Acoustic Resistance ist ein Projekt, das von den Musikern Julien Decoret (Joon Moon, Nouvelle Vague) und Julien Boyé (Gush, Nouvelle Vague) ins Leben gerufen wurde, wobei sie die riesige Instrumentensammlung nutzen, die sie auf ihren Reisen im Laufe der Jahre zusammengetragen haben. Die Band kreiert rhythmische, hypnotische Tanzmusik, die in ihrem Stil und ihrer Form an elektronische Musik anknüpft und gleichzeitig einen kritischen Blick auf die moderne Welt wirft.
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Romare - bürgerlich Archie Fairhurst - kehrt mit seinem neuen Album „Home“ zurück, das sein drittes auf Ninja Tune und das erste überhaupt seit seinem von der Presse gefeierten „Love Songs: Part Two“ von 2016. „Home“ folgt auf die im September 2019 erschienene 12“ „Gone“/ „Danger“, seine bisher direkteste Dancefloor-Platte, die Resident Advisor als „fesselnde acht Minuten filmischer House-Musik“ beschrieb. Die Veröffentlichung von „Home“ kommt für Fairhurst nach einem Leben unterwegs, der seine Kindheit damit verbrachte, ständig mit seiner Familie zu reisen, während seine Eltern für die Arbeit um die Welt zogen, bevor sie sich schließlich in Großbritannien niederließen. Dieser nomadische Lebensstil setzte sich anschließend aufgrund seiner blühenden Karriere als Musiker fort und führte ihn auf Welttournee (allein in den letzten zwei Jahren spielte er über 150 Shows). Das neue Album markiert ein neues Kapitel in Fairhusts Leben mit einem Umzug von London aufs Land und der Gründung einer Familie; ein Umzug, der „mir Frieden und Ruhe gegeben hat“, kommentiert er. Der Neubau seines eigenen, selbst gebauten Studios trägt zu diesem Gefühl der Zufriedenheit und Sesshaftigkeit bei, nachdem er in der Vergangenheit in verschiedenen Schlafzimmerstudios gearbeitet hat. Auch von Themen wie Liebe und Romantik, die sein letztes Album, „Love Songs: Part Two“, dominiert haben, hat sich Romare entfernt, stattdessen geht es auf „Home“ um Spiritualität, Identität und Zugehörigkeit. „Identität und Zugehörigkeitsgefühl sind etwas, nach dem ich immer mehr gesucht habe, seitdem ich Vater geworden bin.“, erklärt er, „Während ich aufwuchs, war ich immer unter vielen Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund, meine eigene Identität fühlte sich manchmal verloren an.“. Fairhurst ließ sich von den ungewöhnlicheren Platten seiner Sammlung inspirieren und vertiefte sich in amerikanischem Gospel und traditionellem irischen Folk bis hin zu Country, religiöse Hymnen und Klassik, mit einem besonderen Vorliebe für die Komponisten Thomas Tallis und Vaughan Williams.
2020 reboot for Detroit's legendary Metroplex.
The Label Say "Cologne based producer Bas Grossfeldt has crafted an outstanding release perfectly aligned with Juan Atkin’s brilliant Metroplex aesthetic. As a relatively new name in the scene, Bas Grossfeldt’s music sounds as if it were the results of decades of focused experience in the studio.
With a background in installation, choreography and performance art, Bas Grossfeldt is the artists alias to focus on the musical side of things. His deeply rooted interest in the relation of space and body is also translated into his music. The fusion of spaced-out textures, rhythmical distortions, cold waves of synthesis, and enough modern production prowess ensures a release saturated with innovation and abundant imagination. A rare release for the seminal Detroit label, which also represents Juan Atkins’ interest in the arts world and new, different approaches.
The exchange between the label head and the artist, initially came to life because internationally renown conceptual artist Mischa Kuball, knowing Juan from a joint project, sent him the demo of Bas Grossfeldt. Especially intrigued by the track „Lost In Translation“, Juan and Bas started exchanging, approaching the record as an „art project“ and a classical EP at the same time, for example leading into the cover being made by Bas Grossfeldt/Søren Siebel himself and including numerous hidden references to the sound.
