Soul Revolution, das neueste Album der Rocker von Fire From The Gods aus Austin, wurde von Erik Ron (Godsmack, Motionless In White, Panic! At The Disco) produziert und gemischt. Die CD und die Vinyl-Veröffentlichung in mehreren Varianten vereinen meisterhaft die Gefühle von Inspiration und Aggression mit dem Gefühl der Seelensuche. Für manche Künstler ist das Musikmachen keine Wahl, es wird von etwas angetrieben, das größer ist als sie selbst. Dies trifft zweifellos auf Fire From The Gods zu, die sich den Slogan "In Us We Trust" auf die Fahne geschrieben haben, was bedeutet, dass "wir, das Volk", für den Wandel verantwortlich sind; ein vereinigendes Statement, um zu verhindern, dass die Gesellschaft dem wachsenden Unbehagen erliegt, das durch seelenraubende Technologie, spaltende Politik und Umweltzerstörung hervorgerufen wird.
Cerca:sic!
8LP[252,90 €]
Für The Source war es im Jahr 2005 das achtbeste Rapalbum aller Zeiten, für das Rolling Stone Magazin im Jahr 2020 Nummer 179 der 500 besten Alben aller Zeiten!
"Life After Death" hat mit seinen 24 Tracks als eines der wenigen Doppel-Rap-Alben der 90er einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, zu zeigen, dass Rap-Produktionen umfangreich und dazu vielseitig sein können ohne qualitativ auf solch einer Länge nachzulassen. Neben klassischen Tracks im Stile trockener East Coast-Produktionen, sind hier auch Jiggy-Charthits wie "Hypnotize", "Mo' Money Mo' Problems" und "Sky Is The Limit" zu finden. Gerade letztgenannte Tracks brachten Biggie weltweit in die Radios und inspirierten junge Leute, die vorher wenig Rapmusik hörten, sich mit HipHop auseinanderzusetzen. Zu diesen jungen Leuten gehörte auf Haftbefehl, der gerade dieses Album in Interviews als für ihn wichtigen Einfluss nannte. Dass Biggie kurz vor Release des Albums wirklich erschossen wurde, trägt zum Status dieses Albums bei.
Mixed Coloured Vinyl
Die ersten drei Alben der großartigen Band als 5LP-Box!
Nach anfänglichen Problemen und dem Drop bei Fontana wurden sie 1994 als Oasis-Support engagiert. Von dem Erfolg und der aufkommenden Britpop-Bewegung, sowie der Werbung durch Noel Gallagher, konnten Ocean Colour Scene profitieren und 1995 unterschrieben sie einen neuen Vertrag bei MCA.
Mit 'Moseley Shoals' hatten sie 1996 ihren großen Durchbruch. Das Album stieg auf Platz 2 der UK-Albumcharts ein und verkaufte sich über eine Million Mal, was ihnen 3-fach-Platin brachte. Drei Songs des Albums kamen in die Top 10 der Singlecharts.
Bereits im Jahr darauf folgte das Album 'Marchin' Already', mit dem sie direkt an den Erfolg anknüpfen konnten. Es war eine # 1 der LP-Charts und brachte drei weitere Top-10-Hits hervor. 1998 gingen sie auf eine ausverkaufte Tour durch Großbritannien.
Die 5LP-Box fasst die drei ersten Alben der Band zusammen, wobei das ursprünglich auf Fontana erschienenen Debüt erstmalig überhaupt als Reissue wiederveröffentlicht wird. Als Einfach-LP, die anderen beiden jeweils als Doppel-LP. Die LPs kommen jeweils in Blau, Orange und Rot!
- A1: Nobody Knows You When You're Down & Out
- A2: Golden Ring
- A3: Black Magic Woman
- A4: Man Of The World
- A5: Kerry
- B1: After Midnight
- B2: Bell Bottom Blues
- B3: Key To The Highway
- B4: River Of Tears
- C1: Rock Me Baby
- C2: Believe In Life
- C3: Going Down Slow
- C4: Layla
- D1: Tears In Heaven
- D2: Long Distance Call
- D3: Bad Boy
- D4: Got My Mojo Working
Creamy White Vinyl[44,12 €]
Das Warten hat ein Ende: Der legendäre Eric Clapton meldet sich mit einer bemerkenswerten neuen Veröffentlichung, ”The Lady In The Balcony: Lockdown Sessions” am 12. November zurück.
Auf den 17 Songs spielen Clapton und seine langjährigen Bandkollegen Nathan East (Bass und Gesang), Steve Gadd (Schlagzeug) und Chris Stainton (Keyboards) akustische Interpretationen von Claptons Klassikern und eine Auswahl anderer Nummern, die Blues, Country und seltene Eigenkompositionen umfassen.
Das Projekt wurde ins Leben gerufen, nachdem Eric Clapton seine für Mai 2021 geplanten Konzerte in der Royal Albert Hall absagen musste. Auf der Suche nach einer Alternative zog er sich mit seiner Band in die englische Landschaft zurück und inszenierte ein Konzert, bei dem nur die Teilnehmer selbst anwesend waren, während die Kameras liefen. Das Ergebnis ist weit mehr als nur eine Aneinanderreihung
der größten Hits. Vielmehr handelt es sich um eine der intimsten und authentischsten Darbietungen von Claptons gesamter Karriere, ein Angebot, das einen echten Einblick in die Zusammensetzung seines atemberaubenden Katalogs gewährt.
