Lange 28 Jahre mussten die Fans warten. Nun endlich erscheint das Debüt-Album "Cryogenix" endlich auch auf Vinyl. Und das gleich auf zwei limitierten Marbled Red+Black Scheiben als Doppel-Vinyl im Gatefold-Cover. Vollgepackt mit 14 Titel, darunter auch einige sehr rare und sogar unveröffentlichte Songs aus der Zeit. Ursprünglich erschien "Cryogenix" 1996 auf dem damaligen Electro-Kult-Label "Zoth Ommog" (Front 242, Frontline Assembly, usw). Das Album avancierte sofort zum Szene-Hit und viele der Songs sind auch heute noch bei DJ's und Fans gleichermassen beliebt. "Harmonie & Härte" war das damalige Markenzeichen, dem sich die Band bis heute treu geblieben ist.
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Ursprünglich als Studioprojekt im Jahr 2011 konzipiert, entwickelte sich SURRENDER THE CROWN zwei Jahre später zu einer vollwertigen Band. Mit ihrem ersten Album 'What We Think Defines Us' etablierten sie ihren musikalischen Markenkern: Stampfender, groovender Heavy Rock ohne musikalische Scheuklappen. Der Metal Hammer wählt die Band aus dem Stand zu den "Helden von morgen". Auf ihrem zweiten Album Life Decides aus dem Jahr 2016 begeistert die Band ihre Fans und Kritiker gleichermaßen mit dem etwas experimentelleren und klar härteren Sound und war dem Rock Hard im Mai des Jahres den Titel "Tipp des Monats" wert. "The Neverending Now" zeigt Surrender The Crown dann zwei Jahre später (und im achten Jahr ihres Bestehens) als selbstbewusste und durch zahlreiche Live-Shows zusammengeschweißte Einheit, die ihre Stärken voll auszuspielen weiß. Das Album beschert der Band nach dem Vorgänger "Life Decides" erneut die Auszeichnung "Tipp des Monats" in der Juni-Ausgabe des Rock Hard. 2019 erscheint der Song "Bring The Rain" im Rahmen der EP "Ready For A War" und wird bis heute mehr als zwei Millionen Mal gestreamt - einer der größten Erfolge, die Surrender The Crown bisher verbuchen konnten. Am 29 September 2023, veröffentlicht die Saabrücker Hard Rock Band, SURRENDER THE CROWN ihr viertes Studio Album "IV - THE HEALING".
In a world of announcements of announcements, Gatecreeper are firing no warning shots before dropping their new release. “I think the social media environment has just fried our attention spans,” vocalist Chase Mason says. “Trying to hold someone’s attention for two or three months with a typical album roll-out doesn’t seem feasible with everything else currently going on in the world.” That’s not the only reason An Unexpected Reality comes with no pre-release hype whatsoever. “It’s meant to be listened to as a whole, so we didn’t wanna break it up or release a couple songs ahead of time as ‘singles’ or whatever,” Mason clarifies. “We also didn’t wanna treat it like it’s our next full-length. Because it’s not.” Written, recorded and now released during the Covid-19 pandemic, An Unexpected Reality is Gatecreeper like you’ve never heard them before. Exploring both ends of the tempo spectrum, the release offers two opposing sides of the band’s musical personality. Side one consists of seven short, sharp shocks that have a total running time of less than seven minutes. Inspired by grind, punk and hardcore, tracks like “Starved,” “Rusted Gold” and “Amputation” are some of the fastest offerings the Arizona death metal squad has ever recorded. Side two is the exact opposite.