Each track embraces an incredible array of sounds and styles, from soundscapes to mind-bending Techno – all equally as effective for the brain as the dancefloor.
“Lost In Translation” opens the release with a cinematic piece of electronica permeating with frozen emotion and melancholic soul. The beautiful track captures a foggy morning’s haze, the first chill of winter with only a gentle kick-drum keeping the cold from completely taking over. It is also accompanied with a hypnotizing abstract video by film-artist Svenja Voß.
Continuing in a dubby, winter haze is “Lost In Sensation” which floats alongside a sharp, metallic rhythmic arrangement and a gentle, ever-present kick drum. Deep, heavily saturated atmospheric textures sleep underneath the sounds while lucid melodies float in and out.
“Your Orbit” rounds out the release with the most club-ready production. Disorienting melodies and gritty synths capture a dreamlike perception while a tough kick drum and clattering percussion drives the music deeper into undiscovered dancing territories just left of center. "
White Vinyl
Impressed by the mass, the cold and the eternal ice. It seems empty, uninhabitable and barren - yet this island pulses with power, warmth and life. Deep and technoid sound, spherical surfaces, magical melodies and you have the feeling of flying over this island! Take a seat, fasten your seatbelts and enjoy the flight over "GREENLAND".
Beeindruckt von der Masse, der Kälte und dem ewigen Eis. Sie wirkt leer, unbewohnbar und karg - dennoch pulsiert diese Insel vor Kraft, Wärme und vor Leben: Grönland. Deeper und technoider Sound, sphärische Flächen, magische Melodien und schon hat man das Gefühl, über diese Insel zu fliegen! Nehmt Platz, schnallt Euch an und genießt den Flug über "GREENLAND".
Produziert und aufgenommen von Arca, definiert KiCk i eine neue Ära in der Multiplex-Welt der venezolanischen Künstlerin, Sängerin, DJ, Performerin und Komponistin. Mit Björk, Rosalía, Shygirl und SOPHIE hat Arca zum ersten Mal Kollaborateure in ihre Welt eingeladen. Zuvor produzierte sie für Björk, Kayne West und FKA twigs, komponierte Musik für das MoMA, erschuf gewaltige Noise-Skulpturen oder legte bei Festivals als DJ auf. Mit KiCk i wird nicht nur die Freude gefeiert, die Arca in ihrem Leben finden konnte, sondern auch der manchmal beschwerliche Weg, den sie dafür zurücklegen musste. Ihre Bemühungen, ihr venezolanisches Erbe und ihre trans-lateinamerikanische Identität zu versöhnen, entpuppen sich als Reggaetón und spanischem Pop. Aber KiCk i ist nicht nur eine Pop-Platte oder eine experimentelle Platte, oder auch nur eine Mischung aus beiden, sondern alles auf einmal - und noch so viel mehr. Je nachdem, wo man die Nadel aufsetzt, findet man Bubblegum, raue Geräusche, elektronische Psychedelia, Balladen, Knaller, Gelächter, Tränen, Leidenschaft und Glaubensäußerungen - Klänge und Ideen, die nicht einfach miteinander verschmelzen, sondern gleichzeitig in einer Quantenüberlagerung koexistieren. "Ich möchte nicht an ein Genre gebunden sein", erklärt Arca. "Ich will nicht als eine Sache abgestempelt werden." Wo sie jetzt ist, endet das Nicht-Binärsein nicht mit ihrer geschlechtlichen Identität. Es ist zu einer Denkweise geworden, bei der keine eine Sache nur eine Sache sein muss, bei der mehrere Bedeutungen, mehrere Realitäten in überlagertem Gleichgewicht koexistieren können. In diesem Raum zwischen den Staaten, in dem das eine Ding das andere ist, hat Arca ein riesiges Feld unerschlossener kreativer Kraft entdeckt.
We all go through phases. We don’t always feel the way we felt yesterday. Despite all these phases, we’re always drawn to music. It accompanies, touches and feeds us. This debut album is the story of Austrian Apparel and their journey up to this day. “AAplus” stands for inclusion - it takes paths into the openness of sound. It shows two sides. light and dark. While the light side features tracks outside of the four-to-the-floor realm, the dark side showcases their club oriented material. Never leaving behind their signature sound forged from their expertise on stage and in the studio. In coherence with their previous work, Austrian Apparel continue to explore an unconventional approach with their audio equipment, departing from a habitual studio process and emerging with a carefully condensed sonic episode of their journey.