„The Lady In The Balcony: Lockdown Sessions” ist als CD, DVD, Blu-Ray und LP verfügbar .
”SUBWAY TO SALLY veröffentlichen am 24.03.2023 ihr 14. Studioalbum Himmelfahrt über Napalm Records. Seit Beginn ihrer Kariere setzt sich die Band mit den Abgründen der menschlichen Seele auseinander und feierte damit großartige Erfolge. Himmelfahrt markiert jetzt einen Wendepunkt: Hoffnung ist das Leitmotiv des neuen Albums. Zuversicht wird zelebriert, die jedoch im Angesicht des tagesaktuellen Weltgeschehens nicht ohne Wermutstropfen und Verbitterung auskommt.
SUBWAY TO SALLY beweisen auf Himmelfahrt, dass sie auch nach über 30 Jahren Bandgeschichte am Zahn der Zeit und innovativ sind. Getreu dem Motto „niemals zurück, immer voraus“ aus „Leinen Los“
liefern die Potsdamer einmal mehr ein musikalisches Werk höchster Qualität ab. Große Arrangements, tiefgründige Texte, mal mitreißende, mal zurückhaltende Melodien sowie ein ständiger Drang nach vorn
charakterisieren SUBWAY TO SALLYs Songs auf Himmelfahrt. Mal laut, mal leise, aber immer mit den vertrauten Trademarks gespickt läutet die Band einen Neuanfang ein.
Himmelfahrt fügt der imposanten Diskographie von SUBWAY TO SALLY ein weiteres großes Werk hinzu. Fans können sich auf Hits wie „Was Ihr Wollt“, „Leinen Los“ oder „Weit ist das Meer“ freuen.
Dass Jeff Goldblum nicht nur als Schauspieler Hollywood-Blockbuster veredeln, sondern auch als Jazzpianist glänzen kann, haben seine beiden erfolgreichen Decca-Alben aus den Jahren 2018 und 2019 bewiesen.
Seine ins Ohr gehende Mischung aus Cool Jazz, Swing und Entertainment macht Laune und versetzt den Hörer in eine virtuelle Cocktail-Lounge der Sixties.
Goldblums Erfolgsrezept sind auch immer seine musikalischen Gäste. Auf seiner neuen 6-Track-EP (Vinyl + digital) ist er nicht nur wieder mit seinem coolen Mildred Snitzer Orchestra zu hören, sondern hat sich
erneut interessante Gastsänger/innen eingeladen. Auf „Moon River“ ist Mattiel Brown vom Indie-RockDuo Mattiel zu hören, auf „Don’t Fence Me In“ die amerikanische Grammy-Gewinnerin Kelly Clarkson,
den entspannten Song „I Wanna Be Around“ versüßt der brasilianische Singer-Songwriter Rodrigo Amarante und den sinnlichen Track „Lazy Afternoon“ pfeffert Soul/Jazz-Legende Freda Payne.
Auf den beiden Instrumentals der EP kann sich Goldblum dafür umso mehr als swingender Pianist austoben.
- A1: Honky Cat
- A2: Mellow
- A3: I Think I'm Going To Kill Myself
- A4: Susie (Dramas) (Dramas)
- A5: Rocket Man (I Think It's Going To Be A Long, Long Time)
- B1: Salvation
- B2: Slave
- B3: Amy
- B4: Mona Lisas & Mad Hatters
- B5: Hercules
- C1: Salvation (Demo)
- C2: Susie (Dramas) (Dramas)
- C3: Rocket Man (I Think It's Going To Be A Long, Long Time) (I Think It's Going To Be A Long, Long Time)
- C4: Mellow (Demo)
- C5: Slave (Alternate Fast Version - Demo)
- D1: Honky Cat (Demo)
- D2: I Think I'm Going To Kill Myself (Demo)
- D3: Hercules (Demo)
- D4: Slave (Demo)
Elton John veröffentlicht im März sein Album ”Honky Château” erneut. Honky Château brachte eine neue Ebene der Einfachheit und Direktheit in Eltons Musik, die zuvor nur angedeutet worden war. Ohne die Komplexität und die kunstvollen Orchestrierungen seiner letzten Werke wirkte Honky Château frei und intim. Dazu trug auch Rocket Man bei, die Platte, die zu einem weiteren von Eltons charakteristischen Songs wurde.
Diese Sonderausgabe enthält das Originalalbum und, sowohl auf Vinyl als auch auf CD, eine neu zusammengestellte Auswahl von Outtakes aus den Sessions, die von Matt Still anhand der Originalbänder produziert wurden und die Wärme und den Humor der Sessions unterstreichen.
Nur auf der CD befinden sich acht Titel des Albums, die 1972 in der Royal Festival Hall aufgenommen wurden und nur wenige Tage nach den Aufnahmen in Großbritannien ihr Live-Debüt gaben. Dazu gibt es ein achtseitiges Booklet mit seltenen Fotos, Erinnerungsstücken und einem Essay von Co-Kurator und Musikautor Daryl Easlea, der Interviews mit denjenigen geführt hat, die dabei waren.
"Coming Home - 40 YEARS MAJOR TOM" feiert 40 Jahre "Fehler Im System" und "Major Tom (völliglosgelöst)" und das prägende musikalische Werk des Peter Schilling und erscheint am 24.03. zum
internationalen Jubiläum.
