschien das Debütalbum "Realms", das von Fans und Kritikern gleichermaßen gelobt wurde. Die Musikpresse verglich DARKHERs Musik mit einer Vielzahl von höchst individuellen Acts wie CHELSEA WOLFE, ESBEN AND THE WITCH, SÓLSTAFIR, LOREENA MCKENNITT und PORTISHEAD. Mit "The Buried Storm" geben DARKHER der Dunkelheit eine verführerische Gestalt, die vor den Augen des Betrachters verborgen am Rande des Bewusstseins lauert, um geduldig auf ihre Zeit zu warten und dann direkt das Herz zu ergreifen.

vorbestellen14.04.2022

erscheint voraussichtlich am 14.04.2022

37,10 €
TRAINING & John - THREE SECONDS

Keep training!
The Berlin Jazz duo Max Andrzejewski and Johannes Schleiermacher a.k.a. TRAINING and John Dieterich (of Deerhoof) in virtual vastness...
The Corona crisis has presented musicians with difficult tasks over the past year and a half. From album recordings to tour planning. From emergency aid programmes to improvised streaming concerts. There were few musicians who dealt with the difficult situation as playfully as the two jazz musicians Max Andrzejewski and Johannes Schleiermacher from Berlin.
Both have known each other very well for a long time and play together in different outfits. Max as a drummer and Johannes as a saxophonist. Both also like to play synthesizers or samplers. Preferably all at the same time. That's why in the Corona spring of 2020

vorbestellen26.11.2021

erscheint voraussichtlich am 26.11.2021

29,12 €
John Tejada - Year Of The Living Dead 2x12"

With his new album, Year Of The Living Dead, Vienna-born and LA-based producer John Tejada finds a blissful extended moment of balance between the new and the familiar. Anyone who’s followed his career to date, which has included four previous albums for Kompakt, outings for storied labels like Plug Research, Playhouse and Cocoon, and numerous remixes and collaborations – most recently, his Wajatta duo with actor and musician Reggie Watts – will immediately sense the warmth and eloquence that Tejada brings to his gilded, pliant techno and electro hybrids. But there’s more here, too; an explorer’s glimmer in the producer’s eye, as he gets to grips with new ways of working and being, while offering a reflective opening for the listener, something echoed in artwork by graphic designer and ‘contemplative artist’ David Grey.

“The album was started using tools I was unfamiliar with, which became an interesting exploratory process,” Tejada says. “Staying away from the obvious and having to re-learn simple things was a fun challenge.” You can hear these new creative pulsions pushing the eight tracks on Year Of The Living Dead ever-forward; the album has an unique cast, and though there are trace elements of the genres Tejada has indulged previously, he’s never quite put them together this way before. There’s the dubwise glitter sprinkled across the moody opener “The Haunting Of Earth”, the kind caresses found amongst the deftly woven textures of “Sheltered”, and the churchy melancholy, all hymnal and golden, of “Echoes Of Life”.

Year Of The Living Dead also speaks obliquely to its moment, though Tejada works this implicitly, allowing the strange circumstances of 2020 to cast their inevitable shadow without being obvious or didactic. “The production process began right before lockdown and continued through what felt like a very serious time for all of us,” he recalls. “Not being able to see or touch our loved ones made me feel we are all like ghosts. We can observe from a distance but cannot really be there. We are isolated and alone.” And yet, Year Of The Living Dead’s tenderness offers an out for that anxiety and loneliness, its intimate immensities gifting the album a redemptive and compassionate core. Compact and glistening, Year Of The Living Dead sculpts unassuming beauty.

Mit seinem neuen Album “Year Of The Living Dead“ findet der in Wien geborene und in Los Angeles lebende Produzent John Tejada die richtige Balance zwischen Neuem und Vertrautem. Wer seine bisherige Karriere verfolgt hat, seine vier Alben für Kompakt, Beiträge für Labels wie Plug Research, Playhouse und Cocoon, zahlreiche Remixe und Kollaborationen wie zuletzt das Projekt Wajatta zusammen mit dem Schauspieler und Musiker Reggie Watts, spürt sofort wieder die Wärme und Eloquenz, die Tejada in seine geschmeidigen Techno-Elektro-Hybride einbringt. Doch es geht auch noch einen Schritt weiter. Da ist dieses Aufblitzen des Entdeckers im Auge eines Produzenten, der sich mit neuen Arbeits- und Seinsweisen auseinandersetzt und dem Zuhörer gleichzeitig etwas sehr Offenes und Nachdenkliches anbietet, etwas, das im Artwork des Grafikdesigners und "kontemplativen Künstlers" David Grey nachklingt.