Das freche und temperamentvolle französische Pop-Duo Charlotte Fever trotzt der Morosität des Alltags mit glänzenden Kostümen und tropischen Grooves. Nach Shows in Taipeh, Tokio und Seoul Ende des Jahres eröffneten Cassandra und Alexandre das Jahr 2023 mit einer (ausverkauften) Pariser Show und einer Marathontour mit Terminen in Frankreich, aber auch in Estland, Lettland, Andorra, Spanien, Österreich und der Tschechischen Republik. Getreu der feurigen und witzigen Ästhetik, die bereits die Netflix-Show "Emily in Paris" überzeugt hat, ist hier nun das Debütalbum "Paris cyclone" erhältlich. Auf dem Album finden sich Charlotte Fevers poetische und aquatische Bilder, gemischt mit sonnigen Elektro-Pop-Noten die ihrer einzigartigen Klangwelt Substanz verleihen. Unter eine rhythmischere musikalische Richtung ein, mit durchsetzungsfähigeren Stimmen und Gesang, schaffen es Charlotte Fever, ihre Melodien in neue Gefilde zu führen, ohne dabei die schmachtende Wärme zu verlieren, die ihnen anhaftet. Manchmal leuchtend, manchmal in eine beunruhigende Fremdheit getaucht, immer sehr melodisch, schaffen es die von Cassandra und Alexandre für vier Hände komponierten Stücke, die Nüchternheit des aktuellen Elektropop aufzurütteln, indem sie dessen synthetische Hülle mit Marimbas und Holzflöten schmücken.
- A1: Children Of Violence
- A2: D For Demonic
- A3: Heads Off
- A4: Only Death Is Immortal
- B1: Compliance
- B2: Northern Path
- B3: Through The Ravens Eyes
- C1: Wolves Eating Wolves
- C2: Not My Enemy
- C3: Modern Demon
- D1: Planet Doom
- D2: Sonic Witch
- D3: Violence Solves Everything Pti
- D4: Violence Solves Everything Ptii (The End Of A Dream)
LTD Zoetrope Vinyl[30,04 €]
Der Gottvater des Industrial Metal dreht wieder auf! Und zwar primär die kreischenden E- Gitarren, die auch auf dem fünften Album nach der musikalischen Zeitenwende wie ein Hölleninferno lärmen, ohne dabei die musikalische DNA von Combichrist zu verleugnen. Denn das basale elektronische Setting behält Andy LaPlegua auf seinem neuen Album „CMBCRST“ selbstverständlich bei und zeigt damit allen Copycats einmal mehr, wie Wandeln zwischen musikalischen Welten wirklich funktioniert: Wird sich hier noch in räudigen Riffs gesuhlt, donnern dort bereits die derbsten Electro-Bässe und treiben damit jedem Abtrünnigen den Teufel mit dem Beelzebub aus. Exorzismus a la Combichrist! Denn einmal mehr reizen LaPleagua und seine Höllenhunde ihr musikalisches Alleinstellungsmerkmal mit brutaler Souveränität aus und wissen dabei ganz genau, womit sie die Rotte für bedingungslose Gefolgschaft füttern müssen. Only Death Is Immortal!
Armageddon Patronage verkörpert den immensen Antrieb einer Band, die auf Hochtouren läuft und ihre ganz eigene Mischung aus extremem Metal verfeinert. Nach einer Reihe von intensiven Festivalauftritten ist der Name Strychnos nun in aller Munde. Angetrieben von diesem enormen Schwung hat die Band unermüdlich gearbeitet, um Armageddon Patronage weniger als zwei Jahre nach ihrem Debüt aufzunehmen und zu veröffentlichen.
"Diese Veröffentlichung stellt eine natürliche Fortsetzung dessen dar, was A Mother's Curse begonnen haben", meint Bassist/Sänger Martin Leth Andersen. "Die Band versucht, die Schlüsselelemente des Debüts zu verfeinern und weiter voranzutreiben - sowohl in Bezug auf die Aggressivität als auch auf die atmosphärischeren Teile. Dieser Nachfolger zeigt auch eine Reihe neuer Details wie alternative Instrumentierung, Gesangsvariationen, Intros, Outros und ein paar bemerkenswerte Gastauftritte."
Es ist selten, dass sich eine Band mit jeder neuen Veröffentlichung so exponentiell verbessert. Verpasse Strychnos nicht... denn man weiß nie, wie lange der Untergrund sie noch halten kann!
Armageddon Patronage wurde von Lasse Ballade in den Kopenhagener Ballade Studios aufgenommen und gemischt und von keinem Geringeren als Necromorbus' berüchtigtem Tore Stjerna gemastert.