Die 2CD-Version von "Coming Home" enthält insgesamt 40 Tracks - 20 englische, 20 deutsche. Darunter finden sich remasterte Versionen der großen Hits aus 40 Jahren wie "Major Tom (völlig losgelöst)" , "Die Wüste Lebt" oder " Terra Titanic? sowie - in beiden Sprachen - je
vier neue Songs .
Erstmals für Schillings große Fan-Base in Südamerika wurde "Major Tom" zudem auf Spanisch eingesungen (Mayor Tom (? Vuelve a casa)), ferner kann man sich auf beeindruckende neue Orchester-Versionen dieses Welthits freuen. Die Songs DNA ( "(Into Your ") DNA"), Ozean "(Oceans Eyes)" und Nach innen sehen ("Starting with myself") erscheinen erstmals auf Englisch und wurden für "Coming Home" neu aufgenommen.
Diverse Songs sind hier überdies zum ersten Mal überhaupt auf CD erhältlich. Abgerundet wird die Sammlung von einem 24-seitigen Booklet mit neuen Fotos und Liner Notes .
Am 24.03. veröffentlicht der internationale Superstar Bella Poarch ihre mit Spannung erwartete Debüt-EP "Dolls" auf Vinyl.
Bella trat Anfang 2021 zum ersten Mal in die Musikszene ein, als sie ihre Debütsingle "Build a Bitch" veröffentlichte.
Das Musikvideo zum Song landete auf Platz 1 der globalen und US-amerikanischen YouTube-Videocharts und markierte mit bisher über 410 Millionen Aufrufen das bisher größte Debüt für einen neuen Künstler.
Die Platin-Single nähert sich schnell einer Milliarde globaler Streams.
Bella Poarch ist eine philippinisch-amerikanische Sängerin und Songwriterin, die als Teenager beim Militär gedient hat und seit ihrem Ausbruch auf TikTok im Jahr 2020 schnell aufgestiegen ist.
Ihr Video "M to the B" erreichte 50 Millionen Likes auf TikTok. Mit TikToks beliebtestem Video aller Zeiten ist Bella die Nummer 3 der YouTuber mit den meisten Followern auf der Plattform und die Nummer 1 der asiatisch-amerikanischen Influencer der Welt mit mehr als 90 Millionen Followern.
Voice Notes 002 – and this time , in time honoured memorial of our sister label London housing Trust (that we finished a few years ago after 10 releases ) . we present a 5 track Various Artist ep – featuring 5 artists – and introducing Dance , Rodney Bennet and Pyramids of Space to the label .
The A side begins with a track from label boss Toby / Alphonse – called Rujac – a deep bleepy( Roland Juno 60 for the nerds ) breakbeat trip that had a very early outing from Truly Madly in his Dimensions mix and picked up a few ID requests… followed by another Voice Notes behind the scenes facilitator… Rodney Bennet – with some straight up - old fashioned deep house goodness – rolling bass and just wait for that floating hook .
On the B side a track we ve been sitting on a long time finally sees the light of day – from Toby Tobias – Streets of Gold – with an Alphonse remix – a looping , hypnotic breakbeat acid builder with a huge bass line and a pleasant surprise at the end – this track features a hand from former LHT man Façade as well …
Next up is Pyramids of Space first outing on the label , watch out for much more of them on the next release , some early ambient techno pioneers from Cornwall – if you are one of the holders of the rare Green Tape then lucky you – also might know them from Mordant Music – anyway I digress – this track Quantis perfectly sums them up – deep and dark , soothing techno to transport you to another place .This unreleased gem comes from 1999, but a future version of 1999…
And finally friend of the label – head man of Blank Mind records and all round DON – Dance ( Sam Purcell ) –we managed to prise a favourite from his sick Blowing up the Workshop mix .. and gave it a slight extension – a wonderful way to finish off the ep , slow bassline orientated ambient house of the highest order .
Check your Voice Notes …
Psycho 2000 - A dark but funky theme that begins with an occulting Italian echo-oscillator drone that is soon followed by pulsating bass and breakbeat drums, leads to tremolo guitars, an ostinato on electric mandolas, strings climbing eloquent ladders, otherworldly electronics, and a cinematic finale.
An evocation of a parade of wooden nutcracker soldiers elaborately dressed in gold-trimmed black uniforms down a wide avenue decorated with mardi gras beads and animal skulls upon golden cobblestones toward a tornado spiralling out purple-hued glissandos and curlicues of elephant smoke.
White Spiritual - Head nod action, the twinkling of a late 60’s Vox Continental II with sickly transistors, the noodling matrix of an intergalactic telephone exchange carried on a bed of bouncy bass with a firm backbeat.
The Johnny Guitar Watson-esque bite and sting of a ‘67 Teisco guitar preludes slabs of unison dark brown moog and organ giving way to the dance of fingers over the black naturals and white sharps of the Continental II.
Sacramento, CA duo Blank Gloss’s third album, Cornered, is an exquisite statement of pop ambient starkness, an album that oscillates between lush beauty and spare melancholy. It follows from their 2021 debut for Kompakt, Melt, an album that saw Morgan Fox (piano, synths) and Patrick Hills (guitar) aligned, loosely, with the cosmic pastorale of the ‘ambient Americana’ movement. Cornered feels like a significant step forward, though – by peeling back the layers of their music, they’ve revealed both its restful core and its solemn gravitas. It is unendingly lovely, but with something disquieting at its centre.