Das italienische Acid Duo ist zu unserer Freude mit der „Vax Of Love“ EP zurück bei BPitch, die beiden veröffentlichten hier 2019 die „909 Therapy“ EP und davor schon das erfolgreiche „Drops In Heaven“, damals ihr Debut bei BPitch. Sie setzen ihre Experimente mit industriellem Sound und der quirligen, zeitlosen Roland TR-303 fort. Was wir hier hören ist der Sound Turins einer der italienischen „Motor Cities“, der Geist verlassener Fabriken ist in jedem Beat und jeder Bass- und Acid-line präsent.
Der Multi-Instrumentalist und Produzent hat sich mit fein strukturierten und enthusiastischen Kompositionen bereits einen Namen gemacht. Sein 2016 erschienenes Album „Forms“ zog mit seiner spielerischen Verwebung von Rhythmen und Samples die Aufmerk-samkeit der elektronischen Musikszene auf sich. In diesem Jahr veröffentlicht The Micronaut nun Olympia (Summer Games) – ein Album, das seinen sorgfältigen Produktionsstil weiterführt und dem Geist der Olympischen Sommerspiele gewidmet ist. Denn auch wenn diese abgesagt wurden, so sind die damit verbundenen Tugenden wie Durchhaltevermögen und Zusammenhalt zeitlos und gerade in diesen Wochen um so wichtiger. Solch grundlegende Prinzipien, die den Geist der Olympischen Spiele ausmachen, sind es auch, die The Micronaut umgetrieben haben. Und so war es kein Zufall, dass Summer Games entstanden ist: „Ich habe bisher immer Konzept-Alben veröffentlicht. Dieses Mal habe ich Olympia gewählt, weil es nicht nur Wettkampf, sondern auch eine Friedensbewegung ist, bei der es um die Menschen geht, ganz egal welcher Nation sie angehören.“ Diesen vielfältigen und stets vitalen, lebhaften Geist spiegelt das Album wider: Das verspielt-zarte Uneven Bars oder das träumerisch-sphärische Table Tennis, sie alle erzählen von den besonderen Momenten, von Siegen und Niederlagen und all den Facetten, die dem Sport innewohnen. Dadurch ist eine Reise entstanden, eine schwungvolle, aber auch turbulente Achterbahnfahrt, die den künstlerischen Anspruch The Micronauts abbildet: „Lebhaft, expressiv, dramatisch, manchmal ruhig, manchmal kraftvoll – ich versuche immer die Vibes von Wanderlust, Hoffnung und individuellen Momenten in meiner Musik einzufangen“ – erzählt der in Leipzig lebende Künstler. Und dieses Mal liegt das Spannungsfeld zwischen sportlichen Disziplinen – in dem sich The Micronaut musikalisch ausdrückt. Wobei seine Musik keinesfalls zum Sich-Messen anregt, vielmehr sind viele Tracks mit ihrem übermütigen, optimistischen Vibe für die Tanzflächen der Clubs geeignet, um sich die Anspannung der zuweilen olympischen Herausforderungen des Alltags von der Seele zu tanzen. Dazu hat The Micronaut anspruchsvolle Arrangements mit fließenden Melodien und unaufgeregtem Gesang kombiniert und den Weg für ein neues, collagenartiges musikalisches Genre geebnet. Bisweilen dreht Summer Games sogar in Richtung Elektro-Pop ab, dann wieder ist es inspiriert von old-schooligem Hip Hop and in anderen Momenten mündet und explodiert es förmlich in intelligent gesetzten musikalischen Hochsprüngen. Die Messlatte liegt hoch – doch bei allem Auf und Ab scheint immer durch, dass The Micronaut ein begeisterter Musikliebhaber ist, der Ideen und Inspirationen von überall her sammelt und sie unter Einsatz seines ganz eigenen emotionalen Prismas übersetzt.