"Ich hatte angefangen, das Album mit mir noch unbekannten Tools zu produzieren, was sich zu einem interessanten Forschungsprozess für mich entwickelte", sagt Tejada. "Sich vom allzu Offensichtlichen zu trennen und einfache mal Dinge neu lernen zu müssen, war eine recht spaßige Herausforderung.“ Man kann diese neuen kreativen Impulse hören, die “Year Of The Living Dead“ auf einer Länge von 8 Tracks nach vorne treiben; das Album hat einen einzigartigen Ansatz, denn obwohl es Elemente der Genres gibt, denen Tejada zuvor gefrönt hat, hatte er sie doch noch nie zuvor so zusammengefügt wie hier. Da ist dieses dubbige Glitzern im atmosphärischen Opener "The Haunting Of Earth", die freundlichen Zärtlichkeiten, die man in den Texturen von "Sheltered" findet, und schließlich die heilige Melancholie im hymnischen "Echoes Of Life".

Auch “Year Of The Living Dead“ enthält Andeutungen auf die momentane Situation und erlaubt es, den seltsamen Umständen des Jahres 2020, ihren unvermeidlichen Schatten zu werfen, ohne dabei zu offensichtlich oder gar belehrend zu sein. "Der Produktionsprozess begann kurz vor dem (ersten) Lockdown und setzte sich in einer Zeit fort, die sich für uns alle als eine sehr ernste Zeit anfühlte", erinnert er sich. "Da wir nicht in der Lage waren, unsere Lieben zu sehen oder zu berühren, hatte ich das Gefühl, dass wir alle wie Geister sind. Wir können nur distanzierte Beobachter sein, aber wir können nicht wirklich anwesend sein. Wir sind isoliert und allein." Und doch scheint die Zärtlichkeit von "Year Of The Living Dead" einen Ausweg aus dieser Angst und Einsamkeit anzubieten, die grenzenlose Intimität des Albums enthält einen erlösenden und mitfühlenden Kern. Derart konsistent und schillernd formt "Year Of The Living Dead" eine unprätentiöse Schönheit.

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Luis Ake - Bitte Lass Mich Frei

Luis Ake

Bitte Lass Mich Frei

12inchSUPERGUTLP01
SUPERGUT
30.11.2020

"Who is this guy? Who is this insane fucking guy? A guy who produced Trap tracks on his last EP and is now paying homage to Neue Deutsche Welle, as if he has never done anything else before and in a way that we never want to hear anything else ever again? To whom the crowds are devoted to in Paris, a guy who sleeps naked in the woods in the middle of Germany, who sings of the shimmering
girls („Schimmerndes Mädchen") and who doesn’t only embrace sadness but takes it to the club and goes wild with it?

I am telling you: It’s the guy who we desperately need right now: He is making music for, as he is putting it „young hipsters with Apple AirPods who wear big white sneakers but also for the 40 year old Goths who are still listening to El Deux“. He is making music for you, you and for you, too. He makes music for German Schlager fans, for the raver descending into the endless night and for next Sunday afternoon’s come down.

Luis Ake is the guy, and he is from Stuttgart of all places, where Germany basically invented its Germanness. And he is releasing this album that's as cold as the winter in which he recorded it. Of course „Bitte Lass Mich Frei“ was born in winter, in a backyard without heating – how could it be any different? Who needs? heating when your heart is broken, shattered even? Yes, the album was written
after a breakup. Obviously it was. And so it describes all forms of that special kind of insanity that comes with a broken heart: Loneliness, shallow sex, blame, longing, all of that, and more.
Vinyl tastes better ...

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Marc Ash - Mirror Glaze Lavish

Marc Ash

Mirror Glaze Lavish

12inchF//017
FLEISCH
06.03.2020

Mirror Glaze Lavish” is Marc’s latest effort in trying to depict his cynical and disillusioned view of the present-day music scene, seen through a sonic magnifier that emphasizes its greatest controversies, by juxtaposing different electronic languages as a challenge to the current levelling artistic trends. The artist personality is nullified, standardized to a state of placid non-critical thinking. Everyday’s emptiness emerges as the structure of reality and only the cracks in it still lead to life. “Great souls suffer in silence”, once said Friedrich Schiller, but what if silence becomes an audible, danceable image? As if all these electro cuts, differently permeated with a balanced mix of playful darkness, were populated by eerie animals that cannot find peace with their habitat and keep dancing relentlessly until the very end of their miserable existence. Seen in this context, each of Marc’s tracks must be interpreted as an irreverent and poignant act of self-assertion vis-à-vis his contemporaries. Morah’s reinterpretation of “Celexxa” adds value to the original track, taking us for a dirty ride on a psycho-electro-charged rollercoaster.