Cornered was recorded quickly, over two days in December 2020. There’s nothing rushed or haphazard about the album, though; everything has its place, with each sonic element contributing profoundly to these nine miniature dioramas. It signals change, quietly but perceptibly, through the way the duo sculpts their material, building out of loose improvisations that morphed into songs. While there was no plan in mind when Blank Gloss settled into the studio, Fox recalls that “right away we realised that things were sounding and feeling a bit different than any of the sessions we had previously.”
That difference can be heard in the increased amount of space Blank Gloss gift to their sound sources. Some of the most moving moments on Cornered come when Fox and Hills strip everything back – see, for example, “Crossing”, which sets pensive piano across a shyly humming drone and quiet arcs of guitar, recalling the driftworks of Roger Eno. Curiously, the album’s distinctive shape and mood develops, at least in part, from a change in instrumentation, with Hills using a MIDI pick-up on his guitar. “This resulted in making things happen a lot quicker,” Fox says. “It also helped create what I think is a bit more sombre, dark feeling to some of the songs.”
Elsewhere, on songs like “Salt”, the piano tussles with flecks of guitar, single tones sent out to mingle with the stars, like Morricone at 16 RPM, while Cornered’s centrepiece, the eleven-minute “No Appetite”, lets long arcs of electronic texture breathe and sigh, tangling together in a cat’s cradle of bliss. Throughout, it feels as though the music is blossoming as you hear it, like watching time-lapse footage of flora in bloom. But perhaps the most seductive thing about Cornered is the sense you get, listening, that the music was something unexpected, a visitation. “It almost felt like we weren’t dictating where the music went and how it sounded,” Fox agrees. “We were just there in a room together in December and these sounds were happening, and we were lucky enough to be recording the process.”
Cornered, das dritte Album des kalifornischen Duos Blank Gloss aus Sacramento, ist ein exquisites Statement von pop ambienter Krassheit, ein Album, das zwischen üppiger Schönheit und sparsamer Melancholie oszilliert. Es folgt ihrem 2021er Debüt für Kompakt, Melt, einem Album, auf dem sich Morgan Fox (Klavier, Synthesizer) und Patrick Hills (Gitarre) locker an der kosmischen Pastorale der „Ambient Americana“-Bewegung ausrichteten. Cornered fühlt sich jedoch wie ein bedeutender Schritt nach vorne an – indem sie die Schichten ihrer Musik abschälen, haben sie sowohl ihren ruhigen Kern als auch ihre feierliche Schwere offenbart. Es ist unendlich schön, aber mit etwas Beunruhigendem in seiner Mitte.
Cornered wurde relativ schnell aufgenommen, über zwei Tage im Dezember 2020. Es klingt jedoch nichts überstürzt oder willkürlich an diesem Album; alles hat seinen Platz, wobei jedes Klangelement einen wesentlichen Beitrag zu diesen neun Miniaturdioramen leistet. Es signalisiert Veränderung, leise, aber wahrnehmbar, durch die Art und Weise, wie das Duo sein Material formt und aus losen Improvisationen aufbaut, die sich in Songs verwandeln. Als Blank Gloss sich im Studio niederließen, gab es zwar keinen Plan, aber Fox erinnert sich: „Uns war sofort klar, dass sich die Dinge etwas anders anhörten und anfühlten als bei allen vorherigen Sessions.“
Dieser Unterschied ist in der größeren Menge an Raum zu hören, die Blank Gloss ihren Klangquellen bietet. Einige der bewegendsten Momente auf Cornered kommen, wenn Fox und Hills alles zurücknehmen – siehe zum Beispiel „Crossing“, wo ein nachdenkliches Klavier über einen schüchtern summenden Drone und leise Gitarrenloops setzt und an die Driftworks von Roger Eno erinnert. Seltsamerweise entwickelt sich die unverwechselbare Form und Stimmung des Albums zumindest teilweise aus einer Änderung der Instrumentierung, bei der Hills einen MIDI-Tonabnehmer an seiner Gitarre verwendet. „Dies führte dazu, dass die Dinge viel schneller abliefen“, sagt Fox. „Es hat auch dazu beigetragen, einigen der Songs ein etwas düstereres, dunkleres Gefühl zu verleihen.“ An anderer Stelle, bei Songs wie „Salt“, spielt das Klavier mit Gitarrenfetzen, einzelne Töne werden ausgesandt, um sich mit den Sternen zu vermischen, wie Morricone bei 16 U/min, während Cornereds Herzstück, das elfminütige „No Appetite“, lange Bögen schlägt, elektronische Texturen atmet und seufzt, um sich in einem Katzenkörbchen der Glückseligkeit zu verheddern. Während des Hörens fühlt es sich an, als ob die Musik blüht, als würde man sich Zeitrafferaufnahmen von blühenden Pflanzen ansehen. Aber das Verführerischste an Cornered ist vielleicht das Gefühl, das man beim Zuhören bekommt, dass die Musik etwas Unerwartetes war, eine Heimsuchung. „Es fühlte sich fast so an, als hätten WIR nicht diktiert, wohin die Musik geht und wie sie klingt“, stimmt Fox zu. „Wir waren just im Dezember zusammen in einem Raum, als diese Geräusche passierten, und wir hatten das Glück, dass die Aufnahme mitlief.”