Amnesia Scanner announces Tearless, the Berlin-based duo’s second LP. As Amnesia Scanner founders, Ville Haimala and Martti Kalliala watch their icy home country of Finland thaw, the staggering scale of political recalibration and the worldwide climate crisis to come blows open old norms. This album reflects what it feels to experience Earth at a time when collapse is emerging as the prevailing narrative.
The musical scope of the record is expansive, with guest vocalists—the Peruvian artist Lalita and the Brazillian DJ/producer LYZZA—descending into a vast uncanny valley of sound. Tearless follows the 2014 AS Live [][] mixtape, 2015 audio play Angels Rig Hook, two EP’s for Young Turks, and their 2018 debut album, Another Life (PAN).
“There’s a looming sense of radical change,” they note, connecting the present to a fin de siecle horror and curiosity regarding what new world is being ushered in. Someone called Tearless a “breakup album with the planet.” To which Amnesia Scanner responds, on the LP’s closing track: “Youwill be fine, if we can help you lose your mind.”
With the crossfader on Tearless sitting closer to pop than abstraction, so too does the audience for this record widen in scope. Listening through: Opener “AS Enter” sets a sombre tone until the fucking riffs of the second track(the titular, Lalita-helmed “Tearless”) make clear there’s plenty of roaring to come. A feature from metalcore band Code Orange on “AS Flat” follows, along with “AS Trouble” (feat. Oracle, the third, machinic ghost-member of Amnesia Scanner) and together they hit as black-metal-gaze dirges. At the album’s midpoint, Lalita returns for the beautiful, operatic breakdown of “AS Acá” (released as a single in 2019), before “Call of the Center” guides listeners through three club ready tracks—the grain-processed dembow of “AS Too Late” and “AS Going” with LYZZA, and then the ambientheadbanger “AS Labyrinth.” Closing “Tearless” is the sadboy grunge of “AS U Will Be Fine” with a clear statement of intent: doom, despair, insanity, absurdity, it’s all natural, all cathartic, and all OK. Refuse like the ‘90s and party like the ‘20s—if that seems senseless, you are doing it right.
Siegmar Fricke has made a name for himself in the tape culture since 1981 - with a mixture of Musique-Concrète and Post-Industrial. As a former label owner of "Bestattungsinstitut" he released numerous works that went beyond EBM, Electro, Techno and Ambient. In the heyday of the netlabels he focused mainly on his own productions, which he then made available as free downloads. Since 2002 Siegmar has been active with clinical sound experiments under the pseudonym "Pharmakustik". In 2005 he started his collaboration with Maurizio Bianchi from Milan, who has dedicated himself to "industrial decomposition" since 1979. For his Time Compression EP on Infoline, Siegmar Fricke has unearthed compositions from the period 1992-1994 and curated them anew. A phase in which he listened to the radio day and night and connected his sampler to the stereo to record material around the clock. He listened to many radio shows from England or Holland, which often broadcasted techno, trance and acid. At that time those sounds were new territory for him. He recorded inspiring sequences at first go, edited them and then let them flow into his own productions. The result was "future-pop collages mixed with sequencer-controlled trance and sampled voices", to put it in the words of Siegmar Fricke.
Die erste Neuauflage vom offiziellen "Die Ärzte" Debut seit vielen Jahren in guter Austattung ( LP, black, 180 gram + DLC )
Gitarre, Schlagzeug, Bass. Drei junge Menschen, die eben noch im Besetzereck ihr erstes Konzert gegeben haben. die Ärzte sind aus Berlin (aus Berlin!). Viele, die BelaFarinRod in letzter Zeit im kleinen Club ihres Vertrauens live gesehen haben, schwören darauf, dass wir hier das Nächste Große Ding haben. Quasi die Beste Band der Welt in the making: Spontan, unberechenbar, witzig, aus Versehen tiefsinnig an den richtigen Stellen und auch sonst ganz einfach wahnsinnig. Nur halt in gut. Acht Tage waren sie im Studio, die dreizehn Tracks ihres Debütalbums klingen standesgemäß rau, laut und so unkonventionell frisch als hätten wir gerade 1984. Mit potenziellen Klassikern wie „Mädchen“ oder „Zu spät“, zukünftigen Lieblingsliedern à la „Schlaflied“ und „Roter Minirock“ sowie einem ganzen Haufen weiterer Songperlen, die man sich auch in dreißig oder vierzig Jahren noch ganz unpeinlich berührt wird anhören können. Und mit „Claudia hat ’nen Schäferhund“. „Debil“ erscheint nun als Vinylalbum (mit Downloadcode)!