- A1: Children Of Violence
- A2: D For Demonic
- A3: Heads Off
- A4: Only Death Is Immortal
- B1: Compliance
- B2: Northern Path
- B3: Through The Ravens Eyes
- C1: Wolves Eating Wolves
- C2: Not My Enemy
- C3: Modern Demon
- D1: Planet Doom
- D2: Sonic Witch
- D3: Violence Solves Everything Pti
- D4: Violence Solves Everything Ptii (The End Of A Dream)
LTD Transparent Pink/Black Vinyl[30,04 €]
Der Gottvater des Industrial Metal dreht wieder auf! Und zwar primär die kreischenden E- Gitarren, die auch auf dem fünften Album nach der musikalischen Zeitenwende wie ein Hölleninferno lärmen, ohne dabei die musikalische DNA von Combichrist zu verleugnen. Denn das basale elektronische Setting behält Andy LaPlegua auf seinem neuen Album „CMBCRST“ selbstverständlich bei und zeigt damit allen Copycats einmal mehr, wie Wandeln zwischen musikalischen Welten wirklich funktioniert: Wird sich hier noch in räudigen Riffs gesuhlt, donnern dort bereits die derbsten Electro-Bässe und treiben damit jedem Abtrünnigen den Teufel mit dem Beelzebub aus. Exorzismus a la Combichrist! Denn einmal mehr reizen LaPleagua und seine Höllenhunde ihr musikalisches Alleinstellungsmerkmal mit brutaler Souveränität aus und wissen dabei ganz genau, womit sie die Rotte für bedingungslose Gefolgschaft füttern müssen. Only Death Is Immortal!
Die mit dem GRAMMY® Award ausgezeichnete Rockband Cage The Elephant meldet sich mit ihrem kommenden sechsten Studioalbums Neon Pill (17. Mai, RCA Records) zurück. Mit dem neuen Album beschreitet die aus Kentucky stammende sechsköpfige Band - die Brüder Matthew Shultz Gesang und Brad Shultz Gitarre, Daniel Tichenor Bass, Jared Champion Schlagzeug, Nick Bockrath Leadgitarre und Matthan Minster Gitarre, Keyboards, Backing Vocals - musikalisches Neuland, wobei sie ihre kompromisslose Kreativität und ihre wilden, kathartischen Performances beibehalten. "Neon Pill", produziert von John Hill, entstand bei Sessions auf der Sonic Ranch in El Paso, im Electric Lady in New York, im Sound Emporium in Nashville, im Echo Mountain in North Carolina und in Hills eigenem Studio in Los Angeles
Seit 2013 arbeitet Douglas Dare im Spannungsfeld zwischen Klassik und Chamber Pop, Folk und Avantgarde-Experimenten immer neue verblüffende Perspektiven heraus - und singt dazu mit einer Ausnahmestimme, die einen regelrecht umhauen kann. So hat er sich im zurückliegenden Jahrzehnt u.a. bereits die Bühne mit Größen wie Nils Frahm, Perfume Genius und Olafur Arnalds geteilt und wurde zudem von David Lynch und Robert Smith von The Cure für die von ihnen kuratierten Festivals nach Manchester (MIF) bzw. London (Meltdown) eingeladen. Mit seinem vierten Album Omni schlägt Douglas nun jedoch ein ganz neues Kapitel auf. Alles klingt nach Aufbruch, alles ist elektrisiert. Vor allem Robert Raths, der Gründer von Erased Tapes, ermutigte Douglas dazu, die angestammten Instrumente hinter sich zu lassen, alles Akustische auszuklammern. So löste er sich auch vom Klavier, mit dem er aufgewachsen war, und beschäftigte sich stattdessen intensiv mit Synthesizern und Drum Machines. Tatsächlich erinnern die neuen Aufnahmen vielfach an das Werk von Arca oder auch die Aufnahmen der verstorbenen SOPHIE - zwei Künstler:innen, für die der künstlerische Ausdruck vor allem ein Akt der Befreiung ist bzw. war. "Wir haben auch zusammen im Studio abgehangen", sagt Douglas über letztere. "Ihre ganze Herangehensweise als Musikerin hat mich extrem beeindruckt." Und doch ist auch Omni durchzogen von jenem intelligenten Storytelling, dem Schwung der Streicher, dem eleganten Kontrastreichtum und den fast schon märchenhaften Stimmungen, die man von Douglas kennt - und die seine künstlerische Handschrift so einzigartig machen. Passiert sonst ja nicht so oft, dass man einen massiven Electro-Banger hört, der auch aus dem Soho der Neunziger stammen könnte, und darüber Vocal-Loops, die von den experimentellen Sounds der US-Pionierin Meredith Monk inspiriert sind. Letzten Endes versucht Douglas mit Omni, all diese unterschiedlichen Facetten seiner Persönlichkeit - Songwriter, Raver, Beobachter, Lover - unter einen Hut zu bringen. Das Ergebnis klingt maximal queer: verführerisch und sexy, lüstern und vollkommen frei vom Korsett binärer Kategorien. "Selbst Matrosen begegnet man auf diesem Album!", sagt Douglas abschließend und muss lachen. "Noch queerer geht"s echt nicht."