Es gibt mehr als eine Art, BEBORN BETONs neuntes Album "Darkness Falls Again" zu hören: Es lässt sich einfach nur tanzen und als zeitgenössische Synthie-Pop-Hymnen genießen, die musikalisch fest in den goldenen 80ern verankert sind - und mit einer Prise leckerer 90er-Einflüsse serviert werden. Eingängige Melodien und ausgereiftes Songwriting verbinden sich zu einer klanglichen Spritztour. Doch BEBORN BETON legen ihren Finger auch auf den Puls unserer Zeit. Das Trio spricht sich lyrisch klar gegen Frauenfeindlichkeit, sexuelle Diskriminierung und Umweltzerstörung aus. BEBORN BETON wurden 1989 von Sänger Stefan Netschio, Keyboarder und Schlagzeuger Stefan Tillmann sowie Keyboarder Michael Wagner gegründet. Die drei Deutschen setzten sich erfolgreich zum Ziel, den Synth-Pop relevant zu halten und ihn um wichtige Inhalte zu bereichern. Nach den ersten beiden regulären Alben "Tybalt" (1993) und "Concrete Ground" (1994) trafen BEBORN BETON in ihrer neuen Label-Heimat auf namhafte Acts wie WOLFSHEIM und DE/VISION. Nachdem sich die Elektro-Musiker in Deutschland fest etabliert hatten, expandierten die Drei mit dem 1996 erschienenen Album "Nightfall" ins Ausland, wo sie ebenso wie mit den folgenden Scheiben "Truth" (1997) und "Fake" (1999) bei Kritikern und Fans auf große Gegenliebe stießen. Spätestens mit dem im Jahr 2000 erschienenen Werk "Rückkehr zum Eisplaneten" hatten sich BEBORN BETON in ihrer Szene fest als Headliner positioniert und in allen Hochburgen der elektronischen Musik rund um den Globus gespielt. Doch die anstrengenden Touren und die kreativ äußerst anspruchsvolle Veröffentlichung so vieler exzellenter Alben in kurzer Folge forderten ihren Tribut. Nachdem die Band "Tales from Another World" (2002) vorgelegt hatte, worauf sie unter anderem eine ausgedehnte Konzertreise quer durch die USA absolvierte, legten BEBORN BETON eine längere Pause ein. Erst 13 Jahre später kehrten BEBORN BETON zur großen Freude und Überraschung ihrer immer noch zahlreichen Anhängerschaft mit einem neuen Album auf Dependent Records zurück. "A Worthy Compensation" (2015) wurde von allen einschlägigen Magazinen wie Sonic Seducer und Orkus mit Lob überschüttet. Da BEBORN BETON nicht in einen unerbittlichen Produktionszyklus zurückfallen wollten, nahm sich das Trio genügend Zeit, um ein weiteres Meisterwerk zu komponieren. "Darkness Falls Again" hat all die köstlichen Zutaten, die Synth-Pop so großartig machen: Eingängige Songs, die die Beine zucken lassen. Eine Prise Melancholie. Eine Dosis Ironie. Aber auch eine Messerspitze Wut. Und das Ganze wird mit jeder Menge an Verstand gekrönt. Willkommen zurück BEBORN BETON!
White Vinyl
Es gibt mehr als eine Art, BEBORN BETONs neuntes Album "Darkness Falls Again" zu hören: Es lässt sich einfach nur tanzen und als zeitgenössische Synthie-Pop-Hymnen genießen, die musikalisch fest in den goldenen 80ern verankert sind - und mit einer Prise leckerer 90er-Einflüsse serviert werden. Eingängige Melodien und ausgereiftes Songwriting verbinden sich zu einer klanglichen Spritztour. Doch BEBORN BETON legen ihren Finger auch auf den Puls unserer Zeit. Das Trio spricht sich lyrisch klar gegen Frauenfeindlichkeit, sexuelle Diskriminierung und Umweltzerstörung aus. BEBORN BETON wurden 1989 von Sänger Stefan Netschio, Keyboarder und Schlagzeuger Stefan Tillmann sowie Keyboarder Michael Wagner gegründet. Die drei Deutschen setzten sich erfolgreich zum Ziel, den Synth-Pop relevant zu halten und ihn um wichtige Inhalte zu bereichern. Nach den ersten beiden regulären Alben "Tybalt" (1993) und "Concrete Ground" (1994) trafen BEBORN BETON in ihrer neuen Label-Heimat auf namhafte Acts wie WOLFSHEIM und DE/VISION. Nachdem sich die Elektro-Musiker in Deutschland fest etabliert hatten, expandierten die Drei mit dem 1996 erschienenen Album "Nightfall" ins Ausland, wo sie ebenso wie mit den folgenden Scheiben "Truth" (1997) und "Fake" (1999) bei Kritikern und Fans auf große Gegenliebe stießen. Spätestens mit dem im Jahr 2000 erschienenen Werk "Rückkehr zum Eisplaneten" hatten sich BEBORN BETON in ihrer Szene fest als Headliner positioniert und in allen Hochburgen der elektronischen Musik rund um den Globus gespielt. Doch die anstrengenden Touren und die kreativ äußerst anspruchsvolle Veröffentlichung so vieler exzellenter Alben in kurzer Folge forderten ihren Tribut. Nachdem die Band "Tales from Another World" (2002) vorgelegt hatte, worauf sie unter anderem eine ausgedehnte Konzertreise quer durch die USA absolvierte, legten BEBORN BETON eine längere Pause ein. Erst 13 Jahre später kehrten BEBORN BETON zur großen Freude und Überraschung ihrer immer noch zahlreichen Anhängerschaft mit einem neuen Album auf Dependent Records zurück. "A Worthy Compensation" (2015) wurde von allen einschlägigen Magazinen wie Sonic Seducer und Orkus mit Lob überschüttet. Da BEBORN BETON nicht in einen unerbittlichen Produktionszyklus zurückfallen wollten, nahm sich das Trio genügend Zeit, um ein weiteres Meisterwerk zu komponieren. "Darkness Falls Again" hat all die köstlichen Zutaten, die Synth-Pop so großartig machen: Eingängige Songs, die die Beine zucken lassen. Eine Prise Melancholie. Eine Dosis Ironie. Aber auch eine Messerspitze Wut. Und das Ganze wird mit jeder Menge an Verstand gekrönt. Willkommen zurück BEBORN BETON!