Josh Wink joins Ellum Audio for a stellar new single backed with a remix from DJ Seinfeld.
Josh Wink needs little introduction to fans, or even occasional listeners to dance music. The American DJ and producer has been one of the most enduring figures in the scene with a catalogue of music on labels like R&S, Strictly Rhythm, Nervous, Pokerflat, MNus and of course his own long standing Ovum Recordings imprint. As a DJ, he has travelled the globe since the mid-nineties, headlining festivals and clubs wherever he goes. What he has never done in his almost 30-year career is ever lose touch with the roots of underground dance music, something he demonstrates once again here with a standout new single for Maceo Plex’s label.
As Josh says, “Eric and I have known each other since the 90’s, when I would come to Dj in Houston Texas, and now so many years later, I’m excited to have my music released on his mighty Ellum imprint, including a great remix from Dj Sienfield”.
‘Feel’ is classic Josh Wink, near eight minutes of spacey, hypnotic dancefloor wonderment fuelled by syncopated percussion and arpeggiated bass which builds the tension before a spacious drop and meditative, spoken word vocal take the reins. Timeless and heartfelt this is a gem from the Philadelphia legend.
Remix duties fall to Sweden’s DJ Seinfeld, the lo-fi house pioneer and Young Ethics label boss who chops things up with a warped bassline, wonky FX and dancing synth lines to bring a brilliant alternative to the table.
LTD. BLUE SEAFOAM WAVE VINYL
Holy Hive ist ein Folk-Soul-Trio aus Brooklyn, bestehend aus Folksänger/Gitarrist Paul Spring, dem begehrten Soul-Schlagzeuger Homer Steinweiss und dem Bassisten Joe Harrison. Die Band hat sich durch fast schon legendäre Konzerte und ihre EP "Harping" einen Namen gemacht. Als Holy Hive erforschen sie die Beziehung zwischen den lyrischen Traditionen des Folk mit dem Rhythmus und der Ästhetik des Soul. Das Debütalbum "Float Back To You", aufgenommen in Queens im Studio Diamond Mine (von dem Steinweiss Mitbesitzer ist), besteht aus 10 eigenen Songs, einem Cover von "Be Thou By My Side" (ursprünglich von der britischen Gruppe Honeybus aus den Sechzigern) und einer Adaption des irischen Folksongs "Red Is The Rose". Steinweiss hat das Album produziert, als Gäste treten die Harfenistin Mary Lattimore, Leon Michels (El Michels Affair) am Saxofon und Keyboard, Shannon Wise (The Shacks) als Backgroundsängerin, Dave Guy (The Roots) an der Trompete, Nick Movshon am Bass und Paul Springs Ehefrau Sophia Heymans am Klavier auf. Homer Steinweiss arbeitet seit zwanzig Jahren als professioneller Schlagzeuger und hat in dieser Zeit den Beat zu Hits von Amy Winehouse, Bruno Mars, den Jonas Brothers, St. Vincent und Charles Bradley beigesteuert - um nur einige zu nennen. Als Gründungsmitglied von Sharon Jones & The Dap-Kings ist er mit der legendären Gruppe durch die ganze Welt getourt, bis er sich für eine Karriere im Studio entschieden hat. Paul Spring hat als Solokünstler sieben Alben mit eigenen Songs veröffentlicht, darunter, "Home of Song", eine von Kritikern sehr gelobte Platte mit Kinderliedern. Der Multiinstrumentalist Joe Harrison hat unter anderem mit Frank Dukes und Charles Bradley gespielt. Die symbiotische Beziehung zwischen Steinweiss und Spring ist wie die eines Spechts, der auf dem Rücken eines Nashorns sitzt. Springs zarter Gesang und seine flatternde Gitarre schweben in perfekter Harmonie über Homers bulligem Schlagzeug. Holy Hive sind eine vielschichtige Band: Manches an ihnen erschließt sich sofort, anderes erst später. Wie der Titelsong des Albums, der sich zuerst wie ein wunderschöner klassischer Liebessong anhört und sich dann als die Gefühle einer Frau entpuppt, die sich auf ihre Katze freut. Dafür steht Holy Hive: Die Musik geht verführerisch einfach ins Ohr und entfaltet sich dann sehr langsam - bis sie ganz aufblüht.