- A1: Wie Gut, Dass Ich Hier Bin
- A2: Ich Hab' Die Ganze Nacht Von Mir Getraumt
- A3: Sexualverkehr
- A4: Champagner Und Kaviar
- A5: Eine Flasche Bier
- A6: Ich Hab' Dir Den Mond Gekauft
- B1: Arbeiter Der Liebe
- B2: Selbstmitleid
- B3: Mein Bester Freund
- B4: Ich Habe Haschisch Probiert
- B5: Ich Fuhl' Mich Disco
- B6: Ein Leben Lang
Meine Damen und Herren, entdecken sie mit uns das Bernsteinzimmer der guten Musik: Christian Steiffen ist der Künstler, den unser Land in dieser schwierigen und orientierungslosen Zeit braucht. Sein übernatürliches Selbstbewusstsein und sein klares Weltbild können Hoffnung und Vorbild sein, Halt und Trost spenden. In seinen Texten ist er oft schonungslos, auch sich selbst gegenüber! Mit Hymnen wie "Ich hab die ganze Nacht von mir geträumt", "Sexualverkehr" und "Eine Flasche Bier" hat er sich schon zu Lebzeiten unsterblich gemacht.
Und wenn er sagt: "Ich fühl´ mich Disco"!, dann tut er es auch!
- 1: Peter Pan
- 2: Sickset
- 3: Finalist
- 4: Lol
- 5: Lucky
- 6: Meticulous
- 7: Hot Pink Ice Cube
- 8: Svo
- 9: Code Blue
- 10: Overtime (Feat. Kacey Musgraves)
- 11: Ghoul
- 12: John Woo
- 13: Low As We Go
- 14: Bearwalk
- 15: Superstar
- 16: Cinderella
- 17: Best Man
- 18: Rabbit Run
- 19: Daddy Yankee
- 20: Re-Entry
- 21: No Occasion
- 22: Thanks For Coming
Making a bold return, genre-defying, North Carolina-bred quartet and live sensations Rainbow Kitten Surprise will unveil their first full-length album in six years, LOVE HATE MUSIC BOX, on May 10, 2024 via Elektra Entertainment / Parlophone. Produced by Daniel Tashian (Kacey Musgraves) along with Konrad Snyder (Noah Kahan) and Melo, the much-anticipated album ponders life’s ups and downs, and traces the turbulent trajectory of relationships, painted out loud in hues of pop, electronic, rock, and hip-hop. As such, it finds the musicians at their most vulnerable, vibrant, and vital.
7th (2007) studio album from Swedish Melo-death Kings with Devin Townsend producing the vocal tracks.