- 1: Novaks Kapelle - Garbage Man
- 2: Charles Ryders Corporation - White Flames
- 3: Expiration - It Wasn't Right
- 4: Maybe Hair - War
- 5: The Seals - Stop This War
- 6: The Cop Stigh - War History
- 7: Albatross - I Am Dead
- 8: Rocky F. Holicke - Ready For Take Off
- 9: Beatniks - Fernost...komm Wieder
- 10: Jack Grunsky - Sally Mc Gregor
- 11: Les Sabres - Yes I See
- 12: V-Rangers - Make Love
- 13: Les Marquis - Silence On The Shore
- 14: The Hush - Giny
- 15: Generation 2000 - All Right
- 16: Wallflowers - Blumen Im Haar
The Schnitzelbeat goes on ..... und wir finden uns am Übergang zweier Jahrzehnte wieder. Woodstock hat gerade das offizielle Ende des Summer Of Love besiegelt, die Beatles befinden sich im Stadium des Zerfalls und The Stooges läuten mit unbarmherzigem Lärm ein neues Zeitalter ein. Zurück in Österreich ... die Stadt Wien dämmert weiterhin selig im bornierten Mief der Nachkriegszeit. Gelegentlich weht der Wind den Klang einer Ziehharmonika und eines Jodlers vom Land in Richtung Stephansdom. Die eingeweihten Hörer der Schnitzelbeat-Serie ahnen es allerdings bereits: da war noch etwas Anderes, etwas Wildes, Ungutes, ein dröhnender Faustschlag in die hornbebrillten Gesichter der Spießbürger. Doch wer hätte gedacht, dass die gelungenste Annäherung an den Proto-Punk der Blue Cheer oder MC5 ausgerechnet auf dem Volksmusiklabel Alpenton erscheint? (Albatross, "I am dead"). Da fährt schon ein Aufschrei des Entsetzens aus der Lederhose. Und ein Lächeln puren Glücks in die Gesichter aufgeklärter Fans obskurer Rockmusik. Auch The Seals erweisen sich 1969 als würdige Kämpfer im Krieg der Generationen: "You know nothing about the new generation / because you live in the U-Bahn-Station" stellen die Psychedelic-Punks aus Wien interessanterweise in ihrer Nummer "Stop this War" fest. Und auch sonst ist der Krieg ein geläufiges Thema: der 2. Weltkrieg (The Cop Stigh, "War History"); der Vietnamkrieg (Maybe Hair, "War"); der Krieg der Geschlechter (Young Society, "It's War"). Doch was wäre die Zeit der Hippies und Kommunarden ohne freie Liebe, Blumenarrangements und von allerlei Substanzen unterstützte Ausnahmezustände? "Nicht auf die Blumen in dem Haar, auf euer Herz kommt es an / denn Liebe nur allein alles ändern kann" singt die Casting-Boyband The Wallflowers, aufs trefflichste begleitet von einem Kinderchor, der leider nicht immer ganz textsicher ist. Die Aussage an sich würden aber sicher auch The V-Rangers unterschreiben ("Make Love"). Oder Hannes, Erich, Peter und Arno von der Salzburger Beatband Les Marquis, die einen Westcoast-Liebestraum an den Stränden des Salzkammerguts lebendig werden lassen ("Sand on the Shore"). Zur Halbzeit von Schnitzelbeat Vol. 3 wird ein unvergesslicher Höhepunkt gereicht. 1973 veröffentlicht Rocky F. Holicke die ultimative psychedelische Hymne aus heimischer Produktion: "Ready for Take Off" ist ein unbeschreibliches Monument eines Songs, eine wahrhaft überirdische Erfahrung musikalischer Transzendenz. Wenn es schon über die Wolken geht, dann bitte so, Herr Reinhard Mey. Und natürlich auf Holickes eigenem Label, Aero-Sound. Wo sonst? Während Hide & Seek auf den Spuren von Cream wandeln und ebenfalls von jeder Flugangst befreit durch den Orbit segeln ("I can fly"), blasen aus den Triebwerken von Karl Ratzers Gitarre längst sengend heiße "White Flames". Der legendäre Musiker und Frontmann der Charles Ryders Corporation ist nicht nur einer der besten Jazzgitarristen die Österreich je hatte - er nimmt es auch mit James Marshall Hendrix auf, wenn alle Effektpedale bis zum Bühnenboden durchgedrückt sind. Etwa zur selben Zeit findet sich eine oberösterreichische Ministrantenband - heimlich, nächtens - am Wochenende im Musikzimmer einer Mühlviertler Volksschule ein. Und nimmt dort eine brandgefährliche Granate hochexplosiven, psychedelischen Garagenpunks auf. Mit mehr Fuzz, Wah-Wah, Echo und Farfisa-Orgel als selbst der Leibhaftige persönlich erlaubt hat (The Hush, "Giny"). Und dies ist nicht die einzige weithin unbekannte Super-Rarität, die