Benannt nach einer analogen Drum-Machine, die LA Priest aka Sam Dust aka Sam Esatgate sich selbst erträumt und gebaut hat, ist GENE der Nachfolger des von Trüffelschweinen gefeierten Debütalbums Inji aus 2015 und der Kollaboration mit Connan Mockasin, Soft Hair, in 2016. Und natürlich ist diese Drum-Machine, die Sam über zwei Jahre erdacht und ertüftelt hat, der Dreh-und Angelpunkt dieses Albums. Es ist die bisher vollständigste Umsetzung seiner Vision. Diese Songs sind auf der Suche nach Sinn, sie erforschen die Grenzen der Fähigkeiten ihres Schöpfers.
LTD Edition!
Benannt nach einer analogen Drum-Machine, die LA Priest aka Sam Dust aka Sam Esatgate sich selbst erträumt und gebaut hat, ist GENE der Nachfolger des von Trüffelschweinen gefeierten Debütalbums Inji aus 2015 und der Kollaboration mit Connan Mockasin, Soft Hair, in 2016. Und natürlich ist diese Drum-Machine, die Sam über zwei Jahre erdacht und ertüftelt hat, der Dreh-und Angelpunkt dieses Albums. Es ist die bisher vollständigste Umsetzung seiner Vision. Diese Songs sind auf der Suche nach Sinn, sie erforschen die Grenzen der Fähigkeiten ihres Schöpfers.
"Don't Let The Ink Dry", produziert von Aaron Dessner von The National, ist ein Werk von extremer Sensibilität und Fantasie. Die Britin Eve Owen, die als Gastsängerin auf dem The National Album "I Am Easy To Find" zu hören und bereits mehrfach mit The National aufgetreten ist, nahm sich für ihr Solo Debütalbum ganze drei Jahre Zeit. Während dieser Periode verbrachte die 20-jährige ihre Sommerferien mit Dessner in New York, wo sie mit ihm schrieb und Songs aufnahm. Dieser kreative Prozess war für Owen eine willkommene Zuflucht von ihrem stressigen Schulalltag. Die Sängerin entdeckte ein neues Gefühl von Freiheit und Zugehörigkeit und entwickelte einen ganz eigenen Sound: wild aber doch zart, unruhig aber differenziert genug, um auch die flüchtigsten Gefühle einzufangen. Aufgenommen wurde im Long Pond Studio, einer umgebauten Scheune und ein altes Bauernhaus tief im Hudson Valley. Passend zum Ambiente gibt Owen sich stellenweise dem Folk hin, allerdings mit elektronischen Experimenten angereichert. Mit Hilfe von Musikern wie dem Multi-Instrumentalisten Rob Moose (Bon Iver, Perfume Genius) und dem Pianisten Thomas Bartlett (alias Doveman, der u.a. mit David Byrne, St. Vincent und Father John Misty gespielt hat) gelangen es ihr und Dessner, einen detailverliebten, experimentellen und eigenwilligen Sound zu entwickeln. "Don't Let The Ink Dry" behandelt intensiv Owens Kampf mit Angst, Entfremdung, Verletzlichkeit und Selbsterhaltung.