Die australische Post-Grunge-Band Silverchair veröffentlichte ihr Debüt-Album „Frogstomp“, als die Bandmitglieder erst 15 Jahre alt waren. In nur 9 Tagen nahmen sie dieses fantastische Album auf und belegten mit diesem Erstling, dass auch junge Teenager absolut rocken können. In der Tradition von Pearl Jam und Nirvana nahmen sie mit „Frogstomp“ ein Album auf, das wie die Stone Temple Pilots klang. Daniel Johns ist nicht nur ein großartiger Sänger, sondern auch ein guter Gitarrist, der sowohl langsame als auch schnelle Songs exzellent spielen kann. Auch jetzt, fast 15 Jahre nach seiner Original-Veröffentlichung, klingt es noch immer fantastisch. Silverchair lösten sich 2011 auf und gelten bis heute als Meister ihrer Zunft. Die Band verbuchte bis Anfang 2019 über 10 Millionen verkaufte Alben weltweit. Silvercjairs legendäres Album "Frogstomp" ist jetzt auf audiophilem BLACK 180g Vinyl erhältlich!
2024 Reissue
Transparent grünes Vinyl! Wieder lieferbar! Zum ersten Mal überhaupt seit der digital-only Veröffentlichung 2011 erscheint nun der erste "Minecraft"-Soundtrack in physischer Form. Die Vinylversion enthält zwölf Tracks! "Minecraft - Volume Alpha" ist das Werk des deutschen Komponisten und Musikers Daniel Rosenfeld. Unter seinem Künstlernamen C418 erschuf Rosenfeld den weitreichenden Soundtrack und das lebendige Sounddesign, das das auf Voxel aufgebaute Universum von "Minecraft" zum Leben erweckte. Fans und Kritiker waren durch die Bank weg begeistert von seinen beatlosen, ausgewogenen Electro-Stücken. Die bekannte Gaming Seite "Kotaku" führte den Soundtrack unter der "Best Game Music" 2011 und nannte die Musik "beeindruckend beruhigend", während The Guardian die zerbrechlichen Stücke Rosenfelds aus Klavier und minimalistischem Ambient mit den legendären Künstlern ERIK SATIE und BRIAN ENO. In einem Interview destillierte Polygon "Volume Alpha" auf seine Essenz hinuntern: "Der Soundtrack ist nicht gebunden an die Retro-Ästhetik der Minecraft Graphik. Der Soundtrack setzt sich über sie hinweg. Das Album ist ein Versuch, die kombinierte Game/Music Erfahrung in etwas Himmlisches zu übersetzen."
Die "Gothics" glaubten an das Do-it-yourself-Punk-Ethos, dass jeder ein Instrument in die Hand nehmen könne. Graue Wolken zogen auf, und in der unwahrscheinlichen Stadt Hamburg gründete eine dreiste und eindringliche Bande von fünf Frauen, Caro May, Rita Simon, Manuela Rickers, Fiona Sangster und Anja Huwe, Xmal Deutschland. Und wie es sich für einen echten Punk gehört, taten sie dies ohne musikalische Vorkenntnisse. Die 7“ Single "Schwarze Welt" wurde 1981 auf dem lokalen Punk-Label ZickZack veröffentlicht und stellte die Band als einen beunruhigenden Schwarm von Intensität vor. Die Dringlichkeit des repetitiven Klagelieds, die wirbelnde Manie, die sich auf der B-Seite mit "Die Wolken" und "Großstadtindianer" fortsetzt, deren krude Synthesizer-Geräusche die Spannung noch steigern. Vor allem der einzigartig giftige deutsche Gesang von Huwe wurde schnell in die ungezügelte und aufkeimende Szene der glamourösen Düsternis eingebettet. Die Unabhängigkeit des Punks vom starren Griff der Tradition erlaubte es der Band, Trost in einer Anti-Establishment-Kunst und -Musik zu finden, weit entfernt von den Konventionen der Vergangenheit. Mit ihrem Pfauenhaar und den dick mit Kajal umrandeten Augen bewahrte sich die Musik von Xmal Deutschland sowohl eine Unruhe als auch eine Zartheit, die mit der Veröffentlichung der Single "Incubus Succubus" im Jahr 1982 die Grenzen der "Neuen Deutschen Welle" (ähnlich wie ihre Kollegen und Freunde DAF und Einstürzende Neubauten) überschritt. Sie wurde sofort zu einem Post-Punk-Klassiker. Die Gitarre wühlt sich durch die Melodie, während die schaurige Primitivität von Huwes Stimme andeutet, dass sie vielleicht, nur vielleicht, die alptraumhafte Kreatur ist, vor der man sich in Acht nehmen muss. Die B-Seiten, "Zu Jung Zu Alt" und "Blut Ist Liebe", halten sich an strenge militaristische Tanzbeats, während sie in Aufregung wimmeln. Im selben Jahr trat die Band in London als Support für die Cocteau Twins auf; das war die Plattform, die sie brauchten, um in die Arme der zerrissenen Netzmassen zu stürzen. „Early Singles 1981-1982“, ist eine Karte der grundlegenden Bewegungen von Xmal Deutschland, nur Sekunden vor dem Abheben. Die Bonustracks auf der Compilation, "Kaelbermarsch" und eine düstere Live-Version von "Allein", unterstreichen die Verschmelzung von Härte mit der quixotischen Dekadenz atmosphärischer Synthesizer. Das Streben der Band nach etwas Größerem ist spürbar, zu einer Zeit, in der nach dem Aufkommen von Punk neue Möglichkeiten des Musikmachens offenstanden.