der Archivar, Subkulturforscher und Rare-Track-DJ Al Bird Sputnik und sein Team von den Trash Rock Archives zusammengetragen haben: die verschollene erste Single von Novaks Kapelle erscheint hier erstmals in einer komplett restaurierten Version, ohne Nadelhüpfen und mit relativ wenigen lästigen Nebengeräuschen ("Garbage Man"). Von den lediglich 10 angefertigten Exemplaren der einzigen Platte der Austrian Brothers ("Brother") konnte die einzige Kopie ohne Pressfehler aufgetrieben werden. Und um endlich der 7" von The Cop Stigh habhaft zu werden, musste sogar jemand sein letztes Hemd verkaufen und die Hose bis zu den Knöcheln runterlassen. Aber "All right", um es mit den Worten der steirischen Acid-Rocker Generation 2000 zu sagen: es hat sich ausgezahlt. Schnitzelbeat Vol. 3 fügt der vergessenen Frühgeschichte der österreichischen Rockmusik wieder zahlreiche faszinierende Kapitel hinzu. Begeben Sie sich mit Al Bird Sputnik und den Labels Konkord und Digatone auf eine weitere Reise in die Tiefen wohlsortierter Plattenkisten und pilgern Sie vor einem Himmel voller Schwedenbomben und Mannerschnitten über Gebirge verzerrter Gitarren in die entlegensten Regionen der österreichischen Popkultur. NOVAK
Red Vinyl[22,90 €]
Auf dem neuen Longplayer Crime Scene lenkt die bayuwarische Artrock-Institution ihre Aufmerksamkeit auf das Morbide, das Perverse, das Böse im Guten, die Abgründe des menschlichen Verhaltensspektrums in all seiner unvorhersehbaren Vielfalt, die dann manchmal auch so bizarr verstörend schlüssig daher kommt, wenn man denn ansetzt sie ergründen zu wollen.
In sechs dicht-atmosphärischen Tracks haben sich RPWL wieder einmal auf intensive Reisen durch die eigene Bandvita, als auch die jeweils eigenen Plattensammlungen begeben. Das Bemühen von Vergleichen ist immer so eine Sache, denn immerhin ist dies die 19te Veröffentlichung dieser international erfolgreichen Band. Die teils morbid-düsteren Themen werden mit old-school Fuzz konterkariert, das knapp 13-minütige "King of the World" mit seinem knurrenden Big Muff und seinen flächigen Vibes, oder "Life beyond Control", das mit seinem Offbeat-Einsatz sicher zu den härtesten Stücken in der RPWL Diskographie gehören dürfte, legen ihr Geständnis auf der Crime Scene ab. "Live in a Cage" bringt das das Kalkül des wie immer akribischen Sounddesigns dieses neuen RPWL-Albums auf den Punkt, nahtlos schließt sich "Red Rose" daran an. Pflaster auf Schusswunde als Prinzip. Aber der Wahn der normalisierten Gewalt wabert in so vielen Haushalten unter der vermeintlichen Harmonie, die die vier Musiker hier den Hörer glauben lassen. Wie fühlt es sich an, überhaupt kein Konzept von Freiheit zu haben, die Angst die bürgerliche Sicherheit zu verlassen aber größer ist? Allein im Lockdown-Jahr Jahr 2020 erfasste die Polizei über 119.000 Fälle von partnerschaftlicher Gewalt, 139 davon mit tödlichem Ausgang, die sich in über 80% der Fälle gegen den weiblichen Part in der Beziehung richteten.
Yogi Lang kommentiert aus künstlerischer Perspektive er sei schon immer von gesellschaftlichen und persönlichen Schattenseiten fasziniert gewesen. Kalle Wallner stellt die Gretchenfrage, wie man es denn mit dem Bösen an sich halte: "Wer macht uns zu dem wer wir sind? Ist es eine Frage der Genetik oder sind es doch die sozialen Umstände, unsere Kindheit, Schicksalsschläge, Druck oder Kränkungen?"
Das ‚Böse' bildet eines der Kernthemen auf Crime Scene, welches über das Band-eigene Label Gentle Art of Music erscheint. Als wertig aufgemachtes Digipak, drei unterschiedlichen Vinyl-Versionen (180Gr. Schwarz, 180Gr. Lim. Rot, 180Gr. Lim. Blau) und natürlich Digital.
eclipsed - Album des Monats:
"RPWL ist damit ein geradezu kriminell spannendes Werk gelungen. ....Auf "Crime Scene" spielen RPWL alle ihre Stärken aus. Tatorte gesichert. Fälle geklärt. Mission erfüllt. ... Wuchtige, cineastisch anmutende Arrangements, wunderschöne Melodiebögen, bewegende, leise, behutsame Momente und ein ausgesprochen spannendes Konzept hinterlassen einen starken Eindruck..."