ALLES IN ALLEM (LIMITED DELUXE BOXSET
Nach über 12 Jahren erscheint nun endlich das lang ersehnte neue Studioalbum der Band Einstürzende Neubauten ALLES IN ALLEM. Das Album markiert die Quintessenz ihres Schaffens und es öffnet sich wieder eine unerwartete Tür der mittlerweile 40 Jahre dauernden Klangexperimente des Forschungsteams um Blixa Bargeld. Wie kaum eine andere Band haben sie es geschafft einen eigenen musikalischen Kosmos zu erschaffen, ja sogar ein eigenes Genre zu kreieren, das sowohl klangliche Härte als auch ausgefeilte Poesie auf einzigartige Weise vereint. Passenderweise im Jahr der Ratte, gemäß Chinesischem Horoskop dem Symbol für Einfallsreichtum und Vielseitigkeit, ruht sich die Band nicht auf dem nunmehr vier Dekaden umfassenden Werk aus, sondern agiert zukunftsgewandt und erforscht weiterhin neugierig und mit grenzenloser Spielfreude alles, was das Klang-Universum hergibt. In den einzigartigen Klang- und Textlandschaften der 1980 in Berlin gegründeten Gruppe offenbart sich so jene Zeitlosigkeit, die sich Blixa Bargeld, N.U. Unruh, Alexander Hacke, Jochen Arbeit und Rudi Moser stets erhalten haben: Durch ihre experimentellen Herangehensweisen ans Songwriting, die in vier Jahrzehnten entwickelten Instrumente und das kollektive Arbeiten klingt die Band in ihrer eigenen Zeitrechnung auffallend gegenwärtig. Ja, die Einstürzenden Neubauten scheinen mit ihrer einzigartigen Musik stets äußerst präzise im jeweiligen Jetzt zu walten, ob im Industrial der Frühphase, den treibenden 90er-Jahren oder dem bedachten Spätwerk. Die Verse "Wir hatten tausend Ideen / Und alle waren gut" aus dem Albumtrack "Am Landwehrkanal" könnten durchaus eine Selbstbeschreibung der Band sein. So ist eine besondere Platte entstanden: ALLES IN ALLEM das erste reguläre Studioalbum der Einstürzenden Neubauten seit 12 Jahren, zeigt eine unvergleichbare Band, die ihre eigene Kategorie bildet, ihr eigenes Genre stiftet. Neben der CD und LP wird es auch ein limitiertes Deluxe Boxset geben. Dieses beinhaltet neben der CD und LP eine CD mit Bild-Tonaufnahmen aus dem Studio, welche die Entwicklung sowie Fortschritte der einzelnen Stücke festhalten. Einige Stücke sind ungeschliffen, aber schon fast fertig und andere noch in der experimentellen Findungsphase. Eine kleine Dokumentation der Entstehung des Albums. Abgesehen davon beinhaltet die Box ein 164-seitiges Buch mit allen handschriftlichen Aufzeichnungen von Blixa Bargeld hinsichtlich der Entstehung der Liedtexte sowie Essays von einigen Supportern.
Nach über 12 Jahren erscheint nun endlich das lang ersehnte neue Studioalbum der Band Einstürzende Neubauten ALLES IN ALLEM. Das Album markiert die Quintessenz ihres Schaffens und es öffnet sich wieder eine unerwartete Tür der mittlerweile 40 Jahre dauernden Klangexperimente des Forschungsteams um Blixa Bargeld. Wie kaum eine andere Band haben sie es geschafft einen eigenen musikalischen Kosmos zu erschaffen, ja sogar ein eigenes Genre zu kreieren, das sowohl klangliche Härte als auch ausgefeilte Poesie auf einzigartige Weise vereint. Passenderweise im Jahr der Ratte, gemäß Chinesischem Horoskop dem Symbol für Einfallsreichtum und Vielseitigkeit, ruht sich die Band nicht auf dem nunmehr vier Dekaden umfassenden Werk aus, sondern agiert zukunftsgewandt und erforscht weiterhin neugierig und mit grenzenloser Spielfreude alles, was das Klang-Universum hergibt. In den einzigartigen Klang- und Textlandschaften der 1980 in Berlin gegründeten Gruppe offenbart sich so jene Zeitlosigkeit, die sich Blixa Bargeld, N.U. Unruh, Alexander Hacke, Jochen Arbeit und Rudi Moser stets erhalten haben: Durch ihre experimentellen Herangehensweisen ans Songwriting, die in vier