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10,88 €
Anton Kubikov - Whatness

Anton Kubikov

Whatness

12inchKOM372
Kompakt
18.07.2017

(en) While the last Kompakt offering from legendary Russian synthesists SCSI-9 dates back to 2008, when the duo released their album Easy As Down' (KOMPAKT CD 068), co-founder and techno/house virtuoso ANTON KUBIKOV kept himself busy cultivating his own label Pro-Tez Records - and establishing a career as solo artist with a clear penchant for dub-infused soundscapes and ambient music. WHATNESS is Kubikov's first solo full-length under his proper name, weaving airy and iridescent sonic tapestry that takes up where his excellent contributions to our Pop Ambient compilations left off.
ANTON KUBIKOV's special ear for ambience and tonal spaces was always an integral part of SCSI-9's musical DNA that would alternate between tight dance workouts and vast melodic range - but it's as a solo artist that he truly started to explore these spaces, following mysterious sonic trails into foggy, reverb-heavy territory. Kubikov's contributions to the several instalments of our Pop Ambient compilation series announced the arrival of a promising new project in our talent pool - a promise more than satisfied with the immersive sound bath of first solo outing WHATNESS.
Going from the richly layered electronic drones of LIQUID MIRROR or ENTRANCE to the lush ambient dub of OTHER THE SEA and KURT'S FOREST, or the minimalist, evocative piano of OKTOBER and PIA, the album covers lots of stylistic ground, but remains committed to its overall aesthetic of misty mountains and serene valleys. With the endearing APRIL, a true Pop Ambient classic from the 2016 compilation (KOMPAKT 345 CD 128) makes a welcome return, priming the canvas for the subtle bass throb of NORTH and its charming synth bell orchestra. Masterfully refining and extending his sonic pallet on WHATNESS, ANTON KUBIKOV can claim his spot among the very best of today's ambient composers.
(de) Obwohl die letzte Kompakt-Offerte aus dem Studio der legendären russichen Synthesizeristen SCSI-9 schon eine Weile zurückliegt - 2008, um genau zu sein, mit dem Album Easy As Down' (KOMPAKT CD 068) -, hat Co-Gründer und Techno/House-Virtuose ANTON KUBIKOV nicht auf der faulen Haut geaalt, sondern sein eigenes Label Pro-Tez Records gepflegt - und eine Karriere als Solo-Künstler mit klarem Drang zur verdubbten Tonlandschaft und Ambient-Musik in die Wege geleitet. WHATNESS ist seine erste Solo-Album-Veröffentlichung unter eigenem Namen und webt einen luftigen wie schillernden Klangteppich, der genau da weitermacht, wo Kubikovs exzellente Beiträge zu unserer Pop Ambient Compilation-Reihe aufgehört haben.
ANTON KUBIKOVs besonderes Ohr für Ambientes und tonale Räume war schon immer integraler Bestandteil von SCSI-9s musikalischer DNA, die gerne zwischen fokussierter Tanzathletik und ausufernden Melodieräumen changiert - doch erst als Solo-Künstler macht er sich daran, diese Räume wirklich auszuloten und geheimnisvollen Klangspuren in neblige, hallende Gegenden zu folgen. Kubikovs Gastspiele auf mehreren Ausgaben unserer Pop Ambient-Serie deuteten auf ein vielverprechendes neues Projekt im Talentpool hin - ein Versprechen, das mit dem mitreissenden Klangbad von WHATNESS mehr als erfüllt wird.
Von den reichhaltig verschichteten elektronischen Drones von LIQUID MIRROR oder ENTRANCE zum üppigen Ambient-Dub von OTHER THE SEA und KURT'S FOREST, oder dem minimalistischen, andeutungsreichen Klavierspiel auf OKTOBER und PIA erstreckt sich das Album über viel Stilgebiet, bleibt aber der eigenen Ästhetik dunstiger Gebirgszüge und einsamer Täler true. Mit dem überaus reizenden APRIL macht ausserdem ein echter Pop Ambient-Klassiker von der 2016er Ausgabe (KOMPAKT 345 CD 128) seine Aufwartung und bereitet den Boden für den subtil pochenden Bass von NORTH nebst charmantem Synthieglockenorchester. Meisterhaft veredelt und aufgebohrt, ist ANTON KUBIKOVs Klangpalette auf WHATNESS Grund genug ihm einen Platz zwischen den besten Ambientkomponisten unserer Tage zu sichern.

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N/ABPM
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