SLAM (Highlight März/April)
Wieder einmal haben die bayrischen Artrocker RPWL ein Konzeptalbum am Start und wieder einmal kommt nach dem ersten Durchlauf der übliche Gedanke: Das ist absolut großartig, aber man hat keine Ahnung warum genau. Was haben die in Freising in ihrem Wasser, das ihnen erlaubt zu scheinbar egal welchem Thema eine Klangwelt zu bauen, die es so kein zweites Mal gibt? (...) Man kann gar nicht hoch genug einschätzen, wie wertvoll die Existenz so einer Band ist, es bleibt am Ende ein einfaches "Danke".
Die Fähigkeit des Bobo Stenson Trios, weitreichende Idiome und ein breit gefächertes Repertoire im Rahmen seines eigenständigen Ausdrucks zu umfassen, ist inzwischen so etwas wie ein Markenzeichen der Gruppe geworden und brachte The New York Times zu der Aussage, der Pianist mache ”erhabene KlaviertrioPlatten, ohne jemals zu viel zu spielen.
Es pulsiert, bewegt sich in Wellen mit langen improvisierten
Phrasen; es ist lebendig”. Das erfahrene Trio zeigt sich auf Sphere als besonders eingespielte Einheit und bewegt sich auf zugleich subtile und eigenwillige Weise durch eine Reihe von Eigenkompositionen
sowie Melodien, die von diversen skandinavischen Komponisten stammen.
Der schwedische Pianist hat in jahrzehntelanger Zusammenarbeit mit ECM und Manfred Eicher – der, wie Bobo sagt, ”die besten
Qualitäten der Musiker hervorhebt” und die Platte produziert hat – eine einzigartige Mischung aus verschiedenen musikalischen Strömungen entwickelt und verfeinert. Die Mitstreiter des Pianisten, Anders Jormin am Bass und Schlagzeuger Jon Fält, die den Bandleader seit Cantando (2008) begleiten, sind mehr als ideale musikalische Partner für Bobos sanften Anschlag und unendliches Verlangen nach Zusammenspiel. Bobo: ”Wir spielen nie ’von der Stange’. Die Dinge kristallisieren sich aus dem Moment heraus und
wir passen uns dem an. Das ist die Quintessenz.
Das macht die Freude des Zusammenspiels aus; nie das Gleiche zweimal zu machen, und mit Entschlossenheit.”
- A1: Fuchsia Swing Song
- A2: Downstairs Blues Upstairs
- A3: Cyclic Episode
- B1: Luminous Monolith
- B2: Beatrice
- B3: Ellipsis
BLUE NOTE CLASSIC VINYL EDITION: Stereo, komplett analog von Kevin Gray von den Originalbändern gemastert, Optimal-Pressung (180 g), wattierte Innenhülle.
“Empyrean Isles” war 1964 Herbie Hancocks viertes Soloalbum für Blue Note. Obwohl der Pianist mit “Watermelon Man” von seinem Debütalbum “Takin’ Off” bereits einen echten Hit gelandet hatte, etablierte er sich erst mit “Empyrean Isles” endgültig als eigenständiger Künstler. Wie auf den vorangegangenen Alben
stellte Hancock ausschließlich eigene Kompositionen vor, aus denen vor allem der zeitlose Hit “Cantaloupe Island” hervorstach.
Dem Pianisten zur Seite stehen hier mit Bassist Ron Carter und Schlagzeuger Tony Williams zwei Musiker, mit denen er damals parallel auch im zweiten großen Quintett von Miles Davis
zusammenarbeitete. Zu ihnen gesellte sich außerdem der Trompeter Freddie Hubbard.
Der Saxofonist Sam Rivers hatte sich schon sehr früh in seiner Karriere durch bemerkenswerte Originalität ausgezeichnet. Nach einem kurzen Intermezzo im zweiten großen Quintett von Miles Davis, spielte Rivers im Dezember 1964 für Blue Note sein Debütalbum “Fuchsia Swing Song” ein. Das Repertoire bestand aus sechs Kompositionen von Rivers, die zwar fest im Post-Bop und Blues wurzelten, aber die avantgardistischen Tendenzen des Saxofonisten auch nicht leugnen konnten. Das Highlight des Albums ist
die atemberaubende Ballade “Beatrice”, die später sogar von den Tenor-Giganten Joe Henderson und Stan Getz aufgegriffen und interpretiert wurde.
Orange Vinyl
Das Debüt der Kollaboration von Malcolm Middleton (Arab Strap) und Joel Harries ist eine Platte, die beweist, dass man auch aus Spaß an der Freude kreativ sein kann und sollte. Das Debüt wird in limitierter Auflage auf orangenem Vinyl erhältlich sein.
Mit 'Rest Lurks' erscheint das Debüt des neuen Projekts von Malcolm Middleton (Arab Strap) und Joel Harries auf dem beide Musiker frei nach dem Motto "trust the process" sich einer instinktiven Spontaneität hingeben. Rest Lurks ist ein Album, das beweist, dass man auch aus Spaß an der Freude kreativ sein kann. Das Album fügt sich zu einem Sammelsurium zusammen, das die Talente von zwei Musikern unterstreicht, die ihre Songs nicht schreiben, weil sie es müssen, sondern einfach, weil sie es brauchen. Lichen Slow ist eine Band, die uns dazu aufruft, die kleinen Momente zu genießen und, wenn es hilft, sich über die Dinge lustig zu machen, die uns am meisten frustrieren, und die alle Erwartungen, die wir an uns selbst und andere haben, über Bord wirft.




