Jahrzehnten entwickelten Instrumente und das kollektive Arbeiten klingt die Band in ihrer eigenen Zeitrechnung auffallend gegenwärtig. Ja, die Einstürzenden Neubauten scheinen mit ihrer einzigartigen Musik stets äußerst präzise im jeweiligen Jetzt zu walten, ob im Industrial der Frühphase, den treibenden 90er-Jahren oder dem bedachten Spätwerk. Die Verse "Wir hatten tausend Ideen / Und alle waren gut" aus dem Albumtrack "Am Landwehrkanal" könnten durchaus eine Selbstbeschreibung der Band sein. So ist eine besondere Platte entstanden: ALLES IN ALLEM das erste reguläre Studioalbum der Einstürzenden Neubauten seit 12 Jahren, zeigt eine unvergleichbare Band, die ihre eigene Kategorie bildet, ihr eigenes Genre stiftet. Neben der CD und LP wird es auch ein limitiertes Deluxe Boxset geben. Dieses beinhaltet neben der CD und LP eine CD mit Bild-Tonaufnahmen aus dem Studio, welche die Entwicklung sowie Fortschritte der einzelnen Stücke festhalten. Einige Stücke sind ungeschliffen, aber schon fast fertig und andere noch in der experimentellen Findungsphase. Eine kleine Dokumentation der Entstehung des Albums. Abgesehen davon beinhaltet die Box ein 164-seitiges Buch mit allen handschriftlichen Aufzeichnungen von Blixa Bargeld hinsichtlich der Entstehung der Liedtexte sowie Essays von einigen Supportern.
Der in Berlin lebende Komponist und Produzent Ben Lukas Boysen meldet sich mit seinem bislang progressivsten Album zurück: Mirage ist ein wahrer Formwandler. Zuvor unter dem Alias Hecq bekannt, handelt es sich bei Mirage um den mit Spannung erwarteten dritten Longplayer, den Boysen unter seinem eigenen Namen veröffentlicht, und Nachfolger zu den Alben Gravity (2013) und Spells (2016). Letzteres bescherte ihm nicht nur sehr viel Kritikerlob, sondern begeisterte auch die Fans und viele seiner Kollegen: Es gab u.a. Remixe von Max Cooper und Tim Hecker, während Jon Hopkins einen Titel von Spells zum Eröffnungstrack seiner Late Night Tales-Compilation machte. Wie schon auf seinen Alben Gravity und Spells, wird Ben im Verlauf von Mirage von mehreren Gästen unterstützt: Mit dabei sind unter anderem die Cellistin und Komponistin Anne Müller sowie der australische Saxofonist/Komponist Daniel Thorne. Beide sind auf dem ersten Vorboten "Medela" zu hören, der die Zuhörer*innen auf eine Reise durch kaleidoskopische Klangräume führt, in denen verschiedene Genres ganz spielerisch ineinander übergehen. Das geht so weit, dass man hinterher kaum noch sagen kann, was man da eigentlich gerade gehört hat: "Ich wollte experimentieren und versuchen, diese Aufnahmen mit 100% künstlichen Elementen zu verbinden. Dabei ging ich oftmals so weit, dass ein Instrument zu einer Abstraktion seiner selbst wurde, dass sich der Beitrag eines Musikers an einem Song eher wie ein zentraler DNA-Strang des Stücks anfühlt, aber nicht mehr wie eine deutlich erkennbare Spur." Insgesamt fühlt sich Mirage, wie im Titel bereits angedeutet, wie eine klangliche Illusion, eine vertonte Luftspiegelung an: Jedes Stück vereint Klänge und Techniken, die dermaßen bearbeitet und verändert wurden, dass sie wie überbelichtet wirken. Das allzu filzig wirkende Klavier von "Clarion" etwa, Daniel Thornes Saxofon auf "Medela", die einzelne Gesangsnote von Lisa Morgenstern, die sich im Verlauf von "Empyrean" in unterschiedliche Akkorde aufspaltet. Man kann diese Elemente durchaus erfassen, kann sie aber auch ohne weiteres übersehen - wie auch die beiden Klaviere von "Kenotaph", die man für ein einziges Instrument halten könnte. Genau genommen sind es zwei Instrumente, die sich in unterschiedlichen Räumen, ja sogar in unterschiedlichen Ländern befanden. Eins ist digital, das andere akustisch.




