Fünf Jahre nach Jessica Pratt's 2019 erschienenen Durchbruch-Album "Quiet Signs", taucht sie mit neuen Ambitionen und neuen Parametern für ihre Musik wieder auf. Für ihr neues, viertes Album "Here in the Pitch" arbeitete sie erneut in Gary's Electric Studio in Brooklyn und mit ihrem bewährten Team: Multi-Instrumentalist/Engineer Al Carlson und Keyboarder Matt McDermott.
Zusätzlich holte sie sich das Rhythmus-Duo Spencer Zahn und Mauro Refosco (David Byrne, Atoms for Peace) an die Seite, weitere Beiträge auf dem Album kommen von Ryley Walker, Peter Mudge (Mac Miller, Kendrick Lamar) und Alex Goldberg. Die Musik ist intim und emotional, wie es die Fans erwarten und die Texte sind ein impressionistischer Lobgesang auf die Unwägbarkeiten des Ehrgeizes. In den letzten 12 Jahren hat sich die verehrte Künstlerin aus Los Angeles zu einer der einzigartigsten Songwriterinnen ihrer Generation entwickelt. Vor allem durch die mystische, schwer fassbare Mischung aus ihrer zarten Akustikgitarre und ihrem atemberaubenden Gesang. Für "Here in the Pitch" schwebte Jessica Pratt eine größere Bandbreite an Einflüssen vor - große Panoramaklänge, die an den Ozean und Kalifornien denken lassen - und in diesen neun Songs werden Pauken, Glockenspiel, Baritonsaxophon und Flöte mit robusten Gesangsarrangements überlagert, die eine triumphale Stimmung erzeugen, selbst wenn die Texte auf Verwüstung hindeuten. Diese breitere Produktionspalette wird sofort beim eindringlichen Album-Opener und der ersten Single "Life Is" deutlich. Ein Schlagzeugwirbel erinnert an den großen, orchestralen Stil von 60er-Jahre-Pop-Hits wie "The Sun Ain't Gonna Shine Anymore" von den Walker Brothers.
- A1: Los Saicos– Demolición
- A2: Jean Paul 'El Troglodita'– Tema Del Troglodita
- A3: Gloria Travesí– Pobre Adan
- A4: Los Cuatro Brillantes– Vuelve A Mi Barquita
- A5: Claudio Fabbri– Fiesta De Verano
- A6: Los Saicos– Te Amo (Instrumental)
- A7: Golden Boys (11)– No Resisto Más
- B1: Los Peruvian Brass– Virgines Del Sol
- B2: Chano Scotty Y Su Combo Latino– Prende La Vela
- B3: Chano Scotty Y Su Combo Latino– Psicosis
- B4: Toño Y Sus Sicodelicos– Mr Boogaloo
- B5: Los Guajiros Del Ritmo– El Fresco
- B6: Alicia Estrada– Yolanda
- B7: Toño Y Sus Sicodelicos– El Guayacol
Disperú is the first independent record label in Peru and South America that was founded and run by a woman. In the space of five years Rebeca Llave turned not only Disperú into a successful company but also transformed it into an amplifier and showcase for unique Peruvian popular music projects including the raw, wild and visceral sound of Los Saicos, 60s punk pioneers. This compilation comprises 14 amazing tracks, ranging from cumbia or boogaloo to beat and garage, to celebrate the music legacy of this unique pioneer woman. Disperú was founded at a key moment for Peruvian popular music. In 1965 young Peruvians were gaining prominence in society and the entertainment industry. The hangover of the 'new wave', with its balladeers, persisted on the radio and television, but rock bands were also emerging, inspired by what was happening musically in Liverpool and on the beaches of California. Guided by her ability to spot talent and target what she perceived as commercial prospects, Rebeca signed up an impressive lineup of artists. Several of which would move on to bigger labels, after 'the girl with the charming smile' had set them on the recording road to fame. Besides gathering young rockers (Los Saicos, Jean Paul El Troglodita_) and new wave bands (Los 4 Brillantes, Golden Boys_) under its umbrella, Disperú also ventured into coastal and Andean music from Peru and tropical music (Chano Scotty y su Combo Latino, Toño y sus Sicodélicos_).
Lazaretto ist das zweite Studioalbum von Jack White. Das 180g Vinyl ist alles andere als gewöhnlich. Versteckte Tracks, Seite A spielt von innen nach außen, handgeätzte Hologramme, Dual-Groove-Technologie, beide Seiten enden mit gesperrten Rillen, sowie Mischungen, die sich von denen auf CD und digitaler Version unterscheiden.
- A1: Know-Nothing Ingrate 02 22
- A2: Accomplice To Evil Deeds 02 17
- A3: Ascension 04 30
- A4: When The Moon Goes Down In Blood 03 46
- A5: Hostility Against Mankind 03 55
- A6: Compulsive 03 34
- B1: Fit Of Carnage 03 30
- B2: Neanderthal 04 55
- B3: Judgement Day 03 34
- B4: Bestial Savagery 03 51
- B5: Mass Casualty Murdercide 02 49
- B6: Spoils Of War 03 46
- B7: Hair Of The Dog 03 58
SIX FEET UNDER werden ihr vierzehntes Studioalbum "Killing For Revenge" am 10. Mai über Metal Blade Records veröffentlichen. Schon bei der ersten Single "Know-Nothing Ingrate", die das Album einleitet, wird klar, dass SIX FEET UNDER ihre Energie in etwas fließen lassen, das so brutal, lyrisch und musikalisch umwerfend ist, wie man es sich von dem bahnbrechenden Death Metal aus Tampa erhoffen würde. "Killing for Revenge" ist ein knorriges Biest von einem Album, das nichts für schwache Nerven ist.
"IHR SPIEL HAT FÜR MICH ETWAS, WAS FLORIAN SCHNEIDER UND RALF HÜTTER GEMACHT HABEN, ALS SIE NOCH EXPERIMENTELLE MUSIK RODUZIERTEN." - WOLFGANG FLÜR (EX-KRAFTWERK)
Die Band Chogori aus Düsseldorf verschmilzt auf ihrem Album "Minor Green" analoge Synthesizer und Kontrabass zu einem fesselnden Klang. Aufgenommen in den legändären Hansa Studios /Berlin, strahlt die Live-Session des Trios eine zenartige Leichtigkeit aus. Mit dem Bruch des 12-Ton-Systems erhebt sich ihre Musik in himmlische Sphären, angeführt vom visionären Ralf Stritt. Gregor Kerkmanns Bass sorgt für Bodenhaftung. Jeder Track präsentiert Chogoris Synergie und symbolisiert das Gleichgewicht zwischen Mollakkorden und Natur. In einem digitalen Zeitalter feiert "Minor Green" den analogen Reiz und lädt die Zuhörer zu einer immersiven Reise ein. Begleiten Sie Chogori auf eine kosmische Erfahrung, eingehüllt in klangliche Wunder.




















